Sadische Gemerbezeitimg. Organ der HroßherzogL. Landes-Heweröehalle und der Badischen Heweröevereine. Redigirt von Prof. vr. H. Meldinger. Erscheint wöchentlich einmal im Umfang von mindestens V- Bogen. Jahresprcis 3 Mark durch Post und Buchhandel. Anzeigen 25 Pfg. die einmal gespaltene Petitzeile oder deren Raum. XXI. Bd. Xo. 25. Karlsruhe. 23. Juni 1888. Inhalt S. 229 bis 236: Das Hochzeitsgeschenk der badischen Städte für das Erbgroßherzogliche Paar. — Kitten von Thonwaaren. — Mittheilungen aus der großh. chemisch-technischen Prüfungs- und Versuchsanstalt (Monatsberichte). — Unsere Musterzeichnung. — Submissionen. — Anzeigen. Das Hochzeitsgeschenk -er badischen Städte für das Crbgroßherzog- tiche paar. Es haben sich seinerzeit 65 Städte und Gemeinden des badischen Landes vereinigt, um Ihren Königlichen Hoheiten dem Erbgroßherzog und der Erbgroßherzogin von Baden gemeinsam ein Geschenk zu der am 20. September 1885 stattgehabten Vermählung darzubringen. Dieses Geschenk sollte in einem großen silbernen Tafelschmuck bestehen, und da es selbstredend nicht möglich war, die Fertigstellung desselben bis zum Hochzeitstage zu bewirken, so wurden am 28. September des genannten Jahres vorläufig die künstlerisch ausgestatteten Entwürfe überreicht, die der Direktor der Karlsruher Kunstgewerbe-Schule, Prof. H. Götz, geschaffen hatte. Die Ausführung sollte, soweit nur immer thunlich, im Lande erfolgen; die Leitung und Vergebung der einzelnen Arbeiten fiel dem entwerfenden Künstler anheim. Heute, nach beinahe dreijähriger ununterbrochener Arbeit, ist das großartig angelegte Geschenk vollendet und wird eine Zierde der deutsch-nationalen kunstgewerblichen Ausstellung in München bilden, nachdem es am 28. Mai d. I. durch eine Abordnung der betreffenden Städte und Gemeinden feierlichst überreicht'worden und auf Allerhöchsten Befehl während einiger Tage in der großh. Gemäldegalerie dem Publikum zur Besichtigung zugänglich gemacht war. Da sich der Tafelschmuck sowohl im Entwurf wie 230 in der Ausführung als ureigenstes Erzeugniß unseres badischen Kunstgewerbes darstellt, so glauben wir, demselben eine Besprechung auch in unserem Blatte nicht vorenthalten zu dürfen. Der Tafelschmuck besteht aus fünf einzelnen Gegenständen, einem großen Tafelaufsatz, zwei Kandelabern und zwei kleineren Aufsätzen. Das Hauptstück, der große Tafelaufsatz, hat eine Höhe von 1,25 Meter; er baut sich über einem viertheiligen Untersatz aus Ebenholz auf, welcher in seinem silbernen Friese die Widmungsinschriften trägt und außerdem mit Wappen und ornamentalen Zuthaten geschmückt ist. Ueber diesem Sockel erhebt sich der silbervergoldete Aufbau in Form einer architektonischen Kuppel mit 4 Nischen. Vor diesen haben 4 mächtig wirkende Figurengruppen ihren Platz gefunden. Die Jagd, der Fischfang, die Landwirth- schaft und die Schifffahrt sind durch dieselben versinnbildlicht. Auf der Architektur des Mittelstücks steht ein Atlant, umgeben von bacchantischen Gestalten, die Schale des Aufsatzes tragend. Diese Schale ist reich mit Widderschädeln, Blumengehängen und anderweitigen Ornamenten geschmückt und von