die Ange. ißt?r, allge. rblick. D« den erste» Origen der Zdienst ein- crng n oder inde fallen, ie am häu- ungeschulte 'e Antrag.- ns - b.trägt Bglich, «ußer S»»»- u«» - k-ierrag« - ,, Monatlich. . . pfg. - vierteljährllch . Mk. - frei in« hau» gellest« - Soxberger Anzeiger Hrlesrnftr» k«gehUük »er baöischea Haulanöes - Anzeigen werden mit pfeantg » - per einspaltig« Zeile berechnet. -- r f hei mehrmaliger Aufnahme Rabatt ^ - Po stscheck-Konto 4»S4, Karlsruhe Hauptanzeigeblatt für -K seMe fl-elsheim, Hoxberg u. deren Umgebung r Amtliche»- verkünSigungsbla« .) Illustrierte« Sonntags-Statt tzolzfirbmWons- und versteigerungs-/lnzeiger für den Odenwald Sratis: prakt. Mitteilungen fürBelvr»« (monatl.) u. Handel,Haus- u-Lan-wirtfchaß Druck und Verlag: Buchdruckerei Adelsheim, Adolf Heppeler Telefon No. 18 Adelsheim, Donnerstag, 25 Januar 1917 Verantwortlich: A. Heppeler in Adelsheim. 4t Jahrg. Cannes cschner, l Putz- n sein r Hin- Feftordnung für die Wer des Seburlrsefier Seiner MseslSl de» Kaisers im Kriegsjahr 1917. Kamsiag, de« 27. Januar: >rm. 8 Uhr: Böllerschießen und Glockengeläute. Kauutag. den 28. Jauuar: Dorm. 9 /i Uhr: Böllerschießen und Glockengeläute, Festzug vom AmthauS aus. Porm. 9*/, Uhr: Festgottesdienst in der evangl. und kathol. Kirche. rm. 10'/« Uhr: Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal zum Andenken der auf dem Felde der Ehre gefallenen Helden. Zu diesem Zweck sammeln sich die Teilnehmer des FestzugeS nach Beendigung der Gottesdienste wieder am Rathaus. Nach der Kranzniederlegung singen die Versammelten die erste Strophe des Liedes: „Deutschland, Deutschland über alles" ; der Gesangverein stimmt an. HbendS 7'/z Uhr: Vaterländischer Volksabend in der Linde: Gemeinschaft!. Lied „O Deutschland, hoch in Ehren". Prolog (Herr Druckereibesitzer Heppeler). Festansprache auf seine Majestät den Kaiser (Herr Sparkassenkontrolleur Herrmann). Gemeinschaft!. Lied „Heil Dir im Siegerkranz". Vortrag (1. Teil Herr Stadtpfarrer Huß, Mannheim): „Wie dankt die Heimat den Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen". Pause. Gemeinschastl. Lied „Deutschland, Deutschland über alles". Vortrag (2. Teil Herr Gr. Bezirksarzt Dr. Kreß Ergänzung de- 1. Teils vom ärztlichen Standpunkte unter Vorführung von Lichtbildern). Cchlußansprache (Herr Druckereibesitzer Heppeler). Gemeinschaft!. Lied „Wir treten zum Beten". Zur regen Beteiligung an diesen Festlichkeiten beehren r unS, die gesamte Einwohnerschaft ergebenst einzuladen. zugleich bitten wir, am 27. und 28. dS. MtS. die Häuser ! beflaggen zu wollen. i Adelsheim, den 22. Januar 1917. j Der Sr. Amtsvorstand Der Bürgermeister j Frhr. v. Rotberg. Trefz. ! Gr. Oberamtmann. re s ! Tagesberichte. j WTB. Großes Hauptq artier, 24. I m. (Amtlich.) ! Westlicher Krieg schanp.atz: ? Bei fast durchweg klarem Frostwetter blieb in den r meisten Frontabschnitten die Kampstätigkeit in mäßigen ! Grenzen. ! Tie Flieger nützten die günstigen Beobachtungsver- ! hältnisse für ihre vielseitigen Aufgaben aus. Tie Gegner büßten in zahlreichen Lustkämpsen und durch unser Abwehrfeuer 6 Flugzeuge ein. Oeftlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe des GeueralfeldmarschaklS " ' Leopold von Bayern: Beiderseits der Aa und südlich von Riga haben sich für uns günstig verlaufende Kämpfe entwickelt. Krönt des Generaloberst Erzherzog Joseph: Bei strenger Kälte nur stellenweise lebhaftes Artilleriefeuer und Borfeldgefechte. Heeresgruppe deZ Generalfeldmarschalls von Mackensen: Das Nordufer des Sankt Georgs-Armes nördlich von Tulcea ist wieder aufgegeben worden. Mazedonische Front: Die Lage ist unverändert. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendvrff. Abendbericht. WTB. Berlin, 24. Januar. (Amtlich.! (Abends.) Deutsche Angriffe beiderseits der Aa entrissen den Russen beträchtliches Gelände. Bisher sind über 1500 Gefangene i eingebracht. Tie Bulgaren haben ihren Erfolg vom Montag nicht «lsnützen können. Sie sind auf dem nördlichen Ufer des St. Georgsarms der Donau anscheinend auf unerwartet starke russische Abteilungen gestoßen und mußte» das eroherte Gelände wieder räumen. Schade; der glückliche Vorstoß auf dem äußersten rechten Flügel hätte unserer Gesamtstellung jetzt schon bedeutende Vorteile gebracht, ist doch, nach neutralen Meldungen, die Lage der Verteidiger von Galatz bereits äußerst kritisch geworden, und von den Befestigungswerken ist schon eine ganze Anzahl vollständig in Trümmer geschossen. — Nördlich Tünaburg ist wieder ein größerer Kamps in der Entwicklung begriffen, der bis jetzt günstig für uns verläuft. Am Dienstag früh, in der Dunkelheit, kam es in» der Nordsee zu einem Zusammenstoß eines Teils unsere» Torpedoboote mit leichten englischen Seestreitkräften. Gleich zu Beginn des Gefechts erhielt das deutsche Führerschiff „V 69" einen Volltreffer in die Kommandobrücke^ wodurch der Flottillenchef Korvettenkapitän Max Schulz und zwei weitere Offiziere und einige Mannschaften getötet wurden. Ta auch das Ruder beschädigt wurde, wurde es im Kurs unsicher und rammte ein anderes deutsche» Torpedoboot. Schwerbeschädigt konnte es sich aber doch in den holländischem Hafen Amuiden zurückziehen, w» es interniert wurde. Das von „V 69" gerammte Boot nahm trotz seiner Beschädigung weiter am Kampfe teil und rammte einen englischen Torpedobootszerstörer, der später in sinkendem Zustand gesichtet wurde. Ein anderer großer feindlicher Zerstörer wurde durch ein drittes Boot mit Torpedoschuß vernichtet. Mit Ausnahme von „V 69" kehrten alle unsere Schiffe nach ihrem Stützpunkt zurück. Der französftche Tagesbericht. WTB. Paris. 24. Jan. Amtücher Bericht von gestern nachmittag: Ziemlich lebhaftes Geschützfeuer zwischen Oise und eines r und dem medy zerschellte ein anderes deutsches Flugzeug,' das von eine« der unsrigen aus der Nähe Maslhinengewehrfeuer erhalte» hatte, innerhalb der feindlichen Linie nahe bei Amel auf de« Erdboden. Abends: Ziemlich lebhaftes Geschiitzseuer an verschiedene» Punkten der Champagne und in den Argonnen. In Lothringen führten wir einen Handstreich in die feindlichen Linien in der Gegend von Rechicourt aus. Ein weittragendes feindliches Geschütz warf einige Granaten in die Gegend von Frouard. Im Elsaß im Abschnitt von Hertzbach Patrouillenzusammen- stütze. Artilleriekamps bei Largitzen. — Flugwesen: Am Morsen warfen kindliche Flieaer S Bomben auf Montdi- » S «8 Ungleiche Daturen. Roman von v. Eorony. 17 Wie meinst Du daS?" Es läßt sich schwer ausdrücken. Du behandelst mich im« ^«er wie ein kleine« Mädchen und nicht wie eine Frau, die -kchulter au Schulter mit Dir durchs Leben geht. Oft finde ich das entzückend, denke mir aber dann doch wieder: „GS uiuß noch etivaS Innigeres und Mächtigeres existieren, als dieses Tändeln und Spielen. Gibst Du mir auch so viel, ,«ie Du einer andere»! geben würdest? s „Aber Liane, was fällt Dir ein. Dich und mich mit so "schwerblütigen Erörterungen zu quälen? Sollen wir jetzt an- Langen, über daß Wesen der Liebe zu philosophieren?" un» terbrnch er scherzend, „Da will ich meine Zeit besser anwen- »e,i. Sangst Du nicht erst neulich: O sagt, wie kommt die Liebe? — Sie kommt und sie ist da. Siehst Du, daS war bas Richtige. Sie ist da! Wen künnnertS, woher und warum ?" „Tann heißt er aber weiter: O sagt, wie schwindet Liebe?" „Und die Antwort lautet: Die war'S »licht, der's geschah* „Die war'S nicht, der'S geschah,* wiederholte Juliane leise. „Aber die unselige ist'S! Und so sollst Du mir nicht eut- ichlüpfeu, kleiner, eigenst,,Niger Rotkopf. Hübsch sitzen geblieben und mit mir aus einer Taffe getrunken. Da! Knabbere all mit Deinen scharfeil Zähuchen, MauS." Sie biß ein Stückchen von dem gerösteten Weißbrot her- tznter, welches er ihr hinhielt, beugte sich dam» geschmeidig V»r Seite und schürte die ersterbende Glut in, Kamin. „Jetzt anfangs Oktober schon Hetzen lassen!" lachte Horst. „Ich frier« so leicht. Du mußt bedenken, daß wir lim diese Zeit sonst immer in Italien waren * Ein halbunterdritckteS Seufzen und dann: „Horst, wenn Du Hrivollt hättest.