b) Unter Zugrundeleauna der metrischen Nummern», Kartoffeln am 1. März 1917 (RerchS-Gesetzblatt «eite 94) f 8 «» r» l !S Z täglich, außer Sonn- oaS - Zeierwgs ; Vr«i»r Monatlich. . , ^ vierkeljährllch . stet ins Haus geliefert Soxberger Anzeiger Helesenstre Tageblatt ves baölsihe» öaulan-es L 'l - Anzeigen werden mit Pfennig - per einspaltig» Zeile berechnet. ^ ^ z Sei mehrmaliger Aufnahme Rabat » - Post scheck. Konto 40S4, «arlsruh» jauptanzeigeblatt M sie spicke M-elsheim, Hoxberg u. deren Umgebung zL holzsubmWoas- und Versteigerungs-Anzeiger für Sei» GSeawal» Druck und Verlag: Buchdruckerei Adelsheim, Adolf Heppeler Telefon No. 18 Tagesberichte. TB. Großes Hauptquartier, 2. März. (Amtlich.) Westlicher Krieg schaupiatz: Zwischen Ipern und Arras blieben mehrere E kun- ugsvorstöße des Feindes ohne Erfolge. Gegen un- rGräben östlich und südlich von Douchez drangen nach chaftem Feuer starke englische Abteilungen vor, sie eben abgewiesen; im Nahkampf blieben 29 Gefangene einem Maschinengewehr M> unserer Hand. Im Ancre-Gebiet vielfach Zusammenstöße im Vor- i unserer Stellungen; dort und bei Säuberung der ländernester bei Sailly wurden 30 Gefangene und Maschinengewehre eingebracht. An der französischen Front fanden mehrere örtliche krnehmungen statt. Südlich von Nouvron holten un< r Stoßtrupps einige Gefangene aus der zweiten feinden Grabenlinie. Oe uicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe des Generalfe^drnarschaM Prinz Leopold von Bayern: Südwestlich und südlich von Riga, zwischen Miad- Ml- und Narocz-See, an der Schtschara, sowie zwischen m oberen Sereth und dem Dnjestr war zeitweilig dii tchtstätigkeit rege. Auf dem Ostufer der Narajow^a lte ein Vorstoß unserer Sturmtrupps vollen Er- In der russischen Stellung wurden Minenstoller «engt, ein Offizier, 170 Mann gefangen und je Z «schinengewehre und Minenwerfer erbeutet. Front des Generaloberst Erzherzog Jos PH: In fünfmaligem, sehr verlustreichem Ansturm Veiten die Russen die Höhen nördlich der Valeputna sße wieder zu nehmen. Die Angriffe sind sämtiick unseren Stellungen zusammengebrochen. Bei der Heeresgruppe der Gcneralfeldmarschalls von Mackensen au der ' . , Mazedonischen Front Kr Lage unverändert. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorfs. Ungleiche Daturen. Roman von B. Corony 47 Unsicheren Schrittes ging sie auf ihn zu. Die ganze schwache, «e Gestalt bebte, die bittend ausgestreckten Hände vibrier- As an die Fingerspitzen, jeder Nerv schien zn zittern vor lknschasi und angstvoller Erregung. »Es bedarf ja nur Deiner Erklärung: Meine Gemahlin leidend und ich bringe den Abend bei ihr zu. Willst Du "chl geben, Albert?" .Nein, das will ich nicht. Deinem Eigensinn Vorschub zn w, liegt mir fern." ist ja gar nicht Eigensinn, es ist — es ist —" Tie brach nun wieder in ihr häufig wiederkehrendes Lapsus. Ls ist Deine in wirklich beunruhigender Weise überhand ende Nervosität und Gereiztheit. Du gewährst der Ein» igskraft einen zu weiten Spielraum. Sie spiegelte Dir vor, die nur in Deiner Phantasie existieren. Damit Dn Dich und andere. ES wäre lächerlich, Dir in die» Falle »achzugebeii." Mas Nachgeben soll also immer nur auf meiner Seite Aber ich sage Dir, daß ich der ewigen Fügsamkeit driissjg bin. Daß — ich —" ^ie letzten Worte erstarken in schluchzenden Lauten. Es fast, als läge eine würgende Hand an Sophie Aina- Kehle. Wieder wurde das Taschentuch auf die Lippen Hckt und die großen, fieberhaft glänzenden Augen sahen flackerndem, trotzigem Blick in des Gatten Antlitz. „Ich IDir, daß meine Geduld — zu Ende — ist." Ipsch fürchte, der meinigen könnte es ebenso gehen. Des- ^ brechen wir lieber ab " scherzende Zorn vermochte den aufwallenden Zorn Prinzen nicht zu verbergen, das fühlte dieser selbst und Malier gezwungen freundlich hinzu: „Ruhe Dich ans, Du scheinst wirklich leidend zu sein. Eine Nervenat- i weiter nichts. Morgen machen wir eine Spazierfahrt statten bei dieser Gelegenheit dem Bazar des Frauen- Adelsheim, Samstag, 3. März 1917 Während draußen auf den Meeren unsere wackere« Tauchboote den Feind packen, wo sie ihn treffen, häu- fen sich auf dem Lande die deutlichen Anzeichen der beginnenden großen Offensive. Von den Hauptpunkten Bapaume, Pinsk und Kut-el-Amara gehen die Wellen der Bewegungen aus, die die größten Ereignisse iv der Kriegsgeschichte bringen werden. Rußland hat nock einmal den Rest seiner Reserven zn einem Angrisfsheei gesammelt, das beim Losbrechen des erwarteten Sturmes einen Entlastungsangriff auf breitester Grundlag« unternehmen soll. Das Heer Sarrails ist durch italieni- sche und farbige Kolonialtruppen verstärkt worden. Dii Engländer haben in zäher Beharrlichkeit ein außerordentlich starkes indisches Heer an die Jralfront geworfen und sind unter sehr großen Opfern und schrittweist vordringend, in den Besitz von Kut-el-Amara gelangt. — Es sollten dort unten am persischen Meerbusen ein paar Tauchboote stationiert sein. — Der droh.'nder Umzüngelung haben sich die Türken durch geschickte Manöver und tapfere Nachhutkämpfe entzogen. Die Engländer können das besetzte Kut wieder zum Stützpunkt ihrer weiteren Operationen gegen Norden, gegen Bagdad, machen, aber der Weg dahin ist weit und dazwischen liegen verschiedene Punkte, die mit den Stromschleifen des Tigris vorzügliche Verteidigungsstellen bieten; schließlich liegt dicht vor Bagdad das alte Kampffeld von Ktesiphon, dem vielleicht beschieden ist, wieder eine Entscheidungsschlacht zu sehen wie in den Jahren 115, 162, 201 und 637 n. Ehr. Tie Ar: und Weise, ww die Türken der indisch-englischen Uebermacht auszuweichen verstanden haben, läßt auf eine sehr geschickte und kluge Führung schließen. Die Engländer werden daher, wenn es ihnen wirklich gelingen sollte, über Azizre ! (halbwegs Kut und Bagdad) hinaus vorzudringen, manche i harte Nuß zu knacken bekommen, zumal wenn auch die Türken Verstärkungen herangezogen haben werden, j Im Ancretal sehen sich die Engländer einer neuen .Frontlinie gegenüber, unerwartet, und diese dürfte die Grundlinie der Offensive werden. Allerdings befürchtet man in militärischen Kreisen der Entente, daß die Deutschen ihrerseits zum Angriff übergehen könnten und General de Lacroix mahnt daher