tittzüch, «utzer S»m»- un- - Zrieciag« »r«i»r MoaatUch. . . pfg. - vtrrttljährlich . Mt. stet in« Haus gelles»« r stattliche»« vertünSigungsblatt ) Illustriertes Sonntag« - Statt r 48. Belefenfte» Tageblatt »es baöijchen Saulanües flnzeigen werden mit pfeaaiD per einspaltige Zeile berechnet. ^ Sei mehrmaliger stufnahme Rabatt s , Postsch eck-Konto 4SS4, Karl«ruh« »aupLanzeigeblatt für -K seZKke /löelsheim, Hoxberg u. deren Umgebung H-!zsubmMons- und Versteigerungs-Anzeiger für den Odenwald Sratis: prakt.Mitteilungen fürGewerbe (monatÜ) u. hanSet.haus- u.Lanüwirtsch«^ Druck und Verlag : Buchdruckerei Adelsheim, Adolf Heppeler Telefon No. 18 An die ilscheu Landwirte«. Landwiclssrauen! Zurzeit findet eine Erhebung der Bestände an gedro- hhenem und ungedroschenem Getreide und an Mehl W> auf 1. März 1917 eine Ausnahme der Viehbestände md Kartoffel Vorräte statt. Diese Bestandsaufnahmen Nlen erneute Anforderungen an die Zeit und Arbeitskraft cr Landwirte und der zum grüß en Teil mit AmtSgo Men, wie mit eigenen landwirtschaftlichen Arbeiten buchene lsterlasteten ländlichen Ortsbehörden. Aeußerste Sorgfalt -heim'schen Waidach, d. Js. steigerung: heit- uni Wagner« ige No. l. iße werde» 1. iraar b und Iff klaffe rze Assao beginnend: std Gewissenhaf.igkeit aller Beteiligten bei ihrer Turch- ihrung ist aber vaterländische Pflicht. Es gilt die iersorgung unseres Heeres und der zum großen Teil st Arbeiten für die Rüstung dieses Heeres beschäftigten Eschen Bevölkerung zu sichern. Ihre Arbeitskraft ß durch richtige Einleitung und geregelte Zuführung jer notwendigen Lebensmittel weiter erhalten werden, mit mrsere tapferen Truppen mit allem versehen wer« n. was zum Siege nötig ist. Vorbedingung sür das imgen des Werkes der Sicherung unserer Volksernäh- ng ist eine möglichst genaue und zutreffende Uebersicht er alle jetzt vorhandenen Vorräte. Millionen von laud«, irtschaftlichcn Betrieben müssen an der Ablieferung des lwendigen Mitwirken. Aus jeden einzelnen Betrieb, g er noch so klein sein, kommt es an. Tie deutschen tdwirte und Landwirtsfrauen werden auch in diesem le ihre Pflicht gegen das Vaterland erfüllen. Sie den sorgen, daß ihre Bestände so genau als möglich ^genommen werden, daß sodann die obliegenden Aberungen voll und rechtzeitig geschehen und daß auch Bestellung der neuen Ernte trotz aller Schwierigkei« so gut und sorgsam wie irgend möglich erfolgt, in Soldat, kein Rüstungsarbciter, keine Krieger sann« darf Mangel leiden durch das Versäumnis des Land» nes. Er hat die hehre und heilige Pflicht, dem deut- m Volke sein tägliches Brot zu liefern, nm es da- rch unüberwindlich zu machen gegenüber dem Aushunav- klgsplan unserer Feinde, der sich jetzt an ihnen Wökk )er Reichskanzler: von Vethmann Hollweg. Adelsheim, Montaa, 26. Februar 1917 WTB. Großes Hauptquartier, 24. Febr. (Amtlich.) We'tlicker Kriegsschauplatz: Zm Wytschaete-Bogen war der Artilleriekampf lebhaft. An der Artoisfront wurden mehrere englische Erkundungsabteilungen abgewiesen. Im Sommegebiet haben die Engländer einzelne von uns aufgegebene, verschlammte Stellungsteile besetzt. In der Champagne griffen die Franzosen abends und nachts die von uns am 15. Februar gewonnene Linie südlich von Ripont an. Die Angriffe sind gescheitert. Auf dem Westnfer der Maas drang eine feindliche Abteilung nordöstlich von Avocourt in einige unserer vorderen Gräben. Durch sofort ersetzenden Gegenstoß sind sie gesäubert und Gefangene einbehalten worden. Oeftlicher Srieasschauplatz: Bei starker Kälte keine besonderen Ereignisse. Mazedonische Front: Feuer von See gegen griechische Ortschaften östlich der Struma wurde durch erfolgreiche Beschießung der Schiffe und englischen Stellungen erwidert. Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff. Ungleiche Maturen. Roman von v. Coronp. 4L »Was fällt Dir ein?" »Ja. Mutter. Du bist eine Königin im Reiche der Kunst gewöhnt, daß man Dir huldigt. Dir war auch daS ffck beschieden, einen Gefährten zu finden, besten ideale An- »miigen sich weit Uber das Niveau des Alltagslebens er- brn. Aber Raden denkt anders, wie Papa. Er wollte keine dnstgröße, sondern eine Frau, die einzig und allein nur lebt, in sein Haus führen, eine Frau, die sich völlig mit K» und den Seinigeu identifizieren kann. Daß ich das nicht Wag. ist mein größter Fehler, ist die Kluft, welche sich im- : mehr zwischen unS erweitert. Ich liebe Horst, möchte ihm ' geben, und kann mich doch um seinetwillen nicht selbst oingeu und unterordnen, wie ich eS müßte, wie er's be- hrt. — Und da kommt eine andere, die kein hervorragendes dient besitzt, die nichts von dem Ehrgeiz weiß, die Welt ihren Füßen niederzuzwingen, die nichts sein will, als ein Achtes ernstes Weib — und nimmt ihn mir." »Nimmt ihn Dir? Und Du duldest das?" »Wie soll ich eS den» hindern? Ja, wenn sie suchen rde, ihn mit den Künsten einer Buhlerin an sich zuzie- dann könnte ich mich ivobl wehren, kraft meines guten ^ites. Aber davon ist keine Rede. Sie begegnet Raden so rost und unzugänglich, daß ich mich selbst dadurch verletzt °lle, sie zieht eine uniibersteigliche Scheidewand zwischen sich ^ ihm. Aber was hilft das alles? Sein Glück ist nicht mehr l mir, sondern bei ihr." »Hast Tn Beweise?" »Lieber Gott, bedarf eS denn solcher? E« gibt Ding», di« kz unziveijethaft dastehen. Wäre eS Horst vergönnt grwr- Johanna wieder zu begegnen, ehr wir unS auf Helga« Nase», so würde er heute ein froher, zufriedener Mann > »nd in Eintracht mit seiner Familie leben." (»Hätte ich Dich doch niemals aus Deiner Bahn geschleu- A Juliane!" ^Es ist mm einmal so gekommen, Mama, und war ja ^ eigener Witte. Wenn ich über eine Enttäuschung zu M habe, so bereitete ich mir diese selbst, indem ich da» WTB. Großes Hauptquartier, 25. Febr. (Amtlich.) Westlicher Krieg scka«p atz: Südlich von Dpern, sowie zwischen Armentieres und Arras wurden mehrere, teilweise nach stärkerem Feuer einsetzende Vorstöße der Engländer abgewiesen. Erkundungsaufträge führten unsere Stoßtrupps westlich von Lievin bis tief in die feindliche Stellung, in der Gefangene gemacht und Zerstörungen vorgenommen wurden. Im Sommegebiet war zeitweilig der Geschützkampf lebhaft, vornehmlich zwischen Sailly und Bouchavesnes. Oestlich von Saint Mihiel blieb eine französische Unternehmung erfolglos, eine eigene im, näher der Mosel