reizender Wirkung. Der abschließende Theil über der Schale nimmt auf die Hauptstädte des Landes Bezug, indem Karlsruhe durch die Embleme der Kunst, Mannheim durch jene des Handels, Freiburg durch diejenigen der Wissenschaft und Konstanz durch die Embleme der Schifffahrt dargestellt werden. Den krönenden Abschluß bildet ein blumenspendender weiblicher Genius mit der Hochzeitsfackel. Dieser Hauptaufsatz ist von breiter imposanter Wirkung und entspricht dem Zwecke vollauf. Die Vertheilung von Gold und Silber, die malerische Wirkung des Ganzen sind vorzüglich. Die Ausführung dieses Stückes hatte Hofjuwelier L. Paar übernommen. Die figürlichen Modelle hat Bildhauer Professor H. Volz hergestellt, die ornamentalen Theile Professor R. Mayer, dem auch die Ciselirung zusiel, während die Graveurarbeiten von Hofgraveur M. Mayer besorgt wurden. Die beiden Kandelaber, etwa 1 Meter hoch und für je 12 Kerzen eingerichtet, bauen sich, dem großen Aufsatze entsprechend, ebenfalls über Ebenholzuntersätzen auf. Die Fußpartie wird durch 4 Delphine gebildet, zwischen welchen zierliche Vasen mit getriebenen Blumensträußen Platz gefunden haben. Monogramme und Wappen des Erbgroßherzoglichen Paares, von Greifen gehalten, bilden die weitere Zier. Dem schön gegliederten Schafte entwachsen weibliche Halbfiguren als Träger der einzelnen Kerzengruppen. Die Unterseiten der einzelnen Kerzenkelche sind in sinnreicher Weise mit Eulen geschmückt. Putten tragen die krönende Mittelpartie. Allerliebste Gehänge, aus Blumenkelchen, Filigrankugeln und fliegenden 23 l Bändern gebildet, verbinden die einzelnen Gehänge und sind gegenüber der monumentalen Wirkung des Hauptaufsatzes beinahe zu zierlich. Die Ausführung dieser Kandelaber hat Hofjuwelier C. Heisler in Mannheim besorgt. Die beiden kleineren Tafelaufsätze hüben die immerhin noch stattliche Höhe von v/z Meter. Sie sind beide in der Hauptform gleich, in den Einzelheiten wechselnd. Die heraldischen Ausschmückungen, die Schildhalter unterscheiden sich, indem sie auf Braut und Bräutigam Bezug nehmen. Die Fußbildung ist dreitheilig; muschelsörmige Schalen breiten sich nach 3 Richtungen aus, getrennt einerseits durch prächtige Greifen, anderseits durch heraldische Löwen. Die Schäfte, ornamental und figural geziert, zeigen die Verlobungs- und Vermählungsdaten. Ueber den großen getriebenen Schalen, die das eigentliche Gefäß bilden, sind kleine Putten mit Myrtenstrauß, Brautschleier und Diadem die krönenden Abschlüsse. Diese beiden Aufsätze sind nach den Modellen von Professor R; Mayer ausgeführt von Hofjuwelier Nie. Trübner in Heidelberg. Es ist ja naheliegend und nicht anders denkbar, daß die Vergebung an verschiedene Firmen kleine Verschiedenheiten in der Ausführung bedingen mußte, die einer genaueren Betrachtung nicht entgehen. Im Allgemeinen jedoch ist die Zusammengehörigkeit gewahrt und eine günstige Gesammt- wirkung erzielt. Die farblichen Abweichungen wird der Zeiten Lauf zweifellos ausgleichen. Das Ganze ist eine hochbedeutende Arbeit und ein Triumph der einheimischen Goldschmiedekunst. Diesem Urtheil dürften sich die Besucher der Münchener Ausstellung voraussichtlich anschließen. Dem Geschenke ist eine Widmungsurkunde beigegeben, die in einer hellbraunen Lederkapsel verwahrt wird, welche mit ihrer reichen Silberfassung selbst wieder ein Kunstwerk ist. Ausgeführt wurde dieselbe von Ciseleur O. Ostermayer in Pforzheim und Hofbuchbinder Scholl in Durlach. I'. 