im „Temps" zur Erle; .man dürfe unter keinen Umständen den Deutschen Zeit llassen, den Zeitpunkt des Angriffs zu wählen und den i ; moralischen Vorteil der Ueberraschung auszunützen. Der große Kampf, von dem alle die Entscheidung erhoffen, ' dürfte daher ziemlich nahe gerückt sein. Vereins einen kurzen Besuch ab. Hnmane Bestrebungen müssen unterstützt werden." „Komtesse von Tornau kann mich vertreten. Ich komme nicht." „Wie? — Machtest Dn denn nicht bereits eine Ansage ?" „Das geschah aber, bevor ich wußte, daß unter den als Verkäuferinnen fungierenden Damen auch solche sein werden, mit denen ich nicht in Berührung kommen will." „Sophie?" fuhr Albert auf. „Geht das auch auf die Gräfin von Raden?" „Hah! Wie überraschend schnell Du begreifst und mir damit einen neuen Beweis lieferst, daß ich nur zu recht gesehen habe." „O nein, davon ist keine Rede! Aber wenn ich früher über die Ausbrüche Deiner törichten Eifersucht die Achseln zucken konnte, so kann ich eS jetzt nicht, wo die Ehre einer vornehmen und hochgeachteten Familie auf dem Spiele steht. Die junge Gräfin ist eine reizende, geistreiche, in großen Verhältnissen ausgewachsene Frau, eine Künstlerin, welche durch die Liebe ihrem Beruf entzogen wurde. Ein großer Zug geht durch ihr ganzes Wesen. Sie kann nicht heucheln und lügen, kann sich nicht in das Joch der langweiligen Kleinlichkeit spannen lassen. Ich will noch weiter gehen, Sophie Amalie, in der Voraussetzung, daß wir uns doch einmal — es wäre zum ersten Mal in diesem Leben — verstehen und will Dir offen sagen, daß ich selbst in den Banden des Irrtums besangen, Frau von Raden falsch beurteilte. Es fällt mir schwer, Dir dieses Geständnis zn machen, ich tue es aber dennoch, und genüge damit einer Ehrenpflicht. Frau von Raden steht so rein und hoch da, daß man beschämt die Stirne, hinter der unlautere Gedanken kreisen, vor ihr neigen muß. Sie weicht niemals vom rechten Wege und würde eher zu Grunde gehen, a!S den Pfad strenger Ehrenhaftigkeit »erlassen. Ich scherze nicht, sondern spreche ans vollster, klarer llebeczeugung, in der Erivarlnng, daß Dn meinen aufrichtig gemeinten, ehrlichen Worten Glauben schenkst. Tust Du eS, so wird uns diese Stunde.wesentlich näher bringen." > Warm bewegt griff der Erbprinz «rach der Hand seiner ! Gattin. Aber diese wurde ihm heftig entzogen. „Nein, Albert! Ich weiß nicht, ob ich Dir Ursache gab, an meinein Verstand und gesunden Urteilsvermögen zu zweifeln, aber für > Verantwortlich: A. Heppeler in Adelsheim. 41. Jahrg. Die Ereignisse im Westen. Der französische Tagesbericht. WTB. Parts, 2. März. Amtlicher Bericht von gestern nachmittag: In der Nacht Patrouillengefechte in den Argonn« und in der Gegend östlich von Metzeral. Wir macht« Gefangene. Zeitweilig unterbrochene Artillerietäügkeit an einige» Punkten der Front, besonders zwischen der Oise und Aisn, und m der Champagne bei Auberive. - ^'^ends: Ein ygn uns gegen einen deutschen Grab« m der Gegend von Tahure ausgesührter Hundstreich bracht, uns Gefangene ein. An der Front von Chambrettes-Bezaw vaur ziemlich heftige Artillerietätigkeit. An der übrigen Front verlief der Tag verhältnismäßig ruhig. Der englische Tagesbericht. .. Ai e sopotam i en: Kavallerie und Kanonenboote setzt« die Verfolgung des geschlagenen Feindes am ganzen Dienst« ^ machten Gefangene, erbeuteten 6 Geschütze und ein groß« Flußschiff. Wie bringen unsere Feinde die Kriegskoften auf? Kon Prof. Dr. Willi Prion, Berlin. (Fortsetzung.) 4. England. E.-gländ ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch finanziell der Kopf der Entente. Die gesamten Kriegskosten Englands betrugen Ende 1916 etwa 70 Milliarden Mark. Davon sind wiederum — die gleiche E - schemung in allen Ententeländern — nur etwa 18 Milliarden Mark durch feste Anleihen aufgebracht worden. Em weiterer Betrag von etwa 25 Milliarden Mark entfällt auf kurzfristige Schatzwechsel, und rund 14 Milliarden Mark sind auf 2—5jährige Schatzanweisungen entgehen worden. Also nur knapp ein Drittel der gesamten Kosten konnte — wenn man die durch Steuern aufgebrachten Beträge berücksichtigt — bisher auf dem Anleihen) ege gedeckt werden. Bei der jetzt erst als abgeschlossen geltenden 3. Anleihe hoffte man in England auf ein Ergebnis von 50 Milliarden Mark. Aber der Kursrückgang der älteren Anleihen (3i/»proz. Anleihe von 95 Prozent auf 85 Prozent, 4r--proz. Anleihe von 100 Prozent auf 96 Prozent) war keine Ermunterung für die Kapitalisten, ihr Geld in der 3. festen Anleihe anzulegen. Der englische Finanzminister berechnete das Anleiheergebnis auf 12—14 Milliarden Mark. (Nach neuesten Mitteilungen wurden 20 M 'lfiardm und 6 Millio- so leichtgläubig und albern darfst Du mich denn doch nicht hatten." „Ist das alles, waS Du mir zu erwidern weißt?" „Ja. Du kannst doch nicht erwarten, daß ich Frau von Raden mit Deinen Augen sehe?" Nun starrte er sie an und wandte sich dann bitter lachend ab. „Auf diese Weise ist freilich jede Verständigung ausgeschloffen. Ich gebe es auf, an Deine gesunde Vernunft und an Dein Zartgefühl zu appellieren. Höre also, was ich Dir jetzt noch zu sagen habe: Heute entschuldige ich Dein Fern- bleiben, aber morgen begleitest Du mich unter allen Umständen." „Nein!" „Wer ivagt es, mir mit solchem Trotz entgegenzutrrten?" »Ich!" „Noch habe ich meinen Willen immer zu behaupten gewußt. Du wirst ihn nicht biegen und brechen " „Das dürste ja die Zukunft lehren." „Nein! Mein Befehl ist Gesetz! Ich verbiete Dir, der Welt ein so lächerliches Schauspiel zu geben und die öffentliche Meinung irre zu leiten. So wahr ich hier stehe, so wahr lösest Du Dein Wort ein und begleitest mich Morgen." Nervös, wie ein von Krämpfen bedrohte- Kind, trippelte Eophie Amalie mit de» Füßen, während ihre zuckenden Finger di« Spitzen des Taschentuches zerrissen. Lange wollte sich kein Wort über die blaffen Lippen ringen, welche geöffnet und geschloffen wurden, ohne einen Laut heroorzubringen „Du begleitest mich Morgen! Wir machen einen Gang durch den Gaal und oerlaffen ihn «rach zehn Minuten wieder." „Keinen Fuß setze ich über di« Schwelle!" „Sophie! Meine Langmut ist zu Ende! Hüte Dich, mich länger zu reizen." Zornig hallte sein« Stimme durch das Zimmer. 