Nr. 32 40. Band. Karlsruhe, den 9. August 1907. Erscheint Freitag-. Anzeigen 25 Pf. die dreispaltige Petitzeile. Jahrespreis 3 Mark. Inhalt: S. 325 bis 336. Amtliche Bekanntmachungen. Wahlen zur Handwerkskammer Frei- Mitteilungen aus dem BereinSleben. Gewerbeverein und Handburg,' Handwerkskammern Mannheim, Karlsruhe betr. werkerverband Baden,' Aus dem Bezirk Tauberbischofsheim,' Dietlingen, Bezirksversammlung- Die Feier des 10jährigen Bestehens des Gewerbevereins Rastatt. Gewerbliches Unterrichtswesen. Prüfung der Gewerbeschule kandidatcn für das Jahr 1907- Stipendien. Handwerkskammern. Freiburg,19. Vollversammlung- Konstanz Kunstgewerbliche Beilage. (Gaskamin.) - '0' Vollversammlung). ^ ^ ^ ^ Literarische Besprechungen. Kleinere Mitteilungen. Heizerfachschule Karlsruhe- Handelshoch, schule in Mannheim. Anzeigen. Amtlicher Teil Bekanntmachungen Die Wahlen zur Handwerkskammer Freiburg betr. Nr. 9487. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß in der Vollversammlung der Handwerkskammer Freiburg vom 30. Juli 1907 bzw. der Vorstandssitzung am gleichen Tage folgende Personen gewählt worden sind: I. Bei der Zuwahl (gemäß Z 5 des Kammersiatuts): b. als Ersatzmänner: a. als Kammermitglieder: Friedrich Schöpflin, Malermeister, Lörrach, Fritz Sacker, Blechnermeister, Sulzburg, Ludwig Schirmeier, Friseurmeister, Wehr, Heinrich Schlüter, Schneidermeister, Freiburg- Joseph Schöttgen, Bäckermeister, Seelbach, Joseph Wehrle, Maurermeister und Bauunternehmer, Staufen, Ludwig Walter, Schneidermeister, Oppenau, Wilhelm Kramer, Stuhlschreinermeister, Freiburg. 2. Als Vorsitzender der Handwerkskammer: Alfred Bea, Hosschuhmachermeister, Freiburg. 3. Als stellvertretender Vorsitzender der Kammer: Ambros Müller, Malermeister, Freiburg. Freiburg i. B-, den 1. August 1907. Der Vorstand der Handwerkskammer für die Kreise Freiburg, Lörrach und Offenburg. H. Eckert, Sekretär. Alfred Bea, Vorsitzender. Handwerkskammer Mannheim. Am Montag den 12. und Dienstag den 13. August 1907 findet im Sitzungssaal der Kammer in Mannheim 5, 5 eine Vollversammlung mit nachstehender Tagesordnung statt: I. Sitzung am Montag den 12. August, nachmittags 4 Uhr, ohne Gesellenausschuß: 1. Begrüßungen. 2. Zuwahl von vier Mitgliedern und vier Ersatzmännern (§ 5 des Statuts). II. Sitzung am 13. August, vormittags >0 Uhr, mit Gesellenausschuß: 3. Wahl des Vorsitzenden und Ergänzungswahl des Vorstandes (Z§ 18/19 des Statuts). 326 4. Wahl des Borsitzenden und Schriftführers des Gesellenausschusses und deren Stellvertreter (8 43 des Statuts). 5. Ergänzungswahl der Ausschüsse (tz 30 und 36 des Statuts). 6. Beratung des Gesetzentwurfs, betr. die Abänderung der Gewerbeordnung. 7. Verschiedenes. Mannheim, den 5. August 1907. Der Vorsitzende: D. Groß. Der Sekretär: C. Haußer. Nr. 7897. Handwerkskammer Karlsruhe. Vor den zuständigen Prüfungskommissionen des Handwerkskammerbezirks Karlsruhe haben im Frühjahr 1907 die nachbenannten Handwerker die Meisterprüfung auf Grund tz 133 der Gewerbeordnung bestanden und sind demgemäß befugt, nach vollendetem 24. Lebensjahr den Meistertitel in Verbindung mit dem nebenbezeichneten Handwerk zu führen: , O Prüfungshandwerk Name des Prüflings Wohnort Q Prüfungshandwerk Name des Prüflings Wohnort 1 Bäcker ! Gottlieb Appich Karlsruhe 45 Blechner Karl Betsche Breiten 2 „ Jakob M. Brenk Bilfingen 46 „ Wilhelm Henninger Kürnbach 3 David Bührle Baden 47 Andreas Orth Karlsruhe 4 „ ^ Adam Burkhardt Pforzheim 48 August Ratzel Linkenheini 5 Simon Eberhardt Karlsruhe 49 „ Ferdinand Rösch Karlsruhe 6 „ Karl Ernst Weitenung 50 Blcchn. u. Inst. Gustav Adolf Bögler 7 „ Johannes Fritsch Kappelwindeck 51 Karl Kunztnann Rastatt 8 Pius Fritz Karlsruhe 52 „ Karl Wörner Bruchsal 9 „ Friedrich Grill Pforzheim 53 Installateur Friedrich Jahraus Durlach 10 „ Albert Hagner Karlsruhe 54 Dreher Joseph Beihmann Dill-Weißenstein 11 „ Wilhelm Hahn Rastatt 55 „ Eugen Kistner Karlsruhe 12 „ Fritz Heidinger Grünwinkel 56 Friseur Gustav Dietrich Gaggenau 13 „ Heinrich Heygold Daxlanden 57 Adolf Kaufmann Karlsruhe 14 Ed. Hertweck Ettlingenweier 58 Gipser Wilhelm Eckerle Steinbach IS „ Johannes Käshammer Ottenhofen 59 , Friedrich Müller Ettlingen 16 „ Albert Kastei Rastatt 60 Glaser Karl Frank Rastatt 17 „ Aug. Ferd. Knapp Kappelrodeck 61 „ Emil Gauß Pforzheim 18 „ Theodor Krafft Pforzheim 62 „ Johann Friedrich Gelb Renchen 19 Johann Kübler Oos 63 . Otto Göckler Pforzheim 20 Ludwig Küne Mingolsheim 64 Goldschmied Emil Kraft Bruchsal 21 „ Emil Leppert Karlsruhe 65 Hafner Gustav Ewald Baden 22 „ Adolf Lumpp 66 Konditor Wilhelm Dürr Pforzheim 23 „ ! Hermann Metzinger Otters weier 67 „ Richard Freund Karlsruhe 24 Rudolf Mörmann Lautenbach 68 Alfred Rommel 25 „ Hermann Muckenhirn Baden 69 Wilhelm Schweinfurth Lichtental 26 Wilhelm Müller Ettlingen 70 Küfer Peter Best Karlsruhe 27 „ ! Emil Pfafs Karlsruhe 71 Hermann Graf Neuweier 28 > Heinrich Rentschler Pforzheim 72 Ludwig Jäger Karlsruhe 29 „ Leonhard Rief Karlsruhe 73 Kupferschmied Heinrich Otto Späth Rastatt SO ^ Adolf Sartor 74 Maler u. Lackier Gottlieb Bauer Königsbach 31 ! Gregor Schäfer Baden 75 Friedrich Vechtold Karlsruhe 32 ! Joseph Schäfer 76 Jos. Hermann Bechtold 33 „ ! Peter Schindler 77 Gustav Ehreiser Altschweier 34 „ Bernhard Schneider 78 Otto Epple Rastatt 35 : Bernhard Schüler Ettlingen 79 Karl Ernst Karlsruhe 36 Karl Schüler Baden 80 Albert Fritz 37 Ernst Seeger Karlsruhe 81 Ludwig Fritz 38 Wilh. Andr. Strähle 82 Rudolf Guth Rastatt 39 ^ Erhard Strobel Lichtental 83 Jakob Hornung Karlsruhe 40 .. > Leopold Herrn- Treiber Forchheim 84 August Hörth Ottersweier 41 „ ! Wilhelm Wollmann Pforzheim 85 „ Karl Kaiser Karlsruhe 42 „ Jakob Weber Baden 86 „ Wilhelm PH. Kappler Ettlingen 43 Johann Westermann Lichtental 87 Wilhelm Knoch Karlsruhe 44 ! Karl Wetzel Baden 83 Christian Lächler 327 - 6? O. Prüfungshandwerk Name des Prüflings Wohnort Q Prüfungshandwerk Name des Prüflings Wohnort > 8S Maler u. Lackier August Meinzer Knielingen 142 Schlaffer Karl Uhrenbacher Ettlingen 90 Eduard Müller Karlsruhe-Beiertheim 143 Schmied Anton Becker Reichenbach 91 Rudolf Pflüger Pforzheim 144 Heinrich Hartmann Karlsruhe 92 Hermann Andr. Ritzau Karlsruhe 145 Ernst Huzel Durlach 93 „ Karl Stier 146 Max Kraft Rastatt 94 Jakob Trost „ 147 Dionys Nöltner Müllenbach 95 Adolf Werthammer 148 Franz Schneider Sichern 96 Maurer Wilhelm Friedrich Becker Pforzheim 149 - Karl Seyfahrt Gernsbach 97 Friedrich Fränkle Königsbach 150 Schneider Albert Decker Sichern 9? August Gerhard Karlsruhe 151 Anton Heck Karlsruhe 99 Joseph Gilliar Philippsburg 152 Schreiner August Adelmann Rastatt WO Karl Gilliar 153 Andreas Bastian Busenbach wt Eduard Guckert Karlsruhe 154 Karl Becker Baben I02 Jakob Krail Pforzheim 155 Paul Otto Greschel Karlsruhe 103 Jakob Rietz Breiten 156 Ludwig Groß Bruchsal 104 Josef Senn Rastatt 157 Johannes Kühn Karlsruhe 105 Wilhelm Stöber Karlsruhe 158 Karl Maulbetsch Pforzheim 106 Ludwig Uebelhör Gondelsheim 159 Friedrich Piestrik Karlsruhe 107 Josef Zollinger Rheinsheim 160 Jakob Rigling 108 Mechaniker Rochus Armbruster Karlsruhe 161 Heinrich Schlick 109 Heinrich Flaig Bruchsal 162 Friedrich Siegrist 110 Armand Ring Pforzheim 163 Heinrich Theis „ 111 Robert Schaub Karlsruhe 164 Anton Wipfler Renchen 112 Hermann Steivinger Philippsburg 165 Schuhmacher Hermann Beckmann Karlsruhe 113 Metzger Isidor Balzer Ettlingen 166 „ Albert Heil 114 Bertold Baßler Ottenhofen 167 Friedrich Hummel -- ) 115 Hugo Bauer Ettlingen 168 Emil Roth 116 Karl Bodemer 169 Karl Welzeck Rastatt 117 Friedrich Erhard 170 Wilhelm Wurth