«rscheiut ««»tag» Donnerstag und GamStag. »bonnementS-PreiS mit den Gratis - Beilagen Illustriertes Eountagsblatt _und dem - Amtlich. Berkündigungsblatt durch die Post bezogen monatlich 37 Pfennig mn Postschalter abgeholt, tzmch den Briefträger und unsere Agenten hti ins Haus gebracht monatlich 45 Pfg. Äcr Landbote GinS^emer ||||* DeitunZ General-Anzeiger für das Elsenz- und Schwarzbachtal Aetteste und verbreitetste Zeitung dieser Gegend. Laupt-Znsertions-Organ. Anzeigen: Die einspaltige Garmondzeil« oder deren Raum 15 Pfg. Reklamen 40 Pfg. (Petitzeile) Schluß d. Anzeigenannahme für größere Anzeigen Tags zuvor 4 Uhr nachm. RedaktionSschluß 8 Uhr vormittags. Bei schriftlichen Anfragen ist Freimarke für Antwort - beizufügen. - Telephon Rr. 11, M 16 v was ist Wahrheit? Unter der Masse der Zeitungsleser, die in manchen Blättern die französtschen, russ schen und englischen Siegesberichte lesen, mag es so manchen geben, der zweifelt, ob di« deutschen Berichte, die mit jenen sehr oft gar nicht in Einklang zu bringen sind, auch wirklich wahr sind. Sie würden solchen Zweifel nicht hegen, wenn sie wüßten und daran dächten, daß Franzosen, Engländer und selbst Russen ihren amtlichen Berichten das größte Mißtrauen entgegen- bringen und es auch deutlichst ausdrücken. Wenn die Lage unserer Feinde so günstig wäre, wie ste großmäulig behaupten, warum trachiet man in Frankreich immer von neuem sich so weit zu erniedrigen und die sehr großen finanzullen und politischen Konsequenzen zu tragen, um die Hllfe Japans zu erlangen? Jedes Zaudern, schreibt der offiziöse „Tewps", vor einem Zusammenschlüsse mit dem Volk im fernen Osten müsse vor der Erwägung schwinden, daß der Bestand Frankreichs und aller freien Länder auf dem Spiele stehe. Man dürfe auf die japanische Hilfe nur ve zichten, wenn es feststehe, daß ste auf unüberwindliche Hindernisse stoße." So schreibt man nicht, wenn man firgretch ist, sondern wenn man glaubt, vor dem unmittelbaren Zusammenbruch zu stehen. Die deutsche Heeresverwaltung hat noch einen anderen Weg ringeschlagen, um zu zeigen, wie es in Wahrheit mit unserem flanzöstschen Feinde steht. Sie veröffentlicht während der Kämpfe im Argonnrr Wald aufgefundene Dokumente, wie Anordnungen, Befehle, geheime Erlasse, Briefe und» Tagebuchaufzeichnungen. Da erfährt man denn, daß die höheren Off ziere oft über die Untätigkeit und Passivität der ihnen unterstellten Truppen Beschwerde führen. Eine geheime persönliche Anweisung des kommandierenden Generals des 11. Armeekorps enthält folgende Sätze: „Der kommandierende General stellt mit Bedauern fest, daß die Gefechtstätigkeit sich ausschließlich auf starre Verteidigung beschränkt, während die Deutschen bei gleichen Verlusten wie die Franzosen immer erneut angreifen und durch Teilerfolge angefeuerl werden. Alle Führer bringen ihre.Zeit in vorderer Linie in Langeweile und Angst zu . . . Es ist unbedingt notwendig, daß dies anders wird." — Der Brigadegeneral Gossart droht, „er werde unerbittlich gegen jeden Offizier und Mann «inschreiten, der nicht bis zuin Aeußersten die Stellung und den ihm anvertrauten Posten hält." Der.Oberbefehlshaber der IV. Armee hat sich anfangs Januar zu einem Erlaß gegen die zunehmende Selbstverstümmelung bei den Leuten genötigt gesehen. „Seit einiger Zett, lautet dieser, sind eine Anzahl verdächtiger Verwundungen bei Mannschaften verschiedener Truppenieile, vor allem bei der Infanterie ct-T 1 i tDOr i? en ‘ hat sich ergeben, daß es sich um Falle freiwilliger Verstümmelung handelt zu dem alleinigen ZwtÄ, sich siwer Msiiiäipstlcht zu entziehen." Zu einer Samstag, den 6 Februar Anlage werden dann einige Verurteilungen und .Urteils- vollstrrckungen wegen Verstümmelung aufgezählt. — Ein Josfrescher Erlaß richtet sich dagegen, daß so zahlreiche französtsche Soldaten in deutsche Gefangenschaft geraten und verfügt, „daß jeder gefangen gewesene, nicht verwundete Soldat bei seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft einer Untersuchung unterworfen werden wird". Wie aus zahllosen Briefen und Tagebuchaufzeichnungen hervorgeht, betrachten die Angehörigen den in die Argonnen entsandten französtschen Soldaten als Todeskandidaten. Ein gefangener französischer Stabsoffizier (Major Guinard) sagt u. a.: „Für die von Joffre befohlene Offensive haben die Franzosen noch einmal ihre beste und äußerste Kraft eingesetzt. Nachdem nun auch dieser Stoß keinen E-folg gebracht hat, könnte höchstens nur noch ausländische Hilfe den Feldzug günstig entscheiden. Von wem sollte diese Hilfe aber kommen? Rußland ist fertig und England hat wohl Menschen, aber kein Kriegsmaterial mehr einzusetzen. Der Krieg kann zwar noch lange dauern, aber an eine Besserung unserer Lage glaube ich nicht mehr, und deshalb ist es kein Wunder, wenn wir alten Soldaten traurig und deprimiert stnd". Mit Recht schließt der deutsche Bericht, dem wir obig« Stellen entnehmen: „Auf die Dauer wird stch nicht verheimlichen lassen, wer der Sieger in den Argonnen ist, ob derjenige, der unaufhaltsam vorwärts schreitet, oder derjenige, der gezwungen ist, Erlasse herauszugeben, von der Art, wie ste im Auszuge soeben vorgeführt werden." Daß es in dem ganz außerordentlich schwierigen Terrain dcs Argonner Waldes nur sehr langsam vorwärts geht, ist kein Grund für Kleinmütigkeit und Flaumacherei. Deutsches Reich. Die Kriegstagung des Landtages. Karlsruhe, 3. Febr. Der