233,29 Die kränkelnde Frau erschrak und knickte förmlich zusammen. Mit der bebenden Hand nach einer Stütze suchend, wich sie zurück und sank in den niederen Lehnstuhl. Schlaff fielen ihre Arme herab und der weit nach rückwärts gebogene Kopf stützte sich an die Lehne. So war sie das Bild der Schwäche und Erschöpfung, aber ihre Augen phosphoreszierten förmlich und der farblose Mund verzog sich zu sarkastischem Lächeln. nen gezeichnet. D. Schr.) In der Tat ist das E.geb- nis alles andere als glänzend. Denn man darf — wenn man die 12 bis 14 (jetzt 20. D. Schr.) Milliarden richtig einschätzen will — nicht außer acht lassen, daß sich die Gesamtsumme der festen Anleihen in England nunmehr erst auf rund 30 (40) Milliarden Mark stell! bei einem Anleihebedarf von rund 70 Milliarden Mark. Das reiche England steh: also trotz der jüngsten Anleihe noch weit hinter Deutschland bezüglich der Konsolidierung der Anleihen zurück. Immerhin: wenn England auf dem Anleihewege auch nicht genügende Mittel auftreiben kann, so bleibt ihm doch die Quelle des kurzfristigen Kredits. Nur bleibt bei diesem Verfahren die Gefahr bestehen, daß dereinst die Umwandlung der gewaltigen Summen schwebender Schulden in feste Anleihen großen Schwierigkeiten begegnen wird, wenn die Kriegsnotwendigkeiten nicht mehr vorliegen — oder sogar, was wir hoffen, das Ende des Krieges nicht so aussä lt, wie es sich die englischen Machthaber ausmalen. Daher kam ihnen auch in finanzieller Beziehung das deutsche Friedensangebot so ungelegen wie nur möglich. Die sofort nach Ablehnung des deutschen Angebots erfolgte Auflegung der з. Anleihe zeigt, daß England zum zweiten Ma*e nicht der Gefahr ausgesetzt sein möchte, dem Ende des Krieges mit 40 (32. D. Schr.) Milliarden Mark kurzfristiger Schulden bepackt entgegenzugehen. Der Schwerpunkt der englischen Verlegenheiten liegt jedoch — ebenso wie bei Franko s)! — in den Zahlungsverpflichtungen ans Ausland, nur mit dem Unterschiede, daß sich England nicht an eine andere Geldinstanz so anlehnen kann, wie dies die übrigen Ententeländern an England tun — wenigstens einstweilen noch nicht, England muß für Kriegslieferungen aller Art, für Lebensmittel und Rohstoffe g.waltige Summen ans Ausland, vor allem an Amerika zahlen. Die Abtragung dieser Schulden mit der Ausfuhr von englischen Waren ist nur zu einem geringeren Teiie möglich, da der englische Ausfuhrhandel durch die Erstellung der englischen Volkswirtschaft auf die Kri:g°b:dürfnisse stark eingeschränkt ist und der verbleibende Rest der Ausfuhr in der Hauptsache nach den verbündeten Ländern geht. Der — sichtbare — E nfuhrüberschuß betrug im Jahre 1916 etwa 7 Milliarden Mark. Die Beschaffung von Zahlungsmitteln für die amerikanischen Lieferungen erfolgt und ist erfolgt durch Werlkäufe und Verpfändung ausländischer Wertpapiere, (die das englische Schatzamt mit allen erdenklichen Reizmitteln an sich zu ziehen versucht), durch Eröffnung von Krediten und Aufnahme von Anleihen im Ausland (zu beschämenden Bedingungen и. xr. in Amerika: 6 Prozent Zinsen und Hinterlegung von Wertpapieren in Höhe von 120 Prozent der Tar- lehenssumme), durch Versendung von Gold, das sich E.ig- land von seinen Bundesgenossen, sogar von Japan und Rußland zusammengeborgt hat- Im ganzen hat allein Amerika während des Krieges etwa 6 Milliarden Mark amerikanischer und anderer Wertpapiere zurückgo- kauft, etwa 8 Milliarden Mark Kredite aller Art an die Ententeländer gewährt und endlich etwa 4 Milliarden Mark Gold erhalten. Unter Aufwendung dieser gewaltigen Anstrengungen ist es England gelungen, seinen Zahlungsverpflichtungen jeweils mit knapper Not gerecht zu werden und die Parität seines Wechselkurses einigermaßen aufrecht zu erhalten. Man darf aber nicht übersehen, d aß hinter derkünstlichenHoch- haltung des en gl i schen W ech selkurses ein ge- waltiger Ausverkauf von Wertpapieren, die Gewährung iicslger Kredite steht, die vorläufig in der S^.vebe sind und eines Tages abgetragen, d». h. zurückbezahlt werden müssen. E giand sieht sich vor die große Sorge gestcl t, täglich etwa 50 Millionen Mark für die Auslandszah» lungen zu schaffen, bzw. die Lieferanten zur Gewährung von Krediten geneigt zu machen. Der Abbruch der amerikanischen Beziehungen zu Deutschland wird wohl im ersten Augenblick in Erg'.and wie eine Befreiung von finanziellen Sorgen gewirkt haben. Eine große Enttäuschung wird daher die weitere Meldung bereitet haben, die besagt, daß Amerika — für den Fall, daß es mit Deutschland zum Krieg kommen sollte — seinen Krieg mit Deutschland allein zu führen beabsichtige. Das bedeutet in finanzie ler Beziehung, daß Amerika nicht gemeinsame Kasse mit seinen Verbündeten machen will. Man könnte sich auch wirklich nichts Törichteres denken, als daß das offizielle Amerika nun einfach als neuer Tei^h ber in das bestehende Entente-Schuldverkältnis von 2u0 Milliarden Mark ein- treten würde. der deutschen Zivilbevölkerung, geht aber ven spaß. V«r Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Amerika ändert wenig an der Lage. Mit dem U-Bootskrieg konnten wir nicht solange warten, bis das Völkerrecht entsprechend umgeändert ist. (Sehr gut ) Die Erwartung des Staatssekretärs Zimmermann, daß es im Sommer Frieden geben wird, möge sich erfüllen. Wir freuen uns, daß wir setzt wieder einen Staatssekretär von Fleisch und Blut haben. (Sehr gut.) Für die Annexion Belgiens ist Graf Westarp nicht eingetreten, nur für die Befreiung der Vlamen von den Wallonen. Für unsere Kriegsversorgung müssen wir deutsches Neuland schaffen. Das hängt zusammen mit der Reform der Reichsfinanzen. Besonderen Dank sind wir unseren Tapferen in Ostasr'ka schuldig. (Lebh. Bravo.) Unverständlich ist mir die Anschauung des Generaladjutanten v. Löwenfeld über die Ausländsdeutschen. Eine Persönlichkeit mit solchen Anschauungen gehört nicht auf den Posten, auf dem sie steht. (Sehr richtig.) Der Staatsorganismus, wie er sich in den Kriegsgesellschaften zeigt, mutz in den Frtedrnszeiten verschwinden. Mehr als die Arbeiter leiden die fest Besoldeten und die Altpensionäre unter den Steuern. Unser Zukunstsprogramm muß die Bereinigung des Eisenbahnwesens mit enthalten, eine Verständigung zwischen Eisenbahn- und