S3l _ Nachläufer. _ Nro. 44 Vierte Beilage zum Schwarzwälder Bote» vom S Nov. 18S4. Freie Städte. In Frankfurt hat es eine» Eoldatrneravall zwischen den Vaiern und Preußen gegeben, wobei 5 Mann der leztern schwer verwundet wurden. Die Baiern wollten sogar die preußische Kaserne stürmen. — Bade» Karlsruhe, den 26. Okt. Die Pulvermühle bei E«tl in- gen ist diesen Morgen in die Lust geflogen und stnd zwei Menschen dabei verunglückt. e alt. *s Hechingen, den 25. Okt. Nachdem ein auf die Burg Hoheuzollern beabsichtigter Ausflug in Folge de« heftigen Regnen« und Stürmen«, welche« die aufgerichteten Baugerüste auf dem preußischen Stammschloß zerstört haben soll, zu Wasser geworden war, ergriff ich se!,r gerne die sich mir eben darbietende Gelegenheit, einer Verhandlung des Schwurgericht«, da« seit dem 23. d. M. seine Thätigkeit hier begonnen hat, anzuwohuen und eine Vergleichung zwischen dem württembergischen und preußischen Verfahren anzustellen. In der Hauptsache ist der Gang der Verhandlung hier wie dort der gleiche, und nur in einzelnen Formalitäten finden einige Abweichungen statt. Den Gerichtshof bilden die Herren: KieiSgerichtsrath v. Sallwürk, al« Borsizender, die Kreisgerichtsrätbe Dopfer, Schnell, und die beiden Kreisrichter Hlpp und Robert. Al« Gerichtsschreiber ist Herr Auskultator Baur in Funktion. Die Staatsbehörde ist vertreten durch den Herrn Staatsanwalt Schilling. Die Gerichtstafel, sowie die etwa« abgesondert davon befindlichen Pläze de« Staatsanwalt« und Gerichlsschreiber« sind nur schwarzem Tuch behängt. Da« Gerichtspersonal ist nicht in Amtsuniform, sondern in Civilklei- dung (schwarzem Frack) anwesend. Bon den Geschworenen nehmen uur diejenigen auf der für sie bestimmten Bank Plaz, bei welchen nach enolgter Ziehung au« der Urne sowohl der Staac«- anwalt al« der Berlhridiger gerufen haben: „angenommen." Den Geschworenen, welche auf diese Weise in Funktion treten, wird folgender Eidesvorhalr gemacht: „Sie geloben bei Gott dem Allmächtigen und Allwissenden, die Pflichten eine« Geschworenen standhaft zu erfüllen, ihre Stimme nach bestem Wissen und Gewissen abzugeben, Niemanden zu Lieb und zu Leid, wie e« einem freien Manne geziemt, getreu und ohne Gefährde." Auf dem Plaze der Angeklagten — einem durch erne hölzerne Einzäunung abgeschlossenen Raume — erscheint heute der 36 Jahre alte vermögenslose Küfer Gottlieb Schenk von Steinhofen, bezüchtigt der Urkundenfälschung, ein Vergehen, welche« nach dem preußischen Staatsge- sezbuch mit 2- bi« lojährigem Zuchthaus nebst einer Geldbuße von 400 bi« 2000 Thalrrn bedroht ist. Der Thatbestand de« Falle« ist zwar sehr einfach, mag aber durch da« Ende,,da« er genommen, manchem armen Teufel, der sich von einem Unterhändler oder Schmuser um einige Bazen al« Werkzeug bedienen läßt, zur Warnung dienen. Der Vorfall, welcher zum Gegenstände der Anklage erhoben wurde, spielte aus dem am 1. Juni zu Sulz abgehalte- nrn Markte. Der Bauer Strobel von Böhringen fuhr mit einer Kuh zu Markt, um solche zu verkaufen; kaum war er hier angelangt, so erschien alsbald in der Person de« Israeliten Leopold Rosen Heimer von Dettensee ein Liebhaber zum Handeln; «r wollte zwar die Kuh nicht kaufen, aber gegen «ine aneere vertauschen. Strobel, welcher