Mdische GewerbeMung. Krgan der Hroßherzogl. «Landes-Heweröetzalle und der Aadischen chewerbevereine. Redigirt von Hoftath Prof. vr. H. Meidinger. Wöchentlich einmal. Jahrespreis 8 Mark. Anzeigen 25 Pfg. die halbe Petitzeile. 29. Band. Nr. 50. Karlsruhe. 12. Dezember 1896. Inhalt: S. 609 bis 620. Gewerbevereins-Mittheilungen (Gewerbe- und Industriellerem in Mannheim; Gewerbeverein Freiburg i. B.). — Die Entwickelung der Großindustrie des Großherzogthums Baden während der Regierungszeit Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs Friedrich. XII. — Ueber Punsch. — Ofenrohrzerstörung bei Anthracithbrand. — Tod in Folge Alkoholvergiftung — kein Betriebsunfall. — Besuch der Landss-Gewerbe- halle im Monat November. — Literarische Besprechungen. — Anzeigen. Gewerbevereins-Mittheilungen. Gewerbe- und Jndustrieverein in Mannheim. Im Laufe dieses Winters werden Vorträge über nachstehende Themata gehalten: 1. Der Handwerker als Kaufmann vom Vereinssekretär. 2. Der Werth und die Bedeutung von dauernden Gewerbeausstellungen unter Zugrundelegung der Erfahrungen bei der Leipziger dauernden Gewerbeausstellung von Otto Sack-Leipzig. 3. Neues auf dem Gebiete der Beleuchtung von dem zweiten Beamten der Großh. Landesgewerbehalle, Ingenieur Mattenklott-Karlsruhe. 4. Zunft- und Lehrlingswesen im Mittel- alter von Gewerbelehrer Henninger-Mannheim. 5. Die Organisation des Gewerbes von Maler Irmer-Mannheim. 6. Maschinenarbeit im Kleingewerbe von Ingenieur O. Waltz-Mannheim. Zu diesen Vorträgen werden jeweils auch die hier bestehenden Innungen und Meistervereinigungen eingeladen. Die Berichte über deren Thätigkeit werden zum erstenmal im diesjährigen Jahresbericht des Vereins Aufnahme finden. Im Laufe des Monats Januar k. I. wird ein Uebungskursus in der einfachen Buchführung und im Kostenberechnen für Gewerbetreibende abgehalten. An Ostern 1897 findet auch wieder eine Ausstellung von Lehrlingsarbeiten statt, zu welcher jetzt schon Anmeldungen auf dem Vereinsbureau entgegengenommen werden. kl. Gewerbeverein Freiburg i. B. Die statutengemäße Generalversammlung des Gewerbevereins fand dieses Jahr am 4. Dezember statt und hatte zur Tagesordnung: Jahres- und Rechenschaftsbericht pro 1896, Voranschlag 1897 und Ergänzungswahlen. Laut Jahres- 610 bericht war die Thätigkeit des Vereins eine sehr umfangreiche im verflossenen Geschäftsjahre; hervorzuheben sind insbesondere die Vorträge des Professors vr. Schellenberg über: „DieAussichten eines Elektrizitätswerkes in Freiburg" und des Stadtraths Ficke über die sozialen, wirth- schaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Nordamerika und Mexiko. Ferner der Besuch der Ausstellungen in Berlin, Nürnberg und Mainz durch Vereinsmitglieder mit Unterstützung aus Vereinsmitteln, die Abhaltung der Landesausstellung von Lehrlingsarbeiten in Freiburg, die Betheiligung des Vereins an der Feier des 70jährigen Geburtsfestes Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs. Der Gesetzentwurf über Organisation des Handwerks wurde im Verein eingehend besprochen und schriftliches Gutachten an Großherzogliches Ministerium erstattet. Abgehalten wurden zehn Vorstandssitzungen, drei Vorträge, eine Vereinsversammlung, eine Generalversammlung, drei Gauausschußsitzungen, ein Gautag. Delegirte vertraten den Verein bei den Sitzungen des Landesausschusses in Offenburg und Karlsruhe und bei der Hauptversammlung des Verbandes deutscher Gewerbevereine in Stuttgart. Bei der Neuwahl der statutengemäß ausscheidenden Vorstandsmitglieder wurden alle wiedergewählt mit Ausnahme des Vorsitzenden, Bürgermeister vr. Thoma, der eine Wiederwahl auf's bestimmteste ablehnte. Die Gründe dieser Ablehnung liegen in den fortwährend sich mehrenden dienstlichen Geschäften, die ihm keine Zeit mehr übrig lassen zur Besorgung der Vorstandsgeschäfte im Gewerbeverein, umsomehr da diese auch von Jahr zu Jahr sich mehren. Die Generalversammlung genehmigte