Erßhemr täglich, außer Sonn- UN- ^ Zeierlogs « Seetsr Monatlich. . - pfg. vierteljährlich . Mk. - ^ frei in« Haus geliefert j IMS Soxberger Mzeiger Gelesenftes Tageblaü oes ba-ifthea öautaaües ftnzeige« wer-en mir Pfennig per einfpaltigr Zeile berechnet. ' Sei mehrmaliger flustiahmr KabaA , Postscheck - Konto 4024 . karlsruh« Hauptanzeigeblatt für Sie Sezirke Melsheim, Hoxberg u. deren Umgebung ULZholzfubmWons- un» verstrigerua-s-Mzeiger für Sen GSenwalS LLKLSL'LÄ- «r. 182 Druck und Verlag: Buchdruckerei Adelsheim, Adolf Heppeler Telefon No. 18 Adelsheim, Mittwoch. 8. August 1917 Verantwortlich: A. Heppeler in Adelsheim. Jahrg. 41. WTB. Großes Hauptquartier, 7. Aug. (Amtlick Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: ^ In Flandern war die Kampftätigkeit der Artillerien nur vorübergehend in einigen Abschnitten lebhaft. Fm Trichterfeld kam es mehrfach zu Zusammenstößen von Erkundungsabteilungen. Im Artois lag starkes Feuer auf den Stellungen Kuschen Hulluch und der Scarfie. Heeresgruppe deutscher Kronprinz: - Vorstöße oldenburgischer und württembergi- 'scher Sturmtrupps in die Schlucht von Bessy (nördlich ^ der Straße Laon—Soisfons) und bei Berry-au-Bac an ' der Aisne brachten uns Gewinn an Gefangenen und Beute. Qettlicher Kriegsschauplatz: Front des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern: Tie Lage ist unverändert. Front des Generaloberst Erzherzog Joseph : Jin Sereth- und Suczawa- Tal wurde kämpfend Boden gewonnen. Auch im Gebirge ging es trotz zähen feindlichen Widerstandes vorwärts. Erneute rumänische Angriffe am Mgr. Casinului und beim Kloster Lepsa (im Putnatal) brachen verlustreich zusammen. Front des Generalseldmarschalls von Mackensen: Zn örtlichem Angriff stürmten preußische und bayerische 5'egimenter die russischen Stellungen nördlich von Focsaiu. 1300 Gefangene, 13 Geschütze -und zahlreiche Graben Waffen wnrd a eingebracht. Mazedonische Front: Keine größeren Kampfhandlungen. Der Erste Generalquartiermeister: Ludeudorsj. «- - Noch sind die schweren Nachwirkungen der Niederlage in Flandern von den Engländern nicht überwunden. Obgleich das Wetter sich wieder aufgehellt hat und kein Hindernis für die angekündigte Fortsetzung des Kampfes mchr bilden kann, ist es bis jetzt ruhig geblieben, von einzelnen Patrouillcngefechten ^gesehen. MS dieser Tatsache spricht mehr, alS aas der sSrrasien und schönsten e Lloyd Georges, »ach dessen Behauptung er sowohl General Lara über den Berlanf und Erfolg der lep- Jeindliche Arüder. Roman von Jost Freiherrn von Steinach. v Es ist doch klar, daß Du für Deine alten Tage versorgt sein möchtest. Nun denn, Goswin, steh her," und dabei wies er auf das vor ihm liegende Aktenstück, «was Du hier siehst, ist Hhts mehr und nichts weniger als mein Testament." «Dein Testament?" fragte der andere aufs höchste in- -testiert. «Ganz recht," wiederholte der Freiherr lächelnd, «mein Te- skunent i" «Aber Du sagtest mir doch —" ^ «Ebenfalls richtig. Ich sagte Dir, daß mein Testament *uf dem Gericht liege. Jawohl, da lag es bis jetzt; wie Du weißt, war darin meine Frau als Universalerbin aufgeführt, - während ich meine drei Söhne auf Pflichtteil gesetzt hatte. ; Doch seit der letzten Geschichte mit Otto, wobei er sich so unverantwortlich benommen, drängte mich meine Gattin, ihn Ganz zu enterben, wozu ich nach Lage der Dinge ja auch ge- i Mich berechtigt war!" , Bei diesen Worten lächelte er sein und bemerkte: «WaS s-gst Du denn dazu?" „Ich?" meinte der andere fast erschrocken. «Du mußt doch An besten wissen, was Du zu tun hast. Ich bitte Dich drin- gend. ich beschwöre Dich, mein Freund, mich nicht in diese *kin internen Familienangelegenheiten mit zu verwickeln." Dabei lugte er aber doch voll kaum zu verhehlender Neugier nach dem so überaus wichtigen Dokument, das nicht > nur das künftige Schicksal der Familie Ranzenberg, sondern : vielleicht auch sein eigenes barg. «Ich habe mir also das Testament zurückgeben lassen," fuhr der Freiherr fort, «um es entsprechend zu ändern. Ich hoffe, auch Du wirst mit mir zufrieden sein. Und . sehr erstaunt," fügte er geheimnisvoll hinzu, »ich sage Dir, aufs ! höchste erstaunt." Goswin war über diese dunklen Andeutungen so in Erre» . tzung geraten, daß er am liebsten seinem Gegenüber, das ihn Io auf die Folter spannte, das Dokument aus den knöchernen Händen gerissen hätte. Bon früh auf gewohnt, den Weltmann vie zu verleugnen, faßte er sich jedoch und sagte nur: «Du ten Offensive sehr befriedigt sei» sollten, — An dem ! Fromknie bei Soissons haben uiürttcmberaijÄe und olden- ! burgische Sturmtrupps den Franzosen w»eo«^ eise Schlappe beigebracht; Gefangene und sonstige KriepStzvute brachten die schneidigen Feldgraue» zurück. Buch surr» irr ! der Moldau bei Fvcsani, in dem Tal des S-rrth, haben ! bayerische und preußische Truppen einen alänzmrdeu Erfolg zu verzeichnen. Schon seit einiger Zeit wurde hier hin- und hergeplänkelt: die n:mänißch-iu.jjischc- Lntla- stungsofsensive im Putnatal, die inzwischen bekanntlich auch zum Stillstand gekommen ist, schlug ihre Welle» bis in die südlichsten Ausläufer der Front. Feldmarschall Mackensen hat wie d er zaudernde Fabius sich zunächst «ms eine ruhige Beobachtung des Feindes beschränkt. Als er aber den rechten Augenblick erspähte, schlug er los. So wurden am 6. August die russischen Stellungen nördlich von Focsani im Sturm genommen. 1300 Gefangene uild 13 Geschütze mit vielem anderen« Gerät sind den Unsrigen in die Hände gefallen. Von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer, kann man sagen, hat nun das russische Heer seit mitte Juli Schlag auf Schlag krlittcn. Die Ereignisse im Westen. Der französische Bericht. . WTB. Paris, 7. Aug. Heeresbericht von gestern nachmittag: In Belgien veränderte sich die Lage nicht. Deutsche An- griffsoersuche östlich der Meierei Mossy, in der Gegend von La Bovelle, im Wald von Avocourt und im Elsaß jcheiterten im Feuer. Das Arttlleriefeuer ist in diesen verschiedenen W- schnitten zeitweise ziemlich lebhaft. Abends: Ziemlich rege Tätigkeit der beiderseitigen Artil- > lerie in der Champagne, in der Gegend von Les Monts und aus den beiden Maasufern, insbesondere in den Abschnitten von > Avocourt und Louvement. ! Der eng ' " e Bericht. ! WTB. London, 7. Aug- Englischer Heeresbericht vom 6. 8. nachmittags: Gestern abend griff der Feind wieder bei Hollebeke an. Er wurde aber zurückaetrieben, bevor er unsere Linien erreichte. Ein weiterer Angriff, der unter dem Schutz schweren Sperrfeuers gegen unsere Stellungen von Westhoeb unternommen wurde, hatte ebensowenig Erfolg. Nachts wurde ein deutscher Stoßtrupp östlich von Epechy abgewiesen. Abends: Der Feind versuchte frühmorgens einen Angriff nördlich von Arleux zu machen. Die Truppen wurden durch Gewehr- und Masthinengewehrfeuer vor unseren Linien aus- gehalten und mit Verlust abgeschlagen. Wir schoben heut« unsere Linie südwestlich und westlich von Lens leicht vor. Ge- > ! stern nachmittag konnten unsere Flugzeug« nach mehreren Tagen , oer Untätigkeit wieder erfolgreiche Bombenangriffe und an- > dere Arbeit ausführen. 