überhaupt nicht gern mit Juden zu thun haben wollte, bemerkte ihm» daß zwischen ihnen beiden kein Geschäft zu machen fei. Hierauf entfernte sich der Jude, kehrte jedoch später wieder zurück und drang nochmal« in den Bauern Strobel, doch einen Handel zu machen, da er eine ganz für »hn paffende Kuh wisse, die «r einmal anfehen solle, da« Besehen koste >a Nicht«. Strobel wollte de« aufdringlichen Juden los werden und folgte ihm; Rosen heimer führte »hn zu dem Angeklagten Schenk hin, der eine Kuh bei sich hatte. Der Jude wußte also- gletch einen Handel einzuleitea; Schenk versicherte dem Strobel, daß di« Kuh trächtig sei und innerhalb 9 Wochen bis Jakobi eia Kalb werfe. Der schlaue Z«raelite mischte sich natürlich lebhaft in den Handel, und zwar dem Anscheine nach im Interesse de« Strobel. S« kam nun wirklich zu einem Tausche, der Angeklagte Schenk versprach, fall« die Kuh nicht auf besagte Zeit kalbe, eine Entschädigung von z Krouenlhalern. Auf Verlangen Strobel« ging Schenk auf da- Stadtschaltheißenamt, wo beide Eontrahen- ten über den ab^rschivfferen Verkauf «ine Urkünde ausstellen ließen, wobei aber Schenk nicht seinen wahren, sondern den erdichteten Namen Joseph Maier von Owingen angab. Inzwischen war die von dem Strobel eingetauschte Kuh schon vom Stande abgeführt worden, worüber er etwas stuzig wurde; er traute der Sache nicht mehr recht, zog nähere Erkundigungen über den angeblichen Maier ein und brachte e« dahin, daß dieser Pseudomaler «n der Person de« Schenk noch am Markttage zur Haft genommen und nunmehr wegen Erschleichung einer öffentlichen Urkunde vor die Geschworenen gestellt wurde. Schenk, welcher wegen Diebstahl« schon dreimal, zulezt mit 6wöchiger Gefängnißstrafe und ilähriger Untersagung der Ausübung der bürgerlichen Ehrenrechte bestraft wurde, behauptet bei seiner Vernehmung, daß er eigentlich bei rem abgeschlossenen Tauschhandel nur eme ganz untergeordnete Rolle gespielt habe, während dagegen der Jude Rosenheimer als Hauptperson ausgetreten sei, denn diesem habe die Kuh gehört, dieser habe sie vertauscht und ihn uur angestiftet. zu sagen, daß sie trächr-g sei. Ebenso habe er nur auf Anweisung de« ^uven v,e Urkunde geholt, wobei er allerdivgs den Namen Maier angegeben habe, we,l ihm der sonst gänzlich unbekannte Jude gesagt habe, daß er so heiße. Seine Absicht sei nur gewesen, den Uutervandler rabei zu m„chen und sich einen kleinen Lok« damit zu erwerben. Es wurden sofort die Zeugen, darunter namentlich auch der nicht ganz kauschere Isralite Rosenheimer, vorgerufen; sie verneinten die an sie gerichteten allgemeinen Fragen, ob sie von vem Ausgang der Untersuchung eia Interesse haben» ob sie von Jemanden unterrichtet wo-ven seien oder sich untereinander selbst besprochen haben, wie sie zeugen sollen, und ob sie durch Geschenke oder Versprechungen zr Ablegung eine« falschen Zeugnisses bewogen worden seren. StUdtschutlheiß Pfäsflin von Salz versichert bei seinen Dienstpflichten, baß vir bei den Gerichtsakten liegende Urkunde von ihm ausgestellt sei und daß er die Namen der beiden contrahirenden Theile richtig ausgenommen habe. Den ihm vor- gestelllen Angekiaglen als denjenigen, der dre Urkunde mittelst Handzeichen mliuncerfertigte, zu erkennen, war dem Zeugen