Tage! emeldet, einen I, aß sie ^ ins H°u- s-liefert würden. -Mrmt täglich, außer Sonn» und ^ feiertags »«is: Monatlich. . . pfg. ^ vierteljährlich . Mk. UN- öoxberger /lnzeiger belesenstes Tageblatt oes baöisthen Saulan-es Anzeigen werden mit IS Pfennig -er einspaltig« Zeile berechnet. ^ Sri mehrmaliger Aufnahme Rabatt Postscheck'klont» 4-S4, Karlsruhe hauptanzeigeblatt M -K seMe M-elsheim, Hoxberg u. deren Umgebung den «eatior stmtlichr», verkündigungsblatt Illustriertes Sonntags - Statt Hotzsubmijflons- und Versteigerungs-Anzeiger für den Odenwald Gratis: prakt. Mitteilungen für Gewerbe (monatl.) u. Handel,Haus- ».Landwirtschaft K. 226 Druck und Verlag Buchdruckerei Adelsheim, Adolf Heppeler Telefon No. 18 Adelsheim, Donnerstag, 28. September 1916 Verantwortlich: A. Heppeler in Adelsheim. 40. Jahrg. 3IM. Tagesberichte i ist ckie -seniles ver- vorclen. cl lieietis- tembei' >ie /ln- klungen Negers jGvt8 itUNALN stedeu unserer in unä Großes Hauptquartier, 27. Sept. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Kronprinz Rupprecht von Bayern Die Fortsetzung der Schlacht nördlich der Somme gestern wiederum zu überaus starken Artillerie- und «Werten Jnfanteriekämpfen. Die spitz vorspringende Ecke Thiepval ging verloren. Beiderseits von Courcelette n der Gegner nach mehrfachen verlustreichen Rücken schließlich Gelände. Weiter östlich wurde er ab- pmesen. Den Erfolg vom 25. September vermochte er, «igefchen von der Besetzung des Dorfes Gueudecourt, nicht Uchunutzen. Wir haben seine heftigen Angriffe aus Les- dwft und aus der Front von Morval bis südlich von Lttchavesnes zum Teil im Handgemenge blutig abge- Wqen. Südlich der Somme sind französische Handgranaten- ttzrisse bei Vermandovillers und Chaulnes mißlungen. etrachl zcrsolg ir um - UHlt eiten, Im Luftkampf wurden gestern und vorgestern an der Bmme 6 feindliche Flugzeuge, ein weiteres gestern in der Wmpagne abgeschossen. Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern: Die Lage ist unverändert. Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Carl: Nördlich der Karpathen keine Ereignisse von Bedeutung. ^ Neue Kämpfe im Ludowaabschnitt sind wiederum mit verlustreichen Mißerfolg für die Russen beendet. Kriegsschauplatz in Siebenbürgen: Luser A ngriff bei Hermannstadt machte gute Fortschritte. Knd Leöen ist Kampf! Roman von Max Dürr. 49 Entzücken genoß Stephan Berker den herrlichen die wohltuende Ruhe, die ganze Schönheit der hei- DEichen Erde. Doch störte ihn tu seine» Gedanken das Tra- Schnauben der Rosse, die vor ihm ans dem Bocke Gestalt des fremden Lohnkutschers. Er befahl ihm Kulten und stieg aus. Dann gab er ihm die Weisung vor- ^iusahren nach Serlinden und ihn dort zu erwarte», er zu Fuß den Weg nach dem Städtchen, das kaum eine halbe Stunde entfernt sein mochte, zurücklege». _^8vhrend er, die Hände über den Rücken kreuzend und vollen Zügen die kräftige, erquickende Abendluft einat- r Straße dahinschritt, entschwand der Wagen lang- seinen Blicken — Nun war er ganz für stch, mm konnte ^ um Muße zurückdenken an die Erlebnisse der letzten Stun- uu das Wiedersehen des heimatlichen Dorfes. «sso Käthe mar verheiratet! Wie seltsam! Er empfand " «r keinen Schmerz, nur Mitleid, innigstes Mitleid emp- er mit dem Weibe. Also liebte er sie nicht inehr. Hatte - jemals geliebt? Hatte sie. als sie ihn vor Jahren Herunter den, schimpflichen Verdachte, der auf ihin lastete, Liebe ans seinem Herzen gerissen? Gewiß nicht. Wohl ^ ft geglaubt, niemals die Wunde verschmerzen zu kön- die sie ihm geschlagen, doch er sagte sich, daß er ihr !n verziehen habe, bevor er jetzt imie wurde, daß sie best Uw g sje ihm angetan. Nein, es ivar etivas anderes. Ec Msthrn längst nicht mehr der alte Stephan Berker, der der anszog. etwas zu lernen, ein beschei- "d. einfaches Heim zu gründen. Er war gestiegen von M Stufe, reicher und reicher geworden, nicht bloß an Und Geldesivert, an Kenntnissen und Fähigkeiten, an > und künstlerischem Empfinden. fahrend er stieg, war sie in der dumpfen bescheidenen ^iphäre ihres Standes gebliebe», nun tat sich zwischen eine tiefe Kluft auf. Das Geschick, das Leben hatte sie ^Uiit. Ex ^ jetzt als selbstverständlich an, daß er sie Ms Weib eines anderen wiedersand. er hatte nicht ein- vas Verlangen, sie wieder zu sehen. Nur rin herzliches Dalkankriegsschauplatz: Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Luftschiff« undj Fliegerangriffe auf Bukarest wurden wiederholt. Mazedonische Front: j Am 25. September wurden östlich des Prespa-Sees ! weitere Vorteile errungen, östlich von Florina feindliche An- ! griffe abgeschlagen. ! Gestern stießen' die bulgarischen Truppen am Kajmak- ^ ealan gegen den angriffsbereilen Feind vor, warfen und i verfolgten ihn und erbeuteten 2 Geschütze, mehrere Ma- ' schinengewehre und Minenwerfer. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorsf Der große Kampf an der Somme ist gestern mit gleicher Heftigkeit fortgesetzt worden. An die Engländer ist leider Thiepval am Äncre-Bach verloren gegangen. -Unzählige Angriffe haben die Engländer gegen diesen vorspringenden Punkt, der ihrem linken Flügel gefährlich war, eingesetzt und Zehntausende haben sie hier geopfert. Endlich haben sie sich von dem Bollwerk, das ihnen wie ein Dorn im Fleische saß, befreit. Auch bei Courcelette vermochten sie Raum zu gewinnen und das Torf Gueu- l decourt war nicht mehr zu halten. Am schmerzlichste» s ist aber der Verlust von Combles, wenngleich es j schon seit den letzten acht Tagen kaum mehr zweifelhaft l sein konnte, daß dieser wichtige Punkt, aus den die Feinde I ihre heftigsten Massenangriffe gerichtet hatten, nicht lange ? mehr zu halten sei, nachdem die Franzosen durch Er- - oberung von La Priez die Stellung auch von Norden z her flankieren konnten. Die Kämpfe um Combles bil- ? den für unser Heer ein hervorragendes Ruhmesblatt in j der Geschichte dieses Krieges. Uebermenschlichcs ist dort > geleistet worden, vom Oberfeldherrn bis zum Schanzsoldaten. Die Kümpfe an der Ostfront zeigten das gleiche Bild, wie in den verschiedenen Wochen vorher: Die üblichen Anstürme der Russen und ihre blutige Niederschlagung. Aus Siebenbürgen wird gemeldet, daß der Angriff gegen die Rumänen weiter gute Fortschritte macht, und in Mazedonien konnten die Bulgaren in verschiedenen Abschnitten feindliche Vorstöße erfolgreich ab- wehren. Mitleid empfand er mit diesem Weibe. Dankbarkeit