* „Was?* fragte er kurz. „Ach geh. Du weißt schon, wovon ich rede. Wäre eS nicht «ünuilisch, so Hand in Hand zu gehen, von einem Ort der "viien. weiten Welt zun» anderen. immer dorthin, wo der Frühling winkt und die Sonne warm und strahlend scheint, immer m unbeschränkter Freiheit der Freude, dem vollen Lebensgenuß entgegen?* „Der wird uns hier zu teil * „Hier? — Ach, lieber Gott, daS ist wohlnicht Dein Ernst * Wer hätte geglaubt, daß die heitere Juliane so bitter lachen könne! Sie war aufgesprungen und stand da, in die verglimmende Glut starrend. „Diese Scholle, dieses Stückchen Krähwinkel» kann Dir wohl nicht in Wirklichkeit ein Dorado erscheinen I* „Meinst Du? Es gab eine Zeit, wo ich Dich die abgeleierte Redensart gebrauchen hörte: Mit Dir würde ich sogar auf einer vergessenen Insel daS Glück finden. Auf solche Gemeinplätze ist freilich nichts zu geben.* „Diese Worte waren kein Geheimplatz in meinem Munde. DaS Elend, die Sorge, die Gefahr, den Kampf umS Dasein, alles, alles, könnte ich an Deiner Seite ertragen, aber das kleinliche, bornierte und engherzige um mich her, an dem geht etwas zu Grunde in mir, ich weiß nicht was, aber jedenfalls daS beste, was an mir ist. Daran bricht mein Wille, daran scheitern meine besten Absichten, daran versiegt meine Lebenskraft, meine frohe Zuversicht in di« Zukunft. Das, Du wirst sehen, das tut nicht gut." „So? Und dieses entsetzliche Etwas kam Dir erst zum Bewußtsein, seitdem ich mir erlaubte, die flüchtigen Stunden einer Nacht meinen Freunden zu opfern ?" Mit immer größer und erstaunter werdenden Augen sah ihn Juliane an und fragte: „Verstehst Du mich denn nicht?* „Sehr gut sogar." „Nein, keinesivegs, wem» das die einzige Erklärung ist. die Du finden kannst. Ueber den Maßstab, welchen Du anzulegen beliebtest, fühle ich mich denn doch hinausgewachsen.* „Uno was entbehrst Du hier ?" „Dich! Vor allen Dingen Dich!" „Also doch „Aber nicht, weil Du eine Nacht wrggeblieben bist, und nicht, wenn D»l hundert Nächte wegbleiben würdest, sondern weil man mich nicht so recht eng und unmittelbar an Dich heranläßt. Ich fühle immer ein fremdes, störende- Element zwischen «nS beiden und diese- repräsentieren Dein« Eltern." „Ich ntttß Dich wirklich bitten, kein unfreundliches Wort über sie zu äußern.* „Das liegt mir auch fern, obgleich st« nicht stets di« gleiche Rücksicht auf mich beobachten. Sie waren mir immer abgeneigt und sind eS noch, obschon ich wahrlich nichts unversucht ließ, den Weg zu »hrem Herzen zu finden. Und weil inan weiß,* fuhr die junge LeutnantSaattin fort, „daß Deine Eltern mich nicht gern als Tochter willkommen geheißen haben, nehme ich hier, mitte» in der Gesellschaft, doch eine isolierte Stellung eil» und fühle, daß man mir nicht wohl will. E» liegt so viel Spießbürgerliches in der steifen Noblesse dieser Kreise, in welchen ich »licht heimisch werden kann. Der große Zug fehlt, die aufgeklärt« Denkungs- weise, dafür herrscht der Kastengeist, und alle-, waS nicht auf dein üblichen breit getretenen Wege daherkommt, wird befehdet und man möchte eS am liebsten in Acht und Bann erklären.* „Dürste ich nun auch einmal um da- Wort bitten?* Es sollte scherzend klingen, klang aber ärgerlich und ungeduldig. „Jawohl, sage nur, waS Du zu sagen hast.* „Diese lange Rede, die Du mir eben da hieltest, »var nicht daS Produkt eigenen Nachdenkens. Sie »vurde Dir souffliert.* „Von wen» denn?* . „Die Anregung dazu kam jedenfalls mit den Baudend- chen und Lorbeerblättern i»»S Haus geflattert. Der laue Wind wehte sie von» Süden herüber." „Gegen diesen Vorivurf u«ß ich Mama entschieden in Schutz nehmen." Julianes Wangen glühten in brennendein Purpurrot. „Sie ist keine von denen, die hinten herumschleichen und aus dem Dunkel heraus empfindliche Hiebe führen, sondern hat ihre Meinung noch immer frei und offen, jede ängstliche Rücksicht beiseite schiebend, ausznspre- chen gewagt.* „DaS bestreit« ich nicht. Sie sagte »nir ohne alle Umschweife und n»it einer Aufrichtigkeit, die nichts zu wünsche» übrig ließ: Du würdest uie mit dem zufrieden sein, was rch Dir bieten könnte." SSs.20 !l ! ^ s 8 ü! . 1 / i s ,7: - , W. - ! Vier.' Hin Fokker ianvete in den Linien bei Fianes, zwei «ndere deutsch« Flieger wurden zum Absturz gebracht, einer im Luflkampf in der Gegend von Harchelepot, ein anderer durch das Feuer unserer --- -euer unserer Abwehrgeschütze bei Amy-en-Oise. — Belgi- cher Bericht: Inder Nacht zum 23. Januar, sowie während des 23. Januars war die Artillerie an der ganzen belgischen Front tätig, In der Gegend von Het Sas nahm der Artillerie- »nd Handgranatenkampf große Heftigkeit an. Der englische Tagesbericht. WTB. London. 24. Jan. Amtlicher Bericht von gestern: Nordöstlich von Neuville Saint Baast sührten wir einen erfolgreichen Streiszug aus. wobei wir Gefangene machten. Der Feind versuchte gestern abend zwei Angriffe zwischen Armentieres und Plocgstreet. Der eine wurde zurückgcschlagen, bevor er unsere Linien erreichte, der andere kam bis in unsere Schützengräben, aber der Feind wurde sofort wieder daraus vertrieben. Eine angrei.ende Ab.c.>ung kam unter unser Majchi- nengewehrseuer und ließ eine Anzahl Gefallener zurück. Die Artillcrietätigkeit war beiderseits beträchtlich. Wir beschossen feindliche Stellungen an verschiedenen Plätzen mit gut beobachtetem Erfolg. Die Flugzeuge, die mit der Artillerie zusam- menwirkten, waren gestern tätig. Eine unserer Maschinen wird vermißt, eine feindlich« Maschine wurde am 21. Januar zum Micdergehen gezwungen. Führer und Beobachter wurde» gefangen genommen. Der Kriea zur See. London, 24. Jan. Die Admiralität meldet: Heute nacht fand ein kurzer heftiger Kampf zwischen feindlichen Zerstörern und unseren Zerstörern in der Nähe der Schouwenbank statt. Einer unserer Zerstörer wurde von einem Torpedo getroffen.. Die Explosion tötete drer Offiziere und 44 Mann. Ter Zerstörer wurde darauf von. unseren eigenen Schiffen versenkt. Unsere Schiffe erlitten keine weiteren Verluste. London, 24. Jan. Lloyds melden: Der norwegische Dampfer „Reinunga" ist versenkt worden. Christiania, 24. Jan. „Morgenbladet" teilt mit, daß von der gesamten norwegischen Handelstonnage nur 31/2 bis 4 Prozent für Norwegen selbst verfügbar seien. — „Sjöfarts Tidende" meldet, daß einschließlich der letzten norwegischen Schifssversenkungen die norwegische Handelsmarine seit Kriegsbeginn Verluste von insgesamt 406 000 Tonnen erlitt, darunter 234 Dampfer mit 358 000 Tonnen. Die Botschaft Wrlwns. Die Botschaft Wilsons ist ein ragendes Beispiel für den Unterschied zwischen Neuland und altem Kurland, zwischen einem Land ohne Geschichte und den Ländern mit tausendjähriger Geschichte. Das Denken der alten Welt ist dem Sohne Amerikas völlig unverständlich und wir können die Anschauungen eines fast von aller - eschichtlichen Entwicklung losgelösten Staatengebildes nur schwer begreifen. Ein Friede ohne Sieg nach einem Kriege, wie dem gegenwärtigen, ist keine so einfache Sache wie die Liquidation eines Geschäftsbetriebs: es wäre nicht der dauerhafte F'' de, den Wilson — ohne Zwei'el ganz im Ernste — in- Auge hat, sondern ein Waffenstillstand, der einen völligen Vernichtungskrieg in absehbarer Zeit nach sich ziehen müßte, radikaler noch als England ihn jetzt schon im Auge hat. Es sei denn, daß Deutschland zu Gunsten Englands für immer darauf verzichtete, ein politischer und wirtschaftlicher Machtsaktor in der Welt zu sein. Ta man aber Grund hat zur Annühme, daß das deutsche Volk nur mit Waffengewalt zu einem solchen Verzicht gebracht w'rden könnte, so wird man es eben auf den Sieg ankommen lassen müssen. Mit Ausnahme der Forderung der Freiheit der Meere, die eine alte deutsche