Stahls ev aulünder un- täglich, außer Sonn- unö Zeiertags Pfg. S Mk. Prri«: Monatlich. . Vierteljährlich stei ins Haus geliefert Soxberger Anzeiger Anzeigen weräen mit IS Pfennig per einspaltige Feile berechnet. ^ Sei mehrmaliger Aufnahme Rabatt Postscheck »Konto 40 S 4 , Karlsruhe n ,1 Gelesenstes Tageblatt oes baöifthea Sanlan-es kauptanzeigeblatt für -ie seMe fiöelsheim, Hoxberg u. deren Umgebung »-L, holzsubmisflous- ui»» Versteigerungs-Anzeiger für »en GSenwal» Gratis: prakt. Mitteilungen für Gewerbe (monatl.) u.han»el,Haus-u.Lan»wlrtjchast dir. 162 Druck und Verlag: Buchdruckerei AdelShri«, Adolf Heppeler Tevpb> doch endlich gelungen war, den Namen der infolge ihres . Affbägezogeiren Lebens nur wenig bekannten Dame auszu- s Mschen, ,„id ,vix er dann auf seine diskreten Fragen weiter snuhr, daß Frau Lionheart zur Ueberraschung ihrer Nachbars- hme in Begleitung eines reizenden, vornehm aussehenden ^mgen Mädchens von ihrer Sommerreise zurückgekehrt sei, ober schon am dritte» Tag nach ihrer Heimkehr ein Tele- °wiu,n eiiigerroffeu sei, dessen Inhalt die Dame tief erschreckte, ^»rch ihre Magd erfuhr man dann, daß Frau Lionheart ans -ttailkeiilager ihres in London ansässigen und dort verheira- ''eii einzigen Sohnes gerufen wurde und noch ain selben wieder in Begleitung der jungen Dame, die Paula heißen vach London abgereist war. »Ahne ihre Londoner Adresse angegeben zu haben?" ; «Leider. Herr Baron, aber ich möchte daraus den Schluß «sehen, da sie ja auch sonst keine Verfügungen getroffen haben j?^vach Genesung oder dem eventuellen Tod ihres Sohnes s^^alls wieder nach München, das ihre Vaterstadt ist.zurück- s achrei, willens ist; ihre Dienerin hat sie allerdings entlassen, einen Mann im Hause installiert, der zugleich Hausbe- „nd Gärliierdienste zu verrichten hat. Dies ist alles, , ich in Erfahrung bringen konnte," schloß der Beamte ">>ien Bericht. «Na, eigentlich ist's nicht wenig und, wenn wir die Lon- ^^ksse dieser Dame wüßten, wäre die Sache mit einem erledigt," wandte sich Baron Ferdinand an den Beain- ' Hubert ernst sinnend vor sich hinschcmte. »-Nein Gott, welche Qual, warten zu muffen, wer iveiß 2 Ganges Und daun ist es immer noch die Frage, ob sie auch », Oer nach München zurücktehrt," meinte er dann, indem er - "ckob ,,nd unruhig im Salon auf und ab schritt. tz.h"^ürfte ich den Herrschaften einen Vorschlag machen?" l ° r« Erdmaun vernehmen. K'^°wiß, bitte, sprechen sie nur? Wir hören," wurde dem »s^Men zur Antwort und Hubert näherte sich wieder dem , ach. „Ich denke nämlich an einen öffentlichen Aufruf in den vornehmsten Londoner Journalen, denn —" Aber dieser Vorschlag stieß bei Baron Ferdinand zuerst auf lebhaften Widerstand. „Nein, nein," unterbrach er den Detektive heftig; „daS hieße die Sache an die große Glocke hängen. Herrgott im Himmel, und an all dem Mißfall ist dieses — miserable Weib schuld." „Sie ist nun tot, Ferdinand." „Ja, dem Himmel sei Dank, denn sonst — also, damit ist's nichts, Herr —" „Und warum denn nicht, Onkel? Mein Gott, man kann doch in der Riesenstadt London nicht von Haus zu Haus, von Tür zu Tür gehen und nach einer Frau Alice Lionheart, die von einem jungen Mädchen begleitet ist, fragen?" „Man muß eben den Aufruf geschickt stilisieren, O, Ferdinand, helfen wir doch dem armen Huberts" „Na, also gut," unterbrach der alte Edelmann seine Gemahlin „und damit man endlich einmal znm Ziele kommt, so sei es! Na, und wie denken Sie sich den ungefähren Wortlaut des Aufrufes, Herr Erdmaun?" Mit leichtem Lackeln eutnahm der Beamte seiner umfangreichen Brieftasche ein Blatt Papier und reichte es dem Baron, der es, die Brauen hochzieheud, an sich nahm. „Also, schon fix und fertig ?" Dann las er mit seiner noch immer ^wohllautenden Stimme laut vor: „Mrs. Alice Lionheart wird hiermit höflichst un, Bekanntgabe ihrer gegenwärtigen Adresse ersucht, da es sich um eine sehr dringende Angelegenheit handelt. Man erhofft Nachricht unter H. o. Th. W . . . . selb, Nordtirol, postlagernd." Man sah den Beamten erstaunt an. „Warum nach jenem Dorfe?" fragte inan. „Nun, erstens einmal, weil dann die Dame sofort ans den Gedanken kommen wird, daß es sich um Paula handelt, und zweitens — um eben das zu vermeiden, was Herr Baron vermieden haben wollen: unliebsames Aufsehen; denn niemand wird auf die Idee kommen. Ihren Namen damit in Verbindung zu bringen; ich habe daran gedacht, da ich weiß, daß man auch in Wien englische Blätter liest." Verantwortlich: A. Heppeler in Adelsheim. 40. Jahrg. Angriffe fortgesetzt; nach anfänglichen Erfolgen wurden sie aber in erbitterten Nachtkämpfen von deutschen ukd österreichisch-ungarischen Truppen überall wieder geworfen. Auf dem italienischen Kriegsschauplatz ist keine wesentliche Veränderung wcchrzuneh-men; die Oesterreicher konnten wieder alle Anstürme abschlagen. Tie Italiener finden sich dort nach wie vor in Stellungskämpfe verstrickt, glauben aber stärkere Kräfte zu fesseln, als die Oesterreicher im Osten entbehren können. Darüber wird aber erst die weitere Entwicklung Aufschluß geben. i ! > -u WTB. Paris, 14. Juli. Amtlicher Bericht von gestern mittag: An der Somme front ansjetzcnoe Beschießung. In der Champagne drangen die Franzosen an den Zugängen von Prosnes in einen deutschen Borsprung ein und brachten Gefangene ein. In den Argonnen brachen zwei deutsche Handstreiche nordöstlich des Vorsprunges von Bolante in unserem Feuer zusammen. Aus Filie Morte brachten die Franzosen eine Mine zur Entzündung unö besetzten den Trichter. Aus dem rechten Maasufer keine Insantertetätigkeit. Im Laufe der Nacht heftige Beschießung im Abschnitt von Souviiie, Chenois und Lau fee. In den Vogesen wurden deutsche Versuche südlich von Carspach nach lebhaftem Handgranatenkampf abgewiesen. Abends: Außer dem ziemlich lebhaften Bombardement im Abschnitt Souville (rechtes Ufer der Maas) ist kein Ereignis von der Front zu melden. Der englische Tagesbericht. WTB. London, 13. Juli. Amtlicher Bericht aus dem britischen Hauptquartier: Seit dem letzten Bericht kam es an gewissen Abschnitten des Kampfgebietes zu heftigen Artillerieduellen und der Kamps wurde an verschiedenen Punkten fortgesetzt. An keinem Punkte unserer Linie hat sich die Lage verändert. Deutsche Versuche, Ucderfätte aus unsere Laufgräben bei Wytschaete