77 Vorläufer. Nro. 8. Dritte Beilage zum Schwarzwälder Boten vom 19. Februar L8S8. Was giebt's Frankreich. . der, Paris, den 9. Febr. Die Ernennung eines Militärs zum Minister des Innern scheint die Vermuthung zu recht- fertigen, daß der Kaiser unzufrieden über dep Widerspruch ist, den der Repressivgesezesentwurf im Staatsrath und selbst im gesez- gebendfn Körper gefunden hat. Es ist jedoch von keiner Noth- mendigkeit, sich hierüber den Kops zu zerbrechen. Die Thatsache, daß die innere Verwaltung des Landes einem General anvertraut wurde, ist beredtsam genug: sie offenbart zweierlei: daß die Regierung in Betreff der revolutionären Wühlereien noch viel Schlimmeres weiß, als Hr. Billault im Staatsrath mitgetheilt hatte, und daß sie fest entschlossen ist, diese Wühlereien mit unerbittlichem Nachdrucke zu bekämpfen. Das geht auch aus einem heute veröffentlichten Rundschreiben des General Espinasse an die Präfekten hervor; es ist darin ausschließlich von der Demagogie die Rede, während mit keiner Sylbe der andern Parteien gedacht wird. Die Gefahr muß dem Kaiser sehr groß erscheinen, da er es für nöthig hält, seiner Regierung eine wesentlich militärische Organisation zu geben. Daß die Nachricht von der Ernennung des Generals Espinasse keine kleine'Sensation erreicht hat, liegt in der Natur der Sache und vielleicht hat bei dieser Wahl die Person noch mehr überrascht als der Stand. Es mag Ließ ein Vorur- theil seyn, aber man glaubt nun einmal, daß dieser General vor allen Dingen der Mann des rücksichtslosen Durchgreifens sei, eine Meinung, die einigermaßen durch das energische Verfahren in den Dezembertagen gerechtfertigt wird. Doch aber Lars man nicht voreilig urtheilen. Die Wahl des Kaisers hat selbst seine nächste Umgebung überrascht, denn man vermuthete dort fast bis zum lezten Augenblicke, daß der Unterrichtsminister oder der Justizminister das Portefeuille des Innern erhalten würde. Erst im Laufe des Sotmtags hieß es, der Kaiser wolle einen Militär ernennen, aber man fügte hinzu, daß er dem General Niel den Posten angeboten habe. Hr. Pietri bleibt Polizeipräfekt ; wie es heißt, hatte er dem Kaiser erklärt, die Interessen des öffentlichen Dienstes erheischten es, daß er oder Hr. Billault zurücktrete, da zwischen ihnen beiden nicht das gehörige Einverständniß herrsche. Ohne Zweifel wird die Amtsgewalt des Polizeipräfekten eine größere Ausdehnung erhalten. Doch aber muß die Bestätigung der hierauf bezüglichen Gerüchte abgewartet weiden. In der Ausübung der Fremden- polizei giebt sich schon eine größere Strenge kund; mehrere aus Italien gekommene Personen wurden eingeladen, ihre Pässe einzureichen. Es ist höchst wahrscheinlich, daß hinfür alle Fremden ihre Pässe gegen eine Aufenthaltskarte austauschen müssen, bisher kannte man derartige Maßregeln in Paris nicht., Bei mehreren Italienern haben Haussuchungen stattgefunden, und man sagt, daß die Regierung von der bevorstehenden Ankunft verdächtiger Individuen aus Italien benachrichtigt worden sei. Doch was sagt man nicht Alles in solchen Momenten der gedrückten Stimmung! Paris, den 9. Febr. Gestern Nachmittag um 2 Uhr ritt ein Detachement GardeUhlanen in den Tuilerienhos. Es bestand aus 2 Offizieren (wovon Einer der kürzlich beförderte Wachtmeister), 1 Unteroffizier. 1 Trompeter und 23 Uhlanen, welche den Kaiser am Abend des 14. Jan. eskortirt hatten. 5 Mann, welche an den erhaltenen Wunden noch im Spital liegen, fehlten. Nachdem die Leute abgestiegen waren, wurden sie durch einen Kammerherrn zum Kaiser und der Kaiserin geführt, welche sie auss Wohlwollendste anredeten und Jedem eine Uhr mit Kette, aus deren Gehäuse ein mit Krone eingravirt ist, überreichten. Die Uhren der beiden Offiziere sind von Gold, jene der Soldaten von Sil- Neues? Der Garde de Paris Dalhen, beim Attentat vom 14. verwundet, ist gestern Morgen nach mehreren Operationen, um die Geschoßsplitter herauszuziehen, im Militärspital von Val-de-Grace gestorben. England. London. Die von Palmerston dem Unterhaus vorgelegte Depesche der französischen Regierung, betreffend die Flüchtlinge, sagt: Pianori, Mazzini, Ledrü-Rollin, Campanella haben in London zum Mord des Kaisers komplottirt. Frankreich hat, von dem Gefühl der Billigkeit geleitet, das Asylrecht Englands immer re- spektirt, die Meuchelmörder sind jedoch des Gastrechts unwürdig und Frankreich hofft deshalb von der englischen Regierung Garantien gegen die Wiederholung ähnlicher Gefahren zu erhalten, ohne seinerseits bestimmte dahin zielende Maßregeln andeuten zu wollen. London, den 10. Febr. Die Konservativen und Lord I. Ruffell haben im Parlament gegen das Princyp der