und Rührung für die zarte Sorge, mit welcher sie das Grab seiner Mutter gepflegt hatte, das Unrecht gut zu machen, das sie ihm gegenüber begangen. Bon dem Kirchhofe weg war er unmittelbar zu dem Bürgermeister gegangen. Er fühlte sich glücklich, daß er imstande ivar, diesem jungen und doch so verlassenen Weibe bei- znstehe». Er hatte die sämtlichen Gläubiger befriedigt, n»n war sie wenigstens ungestört im Besitze ihres Häuschens. Wie glücklich, wie froh würde sie morgen sein, wenn sie es erfuhr. Auch für das Kind hatte er in ausreichender Weise gesorgt. Mit Absicht hatte er es so gemacht, damit nicht der Mann, dieser elende Bursche wie'verkam und ihr nahm, was er ihr zugedacht hatte. Mit vollem Verständnis ivar ihm der brave, alte Herr, der Bürgermeister, an die Hand gegangen und hatte ihm herzlich im Namen des armen Weibes' gedankt. Der Zweck seiner Reise ivar erfüllt, er hatte die alte Heimat wiedergesehen, nun konnte er znrückkehreu in die neue Heünai, über das Wasser. Oder hatte er nicht eine weitere Pflicht zu erfüllen ? War er nicht auch gekommen, seinen ehrlichen Namen wieder herzustellen? Aber berührte es ihn, was diese Menschen von ihm dachten, mit denen er keinerlei Gemeinschaft mehr hatte? Keine Miene hatte er verzogen, als der Totengräber Michel Unger von seiner Schande redete. Doch nein, in seinem Innern glühte und brannte es. Jener Fleck mußte von seinem Namen genommen werden, war es doch iiichl bloß sein eigener Name, es ivar auch der Name seines ehrenhaften Vaters, seiner braven Mutter. Und wenn ihm alles fehlschlng, mußte er ihn misslichen, der das Licht in die Sache bringen konnte, Peter Haag«, er mußte sein Geständnis wiederholen vor Gericht und ihm seinen Namen znrückgeben, er ivar es ihm schuldig, hatte er ihm doch das Leben gerettet. — Ec beschloß, den Amtsrichter Larsen aufznsnchen, falls er noch am Leben ivar. Er mußte sich noch der Sache erinnern, er mußte ihm helfen und raten, wie er rehabilitiert würde. Wenn er jetzt vor ihm hintrat, Stephan Berker, Teilhaber der Firma Barlong und Berker in Neiv-Iork, schenkte ' Das zweite deutsche Handelstcmchbvot, die „Bremen" ist unter Führung des Kapitäns Karl Schwartzkops glücklich mit voller Ladung in Newport angekommen. Schwartzkops ist 1875 in Lübeck als Sohn eines Goldschmiedemeisters geboren. Er trat 1897 als Einjahrig- Freiwilliger bei der ersten Matrosendivision ein, widmete sich dann der seemännischen Laufbahn in den Diensten des Norddeutschen Lloyd und war zuletzt erster Offizier auf dem Lloyddampser „Prinz Friedrich Wilhelm". Nach einer Schweizer Meldung bekunden mehrere französische Militärkritikcr übereinstimmend, das Ziel des Bierverbands für den Krieg vor dein kommenden Winter sei die Eroberung von Combles und Peronne an der Sommefvont, Lembergin Galizien und M o n a stir in Mazedonien. Die Feinde hätten also ihre Ziele erheblich zurückgesteckt. Dem 35. Luftangriff auf England ist schon nach zwei Tagen der 36. gefolgt. London blieb diesmal verschont, dagegen wurden der wichtigste Kriegshafen Englands, Portsmouth, und eine Reihe befestigter Plätze im Nordost-- und Südostengland sowie an der Themsemün- dung mit Bomben belegt und an Industrie- und Bahnanlagen bedeutende Wirkung erzielt. Di? englischen Berichte sind zwar noch weit eittsernt, wahrheitsgetreue Meldungen zu veröffentlichen, aber man hat drüben doch eingesehen, daß man sich mit der dummpfiffigen Aü- lengnung der Schäden vor der ganzen Welt nur lächerlich macht, und so wird eben mit saurem Gesicht wenigstens ein kleiner Bruchteil mit begreiflicher Verkleinerung angegeben.. Für uns genügt es zu wissen, daß unsere wackeren Zeppeline drüben waren, das wertere ergänzt sich ans von selbst, zumal wenn wir hören, daß alle unsere Luftschiffe, wie diesmal wieder, trotz heftigster Bekämpfung wohlbehalten zurückgekehrt sind. lieber die gewaltige Schlacht an der Somme berichtet Der Kriegskorrespondent der „Liberte" folgendermaßen: Üin gewaltiger Artilleriekampf bereitete die letzten Angriffe der französischen und englischen Armee auf Ran- conrt vor. Bon allen bisherigen Artillerievorbereitungen ,an der Somme war keine von einer so vl» ntastischen ^Heftigkeit wie diese 72 Stunden dauernd ' ' llschießung. Sie deutschen Stellungen beiderseits des F des wurden wlit Tausenden und aber Tausenden Gesell, n aller Kaliber überschüttet. Ich war bei der Ben :!»-Schlacht,' habe zwei Monate den gewaltigen Kämpfen in der Picardie beigewohnt, aber nie habe ich Solches oder Aehn- ckiclies gesehen. Es geht über die phvs-i'.-d mora- er ihm zweifellos Glauben. Ein böles Lächeln zuckte um seine Lippen bei dein Gedanken. Jetzt freilich mußte man ihm und der Versicherung seiner Unschuld glauben, wenn inan auch die Beteuerungen des armseligen Handwerksburschen mißachtete. Doch er wollte stch den Abend nicht verbittern, auch war er im Grunde viel zu vernünftig, um sich nicht sofort wieder zu sagen, daß sie ihm damals nicht Glauben schenken konnten, die Richter, und daß, wenn er jetzt kam und sein Recht forderte, die Sachlage anders zu beurteilen war. Das ist das Lebe», dachte er, solch ein armer Teufel ist übel daran. — Auf einmal sah Stephan auf. Nun dämmerte es aber schon tüchtig. Oder ivar es nur das Dunkel des Waldes, der jetzt wieder auf eine kurze Strecke bis zum Rande der Landstraße herantrat? Er beschleunigte seine Schritte. Von dein Städtchen war noch nichts zu sehen und er fühlte sich ziemlich ermattet, die lauge Reise und die Erlebnisse des heutigen Tages hatten ihn erschöpft. Ans dem Schatten der Bäume trat plötzlich eine dunkle Gestalt auf ihn zu. So überraschend kam die Erscheinung, daß Stephan Berker unwillkürlich einen Schritt znrücktrat. Die Kleidung des Mannes ivar ärmlich, abgerissen, ein wüster, ungepflegter Bart deckte den unteren Teil des Gesichtes, während die Stirne und die Augen von einem breiten, abgerissenen Filzhnt beschattet waren. Ein widerlicher, durchdringender Branntweingernch verbreitete sich von diesem Menschen. „Ein armer Reisender bittet um eine Gabe!" sagte er. Die Stimme klang rauh und frech, die ganze Haltung des Mannes war keineswegs die eines Bittenden, vielmehr drohend. Nicht einmal den Hut nahm er ab. Stephan Berker war nicht feige und doch vermochte er sich der Besorgnis nicht zu erwehren. Er war allein, in der Einsamkeit des weiten Landes, iu der eiubrechenden Dimkelheit, er hatte nicht die geringste Waffe bei sich. Unwillkürlich sah er nach Hilfe aus. Doch keine menschliche Seele zeigte sich in weiter Ferne hinter ihm, nach vorne aber beschränkte ö ie Biegung des Weges seinen Blick. 