Forderung ist — Wilson sagt übrigens nichts davon, wie er es in einem ähnlichen Fall mit de:.: amerikanischen Panamakanal zu halten gedächte —, stellt Wilson in der Botschaft an den amerikanischen Senat als Bedingungen für den von ihm erträumten ewigen Frieden, wenn auch in diplomatisch vorsichtiger Umschre' "-r wl^e Forderungen auf, die in der Richtlinie oes Vernaytun-,:p'«nes der Entente liegen. Mit anderen Worten: Wenn der Friede ohne Sieg auf der Grundlage zustande käme, die Wilson im Sinne hat, dann hätte das von dem europäischen Ver- schwörerkonsorlium angegriffene Deutschland die Kasten zu tragen, es müßte nicht nur alle Eroberungen herausgeben, auch Elsaß-Lothringen, Nordschleswig, West Pr rußen und Posen wäre verloren (von den Ko.onien spricht Wilson gar nicht), Oesterreich würde zerstückelt und die Türkei aus Europa hinausgedrängt — ganz im Sinne des Entente-Programms. Dagegen wird man in Wilsons Botschaft vergeblich nach auch nur leisen Andeutungen suchen, die man mit Jrlamd, Griechenland, Gibraltar, Malta, Aegypten, den Burenstaaten, Ostindien usw. oder mit Kuba und den Philippineib-Jnseln in Verbindung bringen könnte. Es ist das gute Recht Wilsons, an den amerikanischen Senat Botschaften zu richten über alles, was er für gut hält, aber zu verlangen, daß andere Völker und Staaten sich darnach zu richten haben, das geht über sein Recht hinaus und würde mit dem von ihm selbst ausgesprochenen Recht der Selbstbestimmung der Völker unvereinbar sein. So wird also die Botschaft wohl zu einer weiteren Klärung der Lage zweifellos beitragen, an der notwendige« Entwicklung der Tinge wird sie aber Wohl schwerlich etwas ändern. Mit einem „Frieden ohne Sieg" kann sich schließlich ein Zuschauer des Kriegs begnügen, namentlich wenn er durch den Krieg sein Geschäft gemacht hat, aber nicht ein großes Veftk, das durch einen solchen Frieden ruiniert würde. dauernden Friedens für notwendig, daß es weder Sieger noch Besiegte im Weltkrieg geben solle. Ta sich aber manche seiner Ausführungen so deuten ließen, als ob er sich in vielen Fragen auf den Standpunkt der Ententeantwort stelle, in der bekanntlich die Aufteilung der Türkei, die Vernichtung Deutschlands und die Zerstückelung Oesterreich-Ungarns verlangt werde, so scheine hier ein kaum verständlicher Widerspruch vorzuliegen. Aus Stadt und Land. Zur Kaiser-Geburts ag-F rer. Gerade Roheiten der Franzosen an wehrlosen deutschen Gefangenen und Verwundeten. Aus eidlichen Aussagen deutscher Soldaten: Am 26. Februar 1916 hatten >fte Franzosen in der Champagne einen Angriff gemacht und hierbei an einer Stelle den deutschen Graben iiderrannt. Sie machten dabei verschiedene Deutsche zu Gefangenen. Einer von ihnen, ein Gefreiter, gab sich mit erhobenen Händen gefangen, wurde aber trotzdem von den Franzosen erstochen. Als nachher die wehrlosen Gefange- sü. nen zusammengetreten waren und sich schon auf dem Abtransport in der französischen Stellung besanden, warf ein Franzos« Trupp, wobei dem Musketier eine Handgranate zwischen den Otto I. ein Bei» fortgerissen wurde, während der Sergeant B. einen Splitter an den Kopf erhielt. Der Infanterist Jakob W. wollte am 12. Juni w. Balenc»urt seinen verwundeten Leutnant, der zur Beobachtung vor die deutsche Linie gekrochen war und Hilfe brauchte, zurückholen, verlor aber selbst dabei durch eine Granate, die den Leutnant tötete, ein Bein. Bald darauf fanden ihn die Franzosen und trugen ihn in ihren Schützengraben. Als nun die Deutschen fortfuhren, die Franz-sen durch Feuer zu beunruhigen, erklärten ihm die Franzosen, wenn das noch so weiter ginge, würde er zu ihrem Schutze vor den Graben hingelegt. Bei den Känx sen am Fort Douaumont wurde am 22. Muli 1916 der Musketier Alfons N. von Len Franzosen unvcrwundet gefangen genommen. Er mußte aus der französischen Kampfzone einen verwundeten französisch.» Offizier zu.ücktransportierrn und bekam dabei einen Schrapnellknieschuß. Erst aus inständige Bitten ließen ihn die Franzosen in einen Unterstand hinein, iw dem auch der Zeuge Musketier F. verwundet lag, und verbanden ihn nur sehr notdürftig. Da niemand weiter für ihn sorgte — er war aus dem blanken Boden gebettet —, er auch nur ganz mangelhaft ernährt wurde, trat Wundsiebcr hinzu. Er starb am 28. Mai. In roher Weise mar,cn die Franzosen seine Leiche vor die Tür, wo sie F. "m nächsten Tage noch liegen sah. Max F. wurde bei Verdun verwundet und in einem französischen Feld'azraett operiert. Während der Narkose schnitt ihm jemand mit dem Operatiansmesser auf die linke Schulter die Worte ein: „mort aux doctiaa" (Tod den Boches). Einige Tage darauf hatte der deutsch« Oberleiftnant K. im Hospital 39 in Orleans dies gesehen und den Chefarzt darauf hingewiesen. Dieser aber hatte nur ein Lachen für diese rohe Gemeinheit übrig. 1 Dem Inftmteristen Christoph St. war lei den Kämpfen an! der Somme 0 « linke Auge ausgeschossen worden und infolgedessen die Stirn stark angeschwollen, anscheinend hatte auch sein Geisteszustand dadurch ge ilten. Trotz hohen Fiebers jo'lte er die Kranke stube auskehren. Da er sich weigerte, erhielt er 14 Tage Gefängnis, die er sofort verbüßen mußte. Im Gefängnis erhielt er täglich 1 Liter Milch. Zu essen gab es nichts. Infolgedessen wurde er schwach, das Fieber steigerte sich. Nach acht Tagen hatte er 41 Grad. Nun erließ ihm der Arzt den Rest der Strafe mit den Worten: „Sie bekommen jetzt Fleisch, Suppe und Gemüse, stehen Sie auf und fegen Sie das Zimmer." Da aber seine Geistesstörung stark zunahm, dam er in Einzelhaft und starb nach zwei Tagen. Der Reservist B. — ein Bayer — war unverwundet in französische Gefangenschaft geraten und längere Zeit im Stein- oruch beschäftigt, wo er sich ein schweres Lungenleiden zuzog. Er kam nach Lyon i.n eine zugige Reitbahn, in der sich sein Leiden sofort verschlimmerte, so daß er bald im Lazarett starb. Auf Korsika haben die Franzosen die deutschen Verwundeten sogar mit noch offenen Wunden im Meere baden lassen. Wenn die Ge angenen sich weigerten, wurden sie unter Bedrohung mit dem Revolver zum Baden gezwungen. Neues vom Taqe. Berlin, 24. Jan. Zur Botschaft Wilsons schreibt die freis. „Vossische Zeitung": Wir müßten es ganz entschieden zurückwei'en, von dem amerikanischen Präsidenten uns vorschreiben zu lassen, daß wir diesen Krieg ohne Sieg zu beendigen hätten. Wien, 24. Jan. Die Blätter erkennen im allge- > meinen an, daß Wilson aufrichtig für die Beendigung des j Weltkrieges und die Vorbereitung des Weltfriedens eintrete. Oesterreich-Ungarn könne sich mit manchem seiner Grundsätze, insbesondere den der Freiheit der Meere einverstanden erklären. Aber andere Punkte bedürfen der Aufklärung. Wilson halte es für die Herstellung eines Bern, 24. Jan. Der Bundespräsident hat gestern den Besuch des Herzogs A)olf Friedrich zu Mecklenburg empfangen. In der Begleitung des Herzogs befindet sich Kabinettchef Frhr. v. Gebsattel, sowie Botschaftsrat v. Bethmann-Hollweg. Anschließend stattete der Her og auch dem Chef des politischen Departements, Bundesrat Hosf- mann, einen Besuch ab. Keine englische Post mehr nach Schweden? Stockholm, 24. Jan. Laut „Stockholms Dagblad" hatte die Versenkung der englischen Post mit dem schwedischen Dampfer „Jngeborg" durch ein deutsches U-Boot zur Folge, daß der Paketverkehr von England nach Schweden aufhört. Der Schwedische Lloyd, dem die „Jngeborg" gehörte und der mindestens s/4 der englischen Paketpost nach Schweden befördert, teilt mit, daß er keine Post mehr anzunehmen gedenke, von der man befürchten müsse, daß sie Bannware enthalte. Keine Kohlen, keine Farbe». Christania, 24. Jan. Der Mangel an Farben ist gegenwärtig außerordentlich kritisch. Eine Anzahl von Woll- und Baumwollfabriken werden gezwungen sein, zwei Wochen lang den Betrieb einzustellen, wenn die Einfuhr von Farben nicht zunimmt, wozu nur geringe Aussicht zu