Karlsruhe 116 Wilhelm Jakob Baden-Baden 171 Steinhauer Aug. Wilh. Lachenauer Kürnbach 119 Franz Mayer 172 „ Wilhelm Raviol Palmbach 120 Adolf Ocks Sveffart 173 Tapezier Franz Breßler Pforzheim 121 Pflasterer Heinrich Himmel Rastatt 174 Wilhelm Jbald Rastatt 122 Karl Anton Hupp Karlsruhe 175 Joseph Kirrmann Karlsruhe 123 „ Franz Karolus Bruchsal 176 Hermann Lambrecht Baden 124 Johannes Müth Karlsruhe 177 Eugen Seiffer Karlsruhe 125 Karl Friedrich Roth Durlach 178 Hermannn Stöcker Pforzheim 126 Sattler u-Tapezier Fritz Fader 179 Wagner Karl Blum Breiten 127 Urban Vetter Philippsburg 180 Konrad Brügel Bruchsal 128 Schlaffer Emil Eberwein Karlsruhe 181 Johann Doll Karlsruhe 129 Karl Fränkel , 182 Joseph Hund 130 Franz Gaiser Baden-Baden 183 Philipp Marz Rastatt 131 Max Illing Karlsruhe 184 „ Bernhard Schindler Kappelrodeck 132 August Könninger Kappelrodeck 185 Theobald Spitzfaden Karlsruhe 133 . Matth. Korta Karlsruhe 186 Zimmerer Friedrich Wilh. Clauß Pforzheim 134 Joseph Kupferschmied 187 Franz Ebert Karlsruhe 135 Wilhelm Leyerle Durlach 188 Robert Haust» 136 Ludwig Müller 189 Karl Kraft Ottenau 137 Theodor Niemand Baden 190 Eugen Karl Rehmann Kieselbronn 138 Moritz Schulze , 191 Georg Schaffert Karlsruhe 139 Max Schütz Karlsruhe 192 Karl Schöpf Oeschelbrsnn 140 Karl Schweriner 193 Vitus Weinmann Rheinsheim 141 Heinrich Spoth Durlach irlsruhe, den 30. Juli 1907. Der Vorsitzende: K. Moser. Der Sekretär: vr. Loth. Durch Entschließung Großh. Ministeriums des Innern vom 26. Juli wurde Amtsaktuar Georg Brecht zum Verwaltungsassistent bei der Jiliale des Landesgewerbeamts in Furtwangen ernannt. 328 i Nichtamtlicher Teil. Gewerbliches Uuterrichtsweseu. Die Prüfung der Gewerbeschulkandidaten für das Jahr 1907 ist auf Montag den 21. Oktober d. I. anberaumt. Diejenigen Kandidaten, welche sich der Prüfung unterziehen wollen, haben sich gemäß § 6 der Verordnung vom 4. September 1882, die Ausbildung und Prüfung der Gewerbeschulkandidaten betreffend (Schulverordnungsblatt 1822 Nr. XI), unter Anschluß der vorgeschriebenen Nachweise bis spätestens 21. September d. I. beim Großh. Landesgewerbeamt — Abt. II. — zu melden. Seitens des Kreises Freiburg wurden für das Jahr 1907 zur Gewährung von Stipendien für den Besuch von gewerblichen Fachschulen bewilligt: zum Besuch der Großh. Uhrmacherschule in Furtwangen.250 zum Besuch der Großh. Schnitzereischule daselbst . 250 „ zum Besuch der Großh. Baugewerkeschule in Karlsruhe . 600 „ zum Besuch der Großh. Kunstgewerbeschule daselbst . 600 „ zum Besuch des Fortbildungskurses für Mechaniker an der Monteur- und Werkmeisterschule in Freiburg ......... 600 „ insgesamt 2300 ^ Außerdem wurde als Beitrag zur Musikschule in Wald- kirch für das Jahr 1907 der Betrag von 1000 in den Voranschlag eingestellt. Handwerkskammern. Freiburg. (19. Vollversammlung.) o Die letzte Vollversammlung der Handwerkskammer für die Kreise Freiburg, Lörrach und Offenburg fand am 30. Juli, und zwar im alten Rathaussaale in Freiburg statt. Die Sitzung wurde vormittags 10 Uhr vom Vorsitzenden, Herrn Hosschuhmacherineister Alfred Bea, eröffnet. Derselbe entbot den vollzählig erschienenen Mitgliedern der Kammer, sowie dem Vertreter der Großh. Aufsichtsbehörde, Herrn Geh. Regierungsrat Or. Cron, herzliche Willkommengrüße, woraus der Vorsitzende der beiden kürzlich verstorbenen Kammermitglieder, der Herren S ch ä f e r- Allmansweier und Rapp-Elzach, gedachte und ihre Verdienste um die Handwerkersache hervorhob. Die Versammlung ehrte das Andenken der beiden Kammerkollegen durch Erheben von den Sitzen. Hierauf ergriff Herr Geh. Regierungsrat Or. Cron das Wort, um die neu- und wiedergewählten Mitglieder in ihr Amt einzuweisen, wobei er der bisherigen erfolgreichen Tätigkeit der Kammer gedachte und den leitenden Persönlichkeiten, insbesondere dem bisherigen Vorsitzenden, Herrn Hofschuhmachermeister Alfred Bea, anerkennende Worte widmete. Des weiteren hob der Herr Regierungsvertreter auf die von der Kammer zu erfüllenden Aufgaben ab und sprach den Wunsch aus, die Mitglieder möchten.stets ohne Voreingenommenheit an die zur Beratung stehenden Fragen herantreten, das bisher bestandene gute Einvernehmen auch fernerhin pflegen, um auf dieser Grundlage der Kammer weitere Erfolge zu sichern. Endlich berührte Redner das Verhältnis der Handwerkskammer Freiburg zur Großh. Regierung, das bisher ein auf gegenseitiges Vertrauen gestütztes gewesen ist und in Zukunft bleibeir soll; die Negierung werde auch fernerhin die Arbeit der Kammer fördern Helsen. Ueber die Tätigkeit des bisherigen Vor- standes seit der am 25. April d. I. stattgehabten Vollversammlung erstattete Sekretär Eckert einen kurzen Bericht. Die nach 8 5 des Kammerstatuts vorzunehmende Z u - Wahl von vier Mitgliedern und vier Ersatzmännern hatte folgendes Resultat: gewählt wurden: a. als Kam- mermitglieder: die Herren Malermerster Friedrich Schöpflin-Lörrach, Blechnermeister Fritz Sacker-Sulz- burg, Friseurmeister Ludwig Schirmeier-Wehr, Schneidermeister Heinrich Schlüter-Freiburg; b. als Ersatzmänner: die Herren Bäckermeister Joseph Schöttgen- Seelbach (Amt Lahr), Bauunternehmer und Maurermeister Joseph Wehrle-Stausen, Schneidermeister Ludwig Walter-Oppenau (Amt Oberkirch), Stuhlschreinermeister Wilhelm Kramer-Freiburg. Als nächster Punkt der Tagesordnung folgte dis A b - nähme der Rechnung für das Geschäftsjahr 1906/07. Hierüber war den Kammermitgliedern zum voraus eine ausführliche Lruckvorlage zugegangen. Die Rechnung schließt ab mit einer Einnahme von 52 037 -F und mit einer Ausgabe von 51 215 jo daß ein Kassenrest von 822 -/L verbleibt. Nach dem Revisionsbericht befindet sich die Buchführung des Rechners und die Kasse der Kammer in bester Ordnung, welch letzterem die Versammlung Entlastung erteilte. Hierauf trat eine Mittagspause ein. Nachmittags 3 Uhr wurden die Verhandlungen fortgesetzt, und zwar in Anwesenheit sämtlicher Mitglieder der Kammer, einschließlich einiger der inzwischen berufenen zugewählten Herren, sowie sämtlicher Mitglieder des Gesellenausschusses. Unter dem Vorsitz des stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Ambros Müller- Freiburg, fanden die Wahl des Vorsitzenden und weitere Ergänzungswahlen statt. Als 1. Vorsitzender wurde der bisherige Inhaber dieses Amtes, Herr Hofschuhmachermeister Alfred B e a - Freiburg, einstimmig wiedergewählt. Bei ch k den Ergänzungswahlen in den Vorstand der Kammer gingen als gewählt hervor die Herren: Malermeister Schöpflin-Lörrach und Buchbindermeister Schneider- Neustadt. Bei den Wahlen des Gesellenausschusses >vur- den die Herren Schreiner Joh. Hausenbauer-Frsiburg als Vorsitzender und Schriftsetzer Friedrich Müller als stellvertretender Vorsitzender gewählt. Dis weiteren Ergänzungswahlen erstreckten sich auf den Ausschuß für das Lehrlingswesen und den Bsrufungsausschuß. Der mit der Tagesordnung versandte Gesetzentwurf über den sogenannten kleinen Befähigungsnachweis* wurde eingehend beraten. Ter wichtigste Fortschritt, der in dem Entwurf enthalten ist. liegt in den erhöhten Anforderungen zur Erlangung der Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen, indem nun außer den bisher in 8 129 der Gewerbeordnung vorgesehenen Voraussetzungen noch der Nachweis der Berechtigung zur Führung des Meistertitels verlangt wird Bezüglich der weiteren Bestimmungen des Gesetzentwurfs trat die Sitzung den von dem referierenden Sekretär Eckert gemachten Mänderungsvorschlägen bei. Darnach soll beantragt werden: 1. Dem 8 129a der Gewerbeordnung folgende Fassung zu geben: „Der Unternehmer eines Betriebs, in