tige Beki lfsräumen olizribehö rschriften. «ter Hai juweise«, 8. Juli 1 ch bekannt einden geg^ 5. Juli 19h au- Er« tgetreide cq ollen, woh i gewann«^ auch ,u n, em ErntcjU r und dürs, Auzust ai i dem Ecntz iisteramt ag u und d, as der Müh n können fj Zelbstversor, ug vom A und Mehl Kommuml r gem. 8 ? s zu 6 Ml ! zur Fol, » dürfen n« >ie«e Vor r Erntejah «ter Hab« fmerksam z, lzuqsanzetz Gemeind« d Brot üb« > betreffend« liegen. i s ^ -o- r . : rr * o? - rr r- Mländer ------ Grscheint tt,N« ---- außer Sonn- und Feiertag-. ------- monatlich: 67 Pfennig, vierteljährlich: 2 Mark, frei in- Hau- geliefert- belesenstes Tageblatt des Naulan-es. Aatetge« rverden mit 1b Psermrg per einspaltige Zeit« berechnet. Bei! mehrmallger Aufnahme Rabatt. A«Pt>»zki-kt>M D kic Klicke Kkckhki». Üsrberg M deck» Knzelmz. K-,K,-,^PLL-LL?LT!L HolLllbmislims und Urrsteigerungs AnpiM für de» Odenwald Krcrti»: Praktische Mitteilungen für Gewerbe (monatl.) und Handel, Haus- und Landwirtschaft Nr. 171 Druck und Verlag da Buchdruckerei Adelsheim. Adolf Heppeler Telefon Nr. 18 «mt «delShein» ....»N MWNNWW SW»« « » . Adelsheim. Mittwoch, 28. Juli 1915 Vor Rotvo GeorgiewSk «ud Wurscha« keine Veränderung. Verantwortlicher Schnstleiter r Adolf Heppeler in AdelSheim. SS. Jahrg. Tagesberichte. WTV. Großes Hauptquartier 27. Juli. (Amtl.) Westlicher Kriegsschauplatz. Schwache französische Haudgrauatenaugriffe «Srdlich von Sonchez «ud Spreuguuge« in der Gegend vo« L» Metuil in der Lhnwpague waren erfolglos. I« de» westliche» Argoune» besetzte« wir eiuige feindliche Grübe». Auf die Beschießung b«u Thiaucourt antwortete« wir abermals mit Feuer auf Pout-a» «ouffo». In de« Bogefe« fetzte sich der Keiud gester« «beud in Besitz nuferer vorderste« Gräben auf de« Lingekopf (nördlich vo« Münster). Bei Roueq (nordwestlich vo« Tonreoiug) «urd« ein frauzösifcheS. bei Peronue eiu eugttfches Flugzeug zum Laude« gezwunge»; die Insasse« wurde« gefangen geuomme«. Oestlicher Kriegsschauplatz. Ein Vorstoß ans Mita» wurde vo« uus ab» gewiesen. Zwischen PoSwol (südlich vo» Mita») «ud de« Rjeme« folge« wir dem wetcheude» Gegner. Die Russe« versuchte« gestern, nufere über de» Raren» vorgedruugeue» Truppen durch eine« große«, eiuhettliche«, a»S der Liuie Goworow» (östlich vo« Roza») -Wysckow-Gerock (südlich vo» PultnSk) augefetzte« Augriff zurückzudräugeu; die ruffifche Offensive fchetterte völlig; 3319 Nüsse« wurde» gefangen, 1» Maschiueugewehre wurde« «rbentet. Oestlich «ud südöstlich vo« Roza« dränge« «ufere Truppe» hinter dem geworfene« Feiude «ach Oste» vor; am Pr«t (südöstlich vo» PultnSk) wird noch hartnäckig gekämpft. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Bor Jwaugorod «ichts ReueS. Nördlich vo« HrubieSzow warfen wir de« Aeiud aus mehrere» Ortschaften «ud »ahme» 3941 Rnffen (darunter 1« Offiziere) gesauge». I« übrige« ist die Lage bei den deutfche« Truppe» des Geueralfeldmarschall- vo» Mackeusen uuveräu» dert. Oberste Heeresleitung. Auch der jüngste Heeresbericht berichtet noch nichts über eine neue französische Offensive, die die Verbündeten unternommen hätten, um die in schwerer Bedrängnis befindlichen Russen zu entlasten. Die Franzosen haben sich zwar in den Vogesen auf dem Lingekopf in den Besitz unserer vordersten Gräben setzen können, damit sind aber ihre Erfolge erschöpft. Sie sind-und dieser Meinung wird auch von neutraler Seite Ansdruck gegeben — allem Anschein nach infolge der ungeheueren Verluste, die sie im Laufe der letzten zwei Monate zwischen Wern und Arras erlitten haben, zu einer Offensive gar nicht mehr i m st ande. Und wenn sie eine solche noch Vorhalten, so haben ihnen die kräftigen deutschen Vorstöße in den Argonnen und auf den Maashöhen einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem sie ihren schönen Operationsplan über den Haufen warfen. Es dürste daher sehr zweifelhafter- scheinen, ob sie, bevor die Russen das Schicksal völliger Vernichtung ereilt hat, überhaupt noch so etwas wie eine Offensive zuwege bringen. Der Wille ist zwar vorhanden, aber die Kräfte schien. Vor der Bedeutung des Narew-Ueberganges treten die übrigen Ereignisse auf der Ostfront fast in den Hintergrund. Die Armee Gallwitz ist am westlichen Ufer des Narew bis zu der Linie Nasielski — Gzowo gelangt, die, zehn Kilometer südlich von Pultu sk, nur noch ebensoweit vom Bug und von den Festungen Nowoge orgiewsk und Segrze entfernt ist. Das Warschauer Festungsdreieck ist also von Süd-- westen — hier auf der Linie Blonie—Nadarzyn—Gora-- Kalwarja — und von Norden eng von den deutschen Truppen eingeschlossen und nurnoch nachOsten frei. Und auch hier droht die Einschließung, sobald von unseren Truppen der Bug südlich von Pultusk überschritten ist. Auch nach Norden übt die Errwinoung des Narew-Ueberganges seine Wirkung. Die Festung Ostrolenka kann, sobald sie im Süden umgangen worden ist, sich unmöglich lange halten, und dann ist auch die nördlichste und letzte Narew-Festung, Lomza, in schwerer Gefahr. Vor Ostrolenka und Lomza steht im Norden schon die Armee Scholz--die von Kolno nach Süden vorgedrungen ist. Ostrolenka wurde« wie wir aus den russischen Tagesberichten wissen- vor einigen Tagen bereits von deutscher schwerer Artillerie beschossen. Die Russen sind sich ihrer verzweifelten Lage wohl bewußt und versuchen, die verbündeten Heere über den Narew zurückzudrängen. Zu diesem Zwecke setzte« sie aus der Linie Goworowo — Wyschock — SeroA mit einem großen, einheitlichen Angriff ein. Die russische Offensive brach aber blutig zusammen. 