Großherzog und die Großherzogin empfingen heute abend 5 Uhr die Mil- gliever der Ersten Kammer der Landstände im Großher» zoglichen Schloß. Um 9 Uhr fand Empfang der Mitglieder der Zweiten Kammer durch die Großherzoglichen Herrschaften statt. de. Karlsruhe, 3. Febr. Wie wir schon mitgeteilt haben, hielten gestern nachmittag die Fraktionen des Landtages vertraulich« Besprechungen ab. Heute um 9 Uhr fand eine vorbereitende S tzung der Ersten und der Zweiten Kammer statt. Die Zweite Kammer tagte unter Lcilung des Vizcprästdenten Geiß (Soz). Die Regierung unterbrei,ete folgende Vorlagen: 1. Gesetzentwurf, die Dcckung des aus Anlaß des Krieges entstehenden außerordentlichen Siaatsbedarfcs betriffenb (70 Millionen-Kredit), die provisorischen Gesrtze vom 12. August v. I. über die Zahlung der ständigen Bezüge der Beamten usw., vom 26. 76. Jahrgang November v. I., die Rechtsverhältnisse des Sanitätspersonals (Wahlperiode, der Aerzte-, Zahnärzte-, Tierärzte- und Apothekerkammern betreffend), und vom 17. August v. I., die Vornahme der Gemeindrwahlen während des Krieges betreffend, zur nachträglichen Zustimmung und endlich das Verzeichnis der feit Schluß des letzten Landtags bis Ende Januar d. I. erteilten Administrativkredite in Höhe von Mk. 11 160000. Unter diesen letzteren Krediten stnd enthalten 10 Millionen Mk. als Unterstützung von Familien in den Dienst eingetretener Mannschaften, Mk. 300000 Stammkapital der badischen Regierung zu der Gesellschaft „Kriegsgelreide G. m. b. H." in Berlin, 300000 Mark zur Gewährung von Mitteln an bedürftige Gemeinden für die von ihnen aufgrund drS Kriegsleistungsgefetzes gewährten Vorschüsse und 10000 Mk. zur Förderung der Fürsorge für die Kriegsinvaliden. Die Vorberatung der Vorlagen wurde von einer freien Kommission vorgenommrn, diese bestand aus den Budgetkommissionen der Ersten und der Zweiten Kammer. Unter dem Vorsitze des Präsidenten der Budqelkommiffion der Ersten Kammer, Exzellenz Bürklin, Sekretäre die Abgeordneten Köhler (Ztr.l und Stockinger (Soz.). Finanzminister Dr. Rheinbold hielt einen längeren Vortrag über die Finanzlage Badens und kam dabei zu folgendem Schluß: Wenn wir auch, was heute durchaus noch nicht gesagt werden kann, mit großen finanziellen Einbußen aus dem Kriege hervorgehen sollten, so werden wir eben in der Ordnung unserer Finanzen wieder von vorne anfangen und es ist mir nicht bange, daß wir das Verlorene rasch wieder einholen werden." de. Karlsruhe, 3. Febr. Für die Dauer des gegenwärtigen Krieges kann von der in § 1 Absatz I des Gesetzes, betreffend die Schlachtvieh-,und Fleischbeschau vom 3. Juni 1900 vorgeschriebenen Untersuchung von der Schlachtung bei Rindvieh, Schweinen, Schafen, Ziegen und Hunden abgesehen werden, sofern die Untersuchung nach der Schlachtung durch Tierärzte erfolgt. de. Karlsruhe, 3. Febr. Der Deutsche Schützenbund, dem auch zahlreiche Badische Feuerschützenvereine von Konstanz bis Wertheim angrhören, hielt am Sonntag in Nürnberg eine außerordentliche. Sitzung des Gesamtvorstandes ab. Der Hauptpunkt der Verhandlungen betraf „Die militärische Schießausbildung der wehrfähigen Jugend, der wehrfähigen jungen Männer Deutschlands durch die dem Deutschen Schützenbund angegliederten Bundrsvereine." Nach mehrstündiger Durchberatung wurde beschlossen, „in Fortführung der bisherigen Bestrebungen des Bundes die Schießausbildung der Jungmannschaften Deutschlands in Ueberewstimmung und mit Unterstützung der Militärbehörden zu übernehmen und in der weitgehendsten Weise zu fördern". Besonders soll durch fortgesetzte Verhandlungen mit den Militärbehörden erreicht werden, daß die militärische Schießausbildung der Jungmannschaft ausschließlich dem Deutschen Schützenbund anvertraut wird. Aremdes Weis. Roman von C. Dreffel. 16. (Nachdruck verboten.) Er yleir mne, vre rrme zirrerreil ujm. m>er es war weniger körperliche Schwäche, als feettche Erregung, die ihn nun fast umwarf. Er fiel förmlich in einen Sessel. Lisas Iungmädchenzimmer. Rührung kam ihn an. Seit der Kinderzeit, wo ihre gemeinsamen Interessen sich in verschiedenster Gestalt häufig genug hier abgespielt, hatte er es kaum mehr betreten. Seine Studienjahre, ihre Backfischzeit mit den üblichen Kränzchenanschlüssen hatten die enge Intimität vorübergehend gelockert. Die Interessen teilten sich, und dies Zimmer hörte auf, der gemeinsame Tummelplatz zu sein. Jedes von ihnen folgte der ihm kongenialen Richtung. Er trieb heimliche Malkünste, Lisa gab sich ihrer Leidenschaft für das Tonkneten mit besonderem Bezug auf Vaters Fabrikbetrieb hin. Eins wie das andere liebte nun eine gesonderte Arbeitsstätte, die wie ein Heiligtum gehütet und verteidigt wurde. Er sah sich um. Es war hier anders geworden. Die hübschen Möbel mit den hellen Gobelinbezügen kannte er freilich noch. Mutter hatte die feine Neueinrichtung nach Lisas Konfirmation hineingestellt. War ja ein verwöhntes Prinzeßchen, dies einzige Töchterchen. Mutter hatte immer ihren Spaß daran gehabt, dem reizenden kleinen Ding die wirksamste Folie zu geben. A so die schönen Möbel waren noch da, aber die oie köpftge Puppenfamilie, die Unmenge der Käfige und sonstigen Behälter für aller ei zärtlich geliebtes Getier, das Lisa außerdeni von früh an als Modelle benutzte, war ausgewandert. An Stelle der Spielschränke iesen an den Wänden lange Borde hin. Tonware in roher Forin, ! oder als fertige Majolika, war hier in