8. Kitten von Thonrvaaren. Ein vorzüglicher, wetterbeständiger Kitt für Thonwaaren (derselbe ist auch für Stein, Holz und Glas gut verwendbar) ist, wie die „Töpfer- und Zieglerzeitung" erwähnt, der alte, aber merkwürdiger Weise noch nicht genügend bekannte Käsekitt, welchen man dadurch erhält, daß man ungelöschten Kalk, den man unter dem Einfluß der Luftfeuchtigkeit (indem man ihn in einem flachen, bedeckten Gefäß im Zimmer 2 bis 3 Tage lang aufstellte) hat zu Pulver zerfallen lassen, mit weißem Käse (sog. Quark oder Pippeles- käse) mittelst eines Malersteines oder breiten, kurzen Malermesiers innig 232 vermengt, bis er eine homogene Masse bildet, d. h. bis eine zur Probe dünn gestrichene Kittschicht keine kleinen Käsestückchen mehr zeigt. Der Kitt muß sofort nach dem Fertigstellen verwendet werden und läßt sich nicht aufbewahren, da er an der Luft hart wird. Bei der Anwendung reibt man zuerst ein wenig Kitt mit einer kleinen kurzhaarigen Bürste schnell und fest in die zu kittenden Flächen ein und trägt erst dann eine größere Menge des Kittes mit einem Spatel auf, verbreitet sie und preßt hierauf die zu verbindenden Flächen fest aneinander. Da der Käsekitt, wie erwähnt, an der Luft sehr rasch erhärtet, so muß der Schnelligkeit wegen bei nur einigermaßen größeren Stücken wenn möglich jede Bruchfläche von einem besonderen Arbeiter behandelt werden. Ein anderes empfehlenswerthes Mittel, um Thonwaaren zu kitten, bietet der Schellack. Man verwendet ihn zweckmäßig in folgender Weise: Gewöhnlicher Schellack wird in einem Mörser pulverisirt, und dann in Alkohol gelöst. Die Lösung wird in einen flachen Scherben gegossen und angezündet; die hierdurch erzeugte Flamme verwendet man zur Erwärmung der zu kittenden Flächen. Sobald der Alkohol abgebrannt ist, sind auch die Bruchflächen heiß genug geworden, um sofort mit dem ebenfalls heißen Schellack gekittet werden zu können. Der Schellack ist gegen Wasser unempfindlich, er erweicht aber leicht durch die Wärme, weswegen er sich für Kitt-Stellen, welche, wenn auch nur zeitweilig, höheren Temperaturen ausgesetzt sind, nicht eignet. Als allgemeine Regeln für das Kitten von Thonwaaren ist zu beachten, daß man vor dem Kitten die Bruchflächen vom Staube befreit und alle kleinen lose sitzenden Stückchen beseitigt. Rasches Aufeinanderpressen und längeres Zusammenhalten der Bruchstellen durch Stricke, Klemmen rc. ist unbedingt nöthig. Die Fugen reibt man gleich nach dem Zusammenkitten mit gebranntem Thonpulver von der gleichen Farbe wie das zerbrochene Stück ein, damit sich das Pulver mit dem Kitt verbindet und so die Fuge verdecken Hilst. L. L. Mittheilungen aus der großh. chemisch-technischen prüfungs- und Versuchsanstalt. 