Bill über Mordverschwörung gesprochen, Disraeli und Herbert übrigens nur gegen die Form. Nach einer Rede Lord Palmerstons gieng die Bill mit 299 gegen 99 (in erster Lesung) durch. (Schw. M.) London, den 8. Febr. In den lezten Tagen, erzählt der (nicht immer zuverlässige) Advertiser, ist schon eine Menge französischer Flüchtlinge in England angekommen. Personen, die 1848 oder 1851 mehr oder minder kompromittirt wurden und vor dem Gesez der Verdächtigen bei Zeiten die Flucht ergreifen. Fast jeder Dampfer, der von französischen Häfen hier einlief,, hatte eine Anzahl Flüchtlinge an Bord. —Der zum Tode verurthcilte deutsche Mörder Sattler wurde heute Morgen hier gehängt. — Die zweite französische Note, worin Frankreich wegen der Militäradressen Aufklärungen ertheilt und sein Bedauern über den Eindruck derselben in England ausspricht, wird nach Graf Granvilles Zusage im Oberhaus ebenfalls veröffentlicht werden. (Galign. Mess.) London, den 10. Febr. Die Regierung hat Nachrichten aus Calcutta vom 9. Januar erhalten. Campbell besezteFur- ruckabad und Jungbahadoor und nahm Gurruckpoore; sein Verlust ist unbedeutend. — Aus Kanton, 2'9. Dezember, wird gemeldet, daß am Tage vorher 4600 Engländer und 900 Franzosen landeten, welche am 29., Morgens 9 Uhr, die Mauern der Stadt erstürmten und die innerhalb derselben gelegenen Höhen besez- ten. Der Widerstand war unbedeutend und die Stadt wurde nur wenig beschädigt. — Nach der „Times" hält Outram Allumbagh besezt. Alle Nachrichten aus Indien seien erfreulich. (T. D. d. F. I.) Persien. Der Schah von Persien hat in seinem Lande eine Sammlung zur Unterstüzung für die nothleidenden Engländer in Indien veranstaltet und er sowohl als auch sein Gdoßvezier 'haben sich mit - ansehnlichen Summen dabei betheiligt. Italien. Die Trockenheit hat in Turin einen Grad erreicht, dem sie sich im höchsten Soynner nicht näherte. Wenn sie noch einige Zeit fortdauert, so wird man ernstliche Befürchtungen für die Olivenbäume und andere Pflanzen hegen, welche während des Winters fortwachsen. Der Bisagno ist wie im Juli und hat kaum Wasser genug für die Wäscherinnen. In den erste» Tagen des Januar wurde in dem Königreich Sardinien eine Volkszählung vorgenommen. Die Beam- 78 ten erschienen auch in Dem königlichen Palast und der König soll mit eigner Hand sich und seine Familie eingetragen haben. Bei der Rubrik Profession schrieb er ein: Constitutioneller König. Schweiz. ^ Basel, den 8. Febr. Mit den Maßregeln der französischen Regierung gegen die eigene Presse gehen Maßregeln gegen ausländische Blätter Hand in Hand. Bereits sind zwei hiesige Journale davon getroffen worden. Nachdem die Basler Nachrichten in Frankreich verboten worden waren, erfuhr bald darauf die Basler Zeitung dasselbe Schicksal. (Schw. M.) Oestreichische Monarchie. Wien, den 5. Febr. In Siebenbürgen steht die Bären- und Wolfsjagd noch in voller Blüthe. Im verflossenen Jahre wurden dort nicht weniger als 190 Bären und 952 Wölfe erlegt. Wien zählt gegenwärtig 545 Doktoren der Mcdicin, 76 Militärärzte, 29 Doktoren der Chirurgie, 115 Wundärzte, 28 Zahnärzte, 45 Apotheker und 1270 Hebammen. Baiern. - München, den 7. Febr. Sie haben wohl Kenntniß von dem hier vielverbreiteten Gerüchte, wonach Kaiser Napoleon, in allernächster Zeit schon mit dem Kaiser von Oestreich hier eine Zusammenkunft haben wird. An dem Gerüchte ist das Eine wahr, daß Kaiser Napoleon unserm König einen Gegenbesuch abstatten wird: der Zeitpunkt ist jedoch noch nicht bestimmt. Nach den bei Hose veranstalteten Vorbereitungen aber zu schließen, dürste derselbe im kommenden Monat, also jedenfalls vor Ostern zu erwarten seyn. Man spricht davon, daß Se. Maj. der König Max die Appartements im Köngsbau, welche Allerhöchstderselbe gegenwärtig bewohnt, dem hohen Gaste einzuräumen gedenke. Ueber die gleichzeitige Hieherkunst des Kaisers von Oestreich dagegen verlautet nichts Bestimmtes, sondern dies ist eine Konjektur, welche die Wahrscheinlichkeit für sich hat. (Augsb. Abdz.) Preußen. Coblenz. Mitten im Rheine, bei dem Städtchen Rhense, ist gegenwärtig ein Fels blosgelegt, aus dem mit starkem Sprudel ein gehaltreicher Säuerling hervorquillt. Die Nachbarschaft strömt in Schaaren herbei, das treffliche Sauerwaffer in der Mitte des Flußbettes zu schöpfen. Beim Einzug des Neuvermählten Fürstenpaars in Potsdam, welcher am 6. Februar gegen Abend erfolgte, haben auch 500 Schwäne gratulirt. Als das hohe Paar über dir Havelbrücke fuhr, kamen sie herbei geschwommen, als ob sie dazu com- mandirt gewesen wären. Die Illumination der Stadt war prachtvoll. Aus allen Provinzen des Königreichs Preußen werden dem jungen