einstimmig den Beschluß des Vorstandes, die Wahl des Vorsitzenden bis zum Frühjahr zu verschieben. Es soll bis zu diesem Zeitpunkt der stellvertretende Vorsitzende, Universitätsinstrumentenmacher F. L. Fischer, die Leitung des Vereins übernehmen. Stadtrath Ficke drückt sein Bedauern aus, daß Herr Bürgermeister vr. Thoma, der lange Jahre mit Umsicht und Geschick den Verein geleitet habe, nicht mehr zu bewegen sei, eine Wahl anzunehmen. Die Gründe für die Ablehnung müsse er auch als zutreffend anerkennen. Er spricht namens des Vereins Herrn vr. Thoma für seine bisher dem Verein geleisteten großen Dienste den Dank aus und besonders auch dafür, daß er sich bereit erklärt hat, auch in Zukunft dem Verein so viel wie möglich seine Kraft zu widmen. Einestheils um die Verdienste um den Verein zu ehren, andererseits aber auch um sich die bewährte Kraft auch für späterhin zu sichern, ernannte der Verein Herrn Bürgermeister vr. Thoma zum Ehrenmitgliede mit Sitz und Stimme im Vorstand. 611 Die Entwickelung -er Großindustrie desZ Großherzogthums Baden wahrend -er Regierungszeit Zr. Ä. Hoheit -es Großherzogs Friedrich XII. Lederindustrie. In einem Land, das reich an Waldungen aller Art ist, sind die natürlichen Bedingungen zum Gerben der Häute, zur Lederfabrikation, gegeben. So sehen wir denn schon frühzeitig zahlreiche Gerbereien über das Land verbreitet — aber fast nur in Kleinbetrieb. Die Statistik von 1861 gibt an 429 Meister (Gerber) mit 504 Gehilfen, was in ihrer Summe der Zahl der in der Industrie sachlich thätigen Personen entsprechen mag. Vor 1836 gab es blos 2 Fabriken, im Jahre 1847 waren 6 vorhanden mit 108 Arbeitern, deren Zahl sich bis 1853 auf 224 steigerte, im Jahre 1861 werden 5 Fabriken von gefärbtem und lackirtem Leder angeführt mit 511 Arbeitern. Seitdem ist die Großindustrie ganz erheblich vorgeschritten. Es sind jetzt vorhanden an Betrieben, welche mit motorischer Kraft arbeiten: Arbeiter zwischen Gerbereien Arbeiterzahl 1 bis 7 .... 60 144 8 bis 28 .... 15 250 50 bis 90 ... . 5 316 115 bis 208 .... 3 439 Darüber .... . 1 _ 1255 84 2404 Die kleinen Betriebe treten gegen die großen in ihrer wirthschaft- lichen Gesammtbedeutung zurück; es ist hier, wie in anderen Industrien, die Tendenz zur Konzentrirung des Geschäftes in wenigen Etablissements. Die Zahl der sonst noch vorhandenen kleineren Gerbereien ohne Betriebskraft hat sich ohne Zweifel erheblich vermindert, eine Angabe darüber liegt nicht vor; in's Gewicht können sie nicht mehr fallen. In der Hauptsache wird lohgares Leder von Kalbs-" und Rindshäuten für Ober- und Sohlleder gefertigt; daneben jedoch auch Glaceleder und Safian in nicht unbedeutendem Umfange. Die hervorragendste Fabrik für lohgares Leder (Kalbleder, lackirt, chagrinirt, satinirt, gewichst, braun und farbig) befindet sich in Weinheim (1255^Arbeiter); die Fabrik wurde 1848 gegründet, sie ist das zweitgrößte derartige , Geschäft in Deutschland; die Firma besitzt auch noch eine Gerberei in)Schönau bei Heidelberg (208 Arbeiter). Die nächst größte Fabrik ist in Heidelberg (1 Firma mit 2 Gerbereien von zusammen 90 Arb.), dann Endingen (70 Arb.), Weinheim (50 Arb.), Emmendingen (28 Arb.), Heidelberg, 612 Oberkarch und Offenburg mit je 22 Arb., Ziegelhausen (19 Arb.), Kippenheim (17 Arb.), Lahr (14 Arb.), Bühl (9 Arb.), Weinheim (8 Arb.). Glacelederfabriken sind 4 vorhanden: in Karlsruhe (114 Arb.), 2 in Durlach (22 und 117 Arb., letztere auch dänisches Leder), in Konstanz (20 Arb.). In Karlsruhe befindet sich auch eine Glacehandschuhfabrik mit 51 Arb. Endlich ist zu nennen eine Safianlederfabrik in Lahr (55 Arb.) und eine Weißgerberei in Haslach (10 Arb.). An die Lederfabrikation schließt sich die Schuhfabrikation; diese ist auch zu beachtenswerther Großentwicklung gekommen. In Fahrnau bei Schopfheim befindet sich die größte Schuhfabrik, zugleich Gerberei, mit 482 Arb. Dann folgt Wiesloch (149 Arb.), Endingen (77 u. 27 Arb-), Bonndorf (60 Arb.), Mannheim (51 Arb.), Ladenburg (39 Arb.), Heidelberg (36 Arb.), Karlsruhe (29 Arb.), Pforzheim (27 Arb.), Breiten (21 Arb.), Heidelberg (20 Arb.), Hornberg (14 Arb.). — Leder- und Holzschuhfabriken gibt es in Steinen, Kandern und Haslach mit zus. 42 Arb., zwei Schäftefabriken sind in Mannheim und Karlsruhe (zus. 31 Arb.). Schuhsohlen werden in Bretten gefertigt (10 Arb). Schuhleisten in Mannheim, Weinheim und Karlsruhe von 29 Arb. Die Summe der für die Schuhfabrikation beschäftigten Arbeiter beträgt 1144. Größere Sattlereien befinden sich in Kuppenheim (31 Arb.) und in Friesenheim (20 Arb.). — Reiseartikel werden in Mannheim fabrizirt (24 Arb.). — Eine Bandagenfabrik befindet sich in Lahr (57 Arb.). An Leder kann Gummi, Guttapercha und Celluloid angeschlossen werden. Alle diese erfahren eine chemische Präparation, wie die Haut zu Leder, und werden verarbeitet in den Handel gebracht. Die betreffenden Industrien beschränken sich fast ganz auf Mannheim, wo sie aber in großartiger Weise zur Entwicklung gekommen sind. Es bestehen vier allererste Geschäfte, von denen eins in Mannheim-Neckarau für Gummi- und Celluloidwaaren 726 Arbeiter beschäftigt, zwei andere für Gummi-, Guttapercha- und Asbest-Waaren 228 und 76 Arbeiter und das vierte für Weichgummiwaren 268 Arbeiter. Celluloidwaaren werden auch noch in einer Fabrik in Pforzheim (35 Arb.) hergestellt. Hüte, Kleider, Blumen; Reinigung. Strohhüte aus gewöhnlichen Geflechten wurden in verschiedenen Gegenden des Schwarzwaldes von Alters her im Hause gefertigt; erst im Jahre 1828 wurde in Lenzkirch eine Fabrik gegründet, um feinere Strohhüte nach toskanischem System herzustellen. Im Jahre 1851 er- 613 richtete die Regierung Strohgeflechtschulen zuerst in Furtwangen und Höchenschwand, später noch an anderen Orten; es förderte dieses die Industrie in hohem Grade. Dieselbe wird in der Weise getrieben, daß die zumeist von Kindern und älteren Leuten zu Hause hergestellten Geflechte von Roggenstroh von besonderen Geschäften angekauft und dann zusammengenäht und zu Hüten geformt werden. Man zählte die so thätigen Personen nach Tausenden. Derartige Strohhutfabriken gibt es in Höchenschwand, Schonach, St. Georgen, Schönwald, Furtwangen, Hausach mit zusammen etwa 50 Arbeitern. Im mittleren Theil des Landes hat die Fabrikation von Filzhüten einige Bedeutung erlangt. In Kehl befindet sich eine Fabrik mit 103 Arbeitern, in Osfenburg zwei mit 84 und 39 Arbeitern. In Achern und in dem nahen Lauf werden Seidencylinder und Klapphüte gefertigt, in Lauf außerdem Seidenhüte allein, von zusammen 65 Arbeitern, in Freiburg Filzhüte (20 Arbeiter) und in Pforzheim (13 Arbeiter) Stroh- und Filzhüte für Damen. Die Summe der in der Fabrikation beschäftigten Arbeiter beträgt 324. Für Militärefsekten gibt es drei Fabriken, zwei in Karlsruhe und eine in Malsch, sie beschäftigen zusammen 88 Arbeiter. Eine Korset- fabrik ist in Mannheim mit 230 Arbeitern. Damenkonfektion und Wäsche wird nicht industriell im Lande gefertigt; es befinden sich zwar in den größeren Städten bedeutende kaufmännische Geschäfte, die auch Damenkleider fertigen, jedoch nur für den eigenen Verkauf. Ebenso haben wir keine Herrenkleiderfabriken. — Eine große Fabrik wasserdichter Wäsche (Celluloidwäsche mit und ohne Shirtingeinlagen: Kragen, Manschetten, Vorhemden und Kravatten) befindet sich in Mannheim, sie beschäftigt 232 Arbeiter. Interessant ist es, wie sich in dem kleinen Städtchen Bühl die Blumensabrikation entwickeln konnte; es gibt daselbst 2 hervorragende Geschäfte mit 87 und 41 Arbeitern. Ein kleineres Geschäft ist noch in Freiburg. Zusammen sind 141 Arbeiter auf diesem Gebiet thätig. Anschließend an das Vorausgegangene kann auch der Reinigung der Kleider in sogenannten chemischen Waschanstalten, in welchen Benzin das Hauptreinigungsmittel bildet, gedacht werden. Dieselbe kam in den fünfziger Jahren in Berlin auf und wurde in unserem Lande zuerst in Karlsruhe 1878 eingeführt, das betreffende Geschäft hat 120 Arbeiter; das zweitgrößte ist in Mannheim (79 Arbeiter). Dann bestehen noch kleinere in Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe mit zusammen 70 Arbeitern. Mit der Wäscherei ist in allen Etablissements auch Färberei verbunden. Ihre Thätigkeit erstreckt sich immer auf einen größeren Umkreis. 