5Ä eim «»- GM«ar «Sgüch, außer Sonn» und Zeiertags vretsr Monatlich. . . Pfg. vierteljährllch . Mk. frei ins Haus geliefert 71 I— öoxberger /lnzeiger Gelesenstes Tageblatt öes daöifihea Saulaaöes L - Anzeigen werürn mit Pfennig ; -er einspaltige Zeile berechnet. > ; Sei mehrmaliger flufnahme RabaS ^ l Postscheck-Konto 4454, Karlsr uH, Hauptanzeigeblütt für sie seMe M-elsheim, Soxberg u. öeren Umgebung Gratisr sinnlichem verkünbigungsbla« Mhentl.) Illustriertes Sonntags »Statt hotzsubmWons- unS Versteigerungs-Zlnzeiger für -en Göenwalö Gratis: prakt.Mitteiluagen für S» (monatl.) u. Hanbel,Haus» ».LanSwir W. 258 Druck und Verlag: Buchdruckerei Adelsheim, Adolf Heppeler Telephon No. 18. Adelsheim. Montag, 5. November 1917. Verantwort!^ Ich: A. Heppeler in Ädelsheim. 41 . Zahrg. lieber Lvv vvv Gefangene. Mehr als 18 NS Geschütze erbeutet. TB. Großes Hauptquartier, 3. Nvv. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz: Regen und Nebel schränkten die Gefechtstätigkeit bei ,0 R4 ^Een Armeen ein. w 30P,. 0 Psz. !0M 0 Psg. 0 M OM 15 Pfz. lö In Flandern unterhielt der Feind starkes Feuer «f die Stadt Dixmuiden und ihre Anschlußlinien. In der Nacht vom 1. zum 2. November haben wir 8e schon längere Zeit beabsichtigte Verlegung unserer ^Enien vom Chemin-des Domes ohne Störung zu Ende ^fführt . Alle Bewegungen büeden dem Feind verborgen, bis gestern mittag noch lebhaftes Feuer ans die lvn uns auigeoebenen Stellungen unterhielt. Am Rhein-Marne-Kanal wurden bet einem Crnin tungsvorstoß nordamerikanische Sold atev gefangen eingebracht. ör-., ::v. PL Unsere Flieger haben in der Nacht Vom 1. zum L November London. Chatham, Gravesend, Rams- Hate, Margnte und Dünkirchen mit Bomben angegriffen. Starke Brände ließen auf gute Wirkung schließen. In den letzten Tagen vermehrten von unseren Kampf- Hegern die Zahl ihrer Luftsiege: Leutnant Müller auf * M, Vizefeldwebel Buckler auf 23, Leutnant Böhme »Aus 21. Leutnant Bvngartz auf 20. Seitlicher Kriegsschauplatz: Bei Dünaburg, Smorgon, Baranowitschi und am unteren Zbrucz lebte die Feuertätigkeit auf. An der mazedonischen Front schwoll der Artilleriekamps östlich des Wardar zu erheblicher Stärke an. Italienischer Kriegsschauplatz: Keine größeren Kampfhandlungen. Bis jetzt sind Mer 200 000 Gefangene und mehr als 1800 G e- klchütze gezählt worden! Die Beute an Maschinenge- tzuhren, Minenwerfern, Kraftwagen, Bagagen und son- ein Heeresgerät hat sich noch nicht annähernd fest- len lassen. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorsf. Der Erve von ZZuchenau. Roman von Herbert von der Osten. 20 „Wollen wir nicht endlich wieder Frieden machen, Kleine?" Zwgte er. „Ich bin an dem UuglückSabend in Berlin wirklich der festen Absicht zu Deinen Verwandten gegangen, so beiiSwiirdig zu sein, wie eS nur irgend in meiner Macht ht. Und ivas ich auch schon lange berichtigen wollte: es ist rchanS nicht mein Wunsch, daß Du Dein gauzes Leben der eiistbotenkoutrolle widmest. Ich ivürde mich im Gegenteil ?>rii, wenn Du Dich etwas mehr an die befreundeten Da- »> anschließen würdest. Die Wagenpferde stehen immer zu stier Verfügung und die Ausübung Deiner schönen Künste selbstredend auch erlaubt. Es ist doch schade um Deine löschen Talentchen, ans die Deine guten Eltern so stolz wall. wenn Du sie gar nicht mehr pflegst." Marga lächelte wehmütig zn ihm auf. „Weshalb konn- l Du so etwas nicht sagen, als die Mutter bei uns war?" »Ich schenke sehr gern; aber abfordern lasse ich mir nichts," Härte er. „Und ich nehme Deine Geschenke nicht a»; denn es hat l gar keinen Wert für mich," entgegnet- sie kühl. „Ich bin »r Künstlerin. ES würde mich nur angreifen, wenn ich meine Sägen Freistunden zu Mal- und Mnsikstimden verwendete." ^.Haiis Dietrich sah sehr niedergeschlagen aus über diese Teilungen. Er hatte seine junge Frau ans die kleine Holz- k gezogen, die er als Knabe gezimmert, um sich der Toch- vvn seiner Mutter Jugendfreundin, seiner späteren iwägerin, gefällig zn zeigen. Seufzend zeichnete er mit der °"te allerlei krause Rundzeichen in den Saud. larga hörte sein Seufzen. „Du müßtest doch mm eigeut- tkufriedeir sein," bemerkte sie. „Von meiuen Dir so lästr- ' Verwandten hast Du Dich befreit, und die absolute Herr- : ist Dir auch geworden. Es geht doch alles bis ins kleinste »mch Deinem Willen, oder soll «roch irgend etwas anders t?" »D« selbst, meine Marga," entgegnete er rasch. »Wie willst Du mich denn haben?" Aroh und glücklich." «»rga dachte an die herben Borwürfe, mit denen die WTB. Großes Hauptquartier, 4. Nov. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: In Flandern spielten sich bei örtlicher Feuersteigerung längs der Äser und nordöstlich von Ipern kleinere Jnfanteriekämpfe bei Passchendaele ab. Wir verbesserten durch Vorstoß, unsere Linien und wiesen an mehreren Stellen englische Teilangrisfe zurück. Heeresgruppe deutscher Kronprinz: Am Oise-Aisnc-Kanal und längs des Ailette- grundes lebhafte Artillerictätigkeit und erfolgreiche Gefechte unserer Bortruppen mit französischen Aufklärungsabteilungen. Auf dem Ost ufer der Maas verstärkte sich der tagsüber lebhafte Feuerkampf am Abend zwischen Samog- neux und Bezonvaur. Unsere zusammengefaßte Abwehrwirkung hielt einen am Chaumewald sich vorbereitenden Angriff der Franzosen nieder. Oestlicher Kriegsschauplatz: Die Lage ist unverändert. An der Straße Riga— Monden wurden russische Streifabteilungen bei Seyetvold zersprengt. Mazedonische Front: Der seit Tagen starke Artilleriekampf zwischen Wardar und Doiransee dauerte gestern an. Bisher sind nur englische Teilvorstöße erfolgt, die von den bulgarischen Sicherungen abgeschlagen wurden. Italienischer Kriegsschauplatz: Längs des Tagliamento Artillerictätigkeit von wechselnder Stärke. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. * Endlich hat man sie erwischt, die vielgerühmten nord- amerikanischen Gefangenen. Sie fehlten noch in der großartigen Musterkarte unserer Gefangenen amm'ung. D m Mangel ist abgeholfen, indem bei einem Gefecht am Rhein-Marnekanal, der die Jll bei Straßburg mit der Marne bei Vitry le Francois verbindet und die Maas aus einem Aquädukt überschreitet, einige Original-Amerikaner dingfest gemacht wurden. Diese Spezies soll sich bekanntlich nach dem Willen Wilsons an der Westfront in dem in Amerika noch unbekannten Militarismus aus- iilden: sie soll helfen. Deutschland den Militarismus auszutreiben, um ihn im Lande der Freiheit einzuführen. nicht. Einem Stallburschen, befahl er, den jungen Bvll- satteln, der keinen Reiter ans Geschwister ihrer Mutter sie überhäuft, weil sie sich von ihnen habe trennen lassen. Sie dachte an ihre Briefe und Pakete, die »ineröffnet ans ihres Bruders Haus zurückkamen, an die gehässigen Schilderungen ihrer Ehe, die Lizzi in der Residenz verbreiten sollte. Ein so weher, gequälter Ausdruck trat in ihre Augen, daß Hoheneggs verletzt aufstand. „Ein etivaS frostiges Vergnügen, Herr auf Buchenau zn sein." grollte er. „Wahrhaftig, mit meinem ärmsten Tagelöhner möchte ich tauschen, der frisches, fröhliches, gesundes Leben um sich hat." „So wenig verstehe ich eS, Dir Dein HanS angenehm zn machen?" Es klang wie Schluchzen. Ha»S Dietrich antwortete den er über den Hof gehen sah, bluthengst a»S Trakehnen zu sich dulden wollte. Hasso ivaiiderte. den Ranzen auf dem Rücken, zu Eber- tin, als der Freiherr fortsprengte. Mit einem bösen Blick folgte er de», Reiter. Ihn dauerte das schöne Tier, das jetzt für des Onkels schlechte Laune büßen mußte; denn er wußte, wenn der Onkel mit dieser Wolke ans der Stirn ausritt. dann kamen die Pferde mit keuchender Brust und zitternden Knien zurück. Immer mußte jemand durch ihn leiden. Das war seine Stärke, auf die er sich so viel einbildete, daß er sich besser als alle anderen Menschen dünkte. Als Hasso mit dem Glvckenschlage zwei an das Eßzimmer trat, ivar der Onkel noch nicht da. Es wurde einviertel, es wurde Halbdrei; der Freiherr kam nicht. Ungeduldig klopfte der Knabe gegen die Fensterscheibe», während seine Taiite ruhelos im Zimmer auf- und abschritt, Todesangst in den Angen, die von der Straße immer auf die Uhr blickten. Jetzt kündete ihr lauter, metallischer Klang die dritte Stunde. Marga wußte durch Hasso, daß ihr Mann auf dem Trakehner fortge- ritten war, den selbst für den höchsten Preis kein Jockei besteigen mochte. Sie zweifelte »licht inehr daran, daß ihm ein Unglück zugestoßen sei. Vor ihre Angel» schob sich eiire schwarze Wand, während sie sich ansmalte, wie man ihn zurückbringe» könnte, blutend, mit zerschlagenen Glieder», der stark«, hühnenhafte Man», dessen ganzer Stolz das trotzige Beivnßt- Wie die Cowboys aber an die Marne gekommen sind? Vermutlich mußten sie die „Auserlesenen" ablösen, die auf Cadornas Hilferufe in das sonnige Italien gesandt wurden. Venetien und Friaul. Die Verbündeten Truppe« dringen unaufhaltsam in die Ebene Venetiens vor und haben auch schon von der italienischen Landschaft Friaul ein gutes Stück erobert. Damit sind, wie so oft schon in diesem Weltkriege, wirtschaftlich wichtige Gebiete in die Hand der Mittelmächte gefallen. Venetien ist ebenso wie Friaul ein landwirtschaftlich sehr fruchtbares Gebiet. Bei der Lebensmittelnot, die augenblicklich in Italien herrscht, wird sich dies sehr fühlbar machen. Besonders peinlich für die italienische Innenpolitik ist die Tatsache, däß die Industriezentren der Lombardei teilweise mit den Agrarprodukten Venetiens und Friauls gespeist werden. Hinzu kommt, daß mit Udine ein außerordentlich wichtiger Verkehrspunkt verloren gegangen ist. Damit hat di« Lebensmittelversorgung Italiens eine neue erhebliche Erschwerung erfahren. Wir hörten ferner von einem Vormarsch der Truppen an der Küste. An der Küste liegt die Hauptstadt Venetiens, Venedig. Diese Stadt, die nicht ungefährdet erscheint, ist besonders während des Krieges zu einer großen Industriestadt ausgebaut worden. Di«. Kriegsindustrie Venedigs, das vor dem Kriege in der Hauptsache von Fremden- und Luxusindustrie lebte, ist heute recht bedeutend. Das wirtschaftliche Nervensystem Italiens verdichtet sich westlich nach der Lombardei zum Nervenzentrum des modernen Italiens, denn dort liegt die Haupnndustric, die Grundlage seines vor dem Kriege im Aufschwünge begriffenen Wohlstandes, den die ita» lienische Regierung freventlich aufs Spiel gesetzt Hatz Das Bureau Reuter behauptet, die Deutschen »ich Oesterreicher hätten ihre Unternehmungen am Jsvnz» nicht erfolgreich gestalten können, das italienische Heer sei noch in bester Verfassung. — Das hat allerdings ganz so den Anschein. Warum aber 200000 Italiener gefangen, über 1800 Geschütze erbeutet und etwa 4M0 Geviertkilometer Land von den Verbündeten besetzt wurden, das wird Reuter den erstaunten Engländern schwer begreiflich machen können, da ihnen doch jeder Raumgewinn von 100 Meter in Flandern als großer „Sieg" bezeichnet wird. In Frankreich ist die Eroberung von Udine noch unbekannt, die Presse glaubt aber, daß Udine nicht werde gehalten werden können. Einer der besten französischen Heerführer werde mit auserlesenen französischen und englischen Truppen nach Oberitalien gesandt. sein seiner Kraft gewesen war — ein Krüppel — oder — nur das nicht, alles, nur daS nicht! Sie »mißte es in ihrer Aufregung wohl laut gerufen haben; denn Hasso brach die Wachtparade. die er gerade gegen die Scheibe trommelte, ab und kam zu ihr. „Sei doch ruhig, Tailte; dein passiert nichts," redete er ihr ,u. „Der Onkel ivird den» Brillant die Beine oder das Genick gebrochen habe» und zn Fuß zilrückgehen müssen." In die letzten Worte klangen die fliegenden Hufschläg« des Trakehners. Hohenegge sprengte auf den Hof. Seine tibi« Laune vom Morgen schien verflogen zu sein. Die Falkenaugeu blitzten so froh und kühn wie immer, wenn er einen Sieq erfochten hatte. Das herrliche Tier ivar ihm also auch erlegen. Als Hans Dietrich seinen Stuhl zurückschod zum Zeichen, daß die Tafel aufgehoben sei. stahl sich Hasso hinaus, um seinen Leidensgefährten im Stalle durch Brot und Zucker dafür zu entschädigen, daß er gleich ihm von der eiserne» Faust des Herrschers von Buchenau bezwungen war. Der reckte seine herkulischen Glieder. „War das ein Kampf!" berichtete er. „Riesenkräfte hat dieser Hengst