und La Basjee zu unternehmen, wurden zurückgewiesen. Die Flugz-uge waren aus beiden Seiten tätig. Das Wetter ist ungünstig. WTB. London, Amtlicher englischer Bericht: Die beiderseitige Artitterietätigkeit hielt den ganzen Tag an. Das Ergebnis der scharfen Infameriekämpfe bestand darin, daß wir den feindlichen Druck nicht nur aushieiten, sondern an verschiedenen Punkten wesentlicy oortrugen. Wir erbeuteten einige deutsche Haubitzen und Munition, die gegen den Feind verwendet wurden. WTB, Wien, 14. Juli. Amtlich wird verlautbcirt vom 14. Juli 1916: Russischer Kriegsschauplatz : In der Bukowina stehen unsere Truppen nach Erfüllung der ihnen erteilten Aufgabe wieder in den alten Stellungen aus den Höhe, westlich der oberen Moldawa. Westlich und nordwestlich von Buczacz haben die Russen gestern ihre Angriffe fortgesetzt. Nachmittags wurden zwei breitangelegte Angriffe zurückgeschlagen. . Gegen abend „Sie sind ja ein Genie und verdienten einen Orden, Herr Erdmaun," rief nun Baron Ferdinand anerkennend aus; aber wie wird man dann wissen, ob Nachricht «ingetroffen ist?" „Auch daS ist geordnet," schmunzelte der Beamte mit verzeihlichem Stolze, „denn ich habe den dortigen Pfarrhecrn bereits instruiert." „Bei Gott, besseres hätten Sie kaum tun können, denn der Pfarrer ist ein liebenswürdiger, warmherziger Mann und dann ist auch ein Geheimnis bei ihm gut bewahrt." „Tausend Dank, lieber Herr Erdmann!" Und Hubert schüttelte dem trefflichen Ratgeber kräftig die Hand. „Aber, wenn die Dame nun nichts von sich hören ließe, was daun, welche Wege dann «„schlagen?" fragte jer.l die durch alle Enttäuschungen bereits ganz mutlos geivordeue Frau Therese zaghaft. „Das wird sich später schon finden, aber hoffen wir eben, gnädige Frau," tröstete der Detektive. Obwohl man Herrn Erdmann einlud, sich einige wohlverdiente Ruhetage auf Mühlheim zu gönnen, wollte er in seinem Eifer nichts davon wissen, sondern schon andern Tags nach Wien fahren, um die betreffende Annonce «„rücken zu lasten, da, wie er meinte, man keinen Tag unnütz verstreichen lasten dürfe. So fuhr denn der wackere Beamte, dessen Ehrlichkeit und Geschicklichkeit nun auch dem stets skeptischen Schloßherru Re- spek, abgewonnei, hatte, „ach Wien und man versprach ihm natürlich, ihm von ans Tirol «inlaufenden Nachrichten sofort Mitteilung zu machen. „Na, also, nil» ist alles menschenmögliche geschehen, und, wenn Du dam, noch nicht zu Denier Paula kommst, ist unsre Weisheit zu Ende," sagte Baron Ferdinand zu seinem Neffen. Uebrigeus alle Hochachtung vor diesem Erdmai»,; ist wirklich ein tüchtiger Beamter und der ehrlichste Mensch, der mir je im Leben oorgekommen." „Und auch ich werde ihm seine Belohnung znkommen lasten, wenn ich im Besitz meines Erbes sein werde," flüsterte Frau von Ermeth Hubert rasch zu, der ihr mit Wärme die Hand drückte. 227,20 »Danke, Tante, doch das wird meine Sache sein!" s-.' gelang es einem dritten Ansturm des Feindes, nordwestlich von Buczacz einzubrechen. In erbitterten Nah- kämpien wurde der Gegner durch deutsche und österreichisch-ungarische Truppen wieder vollends hinausgeworfen. Nördlich der von Sarny nach Kowel führenden Bahn nisteten sich russische Abteilungen auf dem linken Stoch odufer ein. Sic . c urden spät abends von unseren Truppen überfallen und vertrieben, wobei 160 Gefangene und zwei Maschinengewehre in unserer Hand blieben. Sonst bei völlig unveränderter Lage nichts Neues. WTB Wien, 14. Juli. Amtlich wird verläutbärt vom 14. Juli 1916: Italienischer Kriegsschauplatz: Tie lebhafte Geiechtstätigkeit an der Front zwischen Brenta und Etsch hält an. Nach Artilleriefeuer setzten gegen mehrere Stellen unseres Berteidigungsabschnittes zwischen der Cima Tieci und dem Monte Rasta wiederholte Angriffe sehr bedeutender italienischer Kräfte ein. Besonders hartnäckig war der Kampf nordöstlich des Monte Rasta, wo der Feind zehn Stürme versuchte. Unsere Truppen schlugen wieder sämtliche Angriffe unter den schwersten Verlusten des Gegners ab und behaupteter! alle ihre Stellungen. Unsere Linien nördlich des Postnatales standen unter heftigem Geschützfeuer. Am Pasubio wurde ein feindlicher Nachtangriff abgewiesen. Südöstlicher Kriegsschauplatz: Unverändert. Ereignisse znr See. Eines unserer Unterseeboote hat am 10. ds. Mts. nachmittags in der Otrantostraße einen italienischen Torpedo boo tszerstörer des Typs Jndomito versenkt. In der Nacht vom 13. auf den 14. hat ein Seeflugzeuggeschwader militärische Objekte und Bahnhofsanlagen von Padua sehr wirkungsvoll mit zahlreichen Bomben belegt. Die Flugzeuge, die von Abwehrbatterien heftig beschossen würden, kehrten unversehrt zurück. Flottenkommanöo. Wochenrundschau. Das die Woche beherrschende Ereignis, über dem auf Augenblicke die ernste Lage aus den Fronten zurücktrat, war die Amerikafahrt des Unterseeliniendampfers „Deutschland". Man vermeinte, Jules Berne sei wieder lebendig geworden und doch war es nicht ein Stück verwegenster Phancasie, sondern nackte Wirklichkeit: der Anfang einer neuen Zeit, in der es selbstverständlich sein wird, daß uns nur noch die Kürze der Fahrzeit, die Pünktlichkeit der Ankunft oder die Menge der Warenlast dieser Boote interessieren wird. Ter große Zerstörer Krieg hat einen mächtigen Tempel des Fortschritts errichtet. Das Handels-Tauchboot, das an 41/2 Tausend Meilen durchlaufen hat, ist eines seiner Prunkstücke, ebenbürtig den großen Kriegserfindungen unserer Chemiker. Die Ankunft des Tauch-Schiffes „Deutschland" ist aber auch für den amerikanischen Kontinent ein wichtiges Datum, beinahe ebenso wichtig, wie die Ankunft der Schiffe Christvs Columbus aus Guanahany. Wie der Entdecker Amerikas den Beweis lieferte, daß der neue Erdteil mit den damaligen Transportmitteln zur See erreichbar sei, so hat Kapitän König mit dem Tauch-Schiff den auf ihre technischen Fortschritte jo stolzen Amerikanern gezeigt, daß deutsche Technik und deutscher Wagemut aller Fesseln und aller Drohungen des angeblich see- beherrschenden England spotten. Mit der Erfindung des Grasen Zeppelin hat England ausgehört eure Insel zu sein, die Fahrt der „Deutschland" macht zwei Wochen, nachdem England mit der Zerbrechung der Seerechtsdeklaration britische Willkür als das Gesetz zur See erklärt hat, die vollständige Blockade und