5 feindliche Flugzeuge wurden zwn Absturz gebracht. Eines der unsrigen wird vermiß. » Neues vom Tage. Der alte Geist lebt noch. Berlin, 7. Aug. Auf das Huldigungstelegranm der Versammlung zur Gedenkfeier des 4. August i» Reichstag sandte der Kaiser an den Präsidenten Kämm eine Antwort, in der er sagt: Der Geist, der vor drei Fahren in unvergeßlicher Weise aus der Tiefe der VolV- seele hervorbrach und unser Volk zu den ungeheuren Leistungen dieses Krieges einigte, lebt auch heute noch unter uns fort. Er bewährt sich, wenn noch in diesen Tagest unsere tadesmutigen Kämpfer unter der Führung großer Feldherrn unerhörter Angriffe Herr geworden sind und wenn in der Heimat trotz Sorge und Entbehrung so mannhaft dnrchgehalten und so zielbewußt erfolgreich gearbeitet wird, wie es mir soeben in dem treuen, zu neuem Leben erblühenden O st Preußen entgegengetreten ist. Iw Gedenken an die in drei schweren Jahren bewährte und gestählte Kraft unseres Volkes bin ich sicher, daß es ernst aber furchtlos und sieghaft, innere Meinungsverschiedenheiten überwindend, ausharren wird bis zu einem Frieden, der die Ehre und Größe unseres Vaterlandes und eine sichere und glückliche Zukunft verbürgt. Wilhelm. Teuerungszulage«. Berlin, 7. Aug. Die Kriegsteuerungszulagen für Beamte in Preußen und im Reich sind folgendermaßen festgesetzt: Verheiratete planmäßige Beamte mit einem Kriegseinkommen bis zu 13000 Mk. (ohne Wohnungs- geldzuschuß) erhalten entsprechend den vier Tarifklassen jährlich 360, 540, 720 und 900 Mk. Dazu tritt für jedes Kind, das sich noch in Schul- oder Berufsbildung befindet oder aus sonstigen Gründen (Krankheit usw.) von den Eltern unterhalten wird, bis zu 10 Prozent dieser Grundbeträge. Tie unverheirateten planmäßigen Staatsbeamten mit einem Kriegseinkommen von nicht mehr als 6000 Mk. erhalten 300 Mk. jährlich in allen Tarifklassen. Die Diätave werden behandelt wie die planmäßigen Beamten der Tarifklasse, in der der Angestellte »uerst zur Einstellung gelangt. Die Lohnangestellten höherer Ordnung werden entsprechend der Art ihrer Tätigkeit eingeteilt. Für eine gleichmäßige Berücksichtigung der Volksschullehrer sind Staatsmittel bereitgestellt. Auch die Gewährung von Zulagen an Geistliche ist in die Wege ! geleitet. > Man Kauris nicht Alle« recht machen. Berlin, 7. August. Der „Vorwärts" äußert sich > kritisch zu dem neuen Aemtertansch. Er faßt sich dahin wirst es schon recht machen, Kuno, ich vertraue mich vollständig Deinem Hochsinn und Deiner unverbrüchlichen Freundschaft an." «Und Du tust ganz recht daran," versetzte der Freiherr, indem er das Schubfach seines Schreibtisches öffnete und das Testament darin verschloß. Noch eine Weile plauderten sie von allem Möglichen, wobei aber der Hauptanteil der Unterhaltung dem witzigen Goswin zufiel, doch plötzlich erklärte der Freiherr, daß er furchtbar übermüdet sei, und daß er sich doch lieber zu Bett legen wolle. Besorgt schaute ihn der ehemalige Kamerad an; so erinnerte er sich, noch nie den, wenn auch in der letzten Zeit von Sorge und Kümmernissen gequälten, doch trotz alledem immer lebensfrohen Mann gesehen zu haben. Alle seine Besorgnis aber verscheuchte der Alte als unbegründet, und so blieb ihm nichts anderes übrig, als dem Wunsche seines Freundes zu willfahren und für heute Abschied zu nehmen. «Ich muß aber doch diesen Otto gelegentlich darauf vorbereiten, was ihm nach dem Tode seines Vaters beoorsteht," murmelte er beim Hinausschreiten. «Denn wie ich ihn kenn«, ist er eine sehr dankbare Natur, dankbarer als die anderen Söhne, von denen ich sicher nicht das Geringste zu erwarten habe. Am besten wäre es vielleicht sogar —" Er wagte gar nicht, das Ungeheure bis zu Ende zu denken, sondern hüllte sich fester in seinen schon ziemlich abgetragenen Paletot und schritt in die sturmdurchtobte Nacht hinaus. In den Fenstern der Ranzenbergschen Villa erlosch ein Licht nach dem andern, und bald lag daS ganze Gebäude wie ausgestorben da. Der Herbststurm rüttelte an den Fenstern und wirbelte die welken Blätter der Platanen im Garten durcheinander. Dann zerriß das Gewölk und der Mond zog mit seinem bleichen, totenfarbigen Licht daraus hervor. Menschenleer lag die Straße da, die ganze Stadt ruhte von der Arbeit aus, und keiner ahnte, daß dort im ersten Stock am Eckfenster ein müder Mann mit dem Tode rang, ohne noch die Kraft zu besitzen, einen Hilferuf auszustotzen oder sich den eisernen Krallen des Todes entwinden zu können. 2. Kapitel. Am nächsten Morgen schon verbreitete sich mit Blitzesschnelle die Kunde in der Fabrik, daß in der vergangenen Nacht der verdienstvoll« Leiter des ungeheuren Unternehmens plötzlich verschieden sei. In den weiten Höfen der Fabrik bildeten sich überall Haufen von Arbeitern, die über den unvorhergesehenen Fall debattierten und über die zukünftige Wendung der Dinge ihre oft voreiligen Schlüffe zogen. Allgemein gab sich in den Reden eine gewisse Besorgnis kund. Der alte Freiherr war wegen seiner humanen Gesinnung und seines vornehmen Charakters sehr beliebt gewesen, während man seinen Sprossen im allgemeinen nichts gutes zutraute. Wer würde jetzt die Leitung in die Hand nehmen? Das war die große und für die Angestellten besonders wichtige Frage. Die früheren Chefs hatten sich längst von den Geschäften zurückgezogen und kamen gar nicht mehr in Betracht; sie hoben am Ende jedes Jahres ihre nicht unbeträchtlichen Zinsen ab und ließen im übrigen den lieben Herrgott einen guten Mann sein. Wenn aber Hans, der zweite Sohn des Verstorbenen, die Sache in die Hände nahm, dann gnade Gott allen Angestellten, aber auch gnade Gott dem ganzen, so mühsam aufgerichteten Unternehmen. Herr Hans Freiherr von Ranzenberg war im ganzen Etablissement, abgesehen von einigen Strebern, die im Trüben fischen wollten, wegen seines Hochmuts und Dünkels tief verhaßt, wozu noch erschwerend hinzukam, daß man ihn, wohl mit Recht, der völligen Unkenntnis in den wichtigsten, den Betrieb anlangenden Angelegenheiten zieh. Ferner kannte man seinen nichts weniger als soliden Lebenswandel wohl, und die Bürobeamten konnten aus Erfahrung ein Lied davon singen, wie groß das Interesse des Herrn HanS für das Weltetablissemem seines Vaters sei. So machten sich denn allenthalben Stimmen bemerkbar die der Zukunft der mächtigen Firma ein schlimmes Progno- stikon stellten. Schließlich beruhigte man sich aber bei dein Gedanken, daß der alte Freiherr, der seine Söhne mindestens ebenso gut gekannt hatte wie sie, schon in seinem Testameul das Richtige angeordnet haben würde, was sowohl im Interesse seiner Familie wie in dem des Welthauses, wie schließ lich iu dem der Arbeiterschaft liege. Während man hier also schon eifrig die Zukunft besprach, war man in dem Heim deS Bereioigten noch bei den Sorgen der Gegenwart. 