welchem mehrere Gewerbe vereinigt sind, ist nur befugt, in demjenigen Gewerbe Lehrlinge anzuleiten und das Lehrzeugnis (8 127a) nur für dasjenige Gewerbe auszustellen. in welchem er oder die mit der Ausbildung der Lehrlinge betraute Person den Bestimmungen des 8 129 entspricht." Die Bestimmung des Entwurf, wonach dis untere Verwaltungsbehörde Ausnahmen gewähren kann, soll dahingehend abgeändert werden, daß nur durch die h ö - Here Verwaltungsbehörde Ausnahmen zugelassen werden sollen, und zwar nach Anhörung der Handwerkskammer. Der betreffende Absatz hätte demnach zu lauten: „Für die Gewährung von Ausnahmen kommt lediglich der ?lbsah 2 des § 129 der Gewerbeordnung in- Betracht." Weitere Abänderungen beziehen sich: 2. auf den vierten Absatz des abzuändernden 8 139: es empfiehlt sich, denselben wie folgt beginnen zu lassen: „Die Entscheidung, durch welche die Zulassung zur Meisterprüfung abgelehnt wird, kann" usw. (damit wird bezweckt, die bewährten Einrichtungen der Freiburger Kammer, die sich auf 8 5 der Meisterprüfungsordnung stützen, nicht zu beeinträchtigen) ; 3. statt der fünfjährigen Dauer der Uebergangs- bestimmungen soll eine llebergangszeit von nur drei Jahren vorgesehen werden: 1. die veralteten Bestimmungen des 8 81b Ziffer 2 der Gew.-Ord. sollen gestrichen werden. Bezüglich des neuen Gesetzentwurfs über die Sicherung der Bauforder ungen erkannte die Versammlung an, daß in demselben verschiedene der von der * Bad. Gewerbezeitung Nr. 19 S. 198. Freiburger Kammer gegebenen Anregungen Berücksichtigung gefunden haben. Entsprechend den neuerdings aus den Kreisen des Baugewerbestandes laut gewordenen Wünschen beschloß die Sitzung, einige weitere wichtige Abänderungen zu beantragen. So soll die in 8 1 zur Abwendung der Eintragung des Bauvermerks mögliche Sicherheitsleistung in Höhe des vierten Teils der voraussichtlichen Baukosten (eine Bestimmung, die doch nur den kapitalkräftigen Unternehmern zugute käme und die eine Konzentrierung des Baugeschäfts befürchten läßt) in Wegfall kommen, und in jedem Fall ein Bauvermerk verlangt werden, um eine Schädigung der kleineren und mittleren Baugewerbetreibenden zu verhüten. Ferner soll die amtliche Abschätzung in die Zwangsvollstreckung verlegt und verlangt werden, daß dem Bauherrn die Verfügung über das Baugeld entzogen und ein als Behörde organisierter, unabhängiger Treuhänder geschaffen wird, an welchem der Baugeldgeber die Baugeldraten unter unbedingter Wahrung des Vorrangs der Baugeldhypotheke in Höhe der an den Treuhänder abgeführten Baten zahlen würde. Zu ß 11 wird eine klarere Fassung des Textes verlangt, sowie ein Haftbarmachen des Geldgebers — unter gewissen Bedingungen — für Verluste, die etwa dem Bauhandwerker daraus entstehen, daß er von seinem am Bau beteiligten Dormann nicht bezahlt wird. Auf Grund eines von höherer Stelle der Kammer gewordenen Auftrags befaßte sich die Vollversammlung mit der Feststellung eines Gutachtens bezüglich des Eigentumsvorbehalts an Maschinen. Nach eingehender Darlegung der Verhältnisse wurde beschlossen, dahin zu wirken, daß hinsichtlich der für einen Betrieb gelieferten Maschinen, auch jener, die nach- der Gebäudeeinschätzung eingekommen sind, der Eigentumsvorbehalt rechtswirksam wird, und daß das bisher im allgemeinen geltende Recht — wonach der Eigentums- Vorbehalt nicht anerkannt wurde — nur bei solchen Maschinen in Anwendung kommt, welche eingemauert oder nicht ohne erhebliche Schädigung einer Anlage oder eines Gebäudes davon getrennt werden können. Nur in diesen Fällen sollten die Maschinen als wesentliche Bestandteile eines Gebäudes angesehen und demgemäß verliegen- schaftet werden können. In dem von Sekretär Eckert erstatteten Referat kam zum Ausdruck, daß im allgemeinen zwischen Fabrikbetrieb und Handwerksbetrieb zu unterscheiden ist. Im Fabrikbetrieb sind die Maschinen zur Herstellung von Erzeugnissen unbedingt notwendig, im Handwerksbetrieb sind sie meistens nur Hilfsmittel. Die Fabrik verliert nach Entfernung der Maschinen ihren Charakter als solche, während die Werkstätte des Kleingewerbetreibenden auch nach Beseitigung der Maschinen ohne weiteres im Handbetriebe weitergeführt werden kann. Das Kleingewerbe ist heute, wenn es seine Lebensfähigkeit behaupten und in dem schweren Konkurrenzkampf nicht unterliegen will, darauf angewiesen, mehr und mehr 330 mit Hilssmaschinen zu arbeiten. Diese sich zu beschaffen, tann der Kleingewerbetreibende fast ausnahmslos nur durch die Gewährung von Zahlungserleichterungen, d. i. durch Einräumung von Abschlagszahlungen, seitens der Lieferanten. Letztere werden aber auf diese Form der Zahlungsweise nur eingehen, wenn das Eigentumsrecht an den Maschinen bis zur gänzlichen Abzahlung des Kaufpreises derselben ihm gesichert bleibt. Wird dieser Borbehalt beseitigt, so entzieht man dem Kleingewerbetreibenden gewissermaßen die Behauptung seiner Existenz. Um durch die Zulassung des Eigentumsvorbehalts eine wirtschaftlich schädliche Ausdehnung der Kreditgewährung bei Maschinenlieferungen zu verhüten, wird empfohlen, denEigentumsvorbehalt nur bis zur Hälfte desMaschinen- wertes zu bewilligen, damit der Fabrikant das Risiko für den halben Wert auf sich zu nehmen hat. Es folgte ein gut durchgearbeitstcs Referat des Herrn Streißguth - Lahr über die am 11. Mai d. I. in Mannheim stattgebabte Konferenz der vier badischen Handwerkskammern. Bon den vom Kammersekretär gemachten Mitteilungen seien erwähnt: Der günstige Ausgang eines auf Antrag der Kammer durch die Großh. Staatsanwaltschaft verfolgten Vergehens gegen das Gesetz zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs: der Stand des Genossen schaftswesens und die für später in Aussicht genommenen Genossenschaftskurse; die seitens des Kammervorstandes beabsichtigten Erhebungen über die Wirkungen des Kinder- schutzgesetzes. Aus der Versammlung heraus wurde angeregt, die Handwerkskammer möchte durch Zirkular den noch unorganisierten Handwerkern den Beitritt zu einer Organisation nahe legen. Zum Schluß entstand eine längere Debatte über die Berufsgenossenschaften und angebliche Mißstände. Bei Beendigung der Vollversammlung richtete Herr Geh. Regierungsrat Or. Cron freundliche Worte an die Anwesenden, worauf die Sitzung gegen 6 Uhr abends von deni Vorsitzenden, Herrn Alfred Bea, unter Dankesworten geschlossen wurde. Hierauf trat der neu konstituierte Kammervorstand noch zu einer Sitzung zusammen, um die Wahl eines stellvertretenden Vorsitzenden vorzunehmen. Als solcher wurde Herr Ambros Müller-Freiburg wiedergewählt. sistt. Konstanz. Am 2. August d. I. fand im Saale des alten Rathauses in Vi Hingen die 20. Vollversammlung statt, die durch den Präsidenten Sät tele mit Worten der Begrüßung an den Regierungskommissär, Herrn Geh. Regierungsrat Or. Groos, den Bürgermeister der Stadt Villingen, Herrn Or. Braunagel, sowie die Mitglieder der Kammer und des Gesellenausschusses eröffnet wurde. Der erste Punkt der Tagesordnung betraf die Verabschiedung der Jahresrechnung pro 1906/1907, welch letztere nach dem mündlichen Erläuterungsbericht des Sekretärs und Rechners Müller mit 25 370 47 -4 in Einnahmen und 24 550 ^ 58 I in Ausgaben abschloß, so daß sich ein Einnahmeüberschuß von 819 -F 89 H ergab. Die Rechnung war von einem Sachverständigen zuvor revidiert und vom Vorstandsmitglied Graf einer genauen Durchsicht unterzogen worden, welcher unter Anerkennung der musterhaften Führung namens des Gesamtvorstandes Entlastung des Rechners beantragte, die einstimmig erfolgte. Die Festlegung des Osterfestes auf die Zeit vom 4. bis 41. April war Gegenstand eines von der Handwerkskammer Ulm a. D. versandten Rundschreibens, in welchem die Nachteile des jetzigen Zustandes eingehend geschildert wurden. Tie Vollversammlung ist damit einverstanden, daß auf dem vom 9.