zu, gelegenen Waldgebiet brachte 12 Gefangene ein. Bei Lusse am Westhang der Vogesen holten unsere Sturmtrupps 30 Mann aus der französischen Stellung. In der Nacht vom 23. zum 24. Februar ist ein französisches Luftschiff durch A bwehrfeuer im Geschenk meiner Liebe zu hoch eiuschätzte. Aber die Macht der Vorurteile, der tief eingewurzelten Anschauungen und Gewohnheiten ist eben stärker. Dagegen läßt sich nichts tim." »Dagegen läßt sich nichts tun I — Der beständige Refrain aller schwachen Gemüter." »Den ewigen Aufregungen eines fortwährenden Kampfes bin ich nicht gewachsen, der würde mich geistig und körperlich zu Grunde richten. Lieber schleppe ich meine Last weiter in der Hoffnung, daß mir der liebe Gott bald zu Hilfe kommen wird." Minutenlang kauerte Juliane ganz in sich selbst zusam- mettgesimken in der Sofaecke, dann richtete sie sich auf und bat: „Sprechen wir doch nicht über das alles. Es bringt wirklich gar keine wohltätige Wirkung ans mich hervor, sondern zeigt mir die Dinge nur in »och viel trüberem Lichte. Ich darf nicht zu soviel Nachgrnbel» und Nachdenken herans- gefordert werden. Es tut nicht gut. — Leb' wohl, Mama!" „Du willst kort?" »Ja. Ich habe nichts davon gesagt, daß ich länger auS- bleiben würde und möchte doch auch Horst'» Ungeduld nicht gerne erregen, wenn er etwa früher als sonst heimkommen sollte." »Aber ich erwarte Bekannte und habe,auch dem Erbprinzen gesagt, daß ich seine Komposition, welche Du vorzutragen gedenkst, von Dir hören würde." »Du begreifst doch," erwiderte Julian« der Mutter. „Ich begreife sehr vieles nicht, mein Knid, und am wenigsten diese sklavische Furcht, die Dich weglreibt. Hast Du «ine besondere Verabredung mit Raden getrosten?" »Nein, das nicht. Er ist ja überhaupt «in seltener Gast in seinem Hause geworden." »Nun also? Bist Du verpflichtet, immer ans dem Präsentierteller zu sitzen?" »Aber eS wäre mir doch fatal, wenn er nicht wüßte, wo ich bin." »Nun, dem ist abznhelse». Wir schicken einfach hin. Vielleicht hat er auch einmal eine Stunde für uns übrig. DaS sollte mich freuen." Die Senuora schrieb rasch einige Zeilen und gab sie dem Diener rur Besorgung, welcher bald darauf mit der Nachricht Verantwortlich: A. Heppeler in Adelsheim. Walde östlich von Saarälben brennend zum Absturz gebracht worden. Seitlicher Kriegsschauplatz: F.cnt des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern: ? Keine besonderen Ereignisse. Front des eraloberst Erzherzog Joseph: Am Tartarenpaß, im Nordteil der Waldkarpath«, schlug ein russischer Angriff fehl. Bei der , Heeresgruppe des Generalfc^marschall- von Mackensen . und an der mazedonischen Front ist die Lage bei geringer Vorfeldtätigkeit unverändert. Der Erste Generalqiiartiermeister Ludendorff. An der Westfront läßt sich eine b?ständ'ge Steige-, rung der Unternehmungen festfteüen. Tie Mi te vun te bilden, soweit die Engländer in Verlacht kommen, daS Artois mit dem Brennpunkt Armentieres (Lille) und das alte Schlachtfeld zn beiden Se'ten des A'crebaches. Mit wechselndem Erfolg und mit größter E bitterung wird auf beiden Seiten gekämpft, wobei bemerkenswert ist, daß die Engländer mit immer stärkeren Kräften angreifen und die modernsten englisch-amerikanischen Kriegsgeräte, so neuerdings namentlich eine erhebliche Anzahl von sogenannten Tanks (bewaffnte Panzev- autos) ins Treffen führen. Uebr gms ist auch am östlichen Vorsprung der Sommesront, bei Sailly-Saillisle und Bouchavesnes ein h:st g?r Geschützkamps en b annt. Die Franzosen entfalten an der Vogesenkette und an der Cote Lorraine eine zunehmende Tätigkeit an, noch mehr hinter der Front. Dieses Gebiet wird wohl bald ein erhöhtes Interesse beanspruchen. Der Berichterstatter der Agentur Milli in Mesopotamien teilt mit: Südlich von Kut-el-Arnara ist eS den Engländern nach der letzten Niederlage nicht möglich gewesen, ihren gewagten Vorstoß zu erneuern. Im Laufe der Schlacht vom 17. Februar vor unserer Fellahie- Stellung wurde eine bis in unsere Gräben vorgedrungene Brigade farbiger Engländer vernichtet. Die wieder eroberten Gräben waren mit Leichen von Engländern angefüllt. Nach Gefangenenaussagen und Mitteilungen au» anderen Quellen fuhren mehrere Schiffe voll englischer Verwundeten südwärts ab. Die englischen Verluste in den letzten Kämpfen überschreiten 30000 Mann. zurückkehrte: Der Herr Oberleutnant sei nicht zu Hause gewesen, man wolle ihm aber, sobald »r käme, da» Schreiben einhändigen. »Du siehst nun, daß er nicht auf Dich wartet," sagte Ju- stine. „Nein, er tut eS schon längst nicht mehr," erwiderte Juliane und lackte ; aber dieses Lachen klang schmerzlicher und hoffnungsloser, wie mancher verzweifelte Schmerzensausbrnch. „Nun. mein Kind, je mehr Du Dich a» ihn hängst, nnd um ihn kümmerst, desto gleichgültiger wird er Dich abschüt- teln." „Gut! Ich kann ihn nicht hindern, seinen eigenen Weg zn zehen und wenn unS dieser weit auseinander führt, so muß ich eS eben geschehen taffen." »Herr Hofopernsänger Martini, Herr Hofkapellmeister L., Herr Sereno." wurde gemeldet. Mit den genannte» Herren trat auch Baron C. ein. „Bleibst Du bei uns, Juliane?" „Ja, Papa. Es gibt ja noch so viel wegen dem Programm deS HoskonzerteS zu besprechen und dann auch wegen dein WohltätigkeitSbazar. Du weißt, daß ich auf Wunsch der Für- ftin Carola als Verkäuferin in der ersten Blumenbude figuriere. Maina hat mir versprochen, daß Ihr meine besten Kn», den sein werdet." „Darauf darfst Du natürlich rechnen. Aber Hinten Dir diese gesellschaftlichen Verpflichtungen nicht zu viel z», Juliane? Du siehst erschöpft und leidend anS." „Ich bin eben «licht mehr siebenzehn Jahre alt. Papa." „Neu,. Du zählst deren bald zwanzig. Ein schwer lasten- deS Alter!" scherzte C ... „Wie man e» ninlmt. Mancher erlebt in eitler so kurzen Spanne Zeik mehr, als andere während eines Vierteijm, - hundens. Ader mache Dir nur keine Sorge, Papachen, Du sollst schon sehen, daß ich immer noch Deine alte, lust-ge Juliane sein kann." Wirklich tönte bald darauf ihr heiteres, melodisches Lachen durch das Zimmer und die anregende Unterhaltung gab den etwas blassen Wangen die einstige Nosen- farb« wieder. Unterdessen saß Horst mit Assessor von Dorna» in einen der feinstell Weinrestaurant», aber mißgestimmt und sch.neig- sam. Der Kriea zur See. Berlin, 24. Febr. (Amtlich.) Nach Telegrammen aus Holland sind am 22. Februar 5 Uhr nachmittags mehrere holländische Dampfer, die mit deutschem Ein- - Verständnis aus Falmouth und Dartmouth in westlicher Richtung das Sperrgebiet verlassen wollten, vernichtet Morden. Amtlich wird bemerkt, daß 33 in Falmouth und Dartmouth liegende holländische Dampfer, von denen 20 mit Getreide für die holländische Regierung beladen waren, aus Ansuchen der Reedereien die Erlaubnis erhielten, such nach der festgesetzten Sperrfrist (5. Febr.), aber spätestens in der Nacht vom 10. zum 11. Februar ungehindert auszulaufen. Aus unbekannten Gründen waren die Reeder aber nicht imstande, ihre Schiffe rechtzeitig aus England herauszubringen. Sie erneuerten daher ihre Bitte um Frist, die ihnen von der deutschen Regierung mit voller Sicherheit am 17. März, ader mit nur relativer Sicherheit am 22. Februar auf einem bestimmten Wege zugesagt wurde. 