238,20 Zusammen: Ob die Regierung für die drohende Feindschaft von rechts die Freundschaft der Mittelparteidn und der Linken eintauschen wird, steht dahin. Was vor allem die Sozialdemokratie betrifft, so ist eine grundsätzliche Gegnerschaft schon dadurch gegeben, daß sich die neue Regierung abermals als eine Beamten- und Obrigkeitsregierung erweist. Die Sozialdemokratie bekämpft das System, welchem die Regierung ihre Entstehung verdankt, und verlangt seine Ersetzung durch das System der Volksregierung. — Die „konservative" Kreuzzeitung dagegen nimmt Anstoß an der Berufung des Sozialdemokraten Dr. August Müller zum Unterstaatssekretär. — Nur die „Germania", das Zentrumsblatt, ist zufrieden, daß nun der erste Zentrumsmann (Dr. Spahn) eine Berufung ins preußische Ministerium erhalten hat und bemerkt: Der erste Zentrumsmann auf einem preußischen Ministersessel ist ohne Frage der Ausfluß grundsätzlicher Abkehrung von dem alten Vorsatz, daß man in Preußen, um Minister zu werden, konservativ gerichtet sein müsse. Der Reichskanzler — Oberstleutnant. Berlin, 7. Aug. Das Militärwochenblatt meldet! Reichskanzler Dr. Michaelis, Hauptmann d. R. a. D., zuletzt in der Reserve des Leibgrenadierregiments Köniz Friedrich Wilhelm III. (1. brandenburgisches Nr. 8) iß unter Verleihung des Charakters als Oberstleutnant zu der Berechtigung zum Tragen der Uniform des gesamten Regiments bei den Offizieren a la suite der Armee an- gcstellt. Berlin, 7. Aug. Der Kaiser empfing heute nachmittag um halb 5 Ichr im Schloß Bellevue den Reichskanzler und die neuernannten Minister und Staatssekretäre. ' -Im' Die Polen. Krakau, 7. Aug. Der Polenklub beschloß, an der Neubildung der angeblichen parlamentarischen Regierung in Oesterreich sich nicht zu beteiligen. Tie neue Regierung sei als Bearntenministerium zu betrachten, von dem die Erfüllung der polnischen Forderungen erwartet werden. Der Polenklub mache seine Unterstützung der Regierung von der Erfüllung seiner politischen und wirtschaftlichen Forderungen abhängig. (Auch in Oesterreich ist zuviel versprochen worden. Das wird noch manche Schwierigkeiten verursachen. D. Schr.) Ein interessanter Nachtrag. Bern, 7. Aug. Tie hier eingetroffenen englischen Blätter lassen erkennen, daß die im Auslande verbreiteten Berichte über die Rede Lloyd Georges im Unterhaus Pom 1. August folgenden bedeutsamen Saß unterdrückt haben: Lassen Sie mich zum Schluß sagen, ich möchte wohl Missen, ob jedes Mitglied dieses Hauses das Explosiv- Material gewahrt, das um uns her ist. — Dieser mit Hört! Hört! ausgenommen« Saß leitet den letzten Teil der Rede ein, in dem Lloyd George das Haus förmlich beschwört, nicht den Rücktritt Hendersons zu verlangen und bezeichnend ausruft: Wenn wir anfangen, uns aufzulösen, einen wertvollen Kollegen nach dem andern in die Arme derer zu werfen, die für pazifistische Ziele kämpfen, dann verzweifle ich wirklich an unserem Sieg. Englische Klagen über de» Tanchbootkrieg. - Bern, 7. Aug. „Daily Mall" beklagt, daß die britische Handelsflotte seit anfangs Februar 600 Schiffe verloren habe. Das Blatt schreibt über den Bau von Ersatzschiffen: Ist denn der Bau von neuen Schiffen, die ihrerseits wiederum zu ihrer Zeit versenkt werden, der einzige Weg, die Tauchboote zu schlagen? Zwei Jahre haben wir es mit der Defensivtaktik gegen die Tauchboote versucht. Diese Taktik ist heute bankerott. Die „Commander Bellairs"" hat neulich nachgewiesen > daß etwa 10000 Fahrzeuge der Alliierten sich gegen eine Anzahl deutsche Tauchboote zu wehren versüchen, die vermutlich zu keiner Zeit 70 bis 80 übersteigt. Das Kriegskabinett und die Nation müssen sich die Frage vorlegen, ob diese Defensivtaktik fortdauern soll, bis sie den vollständigen Zusammenbruch herbeiführt, oder einer anderen Platz machen soll, so lange es noch Zeit ist. Clemenceau als Ministerstnrzer. Berlin, 7. Aug. Wie dem „Berliner Lokalanzeiger" berichtet wird, wird Clemenceau immer schärfer und spricht von ihm bekannten Geheimnissen, deren Enthüllung das überlegene Lächeln auf den Lippen der obersten Machthaber Frankreichs ersterben lassen könne. Gens, 7. Aug. Tie „Humanite" meldet: Die französische Sozialistenpartei der Kammer erklärte am 5. August ihren Austritt aus der Regierungsmehrheit. Die Wirren in Rußland. Petersbnrg, 7. Aug. (Reuter.) Das Ministerium wird umgebildet. Kerenski ist Ministerpräsident und zugleich Kriegs- und Marineminister. Havinhow ist Direktor des Kriegsministeriums und Lebede Direktor des Marineministeriums. Negrasow behält das Frnanz- portefeuille als Vizepräsident des Ministerrats. Terest- schenko wird Minister des Auswärtigen. Das gesamte europäische Rußland im Kriegszustand. Schweizer Greuze, 7. August, (z. K.) Die Basler Blätter berichten über den Haag aus London. Laut der „Morningpost" Unterzeichnete Kerenski ein Dekret, welches das gesamte europäische Rußland im Kriegszustand erklärt. Schwere Meutereien ukrainischer Regimenter. m, ?*ßweizer Greuze, 7. August, (z. K.) Schweizer Blwtter berichten aus Petersburg: Aus Kiew wird ge- meloet, daß sich die in der Umgebung Kiews stattionierten ukraumchen Regimenter neuerdings weigerten, an die Front zu gehen. Sie drangen ins Innere der Stadt Kiew ein und führten die Milizwache ab. verhafteten den Stadtkommandanten und besetzten das Generalkommando. Nach Besetzung des Zeughauses drangen meuternde Truppen in das Haus des Oberbefehlshabers des Kiewer Bezirks, Oberutskow, und zerstörten die ganze Einrichtung und wichtige Akten, darunter die Strasliste ukrainischer Regimenter. Als ein Regierungsksmmissar die Meuternden zu beruhigen suchte, wurde er meuchlings erschossen. Der Artillerieverlnst der Russen Schweizer Grenze, 7. August, (z. K.) Die „Basler Nachrichten" melden aus Paris: Der Petersburger Korrespondent des „Matin" berichtet, daß beim Rückzug aus Galizien 70 schwere und 150 leichte Geschütze verloren gingen. Ein politischer Mord in Finnland. Bo« der schweiz. Srenze, 7. August, (z. K.) Der Berner „Bund" berichtet aus Petersburg: Der Kommandant von Koska in Finnland, Oberst Grosmeiko, wurde in seiner Wohnung ermordet aufgefunden. Gewaltige Kriegsftenern in Amerika. Washington, 6. Aug. Der Finanzausschuß des Senats schlägt die Ausbringung von 2 006 970 000 Dollars (rund 8 Vs Milliarden Mark) durch Kriegssteueru vor Kriegserklärung Chinas. Nenhork, 7. Aug. „Associated Preß" meldet aus Peking: Der Präsident hat am Donnerstag den einstimmigen Beschluß des Kabinetts gutgeheißen, Deutschland und Oesterreich-Ungarn den Eciea zu erklären. Der Lehrling Lehrt sich gegen seine« Lehrmeister. Paris, 7. Aug. Der in Paris sich aufhaltende Chef des chinesischen Generalstabs" erklärte einem Vertreter des Blattes „Excelsior": China werde zwei Divisionen senden, die im nächsten Frühjahr aus französisches Gebiet kommen werden, um an der nächsten Offensive