natür- i,ch nicht möglich, da an einem Markttag« zu viele Personen au» da« Amtszimmer kommen. Bonden übrige» Zeugen ist nur Strobel seiner Sache gewiß, während die Andern, mit dem Angeklagten zum Thell verschwägert, nur noch mehr Verwicklung und Widersprüche in die Berhanvlung bringen. Durch die Angaben Strobel« wurde erhärtet, daß zwar allerdings Schenk es war, der den Tauschvertrag mit ihm abschloß, wle oben angeführt ist, daß aber auch der Isräelite Rosenhermer die Hände mit unter der Decke hatte. Za es war sogar durch die Verhandlung fast über allen Zweifel erhaben gemachr worden, daß den Rosenyeimer eigentlich die Hauptschuld rriffk, wie er sich denn auch alsbald selbst so verdächtig benahm, baß er auf den Antrag des Staatsanwalt« in dem Avstandszim- mer verwahrt uns durch Be,chluß de« Hofe« in Hast genommenwurde, um Untersuchung gegen ihn zu führen. Es bat sich gerade bei diesem Kalle wiever auf« Schlagendste herausgestellt, welch' große Vorzüge das Teschworenemnstirut hat, denn ohne die Orffenkilchkelt ver Verhandlung wäre et kaum möglich geworren, den pfiffigen Jaden zu entlarven und, wie kaum ander« zu erwarten sieht, der gebührenden Strafe zu übecanlwoiten, da er, wie alrbald Jedermann klar geworden, hauptsächlich der schul- dlge Theil lst und die Dummheit de« Angeklagten zu seinen Gunsten au-zubeat-n gesucht har. Nach Vernehmung der Zeugen, welche erst nach erfolgter Abhör veeidigt wuiden, wobei zu Erhöhung der K ierltchke»r zwei brennende Lichter und ein Cruciffr- bilo ausgestellt wurden, begründete der Staatsanwalt in sehr klarem «ortrage die erhobene Anklage, indem er nachwie«, daß Schenk die Urkunde mit dem stngirten Namen erschlichen habe» um für sich oder «men Andern (im vorliegenden Falle dem Juden) einen Vorrhetl zu verschaffen. Die Bertheidiguug dagegen, geführt von Rtchlskoasulenl Maier in Hechingen, bestritt hauptsächlich va« Vvlhaadensevn einer gewinnsüchtigen Absicht. Die Gcfchworenen konnten sich jedoch von dieser leztern Ansicht nicht überzeugen und sprachen durch ihren Obmann» Kreisgerichtsserre- kair Adele von vier (mit mehr al« 7 Stimmen) ein Schuldig aus; das Sllmmenverhäitniß muß von dem Odmann veröffentlicht werden. Der Staatsanwalt beantragte da« Minimum de« gesez- llchen Strafrahmen«. Der Hof, welcher seinem Erkenntnisse d,e Sntscheldungsgründe beifügt, verurtheilke den Angeklagten zu 2 Jahren Zuchthaus, und ioo Thalera Geldbuße, welcher im Ünvermögensfalle eine weitere Sttafe von 4 Wochen zu sub- stitmren ist. Der Angeklagte, al« er hört«, daß ihn wegen eine« so undedeutenden Vergehen« eine so starke Strafe treffe, brach in heftige Thränen au«, und er wurde auch, ohne daß man die Handlung an sich beschönigen wollte, fast allseitig bedauert, während man es in der Ordnung fand, daß auch dem Juden Rosenheimer ssr sein Recht werde« werde. Möge durch diese- warnende Beispiel der fast zu einem «othweudigen Uebel gewordenen Schmuserei beim Birhhaudel. und all' den damit zusammenhängenden größern und kleinern Mißständen, Prellereien, Uedervortheilungen u. dgk. Maß und Ziel gesteckl werden. Württembergische Chronik Stuttgart, den 24. Oke. Die Weinpreis« stellen sich bei un- für rein ausgelesene Weine sehr hoch und finden daher unsere Weingärtner