bestehen scheint. (Norwegens Kohlenmangel, von dem schon berichtet wurde, ist durch Englands K hlen- verbot veranlaßt; die Farben dürfte es in der Hauptsache seither aus Deutschland bezogen haben. D. Schr.) Schadenersatzansprüche. Rewyork, 24. Jan. Tie „Evening Mail" meldet, der englische Botschafter habe eine Note überreicht, in der angeblich nach dem Kriege Schadenersatzansprüche an- aekündigt werden, weil die Vereinigten Staaten es geduldet hätten, daß deutsche Verschwörungen auf amerikanischem Boden sich gebildet hätten. Durch diese Neutralitätsverletzung sei England schwer geschädigt worden. Andererseits spricht das genannte Blatt von dem Schaden, den die Vereinigten Staaten durch den englischen Postraub erfahren hab"n und der sich auf V» bis 0/4 Milliarden belaufe. Rumäniens Kronprinz soll heiraten! Genf, 23. Jan. Claude Anet meldet aus Petersburg, dem Petit Parisien: Der Kronprinz von Rumänien ist in Petersburg angelangt. Es besteht die Absicht, ihn mit einer der Töchter des Zaren zu verheiraten. Der Kronprinz wohnt mit Bratiann im Winterpalais. diesem Jahr scheint es uns eine Pflicht, in ern 'er ui würdiger Weise Kaisers Geburtstag zu feiern, nachdem j den allerletzten Tagen die enge Zusammen-'ehörigKj zwischen dem Oberhaupt des Deutschen Reiches und dy ganzen Volke sich erneut in herrlicher Weise kW getan hat. Ter prachtvolle Ausruf des Kaisers hat 4 . allen Herzen begeisterten Widerhall gefunden; die Kuyj gebungen aus allen Kreisen der Bevölkerung, aus Hg, diel, Gewerbe, Handwerk, von den Arbeitern und vq der Landwirtschatt für die glaubensstarken kaiierlich, Worte gehen in die vielen Hunderte und haben gezeig auch dem feindlichen Ausland, welches so gerne von d« inneren Zersplitterung Deutschlands spricht, daß die E nigkeit in Deutschland zur Erreichung des Endziels kau, je so stark war, wie jetzt nach der schnöden Ablehn«, unseres Friedensangebotes. Selbst im kleinsten bai> scheu Ort sollte man in diesem Jahr Kaisers Geburti tag begehen, in schlichter und einfacher Art, vielleicht j, Verbindung mit der vom Roten Kreuz veranstaltet« Sammlung für die Soldatenheime, als sprechendst« Ausdruck für all die großen Taten, die unsere Feh grauen in unerschütterlicher Treue und Standhaftigkr für die Heimat geleistet haben. ' ** Adelsheim, 25. Januar. Am nächsten Sonntq an Kaisers Geburtstag, findet in der Linde dahier « Vaterländischer Volksabend statt, zu dem di ganze erwachsene Einwohnerschaft herzlich eingeladen jj Die Vorträge der Herren Stadtpfarrer Huß und Bezirks«, Dr. Kreß bieten des Interessanten und Lehrreichen r« vieles, so daß der Abend mit seinen anderen Darbietung« sich zu einem der Kaiserfeier würdigen gestalten wist Gemeinsame Gesänge, zu denen die kleinen Liederbüchlei mitzubringen sind, werden den Vorträgen die Umrahm« geben. Es wird gebeten, sich recht zeitig einzufinden, j> die Feier punkt halb 8 Uhr beginnt und jede Stör« durch Zuspätkommen vermieden werden soll. ? ** Adelsheim, 25. Jan. Wie schon wiederholt i den Amtsblättern bekannt gegeben wurde, ist am 1. Ost 1916 die Warenumsatzsteuer in Kraft getreten Sie ist von allen Gewerbetreibenden — au< von Landwirten — jährlich im Januar m Höhe v« 1 Mk. vom Tausend der Roheinnahme des vorhergehend«, Jahres; diesmal ausnahmsweise von d«r Roheinnahme dei vorhergehenden Vierteljahres für verkaufte oder vertauscht, Waren — auch Vieh, Feldfrüchte, Futter, Obst, Milch Eier usw. — zu entrichten. Steuerfrei ist nur ein Jahres Umsatz von nicht mehr als 3000 Mark. Die Steuer einnehmereien und in Mosbach das Finanzamt erteilen Verlangen Auskunft und geben Anmeldeformulare ab. Be dem mäßigen Steuersatz darf man annehmen, daß Jeder der in Betracht kommt, seiner Pflicht genügt, er darf ab« dw Anmeldefrist nicht versäumen, da er sich sonst straft« macht. (-) Aus dem Bezirk, 23. Januar. Groß ab« notwendig sind die Auflagen, welche in diesen Tage» unseren Gemeinden gemacht werden mußten, Kartoffel» abzuliesern, um die Versorgung der Städte sicher zu stelle«. Die klare Einsicht und das Verständnis unserer Landwirte für die Notlage sorgen dafür, daß die vaterländische G«> sinnung und die zuversichtliche Stimmung aut dem Lande hochgehalten werden und daß alle Gemeinden nach beste» Kräften bestrebt sind, alle Kartoffeln, die verfügbar gemacht werden können, zur Ablieferung bereit zu Halle« Nun tauchte aber in letzter Zeit wieder e'n böses Gerücht auf, das geeignet ist, die gute Stimmung zu trüben, hieß nähmlich: Die Prinz Löwenstein'sche Verwaltung habe in Langenzeü Bammental eine große Menge Kartoffeln im Freien gelagert; wenn die Kartoffeln dann durch Frost gelitten hätten, würden sie zum Brennen sreigegeben. - Und was ist nun wahres an dieser neuesten Räuber- geschichte? An zuständiger Stelle eingezogene Erkundigung?» und behördliche Feststellungen haben folgendes ergeben Auf dem Löwenstein'schen Hofgut Langenzell, das seit Jahren an die Zuckerfabrik Waghäusel verpachtet ist, wird auch nicht eine Kartoffel im F.eien gelagert. Di« Kartoffelernte des Gutes war sehr schlecht; von den der Verwaltung zur Lieferung aufgegebenen 2500 Zentner Kartoffeln konnten nur 1400 Zentner geliefert werden. Die Lieferung wurde unter Aufsicht des Kommunalverbands an die Gemeinde Neckalgemünd ausgeführt. Die nach Durchführung der Lieferung auf dem G«t verbliebenen Kartoffeln lagern frostsicher in eine« Oekonomiegebäudr und reichen kaum aus, um den Bedarf des Guts zu decken; vo» einer Verwendung von Kartoffeln z» k Brennzwecken kann keine Rede sein. — Das Gerücht entbehrt somit jeder Grundlage. Es ist nur bedauerlich, daß e- so selten gelingt, diejenigen gewissenlosen Leute, welche derartige verleumderische Behauptungen ausbringen, so zur Anzeige zu bringen, daß sie vor Gericht gestellt werde» können. Da hat vielleicht einer gesehen, daß auf dem Gut Mieten für Zuckerrüben angelegt sind und flugs geht 6 hin und behauptet, er habe große Kartoffelvorräte fest' gestellt. — Wieder ein Beweis, wie vorsichtig man solche« unverantwortlichem Geschwätz gegenüber sein muß, scho» damit man nicht selbst wegen Verbreitung einer Beleidigunstrafbar wird, aber ganz besonders im vaterländische» Interesse, das dringend erfordert, daß keine Gegensatz« und Verstimmungen im Land herumgetragen werden. (-) Boxberg, 23. Januar. In Nr. 14 dieses Blatteist unter Adelsheim unter Anderem zu lesen : „Diejenige» Frauen, deren Ehemänner zum Heere eingezogen wurde» und noch zur Einkommensteuer veranlagt sind, werden ersucht solches auf der Steuereinnehmerei anzumelden, damit die Steuer abgeschrieben werden kann". Dies ist eil» irreführende Notiz, die dem Steuerkommiffär un» den Steuerpflichtigen viel unnötige Arbeit zu verursache« geeignet ist. Die Einkommensteuer kann nur aufgehobe« werden, wenn das steuerbare Einkommen unter 900 M'- sinkt oder ganz wegfällt. Dies ist aber in der Regel nv« der Fall bei Lohnarbeitern oder Gewerbetreibenden, dere« , emeu bezir frage wie j hat. Wen, sie m das ehrlic «nmc Leide Frag bring steht Spie! dene schüft die s< will 1 der n lastet wenn von ! bürge Könnl daßö gewer irgen, Vollei steuer ieräu AN oder ' sprach aus k gierur liegen Abhil die V denn reicher einem Groß! tznreg, Altri, rieter Verve Kährr daß « Per jo Mell (, stimm könfti statt l ein M kenga- hat d Tarle 8chra Doos Hörde Txpej, stakete, verbot vurchz MV. Gerade j in ern 'er s, cn, nachdem j men-'ehörigkq riches und dy Weise kuig kaisers hat j m; die Kunf ng. aus Ha, lern und v„ en kaiierliche haben gezeig gerne von d, !, daß die Endziels kau, m Ablehn«, kleinsten baß fers Geburti h vielleicht j, veranstaltete sprechendste unsere Feld itandhastlgkrl jsten Sonnta- )e dahier ej t, zu dem di ringeladen is md Bezirks^ Erreichen r« Darbietung« estalten wirs Liederbüchlei e Umrahm« nzufinden, d jede Stürm wiederholt v ft am 1. Ol! rast getreten den — aul m Höhe vs orhergehend« Einnahme