3319 Russen wurden gefangen, 13 Maschinengewehre erbeutet. Die Ermattung des Gegners ausnützend, drangen unser« Truppen hinter dem weichenden Feind weiter nach Osten vor. Es scheint bei der verbündeten Heeresleitung die Absicht zu bestehen, mit dem weiteren Vorrücken an den anderen Frontteilen solange zuzuwarten, bis Vor Warschau die Entscheidung gefallen ist. So ist es erklärlich, daß vor Notvo Georgiewsk, Warschau und JwanForod vorläufig keine Veränderungen eingetreten sind. Wieder haben die Italiener hei verzweifelten Nachtangriffen auf die Höhen von Doberdo schwere Verluste erlitten. Die nach der Meinung italienischer Militärkritiker verwundbarste Front gegen. Oesterreich — die südliche Jsonzofront — konnte nicht durchbrochen werden. Die Hoffnung der italienischen Heerführer, an dieser schwächsten Kerteidigungsstelle den Weg nach Triest zu finden und von da durchs Krainer Land weiter zu gelangen, hat sich nicht erfüllt. Cadornas Taktik, rücksichtslos unter Aufopferung des besten Menschenmaterials die untere JsonKvfwnt zn erstürmen, hat vollständig Schiffbruch gelitten. Wenn es schon möglich war, die wirklich nur mit schwachen Kräften verteidigte Stellung nicht nur zu halten, sondern auch gegen einen vielfach überlegenen Gegner durch Gegenangriffe vorher geräumte Gräben und Höhen wieder zurückzuerobern, dann darf man mit frohem Mute den weiteren Gang der Ereignisse abwarten. Die besten italienischen Trup- ßhre und Liebe. Roman von Käthe Lubowski. 81 „Furt ist er. Seit vierzehn Tagen verreist. Und ebenso lang müssen der Herr noch warten, daß er wieder kummt." „Das lügst Du, Weibl" schreit Wiedental empört und schüttelt sie hin und her. „Der Herr füll anständig sein. Sunst laß ich ihn arretieren!" Er ließ sie nicht loS. „Erst die Wahrheit, Hexe." Mit blitzschneller Bewegung senkt sie den grauen Kopf auf seine Hand und gräbt ihre spitzen Zähne tief in das junge, feste Fleisch. Er stößt einen leisen Wehschrei aus und gibt sie frei. Sie lacht über ihren schuellen Sieg, und ihre kleinen Augen funkeln verächtlich. „Genug, daß ich dem Landstreicher 'S Nachtquartier ge- gunnt Hab, itzt verbiet ich ihm's Haus." „Ich will mein Geld wieder haben» hörst Du!" keucht Wiedental, seiner Sinne nicht mehr mächtig „Ich schlage Dich tot, wenn Du nicht sofort den Müller rufst." „So geh buch aufs Gericht. Du hergelaufener Lausbub, Wenns meinst, daß Du in Deinem guten Recht bist. Nachher erzähl ich den Herrn eine Geschichte von Dir, Du Falschspieler, elender. Und nun pack Dich oum Hof, sunst hetz ich die Hund' auf Dich." Er taumelt in die graue, unsaubere Stube zurück, in der er geschlafen hat. „Landstreicher" hat sie ihn genannt. „Falschspieler." Es wäre zum Tränen lachen, wenn es nicht zum Weinen wäre. Was nun? Soll er sich in das lustige Flüßchen stürzen, dort am Wehr, wo das Wasser künstlich gestaut wird? Es ist trotzdem dazu lange nicht tief genug. Aber die Pistole ist doch noch da. Die kleine, leichte, mit der er zu Hause vom Dach des Gartentempels die Sperlinge geschossen hat. Er schüttelt den Kopf. Das geht auch nicht. Um die zu haben, muß er in die Stadt zurück. Das kann er nicht. Er hat ja kein Geld, um seine Wirtin, den Schneider und all die andern zu bezahlen. Ein anderer Gedanke blitzt in seinem gemarterten Hirn auf. Wenn er die goldene Uhr, das kostbare Erbstück des toten Vaters, in der nächsten Stadt versetzte. Dann kann er sich eine neue Pistole taufen. Die ist zwar nicht beim Spatzeu- schießen ausprobiert, aber so sicher, daß er das eine große Ziel damit trifft, wird er auch ohne das zielen können. Er fährt mit der Hand in die Tasche, um die Uhr heraus zu nehmen. Die Tasche ist leer, die Uhr verschwunden. Nur der kleine, goldene Sicherheitshaken hängt in dem Knopfloch der Weste. So muß er denn das Leben weiter schleppen. Es gibt zwar noch genug andere Arten, um sich aus der Welt zu schaffen. Draußen in der Buchener Heide stehen so viel alte, feste Bäume, die ihn wohl tragen würden. Aber das kann er nicht. Er hat ein unsagbares Grauen davor. Stumpf starrt er vor sich nieder. Wenn er zu Hauptmann von Wegeleben ginge und ihn um das Geld bitten würde? Oder zu Leutnant von Tarenberg? Dann packt ihn brennende Scham. Nur das nicht. Sie solle» ihn nicht im Elend sehen, nicht über das leichtsinnige Blut flüstern können und den Namen seiner Mutier dabei nennen. Sie sollen denken, daß er irgendwo auf dem Grund des Wassers seinen Schmerz über die Zurückweisung auSschliefe. Ja — ja — das wird das beste sein. Was hat die alte Hexe doch vorher für ein Wort gebraucht? Es hat ihn angewidert und sein Blut in Wallung gebracht. Nun liegt es plötzlich mit tröstlichem, vertrauten Klang in seinen Ohren. „Landstreicher." Warum auch nicht? Vielleicht findet er auf der unendlichen Reise, die ohne Ziel beginnen wird, das Glück.- Daheim, wo Klaus Wiedental das Licht der Welt erblickte, sitzen sich im Hellem Stübchen zwei Frauen gegenüber. Sie schauen die schnurgerade Chaussee mit den steifen Pappelbäumen herunter, die Klaus kommen muß, wenn er wieder heimkehrt. Die Zeit ist längst da. Die junge hebt die feine Stickerei, die sie einen Augenblick im Schoß ruhen ließ, empor und stichelt eifrig weiter. Die alte, weißhaarige Frau, die ihn geboren hat, kann nicht arbeiten. Die Tränen verdunkeln ihren Blich Sie wartet seit acht Tagen auf ihren Sohn, voller Schmerzen und Gebet. Und sie wird noch länger warten — bis ihre Augen brechen — denn Landstreicher verlieren mit der Zeit — das Heimatsgefühl. S. Kapitel. Der letzte Tag im September. Leutnant von Tarenberg hat sich seinen Fuchs satteln lassen, um in die Buchener Heide zu reiten. Er muß ein paar Stunden ganz allein mit sich sein. Das brennende Verlangen, in einem Raum zu weilen, der weder Grenze noch Scheidewand kennt, treibt ihn hinaus. Er reitet bei der Schmiede und den schiefen Katen der Armenhäusler vorbei und nimuit darnach den Richtweg übe» das Moor. Spärliche Grashalme wachsen auf dem stumpfen Braunschwarz des Bodens, den die soinmerliche Dürre nahezu ausgetrocknet hat. Rechts und links neben ihm, an den Trabenrändern. welche die Wiesen einfasse», nicken auf schlanken Stengeln schneeweiße Federblumeu. Der leichte Wind trägt den Dust des Heus von dov zu ihm herüber. In unzähligen Puppen ist es aufgebaut und die