bunter Mannig- > ialtiakeit aukaestavelt. Darüber hingen Aeicknunaeir, Entwürfe ln schwarzer Kreide oder farbig getönt. Auch Lisa schien ihrer Neigung treu geblieben zu sein. Sven hatte nicht die Ruhe, die Sachen genauer zu prüfen. Zwischen den raschen Rundblicken horchte er immerfort gespannt hin, ob nicht ein leichter Schritt nahe, ob die Helferin nicht käme, ihn zu holen. Plötzlich wurde er stärker gefesselt. Auf der Schreibtischplatte zwischen eleganten Schreibutensilien, den kostbar gerahmten Bildern der Eltern und seiner eigenen Wenigkeit fiel ihm die un- gerahmte Kabinett-Photographie eines jungen Mannes auf, der war ihm fremd und bekannt zugleich. Wer konnte es fein? Wie kam Lisa zu dem Bild? Sven stand auf und nahm das Bildnis in die Hand. Hm, ein außerordentlich gut aussehender junger Mensch, seines Alters ungefähr. Ernste, doch nicht harte oder eigenwillige Züge, kluge Augen und ein energischer Mund über einem starten viereckigen Kinn Das gab dem Gesicht etwas Wuchtiges—Großzügiges Dies Kinn, kannte er es nicht? Freilich, Batei hatte es ja, dies merkwürdig breite Kinn, wie Sven nic ein anderes gesehen. Die Augen aber, waren das nicht Grete Brabenders Augen? Nicht ganz so keck und lustig wie Mühmchens Schelmenaugen, daß aber auch in diesen dunklen Tiefen ein Humor schlief, der leicht zu wecken war, merkte man gleich. Ergo, der hübsche Mensch konnte nur Gretes Bruder sein, den sie selber sich vermutlich hier im Bilde aufgestellt hatte. Sie mochte an ihm hängen, wie er an Lisa. Er kam nicht dazu, den Gedanken weiter zu verfolgen, denn plötzlich horchte er auf. Draußen nahten schwere schlürfende Schritte. Achtlos ließ er die Photographie aus der Hand gleiten, stürzte zur Tür. Da stand sein Vater auf der Schwelle mit weit geöffneten Armen, und Sven warf sich hinein mit dem schluchzenden Gestammel: „Vater — Vater, vergib mir." „Mein lieber Junge, daß du nur wieder da bist. Saae. du Tollkovf. war ick dir solck ein oag vu avfviuk vor mir ausreitzen mutztest?" Da neigte Sven sich tief und küßte ehrfurchtsvoll Vaters zitternde Hände. „Nein, nein, der beste, der fürsorglichste der Welt. Nur mein ist die Schuld. Aber ich habe gebüßt, Vater. Rein um kam ich vor Heimweh nach meinem lieben Vaterhaus." „Das Wort macht alles gut, mein Junge. Sieh, nun du mir sagst, du bist hier daheim, so weiß ich, ich habe nicht vergebens einen Sohn großgezogen. Mag er sonst sein, wie er will, — mag er werden, was er will, der Mann, der Heimtreue hält, das ist mir der rechte, liebe Sohn." Natürlich währte es nicht lange, so kam auch Mutter herein, so rasch sie ihre alten Füße tragen wollten. Und es gab ein Schelten und Herzen und Aussprechen und Beteuern, und dazwischen rief Mutter immerfort nach Lisa. Aber die war ja nicht da. So mußte „Fräulein Grete", die ohnehin schon Mutters rechte Hand zu sein schien, obschon sie erst wenige Tage im Haus amtierte, freiwillig, weil sie nicht leben konnte, ohne irgend was anzugreifen, also diese nützliche Grete mußte in den Weinkeller, um erlesenen, alten Burgunder heraufzuholen. Es war ja noch nicht Weihnachten, aber ein herzfroher Festtrunk wurde es trotzdem, mit dem man den Heimgekehrten bewillkommnete. Endlich kam auch Lisa. Die fiel dem Bruder mit einem seligen Gott sei Lob und Dank um den Hals. Er wieder sah mit zärtlichem Staunen auf sie: „Lisel, du bist nicht mehr die bleiche Lilie, blühst wahr- baftia wie eine purpurne Königsrose." Nr. 16. Telephon Nr. II. Die Sicherstellung der Volksernährung. Berlin, 4. Febr. Wie die „Landrsztg. f. Neustrelitz" zuverlässig erfährt, sind die Verhandlungen der Bundesregierungen über die Einführung eines Einheitsbrotes für das ganze Reich bereits abgeschlossen. Eine Verfügung des Bundesrals ist zu erwarten. Ausland. Portugal. Portugal will neutral bleiben. Lissabon, 3. Februar. Der Ministerprästdent Castro erklärte tm Senat, die Regierung werde für die Aufrechterhaltung der Neutralität eintreten. Amerika. Eine amerikanische Neutralitätsliga. Washington, 3. Febr. Unter dem Vorsitz des Kongreßmitgliedes Barkholz wurde eine Versammlung der Deutsch» Amerikaner abgehalten, in welcher eine amerikanische Neutralitätsliga gegründet wurde. Die Liga zählt über 5 Millionen Mitglieder deutscher Vereine und Iren. Das Zeel der Liga ist, eine wirkliche amerikanische N u- tralitäi herzustellen, u. a. auch ein Verbot der Ausfuhr von Waffen und Munition zu erreichen. Der Jölkerkrieg. Die Rümpfe im westen. Deutschland und Amerikas Vermittlerrolle. Köln, 3. Febr. Die Kölnische Zeitung erklärt zu den erneuten Meldungen von einer Frieoensvermittlung mit Bezug auf einen Hinweis des Pariser Temps aus Amerika: Es sei möglich, daß diese Friedensvermittlung in England, Frankreich und Rußland, so sehr ste sich auch jetzt spreizen, willkommen sei. Uns Deutschen kann sie es nicht sein, solange die amtlichen Stellen Amerikas bei ihren Worten und Handlungen eine Auffassung des Begriffs „Neutralität" bekunden, der dem schnurstracks entgegen steht, was man bei uns für recht und billig hält. Dies müsse in aller Offenheit ausgesprochen werden. Die heutige Politik Amerikas, das eine Beendigung des Krieges fordere, weil er seinen Handel schädige, und zugleich durch Kriegslieferungen den Krieg ins Unabsehbare verlängere, empfinde das deutsche Volk als eine schreiende Ungerechtigkeit. Solange Amerika diese Haltung nicht ändert, fehle beim deutschen