Sperrung des Seeweges über den Ozean zu einer Illusion. An der Seekriegführung selbst wird ja allerdings in diesem Kriege die neue Erfindung im allgemeinen nicht viel ändern, da die Handelsverbrndung sich nur in bescheidenen Grenzen halten kann; aber zur Uebermitt- lung wichtiger Nachrichten und damit zur Klärung unseres Verhältnisses zu den Neutralen wird der „Unterjee- weg" überaus wertvoll sein. Derweil nun unsere Feinde sich über die mutmaßlichen Folgen dieser Neuerscheinung den Kopf zerbrechen, gehen die Kämpfe aus den Landkriegsschauplätzen ihren ungestörten Fortgang. In der Schlacht an ver Somme scheinen die Engländer den Vorhaltungen ihrer Bundesgenossen, daß ihre eigenen Fortschritte wertlos seien, wenn die englische Front so wie bisher zurückbleibe, jetzt mit aller Gewalt Rechnung tragen zu wollen. Sie warfen in den letzten Tagen immer neue Scharen unserm vernichtenden Feuer entgegen. Was ihren Truppen an militärischer Ausbildung abgeht, suchen sie, den Russen ähnlich, durch Massenwirkung zu ersetzen. Tie dadurch erreichten Vorteile, wie sie unsere Oberste Heeresleitung in ihren Berichten ungeschminkt festgestellt hat, sind aber, wie die in den ersten Tagen des großen Ringens errungenen Fortschritte, in keinem Falle über örtliche Erfolge hinausgegangen und stehen in grossem Mißverhältnis W den gebrachten ungeheuerlichen Blutopfern. Die Franzosen haben auf der ihnen zugewiesenen Strecke nach dem anfänglichen Vvrwärtsschreiten wegen der ihnen von unseren tapferen Truppen entgegen gestemmten Hindernisse Halt machen müssen: ihre außerordentlichen Bemühungen um die von uns besetzte Höhe von La Maisvnnette und gegen die Linie Belloy — Soyecourt sind trotz Einsetzens starker Kräfte ergebnislos geblieben. Die außerordentliche Gewalt dieser vereinten Angriffe der Engländer und Franzosen haben uns nicht hindern können, unsere Offensive gegen Berdu» fortzusetzen und am rechten Maasufer gegen die Werke von Souville und Laufee uns weiter heranzuarbeiten. Dieser Erfolg der deutschen Waffen stellt sich als ein Ereignis von bemerkenswerter Bedeutung dar, er beweist unfern Feinden sowohl als den mit scharfen Äugen beobachtenden Neutralen, daß kein deutscher Soldat, kein deutsches Geschütz von dem Kampsgelände um Verdun fortgenommen worden ist, die Schlacht vielmehr nach dem Willen der deutschen Heeresleitung ihren blutigen, für die deutschen Waffen erfolgreichen Fortgang nimmt. Trotz dieser Tatsachen bleiben die Franzosen mrt Blindheit geschlagen; das Kabinett Briand hat es wiederum verstanden, seine geheimen und offenen Widersacher glücklich abzutun. Nachdem ihm die Deputierteickammer bis auf 97 Unversöhnliche das Vertrauen ausgesprochen hatte, erklärte sich auch der Senat bereit, der Regierung die weitere Gefolgschaft nicht zu verweigern. Die Kämpfe im Osten haben im allgemeinen nachgelassen; nur an der Stv- chodsront lodern sie täglich m anderer Form auf. Ten Grund für diese scheinbare Ruhe dürften die ungeheuren Verluste der Russen während der diesmaligen Offensive abgeben; es herrsche Hierwegen auch in Moskau große Niedergeschlagenheit und Bedrücktheit, wie man es dort bisher kaum erlebt habe. Täglich treffen, so wird aus Moskau gemeldet, lange Verwundetenzüge ein und da die Lazarette sämtlich mit Schwerverwundeten überfüllt sind, Passieren sie nur die Stadt, doch werden sie natürlich vom Publikum gesehen. Das neu eröffnete Auslunftsbureau für Verwundete registriere in der Zeit vom 30. Juni bis zum 5. Juli nicht weniger als rund 345 000 Verwundete. Bon anderer Seite wird berichtet, Brussilow, der Führer der Südarmee, verlange eine Verstärkung von 500 000 Mann. Demzufolge müssen auch in Petersburg, wie durchgesickert ist, znr Zeit schwerwiegende Tinge beraten werden und der einbe- rufene große Ministerrat sieht sich vor große Entscheidungen gestellt. Der Krieg gegen Italien weist keine markanten Einzelheiten auf; alle Angriffe der Italiener wurden von unseren Verbündeten flott abgeschlagen, zum Teil mit empfindlichen Verlusten für die Anareifenden. Das Handels-A-Boot Deutschland. Kapitän König über sein Schiff. Rotterdam, 13. Juli. Laut hier eingegangenen Kabelnachrichten aus Baltimore veröffentlichen die amerikanischen Zeitungen folgende Auslassungen des Kapitäns König, des Führers des deutschen Handelsunterseebootes „D eutschland": Mein Unterseeboot „Deutschland" ist das erste Han- delsunterseeboot der Welt und seine erfolgreiche Reise nach Amerika mit einer für die amerikanische Volkswirtschaft wertvollen Ladung an Farbstoffen bedeutet das Wiederanknüpfen von direkten Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika. Welchen Vorteil hat Deutschland, wenn es für die amerikanische Industrie Farben liefert? Jedenfalls für den Ausgang des Krieges gar keinen. Und doch hat England auch darüber die Sperre verhängt! Es wirft sich die Frage aus, ob dieses nicht geschehe, um Amerikas Textilfabriken nicht einen Vorteil zukommen zu lassen, der es ihnen ermöglichen würde, die Konkurrenz von Manchester während des Krieges in Südamerika und Ostasien zu verdrängen! Unsere Handels-Tauchboote werden den friedlichen Verkehr mit unseren amerikanischen Freunden trotz Blockade aufrecht erhalten. Ein zweites Boot, die „Bremen", ein Schwesterschiff dieses Bootes foHl bald. Im September 1915, als es sicher nkr, daß der Krieg trotz der weltgeschichtlichen Erfolge Deutschlands und seiner Verbündeten in Polen, Kurland und in Serbien noch Monate dauern würde, ließ Herr Alfred Lohmann, damals Präses der Handelskammer Bremen, die Pläne für große Unterseeboote entwerfen und fand dafür in vertrautem Kreise sofort Verständnis, und der Bau der Boote begann rm November bereits, um nach sechs Monaten das erste Boot in Fahrt zu haben. Die „Deutschland" hat etwa 2000 Donnen Wasserverdrängung und läuft dabei über 14 Mellen auf der Oberfläche. Unsere Hausflagge: Ter blaue Bremer Schlüssel in der Bremer Flagge — ldes rot und weih gestreiften Tuches — ist das Symbol, daß wir uns jetzt den Schlüssel für den uns zugedachten Kerker selbst schmiedeten und gebrauchen. Die tausend Jahre alte Bremer Flagge mit ihren roten und weihen Streifen will unsere amerikanischen Freunde daran erinnern, daß es Deutschland war, das die Bereinigten Staaten auch zur Zeit ihres Kampfes um