228.20 Kschen Kräfte des Menschen, diese Hölle zu ertragen. Was unsere Feinde seit drei Tagen erduldeten, was sie ertrugen und dort aushielten, ist unbeschreiblich. 30 Kilometer hinter der Front zittert noch die Erde von dieser gewaltigen Schlacht. - Die „Nat.-Ztg." meldet von der russischen Grenze: Die russischen Verluste in der letzten Woche sinh wieder ganz bedeutend in die Höhe gegangen. Wie aus der letzten Abschlußliste der Kiewer Spezialerkennungsdienstes ersichtlich wird, schließt diese Liste mit einem Gesamtverlust (seit 1. Juni 1916) von 901520 Mannschaften, 74 474 Offizieren, Feldpopen, Sanitätsoffizieren und Hilfsschwestern. Unter den neuerdings gefallenen oder schwer verwundeten Offizieren befinden sich drei Generale und neun Regimentskommandeure. Der französische Tagesbericht. WTB. Paris. 27. Sept. Amtlicher Bericht von gestern nachmittag: Nördlich derSomme »nahmen die Franzosen, die bis an den Rand von Fregicourt gelangten, dieses Dorf ganz. Nachts drangen ihre Vortruppen in den Kirchhof von Combles rin, während andere Erkundungstruppen den Südrand des Dorfes erreichten. Eine dieser Abteilungen nahm einen Schützengraben südöstlich von Combles und nahm eine deutsche Kompagnie gefangen. An anderen Punkten der Front richten die Franzosen sich in den eroberten Stellungen ein. Die Deutschen machten besonders auf dem rechten Flügel der Franzosen Gegenstöße, wo sie abends Gegenangriffe gegen die neuen fron« zösischen Stellungen von der Straße nach Bethune bis zur Somme Vortrieben. Sie wurden sämtlich abgewiesen. Die Zahl der gestern von den Franzosen gemachten unverwundeten Gefangenen beträgt, soweit bisher gezählt, 800. Auf dem rechten Maasuser machten die Deutschen gestern gegen 9 Uhr abends zwischen Fleury und dem Dorfe Thiaumont einen heftigen Angriff. Sperrfeuer und Maschinengewehrfeuer brachte sie zum Stehen und fügten ihnen schwere Verluste zu. Orientarmee: Von der Struma dis zur Wardar Geschützkampf. Ziemlich lebhafte Scharmützel besonders an der englischen Front in der Gegend des Doiran-Sees. An der serbischen Front kein Infanteriegefecht. Unsere Artillerie beschoß die bulgarischen Stellungen auf dem rechten Brodufer lebhaft. Gestlich von Florina leisteten die Franzosen, von starken bulgarischen Kräften im Angesicht von Armcnoher heftig angegriffen, allen Anläufen glänzend Widerstand. Die Stürmenden wurden von der Artillerie und vom Infanteriefeuer niedergemäht, erlitten erhebliche Verluste und wichen in Unordnung zurück. Westlich von Florina begannen die Russen in Verbindung mit den Franzosen lebhafte Kämpfe, machten nördlich von Armensko 50 Gefangene und erbeuteten vier Maschinengewehre. Luftkampf: Am 25. September lieferten die französischen Kampfflugzeuge an der Somme 47 Kämpfe. 5 deutsche Flugzeuge wurden abgcfchossen, 3 andere ernstlich beschädigt und zur Landung gezwungen. Die französischen Lustgeschwader führten folgende Unternehmungen aus: In der Nacht auf den 25. September warfen sie 200 Granaten von 120 Millimetern auf die Hochöfen von Dillingen, die Fabriken von Saarlouis und den Bahnhof Metz-Sahion, 220 Granaten auf die Hochöfen von Rombach und die Bahnlinie Mctz-Diedenhofen. Am Abend des 25. September schossen 4 Artillerieflugzeuge 82 Granaten auf die deutschen Anlage» von Sailly-Saillychelle und Bois Saint Vaast ab. Am Nachmittag des 25. September wurden 30 Geschosse auf Biwaks in der Gegend von Montsaucon-Mantillois geworfen, 12 auf die militärischen Einrichtungen bei Azannes. Endlich wurden in der Nacht auf den 26. September von französischen Flugzeugen 102 Bomben auf den Bahnhof und die Baracken von Guiscard und auf den Bahnhof Noyon geworfen, 5^ auf das Flugfeld von Hervilly und die Bahnhöfe Ham, Eins und Boyelle. Aw Nachmittag des 25. Sep- tember warf ein deutsches Flugzeug 2 Bomben ab, die ohne Ergebnis in die Dünen nördlich Calais fielen. Abends: Die Schlacht wurde heute mit Erfolg fortgesetzt. Nördlich der Somme vergrößerten dk verbündeten Truppen ihren gestrigen Gewinn in starkem Umfan; und erreichten in einigen Stunden die für den zweiten Kampftag festgesetzten Ziele. Schon am heutigen Morgen nahmen die französischen Truppen die Offensive wieder auf und eroberten einen großen Teil von Combles, das östlich und südlich der Eisenbahn gelegen ist. Unsere Patrouillen traten in Verbindung mit Abteilungen des rechten Flügels der russischen Armee, die den nordwestlichen Teil von Combles vom Feind säuberte. Kurz danach fiel das ganze Dorf in unsere Hand. Die in Combles gemachte Beute ist beträchtlich. Die Deutschen hatten in unterirdischen Räumen in dieser Ortschaft außerordentlich« Mengen Munition und Lebensmittel aller Art angehäuft. Wir sammelten etwa 100 verwundete Deutsche auf, die vom Feinde zurückgelassen wurden Combles ist voll gefallener Deutschen. Heute nachmittag bemächtigten sich unsere Truppen, indem sie ihr: Vorteile ausnützten, des kleinen Gehölzes nördlich Pregicourt halbwegs nach Morval und des größten Teiles des starkbefestigten Geländes zwischen diesem Gehölz und dem Westvorsprung des Gehölzes von Saint Davit östlich der Straße nach Bethune.. Die Zahl Zlnd Leben ist Kamps! Roman von Max Dürr. SO Der Fremde trat dicht an ihn heran. „Ein Almosen Herr," sagte er ivieder, mit gedämpfter, heiserer Stimme, in demselben drohenden Tone ivie zuvor. „Ein Almosen von Ihrem ileberflnsse." Stephan Berker überlegte kurz. Sollte er die Flucht ergreifen, um Hilfe rufen? Beider widerstrebte ihm. Sollte er diesem frechen Burschen die verdiente Antwort erteilen, ihn mit derben Worten zurechtweisen? Doch nein! Der Kerl ivar anscheinend angetrunken, zu Gewalttätigkeit geneigt! Am Ende war es doch besser, er hielt sich den Burschen mit einer Gabe vom Halse und er ersparte sich Schlimmeres durch eine Nachgiebigkeit, welche ihm weder zur Schande gereichen konnte noch thm nennenswerten Schaden machte! Er zog die Börse und suchte nach einem Geldstück, um es dem Wegelagerer zu- reichen. Doch im nächsten Augenblick hatte dieser die Börse ergriffen, die Stephan nicht aus der Hand ließ. „Das Geld her oder—!" zischte er zwischen den Zähnen und drohend schwang er den schweren, eichenen Stock. Doch Stephan Berker war auf den Angriff vorbereitet. Mit