aulmider un- Mcheint täglich, außer Sonn- unS Zeiertags Preis: Monatlich ... -7 pfg. vierteljährUch . r Mk. frei ins Haus geliefert öoxberger /lnzeiger Helesenstes Tageblatt öes basischen Saulan-es finget ge« «erSen mit iS psruaig j per einspaltige Feile berechnet. ! Sei mehrmaliger fiufnahme Rabatt ? Postscheck-ttonto 40S4, Karlsruhe - .........k auptanzeigeblatt für Sie öezirke Möelsheim, Hoxberg u. deren Umgebung rati«: flmtliches verkün-igungoblatt ltl.) Illustrierte» Sonntags-Statt HolzsubmW-irs- und Versteigerungs-Anzeiger für den Gdemvald Sratis: prakt. Mitteilungen fürSemrrde (monatl.) u. Handel,Haus- u.Lan-wirtschast t. 281 Druck und Vrrlag: Buckdrucktkei Adelshrim Adolf Heppkler Tel'pbon Nr 18. Adelsheim, Freitag, 3. Dezember 1915 Verantwortlich: A. Hepveler in Adelsheim 39 . Jahrg. Tagesberichte. ^in^en W. Große» Ha«ptq«arti»r, 2. Dez. (Amt! ) Westlicher Nriegsfcha«platz. ^ Außer Artillerie- und Miuev kämpfe an verschiedenen Hellen der Front kein« besonderen Ereignisse. Nordwestlich von Saint Quentin fiel ein wegen Motor- aden niedergegangener Doppeldecker mit zwei englischen -fizieren in unsere Hand. Oestlicher Nrtegsschanplatz r Die Lage ist nnverändrrt. Die Schilderung de» russischen Tagesbericht» vom SS. iovember über Kämpfe bei Jlluxt-Kafimiriki ist frei er- »»den. Bei der Armee de» General» Grafen von Bothmer orden vorgeheude schwache Abteilungen der Russen von h» Vorposten abgewiesen. valkau-striegöschauplatz: Westlich de» Lim wurden Boljantc, Plevlje und Jabuka Hchtzt. Südwestlich von Mitrov'ca wurden 4VVS Gefangene md S Grschütze eingebracht. Oberste Heeresleit««-. Vor dem bulgarischen Anmarsch auf Prisren, das « der Hand unseres Bundesgenossen ist, sind die im Michen Teil des Amselfeldes geschlagenen serbischen Kräfte auf der Straße nach Südwesten zurückgegangen, ine in den Blättern des Bierverbandes verlautete, nach Manien. Die Straße überschreitet von Prisren aus zunächst die Bistritza, die vom Schar kommt, und geht den Weißen Drin abwärts bis zu seiner Vereinigung mit demi Schfvarzen Drin bei Brut. Sie überschreitet den Schwärzen Drin und folgt dem linken Ufer des vereinig, m'Drin bis zu dem Flecken Spasch, wo eine Straße von Zschakowa einmündet, die der zum Drin fließenden Kru- mr folgt. Die Straße, die nun schlechter wird, verläg. den in eine Klamm einüebetteten Drin und guejrQen- 8 schiedene Rücken, besonders das Pukagebirge in 964 Meter Höhe, an dessen Fuß das kleine Mirditenstädtchen Puka liegt. Erst bei Mjet wird der Drin wieder erweicht und auf einer Fähre überschritten, worauf inan nach Sku- tari gelangt, das augenblicklich der Sitz der serbischen Regierung sein soll. Diese Verbindung vom Meer ncru, Prisren ist durch die Bodengestaltung gewiesen und im Altertum wie im Mittelalter von den Handelskarawanen bereits benutzt worden. Sie könnte aus ihrem westlichen Teil von Spasch an auch von den serbischen Grippen benutzt werden, die von den Verbündeten aus der Gegend von Mitrowitza und Dschakowa gedrängt sind. Mehr 'ein Saumpfad ist der Weg, der von Dschakowa nach Plawa in Montenegro und weiter nach Andrejeivitza führt. Von der Vereinigung der beiden Drine nach Süden geht die Straße nach Debra und den Seen von Ochrida und Pres- ba und Monastir. Da die von Kalkandelen vorgegangenen Bulgaren bereits in« Kruschowa und dem östlich lie-? genden Kruschewo stehen, ist sie für den Abmarsch größerer Kräfte kaum zu benutzen. Abgesehen von dem schlechten Zustand, in dem sich selbst die sogenannten Straßen befinden, spielt noch eine Rolle der Mangel! des jetzt verschneiten Gebirgslandes an Hilfsmitteln. Als seinerzeit 1912 zwei serbische Divisionen im ersten Balkankrieg von Dschakowa nach der Adria marschierten, haben sie darunter schwer gelitten, obgleich sie als Sieger und unverfolgt durchzogen. Jetzt handelt es sich um Truppen, deren inneres Gefüge nach der Zahl der Gefangenen und dem Umfang der Beute schwer gelitten hat. Ihre Feldartillerie haben sie vollständig eingebüßt, die Kolonnen und Trains