Sadijche GewerbeMung. Krgan der Hroßherzogl. Landes-Heweröehalle und der badischen Hewerbevereine. Redigirt von Hofrath Prof. vr. H. Meidinger. Wöchentlich einmal. Jahrespreis 3 Mark. Anzeigen 25 Pfg. die halbe Petitzeile. 25. Band. Nr. 40. Karlsruhe. 1. Oktober 1892. Inhalt: S. 465 bis 476. Gewerbevereins-Mittheilung (Mannheim). — Bedingungen für die Bewerbung um Arbeiten und Lieferungen. — Die elektrische Beleuchtung in Triberg. — Glasbausteine. - Gepreßte Holzornamente. — Unsere Musterzeichnung. — Brief- und Fragekasten (Bezugsquelle flüssigen Sauerstoffs). — Litterarische Besprechungen. — Anzeigen. Gewerbevereins-Mittheilungen. Gewerbe- und Jndustrieverein Mannheim. Sonntag den 25. Sept. veranstaltete der Verein einen Ausflug nach Karlsruhe zum Besuche des Kunstgewerbemuseums (Kunstgewerbeschule) und der Landesgewerbehalle; an demselben betheiligten sich etwa 60 Personen. Nach 2 Uhr trafen die Mitglieder am Bahnhof ein, wo sie von dem Vorstand des Karlsruher Gewerbevereins, Fabrikant Schwindt, und Sekretär Berblinger, Professor F. S. Meyer von der Kunstgewerbeschule, sowie Hofrath vr. Meidinger und Ingenieur Mattenklott von der Landesgewerbehalle in Empfang genommen wurden. Dieselben übernahmen auch weiterhin die Führung. Das herrlichste Wetter begünstigte den Ausflug, so daß es möglich war, auch von dem Aeußeren der Stadt und ihren Anlagen einen angenehmen Eindruck zu gewinnen. Nach Besichtigung des Kunstgewerbemuseums bewegte sich der Zug um halb 5 Uhr in den Stadtgarten, wo bei Musik eine Erfrischung eingenommen wurde, und dann zu dem neuen Wasserwerk auf dem Lauterberg, was zu Vergleichen mit dem neuen Mannheimer Wasserthurm Veranlassung gab. Mit beginnender Dunkelheit gegen 7 Uhr wurde dann in die Landesgewerbehalle eingetreten, deren Ausstellung für diesen Abend, wie sonst regelmäßig an Freitag Abenden, elektrisch beleuchtet war. Hier hatte sich auch Herr Ministerialrath Braun zur Begrüßung eingefunden. Nach nahe anderthalbftündigem Verweilen in. der Ausstellung und Durchgang durch die neuen Räume der Bibliothek fand eine Vereinigung in dem Restaurationslokal der Gesellschaft Eintracht statt, wo die noch übrige Stunde bis zum Abgang des Zugs in angenehmer Rückerinnerung 466 an die gewonnenen reichen Eindrücke und in Toasten auf die Vereine und die Führer des Tages rasch dahinging. Man schied mit dem Bewußtsein, viel Neues, Anregendes gesehen zu haben, das sich im Laufe der Zeit den Meisten fruchtbar erweisen wird. Sedmgungen för -ie Sewertmnz um Arbeiten und Lieferungen.*) § 1. Persönliche Tüchtigkeit und Leistungsfähigkeit der Bewerber. Bei der Vergebung von Arbeiten oder Lieferungen hat Niemand Aussicht, als Unternehmer angenommen zu werden, der nicht für die tüchtige, pünktliche und vollständige Ausführung derselben — auch in technischer Hinsicht — die erforderliche Sicherheit bietet. Z 2. Einsicht und Bezug der Verdingungsanschläge rc. Verdingungsanschläge, Zeichnungen, Bedingungen rc. sind an den in der Ausschreibung bezeichneten Stellen einzusehen und werden auf Ersuchen — geeignetenfalls gegen Erstattung der Selbstkosten — verabfolgt. § 3. Form und Inhalt der Angebote. Die Angebote sind unter Benutzung der etwa vorgeschriebenen Muster, von den Bewerbern unterschrieben, mit der in der Ausschreibung geforderten Ueberschrift versehen, versiegelt und frankirt bis zu dem angegebenen Termine einzureichen. Falls die besonderen Bedingungen ein Muster für das Angebot vorschreiben, ist dies von der ausschreibenden Behörde zu beziehen. Die Angebote müssen enthalten: а. die ausdrückliche Erklärung, daß der Bewerber sich den Bedingungen, welche der Ausschreibung zu Grunde gelegt sind, unterwirft; d. die Angabe der geforderten Preise nach Reichswährung, und zwar sowohl die Angabe der Preise für die Einheiten als auch der Ge- sammtforderung; stimmt die Gesammtforderung mit den Einheitspreisen nicht überein, so sollen die letzteren maßgebend sein; e. die genaue Bezeichnung der Adresse des Bewerbers; ä. seitens gemeinschaftlich bietender Personen die Erklärung, daß sie sich für das Angebot sammtverbindlich machen und die Bezeichnung eines zur Geschäftsführung und zur Empfangnahme der Zahlungen Bevöllmächtigten; letzteres Erforderniß gilt auch für die Gebote von Gesellschaften; б. nähere Angaben über die Bezeichnung der etwa mit eingereichten Proben; die Proben selbst müssen ebenfalls vor dem Bietungs- *) Im Nachstehenden bringen wir wiederholt die Anlage zur Verordnung vom 7. Juni 189V, das öffentliche Verdingungswesen betr., zur Kenntniß der Gewerbetreibenden. 