dei irr vertauscht, Obst, Milch rr ein Jahres Die Steuer t erteilen au rlare ab. B« >, daß Jedet er darf ab« sonst strafbar )roß aber m Tage« toffe' zu stellen Landwirte dische Ge> em Land« ich beste» ügbar ge- ;u Halle», s Gerüch! iben. G errvalturij nge Kar ann durch Räuber digunge« ergeben: das seit htet ist, rt. Dn den der Zentner werden, inmunal- sgeführt. em Gut i eine» a Bedarf mtbehrt »aß ei welche so zur werden »m Gut wht er te fest- solche» . schor glatte« ourde^ »en er damit st eir» ir un« Geschäft mit ibrem Eintritt inS Heer vorläufig eingestellt wird. Wenn daS steuerbare Einkommen weiter fließt, wie z«i Beamten, Land»irten und Gewerbetreibenden, deren Betrieb weitergeführt wird, so besteht auch die Einkommensteuerpflicht — wenn auch zuweilen nicht mehr in gleicher Höhe — weiter. Etwaige Einkommensminderungen wären aber dann beim Steuerk ommissär geltend zu machen. (.) Voxberg, 23. Januar. Die Nachricht vom 20. tzL. Mts., wonach die Steuerkommissäre demnächst eine Besprechung über die Aufstellung der Besitz- und Kriegssteuererklärungen mit Vertrauensmännern aus den einzelnen Gemeinden an ihrem Amtssitz abhalten werden, bezieht Dh nicht auf den Steuerkommissärbezirk Boxberg. Dort wurden die Herren Bürgermeister und Ratschreiber des Bezirks anläßlich einer vom Gr. Bezirksamt einberufenen Versammlung vom 12. ds. Mts. über die Aufstellung der Besitz- und Kriegssteuererklärungen vom Steuerkommissär in Boxberg bereits belehrt. Eine nochmalige Versammlung findet also im Bezirk Boxberg nicht statt. (') Morbach, 24. Januar. Die am letzten Sonntag im „Prinz Carl" dahier stattgefundene Viehhändler- Versammlung erfreute sich eines ungemein zahlreichen Besuches aus allen Teilen des badischen Landes; ein Beweis, wie jeder einzelne Viehhändler sich einmal im Kreise seiner Kollegen auszusprechen wünschte und neue Anregungen entgegenzunehmen. Nachdem der Einberufer und Leiter der Zusammenkunft, Herr David Keller aus tzindolsheim, die Anwesenden begrüßt hatte, wurde in die Besprechung der Tagesordnung eingetreten, welche „Aussprache und Wünsche der Viehhändler betreffs Regelung der Vieheinkäuse und -Verkäufe" betraf. Aus der sehr regen Debatte ging hervor, daß der freie Handel mit Nutz- und Zuchtvieh durch die vielen Umständlichkeiten sehr gehemmt sei im Gegensatz zu Württemberg und daß das Gewerbe der Viehhändler zurzeit auch nicht auf Rosen gebettet ist, vielmehr einen schweren Existenzkampf zu bestehen hat. Allgemein wurde geklagt über die Mißhelligkeiten im Viehhandel und namentlich erschweren die verschiedenen Anordnungen in den einzelnen Kommunalverbänden den Handel ganz ungemein; so sei in einem Bezirk erlaubt, was unter Umständen im Nachbarbezirk unter schwerer Strafe stehe. Es ist eine Lebensstage, um die der Viehhändler zurzeit kämpft und so gut wie jeder andere Erwerbszweig seine Daseinsberechtigung hat, will sie auch der gelernte Viehhandel haben. Wenn z. B. den Viehhändlern entgegengeworfen wird, sie mögen sich um einen anderen Erwerb Umsehen, so ist das leichter gesagt als getan. Für Männer, die im ehrlichen Handel grau geworden, ist eS wohl schwer, ja unmöglich, sich jetzt noch einem anderen Beruf zuzuwenden. Leider steht ein ganz großer Teil der Viehhändler vor der Frage, wie kann ich weiter mich und meine Familie durchbringen. In den anderen Bundesstaaten, so wurde geklagt, steht die Existenzfrage der Viehhändler nicht so auf dem Spiel, wie gerade in Baden. Das hat allerdings verschiedene Ursachen. Zum nicht geringen Teil ist die Landwirt- schastskammer schuld, denn sie macht uns Viehhändlern die schwerste Konkurrenz. Sie darf kaufen wo und wie sie will und ist dabei steuer- und abgabefrei. Dem Viehhändler, der mit Steuern und Abgaben jeder Art dagegen stark belastet ist, seine Söhne fürs Vaterland ins Feld schickt und wenn der Ruf des Vaterlandes im Lande zur Zeichnung von Kriegsanleihe ergeht, so steht er als guter Staatsbürger nie hintendran, sondern zeichnet nach bestem Können. Als Ungerechtigkeit wird es auch empfunden, daß öfters, auch noch in Antisemitismus gemacht wird, der den gewerbsmäßigen Viehhändler beiseite schiebt, um den Handel irgend einem Landwirt zu übertragen. Wir Viehhändler wollen nichts Unrechtes, nur gleiches Reckt für Alle. Die steuerzahlenden Viehhändler wollen dasselbe Recht eingeräumt haben, wie die abgabefreie Landwirtschaftstammer, denn es handelt sich beim badischen Viehhandel um Sein »der Nichtsein. Nach nahezu Mündiger reichlicher Aussprache wurde der Beschluß gefaßt eine Deputation, die aus 6 Herren besteht, zu wählen, die bei der Gr. Regierung vorstellig wird, um derselben die Nöte und Anliegen der badischen Viehhändler vorzubringen und um Abhilfe der Mißstände zu bitten. Der Vorsitzende ermahnte die Versammlung, in Zukunft mehr Einigkeit zu zeigen, denn nur durch eine geschlossene Organisation sei zu erreichen, was dem Einzelnen nie gelingen dürste. Mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Kaiser und Troßherzog schloß der Leiter, He«.r David Keller, die anregend verlaufene Versammlung. ^ (-) Mannheim, 24. Jan. Auf dem Rhein bri Altriet stieß ein zu Tal fahrendes Schrff gegen die Alt- rieter Rheinsähre, sodaß der Kurvenhebel der Fähre in Bewegung gesetzt wurde. Ter 42 Jahre alte verheiratete Fährmann Philipp Hornig wurde dabei derart getroffen, daß er sofort tot war. Ob bei dem Unfall noch mehr Personen verletzt oder ertrunken sind, ist noch nicht fest- Kstellt. Schwetzingen, 24. Jan. Ter Bürgerausschuß stimm! oer Erhöhung der Gaspreise zu und zwar wird künftighin der Kubltm. .. oblen- und Leuchtgas 18 Psg. statt bisher 16 Psg. kosten. Für dre Gasauromaten wird ein Mietgeld von 40 Psg. erhoben; der Preis für Motorengas wird um 1 Psg. pro Kubikmeter erhöht. Ferner hat der Bürgerausschuß der Aufnahme eines weiteren Darlehens in Höhe von 60000 Mk. zugestimmt. ' (-) Hornberg, 24. Jan. Bei einem Brand in öchramberg kam das 4 jährige Söhnchen des Landwirts Moosmann ums Leben. (-) Lörrach, 24. Jan. Tie zuständige deutsche Beerbe in Berlin hat nach einer in Bern eingetrofsenen Tepesche verfügt, daß die in Basel lagernden 3000 Postpakete, die wegen des allgemeinen deutschen Ausfuhrverbots an der deutschen Grenze ungehalten wurden, bsrchzulajjen seien. Gottesdienst-Ordnung. Ev. Kirchengemeinde Adelsheim. Heute Abend 8 Nhr keine Kriegsbetstunde. Aus Württemberg. k-1 Stuttgart, 24. Jan. (Sam Hofe.» Scst-rn nachmittag ist die Königin mit Gefolge von Nachod wieder ^ hier eingetrofsen. Sie wurde am Bahnhof vom Köprig empfangen. ! (.) Stttttgart, 24. Jan. (WeitereKriegs- küche.) Im Brenzhaus in der Hohestraße wird morgen eine weitere Kriegsküche eröffnet werden. (-) Marbach, 24. Jan. (Junger Messerheld.) Am letzten Sonntag vergnügte sich die hiesige Schuljugend auf dem nahen See mit Schlittschuhlaufen. Dabei fuhr eine Schülerin einem bei seiner Großmutter hier wohnenden 12 jährigen Knaben in die Quere. Ter Knabe wurde dadurch derart ausgebracht, daß er zum Messer . griff und auf das Mädchen, die 14 Jahre alte Tochter des Adlerwirts Rebmann, losstach. Ein Stich traf in den Arm, während ein zweiter Stich das Mädchen in der Herzgegend verletzte. Ein Glück war es, daß das Messer ziemlich stumpf war und der Stich nicht tief ging. Der . junge Messerheld ist zur Anzeige gebracht. (-) Reresheim, 24. Jan. (Wild spende.) Ist der letzten Woche weilte Fürst Albert von Thurn und Taxis auf Schloß Taxis bei Neresheim. Während dieser Zeit erlegte er im Parke Duttenstein 50 zum Teil schwere Schaufler, die für die Fleischversorgung der Städte Württembergs zur Verfügung gestellt werden, nur einigst wenige wurden in der Umgegend abgesetzt. (-) Heidenheim, 24. Jan. (Wie aus Dreck Geld wird.) Ein Hausierhändler von Hirschrain brachte ein Waschmittel aus Lehm unter der Bezeichnung „Mineralseife" in den Verkehr. Ein Stück zu 250 Gramm