und Feuer i» den Adern ! Ich bin doch, weiß Gott, nicht schwach; ab«, heute waren meine Kräfte am Versiegen. Wie der Rappe alles, was er von Stahl in seinen Muskeln hatte, „och einmal znsaminenraffte und kerzengerade iu die Höhe stieg, da hing »nein Lebe»» an einen» seidenen Faden; denn »vie mit berechnender Tücke drängte mich der Racker ans dem Sturzacker fort zn der gefährlichen Stelle, wo das Land steil zu der steinigen Küste abfällt. Jeder an» dere hätte da wohl den Kampf anfgegeben; ich kann daS leider »licht. Bei mir heißt es immer: Biegen oder brechen. Und wenn es mein Leben gilt, durch muß ich. Nun, diesmal ist eS mir ja geglückt, ich siegte I" „Aber daß Du «ine Frau im Hanse hattest, die diesen Sieg mit vieler Todesangst bezahle» mußte, das störte Deine Freude »licht?" fragte Marga. „Nicht eine Sekunde Haft D« wohl darail gedacht, was es für mich sagen wollte, wenv ich Stund- auf Stunde hätte warten müssen, den ganze» Tag und die Nacht — und Du wärest nicht gekommen?" Sie wandte das blasse Gesicht von ihm ab. „Du hast kein Herz, Hans Dietrich." 232 2t PN UV M W MV' Der Krieg zur See. ^ ! Berlin, 3. Nov. Auf dem nördlichen SeegeViet wurden neuerdings 17 000 BRT. vernichtet. ' Jtn Sperrgebiet um England wurden 4 Dampfer und 2 Segler versenkt. Kopenhagen, 3. Nov. In dem internationalen «ebiet des Kattegat, 12 Seemeilen nördlich von Kutten, stieh eine deutsche Flottille, bestehend aus dem bewaffneten Flensburger Dampfer „Marie" und einigen Fischer- dampfern, in dichtem Nebel auf etwa 9 englische Dar- pedozerstörer, die alsbald das Feuer eröffneten. Die „Marie" erwiderte mit ihren 4 Geschützen das Feuer, doch wurde sie nach einem Kamps von 10 Minuten in Brand geschossen, so daß der Kommandant, Kapitäne leutnant Lauterbach mit dem Rest der Besatzung in die Boote gehen mußte. Lauterbach und die Mehrzahl der Geretteten sind verwundet; sie wurden von dem dänischen Dampfer „Talgas" nach Kopenhagen gebracht. Zwei Fischerdampfer sind wahrscheinlich gesunken. Etiva 30 deutsche Seeleute sind gefallen, 34 in englische Ge* fangenschaft geraten. ^ Ein Protest Norwegens. - Berlin, 4. Nov. Der norwegische Gesandte in Berlin hat dem Auswärtigen Amt eine Protestnote seiner Regierung wegen der Versenkung des englischen Schiffsgeleitzugs am 17. Oktober überreicht. Die deutschen Schifft Men keinen Versuch gemacht, die Besatzungen zu retten. Angriffe, durch die norwegische Seeleute Leben oder Gesundheit verlieren, müßten als eine Kränkung der Gesetze »er Menschlichkeit aufgefaßt werden. (Vor der Gefahr Annen sich die Norweger selbst am besten schützen, wen» Ke von dem nach Kriegsrecht gesperrten England fern- »leiben und wenn sie vor allem nicht unter dem Schutz mglischer Kriegsschiffe fahren. Wenn aber der Trieb gach Kriegsgewinn stärker ist als diese sehr naheliegende leberlegung, dann müssen eben die Norweger auch die folgen tragen. D. Schr.) Die ErergnrHe mi Westen. Der französische Tagesbericht. > WTB. Paris, 3. Nov. Heeresbericht vom 2. November, I abends: Der Feind war gezwungen, den Ehemin-des-Dames ! Bus einer Front von ungefähr 20 Kilometer aufzugeben. Unsere s Truppen haben die deutschen Stellungen in einer Tiefe von z «ehr als einem Kilometer an einzelnen Punkten besetzt. Die Dörfer Lourtecon, Lerny-en-Laonnois, Ailles und Chevreux sind ! tn unserem Besitz. Unsere Truppen haben die Ailette bei Braye- , m-Laonnois und Ccrny erreicht. Freiwillige vor! Bon einer deutschen Frau. ep.- Mit bewundernswerter Pünktlichkeit ist seit Mehr als drei Kriegsjahren der Reiseverkehr in deutschen Landen aufrecht erhalten worden, und es wird auch fernerhin so bleiben. Aber eins müssen wir lernen, was wir auf anderen Gebiete» so gut gelernt haben: wir müssen auch auf dem Gebiete des Reifens sparen. Sparen an den kostbaren Kohlen, sparen an dem rollenden Material, an Lokomotiven und Wagen. Sparen müssen wir vor allem auch die Kraft der Eisenbahnbeamten aller Dienstgrade, die eine ungeheure Arbeit ! seither willig und treu leisteten. Sie haben auch nur eine kleine Menschenkraft, die eines Tages versagen muß, ; wenn sie ohne die nötigen Ruhepausen angespannt wird, j Wir sehen es alle ein: gespart muß werden — aber ; wer will anfangen? Dringende Vorstellungen haben bis- i her wenig genützt. Nun aber will der Stand mit ; gutem Beispiel vorangehen, dem wir alle jetzt den größten l Dank schuldig sind: das Militär wird auf Adonate hinaus ! wenig oder keinen Urlaub bekommen, damit die dringend l nötige Entlastung der Eisenbahn verwirklicht werden kann. > Wie schwer der Heeresleitung dieser Schritt geworden - ist, kann man sich denken. Mer läßt sich keine andere ? Lösung der schwierigen Lage finden? Es sind gewiß ; Tausende, Hunderttausende im deutschen Reich, die sich ; sagen: Nein, unsere braven Feldgrauen sollen nicht den - Anfang machen! Wir sind sroL weun wir ihnen ej» wenka zeigen können, wie dankbar wir ihnen sind für den Schutz der teuren Heimat — wir wollen unsere Reisen einschränken so viel als nur möglich, damit ihnen der Urlaub nicht verkürzt werden muß! — Wir wenden uns um Hilfe nicht an den Staat, nicht an die Parteien, rmr an die „Partei der anständigen Leute", deren es doch so viele gibt. Sie umfaßt Alte und Junge, Arme und Reiche, Hohe und Niedere in unserem lieben Vaterland, und ihnen allen möchten wir zurufen: „Freiwillige vor!" Gründet keinen neuen Verein gegen das Reisen, aber fangt bei euch selbst an! Besinnet euch ernstlich und gewissenhaft vor jeder kleinen, noch mehr vor jeder größeren Reise: muß sie sein? Verzichtet auf den Sonntagsausflug mit der Bahn, schränkt die Einkaufreisen ein, verzichtet auf Theater,Konzcrte, Vorträge und Ausstellungen in der nahen oder ferneren Stadt, verzichtet auf den Jahrmarkt, auf den Familienkranz oder Gesellschaftsabend, auf Reisen zu Beerdigungen, wenn sie nicht absolut nötig sind. Und versüßet euch und den eurigen den Verzicht durch den frohen Gedanken: es kommt ja einem Feldgrauen zu aut! Daß der Landsturmmann heimkommt zu Frau und Kindern und zu seinem Geschäft, daß der 18 jährige Soldat einmal wieder Vater und Mutter ins Auge