zum allergrößten Tein Für die serbische Gruppe, die nördlich Monastir auf den Höhen von Drwenik und Topoltschani noch Widerstand leistet, liegt die Gefahr sehr nahe, durch eine Umfassung des rechten Flügels von der griechischen Grenze abgedrängt und nach Albanien hineingeworfen zu werden, wohin der Weg über Ochrida und Elbassa die natürlichste Abmarschlinie bildet. Der französische Versuch, ihr durch einen Vorstoß von Kawadar auf Köprülü Entlastung zu bringen ist vollkommen gescheitert. Die Alliierten halten sich auf der Strecke von Kawadar über den Wardar und von Krivolak bis in die Gegend von Walandowo, wo die Engländer an die Stelle der nach Westen geschobenen Franzosen getreten sind. Zu einer Offensive gegen das mazedonische Heer der Bulgaren sind sie zu schwach. Besonders die Engländer stehen vor einer sehr starken bulgarischen Stellung, die südlich von Strumitza durch das Belaschitzagebirge gebildet wird, dessen natürliche Stärke die Bulgaren noch durch Feldbefestigungen erhöht haben. Selbst wenn der Wille vorhanden wäre, könnte das Landungskorps von Salonik den Serben keine Hilfe bringen. Wie weit der Vierverband es möglich macht, dem zurückgehenden Rest der serbischen Heere in Albanien von der Adria aus Lebensmittel entgeaenzuschicken, hängt wesentlich von der Gangbarkeit der Straßen ab. Bei ihrem Zug 1912 gebrauchten die Serben aus der Gegend von Dschakowa bis zum Meer fast drei Wochen. Von Monastir nach Durazzv an der Adria geht die beste Straße, die antike Bia Egnatia, die bis Ochrida in gutem Stand, dann aber verfallen ist, obgleich auf ihr reger Verkehr herrscht. Was übrigens für die Verproviantierung vom Meer her ins GOvicht fällt, ist der Umstand, daß die adriatichen Häfen aWe nur ofsene Reeden sind, die besonders im Herbst und Winter unter den schweren Stürmen leiden, die das Ausladen aus den weit von der Küste ankernden größer» Schiffen sehr erschweren, vielfach unmöglich machen. . .. WTB. Wien, 2. Dez. Amtlich wird verlautbart vom 2. Dezember 1915 mittags: Italienischer Kriegsschauplatz: Die Italiener erneuerten ihre Angriffe auf den Brückenkopf von Tolmein und auf unsere Bergstellungen nördlich da- von. Vor dem Mrzli Vrh brachen 3, vor dem Bergrücken nördlich v>on Dolöje zwei Vorstöße des Feindes zusammen. Am Tolw.einer Brückenkopf zerstörte die italienische Artillerie die Ortschaften hinter unserer Front. Der Brük- kenkopz stand stellenweise imeder unter Trommelfeuer und wurde von sehr starken Kräften mehrmals vergeblich angegriffen. Bei Oslavia versuchte die feindliche Infanterie unter dem Schutze des Nebels durchzubrechen. Abteilungen unseres Infanterie-Regiments Nr. 57 schlugen hier drei Stürme ab. Sonst kam es zu keinen größeren Infanterie-Kämpfen. WTB. Wien, 2. Dez. Amtlich wird verlautbart vom 2. Dezember 1915 mittags: Südöstlicher Kriegsschauplatz: Heute früh sind wir in Plevlje eingerückt. Die Einnahme der Stadt war das Ergebnis hartnäckiger Kämpfe. Tie über den Metalka-Sattel vordringende Kolonne hatte gestern den Feind bei Boljanio Leworsen, die über Pri- Der Kampf um das Testament. Roman von Carola v. Eynatten. 54 „Ich habe auch ein paar Briefe von Kolman Csallovary mitgebracht, alle jene, in denen er sich über die Absichten äußerte, die er mit seiner Tochter hatte, insbesondere auch über seine Adoptionsabsichteil und den Stand dieser Angelegenheit," sagte KöröS. „Das ist ausgezeichnet!" erklärte der Advokat. Hornbostel strahlte. „Hvchivürden," sagte er aufstehend und mit ausgestreckter Hand auf Körös zugehend, „der Himmel hat Sie hierher geführt, der sichtbarlich will, daß Recht bleiben soll, was Recht ist! Wir aber, Szarolta und ich, schulden Ihnen den größten, den innigsten Dank!" „Bitte recht sehr, Herr Hornbostel, ich habe nur eine Gewissens- und FreundeSpflicht gegen den Verstorbenen er- Mt, der mir anläßlich der Testamentsuilterzeichnnng das Versprechen abnahm, über die strenge Durchführung seiner btztwilligen Verfügungen zu wachen. — Zu welcher Stunde wird Mellik morgen