Sonnenstrahlen füllen das nüchterne Graugrün mit mattem Glanz. Tarenbergs Rechte zittert nervös über dem Zügel. Er der das Versteckspiel und die Lüge immer so tief verabscheu! hat. muß nun ein ganzes Leben hindurch — um der dunklen Episode der Mutter halber — heucheln. — Muß ei das wirklich? Darf ein in Verzweiflung und innerlicher Zerschlagenheit gegebenes Ehrenwort zwingender und bindender werden, als der Wunsch nach Wahrhaftigkeit? Wenn er zu Adda von Wachsuhusen gehen und ihr leis« und zart davon sprechen dürfte — wenn er den Wehschre» der durch die heutigen Zeilen der Schwester hindurch klang, mit dem Jubelruf: „Komm, ich will Dich schützen und Deiner innerlichen Verzagtheit aufhelfen," erstickte, iväre das nicht tausendmal ehrenhafter, als das verbissene trotzige Schweigen an dem vielleicht ein Menschenleben zugrunde gehen würde. Und dennoch — es durfte nicht sein. „Wer sein Wort bricht, ist ein Schuft. Ein solcher abe, »st nicht wert, des Königs Rock zu tragen," hatte vor einigeo Jahren Jürgen von Wachenhusenj gesagt. Und es wa, keine, unter rhuen gewesen, der eine andere Meinung gehabt hätte, auch er nicht. Er entsann sich des Vorfalls, auf den jener Ausspruch Bezug hatte, genau. 220,2t Pen sind "gegen den Erbfeind geschickt Worden und nichts vermochten sie auszurichten. Alle Versuche, die Front von Görz bis südlich des Plateaus von Doberdo zr. durchbrechen, „konnten an der Tatsache nichts ländern, daß der Ansturm gegen die küstenländische Front vergebens ist." So der Bericht der österreichisch-ungarischen Heeresleitung^ Das genügt zur Beurteilung der Lage. " ' An den übrigen Teilen der küstenländischen Front, dann im Kärntner und Tiroler Grenzgebiet hat sich nichts Wesentliches ereignet. WTB. Paris, 27. Juli. Amtlicher Bericht von gestern abend 11 Uhr: Iw Artois nimmt die Kanonade an Stärke ab. Einige großkalibrige Geschosse wurden auf Arras abgefeuert. J!n der Champagne und auf der Front Perthes-Beau Se- jour Minenkampf, in dem wir die Oberhand behalten. Iw Priesterwalde heftige Kanonade. Pont-a-Mousson wurde wieder bombardiert. Der Feind bombardierte ebenfalls verschiedenem«!« in B an-de-Sapt seine verlorenen Stellungen. WTB. Wien, 27. Juli. Amtlich wird verlautbar?' vom 27. Juli 1915 mittags: Russischer Kriegsschauplatz: Seit der Erstürmung von Sokal durch unsere Truppen wurde südöstlich der Stadt um den Besitz einer Höhe gekämpft, die für die Behauptung der Bugübergänge besonders wichtig ist. Gestern stürmten unsere tapferen Regimenter diese Position, wobei wir 20 Offiziere und' 3000 Mann gefangen nahmen und 5 Maschinengewehre erbeuteten. Die Kämpfe nördlich Grubieszow schreiten erfolgreich fort. Sonst ist die Lage im Nordlosten unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: von lööfer, Feldinarschalleutnant. WTB. Wien, 27. Juli. Amtlich wird verlautbari vom 27. Juli 1915 mittags: Italienischer Kriegsschauplatz: Unter dem Schutze des gestern früh eröffneten Artilleriefeuers griffen die Italiener das Plateau von Doberdo mit verstärkter Kraft abermals an. Der Ansturm scheiterte unter größeren Verlusten denn je. Nach erbitterten Nahkämpfen blieben unsere Truppen auch an diesem neunten Schlachttage in vollem Besitz ihrer alten Kampfstellungen am Plateaurand. WTB. Konstantinopel, 27. Juli. Das Hauptquartier teilt mit: Gestern vormittag 8 Uhr haben wir das französische Unterseeboot „Mariette" in der Meerenge zum Sinken gebracht. 31 Mann der Besatzung sind gefangen. Bei Ari Burnu haben wir am 25. Juli Bomben geworfen und einen Brand in den feindlichen Schützengräben verursacht. Am 25. Juli hat unsere Artillerie einen Teil der feindlichen >Schü- tzengräben und Drahtverhaue gegenüber unserem linken Flügel zerstört. Sie hat Stellungen und rückwärtige Verbindungen des Feindes beschossen und ihm erhebliche Verluste beigebracht. Bei Seddul Bahr Jnfanterie- feuer und Geschützkampf mit Unterbrechungen. Die feindliche Artillerie verwendet weiter Stickgasgeschosse Am 25. Juli nahm bei Seddul Bahr eine kleine türkische Erkundigungsabteilung des linken Flügels einen Teil der feindlichen Schützengräben fort, vernichtete die Verteidiger und erbeutete 400 Gewehre mit Munition und Säcke voll Bomben. Unsere Küstenbatterien beschossen die Stellungen und das Lager des Feindes an der Küste von Seddul Bahr mit Erfolg. Der Feind erwiderte ohne Wirkung. Feindliche Flieger haben Bomben auf das Lazarett von Halil-Pascha geworfen, obgleich das Zeichen des Roten Halbmondes waarecht über dem Lazarett ausgespannt und deutlich sichtbar war. An den anderen Fronten nichts bemerkenswerks. * * » Deutschland, England, Amerika. Herr Theodor Roosevelt, Rauhreiter außer Diensten und des amerikanischen Volkes Hofnarr im Dienst, hat einen neuen, wohl den zehnten Aufruf erlassen, in dem er seinen Landsleuten im Stile eines Cowboys ein forsches Auftreten gegen Deutschland mit nachfolgender Granatenmusik dringend empfiehlt. Natürlich entgeht es Herrn Roosevelt völlig, daß die Vereinigten Staaten nicht nur mit Deutschland, sondern auch mit England in einem heftigen Konflikte liegen, wie man ja drüben immer nur auf das rote Tuch der „Lusitania" starrt, aber mit seltsamer Vergessenheit an der ungeheuerlichen Vergewaltigung des gesamten Handels mit uns und den Neutralen vorübergleitet, nur um den Stahl- und Munitionskönigen nicht die Laune zu verderben. Und doch gehen den Amerikanern, vor allem den landwirtschaftlichen Kreisen durch Englands Verhalten Millionen und aber Millionen legitimen unantastbar rechtlichen Gewinnes jetzt verloren, und die Verluste werden noch steigen, wenn der Verkehr mit Baumwolle tatsächlich unterbunden wird und die Riesenballen dieses nützlichen Stoffes wieder in allen Häfen zu Berge steigen. Herr Wilson hat allerdings protestiert, aber doch nicht mit genügendem Nachdruck, um zum Ziele zu gelangen. Und doch hat er gerade hier das zwingende Mittel in Händen: Er