der Schnelligkeit deS Gedankens hatte er den Stock ergrifft«. „Elender Halunke: schrie er. „Du sollst es bereuen!" Mit Ausbietung aller Kräfte setzte er sich zur Wehr und ein wütendes Ringelt begann, klirrend rollten die blanken Gold- nnd Silberstücke zu Boden. Stephan ließ die wertlose Börse los und suchte den Räuber am Halse zu fassen. Dabei stieß er ihm den breiten Hut vom Kopfe. Unwillkürlich entfuhr ihm eilt Ruf des Staunens und des Schreckens. „Hellmann! Soweit ist es mit Ihnen gekommen!" — Schlaff sanken ihm die Arme herab. Anw der frühere Buchhalter, er war es in der Tat, ließ lös in der ersten Bestürzung darüber, daß der Fremde ihn beim Namen nannte, die Finger lösten sich von dem Stocke, er fiel polternd zu Boden. Keuchend vor Anstrengung standen sich die beiden Männer gegenüber. „Hellmauu!" wiederholte Stephan. „So sind Sie herab- der von den Franzosen seit gestern gentachten unverwundeten Gefanqenen erreicht gegenwärtig 1200. Bisher konnten wir etwa 30 Maschinengewehre zählen. An der übrigen Front zeitweilig Geschützfeuer. Aus neuen Nachrichten geht hervor, daß der Zeppelin, der in der Nacht vom 22. auf den 23. September dl« Gegend von Calais überflog, 20 Bomben abwarf, die sämtlich in großen Abständen von der Stadt auf unbebautem Gelände niederfielen. Wahrscheinlich entledigte sich der Zeppelin, unter Feuer unserer Geschütze genommen, der Bomben, um höh« zu steigen unc fliehen zu können. Der englische Tagesbericht. WTB. London, 27. Sept. Amtlicher Bericht von gestern nachmittag: Die gestrigen Operationen waren in jeder Hinsicht erfolgreich, lieber 1500 Gefangene wurden bereits gezählt und es werden noch mehr eingebracht. Es wurde viel Kriegs- material erbeutet. Während der Nacht und am Morgen wurden weitere Fortschritte gemacht. Eine starke Schanze bei Lesboeufs und Gueudecourt wurden genommen. Wir drangen in Combles von Westen ein und sind jetzt im Begriff, den Widerstand des Feindes dort zu überwinden. Die Verluste des Feindes sind sehr schwer. WTB. Wien, 27. Sept. Amtlich wird verkmitbart vom 27. September 1916: O estlicher Kriegsschauplatz: Front gegen Rumänien: Im Bereich von Petvoseny ist es gestern nur auf dem Berge Tulisiui zur Gefechtsfühlung mit den Rumänen gekommen. Bei Nagy Szrben (Hermannstadt) nehmen die Kämpfe einen für uns günstigen Verlauf. An der siebenbürgischen Ostfront stehen an zahlreichen Punkten unsere Sicherungstruppm im Gefecht. Im Bistri- cioara-Gebiet wurden rumänische, nördlich von Kirli-Baba und in der Gegend der Ludowa russische Vorstöße abgeschlagen. Weiter nördlich nichts von Belang. Die Waffe der Heimat. Unsere Feinde pumpen die ganze Welt an. Selbst ^das stolze England macht einen Bittgang nach hem andern. ^Ewig kann das auch nicht so weitergehen. Aber vorläufig ! finden sie immer noch gute Freunde, die ihnen borgen >und liefern und bei dem sauberen Geschäft sich selber nichl ! vergessen. So gut haben wir Deutsche es nicht. Wir haben 'niemand als uns selber. Wir müssen den Krieg mil unserem eigenen Gelde führen und sind stolz darauf, daß wir das können. Wieder werden Millionen von uns gefordert. Es ist Pflicht und Ehrensache, daß wir sie auf? bringen und der Welt zeigen, was wir vermögen, wenn die Not an den Mann geht. Freilich die Dummen sagen: „nur nichts mehr hergeben! dann geht der Krieg von selber aus!" Und mancher schwätzt das einfältige Gerede nach, deir man für gescheiter gehalten hätte. Gesetzt den Fall, es wäre so und wir müßten den Krieg aufgeben, weil das Geld fehlte, wer hätte dann den Vorteil und wer den Schaden? Den Vorteil hätte der Franzose und der Engländer unh der Russe, der Deutsche aber dürfte an seine triumphierenden Feinde erst recht zahlen, daß ihm Hören und Sehen verginge. So viel sagt einem schon der gesund: Menschenverstand, daß unsere Gegner um so bälder das Aussichtslose ihrer Anstrengungen einsehen werden, je opferwilliger auch in Geldsachen das deutsche Volk sich erweist. Wer jetzt beisteuert, so viel er vermag, der hilf! den Krieg verkürzen! Das ist so sicher wie etwas, darum höre man nicht auf die Dummen! „Schon recht", sagen die Aengstlichen, „wenn aber das Geld kaput ist, was dann? Das Reich macht Schulden über Schulden und am Ende machts noch bankrott; der Krieg wird immer schwerer und zuletzt geht er doch noch verloren; das Risiko ist zu groß und sicherer ist sicherer." Das sagen und denken zum Teil dieselben Leute, die in vergangenen Jahren so faulen Kunden wie den Griechen, Portugiesen und Russen unbedenklich Geld geliehen haben oder mich daheim Schuldner haben, die schon gründlich wackelten. Es ist eine wahre Schande! Verdient das Deutsche Reich nicht mehr Vertrauen? Das Reich macht nicht bankrott, das Geld ist nicht kaput und der Krieg geht nicht verloren. Ginge er aber verloren, was gar nicht denkbar ist, dann wäre es vollends einerlei, bei wem unser Geld stünde. Denn zahlungsunfähig sind wir dann so wie so alle miteinander, Aber was ist das überhaupt für .ein Standpunkt, gekommen! Ein Räuber! Ein Mörder! Das waren die Früchte ihrer Untreue! Erkennen Sie mich nicht wieder, den Manu, den Sie einst verzweifelnd um Fürsprache baten, als Mr. Barlong den Stellesuchenden abweisen wollte!" Nun erkannte ihn auch der Angreifer wieder. Finster, scheu, die Augen senkend, mit znsamnicilgepreßten Lippen stand er da. „Sie sind Herr Berker! Hätte ich das gewußt, hält' ich's nicht getan! Und was wollen Sie jetzt beginnen? Werden Sie mich anzeigen? Als Straßenränder!" Er warf einen lauernden, tückischen Blick auf seinen Gegner. „Das hängt von ihrem ferneren Verhalten ab. Hellmann I Ich werde es mir überlegen! Ich will Ihnen die Bedingung sagen," Stephan vermochte nicht weiter zu sprechen, gleich einer wildert Katze war der Verbrecher auf ihn losge- sprnngen. „Du willst es Dir überlegen! Du! Du!" schrie er m rasender Wut. „Du bist nicht besser als die anderen, die mir das Leben genommen haben, die Lumpen, die mich eingesperrt haben, daß mir die Knochen faulen wollten im Gefängnis ! Du wirst nicht lairge mehr überlegen!" „Hellinan»! — Hellmann!" — stöhnte der Ueberfallene. Unter der Wucht des unerwarteten Angriffes taumelte er zurück, seine Füße strauchelten über die Wurzeln einer Tanne und rücklings stürzte er in schwerem Falle zu Boden. „Hell- mann !" rief er noch einmal keuchend und mit der letzten Aufbietung seiner Kräfte suchte er die schwere Last des auf ihm Knieendeil