467 termine eingesandt und derartig bezeichnet sein, daß sich ohne weiteres erkennen läßt, zu welchem Angebot sie gehören; k. die etwa vorgeschriebenen Angaben über die Bezugsquellen von Fabrikaten. Angebote, welche diesen Vorschriften nicht entsprechen, insbesondere solche, welche bis zu der festgesetzten Zeit bei der Behörde nicht eingegangen sind, welche bezüglich des Gegenstandes von der Ausschreibung selbst abweichen oder das Gebot an Sonderbedingungen knüpfen, haben keine Aussicht auf Berücksichtigung. Es sollen indessen solche Angebote nicht ausgeschlossen sein, in welchen der Bewerber erklärt, sich nur während einer kürzeren als der in der Ausschreibung angegebenen Zuschlagsfrist an sein Angebot gebunden halten zu wollen. § 4. Wirkung des Angebots. Die Bewerber bleiben von dem Eintreffen des Angebots bei der ausschreibenden Behörde bis zum Ablauf der festgesetzten Zuschlagsfrist beziehungsweise der von ihnen bezeichneten kürzeren Frist (Z 3 letzter Absatz) an ihre Angebote gebunden. Die Bewerber unterwerfen sich mit Abgabe des Angebots in Bezug auf alle für sie daraus entstehenden Verbindlichkeiten der Gerichtsbarkeit des Ortes, an welchem die ausschreibende Behörde ihren Sitz hat und woselbst auch sie auf Erfordern Wohnsitz nehmen müssen. ß 5. Zulassung zur Eröffnungsverhandlung. Den Bewerbern und deren Bevollmächtigten steht der Zutritt zu der Eröffnungsverhandlung frei. Eine Veröffentlichung der Gebote ist nicht gestattet. 8 6. Ertheilung des Zuschlags. Die Behörde ist nicht verpflichtet, dem Mindestfordernden den Zuschlag zu ertheilen. Dieser wird vielmehr nur auf ein in jeder Beziehung annehmbares, die tüchtige und rechtzeitige Ausführung der betreffenden Arbeit oder Lieferung gewährleistendes Gebot ertheilt. Der Zuschlag wird von dem ausschreibenden Beamten oder der Behörde oder von einer dieser übergeordneten Behörde entweder in der Eröffnungsverhandlung zu dem von dem gewählten Unternehmer mit zu vollziehenden Protokoll oder durch besondere schriftliche Mittheilung ertheilt. Letzternfalls ist derselbe mit bindender Kraft erfolgt, wenn die Benachrichtigung hiervon innerhalb der Zuschlagsfrist als Depesche oder Brief dem Telegraphen- oder Postamt zur Beförderung an die in dem Angebot bezeichnet« Adresse übergeben worden ist. Trifft die Benachrichtigung trotz rechtzeitiger Absendung erst nach dem- 468 jenigen Zeitpunkt bei dem Empfänger ein, für welchen dieser bei ordnungsmäßiger Beförderung den Eingang eines rechtzeitig abgesendeten Briefes erwarten darf, so ist der Empfänger an sein Angebot nicht mehr gebunden, falls er ohne Verzug nach dem verspäteten Eintreffen der Zuschlagserklärung von seinem Rücktritt Nachricht gegeben hat. Nachricht an diejenigen Bewerber, welche den Zuschlag nicht erhalten, wird nur dann ertheilt, wenn dieselben bei Einreichung des Angebots unter Beifügung des erforderlichen Frankaturbetrages einen desfallsigen Wunsch zu erkennen gegeben haben. Proben werden nur dann zurückgegeben, wenn dies in dem Angebotsschreiben ausdrücklich verlangt wird, und erfolgt alsdann die Rücksendung auf Kosten des betreffenden Bewerbers. Eine Rückgabe findet im Falle der Annahme des Angebots nicht statt; ebenso kann im Falle der Ablehnung desselben die Rückgabe insoweit nicht verlangt werden, als die Proben bei den Prüfungen verbraucht sind. Eingereichte Entwürfe werden aus Verlangen zurückgegeben. Den Empfang des Zuschlagschreibens hat