18 Schiffe wollten am L2. Februar gemeinsam ausfahren, was am 16. Februar in Berlin bekannt gegeben wurde. Die Reeder wurden ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß für den 22. Februar keine unbedingte Sicherheit gewährleistet werden könne, da es ungewiß sei, ob die in Betracht kommenden Tauchboote noch rechtzeitig benachrichtigt werden können. Wenn 8 dieser Schiffe zu Grunde gegangen sind (eines soll auf eine englische Mine gelaufen sein), so trifft die Verantwortung dafür die Reeder, die ihre Schiffe «uf relative Sicherheit am 22. Februar ausfahren ließen, »nstatt bis zum 17. März zu warten, zu welchem Zeitpunkt ihnen volle Sicherheit zugesagt war. Eine Meldung unserer Tauchboote liegt noch nicht vor. Berlin, 24. Febr. Bon zurückgekehrten U-Booten find neuerdings 11 Dampfer, 2 Segler und 8 Fischerfahrzeuge versenkt worden. Unter den versenkten Damp- irern befindet sich der englische Transportdampfer Nr. 19, , Dampfer Afric der White Star Line, der am 12. Febr. ' auf dem Wege von Liverpool nach Plymouth versenkt wurde. Mit den Übrigen versenkten Schiffen gingen «. a. verloren 8600 B.T. Kohlen, 2800 B.T. Stückgut und 3000 Tonnen Salpeter. Die Engländer haben die am 16. Februar als Erfolg eines U-Bootes in 24 Stunden bekannt gegebenen 4 Hilfskreuzer bztv. Transportschiffe sämtlich verschwiegen. Als versenkt wurden gemeldet: die englischen Dampfer John Miles (627 T.), Lundi Island (3095 T ), Lucent (1409 T.), Sunderland (4349 T.), Watchsi.ld,, Belgia (4588 T.), Berrima (11137 T.), Headley ( '953 T.), Perseus (6728 T.), Trojans Peincu (3196 T.), Grenadier (1004 T.), die englischen Segelschiffe Baltic« Brocklesvy und Columbia, die Fischerfahrzeuge Monarch« Energy, Picton Castle (245 T.) und Zoroon, die Bark Jnvercauld (1416 T.); ferner die holländischen Dampfer Ambon (3598 T.), Noorderdijk (7100 T.)» Zaan- dijk (4189 T.), Jacatra (5373 T.), Handöng (5851 T.), Eenland (3970 T.), Caasterland (3900 T.); drei französische Fischdampser aus Boulogne, der sranösizsche Dampfer der Messageries Maritimes Athos (12000 T.) mit senegalesischen Schützen nach Frankreich unterwegs (dabei ertrank der amerikanische Missionar Robert Haben); der griechische Dampfer Laertis (3914 T-); das norwegische Schiff Falls of Aston (1965 T.). — Der norwegische Dampfer Mauranger (1024 T.) ist stark überfällig, der englische Dampfer Bayreauln (3000 T.) wird vermißt. Ter englische Dampfer Bencf'cent und der spanische Dampfer Josefa Reich (2654 T.) s nd gesunk n, ebenso bei Tschifu der japanische Dampfer Ka. koku Maru, die 350 Reisenden sind wahrscheinlich verloren, darunter 2 Amerikaner. Weiter wurden versenkt: die norwegischen Dampfer Normannia (2900 T.), Ajax (1468 T.) und Blenheim (1029 T.). London, 25. Febr. Die Times melden aus Neu- york, einer der deutschen Kreuzer im südlichen Atlantischen Weltmeer sei jetzt endgültig als der Dampfer Beneta fes gestellt worden. Haag, 24. Febr. Anläßlich der Versenkung der Holländischen Schiffe fand heute eine Besprechung der Regierung mit den Reedern statt. Die niederländischen Schiffe, die noch in Häsen liegen, werden vorläufig nicht ausfahren. Berlin, 24. Febr. Die Versenkung des schwedische» Dampfers „Edda" über die am 16. Februar berichtet wurde, ist, wie die Untersuchung ergeben hat, zu Unrecht erfolgt. Es ist anznnehmen, daß die Eigentümer von Schiff und Ladung für ihren Verlust schadlos gehalten werden. Wie bringen unsere Feinde die Kriegstosten auf? Bott Prof. vr. Willi Prion, Berlin. Die Antwort auf diese Frage lautet: mit den denk- bar größten Schwierigkeiten. Der Beweis dafür ist nicht schwer zu erbringen. Die Gesamtkriegskosten aller Länder sind Ende 1916 mit rund 300 Milliarden Mark zu veranschlagen. Die Gesamtweiternte macht jährlich ungefähr 30 Milliarden Mark aus, es ist also heute bereits der Wert von 10 Welternten verpulvert Bon größter Bedeutung ist aber, daß von diesem schwindelhohen Betrage nur etwa ein Drittel auf die Zentralmächte, dagegen fast zwei Drittel, rund 200 Milliarden Mark, auf unsere Gegner entfallen. Unsere Gegner wirtschaften also erheblich teurer als wir. Auch auf den Kopf der Bevölkerung sind die Ausgaben in Frankreich und England höher als in Deutschland; sie betragen dort 1280 bzw. 1680 Mark gegen 930 Mark in Deutschland. 1. Rußland. Die Gesamtkosten Rußlands belaufen sich auf rund 60 Milliarden Mark. Davon sind etwa 18 Milliarden Mark durch fe ste An leih en (zu 5 Proz, und 5Vs Proz.) ausgebracht worden, d. b. ko wird uns versichert. Rest steht nur, daß die Banken und Sparkassen gezwungen worden sind, erhebliche Beträge zu übernehmen. Ueber 26 Milliarden sind an kurzfristigen Schatzscheinen im Inland ausgegeben worden, woran ebenfalls die Banken mit beträchtlichen Summen, die Staatsbank allein mit 12 Milliarden Mark, beteiligt sind. Zurzeit liegt eine neue (die 6.) Anleihe zur Zeichnung auf; von dem Ergebnis ist noch nichts bekannt. Ist also die Aufbringung von Mitteln im eigenen Lande in höchstem Maße ungenügend, so sind die Schwierigkeiten im Zahlungsverkehr mit dem Ausland geradezu beängstigend. Rußlands Zahlungsbilanz war schon vor dem Kriege Passiv, d. h. es mußte zur Deckung seiner Auslandsverpflichtungen — da seine Ausfuhr zur Deckung nicht ausreichte — bereits vor dem Kriege fortlaufend Auslandskredite (in Frankreich) aufnehmen. Infolge des Krieges ist der Ausfuhrhandel stark eingeschränkt worden, während die Einfuhr (von Kriegsmaterial) ebenso stark zugenommen hat. Der Einfuhrüberschuß betrug im Jahre 1916 über 3 Milliarden Mark. Rußland kann seinen Verpflichtungen heute nur dadurch Nachkommen, daß ihm die Verbündeten Geld zur Verfügung stellen oder die Lieferungen kreditieren. So zahlt die Bank von Frankreich einstweilen die Zinsen der russischen Anleihen, England gibt Kredite und ebenso Amerika und Japan. Anfänglich mit großer Bereitwilligkeit, neuerdings mit ebenso großer Zurückhaltung, so daß Rußland von der Gnade Englands abhängig ist. Mittlerweile hat es als Sicherheit für seine Schulden die wertvollsten Teile seiner Bodenschätze an England und Amerika verpfändet und die Gläubiger als Kontrollorgane im eigenen Lande sitzen. Die Folge dieser ungünstigen Zahlungsbilanz mit dem Ausland ist die Erschöpfung des Goldvorrats der Staatsbank, wodurch — bei gleichzeitiger Steigerung des Notenumlaufs — ein Rückgang der Notendeckung von 100 Prozent vor dem Kriege auf 17 Prozent Ende 1916 eingetreten ist. Die schlimme Lage Rußlands kommt endlich dc 'n zum Ausdruck, daß das Notenausgaberecht der Staatsbank auf nicht weniger als 25 Milliarden Mark erhöht werden soll. Man sieht: die Aufbringung der Kriegskosten von täglich 90 Millionen Mark macht die größten Schwierigkeiten. Freilich kann Rußland im Innern mit Hilfe der Notenpresse einstweilen weiter Geld schaffen. In Wirklichkeit ist Rußland heute bereits zahlungsunfähig. Im Stillen hofft es, daß England dereinst die gesamten Vorschüsse, die Rußland von seinen Bundesgenossen erhalten hat, auf eigene Rechnung übernimmt. 2. Italien. Die Verhältnisse in Italien liegen nicht viel anders als in Rußland. Die Gesamtkriegskosten betragen etwa 14,5 Milliarden Mark. Davon sind durch drei langfristige Anleihen (zu 4i/z und 5 Prozent) rund 3,5 Milliarden Mark aufgebracht worden. Eine 4. Anleihe liegt zurzeit zur Zeichnung auf. Wie in Rußland, so - sirä auch in Italien die Banken veranlaßt worden, große ' Beträge auf eigene Rechnung zu zeichnen. An schwebenden Schulden sind — im Inland und Ausland — im ganzen etwa 7 Milliarden Mark vorhanden. Außerdem haben die Notenbanken etwa 2 Milliarden Mark und die Ausgabe von Staatspapiergeld fast 1 Milliarde Mark liefern müssen. Der Notenumlauf der Emissionsbanken ist seit dem Kriege auf 3,6 Milliarden gestiegen. Also auch Italien hat nur einen geringen Teil seiner Kriegskosten durch feste Anleihen decken können. Tie Auslandsverpflichtungen Italiens sind -*"sch- falls groß. Der Einfuhrüberschuß betrug im Iah. 916 rund 3 Milliarden Mark, für die italieniscke Volkswirtschaft ein erheblicher Fehlbetrag, der zu decken ist. Italien leidet besonders unter den hohen Frachten >und den hohen Preisen für Kohle), da Amerika vielfach an Stelle der deutschen und österreichischen Lieferanten getreten ist. Die ungünstigen Zahlungsverhältnisje drücken sich in den Wechselkursen aus. Die italienische Lire hat in der Schweiz eine Entwertung von über 42 Prozent erfahren. In der Kammersitzung vom 12. November 1916 hat der italienische Finanzminister offen die unbefriedigende Lage der italienischen Finanzen zugegeben. Finanzpolitiker raten zur verstärkten Ausgabe von Schatzscheinen, weil sie allein noch Geld bringen würden Das bedeutet nichts weniger als das offene Geständnis, daß die italienische Bevölkerung kein Vertrauen zur Knrsbeständigkeit der festen Anleihen hat. Im Stillen rechnet man auch in Italien damit, daß bei der Generalabrechnung die englischen Vorschüsse nicht zurückgezahlt zu werden brauchen. Aber selbst für diesen Fall steht fest, daß Italien nach den: Kriege schweren finanziellen Erschütterungen entgegengeht. " Reichstag. Berti», 23. Februar. Nachdem der Grsetz-ntwurs Z:«r Einberufung vou Hilfs- richtern zum Re.chsmilitärgericht in zweiter ui«L dritter Lesung angenommen war, ging das Haus über zur ersten Beratung de» Reie^haushait» in Derdindung mit den neuen Stenern und den ucoen Kriegs- Krediten. Staatssekretär Gras Rödern: Unser ernste» Friedensangebot ist ans Ablehnung gestoßen. Die Bermittelungsaktion von neutraler Seite ist an dem Willen unserer Gegner gescheitert. Di« englisch« Absperrung der deutschen und neutrale» Küsten, die den Gebräuchen des Völkerrechts widersprach, ist beantwortet worden durch «ine tatsächlich« Sperre vermittelst der Unte r- seedootswasfe (Beifall), die erst dieser Krieg herausge- bildet hat und für die es deshalb geschriebene Normen des Völkerrechts noch nicht georn konnte. Unsere Feinde sprechen ja ihren Antwortnoten von dem Angriffswiilen Deutschlands und Oesterreichs. Haben wir in den 43 Jahren vor dem Kriege aus französisches oder russisches Gebiet Absichten gehabt? War es Oesterreich oder war es Italien, das seine Grenzen an der Adria verschieben wollte? Wer siel Oesterreich ohne jedes zu begründete Interesse bei der Sühne des Mordes von Sera- jewo in den Arm? Wer hat seine ganze Armee zuerst mo- bilisiert und uns damit insgesamt mit dem Schicksal de. droht, das einem Teil Ostpreußens durch die Kosaken zuteil geworden ist? Die neuen Steuervorlagen schlagen 1200 Millio ne» Mark neue Steuern iiir das nächste Jahr vor. Für ivä« ker rst eine west«re Kriegsgewinnsteuer in Aussicht pellt und außerdem wird um vir B'will:qu.lg eines weit Kriegskrcdits in noch nicht dagewesener Höhe »on 15 liarden gebeten. Mit dem Betrai würde der gesamte Zinsaufwand Kredite von 64 Milliarden, sowie dite gedeckt. Der Staatssekretär rungsgesetz und zu dem Borscklag steuer über und stellte für später der Krieg sgewinnstru er rungsgesetz sieht läge von 50 aus 60 e von 3.4 Milliarden M, cr bisher bewilligten Krieg der früheren Friedens-Ky ging sodann zu dem Sit der bisherigen Kricgsaeiv, eine neue Ausbild»« in Aussicht. Das Sich, ' eine Erhöhung der vorgeschriebenen Rist Prozent vor. bringt aber in dem Et« kür jahr noch kein neues Geld. Deshalb habe sich der Zuschh, zur bisherigen Steuer als notwendig erwiesen. Sodann ging h Staatssekretär aus'ührlich auf die Kohlensteurr ein. Sh Uedersührung der Bergbaubetriebe aus das Reich sei unnröglj, ebenso rin Reichsbergbaumonopol wegen der dafür nötigen A vitaisbesckapung. Auch ein Großhandelsmonopol könne weg, der Verbindung des Koh'enhandels mit Reedereien, Schifisw« ten und den verschiedensten anderen Nebenbetrieden nicht j i Betracht kommen. Die Kohlensteuer biete den Vorteil h einfachen Regelung und Veranlagung. Das gleiche gilt für i Berkehrsstenern. Auch andere Länder, wie Oesterreich-Ungar Italien, Rußland und England haben den Verkehr in ähnlich Weise belastet. Es fit beabsichtigt. 