brauchte nur das, was England den Neutralen tut, gegen dieses Land selbst anzuwenden und jede Ausfuhr nach britischen Häfen zu verbieten, und er würde staunend sehen, wie England, das eine solche Absperrung nicht einen Monat lang aushalten kann, selbst nicht in gewöhnlichen Zeiten, die steifen Knie zur Erde beugt. Schon wenn Herr Wilson das Aufbringen neutraler Schiffe durch England, die Zurückhaltung von Warensendungen zwischen seinen eigenen Häfen und den nordischen Reichen und Holland verhindert, würde auch in der Haltung Deutschlands in dem von ihm gewünschter. Sinne eine gewisse Fernwirkung eintreten können. Mit einem Worte: Herr Wilson brauchte nur im wahren Geiste der völkerrechtlichen Verträge handeln, ohne^seinerseits in frommer Scheu vor jeder Anmaßung Englands und den Interessen der Munitionsfabrikanten zu ersterben, und er würde von der Geschichte als der Träger und Vollender der erhabenen Mission gepriesen werden, die Rechte der Schwächeren gegen die ruchlose Piratenpolitik und die rücksichtslose Tyrannei Albions verteidigt zu haben. Solche Rolle als Führer der Neutralen würde freilich die Preisgabe jener Einseitigkeit zur Voraussetzung haben, in der Herr Wilson seltsamerweise den Begriff der Neutralität erschöpft sieht. Einen klaren Blick über die Tinge erhalten wir aus der neuen Antwortnote, die die „Franks. Ztg." als ein „unfreundliches Schriftstück" bezeichnet und sich darüber folgendermaßen ausläßt: Es ist nicht zu verkennen, daß Präsident Wilson in dem in der Wilhelmstraße überreichten Schriftstück in einem sehr energischen Ton spricht. Tie letzte deutsche Note, in der man in Deutschland einen Weg zum Ausgleich erblicken zu können glaubte, erklärt er für >,sehr unbefriedigend", er ist „bitter enttäuscht" darüber, daß die Reichsregierung sich nach seiner Ansicht von der Pflicht, die völkerrechtlichen Grundsätze zu beachten, entbunden fühlt. Das sind scharfe Worte, die dadurch nicht gemildert werden, daß der amerikanische Verfasser an anderer Stelle, wie er es schon in seiner letzten Note tat, gewisse von der deutschen Regierung zur Rechtfertigung ihres Verhaltens angeführte Tatsachen als „unerheblich" bei Seite wirft. Darin liegt ein Werturteil über die Bemühungen des Mitunterredners, wie man es im geselligen, geschweige denn im diplomatischen Umgang sonst gern vermeidet. Nun scheint es der Sinn der amerikanischen Aeußerung zu sein, daß positive Forderungen an den Untergang der „Lusitania" nicht mehr geknüpft werden. Nur die Erwartung wird ausgesprochen, daß die Reichsregierung das Vorgehen des Unterseebootsführers nunmehr mißbilligen und daß sie für die umgekommenen Amerikaner eine — wohl deren Hinterbliebenen zu zahlenden —- Entschädigung leisten werde. Das erste Verlangen ist von vornherein unerfüllbar. Entweder hat der Kommandant des Unterseeboots gemäß dem Befehl gehandelt, dann verdient er nicht Tadel, sondern Lob; oder er hat nicht nach Befehl gehandelt, dann verdient er ebenfalls nicht Tadel, sondern Strafe. Selbstverständlich ist das erstere der Fall, darum kann von der Abwälzung der Verantwortung auf einen tapferen Offizier keine Rede sein. Was den Schadenersatz betrifft, so läßt Deutschland in einer solchen Frage gewiß keinerlei Rücksicht auf Geldopfer mitsprechen; aber es handelt sich um das Prinzip, und es ist zu fürchten, daß die Gewährung einer Entschädigung als Anerkennung eines Verschuldens mißverstanden, wenigstens von unseren Feinden geflissentlich so ausgelegt werden würde. Die Note schließt mit einer Erklärung, die wir nicht als ein Ulitmatum bezeichnen wollen, die aber doch eine deutliche Warnung ausspricht: Amerika werde ähnliche Fälle in Zukunft als „vorsätzlich unfreundliche Akte" betrachten müssen. Ein ernstes Wort, über dessen mögliche Tragweite und Bedeutung wir uns keinen Zweifeln hingeben dürfen, das uns aber nicht erschreöftn kann. Ten Unterseebootkrieg, den die deutsche Oberleitung nicht leichtsinnig und frivol, sondern in gründlicher Erwägung aller Vorteile und Gefahren unternommen hat, kann Deutschland nicht auf eine Drohung hin preisgeben. Will Herr Wilson bei seinen dogmatischen Ansichten unnachgiebig verharren, so wird die Welt die Folgen zu tragen haben. Inzwischen ist die Auseinandersetzung mit der heutigen Note nicht beendet; es besteht kein Grund daran zu zweifeln, daß sich aus weiterem Verhandeln eine Annäherung der Standpunkte ergeben wird. " ^ ^ Frankreich mit Englands Leistungen^ unzufrieden. WTB. London, 27. Juli. Der Pariser Korrespondent der „Daily Mail" betont in einem Artikel, in dem das Blatt die besondere Aufmerksamkeit darauf lenkt, daß die Franzosen mit den Engländern nicht zufrieden seien. Der Verfasser führt aus der französischen Presse beispielsweise einen Artikel „Hanotoux" in der „Revue Hebdomadaire" an. Darin heißt es: Die Franzosen fragen sich, ob die Engländer alles getan haben, was sie konnten. Ein Soldat habe ihm gesagt, ein Bündnis sei wie eine Ehe mit Gütergemeinschaft. Die Franzosen, besonders die Französinnen kritisierten England lebhaft. Man müsse auch an ein künftiges Zusammenarbeiten und an die v i el s chwe- rere Zeit nach dem Kriege denken. Das gegenseitige Verständnis reiche noch nicht aus. Gegen die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. WTB. London, 27. Juli. Der nationalistische Abgeordnete Dillon sprach am Samstag in Limmerick und sagte: Die Iren Partei war die erste, die ihre Stimme gegen den Zwangsdienst erhoben hat. Sie ist durch die Arbeiterführer und die englichen Radikalen unterstützt worden. Der Versuch, das Munitionsgesetz bei dem Waliser Kohlenstreik einzuführen, ist fehlgeschlagen. Die Regierung mußte 3 Minist e r nach Südwales schicken, um an den Patriotismus der Arbeiter zu appellieren. Sie durfte es nicht wagen, die Klausel über den Staatszwang anzuwenden. Der Kvh- lenstreik hatte also sein Gutes. Bei der Rekrutierung Hai sich das