von sich zu wälzen. Doch die Finger des Mörders krallten sich würgend wie eiserne Klammern um seinen Hals. Er wollte um Hilfe schreien. Stur noch ein dumpfes Röcheln drang aus der Kehle des Erstickenden, immer schwächer wurde seine Gegenwehr, er schloß die Angen. Ein dumpfes Brausen und Sausen klang ihm in den Ohren. Ihm ivar noch, als erhelle ein plötzlicher greller Blitzstrahl die dunkle Nacht, dem ein Donnerschlag folgte, dann schwanden die Sinne, der Vorbote des nahen Todes löste seine Glieder. — Seine Belänbnng war nur von kurzer Dauer, er fühlte sich aufgerichtet. „Hören Sie mich, Herr?" klang eine fremde, starke Stimme. Matt schlug Stephan die Augen ans. Ein unbekanntes Gesicht mit starkem Schnurrbarte, umrahmt von der blan- däß man seinem eigenen Volk nur helfen tvolle, absolut nichts riskiert ist! Auch wenn alles riskiert ivLy b müßte der deutsche Mann sein Letztes opfern. Höret M ! auf die Aengstlichen und Allzuängstlichen! ^ Die Schlimmsten sind die schlauen Drückeberg; in Geldsachen, wie überhaupt in allen Sachen. Tie ^ so schön vom Opfer zu reden, namentlich von dem, andere bringen sollen; die legen andern Lasten auf, ^ sie selber rühren sie mit keinem Finger an. Da heißpz „die Reichen sollen zahlen", und wenn es dann ^ Zahlen geht, will keiner reich sein. Oder: „die Leuten den großen Kricgsgewinnen sollen herhalten" und einmal weiß mancher nicht mehr, daß er bei den hH Kriegspreisen auch sein gutes Geschäft gemacht hat. ^ Witz, es ist ganz in der Ordnung, daß, wer reich und Gewinn macht, auch bezahlt. Aber schämen müßt, wir uns doch, wenn wir uns mit leeren Ausreden ! unsere eigenen Pflichten drückten. Haben wir nicht »j, so haben wir wenig und auch das Wenige will wil dargeboten sein. Die Hauptsache ist, daß jeder d« Seine tut! Sage keiner: auf mich kommt's doch nicht an! A- sein, daß das Reich ohne deine hundert Mark sein kam Aber du selber bringst dich um dein gutes Gewissen den frohen Stolz, den einmal die haben werben, die n« dem Krieg und Sieg im Hinblick auf die großen Opfer s Gut und Blut mit tiefer innerer Bewegung sagen dürs und wir waren auch dabei! _ Die letzte Waffe. Ame „Daily News" führt in einem „Tie letzte Wafft 'überschriebenen Leitartikel aus: „Der große Sieg dt letzten Tage hat das Gefühl gestärkt, daß wir uns a, Vorabend einer entscheidenden Ärtwickelung des Krieg, befinden. Kommt der Durchbruch, so stehen dem Fein! zwei Möglichkeiten offen. Deutschland kann sich dem U» vermeidlichen beugen und um Frieden bitten, oder« läßt seine Mitläufer, Ungarn, Bulgarien und die Türk tm,at fol sich selbst verteidigen und bereitet sich im Verein mit d, deutschsprechenden Nationen zähneknirschend für einen r« Mhc„chl defensiven Krchg vor. In letzterem Falle hätten wir M A einen langen und kostspieligen Kampf vor uns. ^ Fällt Deutschland aus eine defensive Linie zur, un und bereitet es sich auf einen Erschöpfungskrieg vor, wird es nicht auf die Erschöpfung an Leuten, sondi auf die Erschöpfung unseres finanziellen Widersinn! ausgehen. Wir müssen uns vor Augen führen, in einem solchen Kampfe nicht alle Vorteile auf uns Seite sein werden. Wir dürfen nämlich keineswegs Deutschland auf uns schließen. Deutschland ist sch« ruiniert, und das weiß es selbst — durch finanzicls Ruin ist es aber nicht niederzuschlagen. Es kann Krieg so lange sortsetzen, als es Kriegsmaterial Die Ämna d. !kon in Der 2 >hn auf und Mg n . folge ai 4m Broch dem ! 140 e eine Seine Finanzen bestehen nur aus einem reinen Aut Bei tausch von Papier gegen noch mehr Papier. Zeichu derer die Öffentlichkeit keine Kriegsanleihe, so wird das Rei ^twit un eben Schatzwechsel ausgeben. '»st sy Abi Für England aber liegt der Fall anders. Uns» sjhr drei Sicherheit (und gleichzeitig unsere Gefahr) liegt im G oft stand ard. Mittels dieses Standard können wir di ganze Energie der Welt gegen Deutschland mobilmach! ^ und dank ihr steht unser finanzieller Aufbau noch so st ) Von der llnerschütterlichkeit dieser Stellung aber hä» ) der weitere Verlauf des Krieges ab, und diese Stell« ^ selbst stützt sich wieder auf den Handel. Bisher H wir uns hauptsächlich aus unser Kapital im Ausl« verlassen. Dieses Kapital nimmt täglich ab, und . werden mehr und mehr gezwungen, unsere Ausgaben« AM m r unserem Verdienst zu begleichen. Unsere hat sich aber in einem höchst gefährlichen Grade « mindert. Dauert der Kfeg noch lange, so wird. Gefahr für uns nicht der Mangel an Menschen nicht einmal aus dem Menschenmangel in den M »«acht, u tionsfabriken, sondern aus dem Mangel an den i beitskräften kommen, die unseren Handel auf seiner H halten und damit unseren Alliierten die äußerste W« des Sieges liefern. '--eine ken Schuppenkette, die den glitzernden Helm auf dem Kopn hielt, beugte sich über ihn. Es war ein Soldat, ein Gendaon- „Gott sei Dank! Sie leben! Es war doch nicht m» sonst!" sagte er. Verwundert sah Stephan den Fremden an. der so sprach- Seine Gedanken fanden sich nicht zusammen. Weshalb »veile ihn der Mann aus dein Schlafe? Und was roch dem»!« eigentümlich in der Luft, gerade wie Pulver? Plötzlich kehrten seine Sinne ivieder. Neben dem kniee»' den Gendarmen lag eine schwere Pistole, ein leichtes Ran^ Wölkchen stahl sich noch aus dem mattbliiikendeil Laufe. U"d da, weiter drüben, lag noch etwas! Wie der Körper eines Menschen I Dort lag Hellmann. Die starren, weit offenen Au!ff>- sahen schrecklich zum Himmel, aus einem kleinen runden Lo6 in der weißen Stirne rieselte in schmalem Streifen das dunkle Blut. „O Gott! O Gott!" stammelte Stephan. „Was ist 8* schehen!" Aufs neue empfing ihn eine wohltätige Ohnmacht Als er ivieder zu sich kam, war es Nacht geworden. D dem Mantel, ans den sie ihn gebettet harren. Sofort eilten zu ihm, ihm beizustehen. „Glauben Sie, daß Sie bis dorthin gehen können? I Wagen ist da!" fragte der Gendarm. „Oder sollen wir ^ tragen?" „O Herr! Diesmal ist es noch gut abgegangen!" s»( der Kutscher, und seine Stimme zitterte. 22d'.