Kanal- Politik. . Berlin, 2. März. Nach Erledigung einiger Anfragen wird die Etatsberatung fortgesetzt. Oberst o. Wrisberg: Den gestern vom Abg. Strese- mann gegen den General von Löwenfcld erhobenen Pormurf eines Mangels an Takt weise ich zurück. Die Frage, ob es angebracht ist. einen solchen Mann auf seinem Posten zu belassen, bitte ich der zuständigen Stelle zu überlassen. (Große Heiterkeit.) Aba. Haußmann lF. V): Nicht an uns. sonder» a» unseren Gegnern ist es, sich eines Besseren zu besinnen, nachdem von uns die Initiative für den Friedensschlutz aus- grgangen ist. Der Alldcuische Perband ist gegründet worden, um gegen den Grafen Caprivi Sturm zu laufen als dieser Sansibar gegen Helgoland austaufchte. Was Helgoland bedeutet, dürste sich jetzt gezeigt haben. Bei den Verhandlungen mit Amerika leiten und nicht Laune oder Uebermut, sondern die Notwehr gegen zehn Feinde. Die Alldeutschen sollten nicht eine Regierung angreifen, die nicht mit wahren Tatsachen herauskommen kann, weil sie sonst dem Feinde dienen würde. Die Vcrkehrssteuern werden sich nicht vermeiden lassen, doch ist eine größere Belastung der Einzelstaaten für die Zwecke des Reiches nicht zu empfehlen. Eine Vereinheitlichung des Eisenbahnwesens ist zu wünschen. Das Fidcikommiß-Gesctz schließt die Gefahr in sich, den Besitz weiter zu binden und Kriegsgewinne dafür zu benützen. Deshalb sollte es bis drei Jahre nach dem Kriege ruhen. Graf Wfttarp beschwerte sich, daß sich der Reichstag um preußische Dinge kümmere. Umgekehrt ist der Fall, daß das preußische Abgeordnetenhaus ß'ich fortwährend in Reichsangelcgenheiten einmischt. Der Reichstag muß für die Politik des Reiches mit Verantwortlich gemacht werden. Dann hören auch die Machenschaften auf. wie die Adlon-Versammlung. Das deutsche Volk braucht keine Scharfmacher. Das deutsche Volk hat vieles gelernt und wird weiterlernen. Und, wer am meisten lernt, wird Sieger sein. » Abg. Schiele (Kons.): In der Behandlung der Kriegs-i gefangenen muß Gleiches mit Gleichem vergolten werden. Wir begrüßen die gestrigen Erklärungen des Kricgsiiiinisters über diese Frage. Bismarck hat die Einzclstaatcn aufgefordert, sich um Rcichspolitik mehr als bisher zu kümmern. Nach einer Blättermeldung sind die deutsch-dänischen Verhandlungen bereits abgeschlossen. Diese Meldung steht im Widerspruch zu den Angaben des S aatssedretärs Zinimerinann. Kriegsentschädigung müssen wir haben, weil die Lasten sonst zu groß werden. Das Wirtschaftsleben wird nach dem Kriege seine Schwierigkeiten haben. Staatssekretär Zimmermann: Wenn dänische Schiffe nach Norwegen sahren, berühren sie das deutsche Sperrgebiet nicht. Die gemeldete Ausfahrt dänischer Schiffe ist also unbedenklich. Auf der Fahrt von Norwegen »ach England würden die Schiffe aber ihrem Schicksal, versenkt zu werden, Kanin entgehen. Es ist nicht richtig, daß der Vertrag mit Dänemark bereits abgeschlagen ist. Ich 'hoffe demnächst der O:ffentlichkcit gegenüber entsprechende Erklärung:» mache» zu könne». Sie werden sich daraus überzeugen können, daß es uns mit der Handelssperre sicher ernst ist und daß wir keine Neigung haben, diese zu durchlöchcrn. Abg. Freiherr von Gamp (Deutsche Fraktion): Wir müssen dafür sorgen, daß Dänemark sich von England frei macht und sich uns nähert. Amerika hat sich die Absperrung von der Nordsee durch England gcfail.m lasfen. Bon England will es sich aber von uns nicht absperren lasfen. Dabei ist unsere Sperre viel rücksichtsvoller als die englische. Was wir gestern vom Kriegsministcr über die Behandlung von Kriegsgefangenen hörten, ging uns anders zu Herzen, als was wir heule vom Vertreter des Auswärtigen Amtes hörten. Das Auswärtige Amt hasst immer noch, Rußland werde sich berc't finden lassen, unsere Krieger besser zu behandeln. In Frankreich sollte man Notadeln vor unsere Front stellen, solange d'e deutschen Gefangenen unserem Feuer ausgesetzt sind. Bei der Adlon-Versammlung handelte es sich doch zurr um 25 Blindgänger, die inzwiscin» schon krepiert sind. lä Neues vorn Tage. Heydebrand über das Kriezszie?. Hamburg, 28. In einer sehr stark besuch 'n Versammlung sprach auf Veranlassung der kons. Vereinigung Reichstagsabg. v. Heydebrand. Ec führte u. a. aus, daß über 30 000 Tonnen täglich versenkt Reichstag. BerNn. 1. Mär». (Schluß.) Abg. Maner-Kaufbemen (Ztr.): Der Kriegsminister kan» des Danües des gan.cn B lires für seine Erklärung:» gewiß! sein. Hoffentlich bringt ein Nachtragsetat einen Posten für den Rhein-Donaukanal. Auch ohne eine Kriegsentschädigung wird Deutschlind nicht zusammenbrechen. Die Herrschaft der Kriegsgesellschaften nimmt überhand. Bei den Steuern mutz Rücksicht auf kinderreiche Familien genommen «erden. Abg. Seyda (Pole): Wir bewill'gcn die Kredite, soweit sie für das Reich notwendig sind. Ueber die Proklamation Polens wurden wir nicht genügend unterrichtet. Unsere Per- bindung mit Warschau ist noch immer sehr schwer. ' Abg. Keil (Soz.): Einen Wettlauf in der Barbarei mit den Franzosen dürfen wir bei der Gesangenenbehandlung nicht mitmachcn. Repressalien müssen an den höchsten gefangenen Offizieren geübt werden. Die Arbeiterausschüsse der Gefangenen können angesichts der Sprachschwierigkeiten in unserem Interesse liegen. Die Verantwortung für die Kreditbewilligung tragen wir gerne. Für die Ledebourschen Witzeleien zahlen unsere Salaten im Schützengraben mit ihrem Blut die Zeche. Für die Forderungen der Rechten nach Eroberungen haben unsere Soldaten kein V:rständnis. (Lebh. Widerspruch.) Die vorgelcgtcn Steuern können wir nicht annehmcn. Wir treten für ein Kohlenmonopol ein. Die neuen S euer» regen die Arbeiter nur zu neuen Lohnfordc- rungen an. Abg. Stresemann iNalck: Sofortige Gegenmaßnahmen rationen iür dir Gefangenen vielfach,, reichlicher^, lind, ^gls kt würden, was, wie er aus berufenstem Munde w sse, aile mi i- tärischen Erwartungen übertreffe. Er fuhr fort: We.rn es uns nicht gelinge, England vol ständig niederzuringen, und seine Weltherrschaft zu brechen, haben wir den K ieg nicht gewonnen. Wehe uns, wenn wir Englands Hand ergreifen müßten, und sie uns etwas Halbes b te. Die Bedingungen, die wir gegebenenfalls im Dezember 1916 bei einem Frieden gestellt hätten, sind überholt. Wir müssen fordern, daß das wiederh:rg?s:ell: werde, was der Krieg vernichtet hat. Das gilt nicht nur von Ostpreußen, vom Elsaß, von unfern Schissen, sondern auch von unseren Verlusten, die wir im Ausland g habt haben, auch von unseren Kolonien, die wir im abg rundeten Maße zurückbekommen müssen. Das gilt schl.eßlich auch Von dem Geldpunkte. Es geht nicht an, daß betreffend der Kriegskosten jeder seine eig:ne Last trä 1. Es wäre das Verkehrteste, was wir tun könnten, wenn wir unserm Besitz das Feil über den Kopf ziehen wü den. Mn Land, das ckeinen Besitz mehr hat, wird in der Kultur tzurückgeworfen. Unsere Bürgschaften sollen genau so aussehen, wie die Mmoe sie letzt von uns verlangen. Davon ist unser Volk durchdrungen und daran hängt unsere Zukunft, die Zukunft eines ausblühe.