fürstlichen Ehepaare Hochzeitsgeschenke überbracht. Aus Westphalen erhielten sie ein schönes weißes Roß, einen Schinken von einem Schwein, das 750 Pfund wog, ein Stück der schönsten Leinwand und einen Pumpernikel von großem Umfange. (Ein Komet.s Auf der Berliner Sternwarte ist am 11. Januar ein Komet entdeckt worden, der bis zu Anfang März sichtbar bleibt. Es ist derselbe, welchen der Astronom Marine in Paris 1790 auffand. Er steht gegenwärtig am Bande des Sternbildes der Fische und wird im Lause der nächsten Woche das Sternbild des Wallfisches durchlaufen. Seine Entfernung von der Erde beträgt 17 Millionen und die von der Sonne 22'/, Millionen Meilen. Baden. Bruchsal, den 7. Febr. Seit'8 Tagen taffen sich einzelne Störche sehen; kieinere Singvögel sind bereits wieder eingetroffen, und vorgestern Nacht hörte man das dumpfe Donnern eines entfernten Gewitters. Es sind dies für diese Jahreszeit seltene Borkomm- disse, welche wohl ats günstige Zeichen für den baldigen Eintritt ncs Frühling»' gedeutet werden Kursen. , (Karlsr. Z.) In Pforzheim haben sie die Ehre des Feudenheimer Hasen „mit Hörnern" gerettet! Nachdem dorten „Meister Lampe's" zahlreiches Geschlecht bei den Jagden so gewöhnlich wurde, daß man das Stück zu 48 kr. verkaufte, war lezten Montag die edle Gesellschaft der „Jünger Nimrod s" nicht wenig überrascht, bei dem Treibjagen vom 1. Februar einen tüchtigen „Hauer" zu erblicken. Zwei sichere Geschosse bringen das wilde „Getdier" zum Falle, doch die Enttäuschung war keine geringe; denn das von kunstgeübter Hand Ldertüncht« und zum wilden Eber umgewandelke „Gethier" ergab sich als ein zahmes, unschuldiges Schwein!!! - Hohenzollern. Man erfährt vom Lande, daß der neueste GesezesErlaß Preußens, wonach im Hobenzollernschen alles andere als das Preußische Papiergeld verboten ist, sehr störend auf den Verkebr wirkt. Natürlich Hohenzollern ist ringsum von Württemberg und Baden einqe- schlossen» und soll doch weder württembergisches noch badisches Pa- picrgehs dort gelten! Die deutsche Einheit liegt schwer auf uns. Württembergische Chronik. sDienstnachrichten.j Von dem Fürsten von Thurn und Taxis ist Kaplan Rauch in Unlingen aus die Pfarrei Ennetach, Dek. Saulgau, patronatisck ernannt worden. Von der Vormundschaft des minderjährigen Fürsten Albert Vinzenz von HohenloheJaxtderg ist der von Niederstetten gebürtige Pfarrverweser Wilhelm Riegel auf die Pfarrei Laudenbach, Dek. Mergentheim, patronatisch ernannt worden. Die ev. Pfarrei Gaisburg, Amlsdekanats Stuttgart, wurde dem Pfarrer Leyrer inMägerkingen, Dek. Reutlingen gnädiast übertragen. sDieilstnachricht.j Das Oberamtsphysikat Riedlingen wurde dem praktischen Arzte vr. Z engerle in Wangen seinem Ansuchen gemäß gnädigst übertragen. . Demkath. Pfarrer G eisen Hof zuUnterkirchberg, O.A. Laupheim, wurde das Ritterkreuz des FriedrichsOrdens gnädigst verliehen. Zum Schultheißen in Maitis, O.A. Göppingen, wurde Leon- Hardt Bidlingmaier, bisheriger Gemeindepfleger daselbst, ernannt. Das Berirksradbinat Lehren st einsfeld ist dem Rabbinen Kallmann zu Buttenhauson übertragen worden Die durch die Freiherrn v. Stetten dem Schulamtsverwefer Böhringer in Buchenbach, Dek. Künzelsau, erlheilte Romination zu der dortigen Schulstelle ist unterm 5. Febrauar von der Ober- fchulbehörde bestätigt worden. Gestorben: den 9. Febr. zu Unterthalheim, O.A. Horb, Saur, Schulmeister. Stuttgart den 9. Febr. (Correfp.) Während unsre hiesigen Weiugärtner sich mit Händen und Füßen gegen die Errichtung einer Kompostfabrik wehren, weil sie der veralteten Ansicht sind, es werde dadurch der für ihren Felder- oder vielmehr Gartenbau nvth- wendige Dünger ihnen fehlen, wird in Reutlingen eine ähnliche Anstalt in viel ausgedehnterem Maßstabe errichtet werden, nämlich die Fabrikation von Leim und Düngmitteln in größtem Umfange durch eine mit einem Aktienkapital von 250.000 fl. ausgerüstete Aktiengesellschaft. Bisher wurden die Rohstoffe dazu, meist animalische Abfälle, ohne besonderen Werth sür geringes Geld ins Ausland verführt und die Fabrikate daraus um theuren Preis wieder hereingebracht. Warum soll man nicht den Ertrag einer solchen Fabrikation im Lande selbst verdienen und unserer Landwirthschast dadurch noch den Vortheil wohlfeileren Bezugs eines feineren Düngers sichern? Di« Gründer der dießfallsigen Aktiengesellschaft haben dieß recht wohl eingeseben und zwei Professoren der Hohenbeimer landwirth- schastlichcn Akademie haben der Gesellschaft selbst ihre chemischen und landwirthschaftlichen Kenntnisse zur Verfügung gestellt. Die Gesellschaft wird nämlich Zunächst bessere Sorten Leim fabriciren, den man bis jezt