50. Monatsberichte. Im IV. Quartal 1887 wurde in der Anstalt nachstehende Arbeiten ausgeführt: Im Monat Oktober. a. Untersuchungen und Analysen von: 2 Petroleumsorten, 14 Schmierölen, 8 Laugen und Schmelzen aus einer Natroncellulose- Tafel 24. Hiingenhr. Entworfen von Gewerbelehrer Heinrich Müller in Hornberg. S33 Fabrik, 1 Soda, 1 Chlorkalk, 1 Borax, 2 Sorten Zinn und 2 Sorten Britanniametall auf Bleigehalte, 1 Sorte Neufilber, 1 Bodensatz in einer Flasche, 3 Steinsorten zu Uferbauten, 5 Kesselspeisewassern, 1 Untersuchung betr. Reinigung der Abwasser von Messingbeizereien. b. Gutachten und Beurtheilungen: 1 betr. Petroleumsorten, 1 betr. Petroleumkeller, 6 betr. Schmieröle, 2 betr. Betriebskontrole, einer Natroncellulose-Fabrik, 1 betr. Steinsorten zu Uferbauten, 1 betr. Reinigung von Kesselspeisewasser, 1 betr. Abwasser von Messingbeizereien, I betr. Abwasser einer Blutlaugensalz-Fabrik, 1 betr. Schädigung der Fischzucht durch Fabrikabwasser. e. Auskünfte und Mittheilungen: 1 betr. Schmieröl, 1 betr. Borax, 1 betr. Untersuchung von Mineralien, 1 betr. Goldpurpur, 1 betr. Bodensatz in einer Flasche, 1 betr. Denaturirung von Branntwein. Im Ganzen: 42 Untersuchungen und Analysen, 15 Gutachten und Beurtheilungen, 6 Auskünfte und Mitteilungen. Im Monat November. u. Untersuchungen und Analysen von: 1 Schmieröls 2 Rüböl- sorten, 1 konsistentes „Mineralfett", 1 Entfärbungspulver, 1 Sorte Putzbaumwolle, 1 Lederaustrich, 9 Laugen und Schmelzen aus einer Natroncellulose-Fabrik, 1 Sorte Thon, 3 Sorten Cellulose auf Trockengehalt, 5 Kesselspeisewassern, 1 Kesselsteiuabsatz, 4 Steinkohlen- und Herdrückstände, 4 Versuche betr. Darstellung von Thon- erde-Goldpurpur, Feingehaltsprüfungen von 6 Goldproben, 1 Untersuchung betr. Verarbeitung von Cellulose, 1 Versuchsreihe betr. feuerfeste Appreturen. d. Gutachten und Beurtheilungen: 1 betr. konsistentes „Mineralfett", 1 betr. Betriebskontrole einer Natroncellulose-Fabrik, 4 betr. Renigung von Kesselspeisewasser, 1 betr. Darstellung von Thonerde- Goldpurpur, 1 betr. Kontrolproben der großh. Probiranstalt in Pforzheim, 1 betr. Verarbeitung von Cellulose, 1 betr. feuerfeste Appreturen, 1 betr. Errichtung einer Verkohlungs- und Destillationsanlage. e. Auskünfte und Mittheilungen: 1 betr. Untersuchung von Schmierölen, 1 betr. Untersuchung von Walsischöl, 1 betr. Betriebskontrole einer Natroncellulose-Fabrik, 1 betr. Lederanstrich, 2 betr. Untersuchung von Steinkohlen, 1 betr. Ersatzmittel für Borax, 1 betr. Reinigung von Kesselspeisewasser, 1 betr. Kontrolproben der Probiranstalt Pforzheim, 1 betr. Kokosbutterfabriken. 234 . Im Ganzen: 41 Untersuchungen und Analysen, 11 Gutachten und Beurtheilungen, 10 Auskünfte und Mittheilungen. Im Monat Dezember. a. Untersuchungen und Analysen von: 1 Schmieröl, 4 Laugen und Schmelzen aus einer Natroncellulose-Fabrik, 2 Cyankaliumsorten, 14 Steinkohlen- und Herdrückständen, photometrische Prüfung von 2 Petroleumlampen. b. Gutachten und Beurtheilungen: 1 betr. Schmieröl, 1 betr. Verwendung von bleihaltiger Zinnfolie, 2 betr. Betriebskontrole einer Natroncellulose-Fabrik, 1 betr. Abwasser von Messingbeizereien, 1 betr. Leuchtkraft von Petroleumlampen, 1 betr. Errichtung einer