die Freiheit von englischer Herrschaft vor hundertdreißig Jahren unterstützte. Tie entstandene amerikanische Flagge ist der Bremer ähnlich und ähnlich auch der Drang beider Völker nach Gleichheit und Freiheit auf dem Meere. Wir Deutsche von der Wasserkante mit unseren hundertjährigen Beziehungen zu dem schönen LimLe, mit dem uns engste Bluts- und Verwandtschaftsbande verbinden, halten unerschütterlich fest an iüeser Freundschaft. Lo.»oon, 14. Juli. Tie „Times" melden aus Washington vom 12. Juli: Tie Inspektion der „Deutschland" durch drei Seeoffiziere endete mit der Entscheidung, daß sie ein unbewaffnetes Handelsschiff ist und daß sie nicht auf hoher See in ein Kriegsschiff verwandelt werden kann. Tie Regierung gibt zu, daß es unausführbar ist, ein Unterseeboot aus hoher See an- zuhalten und zu durchsuchen und erklärt, daß sie nicht protestieren würde, wenn die Verbündeten aus der Höhe der Chesapeake-Bai außerhalb der Dreimeilenzone Kriegsschiffe versammeln würden. London, 13. Juli. Die „Zentral News" meldet aus Newqork : Wie in der Presse verlautet, haben eine Anzahl amerikanischer Marine- Offiziere das Unterseeboot „Deutschland" besichtigt und einen Bericht verfaßt, daß es sich tatsächlich um ein von Anfang an nicht für Kriegs-, sondern für Handelszwecke erbautes Unterseeboot handelt. In amerikanischen Handelskreisen verlautet, daß das zweite deutsche Handels- U-Boot „Bremen" voraussichtlich Mitte nächster Woche eintreffen werde. Wo das Boot wird, bleibt aber vorläufig em Geheimnis. Neues vom Tage. Wie die sal üt mand w« Geschick lannt n den die Nachen, ein, das seiner t Werde. M drei Wern, - geraubt gezogen. Lissabon" von den Russen aufgebp wurde. Saßnitz, 14. Juli. Tie Besatzung des deutsch Tampsers Lissabon, der bekanntlich am 11. Juli zusammen mit dem Dampfer Worms innerhalb s Hoheitsgebiets durch russische Torpedoboote gebracht worden war, hat hier bei ihrer Durchreise h gende Schilderung des Vorfalles gegeben: Am 11. c morgens befanden wir uns in Begleitung des Ta, fers Worms bei Groenskaten, als zwei Torpedobotz und für die von Achtern aus liefen, in Sicht kamen. Tie ^ man die pedoboote waren grau gestrichen, hatten zwei Schornsteh --ich- Lar zwei Masten und zwei bezw. drer Torpedorohre. Da; Flagge nicht zu erkennen war, wurden die Torpedos zunächst für schwedische gehalten. Nachdem ein H nungsschnn abgegeben worden war, wurde das Sigz zum Stoppen gehaßt und, ohne weiteres abzuwarten, 1 einein zweiten Schuß die Funkeneinrichtung vom Ta« fer WormS heruntergeschossen. Auf den Befehl, h Schiff zu verlassen, erhob der Kapitän der Lissabon c, gischen Einspruch, da er sich in schwedischen Hohen Gewässern befinde. Tie Besatzung verließ die Lissch m zwei Booten, von denen eines von den Russen Gewehren erfolglos beschossen wurde. Beide Boote reichten in 25 Minuten die Lootsenstation Groensksi Von den zwea Booten der Worms wurde das eine von d Russen festgehalten und die Besatzung an Bord geivomn. Nach Ansicht des schwedischen Lootsen hat die Aufb, aung I 1/2 bis 2 Seemeilen von der schwedischen K stattgesunden. Der franz. Gesanvte unter engl. Eskorte Btrfsingen, 13. Juli. Mit dem heute angek« menen Postdampfer aus England sind der französii Gesandte im Haag, Allize und dessen Familie nach H, lano zurückgekehrt der Dampfer wurde bis in die nich ländischen Territorialaewässer von zwei britischen 8« booten c -atz Tot ** r tzxK K0N des Abs fett m / Jnteress« zeinacht. -- H Sette svdaß stauch mit zu erwa Setter - einige T vorbei, i eMn u auch nol dmchläp man ha! ligun genomm stad zur Bodenle Berfügu Kriegsni Leder s Avölke' vichrend nannten soll dur umsonst und Va Familie nicht ve teil nin zern und 5 Torpedobooten eskortiert. Der Eisenbahnerstreik in Spanien. Madrid, 13. Juli. (Reuter.) Infolge des Eijs bahnerstreiks verhängte die Regierung über die Sd und Provinz Madrid das Kriegsrecht. „Vis zur Unendlichkeit" London, 14. Juli. Premierminister Asquith s,je Zutc im Unterhaus bekannt, die Negierung habe wegen : j«- Ko; Bedürfnisse des Heeres und der Flotte den Arbeit« ^ ^ eine Aufschiebung aller Feiertage allgemeiner oder« E ^c licher Art bis zu einem späteren Zeitpunkt vorgeschlagi ^ ^ Tie Unterhandlungen über diesen Vorschlag seien Fortschreiten. Im Anschluß daran erklärte Asquith, ^ ^: Offensive sei erst im Beginn und bedürfe zu ihrem - , ^ seltsame Erscheinung, daß seit kurzem in belgischen Ä sen Frankreichs die widersprechendsten Mitteilungen Z ^' q,. das Leben in Belgien herumgehen. Man wisse i-i- . A woher sie kämen. Sie verbreiteten sich mit groj : x- Schnelligkeit und ständen in schreiendstem Widerspa : ck« r n zu allen Nachrichten, die man aus Brüssel usw. erhch l-> wonach das Leben in Belgien mindestens schwierig !- s Mtdet, Tas Blatt sagt weiter: Demgegenüber versichern i ' Rmiste neuen Mitteilungen, die unter den Belgiern von W mr die zu Mund gehen, daß Belgien wieder ein Mär ch endgeworden ist; wo alles weniger teuer als in FM reich ist und alles seinen normalen Gang geht, i deutschen Beamten seien liebenswürdige, diensttvM Leute. Man höre sogar sagen, daß der Generalgous neur von Bissing ein charmanter Mann sei. TreKc^ gier seien dort in der Heimat unter Freunden, O wegen sich namentlich die Kriegergattinnep. weniger A "rrwr. einsamt fühlen würden. Tas „Journal" wundert sinne diese Nachrichten nach Frankreich kommen konB und fürchtet die Gefahren, die der belgischen Rekrud rung daraus erwachsen können. Die Zensur in Frankreich. Köln, 14. Juli. Laut der „Kölnischen Zeit«-? _ beschlagnahmte die Pariser Zensur das radikale M -rer ka „L'Heure" und unterdrückte es zugleich für 14 Tos «r ps In Toulon unterdrückte die Militärbehörde das O listische Blatt für die Tauer von 3 Monaten. Term' kale „Bonnet Rouge" ist nach achttägiger Unterdrück " wieder erschienen. Sein Versuch, den Lesern des ^ tes den Grund seiner Unterdrückung anzugeben, nM sogleich wieder durch die Schere des Zensors zuni» gemacht. «trofft rrnen Ä dr Helden A-?' °2jahri U S itzte Äe 6! Aus Stadt und Land. verletzt i«Y er! - comr Fleisck rend ' im F, nicht - gesuch! Zerale tuchen und ** Adelsheim, 15. Juli. Mit erdrückender Schwere s der furchtbare Krieg und seine Folgen auf der Familie ^ , hiesigen Landwirts Fritz Speckhgrd an der OsterbE ^ sMei Straße. Kaum