vereidigt?" „Um zehn Uhr," entgegnete der Advokat. „Sind Hochwürden unverstanden, so gehen wir beide unter Mitnahme Ihres Tagebuches und der gedachten Briefe schon vorher aufs Gericht, um Ihre Ankunft anzuzeigen und das zu Ihrer Vereinung Erforderliche einznleiten." Körös hatte auch dagegen nichts einznwenden und wendete sich wieder zu Hornbostel, zu dem er sagte: „Wenn 8ie gestatten, iverde ich Sie nach meiner eidliche» Verneh- Mng besuchen, Herr Hornbostel, um Fräulein VaroS kennen iu lernen." Nachdem der Herr Pfarrer sich in seiner gemessenen Weise, °ie ihn keinen Augenblick verlassen, von den beiden Herren verabschiedet hatte, rieb sich Lazar vergnügt die Hände und Ute: „Nun, Herr Hornbostel, waS meinen Sie, wird es Wkt machen, wenn ich den Herren Richtern morgen ganz unversehens mit diesem hölzernen Apostel auf den HalS rücke wie?" .Ich denke wohl." „>lnd Sie denken recht! — Na, gehen Sie jetzt getrost *nch Hanse und verschwenden Sie keinen ängstlichen Gedanken an morgen und ebenso wenig an das Endnrteil. Vergessen Sie aber auch eins nicht. Wenn wir gewinnen, wie ich sicher glaube — gewonnen haben ivir das Verinögen deshalb noch lange nicht!" „Weiß ich alles, Herr Doktor, immerhin hätten wir aber einen moralischen Sieg erfochten, und er wäre nur kaum minder wertvoll als ein finanzieller," sagte Hornbostel. „Meine Pflegetochter wird auch ohne ihres Vaters Vermögen einmal genug haben, um angenehm leben zu können. Bis wann dürfte der Prozeß beendet — vorläufig beendet sein?" Lazar hob die Schultern. „Frühestens in beiläufig sechs Wochen, es ist aber auch sehr möglich, daß die Sache erst nach den großen Gerichtsferien znr Entscheidung gelangt!" Hornbostel dankte, band dem Advokaten Szaroltas Interessen nochmals auf die Seele und ging ebenfalls. Der eine blieb zurück in der angenehm-anregenden Hoffnung ans einen baldigen glänzenden Sieg über einen Gegner, den er herzlich haßte, weil er sein gefährlichster Konkurrent war und auch, weil er ihm bei jeder Gelegenheit fühlen ließ, daß er in jeder Hinsicht überlegen sei. Der andere ging beinahe ebenso beunruhigt, wie er gekommen war. Er mochte es anfangen, wie er wollte, seine Gedanken kehrten immer wieder zu der morgigen Zeugenvernehmung zurück. — Es war nahe an sechs Uhr und Hornbostel hatte immer noch keine Nachricht von Mellik, dessen Vernehmung schon vor Mittag beendet gewesen sein mußte. Wo der Mann nur blieb! ES war unerklärlich! Und Dr. Lazar, der jedenfalls einige Auskunft hätte geben können, war um ein Uhr telegraphisch nach auswärts gerufen worden. — Es war schon spät« Nachmittag geworden, als Mayerstein kam, um mitzuteilen, daß Melliks Vernehmung auf drei Uhr verschoben fei. „Ich dachte, Sie würden ruhiger werden, wenn ich Nachricht brächte." Er hatte noch nicht fertig gesprochen, als es wieder klopfte. Diesmal war der Gintretende Mellik in eigener Person. Er sah sehr vergnügt aus und von Aufregung stand in seinem Gesicht keine Spur zu lesen. „Guten Abend, Herr Horubostel — guten Abend, Herr Mayersteinl" sagte er vergnügt, die Hände ergreifend, die sich ihm entgegenstreckten. .So. jetzt hätten wir die Geschichte hinter uns. die allen so «macht und die so unsinnig viel Geld ge- »err Pfarrer hat auch schon seinen Eid ge- viel zu schaffen kostet hat I Der leistet." „Er ist doch erst gestern hier angekommen!" „Jawohl, aber er will gleich morgen in aller Früh nach Gran weiterfahren zu seiner alten Mutter, wegen der er eigentlich von drüben herübergekommeu ist, und er hat nur drei Wochen Zeit. Die Herren vom Gericht haben auch durchaus nichts davon wissen wollen und sind erst grob geworden. Es hat ihnen aber alles nichts geholfen, der Herr Pfarrer hat seinen Willen durchgesetzt, wie, das weiß ich freilich nicht, um halb elf war für ihn alles fix und fertig." „Und wie ist's gegangen, Mellik?" unterbrach Horubostel, der vor innerer Unruhe von einem Bein aus das andere trat. „Gut. natürlich, gnädiger Herr Hornbostel; wir haben eben unfern Eid geleistet und dann unsre