- weitergcsch vdtv, um e Alle Jade de mng l je», bli Ei Vase! Esten m de: kschen Z . besond »euren, ren 6 Höret w'ssq d« hohk ^berg, Tre w" n dem, n auf,«,! Da heißt'z dann e Leute l" und den ,t hat. er reich im müßt, lsredcn ! nicht will willj eder d« t an! H k sein kaq ewissen u, m, die ne m Opfer, geu dürfe, die Tü ein mit c einen m wir ns. !inie zw ieg vor, m, sondi Zidersta ühren, auf unse eswegs > ist finanzicl! > kann iterial einen c. Zeich i das Rl eine Woche hast Du Gelegenheit Dir die Vorteile der Kriegsanleihe zu sichern: billigen Erwerb, hohen Zinsengenuß, größte Sicherheit, bequeme Einzahlungsbe-ingungen, keine Tlebenunkosten. Schluß: Donnerstag, den S. Oktober mittags 4 llhr für die Alliierten. tzte Wafst Sieg dk cs'Ä -Arnerikan. Dum-Dum-Geschoffe vem FeiÄ -- ch denl ll, ^ n, oder D Die „Newyorker Staatszeitnng" dom 10. August gt folgende Mitteilung: „Ein Schlag ins Gesicht de, nerten Humanitätslügner und ihrer amerikanischen euchler ist eine Entdeckung, welche die Polizei don ley City gestern gemacht hat: Eine ganze Waggon« na der völkerrechtlich verbotenen Dum-Tum-Kuael« unter den Munitionssendungen, die dre Kvmrou-- u in Secaucus passierten, gefunden. Der Waggon war über die Strecken der Lackawanna-- auf einem weiter westlich gelegenen Orte gekom- und in East Buffalo umrangiert worden. Seine Mg war den Angaben der Polizei von Jersey City folge an eine Firma Vonsigniert, deren Bureau sich Broadway befindet und war „für Export" bestimmt, dem Waggon befanden sich 300 Kisten, von denen 140 Kästen mit je 12 Dum-Dum-Kugeln enthielt, e eine Ladung bestand also aus 518 400 Geschossen, Benützung die Alliierten so oft geleugnet haben, deren Fabrikation für die „Verfechter der Zivili- und Humanität" hier in Amerika ebenfalls so in Abrede gestellt worden ist. Jede Kugel war unge-- drei Zoll lang an der Spitze abgeplattet. Die Tumm-Tumm-Geschosse durften nach Hoboken rgcschafft werden, wo sie auf Prähme verladen wur- um einem Ozeandampfer zugeführt zu werden. Alle Bemühungen, festzustellen, ob und wie viele re Sendungen dieser schändlichen Mordinstrumente die de des neutralen und so glühend für humane Krieg- ng eintretenden Amerika schon verlassen haben je», blieben vorläufig erklärlicherweise erfolglos. Doch de in interessierten Kreisen die feste Ueberzeugung aus- ochen, daß dieser eine zufällig gefundene Waggon ein Tropfen in dem Strome solcher amerikanischen anitätsbeweise sei- Die Alliierten werden natürlich mir einen Waggon davon bestellen, wurde geltend cht, und die Amerikaner liefern, was bestellt wird." rs. Uis ! im Go! en wir obilmi noch so aber hä se Stell! sher h r Ausl, i, und isgaben rwerbs' Grade o wird !N im den A n den seiner erste in Koch Nendan»- iichl mm so sprach- ilb welle > beim s» in knieeii' s RanL> ,nfe. Und per euie» n Angei. lden dnntir as ist gebracht, den. t s anfnk'M indsna^ Schals neue i wir 2^ n!" sa-1 2ÜS.S Der Krieg zur See. Ein neues deutsches Tauchboot-Typ. -- Basel, 27. Sept. Aus London melden die „Basler «chrichlen": Die Marinekritiker berichten über das Auf- s^^n eines neuen U-Boot-Typs auf deutscher Seite. ^Zahl ihrer Torpedos ist um ein Mehrfaches gestiegen; de können von allen Seiten gleichzeitig abgefeuert werden. l, London, 27. Sept. Ter Hafen von Harwich i^irdküh der Themsemündu,.g und einige Nachbarorte als militärisches Gebiet erklärt und für die Schiff- ckchrt geschlossen werden. «Kristiania, 2?. Tept. „Finmarkens Amtstidende" ?m ,mit, daß zwei große deutsche Unterseeboote einen not- ^vchen und einen englischen Frachtdampfer bei Gamvik ^ einen norwegischen Dampfer bei Nehavn torpedier- Die Besatzungen sind gerettet. London, 27. Sept. Der Fischdampfer Aphelion ist *rlenkt worden. dceues vom Tage. Ein Dankerlatz -es Kaisers. Essen, 27. Sept. Für die rasche Instandsetzung u> der Seeschlacht vor dem Skagerrak beschädigten ichen Schiffe spricht der Kaiser allen bepiligren Werf- . besonders denjenigen der Firma Kruppe, allen Jn- "uren, Werkmeistern und Werkleuten in einem Heren Erlaß den Tank und die höchste Anerkennung Beim Deutschen Kaiser. Amsterdam, 27. Sept. Nach Blättermeldungen der Vorsitzende des amerikanischen Komitees für Nippern, eine Unterredung mit dem Deutschen dessen Gast er im Hauptquartier war. Ich wurde seiner Majestät zu Tische geladen, erzählte er, es war beinahe Mitternacht, als wir unsere Unteres über die durch den Krieg hervorgenrufenen Zu- beendeten. Ich war überrascht über das gute «n des Kaisers. Im Laufe unseres Gespräches der Kaiser: Ein Volk, wie das meinige, fst nicht bestimmt, vernichtet zu werden, es muß siegen. Wintgens tot. Minden, 27. Sept. Die „Minder Zeitung" meldet: Gestern morgen fiel im Kampf gegen eine erhebliche feindliche Uebermacht der Fliegerleutnant Wintgens nach Hartem Luftkampf. Er hatte mit seinem Freund Böhn- vorf zusammen den Auftrag, ein deutsches Geschwader bei der Ausführung einer schwierigen Aufgabe zu schützen. Nach dem Wunsch des Gefallenen wird die Leiche in Feindesland an dem Orte, wo er für das Vaterland den Fliegertod gefunden hat, beigesetzt. — Wintgens, der erst vor kurzem mit dem Orden Pour le merite ausgezeichnet wurde, zählte zu den erfolgreichsten, unserer Luftkämpfer. Das vernichtete Munitionslager. Berlin, 27. Sept. Nach der „Nordd. Allg. Ztg." wird die bereits gemeldete Vernichtung eines ungeheuren englischen Munitionslagers im Wert von 100 Millionen, Mark bestätigt. Die gewaltige Explosion erfolgte bei dem Angriff eines deutschen Fluggeschwaders in der Nacht vom 20. zum 21 .Juli bei Audruicq, 16 Kilometer südöstlich von Calais. Die ganzen großen Anlagen, au denen monatelang gearbeitet worden war, sind vollständig zerstört. (Wenn die Engländer trotzten- in der Lage sind, an der Somme eine geradezu wahnsinnige Verschwendung von Munition zu betreiben, so kann mau sich ungefähr eine Vorstellung machen, welch fabelhafte Mengen von Munition sie aufgebracht haben müssen. T. Scli r.s_ Athen, "27. Sept. König Konstantin ist gestern km königlichen Palais eingetroffen. Er halte sogleich mit dein Miuistecpräfidenleu und dem Mariuemiuister eine lange Besprechung. Darauf empfing er den Munster des Acu- ßern. Ein Ministerrat war für den Abend auberaumt. Die Gunaris--Partei trat unter dem Vorsitz von Gunaris zusammen, um die aus der Abreife von Veni- zelos sich ergebende Lage zu prüfen. Der von der Partei gefaßte Beschluß wurde nicht veröffentlicht. Athen, 27. Sept. 7000 Kreter drangen widerstandlos in Kanea ein, nahmen Besitz von den öffentlichen Gebäuden, vertrieben die Behörden, daran« und »ernannten einen vorläufigen Ausschuß. Tic iu Kaum vereinigten griechischen Truppen find mit Ausnahme von einem Obersten, 25 Offizieren und eitrigen Soldaten der aiiiständnchen Bewegung beigetreten. Ne größte volksanleihe der Weltgeschichte wird und muß die fünfte Kriegsanleihe werden, wenn Alle ihre vaterländische Pflicht erfüllen, wenn die verfügbaren Millionen des Großkapitalisten und die Sparmark des Dienstboten und des Waisenkindes jetzt dem Vaterlande geliehen werden. Schon die bisherigen 4 Kriegsanleihen des Reiches sind in stetig wachsendem Umfang richtige Volksanleihen in des Wortes schönster Bedeutung geworden, wie aus der nachstehenden Ausstellung ziffernmäßig hervorgeht. 