daß der Krieg 4Wochen tobte, kam^ V fo die Nachricht, daß der älteste Sohn der Familie Spe^ , t- Briesträger Fritz Speckhard, vermißt sei. Und seit ; fester Zeit traf nichts Näheres weder an seine Eltern, no«^ , "ng seine Familie, die in banger Sorge um ihn waren, ein, ; "krnl die französische Militärbehörde sandte nach beinahe IsirZ ^ mache, ren seinen Geldbeutel und noch einige Kleinigkeiten. ^ ^ keine weitere Nachricht über Leben oder Tod des 0 . - ttck Tpeckhard. Auch der zweite Sohn, August, ebenfalls - heiratet und Vater eines 3jährigen Jungen, wird sA großen Karpathenschlacht vermißt und auch über sein sE A P Lbelb, Boot jst bis heute noch das tiefste Dunkel gebreitet. Nie- weiß, ob er noch am Leben ist, oder ob er das A^ühick so manch anderen tapferen Kriegers teilt: uner- in fremde Erde gebettet. Um den bitteren Kelch, die beiden alten Leute zu kosten bekommen, voll zu ^^chen, lief die schmerzliche Kunde dieser Tage bei ihnen ^ daß auch ihr dritter Sohn, Karl, das Schicksal keiner beiden Brüder teile, daß"> auch er vermißt °««che. Auch Karl Speckhard ist verheiratet und Vater drei Kindern. Es wäre zu hart für die betagten -Wern, wenn ihnen der schreckliche Krieg alle drei Söhne siaubt hätte, die sie mit Sorgen und Kummer groß- i «zogen, um sie zu tüchtigen fleißigen Menschen zu machen sich im Alter eine Stütze zu sichern. Doch darf die Hoffnung auf ein Wiedersehen nach dem Kriege Achorn!l»mcht ganz aufgeben, denn es ist ja auch schon vorgekommen, chre Dav daß Totgeglaubte wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind, 'orpedoby ** Adelsheim, 15. Juli. Auf die Anordnungen r ein A, des Kommunalverbandsausschusses Adelsheim zur Regelung oas Lj« des Absatzes von frischem Fleisch, frischer Wurst und Roh- lwarten,, serr in der heutigen Nr. des Bauländer Boten sei im vom Tm, Interesse der Fleischverbraucher ganz besonders aufmerksam Befehl, j, Fracht. ssabon ^ *4 Adelsheim» 15. Juli. Die Störungen in der >en Hohe, zgetterlage machen sich wieder stärker bemerkbar, d^e Lissa ^ für die nächsten Tage weiterhin bewölktes und kühles, Russen mit vereinzelten Niederschlägen verbundenes Wetter e Boote ^ erwarten ist. Das heißt also: das bisherige ungünstige ufgebr«, es deut Juli chalb ft >obovte irchreist lm 11. des Ta» orpedob Lskorte. te angek, sranzö ie nach a die nie! nschen Ki pricht an Belgier t Igischen Äst alungen ^ wisse nA mit gr»> Widersp rechten Sommer. Da darf sich der August nur nicyen m , ^ noch mit einem tränenden und einem sonnigen Auge kmhläppern, so ist der Sommre 1916 entgiltig herum und »an hat ihn gar nicht gespürt. ** Adelsheim, 15. Juli, lieber dieVerbil- -ligung des Sohlenleders, von der wir Notiz genommen, werden jetzt nähere Angaben gemacht; darnach Dd zur Versorgung der ärmeren Bevölkerung mit billigem Bodenleder aus Reichsmitteln drei Millionen Mark zur Verfügung gestellt worden. Auch hat sich das preußische Miegsministerium bereit erklärt, eine entsprechende Menge Mer freizugeben, 'die dem minderbemittelten Teile der ölkerung zu halben Höchstpreisen zugewandt werden soll, wHrend die Deckung des übrigen Preises durch den genannten Beitrag erfolgen soll. Die Verteilung des Leders M durch die Bundesregierung erfolgen und zwar soll sich Asquith z Zuteilung an die einzelnen Regierungen nach Maßgabe e wegen I ^ Kopfzahl der Bevölkerung richten, en Arbeist Sennfeld, 15. Juli. Die kaum faßbare Nachricht w^a icklas E Tode des Landwehrmanns Karl Kopp ist nun leider s«üen l ^ ^ wahr geworden. Gestern traf ein Schreiben des Asm.irk > f Kompagnieführers ein, worin mitgeteilt wird, daß Kopp lkr-m ii ! tapferster Verteidigung den Heldentod für sein Vater- en nicht W durch Gewehrschuß gestorben ist. Schwer trifft dieser sondern» die junge Frau mit ihren 3 kleinen Buben. Wie aufreckt» ^ üe sich abgemüht in diesen zwei Kriegsjahren, um das rß die ge« landwirtschaftliche Besitztum auf der Höhe zu erhalten, bis r Fnfant» derJNann vom rauhen Kriegshandwerk zurückkehre; doch dlichkeit fH umsonst war alles mühen und hoffen, nie kehrt der Gatte " und Vater mehr zum häuslichen Herde zurück. Möge die Familie einigen Trost darin finden, daß ihr Fall leider nicht vereinzelt dasteht und daß die ganze Gemeinde Anteil nimmt an ihrem herben Verluste. (-) Großeicholzheim, 15. Juli. Die von seiten der Fürstlich Leiningischen Standesherrschast erfolgte Ernennung des Pfarrers Ludwig Scheu in Großeicholzheim auf die erledigte evang. Pfarrei Neckarburken ist unter dem 1. Ktli kirchenobrigkeitlich bestätigt worden, usw. erhst s (-) Karlsruhe, 14. Juli. Wie die Karlsruher Zeitg. schwierig s ' meldet, hat ein Wohltäter, der nicht gekannt sein will, dem ersichern > ^Ministerium des Jnnem den Betrag von 50000 Mark r von kstr die Opfer des Fliegerüberfalls zur Verfügung gestellt. Märchens k s in FM k (-) Mannheim, 14. Zulr. Bon schweren Lchrckials- a aebt. ! ' ^gen ist die Familie des Arbeiters Ernst Reitheimer vienstwilli troffen worden. Fünf Söhne zogen ins Feld, von vstren einer im Jahre 1914, ein zweiter vor Verdun und Ar dritter bei der englisch-frarHösffchen Offensive den Heldentod erlitt, während der vierte den rechten Arm verlor. Der fünfte Sohn steht noch an der Front. . (-) Mannheim, 14. Juli. Hier hat sich gestern A Familien-Drama abgespielt. Ter von seiner Mhrigen Ehefrau getrennt lebende 54jährige Arbeiter dH- Stirner bestellte ferne Frau in seine Wohnung ?Eh Ilvesheim zu einer Aussprache. Tie Ehefrau lei- . - der Aufforderung Folge, nahm aber ihre Schwester, bff A« 66jährige Frau, mit. In der Wohnung des Stir-- 'dstale ^ «r kam es zu einem kurzen Wortwechel, wobei Ettr- ,r 14 ns die beiden Frauen mit Messerstichen sehr schwer >e das M üttletzte. Er selbst entzog sich der Bestrafung, indem er l- Ter m ^ ich erhängte- nterdru^ - Leonberg, 14. Juli. (Auch ein Unab- -n des kornmlicher.) Tie „Leonberger Zeitung" erzählt: stben, v'etschcrmxffte^ E. ist zum Landsturm eingezogen, wäh- seine Gehilfen seit Anfang der Mobilmachung "h Felde stehen. Da seine Frau das Geschäft allein! ^cht weiter treiben kann, macht sie ein Reklamations- Zffucht, das aber abaelehnt wird. Es wird ihr mm on- Istaten, es doch mrt einem Kriegsgefangenen zu vec- «Uchen. Tie Frau unternimmt die nötigen Lchritte, nach einigen Wochen öffnet sich die Türe, es