Sache gesagt, wie sonst auch," antwortete Mellik. „Sie haben sich nicht irre machen lassen?" Der Mann lachte. „Mich irre »lachen, weuu ich eine Sache genau und bestimmt iveiß, das bringt keins fertig, weuu sich's noch so große Mühe gibt! Und das haben die Herren ja getan, sie haben jedenfalls geglaubt, wir täten uns durch ihre Kreuz- und Querfragen aus dem Konzept bringen lassen, und sie könnten uns hintennach beweisen, daß wir einer dein andern widersprochen haben." Mellik wollte fort, um etwas zu essen, was aber Hornbostel nicht duldete: „Bleiben Sie nur, lieber Mellik ich lasse Ihnen etwas Kaltes und ein Glas Wein bringe», und später essen Sie mit uns zu Nacht. Szarolta, die noch in der Schule ist, ivird gewiß gern aus Ihrem eigenen Munde hören, wie es gegangen ist." Der Mann lehnte „die Ehre" jedoch dankend ab. Solange der Prozeß nicht durch alle Instanzen gegangen, »väre eS besser, auseinander zu bleiben, meinte der Herr Pfarrer, besonders, weil Dr. Csallovary ein so chikanöser Mann wäre, vor dem man sich nicht genug in Acht nehmen könnte. „TegenJhrenWunsch will ich Sie nicht znriickhalten, lieber Mellik, und so danke ich Ihnen zugleich auch in Szaroltas Namen," sagte Horubostel, ihn, die Hand schüttelnd. „Wenn l ie nichts dagegen haben, begleite ich Sie ein Stück weit. Herr Mellik." laate Mayersicin. S '2 2 >r 222 22 boj "anruckcüde Gruppe die Höhen nördlich von Plevlj? gestürmt, eine dritte die Montenegriner bei Jabnka vertrieben. Unsere Truppen wurden von der modam medanischen Bevölkerung mit Jubel begrüßt. Ter Rückzug der Montenegriner geht zum Teil fl u cht ar t i g vor sich. Südwestlich von Mitrovica brachte ein österreichisch-ungarisches Halbbataillon 4000 serbische Gefangene, 2 Geschütze und 100 erbeutete Pferde ein. Tie Bulgaren setzten die Verfolgung auf Dja- kova fort. WTB. Sofia, 2. Dezember. Amtlicher Bericht vom 30. November: Unsere Truppen führen ihre Offensive über Prizrend hinaus fort Seit dem Anfang der Krieges gegen. Serbien (14. Oktober) bis zur Einnahme von Prizren (29. November) haben wir den Serben folgende Beute abgenommen: 50 000 Gefangene 265 Geschütze, 136 ArtilleriemunitionSwagen, ungefähr 100 000 Gewehre, 36 000 Granaten, 3 Millionen Gewehrpatronen, 2 350 Eisenbahnwagen und 63 Lokomotiven. — Nach der Einnahme KichewoS und von Krusevo haben wir ^ Brodt auf der Straße Kichewo-Prilep besetzt. Auf der Front der englisch-französischen Truppen keine Veränderung. WTB. Konstantinopel, 2. Dez. Amtlicher Bericht des Hauptquartiers: An der Kaukasusfront ließ der Feind in der Gegend von Wan bei einem Gefecht am 30. November mit unseren fliegenden Abteilungen 250 Tote auf dem Kampfplatz zurück. Der Feind flüch- ' tet in östlicher Richtung. An der Dardanellenfront bei Anaforta nahmen unsere Patrouillen einen Teil der feindlichen Drahthindernisse und Gräben und nmchren einige Gefangene. Am 30. November erössnete der Feind mit seinen Batterien zu Lande und zu Wasser i Feuer nach verschiedenen Richtungen, das gewisse Z; hindurch andauerte, aber wirkungslos blieb. Unsere L Uerie trat gleichfalls in Tätigkeit und nahm feindliche ckdaten, die ohne Deckung im Lager bemerkt worden w en, und feindliche Munitionswagen aufs Korn. Di Munitionswagen wurden zerstört. Bei Ari Burun d lerte der Kampf der Artillerie, der Bombenwerfer- und Maschinengewehrabteilungen an. Der Feind v^ achte, die Schützengräben bei K^nlisirt, die in der le en Zeit von uns zerstört worden waren, wieder Herzastellen, wurde aber durch unser Feuer daran gehindert. Nachmittags eröffnet« ein feindlicher Kreuzer das Feuer auf die Stellungen des linken Flügels, wurde aber durch das Feuer unserer Torpedoboote gezwungen, sich zu entfernen. Bei Sed- öul Bahr fand ebenfalls gegenseitige Beschießung statt, die von Zeit zu Zeit nachlreß. Unsere Artillerie brachte -ine feindliche Batterie zum Schweigen, die die anato- lische Küste der Meerenge zu beschießen versuchte. Nachmittags fielen Geschosse, die von einem feindlichen Panzer vom Typ „Agamemnon" in