614 Hier kann auch die Reinigung der Bettfedern angeschloffen werden. Es gibt in Mannheim 3 Bettfedernreinigungsfabriken mit 83, 37 und 18 Arbeitern (letztere in Neckarau). Von all den in der Ueberschrist behandelten Industrien gab es vor 40 Jahren keinen fabrikmäßigen Betrieb. (Fortsetzung folgt) lieber Punsch. Das Getränke „Punsch" stammt von den Indiern, worauf schon der Name hinweist; derselbe ist abgeleitet von dem hindostanischen Worte Pantscha, das soviel wie „fünf" bedeutet. Fünf Stoffe dienen zur Bereitung: Säure, in der Form des Citronensaftes, Zucker, Weingeist in der Form von Rum oder Arac, Thee und Wasser. Die Wirkung des Getränkes, wie vieler anderer Genußmittel, ist eine doppelte: Die unmittelbare beim Trinken und die Nachwirkung, nachdem es ins Blut übergegangen. Die erstere gibt sich im Mund als Geschmack und im Riechorgan als Arom zu erkennen. Die Vereinigung von Süß, Sauer und Weingeist ruft im richtigen Verhältniß ein wohlthuendes Gefühl auf Zunge und Gaumen hervor, unterstützt dürfte dasselbe werden durch die Bitterstoffe des Thees: Gerbsäure und Kafsei'n (früher auch Them genannt; es ist derselbe Stoff wie im Kaffee). Die Riechstoffe von Arac oder Rum und Thee bilden das Aroma, wohl auch unterstützt durch Dampf des Weingeistes, namentlich beim heißem Getränke. Das Wasser hat die Bedeutung des Verdünnungsmittels und der Aufnahme der Be- standtheile der Theeblätter. Die Nachwirkung vom Blut aus ist auf Rechnung des Weingeistes und des Kaffems zu setzen, sie ist eine anregende, belebende; dem Kaffem kommt dabei noch die Bedeutung zu, bis zu einem gewissen Grad ein Art Gegengift gegen die betäubende Wirkung des Alkohols in Gehirn und Kopfnerven zu bilden — daher der Brauch, nach der Tafel eine Taffe Kaffee zu trinken. Die Kombination des Getränkes in den Bestandtheilen kann gewiß als eine sehr glückliche bezeichnet werden. Ueber England gelangte der Punsch nach Europa, insbesondere dem Norden desselben, so auch zu uns und entwickelte sich hier zu einem wahren Volksgetränke, wenigstens der höheren Stände. Ist es doch während der Winterszeit bei den meisten Abendgesellschaften üblich, zum Schluß mit Punsch aufzuwarten, und namentlich zu Neujahr wird derselbe in den weitesten Kreisen getrunken. Aber die Bestandtheile, zum Theil auch der Charakter, erfuhren im Laufe der Zeit mancherlei Aende- rung. Die Grundstoffe Säure, Zucker und Weingeist sind stets vorhanden, wenn auch nicht immer in den ursprünglichen Materialen, aber Tafel 50. U Itz-XL Gebetbuchdecke. Entworfen von R. Oreans, Zeichner an der Kunstgewerbeschule Karlsruhe. Beilage zur Badischen Gewerbezeituna 189< 615 der Thee fehlt vielfach, ja zumeist — man darf da nur die Kochbücher durchfehen, z. B. das vollständigste seiner Art, das Universal-Lexikon der Kochkunst* Es gibt sich dies auch in den Punschessenzen zu erkennen, die namentlich in Deutschland eine große Verbreitung erlangt haben; Thee enthalten sie nicht, soweit dem Verfasser bekannt.