-den stärkeren Deutschlands. Es ist Teutsck londs Sch.ckiall- stunde, die^sich jetzt entscheidet. Wo lte Gott, daß sie uns zum Siege würde. — Die Versammlung, nahm dann eine Entschließung zum U-Bootkrieg an, worin der Heeres- und Marineleitung unerschüttertes Vertrauen ausgedrückt wird. Es gäbe kein Zurück m hr. An Hin- denburg, Admiral Scheer und Großadmiral v. Tirpitz wurden Huldigungstelegramme abgesandt. Gleich einer Grxrnarrer. ** Al Berlin, 2. März. Aus Budapest wird dem „Berlh die Großh' Lokalanzeiger" berichtet: In einer Unterredung, die s kanten, de Berichterstatter des „Pesti Naplo" mit dem Generalobe Mrde, eir von Kluck hatte, sagte ihm dieser: Die militärische ^ (') Et ist die denkbar beste und unsere Truppen gleichen eh Gustav M Erzmauer, unerschütterlich im Westen und im Osten, j «edaille v ist unwahrscheinlich, daß in diesem Kampf die Lage j bars sich i zu unseren Ungunsten ändern wird. Uuszeichm „Arbeiterarrsschüsse" der Kriegsgefangene«, z, ^ z d Berlin, 1. Mürz. Die Deutsche Tagesztg. z ,eranstalte stätigt, daß der Kommandant des Gefangenenlagers, baukur dem Truppenübungsplatz Wahn bei Köln an die z leitet wir) beitgeber, die eine größere Anzahl von Kriegsgefan« «ird beka nen beschäf igen, das Ansinnen gestellt habe, „Ausschz Lagen. Z se" der Kriegsgefangenen zu bilden, die von der G stjegsbeschl samtheit der arbeitenden Kriegsgefangenen gewählt hstenbeitri den und die Anliegen und Beschwerden der Gesangs beschädigte entgegennehmen sollen usw. Unter den Arbeitgeber tzstsvorst, in Stadt und Land hat diese auffallende Ausfordeytz. (°) Bk das größte Aufsehen erregt und es sollen an höhi ^ der ma Stelle entsprechende Vorstellungen gemacht worden sch sann. Sn (Wir sind auch der Meinung, daß man für die He«, Atmungsor Franzosen, Russen, Engländer usw. erst dann „Hz schmerzen schüsse" bilden sollte, wenn den deutschen Kriegsgesang, sichert Be nen in Dahomey und Marokko, ans der I eblichen J s -«oßen Fev Man und in Sibirien ebenfalls solche Rechte eiiH ^ bekam, räumt sind. D. Schr.) . ^es Erst Der Amerikaner: Fonds. sirnzuhalte Berlin, 2. März. Der amerikanische Bots hafier GeW räume hiw hat vor seiner Abreise einen in den Bereinigten Sk« Auch empf ten gesammelten Betrag für deutsche Kriegerwitwen q Letten ins -waiM von rund 500 000 Mark einem Ausschuß üb, dieselben i wiesen. Dieser Ausschuß ist H ute unter dem Vors Letten ge! des Botschafters a. D. Freiherr Ferdinand von Stuw Kanz allmc zusammengetreten und hat »beschlossen, den Betrag nis. gegen Erkä zur Verteilung zu bringen, vielmehr ihn einer Br bekommen ur Verwahrung zu übergeben mit der Anweisung, tz jkrankheitei em Botschafter Gerard zur Verfügung zu halten sü: d« (-) GH fall, daß dieser das Geld anders zu verwenden um Mptia un! chen sollte. gehalten, : Die Antwort an Wilson. tzberle un Wien, 2. März. Tie Antwort der österrcichist wohl jema! ungarischen Regierung auf die Anfrage Wilsons n».die Frauei «en ihrer Stellung zum Tancbboockr'eg wird in nää Handwerk z ^er Woche dem am.rik.n schen Botschaft r Pen ielo zug bot, und r stellt werden. lichkeit zun Die aufgehaltene englische Offensive. ^end ^ Notterdam, 2. März. Die Times geben zu,! ? Zurücknahme der deutschen Front an dem Ancre-N werde die englische Offensive aufhalten, weil die langwm ^ 8 Vorbereitung der schweren Artillerie gegen die jetzt l L,? r ^ lassene Front geplant war und weil jetzt eine Verleg» ^ ^ ^ der Geschütze durchgeführt werden muß. Das Blatt mei der Positionskrieg geht an der Westfront allmählich " greinen Bewegungskrieg über, der auch für die Entente b Sieg bringen müsse. Das Blatt vermutet, der Rüch könne eine deutsche Offensive einleiten. ^/rag S Der Kartoffeloorrat in London Bank angel in 6 7 Wochen erschöpft. Lage zu m Berlin, 2. März. In der Vossischen Zeitung wett kam, wurdi die Seesperrwirkungen auf England behandelt. Bei ß die Mädchi malem Verbrauch würden die Kartoffellager in Londok (-) Au 6—7 Wochen erschöpft sein. bisher kaur Das zweite Bersuchsschiff. ^ei allen L Basel, I.März. Havas meldet aus Bordeaux: E amerikanische Dampfer „Rochester" ist in die Gironde g. laufen. Amerikanische Schiffe unter norwegischer Fla Bon der schweiz. Grenze, 2. März. Laut „B Nachrichten" berichtet die Neue Korrespondenz aus Londi Die zwei Schiffe der amerikanischen Kerr-Linie sind d« Tage in Le Havre eingetroffen und zwar das eine » einem Raumgehalt von 3400 Tonnen, das andere > 4000 Tonnen. Ihre Ankunft wurde weniger beniü Der weil sie unter norwegischer Flagge fuhren. öffentlichen Aus Stadl «nd Isand. W«" ^ ** Adelsheim, 3. März. Der erste Sonnt» kche, gezwi im März. Es ist in diesem Jahre der Sonntag ReminisB Mfen nich Diesen Namen führt er von dem ersten lateinischen ZN *n Gr. Be des in der katholischen Kirche am heutigen Sonntage Mn, wird lichen Einganges zur hl. Messe, der die Worte aus ^ Ade 24. Psalm in sich schließt: „Gedenke (Reminiscere) o p deiner Erbarmungen und Gnaden, die vom Anbez>> her sind, laß unsere Feinde nicht über uns herrschen, so«* befreie uns aus allen unseren Drangsalen". Und waO diese Bitte seitens des frommen Psalmisten ist heut ( die unsrige von ganzem Herzen. Bereits der dritte ' minisceresonntag ist es, den wir in schwerer Kriegszeit feiern haben. Noch tobt der grausige Krieg mit ik>> furchtbaren Folgerscheinungen, noch muffen tausende* abertausende unserer Heimatsgenoffen ihr Leben herge* damit unsere Feinde nicht über un? herrschen. Doch * sind voll der Hoffnung, daß unsere Feinde nicht über * triumphieren werden, daß wir nun nur noch den A Endkampf zu durchkämpfen haben, daß unS dieses 3! den lang ersehnten Frieden bringen wird, daß wir in * allzuferner Zeit befreit sein werden von allen »ns Drangsalen. Am Beginne einer neuen Entwicklungsper des Naturlebens stehen wir aber auch. Im d ist es ja, da das Naiurleben sich zu entfalten beginnt' von der Märzwitterung hängt es ab, ob diese EntwE auf unseren Fluren eine kräftige, ob die diesjährige ^ eine gute für uns sein wird. Schwer lastet die Gegen* auf uns. Nahrungssorgen bedrücken uns und doch st"- noch keineswegs solche, daß sie uns erdrücken. Wie N» Truppen vor der Uebermacht der Feinde nicht mutlos worden, so sind auch wir daheim nicht mutlos ge Gustav Mezler dahier wurde die silberne Verdienst- )sten. «edaille verliehen. Unseren herzl. Glückunsch I Hoffentlich Lage! darf sich der tapfere Krieger recht lange dieser ehrenvollen ^Auszeichnung erfreuen. (-) Aus dem Bezirk, 2. März. Kriegsbeschädigte! Die Badische Landwirtschaftskammer «eranstaltet in Tauberbischofsheim einen praktischen O b ft- baukurs, welcher durch Obstbautechniker Schauber ge- r die Ä Mt wird. Er beginnt Anfang März (näherer Termin zsgefang, Mb bekannt gegeben) und hat eine Dauer von etwa 10 ,AusW Lagen. Die Kriegsbeschädigtenfürsorge ist gern bereit,- den c der Kriegsbeschädigten Kursteilnehmern einen Verpflegungs- oälflt tr< tefienbeitrag bis zu 3 Mark täglich zu gewähren. Kriegs- iefanger,. schädigte wendet Euch sofort Hierwegen an den Großh. beitgebk: Aktsvorstand. fforderq . (°) Doxberg, 2. März. Wir leben jetzt in einer Zeit, n höhi » der man leicht von der Influenza befallen werden rden sh sann. Sie äußert sich hauptsächlich durch Katarrh der ie H-ni, Atmungsorgane, des Magens und Darmes, durch Gliederen ,,A« Hinerzen und Fieber. Die ausgebrochene Krankheit er- zsgesanh - sichert Bettruhe' und sorgfältige Pflege. Wohnungen mit hen Jj .großen Fenstern, durch die die Sonnenstrahlen Zutritt haben, )te eiiP M bekanntlich die größten Feinde der Bazillen sind, sind erstes Erfordernis, um die Influenza aus der Familie sirnzuhalten. Indem man Lust und Licht in die Wohn- ! er Gers: räume hineinflutcn läßt, hält man sein Heim bazillenfrei. ^ ten Ltii .Auch empfiehlt es sich, am Morgen nach dem Aufstehen die ttiven ui s Letten ins Fenster zu legen, wenn es nicht angängig ist, ! huh übs dieselben im Freien über eine Leine zu hängen, .um die ^ m Vori Letten gehörig von der Sonne durchstrahlen zu lassen, u Stuvk Tanz allmählich muß man seinen Körper durch Abwaschungen trag nis gegen Erkältungen abhärten, damit uns die Influenza nicht ner Be beikommen kann, die oft schwere Lungen-, Herz- und andere sung, ij Krankheiten nach sich zieht. n ü si (-) Eberstadt, 1. März. Zur Zeit wird in dem gegen- ven w« Mttig unbewohnten Pfarrhaus ein Schuhkurs abgehalten, welcher von zwei Bödigheimer Fräulein, Lina kberle und Maria Grämlich, geleitet wird. Wer hätte rrcichitz wohl jemals daran gedacht, daß die jungen Mädchen und sons t«-bie Frauen genötigt wären, das ehrsame Schuhmacherin näi Handwerk zu erlernen und auszuüben. Not kennt kein Ge- ield zuj bot, und man kann die fleißige Arbeit der lieben Weiblichkeit zum allgemeinen und des Vaterlandes Wohl nur lobend hervorheben. ;,r! Dom Schwarzwald, 2. März. In den letzten o Lagen sind nn Schwarzwald vielfach neue Schneefälle medergegangen, die aber nur im mittleren Teil des Ge- nngwm h^ges besonders ergiebig waren. Es hat sich dort in den N tteo, Höhenlagen, besonders bei Schönwald und Furtwangen »"eine neue Schneedecke von fünf bis fünfzehn Zentimeter gebildet. (-) Nied a. M.» 1. März. Zwei junge Mädchen von hier st a h l e n dem Weichensteller Zimmermann ein auf 6000 Mk. lautendes Sparkassenbuch und einen Barbetrag. Sie reisten nach Berlin, um das dort bei einer Lank angelegte Geld abzuheben und sich davon vergnügte Lage zu machen. Ehe es aber zuk Abhebung des Geldes ng west kam, wurden sie verhaftet. Die Rückreise nach Nied traten " ' »ie Mädchen in Begleitung ihrer Mutter an. (-) Aus dem Nheingau, 1. März. Ganz enorme, bisher kaum jemals erlebte Preise werden gegenwärtig bei allen Versteigerungen von Grundstücken jeder Art ^ erzielt. Sowohl nach Ackerland, wie nach Weinbergen ist bie Nachfrage so lebhaft, daß ein Gebot das andere überholt. So wurden in dieser Woche für einen 5 Morgen großen Acker in Eltville rund 25,000 Mk., also 5000 Mk. : Floß -pro Morgen geboten. Für einen Weinberg von 40 Ruten tt „Bs Flächeninhalt erzielte man 870 Mk. in der gleichen Gern !lncre-N latt mei /mählich mlente b er Rüch Bei« London aux ironde« markunq, was einem Preise von 5—6000M. pro Morgen gleichkommt. (-) Karlsruhe, 1. März. ( 11 . Vollverfamm- ung der Bad. Land Wirt sch afts kämm er.) /^m Sitzungssaal der Ersten Kammer tagte gestern die 11. Zollversammlung der Badischen Landwirtschaftskammer, den Vorsitz führte Geh. Rat Salzer, der in seinen kröffnungsworten mit Dank und Bewunderung unserer Gruppen gedachte. Von der Regierung waren anwesend »er Minister des Innern Dr. Frhr. v. Bodman, Geh. liat Dr. Schneider und Geh. Rat Haffner. Minister ». Bodman wies auf die Schwierigkeiten hin, welche der Landwirtschaft durch den langen Verlaus des Krieges er- vachsen. Aber dadurch, daß die Landwirtschaft ihre ichwierige Aufgabe erfüllt habe, habe sie sich den Dank ind die Anerkennung des ganzen Volkes erworben. — hierauf wurden die Neuwahlen des Vorstandes und der Ausschüsse gemäß dem Vorschlag des Vorstandes erledigt und Herr K. Knepf III aus Neuweiler anstelle des verstorbenen Herrn Schüler als Vertreter in den deutschen und badischen Weinbauverband gewählt. Darauf erstattete der Direktor der Kammer Oekonomierat Dr. Müller in eingehender Weise den Bericht über die Tätigkeit der Landwirtschaftskammer. Ein besonderes Augenmerk mMe die Kammer der Beschaffung von Arbeitskräften und der Beschaffung von Zucht- und Großvieh zuwenden. Eine größere Arbeit erwuchs der Kammer dann durch die Beschaffung von Pferden, durch die Viehverwertungsorganisation, durch die Beschaffung von Saatkartoffeln und durch die Unterstützung des Tabakbaues. Obstversorgung und Gemüsebau bilden