der Richtung auf Kind Bahr abgefeuert wurden, auf ein dort gelegenes Ho- jpital, töteten vier und verwundeten zwanzig Soldaten. Lines unserer Kampfflugzeuge nötigte ein feindliches Flugzeug, das Kuba Tepe überflog, zur Flucht. Der türkische Bericht über die Niederlage der Engländer in Mesopotamien. WTB. Konstantinopel, 2. Dez. Amtlicher Bericht des Hauptquartiers: An der Irak front verfolgen unsere Truppen den Feind energisch, um die Niederlage der Engländer zu vervollständigen. Wir haben sestgestellt, daß die feindlichen Verluste in den Kämpfen Vom 23. bis 26. November 5000 Mann übersteigen. Abgesehen davon verläßt eine Reihe demoralisierter Offiziere und Soldaten ihre Tru. penteile, um sich in die Umgegend zu retten. Der Feind hat an einem Tage mit seinen Dampfschiffen ungefähr 2900 Verwundete fortgeschafft. Der britische Agent im englischen Hauptquartier befindet sich unter den Verwundeten. Da der Feiend seinen Rückzug auch in dem stark befestigten Azizie nicht hat zum Stillstand bringen können, hat er versucht, sich mit seiner Nachhut unter deni Schutze seiner Monitor« 15 Kilometer südwestlich dieser Oertlichkeit zu halten, aber durch einen in der Nacht vom 30. November zum 1. Dezember von uns unternommenen überraschenden Angriff wurde der Feind gezwungen, sich weiter in der Richtung auf Kut-el-Ammora, 170 Kilometer südlich von Bagdad, zurückziehen. Wir fanden in der Stadt Azizie und ihrer Nachbarschaft viel Mundvorrat, Munition und verschiedenes Kriegsgerät Unsere in die Umgebung entsandten Krieger erbeuteten etwa 100 Kamele des Feindes. Neben der Tatsache, daß es dem Feind nicht mehr gelang, auch nur einen kleinen Teil der Gegenstände und des Kriegsmaterials das er im Stiche ließ, anzuzünden und daß er eine Menge von Gegenständen, die den Offizieren gehörten, und von technischen Ausrüstungsgegenständen, nicht mehr mit sich führen konnte, ist ein Beweis für die Größe seiner Niederlage. Außerdem erbeuteten wir ein Kriegsmotorboot und einen eisernen Leichter, der mit Mundvorrat und Munition angefüllt war, sowie ein Flußschiff. Wir stellten fest, daß der Feind auf seinem fluchtartigen Rückzug mehrere Kisten Munition in den Tigris geworfen hatte. Die Engländer teilten, um ihre Niederlage zu verheimlichen, der Bevölkerung in der Umgegend mit, daß sie einen Waffenstillstand mit uns geschlossen hätten. Mer die schnelle Verfolgung durch unsere Truppen kennzeichnete dies als bloße Ausflucht. Bon vier Flugzeugen, die wir dem Feinde abgenommen haben, wurden 3 wieder hergestellt und führen jetzt über den feindlichen Reihen ihre Flüge aus. * * » Die vollendete Vorbereitung des deutschen Winterfeldzuges. Neben der Unwegsamkeit ihres Riesenreiches, das im Westen da, wo die Grenzscheide zwischen dem ei- ! gentlichen Rußland mit seiner wroßrussischen Bevölkerung und den von „Fremdstämmigen" bewohnten erover- ten Gebieten läuft, eine fast ununterbrochene Kette von Seen und Sümpfen bildet, war es der Winter, auf den die Russen alle ihre Hoffnungen setzten, als ihre Offensive zusammengebrochen war, als der Feind ins Land drang und eins der festen Bollwerke hinter Strom und Sumpf nach dem andern den Kruppschen Kanonen und Skodamörsern erlag. Der russische Wintqr, der 1812 das Grab der Großen Armee geworden sei, werde, so schrieb die Presse und so glaubte das Volk, auch die Deutschen vernichten. Auch diese Hoffnung war eine Enttäuschung wie alle andern. Tie russische Presse mutz selbst bekennen, daß die Deutschen den Winterfeldzug des zweiten Kriegsjahres in einer bis ins kleinest gehenden und geradezu mustergültigen Weise vorbereitet haben. Das bekundet ein Leitaufsatz des Rußkoje Slowo vom 5. (18.) November, in dem es heißt: „Wir werden nicht die Fehler Napoleons wiederholen und euch im Winter durch euer abgebranntes, verwüstetes Land folgen", sagen die gefangenen Deutschen. „Für dieses Jahr haben wir genug russisches Gebiet besetzt avnd können ausruhen. Was im Frühjahr wird, werden wir sehen; bis dahin richten wir uns in