Glycerinraffinerie, 1 betr. Errichtung einer Verkohlungs- und Destillationsanlage. e. Auskünfte und Mittheilungen: 3 betr. Untersuchung von Schmierölen, 1 betr. Betriebskontrole einer Natroncellulose-Fabrik, 1 betr. Untersuchung von Themen, 1 betr. Stempelfarbe, 1 betr. Goldpurpur, 1 betr. Reinigung von Kesselspeisewasser, 1 betr. Verunreinigung eines Gewerbekanals, 1 betr. Verunreinigung eines Brunnens. Im Ganzen: 23 Untersuchungen und Analysen, 8 Gutachten und Beurtheilungen, 10 Auskünfte und Mittheilungen. Außerdem wurden noch 4 Viskosimeteraichungen vorgenvmmen. Unsere Musterzeichnung. Die dieser Nummer beiliegende Tafel Nr. 24 gibt die Abbildung einer Hängeuhr (etwa */g natürl. Größe), welche von Gewerbelehrer Heinrich Müller in Hornberg entworfen wurde. Submissionen. Karlsruhe. Grotzh. Bezirksbauinspektion. Eiserne Einfahrtsthore in die Pfarrhöfe zu Linkenheim und Hochstetten. Termin 27. Juni. Bedingungen rc. bei genannter Stelle. Achern. Großh. Bezirksbauinspeklion- Umbau des Oekonomiegebäudes bei dem Obereinnehmereigebiiude. 2000 M. Termin 29. Juni. Plan rc. daselbst. Ofsenburg. Großh. Bezirksbauinspektion. Verschiedene Bauarbeiten. 26885 M. Termin 26. Juni. Bedingungen rc. daselbst. Freiburg i. B. Garnisonverwaltung. Schemel, Tische, Stühle rc. 750 M. Termin 27. Juni. Bedingungen daselbst. Waldshut. Kreisausschuß. 71 eiserne Schubkarren, 71 Rasenbeile, 71 Koth- krücken, 36 eiserne Schotterlehren, 71 eiserne Schotterringe, 71 Meßlatten. Termin 27. Juni. Bedingungen daselbst, Muster bei den Staats-Straßenmeistern einzusehen. Straßburg i. E. Garnison-Bauinspektor Rühle von Lilienstern. Schmiedearbeiten für den Neubau des Pionierkasernements in Kehl. Termin 28. Juni. Zeichnungen re. im Baubureau zu Kehl, Hauptstraße 31, einzusehen. Barr i. E. Kommunalbaumeister P. Heinrich. Kirchenbänke mit Fußböden nebst Fußbodenplattung mit Mettlacher Platten für die Gemeinde Hilsenheim, Kreis Schlettstadt. 4400 M. Termin 5. Juli. Kostenanschlag rc. im Bureau des genannten Baumeisters und Musterbänke in der Kirche in Hilsenheim einzusehen. «zeigen. OroßH. Wad. Staats-GisenbaHnen. Höherem Auftrag gemäß sollen nachverzeichnete Bauarbeiten zur Vergrößerung des Güterschuppens auf Station Pforzheim im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden: I. Maurerarbeit veranschlagt zu 2568 M. 92 2. Zimmerarbeit 5858 „ 79 3. Schreinerarbeit 736 „ 21 4. Glaserarbeit 680 „ 03 5, Schlosserarbeit 567 „ SO 6. Bkchnerarbeit „ „ 369 „ 74 7. Tüncherarbeit „ 706 „ 42 8. Dachdeckung mit Asphaltpappe „ „ 898 „ 20 Zusammen 12385 M. 81 Pf. Pläne, Kostenberechnungen und Bedingungen liegen auf diesseitigem Hochbaubureau sowie auf dem Bureau des Bahnmeisters in Pforzheim zur Einsicht auf und es sind die bezüglichen Angebote, welche auf die einzelnen Arbeitsgattungen oder auf Uebernahme der Gesammtarbeit gestellt sein können, spätestens bis Samstag den 30. d. M., Vormittags 9 Uhr, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen an den Unterzeichneten einzureichen. Karlsruhe, dm 19. Juni 1888. Der Grotzh. Bahnbaninspeetor. Jernsprecheinrichtungen (Telephone), welche sich durch laute