sieht und ein paar Stunden Heimatluft atmet — das alles ist doch viel wichtiger als die meisten unserer Reisen. Und daß der Frontsoldat immer wieder heimkommen, sich im Frieden seiner Häuslichkeit erholen darf, wenn es die Verhältnisse im Feld erlauben — dieser Gedanke muß uns doch Kraft geben, um seinetwillen auf jede halbwegs entbehrliche Reise zu verzichten. Soll er sagen: „Unser Hindenburg ließe mich heim; aber die Leute vom Zivil daheim erlauben es nicht, sie wollen so viel Eisenbahnfähren, da gibts für mich keinen Platz mehr!" — Die Hand aufs Herz: möchten wir das? Es wird wieder eine Zeit kommen, wo der Staat sich freut, wenn die Eisenbahn fleißig benützt wird; dann wollen wir es hereinholen. Aber vorerst wollen wir daheim auf das Reisen verzichten so viel als nur möglich zugunsten unseres tapferen Heeres. Alle eht es an! Es sei kein Zwang und kein Opfer, es °ei freudiger Dank, wenn wir rufen: „Freiwillige vor!" Neues vom Tag. Hindenburg an die Presse. Berlin, 3. Nov. Auf die Glückwünsche der deutschen Zeitungsverleger antwortete Generalfeldmarschatt v. Hindenburg: Den mir zum Ausdruck gebrachten Dank nehme ich an, in erster Linie auch für meinen Mitarbeiter Ludendorff und für unsere fiea- reichenTruppen. Das Gelöbnis der deutschen Presse, im Geiste des Heeres dem Vaterland zu dienen, und den unbeirrbaren festen deutschen Siegeswillen zu vertreten, entspricht ihrer Pflicht in dieser für die Zukunft des Vaterlandes entscheidenden Zeit, lieber Tagesfragen hinweg müssen wir den Blick in die Zukunft richten, in ihr unsere Pflicht erkennen. Die Kraft Deutschlands muß zur vollen Entwickelung gelangen und einheitlich zusammengefaßt bleiben bis zum endgültigen Sieg. Er ist uns sich-er. Nichts aber darf uns zurückwerfen oder an der Entfaltung unserer Kraft hindern. Arbeitet die Presse so, dann hilft sie unserem tapferen Volk und siegreichen Heere. Nur dann wird sie auch den Kampf gegen die feindliche Presse gewinnen. Gegen Verblendung, Lüge und Verleumdung siegt unsere Kraft, Einigkeit und Wahrheit. Reichskanzler und Reichstag. Berlin, 3. Nov. Der Reichskanzler und preußische Ministerpräsident Graf Hertling wird am 22. November Gelegenheit nehmen, sich im Reichstag einzuführen. Der Rücktritt des Vizekanzlers. Berlin, 3. Nov. Der Kaiser hat am 2. November das Entlassungsgesuch des Reichskanzler-Stellvertreters Dr. Helsferich genehmigt. (Tr. Helsferich war früher Direktor der Deutschen Bank. Ende Januar 1915 berief ihn Bethmann Hollweg als Staatssekretär des Reichs- fchatzamts. Als dann der Staatssekretär des Reichs- amts des Innern Dr. Delbrück wegen seiner verfehlten Organisation der Lebensmittelversorgung im Mai 1915 zurücktrat, wurde Dr. Helsferich dieses Amt über- traaen. das er anderthalb Jahre leitete. Bei der Teiluna KZ Reichs tztzllvcrtri Was Pate sichert, D Jage. D. Sior : der als I «mg der vid einer Mtlich > Bußei (Kenn es mcht vorn lchmtückist „Dail Deutschen, gern Neuy prtzuziehe kn, die ii A Zur 7. Kriegsanleihe.- Me 7. Kriegsanleihe im Bezirk Boxberg. ! sondern auch für den unerschütterlichen, festen Siegeswillen. Wir sind heute in der Lage unsem verehrten Lesern ! einen Ueberblick über die Zeichnungen zur 7. Kriegsanleihe j d?« und?ost2amt-n in dem Bezirk Boxberg zu geben. Innerhalb des Bezirks ^dlrch tattg waren den Herren Kassen- und Postbeamten wurden von 2105 Zeichnern 1 62V 900 Mark gezeichnet, «nd nicht zuletzt der vorzüglichen Presse dargebrach . Außerhalb des Bezirks wurden nach Feststellungen die! „Wenn wir im Nachstehenden dsi aufl sicherlich unter der wirklichen Zeichnungshöhe bleiben, , lAren so sei bemerkt, daß die Darstellung ein klares Bik über 300000 Mark gezeichnet. Somit ergibt sich als - über die Beteiligung der einzelnen Gemeinden naturgemäß nicht geben kann, da besonders in den Zeichnungen bei den Kassen die Beteiligung mehrerer Gemeinden enthalte» ! ist. So kann es nicht zum Ausdruck kommen, daß bei- ! spielsweise von Angeltürn 12 600 Mark, von Ballenberg i 60 000 Mark, von Berolzheim 170 000 Mark (davon Berücksichtigung aller Zeichnungen stellt sich die Ziffer auf ^0 000 Mark von der Gemeinde!) von Buch 2lh— l«0 Ma-, d°n «°pf dk- SmwohL. s-m» °i» Schw°vn^» AE M. °°» Gesamtzeichnung des Bezirks die Summe von gegen - 2 Millionen Mark. Bei Zugrundelegung einer Einwohner- , zahl von 14 300 Einwohnern kommen somit — wenn man nur die im Bezirk gezeichneten Beträge berücksichtigt — rund 114 Mark auf den Kopf der Bevölkerung. Bei gutes Ergebnis, ein großer Heimatsieg! Ein Beweis ! von Kl^au 35 ^ Ma^, von^ nicht nur für die vaterländische Gesinnung unseres Bezirks, von Sachsenflur 40600 Mark gezeichnet worden sind. Innerhalb des Bezirks wurden gezeichnet: Name u. Sitz der Zeichnungsstelle Ländl. Kreditverein Angeltürn Ländl. Kreditverein Assamstadt Ländl. Kreditverein Ballenberg Ländl. Kreditverein Berolzheim Bäuerliche Bezugs- u. Absatzgenofsenschafl Berolzheim Spar- u. Darlehenskasse Bobstadt Spar- u. Waisenkasse Boxberg Vorschußverein Boxberg Getreidelagerhaus Boxberg Ländl. Kreditverein Dainbach Erlenbacher Spar- u. Darlehensverein Erlenbach Ländl. Kreditverein Eubigheim Getreidelagerhaus Eubigheim Vorschußverein Krautheim Getreidelagerhaus Krautheim Ländl. Kreditverein Kupprichhausen Landw. Ein- u. Verkaufsgenoffenschaft Lengenrieden Ländl. Kreditverein Oberschüpf Spar- und Waisenkasse Oberwittstadt Ländl. Kredit- und Sparverein Schillingstadt Ländl. Kreditverein Schwabhausen Spar- und Darlehenskasse Schweigern Spar- und Waisenkasse Unterschüpf Ländl. Kreditoerein Uiffmgen Ländl. Kreditverein Windischbuch Poststelle Aaffamstadt „ Berolzheim „ Buch am Ahorn „ Dainbach „ Eubigheim „ Gommersdorf „ Klepsau „ Krautheim „ Kupprichhausen „ Neunstetten „ Oberndorf Oberschüpf „ Schillingstadt Schwabhausen „ Schweigern Schwarzenbrunn „ Unterschüpf „ Winzenhofen „ Horrenbach „ '.Boxberg „ Lengenrieden ,, Sachsenflur Zahl d. Zeichner (ohne Kaffe Private Zeichnungen Kaffen- Zeichnungen Gesamtwert 18 4 200 2 OM 6 2M — — 30 OM ZOOM 130 22 200 15 OM 37 2M — 16 000 ZOOM 46 OM 7 1 700 — 1 7M 111 24 800 25 OM 49 8M 306 150 500 129 500 280 OM — 15 700 