7 Prozent aller Vütersra! , ten unter Beibehaltung de» Frachturkundenstempels zu erheb« Auch dr- Einbeziehung der Binnenschi ahrt war notwendig. N jetzige Personenfah'-Kartensteuer soll aufgehoben und d« s eine prv'ertuale Besteuerung sämtlicher Fahrbar tenprris« in Höhe von 10 bis 16 Prozent ersetzt werde. Frei bleiben werden Arbeiter-, Schüler- und Militärsah, Karten. Auch an einer Heranziehung des Straßenbah Verkehrs kann nicht »ordeigegangen werden. Entfernungen wird n- » d e sttz gen P-e' können, und aus dir Schaffung einer Zwischenmünze lich des Zweiern ha Id-Pfennig stücke», bedacht sh müssen. Das neue Reichsbankgesetz dient nicht zur Deck« des neuen Etatsbedarf», sondern stellt wiederum rin Aquivay, , für die aufgehobene Notensteuer dar. Der Staatssekretär ging schließlich auf die Krieg, Kriditvorlage em und führte aus: Der im Oktober vori gen Jahres dew l.gre Kredit nähert sich der Erschöpiung. Ai c in allen kriegführenden Ländern, haben auch unsere Kriegt kosten in drn letzten Monaten eine gewisse Anspannung ersah ren. Im Durchschnitt stellen sich für Oktober dis Jan« die eiorrt'ichen K.icgsausgaten auf monatlich 2,646 M lliarde Mark. Die Kriegsausgaben der Erde dürften sch« 300 Milliarden Mark überschritten haben, wovon auf uns «> unsere Verbündeten nicht mehr als 100, auf die Ententemächt über 200 Milliarden rntiallen. Die Anspannung der Krieg, kosten wird in den nächsten Monaten nicht Nachlassen. Dar« ade ich heute um 15 M Barden gegenüber 12 Miliiarda - ei der letzten Vorlage zu bfiten. Wir werden im nächsten M» nat wieder mfi einer Anleihe an den Markt herantrrkl müssen. gern,, > ' üia wahrschei, g uni den Ki erbear N ufs vom Tage. Der englische Heeresstand. London, 24. Februar. Der Heeresstand wurde heul veröffentlicht. Er sieht 5 Millionen Mann ohne die Indien dienenden Soldaten vor. Mnnitionsexplofion. Bern, 25. Febr. Auf Umwegn w'rd aus Pari!' bekannt, daß sich am 2. Februar in dem ausgedehn e> Munitionslager von Rennes eine schreckliche Explo in ereignete, die das Lager mit 80000 Tonnen Mun'tioi vernichtete. Unter den Trümmern wurden über 2öi Tote und über 700 Verletzte geborgen. Der Hilfsdienst in England. London, 24. Febr. Im Unterhaus erklärte decke Staatssekretär des Innern, George Cave, es sei nich^ die Absicht der Regierung, alle nicht wesentlichen triebe auf einmal stillzulegen. Aber nach einem br stimmten Zeitpunkt dürften Personen zwischen 17 u 61 Jahren nicht mehr beschäftigt werden. Zum frei willigen Hilfsdienst hätten sich bis jetzt 60000 Person gemeldet. Es werden Maßregeln zu ergreifen sein, weis diese Personen ihren Verpflichtungen nicht nachkomms » . * oder wenn Arbeitgeber ohne Grund ihre Arbeiter bp » ? straften oder entließen. Wenn die freiwilligen Mel' krnun düngen nicht genügend eingehen, werde Zwang angs ch* wendet. Auf verschiedene Einsprachen sah sich Cave ve» anlaßt, eine Bestimmung in das Gesetz das den industriellen Zwang ausschließen soll. Dar wurde das Gesetz in zweiter Lesung angenommen. Nach der „Times" benötigt die Regierung eine Mill' Arbeiter. Sie finv erkannt. Bern, 25. Febr. Das Intel!'genzblatt bem zu der Rede Lloyd Georges und der übrigen Minister englischen Unterhaus, aus den Worten und den angi kündigten Maßnahmen gehe trotz des zuversichtlich Tones hervor, daß man in England den furch b.r Ernst der Tauchbootg f. he vollauf e kenne. In i nächsten Monaten werde es sich erwe'sen, ob die vo r d Regierung in Aussicht genommenen Maßnahmen reichen, den Tauchbootlr eg unwirksam zu gest l en. zu diesem Zeitpunkt werde das eng.isch« Volk sich l schränkungen in der Lebenshaltung auferlegen müs, die denen, die das deutsch« Volk sich seit Jahr und T «userlegt, an Schärfe nicht nächstes». Das englische Sparsystem. London, 25. Febr. Entsprechend den Ankkl gungen Lloyd Georges im Unterhaus hat die Regier aus Valutarücksichten und um Schiffsraum zu erspav Einfuhrverbote erlassen für Kunstwerke, KorbwaN Bücher, Zeitungen, rohen und zubereiteten Kakao, Ga' teriewarcn, frische und künstliche Blumen, Flachs, Hc schuhe, Leder, Leinen, Garne, Seide, Pelzwaren, N und Bauholz, Kaffee, Rum. Andererseits ist die Au fuhr von Kakao, Kaffee und Obst (ausgenommen w Holland), sowie von Honig, Fett, Margarine, all Fleischarten, Kartoffeln, Mehl, Geflügel, Wild und nach dem Ausland verboten worden. Lloyd George ho auf diese Weise 900000 Raumtonnen zu ersparen. Tu? Einschränkung der Bierbrauerei sollen ferner 600 Tonnen Getreide für Nahrungsmittel eingespart werr Voraussichtlich werden Höchstpreise für Lebensnu folgen. Bom englische« Acker. London, 24. Febr. Die Regierung hat den La! wirten Mindestpreise für Weizen, Hafer und Gerste eine Zeit von nicht weniger als 3 und nicht ) als 5 Jahren zugesichert. Auch für Kartoffeln soll Mindestpreis eingeführt werden. hi.' kichstaa Perst der Pl t, in i der 4. eunigt, ben r der Zent, des eine er ner Verke tzt- -r Milie esra ien, d ode einer egt ha den se iicht in ent! Dei an Mchei 3 schuß ösident es sü 15. D ander Ptaug üsen r ffeln, drück!, chäfti Erhö «e gl LM556M6 »>»/p«» cxs^e,-ve DMs«r 0 N»-77S! . . . c» /2M7!» ^--1» ^/Ee4v s « »>7«/ 0 VXM/V- » /chv7d»/V 0 L/L^s/ !« Aussicht eines »on 15 liarden Ml legten KrieE Friedens-^, i dem Silj Kricgsgewi« «sdild», Vas Sich iebenen Rül in dem Ti» der Zuschi, dann ging d, er ein. Sj, sei uninügli, nötigen Kl könne wez, !, Schisiswei kden nicht Vorteil ! gilt Gr rreich-Ungari r in ähnlich, ;r ViitersrA i zu erheb, itwendig. n und du,, Fahrka, irsetzt werdq ilitärsah, ßenbah Für geri«, . ' >ite , wahrschei, bedacht sch zur Deck», c in Aquival,! ; Krieg, Oktober noch ipjung. M re Krieg mnung ersch dis Jan», 8 M lliark, dürften sch« auf uns u> Lntentemächt der Krieg, ssen. Daru, ! Miliiarda - ächstcn M« t heranlret« wurde heul shne die aus Pari! lsg:dchn a Explo is> ? Mun'tia über 2!) ^ otz/'/sZM^ //70^/s -b-'«rs-7 E-r ° A Aus Stadt und Land. lii^n Ä i — Der Grotzher-og.Fr'evrlch-Beterane-vrn, bei krfügte am 1. Januar 1917 über ein Vermögen von ^-d 27 713 Mk. Im verflossenen Jahr waren 864 Per- m mit insgesam 7833 Mk. aus dem Vermögen un- stützt worden. Unt r ü ungm bezogen Mi gl eder und ichtmitglieder des Badischen M l tärvereins-Ve-ban^es. — Gewerbliche Kurse für Kriegsbeschädigte. !as Landesgewerbeamt veranstaltet zur Fortbiidung und "tlernung von Kriegsbeschädigten einen dreiwöchentlichen irs im autogenen Schweißen und einen sechswöchent- sen Kurs zur Ausbildung als Hilfsdreher. Der Unterst ist unentgeltlich. Ein Teil der Kosten für Verpfle- lg und Wohnung wird übernommen. Anmeldungen den Kursen sind spätestens bis 12. März beim Landes- icrbeamt einzureichen. — Die neue Berkehrssteuer. Nach der dem ieichstag zugegangenen Vorlage über die Besteuerung Personen- und Güterverkehrs beträgt die Abgabe der Personenbeförderung in der 1. Fahrklasse 16 Pro- >t, in der 2. 