OsterbE f Wheint ein Franzose und hinterdrein, zur Bewachung, >te, kam s" v fo sehr vermißter Ehemann, — Landsturmmann E. lie Speck»' - (-^ Altbach, 14. Juli. (Der erste Roggen.) knd seit ; Testern konnten sowohl auf hiesiger wie auf Zeller Markern, no»' , wsg der erste Roggen geschnitten werden. Tie an- aren, ein, ' f Fruchtfelder fangen bereits zu fahlen an und mhe IffsZ > "kochen in der Reife ganz erfreuliche Fortschritte, gkeiten. W . ft) Konstanz, 14. Jukk7 Bor der Strafkammer hatrod des sich der 42jährige Postverwalter G. E. Mayer von Ar- ^diielasrngen und seine Ehefrau wegen unerlaubter E^dcusfuhr zu verantworten. In seiner Eigenschaft ^Postbeamter hatte Mayer das ihm vom Grenzschutz "^brachte Gold einzutauschen. Er. tat das aber nicht. dienstnnlli meralaou« i. TreÄ mnden, Mi weniger wundert men konB en Rekru» ors zu! nd. Schwere Groenskp Axtter wird leider weiter fortbestehen. Jetzt sinds noch eme vonj Tage im „Sommermonat" Juli und dann ist er ) gervomn Ebn, dann hatten wir wohl den Monat aber keinen Eufbj LjKm und rechten S tÄ Familie' ebenfalls wird s^ er sein " sondern nahm 280 Franken ausländisches Gold und ließ sie in der Schweiz gegen Banknoten umwechseln. Er whielt süns Monate Gefängnis und 580 Mk. Geldstrafe and sems Ehefrau einen Monat Gefängnis und 560 Mk. Geldstrafe. (-) Konstanz, 14. Juli. Anläßlich der Ozeanfahrt des ersten Tanchffachlbootes „Deutschland" mag es von Interesse sein, einmal das Größenvelhältnis der Bvdenseedampfer mit dein eines der Unterseeboote zu vergleichen. Tie „TeurstlMnd" har nach den letzten Meldungen eine Länge von etwa 350 Fuß (gleich etwas über 100 Meter), eine Breite von 30 Fuß f9,6 Nieter) und einen Laderaum von 791 Tonnen. Tie Wasserverdrängung des untergetauchten Bootes ist erheblich größer. Gegen diese Maße sind die der Bodenseedampfer erheblich kleiner. Ter größte gegenwärtig laufende Bvdenseedampfer (die seit KriegSbegrnn nicht im Betrieb befindliche „Stadt Bregenz" hat eine Länge von ungefähr 60 Meter) ist der 1905 erbaute Dampfer „Stadt Lindau" mit einer Länge von 55,4 Meter, einer größten Breite von 6,6 Meter und einer Ladefähigkeit von 260 Tonnen- Bermischte Nachrichten. Deutschland zahlt dir Kriegsentschädigung. Wie .Etoile de l'Est" vom 5. 3uli berichtet, führte Add« Wctterle in einer Rede vor der Pariser Vereinigung für Han- del und Industrie folgendes aus: Während der ersten Monate des Krieges stellte man dem deutschen Volke eine Frankreich auszuerlegende Kriegsentscha. digung von 50 Milliarden sofort und je 5 Milliarden jährlich während 50 Jahren in Aussicht. Jetzt freilich schrauben dre Deutschen ihre Forderungen herab. Me Kriegsentschädigung, welche der Pierverband bei Friedensfchlutz Deutschland wird auferlegen müsfen, beträgt mindestens 20 Milliarden zur Entschädigung Belgiens und des befetzten Gebiets und 100 Milliarden zur Deckung der Kriegskosten, die allein Frankreich getragen hat. Deutschland ist hierzu fehr wähl imstande, wie aus den dem Reichstage uorgelegten amtlichen Berichten zu er- jehen sei. Die Verbündeten werden sich als Pfand sichern: 1. Den mobilen Besitz Deutschlands, der aus 350 Milliarden geschätzt wird; 2. die Eisenbahnen im Werte von 250 Milliarden: 3. die Kohlen-, Kali- und Mangansalzderawerke und Pe- troleumquellen im Werte von 300 Milliarden wie Kaliminen im Ober-Elsatz allein werden auf 40 Milliarden geschätzt): 4. Domänengüter, Schiffswerften und dergleichen, die mit 80 Milliarden im Reichsbudget angesetzt sind; 5. den persönlichen Besitz des Kaisers und der für den Krieg verantwortlichen Persönlichkeiten (MM Kaiserlichen Besitz gehören 300 Schlosser, Webereien, Porzellansabriken, der größte Teil der Kruppwerke): 6. die Kriegsmarine und Handelsflotte im Werte von 10 Milliarden. (Zum Ersatz der versenkten Schiffe ist ein Teil der deutsche.. Handelsschiffe selbst zu fordern): 7. dir deutschen Museen (die sich seit 100 I b en ''urch Diebstähle und im Kriege bereichert haben) im Werte von etwa 10 Milliarden. SvW. StrAWweMe MlSlsti». i/r10 Uhr: Gottesdienst. 2 Uhr: Gottesdienst in Merchingen. Letzte Nachrichten. (Mitgeteilt von WTB.) U-Boot Taten. Berlin, 14. Juli. (Amtlich.) Am 11. Juli hat eines unserer U-Boote in der Nordsee einen englischen Hilfskreuzer von etwa 7 ^00 Tonnen vernichtet. An demselben Tage wurden an der englischen Ostküste durch U-Boots- angriffe 3 bewaffnete englische Bewachungsfahrzeuge versenkt. Die Besatzungen derselben wurden gefangen genommen und ein Geschütz erbeutet. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Altertums Diebstahl. Berlin, 15. Juli. Wie dem „Berliner Tageblatt" berichtet wird, wurden aus dem Altertumsmuseum in Mainz 22 alte Porzellangegenstände, meist Figuren, gestohlen, die schätzungsweise einen Wert von 15 000 - 20000 Mk. haben und einer umfangreichen, in sich abgeschlossenen Porzellansammlung angehören. Vermutlich sind einzelne der gestohlenen Stücke nach Süddeutschland gekommen. — Aus demselben Museum wurde übrigens vor einigen Jahren der Mainzer Kaiserbecher gestohlen, der bis heute verschwunden ist. Ein Bootsunglück auf dem Mai«. Berlin, 15. Juli. Laut „Berliner Lokalanzeiger" ist ein Arbeiterboot, das bei Hanau über den Main setzen wollte, gekentert. 14 Personen wurden gerettet, während 6 ertranken. Ein Hochverräter. Innsbruck, 14. Juli. Wie die „Innsbrucker Nachrichten" melden, ist der frühere sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete für Trient, Dr. Battisti, der bei Ausbruch des Krieges nach Italien geflüchtet war und als italienischer Offizier letzthin gefangen genommen worden ist, vom Trienter Militärgericht wegen Hochverrats zum Tode verurteilt worden. Das Urteil ist gestern vollstreckt worden. Portugiese« komme« an die Westfront. Bern, 15. Juli. Die „Neue Zürcher Zeitung" meldet aus Haag, daß die ersten portugiesischen Truppen nach Bordeaux verschifft wurden und für die Westfront bestimmt sind. Bern, 15. Juli. Nach dem „Temps" verläßt in einigen Tagen die erste portugiesische Division von 22 000 Mann das Lager in Tancos. Die zweite Division wird gegenwärtig mobilisiert und soll in 2 Monaten abmarschfertig sein. Ihr soll eine dritte Division aus Tancos folgen. — Der Mitarbeiter des „Temps" hebt hervor, daß man in gewissen Kreisen die Aussicht auf ein militärisches