der Unternehmer umgehend schriftlich zu bestätigen. § 7. Vertragsabschluß. Der Bewerber, welcher den Zuschlag erhält, ist verpflichtet, auf Erfordern über den durch die Ertheilung des Zuschlages zu Stande gekommenen Vertrag eine schriftliche Urkunde zu vollziehen. Sofern die Unterschrift des Bewerbers der Behörde nicht bekannt ist, bleibt Vorbehalten, eine Beglaubigung derselben zu verlangen. Die der Ausschreibung zu Grunde liegenden Verdingungsanschläge, Zeichnungen rc., welche bereits durch das Angebot anerkannt sind, hat der Bewerber bei Abschluß des Vertrags mit zu unterzeichnen. ß 8. Kautionsstellung. Innerhalb 14 Tagen nach der Ertheilung des Zuschlages hat der Unternehmer die vorgeschriebene Kaution zu bestellen, widrigenfalls die Behörde befugt ist, von dem Vertrage zurückzutreten und Schadenersatz zu beanspruchen. Die elektrische Leleuchtung in Triberg. * Im Jahrgang 1884 der „Bad. Gewerbezeitung" (S. 419) haben wir über die Anfänge der elektrischen Beleuchtung in Triberg berichtet. Dieselbe hat seit 1890 eine weitere Ausdehnung erfahren. In Uebereinstimmung mit dem Schlußsatz unseres damaligen Artikels wurde das ganze Gefälle vom tiefsten Punkt des Wasserfalls bis zur Stadt nutzbar gemacht. Es 469 wurde eine Rohrleitung von 500 mm Durchmesser in einer Länge von 270 m bis zu einer neuen Turbine (von Escher, Wyß u. Cie., Ravensburg) gelegt. Das Nutzgefälle beträgt 28 m. Bei dem ungefähren Wasserzufluß von 400 Liter pro Sekunde und Oeffnung sämmtlicher (8) Leitzellen leistet die Turbine eine Kraft von circa 100 Pferden. Die größeren Gasthöfe und einige Private wurden weiterhin mit elektrischem Licht versorgt. Voll konnte die Kraft nicht ausgenutzt werden, da nicht das ganze Jahr die angegebene Wassermenge zur Verfügung steht, eine Akkumulatorenbatterie aber nicht angelegt wurde. Das seither städtische Unternehmen geht vom 1. Oktober d. Js. an in Privathände über. Die Stadt hat mit der „Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft in Berlin" einen Vertrag geschlossen, nach welchem diese nicht nur den Betrieb der vorhandenen Anlage unter bedeutender Erweiterung derselben übernimmt, sondern auch ein neues Werk oberhalb des Wasserfalls für Krafttransmission errichtet. Die Gesellschaft liefert dafür der Stadt die öffentliche Beleuchtung (Straßen, Schulen) frei und zahlt außerdem 20 Prozent des Reinertrags, mindestens jedoch jährlich 3000 M. Nach 25 Jahren gehen alle Anlagen auf städtischem Gebiet in den Besitz der Gemeinde über. Um die Kraft der vorhandenen Batterie voll ausnutzen zu können, handelt es sich für die Gesellschaft, welche die Anlage unter dem Namen „Triberger Elektrizitätswerk" führt, vor Allem um die Aufstellung einer Akkumulatorenbatterie, dann um die Führung der Leitung (die oberirdisch auf Stangen gelegt wird) durch alle Straßen bis zu den äußersten Gebäuden, die noch das Licht verwenden wollen. Als Grundpreis für die 16kerzige Glühlampe ist für die Folge der Betrag von 1°/^ Pfennig pro Stunde angenommen. Soll diese Einheit für die Berechnung der Stromabnahme genau maßgebend sein, so hat der Abnehmer den Strommesser auf seine Rechnung zu beschaffen und zu unterhalten. Außerdem kann die Berechnung jedoch auch nach festen Jahressätzen stattfinden und werden alsdann die installirten Lampen in verschiedene Kategorien einge- theilt, je nach dem Bedarf während des ganzen Jahres oder blos im Winter bezw. Sommer, oder nur vorübergehend. Je nachdem das Licht in Hotels (Restaurants), Wohnungen, Läden, Fabriken verwendet wird, sind die Preise etwas verschieden, Hotels zahlen am meisten, dann abnehmend nach der angegebenen Reihenfolge. Für Lampe und ganzes Jahr zahlen Hotels 20 Mark, Fabriken 8 M., für die Saison jene 10, diese 4 und für gelegentlichen Gebrauch jene 3, alle andern 2 M. Glühlampen werden mit 1 M. berechnet. Bogenlichter und Kraftbedarf werden für jeden Fall besonders vereinbart. — Triberg wird auf diese Weise ohne Zweifel in den Besitz der billigsten Centralbeleuchtung