14 Prozent, in der 3. 12 Prozent und der 4. 10 Prozent des Fahrkartenpreises. Für be- leunigte Züge werden besondere Zuschlagskarten auseben und für solche Zuschlagskarten beträgt die Adder 1. und 2. Klasse 15 Prozent, der 3. Klasse 12 »zerrt. Im Gepäckverkehr beträgt die Abgabe 12 Pro- des Besörderungspreises, bei der Güterbeförderung eine Abgabe von 7 Prozent erhoben. Der Betrag skr neuen Berkehrssteuer wird unter Zugrundelegung Verkehrsverhältuisse von 1313 auf 315 Millionen itzt- — Aufwandsentschädigung f:r soldatenreiche Mtilie». Amtlich wird daran erinnert: Nach dem »esratsbeschlusse vom 26. März 1914 können Fakten, deren Söhne durch Ableistung ihrer gesetzlichen oder dreijährigen Dienstzeit als Unteroffizier oder seiner eine Gesamtdienstzeit von 6 Jahren zurücklegt haben, für jedes weitere Dienstjahr eines ^en seiner gesetzlichen zwei- oder dreijährigen Dienst- st in denselben Dienstgraden genügenden Sohnes Auf- Sentschädigungen von 240 Mk. jährlich gezahlt wer- Der Anspruch ist bei der Gemeindebehörde des anzumelden, in dem der Berechtigte seinen gesichert Aufenthalt hat. Der neue Wirtschaftsplan. Im Reichstags- ffchuß zur Beratung der Ernährungsfragen erklärte "isident v. Batocki, die Grundsätze des Wirtschaftsles für das kommende Erntejahr sollten spätestens >. März veröffentlicht werden. Die Erfassung aller rndenen Lebensmittel sei eine Notwendigkeit. Ein rptaugenmerk sei auf die Bereitstellung von Frühlüsen und Frühobst zu richten. Der Anbau von Früh- »sseln, insbesondere im Rheinland und Westfalen, solle idrücklichst gefördert werden und die öffentliche Belastung der Kartoffeln ab 1. Juli 1917 erfolgen. Erhöhung des Weizen- und Roggenpreises >e gleichzeitige Herabsetzung des Rind- n 17 un Zum frei ) Persona sein, wen achkommo cbeiter zen Me ang ang Cave ve szunehrnei l. Dara mmen. re Milli, 4 beme Minister den ango rsichtlicha nrch btt In >ie vor imen l en. ! sich . n müs e : und Ttz den Laü Gerste icht n soll Vieh- und Schweinepreises sei unannehmbar. Eine Preiserhöhung für Brotgetreide sei bedingt durch die Lage des Weltmarktes und die Bedürfnisse der Erzeugung. Die Herabsetzung der Viehpreise durch die Rücksicht auf die Verbraucher. Schließlich wäre auch möglich, trotz Erhöhung der Brotgetreidepreise den Brotpreis auf der gleichen Höhe zu halten. Dabei müßten die Gemeinden Mitwirken und sich noch dazu äußern. Bezüglich der Kartoffeln sei geplant, den Preis im ganzen Reiche und für das ganze Jahr auf 5 Mk. für den Zentner festzusetzen. Dabei solle unter Aussicht der Reichskartoffelstelle den südlichen Bundesstaaten und dem Westen gestattet sein, bis zu 6 Mk. zu gehen. Eine weitere Erhöhung könne jedoch nicht mehr zugesagt werden. Die Erhaltung der Milchkühe und Förderung der Milch- und Buttererzeugung sei von besonderer Wichtigkeit. — Ausmahlen von Roggen und Weizen. Zur Streckung der knappen Getreidevorräte hat die Reichs- ,etreidestelle die Ausmahlung von Roggen und Weizen ms 94 Prozent für ganz Deutschland angeordnet. Bis- ser mußte der Roggen auf 82 Prozent und der Weizen mf 80 Prozent ausgemahlen werden. Die angeordnete Maßnahme tritt sofort in Kraft und muß spätestens ns 1. März überall, und zwar auch bei den Selbst»- »ersorgern, durchgeführt sein , — Einheitsbrot. Die Einführung emes emheit- ichen Brotes für das ganze Reich steht demnächst bevor. ** Adelsheim, 26. Febr. Wie man hört, steht die Veröffentlichung der Bundesratsverordnung über Zählung und Aufruf der Zivilhilfsdienstpflichtigen in Ausführung des Gesetzes über den Zivilhilfsdienst für morgen Dienstag bevor. Der Bundesrat hat die Bestimmungen bereits gutgeheißen und di: Unterschriften dürften heute vollzogen werden. Der Entwurf soll die Möglichkeit geben, das Gesetz praktisch zur Geltung zu bringen. Zu diesem Zweck werden die Hilfsdienstpflichtigen in Stammrollen ausgenommen «erden, um sie alsdann im gegebenen Falle zur Dienstleistung heranziehen zu können. Die Örtsbehörden müssen Listen aufstellen, in die alle diejenigen männlichen Deutschen, die in der Zeit nach dem 30. Juni 1857 und vordem 1.Januar 1870 geboren sind, aufzunehmen sind. Es handelt sich hierbei also um die nicht mehr landsturmpfiichtigen Männer. Auch eine Anzahl Ausnahmen sehen die Bundesratsbestimmungen vor und zwar beziehen diese sich auf einige Berufe, die von den in Frage kommenden männlichen Personen vor dem Jahre 1917 selbständig oder im Hauptberuf ausgeübt worden sind. Selbstverständlich bleiben auch alle diejenigen Berufe ausgenommen, die in direktem Zusammenhang mit dem Kriegs- bedarf stehen, so die Angestellten von Wersten, Pulverfabriken, Bergwerken. Um aber hierüber hinaus die Möglichkeit zu schaffen, noch weitere Berufe von der Aufnahme in die Stammrollen der Hilfsdienstpflichtigen auszunehmen, dürsten oie einzelnen Kriegsämter ermächtigt werden, bestimmte Betriebe als nicht für die Hilfsdienstpflicht in Frage kommend zu bezeichnen. ** Adelsheim» 26. Febr. I» der Bürgerausschuß- fitzung am Samstag Abend stand als 1. Punkt die Beratung des Voranschlags für 1917 auf der Tagesordnung. Der Voranschlag sieht eine Einnahme von 24 862 MaÄ und eine Ausgabe von 61 385 Mk. vor, so daß eia Differenzbetrag von 36 523 Mk. durch Umlagen zu decken ist. Es entspricht dies einem Umlagefuß von 50 Pfg. Da derselbe auch in den vorhergehenden Jahren sich in der gleiche» Höhe hielt, wurde die Genehmigung von seilendes Bürgeraus- schufses nicht versagt. Erfreulicherweise ist vom verflossenen Berichtsjahr auch ein Kaffenvorrat von 5000 Mk. erwirtschaftet