dem eroberten Lande ein." Diese Worte sind keine leere Prahlerei. Die Vorbereitungen der Deutschen auf das Ueberw intern in Rußland sind nicht nur ungeheuer, sie sind einfach schwindelerregend. Unsere Soldaten sagen schon lange von ihnen: „Sie führen den Krieg wie vornehme, reiche Herren". Die Deutschen übertreiben lieber die Schwierigkeiten eines Winterfeldzuges, anstatt sie zu unterschätzen, und haben durch ihre Vorbereitungen die Gefahren des russischen Winters beseitigt. Bis zum Eintritt des Win- ters werden alle Deutschen Truppen gegen jede Kälte winterlich eingekleidet sein. Seit August hat ganz Deutschland mit deutscher Gewissenhaftigkeit an der Versorgung der Soldaten mit warmen Sachen gearbeitet. Alle Wollsachen wurden schnell, einfach, ohne irgendeine Möglichkeit von Unterschlagungen, mit bewundernswerter Sachlichkeit gesammelt. Außer warmen Wollsachen werden in ganz Deutschland weiße Gewebe, Leinwand usw. gesammelt, offenbar, um Schutzkleider für die deutschen Truppen gegen Sicht zu liefern, was die russischen Truppein ganz besonders beachten müssen. Sogar die Schützengräben und ganze Kolonnen sollen weiße Schutzfarbe erhalten, damit sw auch der Fliegerbeobachtung entzogen sind. In unserer russischen Einfalt haben wir gehofft, der Schnee und die Kälte unseres Winters würden die Deutschen ver- Nichten, dabei wandeln sie die rauhe russische Natur in ihren Vorteil um. „Euer Winter wird für uns Brücken aus Eis schlagen." Es gibt nur ein Mittel gegen deutsche Ueberfälle: wir müssen unsere Aufmerksamkeit nicht verdoppeln oder verdreifachen, nein, wir müssen sie verhundertfachen. Außerdem ist es Pflicht ganz Rußlands, besonders der durch den Krieg stark bereicherten Heereslieferanten, Leinwand zu Schneemasken für die russische Armee zu liefern. Außerordentliche Sorgfalt wird der Gesundheitspflege in den deutschen Schützengräben gewidmet. Sogar Schlafsäcke für die nicht auf Kosten befindlichen Mannschaften sollen vorhanden sein. Die Wände der Schützengräben werden mit Stroh- und Filzmatten bedeckt, die Grubensohle mit Stroh oder Holzplatten. Allen Führern ist eingeschärft, die Soldaten vor Erfrieren zu schützen. Ein Befehl Hindenburgs hat sich in ein geflügeltes Wort verwandelt: „Wenn im Schützengraben neben dem Führer ein Soldat erfriert, verdient der Führer erschossen zu werden, weil er seine Leute nicht gegen Erfrieren schützt." Und Kaiser Wilhelm selbst hat mündlich befohlen: „Die russische Kälte kann so groß sein, wie sie will, für den deutschen Soldaten darf sie nicht existieren. Wir müssen mit jedem Manne rechnen. Genug, wenn wir sie im Kampfe verlieren. Es wäre ein Verbrechen, wenn wir sie auch noch durch die Kälte einbüßten." Aus zusammenlegbaren Eisenplatten werden Wärmzellen, die durch Wasserdampf erwärmt werden und ganzen Trupps Raum zum Wärmen bieten, errichtet. Besondere Sanitätskommandos sorgen für die Sauberkeit der Grüben und Leute. Es ist stzrengste Vorschrift, daß beide peinlich sauber sein müssen. Jeder Soldat erhält Spiritus, um den Körper abzureiben. Leere Konservenbüchsen und Speisereste dürfen als Typhusträger nicht in den Gräben sein. Auch für die Führung des Kampfes im Winter haben die Deutschen die kleinsten Kleinigkeiten überlegt. Trains, Feldküchen und riesige Warmwasserbehälter sind auf Kufen gesetzt, Maschinengewehre und leichte Geschütze auf Schneeschuhe und Schlitten. Bei Krupp sind die besten Ingenieure mit der Konstruktion zerlegbarer schwerer Geschütze beschäftigt. Da in dem hartgefrorenen Boden nicht gegraben werden kann, haben die Deutschen besondere Bohrkommandos eingeführt, die schnell Bohrlöcher schlagen und sprengen und in der Sprengung dann in wenigen Minuten einen Graben schaffen . In Voraussicht russischer Schneestürme sind besondere Schneepfluglokomv- tiven angeschafft usw. Mit einem Worte: Die Deutschen täuschen sich nicht über die Schwierigkeiten eines Winterfeldzuges in Rußland und sehen die ganze Strenge und alle Schwierigkeiten des schweren Kampfes voraus, aber