44 5M 60 200 — — 2 OM 2 OM 1 300 10 OM 10 300 84 4 580 10020 14 6M 140 45 IM 18 500 63 600 3 6 OM 1 OM 7 OM 196 63 OM 62 OM 125 OM — — 7 800 7 8M 18 2 7M — 2 7M 8 6 OM — 6 OM 46 15 4M 9 600 25 OM 150 137 900 112 IM 250 OM 13 6600 25 OM 31 600 105 61 600 20 OM 81 600 — 4 OM 15^000 19 OM 86 55 900 124 IM 180 OM — 4 OM 35 OM 39 OM 50 20 OM 20 OM 40 OM 47 20800 — 20 800 6 1 7M — 17M 27 18 8M — 18 8M 34 14 800 — 14 800 5 4 3M — 4 300 17 3 2M — 3 200 10 9 4M — 9 4M 15 6 600 — 6600 50 18 500 — 18 500 40 20 500 — 20500 1 1 2M — 1 200 2 8M — 800 16 8 800 — 8 MO 3 2 7M — 2 700 3 3 600 — 3 600 3 2 600 — 2 600 98 36600 -- 38 600 , 6 4 IM — 4 160 ^ 11 4 3M — 4300 - 25 12 7M — 12 700 ß 2 4M _ 4M ^ 21 18 2M — 18 300 Z 2105 882 780 747 120 1 629 900 H — Ge vollendet 6 imigen Se Lage der l hindurch di ßngabe e besonders j ^stiftet Hai an dem W, .Lausende tadischer K Sroßherzog . Zchlreichen Familien I Arftruch dies Leidl gebeugten geflößt. So stets von n ^Hörigkeit Kichenhau« irfen und Firstin ihr «d Wehe Höge es G, Gesundst >e weite Sa! !N UNsi . und d recht aufnel Förden n - Ba :lte sich e ichen" um «Äschen 8 fchen. We «ännern, i ltreten, lüfte ur lung de w im :Wn genon - 3« Leutna flch in er Sß behi > eintreten ungspu en Lan »ützt. . amtliche, '' in 3 htes „ offe, Eensrvert« abgeh> der im nchend, Nchteten ^von jeder " Herausg nnleserli Artike rn. M sauber, ^ergegebe desha Auck Wnnderat Mn- Zug hollem mr Zusammen singe mt- V. ten ieu g- -sse. den il- eser Zeit. in Die 'gen enddarf käst wem wird nen. rsere ychc No- >ren. über eters üher «rief ichs- ichs- ver- Mai bcr- UNÜ Hillen. erren. voramten auf- Bild iemäß a bei halten bei» nberg vaoorr rih.- OM., Mark, ert 'Ncichsamts des Innern ist für ihn die Stelle eines. llvcrtreters des Reichskanzlers neu geschaffen worden, z Patent des Kaisers ist vom 23. Oktober ds. Js. ^Aert, Dr. Hclfferich bekleidete das Amt also nur 10 Ue.'D. Schr.) Wilson gegen die Deutschen. Eiour-Falls, 3. Nov. (Reuter.) August Friedrich, - Kr als Führer der Sozialistenverschwörcr zur Behinde- ^ «mg der Rekrutierung gilt, ist zu 5 Jahren Gefängnis i «ch einer Geldstrafe von 1000 Dollars, 26 Mitschuldige, - Mtlich Deutsche, sind zu 1 bis 2 Jahren Gefängnis «ch Bußen von 1000 bis 3000 Dollar verurteilt worden. Denn es drüben mit der Aufstellung der Bluffarmee ^cht vorwärts gehen will, dann sind natürlich nur die heimtückischen Deutschen schuld. D. Schr.) „Daily Telegraph" berichtet aus Neüyork daß alle Deutschen, die im Umkreis von einer halben Meile von tzem Neuyorker Hafen wohnen, Befehl erhalten haben, jortzuziehen. Der Grund liegt in den verschiedenen Bräu- No, die in Getreidespeichern ausgebrochen find. Aus Stadt und Land. ** Adelsheim, 5. November 1917. — Geburtstag der Großherzogin. Heute Montag Mendel Großherzogin Hilda ihr 53. Lebensjahr. Mit «igen Segenswünschen wird das badische Volk an diesem Lage der hohen Frau gedenken, die nunmehr ein Jahrzehnt hmdurch die Pflichten einer Landesmutter mit liebevollster Hingabe erfüllt und deren selbstloses charitatives Wirken § besonders in den Jahren dieses Weltkrieges reichsten Segen Mistet hat. Das warmherzige Interesse der hohen Frau « dem Wohle unserer Soldaten ist jedem Badener bekannt. ^Lohende und Abertausende verwundeter und erkrankter Wischer Krieger verdanken der werktätigen Fürsorge der Aroßherzogin sorgsame Pflege und Wiederherstellung. Zchlreichen, durch den Krieg der Ernährer beraubten Familien landauf landab hat die Unterstützung und der Anspruch der edlen Fürstin Milderung ihrer Sorgen und ftes Leides gebracht. Manchem vom Schicksal Nieder- pbeugten neuen Mut für seinen künftigen Lebensweg ein- xflößt. So trägt das segensreiche Wirken der Großherzogin DS von neuem dazu bei, die Gefühle der engen Zusammen- örigkeit und unerschütterlichen Treue, die unser teures irstenhaus mit dem dankbaren Volke verbinden, zu verseil und zu befestigen. Möge die Vorsehung der edlen Wcstin ihre Herzensgüte und ihre Sorge um das Wohl ad Wehe ihrer Landeskinder mit reichem Lohn vergelten, ^»2ge es Großherzogin Hilda beschieden sein, auch fernerhin » Gesundheit und Arbeitsfreude ihre Werke der Nächsten- Äe weiterzuführen zum Segen unseres ganzen Volkes! Kahrplan. Auf der 4. Seite der heutigen Nr. sbiden unsere Leser den Fahrplan abgedruckt. Die Post- und der Fahrplan der Schefflenztalbahn konnten wir aufnehmen, da dieselben bis heute von den betr. Behörden noch nicht ausgegeben sind. — Baterlaudspartei. Gestern Nachmittag versam- lte sich eine Anzahl Herren im Nebenzimmer des „Hirnen" um der Anregung, auch hier eine Ortsgruppe der Rutschen Vaterlandspartei zu gründen, in die Tat umzu- Uen. Weitere Einzeichnungen in die Mitgliederliste von Mnnern, die entschlossen sind, für einen deutschen Frieden ärzutreten, der uns Entschädigung bringt für die erlittenen Verluste und die Grundlagen schafft für eine freie Entlastung deutscher Wirtschaft und Kultur in der Welt, Serben im Geschäftszimmer des „Bauländer Boten" ent- U-m genommen. — 3« engl. Gefangenschaft. Auf einer Karte E Leutnant August Heimberger seinen Eltern mit, daß § sich in englischer Gefangenschaft befinde. Die Bekanntgabe des Tagesberichtes. - behördlicher Anordnung werden die Straßenlampen *i eintretender Dunkelheit nur an den wichtigsten Straßen- (^zungspunkten unseres Städtchen eingeschaltet. Alle m Lampen an der Straße bleiben bis auf weiteres 'genützt. Infolge dessen ist auch der Ort, wo wir bisher A amtlichen Tagesberichte zu lesen gewohnt waren, des fAds in Dunkelheit gehüllt und darum ein Lesen des Lichtes noch am Tage seines Erscheinens unmöglich. offenbaren Mißstand hat nun in erfreulicher und T^nswerter Weise der Vorstand unseres Postamtes da- abgeholfen, daß er, unserem Wunsche und damit der im .Bauländer" seiner Zeit gegebenen Anregung , ^r echend, den Tagesbericht seit einigen Tagen an einer i sichteten Stelle am Rathause anbringen läßt, so daß ? von jedermann auch den Winter über noch am Tage ^Herausgabe gelesen werden kann. Daß die Berichte § unleserlich geschrieben sind, wie ein Leser derselben in Artikel der vorigen Nummer rügt, kann ich