gelangen. Das Gas steht auch in großen Städten theurer. Die Kosten dürften denjenigen des Petroleums bei gleicher Helligkeit entsprechen. Oberhalb des Wasserfalls sind Wiesengründe und steigt das Thal allmählig zur Hochebene an. Es kann hier wohl noch ein Gefälle von etwa 100 Meter nutzbar gemacht werden. Es ist nun beabsichtigt, das Wasser soweit thunlich mit Staudämmen in Teichen anzusammeln, um einen möglichst regelmäßigen Abfluß zu erzielen. Das Maschinenhaus würde unmittelbar über den obersten Wasserfall zu stehen kommen und der Ausfluß des Wassers soll ornamental oder figürlich (etwa als wasserspeiender Amphibienkopf) ausgeführt werden. Man denkt daran, die zu gewinnende Kraft nicht nur nach Triberg (i/z Stunde abwärts), sondern auch nach Furtwangen und St. Georgen (je 2 Stunden etwa weit) zu leiten. Begonnen mit dem Bau wird erst werden, wenn eine Kraftabnahme von 1000 Pferdekraftstunden täglich (etwa 100 Pferde während 10 Stunden) gesichert ist. — Wir hoffen später in der Lage zu sein, über das zu Stande gekommene Unternehmen zu berichten. Mr- Glasbausteine. * Die jüngste Zeit hat in Kunststeinen, die ganz oder theilweise aus Glas oder glasartiger Masse bestehen, verschiedenes Neue und Beachtenswerthe geliefert. Ueber Einiges können wir auf Grund von uns zur Ausstellung zugegangenen Mustern berichten. 1. Falconnier. Mit diesem Namen wird von den Glashüttenwerken Adlerhütten H. Mayer . züglich bei Veranda's, Wintergärten, Gewächs- Häusern (große Wärmeersparniß), wohl auch zum ^ z, Nebeldecken von Lichthöfen, da sich kein Schwitzwafser an ihnen bildet, ferner bei dunklen Räumen verschiedener Art, um durch die ganze Mauer Licht einzulassen, auch in Fällen, wo keine Fenster angebracht werden dürfen wegen der Nähe des Nachbargrundstücks. (Ein Lager der Steine befindet sich bei K. Grosse!, Baumaterialiengeschäft, Karlsruhe.) 2. Kunst-Emaillesteine. Diese Steine bestehen aus in Formen gegossenem undurchsichtigem Glas (Email) in den verschiedensten Farben: weiß, schwarz, gelb, blau, auch marmorirt; sie sind an der äußeren Fläche entweder (halb) matt oder polirt, an der inneren Fläche eben und rauh oder mit überstehenden Rändern behufs fester Ver- bindung durch Mörtel mit dem eigentlichen Mauerwerk. Sie dienen s als Verblender (Dimen- ^ sion 12: 7: 2 cm) oder ^ Läufer (6: 7: 2 cm) und ^ als Wandplatten (145: 145 mm, vier- oder acht- Fig- s. eckig), dann werden noch Sockel, Gesimse und Eckleisten zu obigem passend hergestellt und verschiedene Friese und Wandplatten. Man kann mancherlei dekorative Wirkung bei Verwendung des Materials als Verklendsteine bei Fayaden erzielen. Es ist nicht, wie die Thonfabrikate, der Wirkung des Frostes unterworfen, da eS absolut undurchdringlich für Wasser ist. Im Innern der Gebäude wird das Material auch vielfältige 472 Verwendung gestatten: z. B. als Sockelbekleidung bei Durchfahrten, Hausfluren und Küchen, hinter Küchensteinen, Herden und Badewannen, für Aborte, Fleischläden, Stallungen rc. In. der Technik wird es sich zur Bekleidung von Bleichholländern und allen Säuregefäßen dienlich erweisen. Die Kunst-Emaillesteine werden von den Freiherr v. Solemacher'schen Werken zu Antweiler-Satzvey bei Euskirchen (Rheinpreußen) gefertigt. Die Fabrik hat eine hübsche Musterkollektion der Steine in der Landes-Gewerbehalle ausgestellt. (Schluß folgt.) Lkär. Gepreßte Holzornamente. * Zur Verzierung von Möbeln, für Rahmen rc. werden seit einigen Jahren Holzornamente in der Weise hergestellt, daß man Fourniere verschiedener HölzerAunter Auflage einer plastischen Masse als Körper in Formen eindrückt. Es können dadurch hohe Reliefs gebildet werden, die nur etwas stumpf an den Kanten sind. Die Wirkung auf der Oberfläche ist eine sehr günstige, doch wird dem Kenner auffallen, daß die Jahresringe genau zusammenhängend in einer Richtung fortlaufen, wie es bei dem geschnitzten Ornament nicht sich zeigen kann. Die Landes-Gewerbehalle besitzt eine Musterkollektion derartiger Ornamente aus der Fabrik von B. Harres in Böhlen (Thüringen) in verschiedenen Holzarten: Rahmentheile, Eckstücke, Kapitäle, Köpfe, Füllungen, woraus die vielseitige Verwendung erhellt. Aus massivem, über Hirn gepreßtem Holz werden schon seit längerer Zeit gewisse Gegenstände (wie die amerikanischen Damenbrettsteine) gefertigt, die jedoch immer ein nur verhältnißmäßig niedriges Relief ermöglichen. Ueber die Herstellung solcher Ornamente wurde bereits in der Bad. Gew.