diese Schwierigkeiten schwächen nicht ihre Energie, sondern spornen sie im Gegenteil nur an, sich zu neuem, weiterm Kampf bereitzuhalten. Wir müssen dies all.s beachten, ernstlich in Rechnung stellen und nicht auf die Hilfe des Schnees, der Kälte hoffen, selbst nicht schlechter sein als die Deutschen und, ohne Mittel und Energie zu sparen, die Armee mit allem, was ein Winterfeldzug erfordert, versehen. Sorminos Erklärungen in der italienischen Kammer. WTB. Rom, 2. Dez. (Kammer.) Der Minister des Aeuhern, Sonnino, gab die folgenden Erklärungen ab: Italien verf ' . auf dem Balkan seine traditionelle Politik, die es während mehrerer Lustren aetrieben bat. und die beseelt war von dem Prinzip der Nationalität und der Unabhängig^ der Balkanvölker. Unsere Aktion wurde in vollem Einv««- ständnis mit unseren Alliierten und mit Nachdruck in dieser Mch, tung geführt. Der wirksame Beistand der italienischen Was)» ist der ganzen Welt bekannt. Seit dem Beginn unseres Kriege hat man im feindlichen Lager den furchtbaren Druck der italst, nischen Armee verspürt, die sich zur Eroberung der natürliche^ Grenzen Italiens anschickte. Die Wirksamkeit unseres militärischen Beistandes hat sich aufs klarste erwiesen, als letzten Scp ember Oesterreich-Ungarn gezwungen war, eiligst beträchtliche Trnppenkörper von Galizien nach den A'pm zy führen und als dieser Umstand diie siegreiche Offensiv^ Rußlands in jenem Abschnitt ermöglichte. Dieses gemeinsame Worgehen, das während mehrerer Monate sowohl im Kriege als auch m den diplomatischen Verhandlungen befolgt wuriH, hat „ns von der Notwendigkeit überzeugt, offen und feierlich Zeugnis abzulegen von der Solidarität, die zwischen de» Alliierten besteht, durch das Mittel einer gemeinsamen Erklärung der fünf Mächte, durch die Vas zwischen Frankreich, Großbritannien und Rußland am 5. September 1914 getroffene Abkommen, dem sich Japan angeschlossen hatte, erneu, wurde. Unsere formelle Beitrittserklärung ist schließlich in Lon. don erfolgt und dies möge ein Zeugnis sein, blaß Jedermann die Augen öffnet. Der formelle Akt unserer Zustimmung ist schou in London unterzeichnet worden. — Die Haltung Griechenlands gab Grund zu Besorgnissen und Meinungsverschiedenheiten, dtz' einen Augenblick eine gewisse Spannung erreichten. Allein die Lage hat sich glücklicherweise sehr bald durch einen Notenaustausch geklärt, da Griechenland ohne Schwierigkeiten darein gewilligt hat, entsprechend seinen beiden früheren Erklärungen der wohl, wollenden Neutralität die verlangten Zusicherungen z» geben. So sind nunmehr Argwohn und Mißtrauen geschwunden und die Alliierten werden mit diem griechischen Königreich wieder die besten Beziehungen in vertrauensvoller Herzlichkeit aufnehmen, auf Grund deren es leicht sein wird, die einzelnen, die Unverletzlichkeit und Bewegungsfreiheit der Truppen der Alliier- ten betreffenden Fragen befriedigend zu lösen, sowohl was Saloniki als auch was die Zugangsstraßen und die Sicherheit der Seewetze zur Verproviantierung anbelangt. Die politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit Serbiens hat immer einen springenden Punkt in der Politik Italiens auf dem Balkan gebildet. (Hochrufe auf Serbien.) Diese Politik entspricht einer vitalen Notwendigkeit der Existenz von Italien selbst als Grog- macht. Eine politische und wirtschaftliche Aufsaugung von Serbien durch Oesterreich-Ungarn- würde für Italien eine schwer« und stä d > -efahr bedeuten und gleichzeitig unserer wirtschaftlichen Ausdehnung auf der senseitigen Küste des Adriatischen Mee- res eine unüberwindliche Mauer errichten. (Zustimmung.) Dar Grünbuch, das ich im vergangenen Mar die Ehre hatte, dem Parlament vorzulegen, hat unsere Aktion zur Verteidigung von Serbien noch vor unserem Eintritt in den Krieg bekannt gemacht. Im Einvernehmen mit unseren Alliierten wollen wir als unumgänglich notwendiges Ziel des großen Krieges die Wiederherstellung des serbischen Volkes in seiner vollen Unabhängigkeit. (Lebhafter Beifall. Die Abgeordneten