Freiwilligenprinzip bewährt. Wenn die Koalitionsregierung dem Rate gefolgt wäre und die Wehrpflicht eingeführt hätte, dann würden Unheil und Chaos entstehen und der Krieg würde verloren werden. Die Einführung der Wehrpflicht in Irland würde einen Stand der Dinge herbeiführen, den die verantwortlichen Männer sich nicht aern vorstellen würden. Der Redner glaube nicht, daß irgend eine englische Regierung Irland die Wehrpflicht aufbürden werde. Die Negierung sei gewarnt, daß die Iren einem solchen Versuch mit allen Mitteln Widerstand leisten würden. (Beifall.) Russische Greueltaten. WTB. Wien, 27. Juli. Aus dem Kriegspressequartier wird gemeldet: Die amtlichen Erhebungen über die von den Russen in der Bukowina verübten Greueltaten fördern fortgesetzt neues Material zutage. In Czinkau wurde der griechisch-orthodoxe Pfarrer von den Russen zum Tode verurteilt, unter der Anschuldigung, daß er den Juden ihre Habseligkeiten in der Kirche habe bergen lassen. Als es ihm gelang, zu entfliehen, wurde seine Wohnung von einer Kosaken- abteilungl »unter Führung eines Hauptmanns vollständig verwüstet. Selbst die zum Gottesdienst nötigen Gegenstände wurden nicht geschont, orthodoxe Kreuze wurden zu Boden geworfen und beschädigt. Die Pfar- rersfrau wollten die Russen aufhängen; sie entging nur mit Not ihren Quälgeistern. Fünf Bäuerinnen wurden vergewaltigt und der Gutshof des Ritters v. Liskowatski zerstört. Eine 45jährige Frau, die sich der Vergewaltigung wid'ersetzte, wurde von zwei russischen Soldaten schwer mißhandelt. Ein 18jähriges Mädchen wurde von 14 Männern vergewaltigt. In Piedeloutz wurde der rumänisch-griechisch-orthodoxe Pfarrer von den Russen grundlos mißhandelt und von den Russen mit dem Kopfe gegen die Wand gestoßen, bis er ohnmächtig liegen blieb. In Zagulince (Galizien) haben russische Soldaten am 4. Juli, als österreichisches SchraPP- nellfeuer die Stellungen der Russen bedrohte, einen Bauern mit der Motivierung erschossen, daß, wenn russische Soldaten sterben müßten, auch die österreichischen Bauern nicht leben bleiben dürften. In der Gemeinde Luzan wurden die öffentlichen Gebäude vollständig verwüstet und sämtliche Geschäftsläden und Privatwoh- nungen von Beamten gänzlich geplündert. Ebenso wurden mehrere Gutshöfe ausgeplündert und alle Vorräte von Vieh nach Rußland abgeführt. Ein italienischer General gefallen. WTB. Rom, 27. Juli. Das „Giornale d' Jtalia" meldet, daß General Caniore, dessen Truppen^ Ala besetzt haben, in der Schlacht am Kars gefallen ist. Die engl. Antwort ans die amerik Note WTB. Washington, 27. Juli. (Reuter.) Die englische Antwort auf die amerikanische Not- betretend die britische Blockade ist einaelaufen. Es wird darin erklärt, daß das Vorgehen Großbritanniens mit dem Völkerrecht übereinstimme, wenn dieses auch den neuen Bedingungen entsprechend angewandt werden mü'se. Gut unterrichtete Kreise erklären, die britische Note sei in sehr verbindlichen Worten gehalten und beruft sich auf die Entscheidung des amerikanischen obersten Gerichts wäbrend des Bürgerkriegs, in der Englands Auftreten gebilligt wurde. Staatssekretär Lau sing schickte die Note an Wilson weiter. Ein neuer Aufruf Brhans. WTB. San Franziska, 27. Juli. Bryan erklärte in einem Aufruf, die Vereinigten Staaten hätten kein Recht, einen Krieg gegen Deutschland oder irgend einer europäischen Macht zu beginnen. Aus Stadt und Land. '* Adelsheim, 38. Juli. Amtlich wird vom WTB. mitgeteilt, daß die Versendung von Feldpostpäckchen an die im Osten stehenden Truppen zur Zeit mit sehr großen Schwierigkeiten verbunden ist und deshalb bis auf weiteres auf das Nötigste beschränkt werden sollte, damit die Beförderung der eigentlichen Nachrichtenpost auch weiterhin ordnungsgemäß erfolgen kann und eine zeitweilige völlige Sperrung des PostverkehrS an die nicht im Westen stehenden Truppen außer Frage bleiben kann. Dem Publikum wird im eigensten Interesse empfohlen, diesem amtlichen Anraten weitgehende Beachtung zu schenken. ' Adelrheim, 38. Juli. Ein kräftiger Gewitterregen, wie wir einen solchen schon lange nicht mehr gehabt haben, verursachte gestern Nachmittag eine Unterbrechung in der Einbringung der Ernte. Da das Erdreich immer noch reichlich Feuchtigkeit zur weiteren gedeihlichen Entwicklung des Grases für den zweiten Schnitt, der Kartoffeln und der Wurzeln vertragen kann, so sind derartige durchdringende Regen stets g.rne gesehen ** Adelshel«, 28. Juli. Wichtige Ereignisse vor Jahresfrist: Am 28. Juli- Befehl der englischen Admiralität an die Patrouillenflottillen in Stärke von 7 Kreuzern, 96 Torpedobooten und 4 Depotschiffen sich auf ihre Kriegsstationen zu begeben. — Erklärung des Grafen Berchtold, daß nach Eröffnung der Feindseligkeiten seitens Serbiens der Greh'sche Vermittelungsvorschlag als verspätet anzusehen sei. — Erklärung des italienischen Botschafters in Wien, daß Italien bei einem eventuellen Waffeugange Oesterreich-UngarnS mit Ser- bi n eine freundschaftliche, den Bündnispflichten entsprechende Haltung annehmen werde. — Erklärung Kaiser Franz Josephs, daß er Auftrag erteilt habe, Serbien den Eintritt des Kriegszustandes zu erklären. — Proklamation Kaisers Franz Joseph »An meine Völker I". — Offizielle Kriegserklärung Oesterreich- UngarnS an Serbien. — Telegramm Kaiser Wilhelm- an den Zaren, daß der Zar doch mit allen anderen Souveränen ein Interesse daran haben müsse, daß alle diejenigen, die für die Ermordung des Thronfolgerpaares moralisch verantwortlich seien, die verdiente Strafe erlitten, daß er seine Bemühungen betr. eine Verständigung Rußlands mit Oesterreich-Ungarn fortsetzen werde- (-) Merchingen, 27. Juli. In der Bürgerausschuß- fitzung vom 34. ds. Mts- wurde unter anderem auch die Sparkassenrechnung für das Jahr 1914 verkündet. Die Einnahmen betragen 751 720,78 Mk., die Aus- I gm che Re. verde. Die olchen Ver- l würden. Kriegs- tlichen Er- üwiira ver- Material h-orthodoxe > unter der ligkeiten in gelang, zu Kosaken- unns voll- rst nötigen !xe Kreuze, ttie Pfar- r; sie ent- Zäuerinnen 's Ritters l, die sich i russischen > Mädchen Piedeloutz er von den küssen mit chnmächtig laben rus- ? Schrapp- hte, einen wenn rus- creichischen Gemeinde rndig ver- ?rivatwoh- lso wurden rräte von n. d' Jtalia" ppen Ala en ist. Note Di" ena- e'fend die ird darin mit dem ien neuen ü'se. Gut te sei in nd beruhe obersten Englands ! an si ng n erklärte tten kein >er irgend m WT«. ickchen an mit sehr shalb bis t werden Nachrich- gen kann stverkehrS ;er Frage lsten Jn- itgehende vitter- icht mehr ne Untervas Erdweiteren zweiten M kann, I .rne ge- gnisse nglischen irke von iffen sich :ung des nndselig- :telungs- mng des ei einem nit Seren ent- cklärung lt habe, erklären. » meine sterreich- ZilhelmS anderen daß alle -rpaares träfe er- ständig- i werde, usschuß- auch die rkündet. ; Aus- gMcn betragen 729 304,40 Mk., mithin Gesamtumsatz 1481 025,18 Mk Das Reinvermögen beträgt auf I. Januar 1915 146 917.52 Mk., der Reingewinn 15 456,89 Mk- Das Guthaben der Einleger ist im Rechnungsjahr von 2 187 833,80 Mk- auf 2 264 377,59 Mk. gestiegen. Die Sparkasse hat mithin gut abgeschlossen, trotz der sehr hohen Kursdifferenz der Wertpapiere zwischen dem Ankaufs- und dem in den Vermögensstand einzustellenden Börsenpreis in Höhe von 18 447.05 Mk. wie aus dem Rechenschaftsbericht zu ersehen ist (-) Rasender?, 26. Juli. Für hervorragende Tapferkeit vor dem Feinde wurde Reservist Wilhelm Grämlich. Sohn des verstorbenen Mühlenbesitzers Gottfried Grämlich dahier mit der silbernen Verdienst- Medaille ausgezeichnet Wir all« bringen dem tapferen Helden unsere herzlichste Gratulation dar und hoffen aui ein baldiges gesundes Wiedersehen in der Heimat. (-) WSlchivge», 27. Juli. Den Eltern des im Regiment HO, 12. Komp- stehenden Grenadiers Hermann Ehrfeld dahier wurde die silberne Verdienstmedaille zugeschickt, die ihr Sohn sich für besondere Leistungen vor dem Feinde erworben hat. Ehrfeld ist schon zum dritten Male verwundet und befindet sich gegenwärtig im Lazarett in Weiden bei Aachen. Er wird nächtens, auf seinen Wunsch, inS Büxberger Lazarett kommen, um hier seine Wunde vollends auSheilen zu lassen. Wir Wölchinger gratulieren dem wackeren und tapferen Vaterlandsverteidiger und wünschen, daß er die Auszeichnung recht lange bei bester Gesundheit tragen möge Es wäre Ehrfeld um so mehr eine glückliche Heimkehr zu gönnen, da ein Bruder von ihm am 13. Mai gefallen ist und ein zweiter schon seit Ende Oktober v. IS. vermißt wird. 's- Enblgheim. 26. Juli. Gestern Nachmittag 4 Uhr wurde in der hiesigen ev Kirche ein seitens der Herren Geistlichen der Diözese Boxberg veranstalteter Trauergo t t e S d i e n st für den gefallenen Hauptmann Mössinger abgehalten, wozu auch Herr Großh. Amtsvorstand und Herr Großh. Oberamtsrichter von Boxberg erschienen waren, sowie zahlreiche sonstige Teilnehmer von hier und Umgegend. In seiner Predigt schilderte Herr Pfarrer Mangold-Hirschlanden den verstorbenen Helden als einen sehr begabten Menschen von vomehmem und edlem Charakter, welcher als Knabe schon seinen Eltern viel Freude bereitet habe und welcher sowohl in seiner richterlichen als auch in seiner militärischen Laufbahn infolge hoher Auffassungsgabe rasch von Stufe zu Stufe emporgestiegen ist, bis der Heldentod dem erfolgreichen Leben ein Ende setzte. Hat doch selbst Se. Kgl. Hoheit der Großherzog dem Herrn Dekan Mössinger sein innigstes Beileid anläßlich des Todes seines Sohnes aussprechen lassen. Sologesänge der Herren Pfarrer von Schweigern und Uiffingen, welche der Herr Pfarrer von Buch a. Ah. mit Orgelspiel begleitet hat, erhöhten noch die weihevolle Stimmung Nach Schluß des Gottesdienstes bewegte sich der Trauerzug unter Vorantritt des Militär- und Radfahrervereins nebst Ehrenjungfrauen, welche alle auch dem Gottesdienst angewohnt hatten, zum Kriegerdenkmal, wo Herr Militärvereinsvorstand Scherer noch dem gefallenen Helden einen warmen Nachruf widmete und einen Kranz am Denkmal niederlegte In fernem, ja so fernem Friedhof ruht nun der Held und wir gedenken noch mit stiller Wehmut des letzten Weihnachts- festrs, wo er als schneidiger Offizier mit uns im Gotteshause beisammen war. Und unsere Gedanken kehren zurück zum 13. Juli, wo der Held in siegreichem Kampfe den schönsten Heldentod gefunden hat und wir fühlten es mit, als der Sologesang der beiden Pfarrer ausklang: „Wer so stirbt, der stirbt wohl!" — Wir widmen dem Gefallenen noch folgenden Nachruf: Heiße Schlacht in Rußlands Gauen, Siegreich geht's im Sturme vor. Führerruf in Feld und Auen. Schlachtendonner dringt an's Ohr! Wanken wohl auch viele Helden, Vorwärts nur die Losung heißt, Diese soll allein nur gelten, Alle zur Begeistrung reißt. Starker Donner der Kanonen, Feuecschlünde ohne Zahl, Immer weiter, ohne Schonen, Siegen heißt es allzumal! Ob dem Fähnrich finkt die Fahne In dem Kampfe aus der Hand, Jenem seine Kraft erlahme. Dieser stirbt für's Vaterland. Dort, der Hauptmann stürmt den Seinen Mutig in der Schlacht voran, Und es will auf einmal scheinen, Daß er stürzt auf seiner Bahn — Unser Hauptmann ist gefallen! Schmerzensschrei erfüllt die Luft. Wie war er geliebt von allen, Ja, »Von allen!