-schenk zwischq ich davq der Kücht : wie ^ ^ den R Resichtch, z ist Mai» verniltz, ffsele u, nern so, rgiftmG beigeeiü, Franzose, nverstäiü tzt, Unhe ie die A Dich dr, Verbreche, >as Ops« , verbiet bringe e ist. Mer! ch nicht 'S III offne reien riten riäi§- von mcten von slLnck ver- . Ver- s). i alle inoen Aun§ von ?lLt26 Sv Uv' ;börcke. )k M auer- nach asen- eren- eiden Yen-, rank- «rstdeint täglich, außer Sonn- uaS Zeiettags Preis: Monatlich... Psg- viertelsShrlich . Mk. frei in» Haus geliefert NN- Soxberger Mzeiger Gelesirnstes Tageblatt oes baöifthe« Saulanöes Anzeigen werüen mit pfeani- per einspaltige Zeile berechnet. > ' Sei mehrmaliger flufnahmr Rabat» s Aostfihrck-Konto 40 S 4 , Karlsruhe hauptanzeigeblatt M öle seZirke flöelsheim, Hoxberg u. deren Umgebung HolzsubmWoas- im- Versteigerungs-Anzeiger für Sen GSenwalS Rr. 151 Druck und Verlag: Buchdruckerei Adelsheim, Adolf Heppeler ?"elefon No. 18 » Adelsheim. Dienstag. 3. Juli 1917 Verantworllich: A. Heppeler in Adelsheim. Jahrg. 41. WTB. Großes Hauptquartier, 2. Juli. (Amtliche Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Nur in wenigen Abschnitten zwischen Meer und Somme steigerte sich der Artilleriekampf. Während Erkundungsvorstöße der Engländer östlich von Nieuport, bei Gavrelle und nordwestlich von Saint Quentin scheiterten, gelang es einigen unserer Stoßtrupps, in der Merniederung nördlich von Dixmuiden durch Ueberfall dem Feind erhebliche Verluste zuzufügen lmd eine größere Anzahl Belgier als Gefangene einzubringen. Frühmorgens und von neuem am Nachmittag griffen die Engländer westlich von Lens an. Sie drangen an einigen Punkten in unsere Linie, sind jedoch durch oberschlesische Regimenter in Nahiampfen, bei denen' über 175 Gefangene und 17 Maschinengewehre von uns einbehalten wurden, überall wieder geworfen worden. Heeresgruppe deutscher Kronprinz: Nach starker Feuervorbereitung s tzten die Franzosen am Chemin-des-Tames neue Angriffe gegen die von ihnen südlich des Gehöftes La Bovrell« verlorenen Gräben an. In Kämpfen, die am Osthana der Hochfläche besonders erbittert waren, sind sämtliche Anläufe des Feindes abgeschlagen worden. Heeresgruppe Herzog Albrecht: K.ine Ereignisse von Belang. Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern: Die russischen Angriffe am 1. Juli zwischen de, oberen Strypa und dem Ostufer der Narajowka führten zu schweren.Kämpfen. Der Druck der Russen richtete sich vornehmlich gegen den Abschnitt von KonjuchH und die Linien östjich und süin lich von Brzeczany. Zweitägige stärkste ArtillerievorbN keitung hatte unsere Stellungen zum Trichterfelde inacht, gegen das die feindlichen Regimenter den ganzen Tag über anstürmten. Das Dorf Konjuchy ging verloren; in vorbereiteter Riegelstellung wurde der russische M as sensto ß aufgefangen, neuer Ungriff gegen sie zum Scheitern gebracht. Ordnung und Einladung zur diesjährigen Feier des Geburtsfestes Seiner Königliche« Hohe» de» Grotzherzogs Samstag, den 7. 3«tt, abends8Uhr: Glockengeläute, Böllerschießen. Sormtag» den 8. Juli, morgens 7 Uhr: Glockengeläuts, Böllerschießen. Vormittags 10 Uhr: Festzug unter Beteiligung der Vereine, der drei obersten Klasse der Volksschule vom Amthause aus und Festgottesdienst in der evangelischen Stadtkirche und der katholischen Kirche. Vormittags 11 Ahr: Huldigung im Bürgersaal des Rathauses. Indem wir vorstehendes bekannt geben, laden wir die verehrliche Einwohnerschaft zu zahlreicher Beteiligung, insbesondere auch zum Erscheinen bei der Huldigung, und zur Beflaggung der Häuser am 8. und 9. Juli freundlichst ein. Adelsheim» den 28. Juni 1917. Der Gr. Amtsvorstand: Der Bürgermeister: Freiherr von Rotberg. Trefz. ' Beiderseits von Brzeczany wurde besonders erbittert gekämpft. In immer neuen Wellen stürmten dort 16 russische Divisionen gegen unsere Linien, die nach wechselvollem