** Statt Arac oder Rum wird bei manchen Recepten Cognac genommen, mitunter auch als Zusatz zu ersteren; dadurch kann nur das Aroma eine Aenderung erfahren. Um dieses zu heben, wird bei den meisten Vorschriften angegeben, die Schale von Citronen auch beizufügen, geschnitten oder abgerieben, ebenso von Apfelsinen. Verfasser kann sich hiermit nicht befreunden. Vielen Leuten bekommt der Punsch schlecht, er macht ihnen Kopfweh — ohne daß sie, was nahe liegt anzunehmen, große Mengen davon getrunken hätten. Manche scheuen darum geradezu das Getränke. Weder der reine Weingeist, noch die Säure können als Erklärung hierfür dienen, sondern lediglich das Aroma. Dem Aroma des ächten Rums oder Aracs kommt die unangenehme hygienische Wirkung nicht zu, wohl aber ist dies bei den Kunstprodukten möglich, welche sich häufig aus dem Markt finden. Dem Verfasser ist ein billiger Rum vorgekommen, welcher geradezu widerlich für seine Empfinden roch. Ein guter ächter Rum kann nicht unter 4 Mark das Liter geliefert werden. In noch höherem Grade nachtheilig wirkt aber, wie Verfasser überzeugt ist, das aromatische Oel der Citronen- und Apfelsinenschalen; ihm ist gewiß in erster Linie zuzuschreiben, wenn der Punsch schlecht bekommt. Im Hause des Verfassers finden die Schalen von Citronen und Apfelsinen kaum Verwendung, jedenfalls nur in geringsten Mengen. Starker Citronengeschmack, z. B. in Gebäck, wirkt auf uns geradezu unangenehm. Die Citronensäure, bezw. der dieselbe enthaltende Saft der Citronen, wird bei manchen Recepten durch Wein ersetzt. Die Weinsäure hat die gleiche Wirkung wie die Citronensäure, der Wein liefert jedoch noch sein eignes Aroma hinzu, bei Rothwein auch noch Gerbsäure, welche den Geschmack im Mund modificirt. Höhere Feinschmeckerei setzt wohl auch * Vollständiger Titel: Wörterbuch aller in der bürgerlichen und feinen Küche und Backkunst vorkommenden Speisen und Getränke, deren Kulturgeschichte, Zubereitung, Gesundheitswerth und Verfälschung. 5. Auflage 1.893. 2 Bände von 644 und 682 S. Leipzig, Weber. 20 M. geb. (In der Bibliothek der Landesgewerbehalle.) ** Dieselben werden meist mit Arac oder Rum zusammengesetzt; sie bilden durch den Zucker dicke Liköre mit noch weiteren aromatischen Stoffen, die mit 2 Theilen heißes Wasser gemischt das Getränke bilden. Eine in unserem Süden weniger bekannte, als Burgunder Punschessenz bezeichnet? Komposition hat ein anderes angenehmes Aroma, das manche dem von Arac und Rum vorziehen. Fabrikant ist Carl Schieffer in Bendorf am Rhein. 616 Schaumwein hinzu, was aber nur bei kaltem Punsch am Platze sein kann und sich überhaupt mehr für Obst-Bowle eignet. Wein-Punsch wird bei uns im Süden wenig getrunken und doch kann er bei richtiger Zusammensetzung ein vorzügliches, wohlbekommendes und nicht theures Getränke bilden, das seinen höchsten Wohlgeschmack im kalten Zustand entfaltet und lange ausbewahrt werden kann. Verfasser kann den Lesern der Badischen Gewerbezeitung eine Komposition mittheilen, welche ihm in der Hauptsache aus der Familie vor nahe einem halben Jahrhundert überkommen ist; die Verhältnisse hat er selbst durch Probieren, bis sich ihm der Geschmack als harmonisch herausstellte, ausprobirt. Unter Freunden erfreut sich das Produkt des Beifalls. Man verwendet: 2 Flaschen (ü «/§ Liter) weißen Tischwein, 1 Flasche guten Rothwein, 1 Liter Thee lSouchong), 150 Kubikcentimer oder Gramm guten Rum, 400 Gramm Zucker. Gibt nahe 5 Flaschen Punsch. Der Weißwein zu 50 bis 60 Pf. die Flasche dient wesentlich als Säuremittel, der Rothwein zu 120 bis 150 Pf. die Flasche soll noch durch seine Gerbsäure und sein Aroma wirken, auch etwas Farbe geben. Der in ihnen enthaltene Weingeist ersetzt theilweise den theueren Rum. Für die Bereitung des Thees nimmt man 20 Gramm Blätter (das Pfund Souchong zu höchstens 3 Mark); man gießt kochendes Wasser darüber und läßt 10 Minuten ziehen, dann wird der fertige Thee durch ein Sieb zu der Weinmischung gegossen. Man nimmt 60 Gramm oder Kubik- centimeter mehr Wasser als 1 Liter, da jener Betrag von den 20 Gramm Theeblättern gebunden wird. Man setzt den Zucker zu dem Gemische von Wein und Thee und bringt nach vollendeter Lösung den Rum (4 Mark das Liter) hinzu. Nachdem alles gut zusammengerührt, kann man auf Flaschen abzapfen; der Wohlgeschmack entwickelt sich vollkommen erst nach einigen Tagen. Am besten schmeckt der Punsch, wenn er recht kalt ist. Es scheidet sich am Boden der Flaschen etwas Satz ab, wahrscheinlich von dem Thee und dem Rothwein; beim