für den Au-fall in der Quantität wenigstens theilweisen Ersaz in den sehr hoben Preisen. Zm Allgemeinen ist die Quantität sehr gering, »m Durchschnitt nicht viel über einen Eimer prr Morgen, während in gute» Zähren oft bis zu 10 und mehr Eimer gewonnen werden; doch ist der Ertrag sehr verschieden. In einzelnen Weinbergen gibt es kaum Vr oder V, Eimer pr. Morgen, , « rr -Drotschke, wozu die Liebhaber eingelade» werden. Den 26. Okt. 1854. Der PrivatTheilungSCommiffaik: _ Gerichtsnotar Hausse. _ Aach, OberamtS Kreudenstadt. Versteigern«-. Unterzeichnete verkauft Montag den 6. und Dienstag den 7. k. M. in öffentlichem Aufstreich gegen baare Bezahlung ihre säwmkliche Fahrniß, und zwar: Sckreivwerk aller Art, Aufgemachte Betten s. Bettgewand, Leibweißzeug, überhaupt Leinwand aller Art, Faß-, Band- und KübelGeschirr, Küchengeschirr, worunter ziemlich viel Kupfer u. Zinn, großer eiserner Kunstheerd mit eiserne» Sinsazhäfen und Ringen. Ferner 1 Kastenschlitten sammt hiezu gehörigem Pferdsgeschirr u. r hochträch- tigen Kühen. Liebhaber werden zu diesem Verkaufe hie mit eingelade». Den 26. Okt. 1854. _ Bern». Act. Schmid'S Wtw. Cannstatt. Italienische Hanse sind Heuer vorzüglich in Qualität, worauf ich bekannte und mir etwa noch werdend« Geschäftsfreunde mit dem Bemerken aufmerksam macke, daß ich die billigen Sorten Sckusterhanf in einigen Wochen, die feinerv sogleich liefern kann und kleine Beträge nachzunehmen für rentable halten muß. Um gefällige Aufträge franco bittend _ Georg Krppler. Cannstatt. ' Flachs in verschiedenen Sorten empfiehlt unter Zusicherung reeller Bedienung in größeren u. kleineren Pöstchen, leztere nachnahmsweise, _ Georg Keppler. Thuningen, OberamtS Tuttlingen. Montag den 6. November d. I., Bor« mittags 9 Uhr, verkauft die Gemeinde ca. 14» Stücke große Yolländerstämme, wozu die Liebhaber eingeladen werden. Au« Auftrag: Schultheiß Hauser. 7 Srgenringen. SchafeVerkans. Der Unterzeichnete verkauft »am Mittwoch den 8. No». » d. I., Morgens s Uhr, ca. 80 Zeithämmel, 24 Mutterschafe, 5 Hammel- und 6 KilberLämmrr im öffentlichen Aufstreich. De« 26 . Okt. 185». _ res. Gemeindepfleger Re nz.I1 "i Klosterwald. Verpackt««- der herrschaftlichen Ziegelhütte sammt de« daz« gehörige« Güter». Die herrschaftliche Ziegelhütte in Kloster- wald nebst dem dazu gehörigen Gute, bestehend in einer geräumigen Ziegelhütte, einem Wohn- und Oekonomiegebäude, Wasch- und Backhaus, Schwemstall, 2 Brunne»; sodann in 2/s M. 44,5 R. Gartenland 27'/» M. 30,1 R. Ackerfeld und 14'/» M. 12,2 R. W iesen, zus. E, M. 38,8 «., wird Samstag den 11. k. M. November, Vormittag« s Uhr. in hiesiger Rentamts- Kanzlei im öffentlichen Aufstreiche auf 6 Jahre vorbehaltlich höherer Genehmigung verpachtet werden. Hiezu werden die Pachtlirbhaber mit dem Bemerken eingeladen, daß im Hütteuofeu beiläufig i6,ooo Stücke rothe Waare und 200 Scheffel Kalk gebrannt werden können und die Güter neben einem guten Boden den besonder» Vorzug einer nahen und bequemen Lage haben. Dem Pächter werden di« zum Zwecke deS GewrrbSumtriebS vorhandenen beiden Lehmgruben zugewiesen. Die Steigerer haben sich bei der Pacht- Verhandlung über Kenntniß deS Gewerbes, guten Leumund und zulängliches Vermögen auSzuweisen. Wald, am ii. Okt. 