Ringen von sächsischen, rheinischen und os- manischen Divisionen in tapferster Gegmw hr völlig behauptet oder im Gegenstoß znrückgewonnen wurden. Die russischen Verluste übersteigen jedes bisher gekannte Maß; einzelne Verbände sind aufgerieben. Längs des Stochods und des Dnjesters hielt dir lebhafte Feuertätigkeit der Russen an. Nördlich der Bahn stowel—Luck brach ein Angriff des Gegners vor der Front einer österreichisch-ungarischen Division zusammen. Bei den übrigen Armeen keine besonderen Ereignisse. Mazedonische Front: Die Lage ist unverändert. Der Erste Generalauartiermeister: Ludcndorff. lm Schatten der 'MeLerpaulsfestmig. Z' Roman von Hermann Gerhardt. 34 „Sie werden daS, waS ich Ihnen zu sagen habe, nicht glauben wollen; und zwar deswegen nicht glauben wollen, weil eS Ihre Hoffnungen und Aussichten zu nicht« machen, und Ihr Vertrauen zu den Männern von Grund auf erschüttern wird! Aber ich möchte Sie doch warnen, ehe es zu spät ist, daß Sie sich einem Scheusal zu eigen geben wollen!" Margarete zuckte zusammen. WaS konnte die Person meinen? War eS doch so gut wie ausgeschloffen, daß st« von dem Vorhaben des Präfeklen Kenntnis haben sollte! Und doch, worauf hätten sich ihre Anspielungen sonst beziehen tön- nen? Me Frau lachte. „Aha, Sie wundern sich, wie ich dazu komme, über Ihre Angelegenheiten so gut orientiert zu sein. Nun, das ist meine Sache. Es genügt, daß ich von dem Heiratsantrag General Biruleffs weiß. Sie geben zu, daß es sich so verhält?" „Ich — ich gebe «S zu," stotterte Margarete. „Aber ich begreife nickt, daß Ihnen eine Tatsache bekannt sein kann, die außer den Nächstbeteiligten kein Mensch erfahren hat! Und von diesen hat ganz gewiß niemand geplaudert. Ebenso wenig kann ich glauben, daß der General selbst —" „Lasten wir das auf sich beruhen," unterbrach die andere sie; „und im übrigen seien Sie versichert, daß auch ich schweigen kann. Sie werden nie aus mir herausbringen, von wem ich meine Kenntnis habe." „Aber was veranlaßt Sie. sich für meine Angelegen- heiten zu interessieren? Das ist «S, was ich absolut nicht verstehe." „Ich sagte Ihnen doch, daß ich Sie vor einem furchtbaren Schicksal bewahren möchte!" entgegnete die Frau „Aber ich will ganz ehrlich sein. Meine Beweggründe sind nicht völlig uninteressant. Wenn ich auch einerseits darauf aus bin. Sie zu schützen, so will ich mich auch andererseits an dem Men- schen rächen, der mir Schönheit, Jugend und Unschuld geraubt hat! Hören Sie meine Geschichte an!" Sie warf sich wieder in die Kiffen zurück und begann: „Ick heiße Irene Samarin und bin die Tochter eines Arztes in Charkow. Dort wuchs ich auf und erhielt Unterricht, teils in der Schale, teils beim Popen unserer Gemeinde. In der Schule lernte ich Lesen und Schreiben, Französisch nnd Englisch und Klavier spielen. Der Pope aber brachte mir gerade das Gegenteil von dem bei, was er beabsichtigte. Ich ertappte ihn ans soviel Heuchelei und Unwahrheit, daß mir seine Lehre ebenso verächtlich wurde, wie er selbst. So ward rch ein Freigeist, noch ehe ich zwanzig Jahre zählte. Um diese Zeit widmete mein Bruder sich dem Studium der Medizin. Ich hing mit großer Liebe an ihm; seine kraftvolle, zielbewußte Art war meinem Wesen sehr sympathisch, und ich fühlte mich geschmeichelt, wenn er mich ins Vertrauen zog und mir die Pläne auseinandersetzte, die er zugunsten der Unterdrückten hegte. Mein Vater merkte nichts davon, wie wir unsere Mußestunden verbrachten, oder er wollte nichts merken. Einer der jungen Leute, die zu unserem Kreise gehörten, fand Gefallen an mir, und bald hatten wir gegenseitig eine warme Zuneigung zueinander gefaßt. Mit sechzehn Jahren war ich heimlich verlobt. Natürlich korrespondierten wir auch miteinander, wenn Leo Smirnoff seinen Studien oblag; seine Briefe waren mir Trost und Zerstreuung bei dem einsamen Leben, daß