vorsichtigen Ausgießen kann der Satz bis zum letzten Glas zurück bleiben. Das fertig bereitete Gemische kann auch in dem Gesäße einen Tag stehen bleiben und dann in Flaschen abgefüllt werden; der Satz bleibt dann am Boden des Gefäßes zurück und gelangt jetzt nur in die letzte Flasche. Dieser Punsch kostet nicht ganz 80 Pf. die Flasche Er stimmt in der Hauptsache mit der indischen Komposition überein, nur daß die Citronensäure durch Wein ersetzt ist, welcher dann auch modificirend auf den Geschmack wirkt. Das Getränke ist nicht stark, der Tischwein ist schwach und das Liter Thee wirkt verdünnend auf den stärkeren Rothwein und die nicht beträchtliche Menge Rum. Der letztere wird durch 617 den Geruch gerade noch angenehm wahrgenommen. Der Thee verschwindet fast im Aroma; eine größere Menge Blätter würde den Geruch, auch Geschmack, stärker hervortreten lassen, aber kaum in wohlthuender Weise. Der Punsch ist bekömmlich; er enthält keine auf die Kopfnerven nachtheilig wirkenden Bestandtheile; der Thee erfüllt die früher an ihm gerühmten Wirkungen. Die Geschmäcke sind verschieden und es wird dem Einen der so zusammengesetzte Punsch zu viel oder zu wenig süß, zu stark oder zu schwach erscheinen. Da kann man nun immer helfen, indem man entweder Wasser oder Rum zusetzt, mehr oder weniger Zucker nimmt. Der Mehrzahl dürfte jedoch der Punsch gerade so harmonisch erscheinen. Ofeurohrzerstörrmg bei Änthracitbran-. Unter dem Titel „Salzabsatz im Ofenrohr und Kamin" haben wir im Jahrg. 1894, S. 622 der Bad. Gew.-Ztg. einen Artikel gebracht, in welchem wir die lästigen Salzabscheidungen besprachen, welche bei Verwendung der Kohlscheider anthracitartigen Kohle in Füllöfen erfolgen und die eine baldige Zerstörung der Rohre bewirken. Für die Praxis ist die Frage von Wichtigkeit ob es Metalle gibt, welche nicht durch die Salze angegriffen werden und deren Anwendung statt des Eisens sich empfiehlt, selbst wenn der Anschaffungspreis ein höherer sein sollte. Wir haben nun im letzten Winter eine längere Rohrleitung aus verschiedenen Materialien mit einem im Betrieb befindlichen Meidinger'schen Füllofen verbunden, es wurde dazu verwendet: 1. Mit Asphalt überzogenes Eisenblech, 2. Verbleites Eisenblech, 3. Verzinktes, sog. galvanisirtes Eisenblech, 4. Kupferblech. Nach etwa fünfmonatlicher Heizung ergab sich jetzt das Folgende: Das mit Asphalt überzogene sowie das verbleite Eisenblech verhielten sich ganz wie das einfache Blech, sie wurden stark angegriffen, theilweise durchfressen, was sich schon außen zu erkennen gab. Das verzinkte Blech sah äußerlich unverändert aus; innen war jedoch das Zink aufgelöst und das blanke Eisen zu Tag getreten nach Entfernung der Salzkruste. Es läßt sich annehmen, daß nach einer oder zwei weiteren Heizperioden das Eisen durchfressen sein wird und das Rohr erneuert werden muß. Auch das Kupferrohr zeigte sich innen angegriffen, doch nur schwach. Es ist zu erwarten, daß dasselbe eine lange Reihe von Jahren wird 818 dienen können, ehe es untauglich wird. Es dürfte also in erster Linie für die Anthracitheizung in Betracht kommen; sein hoher Preis wird allerdings viele von der Verwendung abschrecken. Von dem verzinkten Blechrohr ist ein ökonomischer Gewinn kaum zu erwarten; es steht nahezu doppelt so hoch, wie das einfache Eisenblechrohr, und wenn es nur doppelt so lange hält, so findet ein Ausgleich statt. Außerdem wirkt seine weißgraue Farbe nicht gut und ein Anstrich hält schlecht. Das Roth des Kupfers ist auch ungewohnt, doch minder auffallend; ein Anstrich hält hier besser* Es sollen noch Versuche gemacht werden mit Nickelblech und Aluminiumblech und wird darüber in einem Jahre berichtet werden können. Uär. Tod in Folge Alkoholvergiftung — kein Betriebsunfall. Der Arbeiter K. erlitt am 21. Juli 1895 in der Thonwaarensabrik von L. beim Stolpern eine Schnittwunde am rechten Knie. K. begab sich noch am selben Tage in das Kreiskrankenhaus zu B. woselbst er in stark angetrunkenem Zustande ankam. Er klagte nicht über besondere Schmerzen, konnte jedoch den Fuß nicht bewegen und mußte in ruhiger Bettlage verharren. Die Wunde zeigte sich am zweiten Tage in guter Verfassung, indessen begannen sich bald die Vorläufer einer Alkoholvergiftung zu zeigen. Die Erregungszustände verstärkten sich, und am 25. Juli 1895 trat unter Erscheinungen eines Schlagflusses der Tod ein. Seitens des behandelnden Arztes wurde ein direkter Zusammenhang der erlittenen Verletzung mit dem Tode des K. verneint. Als Veranlassung bezeichnte derselbe vielmehr die chronische Alkoholvergiftung. Mit Rücksicht auf diese Begutachtung des ärztlichen Sachverständigen lehnte die Genossenschaft denjAnspruch auf Bewilligung der gesetzlichen Entschädigung ab. Den gleichen Standpunkt nahm das im Wege der Berufung angegangene Schiedsgericht ein, und ebenso das Reichsversicherungsamt, welches in seiner Sitzung vom 17. März 1896 die Wittwe K. mit ihrem Anspruch aus dem Tode ihres Ehemannes endgiltig zurückwies. (Deutsche Töpfer- und Ziegler-Zeitung.) * Uebrigens könnte das sog. „Doppelmetallblech" in Betracht kommen,^welches von der oberschlesischen Eisenindustrie-Aktiengesellschaft für Bergbau und Hüttenindustrie seit 1892 hergestellt wird (ausgestellt in unserer Halle; beschrieben in der Bad. Gew.-Ztg. I89ö S. 39). Es ist dies mit Kupfer beiderseitig plattirtes Stahlblech; der Preis von 2/z mm starkem Blech steht 6,64 M. Für Ofenrohre würde die innere Plattirung genügen und sich dann der Preis wohl um Vs vermindern. Gewöhnliches Schwarzblech für Ofenrohr kostet 1,50 M. 619 Besuch -er Großh. Landesgewerbehalle im Monat November. Besuch der Ausstellung. 2560 Personen. „ „ Bibliothek.1516 „ Ausgeliehen wurden aus der Bibliothek 444 Bände und 972 einzelne Tafeln. Litterarische Besprechungen. R. Lauenstein und A. Hanser. Die Eisenkonstruktionen des einfachen Hochbaues. Zweiter Theil. Anwendung und Ausführung der Konstruktion. Während der erste Theil (s- Besprechung in Nr. 22, 1895, S. 277 dieser Zeitung) die statische Berechnung und die Konstruktionselemente behandelt, werden in dem nun vorliegenden zweiten Theile die ganzen Konstruktionen, deren Anordnung und Detailbildung in einfacher, klarer und übersichtlicher Weise besprochen und durch vollständig durchgesührte, der Praxis entnommene Beispiele erläutert. Die Abhandlung erstreckt sich auf die einfachen im gewöhnlichen Hochbau vorkommenden Konstruktionen der Decken, Stützen, Wände, Erker, Valkone, Treppen und Dachstühle, und sind mit Recht die sogenannten Großkonstruktionen, die dem eigentlichen Bauingenieurfach angehören, nicht ausgenommen worden. Das treffliche Werk ist nicht nur für den Unterricht an technischen Mittelschulen, sondern auch dem aussührenden Hochbautechniker als guter Rathgeber bei den immer mehr zur Anwendung kommenden Eisenkonstruktionen bestens zu empfehlen. IVtll. Vergebung von Wasserleitungsarbeiten. Die Gemeinde Diersburg, Station Niederschopfheim, vergibt nach Maßgabe der Ministerialverordnung über das öffentliche Verdingungswesen, die nachverzeichneten Arbeiten und Lieferungen: 1. Das Ausheben und Eindeckcn von 1775 w Rohrgräben sammt Wiederherstellung der Chaussirung. 2. Die Lieferung und Montirung von 470 m 70 mm, 260 m 60 mm und 1045 m 50 mm weiten Muffenröhren sammt den erforderlichen Maschinentheilen. 3. Die Herstellung einer Brunnenstube und eines Hochreservoirs aus Schichtenmauerwerk mit 4,0 bezw. 20,0 edm Inhalt, sammt Quellenfassung. Gleichzeitig kommen noch ca. 50 Hausleitungen zur Ausführung, deren Vergebung aber den betr. Hauseigenthümern über, lassen bleibt. Angebote auf einzelne Arbeiten, oder auf das Ganze wollen auf von uns zu be- ziehende Formularien geschrieben, mit ent- sprechender Aufschrift versehen und portofrei längstens bis 314.2.2 ! Donnerstag de« 17. Dezember d. I., Vormittags 11 Uhr, ! bei dem Gemeinderath Diersburg einge- ! reicht werden, woselbst um die genannte Zeit auf dem Rathhause die Submissionseröffnung stattfindet. Pläne und Bedingungen liegen aus unserem Bureau zur Einsicht offen. Zuschlagsfrist 10 Tage. Großh. Kulturinspektion Offenburg. Bauarbeiten-Bergebung. Nachstehende Arbeiten zum Neubau einer Schuldienerwohnung beim Gymnasium in Rastatt sollen im Submisffonswege vergeben werden: 315 Veranschlagt zu: 1. Schreinerarbeit . . . 