-Ztg. 1890 S. 559 berichtet. Neuerdinds ist es gelungen, sehr feine Ornamente mit scharfen Contouren auf diesem Wege zu gewinnen, welche der massiven Holzbildhauerarbeit täuschend ähnlich sehen. Größere Platten werden dadurch gewonnen, daß der Längsrichtung des Stammes nach geschnittene Bretter unter starkem Druck auf einander geleimt und Hirnholzplatten daraus geschnitten werden. Der Druck bei der Pressung ist ein außerordentlich großer, er wird zu 300 bis 500 Atmosphären angegeben. Es kann sehr rasch gearbeitet werden und wird das Produkt dadurch ein billiges. Die Landes-Gewerbehalle ist im Besitz einer Musterkollektion derartiger massiver Holzornamente (aus der Fabrik von M. B. Neuern in Schlan bei Prag), bestehend aus Füllungen (Platten von 25 zu 33 cm) und Friesen, alle aus Buchenholz gefertigt. Der Grund ist theils glatt, theils gekörnt. Die meisten Stücke sind übermalt, schwarz, gelbbraun und braun bronzirt, letztere namentlich von sehr günstiger Wirkung. Die Höhe des Reliefs geht nicht über 5 mm. Die Platten haben eine Dicke non 5 bis 10 mm. Im Wasser 473 quellen sie fast aufs Doppelte auf, wobei das Ornament ganz verschwindet. — Der neue Artikel verdient alle Beachtung im Holzgewerbe. När. Unsere Musterzeichnung. Die dieser Nummer beiliegende Tafel 40 enthält die Abbildung eines schmiedeisernen Handleuchters; entw. von Prof. F. S. Meyer in Karlsruhe. Brief- und Fragekasten An H. M. m F. (Bezugsquelle flüssigen Sauerstoffs). Auf Ihre Anfrage diene Ihnen zur Nachricht, daß durch die Zuführung reinen Sauerstoffs zu einer Flamme ganz bedeutend höhere Temperaturen erzielt werden können, als durch Zuführung von der uns umgebenden Luft. Ganz' natürlich, weil die Luft, in der wir leben und athmen, neben Sauerstoff zum größten Theile aus Stickstoff besteht, der zur Verbrennung nicht nöthig ist, denn er muß bis zur Verbrennungstemperatur mit erhitzt werden. Man würde vielfach eine bessere Ausnutzung unserer Brennmaterialien erzielen, wenn es gelänge, auf billige Weise den Sauerstoff aus der Luft auszuscheiden. Heute benutzt man dazu Chemikalien (s. Bad. Gew.-Ztg. 1889 S. 131), doch ist die Herstellung immerhin noch nicht so einfach und zudem auch noch zu theuer, als daß man für allgemeine Zwecke den so aus der Luft gewonnenen Sauerstoff rationell in Anwendung nehmen könnte. Um den Sauerstoff transportfähig zu machen, wird er, ähnlich wie es schon seit einer Reihe von Jahren mit der Kohlensäure geschieht, unter großem Drucke (über 100 Atmosphären) flüssig gemacht und in kleinen schmiedeeisernen Flaschen (neuerdings Stahlflaschen) zum Versandt gebracht. Als Bezugsquelle für flüssigen Sauerstoff in Stahlcylindern können wir Ihnen I)r. Th. Elkan, Berlin K., Tegeler-Straße 15, nennen. Ntt. Litterarische Besprechungen. G.Heim Die Einrichtung elektrischer Beleuchtungsanlagen im Gleichstrom- b etrieb. 503 S m. 306 Abb. (8) Leipzig, 1892. Sinner. 8M. Die elektrische Beleuchtung faßt immer mehr Fuß, im Kleinen wie im Großen, in einzelnen Privatgebäuden, in Magazinen, Theatern, Konzerträumen, Fabriken, auf Bahnhöfen, in Blockstationen für größere Zahlen von Abnehmern in den Städten. Die Entwicklung, welche der Gegenstand innerhalb 11 Jahren, seit der Pariser elektrischen Ausstellung 1881, genommen hat, ist ein außerordentlicher, es ist demselben, in unsrer an industriellem Fortschritt so reichen Zeit, nichts Anderes an die Seite zu setzen. Ueber alle Neuerungen sich zu orientiren, ist für Viele ein Bedürfniß, dem die Literatur in den verschiedensten Formen Rechnung zu tragen sucht: durch