* Echo ruft Und der Hauptmann? — Wie im Schlummer Ihn die Streiter vor sich seh'n, Keine Spur von Schmerz und Kummer, Frieden auf dem Antlitz steh'n. Frieden, mitten in dem Toben Einer mörderischen Schlacht? Ja, sein Friede kam von oben Und sein Tagwerk war vollbracht, f Schweigern, 27. Juli. Am Sonntag fand die ^r.a uerseier für Gemeinderat H. Stapf in der glichen W-ise statt. Herr Pfarrer Heyd sprach in ^Züchen Worten der Hinterbliebenen Gattin mit ihren -Kindern Trost zu. Stapf war42Jahre alt und den Wveren Geschützen in den Karpathen zugeteilt, wo er w Jarislaus an Typhus gestorben ist. Wir verlieren w chm einen strebsamen, offmen Bürger und BauerS- wonn. Er ruhe sanft in fremder Erde. Die übliche Ehrensalve bei der Feier gaben Unteroffizier H. Wegert, ""teroffizier Gg. Herold und Gustav Appel ab, welche - alle drei auf Urlaub hier waren und alle drei mit der silbernen Verdienstmedaille (letzterer noch mit dem Eisernen Kreuz) geschmückt find. Der Gesangverein trug bei der Trauerfeier das Lied .Morgenrot' vor. ' Möckmühl, 24. Juli. Bei Errichtung eines neuen Dachstockes an einem am Seckachkanal gelegenen Hause wurde der 68jährige verwitwete Zimmermann Josef Bieber aus Berlichingen von einem gleitenden Balken am Kopse so unglücklich getroffen, daß er sofort eine Leiche war. (-) Heidelberg, 27. Juli. Jü einer gestern abend vertraulich abgehaltenen «Ätzung des Bürgerausschusses wurde über das Ergebnis der bisher vorgenommenen Bohrungen nach Thermalwassec berichtet. Nach dek Aeußerungen der zur Beurteilung der gewonnenen Resultate zugezogenen Sachverständigen hat sich in einer Tiefe von 589 Meter ein salzhaltiges Wasser mit starkem Radiumgehalt gefunden, das unzweifelhaft für Trinkkuren geeignet ist, vielleicht auch, wenn die noch nicht bekannte Menge ausreichend sein sollte, für Badezwecke verwendet werden kann. Der Stadtrat beabsichtigt, im Bürgerausschuß zur Fortführung der Arbeiten einen werteren Kredit zu beantragen. (-) Wiesloch, 27. Jüli. Hier wurden zwei Frauen verhaftet, die angaben, für erblindete Krieger zu sammeln in Wirklichkeit aber das gesammelte Geld für sich behielte». (-) Karlsruhe, 27. Juli. Zu der Mörd'kät an dem Wasserturmwächter Hößle wird noch berichtet, daß die bisherigen Nachforschungen ergebnislos blieben. Es wurden zwar einige junge Leute verhört und auch verschiedene Haussuchungen vorgenommen, ohne daß man jedoch zu einem endgültigen Resultat gelangen konnte. An dem Tatort wurde ein offenes Taschenmesser gefunden, das zu der Tat nicht benützt worden war und dem Ermordeten gehörte. Auch der Hund des Ermordeten, der seinem Herrn zu Hilfe kommen wollte, erhielt einen Stich (-) Freibura, 27. Juli. Ein 16jähriger Lehrling fuhr mit seinem Fahrrad in der Belfortstrnße eine 69- jährige Witwe an und rannte sie zu Boden.' Bei dem Sturze erlitt die Frau einen Schädelbruch, der ihren alsbaldigen Tod herbeiführte. (-) Hirschhorn, 27. Juli. Der in Ernteurlaub hier weilende Landwehrmann Albert fiel so unglücklich in seiner Scheuer, daß er bald darauf an den- erlittenen inneren Verletzunen starb. (-) Konstanz, 27. Juli. Der Stand der Reben im Bodenseegebiet ist in diesem Jahr äußerst günstig. IN normalen Jahren ist der Rebmann zufrieden, wenn an Jakobi die Trauben hängen. Am Sonntag konnten aber in der Nonnenhorngegend bereits „angestochene" Trauben beobachtet werden, das sind solche Trauben die schon zu blauen beginnen. "" ' '(-) Stuttgart, 27. Jüli. (Die Festung Ro- zan von den Schwaben erstürmt.) Unsere Schwaben haben dem Ruhmeskranze, den sie sich durch ihre großartigen Taten in West und Ost geflochten haben, ein neues unverwelkliches Blatt eingefügt: württembergi- sche Truppen sind es, die die Festung Rozan am Narew erstürmt haben. Der König hat, wie der „Staatsanzeiger" bekannt gibt, am 25. Jüli vom Generalkommando des Armeekorps das folgende Telegramm erhalten: Ew. Majestät melde ich alleruntertänigst, daß das Armeekorps neue Erfolge errungen hat. Bor der uns als Ziel gesteckten Rozanfestung kaum eingetroffen» stürmte die 26 Jüfanterie-Division das entscheidende Werk der ersten Stellung. Die andern zum Korps gehörigen Truppen stürmten Werke der Nachbarfronten. Besatzung nach viertägigem Kampf schwer erschüttert, lieber 2000 Russen streckten die Waffen. Der Rest zog ab. Wir verloren verhältnismäßig wenig. Festung heute im Besitz des Armeekorps, (gez. Frhr. v. Matter.) > - Der Kaiser hat auf das Telegramm unseres Königs die folgende Antwort gesandt: >,Jch danke Dir herzlich für die Mitteilung Über mein braves Infanterie-Regiment 120. In West und Ost wetteifern Deine tapferen Schwaben auf das schönste in hingebender Treue und unvergleichlichem Heldenmut mit allen übrigen deutschen Stämmen. Gott sei ferner mit uns! Wilhelm." Letzte Nachrichten. (Mitgeteilt von Wolffs Telegraphenbüro.) Srotzfeuer. Berlin, 27. Juli. Laut »Berliner Lokalanzeiger" äscherte auf dem Rittergut Poffadowo bei Costyn lPosen) ein Großfeuer 9 gefüllte Scheunen, 5 Ställe und 3 Wohnhäuser ein- Li« Flucht vor de« Deutsche». Paris, 28. Juli. Der Korrespondent des »Temps' meldet, daß die Militärbehörden die notwendigen Maßnahmen für die Räumung Wilnas, GrodnoS, Kownos und Btelostoks ergriffen haben- Die Spitäler. Gefängnisse und Schulen wurden bereits geräumt. Die Blätter beruhigen die Bevölkerung, indem sie erklären, es handele sich um Vorsichtsmaßregeln. Die gesamte« engl. Verluste Berlin, 28. Juli. Aus Rotterdam erfährt der „Berliner Lokalanzeiger" : Amtlich wird aus London gemeldet: Die Gesamtoerluste der englischen Armee auf sämtlichen Kriegsschauplätzen betragen: an Offizieren ' getötet 4000, verwundet 8 330, vermißt 1 383; an Mannschaften: getötet 57 384, verwundet 188 190, vermißt 62 502. De«1schla«d soll mit 20 OOtt Flugzeuge« desieat «erde». Paris, 28. Juli. Ein Vertreter des »Petit Journal" hat mit dem englischen Schriftsteller Wells eine Unterredung gehabt. Dieser erklärte, es sei möglich, Deutschland durch den Bau einer Luftflotte von 2 0 000 Flugzeugen schnell zu besiegen. Die Flugzeuge müßten die Krupp'schen Werke, die großen Fabriken in Westfalen und die Eisenbahnlinien zerstören und dadurch Munitionsund Truppentransporte unmöglich machen- Kämpfe i« 320« «,ter Höhe. Berlin. 28. Juli. Aus Innsbruck wird dem .Berk. Lokal-Anzeiger gemeldet: Bei den blutigen Kämpfen der letzten Tage in einer Höhe von 3200 Metern am Monte Adamello überraschten Tiroler Grenzschutztruppen eine ungefähr 100 Mann starke Alpiniabteilung und rieben sie vollständig auf. Die Sieger hatten einen Verlust von 10 Mann. Abgestürzt. Kopenhagen. 