—11. September d. I. stattfindenden Deutschen Handwerks- und Gewerbe- kaminertag die Vertreter der Konstanzcr Kammer den Antrag Ulm unterstützen, zunial auch in den Kreisen der Industrie und der Wissenschaft seit mehreren Jahren eine in gleicher Richtung sich geltend machende Bewegung wahrzunehmen ist. Die im Z 46 des Statuts festgesetzten Tagegelder für ortsansässige Meister- und Gesellenbeisitzer bei Versammlungen und Prüfungen sollen entsprechend den Beschlüssen der Handwerkskammern Freiburg und Mannheim erhöht werden, womit sich die Vollversammlung einverstanden erklärte. Die gemäß 8 6 des Statuts nach jeder Neuwahl vorzunehmende Ergänzung der Kammer durch Zuwabl wurde nach dem Grundsätze vorgenommen, daß solche wichtigen Gewerbe mit zahlreichen Betrieben, die bei der Hauptwabl keine Vertretung in der Kammer erhalten konnten, nunmehr bei der Zuwahl berücksichtigt werden sollten. Demgemäß wurden einstimmig gewählt: als Mitglieder: Metzgermeister Nolle in Konstanz, Schneidermeister Kramerin Pfullendorf, Frifeurmeister Schirmeier in Villingen und Wagnermeister Amann in Rheinheim, sowie als Ersatzmänner: Glasermeisier Linder in Radolfzell, Küfermeister Reichert in Ueberlingen, Müllermeister Keller in Bonndorf und Steinhauermeister Ailinger in Allmendshofen. Im Juni 1905 hatte die Handwerkskammer in den neugebildetcn Landesgewerberat zwei Mitglieder und zwei Ersatzmänner gewählt, von welchen Personen seither zwei durch Todesfall ausgeschieden sind. Es war deshalb für den Rest der Amtsperiode, d. i. bis Herbst 1908, Ersatzwahl erforderlich, aus welcher Präsident Schreinermeister Sä! tele in Konstanz und Schreinermeister Himmelsbach in Villingen hervorgingen. Der Bericht des Mitgliedes Martin in Ueberlingen über die Landesversammlung Badischer Gewerbe- und 331 Handwerkerüereinigungen mußte leider der vorgeschrittenen Zeit wegen zurückgestellt werden. Der Geselle nausschuß, der in seiner neuen Zusammensetzung erstmals den Verhandlungen angewohnt hatte, wählte ans seiner Mitte den Flaschnergesellen Hanschel in Konstanz zum Vorsitzenden, den Zimmer- gcscllen Seitz daselbst zu seinem Stellvertreter, den Steinhauergesellen Werder in Konstanz zun, Schriftführer und den Holzschnitzergesellen Hauser in Hornberg zu dessen Stellvertreter. Der noch verbleibende Teil des Nachmittags galt der Besichtigung der in jeder Beziehung wohlgelungenen Gewerbe- und Industrieausstellung, ans welche die rastlos vorwärts schreitende Schwarzwaldstadt Vi Hingen und ihr rühriger Gcwerbeverein mit Recht stolz sein darf und deren Besuch nicht nur den Gewerbetreibenden, sondern auch den Laien bestens empfohlen werden kann. A feinere Mitteilungen Die Heizerfachschule, welche an die städtische Gewerbeschule Karlsruhe angegfiedert ist, hat am 30. Juni ihren zweiten Heizerkurs mit einer kleinen Schlußprüsuna, der Herr Rc- gierungsrat H. Maier vom Großh, Landesgewerbeamt an- wohnte, beendet. Die Teilnehmer an denselben — ausschließlich im praktischen Geschäftsbetrieb als Mechaniker, Heizer und Maschinisten stehende Leute von 13—36 Jahren — haben mit anerkennenswertem Fleiß und Nusdauer den theoretischen und praktischen Unterricht pünktlich besucht, weshalb das Resultat auch als ein allseitig befriedigendes bezeichnet werden kann. Der nächste Heizerkurs, in welchem höchstens 12 Teilnehmer ausgenommen werden können, beginnt am 1. November d. st. Da im Mai d. st. verschiedene Leute zurückgewiesen werden mußten, so erscheint es für diele und für weitere Interessenten ratsam, jetzt schon für diesen dritten Kurs sich vormerken zu lassen, was vom 19. August d. st. ab auf dem Sekretariat der Gev erbeschule, Zirkel Nr. 22, geschoben kann. Eine Handelshochschule in Mannheim. Nachdem der Bür- nerausschuß der Uekernabme der finanziellen Garantie ume- stimmt hat, darf die Errichtung der Ha n de l s k o ch sch u l'' in Mannheim als gesickert gelten, Die Organisation eriolot in enger Anlehnung an die benachbarte Heidelberger Universität. Von den hervorragenden Lehrkräften, die für die Staats-, Gefellschafts- und Wirtschaftswissenschaften zur Verfügung stehen, gehört eine größere Anzahl zugleich dem Lehrkörver der Heidelberger .Hochschule an. Die Hörer sind ohne weiteres als Hospitanten zu den Vorlesungen der Universität zngelassen. wie auch die Studierenden der letzteren von der Möglichkeit, an der Mannheimer Handelshochschule ihr praktisches Wissen zu vervollkommnen, zweifellos schon im kommenden Semester ausgiebigen Gebrauch machen werden. Die Vorbereitungen sind soweit gediehen, daß die Eröffnung im Oktober bestimmt erfolgen kann; sie wird in feierlicher Weise stattfinden. Unter der fördernden Mitwirkung der drei beteiligten Faktoren, der badischen Staatsregierung, der Universität .Heidelberg und der Mannheimer Handelskammer, sowie insbesondere dank der verständnisvollen und opferfreudigen Mitarbeit des .Heidelberger Nationalökonomen, Herrn Geh. Hofrat Professor vr. Gothein, der seine veilseitigen Erfahrungen in den Dienst der Sache stellte, ist es der Stadt Mannheim möglich geworden, in ihrem- Jubiläumsjahre die Idee der Handelshochschule zu verwirklichen, die den Schlußstein der von Herrn Ober- bürgermeister Or. Beck in mehr als zehnjähriger Arbeit verfolgten Bemühungen um die Ausgestaltung des kommerziellen Bildungswesens darstellt und als ein neuer geistiger Mittelpunkt im Leben der aufstrebenden Rhein-Neckarstadt betrachtet iverden darf. Mitteifungen ans dem AeretnsfeSen. Ueber Versammlungen in gewerblichen Vereinigungen sind uns folgende Berichte zugegangen: Der Gcwerbeverein und Handwerkerverband Baden hatte auf den 25. Juli in das Gasthaus zum Merkur eine Versammlung cinberufen, um den gemeinsamen Besuch der Gewerbe- und Industrieausstellung Villingen zu beraten. Die weite Entfernung zwischen Baden und Villingen schloß schon von vornherein die Benützung von Personenzügen aus, so daß nur entweder die Fahrt mit Schnellzügen oder mit einem Extrazug in Betracht kam. Die Fahrkarte für Schnellzüge nach Villingen und zurück kostet aber 9 -//, während dieselbe bei Extrazugbenützung auf 1.60 ti! zu stehen kommt. Aus diesem Grunde war die Versammlung für die Einstellung eines Exirazuges und wurde der Vorstand beauftragt, an die befreundeten Vereine hier und auswärts Einladungen ergehen zu lassen. Mittlerweile hat der Vorstand die ihm übertragene Arbeit eifrigst betrieben und ist der Extrazug nicht nur mit 230 Teilnehmern gesichert, sondern von Steinbach und Achern liefen die Anmeldungen so zahlreich ein, daß auch an diesen Orten der Zug halten mutz. Die Teilnchmerzahl ist bereits auf über 300 gestiegen und wird der Vorstand kaum in der Lage sein, Nachzüglern noch einen Platz zu verschaffen. Bei seiner Arbeit Hai der Vorstand ein sicheres Mittel angewandt. Zuerst suchte er durch eine Umfrage sich zu ver- acwissern, ob auch der Extrazug zustande kommen kann. Nachdem er diese Sicherheit hatte, mußten bei der zweiten 'Ein- zeschnung alle Nicbtmitnlieder den Fahrpreis sofort bezahlen, während die Mitglieder 2 .kl hinterlegten, die ihnen bei der Fahrt nach Villingen wieder ausgehändigt werden, weil kür sie der Verein dos Fahroekd bezahlt. Kommt ohne triftigen Grund ein Mitolied nickst zur Fahrt, so fließen die bezahlten 2 .E in die Vcrcinskassc. Mit dieser Vorsichtsmaßregel wollte man bezwecken, daß die Unterzeichner der Listen