Eingreifen, das nicht zum unmittelbaren Ziel die Verteidigung des portugiesischen Bodens hat, unleugbar mit einer gewissen Kälte betrachtet. Der optimistische Lloyd George. London, 14. Juli. (Reuter.) In der Konferenz der Verbündeten im britischen Kriegsamt führte Lloyd George u. a. aus: Jetzt hat die gemeinsame Offensive im Westen und Osten dem Feind die Initiative entrissen, die er, wie ich hoffe, nie wieder zurückerhalten wird. Wir haben die Wasserscheide, wo der Sieg sich uns zuzuneigen beginnt, überschritten. Es gehört zu den Aufgaben dieser Konferenz, zu untersuchen, warum die Aussichten sich gebessert haben. Die Antwort ist, daß die Ausrüstung unserer Armeen enorm verbessert worden ist und fortfährt, verbessert zu werden. Bis vor kurzem^ hat die Marine mehr als die Hälfte der Metallarbeiter dieses Landes in Anspruch genommen. Die Ausgabe, neue Schiffe für die riesige Flotte zu bauen und die alten zu reparieren, beschäftigt eine Million Mann. Zu Beginn des Krieges zählte die Armee wenige hunderttausend Mann und unsere Arsenale und die Ausrüstung für die Armee hielten sich in entsprechenden Grenzen. Wir mußten mit fast nichts anfangen und Arsenale errichten, die die Munition für die riesige Armee, die jetzt im Felde steht, beschaffen müssen. Die meisten unserer neuen Fabriken sind jetzt fertig und die meisten Maschinen sind aufgestellt. Jeden Monat werden Hunderte von leichten, mittleren und schweren Kanonen und Haubitzen hergestellt. Die Zahl unserer schweren Kanonen nimmt rasch zu und unsere Artillerie verschießt in einer einzigen Woche beinahe zweimal soviel Munition und fast dreimal soviel schwere Geschosse wie bei der großen Offensive im September. Lloyd George kam dann auf die Bedürfnisse der verbündeten Armeen zu sprechen und sagte: Wir müssen einander durch gegenseitige Ausfuhr helfen. Wir müssen sorgfältig die Erfordernisse der verschiedenen Armeen untersuchen und uns gegenseitig mit dem Nötigen aushelfen. Sieg an einem Punkt be- deutet den gesamten Sieg. _ Amtliche GekaMntMachrrngerr. Anordnungen des Kommunalverbandsausschuffes Adelsheim. Zur Regelung des Absatzes von frischem Fleisch, frischer Wurst und Rohfett. Auf Grund der B. R. V. O. vom 25. September 1915 über die Errichtung von Preisprüfungsstellen und die Versorgungsregelung in der Fassung vom 4. November 1915 (R. G. Bl. S. 607, 728) und des § 1 der V. O. Gr. Ministeriums des Innern vom 6. Juni 1916, betr. die Regelung der Fleischversorgung, (Ges. und V. O. Bl. S. 160) wird zwecks Vermeidung von Ansammlungen vor den Metzgerläden sowie zwecks gleichmäßigerer Verteilung der verfügbaren Fleischmengen auf die fleischversorgungsberechtigte Bezirksbevölkerung folgendes angeordnet: 8 1 Es werden folgende Fleischversorgungsbezirke gebildet: 1. Adelsheim» Hemsbach, Hergenstadt, Leibenstadt, Unterkeffach, Volkshausen, Waidachshof, Wemmers- hof und Zimmern. 2 Osterburken und Vofsheim. 3 Groß- und Kleineicholzheim, Seckach 4. Merchingen und Hüngheim, 5. Nofenberg» Bronnacker, Hirschlanden, Hohenstadt und Sindolsheim. 6 Schlierstadt. 7. Sennfeld» Korb, Dippach, Hagenbach und Ruchsen. Die durch Fettdruck hier oben gekennzeichneten Gemeinden find Schlachtorte. 82 1) Jeder Fleischversorgungsbezirk erhält die auf ihn entfallende Anzahl von Schlachttieren zugewiesen. Wo mehrere Schlachtorte oder Metzger in Betracht kommen, bleibt die Vereinbarung der hiernach nötigen besonderen Maßnahmen den beteiligten Gemeindevorftänden überlassen. Den Vollzug veranlaßt der Ortsvorstand des Schlachtorts. 83 1) Das erschlachtete Fleisch bezw. Rohfett und die Wurstwaren sind im Verhältnis der Anteile der Gemeinden, welche zum Fleischversorgungsbezirk gehören, an Schlachtgewicht zu verteilen. Näheres über die Anteile verfügt der Kommunalverband. 8 4 1) Die Ortsvorstände haben die Verkaufsstunden für Fleisch unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Bevölkerung festzusetzen und nähere Bestimmungen darüber zu treffen, ob und in welcher Weise das Fleisch in die einzelnen Versorgungsgemeinden verbracht und dort an die Versorgungsberechtigten verteilt werden soll. Vor 7 Uhr morgens darf kein Verkauf stattsinden. 85 1) Die in einem Fleischversorgungsbezirk vorkommenden Notschlachtungen rechnen an der zugelaffenen Höchstzahl der Schlachtungen mit; das hieraus gewonnene Fleisch ist daher in gleicher Weise, wie in ß 3 vorgeschrieben, zu verteilen, soweit das Fleisch für genußtauglich erklärt worden ist. 86 1) Der Verkauf von frischem Fleisch, frischer Wurst und Rohfett erfolgt nach der Reihenfolge der Einträge zur Kundenliste. 2) Die Kundenlisten werden gemeindeweise geführt. Die Anmeldung erfolgt von den Fleischkarteninhabern (Haushaltungsvorständen oder deren Beauftragten) bei den Ortspolizeibehörden. Es steht diesen frei. Anmeldungsstunden vorzuschreiben. 3) Die alphabetisch neu angelegten Kundenlisten sind nötigenfalls (je nach der Regelung gemäß § 2) der Ortspolizeibehörde des Schlachtorts zu übersenden. 4) Der Verkauf darf erst erfolgen, wenn der Verkäufer in den Besitz der Kundenlffte gelangt ist; er hat sie sofort nach Verkauf der Ware an die Ortspolizeibehörde des Schlachtorts zurückzugeben. Letztere hält die Kundenliste stets aus dem Laufenden. 5) Nachträgliche Anmeldungen sind der Ortspolizeibehörde des Schlachtotts von der Ortspolizeibehörde des Karteninhabers jeweils sofort zu melde«. 6) Das Gleiche gilt bei Nichterneuerung oder Entziehung der Fleischkarte. 7) Das Nähere über die Beschaffenheit und Führung der Kundenlisten wird vom Kommunalverband bestimmt. Tie Gemeinden sind verpflichtet, die von ihm besorgten Vordrucke aus ihre Kosten anzuschaffen. 1) Personen und Anstalten, die auf Grund der Verordnung vom 11. April 1916. Regelung der Fleischversorgung betr. (Ges. u. V.-O.-Bl. S. 81 ff.) ihr Fleisch gegen Fleischbezugsscheine und dergl. Bescheinigungen beziehen, haben beim Bürgermeisteramt ihres Wohnorts ihren Namen und der Wochendurchschnitt ihres Fleischverbrauchs im Monat Juni anzumelden. Die Vorschriften in 8 6 finden entsprechende Anwendung. 8 8 1) Die Ordnungszahlen der Kundenlisten sind von der Ortspolizeibehörde auf dem Stammabschnitt einer zur Anmeldung vorgelegten Fleischkarte mit Tinte zu vermerken. 