1854. Fürstlich HohenzollernscheS _ Rentamt. _ Dettingen. Straßensperre. Die Straße von Dettingen nach Horb wird wegen vorzunrhmender Korrektion bis auf Weiteres gesperrt, waS hiemit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Haigcrloch, den 28. Okt. 1854. Königl. Preuß. Oberamt. _ Emele. _ 2 Lei drin gen, Oberamt« Sulz. Mühle- a«d GüterVerkans. AuS der Gantmaffe de- Joh. Martin Maier und dessen MijMMSchwester Anna Maria, Wtw. U^IMpde« Johann Jakob Schüler, komM die — '/» Stunde von Leidringen entlegene vordere Brestnecker Mahlmühle mit 3 Mahlgängen und 1 Gerbgang in einer dreistöckigen Behausung mit Scheuer, Stallung und Schopf an der Schlichen,, eine Sägmüiste mit Havfceibe und ein Wasch- und Backhaus, mit den dazu gehörigen Gütern, bestehend in 16 Morgen Aeckern, 11 Morgen Wiesen und 2 Morg. Wald, gerichtlich tarirt zu 8075 fl., am Freitag den 24. November d. I., Vormittag« io Uhr, auf dem Rathhausr za Leidringen erstmals zum öffentlichen Äafstreiche. Die KaufSliebhaber werden hiezu mit dem Bemerken «ingeladen, daß unmittelbar vor der Versteigerung um 9 Uhr den Liebhabern daS Anwesen durch den Güterpfleger Ge- weinderalh Hummel an Ort und Stelle zur Besichtigung vorgezeigt werden wird, und daß auch schon vor dem BerkaufSter- mine Anbote unter Vorbehalt de« Aus- SS4 streich- angenommen werden, unbekannte KaufSliebhaber aber obrigkeitlich« Vermü- gevSZeugniffe mitzubringen haben; die Gläubiger werden nach Umständen in Zerschlagung de« Kaufschillings in mehrere Jabreszieler einwilligen. Rosen selb, den 25. Okt. is54. K. AmtSNotariat. Maser. Kreenheinftetten. SchasweiveVerpachtung. Die Gemeinde Kreenhein- st e t t e n beabsichtigt, ihre _Schafweide für den Sommer 1855, auf welcher 400 Stücke Schale gut ernährt werden können, Samstag den ii. Nov. d. I., Mittag- i Uhr, im WirthSbauS zur Traube zu ver- vachten, wozu Pachtliebhaber mit dem Anfügen eingeladen werden, daß auswärtige Pächter sich mit legalem Vermögens- und LeumundSZeugniß auSzuweisen haben. Den 27. Okt. 185». Bürgermeister Maier, vät. Rathsschreiber M. Frey. 2 Horb. DreherG-sach Mehrere gewandte u. fleißige Holzdreher finden gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung in der Holzwaarenfabrik von ,_ I. M. Schlayer u. Comp. 2 Horb. Mehrere gewandte Cigarrenmacher finden gegen angemessenen Lohn anhaltende Arbeit. Nähere Auskunft ertheilt Kaufmann Schmid. Sigmarswaugen. Der Unterzeichnete verkauft am nächsten Mittwoch den 8. Nov. d. I., Morgens 8 Uhr, ungefähr 80 Simri Hochsiärter Aepfel in beliebigen kleinen Quantitäten. Jakob Schittenhelm. i Horb. Marktfta«dpläreVerpach- t««g. Am Freitag den io. Nov. d. I., 'am Tage vor dem hiesigen Jahr- > markte, werden _>, von Nachmittags 1 Uhr an die Marktstandpläze für Krämer auf 1 oder 2 Jahre gegen baare Vorausbezahlung im öffentliche» Aufstreich verpachtet werden. Den 27. Okt. 1854. Stadtpflege. Steim. Tübingen. StrobmesserEmpfehlung. Bon den berühmten acht steirischen Skroh- meffrrv, sowie sogenannten Blättchen daraus, haben wir wieder «ine frische Partie, u. empfehlen solche zur geneigten Abnahme besten«. A. Simon u. C,e. am Kaiser. Beachteaswerthe Storir für StaatSa«lehe«Sloosebefirer. SS sind viele Gewinne, darunter ganz bedeutende, aus früheren Derloosungen