tell- zunehmen. Außerdem werde China der Entente viel Arbeitskräfte Zufuhren. Aus Stadt und Land. Adelsheim, 8. August 1917. — Die Regelung des Absatzes von Tannen» und Fichtenholz und Preisfestsetzung dafür. Durch Verordnung vom 11. Juni 1917 (Gesetzes- und Verordnungsblatt Nr. 49 Seite 203) hat der Herr stell», kommandierende General des 14. Armeekorps folgendes bestimmt: Der Verkauf des Nadellangholzes (Stämme und Abschnitte der Tanne und Fichte aller Klassen) gefällt oder ungefällt, in aufbereitetem oder nicht aufbereitetem Zustande ist bezüglich aller Waldungen des Befehlsbereichs ohne Unterschied des Besitzers bis auf weiteres verboten. Jeder Waldeigentümer und Waldinhaber ist verpflichtet, jede zum Verkauf fertiggestellte Holzmenge und jeden beabsichtigten Verkauf von Holz auf dem Stock bezüglich der genannten Hölzer dem Großh. oder städtischen Forstamt dem die betreffenden Waldungen forstpolizeilich zugeteilt sind, sofort unter Angabe der jeweiligen Nutzungsmasse schriftlich anzumelden zwecks Weitergabe an die Kriegsamtstelle Karlsruhe, welche das angemeldete Holz an die in Betracht kommenden Abnehmer zum Ankauf überweist. Dem Verkauf sind die von der Kriegsamtstelle in der gleichen Nummer des Gesetzes- und Verordnungsblattes veröffentlichten Preise und Bedingungen zu Grunde zu legen. Jede Zuwiderhandlung sowie die Aufforderung oder Anreizung hierzu ist strafbar. — Warum den« in die Ferne schweife« . . . Von Zeit zu Zeit stellen sich bei uns auf dem Lande Vertreter von auswärtigen Inkasso-Geschäften ein, um die Geschäftsleute zu animieren, die schlecht eindringlichen Forderungen ihnen zum Einziehen zu übertragen. Die Redegewandtheit der Herren und die in ziemlich sichere Aussicht gestellte Einbringung der „faulen Forderungen" veranlaßt dann manchen Geschäftsinhaber, sich dem Jnkasso- büro auf einige Jahre zu verschreiben. Da heißt es dann aber, im Voraus zu berappen. Wir wollen nicht abstreiten, daß sich derartige Büros große Mühe geben, die faulen Schuldner an ihre Verpflichtung gegenüber den Lieferanten zu erinnern; aber Unmögliches können sie auch nicht möglich machen, denn bekanntlich hat auch da, wo nichts ist, selbst der Kaiser das Recht verloren, sagt der Volksmund. Doch die jährliche Gebühr ist man los, die gespart worden wäre, hätte man einen einheimischen Rechtsanwalt oder Rechtskonsulenten mit dem Eintrieb der Forderung betraut. — Sternschnuppen. Der Monat August gehört zu den Monaten, die uns die schöne Erscheinung der Sternschnuppen erblicken lassen und zwar besonders in den Nächten vom 9. bis 14. August. Dieselben scheinen aus dem ganz oben im Nordosten in die Milchstraße hineinragenden fünfsternigen Sternbilde des Perseus auszustrahlen und haben daher den Namen Perseiden erhallen. Ihr Maximum tritt am 10. August in Erscheinung. Die Perseiden zeigen sich besonders zahlreich in den späten Nachtstunden. Der berühmte italienische Astronom Schiaparelli hat sie als Teile des Kometen 1862 III erkannt. Sie bilden nicht nur eine interessante Himmelserscheinung, sondern haben auch unsere Kenntnis von der Höhe unserer Erdatmosphäre erweitert. Es ist nämlich gelungen, die Höhen ihrer Entzündung und ihres Verlöschens zu berechnen und hieraus hat man wieder schließen können, daß sich dünnste Schichten unserer Erdatmosphäre noch in der, enormen Höhe von 500 Kilometern vorfinden müssen. Während man früher über die Sternschnuppen recht im Unklaren war, ist man nun über sie völlig unterrichtet. Es sind Weltkörperchen, die gleich unserer Erde im Weltenraume sich bewegen und die, wenn sie mit unserer Erdatmosphäre in Verbindung kommen, ins Glühen geraten, leuchten. — Die rumänische Ernte. Me Ernte- und Druscharbeiten im besetzten Gebiet Rumäniens schrien erfolgreich voran. Der Weizenschnitt hat sich ohne Reibungen vollzogen. Mit dem Drusch ist überall begonnen. Das Ergebnis verspricht zum mindesten eine Mittelernte. Ter Mais hatte im Mai wegen Trockenheit noch zu großen Besorgnissen Anlaß gegeben, jetzt ist im ganzen Lande infolge reichlichen Mäzens eine Lute Maisernte zu erwarten. Das Ergebnis der Rapsernte war nicht hervorragend, dagegen verspricht die Sonnenblumenernte gut zu werden. Tie Erbsenernte ist zufriedenstellend. Auch die Bohnenernte, die Ende August beginnt, verspricht gute Ergebnisse. Sehr gut stehen auch die Weinberge, so daß mit einer vollen Weinernte gerechnet werden kann. Die Obsternte dagegen, besonders die Pstaumenernte, hat durch Schädlinge stark gelitten. — Verzinsung der Kriegsgewinnsteuer. In Sachen der Kriegssteuerentrichtung hat das Reichsschatzamt den Landesfinanzbehörden mitgeteilt: „Nach Z 31 wem endw ft) A> bster oblie e r Hähers c -Langes Wchrbahr irns »kig, da Ms. 3 des Kriegssteuergesetzes ist die Verpflichtung, die ^ge hä bis 1. Juli 1917 noch nicht gezahlten Abgabebeträge von diesem Zeitpunkt ab zu verzinsen, ohne jede^ Einschränkung vorgesehen. Sie ist also nicht davon abhängig, ob der Betrag schon am 1. Juli 1917 fällig war, und es kommt nicht darauf an, wann der Kriegssteuerbescheid zugestellt wird. Ties ergibt sich übrigens auch schon daraus, daß die Zinsverpflichtung auch für das 2. und 3., erst am 1. November 1917 bzw. 1. März 1918 fällige Drittel der Abgabe gleichfalls bereits vom 1. Juli 1917 an läuft. Das gleiche würde auch für eine Nachveranlagung zu gelten haben. Durch die Vorschrift des ß 31 Abs. 3 sollte die aus der Zulassung der Zahlung in Teilbeträgen für den Fiskus eintretende Benachteiligung vermieden und es sollte eine gleichmäßige Behandlung der Steuerpflichtigen dahin erzielt werden, daß die Mgabe, gleichviel zu welchem Zeitpunkte sie entrichtet wird, einer einheitlichen Verzinsung unterliegt." — Das Zweimarkstück. Eine ausländische Agentur verbreitet, die Reichsregierung habe das Zweimarkstück auf den 1. Januar 1918 außer Kurs gesetzt, um unter Ausnütznkkg des andauernd steigenden Silberpreises die Münzen ins Ausland zu verkaufen und mit dem Gewinn den Stand des Markkurses zu verbessern. Diese Meldung wird halbamtlich widerlegt. Das Zweimarkstück, das sich leicht durch die bequeme Zweimarknote ersetzen läßt, werde vielmehr zu 50 Pfennig-Stücken umgeschmolzen, da an kleineren Münzen hauptsächlich Mangel bestehe, die sich viel weniger leicht durch Papiergeld ersetzen lassen. Niemand werde Deutschland zutrauen, daß es durch Abgabe seiner Zweimarkstücke ans Ausland der gegenwärtigen Silbernot in den feindlichen Ländern abhelfen wolle, ist doch der Silberpreis in London auf 411/2 ä gestiegen und diese Preissteigerung droht den Zahlungsverkehr mit Indien vollständig zu zerrütten. — Teure Kinderwagen. Ter Verband deutscher Kinderwagenfabrikanten beschloß, am 1. August den Aufschlag für alle Artikel auf I662/3 Prozent zu erhöhen. Lies gilt auch für alle noch rückständigen Aufträge. Verkauft kein ««reifes Obst! Nach Verorift mng des Ministeriums des Innern vom 24. Mai 1916 ist das Abernten, der Verkauf