streng wissenschaftliche, durch populäre Werke, durch allgemeine, durch spezielle Bearbeitungen, durch Schriften für den Studirenden, durch solche für den Praktiker. Das vorliegende Werk hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die bei uns jetzt in den meisten Fällen zur Anwendung gekommenen und am vollkommensten durchgearbeiteten Beleuchtungsanlagen im Gleichstrombetrieb zu behandeln, in eingehendster Weise und in leichtverständlicher Form über alles hier Wissenswerthe zu berichten. Das Werk ist in erster Linie für die Bedürfnisse der Installateure und Monteure geschrieben, denen seither eine gründliche kritische Zusammenstellung des Bewährten gefehlt hat. Zum Weiteren werden aber auch Diejenigen werthvolle Belehrung daraus schöpfen, die Besitzer von Beleuchtungsanlagen sind, oder die bei Anlage von solchen zur Berathung zugezogen werden, wie Architekten, Bau- und Maschineningenieure. Auch den Studirenden der Elektrotechnik wird es nützliche Dienste leisten, um ihnen das Verständniß von Anlagen zu erleichtern und sie über das Vorhandene zu orientiren. Wir stehen nicht an, das Werk, das eine werthvolle Bereicherung unsrer elektrotechnischen Literatur bildet, allen Interessenten bestens zu empfehlen, ölär. 474 Gebrauchs-Muster bringt prompt und sorg sättigst zur Eintragung das Patentbiireau C. Kteyer» Karlsruhe. ßivil-Ingenieur «nd Aatent-Anwalt, Kaiserstr. 243. 53/38 Submission. Der Jahresbedarf von Fleisch, Vic- tualien «nd Gemüse aller Art für die Küche des 8. Bataillons Infanterie-Regiments von Lützow (1. Rhein.) Nr. 25 soll vergeben werden. Offerten sind bis Gamstag de« 15. Oktober d. I. kostenfrei an die Kommission einzusenden. Die Lieferungsbedingungen sind in der Zahlmeister-Geschäftsstube, Schiffstraße Nr. 76, einzusehen. Rastatt, ven 23. September 1892. Menage-Comissiion des 3. Bataillons Infanterie-Regiments von Lützow (I. Rhein.) Nr. 25. s2.1. 216 Menage Lieferung. Für die Zeit vom I. November d. Js. bis Ende Oktober nächsten Jahres soll der Bedarf an Menageartikeln für das Bataillon freihändig vergeben werden. Etwaige Angebote, getrennt für a. Fleisch, b. Kartoffeln, o. sonstige Viktualien, mit der Aufschrift: s208. 2.2 „Angebot auf Lieferung von Menage- bedürfniffen" sind bis zum Termin 15. Oktober, Vormittags 9 Uhr, versiegelt an ! die Bataillonsgeschäftsstube einzureichen. ! Rastatt, den 21. September >892- ! 11. Aalt. Juft. -Wegts. v. Lützow Ar. 25. ! Die Karialisattonsarbeiten in der Großh. Heil- und Pflegeanstalt j Jllenau sollen im Wege des schriftlichen ! Angebotes nach Maßgabe der Verordnung Großh. Ministeriums des Innern vom 7. Juni 1890 vergeben werden. Die ganze Arbeit ist eingetheilt: ' Loosl. ! Kanalisationsanlagr in den Höst» der Anstalt. Liefern und Legen von rund 2560 m Röhren, 67 Stück Sinkkasten. 100 Stück Regenrohrsandfänger, 8 Stück Fettfänger, ! Herstellung von 16 Stück Reinigungsschäch- > ten einschließlich der inneren Einrichtung rc. Loos II. Rohrleitung im Anstallsgebäude, einschließlich aller Nebenarbeiten. > Die Angebote für die Röhren und Sink- ^ kästen, Loos I, können auf Beton oder Steinzeug, diejenigen für die Schächte auf ! Beton oder Mauerwerk gestellt werden; für die innere Einrichtung, Loos II, sind gußeiserne Normalmuffenröhren vorgesehen. Die Bedingungen sowie die bei den Angeboten zu verwendenden Formulare können von uns gegen Einsendung von 2 M. bezogen werden. Die Angebote sind mit Benützung dieser Formulare portofrei verschlossen und entsprechend überschrieben bis Samstag den 2S. Oktober l. I. Vormittags S Uhr, auf unserem Geschäftszimmer abzugeben, woselbst deren Eröffnung zu genanntem Zeitpunkte in Gegenwart etwa erschienener Unternehmer stattfindet. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Hroßh. Wasser- und Straßenbau« lnspektion Achern. s219 2/l. Großh. Kadische Staats- 2>8 2ls Eisenbahnen. Die Lieferung der für das Jahr 1893 erforderlichen Materialien soll verdungen werden, und zwar: I. Besen, Bürsten, Pinsel und Seiler- waaren, darunter Werg, Hans, Schnüre, Bindfaden und Spitzstränge; II. Gewebe und Posamentirwaaeen, darunter Vorhangstoff, Teppichzeug, Futterzeug, Packtuch, Segeltuch, Leinwand, Schläuche, Wachstuch, Dochte, Schnüre, Borden, Gurten, Litzen, Nähsaden, Schmierpolster und Wiechengarn; III. Glas- und Thonwaarrn, darunter Oelbehälter, Glascylinder, Lampengläser, Laternenglas, Glastafeln, Trichter, Becher Batterieeinsatzgläser, Krüge und Häsen. Angebote sind schriftlich, verschlossen und mit der Aufschrift: „Verdingung 10. Oktober" versehen spätestens bis Montag den 1v. Oktober d. I., Vormittags Itt Uhr, bei uns einzureichen. Die Lieferungsbedingungen und die Angebotsbogen werden ans portofreie Anfrage, in welcher die gewünschten Gruppen angegeben sein müssen, von uns abgegeben. Musterstück« liegen in unserem Verstci gerungslokal auf. Eine Zusendung der Muster findet nicht statt. Die Zuschlags frist ist auf 4 Wochen festgesetzt. Karlsruhe, den 26. September 1892. Hroßy Hauptverwaltung der HiseuSahumagazine. 475 Lederleim garantirt fett und säurefrei: Wa größte Bindekrast und Ausgiebigkeit M. 45. I- gewöhnliche I Waare M- 42. Der IVa ist die beste Huakilät, die es gibt, wofür volle Garantie übernehme. Preise per Centner inkl. Korb ab Heilbronn oder Pforzheim gegen 3 Monat-Accept oder campt, innerhalb 30 Tagen mit 1Vr"/o Skonto. Von Unbekannten Referenzen erbeten, bei 100 Centner zugleich bedeutende Ermäßigung und Frankolieferung. fl89. 52.6 F. Zk. Weber, Heilbronn am Neckar. Oroßh. Kadische Staats- Gisenbahnen. Es ist die Lieferung von Metallwaaren für das Jahr 1893 zu verdingen, und zwar: I. Stab- und Profileisen; II. Eisenbleche, grobe unv feine; III. Eisen- und Metallwaaren: Schrauben, Nieten, Schließen, Stifte, Nägel, Drahtgewebe, Röhren, Schweißstahl, Bindedraht, Drahtkordel, Telegraphenstützen; s213. 2.2 IV. Kupferwaaren rc.: Kupfer-Draht, Stangen, Blech, Feuerbüchsplatten, Löthzinn, Block-Zink, Blei, Zinkblech, Plomben, Schlagloch, Blei u. Zinkringe; V. Federnstahl für Eisenbahnfahrzeuge; VI. Gerüche: Schaufeln, Steinkohlen^ behälter und Löffel, Schürhaken; VII. Eisenleitungsdraht, verzinkt. Angebote find schriftlich, verschlossen und mit der Aufschrift „Metallwaaren" spätestens bis Montag, den 3. Oktober d. I., Bormittags 10 Uhr, bei uns einzureichen. Die Lieferungsbedingungen und der Angebotsbogen werden auf portofreie Anfrage, worin die gewünschten Gruppen bezeichnet sein müssen, von uns abgegeben. Die Zuschlagsfrist ist auf 4 Wochen festgesetzt. Die Musterstücke liegen in unserm Versteigerungslokal auf. Eine Zusendung der Muster findet nicht statt. Karlsruhe, den 19. September 1892. Hroßy. Kauptverwattung der KifenSahnmagazine. OroM. Kadische Staats- Gisenbahnen. Lokomottvtteferung. Wir beabsichtigen die Vergebung von 16 Schnellzugslokomotiven mit Schlepptendern und 2 Reserveradsätzen hierzu. Die maßgebenden Bedingungen und Zeichnungen können bei unserem Centralbureau ! gegen Einsendung von 4 Mark erhoben werden. s210. 2.2 Schriftliche, versiegelte, mit der Aufschrift „Lokomotivlieferung" versehene Angebote wollen spätestens bis zum 7. November l. Js. portofrei bei uns eingereicht werden. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Karlsruhe, den 17. September 1892. chenerakdirektto«. > Großh. Kadische Staats- 215 2.2s GPndahnen. Bauarbeitenvergeburig. Zur Erbauung eines Dienstwohngebäudes auf Station Appenweier sollen nachbenannte Arbeiten einzeln oder zusammen im Wege der öffentlichen Verdingung vergeben werden, und zwar im Anschlag von: I. Grab-, Mauer- u. Stein- hauerarbeiten . . . 11800 M. II. Gypserarbeiten . . . 1200 „ III. Zimmerarbeiten. . . 2800 „ IV. Schreinerarbeiten . . 2500 „ V. Glaserarbeiten . . . 980 „ VI. Schlosserarbeiten . . ,550 „ VII. Blechnerarbeiten . . 420 „ VIII. Anstreicherarbeiten . . 