noch nicht erhoben. Auf frankirte Anfragen bin ich erbö- tig, über da- Schicksal derlei verloosbarer Papiere unentgeldlich Auskunft zu geben. Schneider-Hoff _in Frankfurt a. M. SchnIde»Lrq»tdatio«e« In den uachbenanvten Gantsachrn werden die SchuldenLiguidationeu an den unten ^zeichneten Tagen und Orten vor- gevommen, nämlich in der Ganrsache i) der Joh. Georg Bitzer, Weder- von Truchtelfingen, O.A. Balingen, am Montag den 27. Nov. d. I., Morgen« 8 Uhr; 2 ) de- Joh. Martin Mayer, u. dessen > Schwester Anna Maria, Job. Jakob ! Schüler- Wtw., gemeinschaftl. Be- j sizer der Brestnecker Müh le bei L e i d- ringen, O.A. Sulz, am Montag den 27. Nov. d. I., , Morgen« 9 Uhr; 3) deS -t Johannes Bäßler, Mart. S„ Steiohauer« in Ren frizhausen, O.A. Sulz, am Donnerstag den 30. Nov. d. I.» Morgens 9 Uhr. Fr»chtpreise Hall, den 21 . Oktober. Kernen. . . 2fl.49kr. 2fl.4ikr. 2fl.35kr. Roggen . . -fl.-kr. 2fl.l9kr.-fl.-kr. Gerste . . . —st.—kr. lfl.32kr.—fl.—kr. Haber . . . -fl.-kr.-fl.50kr.-fl.-kr. Oberndorf, den 27. Oktbr. Waizen. . . 3fl. 6kr. 3fl.—kr. 2ff.57kr. Kernen. . . 2fl.57kr. 2fl.50kr. 2fl.4lkr. Dinkel ... ist. zkr. ifl.—kr.—fl.57kr. Haber . . . ifl.-kr.-fl.52kr.-fl.48kr. Geißlingen, den 21 . Okt. Kernen. . . —fl.-kr. 2fl.43kr.—fl.—kr. Gerste . . . -fl.-kr. ifl.27kr.—fl.—kr. Haber . . . —fl.—kr.—st.»5kr.-fl.—kr. Hechi 0 gen, den 25. Oktbr. Gerste . . . ifl. 26 kr.—fl.—kr.—fl.—kr. Dinkel ... ifl. 9kr. ist. 7kr. ifl. 4kr. Haber . . . -fl.52kr.-fl.48kr.-fl.45kr. Riedlingen, den 23 . Oktbr. Kernen. . . 3st.i2kr. 2fl.58kr. 2fl.»5kr. Roggen . . 2 fl. 20 kr. 2 fl.llkr. 2 fl. 3kr. l Gerste . . . ifl.50kr. lfl.43kr. lfl.36kr. Haber . . . -fl.56kr.-fl.5ikr.-fl.46kr. Erbsen. . . 2fl.36kr. 2fl.27kr. 2 fl.i 8 kr. Sulz, den 26 . Oktober. Waizen . . 3fl.iokr.—fl.—kr. 2 fl.sokr. Kernen. . . 2fl.56kr.-fl.— kr. 2fl.4»kr. Roggen . . 2fl.38kr.—fl.—kr. 2 fl.i 6 kr. Gerste . . . ifl.38kr.-fl.— kr. ifl.32kr. Mischelfrucht 2 fl.—kr.—fl.—kr. ifl.58kr. Bohnen . ^ 2 fl. 6kr.—fl.—kr. ifl.58kr. Haber . . . -fl. 53 kr.-fi.— kr.—fl.4lkr. Tuttlingen, den 23. Oktbr. Kernen» neuer 3 fl>-kr. 2fl.49kr. 2fl.43kr. Gerste . . . ifl.49kr. ifl.39kr. lfl.34kr. Bohnen . . 2 fl.llkr. 2 fl. 4kr. lfl.49kr. Mühlfrucht . ifl.38kr. ifl.34kr. ifl.30kr. Dinkel ... ist. 3kr. Ifl. 2 kr. Ifi.-kr. Haber . . . -fl.55kr.-fl.52kr.-fl.48kr. AlpirSbach, den 28. Okt. Kernen. . - 2fl.53kr. 2fi.48kr. 2fl.39kr. Roggen . . 2fl.40kr. 2fl.30kc. 2fl.20kr. i Gerste . . . lfl.44kr. lfi.43kr. lfl.42kr. Mühlfrucht . ifl.52kr. ifl.47kr. ifl.» 2 kr. Haber . . . —fl.54kr.—fl-52kr.—fl.»7kr. Balingen, den 28. Okt. Kernen, neuer -fl.-kr. 2fi.5okr.—fl.—kr. Gerste . . . -fl.-kr. ifl.24kr.-fl.-kr. Waizen. . . -fl.-kr. 2fl.48kr. -fl.-kr. Bohnen . - -fl.-kr. 2fl.24kr.-fl.-kr. Müvlfrucht . -fl.-kr. 2 fl.. 2 kr. fl.-kr. Dinkel . . - -fl.-kr. ifl. 7kr.-fi.-kr. Haber . . - -fl.-kr.-fl.49kr. fl.-kr. R 0 ttweil, den 28 . Okt. Kernen. . - 2fl.53kr. 2fl.»7kr. 2fl.4»kr. Waizen. . . 3fl.—kr. 2fi.54kr. 2fl.48kr. Gerste . . . lfl.»okr. lfl.36kr. lfl.33kr. Dinkel . . . ist. 6kr. ifl. »kr. ist. ikr. Haber . . . -fl.59kr.-fl.52kr.-fl.45kr. Bohnen . . 2fl.i5kr. 2 fl. 6kr. 2 fl. -kr. Erbsen . . . 2fl.l5kr. 2 fl. 6kr. 2 fl.—kr. ! Mischelfrucht ifl.»8kr. ifl.39kr. ifl.34kr.