Volk das Vertrauen, daß diese Vermittlung mit Unparteilichkeit geübt würde, die ein solches Amt voraussetzt. Im Uebrigen erklärt die Köln. Ztg. erneut, daß niemand einem Frieden zuflimmen würde, der uns nicht die Gewißheit gäbe, daß Deutschland auf Generationen hinaus vor neuen Ueber- fällen Frankreichs, Rußlands und Englands sicher sei. Drr -rutsche Kronprinz a« die Amerikaner. Esten a. R., 3. Februar. Der Rheinisch-westfälischen Zeitung wird über London gemeldet: Wie die Times berichtet, hat der deutsche Kronprinz folgende Mitteilungen, gezeichnet bei Verdun, 22. Januar, an d:n Genfer Korrespondenten der Affozielät Preß, gesandt: Sie wünschen von mir eine Botschaft an das amerikanische Volk. Da ich Offizier und nicht Diplomat bin, habe ich kein Recht hierzu, aber da Sie darauf Wert legen, will ich Ihnen drei leitende Punkte sagen: I. Jeder Deutsche und jeder Oesterreicher ist völlig sicher, daß wir siegen, und jeder wird seinen letzten Blutstropfen zu diesem Zwecke hecgeben. 2. Alle find überzeugt, daß der Tag kommen wird, da das russische und französtsche Volk erkennt, daß es nur die üblen Geschäfte Englands besorgt. 3. Wir erwarten von Amerika durchaus ehrliche Ziele. Das find meine persönlichen Empfindungen, aber ein gut Teil meiner Landsleute fühlt ebenso. Ermordung vou Deutschen in portugiesisch - Angola. Berlin, 2. Febr. Ueber die blutigen Vorgänge an der Grenze von Deutsch Südwestafcika und Angola, wobei drei Deutsche, ein höherer Bezirksbeamter und zwei Offiziere, auf portugiesischem Gebiete getötet wurden, sind j-tzt Mitteilungen in die deutschen Blätter gelangt. Die Nachrichten stammen vom Oktober 1914. Der Tod der drei Deutschen wird durch eine kurze amtliche Nachricht aus Windhuk nunmehr bestätigt. Ueber die näheren Umstände des Vvkfalles ließ sich jedoch trotz vielfacher vergeblicher Versuche, mit Windhuk darüber Fühlung zu gewinnen, noch nichts ermitteln. Die Bemühungen zur Aufklärung drr Angelegenheit, namentlich zur Feststellung der Schuldfrage, werden fortgesetzt. Mißstände im französischen Hee res wesen. Paris, 2. Febr. In einem Leitartikel der „Humanitö" heißt es, daß es nur möglich sei, zu dem Maximum, der für den Krieg nötigen militärischen Kraft zu gelangen, wenn dir Mißstände im Heere und in der Heercsinten- dantur endlich aufhören würden. In dem Artikel heißt eS weiter: Seltsame Gerüchte laufen um. Man spricht von zu eilig und schlecht gelieferten Ausrüstungsgegenständen, von zahlreichen Schmarotzern in der Intendantur, die auf Kosten des Staates ungeheure Gewinne rinstecken. Man sagt, daß militärische Beamte aus politischer oder persönlicher Gefälligkeit Miliiärprrsonen aus dem Frontdienst in die Depots bringen, von unzähligen Klagen über den Sanitätsdienst gar nicht zu reden. Wenn allen diesen Mißständen nicht abgeholfen wird, dann haben wir, und wenn lauter Genies unser Heer führen würden, nichts zu hoffen. Der Landbote * SinSheimer Zeitung. D i r deutsche Ueberlegenheit. Genf, 3. Februar. Anläßlich des neuerlichen Fortschrittes der Deutschen bei Bagatelle und auf anderen wichtigen Punkten des Argonnenwalses erkennt die Fach- kritik abermals dir offenkundige U-berlcgenheit der deutschen Minenkriegstechnik an. Das „ewige Verleumden". Genf, 2. Febr. Die „HumanitS" wirft dem Marineminister Augagneuc vor und schreibt: Gestern kam die flammende Entrüstungsnote wegen des Unwesens der deutschen Tauchboote, worin sich der Feind außerhalb aller Menschenrechte st lle und es ärger als Piraten treibe. Heute widerruft Augagneur die Meldung und gibt zu, daß die Deutschen korrekt und human handelten. Man sei des ewigen Verleumdens schon müde. Falls das Volk betrogen wird, sei die offizielle Nachrichtenstelle schuld. Die englischen Trnppenverschiffungen nach Frankreich. Brüstel, 3. Feor. Nach Nachrichten aus Le Havre hat die englische Truppenverschiffung dorthin am 15. Januar begonnen und dauert ununterbrochen fort. Die bisherigen Angaben, die von Hunderttausenden sprachen, sind jedoch zweifellos übertrieben. Die englischen Transportsch ffe kommen alle von Portsmouth. Eine förmliche Sperrung des Hafens von Le Havre ist wegen dieser Truppensendungen nicht beabsichtigt. Aber jeder kommerzielle Hafenverkehr stockt, weil alle Bassins voll englischer Transportschiffe find. Die Lebensmittelteuerung in England. London, 3. Fchr. Das Organ der Arbeiterpartei kündigt an, daß am 13. Februar in 44 Großstädten Kundgebungen gegen die Teuerung stallfinden werden. Kampf bis zum äußersten. Mailand, 3. Febr. Churchill erklärte dem Londoner Korrespondent des Matin. W.rEngländer werden Deutschland bis zum äußersten bekämpfen, auch wenn Rußland und Frankreich sich zurückzehen sollten. Der Schiffsverkehr in der Irische« See lahmgelegt. Amsterdam, 3. Febr. Nachdem wiederhol: versichert wurde, daß der englische Schiffsverkehr durch die Unlersee - Aktion im Kanal gar nicht leide und die Abfahrten der Schaffe keinerlei Veränderung erfahren würden, kam gestern abend die Nachricht, daß eine Frachtlinie es vorläufig vorziehe, den Dienst einzusteslen. Auch in Dublin haben verschiedene Sch'ffihrtsgeselllchaften ihre Abfahrten eingestellt. In Belfast sind starke Vorsichtsmaßregeln ergriffen worden. Neun Kanalpaffagierdampfer und 14 Frachtdampfer wagen es nicht, den Hafen zu verlassen. Ein späteres Telegramm aus Dublin b-sagt, daß auch der Dampfer der London und Northwestern Companie aus