kostete ihn 7 Psg., während er rs zu 25 Psg. verkaufte. Da er über 1000 Stück absetzte, so verdiente er in kür- , zester Zeit über 200 Mk. Das Glück dauerte jedoch nicht lange, denn die Polizei legte auf den Erlös und« den Rest der Ware vorläufig Beschlag. Der Händler ist angezeigt. Letzte Nachrichten. Wolfs-Telegramme. Große Unterschlagungen. Berlin, 25. Januar. Aus Hamburg wird dem „Berlins Tageblatt„ mitgeteilt: Nach Unterschlagung einer Summe von 30 000—40 000 Mk. ist der Geschäftsführer des Hamburger Thaliatheaters, Alfred Sassen, geflüchtet. Die Veruntreuungen liegen mehrere Jahre zurück. Zum Seegefecht in der Nordsee. ! Dmuiden, 24. Januar. Das deutsche Torpedoboot ^ V. 69, das schwer beschädigt hier eingelaufen ist, hat 3 Tote an Bord, darunter den Kommandanten und zwei andere Offiziere. Das Gefecht scheint um 4 Uhr nachts stattgefunden zu haben. Von dem Schicksal der übrigen Schiffe ist hier nichts bekannt. V 69 scheint dreimal getroffen und außerdem mit einem anderen Schiffe zusammen gestoßen zu sein. > Amsterdam, 24. Jan. Der in Amuiden eingelaufene Torpedojäger V 69 ist am Achterschiff sehr schwer beschädigt. Der Hintere Schornstein hängt über Steuerbord. Die Kommandobrücke ist durch einen Granatschuß zerstört. Die Zahl der gelandeten Verwundeten wird auf 16 angegeben, darunter neun weniger schwer Verwundete. Zwei konnten an Bord des Torpedojägers zurückkehren. - Die Kohlennot in Paris. ! Bern, 24. Januar, l Wie der Nouvelliste de Lyon meldet, kam es gestern in Paris zu heftigen Kundgebungen. Infolge der Schwierigkeiten der Kohlenbeschaffung und der Kälte ist es augenblicklich kaum möglich, Läden, Bureaus und Werkstätten genügend zu Heizen. An der Place de la Republique protestierte« Arbeiter und Angestellte. Es bildeten sich Ansammlungen, die ständig größer wurden. Gegen den ehemaligen Transportminister Sembat wurden Schmährufe laut. Mehrere Gruppen durchzogen die Boulevards bis zur O'Opera, wo sie von der Polizei, die bereits schon an anderen Stellen eingegriffen hatte, auseinnander- getrieben wurden. Auf dem Montmartre kam es zu ähnlichen Kundgebungen. In Erwartung neuer Störungen j ließ der Polizeipräfekt scharfe Vorbeugungsmaßnahmen er- ! greifen. ! Versenkt. s London, 25. Jan. Lloyds melden, daß daS englische t Fischerfahrzeug „Ethel" und der holländische Dampfer j „Holland" versenkt wurden. Die Mannschaft des „Holland" wurde gerettet. Der Dampfer „Tremendour" wurde von einem Unterseeboot versenkt. Die Besatzung wurde gerettet. Englische Brandstifter in'Rumänien. Berlin, 24. Jan. Die rumänischen Behörden befürchteten eine Erbitterung der rumänischen Bevölkerung infolge der Zerstörungen englischer Brandkommandos, wie aus folgender Bekanntmachung des Kommandanten von Braila hervorgeht: Infolge der Anweisung des russischen Kommandos und auf Grund der telegraphischen Ordre Nr. 465/916 des Großen Hauptquartiers übermittelt mit telegraphischer Ordre Nr. 23 528 916 des Großen Generalstabs wird sowohl den Truppen als auch der Zivilbevölkerung bekannt gegeben, daß das Verbrennen der Landeserzeugniffe durch englische Agenten erfolgt, weil diese Erzeugnisse der englischen Regierung gehören und die Agenten den Befehl haben, diese Erzeugnisse nicht in die Hände des Feindes fallen zu lassen. Zur Feststellung der Wahrheit hält es das russische Kommando für notwendig und das Große Hauptquartier ist derselben Meinung, daß Obiges zur allgemeinen Kenntnis gebracht wird, damit keine unberechtigte Erbitterung zwischen den russischen Truppen und der Bevölkerung des Königreichs entsteht. Der Garnisonskommandant: Oberstleutnant Cernescu. Privat-Telegr«mme. Explosion in einer Kohlengrube. Berlin, 25. Jan. Nach einer Baseler Meldung -es „Berliner Lokalanzeigers" berichtet die „Daily Mail", daß sich im Minenbecken von Oyama, -er wichtigsten Kohlengrube von Fuschun (Japan) eine Explosion ereignete. Von 1118 Männern, die sich in der Tiefe befanden, würden 1000 vermißt. Sasonow. Berlin, 25. Januar. Auf Grund eines amtlichen Dementis der „Petersb. Tel.-Ag.", das der Reuter- Meldung über die Ernennung Sasonows zum russischen Botschafter in London gilt, stellt die russische Presse, wie der „Berliner Lokalanzeiger" aus Stockholm erfährt, fest, daß diese Ernennung sehr unwahrscheinlich sei. Don der neue« „Möve". Berlin, 25. Jan Wie dem „Berliner Tageblatt" aus Rotterdam mitgeteilt wird, soll einer Depesche aus Rio de Janeiro zufolge die neue Möve „Vineta" heißen. Vermischte Nachrichten. ..Slnslandsntehr". Das Kriegswucheramt in Berlin beschlagnahmte 145 Zentner Mehl, das aus der Neumark ^..inmte und von den beteiligten Wuchern in ,Aus- ' . roswebl" verwandelt worden war. Ter letzte der Kelten- Händler hatte 1 Mk. für das Piund bezahlt, das ..Aus- landswehl" wäre also schwerlich unter 1,50 Mk. das Pfund in den Kleinhandel gekommen. Es wurden mehrere Verhaltungen vorgenommen. Gefangen. Der Direktor des Botanischen Gartens der Universität Güttingen, Geheimrat Peter, der sich dei Kriegs- ausbruch auf einer Forschungsreise in Lftafrida befand, ist dort in englische Gefangenschaft geraten, bann jedoch seine Studien fort- setzen. i Patenstädte. Die schöne Einrichtung, daß deutsche Städte in Patenschaft tür Orte, die durch die Kriegsereignisse schwer zu Schaken ^ek 'mmei' sind. iL ^nehmen, findet mehr und mehr An- ktang. So hat die Stadt Wiesbaden neuerdings für die ostpreu- fusche Gren st di Egirkichuen die Patenschaft übernommen und es sollen zunächst aus privaten Mitteln 150000 Mark für die Kiicgrbilfe in Endtkuhnen aufgebracht werden. ' Allerlei Unsanhc es. In der neuen Depositenbank in Wie » ist seit einigen Tagen eine gerichtliche Kommission tätig, um alle Akten der Abteiiunocn für Bier. Hopsen und Kaffee zu de- schlagnahmen und alle h-eraui de üglichen Korrespondenzen einer genauen Durchsicht zu unterziehen. Auch verschiedene Verhaftungen wv'den bereits vorgenommen. Es handelt sich um Ar- meeliefernngen, welche von der Bank mit den erwähnten Lebrremiftcln übernommen wurden und wobei sie unter Marktpreis einkanste Aber anstatt ausschließlich die Ware» an die Armee zu liefern, verkaufte die Bank einen großen Teil derle'ben zu hohen Preisen an Privatleute und steckte dabei einen unehr'ichen Gewinn von über 4 Millionen ein. Das Vollblut als Dienftp'e d. Wir entnehmen einem ü» Berlage Phi hlpos in München e ch.cnenen Buch O. W. Jäger; Das Vollblut im tz:eresdft.'.st, Rennsport und Landes-Pferde- zncht, folgenden einleitenden Abschnitt: Der Vollblüter war als Dienstpferd im Friedenshecre selten. Die deutsche Remontc- zucht lieferte uns ein so geeignet'? So'datenpserd, daß die Verwendung ediern B uies nicht nötig war. Zahlreiche Vollblüter standen wohl in den Offizierestä.,en, jedoch verhältnismäßig selten als Diensrpferde, i>. der Hauppache als überzählige Pferde. Gegen Vollblut bestand oft eine direkte Scheu. Man kann im Zweifel sein, ob das Vollblut berusen ist, einen schwer bepackten Mannscha'tssatrc! mit Reiter und Waffen zu tragen, ob es für die mitunte rauhe Reiterei des einfachen Soldaten paßt, der wegen der Lanze nur eine Hand frei hat. Für den Reiteroffizier ist Vollblut das passendste Pferd. Die weichen, federnden Ginge, die e!Mischen ichmi-g amen Bewegungen, der geräumige Schritt, das überragende Ga'ovpiervermögen, die vornehme Ruhe und edle Aurdav-r, geschonte Jugend vorausgesetzt, sind E.acnjchaften die es allen anderen Pferden voraus hat. Ser Trab ist durch das Galoppieren und die durch Geschlechter betriebene Z"chl auf Rennv:rmö"cn ctwas flach, Mer von genügendem Schwung. Der von Natur aus in ruhigen Gangarien zur Bequemlichk it. neigende, aus der Rennbahn nicht nervös gemachte Vollb'üter ist für einen halbwegs guten Reiter in jeder Gangart angenehm zu reiten, auch im Galopp vor dem Zuge oder im Iagüfe'de bequem zu halten und nur ein un- ruhiger, vortreii enter S tz