weitere Gebiete, welche die Arbeit der Landwirtschaftskammer in Anspruch nahmen. In der Aussprache kritisierten mehrere Redner dir jetzt übliche Art der Pferdeverlosung, besprachen die Beschaffung von Kunstdünger, Kleesamen und die Oelpreise. Eingehend behandelt wurde auch der Tabakbau. Minister v. Bodman betonte, der Beschaffung von Arbeitskräften für die Landwirtschaft wende die Regierung ihre volle Aufmerksamkeit zu. Sie beabsichtige dazu eine Beurlaubung der in den Städten beschäftigten Dienstboten zu erwirken. In der Nachmittagssitzung befaßte sich die Kammer mit einem Antrag über die Ausgleichung der Höchst, preise für die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse Der Antrag fand nach einer lebhaften Besprechung einstimmige Annahme. Sodann lag der Kammer folgender Dringlichkeitsantrag des Badischen Bauernvereins vor: Me Badische Landwirtschaftskammer wolle beschließen, bei der Gr. Regierung zu beantragen, daß die Bedingungen für den Bezug von Saatkartoffeln nach Tunlichkeit in Bälde gemildert werden. ' Auch dieser Antrag wurde einmütig angenommen, nachdem eine große Anzahl Redner und auch der Minister des Innern Dr Frhr. v. Bodman die Wichtigkeit der Erwerbung de- aus Norddeutschland angebotenen Saatgutes betont hatten. Es wurde dabei hervorgehoben, daß der Kartoffelanbau unter keinen Umständen zurückaeben düc e._ Letzte Nachrichten. Wolff-Telegramme. Die Deute zweier U.-Bootr. Berlin, 2. März. (Amtlich.) Zwei neuerdings zurückgekehrte U-Boote haben 15 Dampfer und 7 Segler von insgesamt 64 500 Bruttoregistertonnen versenkt. Eines dieser U-Boote traf vor der Südküste Irlands einen als U-Bootfalle eingerichteten Tankdampfer mit 4 gut verdeckten Breitseitgeschützen, der auch seine Schiffboote dazu benutzt, Wasserbomben gegen die U-Boote zu werfen. Nach dem Auftauchen führte das U-Boot von 3 Uhr nachmittags bis zum Dunkelwerden gegen die U-Bootfalle und einen hinzukommenden U-Bootjäger der Foxglove-Klasse ein Artilleriegefecht, bei dem mindestens 3 Treffer auf dem Foxglove erzielt wurden. Durch die Versenkung dieser Schiffe sind u. a. vernichtet: 8800 Tonnen Granaten 3500 Tonnen Getreide, 3000 Tonnen Leinsamen, ferner etwa 15 000 Tonnen Kohlen, 2500 Tonnen Kriegsmaterial, 3500 Tonnen Stückgut, 4300 Tonnen Heu, 1200 Tonnen Eisenerz und 1800 Tonnen Erdnüsse. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Srohherzogin Luise zum „Dr. med." ernannt. Karlsruhe, 2. März. Eine Abordnung der medizinische» Fakultät der Universität Freiburg überreichte heute der Großherzogin Luise das Diplom über ihre Ernennung zum Doktor der Medizin. Ein neuer österreichischer Generalstabschef. Wien, 3. März. Ein kaiserliches Handschreiben enthebt den Generalfeldmarschall Konrad von Hötzendorf unter Verleihung des Großkreuzes des Maria Theresia Ordens behufs Verwendung in anderer wichtiger Stellung von dem Posten als Chef des Generalstabs. Ein weiteres kaiserliches Handschreiben ernennt den Freiherrn Arz von Straußenberg zu seinem Nachfolger. Die Brotkarte in Frankreich. Bern, 2. März. Petit Parisien meldet, daß die Brotkarte in zwei Monaten eingeführt werde und dem Inhaber täglich 1/2 Kilogramm Brot gewähre. Heeresbericht vom 1. März. London, 2. März. Im Februar haben wir 2133 Deutsche zu Gefangenen gemacht, darunter 36 Offiziere. Folgende Ortschaften wurden von uns entweder genommen, oder wurden uns durch den Rückzug der Deutschen überlassen : Ligny, Thilloy, Thilloyebarque, Warlencourt, Pys, Miraumont, Pettt-Miraumont, Grandecourt, Pui- sieux-au-Mont, Serre, Commecourt. Der Feind überläßt uns weiteres Gelände an der Ancre. Nördlich von Miraumont wurde unsere Linie heute auf einer Front von 1'/, Meilen durchschnittlich 600 Mords vorgeschoben. Ein deutsch-mexikanisches Bündnis. Berlin, 3. März. Zu dem deutschen Bündnisangebot an Mexiko sagt der „Berliner Lokalanzeiger", daß es sich hierbei um die Vorbereitung einer diplomatisch-militärischen Vorsichtsmaßregel gehandelt habe, zu der die deutsche Regierung mit Rücksicht auf eine wirksamere Verteidigung gegen einen möglichen Angriff die vaterländische Pflicht gehabt habe. Der amerikanische Dampfer »Rochester". Berlin, 3. März. Eine Depesche des „Berliner Tageblatts" aus Genf besagt: Wie aus Pauillac gemeloet wird, zählt die Besatzung des vorgestern im Hafen von Bordeaux eingetroffenen amerikanischen Dampfers „Rochester" außer dem Kapitän 6 amerikanische Offiziere und 32 Matrosen. Nach dem Bericht des Kapitäns hat das Schiff heftigen Sturm zu bestehen gehabt und ist aus' Vorsicht des Nachts mit ausgelöschten Lichtern gefahren. Es ist nur wenigen Handelsschiffen begegnet. Am Montag hat es die gefährliche Zone erreicht, in der nur ein einziges Schiff gesichtet wurde. Gottesdienst-Ordnung. Sonntag, den 4. März 1917. Ev. Kirchengemeinde .Adelsheim. Vorm. 10 Uhr: Gottesdienst. Nachm. '/?2 Uhr: Trauerfeier für den auf dem Felde -er Ehre gefallenen Hermann Seitz. Kath. Kirchengeneinde Adelsheim. (2. Fastensonntag.) Vorm. V»10 Uhr: Vormittagsgottesdienst; Nachm. 1 Uhr: Nachmittagsgottcsdienst. Am Freitag Abend >/r8 Uhr Fastenandacht. is Lond sind dH eine « ndere « r benie> Amtliche Bctannlmachungen. Bekanntmachung. Der Staatsanzeiger und das Amtliche Verkündigungsbatt ver- iffentlichen eine Bekanntmachung des Kgl. stellvertr. Generalkommandos ^ «s 14. Armeekorps vom 20. Februar 1917 Nr. IV. lll 4700/12. 16. " MA., betreffend Höchstpreise für Spinnpapier aller Art sowie für ein- onritt dche, gezwirnte, oder geschnürte Papiergarne, welche mit anderen Faser- eminisS Mfen nicht vermischt sind. Auf diese Bekanntmachung, die auch bei hen 2K Gr. Bezirksämtern sowie den Bürgermeisterämtern eingesehen werden ntaqe l Mn, wird hiermit hingewiesen aus d Adelsheim, ere) oH Borbera ^ 2C Februar 1917. ' Gr. Bezirksämter. d 'rv-id-i heut « drittel iegszeä mit KS sende herA Doch über Sen d eses Ä ir ^ n unsl Am M eg< uroickM rige L Gegen >ch Vie M rutlos Sinlsilung. Am Sonnkag. de« 4 . März 1 S 17 , nachmittags 2 Ahr wird Frau Landgerichts- Präsident De. Gietzler-Mosbach — die Verfasserin des im Amtsbezirk Adelsheim wohlbekannten Schriftchens : „Was hat der Krieg der deutschen Frau gebracht? — im Lindenfaale r« Adelsheim einen Vortrag halten über gen>^ bensM „dle deutsche Krau im Wirtschaftskriege". Der Vortrag ist vor allem für Frauen und Jungfrauen bestimmt, doch sind auch Herren willkommen. Keine Bezirksgemeinde sollte bei dem Vortrage unvertreten sein, zu dessen zahlreichem Besuch ich hiermit freundlich einlade. Adelsheim, den 28. Februar 1917. Der Grotzh. Amlsoorstaud: Freiherr v. Rotberg. 