ich zu Hause führte. Denn meine Mutter ging ihrem Vergnügen nach und kümmerte sich nicht um mich, und an ihrer Hauswirtschaft konnte ich kein Interesse gewinnen; mein unruhiger Geist grübelte und zermürbte sich in unklaren Träumen, und so wurde ich immer unzufriedener nnd ruheloser, bis ich endlich auf Leos Anregung hin den Entschluß faßte, nach Petersburg zu gehen «ind auch dort für einen Beruf vorzubereite«. Die Eltern legten mir nichts in den Weg, und so ward ich zu Freunden in Pension gegeben. Anfangs genoß ich das neue Leben in vollen Zügen. Neue Interessen und Gesichtspunkte taten sich mir auf; undangeregt durch die Einflüsse, in die ich geraten, beteiligte ich mich auch an den Anschlägen, die die Befreiung des Volkes a»S unerhörter Tyrannei bezweckten. Hin und wieder ereilte das Verhängnis die Kühnsten unter uns. Endlich schlug auch meine Stunde! Ein kompromittierender Brief, den man in meiner Tasche fand, genügte, um mich verhaften zu lassen, und ohne daß man mich ver- Der unseren Stoßtrupps in der Dserniederurij gelungene Ueberfall der dort liegenden Belgier, bei dettz eine größere Zahl gefangen wurde, und die treuliche» Erfolge bei Cerny auf der Bovrellehockifläche, sowst diejenigen auf dem rechten Maasufer möchten osfech bar der von der feindlichen Presse ausgesprochenen Ansichj rechtgeben, die der Meinung ist, daß es bei unsere» Fortschritten auf der Westfront uns hauptsächlich darum zu tun sei, der französischen Heeresleitung eine entscheidend, Veränderung ihres Sommerfeldzugcs abzunötigen. Wenn die deutsche Oberste Heeresleitung mit diesen Teilvor, stößen zweifellos auch noch andere sehr naheliegende Abi sichten verfolgt, so hat si das sicher erreicht, daß -viz mit Ruhe sagen können, die diesjährige Sommeroffen, sive der Franzosen hat ihr Ziel verfehlt. Die Kämpfe an der russischen Front erweisen sich als sehr schwer, aber si« haben der Welt den Beweis erbracht, daß die deutsche Front im Osten keineswegs zugunsten der Westfront geschwächt wurde und nach wn vor unverletzba ist. Um uns über das Angriffsziel zu täuschen, machten die Russen zunächst an verschiedenen Teilen der Front Demonstrationen, die aber als solche durchschaut wurden. Der Raum von Brzeczany sollte die Durchbruchsstelle werden. Hier schwoll das Artilleriefeuer ständig an; große Massen besonders gut ausgebildeter, moralisch hochwertiger Truppen, so Garde-, sibirische und transamurische Divisionen waren bereitgestellt, ebenso zahlreiche Minenwerser, sowie Geschütze aller Kaliber, darunter ein Eisenbahngeschütz von größtem Kaliber, das der Volltreffer eines unserer Mörser aber bald außer Gefecht setzte. Die hinter unseren Kampfstellungen gelegenen Räume wurden stark vergast. Unsere Artillerie blieb dem Gegner nichts schuldig. Sie bekämpfte aufs wirkungsvollste die feindlichen Batterien und nahm, sobald Auffüllungen in den russischen Gräben beobachtet wurden, diese unter so kräftiges Vernichtungsfeuer, daß die gegnerische Infanterie sich fast zu keiner Angriffsaktion anfraffte. So läßt sich auch die Feststellung im heutigen Tagesbericht erklären, daß die russischen Verluste jedes bisher gekannte Maß übersteigen, so daß einige Truppenverbände als aufgerieben gelten. Diese ungeheuren Opfer an Menschenleben sind ja im Interesse des russischen Volkes zu bedauern, sie werden aber vielleicht dazu beitragen, den Russen zu zeigen, daß sie nur für die Pläne des Briten kämpfen, der sich kaltlächllnd von ihnen abwendet, wenn sie ihr Letztes gegeben haben. hörte, mußte ick viele Wochen lang in enger Zelle schmachten. Anfangs erhielten die Freunde, bei denen ich gewohnt, Erlaubnis, mich hin und wieder zu besuchen; durch sie erfuhr ich eines Tages, daß sowohl Vasil, mein Bruder, als auch mein Verlobter, gleich mir verhaftet seien. Von den Fenstern meiner Zelle konnte ich den Hof übersehen, wo