meist vom Ausland, z. B. von Köln her, beziehen mußte und aus den Ueberresten und einigen Zusäzen einen Susserst wirksamen künstlichen Guano (keinen bloßen Poudrettedünger) fettigen. Durch diese sorgfältige Benüzung aller Abfälle steht den Aktionären ein sehr ansehnlicher Gewinn in Aussicht, während ein nicht minder großer unserer Landwirthschast daraus erwächst. Daher sind auch bei Schnabel und Härtl dahier, welches solide Bankhaus Aktienzeichnungen annimmt, schon in den wenigen Tagen sehr viele Aktien untergebracht worden und das Unternehmen erfreut sich hier eine- großen Vertrauens, da es mit großer Sachkenntniß eingeleitet wurde. — Die am lezten Sonntag durch ein solennes Festmahl eingeweih- ten neuen Lokalitäten des Hotel Marquardt ziehen durch ihre einfache und solide Pracht und die sprechend ähnlichen lebensgroßen Bildnisse des Königs und der beiden im vorigen Herbst hier gewesenen Monarchen täglich viele Besucher an, die sich hier um so mehr zu Hause fühlen, als die Bedienung vortrefflich ist und man dabei verhältnißmäßia billig behandelt wird, wie es wohl kaum in einem andern so großartigen Gasthofe ersten Rangs der Fall seyn > dürfte. Da lezten Sonntag nicht mehr alle diejenigen Theil an dem 79 Festmahl nehmen konnten, welche sich gemeldet hatten, so wird k om- menden Sonntag noch «in zweites Festmahl stattfinden, das nicht minder zahlreich besucht seyn wird, denn Hr. Marquardt steht bei seine» Mitbürgern in wohlverdienter Achtung. Stuttgart. Die A. Z. berichtet: Im Laufe des leztenSommers ließ Graf v. Beroldingen auf Ratzenried eine neue Sägmühle größerer Art erbauen, mit deren Construction und Einrichtung der Ingenieur Charles Ebmann aus NewAork, der sich zur Zeit in Stuttgart aufhält, beauftragt wurde. Diese Sägmühle ist die erste dieser Art in Württemberg. Die Resultate der ersten Sägeproben sind: Mittlere Dimensionen der bei den Proben aufgespannten Sägeblöcke 12—14". Durchmesser, Länge derselben 16 Fuß: Dauer der Schnittzeit 1 Minute; Anzahl der Hube des Sägegat- «rs: 140 bis 145 per Minute: demnach mittlere Leistungssähig- keit der Säge 16—20 Quadratsuß per Minute oder etwa 1000 lausende Fuß per Arbeitsstunde des Sägeblatt»?; Kraftaufwand im Berhältniß zur Leistung geringer als bei Sägmühien alter Construc- tion. Dis Maschinenarbeiten zu dieser neuen Einrichtung wurden unter Direclion und Ueberwachung des Erfinders in der rühmlich bekannten Maschinenfabrik non Troll und Psälzer in Cannstadt gut und solid ausgeführt. Der Eintritt in diese neue Sägmühle und die Besichtigung des Wirts in nur mit speciellrr Erlaudniß gestattet. Der Erfinder hat bereits alle Einleitungen zur Erlangung eines Patents in Württemberg und andern Staaten getroffen. (Die Herren Sägemüller mögen sich von den Vorzügen dieser Erfindung zu überzeugen suchen.) Stuttgart, den 6. Febr. Der Betrag der positiven Insolvenz der drei fallirten Bankhäuser beläuft sich, wie von unterrichteter Seite verlautet, auf mindestens 800,000 fl. — Das schwedische Anlehen wird hier zu 96 ausgedoten und ziemlich stark gekauft. Stuttgart. Dem Staatsrath v. Ludwig ist „in dankbarer Anerkennung rer Leistungen und Anstrengungen bei der lezten, glücklich üderstandenen Krankheit Seiner Majestät des Königs" das Ehrenbürgerrecht der Stadl Stuttgart von beiden städtischen Kollegien einstimmig voürl und demselben am 11. Febr. das betreffende Diplom durch eine besondere Deputation überreicht worden. *>j- Stuttnart, den II. Febr. (Corresp.) Die volle Wiederherstellung S. M. des Königs wurde lezten Sonntag turch hffent- -liche Dankgcbete in allen Kirchen begangen und nächsten Sonntag soll, wie ich so eben vernehme, der erste Kirchgang Seiner Majestät im K. Schlöffe statlfinden. Abends, heißt es, sei Seine Majestät im K. Hostheater zu erwarten, wo natürlich ein jubelnder Empfang des geliebten königlichen Herrn Seitens des Publikums zu erwarten steht. — Heute ist, um unfern sonst stiller.als in srühern Jahren gewesenen Carneval zum Schluffe noch recht zst beleben, Kammerball bei Hofe; am Samstag findet ein Clubball für die Hökern gesellschaftlichen Kreise im Foyer des K. Hostheatcrs und am Dienstag sodann bin großer HofsaU Statt. Vorgestern gab S. K. H. der Prinz Friedrich einen glänzenden Ball und Len Schluß (an der griechischen Fastnacht) soll ein sehr großer Ball im kronprinzlichen Palais bilden. Auch in anderen Kreisen wurden einige glänzende Bälle gegeben: bei S. Erc. dem Hr. Minister des Auswärtigen Frhr. v. Hügel und in bürgerlichen Kreisen bei Buchhändler Roth (Afsocie der I. G. Cotta'schen Buchhandlung). Ebenso haben die aesefligen Vereine in lezter Zeit ihre Ballfeste gehalten