7 igc> 16 tl 6 l 1 ^ireltt von ttsr Padrilc AßM" ru Origiaalpreisea 100 2ix. Lieiavörk. 1.8 160 100 .. 3 „ 2.30 100. » 3 .. 2.S0 100 „ >. 4.2 .. 3.20 IVO „ .. «,S „ 4.50 Versau«! u r gexea Xaoduadwv vou 10 Lrüek »o -kirisrror» prima Haalilätsu von i io-,dis20vittir.p.LlUIs 6 oli!enö 8 lisu 8 Agarelteotadrlll O. w d. tt. Köln, SG 'peletoa 4 90K8. IlelikelW Iss bestes und gesundestes Getränk. Wohlschmeckend und sättigend. 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März 1917, nachmittags i/,2 Uhr statt. Die Vereine versammeln sich um i/i2 Uhr beim Krieger- denkmal. Adelsheim, den 2. März 1917. Für den Militärverein E g n e r. Gesangverein G. Herrmann Turnverein R. Ludwig Jugendwehr R. Veith. Borfchustverei« Adelsheim e. G. m. u. H. Einladung zur Generalversammlung. Sonntag, den 11. Mürz, nachmittags '/ 4 S Ahr findet im „Deutschen Kaiser" hier Generalversammlung mit folgender Tagesordnung statt: 1. Bekanntgabe des Geschäfts- und Rechenschaftsberichts für 1916. 2. Genehmigung der Bilanz und Entlastung des Vorstandes und Aufsichtsrats. 3. Verteilung des Reingewinns. 4. Wahl der satzungsgemäß ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrats. 5. Wünsche und Anträge. Die Rechnung liegt 8 Tage zur Einsicht der Mitglieder im Geschäftslokal auf. Adelsheim, den 2. März 1917 Für den Auffichtsrat H Herrmann Saatfrucht-Augevot. Strirdrs Sommerweizen Petkuser GrUchafer, KeselerUr.2 hat abzugeben Svlgvnlalvn llot. Auch können ebendaselbst S0 dir V0 ZK. Zrühkarloffel« ..Ella" gegen spätere Sorten eingetanfcht werden Brennholz - Versteigerung. Im Grundherrlich von Adelsheim'schen Walddistrikt Mittlerer Kastenbach, Gemarkung Sennfeld, werden Moulag, t>eu 5. Mörz ör. Zs. nachmittags 1 ,4 Uhr versteigert: 82 Ster buchenes und eichenes Scheit« und Prügelholz. 1ö Ster Stockholz und 1400 buchene Wellen. Zusammenkunft um 1^ Ahr im Schlag bei Holzbeige No. 1. .'MZ» 8 Mlitte kixlmlie Aviv » lieio-bvtttzi-i« 2iekuv§ sckon 16. 3328 OvidgeEve 0.1 LrLmie ber^ 37 OVO »Ir. llmiptAexvimi ev. 15 000 «Ik. 3327 6eltt^e^vinne 22 000 M. t,ose L 1 Llk-, 11 Vose 1 54 ^. A verte und läst« 3 V vteoeig eillpLktilt Lottsrie-OntLmebmei' SlünnHvr* Ltrassbur^ i.L., l^anZestr. 107i Filiale Ke KI a.li., Llsuptstr.47 s Nt«»» venksutt gegkll netto Kasse Lvbiknenglkisk auk Liseu- oder Ilvlnsekveiisv, Lnok in kleinen Klengen, dis rn 4500 Kleter, ksrnsr 8tsKImuIll8N- Kippvsgvn von 1 obin. Illdslt n 2 bvkomotivea daru Okksrten an 6 ebr. Kickelgrüa, 81 r»ss- tmrg i. L DIlI-l'MnM unä -8smon ! einpfiehlt j WH. klitirlW, Mendtzi-S. ?lll!»l!lllllll»j»!ll!llll!liilll! Merchingen. Diejenige Person, die in der Nacht vom 28. Februar im Schloßgarten die Ueberzüge hat mitgehen heißen, kann im Haus No. 167 auch die Kissenbezüge abholen. Frau Marie Vogel. lllllllllMIIMMMlllllllMlll älött körten. EIi 5 gbetst Wendel ksermemn kseroltt Verlobte Suche per sofort oder 1. April ein kttelstteim, 3 Mär? 1917. Mllelikst Eine« für Hausarbeit, dem Gelegenheit geboten ist, das Kochen zu erlernen. Hoher Lohn, gute Behandlung. weslhelmer, z. Löwen Grotzeicholzheim. Bäckerlehrling sucht bei Kost u. Wohnung im Haus Johann Mayrr Sennfeld. Sawiilkl-Aaseiskr des Sn-lo.VkjirksVtttiLs MWii 3« verkaufen: 2 Zuchtstiere. Johann Mofer, Hirschlande«^ eqchnot tt Ge ucht ein tüchtiger, zuverlässiger Kutzetie auf A n s a n.g April. Kurvemallung Vad Mergentheim. 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Ill -L- krvstnung von isufenrlen fievknungen mit und ottne KreditgewLkrung. kröstnung von provi8ioN8stei6N 8okeok«'eoknungen unä knnalime von voposilen gkläern mit günstiger Verzinsung se naott Küntti^- unAslrist keletinung von böl^engüngigen Wei-tpspieren. ttn- unä Verkauf von Visi'tpaplel'sn; ^usttibrun^ von öörsenaultrLAen. kinlöeung von Xupons, verloeten kstekten unä stemäen 8oi-ten viekontierung 8o«ie kinriekung von Wevtieeln. kn- unä Verkauf von 8osteoks aut ttas In untt ^uslantt kuateüung von Xpkäitbtiefen. kufbewakpung unä Verivaltung von Wei-tpapiel'en, ver scttlossenen Depots un<1 XVertAeAenstäntten. Vermietung von eisernen Zcttranstsäcbern (Lates), frankoübei-vgeieung von öeti-Lgen zeäen fiöke an alle Kunden der Llauptanstalt, eigniederlassungen und Kommanditen. kuerslllung von keläern in kmeriks gegen Leibringung von Originalc^uittungen und Zustellung von Weebseln aut ameristaniscbe und sonstige Llar^e des Auslandes. vis deobavdtst über alle VermögsLssogelsgeiideiteii uu- bstüugte Versokvisgevksit gegen jedermann und gegen jede Lsdärde. 0- Vor Tc Angen der Abendstunde Trupps in wrückgeschla Auf bk Jnfanteriegk ligen VerluI «mbüßte. An der Korstöße de r «TB. G Heeres, Zwischei Stochod wo Vortagen. Bei W, nipps in in die ömng von laschinenge Bei de: Gesänge kitte auf 7 An der Front r, wd bei der Heeres; lieb bei ai ßring. Keine C Ter Erst Vorschrrtz-Vererir E G nr. ri. Schlustbilanz. Aktiva. Paffiva. eH 6 726 98 Kassa-Konto. Geschäftsguthaben .... 40 025 92 Wertpapiere: Reseroefond. 12 500 —t 61 187 a. Reichsanleihe. Spezialreservesond .... 2 500 6 101 : - b. Sonstige Wertpapiere . . Spareinlagen. 362 577 34 44 569 30 Guthaben bei Banken . . . Vorerhobene Zinsen . . . 37 8b 1 935 20 Guthaben bei Genossenschaften Konto-Korrent-Schulden . . 1 630 50 15 046 61 Konto-Korrent-Forderungen Dividenden-Konto: 50 Postscheckkonto. a. Auszuzahlen. 521 43 175 857 — Vorschüsie. b. Gutzuschreiben .... 1 182 92 79 954 >— Güterzieler. Vortrag auf neue Rechnung . 280 89 17 700 — Liegenschaften. 11 829 72 Zinsrückstand. 300 , - Mobilien. 421 256 81 421 256 81 Mitgliedeeftnnd. Die Zahl der Mitglieder betrug am 1. Jan. 1916 Zugang im Jahre 1916 . . . Abgang im Jahre 1916 1. freiwillig .... 6 2. durch Tod . 8 Stand aus 1. Januar 1917 305 319 14 B 0 x b e r g. den 28. Februar 1917. Der B Hautb. 0 r st a « d: Merkerl. «TB. Gl k Dunstiges keit in m „Du besui »Gut, da ih»." Mit mm Zusage gegeb