1. Kriegsanleihe 2- 3. 4. Zeichnungsbetrag in Will. Mk. 4 480 9100 12 160 10 760 Zahl der Zeichnungen 1 177 000 2 691 000 3 966 000 5 279 000 Zeichnungen bis zu 2000 Mk. 926 059 2 113 220 3 291 388 4 728 712 36 500 13 113 000 11059 379 Die kleinen Zeichnungen haben sich an Zahl nahezu verfünffacht. Man sieht, auch der kleine Mann ist mit Herz und Hand bei der Zeichnung. Von dem Gesamtergebnis der 4 Anleihen, »on den 36ftz Milliarden Mk. kommen nahezu 18 Milliarden, also fast die Hälfte, auf 13 Millionen kleine Zeichnungen von 1 Mk. bis 20000 Mk., während die übrige reichliche Hälfte von den großen Zeichnern mit Beträgen von über 20000 Mk. aufgebracht worden sind. Noch ein Beispiel: Bei der letzten Kriegsanleihe haben die kleinen Zeichnungen von 1 Mk. bis zu 1000 Mark allein 1,4 Milliarden ausgemacht. Also auch die kleinsten Zeichnungen von 1 Mark sind notwendig zum Milliardensieg, viele Wenige geben ein Viel. Und kein Zeichner bringt ein Opfer und hat ein Risiko, denn die deutsche Kriegsanleihe ist das sicherste und höchstverzinsliche Mündelpapier Deutschlands, das beste Staatspapier der Welt. Darum möge es zur schönsten Wahrheit werden: Das Vaterland ruft und Alle, Alle kommen! Aus Stadt und Land. ** Allelsheim, 28. September. Wie die „B. Z." mitteilt, wird die Reichsgetreidestelle vom 2. Oktober ab allen jugendlichen Personen im Alter von 12—17 Jahren besondere Zusatz-Karten auf 500 Gramm pro Kopf und Woche zuweisen können. Diese Zusatzanweisungen erfolgen unterschiedslos für alle Schichten der Bevölkerung. ** Adelsheim» 28. Sept. Anrechnung des aus Hausschlachtungen gewonnenen Fleisches auf die Fleischkarte. Erfolgt die Verwendung des aus einer Hausschlachtung gewonnenen Fleisches innerhalb des Zeitraumes, für den der Selbstversorger bereits Fleischkarlen erhalten hat, so hat er eine entsprechende Anzahl Fleischkarten nach näherer Regelung des Kommunalverbandes diesem zurückzugeben. Erstreckt sich die Verwendung über dielen Zeitraum hinaus, so hat der Selbstversorger außerdem bei Ausgabe neuer Fleischkarten anzugeben, innerhalb welcher Zeit er die Fleischvorräte verwenden will. Für diese Zeit erhält er nur so viele Fleischkarten, als ihm nach Abzug der Vorräte noch zustehen. Hierbei wird das Schlachtviehfleisch mit drei Fünfteilen des Schlachtgewichts angerechnet. Selbstversorgern, die ihren Bedarf an Schweinefleisch durch Hausschlachtung decken, wird bei dem ersten Schwein, das sie innerhalb eines jeden Jahres, gerechnet vom 2. Oktober 1916 ab, schlachten, das Schlachtgewicht nur zur Hälfte angerechnet. ** Adelsheim, 28. Sept. Die Früchte des Weißdorns, die Mehlbeeren, sind jetzt reif. Im vaterländischen Interesse sollen diese Früchte in diesem Jahr gesammelt werden. Die Kinder, die daheim weiter nicht beschäftigt werden, werden aufgefordert, die reifen Früchte des Weißdorns zu sammeln, sie in einem luftigen Raum im ausgebreiteten Zustande einige Tage zu trocknen und alsdann gegen Empfangnahme von 20 Pfg. Sammellohn für das Kilo lustgetrockneter Früchte an die von der Ortsbehörde bestimmte Stelle abzuliefern. Die Kinder, auch die Erwachsenen, die sich der kleinen Mühe des Sammelns unterziehen, erhalten dadurch einen ganz schönen und leichten Nebenverdienst. ** Adelsheim, 28. September. Wie stelle ich meine Uhr am 30. September auf die richtige Zeit? Alle Taschenuhren, Wand- und Standuhren ohne Schlagwerk werden einfach eine Stunde zurückgestellt. Bei Wand- und Standuhren mit Schlagwerk hält man das Pendel an und läßt es eine Stunde stillstehen. Stand- und Wanduhren mit Schlagwerk oder Wecker, deren Zeiger man nicht zurückdrehen darf und deren Werk, weil ohne Pendel, nicht stillgestellt werden kann, werden um 11 Stunden vorgestellt, um dann die richtige Zeit zu haben. ** Adelsheim, 28. September. Sanitätsunteroffizier Karl Egner von hier wurde mit dem Kriegsverdienstkreuz ausgezeichnet. (-) Sennfeld, 27. September. Der Oberschwester Berta Wollmertshäuser von hier, welche seit Anfang des Krieges in dem Res.-Lazarett 2, Abtlg. St. Thomas in Andernach a. Rh. bei der Verwundetenvflege tätig ist, wurde die Rote Kreuz Medaille verliehen. (-) Vobstadt, 27. September. Auf die 5. Kriegsanleihe wurde durch die hiesigen Schulkinder der schöne Betrag von 2 500 Mark gezeichnet. (-) Vom Lande, 28. September. In die nervösen Befürchtungen für unseren Viehbestand, die aus der allgemeinen Klage über den Druck der Fleischknappheit entstanden sind, leuchten mit erfreulicher Klarheit die Zahlen, die die Statistik über Viehbestand und Schlachtungen in Preußen gibt. Es zeigt sich, daß wir für unsere Viehbestände nicht zu bangen brauchen. Seit dem 2. Juni bis zum 1. September d. Js. hat der Bestand an Schweinen in Preußen eine erfreuliche Zunahme von rund 2 Millionen aufzuweisen, der an Rindvieh hat sich auf der alten Höhe gehalten. Mit Genugtuung ist auch festzustellen, daß die Zahl der Kühe und Fersen über 2 Jahre sich nur um ein Geringes, noch nicht 1 v. H. vermindert hatte, ein schlagender Beweis, daß die oft gehörte Beschwerde über das massenhafte Abschlachten der Milchkühe jeder Grundlage entbehrt. Nur 2,7 vom Hundert der vorhandenen Kühe sind in Preußen im zweitem Vierteljahr geschlachtet worden, ein Prozentsatz, der im Vergleich zu den früheren Jahren auch denen der letzten Zählungen vor dem Kriege, sehr gering ist. Bei diesem weisen.Haushalten mit unseren Viehbeständen dürfen wir wohl in aller Ruhe und voller Zuversicht auch der Zukunft unserer Fleisch- und Milchversorgung entgegen sehen. (-) Heidelberg, 27. Sept. Die Beerdigung der 3 von ihrer Mutter hingcmordeten Kinder des Gipsers König fand am Dienstag Nachmittag auf dem hiesigen Friedhof in einem gemeinsamen Grabe statt. Ter Vater der armen Opfer, der sich auf entferntem Kriegsschauplatz befindet, ist noch nicht hier eingetroffen. Das 12- jährige Mädchen der Familie König, das sich seit längerer Zeit bei auswärtigen Verwandten aufhielt und wohl nur diesem Umstand sein Leben zu verdanken hat, war bei dem Begräbnis