8 9 1) Die Metzger dürfen bis auf weiteres während der Fleischverkaufsstunden an die anwesenden Kunden aus jede in die Kundenliste eingetragene Fleischkarte höchstens je r/4 Pfund Fleisch, Wurst und Rohfett verabfolgen. Auf ein und dieselbe Fleischkarte darf nur eine Sorte Fleisch gegeben werden. (Wer also mehr als '(4 Pfund Fleisch, Wurst und Rohfett wünscht, muß mehr Karten mitbringen?) 2) Die auf Bezugsscheine zu verabfolgenden Fleischmengen sind hiernach bei der Ausstellung vom Bürgermeisteramt zu berechnen. 10 1) Bei Beginn des Fleischverkaufs sind zuerst solche Kunden auszurusen, welche bei den vorhergehenden Ver- kaussstunden kein Fleisch erhalten haben. Nur wenn solche Kunden nicht inehr anwesend sind, dürfen diejenigen Kunden berücksichtigt werden, welche das letzte Mal bezw. die letzten Male Ware erhielten. 2) Die Ortsvorstände haben für sinngemäße Anwendung dieser Regel zu sorgen, nötigenfalls Vorverkauss- stunden für früher nicht Berücksichtigte anzusetzen. 8 11 1) Jede Abgabe von Fleisch und Rohsett ist mit dem Abgabetag und der verabfolgteil Fleischmenge in der betr. Spalte der Kundenliste vom Metzger zu vermerken. 8 12 " 1) Die Ansammlung mehrerer Personen vor den Metzgerläden vor Eröffnung des Ladens ist verboten. 8 13 1) In jedem Verkaufsraum von Fleisch, Wurst und Rohfett ist eiil Abdruck dieser Bekanntmachung an sichtbarer Stelle anzuschlagen. tz 14 ^ 1) Wer die Anmeldung umerläßt oder unrichtig oder verspätet vornimmt, läuft Gefahr, Fleisch nicht zu erhalten. 2) Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften oder die zu ihrer sinngemäßen Durchführung getroffenen Ordnungen werden mit Gefängnis bis zu 6 Monaten mit Geld bis zu 1500 Mark bestraft. 8 15 1) Diese Anordnung tritt sofort in Krckft; soweit ^ sich jedoch um die Beschaffung von Vordrucken für Kunden? listen und nähere Anordnung zu deren Gebrauch handelt erst nach Erlassung der betreffenden Vorschriften. Adels he im, den 14. Juli 1916. Für den Kommunalverbandsausschuß. » Der Vorsitzende: Freiherr von Rotberg. Die Bürgermeister- und Stabhalterämter haben je einer Abdruck dieser Bekanntmachung öffentlich anzuschlagen uch den beteiligten Gewerbetreibenden zum Amchlag in ihrer Fleischverkaufsräumen gegen Unterschrift auszuhändiger. Aut die Anschläge ist in ortsüblicher Weise aufmerksan, zu machen. Der Vollzug ist auf Dienstag, den 18. Juli 191-E unter Vorlage der Eröffnungsbescheinigung anzuzeigen. Adelsheim, den 14. Juli 1916. Für den Kommunalverbandsausschutz: Der Vorsitzende: Freiherr von Rotberg. ?oüe§-Anreige. Zu verkausen: 3 erstklassige, sprungfähige Zuchtfarre» Verwandten und Bekannten machen wir hiermit die traurige Mitteilung, daß unser lieber Vater, Großvater. Urgroßvater, Schwiegervater und Onkel prämiierter Abstammung, 14 bis 17 Monate alt. Allgüß Liulliugtt, Landwirt Grotzeicholzheim (Bahnstation) Johann Philipp Frank Landwirt heute früh 3 Uhr im hohen Alter von 8l Jahren sanft im Herrn verschieden ist. Wemmershos, bei Adelsheim Im Namen der trauernd Hinterbliebenen Andreas Klingmann. Sonntag, den 16. den 14. Juli 1916. 70 000 Weber'sche Hausbacköfen BMrde, WschrWer- u. Dörrapparate beweisen deren Vorteile. Herd- dörcenM. 19. Doppelte 33.50 Preislisten umsonst! Erste u. größte Spezialfabrik Die Beerdigung Juli, nachmittags 2 findet am Uhr statt. Anton Weber» Ettlingen (Baden) 8a. 20 Ztr. Die Brotkarte« Grünkernstaub werden heute Samstag Nachmittag von 5 bis 6 Uhr ausgegeben. Um Rückgabe der nicht verbrauchten Brot- und Mehlkarten wird gebeten. Die Nummern sind mitzubringen. Adelsheim, den 15 Juli 1916 Bürgermeisteramt: angebrüht sehr gut als Schweinefutter verwendbar, pr. Ztr. Mk. 8 hat abzugeben C. Schnür, MerchiW« Ohne Zucker kann man Fruchtsäfte und Marmeladen vor dem Verderben schützen durch Verwendung meines Einmach-Pulvers in Päckchen zu 10 Pfg., reichend ?oäe 8 -Anreige. Hai -ralisr N Durch seinen Kompagnieführer erhielten wir gestern die schmerzliche Nachricht, daß mein lieber, unvergeßlicher Mann, unser guter Vater, Bruder und Schwager W im Res.-Regt, 110, 11. Kompagnie infolge eines Gewehrschusses den Heldentod für sein Vaterland gestorben ist. Senuseld, den 14. Juli 1916. Die tieftrauernd Hinterbliebenen: Fra« Elise Kapp mit ihren Kindern Karl» Wilhelm u. Friedrich. Pauline Schneider, geb. Kopp. Karoline Billmaier, geb Kopp Der Trauergottesdienst findet am Sonntag, den 16. Juli, vormittags 10 Uhr statt. -.-Von Hee Schäferei-Verpachtung. Einladung. Um einer größeren Zahl von Bezirkseingesessenen gleichzeitig Gelegenheit zum Meinungsaustausch über die von den Verwaltungsbehörden durchzuführenden Kriegsmaßnahmen zu geben, lade ich hiermit Jedermann reundllch ein zu einer für l Liter Fruchtsast oder 1'/--Kilo Besprechung über Kriegsmatznahmen in der Heimat Marmelade, am Sonntag, den 16.3uli ISIS, nachm, von /F Uhr ab Hersteller und Verkauf: Dr. im Saale des Gasthauses zum Löwen in Osterburken. Weng S Apotheke inAdelsheim- Zur Auskunsterteilung und Entgegennahme von Wünschen werden Wiederverkäufer an allen Orten außer dem Unterzeichneten zur Verfügung stehen der Oberaufsichtsoffizier gesucht. bei der Inspektion der Kriegsgefangenenlager des 14. Armeekorps '_ Herr Hauptmann Joachim, (wegen Kriegsgefangenensachen) und der! Geschäftsführer des Kommunalverbandsausschusses für den Amtsbezirk! MM Adelsheim, Herr Revisor Heid. ! »MM Adelsheim, den 12. Juli 1916. Freiherr von Rotberg Gr. Amtsvorstand, Vorsitzender des Kommunalverbandsausschusses für den Amtsbezirk Adelsheim. Die Gemeinde Rosenberg verpachtet am Mittwoch, den IS. Znli Mil nachmittags halb 1 Ahr die Winterschafweide hiesiger Gemarkung ^ unter Ausschluß der fürstl Hofgüter, auf ein Jahr und zwar für die Zeit vom 1- September 1916 bis 15. März 1917 auf dem Rathause dahier Die der Verpachtung zugrunde gelegte Weideordnung nebst Bedingungen liegt von heute an an etwaige Interessenten auf dein Rathause zur Einsicht offen. Rosenberg, den il. Juli 19>6 Der Gemeinderat: Häffner. Bürgermeister. trecke Z geh M chuürschiche Dnngerkalk (staubfein gemahlenen, reine« Kohlensäuren Kalk) emp'ehlen in Wagenladungen Gebrüder Spohn A. G.. Vlmideoreu lVürtl.) Anfragen werden sofort erledigt. Broschüre »Kalk in der Landwirtschaft" kostenlos Schaft aus gutem Abfalleder,' j Sohle aus Holz, Sommer und ! 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