bringt ihn zum Vorwä t-sdrängen. Daß "d dasselbe Vollbluip'erd unter dem guten Reiter beinahe tai». . "andten aber auf und davongeht, ist allbekannt! Eine grob« und 'ie Reuerei wird sich ein Pferd um sä weniger ge'a''en la , . . res Blut es hat. Der Vollblüte« wird deshalb für so etwas me , ftin. 2m Kampf mit einem schlechten Reiter reiben sich oien -men Tiere auf. Hierin mag zum Teil die Scheu der meisten ^ ror dem Bol'blut-Dlenstpfsrd liegen. Sie haben das undestimm.i Gefühl, mit dieser feinen „Maschine" nicht zurechtzukommen- Im Gegensatz zu d-m lür die Rennbahn gezogenen Vollblutpferd wird bei der Zucht des sogenannten „Rritvo' b'üters" von vornherein krine Verwendung aus der Rennbahn ins Auge gefaßt. Bei der Auswahl der Eltern kann man also mehr auf Reitpferde- Eigenschaften sehen (Gängigkeit, korrekte Stellung, gute Größe, ruhiges Temperament) und ist sicher, dem Erzeugnis ein ge^ wisses Galoppiervermöoen mit auf den Weg zu geben, ein Stande Punkt, der mehr der edlen Halbb'utzucht nahekommt. Auf de» Rennbahn haben diese Pferde mit geringen Ausnahmen nichts zu suchen. Dagegen sind sie schnell genug für Gelände-, Regt^ ments- und Brigaderennen, sind vorzügliche Ofsiziersreitpferde, gute Jagd- und Sprinapferde. Schon in den kleinen Offiziersrennen auf öffentlichen Bahnen müssen sie sich vor dem fii« die Rennbahn gezogenen Genossen beugen. Denn in dem letzten Jahrzehnt drangen die ausgesprochenen Rennpftrde sogar in dir bescheidensten Osfiziersrennen ein. Mit dem üblichen Offiziersvollblüter war nichts mehr zu wollen. Immer seltener ritt der Offizier mit der allgemein fortschreitenden Entwicklung des Rennsports auf dem durch seine eigne Reitkunst herangedildeten Pferde. Um das Vollblut als Osfiziersreitpferd mehr in die Reihen der Kara e:ie, Feldartillrri«, Maschinengewehrabteiiungen usw. zu bringen, gebe es ein Mittel: Die Remontebommisfionea oder die Regimenter würden die für die Rennbahn gezogenen, aber hierfür nicht genügend schnellen und deshalb abgestößenen Pferde kaufen und vor Verschleuderung und einem ungewissen Schicksal bewahren. Der Züchter würde feinen Auszucklkostea nähcrkommen und die Landespfrrdezucht insofern unmittelbar unterstützen, als er dem Heere edles Pferdematerial liefert. Der Reiterofsizier käme in Besitz edier Pferde, die im Verhältnis zum ha'bedlen, dem Ostpreußen, höhere Ansprüche an! Reitkunst, besonders an sein reiterisches Gefühl stellen, ihn demnach der Vollendung näherbringcn. Das Heer hat Interesse daran, daß der Offizier ein Pferd von höchstem Blute reitet und damit ein verfeinertes Beurteiiungsvermögen als Reiter und Reitlehrer erhält, zim'eich durch energisches Porwärtsreiten über Hindernisse seine Nerven stählt und sich bei frischem Reiten im- Frieden für den Krieg vorbereitet. Die unmittelbare Beziehung zwischen Vollblulzucht, Rennsport und Heeresdienst wäre dadurch hcrgestellt. Riesen und Zwerge im Zehic-:re-ch. Der Jenaer Pädagog W Lictzmann hat ein eigenartiges, aber in «iner W.rkung avßcroidenliich da. kenswerles Büchlein heeausgcgcbcn, i» dem «r mathematische Probleme so spielend klar und gefällig htri- »reitet, daß die eigentlich für die Fugend gedachte ArbeN werk - über ihre Bestimmung hineuswächst und v,«reicht noch mehr den Ermachjenen e-frijchende Lektüre und Ablenkung von den § Sorgen der schireren Zeit bietet. Ob es sich ums Zählen und um Zohlsvsnme, um oft onomisä-e, phyjika.liche und prakti>che : Zahlen handelt, ob von Schach, Kriegsentschädigung, Molekülen, Spaltpilzen usw. die Rede ist, immer herrscht eine federnde ^ Leichtigkeit in der Darlegung wie im e-til. Das Büchlein bildet den Band 25 der Maih.mutisä)«n Bibliothek, Leipzig und Berlin — Perlag vor B G Tcubner — ist 56 Seiten stark und enrhält eine Fülle von solchem Sroff, der geeignet ist, über manche teere m d trübe Stunde angenedm hinweg zu Helsen. Wucherprcise. I» Remlcherdl nar im vergangenen Sommer das Schlachien von .Kälbern für einige Zeit freigegede» morden. Fünf Metzger erwarben sich mehrere Tiere zum Preis von 60 Pfg. das Pfund Lebendgewicht, während sie das Fleisch zu dem von der Stadt fcstgeietzten Höchstpreise von 2.40 Mk, das Pfund verkauften. Sie wurden nun iämtlich wegen Wucher -u Geldstrafen verurteilt. Das Gericht betonte, daß die Höchst- i preise durchaus picht immer Perkaufspreise sein sollen. ! Mangel an Kleingeld. Auch dir Stadt Echlettstadt im j Elsaß erhielt die Befugnis, um dem empfindlichen Mangel a» i Scheidemünzen abzuheiftn, 10 (XX) Schutzmarken zu 50 Pfg., , 20000 zu 10 Pfg. und 15000 zu 5 Pfg. in den Verkehr zu ! bringen. Die Marken sollen nach dem „N- T-" mit dem Sladtwavpen (einen ausgerichteten schreienden gekrönten Löwens und einer entsprechenden Aufschrift versehen werden. Sie sind . aus einem verjügbaren Metall hergestellt und haben sechs- ! eckige Gestalt. i — Der Stand der Ernährung. In der Sitzung des Beirats des Kriegsernührungsamts, die am 19. und 20. Januar . in Berlin stattsand, erstatteten die Vorsitzenden der einzelnen Ab- teilungen Bericht über den Stand der Ernährung. Darüber wird , mitgeteilt: In der Kartofselvrrsorgung haben Transportschwie- : rigkeiten die Heranschasfung genügenden Wintervorrates in di« , Städte beeinträchtigt. Den Städten mit Kartosselnot sollen erhöhte Mehlmengen zugewiejen werden. Obgleich unser Rindvieh- l bestnad eine erfreuliche Zunahme aufzuweisen hat. im wesentlichen allerdings für Jungvieh, während der Kuhbestand die alte Höh« noch nicht wieder erre.cht hat, so ist weitere Sparsamkeit im Fleischverbrauch notwendig, wenn wir nicht wieder unsere Milch- und Fettoersorgung schädigen wollen. Immerhin zeigt die lieber- sicht über die Schlachtungen, daß in fast allen Gegenden de» Reiches eine Verstärkung der Fleischration erzielt worden ist. Infolge der schlechten Kartoffelernte mußte die Futterschrot- gewinnung wesentlich eingeschränkt werden. Zur Brotftreckunz ,st für Januar und Februar Gerstenmehl, für später Brot- getreideschrot in Aussicht genommen. Auf diese Weise werde» wir unter allen Umständen mit unseren Brotgetreide- pvrräten dis zur neuen Trnte reichen, wie uevciwei- sung von Gerste zur Bierbereitung sichere fast nur noch den Be- z darf der Heeresverwaltung und der Schwerarbeiter. Das seit dem Verbot der Bersütterung und Verbrennung der Kartoffeln und seit Verwendung der Kohlrübe für die menschliche Er- nährung in der Hauptsache aus Heu und Stroh bestehende Futter hat die Milcherzeugung beeinträchtigt. Eine Steigerung im Wmter ist nicht zu erwarten. Grundsätzlich muß durchgesührt werden. daß da, wo Molkereien vorhanden sind, die Milch an diese geliefert wird, Ihre Zurückhaltung für Zwecke der Aufzucht ist zu verhindern. Vom Kriegsernährungsamt würde mitgeteilt, daß die Festsetzung einheitlicher Miichpreise, die gewünscht «erde, m Vorbereitung sei. — Zur Versorgung mit Fischen sind an der ganzen Küste etwa 20 Gesellschaften gebildet worden, die Fang und und Einfuhr ziemlich restlos erfassen. Maßnahmen zur Preisregulierung sind getroffen. Die Herstellung Der Fischkonserven durch die Fabriken erfolgt nicht mehr auf deren eigen« Rechnung, sondern im Lohne. Mit Heringen sind wir vollkommen auf die Einfuhr angewiesen. Die Süßwasserfische lassen sich schwer erfassen. Höchstpreise ohne gleichzeitige Bewirtschaftung smd unwirksam. Vom Februar ab sollen große Mengen von Nähr- Mitteln regelmäßig ausgeschüttet werden. Angeregt wurde di« l vermehrte Zuweisung von Getreide für Röstzwecke, sowie für > verstärkte Herstellung von Suppenwürfeln. — Ueber die Frage , der L eferungs eeträge berichtete der Präsident des Kriegsernäh- : rungsamtes. Daß ein Systemwechse' in unserer Erndhrungs- s Politik beabsichtigt sei, sei ein Mißverständnis. Die Liesernngs- ^ vertrüge sollen nur solche Nahrungsmittel umfassen, die ihrer - Natur nach zur öffentlichen Bewirtschaftung ungeeignet sind, in ^ erster