nicht Meiner Ansicht nach sind dieselben vielmehr in A sauberen, deutlichen und gewandten Schrift bisher Abgegeben worden. Ein Grund zur Beschwerde darüber deshalb nach meinem Dafürhalten nicht vorliegen. (() -luchsen, 5. Nov. Gestern durste unser Kirchen- ' berat Christian Ziegler seinen 80. Geburtstag Zugleich sind es etwas über 20 Jahre, daß er Kollegium des Kirchengemeinderates angehört. Der i Evang. Oberkirchenrat hat ihm zu dieser Feier ein Hand- ! schreiben gesandt, in dem seines regen Interesses am kirchl. z Gemeindeleben und seiner Arbeitstreue mit Dank und i Anerkennung gedacht wird. Möge es dem ehrwürdigen ! Greis, dessen Leben Arbeit und Fleiß war, vergönnt sein, ! einen lichten, frohen Lebensabend zu haben. ! (-) Unlerkeffach, 5. Nov. Letzte Woche haben wir ! den Kirchengemeinderat Karl Rau zu Grabe getragen. : Mit ihm entschlief einer, den der Krieg in dem Alter, da man ans Ausruhen denken darf, wieder mitten in das Getriebe der Arbeit stellte. Ein Herzschlag warf ihn aufs ! Krankenlager und sein Tod ist ein Heldentod auf dem i Ehrenfeld der Arbeit gewesen. Selten vereinigt jemand - auf sich so viel Liebe und Ansehen wie er. Seit 1904 ! war Rau Kirchengemeinderat und diente seiner Kirchen- ! gemeinde mit der ganzen Kraft seines frommen Gemütes, st Ehre seinem Andenken. ! (-) Karlsruhe, 3. Nov. (Strafkammer.) De» ! 13 jährige Bo ksschüler Wilhelm Kilgus aus Wildbad, ! der zurzeit wegen schweren Diebstahls eine Gefängnis» ! strafe von 3 Monaten verbüßt, hatte sich heute wegen j fünf schwerer Diebstähle vor der Strafkammer zu ver» j antworten. Bei seinen Diebstählen sielen ihm u. a. in die Hände 260 Eier, mehrere Pfund Fett, Himbeersaft, 5 Pfund Butter, eingemachtes Fleisch, eingemachte Früch» te, ferner Damenschuhe, Strümpfe, im Hardthause 6 An» züge, 2 Kittel, 4 Paar Schuhe, Hosen und eine Taschen» uhr. Kil-;us ist trotz seiner Jugend ein gefährlicher Ein» und Ausbrecher. Das Gericht verurteilte ihn zu einet Gesamtstrafe von 8 Monaten Gefängnis. Das Zimmermädchen Emilie Soder aus Hattingen hatte in der Schweiz einen Mann kennen gelernt, der offenbar ein Spion war im Dienste der Entente. Et forderte die Soden auf, ihm Nachrichten und Militärpapiere zu verschaffen. Tatsächlich hat die Soder einmal einem Kaufmann außer anderen Gegenständen einen Militärpaß weggenommen. Daß sie mit Erfolg spioniert hat, konnte aber nicht nachgewiesen werden. Die Strafkammer verurteilte sie wegen Verrats militärischer Geheimnisse zw 3 Jahren Gefängnis und Stellung unter Polizeiaufsicht. — Wegen desselben Deliktes erhielt der Techniker Max Barth aus Zürich 2 Jahre 6 Monate Gefängnis und Stellung unter Polizeiaufsicht. Barth hatte in Zürich einen Agenten eines Spionagebureaus kennen gelernt, diesem Nachrichten versprochen und von Karlsruhe aus ihm einen Brief geschrieben. Der Agent und sein Auftraggeber sind in der Schweiz vom Bun- desstrasgericht im Juli 1917 bereits abgeurteilt worden. (--) Bon der Enz, 4. Nov. (Im Wahn.) In Psorzheim-Brökingen tötete die 35 Jahre alte schwermütige Frau des im Felde stehenden Gipsers Jakob Ott in Geistesstörung ihre zwei Kinder, einen 13jährigen Knaben und ein einjähriges Mädchen, mit Revolverschüssen. Darauf versuchte sich die Ftau den Hals abzuschneiden. Sie erlitt aber keine lebensgefährlichen Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. (-) Bom Bodensee, 4. Nov. (Familientragödie.) In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag ereignete sich in Konstanz in einem Hause der Rheingasse eine Familientragödie. Der Landsturmmann M. war auf Urlaub nach Hause gekommen. Es entspann sich zwischen ihm und seiner Frau, mit der er in Ehescheidung lebte, ein heftiger Wortwechsel, in dessen Verlauf die Frau dem Hekmkehrenden vermutlich mit einem Messer in die Herzgegend stach, glücklicherweise ohne das Herz zu treffen. Der Landsturmmann ergriff darauf ein Holzscheit und schlug die Frau nieder: sie blieb mit einer schweren Kopfwunde und einem Schädcldeckenbruch bewußtlos liegen. Während der Mann sich noch in der Nacht, freilich unter großem Blutverlust, in das Krankenhaus schleppen konnte, mußte die Frau mit dem Sani- tätsautomvbil in das Krankenhaus geschafft werden. Sie befindet sich noch am Leben, doch sind ihre Wunden sehr schwerer Natur. (--) Bom Bodensee, 4. Nov. (Eine gefährliche Klippe) Der badische Dampfer „Kaiser Wilhelm" ist am Freitag vormittag i/z9 Uhr unterhalb Dingelsdorf beim sogenannten Klose-Felsen im dichten Nebel festgefahren und konnte am Freitag nicht wieder statt gemacht werden. Die Reisenden würden teils an Land gesetzt und gingen zu Fuß an ihr Ziel, manche bis Konstanz, teils warteten sie die Ankunft des Dampfbootes ab, das nach Ausführung des Vormittagskurses aus dem Obersee zur Unfallstelle fuhr. Die Unsallstelle ist nicht die gleiche wie vor einigen Jahren, wo die Reisenden die Nacht auf dem Dampfer zubringen mußten. Gestern sollte der „Kaiser Wilhelm" von zwei anderen Dampfern abgeschleppt werden, was jedoch mit ziemlichen Schwierigkeiten verknüpft sein dürfte. Vermischtes. Brand. An Baltimore (Vereinigte Staaten) ist auf einem Ha c ' ..»un, der Baltimore-Ohio-Bahn ein großer Brand aurgcbrochen. Der Schaden wird auf 63 Millionen Mark g»- M'tzt. Fruchtbarer Baum. Rach dem ..B. B." erntete «in Landwirt in Egnach (schweiz. Kawon Thurgau) von einem 'injigen Bar» 48 Zentner Wasserbirnen. Letzte Nachrichten Wolff-Telegramme A-Sorir-öperakone«. Berlin, 4. November. (Amtlich.) Neue U-Bootserfolge im Sperrgebiet um England: 15 000 Bruttoregistertonnen. Unter den versenkten Schiffen befinden sich 3 bewaffnete Dampfer. Einer davon war englischer Nationalität. Eines unserer Unterseeboote griff am 7. Oktober in westlich der Stadi Tripolis beobachtete Kämpfe zwischen Landesbewohnern und Italienern mit seiner Artillerie ein und nahm italienische Truppen mit gutem Erfolg unter Feuer. Am 16. Oktober beschoß das gleiche Unterseeboot wirkungsvoll Befestigungsanlagen von Horns (Tripolis). Ein anderes U-Boot führte im Schwarzen Meer eine Beschießung des von russischen Truppen besetzten Ortes Tuapse aus und versenkte einen mit Munition beladenen Transporter. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Scheidemanns kuriose Ansicht über den Triebe». Berlin, 6. Nov. Scheidemann sprach über die neue Regierung in einer großen Versammlung in Königsberg. Er sagte: Kommt die Regierung ihren Versprechungen nach und treibt sie nach außen eine klare und feste Politik, die alles mit unserer Ehre und Zukunft zu Vereinbarende tut, um bald zu einem ehrlichen und dauernden Frieden ohne Eroberungen und wirtschaftliche Vergewaltigungen zu gelangen, dann werden wir sie unterstützen, andernfalls sie bekämpfen. ^Die russische Ernte unter mittel. ^ Petersburg, 4. Nov. (Pet. Tel.-Ag.) Nach amtlichen Angaben ist die Ernte 1917 im allgemeinen unter mittel. Zug'Zusammenstotz. Petersburg, 4. November. (Pet. Tel.-Ag.) Auf der Bahn nach Wladikawkas ist ein Schnellzug mit einem Militärzug zusammengestoßen. Es wurden 25 Personen getötet, 70 schwer verletzt uud eine größere Anzahl leicht verwundet. Die Mehrzahl der Opfer sind Soldaten. Eine griechische Insel verwüstet. Athen, 4. November. (Agence Havas.) Ein heftiger Wirbelsturm hat die Insel Naxos verwünstet. Privat-Te legramme Bom IS. bis znm SS. Lebensjahr einbernseu. Berlin,^. November. Der Kriegszustand ist angeblich über ganz Italien ausgedehnt und die Altersklaffen find vom 16. bis zum 60. Lebensjahre einberufen. Eintreffen französischer und englischer Artillerie in Italien. Schweizer Grenze, 3. November. Züricher Berichten zufolge meldet „Corriere" am 1. November in einer Sonderausgabe das Eintreffen französischer und englischer Artillerie in Italien als die unmittelbare Vorbereitung der Wiederbefreiung des vaterländischen Bodens vom Feinde. Französische Kolonialtruppen für Italien? Schweizer Grenze, 3. November. Nach schweizerischen Meldungen führt man die Sperre der französisch-spanischen Grenze auf Truppenbewegungen aus dem Innern Frankreichs nach den südfranzösischen Häfen Marseille und Toulon zurück. Es verlautet, daß nicht unbeträchtliche französische Streitkräfte, hauptsächlich Kolonialtruppen, die sich bereits in den Winterlagem in Südfrankreich befanden, von den genannten französischen Häfen aus nach Genua verbracht uvd von hier nach dem italienischen Kampfgebiet befördert werden sollen. Alles soll helfen. Berlin, 5. November. Wie sich das „Berliner Tageblatt" a»ls London melden läßt, unternahm das britische Kabinett in Petersburg alle Schritte zur Unterstützung der Hilfsaktion der Alliierten durch das ganze russische Heer. Nach dem „Secolo" trifft auch bereits ein großer Teil des amerikanischen Heeres Vorbereitungen zur Übersetzung an die italienische Front. Die Meldungen, sagt der „Berliner Lokalanzeiger", die offenbar darauf berechnet find, das italienische Publikum zu ermutigen, enthüllen besser als alles andere die Verzweiflung, die sich der Italiener bemächtigt haben muß. Der Oberkommandierende. Bern, 4. Nov. Schweizer Blätter melden aus Paris: Zum Oberkommandanten für die französisch-englische Hilfsarmee in Italien ist General Fache bestimmt worden. Briefkasten. H» F», BoLd. Wenn die Angaben der Wahrheft entsprechen, warum schreiben Sie Ihren Namen nicht darunter? Infolge Geschäftsverkleinerung verkauft der Unterzeichnete 10 1V Die Arbeitspferde im Alter von 5 bis 10 Jahren gegen Barzahlung. mnheim F. Reichert, PoWltrr tzingerstraße 38 äaini«t>-K,?kiskk des 8t»d».Vtrirrs,ttei<8 NelShei« In verkaufe« : Eine 6jährige belgische Brannstnte, überzählig. GotHieb Sakstatter Hohenstadt. Fleißiges, tüchtiges IliMllMlW im Alter von 17 Jahren nach Heilbronn gesucht. Thema Müller Salzstratze 64. Kirlreureiser, empfiehlt §. MmM, Adklshki« Telephon 3069. Frachtbriefe badische und württembergische empfiehlt die Druckerei ds. Blattes. Kahrplan -es „Baulünder Boten und Borberger Anzeiger". Gültig von 1. November ab Heidelberg—Eberbach—Würzburg. Stativ neu. Pers- Pers.- Vers.- Pers-- Schn.- Vers.- Pers.- Scho.- Zug Zug. Zug. Zug. Zug. Zug. Zug. Zug. 1108 716 1118 130 310 6 59 16 85 «. St. ^baa»a 1126 1126 S32 12 22 12 22 2 38 628 Le»»» — 4 - 711 12 22 316 3 54 6 32 801 Heidelberg Hauptbhf. ab Heidelberg Karlstor ab 340 346 5 55 6 02 815 8 22 1 10 1 17 3 41 I 4 40 4 47 7 45 7 51 825 I Eberbach Ankunst 433 700 913 205 413 5 37 8 37 «00 Lanai» 0«tb«LnLo/ 8 84 1100 115 Gberbach ab 437 7 08 917 2 08 414 5 45 8 40 «01 Neckarelz Ankunst 511 7 45 953 2 42 4 37 6 17 9 12 «22 Letkb»'»»» 6 48 8»3 12 04 4 20 7 27 727 — Le»kb»'o»l»» — 615 12 18 8 25 7 50 780 Neckarelz Abgang 516 800 9 58 2 50 4 38 6 33 9 16 v 23 M-sbach 524 810 10 05 3 00 4 44 6 40 9 35 «29 Neckarburken ,f 531 817 10 12 3 07 6 47 9 42 Dallau 537 8 24 1018 313 6 53 9 48 Auerbach ff 545 8 33 10 26 3 21 7 01 9 56 Schefflenz 600 8 51 10 42 3 37 7 17 10 07 Eicholzheim ff 605 8 57 10 47 3 42 7 22 10 12 Seckath 615 9 08 10 58 3 53 7 32 10 20 Adelsheim ,, 622 9 15 1105 4 00 7 39 10 27 Osterburken Ankunst 627 920 11 10 4 05 5 26 7 44 10 32 4010 Osterburken Abgang 633 9 55 1118 413 5 33 802 10 37 l« 24 Rosenberg ab 6 43 10 05 1128 4 23 812 10 46 Hirschlanden § 649 1011 1134 4 29 8 18 10 52 Eubigheim ff 657 1019 1143 4 37 8 26 10 59 Boxberg-Wölchingen „ 714 10 37 1201 4 54 8 43 11 14 Schweigern ff 718 10 41 1206 4 58 8 47 11 18 Unterschupf ff 7 24 10 47 12 12 5 04 8 53 11 23 Sachsenflur 7 28 10 51 1216 5 08 8 57 11 27 Königshofen Ankunft 7 32 10 55 ,220 512 9 01 11 31 Lte»'-e»rtLe»M 8 »8 114 114 6 39 — Königshofen Abgang 733 10 58 12 23 5 14 9 04 11 32 ! Lauda Ankunft 737 1102 12 26 5 18 «16 9 08 11 36 LL 05 N^tLe»»» 8 51 — 222 718 718 10 07 710 — 1212 805 5 08 S3S — Lauda Abgang 742 11 18 105 5 30! « 19 9 20 — 11 06 Würzburg an 856 12 46 2 30 645 j 706 10 35 — LR 50 HeUbronn—Jagstfeld—Osterburken. Stationen- Schn.- Zug. Pers.- Zug. Gem.- Zug- Pers.- Zug- Gem. Zug. r>- Zug. 81uttx»rt 430 — »5» « Z r-» 5 10 5 36 6 14 6 40 7 10 3 30 7 08 8 83 Heilbronn . . . Abg. Neckarsulm... „ Kochendorf... „ Jagstfeld . . . „ Untergriesheim . „ Herbolzheim a. d.Jagst„ Neudenau ... „ Siglingen . . . „ Züttlingen ... „ Möckmühl . . Roigheim ... „ Sennfeld ... „ Adelsheim ... „ Osterburken . . an 7 45 7 58 8 05 814 8 26 8 35 8 42 8 51 8 57 9 08 9 18 9 26 9 34 9 42 1 — 1 12 118 1 25 136 148 155 2 01 211 2L0 2 27 2 34 2 41 614 6 26 6 33 6 40 6 51 6 58 7 02 7 12 717 7 27 7 36 7 43 7 50 7 57 928 940 946 952 1003 1010 1015 1028 1028 1037 1046 1053 11 1107 «22 8 N « L « rs 1010 XVUrrdurx L,»kuitkt 12 46 6 45 1038 — 11 50 Würzburg—Eberbach—Heidelberg. Statione n. Pers.