worden, welcher Betrag für einen Waffrrleitungsfoud angelegt werden wird. DaS ist um so anerkennenswerter, als gerade jetzt wieder eine arge Kalamität in der Wasserversorgung besteht. Wenn der Gemeinderat deshalb jetzt schon in weiser Voraussicht hierfür Ersparnisse macht, um in nicht allzufernrr Zeit den jetzigen unhaltbaren Instand zu beseitigen, wird das von jedem einsichtigen Gemeindebürger begrüßt und gewürdigt. Für den Spital- betrieb wurden in den Voranschlag 7001 Mk. als Einnahmen und 6640 Mk. als Ausgaben eingesetzt. Auch diefem Voranschlag wurde die Genehmigung erteilt. Bei der Verbescheidung der 1916 er Gemeinde- und Spitalrechnung berichtete der Vorsitzende, Bürgermeister Trefz, daß sich die Einnahmen bei der elfteren auf 192 207 Mk. belaufen, denen eine Ausgabe von 186 828 Mk. gegenüberstehen. Somit bleibt der bereits oben erwähnte Kaffenvorrat von über 5000 Mk. Die Spitalrechnung schließt ab mit einer Einnahme von 25 447 Mk. und einer Ausgabe von 23 699 Mk. Der 3. und 4. Punkt der Tagesordnung betraf die Sanktion zweier Gemeinderatsbeschlüffe durch den Bürgerausschuß. Der Gemeinderat hat im Dezember 1916 beschlossen, dem infolge Alters und Familienverhältniffe halber seinen Dienst niederlegenden Polizeidiener Bechold einen Ruhegehalt von 200 Mk. auszuwerfen und forderte nun die Genehmigung seines Beschlusses durch den Bürgerausschuß. Derselbe ist einstimmig damit einverstanden jund ein Mitglied widmet dem aus seinem Dienst geschiedenen pflichttreuen Polizeidiener Bechold Worte der Anerkennung und des Dankes. Der Gemeinderat hat Polizeidiener Bechold in Anerkennung seiner treuen Dienste als Zeichen der Dankbarkeit noch eine Ehrenurkunde fertigen lassen und sie ihm zum Andenken überreicht. Farren- wärter Weber, der bisher als solcher einen Gehalt von 300 Mk. jährlich bezog, zu dem noch 100 Mk. für Reinigung der öffentlichen Plätze kommt, bittet um Erhöhung seines Bezuges, begründend mit der herschenden allgemeinen Teuerung. Der Gemeinderat kam Webers Ersuchen zum Teil nach und bewilligte ihm eine Zulage von jährlich 75 Mk., womit sich auch der Bürgerausschuß einverstanden erklärt. (-) Wemmershof, 25. Febr. Dem Kommandoführer Fach gelang es gestern Nacht drei französische Kriegsgefangene, welche irgendwo entwichen waren, festzunehmen und ins Gefängnis Adelsheim abzuliefern. Die Kriegsgefangenen waren für eine längere Reise ausgerüstet. Es ist dies das zweite Mal, daß Fach entwichene Kriegsgefangene festnahm. ( ) Osterburke«, 24. Febr. Die vom Getreidebüro Mannheim auf Veranlassung des Kriegsausschusses für Oele und Fette in Berlin auf den 22. ds. Mts. in Osterburken im Gasthaus zum Karpfen anberaumte Versammlung war von 37 Mühlcnbesitzern des Kreises Mosbach besucht. , Außerdem nahmen bei der Versammlung teil: die Herren Oberamtmann Billmaier von Buchen, Revisor Breunig, als Vertreter des dienstlich verhinderten Herrn Oberamtmann Schwoerer von Boxberg und Landtags- abgeordneter Banschbach von Mosbach. Die Herren ! Amtsvorstände von Eberbach und Adelsheim ließen berichten, daß sie infolge dienstlicher Verhinderung an der Versammlung nicht teilnehmen können. Zweck der Ver- - sammlung war, die Getreideentkeimung, welche von den > Großmühlen bereits seit Monaten durchgeführt wird, auch ' bei -en kleineren Landmühlen 'einzuführen. Der Vorsitzende, j Direktors teitzvom Getreidebüro Mannheim, eröffnete die Versammlung um 2 Uhr mit Worten der Begrüßung und dem Ausdruck des Dankes an die Erschienenen ; er weist kurz auf die Bedeutung des Entkeimungsverfahrens hin und erteilt dann das Wort dem Referenten, Herrn Hermann Glaser, welcher die Materie zunächst vom volkswirtschaftlichen Standpunkte auS behandelt und schließlich Anleitungen zur praktischen Durchführung deS Entkeimungsverfahrens gibt. Nach einer maßgebenden Berechnung kann durch die Entkeimung bei Weizen und Roggen, wenn nur 10 Millionen Tonne» Getreide entkeimt werden, «ine Menge von 100 000 Tonne» Getreidekeimen gewonnen werden, die bei der Ausbeute von 10°/o Fett nicht weniger als 10 Millionen Kg. Oel und 90 Millionen Kg. eiweißhaltige Rückstände ergebe». Aus diesen 10 Millionen Liter Oel können 12 Millionen Kg. Margarine hergestellt werden, und die eiweißhaltigen Rückstände sollen als Ersatz für Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Käse für menschliche Ernährung Verwendung finden. Aus diesen Zahlen mag ersehen werden, welch enorme Bedeutung für unser Vaterland die Entkeimung der Brotgetreidefrüchte hat. Bei der folgenden Aussprache beteiligte» sich die Müller Hollerbach-Bretzingen, Mutschler-Neckarelz, Englert-Grünsfeld und Herr Oberamtmann Billmaier. Ein Teil der Redner ist der Ansicht, daß bei den kleinen Landmühlen das Entkeimen des Brotgetreides überhaupt nicht möglich sei, »eil Einrichtung und Arbeitskräfte fehlen. Ein anderer Teil befürchtet, daß die notwendige besondere maschinelle Einrichtung zu kostspielig, in jetziger Zeit vielleicht auch garnicht zu beschaffen sei. Diese Bedenken werden durch die fachkundigen Erwiderungen der Herren Landtagsabgeordneten Banschbach, Mühlenbesitzer Deetke» und Referenten Glaser zerstreut. Der Letztere gibt zu, daß ber den ganz kleinen Mühlen, die ausschließlich für die Selbstversorger arbe'ten und fast täglich Weizen, Gerste und Roggen abwechselnd mahlen müssen, sich das Entkeimen mcht verlohne, er hoffe aber, daß die bedeutenderen Mühlen, die auch für die Kommunalverbände mahlen, die Mehrarbeit und Neuanschaffungskosten, die das Aussondern de, i Keimlinge erfordern, aus vaterländischem Interesse wohl auf sich nehmen werden; er schlägt auch vor, daß diesen Mühlen die Hälfte des Mehrerlöses für die Keime von den Kommunalverbänden überlassen werden solle. Auf Befragen des Vorsitzenden erklärten sich 15 der anwesenden Müller bereit, das Entkeimungsverfahren in ihren Mühlen einzuführen und die gewonnenen Keime an das Getreidebüro in Mannheim abzuliefem. Mit Rücksicht auf die Laisache, daß in der Versammlung vorwiegend nur kleinere und kleinste Mühlen vertreten waren, kann dieses Ergebnis als ein recht befriedigendes angesehen werden. Wenn das Getreidebüro auch in anderen Bezirken Badens derartige Versammlungen mit Belehrung veranstaltet, so wird unserem vaterlande damit zweifellos ein guter Dienst erwiesen »erden. getreu unsere Pflicht erfüllen, damit