und Kauf von Obst und. Beerenfrüchten — mit Ausnahme der Stachelbeeren — in unreifem Zustand bei Strafe verboten. Gleichwohl sotten grüne Nüsse in Verkehr gebrächt werden. Bei der großen Bedeutung, die den Nüssen für die Oelge- ivinnung zukonrmt, find die Bezirksämter angewiesen, solchen Mißständen nachdrücklich entgegenzutreten. — Sammlung von Frauenhaaren. Der Badische Landesverein vom Roten Kreuz beginnt mit einer Sammlung von, Frauenhaaren und wird in der nächsten Zeit Sammelstellen im Lande errichten. Jnbetracht kommen ausgekämmte Haare, abgeschnittene werden nicht erbeten. Für bestimmte Rohstoffe, deren Einfuhr in der Kriegszeit ausgehört hat, ist Frauenhaar als vorzüglicher Ersatz befunden; es dient zur Herstellung von Treibriemen, Filzplatten und Jsoliermaterial; insbesondere aber findet es für wichtige marinetechnische Zwecke Äs nich Inter Mchtzeit, das übe' Reife ab, (. ) A Oberbries ft) < Sserald AMlhofi sonstige Drstmar ft)- P Med Lhirurge seine Rei Mischen ft) Feldarbe den mit Knabe sl sonnte. «s Geht' ft).' Prüfung Lehrerser schvlkand ft) slugspun wsländi leine Gc ft) Ayamm Hauß zv fingen, 1 sich in d tzerheerr Lamme M Hänj warben, mit Ka, eine Str Hose erh ftiger, oner ten die werden. ft) günstige rmliebsa vten dr wsfeln Reses — Dichtungsringe und dergleichen — Verwendung und iHLÜ. - > »K wes >) r Mgehalti nesrdeok Mste si keine G süß, Kot g der Bedarf an Haar für Kriegszwecke ist äußerst dringend. ^ — Löhnung der vermißten Soldaten. Es besteht vielfach die irrtümliche Meinung, daß die Angehörigen (Ehefrauen, Eltern usw.) eines vermißten oder in Kriegsgefangenschaft geratenen Soldaten ohne weiteres Anspruch auf die Löhnung des Vermißten usw. haben. Dies ist nicht zutreffend. Voraussetzung für die nur am Antrag erfolgende Bewilligung der ganzen Löhnung oder eines Teils derselben ist der Nachweis der Bedürftigkeit des Nachsuchenden. Bei der Ehefrau ist der Nachweis der Bedürftigkeit als erbracht anzusehen, wenn von der Ortsbehörde bescheinigt wird, daß die Frau die reichsgesetzliche Familienunterstützung bezieht und daß die Löhnung des vermißten Mannes zum Unterhalt der Frau dient. Wird hie Ahnung von Eltern oder Geschwistern nachgesucht, st ist außer dem Nachweis der Bedürftigkeit durch eine Bescheinigung der Ortsbehörde noch der weitere Nachweis zu erbringen, daß der Vermißte oder Kriegsgefangene seine Eltern usw .ganz oder überwiegend ernährt hat. Me Gesuche sind an den zuständigen Ersatztruppenteil oder, wen« fieser nicht bekannnt ist, an das für den Wohnort zu- iändige Bezirkskommando zu richten. (-) Voxberg, 6. August. Gestern Nachmittag fand hier dank der rührigen Tätigkeit unseres Gauturnwarts Eiermann unter seiner trefflichen Leitung eine allgemein* Turnstunde in der schönen Turnhalle des hiesige» Turnvereins statt. Die Turnstunde war nicht nur aus des Bezirk, sondern auch aus den Bezirken Wertheim uw Tauberbischofsheim gut besucht. An die flotten Hebung^ der Jungmannen, die mit ganzer Hingabe sich dem We^ turnen widmen, schloß sich eine von vaterländischem Geist gekagene Ansprache des Gauturnwarts mit Ueberreichuvß der Preise an die Sieger bei den Ausscheidungskämpfe» ^berayn und der seitens des Gaues den sämtlichen Teilnehmern a» - (-) dem Wehrturnen gewidmeten Erinnerungsblätter. Oben Zigeune: amtmanu Schwoerer sprach herzliche Begrüßungs- ust «e Lani Dankesworte; anknüpfend an die Worte seines Vorredner» Mitteln ' betonte er die vaterländische Pflicht jedes jungen Deutsche»- ^vch di Körper und Geist zu stählen: drum, wer der Jugendwe? Norden noch nicht angehört, trete bei! Es gilt, uns die Früch» ^ ft) der herrlichen Siege in Flandern und im Osten zu sichern. ^ «ur Up Die zahlreichen Zuschauer waren hochbefriedigt von deMachung Verlauf der prächtigen Turnstunde. Sie ist allen Te> er Ls St, Dsanfi Wsstai -Weine Eistnbak . ft)> strn no n» Lew ») venn V "V, eiw Norden auf «M häu - ft) »chllls tttts B Präsiden hervor- ! gut zu luch die cht gute so daß m. Die at durch er. In hsschak- ch 8 Ä mg, die «betrage de Eingängig, ar, und rbescheid H schon 2. und cz 1918 1. Juli :e Nach- >rift des Zahlung rachteili- Behand- daß die mtrichtet « Agen- veimark- etzt, um erpreises nit dem n. Diese, veimark- narknote cken um- Mangel :geld er- icn, daß land der vern ab- don aus :oht den mtten. deutscher Zen Auferhöhen, äge. Berork- tai 1916 2bst und. eerm — leichwvhl en. Bei e Oelge- gewiese«, eten. Der Damit einer nicht : in Mg" von »ecke und sem berreichunß igskämpf^ rehmern ^ er. Ober' ungs- uB Vorredner Deutsches sugendwE die Frücht sichem- gt von de> allen Teilnehmern ein neuer Ansporn ihre ganze Traft für die J^gendwehrsache einzusetzen. ^ A«s dem Bezirk, 6. August. Eine gesegnete Obsternte ist zu erhoffen. Die viele Arbeit, die uns obliegt, brachte es leider mit, daß mancherorts die tzäume noch nicht genügend gestützt werden konnten. Be- ,'osders auch an den Straßen hängen infolge des starken Hibanges die Aeste der Obstbäume derart stark in die zahrbahn, daß sie nicht nur den Verkehr der Fuhrwerke, Mern sogar der Fußgänger behindern. Es ist dringend aZtig, daß die zu tief in die Fahrbahn der Straßen und Kege hängenden Aeste entweder höher gestützt oder, wo Hes nicht möglich ist, durch kräftige Strohseile oder Stricke Aaufgebunden werden. Diese Maßnahme ist nicht nur N Interesse der Sicherheit des Verkehrs, hauptsächlich zur Nachtzeit, sondern auch der Volksernährung geboten, da das über den Straßen zu tief hängende Obst vor der Mise abgeschlagen wird und für die Ernährung fehlt. (.> Walldürn, 4. Aug. Die Eheleute Adolf Kuhn, Oberbriefträger a. D., feierten heute ihre goldene Hochzeit. (-) Karlsruhe, 6. Aug. Nach einer Anordnung der Eeneraldirektion der Bad. Staatseisenbahn ist in den Mvhoswirtschaften an Soldaten für 3 Pfg. und an sonstige Gäste für 5 Pfg. gegen Abgabe von 50 Gramm Brotmarken 50 Gramm Brot zu verabreichen. (--) Heidelberg, 6. Aug. Jnr Alter von 78 Jahren ist Medizinalrat Tr. Gustav Vulpius, der Vater des Chirurgen Professor Oskar Vulpius gestorben. Er war eine Reihe von Jahren Vorstand der Apotheke im Akademischen Krankenhaus. (-) Oberschwarzach bei Eberbach, 6. Aug. Bei Feldarbeiten warf ein Kriegsgefangener seine Sense auf den mit Futter beladenen Wagen, auf dem ein 8jähriger Knabe saß, den der Kriegsgefangene aber nicht sehen konnte. Tie Sense drang dem Knaben durck das Auge A Gehirn und führte den Tod^herbei. (--) Karlsruhe, 7. Aug. Nach bestandener Wgangs- krüfung wurden am Lehrerseminar 1 in Karlsruhe 31, am Lehrerseminar Ettlingen 27 Zöglinge unter die Volks- schlllkandidaten ausgenommen. (-) Heidelberg, 7. Aug. Ein Hotelier eines Ausflugspunktes in der Nähe der Stadt hat für 8000 Mark msländischen Schinken ohne Marken erworben und an leine Gäste verkauft. Ter Hotelier kam zur Anzeige. (-) Kehl, 7. Aug. Im Rheinhafen geriet beim Arsammenkuppeln zweier Wagen der Hilfsweichensteller Hauß zwischen die