die Gefangenen sich Bewegung machten; und dort sah ich auch Vasil und Leo. Doch eines Tages erschienen sie nicht mehr. Langsam nnd träge, in unerträglicher Oede flössen die Tage davin, ich wurde nicht vernommen, nichts änderte sich in meiner Lage, und ganz allmählich erstarb in meinem Herzen die Hoffnung, obwohl ich mich durch Deklamieren von Gedichten, durch Singen, durch Selbstgespräche aufrecht zu erhallen suchte. Wenn ein Vogel an meinem vergitterten Fenster oor- überflog, so hielt ich das für ein gutes Omen. Endlich, eines Morgens, ward die Tür meiner Zelle aufgetan. Ein Mann trat ein. Ich brauche ihn nicht zu beschreiben, Sie kennen ihn. Der Präfekt! Neue Hoffnung regte sich in mir ; ich warf mich ihm zu Füßen, ich bat und flehte um Unterm- chung meiner Schuld. „Ich will keine Gnade. Exzellenz," Ware ich zu ihm; „mag man mich zur Zwangsarbeit verurteilen, wenn ich das verdient haben soll, aber ich verlange ein regelrechtes Verhör!" Er sah mich unverwandt au, während ich sprach. Dana faßte er mich bei der Hand und zog mich ans Fenster, so daß das Licht voll auf mein Geücht schien. In diesem Augenblick dankte ich Gott für das bißchen Schönheit und Jugend, das er mir verliehen, denn ich hoffte dadurch den Präfetten milde zu stimmen. „Wie alt sind Sie ?" frag!» rr- — »Ick bin eben zwanzig geworden, Exzellenz." — Er schwieg, und unter seinem brennenden Blick mußte ich die Augen Niederschlage». Und dann drückte er meine Hand so fest, daß ich hätte schreien mögen, denn LeoS Ring, den ich am Finger trug, schnitt mir ins Fleisch. Endlich ließ er los. „Ich werde sehen, was sich tun läßt." sagte er. „Und ich sehe Sie auch wieder." Damit verließ er mich. Nur derjenige, der die Qualen der Einzelhaft ohne Hoffnung ans Erlösung durchgekostet hat, kann sich einen Begriff machen, wie mir nacr» diesem Besuch zu Mitte war! Wild klapsten meine Pulse, die Wangen brannten mir vor Erregung. Die enge Zelle erschien mir größer geworden, und ruhelos wanderle ich auf und nieder, stundenlang!" 231,2l> Die Ereignisse im Westen. Der französische Tagesbericht. WTD. Paris. S. Juli. Amtlicher Bericht von gestern nachmittag: Oestlich von Cerny werden trotz verstärkter Beschießung örtliche Kämpfe im Abschnitt Terny gemeldet, die durch Handgranatenwerfer abgewiesen wurden. In der Gegend östlich von Reims wurden unsere ersten Linien während der ersten Hälfte d er Nacht heftig beschossen. S.arke deutsche Hand, streiche östlich Ehapelle (?) und nördlich und nordöstlich Prunay kosteten den Angreifer ernste Verluste, ohne irgend ein Ergebnis zu erzielen. Aus dem linken Maasufcr hielt der heftige Artilleriekampf in der Gegend von Avocourt, bei der Höhe 304 und am Toten Mann an. Ein feindlicher Angriff gegen die Schanze von Avocourt brach in unserem Feuer zusammen. Westlich des Toten Mannes fand ein heftiger Kampf um einen vorgeschobenen Posten statt, der fünfmal verloren und genommen und schließlich von beiden Parteien geräumt wurde, da die Stellung durch die Beschießung völlig vernichtet war. Abends: Nördlich von Saint Quentin wurde ein feindlicher Handstreich auf unsere kleinen Posten in der Gegend Griocourt leicht abgewiescn. Auf dem linken Maasufer blieb die beiderseitige Artillerietätigkeit zwischen dem Gehölz von Avocourt und dem Toten Mann sehr stark. Auf dem Westhange des Toten Mannes versuchte der Feind mehrmals, seine Vorteile zu erweitern. Alle Versuche, aus den Teilen der ersten Linie, die er vergangene Nacht besetzt hat, vorzubrcchen, wurden durch unser Feuer gebrochen oder durch unsere Gegenangriffe abgewiesen. Wir machten weitere Gefangene, darunter drei Offiziers. Von der übrigen Front nichts zu melden. Der englische Tagesbericht. WTB. London, 2. Juli Amtlicher Bericht von gestern nachmittag: Nach ihren gestrigen Erfolgen griffen unsere Truppen letzte Nacht auf dem