Dublin nicht abgefahren sei. Das bedeutet in kurzen Worten ausgedrückt, daß der Schiffsverkehr in der Irischen See so gut wie lahmgelegt ist. Rotterdam, 3. Febr. In Dover herrschte am Montag Abend eine panikartige Verwirrung wegen aufgetauchter Gerüchte, daß außerhalb des Hafens deutsche Unterseeboote sich zeigten. Die „kräftigsten Maßregeln" der englische» Admiralität. Berlin, 3. Febr. (WTB) Aus sicherer Quelle wird folgender geheimzuhaltrnder Befehl der englischen Admiralität bekannt: „Wegen Auftretens deutscher Unterseeboote im englischen und dem Irischen Kanal sollen sofort alle englischen Handelsschiffe neutrale Flaggen hissen und alle Abzeichen wie Reedereizeichen, Namen usw. verdecken. Hausflaqgen find nicht zu führen. Dieser Befehl ist geheimzuhaltrn. England als Schützer des Völkerrechts und der neutralen Staaten — das war die Pose, mit der sich England in den Weltkrieg einführte. Aber Stück um Glück wird ihm die Maske vom G. ficht gerissen und — England als bewußt das Völkerrecht brechende und die Rechte der Neutralen mißbrauchende Nation enthüllt sich den Äugen der Welt. Die Neutralen haben schon oft während dieses Krieges erkennen müss n, daß England sich um ihre Interessen nicht im geringsten kümmert, wo die seinen auch nur leise berührt werden. England hat die ungeheure Dreistigkeit, unter neutraler Flagge zu fahren; vielleicht sollen so auch die Truppentransporte verheimlicht werden. Mehr noch, allen englischen Handelsschiffen wird empfohlen, unter neutraler, d. h. falscher Flagge zu fahren, um so den Angriffen der deutschen Unserseeboote zu entgehen. Daß England diesen ganzen Krieg mit dem ausgesprochenen Zweck führt, Deutschland auszuhungern, ist nach seiner Meinung nur recht. Sobald aber Deutschland Vergeltung übt und Englands Handel bedroht, scheut England nicht vor den ärgsten Rechlswidrigkeiten, vor dem Mißbrauch fremder Flaggen zurück. Natürlich geheim. Aber Deutsch ■ land hat durch diese sauberen Pläne einen Strich gemacht, indem es die Neutralen unterrichtete. Denen werden nun hoffentlich die Augen darüber aufgehen, wessen England auch ihnen gegenüber fähig ist. Wir sind auf das Echo aus den neutralen Ländern und — aus England gespannt. Englands Aushungerungspolitik. Kopenhagen, 3. Febr. Die britische Regierung zeigte den neutralen Staaten an, daß Korn- und Mehlfrachtrn nach allen neutralen Häfen hinfort als unbedingte Kriegskonterbande behandelt werden. Das in Frankreich verbotene Friedensgrbet. Zürich, 3. Febr. Der „Neuen Zür. Ztg." zufolge macht die von der französtjchen Regierung verfügte Beschlagnahme der Drucksachen, welche das von dem Papst angeordnete Friedensgebet enthalten, in klerikalen Kreisen Samstag. 6. Februar 1915. Italiens außerordentlichen Eindruck. Die katholische Mailänder „Jtalia" bezeichnet ste als eine schwerwiegende Maßregel von außerordentlicher Tragweite. Eine Meiste schöner Erfolge. Er. Hauptquartier, 4. Febr., vormittaqs. (Amtlich). Auf der Front zwischen der Nordsee und Reims fanden nur Artillerirkämpfe statt. Erneute französische Angriste bei Perth-s wurden unter Verlusten für den Feind abgewieseu. Nördlich und nordwestlich von Massiges nordw-stlich von St. Menehould griffen unsere Truppen gestern an. Sie stieße» im Sturm über drei hiutereiuaudertiegeude feindliche Grabeuliuien und setzten sich in der französischen Hauptstellung in einer Breite vou 2 Kilometer fest. Sämtliche Gegen- angriffe der Franzosen, die auch nachts fortgesrtzt wurden, siid abgeschlagen worden. Wir nahmen 7 Offiziere und 601 Manu grfaugeu, eroberten 9 Maschinengewehre, 9 Geschütze kleineren Kalibers und viel Kriegsmaterial. Sonst ist nur erwähnenswert, daß in den mittleren Vogesen das erste Gefecht riuer Schuerschuhabteilung gegen französtsche Jäger erfolgreich für uns verlief. In Ostpreußen wurden schwache ruffische Angriffe gegen unsere Stellung südlich der Memel abgewieseu. In Polen nö.blich der Weichsel fanden im Anschluß an die gemeldeten Kavalleriekämpfe Plänkeleien kleinerer gemischter Trupp mableilungen statt. An der Bzura südlich von Sochaczew brach eiu russischer Nachtangriff unter starken Verlusten des Feindes zusammen. Unser Angriff östlich von Boblimow machte trotz heftiger Gegenstöße des Feindes Fortschritte. Die Zahl der Gefangenen erhöht sich. In den Karpathen kämpften seit einigen Tagen deutsche Kräfte Schulter an Schulter der österreichisch-ungarischen Armeen. Die Verbündeten haben in dem schwierigen und verschneiten GebirgSgelände eine Keihe schöner Erfolge erzielt. Großbritannien unter Blockade. Erklärung der englischen Gewäffer als kriegsgrbiet. Berlin, 4. Febr. (WTB.) Amtl. Der Rcichsanzeiger meldet im amtlichen Teile folgende Bekanntmachung: 1. Die Gewässer rings Großbritanniens und Irlands einschließlich des gesamten englischen Kanals werden hiermit als Lriegsgebiet erklärt. Vom 18. Februar 1915 an wird jedes in diesem Kriegsgebiet angetroffene Kauffahrteischiff zerstört werden, ohne daß es immer möglich sein wird, die dabei der Besatzung und den Passagieren drohenden Gefahren abzuwrnden. 2. Auch neutrale Schiffe laufen in dem Kriegsgebiet Gefahr, daß es angesichts des von der britischen Regierung am 31. Januar angeordnetrn Mißbrauchs neutraler Flaggen und der Zufälligkeiten des Seekrieges nicht mehr vermieden werden kann, daß die auf feindliche Schiffe berechneten Angriffe auch neutrale Schiffe treffen. 