Puffer und wurde totgedrückt. (-) Billingen, 7. Aug. In der Gegend von Tros- singen, östlich der Bahnlinie B- u—Rottweil bildet« sich in der vergangenen Woche Windhose, die große Rerheerungen anrrchtete. Sie entwurzelte Bäume, warf Kamine um, deckte Dächer ab und beschädigte mehr als N Häuser, an denen Türen und Fenster zertrümmert wurden. Tie Windhose erfaßte auch eine Frau, welche mit Kartoffelholen beschäftigt war, und schleuderte sie eine Strecke weit fort. Auch in Neufra richtete die Windhose erheblichen Schaden an. (-) Offenburg, 7. Aug. Nach dem Genuß nicht- Lftiger, aber bereits verdorbener Pilze sind hier einige Personen erkrankt. Durch rechtzeitige ärztliche Hilfe konnten die schlimmsten Folgen der Krankheit abgewendet «erden. (-) PfaffeMvciler, A. Staufen, 7. Äug. Die un- Knstige Witterung der letzten Tage hat die Erntearbeil unliebsam verzögert, doch bringen sämtliche Fruchtarten arten durchweg befriedigende Ergebnisse. Auch die Spättoffeln versprechen einen reichlichen Ertrag. Mohn, der Meses Jahr sehr reichlich angebaut wurde, und die ^erreich behangenen Nußbäume werden die große Oel- Ät wesentlich verringern. Me Weinberge weisen im Herbsterträgnis sehr große Unterschiede auf. Aus Württemberg. (-) Oluhausen, 5. August. Bei der am 3. August abgehaltenen Ob st Versteigerung des hiesigen Ge- aÄrdeobstes wurden annähernd 3500 Mk. erlöst der Zentner «rfte sich auf etwa 10 Mk. stellen. So viel hat die hiesige ärine Gemeinde für Obst seit Menschengedenken nicht ge- W, trotzdem der Obstbehang gerade nicht so sehr über- gut ist. (-) Stuttgart, 7. Aug. (Kriegskleingeld.) «s Stadtschultheißenamt schreibt: Die Kassen der Ver- Hrsanstalten sind ermächtigt, Gemeindenotgeld an Zah- Mgsstatt anzunehmen. Es können also die städt. 50 Pfg.- zu Zahlungen an alle Stuttgarter Post- und Hstnbahnkassen verwendet werden. . (-) Stuttgart, 7. Aug. (Leichenländung.) Ge- Wr nachmittag wurde aus dem Mühlkanal in Berg bst Leiche einer unbekannten Frauensperson, die etwa Mt Tage im Wasser gelegen haben dürste, gelandet. (-) Lauffen a. N., 7. Äug. (Hohe Obstpreise.) «knn Verkauf des Gemeindeobstes wurden 8800 Mk. er- W, eine Summe, wie sie in der Höhe noch nie erreicht Wochen ist. Davon entfallen auf die Stadtmarkung 5400 auf die Tvrfmarkung 3400 Mk. Der Zentner Obst 'am häufig bis zu 10 Mk. zu stehen. (-) Ellwangen, 7. Aug. (Der schwäbische ^chulsack.) Der neue Präsident des Kriegsernährungs- amts Berlin (Batockis Nachfolger), der seitherige Ober- kästdent Tr. v. Waldow war in den 80er Jahren des ^gangenen Jahrhunderts als Schüler am Ellwanger ^d-symnasium. ^ Calw, 7. Aug. (Zigeuner Plage.) Einige Mennerhorden sind gegenwärtig eine wirkliche Plage für Landleute. Ganz bedeutende Diebstähle an Nahrungs- ^vrden sein. ^ (-) Neuenbürg, 7. Aug. (Hamsterkontrolle.) Unterstützung der Landjägermannschast bei Ueber- kvüchung des Lebensmittelschmuggels sind militärische - üikiskräste im Bezirk ausgestellt. (-) Münffngen, 6. Aug. Tie jüngsten Regen haben auf der Alb sehr gefruchtet. Der Haber hat stark nachgeschoben und die Wiesen stehen üppig, so daß der zweite Grasschnitt voraussichtlich ebenso reichlich aussallen wird, wie der erste. Me Roggenernte, die bei uns mn 3 Wochen hinter der des Unterlands zurück ist, steht vor der Tür. (--) Altheim OA. Riedlingen, 7. Aug. (Tapfere Frauen.) Drei Frauen von hier haben im Oesterbera zwei Russen gefangen und in den hiesigen Ortsarrest rbgeliesert. (--)' Bom Bodensee. 6. Aug. (Ertrunken.) Zwei Äustauschverwundete, die am letzten Menstag aus französischer Gefangenschaft zurückgekeAt waren, machten von Konstanz aus eine Ruderpartie. Ms sie vor dem Jnselhotel sich beim Rudern ablösen wollten, kippte das Boot um und beide stürzten ins Wasser. Ein Konstanzer Schutzmann und ein Urlauber sprangen ins Wasser und versuchten, die beiden zu retten. Es gelang ihnen jedoch nur einen der beiden lebend ans Land zu bringen. Papierkleider. Ter Krieg hat es zuwege gebracht, daß jetzt dem Papier die sehr wichtige Rolle ßufällt, als Ersatz von Kleider- und Wäschestoffen zu dienen. Genauer gesagt, handelt es sich um ein Papiergewebe, das für die knapp gewordenen Leinen-, Woll- und Baumwollfachen in die Bresche springen soll und übrigens auch bezugscheinpflichtig ist. Die Japaner Haben allerdings längst den Wert des Papiers erkannt und sie benutzen bekanntlich ihre unerreicht kunstvollen faserartigen Papierstoffe für alle möglichen Zwecke. Uns hat erst die" dringende Notwendigkeit an diese Hilfsmittel denken lassen, und wenn sich auch nicht von heute auf morgen die auf uralter Tradition beruhende vollkommene Technik der Japaner erreichen läßt, so ist man doch jetzt auch bei uns bemüht, das Verfahren zur Herstellung brauchbarer Papiergewebe immer mehr zu entwickeln und zu verbessern? Me verschiedenen Gebiete, auf denen in absehbarer Zeit das Papier als Ersatz dienen wird, sind recht mannigfaltig. Durch die kürzlich herausgekommene Verfügung, die den Hotels, Restaurants und ähnlichen Betrieben die Abgabe von Tisch- und Mundtüchern verbietet und die Verwendung von Handtüchern und Bettwäsche einschränkt, ist dem Papiergewebe schon ein weites Feld eröffnet. Aber mit der Tisch- und Bettwäsche sind seine Verwendungsarten noch keineswegs erschöpft. Wir werden auch' Hemden und andere zur Leibwäsche gehörende Stücke aus dem neuen Material bekommen, allerdings wird es dazu noch erheblich verfeinert werden müssen, denn die empfindliche menschliche Haut würde das Gewebe in der starren Form, die es im vorläufigen Stadium rwch zeigt, »licht vertragen. Es gibt loses und festes Papiertzewebe; das lose gleicht etwa dem Kanevas oder Kongreßstoff, wir sehen es katursarbig, als Bezug von Matratzen. Gleichfalls naturfarben ist ein ziemlich grobes Gewebe, aus welchem Handtücher hergestellt sind, die wie ungebleichte, billige Handtücher aussehen; gewaschene Exemplare hatten durch das allerdings nur einmalige Waschen nicht gelitten. Ms Papiergewebe können eine starke Wäsche im Seifenwasser von etwa 45 Grad Celsius vertragen; vorheriges Weichen oder Kochen ist unbedingt zu vermeiden. Das Auswinden erfolgt am besten mit der Windmaschine. Vielfach wird das neue Gewebe als Einlage für Damen- und Herrenmäntel, für Herren- und Knoben- anzüge sowie für Krawatten benutzt. Ferner gelangt es für Tapisseriezwecke häufig zur Anwendung. Es existiert schließlich schon ein weißes Papiergewebe, das ungefähr wie Schirting wirkt und zur Bekleidung von Token dient. Weiter hat man bereits ganz starke, dunkelblaue Gewebe flir Arbeitsanzüge, Schürzen und sonstige Kleidung. Aehnlich wie Kattun wirken die dunkelblauen, zweiseitig Mit weißen Streifen oder kleinen Punkten bedruckten Gewebe für Frauenkleider, daneben gibt es modefarbige und bordeauxrote bedruckte Stoffe für Kinderschürzen und dergleichen, denen die statzierne Herkunst kaum anzumerken ist. Für die Berufskleidung dürften die Papierge- tvebe zunächst wohl hauptsächlich in Betracht kommen, da sie für Wäsche noch nicht fein genug sind. Bis zum End« des Jahres wird man, nach der Versicherung von Fachleuten, ein gutes Papierleinen haben, das namentlich für Waschanzüge gedacht ist; mit Bestimmtheit sind auch' bis dahin Knabenblusen und Sporthemden aus Papier zu erwarten. Tie weißen lleberkragen zu Knabenmatrosenanzügen wird es in kurzem überhaupt nur noch aus Papier geben! Herrenbeinkleider als Ersatz für Stoffhosen gibt es schon, sie sind dunkel- oder hellgestreift, imprägniert und sollen Regen gut vertragen. Da für das kommende Frühjahr Papieranzüge bestimmt in Aussicht gestellt sind, werben vermutlich auch die Tamenröcke und -Blusen nicht lange auf sich warten lassen, doch müssen hierfür die noch recht steifen Gewebe erheblich schmiegsamer hergestellt werden. Verwichstes. Brandstiftung. In Schwatzen bei Lindau ist das Gasthaus eim mit den landwirtschaftlichen Gebäuden niedergebrannt. Ein iegsgesangcner soll dos Feuer gelegt haben. 150 VOÜ Mark Geldstrafe. Der Malzfabrikant Fosef Ull- Nann in Karlsstadt (Untcrfranken) wurde wegm Schleichhandels Nit Malz zu 150 (XX) Mk. Geldstrafe verurteilt. Rationalschand«. Der Mühlenbesttzer Fosef Plank in Belferte ihnen dazu von seiner Jagd den nötigen Rehbraten, den feine Tochter aufs beste zubereitete. Der Staatsanwalt hat bereits eine Untersuchung eingeleitet. Erdbeben. Der südliche Teil der Nordinsel von Neuste, land ist von einem heftigen Erdbeben betroffen worden. Der Schaden ist in dem Bezirk Wairarapa besonders groß, (Neu- seeland besteht aus zwei vulkanischen Hauptinsekn.) ' Die ,Deutsche NepubM". In Bern hat sich ei« Häuskin Menschen zusammeugrfunden, die früher einmal vielleicht in Deupchland gewohnt haben, hier allerlei unangenehme Dinge erleben muhten und dann ins Ausland, vor allen: Paris, verzogen lind. Diele Gekränkten haben üch, wer weih auf. wessen Be- treiben, während des Kriegs zusammengefunden: sie haben in Bern ein Blatt, die „Freie Zeitung", gegründet, die Deutschland vor aller Welt recht schlecht machen und die Errichtung der „deutschen Republik" betreiben soll. Die journalistischen Leistungen des Blattes, deren Mitarbeiter zum Teil nicht einmal die deutsche Sprache genügend beherrschen, sind ebenso unbedeutend wie die Gründergesellschast der „deutschen Republik", die einen offenen Krieg gegen Deutschland führt. Erst in letzter Zeit ist es ihnen gelungen, vorübergehend die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Es erregte Aufsehen, als von feindlichen Fliegern, durch Freiballons und auf andere Weise an und hinter unserer Front eine Nummer der „Kölnischen Zeitung" verbreitet wurde, die von den niedrigsten Angriffen gegen Deutschland strotzte. Diese Nummer war eine Fälschung. Nun ist am 31. Juli eine ähnliche Nummer der „Frankfurter Zeitung" oerbretiet worden, die sich ebenfalls als Fälschung erwies, wie in dem Matt von Schristleitung und Verlag selbst gesagt war: „Diese Nummer der „Frankfurter Zeitung" wurde von deutschen Demokraten in neutralen Ländern verfaßt-und herausgegeben. Man wird die Herausgeber der Fälschung bezichtigen. Di« Herausgeber haben aber diese Aufmachung und Art der Verteilung nur gewählt, weil es die einzige Form ist, in der heutigen Tags in Preußen-Deutschland die Wahrheit verbreitet werden kann." — Die schweizerische Bundesregierung tut n-chs leicht in dem Kampf gegen Elemente aller Art, die durch ihre Wühlarbeit die Neutralität des Staates gefährden, aber schließlich könnte sie doch solchen Umtrieben gegenüber die Geduld 'verlieren, Pilzvergiftung. In Datteln (bei Essen) erkrankten neunzehn Personen an Pilzvergiftung, sechs sind bereits gestorebn. Geheim« Schlächterei. Wie die „Wernigeroder Zeitung" meldet, hat die Aufdeckung einer geheimen Schlächterei in Wernigerode, die in der Hauptsache eine Reihe größerer Hotels im Harz versorgte, zur Folge, daß vom 15. August ab dis Hotels Fürst Stollorrg, Becker, Drei-Tannen-Höhe und Fiirsten- höhe in Schierke von Seiten des Landrates in Wernigerode «schlossen worden sind. Die großen Hotels bezogen seit langet seit große Mengen von Fleisch aus dem verbotenen Fleischharidet und verarbeiteten sie für ihre Betriebe. Weitere Schließungen von Hotels stehen in Aussicht. Auch einer Reihe von Händlern, ferner einigen. Fleischermesstern in der Umgebung von Wer- »igernde wurde die Ausführung ihres Gewerbe? untersagt. Raubbau i« England. In England hat man von jeher an den Wäldern Raubbau betrieben, obgleich es eines der reichste« Kohlenländer der Welt war. Gegen die Kohle hat der Engländer ein alteingewurzeltes Vorurteil, der Kohleubrand gilt — nicht mit Unrecht — als gesundheftsschädlich. In keinem guten Hause- Englands wird daher Kohle ?c, r.int. im englischen Ofen flackert wie vor Jahrhunderten das Holzfeuer. Die Kohle ment der Industrie und der Schiffahrt, vor allem aber als Ware zum Ausgleich der Handelsbilanz und zugleich — als politiffcher Faktor, wie der Weltkrieg zeigt. .Wer sich England nicht fügt, erhält keine Kohle. Der ungeheure Holzverbrauch hat bewirkt, daß schon vor dem Krieg- der Waldbestand kaum mehr ein Zwanzigstel der Bodenfläch« betrug. I«! Kriege hat sich die Lage wesentlich verschärft. Deutschlmrd hat Holz als Bannware erklärt und die Tauchboote versenke» dik Holztransporte aus Schweden und Norwegen un- neuerdiug» au» Amerika unbarmherzig. Dabei ist wegen der gesteigerten Kohlenförderung der Holzbedarf Englands namentlich an Grubenholz gewaltig gestiegein und es ist gezwungen, an seine« Wald- bestanden den schärfsten Raubbau zu treiben und unersetzliche Werte zu opfern. Selbst der mächtige Park des Schlosses von Windsor, der rund 750 Hektar umfaßt, soll weitsten- teilweise der Axt verfallen. Wetter-Aussichten. Für Donnerstag und Freitag ist vorübergehend Gewitterneigung, in der Hauptsache aber trockenes und warmes Wetter zu erwarten. -WM>MMW>W>>W>>W>WW>W>W>W>MWW»«>WlW>>»>WW«W Letzte Rachrichte« Wolfs-Telegramme. 2Z M VW. versenkt. Berlin, 7. Aug. (Amtlich) Neue U-Bootserfolge im englischen Kanal und Atlantischen Ozean: 23 500 Bruttoregistertonnen. Unter den versenkten Schiffen befinden sich ! der bewaffnete englische Dampfer „City of Florence" (5399 ! Tonnen) mit Leder, Kartoffeln und Früchten von Valencia nach London, sowie 3 bewaffnete Dampfer, von denen einer z aus Sicherung herausgeschossen wurde. Ein versenkter - Viermastschoner hatte Petroleum von New-Uork nach j Le Havre geladen. Der Chef des Admiralstabs der Marine. 2 wettere »Missetäter.* ! Rotterdam, 7. Aug. Der „Times" wird aus Peters- ? bürg vom 6. August berichtet, daß Kerenski befohlen habe, Protski und Lumarcharski wegen Mitschuld an den letzten Unruhen zu verhaften. Admiral Werderewski, der vor einiger Zeit verhaftet wurde, wird wegen Veröffentlichung militärischer Geheimnisse verfolgt werden. General Gurko steht unter der Anklage, mit dem ehemaligen Zaren einen Briefwechsel unterhalten zu haben. Das neue russische Ministerium. Petersburg, 7. Aug. (Pet.Tel.-Ag.) Das Ministerium setzt sich folgendermaßen zusammen: Ministerpräsident, Kriegs- und Marineminister: Kerenski; Geschäftsführer im Kriegsministerium : Sawinkow; Geschäftsführer im Marineministerium : Lebodew; Finanzen: Nekrasow, der beauf- ! tragt ist, den Ministerpräsidenten im Falle der Abwesen- ! heü zu vertreten; Geschäftsführer im Finanzministerium: Äernatzki; Inneres: Awksentiew; Aeußeres: Peretschenko; Handel und Industrie: Prokopowitsch; Ackerbau r^Tscher- now; Arbeitsministerium: Skobelew; Ernährung: Pesche- chonow ; Post und Telegraph: Nikitin; Oeffentlicher Unterricht: der Akademiker Oldenburg; Justiz: Zarondny; Oeffentliche Hilfeleistung: Efronow; Staatskontrolleur: Kokoschin; Öffentliche Arbeiten: Durenew; Prokurator des Heiligen Synods: Kartaschew. Privat-Te legramme. Herabsetzung der Brotratton in Holland. Berlin, 8. August. Dem „Berliner Tageblatt" zufolge meldet die holländische Zeitung „Ret Volk", daß die Brotrattonen in Holland demnächst erheblich herabgesetzt werden würden. Zucker-Defizit. Amsterdam, 7. August. Die Zuckerproduktin 1916/17 > weist in Argentinien ein bedeutendes Defizit auf. Sie ist l nicht höher als 84 069 Tonnen gegenüher 149 299 Tonnen ! im Jahre 1915/16 und 333 956 Tonnen im Jahre 1914/15. Amtliche Bekanntmachungen. Bekanntmachung. Bestandserhebung von Papierrohstoffen (Holzschliff, Sulfitzellstoff, Slrohzellstoff und Altpapier) betreffend. Der Staatsanzeiger und das Amtliche Verkündigungsblatt veröffentlichen eine Bekanntmachung des Kgl. stellv. Generalkommandos des 14. Armeekorps vom 1. August 1917 Nr U. 800/6. 17. KRA. betreffend Bestandserhebung von Papierrobstoffen (Holzschliff, Sulfitzellstoff, Strohzellstoff und Altpapier). Aus diese Bekanntmachung, die auch bei den 'Gr. Bezirksämtern sowie den Bürgermeisterämtern eingesehen werden kann, wird hiermit hingewiesen. Adelsheim B o r b e r g. den 28. Juli 1917. Gr. DezirksLmter. Bekamrtmachlmg! Das polizeiliche Meldewese« betr. Nach der Ministerialverordnung vom 8. Mai 1883, 10. Dezember 1891 ist jede Person, die in die Gemeinde einzieht, um daselbst ihren Wohnsitz oder Aufenthalt zu nehmen, verpflichtet, sich innerhalb drei Tagen nach dem Einzug bei der Ortspolizeibehörde (Bürgermeisteramt) persönlich oder schriftlich anzumelden. Bei der Anmeldung ist dem Bürgermeisteramt die von der Ortspolizeibehörde des bisherigen Wohn- oder Aufenthaltsorts ausgestellte Abmeldebescheinigung und auf Verlangen die sonstigen im Besitz befindlichen Ausweispapiere vorzulegen. Wer aus der Gemeinde wegzieht, um seinen Wohn- oder Aufenthaltsort aufzugeben, ist verpflichtet, vor seinem Wegzug sich bei der Ortspolizeibehörde persönlrch oder schriftlich abzumelden und dabei anzugeben, wohin er zu ziehen gedenkt. Zur Abmeldung sind selbstverständlich auch solche Personen verpflichtet, die sich seit ihrer Geburt ständig in der Gemeinde aufgehalten haben. Die Meldepflicht beginnt nach zurückerlegtem vierzehnte« Lebensjahr; sie ist eine persönliche Verpflichtung des Zu- oder Wegziehenden, und hat nicht etwa vom Arbeitsgeber, Dienstherrn, Logis- oder Kostgeber, Vermieter zu geschehen. Eine Meldepflicht über Wohnungswechsel innerhalb der Gemeinde besteht nicht. Die polizeiliche Aufenthaltsmeldung ist nicht zu verwechseln mit der An- und Abmeldung für die Kranken- und Invalidenversicherung. Meldeformulare werden auf dem Rathause unentgeltlich verabfolgt. Zuwiderhandlungen gegen die polizeiliche Meldepflicht werden nach ß 49 Pol.-Str.-Ges.-B. mit Geld bis zu 20 Mk. bestraft. Adelsheim, den 6. August 1917. Bürgermeisteramt: T r e f z. Oki-iml Mmellthckr-Mckchmu steht wieder große Auswahl hier zum Verkauf und lade Kaufliebhaber freundlichst ein. — Günstige Einkaufsgelegenheit. — Reelle Bedienung. — Franko Lieferung. — Erbitte vorherige telef. Anmeldung. Karl Gütlich ia SSrrhos Telef.-Ruf Rosenberg Nr. 3. Station Rosenberg i. Baden. (Schnellzugstation Osterburken) Isiepkon str. 100. rstiMSxiL 8 MM, Wsiisim Lprsokslunäs vorm, von 9—12 Utir naotim. von 1—5 Ukr 8onntsg8 keine 8preoti8tunäe. HocliLcbtunAsvoll! Zelilsttök'. Kkjirks-SMkH Mshkiln («ater Bürgschaft von 9 Berbandsgemeinde«) Annahme von Spareinlage« gegen eine Verzinsung von 4«,. Abgabe von Darlehen r«. den üblichen Formen. Aufbewahrung «. Verwaltung von Wertpapiere«. Vermietung von Stahlschranksöcher«. Giro-Konto: Südd. Diskonto-Gesellschaft A.-G. Heidelberg und Badische'Bank Mannheim. Postscheck-Konto Karlsruhe Uo. 1160. - Fernsprech - Anschluß Slo. 17. - Braves, zuverlässige? Mäelikii in kleinen besseren Haushalt (1 Kind) auf 1. 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Ile tieslrauemüen Hinterbliebenen kb bnbe mick in Soxksi-g als -rati« («Schenk An Aeuerka gestriger In Eiche« für Heereslieferuugen z« kaufen gesucht in allen Stärken, trocken oder frisch und auch für zukünftigen Einschnitt. Ferner, größere Partien 19/25 mm besäumt und unbesäumt aus guten und geringen Stämmen. Eilangebote an Al «. H Ivuestbrff, Getreidehans Düffeldorf. Spar- a. Mllisknkaffk OSttbmkk«. NnhäNjM empfiehlt die Srvikerei ds. vl. Postscheckkonto 8865 Karlsruhe. Die hiesige Spar- und Waisenkasse nimmt jederzeit Spareinlagen bei einer Verzinsung von 4" g an und gibt Gelder ab a. Darlehen auf I. Hypothek und auf Annuitäten, b. Darlehen an Private gegen doppelte Bürgschaft, sowie c. Uebemahme von Liegenschaftskaufschillingen. Kasfentage: 777 ^: Montag u. Freitag 8—11 u. 2—5 Uhr, Sonntags 2—4 Uhr. Tromm Norden zurück Zw und Fr Tunkelh Linien; getvie Iw La Bass Vorstöße Irrten In Themin ' Auj streich b schanzter sangene Kei Frou Zn IttirgViehrvei-e Kennfel- Aktiva e. G. u*. l». (Sitz rldolsh-i«,- Bilanz am 3V. November ISIS. Passiva Fol. Fol. 4 Bad. landw. Genossenschafts- 1 Anteile der Mitglieder 19 075 — verband 20 — 43 Hypotheken-Konto 2000 ' — 6 Bezirkssparkasse 11426 37 54 Reservefond-Konto 1421 80 10 Kassenrechnung 5 25 62 Zuschüsse 2000 15 Gebäude 8 376 43 25 Reingewinn 2 449 81 40 Grundstücke 2 615 13 45 Inventar-Konto 753 70 52 Obstbäume 1 — 56 Umzäunung und Schlagein- 90 teilung 2 036 58 Vorräte-Konto 700 — 60 Wasserleitungs- und Tränk- 1011 83 anlagen 26 946 61 26946 61 Mitglieder-Bewegnng. Stand am 1. Dezember 1915: Zahl der Genossen 287, Haftsumme 14 350 M. Ausgeschieden sind im Laufe des Geschäftsjahres 3 Eingetreten „ „ » „ „ 2 Stand am 1. Dezember 1916: Zahl der Genossen 286, Haftsumme 14 300 M. Adelsheim, den 4. August 1917. Der Vorstand: Frhr. v. Rotberg. C. Horn. sngarffü iah vert Lepsa wi Her An kich von weiter führten denen U ' -"den. Der beigeruf st-nSch binerii i «§ kons Mm Op »uhr au Die Au, zie, hinein c Achlafzs koren, 1 5« Wir Anr in Men st, denn sie Istherzz« dm Kiff Lebmsk chcn Ziu Wäh me Tür bnsare» Migebet, lliig «ne schc ps. der fehlte fen Hx, le« Verl Duzen l keit. mi °er koke, «heben, mliig a, Leicl.e b d es.