und deutliche Wiedergabe der Sprache auszeichnen, hauptsächlich geeignet zum Gebrauch in Fabriken, Mühlen, Geschäfts- und Lagerhäusern rc., empfehle ich und übernehme jede Gewähr für dauernde Brauchbarkeit derselben. Preisverzeichnisse darüber, sowie über eleNtrrjÄre LdcrilsteleArrcrxkerr stehen auf Wunsch zur Verfügung. Karl Scheurer, Hofmechaniker und Opüker Firma C. Sickler m Karlsruhe. osräirts ^Vollo-, Laumvolle- uu<1 iluts, kolstsr- uock Llatrarenvoll«, _» Lavitüts - öaum- voll« tabririrt L. /loxler, Lvntliox«!». Sämmtliche angezeigten oder besprochenen Bücher sind bei uns zu haben. H. Wraun'sche Hofbuchhandlung in Karlsruhe. 236 Verlag von B. F. Voigt in Weimar. Handbuch der orreüsn- unä Klssnislerei. Enthaltend die Technik des Kolorierens und Dekorierens von echtem und Frittenporzellan, Steingut, Fayence, Glas, Email re. Von Karl Strele. Vierte gänzlich neubearb. Auflage herausgegeben von vr. K. TslbenschiM. Mit einer Farbentafel und 6-! eingedruckten Holzschnitten. 8. Geh. « Mk. 75 Ps,. Vorrätig in allen Buchhandlungen; in Karlsruhe in der G. Braun'schen Hosbuchhandlung. Verlag von B. F. Voigt in Weimar. Das Färken im>l Maschen der ekmuokfvövrn und Strohgeflechte, nebst einem Anhang über Filzknl- nnil Mzstninpenfäübeüet. Anleitung zur Färberei für das Putzfach, unter Berücksichtigung der neuesten Verfahren zur Färberei mit Anilinfarbstoffen. Herausgegeben von R. Stiegler, Inhaber einer Schmuckfedernfärberei in Hamburg. Mit I Knsteciiarten, enthaltend 20 Farben in Federn und 8 Färben in Strohgeflechten. Gr. 8. 2 Mark. Vorrätig in allen Buchhandlungen; in Karlsruhe in der G. Braun'schen Hofbuchhandlung. M. DMiM in Karlsruhe i. W , i- Annoncen-'Exp. G. L. Daube L Cie. Alleinige Jnseratenannahme für die GeuMeMW. Kostenvoranschläge unentgeltlich. I-ödrv6rk8lLttsll «H» kviiiGvitvia. Kaobsobnis mit «BvMIolievi tbsorstisebsn N, piaktisoden untorriobt. —Lssts Vordil- äuvs kNr anxvNevck« a. VVsrkmeleitvr vaasvdliisntsvlmisvksr Ltadlisssinsnts n. aller Lcrt. Kursus 2jälu4zr. zl Lsxiun: 1. blai. tt- LLbsre Xnsieuukt «rtdsilt dersitvlllixst Ser virsetor; luxeuisur Ilaeilleliv. lüslsüäe ssu-ickavse»»,.? 16 Z>ir Erbauung eines katholischen Pfarrhauses in Ueberlingen sollen vorerst die Maurerarbeit im Gesammtbetrage von 25 552 M. 79 Pf. Steinhauerarbeit von zusammen 6 854 M. 48 Pf. auf Einzelpreise, vorbehaltlich höherer Ge, nehmigung, in Akkord gegeben werden. Pläne, Voranschlag und Bedingungen, sowie die Formulare des Kostenüberschlags liegen auf diesseitigem Geschäftszimmer von heute an zur Einsicht auf, woselbst auch die Angebote spätestens am ist. Juli. Bormittags 11 Uhr portofrei, versiegelt und mit gehöriger Aufschrift versehen abzugeben sind. Konstanz, den 20. Juni 1888. Grosth. Bezirksbauinspektion. Braun. Eichmschnlttholz, feinste Helle Waare für Möbelschreiner und Schnitzler kann in beliebigen Stärken geliefert werden, hauptsächlich vodräthig 10, 15, 20, 80 mm. Für Bauschreiner ca. 2000 gyg s cheue Dielen, 2- bis 3-jährig L M. 2.— per Quadratmeter. O Stephan, Bahuhof Riegel. Druck und Kommissionsverlag der G. Braun'schen Hofbuchhandlung in Karlsruhe.