und wird sich bis Dienstag noch Ball auf Ball folgen, was während der Krankheit des Königs und der herrschenden Grippe nicht der Fall gewesen. Gespräche des Schwarzwälder Boten mit einigen Bauern. llOter Abend. Schwarzwälder Bote: Dir öffentliche Meinung, die sich lehr erkennbar ungünstig über die in Frankreich getroffenen strengen SlcherheitSmaßregeln äufferte, hat nach Len neuesten Berichten aus Paris bereits einen Rückschlag nach oben, d. h. in den kaiserlichen Palast ausgeüdt. Der von unS öfters genannte Minister des Jn- , Hr. Billa ult, hat dem Kaiser seine Entlastung eingereicht und solche auch wirtlich erhalten: ebenso der Polizeipräsekt von Paris, Hr. Pinn. Der Kaiser scheint einzusehen, daß die französische Staats- kutsche zu schnell rückwärts geschoben wurde und leicht hätte umge- worsen werden tonnen. J!i d o re: I muaß wiederhola: was mer übertreibt ist halt nenz! . ' §4». - So allgemein /uch das Attentat auf das Leben des Kaljers sowohl ausser Frankreich als in Frankreich verdammt wurde, em ebenso großes Erstaunen mußten die Maßregeln erregen, zu welchen das Attentat als Ursache herangezogen wird. Man vermißt m diesen schritten tue Klugheit, die der Kaiser sonst so bewunderungswürdig mit der Kühnheit zu paaren weiß. Man findet mrt einem Worte keinen rechten Zusammenhang zwischen dem Attentat und seinen Urhebern und zwischen den übertrieben strengen Maßregeln, namentlich gegen die Presse. Nicht genug konnte man rühmen, daß kein Franzose beim Attentat die Hände im Spiel gehabt habe; und nun soll dennoch das französische Volk für di« That einiger hergelaufenen Verbrecher büßen. Thatsache ist, daß sich bei der ganzen Geschichte die französische Polizei äufferst schlecht heraus- gebissen hat. Anstatt nun die untauglichen Männer einfach durch taugliche zu crsezen, muß nun die gesammte Bevölkerung, die sich doch gut gehakt n hat, für die Fehler der Polizei büßen. Hoffen wir, daß — da der gestrenge Minister Billault entlasten, von den neuen Gesezen milder Gebrauch gemacht werde! Jörgle: Bei deamMinister ka mer au saga: „StrengeHerr« regiara net lang." Sepple: Was wird wohl mit deana Italiener ang'fanga werda? Schw. Bote: Es ist dieß unschwer zu errathen, man wird Jeden um einen Kops kürier machen, um Solche, die etwa auch Gelüste haben sollten. Len Kaiser zu ermorden, abzuschrecken. Nach meiner Ansicht dürste übrigens der Kaiser auf einige Jahre Ruhe haben uizd in keine Gefahr kommen, ermordet zu werden. Denn es stellt sich immer mehr heraus, daß das Attentat ganz andere Resultat hatte, als die Anstifter erwarteten. Es diente nur dazu, das Kaiserreich zu befestigen statt zu stürzen. Ein Laut des Abscheu's ging durch das ganze Land; ihm folgten begeisterte Zurufe für den Kaiser und die Kaiserin. Die Armee und alle Klaffen dis 6 fl. I6kr. (Uederlingen); Gerste 9 fl. 20 kr. (Billingen) bis 5 fl. 40kr. (Kankern); Spel, 5fl. 30kr. (Gernsbach) bis 4 fl. 22 kr. (H idelberg); Haber 7 fl. (Neustadl) bis 4 fl. 28 kr. (Psul- lendors); Halbwaizen 10 fl. 48 kr. (Wolfach) dis 9 fl. 30 kr. (Müllheim); Molzer 9'/, fl. (Bühl) bis 5 fl. 57 kc. (Lörrach); Welschkorn 12 fl. (Baden, Gernsbach) dis 7 fl. 19 kr. (Ettenheim). Oberndorf, den 12. Februar. Waizen . . . 1fl.38kr. 1fl.34kr. 1fl.30kr, Kernen . . . 1fl.44kr. 1fl.40kr. 1fl.32kr. Gerste .... Ist. 9kr. Ifl. 7kr.—fl.—k. Mischelfrucht . -fl.58kr.-fl.53kr.-fl.49kr. Haber.... —fl.52kr.-fl.50kr.—fi.48kr. Mengen, den 6. Februar. Kernen . . . 1fl.40tr. 1fi.37kr. 1fi31kr. Gerste ... Ifl. 1kr.-fl.57k.-fl.53kr. Roggen ... Ifl. 6kr. Ifl. 3kr. Ifl.-kr. Haber . . . —fl.54kr.—fl.52kr.—fl.50kr. Tuttlingen, den 8. Februar. Kernen . . . 1fl.34kr. 1st.28kr. 1fl.21kr. Mischelfrucht. . —fl.58kr.—fl.56kr.—fl.53kr. Dinkel . . . -fl.36kr.-fl.35kr.-fl.33kr. Haber . . . —fi.50lr.—fl.49lr.—fi.43kr. Bohnen . . . 1fl.19kr. 1fl.17tr. 1si.l6kr. Roggen . . . 1fl.18kr. 1fl.15kr. 1fl.13kr. Gerste ... Ist. 6kr. Ist. 4kr. Ifl.—kr. Rottweil, den 6. Februar. Kernen . . . 1fl.38kr. 1fl35kr. 1fl.31kr. Dinkel . . . —fl.40kr.—fl.37kr.—si.35k. achrichten. Haber.... -fl.53kr.—fl.50kr.—fl.47kr. Mschelfrucht . Ist.—kr.—fl.56kr.—fl.50kr. Waizen . . . 1fl.30kr.—fl.—kr.—fl.—kr. Roggen ... 1fl.15kr.-fl.-kr.-fl.-kr. Am 6. Febr. wurden in Rottweil verkauft: 465 Scheffel 3 Sri. und hieraus erlöst 3040 st. 7 kc. - Abschlag: Haber um 8 lr. — Aus schlag: Mischelfrucht um 16 kr., Kernen um 40 kr. Winnenden, den 4. Februar. Dinkel . . . 6fl.32kr. 6fl.t7kr. 6fl.15kr. Haber .... —fl.—kr. 6fl.41kr.—fl.—kr. Kernen . . . —fl.—kr.12sl.^-kr.—fl.—kr. Gerste.... —fl.—kr. Ifl. 6kr.-fl.—kr. Roggen . . . —fl.—kr. 1fl.24kr.-fl.-kr. Gesammterlös 1803 fl. 36 kr. — Dinkel aufgeschl. 8 kr., Hader ausgeschl. 5 kr. Geislingen, den 6. Februar. Kernen . . . 1fl.37kr.1fl.28kr. 1fl.18kr. Roggen . . . —fl.—kr. Ifl. 9kr.—fl.—kr. Gerste . . . -fl.-kr. 1fl.-kr.-fl.-kr. Haber . . . —fl.-kr. 6fl. ikr.-fl.-kr. Gesammterlös 7912 fl. 32 kr. — Kernen aufgeschl. 1 kr., Roggen aufgeschl. 6 kr., Gerste ausgeschl. 4 kr., Haber abgeschl. 1 kr. Hall, den 6. Februar. Kernen ... 14fl. 8kr.13fl. 4kr.10fl.-kr. Roggen . . . —fl.—kr.llfl. 8kr.—fl. -kr. Gerste . . . -fl.-kr. 8fl.48kr.-fl.-kr. Haber . . . —fl.—kr. 6fl.40kr.—fl.—kr. Gesammterlös 4252 fl. 10 ° kr. — Kernen abgeschl. 12 kr., Roggen abgeschl. 24kr., Gerste abgeschl. 7 kr., Haber aufgeschl. 52 kr. Geldsorten. Pistolen. ...... 9. 33. btv. Preußische ... 9. 53'/z—54'/,. Holländ. Zehnguldenstücke. 9. 40'/,—41'/,. Aanddukaten. 5. 26—27. 20-Franknstücke .... 9. 16—19. Englische Souvereigns. . 11. 40—44. Preuß. Kassenscheine . . 1. 44°/,— Redigirt, gedruckt und verlegt von Wilb. Brandecker. bis zwei Den 9. Trochtelsingen. Der Unterzeichnete bat einen ^ altern Flügel mit 5 Oktav billig zu verkaufen und ein bereits neues Pianino aus ein Jahre aus Auftrag zu vermiethen. Febr. 1853. Heinrich Spahn, Instrumentenmacher. Waldmössingen, ObcramtsGenchts Oberndorf. GläubigerAufruf. Behufs der Erlediguna der Realtbeilung der verstorbenen Bauer Marquardt Glücks Wittwe von Waldmössingen, werden hiemit etwaige unbekannte Gläubiger aufgefordert, ihre Ansprüche innerhalb 20 Tagen bei der Theilungsbebörde anzumelden. Den 8. Febr. 1858. K. GerichtsNotariat Oberndorf und Waisengericht Waldmössingen. vcll, GerichtsNotar Klumvv. Seedors, OberamtsGerichts Oberndorf. GläubigerAufruf. Alle Diejenigen, welche an den kürzlich verstorbenen Sebastian Me r-z, Bauer in Seedorf, aus irgend einem Rechtsgrund Ansprüche zu machen haben, namentlich auch etwaige Bürgschaft« gläubiger weihen hiemit aufgeforrert, dieselben inner der Frist von 20 Tagen bei dem K. «GerichtsNotariat Oberndorf anzumelden, widrigenfalls sie sich die aus dev Unterlassung gesezlich für sie entspringenden Nachtheile selbst zuzuschrciden hätten. Den 6. Febr. 1858. K. GerichtsNotariat Oberndorf, und Waisengcricht Seedvrf. v. GerichtsNoter Klumvv. _ 2 B a t b i n a e n an der Enz. ' MühleBerkauf. S Die Erben des kürzlich ver- stvrbenen Gcmeinderaths und Müblebesizcrs Caspar Ober- müller sind entschlossen, ihre gut eingerichtete, ganz lastenfreie, mit 5 Mablgängen, 1 Kopp- und 1 Gerbgang mit Cylindcreinrichlung, 1 Malzschrotmühle und 1 Odstmüble versehene Mahlmühle nebst einem Tuchwalkwerk sammt Waschmaschine zu verkaufen. Das ganze am Enzfluffe, am unteren Ende der Stadt gelegene Anwesen besteht ausser dem Werke selbst in einem geräuumigen Wohnhaus«, einem bewohnbaren Nebengebäude nebst Wurzgarten, einer großen neu erbauten Scheuer und besonderem Stallgebäude nebst einigen größeren Kellern, einem mit Holz bepflanzten Wörth und zwei Badehäuschen mit Slurz- badeinrichtung, und hatte sich die Mühle, welche das ganze Jahr hindurch ungestört betrieben werden kann, von jeher einer guten Kundschaft zu^ersreuen. Die Ausstreichsverhandlung findet am Matthiasseierlage, Mittwoch den 24. Februar, Nachmittags 2 Uhr, auf hiesigem Rathhause statt, wozu die Liebhaber unter dem Bemerken eingeladen werden, daß ihnen Gelegenheit gegeben ist, die zu der Obermillerschsn Verlafsenschaftsmaffe gehörigen, im besten Stande befindlichen Güter, bestehend in 42 Morgen Aeckern und 4 Morgen Baum wiesen, sammt dem lebenden und tobten Inventar ganz oder theil- weise anzukaufen und auf diese Art mit dem Mühlegewerbe eine nicht unbedeutende Ockonomie zu verbinden. Den 4. Februar 1858. Waisengerichtsvorstand: Stadtschultbeiß rc. Drück. 1 Leonberg. Sehr schönes flüssiges Waschblau, so wie auch feinste Wasch stärke, hat —besonders zum Wiederverkauf — billig abzugeben, gegen Nachnahme des Betrags _Kaufmann Enslin. 1 Oberndorf. Brennhäfen feil. 2 noch neue Brennhäsen, der eine mit -40 Maas, der andere mit 70 MaaS haltend nebst Schlangenrohr, hat billig zu verkaufen Albert Schüttle, Kupferschmied in dn hintern Gaffe. Sulz. Aufforderung. Wilhelm Alb recht, Sohn des-j-Gerichtsdieners Albrecht in Sulz, will nach Gmunden in Oestreich answandern, ohne die verfassungsmäßige Bürgschaft zu leisten: etwaige Ansprüche an Albrecht sind daher binnen 15 Tagen beim Obsramt anzumelden, indem sonst der Auswanderung desselben stattgegeben würde. Den 8. Fsbr. 1858. K. Oberamt. _ Maier. Beszenvorr, Ossramts Ooerndorj. Schafwinterung. Ungefähr 500 Centner vorzügliches Futter nebst gesunder Stallung, für etwa 300 Stücke werden von dem Unterzeichneten zu einer Schaswinterung abgegeben. Den 