27 Juli. Oberleutnant Böck und sein Passagier Kapitän Münter find heute Nachmittag hier mit einem Wasserflugzeug abgestürzt. Beide waren sofort tot. Gege» de« Krieg. Berlin, 27. Juli. Die „Morgenpost" erfährt aus Scheveningen. daß in vielen französischen Departements neue Flugschriften gegen den Krieg verbreitet werden. Die Urheber seien unbekannt. vis zum .siegreiche» Sude. London, 27. Juli. Den aus Anlaß des Jahrestages der Kriegserklärung am 4. August im ganzen Lande stattfindenden Versammlungen soll folgende von Asquith genehmigte Entschließung unterbreitet werden: An diesem Jahrestage der Erklärung des rechtmäßigen Krieges gibt die Versammlung der Bürger dieser Stadt den unerschütterlichen Entschluß kund, den Kampf bis zu einem siegreichen Ausgang fortzusetzen, um die Ideale der Freiheit und Gerechtigkeit zu erhalten, die die ge- gemeinsame und geheiligte Sache der Verbündeten ausmachen. Arbeit für ei» deutsches U -Boot. Berlin, 27. Juli. Der .Deutschen Tageszeitung" Wird von ihrem Kopenhagener Berichterstatter berichtet, daß wiederum eine ganze Reihe amerikanischer Bürger die Reise nach dem Kontinent auf dem White Star- Dampfer »Adriatic' angetreten habe, der nach einer Aufstellung der New-Aorker Zollbehörden Munition, Gewehre, Automobile und Flugzeuge in großer Zahl an Bord hatte. Arbeit «userer U -Boote. Kopenhagen, 27. Juli. Der dänische Dampfer Nogill, von Göteborg nach dem Tyne mit Eisenbahnschwellen unterwegs, ist in der Nordsee von einem deutschen Unterseeboot in die Luft gesprengt worden. Die Besatzung wurde in Wilhelmshaven gelandet. (Schwellen find Bannware.) Rotterdam, 27. Juli. De Maasbode meldet aus London: Ein deutsches Unterseeboot versenkte gestern den amerikanischen Dampfer „Leelanow' (91377 Nettotonnen), von Archangelsk nach Belfast unterwegs. Die Besatzung wurde gerettet. (Das Schiff hatte Flachs geladen. Flachs ist Bannware.) Rotterdam, 27. Juli. Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant' meldet aus London: Die 29 Mann zählende Besatzung der .Leelanaw" ist gestern in Kirkwall gelandet. Als das Schiff geräumt war. gab das Unterseeboot ein Dutzend Schüsse ab und schoß dann einen Torpedo ab. Die Besatzung wurde an Bord des Unterseeboots genommen nnd dort gut behandelt Das Unterseeboot brachte sie bis in Sicht der Küste, ließ sie. als im Horizont eine Rauchsäule aufstieg, in die Boote gehen und tauchte unter. Ehe die .Leelanaw" angegriffen wurde, sah die Besatzung in der Ferne, wie zwei Schiffe, von denen das eine offenbar ein Segelschiff war, in den Grund gebohrt wurden. Aberdeen, 26. Juli Der britische Dampfer „Emblem" wurde bei den Orkneyinseln von einem deutschen Unterseeboot versenkt. Die Besatzung wurde gerettet. London, 27. Juli. (Reuter.) Ein deutsches Unterseeboot versenkte die Fischdampfer Honoria und Sutton. Die Besatzungen wurden in Kirkwall und Berwick gelandet. Andere Fischerfahrzeuge wurden von den Unterseebooten nach Sionowoy verfolgt. London, 28. Juli. (Reuter) Eine norwegische Bark landete in Lerwick 52 Mann .der von deutschen Unterseebooten versenkten Fischdampfer „Honoria', „Hermione" „Sutton" und Cassto'. In Stromneß landeten die Besatzungen der versenkten Fischdampfer .Cettic" und „Cydorna". In Butt of Lewis kamen die Besatzungen der versenkten Dampfer „Roßlyn" und „Strathmore" an. Haag, 27. Juli. Die Besatzung des in Brand gesteckten Schoners Harbe, die in Dmuiden gelandet wurde, erzählte, daß die drei Schiffe, die in der Nähe gebrannt hätten, ein schwedisches und zwei norwegische Segelschiffe gewesen seien, die gleichfalls mit Holz nach Sunderland unterwegs gewesen seien. Die Besatzungen wurden von einem dänischen Dampfer gerettet. Si» KamMrudramu. Zürich, 27. Juli. Aus Nahrungssorgen vergifteten sich heute Nacht die Eheleute Boßhard mit ihren drei Kindern, Knaben im Alter von einem, 9 und 9 Jahren durch Gas- Der Vater und der achtjährige Knabe gaben, als sie aufgefunden wurden, noch Lebenszeichen von sich- Den Vater glaubt man Leben erhalten zu können. Wetterbericht. Im Süden und Osten steht zwar ein Hochdruck, aber vom Kanal nähert sich ein neuer Luftwirbel, der die Wetterlage abermals unsicher gestaltet. Für Donnerstag und Freitag ist deshalbtve iterhin vielfach bewölktes, teils regnerisches und mäßig kühles Wetter zu erwarten. Kranz. SircheilMMe MWel«. «orge» Douuer-ta- Abend >/,« Kriegsbet- stnude Bekanntmachung. A Mark Velshnung erhält derjenige, der die Schandbuben zur Anzeige bringt, die in der Nacht vom Samstag auf Sonntag die Sitzbank am unteren Rhon- stocksweg (Waldrand) in schamlosester Weise dadurch verunreinigten, daß sie dieselbe als Abort benützten. Da sich derartige Fälle in letzter Zeit bedauerlicherweise gehaust haben, wäre es dringend erwünscht, daß die Täter zur Anzeige gebracht würden, damit sie einer wohlverdienten strengen Bestrafung zugeführt werden könnten, vldelshetm, 26. Juli 1915 »ürger«eiftera«t: __Tresz._ Maschinengedrehte Ktrohseile statt Garbenbänder, sind eingetroffen, und verkaufen so lange der Vorrat reicht. 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Darlehen an Private auf Schuldscheine 9. Guthaben bei der badischen Bank 10. Einnahmsrückstände und Stückzinse 11. Kassenvorrat nach dem Abschluß 12. Gerätschaften nach dem Inventar Inventur- wert auf 31. Dezbr 1914. Summa des Vermögens Merchingen, de» 24. Juli 1915 7 800 1 075 396 21 63 146 65 ! 79 182 50 52 200 40 663 734 40 133 1l7 97 234437 06 310 82 93 652 72 22 416 38 SOO — 2 426 295 Schnlbe«. Guthaben der Einleger auf 1191 einzelne Bücher Anlehenskapital. 2 264 377 15 000 59 Summa der Schulden 2 279 377 59 Das Vermögen beträgt. Die Schulden betragen. 2 426 295 2 279 377 11 59^ somit Reinvermögen Nach voriger Rechnung betrug dasselbe . 146 917 135 060 53 63^ Es hat sich sonach vermehrt um ... . Von den Ueberschüffen wurden verwendet 11856 3 600 89 Reingewinn 15 456 89 Der Verwaltungsrat.