650 ., Die Pläne und Bedingungen sind auf diesseitigem Geschäftszimmer zur Einsicht aufgelegt; die Verdingungsanschläge werden als Angebotsformulare an die Bewerber verabfolgt. Eine Zusendung nach auswärts findet nicht statt. Bezügliche Angebote mit eingesetzten Einzelpreisen und ausgerechneten Geldbeträgen sind verschlossen, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis längstens Mittwoch» den S. Oktober d. Js., Bormittags S Uhr, bei dem Unterzeichneten einzureichen, um welche Zeit die Eröffnung der eingegangenen Angebote stattfindet. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Offenburg, den 21. September 1892. Hr«hh. ILahnvauinIpeKtor I. 47k Neubau -er Heil- und Wegeanstalt bei 211 . 2 . 2 ) Emmendinge«. Sauarbeitellvergetmng. Höherem Auftrag gemäß sollen die nachstehend verzeichneten Bauarbeiten im Sub- Missionswege auf Einzelpreise vergeben werden: a. zu zwei Pavillons für Halbrahige: Verputzarbeit im Anschl. von ca. 10 0t>0 M. Schreinerarbeit „ „ „ „ 20 000 „ Glaserarbeit „ „ „ „ 6 000 „ Schlosserarbeit „ „ „ „ 10 000 „ Tapezierarbeit „ „ „ „ 200 „ Pflästererarbeit „ „ „ „ 2 000 „ Aborteinrichtg. „ „ „ „ 4 000 „ d. zum Rindviehstall: Verputzarbeit im Anschl. von ca. S00M. Schreinerarbeit „ „ „ „ 600 „ Glaserarbeit „ „ „ „ 250 Schlosserarbeit „ „ „ „ 1400 „ Pflästererarbeit,, „ „ „ 500 „ o. zum Schlachthaus: Verputzarbeit im Anschl. von ca. 700 M. Schremerarbeit „ „ „ „ 600 „ Glaserarbeit „ „ ,. „ 150 „ Schlosserarbeit „ „ „ „ 1 100 „ Pflästererarbeit, . „ „ 500 „ Aborteinrichtg. „ „ „ „ 120 „ Die Pläne, Bedingungen und Arbeitsverzeichnisse liegen aus dem Baubureau zur Einsicht auf und sind die Angebote längstens bis Mittwoch de« 5. Oktober d. I. verschlossen und postfrei einzureichen. Emmendingen, 19. September 1892. Schäfer, Bezirksbauinspektor. Lieferung von FnsljunenltrM. Der zu den Flußbauten für 1893 erforderliche Faschinendraht, 14750 Lg, soll öffentlich vergeben werden. Maßgebend für die Verdingung ist die Verordnung vom 7. Juni 1890 (Ges.- u. V.-Bl. Nr. XXIII); Zuschlagefrist 14 Tage. Bedingungen mit Bedarfsliste können von unserer Expeditur gegm Einsendung von 20 Pf. bezogen werden. Schriftliche Angebote mit der Aufschrift „Faschinendraht" sind für 100 Lg unter Vorlage von Mustern, bezw. auch Angabe der Bezugsquelle bis zur Eröffnungsverhandlung, welche am 5. Oktober l. Js., Vormittags 11 Uhr, dahier stattfindet, einzureichen. (209. 2.2 Karlsruhe, den 18. September 1892. chroßh. HberdireKtion des Masserund Straßenbaues. Bekanntmachung. Die Erd,- Pflästerungs- und Kabelverlegungsarbeiten, welche aus Anlaß der zum 1. Dezember in Aussicht genommenen Verlegung der Telegraphenbetriebsstelle in das neue Postgebäude in Baden-Baden noth- wendig werden und die Herstellung und Wiederausfüllung eines Grabens von 800 w Länge erforderlich machen, sollen vertragsmäßig vergeben werden. Die näheren Bedingungen sind im Bureau der Ober- Postdirektion Zimmer 40, sowie bei dem Kaiserlichen Postamte in Baden-Baden einzusehen. (217 Geeignete Unternehmer wollen ihre Angebote auf die Ausführung sämmtlicher Arbeiten unter Angabe des Preises für das laufende Meter versiegelt mit der Aufschrift „Angebote auf Kabelverlegungsarbeiten" portofrei bis zum 8. Oktober d. I. Vormittags 1L Uhr an das Kaiserliche Postamt in Baden-Baden einsenden. Die Eröffnung der Angebote erfolgt zu dem bezeichneten Zeitpunkte in Gegenwart der etwa persönlich erschienenen Anbieter. Die Auswahl unter den Mindestfordernden bleibt Vorbehalten; die Anbieter bleiben jedoch 14 Tage, vom Eröffnungszeitpunkte an gerechnet, an ihre Angebote gebunden. Karlsruhe (Baden), den 26. Sept. 1892. Der Kaiserliche Ober-Postdirektor, Geheimer Ober-Postrath Heß. i« 10 v«r8«kioä. OsttuvKev naeü neuesten ^ntorderuneen der 8etiul li^iene und kädsxoxik. Xlle» fle wein den und ftedrunstalteo dringend empkoklen! Lillixste kreise. kraoLo- lüekerune- kiosxekte gratis. Lurl Llsuesser, 8ebuIdank-kabriL, Lvftönnu bei Heidelberg. Druck und Kommissionsverlag der G. Braun'schen Hofbuchhandlung in Karlsruhe. Tafel 40. Schmiednserner Handlenchter Entworfen von Professor F. S. Mer-er in Karlsruhe, Beilage zur Badischen Gewerbezeitung Nr. 40. Jahrgang issg.