11. Febr. 1858. Gutsvcrwalter Tiber. Sulz. a. N. Wilhelm Siegel, Zimmermaler, empfiehlt sich in Plavon-, Holz-, Zimmermalereien, im Tapezieren, sowie in allen Arten von Anstrichen und sichert reelle und billige Be- dinouna zu. ___-_ Ulm. Empfehlung. Wir bringen hiemit unser gut sortirtes MusikJnstrumsntenLager in weitere gefällige Erinnerung. Zur Nachricht dienend: daß wir auf mehrseitiges Verlangen für's Oberland bis 1. Mai in den Bezirken Saul-' gau und Friedrichshafen Lager aller möglichen Blech-, Holz- und Streich- Instrumente halten. sXK. Alle Instrumente werden billig reparirt. Wir machen die geehrten Molin- und GuitarreSpieler auf unsere Saiten aufmerksam. I. Steiner Ls Comp., Jnstrumentenfabrikanten bei der Hauptwache. 1 Oberndorf. Eine RauchtabackSchneidmaschine, massiv construirt und im besten Zustande, ist billig zu verkaufen: wo? sagt das Com- toir des Schwarzwälder Boten. _ 1 Rottenburg. Pferd zu verkaufen. Eine schwarzbraune Fohlen- LlsW» stute, Ojährig, 17 Faust „roß, fehle, frei, vom Hengst Malton trächtig, welche in 3 Wochen h,t um den fixen Preis von 300 fl. und einen Kronenlhaler zu verkaufen _ Fidel Holz Herr, Bierbrauer. L e u t k i r ch. 2000 fl. und 3000-4000 fl. I sind bei febr guter Sicherheit ' zu 4'/« °/, Zins auszuleihen Heinrich Schneider. Kottweil a. N. Holzschuhr. 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Ppb. (5 fl.) 1 fl. 42 kr. — Die arme brave Marre, od. das Vorbild eines vollkommenen Dienstboten: siehe Gottes Huld aus Alle sich erstreben, dieses ist der Weg zum Himmel, mit Bild. Freibrg. 803. 6. eleg. Ldrbd. 2 fl. 36 kr. Den 28 . Februar Ziehung des Großherzogl. Badischen EisenbahnAnlehens vom Jahr 1845. Die Hauptgewinne desselben sind i4mal fl. 50,000, s-mal fl. 40,000, I2mal fl. 35,000, 23mal fl. 15,000, 55mal fl. 10,000, 40mal fl. 5000, 58mal fl. 4000, ZlitziNal fl. 2000, I944mal fl. 1000, I770mal fl. 250. Der geringste Preis, den mindestens jedes ObligationsLoos erzielen MUß, ist st. 44 oder Thlr. 25. 4 Sgr. Pr. Cour. ObligationsLoose, deren Verkauf überall gesezlich erlaubt ist, erlaffen wir gegen franco Einsendung des Betrags von st. 52. 30 kr. oder Thlr. 30 Pr. Cour, nehmen aber solche auf Verlangen nach genannter Ziehung zu st. 49 oder Thlr. 28 Pr. ,Cour. wieder zurück? Es haben daher auch unsere resp. Abnehmer, welche jezt schon gesonnen sind, uns ihre ObligationsLoose nach erwähnter Ziehung wieder zu erlaffen, anstatt des, vollen Betrags nur den Unterschied des An- und Verkaufpreises von st. 3. 30 kr. oder Thlr. 2 Pr. Cour, für jedes zu verlangende ObligationsLoos einzusenden. ML. Bei Uebernahme von 13 ObligationsLoosen sind nur st. 42 oder Thlr. 24 Pr. Cour, zu zahlen, gegen Einsendung von st. 87. 30 kr. oder Thlr. 50 Pr. Cour, werden dagegen 30 ObligationsLoose überlaffen.) Ziehungslisten sofort franco nach der Ziehung. Stirn <8c Greim, StaatsEsfekten Aa ndlung in Frankfurt a. M. Stuttgart. Den Musikfreunden empfehle ich meine kürzlich erhaltene neue MufikDosen mit den beliebten n i ^ I» ^»8« eie., von 7'/, fl. und höher, sowie ältere Sorten von 6 fl. und höher zu gefälliger Abnahme hiemit bestens. B. Roller. Uhrenhandlung, Hirschstraße Nro. 30. Mühringen bei Horb a. N. Tüchtige BaumwollWeber, mit eigenen Stühlen versehen, finden nebst gutem Arbeitslohn fortwährende Beschäftigung bei D. S. Bach. Oberndorf. Auf die halbe Behausung der Marianne Knäble, ledig, sind nur 330 fl. geboten, sie wird daher am Montag den 22. Februar d. I-, Vormittags 11 Uhr, zum leztenmale aus hiesigem Rathhause an den Meistbietenden verkauft werden. Zu dieser Behausung gehört auch der Anbau im Zwinger. Den 27. Januar 1858. Gemeindexath. Rottweil a. N. Eine Partie Kupferplatten mit relig. Darstellungen und noch viele Abdrücke - haltend, werden zu höchst billigem Preise (beinahe zum Kupserwerth) zu verkaufen gesucht. Anträge nimmt entgegen W. Willmann. HL Leutkirch. Hl- 500 st. bis 2000 fl. H^ find auszuleiben bei vorzüglicher Si- Hß cherheit zu 4"/« Zins. Hß Commiffär Schneider. ^ r r ^ r ^ ^ -L° Ro ttw eil. vr. Murph y's berühmte Zahnpolitur, das Fläschchen 48 kr., ist vorräthig und gegen srankirte Einsendung des Betrags zu beziehen durch W. Willmann. In A. Degqinger's Buchhandlung in Rottweil a. N. ist vorräthig: Nervenlei-en-e! Hört auf den Rath des in Behandlung von NervenKrankheiten weltberühmten Arztes Dr. Laroze in Paris. Vollständige Herstellung der Gesundheit wird garantirt rn allen Nervenkrankheiten, als: Herzklopfen, Leberverhärtung, Gelbsucht, Nervenfieber, allgemeine Erschaffung des Nervensystems, Verstopfung, schlechte Verdauung, Appetitlosigkeit, Hypochondrie, Hysterie, Krämpfe, Sodbrennen, Entzündungen, Ohnmächten, Erbrechen aus Nervenreiz, Nervenko« lrk, Unterleibsentzündung, Durchsall, Ruhr rc. bei Verfolgung der Vorschriften von Dr. Laroze in Paris. 