wir alle beitragen einem guten Sieg unserer gerechten Sache. »u Letzte Nachrichten. Wolff-Telegramme. (-) Schillingstadt, 24. Februar. Mit großer Befriedigung blicken wir auf den schönen Vaterländischen Abend zurück, der unter dem Vorsitz unseres Bürgermeisters Dörzbacher am Freitag Abend im „Löwen" statt- gefunden hat. Eingeleitet wurde die Feier durch Liederund Gedichtvorträge; unter Leitung unseres beliebten Lehrers hat unsere Jugend eine vorzügliche Auswahl vaterländischer Gedichte und Lieder formvollendet zum Vortrag gebracht. Hauptredner des Abends war der uns wohl bekannte und von allen hochgeschätzte Ratschreiber Lebert aus unserer Nachbargemeinde Schwabhausen. In ein- stündiger, klarer fesselnder Rede wußte er die gespannte Aufmerksamkeit der Versammlung allen den Fragen zuzuwenden, die er als erfahrener Gemeindebeamter und Landwirt mit größter Sachkenntnis und Sachlichkeit eingehend erörterte. Unser Amtsvorstand sprach im Anschluß an die Ausführungen Leberts zunächst über Tagesfragen und gab sodann an der Hand von Bildertafeln, die größtes Interesse fanden, eine anschauliche Schilderung von der Wirtschaftskraft Deutschlands. Die Versammlung war von der Stimmung beseelt: Jeder Deutsche, jeder Stand, Männer und Frauen, Alt und Jung, wir alle sind Mitkämpfer in dieser großen Zeit, wir wollen der großen Zeit würdig sein, alle Mühen und Sorgen willig tragen und Ueber 4 Millionen Bruttoregistertonnen verloren gegangen. Berlin, 25. Febr. (Amtlich.) Im Monat Januar sind 170 feindliche Handelsfahrzeuge von insgesamt 336 000 Bruttoregistertonnen durch kriegerische Maßnahmen der Mittelmächte verloren gegangen. Davon sind 91 Fahrzeuge mit 245 500 Bruttoregistertonnen englisch. Außerdem sind 58 neutrale Handelsfahrzeuge mit 103 500 Bruttoregistertonnen wegen Beförderung von Bannware zum Feinde versenkt worden. Der Monatsverlust beträgt also insgesamt 228 Fahrzeuge mit 439 500 Bruttoregistertonnen. — Seit Kriegsbeginn sind somit 4 357 500 Bruttoregistertonnen feindlichen Handelsschiffsraums verloren gegangen. Davon sind 3 314 500 Bruttoregistertonnen englisch. Ferner sind von den Seestreitkräften der Mittelmächte 459 neutrale Schiffe mit 641000 Bruttoregistertonnen wegen Bannwarenbeförderung versenkt oder als Prisen verurteilt worden. Der Chef des Admiralstabs der Marine. die K» Ein französisches Lenklnftschiff abgeschoffen. Berlin, 25. Febr. (Amtlich.) In der Nacht vom 23. zum 24. Februar wurde durch unser Abwehrfeuer ein französisches Lenkluftschiff in Brand geschossen. Es stürzte in Flammen gehüllt bei Wölferdingen, westlich Saargemünd, zur Erde nieder. Beim Aufschlagen auf den Erdboden explodierte die mitgeführte Abwurfmunition. Die gesamte 14 Mann betragende Besatzung ist tot. Die im übrigen gut erhaltenen Ueberreste deS Luftschiffes lassen struktionseinzelheiten gut erkennen. Drohende Hungersnot. Berlin. 26. Februar. In der französischen Kamm, erklärte der frühere Landwirtschaftsminister Abgeordnet, David, das Land werde der Regierung nicht verzeihe, wenn sie nicht alle Maßnahmen treffe, um die Hungers«, zu vermeiden. Privat-Telegramme. Die Kriegsgefangenen in Frankreich. Berlin, 26. Febr. Nach einer Genfer Depesche „Berliner Lokalanzeigers" berichtet das „Petit Journal' von nun an werde in Frankreich ein Teil der deutsch, Kriegsgefangenen, in Gruppen zu je 5 eingeteilt, z, Arbeiten in der Landwirtschaft und in den Backstube, verwendet werden. Auch Zivilgefangene sollten in Backstuben arbeiten. Die deide« Derwegene«. Berlin, 26. Februar. Laut „Berliner Tageblatt'" wi dem „Matin"" aus Bordeaux telegraphiert, man sehe do, in .den nächsten Stunden bereits der Ankunft des ame, kanischen Dampfers „Orleans"" entgegen, der ebenso der Dampfer „Rochester"" seine Reise nach Europa die persönliche Initiative der beiden Direktoren der Ko Steamship Company unternommen habe. Die Lebensmittelknappheit in Amerika. Berlin, 25. Februar. In New-Dork setzte, um ne, ernste Tumulte als Folge der Transportkrise zu vermeide« laut „Berliner Tageblatt" die Stadtverwaltung 5 Million« Francs zum Ankauf von Lebensmitteln aus, die zu de, üblichen Preisen an die Bevölkerung abgegeben werdes sollen. 2 '-' Außerordentliche Tagung des Senats. Washington, 24. Februar. Amtliche englische Meldung. Wilson hat entschieden, den Senat zu einer außerordent- lichen Tagung zum 5. März einzuberufen. Kr WT-B. Avr teils nack Mergentheim Der findet am 8. März ds. Js. statt. Beginn vormittags ?V, Uhr. Katzental. Stammholz - Verkauf. AU Dienstag, 8 . Mär; l. Js.. vormittags 11 Uhr vergeben wir auf dem Rathause dahier A3 Forlen-Abschnitte, darunter v StUck Lärchen 1., 2. und 3. Klaffe, mit 85,88 Festm. 15 Stück Buchen 2 ., 3. und 4. Klasse mit 17,20 Festm. 4L Stück Eichen '^.L^u, im Submissionsweg. Angebote sind getrennt in Klassen längstens bis zu obigem Termin einzureichen unter der Aufschrift : „Stammholz-Verkauf". Semeinderat: Fichter, Bürgermeister. vdt. Schwing. 8 ZM- ll. Wlliskllkllssk Oßnborken. Postscheckkonto 8865 Karlsruhe. Die hiesige Spar- und Waisenkasse nimmt jederzeit Spareinlagen bei einer Verzinsung von 4o/„ an und gibt Gelder ab L. Darlehen auf I. .Hypothek und auf Annuitäten, d. Darlehen an Private gegen doppelte Bürgschaft, sowie c. Uebernahme von Liegenschaftskaufschillingen. ----- Kaffentage: ---- Montag u. Freitag 8 11 u. 2 5 Uhr, Sonntags 2 4 Uhr. ASS Gerade jetzt, wo vielen Haushaltungen ein bescheidenes Teil Oel und Fett zugeteilt ist, sollte gespart und ausgenützt werden, deshalb sollte in keiner Küche der „Arubof" fehlen. Man verlange sofort Gratisprospett. Will«. Kondor, kvoondvrg oftkarten mpkrhlt dir Drnckmi Hilsts Mattes. Verlaufen. WmmimmjMM Junger Foxterrier, schwarz und weiß gezeichnet, auf den Namen Molli" hörend, hat sich auf dem Wege von Neunstetten nach L ox- ^ berg, wahrscheinlich in Boxberg selbst, verlaufen. Da das Hündchen ein Andenken des Mannes ist, der im Felde steht, wird dem Ueber - bringer eine gute Belohnung zugesichert. Fra« Friedrich Arnold Nennstetten. Honfirmarulen-llüte IN «elmarr u. karbiK ' empfiehlt ili Krosser 1»8MllI 6. friedorivli ildetstisim. //. Süd Franzose Zwi rigener Kern 8 bwader, Hee, schützen unsere Krieger vor Erkältungen. Gie löschen den Durst- sie erfrischen auf dem Marsche. 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