auch sicher an der Fahrt teil- nchmcn. Die Fahrt soll am Sonntag den 18. Annnst, moroens zwischen 4 und 5 Uhr, cmactreten werden. Die Rückkunft findet am gleichen Tag um Mitternacht statt. Aus dem Bezirk Tauberbischofsheim. Nachdem am Sonn tag den 16. Juni d. st. im „Schwanen" zu Taubcrbischotsheim Herr Handwerkskammersekrctär K. Hanßer von Mannheim vor den fast vollzählig erschienenen selbständigen Wagnern des Bezirkes über den Wert und die Bedeutung fachgenos'en- schristlicher Zusammenschlüsse referiert hatte, kamen die Wagner nun am Sonntag den 28. stuli unter dem dort provisorisch gewählten Vorstand Maier-TauberbisckosZ- heim in der Brauerei „Volk" zusammen, um sich weiter zu beraten. Hierbei konnte es sich selbstverständlich in erster Linie nur darum handeln: Wollen die damals Unterzeichneten Wagner sich zu einer Zwangs- oder freien stnnung zusammentrm? Diese Kardinalfrage wurde auch hier nicht gelöst, weil über das 332 We>en beider Arten noch kein richtiges Verständnis zu herrschen scheint. Auch die Ausführungen des Herrn Werr von Werback und Ficderlein Kore Külshetm als langjährige Wagnermeister erzielten keine Einigung, so daß man es für gut erachtete, durch die Bürgermeisterämter Umfrage zu halten, wie die endgültige Stimmung unter den Wagnern ist. Allerdings scheinen manche für die Ztvangsinnrmg zu sein, weil eben, sofern zwei Drittel der ansässigen Wagner dafür stimmen, diese gesichert ist und alle ohne Ausnahme sich, dann dem Statut fügen müßten. Auf diese Weise Wme zwar eine zwanglicbe Einheit zustande; was man aber durch die ganze Institution bezwecken will, nämlich vor allem Regelung der Verkaufspreise und das Verbot des Unterbieten^ wird eben durch den 8 100g der Gewerbeordnung sehr beschränkt, unter Umständen verboten. Die Versammlung hat ja gezeigt, daß dies der Hauptzweck sein soll. Daß die Wagner einen besseren Verdienst sehr nötig haben, ist nie zu bezweifeln; auf diesem Wege ist aber ihr Zweck nicht zu erreichen, wie auch aus dein früheren Vortrag des Herrn Hanßer ersichtlich war, sondern hier ist die freie Innung mehr cmgezeigt, wo solche Fragen uneingeschränkter behandelt werden können. Ein Zwangsvcrein ist zudem! nicht jedermanns Sache; allerdings steht zu befürchten, daß bet der anderen freien Art mancher „nebenaus" gehen und dadurch diesen fachlichen Zusammenschluß illusorisch machen könnte. Wenn aber das Standesbewußtfein und die Solidarität der Wagner sich durch die verschiedenen Vorträge durch Berichte in Fachschriften und politischen Zeitungen, wo sich überall diese Tugenden wie ein roter Faden durchziehen, wirklich gekrästigt haben, so könnte dies nun in vorliegendem Falle bewiesen werden und die Frage der Organisation unserer Wagner würde auch in unserem Bezirke baldigst Erledigung finden, wie dies auch bereits in anderen Gegenden — ebenfalls im Wagnerhandwcrk — bereits der Fall ist. L. Dietlingen. Am 21. Juli 1007 fand im Gasthaus zum Waldhorn die Bezirksversammlung des III. Bezirkes des Pfinz- und Enzgauvcrbandes der Badischen Gewerbe- und Handwerkervereinigungen statt. Der Herr Vorsitzende des Gewerbevcr- eins Dietlingen begrüßte im Namen des Vereins die Anwesenden und erteilte dem Referenten, Herrn Gewerbelehrer Bader ans Pforzheim, das Wort zum Referat. Der Herr Referent führte aus, daß das Handwerk leider in einer wenig beneidenswerten Lage sei, daß die Existenz desselben gefährdet ist. Zur Abwehr dieser Mitzstände schlägt er vor, daß sich der Handwerker in erster Linie ans eigene Füße stelle, sich organisiere und alle Mittel anwende, um den Kampf mit Ehren durchzufechten, daß der Handwerker nicht immer zuerst nach der Staatshilfe rufe, da der Sraai doch nur indirekt helfen kann. Die Handwerker müssen mehr auf ihre Bildung und hauptsächlich beim Nachwuchs auf nur beste Bildung bedacht sein. Redner glaubt, daß die besten Schüler für das Handwerk noch gerade gut genug seien, da an den Handwerksmeister in der Jetztzeit kolossale Anforderungen gestellt werden, in bezug auf technische und kaufmännische Kenntnisse. In den Schulen sollte das Hauptgewicht auf deutsche Sprache, Rechnen und Fachzeichnen gelegt werden. Ebenso in Buchführung und Kostenberechnung. Die Gesellen sollten ihre größte Ehre darein setzen, eine gute Lehrlingsprüfung und eine gute Meisterprüfung zu machen und vor der Oeffentlichkeit zu zeigen, daß sie etwas können und ihr Handwerk aus dem sf verstehen. Dann wird die Achtung vor ihrem Stande sicher steigen. Der Herr Redner schilderte hierauf die Gründung eines Geschäfts, die Kostenberechnungen, Geschäftsunkosten, und legte die Vorteile der Mäschinenkraft ans und ermunterte die Anwesenden, die teure Menschenkraft durch Maschinenkraft zu ersetzen, aber hierbei nicht die nötige Vorsicht in bezug auf Ausnützung und Rentabilität außer acht zu lassen. Die Förderung des Genossenschaftswesens muß ebenfalls seitens der Handwerker zur Bessergestaltung ihrer Lage ins Auge gefaßt werden. ' ' Sobald die Handwerker gut organisiert sind, sich nicht als Feinde und Konkurrenten betrachten, sondern friedlich miteinander arbeiten, und Freud und Leid teilen, werden sie auch mit ihren Feinden, dem Submissionswesen, Warenhäuser, Borgunwesen usw., fertig werden und dieselben siegreich bekämpfen und dem Handwerk wieder den Platz erobern, der ihm von Rechts wegen gehört. Der Herr Vorsitzende dankte dem Herrn Referenten für den sehr sachlich und gut gehaltenen Vortrag und eröffnete die Diskussion hierüber. In dieser wurde bemängelt, daß die Lehrlings- und Meisterprüfung nicht von jedem Handwerker gemacht werden'muß. Diese Prüfungen müssen gesetzlich verlangt werden. ^ Der Herr Vorsitzende des Gaues bedauert den flauen Besuch und erhofft am nächsten Sonntag in Königsbach einen besseren. Die Handwerker sollen auf den Bezirkstagen ihre Wünsche äußern und wird den Mängeln sicher abgeholfen, soweit es in der Möglichkeit liegt. Aus Mitgliederkreisen wird gewünscht, daß das Schuljahr mit dem 1. April zu Ende sei, damit die Schüler zur gleichen Zeit in die Lehre kommen. Herr Schroth-Cllmendingen teilt mit, daß er die Schneidermeister im Bezirk zu einer Versammlung eingeladen hat. Von 48 Eingeladenen kamen am 1. Tag 7 Meister und an den anderen Tagen im Verhältnis nicht mehr. Sie waren nicht zu bewegen, zusammen zu kommen. Einer schimpfte über den andern, nichts als Hader und Streit und Konkurrenzneid. Dabei bedenkt keiner, daß deshalb kein Anzug mehr und keiner weniger gemacht wird. Höchstens bringen sie durch derartiges Treiben die Kundschaft dazu, ihre Anzüge in der Stadt fertig zu kaufen. Der Herr Gauvorsitzende macht nochmals ans den Nutzen der Vereinigungen aufmerksam, und ermahnt die Herren Vorsitzenden, in ihren Vereinigungen etwas zu bieten, damit das Interesse wach wird und die Leute in die Versammlung kommen. ' Nach diesem wurde über die Selbstversicherung und die Nn- fallversickerungsbeiträge, sowie über die Unfallrente gesprochen, und verschiedene Wünsche bezüglich der Auszahlung der Rente angebracht, ebenso bezüglich der Einhebung der Beiträge. Hierauf wurde die Präsenzliste festgestellt: Von Dietlingen waren 15, von Ellmendingen 6. von Langensteinbach 2, von Ittersbach 0, von Langenalb 0, ven Er- j-ngen 1, von Königsbach 0, von Pforzheim 5 Mitglieder anwesend. ' Zum letzten Punkt: Anträge und Wünsche, erfolgte keine Aussprache. Hierauf schloß der Vorsitzende mit dem Wunsche, daß man sich auf dem Bezirkstag in Königsbach wieder treffe, die Bezirksversammlung. Die Feier des INjShriqen Bestehens des Gewerbevereins Rastatt. Unter großer Beteiligung feierte der