4te Ausl. Eleg. broch. Preis 21 kr. Für jeden Nervenkranken dürste diese Schrift eine Quelle der Beruhigung und des Trostes dadurch werden, daß sie Wesen, Ursache und Heilung eines Zustandes, der das Leben von Tausenden verbittert, gründlich und mit der Erfahrung des sachkundigen Arztes erörtert. Sie wird viele Leidende bei richtiger Befolgung der Vorschriften des Verfassers dem Lebe» wiedergeben und wahre Glückseligkeit dadurch verbreiten helfen. F ü r n s a a l. Heu und Oehmd feil. Circa 40 Centner Heu und Oehmd hat zu verlausen Friedrich Bo hnet. BraitenwieS, bei Peterzell. Most feil. Einige Eimer sehr guten Apfelmost und einige Eimer Brachbirnensast, erster» zu 18 fl. und leztern zu 32 fl. per Eimer hat zu verkaufen Joh. Diefenbach. 84 Höchst wichtig sm Druchlei-kn-t: Um dem schmählichen Treiben einer Anzahl Pfuscher und Quacksalber ein Ende zu machen, erkläre ich hiemit allen Bruchleidenden, denselben aks frankirte Briefe gratis meinen Rath und meine langjährigen Erfahrungen mitzutheilen, aus welchen hervorgeht, daß aüch alle zurücktretenden Brüche geheilt werden können. IVi'. WllerR. Krüsy in Gais, __Kant. Appenzell in der Schweiz. PrivatEntbindungsAnstalt in Mainz. Dieses vorzüglich einger. Institut bietet alle Garantie für Behandlung, Geheimnißbewah- rung, billige Bedingungen. Näheres Julie Rauch, Direktorin, Neuen Stadtth^l L. 282'/,. Ausbeute str leben Industriellen!! in 2mal 24 Stunden den feinsten, gesundesten und weithin versendbaren Esstg per Eimer zu nur 1 fl. 30 kr. auf höchst einfache Weise,, ohne alle Einrichtung und ohne jede Fabrikations- kenntniß herzustellcn und sich durch dieses Geschäft seine beste Existenz zu gründen, lehrt ohne alle Weitläufigkeiten die bei I. Höchel in Ulm erschienene Schrift: Klare und deutliche Anweisung, besten Essig ohne Kosten u. s. w. herzustLllen. Preis 1 fl. 12 kr. 5. 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Preis für alle 3 Tafeln . 24 kr 2) Auf extrafeines weißes Glanzpapier, mit schwarzem, Gold- und CongreveDruck und Goldeinfassung.1 fl. 12 kr. 3) EÄus Pensee-Papier durchgängig mit Gold und Silberdruck . . 1 fl. 48 kr. 4) Auf Ultramarinpapier ebenfalls mit Gold- und Silberdruck . . 2 fl. — kr. Diese so sehr beliebt gewordenen Canontafeln sind fortwährend zu haben und werden ans Verlangen auch deren Einrahmungen besorgt bei W. Willmann in Rottweil. Oberndorf. GutsVerkauf. Der fragliche Hof, etwa 50 Morgen groß, ist in gutem Stand, in schöner, gesunder Lage und einer beliebigen Vergrößerung fähig. Auf der nicht gerechneten Allmandweide kann der Viehstand den Sommer über ganz gut ernährt werden: auch Holz- und andere Mmandgcilüsse sind beträchtlich: die Lokalitäten find im Vesten baulichen Zustande, ! zum Theil ganz neu. Der Gutsertrag entspricht manch' anderem bei nahezu doppeltem Ankaufspreise. Zahlungsbedingungen können günstig gepellt werden. Liebhaber wollen pressiren und erfahren noch Näheres, besonders die Adresse, auf dem Comtoir des Schwarzwälder Boten. 1 Alpirsbach. Fette Mastochsen hat zu verkaufen C. Köbel zum Löwen. > 1 Böhringen, Gerichtsbezirks Sulz. Mahlmühle- Lp GüterVerkans. Am Montag den 22. Februar d. I., Nachmittags 1 Uhr, . wrrv aus dem hiesigen Rath- baus dem Martin Hauser, im Wege, der Hülfsvollstrecküng verkauft: (1 eine Mahlmühle mit 2 Mahlgängen und einem Gcrbgang, die sogenannte Rötben- mühle, unter dem Dort, nebst Wasch- und Äackküche, gemeinderathlich taxirt zu 4000 fl. 2) 4Mrg.2'/»Brtl. Acker, taxirt zu 1300 fl. 3) 3 Mrg. 3 Vrtl. Wiesen, taxirt zu 1160 fl. 4) sodann auf der Markung Bergselden ungefähr 8 Mrg. Acker, taxirt vom Gemeinde- ratd Bergselden zu 530 fl. Sämmtliche Guter in unmittelbarer Umgebung der Mühle gelegen. Kaufsliebhaber werden mit dem Bemerken eingcladen, daß, ioiern sie der Verkaufs- Commission unbekannt sind, mit Prädikatsund VermögensZeugnissen versehen seyn müssen. Den 27. Januar 1858. Für den Gcmeinderath: Schultheiß Kästle. Epsendorf. WagenVerkauf. Einen neuen Wagen, der sich für zwei starke Ochsen oder für zwei Pferde eignet, mit starker Tragkraft, die vorderen Räder 2'/, Zoll breit, sowie einen alten Wagen für 3 oder 4 Pferde, hat zu verkaufen W. Baur, Schmiedmeister. Ksch's Präparat für Verbesserung, Conservirung Wasserdichtmachung von Leder, aus W. L. Hardegg s Laboratorium in Stuttgart. Das Töpfchen dieses ausgezeichneten Präparats ist nebst Gebrauchsanweisung gegen franco einzusendend« 18 kr. zu haben bei W. Willmann in Rottweil.