erheben sich von ihren Sit- zen unter Hochrufen auf Serbien.) Die Anwesenheit unserer Flagge auf dem jenseitigen Ufer des Adriatischen Meeres wird auch dazu beitragen, die traditionelle Politik Italiens in Bezug aus Albanien zu bekräftigen, das, wie in der Vergangenheit, ein Interesse ersten Ranges für uns darstellt insofern, als ein mit der Gestaltung der Besitzoerhältnisse im Adriatischen Meer eng verbundenes Schicksal, sowie die Aufrechterhaltung der Unabhängigkeit des albanesischen Volkes, dessen ausgesprochene alt- ehrwürdige Nationalität aus selbstsüchtigen Gründen verleugnet worden ist, für Italien von der größten Bedeutung ist. (Lebhaft« Zustimmung.) Für die Wiedereroberung unserer natürlichen Grenzen und die Eröffnung der Pforten Italiens sorgt mit ebenso großer Zähigkeit wie Selbstverleugnung und Schneidigkcit die Tapferkeit der italienischen Truppen. Die strategische Verteidigung des Adriatischen Meeres bildet einen anderen springenden Punkt in unserer politischen Aktion. Für Italien ist die Schaffung einer Lage im Adriatischen Meere, die die unglückliche Lage unserer Küste wettmacht, eine Lebensnotwenüigkeit. Sonnino entbot schließlich den Alliierten Glückwünsche zur Erreichung ihrer Ziele und eines dauernden Friedens. Me Sitzung wurde darauf kurz vor 6 Uhr abends geschlossen. Die Diskussion über die Regierungserklärung wird am Donnerstag beginnen. Man erwartet, daß die Kammer mit einem Vertrauensvotum für das Kabinett am Samstag schließen wird. Zur Aufklärung. WTB. Berlin, 2. Dez. (Amtlich.) Vielfach bestehr die Ansicht, daß sämtliche Weihnachtspakete, welche bis zu dem Ln der Presse bekannt gegebenen äußersten Zeitpunkt (10. Dezember) ausgeliefert werden, Noch unter allen Umständen Ln den Besitz der im Felde stehenden Hreresangehörigen gelangen. Demgegenüber muß ausdrücklich darauf hingewiesen werden, daß naturgemäß ke-inerleiGewähr übernommen werden kann. Viel' mehr ist dringend zu empfehlen, die Pakete nicht etwa bis zum angegebenen Zeitpunkt zurückzuhalten. Besonders Pakete für Truppen auf dem Balkankriegsschau- platz werden zweckmäßig sofort aufgeliefert. Kammereröffnung in Italien. GKG. Berlin, 2. Dez. Aus Lugano, 1. ds., wird dem „Berliner Tageblatt" gemeldet: Wie dorauszusehev war, wurde die italienische Kammersitzung durch mehrfache nationalistische Kundgebungen eingeleitet und begleitet. Zunächst sprach der Kammerpräsident Maroora Er feierte den König mit pathetischen Worten. Während die große Mehrheit der Kammer sich erhob und Beisatz spendete, blieben die Sozialisten, aus deren Reihe du Ruft: „Hoch die Republik" erschollen, sitzen. Die Mehrheit erhob Einspruch mit den Rusen: „Nieder mit euu Oesterreichern, euch Vaterlandsverräte.rnl" Alsdann sprach der Minister des Auswärtigen, Sonnino, inde« er zuerst die diplomatische Lage darlegte, und dann mitteilte, daß auch Italien den Londoner Vertrag (über den gemeinsamen Friedensschluß) unterschrieb"'' habe. Lärmender Beifall, der wahrscheinlich die 8 ^ irng dafür trösten sollte, daß sie dem Lande nicht einmal Görz als Ergebnis des Kriegshalbjahres darzubringen ver-, mochte. Alle Zurufe und Einsprachen der Sozialisten- wurden stets von der Mehrheit niedergeschrieen, die lm Sozialisten durchaus nicht zu Wort kommen ließ. Son-tz ninos Rede wurde mit großem Beifall ausgenommen. T'.e, Absicht der revolutionären Gruppe, die Kammer einzu- schüchtern, scheint ergebnislos gewesen zu sein. Eine geringe Anzahl von Personen hatte sich auf der Piazza Montecitorio versammelt. Die Besorgnis vor Gewalttaten des Pöbels war diesmal unbegründet, ^«Beweis, daß der künstlich angefachte Fanatismus der War-, tage verflogen ist. , - rollen! 'Aon i Verehr !solk Segen »erde, tzucden Matte Mt pr l- Wei lagen es ei cken, rmon bkuch «ehr, d Pt ein » den Oben ! Mch eir rzlich meind d ar lzarett oft B 8neS v A kark u Wddeut Mhrer Fürst» -nging Dt z krost i Der P Krbar jachen Organ : di Ktrsov gehörig Sank d »er stö j, solch Sedeut ' ve Ooßhe fiuse k »urden hiimer ch ch r che