anwesend. (>-) Tauberbischossheint, 27. Sept. Wie sich nachträglich herausgestellt hat. ist dem kürzlichen Braudunglück ein Menschenleben zum Opfer gefallen. Bei den Äuf- räumungsarbeiten im Stall des Spenglerschen Anwesens wurde die völlig verkohlte Leiche der Frau Spengler aufaefunden. (-) Freibnrg, 27. Sept. Das vom Karitasverband eingerichtete Liebes,verk, erholungsbedürftigen Kindern der Stadt einen freien Aufenthalt in Landfamilien zu ermöglichen, hat das erfreuliche Ergebnis gehabt, daß etwa 1000 Kinder eine schöne und gute Ferienzeit fanden. Nach den eingegangenen Berichten sprechen 'sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die Pflege- Familien nur lobenswert über die Kinder aus. (-) Wal-lvimmersbach, 27. Sept. Durch Feuer wutde hier das Anwesen des Landwirts Hertel sowie der Schuppen eines Nachbarhauses eingeäschert. Das Feuer wurde durch das vierjährige Söhnchen des Brandgeschädigten verursacht, das mit Streichhölzern gespielt hätte. Letzte Nachrichten (Mitgeteilt von WTB.) > Das A-Doot ^Bremen«. ' Berlin, 28. Sept. Zur Reise des Unterseehandelsbootes „Bremen" wird dem „Berliner Lokalanzeiger" aus Bremen gemeldet, daß Kapitän Schwartzkopf vor seiner Ausreise mit dem Kapitän König, als dieser mit der „Deutschland" i zurückkehrte, eine eingehende Unterhaltung hatte, daß also die Abreise der „Bremen" von Helgoland etwa zu der , gleichen Zeit erfolgte, wie die Einholung der „Deutschland" in den Heimathafen. Inzwischen dürste auch die „Deutschland" wieder fahrtbereit sein, uni ihre zweite Amerikareise anzutreten. Ein Freispruch. ! München, 27. September. Das oberbayerische Schwurgericht hat die Sattlergehilfenfrau Maria Rais aus München, die ihre vollständig blödsinnige Tochter Else, um sie von ihrem Leiden zu erlösen, durch zwei Jagdgewehrschüsse getötet hatte, freigesprochen. Riesenverluste der Alliierten. Berlin, 28. Sept. Ueber die Riefenverluste der Engländer und Franzosen berichtet die „Vossische Zeitung", daß die Zahl der Verwundeten bei den englisch-französischen Truppen in Frankreich in den letzten Tagen so bedeutend gewesen sei, daß große Transporte Leichtverwundeter von Frankreich nach Italien gebracht wurden, weil in Frankreich keine Lazarette mehr zur Verfügung standen. — Die Verlustliste des unter dem Protektorat der Königin von Rumänien stehenden Bukarester Sanitäiskomites verzeichnet bis zum 18. September 72 724 Mann und 3426 Offiziere, darunter 4 Generale und 19 Obersten als tot, verwundet oder vermißt. Was Reuter meldet. London, 28. September. Das „Reuter'sche Bureau" meldet unter dem 27. ds. Mts., daß der folgende Passus an die Spitze des vorgestern Abend ausgegebenen Heeresberichts zuj setzen ist. Die Schlacht wurde an der Front zwischen Somme und Ancre mit Erbitterung^ gesetzt. Unsere Truppen' unternahmen während der l, ^ 24 Stunden überall mit der größten Tapferkeit Ang,«- Es wurden zwischen 3O00 und 4000 Gefangene genrg^ Die ersten Freiwilligen. Berlin, 28. September. Einer Rotterdams! DepH des „Berliner Lokalanzeigers" zufolge meldet die Mail" aus Saloniki, daß das erste Bataillon griechiH, Freiwilliger am Freitag nach der mazedonischen Front j Alliierten abging. Die Revolution in Griechenland. Saloniki, 28. Sept. (Reuter.) Die revolutionäre wegung breitet sich ohne Zweifel aus. Der letzte Zu ist Korfu, das sich autonom erklärt hat und bereit ist, dem nationalen Verteidigunskomite in Saloniki zusamnO zu gehen. «> Srati-! Weitere Knebelung Griechenlands. Bern, 28. Sept. Einer Meldung des „Secolo" Athen zufolge, schreibt „Naon Asty," die Alliierten HL die Absicht, der griechischen Regierung ein Ultimatum überreichen, in dem die Intervention Griechenlands gee- Bulgarien verlangt werde. Außerdem sollten OfM Achmü.) und Soldaten entwaffnet und entlassen und das material, sowie die Eisenbahnen innerhalb 5 Ta den Alliierten übergeben werden. Das Ultimatum s mit der Bemerkung gerechtfertigt werden, daß Heer > Flotte Griechenlands für die Entente wertlos und gefährlich seien. Nach dem Uebergang des 4. griechisch Armeekorps wolle man nicht, daß Griechenland weitere Truppen entzogen und gegebenenfalls in feindli Heere eingereiht würden. n» Gottesdienst-Ordnung. Heute Abend Leine Kriegsbetstunde. . 1 Hee, Zwisch Zranzosen Dekanntmachung. Sen Verkehr mik Web-, wirk- u. Stückware« bekr. Bezugsscheine für Stoffe und Bekleidungsstücke werden vom Unterzeichneten Bürgermeisteramt vom 1. Oktober ds. Js. ab jede Woche kommmalverband Adelshelm. Bestellungen von Wieder Verkäufern auf billige kilickinntglSm. hoch überst uert. dar chüttei von am Dienstag nud Freitag jeweils nachmittags von 4—S Uhr erteilt Gvünkevti Außer der genannten Zeit werden, von dringenden Fällen abgesehen, keine Bezugsscheine ausgegeben. ganz und gemahlen, können 30. September bei der bis Adelsheim, den 25. September 1916. Bürgermeisteramt: Trefz. Anna Heinrich Schmidt Adelsheim Konservengläser mit Deckel, Ring und Klammer >/z Ltr. ^ Ar. i Ltr. 65 70 Butter- und Eierabgabe betr. Am Freitag, den 29. ds. Mts. beginnt die Rr. 1S3 mit Eier Nr. 163 mit Butter bei Walter. Wer zu spät kommt, hat keinen Anspruch auf Verabfolgung. Adelsheim, den 27. September 1916. Bürgermeisteramt. gemacht werden. Spätere Bestellungen werden nicht mehr berücksichtigt. Bei Bezügen von unter 100 Kilo einer Sorte sind die Säcke mitzubringen oder einzusenden. 75 Pfg. Konservengläser mit Deckel, Ring und Klammer und weiterem Hals l'/e Ltr. 2 Ltr. tertei ad wie i unsere Nord ver §ammei-K«ttihkk des stlirdiv.BezWvtteinß MWm 115 125 Pfg. Schranbengläser mit Blechdeckel zu 25, 30, 40, 50, 60 Julius MWer. Xsdnttchniim - Zennlelä. Zu verkaufen : Drei Stück noch junge, hornlose Ziegen, welche noch Milch geben. 3oh. Merz, Hohenstadt. Hellbraun a. v. Einmachgläser zu 15, 18, 22, 28, 32, 40 Pfg. Giumachtöpfe n. Zrftindertiipfe in allen Größen. Unsere negeb Ein kli zu, zlos i M rm ndet. klwslliolis plombsn. Islinrieksn mit HliLpmIrimg 8 proo!i 8 tunäen: von 8-12 uyä von 2 5 Uln-. Der am Dienstag, de« 3. Oktober ds. Js. fällige Mehmarkt ^6. frieüeriel). HUelsimm! ^Echrvac lff, sor abgei Weinessig mit Kräuteraroma, zuEinmachzwecken empfiehlt L. Mangold, Melsheim ist wegen Ausbruchs der Maul- u. Klauenseuche verboten worden, dagegen findet der Großer Vorrat i » Krämermarkt UINI, ^ ivoiü empfiehlt die Druckerei ds. Bi. am genannten Tage statt. Den 26. 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