Nordufer des Souchez-Flusscs auf einer Front von etwa einer halben Meile unmittelbar südwestlich und westlich von Lens an. Wir machten einen erfolgreichen Vorstoß nordöstlich von Epehy. Der Bruch mit Griecheuland. Genf, 2. IM. Das „Petit Journal" meldet au) Athen: Ueber Athen und das griechische Staatsgebiel wurde der Belagerungszustand verhängt. Benizelos un. terzeichnete den Befehl zur Mobilisierung des Heeres. Zürich, 2. Juli. Die griechischen Konsulate in bei Schweiz geben seit Samstag Einberufungsbefehle an dii griechischen Militärpflichtigen aus. Die Herrschaft des Maschinengewehrs in Athen, Bern, 1. Juli. Der Mailänder „Secolo" bericht tet: Athen ist neu erwacht. Die Stadt ist von den Franzosen besetzt. An vielen Orten sind Maschinengewehr« aufgestellt. Patrouillen durchziehen die Straßen, es herrscht jedoch vollkommen Ruhe. Die Geschäfte werden aufgemacht und die Bahn zwischen Saloniki und Thessalien ist wieder in Betrieb. Tei Wiedereröffnung der Linie Athen—Saloniki steht bevor. Neues vom Taqe. Bermnff -rgen über Düsseldorf, 2. Juli, neralanzeiger von sehr gut wird der Reichskanzler in tagssitzung nicht nur über die Kriegslage, sondern auch neren Politik sich auslassen. die Kanzlcrpolitik. Wie der Düsseldorfer Ge- unterrichteter Seite erfährt, der bevorstehenden Reichs- die Außenpolitik und über über die Fragen in der in- Verschiebung des sozialdemokratischen Parteitags Berlin, 30. Juni. Wie parteiamtlich mitgeteilt wird, erfährt der sozialdemokratische Parteitag in Würzburg eine Verschiebung. Ms zum 12. August können die Berichte nicht fertiggestellt werden; der Zusammentritt des Parteitags werde sich also zum mindesten um acht Tage verzögern. Bersorgnngssragen. Berlin, 2. Juli. Die aus Stettin stammenden Gerüchte betreffend Lebensmittelversorgung nach dem Ausland sind gänzlich unbegründet. Zum Waffengebrauch seitens des Militärs ist es in Stettin nicht gekommen. Berlin, 2. Juli. In dem Eisenwerke Huldschinsky in Gleiwitz, ebenso in Hindenburg haben erhebliche Krawalle stattgefunden. Als Grund wurden Ernährungsschwierigkeiten angegeben. In beiden Orten mußte Militär zur Unterstützung herangezogen werden. Geschossen wurde nicht. Zurzeit herrscht Ruhe. Das Generalkommando hat alle Versammlungen verboten, die eine weitere Ruhestörung begünstigen könnten. Nach den vorliegenden Nachrichten sollen die Krawalle durch Hetzer a «gestiftet sein, die vor allem aus dem Westen dorthin prgezogen sind. Berlin, 2. Juli. Zum Zwecke der Kohlenförderung find Maßnahinen getroffen worden, die eine erhebliche Besserung der Kohlenversorgung für den Winter erwarten affen. Der Grotzherzog an der Westfront. Die vierzehntägige Reise auf den westlichen Kriegsschauplatz, die der Großherzog am 11. Juni angetreten hatte, begann mit einem Aufenthalt in Metz. Täglich begab sich der Großherzog an die verschiedenen Abschnitte der Front, wo badische Landeskinder im Kampf stehen und sah hier geschloffene Abteilungen und Abordnungen badischer Truppenteile. In warmer Rede überbrachte der Landesherr die Grüße aus der Heimat und sprach Dank und Anerkennung für das Geleistete aus; alle für ihre Tapferkeit mit Auszeichnung Bedachten wurden noch mit einer besonderen Ansprache beehrt. Am 20. Juni verließ der Großherzog Metz und siedelte nach einem weiter westlich gelegenen Quartier über, von wo er die Frontbesuche fortsetzte. Während der Reise stattete der Großherzog auch dem Kronprinzen und den Oberbefehlshabern der Armeen in deren Bestand die bad. Truppen kämpfen. Besuche ab Großartige Ernte in Rumänien. derli«, 2 Juli. Ter „Lokalanzeiger" meldet auf Wen: Wie die „Reichspost" mitteilt, wurden in RumL men von mehreren ungarischen Großgrundbesitzern uns Fachlmten Reffen zur Besichtigung des von unseren Trust, sten besetzten Gebietes unternommen. Die Teilnehme, kamen in Bukarest zusammen