Linie Gemüse und Obst. Ueber die Versorgung der Schwer«! ei er und über di-Hindendurgspende wurde mit- ! geteilt, daß die Spender grundsätzlich Zahlung erhalten und die , Empfänger solche leisten. Der Ersolg der Spende sei recht . erfreulich. Bemerkenswert ist, daß das durch den Krieg hart mitgenommene Ostpreußen bisher die größte Ablieferung aufzuweisen Hab«. Die Festsetzung des Begriffs Schwer- und Schwerstari eiter hat zu cewstscn, einstweilen nicht vermeidbaren ^ Härten geführt. Auf einen Ausgleich soll hingewirkt werden. Zum Schluß wurde noch die Förderung d«r landwirtschaftlichen Erzeugung behandelt. Mit Befriedigung stellte der Präsident des Kriegsernährungsamtes fest, daß von der Verordnung de» ersten Kriegsjahres, die den Kommunen das Recht gibt, brach liegende Felder zu bebauen, in den seltensten Fällen Gebrauch gemacht zu werden brauchte. Die Bestellung von Baustellen, Exerzierplätzen und ähnlichem Oedland habe meist Mißerfolg gebracht. Wenn es uns gelinge, mit den vorhandenen Arbeitsk ä'ten und Düngemitteln den gesamten brauchbaren Boden zu bewirtschaften, könnten wir völlig zufrieden sein. Keine Abhilfe könne geschaffen werden gegen die Knappheit an Kunstdünger. Was : irgend verfügbar ist, wird rechtzeitig verteilt we Allerlei Unsauberes. In Frankfurt a, M. wurdck zwei Geschäftsleute zu Gefängnis und je 3060 Mark Ge! strafe verurteilt, weil sie durch Kettenhandel den Preis f Pökelfleisch von 1.30 auf 2.90 Mark das Pfund hinaufgetrieb hatten. Großes Aufsehen erregt in Berlin die Verhaftung eil. angeblichen Frau Kupfer und ihrer Tochter, die «ine „Nah. rungsmittel- und Kriegsbesoraungs-Gescllfchast m. b. H. Kupfers gegründet und dazu die Beihilfe einer großen Zahl von vermiß lichen Geschäftsleuten sich zu verschaffen gewußt hatten. versprochenen Zinsen von 5 Prozent wurden jeweils von deä Einlagen neu cintrelendrr Gesellschafter bezahlt, sodaß der Schwiq. del lang unbemerkt blieb. Die Betrügereien belaufen sich a» annähernd 3 Millionen Mark. Auf dem Bank-Konto der Kup. fer fand man noch 630 000 Mark. Die neue Wünschelrute. Die bekannte Wünschelrute, die schon viel bezweifelt und verlacht, aber in vielen Fällen auch prak. tisch erprobt worden ist, sofern mit ihr besonders veranlagte Men. schen in der Erde fließendes Wasser zu finden vermochten, soll nach der „Franks. Zig." eine bemerkenswerte Verbesserung erfahren haben. Der Frankfurter Oberingenieur Schermuly soll unter Zugrundelegung der Ersahrung mit der Wünschelrute einen Ap. parat erfunden haben, wonach unterirdische Wasserläufe, Erdöl- lager, Erz aller Art, Steinkohlen, Braunkohlen, Kali und andere Salze und Solquellen, Erdgaze, Mineralwasser und Kohlensäure, elektrische Kabelleitungen, im Wasser liegende Gegenstände aus Metall usw. aufgesunden werden können und zwar soll nicht nur das Vorhandensein der genannten Bodenschätze festg stellt, sonder» auch ihre Tiefe und Mächtigkeit cunilt t i.cro n können. Der Apparat wird Polarisator genannt und soll zum Patent angemeldet sein. (Das ist fast ein bischen zuviel, als daß ma» es auf das erst: Mal glauben könnte. D Schr.) P> § Sro k»Sch Was die Engländer ihren Kolonien melden. Im „Nieuwe Rottcrdamschc Couram" wird die Aufmerksamkeit auf die merkwürdige Art hingelenkt, in der die Engländer ihre Kolonien über die Vorgänge im Mutterlande unterrichten: Als man in Teutschland die Bevölkerung auf bestimmte Nahrungs-ationen setz e und Brotkarten einführte, da herrschte in E rgland die gcö?tc Freude, weil man diese Maßregel als einen Vorboten der Hungersnot ansah. Nun haben die Engländer die gleichen Maßnahmen in ihrem eigenen Lande einfi'ihren müssen, und nun wird z. B. der „Volks/tcm" in Pretoria gemeldet, daß durch ganz Großbritannien ein Jubel über die endliche Durchführung dieser Organisation gehe. D Hce Amtliche Bekanntmachungen. Stellv. Gen.-Kdo. 14. A.-K. Kriegsamtstelle Karlsruhe, 22. Januar 1S17 Ilc Nr. 2020. Baterlüudlscher Hilfsdienst. Aufforderung des Kriegsamts zur freiwilligen Meldung gemäß tz 7 Abs. 2 de- Gesetzes über de« vaterländischen Hilfsdienst. Hilfsdienstpflichtige werden zur Verwendung bei Militärbehörden und Zivilverwaltungen im besetzten Gebiet für folgende Beschäftigungsarten gesucht: Gerichtsdieust, Kost- n«d Trlegraphendieust, Maschinen- «nd HUfsschreider, Botendienst, Technischer Dienst, Kraft fahrdieust, Gisendahndienk, Bäcker «nd Schlächter, Handwerker jeder Art, Land- forstwirtschaftlicher Arbeitsdienst, Anderer Ardeitsdienst jeder Art, Pferdepstegrr» Kntscher, Diehmärter, Sicherheitsdienst (Kah«sch«tz, Gefangenen-nnd GefSngnisdewachnng), Kra«ke«pstege. Hilfsdienstpflichtige mit französischen, vlämischen oder polnischen Sprachkenntnissen werden besonders berücksichtigt. Bis zur endgültigen Ueberweisung an die Bedarfsstellen des besetzten Gebietes wird ein „vorläufiger Dienstvertrag" abgeschloffen. der Min der abtei Brann'sche Bekanntmachung. ^ ^ »4 /ck Alle diejenigen, die im Jahre 1916 Kartoffeln gebaut Hab« zu einer Besprechung über Kartoffelversorgung auf in allen gangbaren Sorten rätig in der Apotheke Melrtzelm Inh. Dr. W. Weng. °°... Freitag. 26. l>s. Mts.» Muds 1-8 Ahr !im Rathaussaal eingeladen. Vollzähliges Erscheinen ist durchaus notwendig. Die Nicht« (erschienenen haben sich den Beschlüssen der Versammlung zu fügen, sie werden auf ihre Kosten besonders benachrichtigt. Adelsheim» den 22. Januar 1917. Bürgermei st eramt: Trefz. Rein die kam schin 4 Kl?irks-§Mkchk Adklshem (unter Bürgschaft von v Berbandsgemeinden) Die Stimme bleibt stets kräftig und wohlklingend, wenn sie durch Wybert-Tabletten gepflegt wird. Seit siebzig Jahren beliebt zur wirksamen Erfrischung der Stimmbänder. werden jederzeit bei einer «parerntttge« Verzinsung von 40/0 an- In allen Apotheken und Drogerien Mk. 1.- !!>!!!!!I!S!I» genommen. Kassenlage: Jede» Werktag, vormittags von 8—12 «nd nachm, von 2—4 Ahr 8irg-So»ts: LtWe Bt«k NilUlhtm. PsßilherkkiLtt Lirisrilht Nr. M. Jernsprech - Anschluß No. 17. Höhe meni Frar gewe rmer tätig russi! mit. zetri slefük hindc Regi und Kr Zeitungs-Makulatur Färkc »ersä ourd ist fortwährend zu haben in der Druckerei dieses Blattes. Die Hilfsdienstpstichtigen erhalten: Freie Verpflegung oder Geldentschädigung für Eelbst- verpflegung. freie Unterkunft, freie Eisenbahnfahrt zum Bestimmungsort und zurück, freie Benutzung der Feldpost, freie ärztliche und Lazarettbehandlung, sowie täglich M 4. — für die Dauer deS vorläufigen Vertrages. Die endgültige Höhe deS Lohnes oder Gehaltes kann erst bei Abschluß de- endgültigen Dienstvertrages festgesetzt werden und richtet sich nach Art und Dauer der Arbeit sowie nach der Leistung: eine auskömmliche Bezahlung wird zugesichert. Im Falle des Bedürfnisses werden außerdem Zulagen gewährt für die in der Heimat zu versorgende Familienangehörige. Die Versorgung HilfsdienstpAichtiger, die eine Kriegsdienstbeschädigung erleiden, und ihrer Hinterbliebenen wird noch besonders geregelt. Meldungen nehmen entgegen: die zuständigen Bezirkskommandos. SS sind beizubringen: polizeilicher Ausweis, etwaige Militärpapiere, BeschäftigungsauSweis oder Arbeitspapiere, erforderlichenfalls eine Bescheinigung gemäß 8 S Abs. 1 der Gesetzes über den vaterländischen Hilfsdienst (Abkehrschein). Angaben, wann der Bewerber die Beschäftigung antreten kann. Kriegsamtstelle in Karlsruhe. Stahmer. Major. I l Fürs Feld empfehle: Taschrumsstrr Kafierapparate Kastermester Haarschueidmaschine« Mundharmonika» Taschenspiegel mit Kamm Frldkestecke Gestrickte Handschuhe Taschentücher Unterhoje» Leibbinde« Hosenträger Taschenlampe« Batterie« Blechdose« Brieftasche« Papiergeldlasche« Tabakspfeife« Zahnbürste« Seifendose« Maschlappe« Haarbürste« Kleiderbürste« L. Friederich, Adelshoiiri emn «nd >rl«t Hm mit Du ober Tir koni mm i felis. den buib Du wen! Heil! liche Nur die l .Di« Eim da»o ist jo nitt« Miß. Dir! sei», n»,a wäh: