u. V Badische GeVerdeMung. Hrgay der Hroßherzogl. Landesgewerbehalle und der Badischen Lewerbevereine. Redigirt von Hofrath Prof. vr. S. Mridinger. wöchentlich einmal. Jahrespreis 3 Mark. Anzeigen 25 Pf. die halbe Petitzeile. 31. Band. Nr. 5. Karlsruhe. 5. Februar 1898. Inhalt: S- 77 bis 64. Gewerbeverereins-Mittheilungen (Neckarbischofsheim). — Gas oder Elektrizität IV. — Besuch der Landesgewerbehalle im Januar. — Anzeigen- Gewerbeverems-Mtttliettungen. Getperbeverein Neckarbischofsheim. Generalversammlung am 14. Januar. Der Schriftführer des Vereins, Lehrer Iber, erstattete Bericht Wer das verflossene Vereinsjahr. Es wurden zehn Monatsversammlungen, vier Vorstandssitzungen, eine außerordentliche und eine ordentliche Generalversammlung abgehalten. An der Lehrlingsarbeitenausstellung haben sich 17 Lehrlinge betheiligt; drei davon erhielten Staatspreise. Mit der Ausstellung der Lehrlingsarbeiten war auch eine solche von-Erzeugnissen hiesiger Meister verbunden, was der Vereinskasse einen namhaften Betrag zuführte. Im Juni vorigen Jahres machte der Verein einen Ausflug nach Heilbronn, um die dortige Gewerbeausstellung zu besuchen. Nach dem Bericht des Kassiers, Buchdrucker Ziegler, hat der Verein einen Kassenbestand von 99 Mark. Der monatliche Beitrag wurde auf zehn Pfennig pro Mitglied herabgesetzt, damit allen Handwerkern, auch denen, welche in verschiedenen andern Vereinen sind, der Beitritt ermöglicht ist. Bei den Wahlen wurden sämmtliche Vorstandsmitglieder wieder gewählt, nämlich PH. Neu- wirth als Vorsitzender, Iber als Schriftführer und Buchdrucker- Ziegler als Kassier, Maurermeister Schärges, Sattlermeister Berner und Schuhmachermeister C. Kuchenbeiser als Beiräthe. ). Gas oder Elektrizität?" IV. (Schluß.) Von Hofrath Meidinger. Windmotoren. Wir sind aus dem Gebirg schon darum angefragt worden, ob sich nicht die Kraft des Windes zum Betrieb der Dynamomaschinen eines Elektrizitätswerkes benutzen und der Strom dadurch * Der Abdruck dieser Abhandlimg in andern Blätter» ist nur mit Genehmigung des Verfassers gestaltet. 78 ohne weitere Betriebskosten erzeugen lasse. Wir konnten das Folgende erwidern: Windmotoren finden sich da in Anwendung, wo einen größeren Theil des Jahres hindurch mäßig starker Wind weht (und die Kraft nicht gerade immer gleichförmig dauernd geliefert werden muß, wie bei Mühlen und Feldpumpen); das ist auf großen Ebenen, namentlich in der Nähe der Meeresküste der Fall. In Deutschland sind sie, abgesehen vom östlichen mehr ebenen Theile, nur im Norden bekannt bis nach Holland und Belgien hin. Wo in Mitteldeutschland die höheren Gebirge beginnen, verschwinden sie in Masse; ganz vereinzelt sieht man hin und wieder ein kleines Exemplar. Es deutet dies darauf hin, daß die Bedingungen in Mittelund Süddeutschland nicht günstig sind. Wir wissen es Alle aus Erfahrung, daß bei uns Wochen, ja Monate hindurch keine Winde wehen, in der Tiefe wie in der Höhe nicht, wir dürfen nur an diesen und den vergangenen milden Winter denken. Bei der wechselnden Windstärke lassen sich Dynamomaschinen für Beleuchtungszwecke nicht direkt mit Windmotoren treiben, entweder müssen Akkumulatoren angewendet werden, welche jedoch bei ihrer theuren Anlage nur den Wechsel eines Tages ausgleichen können, oder man muß die Kraft mittelst Wasser aufspeichern, welches den Berg hinauf in Bassins gepumpt wird, von wo dasselbe wieder herabfließt, um Wassermotoren gleichförmig zu treiben. Wenn man nun berücksichtigt, daß auf Tage und Wochen der Wind ausbleiben kann, so müssen diese Bassins sehr groß angelegt werden, um so kleiner allerdings, je höher man das Wasser den Berg hinauftreibt, denn dann braucht man weniger Wasser. Nehmen wir an einen Bedarf von 30 Pferdestärken, welche 300 Glühlampen zu 16 Hfl. erzeugen, so muß man, bei einem senkrechten Gefälle von 100 Meter und für dauernden Betrieb von acht Stunden, ein Bassin von nahe 700 Kubikmeter (im Hinblick auf Verluste mindestens 20 Prozent mehr) haben, entsprechend einem würfelförmigen Raum von 9 m Seite. Damit würde der Bedarf nur eines Wintertages gedeckt werden. Rechnet man nun eine Woche Windstille, so ist das Bassin siebenmal so groß anzunehmen, für einen Monat 30 mal so groß. Unter Umständen wären Sammelbassins auch in der Tiefe anzulegen. Auch ohne letztere werden die Kosten ganz enorm, so daß an eine Rente nicht mehr zu denken ist, selbst dann nicht, wenn es möglich wäre, die Bassins höher zu legen und entsprechend kleiner zu bauen. Windmotoren sind für Elektrizitätswerke ganz ausgeschlossen, im Gebirg wie noch mehr in der Ebene, wo man hochgelegene Sammelbassins gar nicht anlegen könnte. 79 Gas und Elektrizität in größeren Städten. In den vorausgegangenen Erörterungen wurde gezeigt, daß die Elektrizität für gleiche Leistungen erheblich theurer ist als Gas; gleichwohl wird sich im Laufe der Zeit wohl jede größere Stadt neben ihrem Gaswerk auch ein Elektrizitätswerk anlegen. Es entscheidet eben nicht immer der Preis allein bei Gleichwertigkeit verschiedener Dinge in der Hauptsache; es wird auch stets Fälle geben, wo Mehrkosten keine besondere Nolle spielen, wenn durch dieselben irgend eine Annehmlichkeit geleistet wird, die man als Luxus bezeichnen kann. Im Hause kann man die Bequemlichkeit der Zündung von Ferne als sehr schätzenswerth bezeichnen; mit Auer- licht hat man ähnliches in verschiedener Weise zwar auch erreicht, doch ist es eine Komplikation und die Wirkung vorerst noch nicht so absolut sicher, wie bei dem elektrischen Licht. Das letztere glüht in jeder Lage der Birne; welche Annehmlichkeit damit verbunden ist, lernt man jetzt häufig auf der Reise in den Gasthöfen kennen, wo neben dem Bett eine Glühlampe sich befindet und an der Wand ein Knopf, bei dessen Drehen man sich zu jeder Zeit, ohne die Lage im Bett zu verändern, Licht machen kann. Kronleuchter für Salons lassen sich in künstlerischer Weise hervorragend gestalten, man imitirt selbst Kerzenbeleuchtung (Karlsruher Schloß), jede Ausstellung führt neue Formen von überraschender Wirkung vor; auch die elektrische Ausstellung in Karlsruhe 1895 gab dies zu erkennen. Aehnliches ist mit Gaslicht nicht zu erreichen, da die Flammen immer senkrecht aufwärts brennen müssen. Auch sonst läßt sich das elektrische Licht für mancherlei dekorative Zwecke verwenden: Ein modernes Theater kann für die Bühne (neben gelegentlichem Bogenlicht) kaum noch ohne Glühlampen sein, mit denen man in Kombination und Farben die merkwürdigsten Wirkungen und bei geringster Feuergefährlichkeit erzielt. In Anstalten der verschiedensten Art, wo der Aufwand für Beleuchtung immer nur einen Bruchtheil der gesammten Unterhaltungskosten beträgt, in Fabriken, wo sich viele Lichter befinden, in Gefängnissen rc. wird die Verwendung des elektrischen Glühlichts angezeigt sein, daneben auch für Säle, größere Gänge, Treppenhäuser, Hofräume die Verwendung des Bogenlichtes. In Kaufläden wird jedoch zumeist mit Auerlicht beleuchtet — wie man sich bei einem Gang durch die Straßen von Karlsruhe überzeugen kann; vereinzelt sieht man auch elektrisches Bogenlicht, namentlich in den Schaufenstern, welches die Aufmerksamkeit der Vorübergehenden auf das Geschäft besonders lenkt. Bis jetzt wurde die elektrische Beleuchtung nur von kleineren privaten Anlagen geliefert; wenn Karlsruhe einmal seine städtische elektrische Centrale besitzt, wird wohl in vielen größeren Läden 80 elektrisches Bogeitlicht neben Auerlicht zur Verwendung kontmen. In Schulen wird man zumeist beim Auerlicht bleiben, größere Säle vielleicht auch tttit elektrischem Bogenlicht beleuchten, namentlich wenn solches von der Decke reflektirt wird, wobei es keinen Schatten wirft.* Gasthöfe ersten Ranges werden sich elektrische Beleuchtung einrichten, wie sie auch zumeist mit der theuren Dampfheizung versehen sind. Bierwirth- schaften und Kaffeehäuser von mäßiger Lokalhöhe werden beim Auerlicht bleiben, bei größerer Höhe und Ausdehnung wohl elektrisches Bogenlicht anwenden. Es wird so immer eine Reihe Von Verwendungen des elektrischen Lichtes in größeren Städten gebert, welche die Errichtung einer besonderen Centrale als erwünscht und rentabel erscheinen lasien, wenn auch für den Unternehmer ein gleich hoher Gewinn wie bei dem Gaswerk nicht herausfpringen wird. Motoren und Heizung werden auch in Gebrauch kommen, aber nur bei sehr niedrigem Preis des Stroms, wo ein nennenswerther Gewinn fast ausgeschlossen ist. Kosten der Anlage. Die Anlagekosten eines Unternehmens spielen keine Rolle, wenn sich dasselbe voraussichtlich gut rentiren wird. Bei Konkurrenzen wird man zumeist dem billigeren den Vorzug geben, wenn es das Gleiche zu leisten verspricht. An kleineren Orten dürften Gaswerke und Elektrizitätswerke unter Umständen gleiche Anlagekosten verursachen. In größeren Städten scheinen die Kosten für ein Elektrizitätswerk jedoch weit zu überwiegen, was zum Theil durch die theuren unterirdisch verlegten Kabel bedingt ist (an kleineren Orten kann die Zuleitung des Stroms oberirdisch erfolgen). Düsseldorf hat vor einigen Jahren ein Gaswerk und ein Elektrizitätswerk gebaut. Im Geschäftsbericht von 1896 wird eine Zusammenstellung der Kosten und der Erträgnisse gegeben. Darnach betrugen für das Gaswerk die Gesammt- baukosten 5 165 557 M., angeschlossen waren 90 000 Flammen, die Jahresproduktion an Gas betrug 11 082 060 Kubikmeter. Für das Elektrizitätswerk betrugen die Gesammtbaukosten 2 366 852 M., angeschlossen waren 20 300 Flammen, die Jahresproduktion betrug 565 839 Kilowattstunden. Es ergibt sich, daß für die angeschlossene Flamme das Anlagekapital beim Elektrizitätswerk etwa doppelt so groß ist wie beim Gaswerk und die Jahresproduktion von Kilowattstunden etwa neunmal so viel Anlagekapital erfordert als die von einem Kubikmeter Gas. * Bei der neugebauten Aula der Karlsruher Technischen Hochschule ist von den Lehrtrn der Abtheilung für Architektur das Auerlicht für die Zeichensiile empföhlen worden, wennschon auch elektrische Beleuchtung eingerichtet wird. Ueber den heutigen Stand der AcetylengaSb«k«uchtung wird M Artikel später folgen. Berichtigung. In Skr. 4 S. 69, Anmerkung Zeile 12 von Unten lies kleinste statt „keinste"; ferner Zeile 5 von unten lies verschiedenem statt „verschiedenen" und gefällt statt „gehüllt". Kesuch der Kan-etzgewer-etMe im Msnat Januar. Besuch der Ausstellung. 2564 Personen. Besuch der Bibliothek. 1463 „ AusgelieheU wurden ans der BibkiSthek ») Bände.618 (hier 885, nach auswärts 233). b) Einzelne Tafeln.1147 ( „ 1041, „ „ 106). Ne ix»»»! LeMl!e'Mi!i«!»tz!l!,'!jM»?i 1M) isttztz- 38885 -897 - 39408 kxjivet-sÄ?:>!li>iill me iIMclien Iniliüjii'il! S., . krodv-klunimsro kosivnlos. KOLO" — clss OrxLa rker Övutsekeo im ^uslsocle kst im ^usisort« 6»^ ^»ituus i tz^üsvtv Vspbreimsx vva «!krr m elouvsodsr Lprsob« vrsodei- ^ «lläva >VookeobiLUvrll. divmm«r dev .,LL80- voUiLU .6 di» 94 Lsitvll ^orvi^sa. ?ür k)xpor^^ll 2 vixea »si es uosnt ^ dvdrNÄr. V/Ltrrsnd servv« i 7 sLkrix«» Li-soLvisuat ist « riss Gr. Bad. Staatseisenbahnen. Die Lieferung und Aufstellung des Eisenwerks für sieben Drehscheiben voll 16 in Durchmesser für die Bahnhöfe Heidelberg, Breiten, Mühlacker, Appenweier, Hausach, Jmmendingen und Konstanz wird hierdurch zur Wettbewerb,mg ausgeschrieben. Das Bedingnißheft ist vom Zentralbureau der Generaldirektion gegen Einsendung des Betrags von 2 M. zu beziehen. Schriftliche Angebote auf eine Drehscheibe sammt Entlastungsvorrichtung und auf eine für jede» Gleisanschluß hiezu erforderliche besondere Einrichtung lautend, sind, mit der Aufschrift .Lieferung von Lokomotivdrehscheiben" versehen, bis längstens Mittwoch den 23. Febrnar d. I., bei diesseitiger Stelle emzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Karlsruhe, den 31. Januar 1896. Gcneraldirektion. 36.2.1 Mrtaüdruckerarbeiten jeder Art fertigt prompt und billigst Wüh. Wüst, Blechnerei, 58.82.46 Karlsruhe i. B., Wätdhornstr. 7. Steinlieferukg zum Weinbau. Die Lieferung von 46V cbm Deckungssteinen auf den Lagerplatz Neuburgweier vergeben wir im öffentlichen Wettbewerb im Ganzen oder in Teilbeträgen, Samstag» 12 Febrnar d. I.» BormittagS 10 Uhr. Bedingungen liegen bei uns zur Einficht auf. Angebote sind schriftlich, verschlossen und mit der Aufschrift .Steinlieferung' postfrei bis zu obigem Zeitpunkt bei uns emzureichen- 34 Karlsruhe, 2. Februar 1698. Sroßh. Rh e in ba ninspettio». (Karlstrahe 102). AMlllW-FmE im Sekretariat des SirtverbrvrrriuS «wrlSriche. «dlerst». 43 IL. 82 Verlegung vonWafferleitimgs- und Cementarbeiten. Die Gemeinde Darmsbach (ca. 3 km von der Station Wilferdingen) vergibt im Wege des öffentlichen Angebotsverfahrens nachstehende Bauarbeilen zur Herstellung einer Wafferversorgnngsanlage unter den bei der Staatsverwaltung üblichen Bedingungen: a) Herstellung von ca. 2 300 lsd. w Rohrgraben, nebst Liefern «nd Verlegen von ca. 2100 lfd. m gußeisernen Rohrleitungen von 80 bis 125 mm Lichtweite, 1 Bentilbrnnnen, 3 Hydranten, 7 Absperrschieber, ca. 160 lfd. m galv. Schmiedeisenröhren u. s. w. t>) Herstellung von 2 Schächten aus Stampfbeton sammt den erforderlichen Erd- und Verputzarbeiten (zusammen ca. 11 cbm Beton). Die Arbeitsbedingungen und Pläne liegen beim Stabhalteramt Darmsbach zur Einsicht auf. Angebotsvordrucke und Bedingungen sind von Großh. Kulturinspektion Karlsruhe gegen Einsendung von 1,50 M. für die Arbeiten unter a) und IM. für b)zu beziehen Die Eröffnung der Angebote findet am Samstag den 19 Februar d. I-, Vormittags 11 Uhr, auf dem Stabhaltcramt in Tarmsbach statt, an welches die Angebote verschlossen und mit entsprechender Aufschrift spätestens bis zum Eröffnungstermin portofrei einzureichen sind. Zuschlagssrist: drei Wochen. Die Auswahl unter den Bewerbern bleibt Vorbehalten. 35 Gr. Bad. Staatseisenbahnen. Eiserne Brücke. Die Lieferung und Aufstellung des Eisenwerks für die Glasträgerbrücke bei km 47 3/4 der Schwarzwaldbahn (altes Gleis) sammt dem Abbruch der alten vom Unternehmer zu übernehmenden Eisenkonstruktion sollen im Wege öffentlicher Wettbewerbung vergeben werden. 1. Gewicht der neuen Brücke: »> rund 57 600 kg Flußeiscn, b) „ 1230 „ Stahl, o) „ 170 „ Gußeisen. 2. Gewicht der alten Brücke: a) rund 35 000 kg Schwerßeisen, b> „ 900 , Gußeisen. Die Angebote sind getrennt, für die neuen Eisentheile O.-Z. 1 pro 100 kg Fluß- bezw. Gußeisen und Stahl und für die zu übernehmenden alten Eisentheile O.-Z. 2 pro lOO kg Schweiß- und Gußeisen zu stellen und mit entsprechender Aufschrift versehen längstens bis Mittwoch, den 16. Februar 1898, Vormittags 10 Uhr, portofrei anher einzureichen. Auch ist der Anfangs- und Vollendungstermin besonders anzugeben. Bedingungen nebst Plan und Gewichtsberechnung sind auf diesseitigem Geschäftszimmer einzusehen und werden auch auf Anfrage abgegeben soweit der Vorrath reicht. Zuschlagsfrist drei Wochen. 24.2.2 Villingen, den 24. Januar 1898. Der Großh. Bahnbauinspektor. 8M. M. SlMstistMhiitN. Wir haben die Lieferung von 150 000 Stück Laschenschrauben für Nebenlinien zu vergeben. Die Lieferungsbedingungen und Zeichnungen werden auf portofreie Anfrage von uns abgegeben. Die Eröffnung der Angebote findet am Donnerstag den 17. Februar d. I., Vormittags 10 Uhr, statt; die Zuschlagsfrist wird auf 10. März b. I. festgesetzt. Karlsruhe, den 27. Januar 1898. Großh. Hauptverwaltung der Eisenbahnmagazine. 27 Verlag von B. F. Voigt in Weimar. Entwürfe zu lli' gei-Iieken kautsn im kotibaustil. Ein Skizzen- «nd Nachschlagebnch für alle vorkommenden bürgerlichen öffentlichen u. Privat'oauten, als Villen, Wohn- und Geschäftshäuser, Restaurants rc. in Grundriffen, Fayaden «nd Details für Berblendban-Ausführung herausgegeben von k>LU> kl-ünllling, 25 Tafeln mit erläuterndem Text. In Mappe. 3 Mark Vorräthig in allen Buchhandlungen, sowie in der G. Braun'schen Hofbuchhandlung in Karlsruhe, Karl-Friedrich- straßc 14. 28 8ßz IMe Fchschille ßr Irechsler «»!> Mschsitzer zu Leipzig. Städtische Gewerbeschule. Aufsicht: König!. Sächsisches Ministerium des Innern. Kunstgewerbliche Lehrstätten für Drechsler, Bildhauer und Tischler. Fachmännische Ausbildung in allen Zweigen der berufsmäßigen Drechslerei, der Holz- und Elfenbeinbildhauerei, sowie in allen Verzierungstechniken. Entwerfen von fachl. Gegenständen jeder Art, Möbelzeichnen, Innendekoration. Kaufmännischer Unterricht, Modelliren, Lederpunzarbeit. Elektrischer Betrieb der Maschinen. 21.2.1 Stipendien für Unbemittelte. Eintritt April und Oktober. Erw eiterung derWafs erleitung Köuigsseld. Von der Station Peterzell S kw entfernt. Die Brüdergemeinde Königsfeld vergibt im öffentlichen Angebotsverfahren die Ausführung der Erweiterung ihrer Wasserleitung mit folgenden Gesammtanschlägen: 1. Erdarbeiten. 3 350 M. 2. Metallarbeiten (auch einige Hausleitungen) . . . 12 378 „ 3. Vorrathstheile.... 316 . 4. Erd-, Maurer-, Steinhauer» und Betonarbciten 6 832 „ Angebote für diese Arbeiten im Einzelnen oder im Gesanimten sind mit der Aufschrift „Erweiterung der Wasserleitung Königsfeld" versehen, längstens bis Samstag de« 19. Februar, Vormittags 10 Uhr 30 Minute«, auf dem Rathhause i« KöuigS- ftld emzureichen, woselbst die Eröffnung derselben stattfindet. Pläne und Bedingungen können bis dahin bei Großh. Kulturinspektion Donaueschingen eingesehen werden, welche auch Bedingungen und Angebotsverzeichnisse gegen Ersatz der Herstellungskosten und des Portos abgibt. Die Wahl unter den Bewerbern bleibt Vorbehalten. 29 Donaueschingen, den 31. Januar 1898. Großh. Kulturiuspektiou. Kühlenthal. Großh. Kadische Staats- GisenLahnen. Nachvcrzeichnete Bauarbeiten zur Herstellung einer Badaustalt und eines freistehende« Abtrittgebäudes in der Eise«, bahnhauptwrrkstätte hier sollen im öffentlichen Verdingungswege vergeben werden: 1. Grab», Maurer» und Steinhauerarbeit, 2. Zimmer- und Schreinerarbeit, 3. Glaserarbeit, 4. Schlofferarbeit, 5. Blechncrarbeit, 6. Anstreicherarbeit, 7. Pflästererarbeit. Die Pläne, Bedingungen und Arbeitsbeschriebe liegen auf dem diesseitigen Hoch- baubüreau, Bahnhosstraße 9 Zimmer Nr. 11, auf, woselbst letztere an die Unternehmer abgegeben werden. Die auf Einzelpreise zu stellenden Angebote sind verschlossen, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, spätestens bis Montag de« 14. Februar, Vormittags 10 Uhr, an den Unterzeichneten einzureichen. Zuschlagssrist drei Wochen. 30 Karlsruhe, den 31. Januar 1898. Der Großh. Bahnbauinspektor. Erdarbeiten. Die Großh. Rheinbauinspektion Offenburg vergibt die Erdarbeiten zur Tieferlegung des Rheinvorlandes vor dem neuen Hafen bei Kehl mit etwa 11000 cdm Erd- maffenbewegung in einem Loose. Angebote auf Einheitspreise nach dem Vergebungsüberschlag gestellt, wollen schriftlich, mit der Aufschrift „Rheinvorland bei Kehl" versehen, versiegelt und portofrei bis spätestens Dienstag den 15. Februar, Vormittags 10 Uhr, hierher eingereicht werden. Die Bedingungen liegen in unserem Geschäftszimmer, woselbst auch Angcbotsformulare erhalten werden können, zur Einsicht auf. Nach auswärts werden sie nicht abgegeben. Zuschlagsfrist drei Wochen. 32.2.1 Preise s« LMingsartiriten. Die Mfepm Vereine angehörenden Herren Lehrmeister, deren Lehrlinge im letzten Lehrjahre stehen, benachrichtigen wir hinUijt. daß wir auch ist» gtzchre 1898 Preise sür gute Lehrlm-scmhpten m ertheilen beabsichtigen und eine Prüfung in den theoretischen Michern veranstalten werden. Von letzterer sind nur diejenigen Lehrlinge befreit, welche die oberste Lsasse her Gewerheschule mit Erfolg besucht haben. Pie Anmeldungen sind späteste«- bis zum 28. Februnx H. J. in doppelter Ausfertigung an unser Sekretariat, Adlrr- ftrahe 48 III, zu richte»; ebendaselbst liegt auch das Ver- zeichniß der anz«l»rtige»de» Arbeiten auf, können di« xrfor- tzMichpn Anmeldeformulare erhoben und die Bedingungen, unter welchen nnr Preise gewähren, eingesehen werden. Me «chMyl such NU» 1». Mfirz d. I. einznlieser« und wird dm Herren Lehrmeistern der Prüsungsanwärter das Nähere s. Zt. mitgetheilt werden. Die Bestimmungen für Verleihung von Staatspreisen sind ebmfchls in unserm Sekretariat zu erfshrm Nach dem 26, Februar einlaufende Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Karlsruhe, im Jgiylar 1698. S6 Dar B»rst««d -eS Gewerbevereius. kMlirjrrjMW M Mer grosse Lnsvadl, billige kreise. MSM kLbrikstivllvoftikUMWPl, ttsinr. ^/lannkisim. »MrdanBung, Vampk-ttvbel, u. 8»g««sM. »!«,«>; «m«ri>!»»i»vbe k?«»!, P«,«- 8oksis«b« uoli-ursuU« »--bschr-u-r, ji;»teflbr«ttsr,1,«iatm ktlr LLurveeb« etc «t». 2SI.5ÜV Die Baubeschlägefabrik von I. Marum, Karlsruhe empfiehlt Fenster- u. Thürbeschläge in jeder gewünschten Ausführung zu den billigsten Preisen. Zeichnungen u. Preise auf Verlangen gratis. 16.26.3 Markoiuadata »S«r ILackor jisMiinb«« k»t«iiUWs,8ktie»it. ^ mst Nut und Falz zur raschen Herstellung billiger, trockener, feuersicherer Wohn- und Fabrikräume. 201.26.20 Albert Gebhardt, Gipsdieleufabrik (Eigenes Gipswerk) Thirngeu (Amt Waldshut). GewersiWssres» -Wl S Nt h e , Ordentliche Generalversammlung gm 9. Fechgrar d. I., Abends 8 Uhr im Saal » der Brauerei Sch re mp p. TageSordung: Rechmschaftsbericht. Voranschla^Nmwahlen^Mtt heilungen. 2b Nachdruck non durch «inen Ring jo) am Snfan- charakterisirten Originsimittheilungen ohne Bezeichnung der Qü«l>« ist untersagt. Druck «nd Kommissionsverlag der G. Braun'schrn Hofbuchhandlung in Karlsruhe.