und erklärten dort über- einstimmend, daß die Ernte in Rumänien großartig sei und ihre Erwartungen übertreffe. Weitere englische Bedrückung der Neutralen. Berlin, 2. Juli. Die erneute Ausdehnung der Go fahrzone in der Nordsee durch England, die die ganzl holländische Küste und den größten Teil der Westküst, Jütlands sperrt, nimmt den Holländern fortan jeden ungefährdeten Zugang ins freie Meer, sowohl für ihre eigenen Schiffe wie für die der belgischen Hilfsmission. Ebenso ist den holländischen Fischern durch diese rücksichtslose Maßregel Englands der Weg in das für ihren Erwerb vom deutschen Ndmiralstab freigegebene Stück Meer verlegt. Es ist die Frage, ob der Protest der holländischen Regierung Erfolg haben wird. England läßt anscheinend die letzte Maske fallen und scheut vor keinem auch noch so illoyalen und inhumanen Mittel gegen die Neutralen mehr zurück. Ei« Anschlag gegen den König von Rumäniens Stockholm, 2. Juli. Ueber einen Versuch russischer Truppen, den König von Rumänien zur Abdankung zu zwingen, berichten Augenzeugen der Ereignisse im „Petrogradski Listok": König Ferdinand bewohnte ir, Jassy das Privathaus eines rumänischen Generals. Eines Morgen- versammelten sich 3000 bewaffnete Soldaten vor dem Schloß und verlangten den König zu sehen, um ihn abzusetzen und eine rumänische Republik auszurufen. Der König wandte sich telephonisch an den russischen General Tscherbatschew um Hilfe; dieser riet dem König, das Schloß unter keinen Umständen zu verlassen. Während rumänische Soldaten, die die Wohnung des Königs bewachten, noch am Schloßeingang sich gegen bie langsam vordringenden russischen Soldaten verteidigten, ertönen Hupensignale uutd mehrere Wagen mit englischen und französischen Offizieren bahnten sich den Weg funr Schloß. Es gelang ihnen, den König durch einen zweiten, unbewachten Ausgang zu retten und ihn mit einer Familie aus Jassy herauszuführen. Die Wirren in Rußland. Petersburg. 2. Juli. Die vorläufige Regierung richtete an die Bevölkerung der Ukraine eine Kundgebung, in der es heißt: Brüder aus der Ukraine! Folgt nicht dem verderblichen Wege, der die befreiten Kräfte Rußlands zersplittert! Reißt Euch nicht los vom Vaterlande! Schaltet nicht die gemeinsame Armee im Augenblicke der großen Gefahr aus! Schleudert nicht Zwietracht und Brudermord in die Reihen der Nation in einem Augenblick, wo sie sich eng aneinander schließen muß, um das Vaterland vor dem militärischen Zusammenbruch zu retten und zeigt Vernunft angesichts der inneren Schwierigkeiten! Versetzt durch Euren ungestümen Drang, die politische Regierungssorm der Ukraine schon jetzt fest zu begründen, nicht Ätch selbst einen tödlichen Schlag, denn der Untergang Rußlands würde auch Euch mit sich reißen! Berlin, 2. Juli. Liverpool Post schreibt am 22. Juni, daß die Verwirrung in Rußland ernste Folgen sür die Ernte haben zu sollen scheine. Eine ernstliche Hungersnot stehe bevor. Das englische Blatt leitet daraus >ie Notwendigkeit einer russischen Offensive ab. Die Maffendefertatio» im russische« Heer. Don der schweiz. Grenze, 2. Juli. (z. K.) Nach schweizerischen Berichten aus Petersburg berichtet die Zeitung „Nowosti", daß die Zahl der in der Zeit vom 15. März bis 15. Juni desertierten russischen Soldaten und Offiziere rund 3 Millionen betrug. Einzelne Formationen, besonders solche an der Riga- und Dünafront Bestar hätten bis 3/z ihres Bestandes eingebüßt. Französische Friedenspropaganda. Bern, 2. Juli. „Nouvelliste de Lyon" meldet aus Paris: Die Polizei beschlagnahmte vor einigen Tagen Nummern der Zeitung „Libertaire" mit besonders heftigen Artikeln für friedensfreundliche Propaganda. Das gleiche Blatt meldet, daß es kürzlich in einer Sitzung des Heeresausschusses des Senats zu einem heftigen Zwischenfall zwischen Clemenceau und Malvy gekommen sei. Clemenceau habe im Aufträge