3. Die Schiffahrt nördlich um die Shetlandsinseln und in dem östlichen Gebiete der Nordsee in einem Streifen von mindestens 30 Seemeilen Breite entlang der englischniederländischen Küste ist nicht gefährlich. Berlin, den 4. Februar 1915. Der Chef des Admiralstabs: von Pohl. Deutschland macht Ernst mit dem Kriege gegen England. Nachdem aus absolut sicherer Quelle der kaum glaubliche geheime Befehl der englischen Admiralität bekannt worden ist, die englischen Handelsschiffe sollten neutrale Flaggen hissen, mußte mau aunehmen, daß Deutschland einen kräftigen Gegenschlag führen werde, zumal in dem englischen Befehl das Eingeständnis der eigenen Schwäche lag, mit der gewaltigen englischen Flotte den britischen Handel und die britischen Küsten zu schützen. Der Gegenschlag ist wahrlich kräftig genug: nichts mehr und nichts weniger als die Erklärung aller britischen Gewässer als Kriegsgebiet, das heißt — wenn fauch nicht formell völkerrechtlich, so doch in der Wirkung — die Blockade der gesamten englischen Küste I * In Deutschland, wo jedermann weiß, daß England gegen uns den Vernichtungskrieg führt, begrüßt man diesen Entschluß mit größter Befriedigung als vollauf gerechtfertigt; im Ausland — besonders in England — wird seine Kühnheit Erstaunen erregen. Mit dem 18. Februar beginnt im Krieg gegen England ein neuer, der entscheidende Abschnitt. Wir erwarten ihn mit Zuverstcht. Die Rümpfe im Osten. Die durchbrochene Kuffeufrout. Berlin, 3. Febr. Verschiedene Maßnahmen und Besprechungen in der russischen Presse sind offenbar darauf berechnet, das Publikum zu beschwichtigen, dessen Miß- stimmung nach verschiedenen Anzeichen zu urteilen, in stetiger Zunahme begriffen ist, gleichzeitig soll aber, wohl auf gewisse Veröffentlichungen über die Kriegslage, vorberei.et werden. Die Nowoje Wremja führt aus: Bon einem Rückzug der Verbündeten sei trotz der heldenmütigen Leistungen der russischen Truppen keine Rede. Im Gegenteil kompensierten die fortwährenden Verstärkungen, die die Deutschen erhielten, die Operationen der Russen. Wenn auch die deutsche Offensive im allgemeinen an der gewaltigen chinesischen Mauer fich gebrochen (?) habe, so sei es idoch den Deutschen im einzelnen gelungen, die Reihen der Russen auf dem Wege nach Warschau stellenweise zu durchbrechen. Rr. 16. Telephon Nr. 11. Der Landbote * Srnsheimer Zeitung. Samstag, 6. Februar 1916. Schwierige Lage der Russen in Galizien. Wien, 3- Febr. Nrch Mitteilungen von unterrichteter Seite beginnen sich die Folgen des Zurückwerfens der Russen in den östlichen Ka'pathen bereits an der west gali zischen Front bemerkbar zu machen. Das Unter bleiben jeden aktiven Vorgehens der Rufs n gegen Przemysl seit Tagen ist aus dem Bewußtsein der eigenen Schwäche und wegen der Truppenverschiebungen zu erklären. Noch «ehr als das passive Verhalten bei P.zrmysl zeigen die Veiöffentlichungen der rusiischen Presse, die die Bevölkerung in höherem Aufträge auf die Räumung großer Teile Galiziens vorbereiten. Der deutsche Tagesbericht. Er. Hauptquartier, 3 Febr. (Amtlich.) Französisch' Angriffe geg.n unsere Stellung von Perthes wurden ab- gewiesen. Auf der übrigen Front fanden nur Arullerie- kämpfe statt. Von der ostpreußischen Grenze nichts Neues. Zn Polen nördl ch der W ichiel haben die Kavaüertrkämpfe mit dem Zurückwerfen -er Bussen geendet. Süsnch der Weichsel sühne un>er Angriff östlich Bolimow zur Eioverung des Dorfes Humin; um Wola Szydlowiecka wird noch gekämpft. Seit dem 1. Februar sind hier über 4ÜÜÜ Gefangene gemacht und tz Maschinengewehre erbeutet worden. Russische Angriffe gegen unsere Stellungen an der Bzura wurden adgewiesen. Nach der heutigen Meldung unseres Generalstabes hat die Offensive der Russen nördlich der Wichsel, die entlastend auf die Fionr südlich der Weichsel wirken sollte, mit einem vollen Mißerfolg für den Feind geendet. Die Russen find zurückgeworfen worden, ihre Kavallerie hat wieder einmal versagt. Die Kämpfe haben bei Lipno und Sierpe stattgefunden. Lipno bildet den westlichsten Punkt unserer Verteidigungslinie, etwa 30 Km. östlich des Eintritts der Weichsel in deutsches Gebiet. Sierpe liegt 35 Km. östlich von L'pno. Das Zurückwerfen der an- stürmenden Kavalleriemassen hat darum seine besondere Bedeutung, weil vor einigen Tagen ausposaunt wurde, es fei eine neue ruffische Offensive im Gange, von so gigantischem Umfang, daß man sich ihr Gelingen kaum vorstellen könne, wie ein russisches Blatt phantastlsch und lächerlich schrieb. Bei dieser gigantischen Off nstoe sollten vor allem ungeheure Kavalleriemassen in Aktion treten. Der Wert der russischen Kavallerie ist in den letzten Tagen wieder einmal klar erwiesen worden, ihr Ansturm ist an den deutschen Ve> teidigungslinien zerschellt. Südlich der Weichsel schreitet der deutsche Angriff zäh und stetig fort. Gs sind in diesen Kämpfen in drei Tagen mehr als 4000 Gefangene gemacht worden. Auch das beweist, wie nachhaltig die deutsche Offensive gegen Warschau vorwärtsschreitet, trotzdem die Meldungen des russischen Generalstabes unsere Feinde in den Kämpfen vor Warschau andauernd siegen lassen. Türkische Erfolge im Kaukasus «ud am Schatt El Ärab. Koustautivoprl, 3. Febr. Aus dem großen Hauptquartier wird gemeldet: Oertlich beschränkte Zusammenstöße der letzten Tage auf der kaukasischen Front hatten einen für unsere Truppen erfolgreichen Ausgang. Eine feindliche Abteilung, welche unsere Truppen