750 M. 2. Glaserarbeit .... 300 „ 3. Schlosserarbeit . . . 350 „ Pläne und Arbeitsbedingungen können bis zum 18. Dezember d. I. in den Vormittagsstunden mit Ausnahme der Samstage auf diesseitigem Geschäftszimmer, Gernsbacherstr. Nr. 41, eingesehen werden. Gegen Erstattung der Druckkosten werden die Angebotsformulare abgegeben und sind die Angebote längstens bis zum 19. Dezember d. I., Vormittags 9 Uhr, bei Unterzeichneter Stelle einzureichen. Die Zuschlagsfrist beträgt vier Wochen. Baden-Baden, den 4. Dezember 1896. Großh. Bezirksbauinspektion. Kredell. Linkograpb. Lullstaustalt KAI'lLl'UllK l. 6. Larl-k^-isäriedstrasss 32 liefert nacd ssäsm OriZinal uuä in bester ^uskübrung ItHLpksr- uirrk LlnIc-OUdrHs, ebenso 27713 5 pkiololllUogi-Lplilsoli« Hmüi»uoL« «Io. Auskünfte, XostenvorLnsebisge unä kroben gratis. 0r6/fu8Ll!ila/8i'-vinlLvi l^lsnnksim. ttolrbnnillung, vampf-ttod«!- a. 8iigs«m-Il. Sro»«» Vroo>l«uu»1»U» Sv^vä.Ll»k«n»- ». S»Lt«<:t,« LoH«II»r»t1»r, Nt»I»»t>k»N»r, kür U»ü»v-2^« >to. 85552.12 8rrtzh. Rlli. Sttttschilbahiikil. Tenderlieferung. Wir beabsichtigen die Vergebung von 22 vierachsigen Tendern für Schnellzugslokomotiven. 316 Die maßgebenden Bedingungen und Zeichnungen können bei unserem Centralbureau gegen Einsendung von 3 M. erhoben werden. Schriftliche, verschlossene, mit der Aufschrift „Angebot auf vierachsige Tender" versehene Bewerbungen wollen spätestens am 28. Dezember d. I. postfrei bei uns eingereicht werden. Zuschlagsfrist 14 Tage. Karlsruhe, den 3. Dezember 1896. Generaldirektion_ Vergebung von Bauarbeiten. Für den Neubau eines Gymnasiums in Offenburg sollen zunächst folgende Bauarbeiten unter Zugrundelegung der für Staatsbauten gütigen allgemeinen und besonderen Bedingungen öffentlich vergeben werden: 317 1. Erd- und Grabarbeit. 2, Maurerarbeit. 3. Steinhauerarbeit: a. rothe Steine für Sockel und Treppen, d. gelblichgrüne Steine für die Facaden. 4. Zimmerarbeit. 5. Roheisenlieferung. 6. Eisenkonstruktionen (I Träger-Lieferung). Die Verdingungsunterlagen und zugehörigen Zeichnungen liegen in unserem Geschäftszimmer vom 14. bis einschließlich 19. Dezember d I. in den Vormittagsstunden zur Einsicht auf und können daselbst Formulare für die auf Einzelpreise zu stellenden Angebote in Empfang genommen werden. Verschlossene und mit entsprechender Aufschrift versehene Augebote sind portofrei bis längstens 21. Dezember d. I., Vormittags 9 Uhr, bei Unterzeichneter Stelle einzureichen, woselbst auch um diese Zeit die Eröffnung der Offerten der etwa erschienenen Bewerber erfolgen wird. Zuschlagsfrist vier Wochen. Offenburg, den 9. Dezember 1896. Großh- Bezirksbaninspektion. 8W. W. StMseistMhiiti!. Das Aushauen von Feilen betr. Das Aufhauen der Feilen für die Großh. Bad. Eisenbahnbetriebswerkstätten Heidelberg und Lauda soll für die Jahre 1897 bis 1899 vergeben werden. 318.2.1 Die Angebote hierauf sind schriftlich, verschlossen und mit Aufschrift „Aufhauen von Feilen" versehen bis spätestens den 30. Dezember d- I., Vormittags 10 Uhr, an die Unterzeichnete Stelle, von der die Lieferungsbedingungen auf portofreie Anfrage abgegeben werden, einzureichen. Heidelberg, den 9. Dezember 1896. Großh. Maschineninspektor. -ÄtÄKebrmchm liaiilseiu-i fltemmet^npÄl»ii,>' - .zylteßlr unil^eitneilelsliimii/eituiiu' 9ok>XVek>LS-^ 1.12.9 Nachdruck von durch einen Ring (o) am Anfang charakterisirten Originalmittheilungen ohne Bezeichnung der Quelle ist untersagt. Druck und Kommissionsverlag der G. Braun'schen Hofbuchhandlung in Karlsruhe.