Verein am Montag den 20. Juki, abends halb 9 Uhr beginnend, im Löwensaale das Fest seines lOsährigen Bestehens. Außer den Mitgliedern des Vereins (zum Teil mit ihren Damen) waren erschienen: Herr Bürgermeister Bräunig, der Gemeinderat, Mitglieder der Handelsgenossenschaft, des Bürgervereins Eintracht, des Gesangvereins Liederkranz - Freundschaft, des Kaufmännischen Vereins von 1876 und des Deutschnationalen Hand- Inngsgehilfenverbandes, sowie zahlreiche Freunde des festge- bcnden Vereins. Von auswärts hatten sich eingefunden: der Vorsitzende des Lezirtsverbandes, Herr Gewerbelehrer Münz- Gernsbach, sowie zwei Vertreter des Gewerbebereins Karlsruhe. Der I. Vorsitzende des Gewerbeveceins Rastati, Herr Hoflieferant Niederbühl, hieß die Erschienenen herzlich willkommen. Besonders galt sein Willkommensgrutz dem Herrn Bürgermeister Bräunig, welcher dem Gewerbeverein stets ein reges Interesse entgegengebiacht und ihn kräftig unterstützt habe. Der Redner sprach dann allen Behörden und Personen, die dem Gewerbeverein ihr Wohlwollen während seines Bestehens hatten angedeihen lassen, sowie namentlich den Mitgliedern für ihre treue Mitarbeit den innigsten Dank aus, und fügte den Wunsch hinzu, daß sie auch fernerhin dem Verein ihre Liebe und Treue bewahren möchten, dann werde dieser auch künftighin seine Aufgaben zu erfüllen imstande sein und blühen und gedeihen. Herr Niedcrbühl gedachte dann des Mannes, der Sie Anregung zur Gründung des Vereins gegeben hatte, des Herrn Geh. Regierungsrats Muth in Freiburg, und teilte mit, daß Herr Muth zum Ehrenmitglied ernannt worden sei. Des weiteren widmete er dem Mitbegründer und früheren Schriftführer des Vereins, Herrn Gewerbelehrer Mack in Wiesloch, warme Worte der Anerkennung. Ferner machte der Redner die Mitteilung, daß zu der heutigen Feier von vielen Personen, Korporationen und Vereinen herzliche Glückwünsche eingetrof- sen seien, so vom Grohh. Landesgewerbeamt Karlsruhe, von den Herren Geh. Regierungsrat Muth, zurzeit in Neu-Ulm, Gewerbelehrer Mack in Wiesloch, Stadtrat Ostertag in Karlsruhe, Seminarlehrer Emele in Karlsruhe, vom Gewerbeverein Baden, Handels- und Gewerbeverein Bühl, Gewerbeverein Freiburg, von der Handelskammer Freiburg, von den Kurgästen in Bad Sulzburg (:n Form eines Gedichtes) u. a. m. Der Gewerbe- und Handwerkerverein Baden-Baden sandte ein Geschenk, bestehend in einein Bilde (Panorama von Baden- Baden), mit einem Glückwunschschreiben. Der zweite Redner des Abends war Herr Bürgermeister Bräunig, der zunächst dem Gewerbeverein im Namen der Stadt und des Gemeinderats zur 10jährigen Jubelfeier den herzlichsten Glückwunsch Larbrachte. Er hob hervor, daß der Gewerbeverein während seines Bestehens schon recht Ersprießliches geleistet habe; namentlich sei es ihm gelungen, das Submissions- Wesen in solidere Bahnen zu lenken. Es sei nicht zu leugnen, daß auf allen Gebieten des wirtschaftlichen Lebens gegenwärtig ein schwerer Kampf der gegenseitigen Interessen bestünde, und Laß es der Aufbietung aller Kräfte bedürfe, um hieraus stegreich hervorgehen zu tonnen. Wenn aber mit Maß und Fiel nach dem Grundsatz „Leben und leben lassen" gehandelt werde, dann werde dem Handwerk Loch der goldene Boden nicht entzogen werden und dieses sein Auskommen finden. Er gebe die Versicherung, daß er dem Gewerbeverein wie seither auch fernerhin seine wärmste Unterstützung und Fürsorge angedeihen lassen werde und wünsche, daß dieser recht kräftig blühen und gedeihen möge. Mit einem Hoch auf den Gewerbeverein schloß Herr Bräunig seine beifällig aufgenommenen Worte. Herr Gewerbeschulvorstand Krum, der Schriftführer des Landesverbandes badischer Gewerbe- und Handwerkervereinigungen, gab hierauf einen Rückblick über die Ursache der Gründung des Gewerbevereins, über die Tätigkeit desselben seit Bestehen und über die dadurch erzielten Erfolge. Er schilderte zuerst die Gewerbeverhältnissc in früheren Zeiten, die Entwicklung der Industrie nach der Einigung Deutschlands und wies darauf hin, wie es besonders nach dem Eintritt der großen Krisis vor mehreren Jahren notwendig geworden wäre, daß die Handwerker sich in Verbänden einen Rückhalt schafften. Auch in Rastatt sei nach und nach die Einsicht durchgedrungen, daß man sich vereinigen müsse, und dies Habs zur Gründung des Vereins geführt. Daß hierbei bewährte Männer sich sofort bereit gefunden, den Verein kräftig zu unterstützen, dafür gebühre diesen hohe Anerkennung. Besonders verdiene Herr Niederbühl, der seit lO Jahren an der Spitze gestanden und den Verein mit Umsicht und Tatkraft geleitet habe, das größte Lob und den wärmsten Tank. Der Redner machte dann Angaben über die mannigfachen Aufgaben, die der Verein in den verflossenen 10 Jahren erfüllt hat. Noch wäre aber manches zu vollbringen und dazu sei erforderlich, daß alle Mitglieder fest zusammen hielten und die Gönner und Freunde dem Verein ihr Wohlwollen bewahrten. Die recht interessanten Ausführungen des Herrn Krum gipfelten in dem Wunsche auf ein kräftiges Blühen und Gedeihen des Gewerbevereins. Im Namen des Gewerbcvereins Karlsruhe brachte Herr Eichler dem Jubelverein die herzlichsten Glückwünsche dar. Der Redner widmete sein Hoch dem verdienten Landesverbandspräsidenten und tatkräftigen Vorstand des Rastatter Gewerbevereins, Herrn Niederbühl. Herr Gemeinderat Ertel beglückwünschte namens der Handelsgenossenschaft Rastatt den Gewerbeverein zu seiner 10jährigen Jubelfeier. Er betonte dabei, daß der Handelsstand und das Handwerk in Rastatt stets in bester Harmonie miteinander ausgckommen seien und wünschte, daß das auch künftig der Fall sein möge. Sein Hoch galt dem Zusammenwirken von Gewerbe und Handel. Die Feier nahm den besten Verlauf; sie wurde verschönt durch Len Vortrag prächtiger Lieder seitens des Gesangvereins Liederkranz-Freundschaft und gediegener Musikstücke der 111er Kapelle. K. Cnglert. Kunstgerveröliche Beilage. Die dieser Nummer beigegebene Tafel 27 enthält die Abbildung eines Gaskamins; entworfen von Karl Pommerenke in Karlsruhe. Literarische Besprechungen. Luegers Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften Zweite, vollständig neu bearbeitete Auflage. XXI., XXII. und XXIII. Abteilung. Preis jeder Abteilung 5 (Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt.) Die drei neuesten Abteilungen XXI, XXII und XXIII der zweiten Auflage des Lexikons der gesamten Technik umfassen die Stichworte Haustenne bis Kipper und bringen auf 480 Seiten mit rund 900 Abbildungen gegenüber der ersten Auflage wieder ganz erhebliche Erweiterungen und Vervollständigungen. —^ Unter den neu eingerechten Artikeln verdienen mehrere aus der mechanischen Technologie Erwähnung; zahlreiche gute Figuren erläutern diese klar und gemeinverständlich geschriebenen Aussätze. Neu eingesügt ist auch der Artikel Heißdamps- mvschinen. Wichtig für Techniker und Verwaltungsbeamte sind endlich die neuen umfassenden Abhandlungen über Hilss- kassen, Höhere Gewalt, Industrieausstellungen, Invalidenversicherung und Kinderschuh. Artikel aus diesen Gebieten sind nötig für ein Werk, das, wie das Lexiken, nichts unbeachtet lassen darf, was zur Orientierung über die Gesetzgebung und die Auslegung der Gesetze, soweit diese die technischen Berufe berühren, dienen kann. Wesentliche Vervollständigungen haben nahezu alle Artikel, die schon in der ersten Auflage behandelt wurden, erfahren. Die Ausstattung der drei neuesten Hefte ist, wie bisher, eine sehr gute. 334 Rheinregulierrmg. Lieferung von Steinen für Buhnen, Leitwerke und Grundschwcllen. Die Gr. Rheinbauinspektion Karlsruhe verdingt für