bei Art- win angegriffen hatte, wurde mit schweren Verlusten zu- rückgeschlagen und ließ, als sie verfolgt wurde, viel Kriegs- -material in unseren Händen. Die Mückeroberung der Karpathen. Wien, 3. Febr. Amtlich wird verlautbart: 3. Februar Mittags. Ja den Ost Beskiden wurden neue sehr heftige Angriffe, die auch nachts andauerten, wieder unter schweren Verlusten der Ru'ken zurückgeichlagen. — Die Kämpfe im mittleren Wrldaebirge nehmen einen günstigen Verlauf Dir verbündeten Truppen, die gestern'die vom Feinde hrrtnäck r verteidigten Höhenst llungen eroberten, machten 1000 Gefangene und erbeuteten mehrere Maschinengewehre. In Polen und Westgalizien ist die Situation unverändert; es herrschte gößtenteils Ruhe. Ersatz „ßmden" in türkischem Käsen in Sicherheit. Berlin, 4. F br. (WTS. amtlich.) Ueber S. M. Schiff „Ay sha" geht die Nachricht ein, daß der Komman dant Kapiiänleutnaat v. Mmcke mit dem Landungskorps S. M. Schiff „Emden" in der Nähe von Hodeida (iüd- w-stl'che Küste von Arabien) eillgelroffen und von den türkischen Truppen mit Begeisterung empfangen worden ist. Nachdem die Fahrt durch die Siratze von Perim un bemerkt von den englischen und französischen B-wachungs- streiikräften gelunaen war, vollzog sich die Bandung an 'der Küste ungestört in Sicht eines f.anzöstschen Küsten- panzer kreuzeis. Aus Stadt und Land. XV Sinsheim, 4. Februar. Von jetzt ab gelten als Einzahlungskursc für Postanweisungen nach den Nie derlanden 100 fl. — 187 Mk., nach Dänemark, Norwegen und Schweden 100 Kr. — 116 Mk. SioSheim, 4. Febr. Beratungsstelle für invalide Krieger. Eine große Dankesschuld hat das deutsche Volk bei unseren tapferen Kriegern abzutragen, die jetzt das Vaterland verteidigen und ihr Leben dafür einletzen. Wer gesund und unbeschädigt aus dem Feldzuge hermkehrt, wird schließlich in seinem früheren Beruf wieder Arbeit und Verdienst finden. Ernster ist aber die Frage, was mit den invaliden Kriegern geschehen soll. Die Kriegsinvalidenrente wird nur in den seltensten Fällen für die Bestreitung des Lebensunterhaltes ausreichen. Hier mutz beizeiten vorgebeugt werden, damit die Verteidiger des Vaterlandes nicht wieder auf die öffmtliche Wohltätigkeit angewiesen stad. Der Deutschnationale Handlungs- gehilfenverband hat deshalb seine Ortsgruppen aufgcfordert, auf die Errichtung von Berufsberatungsstellen für invalide Klüger hinzuwirken und sachverständige Mitarbeiter anzubieten. Aufgabe dieser Beratungsstellen muß es sein, den Kriegsinoaliden Rat und Hilfe zu gewähren, damit sie eine ihren Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechende Beschäftigung erhalten,, wenn es nicht gelingt, sie wieder bei ihrem früheren Arbeitgeber oder in ihrem früheren Berufe unterzubringen. D SiuSheim, 5. Febr. Seit dem letzten Wochenberichte sind f-rner auf dem Felde der Ehre gestorben und zwar sind gefallen: Leutn. d. Res. Wilh. Weigel, Hauptl. in Michelfeld, Ritter des Eisernen Kreuze«; KriegSfreiw. Albert Schmitt Untergimpern, Erf-Res. Gustav KjrauS Rappenau, Res. Ludwig Mayer Neidenstein, Landwehrm. Hermann B ä h r MeckeSheim, KriegSfreiw. Kaufmann Eugen H a s s i n g e r Eppingen; an seinen erhaltenen Wunden gestorben ist der KriegSfreiw. Karl Ritter, zuletzt Unterlehrer in Sulzfeld. — Schwer verwundet: Ers.- Res. Mnrtin Egen lauf Zuzenhausen, KriegSsrw. Friedr. Fellhauer Rappenau. — Als verwundet sind verzeichnet: Musk. Friedr. D-llig Rappenau, MuSk. Ludwig Kolb Babstadt (im Lazarett), Musk. Friedrich Stadelbauer Mrchelfeld, Musk. Friedrich Hofmann Neckarbischofsheim, Musk. Karl Föhn er Epfenbach (im Lazarett), Musk. Wilh. Reinmuth Weilerhof, MuSk. Wilh. Grüner Jttlingen (sämtl. bisher vermißt); Gren. Joses Rieser Waibstadt (durch Unfall verletzt), Musk. August Köhler I. Eschelbach, Mark. Friedrich Egenlauf Tairnbach, Musk. Theodor Filsinger Tairnbach, Murk. Leo Sommer Horrenberg. — Leicht verwundet: Res. Joh. Burkhard t Waldangelloch (wied-r bei der Truppe). Gl Ncckarb'schofsheim, 3. F-br. Hauptmann Paul Schmltthenner — geborner Neckarbischossheimer — aus Heidelberg, Adjutant der 41. Ecsatzbrigade, hat das Eiserne Kreuz 1. Klaffe erhalten. -ü Bom Lande, 4. Febr. Landwirte pflanzt Früh-kartoffeln. Es muß damit gerechnet werden, daß die Zufuhr von Fiühkartoff In aus dem Auslande in diesem Jahre größtenieils unterbunden ist. Deshalb ist es laut „D. Obstvauzlq." erforderlich, bei Zeiten dafür zu sorgen, größere Mengen Frühkartoffeln als bisher zu pflanzen. Hierfür kommen insbesondere wärmere Lagen sowie leichtere, schnell treibende Böden in Betracht. Auch sollen die Knollen möglichst vorgetrieben und zeitig gelegt werden. Die Au-wähl der Sorten scheint weniger wichtig; zu nennen sind Paulsens Juli, Rhein. Pflückmölle, Perle von Erfurt usw. Es können aber auch spätere Sorten durch Verkeimen und zeitiges Auslegen zum Ersatz der eigentlichen Frühkartoffeln herangezogen werden. Zur Düngung ist möglichst Stallmist zu verwenden, außerdem empfiehlt es stch, im Winter pro Morgen 1—2 Zentner 40prozenliges Kalisalz zu geben und kurz vor oder beim Legen der Knollen etwa 2 Zentner Ammoniak Superphosphat 9 : 9. x Aus Bade«, 4. Febr. Verbot der Verwendung von Getreide zum Branntweinbrennen. Nach der Verordnung des Bundesrats vom 25. Jan. 1915 über die Regelung des Verkehrs mit Brotgetreide und Mehl find olle Vorräte von Brotgetreide mit dem Beginn des 1. Februar beschlagnahmt. Das beschlagnahmte