des Heeresausschusses Aufklärungen über die friedensfreundliche Propaganda und die dagegen getroffenen Maßnahmen gefordert. Ribot erklärte, der Ausschuß müsse sich an Malvy wenden. In der darauffolgenden Sitzung erklärte Malvy, man könne die streng geheimen diplomatischen Aktenstücke der Sicherheitspolizei nicht bekanntgeben, woraus im Heeresausschuß große Bewegung entstand. e Ans der Rede Lloyd Georges. London, 2. Juli. Lloyd George führte in einer Rede aus: Wir haben so große Vorräte an Munition, daß uns selbst die deutschen Unterseeboote nicht der zu einer glücklichen Beendigung des Krieges erforderlichen Munition berauben können. Von Anfang an habe ich die Anschaffung schwerer Geschütze und einer möglichst großen Zahl von Hilfsmitteln zur Zerstörung der mit Drahtverhauen versehenen feindlichen Schützengräben gefordert. Zweifellos hat die Tatsache, daß wir eine solche Anzahl von Kanonen des größten Kalibers und einen solchen Ueberfluß an Munition haben, uns ermöglicht, Menschenleben zu sparen. Wir haben die gewaltige deutsche Armee unter die Erde getrieben und es muß eine große Erniedrigung für das deutsche Heer sein, daß es sich in Erdlöchern verstecken muß. Das ist eine Kaninchentaktik und bedeutet, daß wir das Gefühl der Unterlegenheit in jed« Pore des deutschen militärischen Geistes hineintrerben. (Beifall.) Die politischen Grundsätze von 1870 mit Elsaß- Lothringen erklärte der Redner weiter, sind heute noch dieselben. So Italien, das mit seinen Volksgenossen vereinigt zu sein wünscht, so ist es mit den Polen, die wieder den Weg zu nationaler Unabhängigkeit bcschreiten walbm Es ist ein langes Ringen, das hat man schon immer gewußt. Gleichviel, mit Ausdauer und unbeugsamem Wib len werden wir siegen. Die englische« Agenten an der Arbeit. Berlin, 2. Juli. Nach einer Reutermeldung aui London vom 2. Juni berichteten Bnchanan und Hender» son, daß ihr Versuch, eine russische Offensive durchzusetzen» von Erfolg begleitet gewesen ist. Russische Kommandeure haben verschiedentlich gegen diese Einmischung H protestiert und ihre Kommandos niedergelegt. Englisch« ^ ^ und französische Offiziere haben dafür die Kommandos, ' W ü n z e übernommen. , Z ÄKckehr 1 Mi-) 6 enz dl an den Der tiefe Eindruck in Spanien. Berlin, 2. Juli. Im Madrider Abc schreibt BaqD bastro: „In dem See-Viereck zwischen den Ecken Rains- I gate, Dover, Calais und Ostende beweisen die Deutsches was man mit kluger Ordnung und unerschrockener Tapfer-/ keit zur See leisten kann. Sie stärken ihr Ansehen ff beneidenswerter und bedrohlicher Weise gegenüber der ausposaunten britischen Seeherrscksaft. Außerdem darf man nicht überiehen, daß solche Vorstöße den deutsches U-Bootkrieg begünstigen, denn sie gewähren dem U-Boot» eine größere Handlungsfreiheit in dem von Zerstörers häufig besuchten Gebiet." Der erste amerikanische Truppentransport. Basel, 30. Juni. Von den zwei errichteten Divisionen amerikanischer Truppen ist soeben das erste Kontingent in Frankreich eingetroffen. Basel, 1. Juli. „Havas" meldet aus Paris: Das amerikanische Geschwader, das mit dem ersten amerikanischen Truppenkontingent in Frankreich eintraf, bestanH aus zahlreichen Transportdampfern und einer mächtiger Zerstörerflotte. Das Geschwader wurde auf hoher von einer Hafenkorvette mit Vertretern der französisi Zivil- und Militärbehörden und der Presse an Bort empfangen. Die gelandeten amerikanischen Truppen bestehen aus Soldaten, die bereits auf den Philippinen, aus Kuba und in Mexiko gekämpft haben. kämpf der Leitu Dochten l unserer i -ff Aus China. London, 2. Juli. Das Reutersche BNrean meldet aus Shanghai, daß her junge Kaiser Hsuantung seine Thronbesteigung verkündet hat. Peking, 1. Juli. (Reuter.) General T s ch a n g Sch un, der Führer der Militärpartei, suchte am 1. Fuli 3 Uhr morgens den Präsidenten auf und verlangt^ seinen