RhcinregulwrungS- arbeiten — untere Teilstrecke — iw. öffentlichen Wettbewerb in 2S Losabteilungen di« Lieferung von SO 000 'cbm Rheinbausteincn II. Klaffe für Herstellung der Buhnen, Leillverte und Grundschwellen auf der Strom- strecke von Sondernheim-Liedolsheim bis Maxau. Angebote auf die einzelnen Lose oder auch Teillieferung der in den Lojen festgesetzten Steinmengen find schriftlich und verschlossen, mit der Aufschrift „Steinlieserung" versehen, postfrei bis Lö4 L I Dienstag de» 37. August 1907, vormittags 10 Uhr, auf dein Geschäftszimmer der Rhein- bauinspettion Karlsruhe, Stephanicn- strahe 71, einzureichen, woselbst die Grossnung der Angebote ersolgt. Ebenda, sowie beim Dammeiste r in Maxau liegen auch die Lieferungsbedingungen zur Einsicht auf; diese können auch gegen Einsendung von SO Pfennigen bezogen werden. Die Zu- fchlaysfrist betragt 4 Wochen. Für Oie Bewerbung und Verdingung find die Bestimmungen des Großh. Ministeriums der Finanzen vom 8. Januar 1907, Gesetzes- und Verordnungsblatt Nr. III, vom 22. Januar 1907 maßgebend. Karlsruhe, den S. August 1907. Bergelmng von Hochvau- arveiten. Zur Erbauung eines Abortgebäudes auf dem neuen Betriebswerkstättenbahnhof für Karlsruhe sind nach- verzeichuete Bauarbeiten gemäß Verordnung Gr. Ministeriums der Finanzen vom 8. Januar 1907 in öffentlichem Wettbewerb zu vergeben: 1. Grab-, Ntaurer- und Steinhaue rarbeiten, 2. Zimmerarbeiten, 8. Blechnerarbeiten, 4. Schlojscrarbeiten, 5. Glaserarbeiten, 0. Tüncherarbeiten, 7. Torsiranlage, 8. Aborteinrichtung. Die Pläne, Bedingungen und Ar- üeitsbeschriebe liegen lvährend der üblichen Geschäftsstunden aus dem diesseitigen Hochbauburi.au, Auerstrahe 11, 8. St., zur Einsicht auf, woselbst auch die Angebotsformulare erhoben werden tonnen. Zusendung nach auswärts findet nicht statt. Die Angebote sind verschlossen, bis längstens Montag den 19. August 1907, vormittags 11 Uhr, dem Zeitpunkt der Eröffnung, portofrei und mit der Aufschrift „Angebot auf .arbeiten zum Abortgebäude auf dem neuen Betriebswerkstättenbahnhof für Karlsruhe" versehen, anher einzusenden. Zuschlagsfrist 3 Wochen. 233.2.1 Durlach, den 1. August 1907. Grohh. Bahnbauinspektion. Wir haben nach Maßgabe der Verordnung Großh. Finanzministeriums vom 3. Januar 1907 öffentlich zu verdingen die Lieferung von: 3600 Stück Leintüchern, 4000 „ Handtüchern, 2000 „ Segeiltuchtaschen mst Lederriemen u. Schnallen. Angebote sind schriftlich, verschlossen und mit der Aufschrift: „Verdingung von Bettwäsche 1907." versehen, spätestens 235,21 Dienstag den 20. August 1907, vormittags 10 Uhr, bei uns einzureichcn. Die Lieferungsbedingungen und der Angebotsbogen werden aus portofreie Anfrage, in welcher die gewüwchten Gruppen angegeben sein müssen, vois uns abgegeben. Die Musterstück« können im Gerätemagazin hier beim Bahnübergang an der Rüppurrerstraße eingesehen werden; eine Zusendung derselben findet nickst statt. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Karlsruhe, den 6. August 1907. Gr. Verwaltung der Eisenbahnmagazine. Bliuarbcilcli-VtMbuilxl. Zum Neubau der Vblksschule in Hornberg vergibt der Gemeinderat im Wege des öffentlichen Angebots: Die Erd-, Maurer-, Zement-, Steinhauer-, Zimmer-, Blechner-, Schmiede-, Dachdecker-, Verputzarbeiten und die Walzeisenlieferung. 236. Vom 7. bis zum 16. August können Pläne und Bedingungen auf dem Rathause in Hornberg eingesehen und die Angebotsförrnulare in Empfang genommen werden. Tie Angebote sind verschlossen und mit der Aufschrift „Schulhausneubau Hornlerg" versehen, portofrei bis Samstag den 17. August, mittags 13 Nhr, beim Eemeinderat einzureichen. Die Submissionscröffnung findet am gleichen Tage nachmittags 3 Uhr statt. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Hvrnberg, den 3. August 1907. Der Gemeinderat. WnmmsnilNi ZmIUrs (Amt Metzkirch). Vergebung von Erd- u. Eisenarbeiten. 1. Ausheben und Wiedereinfiillen von rund 2S0 in Quellgraben und ca. 8300 in Rvhrgraben. 2. Liefern und Verlegen von rund 8300 in gußeisernen Muffenröhren von 40—12S mm Lichtweite nebst allem Zubehör an Abgängen, Hydranten, Schiebern usw. Nach Einzelpreisen gestellte Angebote sind bis Mittwoch den 14. August 1907, nachm. 2 Uhr, beim Gemeinde- rot Sauldorf einzureicheu, von dem auch die Angcbotsformulare bezogen Werden binnen. Pläne und Beengungen liegen auf dem Rathause in Sauldorf zur Einsicht auf. 228. Konstanz, den 31. Juli 1907. Grotzh. Kulturinspektion. Beim Neubau eines Landesgesäng nisses in Mannheim sollen folgende Arbeiten nach Maßgabe der Verordnung Gr. Finanzministeriums vom 8. Januar 1907 vergeben werden. Vom Direktorwohnhaus: 14. Verputz- u. Stukkaturarbeiten, 15. Boden- u. Wandbeläge, a. Fliesen, c. Linoleum, 16. Glaserarbeiten, einschließlich Beschläge, 19. Rolläden, 23. Wasser - Zu- und -Ableitung Entwässerung im Gebäude), 24. Badanlagc, 2b. Aborte, 27a. Gasleitung. Bon den Beamtenwohnhäusern I Z. u L: 8a. Tachdeckerarbeiten (Tonziegel), 12. Blechnerarbeiten, 13. Blitzableitung. Zeichnungen und Bedingungen liegen täglich in unserem Bureau auf dem Herzogenried, vormittags von 10 bis >2 und nachmittags von 2 bis 4 Uhr, auf. Ebenda sind Angebotsformulare gegen Erstattung der Umdruckkosten erhältlich. Angebote sind mit der nötigen Aufschrift versehen, verschlossen und postfrei bis zum 22. August d. I., vormittags 11 Uhr, einzureichen. Die Eröffnung der Angebote findet um die genannte Zeit im Beisein etwa erschienener Bieter statt. 224.2.2 Zuschlagsfrist 4 Wochen. Mannheim, den 29. Juli 1907. Die Bauleitung: Luce, Großh. Regierungsbaumeister. Malmal-Uer-jkMS. Wir haben nach Maßgabe der Verordnung Großh. Finanzministeriums vom 3. Januar l. I. öffentlich zu verdingen die Lieferung von: Gruppe I. Holzschnittwaren, als Rotbuchen-, Hainbuchen, Eichen-, sla- vonifche Eichen-, Erlen-, Nutzbaum-, Pitch-pine- und Tarmendielen, eichene und tannene Rahmenschenkei, und tannene Latten. Gruppe II. Einfriedigungspfählr. Gruppe III. Holzschwellen aus Eichen- und Kiefernholz. Gruppe IV. Brennholz, tannencs. Angebote sind schriftlich, verschlossen und mit der Aufschrift: „Verdingung 16. August 1907" versehen, spätestens Freitag den 16. August 1907, vormittags 9tL Nhr, bei uns einzuveichen. 216.3 3 Die Lieferungsbedingungen und der Angebotsbogen werden aus portofreie Anfrage, in welcher die gewünschten Gruppen angegeben sein müssen, von uns abgegeben. Die Musterstücke können bei uns eingesehen werden; eine Zusendung derselben findet ncht statt. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Karlsruhe, den 20. Juli 1907. Großh. Verwaltung der Eisenbahnmagazine. 335 MMMlll- M XlltllihMltdllllleil k>. MM» Seaellaok sN mit dssviirLiiIttsr «aktuag. IllLHirllSLHI l. 10, 7, Islsption »tr. 280. Vorarbeilen, ^nojeklikrung unii 6 ausu 8 fü!l«'ung von Wa888rvki-80''gung8- unrl Ksnali 8 Siion 8 - Anlagen für 8 tältte unü Kemeinllen, 8 owie für üie Inüu 8 tri 6 , ll 6 ilan 8 tal 1 kn U 8 W. --i SOgkökvML«, LliILI8L«v8k8-L«LLKL«, LML88KK-KLHHKV8K8- v«0 LLLKLIiLLKL«. Lvsondv^« 8pSL>sIi1s1s I»«, MMlmir mill Vmiim «SIMMVI. IZauAsäNriss praktlsolrs LirkaUruusorr 217 21.3 _Uekerenren über «ins gro88« ^nrshl bistiei' suagsfiihrter umisngrsivker Adelten »tstisii gerne rur Vsrfügui»K. Zteinliefttim m NbeillbM Die Großh. Rheinbau - Inspektion Karlsruhe verdingt die Lieferung von 5605 cbm Uferbausteinen» und zwar 1643 cdm I. Klasse (Pflastersteine' und 3962 cbm II. Klasse (Teckungs- steine) für den Rheinbau auf der Strecke von Greffern bis Germersheim für das Baujahr vom 1. Juli 1907 bis 30. Juni 1908 in 23 Losabteilungen in öffentlichem Wettbewerb. 