- Zug' Pers.- Zug. Scho.- Zug. Perl' - Zug Schn.- Zug P-rs.- Zug. Pers.- Zug. Vers-- Zug. iVers.- ! Zug. Würzburg . . Abg. «18 5 45 «20 8 40 12 45 5 26 740 Lauda .... Ank. 714 7 09 l« 16 10 06 2 14 6 43 858 8 8 8 08 1109 11 <9 348 8 27 — U^s»tLe»»» ^t-Aa»»A 6 00 6 — 910 910 910 410 750 Lauda .... Abg. 717 7 26 Lv 18 10 25 2 24 657 9 13 Königshofen . . Ank. 7 30 10 29 2 28 701 9 17 7 1" — 2 >«» 5 05 8 36 Königshofen . . Abg. 7 33 10 33 2 31 7 04 9 23 Sachsenflur . . 7 38 10 39 2 37 710 9 28 Unterschüpf . . f, 7 43 10 44 2 42 7 16 9 37 Schweigern . . f, 7 49 10 52 2 49 7 25 9 46 Boxberg-Wölchingen 5, 7 55 10 59 2 55 7 33 9 54 Eubigheim . . . ff 8 14 11 24 3 19 7 57 10 19 Hirschlanden . . ff 8 21 11 31 3 26 8 05 10 26 Rosenberg . . . 8 26 11 38 3 32 811 10 33 Osterburken. Ank. 8 02 8 32 41 03 1145 3 39 8 17 10 39 Osterburken . Abg. 6 07 8 14 8 40 11 10 12 00 3 47 8 25 10 45 Adelsheim . . . XV 612 8 45 12 05 3 53 8 30 10 51 Seckach .... 4 30 6 23 8 25 8 53 1121 12 18 4 07 8 45 1105 Eicholzheim. . . ff 4 40 6 33 9 03 12 29 4 19 8 58 11 17 Schefflenz . . . 4 45 6 40 9 09 12 37 4 25 9 05 11 24 Auerbach . . . 4 52 6 48 9 16 12 44 4 33 9 13 11 33 Dallau .... 4 58 6 54 9 22 12 50 4 39 9 20 1140 Neckarburken . . 5 02 6 59 9 27 12 55 4 44 9 25 1145 Mosbach 5 09 7 08 8 50 9 36 1146 105 4 54 9 39 11 53 Neckarelz . . Ank. 5 13 7 12 8 54 9 40 11 50 1 09 4 59 9 40 11 58 Le«7b»'o»«»» 6 45 8 53 _ 4 SO 4 Sv 7 27 - — 615 615 9 44 1218 3 22 7 50 — Neckarelz . . Abg. 517 7 18 8 58 9 44 11 52 1 21 5 10 9 50 12 09 Gberbach Ank. 5 48 7 50 s 18 1016 12 12 I 55 5 44 10 25 12 42 Lanait OstLLL. 9>b 2 >6 9 21 905 Eberbach . Abg. 5 50 7 54 » 19 10 18 12 13 2 00 548 10 31 12 45 Heidelberg Karlsth.Abg. 6 39 8 44 l 11 05 ! 2 55 6 44 1130 1 40 Heidelberg Hptbhf. Ank. 6 44 8 49 » 52 1110 12 46 3 00 6 49 11 35 145 7 38 9 44 10 18 12 08 111 S41 7 49 12 20 2 36 ». Zf. IS 00 1148 1143 245 420 6 00 843 — 854 752 10 06 1214 IS 14 214 5 22 90>i 2 15 7 35 Osterburken—Jagstfeld—Heilbronn. Statione n. Pers.- Zug- Pers.- Zug- D- Zug. Pers- Zug- Pers-- Zug. 0. Zug. Pers.- Zug. Pers. Zug Würrdurx LbASLA — 618 9 20 1245 5 26 merkt- Osterburken . . Abg. XV 600 813 12 17 4 24 821 Adelsheim . . . — 6 06 12 23 4 30 8 26 8 29 Sennfeld . . . ,, — 6 12 K >3» 12 29 4 36 8 32 840 Roigheim — 6 18 S 12 35 4 42 «8 37 8 57 Möckmühl . . . 4 53 6 27 » 12 45 4 56 W 2845 956 Züttlingen . . . 5 00 6 34 rr 12 52 5 04 3° <§r -851 10 08 Siglingen . . . 5 05 6 39 cs 12 57 5 08 är s ^8 56 10 36 Neudenau . . . .. 5 11 6 45 *-r 1 04 5 14 » 901 10 47 Herbolzheim a. d.Jagst,, 514 6 49 — 5 18 S s 9 05 — Untergriesheim . 5 22 6 56 1 15 5 26 9 12 1104 Jagstfeld.... 5 33 7 06 130 5 48 äs5 1144 Kochendorf. . . 5 37 711 » 135 5 53 930 — Neckarsulm . . . 5 44 717 141 6 00 936 — Heilbronn . . . an 5 55 7 28 «01 1 53 611 948 12 12 8tuttM»rt Lntruntt 8»2 9 44 958 411 821 Seckach—Walldürn—Miltenberg Seckach . . Abg. 6 25 9 15 12 25 415 7 38 Bödigheim. . ff 6 37 9 27 12 37 426 7 47 Buchen . . . f, 710 9 56 1 10 4 47 8 08 Hainstadt . . ff 7 23 1008 1 18 4 56 8 15 Walldürn . Ank. 7 37 10 20 1 30 5 07 8 25 Abg. 7 50 10 30 XV 515 8 30 Gerolzahn . . ff 8 03 1048 528 8 43 Rippberg . . ff 8 10 1110 5 36 8 49 Schneeberg. . gf 8 18 1123 544 8 57 Amorbach . Abg. 8 26 1250 5 54 9 05 Wellbach . . f, 8 33 104 601 9 12 Breitendiel. . ff 840 1 12 608 9 19 Miltenberg an 8 46 120 614 9 52 ^soballendurg 10 56 312 800 Mergentheim—Lauda—Wettheim. Mergentheim Abg. 710 9 25 1212 200 505 836 Edelfingen . . . 717 9 34 1219 209 511 843 Unterbalbach . . ff 721 ! 1223 215 515 847 Königshofen . - ff 726 9 44 ,228 225 520 852 Lauva .... Ank. 731 951 1233 232 524 857 Lauda ... Abg. 750 125 623 915 Distelhausen . . ff 7 58 133 630 922 Tauberbischofsheim f, 810 142 63S 929 Hochhausen. . . ff 818 150 647 937 Gamburg . . . «f 829 201 657 946 Bronnbach . . . ff 838 209 705 954 Reicholzheim . . ff 844 215 711 1000 Wertheim Ank. 851 222 718 1007 Möckmühl—Dörzbach. Möckmühl ab 9 30 2 45 74« Ruchsen 937 252 747 Widdern 9 53 3 08 8 03 Oluhauseu . 1004 319 814 Jagsthauseu. 1015 3 40 825 Berlichingen' 1029 354 8 39 Schöutal 10 37 4 01 8 47 Bieringeu . 1047 411 8 57 Westeruhaus. 1059 4 23 9 09 Winzenhofe«. 11 09 432 918 Marlach 1116 4 39 925 Gommersdorf 1123 446 932 Krautheim . 1133 4 56 942 KlepSau 11 45 5 08 954 Dörzbach au 1153 516 1002 Miltenberg—Walldürn—Seckach ^sobullendurg Abg. 7 58 12 00 522 Miltenberg 6 00 916 2 20 640 Breitendiel. . 6 07 9 23 3 28 6 46 Weilbach. . . ff 6 16 9 30 2 45 6 53 Amorbach . Abg. 6 35 9 38 3 30 7 03 Schneebecg . . », 6 42 9 44 342 7 09 Rippberg . . u 6 52 9 52 412 7 18 Gerolzahn . . ff 7 03 10 00 XV 4 24 7 26 Walldürn . Abg. 7 38 1025 2 05 520 750 Hainstadt . . 7 48 10 35 2 17 537 800 Buchen . . . 7 55 10 46 245 600 810 Bödigheim.. . f, 8 08 1102 3 05 624 8 26 Seckach . . an 815 1110 314 6 34 8 34 Wettheim—Lauda—Mergentheim. Wertheim . . Reicholzheim . . Bronnbach . . . Abg. 600 910 410 750 ff 608 614 918 924 419 425 759 806 Gamburg . . . f, 622 932 434 814 Hochhausen. . . ff 632 942 1210 446 825 Tauberbischofsheim 642 954 500 834 Distelhausen . . ff 648 1000 1217 508 840 Lauda .... Ank. 655 1007 1224 515 847 Lauda .... Abg. 616 745 10 30 1255 325 620 Königshofen . . 622 751 10 47 100 331 625 Unterbalbach . . 628 757 ! 105 337 630 Edelfingen . . . 633 803 1101 109 342 634 Mergentheim Ank. 639 808 1109 114 348 639 Dörzbach—Möckmühl. Dörzbach ab , 3 38 928 201 Klepsau ' 3 47 9 37 210 Krautheim . 4 00 950 2 23 Gommersdorf 4 09 9 59 232 Marlach 416 1006 2 39 Winzenhofen 4 23 1014 2 46 Westernhaus. 434 1025 257 Bieringeu . 445 1046 308 Schönthal . 4 55 1055 3 17 Berlichingen 5 03 1103 3 25 Jagsthauseu 517 11 17 3 39 Olnhauseu . 5 27 1127 3 49 Widdern 5 39 1,39 401 Ruchsen 5 54 11 55 417 Möckmühl au 6 00 12 01 4 23