Rücktritt, wobei er ihm die bereits mitgeteilte Meldung machte, daß der Manschu Kausen Hsuantung de» Thron wieder bestiegen habe. ' ^ Ms Stadt und Land. Adelsheim, 3. Juli 1917. — Beschlagnahme und Vestandserhebung von Stab-,Form- und Moniereisen. Am 7. Juni 1917 ist im Deutschen Reichsanzeiger eine Bekanntmachung des Kriegsministeriums erschienen, durch die sämtliche vorhandenen und neuerzeugten Mengen an Stab-, Form- und Moniereisen beschlagnahmt werden. Die Bestimmungen deff Bekanntmachung treten mit Beginn des 18. Juni 1917 in Kraft. — Am 25. Juni 1917 ist eine Bekanntmachung veröffentlicht worden, durch welche alle gebrauchte und ungebrauchte Kautschuk- (Gummi-) B i l l a r d b a n d e in vulkanisiertem und unvulkanisiertem Zustande beschlagnahmt wird, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob sie sich in Billarden oder Teilen von Billarden befindet oder nicht. Trotz der Beschlanahme ist die Benutzung der Billardbande in Billarden' zum Zweck des Spielens erlaubt. Alle Einzelheiten ergeben sich aus dem Wortlaut der Bekanntmachungen, deren Veröffentlichung in der üblichen Weise durch Abdruck im Amtl. Verk.-Blatt erfolgt. - Wir machen auf die Bekanntmachung im Amtl. Verk.-Blatt über angeordnete Anmeldung von gefällten Nadelrundholz mit einer Zopfstärke von 10 cm aufmerksam. — Nlcht mehr vermißt ist der Sohn des Landwirts Ehr. Fink, sondern, wie er mitteilt, ist er tzr französische Gefangenschaft geraten. — Mit dem Eiserne« Kreuz 2. Klaffe ausgezeichnet wurde Wendelin Schäfer, Sohn des Karl Schäfer dahier, für hervorragende Tapferkeit in einer der letzten 1 großen Schlachten. Unfern Glückwunsch zur wohlverdienten Auszeichnung. — Berichtigung. In dem unterm 27. Juni veröffentlichten Verzeichnis der Sieger beim Wehrturnen ist im Dreikampfe Karl Ahlschwede, Ruchsen, mit 19 Punkten an 5. Stelle zu setzen, statt Hermann Heck, Stein a. K. — Kohlenversorgung. Am Samstag Nachmittag fand im Ministerium des Innern in Karlsruhe die 13- Pressekonferenz statt. Minister des Innern Freiherr von Bodman präsidierte die Konferenz. Geh. Oberregierungsrat Dr. Schneider sagte in derselben über die Kohlenversorgung, es sei beabsichtigt, die Förderung der Kohlen möglichst zu heben. Eine weitere Einschränkung des Kohlenverbrauchs erscheint trotzdem wahrscheinlich. Vor allem muß der Hausbrand, der im Frieden etwa 10 Prozent der Förderung in Anspruch nahm, eingeschränkt werden. In Baden will man den günstigen Wafferstand des Rheins zur Einfuhr der Kohle möglichst ausnützen; die badische Regierung unternahm auch bereits bei den zuständigen Reichsstellen in Berlin Schritte, damit jetzt möglichst große Kohlenmengen auf dem Wasserwege nach Baden befördert werden. Die antransportierten Kohlenmengen sind auch schon erheblich gestiegen, entsprechen aber noch nicht den notwendigen Mengen. Schließlich dürste auch eine gewisse Holzknappheit austreten, was auf den zunehmenden Mangel an Arbeitskräften zurückgeführt werden muß. — Wir meinen, um auch der Holzknappheit zu steuern, sollten die Gemeinden in unserer holzreichen Gegend recht bald an weiteres Fällen denken, so daß man, wenn wirkliche Kohlennot eintreten sollte, sich wenigstens mit Holz vorsehen könnte. (-) Eberstadt, 1. Juli. Obergefteiter Wilhelm Hey der, Sohn des Gemeinderat Heyder, welcher im Fuß-Artl.-Batl. 61 steht, erhielt für seine besondere Tapferkeit vor dem Feinde das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Hiermit hat jetzt der dritte Sohn des Gemeinderats Heyder, wie die beiden andern, nicht nur Beförderung sondern auch eine Auszeichnung verliehen bekommen. Wir gratulieren den Helden, mögen alle gesund in die Heimat zurückkehren. mit 3 U Wmen i Kräteüb »annen 1 Hindernd Selwurf Las E Fünf - K« 73'/z P 3. Paul terburl «nd Lau Entfernm 2. 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