231 Die Lieferungsbedingungen liegen hier und bei den Dammeistern in Greffern, Plittersdorf und Maxau zur Einsicht auf. Angebote sind schriftlich, unter Benützung der von hier zu beziehenden Vordrucke, verschlossen pcstfrei und mit der Aufschrift „Steinlieferung" versehen, bis Dienstag den 13. August 1907» vormittags 10 Uhr, auf dem Geschäftszimmer der Inspektion — Stefanicnstraße 71 — einzu- reichen. Für die Bewerbung und Verdingung sind die Bestimmungen der Verordnung des Großh. Ministeriums der Finanzen vom 3. Januar 1907, Ges.- und Verordnungsblatt Nr. III vom 22. Januar 1907, maßgebend. Die Zufchlagsfrist beträgt 4 Wocken. Karlsruhe» den 30. Juli 1907. Für die Verlegung des Bahnhofes Karlsruhe haben wir die Lieferung von 1200 cdm Bahnschotter im Wege des öffentlichen Angebots, nach Maßgabe der Verordnung des Großh. Finanzministeriums vom 3. Januar d. I., zu vergeben. Tie Unterlagen hierzu können auf unserem Bureau, Ettlingerftratze 39» eingesehen werden, woselbst auch das Bedingnisheft unentgeltlich abgegeben wird. 232 Angebote müssen spätestens bis zum Erüffnungstermin Samstag den 17. August d. I.» vormittags 10 Uhr» portofrei, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, ein- treffen. Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage. Karlsruhe, den 3. August 1907. Grotzh. Bahnbauinspektion ll Karlsruhe. Kngebmz oo« Hrniek- kiserne» SMe»M»dcr«. Die Lieferung und Aufstellung von schmiedeeisernen Geländern mit einen! Gesamteisengewicht von rund 6800 Kg für fünf gewölbte Wegüberführungen an der Bahnstrecke Singen- Schaffhausen sollen zusammen oder in 2 Losen nach der Verordnung des Ministeriums der Finanzen vom 3. Januar 1907 öffentlich vergeben werden. 221.2.2 Das Bedingnisheft, die Zeichnungen und Gewichtsberechnungen, sowie Angebotsformulare liegen bei nachgenannter Behörde in den üblichen Geschäft sstunden zur Einsicht auf; auch werden dieselben gegen Ersatz der Herstellungskosten, die per Nachnahme erhoben werden, nach auswärts abgegeben. Angebote sind schriftlich, verschlossen und mit der Aufschrift „Angebot für schmiedeeiserne Geländer" bis spätestens 19. August d. I.» vorm. 11 Uhr» zu welcher Zeit die Verdinyungsver- handlung stattfindet, anher einzureichen. Zufchlagsfrist 14 Tage. Singen, den 21. Juli 1907. G roßh. Bahnbauinspektion ._ Tiefbauarbeiter» und Eisenkonstruktion. Nach. Maßgabe der Verordnung Großh. Ministeriums der Finanzen vom 3. Januar 1907 vergeben wir zur Erweiterung des Bahnhofs Wilferdingen im öffentlichen Wettbewerb als 1. Los: Tiefbauarbeiten mit ungefähr 45 000 cbm Erdbewegung. 800 „ Beton, 730 „ Schichtenmauerwerk, 25 „ Gewölbemauerwerk, 30 „ Sandsteinquader, 12 „ Granitquader, 15 300 gm Weg- u. Straßenflächen, 900 „ Pflasterarbeiten, 600 lfd.m Rvlliersteme, 150 „ Zementröhren, 2 600 „ Gleisentwäfferung. 2. Los: Eisenkonstrnktionen mit einem Gesamtgewicht von ungefähr 224 500 kg für eine viergleistge Eisenbahnpfinzbrücke von 16,60 in Stützweite, für eine Feldwegü Verführung von 12,50 m Stützweite und für das Fundament einer Drehscheibe (Grey-Träger). Bedingnishefte, Zeichnungen und Gewichtsberechnnngen liegen auf unserer Inspektion, Auerstraße 11, zur Einsicht auf, woselbst auch Angebotsformulare zu erhalten sind. Zeichnungen und Gewichtsberechnungen für Los 2 (Eisenkonstruktionen) werden, so lange der Vorrat reicht» zum Preis von 2,30 M. von unserer Kanzlei abgegeben. 237.2.1. Angebote sind verschlossen und portofrei mit der Aufschrift „Tiefbau- arüeiten resp. Eisenkonstruktionen Wilferdingen"» bis längstens Donnerstag den 22. August lfd. Js.» vormittags 11 Uhr» dem Termin der Eröffnung, bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist: 4 Wochen. Durlach, den 5. August 1907. Grotzh. Bahnbauinspektion. Oeutrcde VerlLxr-^artilt 8tuttx»rt Her geeinten leclmlll nock ihrer Uilk8vl88ell8cd»kte» von lltto I-iieger" H neudeerdeltet« und vermehrte ^uflsZe Lrsckeint ja 8 Klladeo eedunden in »LldkrsQr ä 30 -1«rk und tu 40 ^d- teiluaxeo 4 5 A4»rtc. Helm jeilen teckmclieii kegiiti. jede v!ssev,cd»ttHcde verelcd- nun§ und jede» m«tdem»1i8cke, vt,>8itc»U»cde oder cdemlrcd« Problem xidt I-uexei» l-extlcoa sachliche, Knappe, aber er- sckSpkencke Auskunft In leicht verstänckllcher form. Lestellunxeu Jen» die suk Wuveck die 1. ttLltte der l.^dteilvoir rur ^oricoi ur» tt»u» liefern Allgemeinen veukelisn Vensivlienungs-Venein in 81 utigsrt ^uf OsASNLSitiKkeit. ——«21---- 66Arünclst 1875. llnlsr Osrsntis cisn SlullArtrlsi' ^lil- uncl krüekversioltsr'unAs-^lilisnAsssIIscksft. Kspitslsnlsge über' 50 LLiUionsn dtlsrk. 230.5 1 ÜAk1pk1i6k1-V6r8i6li6rvnK kür üanä^erker uvä ^e^erbtzlrvidenä«. MMlMMiMe ml SM l-gitesveilsill dsL. Leveids-11. MLveivi-leieuWiiLeii. eeme M rsdireielm HiMMii. VerbsiSs«, Veieieeii u. MüveiMeiWM. OsssrnivsrLjcberuaßsstsncl über 700 000 Versicberangsir. IVIonstllcver ^ugsng cs. 6000 L4ttglisüsr. Prospekte, Versicberungsbeäingungen, Antragsformulare, sowie jeiie weitere /tuskunft bereitwilligst unä kostenfrei. UnssII-Vsnsivkvnung. Vsrtrstsr »n» »Usrr Stanüsir überall sssucbt I-vbens-Vensivkenuny. At Liksnvllg vm Ztßik ist im Wege des öffentlichen Angebots noch Maßgabe der Verordnung des Gr. Finanzministeriums vom 3. Januar 1907 zu vergeben. 220 Muster und Bedingungen können bei unserer Expeditur cingesehen, die Bedingungen auch gegen Einsendung von 20 Ps. in Briefmarken bezogen werden. Angebote sind verschlossen und mit der Aufschrift „Lieferung von Straßen- wärterinützen" versehen, bis zum 17. August d. I-, vormittags 10 tlhr, bei uns einzureichen. Karlsruhe, den 31. Juli 1907. Großh. Oberdirektion -es Wasser- und Straßenbaues. Direktor: ?roks»«or Köders loeknisedo t.vörsns1»lt Nif Llektro- u. Nssotünsnlsvkiiilc. I-skrkLdrlk-Vsrk»tLNsvt. »I SS. 8okuIj»dr:SS1V8s»Ld»sr. I» v. 3ekrvt»ri»t. SL VS Heiken Aug. Schmidt Feilenbauennftr., Michelstadt. 167.SS.V liarl kdekksttll » MiitzstellilWS-Schrank. Ein großer, eleganter, schwarz poliert, in rechteckiger Form, von 4 Seiten Glas, ist wegen Platzmangel preiswert zu verkaufen. Anzusehen bei Herrn E. Riesterer, Luisenstr. 24. Motor für Gas u. Petroleum. 2 k>8., stehend, wegen Geschäftsaufgabe abzugeben. Näheres in Karlsruhe, Markgrafen, straße 41 (Werkstätte). 226.3.2 Großh. KMzkmrtiescholk Karlsruhr. Beginn des Schuljahres 1907/08: Dienstag, den 8. Oktober 1907. l. Fachschule für Schüler und Schülerinnen: Architektur-, Bildhauer-, Ciselier-, Dekorationsmaler-, Glasmalerei-, Keramik-, Zeichenlehrerklasse: II. Winterschule für Dekorationsmaler; III. Abendschule (kür Gewerbegehilfcn). Anmeldung schriftlich mit von der Direktion zu beziehenden Anmeldebogen. Prospekt gratis. 227.3,2 Otto Mokrls, ümmonäiuAsu lösäs»), lLaeodinsnkNbrlk, Lsssslsotunlscls, Lnpksrsolurrisäs. Zperislfabrilr für moüvrne krsuersi- u. Ißläkrsrei-Linrieklungsn WffM MH 218.24.3 vsmplleeu»«! sollen 8^stom» uns jeilvr krörso. kleservolrs, Vorwärmer, ^spkalt- unä 8elfenkessel, Li»«nleon»tnu>rtion«n. 8IsobardeI1sn unä kupfersobmiectesrbelten seäsr ktrt. 1>»n»mi»»ionen neuest. Konstruktion, Pumpen n. ttukrvgo für alle lkweoke. - ^.ppsr-rds tür Lis atrsraisslrs IrrArrsirio.- es. 84 000 >Iotoreu geliefert, 260.26.22 Kasmotoren. konrin-blotoren u. -kokomodilen für alle ilüss-lgso krenustvike, 88.UAA3.8-H.H1S.A6Q ca. 5000 Anlagen geliefert. Qasmoloi'sn-^avi'LlL ^rvsisnisclSclsssririK Ksnlsnube. Nedaktion: Ingenieur Walther BuceriuS. Druck und Kommissionsverlag der <8. Braunschen Hofbuchdruckerei, Karlsruhe Tafel 27. ^ f». SL2«-»' LQ -> ----rir: -L^o- N °ss LL ^ s ö § § 5 Z4 « L - "§S Hs LZ Z^;Z L L s ^ s L! L ^ 6FZS-U SSL.L L