Getreide darf, soweit es stch in der Hand eines Betriebsunternehmers oder Verbrauchers befindet, nur zur Ernährung der Angehörigen und seines Gesindes, sowie zur Frühjahrsbestellung verwendet werden. Z im Branntweinbrennen darf Brotgetreide (Weizen, Dinkel, Spelz, Roggen) nicht verwendet werden. Die Steuerhebestellen find angewiesen, Anmeldungen, die stch auf das Abbrennen von Getreide vom 1. Februar an beziehen, nicht mehr entgegenzunehmen. Soweit solche Anmeldungen aufgrund von § 278 (2) der Brennereiordnung schon vor dem 1. Februar eingereicht worden find, gelten ste als von diesem Tag an außer Kraft gesetzt. Doch kann G treide, das am 1. Februar schon eingemaischt war, ausnahmsweise noch verarbeitet werden, vorausgesetzt, daß die Einmaischung erfolgt ist, bevor der Brenner von dem Verbot Kenntnis erhalten hatte. Unter das Verbot der Verwendung von Brotgetreide zu anderen als den oben erwähnten Zwecken fällt auch die Bereitung von Malz, wenn dazu Weizen, Dinkel, Spelz oder Roggen verwendet wird. de. Hriligruzrll, 3. Febr. Während das 8jährige Töchterchen des Zgarrenmachers Joseph Eichhorn Feuer anmachen wollte, ergriff die Flamme einer Kerze, die hinter dem Rücken des Kindes brannte, die Kleider desselben. Ehe Nachbarn, die durch die an den Fenstervorhängen emporzüngelnden Flammen auf das Unglück aufmerksam wurden, zu H Ife eilen konnten, war das Kind am ganzen Kö-per entsetzlich verbrannt. Die Kleine starb bald darauf. Evangelischer Gottesdienst. Sonntag, 7. Februar 1915. (Sexagesimse) VzlO Uhr Predigt: Stadtpfarrer Eisen. 1 h 11 Uhr Kindergottesdiensi. 1 Uhr Christenlehre: Stadtpfarrer Eisen. mm 11111 Kleider-Sloffe für Konfirmation und Kommunion Schwarze Kleiderstoffe reinwollen Cheviot, Cröpe, Cachemire, Satin, Serge, Batiste, Mohair und Kammgarnstoffe Me«, 1.10.1.40,1.SO, 2.20, 2.00, 3.20 2-, Mitei in miss« Wnckkleiitr- aal Siittai-Stofa tatisti Voile and Hall: Schwarze Kleiderstoffe Seidenstoffe und Samte Creme Kleiderstoffe ■ reinwollen Cheviot, Serge, Cachemire, Batiste, kleingemusterte halbseidene Stoffe und Alpacca Meter 1.10, 1.40, 1.00, 2.00, 2.40 und höher Kleiderstoffe für Mädchen in großer Auswahl Kleiderstoffe für Knaben einfarbig und gemustert Mädchen-Hemden, Stickerei- und Spltzen-Unter- meliert, blau und schwarz große Auswahl und in jeder Preislage rocke, Pique- nnd Croise-Unterröcke, Korsetts Taschentücher, Knaben- nnd Mädchen-Schirme in besonders haltbaren Qualitäten M. SCHNEIDER Rabattmarken! 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Es wird wiederholt daraus aufmerksam gemacht, daß der staatlich an- gkstellte Bezirksbaukontroll'ur Huber in Sinsheim zur Besprechung von baupolizeilichen und bautechnischen Fragen und zur Beratung in Bauangelegenheiten jeden Samstag vormittag von 9 bis 11 Uhr im Amthause Sprechstunden abhält. Die Auskunsterlcilung ist gebührenfrei. Sinsheim, 2. Februar 1915 Großh. Bezirksamt. In der Stallung der Landwirt Georg Frick Witwe in Heidelberg-Neuen- heim Ladenburgerstraße 35 ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Sinsheim, 31. Januar 1915. Großh. Bezirksamt. Das stellvertretende General-Kommando des XIV. Armeekorps hat das Verbot der Veräußerung von wollenen Decken wieder aufgehoben. Sinsheim, den 4 F bruar 1915.t Großh. Bezirksamt. _ Holzverstetgeruug des Forstamts Odenheim Freitag, den 12 . Februar d. I., vormittags 1 /a 10 Uhr im Gasthaus zum Engel in Odenheim. Aus Domänenwald Distr. I Waschloch- Burgholz Abietlungen 4 und 6 (Voizngrr Forstwart Keßler Tiesen- bach), aus Distrikt II. Großer Walo Abteilungen 6, 13 und 15 (Borzeiger: Foistwarte Erlewein Etchelberg und Hosfmann Waldangelloch): Nutzholz: 6 Ster eichene N-tzscheittr. Brennholz: 143 Ster buchene, 83 eichene, 19 gemischte und 2 Ster Nadelholz Scheiter und Rollen. 34 Ster buchene, 88 eichene, 97 gemischte, 2 Sier Nadelholz Prügel und 4 Ster Stockholz. .3350 buchene, 4150 eichene, 10075 gemischte Wellen und 8 Lose Schlagraum. Jeden Samstag bringe ich in meiner Stallung in Heilbronn Prima Milch- und Liiuserschweine zum Verkauf. Albert Lckert, Hejlbroun-Köckingen, Telef. 1226. Gut!»~ ” ' ui:. Im Jahre 1821 eröffnet. Der Ueberschuß des Geschäftsjahres 1914 beträgt für die Feuerversicherung: 72 Prozent der eingezahlten Prämien, für die Efnbruchdiebstahl-Versicherung gemäß der niedrigeren Einzahlung ein Drittel des vorstehenden Satzes, 24 Prozent. Der Ueberschuß wird auf die nächste Prämie angerechnet, in den im § 11 Abs. 2 der Banksatzung bezeichneten Fällen bar ausbezahlt. Auskunft erteilen bereitwilligst die Unterzeichneten Agenturen: Sinsheim, Georg Eiermann, Efm. Eichtersheim, Peter Waibel, Ratschr. Eppingen, Heinrich Schmid, Spark.-Kontroll. Neckarbischofsheim, Oskar Fränznick, Kfm. [rast Gooss, Telefon 3633 Kreuntrasee 26 Grossen Lager i> Holz- und Polster möbeln, Lieferung ganzer Ausstattungen u. einzelner Stucke. Linoleum: Stückware, abgepasste Teppiche und Läufer in allen Preislagen für ganze Bauten und einzelne Zimmer; ganz besonders vorteilhafte Partien. v Sofa 2 guterhaltene zu verkaufen bei C A. Gmeliu, Sattlermeister SiuSheim, gegenüber dem Rathaus. r Für die Feldpost- Pfundwoche empfehle ich als bes. praktische und unentbehrliche Gabe TncbiDltmpeB v. Hk. 1.25 n Erjatzbatterien .. -.50 .. Ersatzbirnen „ „ -.50 „ .. --25 .. .. -35 .. Wärmeöfcben „ 1.50 „ Kochapparate „ 2- .. 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