Badifdie WinfdianS'Zeuung zugleich Mitteilungen der Handelskammer Karlsruhe und des Vereins Karlsruher Börse Sämtliche die Redaktion betreffenden Sendungen sind zu richten an die Geschäftsführung der Handelskammer Karlsruhe, Karlstraße Nr. 10, Fernsprecher: 4510/4515 — Alle den Anzeigenteil, Abonnementsbestellungen und Versand betreffenden Sendungen an die Geschäftsstelle der Bad. Wirtschafts-Zeitung, Karlsruhe, Ritterstraße 1, Fernsprecher 297. Nummer 4 KARLSRUHE, 20. FEBRUAR 1925 5. Jahrgang Argentinien und Chile. Der Vortrag des Herrn Professor Dr. Klute-Gießen in der Geographischen Gesellschaft führte die überaus zahlreich erschienenen Zuhörer in Gegenden Südamerikas, die großenteils abseits der allgemeinen Verkehrsstraßen liegen, über die man daher in der Begel wenig weiß und wenig erfährt. Die Reise des Gelehrten hatte zunächst rein wissenschaftliche Eorschungsziele im Auge, es sollten Vergleiche mit Erscheinungen im einst vergletscherten Gebirge angesteilt weiden, wie sie Klute früher am Kilimandscharo, in Albanien, in Norwegen beobachtet hatte. Aber die allgemein-geographische Einstellung des Forschers, der ständige Verkehr mit Kaufleuten, Ingenieuren und den Landbesitzern, vor allem das Zusammenleben mit der einheimischen Bevölkerung vermittelte ihm auch zahlreiche Aufschlüsse über das Wirtschaftsleben und die Gestaltung des Verkehrswesens. Interessant war vor allem die Schilderung der Pampa Patagoniens. Sie liefert Wolle, Häute, Fleisch, alles was von Schafen und Bindern gezogen werden kann, aber nur wenig Milch, Käse und Butter, da bpi der extensiven Viehzucht keine Stallhaltung getriebei wird und somit Milchvieh in unserem Sinne fehlt. Hier weiden 12 Millionen Schafe und 1 Million Kinder. Es kommt aber nicht selten vor, sogar in der viehreichen Provinz Buenos Aires, wo das Vieh auf Kunstweiden geht, daß kondensierte Milch aus Europa eingeführt werden muß, trotzdem in der genannten Provinz 300000 Kinder vorhanden sind! Gering an Zahl ist das Vieh, auf die Fläche verteilt. Auf guten Weiden kann pro Hektar 1 Schaf gehalten werden, auf 2—3 Hektar 1 Eind. Doch lassen große Strecken nur eine geringere Bestockung zu, denn bei 836000 qkm Fläche werden nur 12 Millionen Schafe gehalten, das sind etwa 15 Schafe auf 1 qkm. Die Bevölkerung ist demgemäß auch sehr dünn gesät, da andere Erwerbsquellen völlig fehlen. Die Fläche einer Estanzia überschreitet oft die halbe Fläche des Bodensees; auf 9 qkm kommt ein Mensch nach Abzug der Städte und auf 1 Menschen 100 Schafe. Gegenüber dem trockenen, einförmigen Weideland der Pampa, die keine Wälder kennt, ist die feuchte Kordillere mit dichtem Wald bedeckt: Immergrüne und blatt- abwerfende Buchen, meterdicke Stämme (Nothofagus), schlanke Zypressen nnd ein undurchdringliches Unterholz von Farnen und Sträuchern, vor allem von sperrigem Bambus, dessen Stangen bis 4 m lang werden, das ist das Bild dieser Urwälder. Trotz des enormen Holzreichtums ist der Wald aber vielfach wertlos. Um Kaum für ein paar Stück Weidevieh zu schaffen, werden riesige Flächen heruntergebrannt. Die Wälder gehören in der Hauptsache dem Staat, von einer Bewirtschaftung in unserem Sinne ist aber hei dem Mangel geeigneter Transportmittel und Abfuhrwege keine Bede. Dann führte der Bedner die Zuhörer in das Kolonistenland Chiles, wo inmitten einer herrlichen Berg- und Seenwelt 5000 Deutsche zu Wohlstand gelangt sind. Sie treiben hier auf gerodetem Urwaldboden Landwirtschaft nach deutscher Weise. Aber auch im Gewerbe und Handel des Landes spielt der Deutsche keine unbedeutende Bolle. Der Bedner betonte die Notwendigkeit engerer Fühlungnahme mit den Deutsch-Chilenen in unserem und deren Interesse. Den Schluß der mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen bildete die Schilderung der bizarrsten der südamerikanischen Landschaften, der Salpeter wüste Atacama. Kein Baum, kein Strauch, kein Grashalm auf Meilen im Umkreis. Das Wasser muß auf 100 km langen Leitungen beigeschafft werden, alle 6—7 Jahre fällt ein kleiner Begenguß, der aber keine wirtschaftliche Bedeutung hat. Und trotzdem ist die Wüste ihres Salpeter- und Kupferreichtums wegen von größter wirtschaftlicher Bedeutung. Professor Klute schilderte die Gewinnung der Rohstoffe und deren Aufbereitung und skizzierte auch die Probleme, die mit der Kupfer- und Salpeterausfubr zusammenh ängen. Vor allem bekamen die Zuhörer auch den starken Eindruck, daß solche Forschungsreisen keine Erholung, sondern in der. Hauptsache Strapazen bedeuten und einen Verzicht auf tausend Dinge, die hier als eine Selbstverständlichkeit hingenommen weiden. Die Überfüllung des großen Saales der Handelskammer bei diesem Vortrag und dem von Professor Sapper legte den Gedanken nahe, die öffentlichen Vorträge der Geographischen Gesellschaft in einen größeren Saal zu verlegen. In der Handelskammer sollen nur noch Fachsitzungen abgehalten werden, die einen kleinen Kreis von Interessenten berühren. M. f Jüan uerlonge oujdruckficli Heinrich Baer & Söhne Karlsruhe/B. dieTRarlu 38 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 4 II 1 Immobilien-Büro Wilh. Wolf Wilh. Wolf, Baden-Baden 1 gegr. 1896 Fernspr. 1003 und 1004 1 Baden-Baden, LnngeMe 59. Fernsprecher 1003 und 1004. Beschaffung von Industrie-Krediten Ergebnisse der von dem Prütungsamt für Kurzschritt der Handelskammer Karlsruhe abgehaltenen Prüfungen. Das bei der Handelskammer Karlsruhe errichtete Prüfungsamt für Kurzschrift hat seit seinem Bestehen acht Prüfungen abgehalten. Im folgenden bringen wir eine Übersicht über die Endergebnisse dieser Prüfungen: 1. Prüfung am ‘Freitag , den 29. Apri 1 1921 Silbenzahl. . . 120 160 180 200 Sa sehr gut . . . . 2 2 — 1 5 gut. . . 2 1 — 2 5 ziemlich gut. . . . 1 6 2 1 10 ungenügend . . . 6 8 1 — 15 Summe . . . . 11 17 3 4 35 mithin: bestanden 57,1 %, nicht bestanden 42,9%. 2. Prüfung am Mittwoch, den 23. November 1921. Silbenzahl. . . . . 120 150 180 200 Sa. sehr gut . . . — 6 — 1 7 gut. . . 5 1 2 — 8 ziemlich gut. . . . 3 2 i — 6 ungenügend . . . . ' 4 2 2 — 8 Summe . . . . 12 11 5 1 29 mithin: bestanden 72,4%, nicht bestanden 27,6%. Benflfzen Sie regelmäßig den öifenflichen Arbeitsnachweis wenn Sie eine Stellung zu besetzen haben l Sie sparen Zeit, Geld und Mühe. Wir pflegen durch eine besondere Abteilung vornehmlich auch die Vermittlung von Angestellten. Statt der üblichen, oft umfangreichen u.unübersichtlichenBewerbungenerhalten Sie durch uns nach Ihren besonderen Wünschen ausgewählte Bewerbungspapiere, welche Ihnen ein sofortiges Urteil über die Bewerber ermöglichen. Ihre Firma wird den Bewerbern erst bekanntgegeben, wenn Sie persönliche Vorstellung wünschen. Arbeitsamt für den VermittliMgsbezirK Karlsruhe, Gartenstraße 53. — Fernspr. 5270—5274. 8. Prüfung am Sonntag, den 11. Juni 1922. 180 200 220 Sa. sehr gut . . . 4 6 _ 2 12 gut. . 11 9 1 1 4 26 ziemlich gut. . 2 3 1 — — 6 ungenügend . . 7 6 — — 13 Summe . . . 24 24 2 1 6 57 mithin: bestanden 77,2%, nicht bestanden 22,8%. 4. Prüfung am Sonntag, den 19. November 1922. Silbenzahl. . . . . 120 150 180 Sa. sehr gut . . . . . 2 1 — 3 gut. . . 6 1 7 ziemlich gut. . 1 — 1 ungenügend . . 2 8 1 11 Summe . . . . 11 9 2 22 mithin: bestanden 50%, nicht bestanden 50%. 5. Prüfung am Sonntag, den 15. April 1923. Silbenzahl. . . . 120 150 180 200 240 Sa. sehr gut . . . 4 1 1 1 7 gut. 4 6 — — 10 ziemlich gut. . . 3 1 1 — — 5 ungenügend . . 7 11 8 1 22 Summe . . . 18 19 1 4 2 44 mithin: bestanden 50%, nicht bestanden 50%. 6. Prüfung am Sonntag, den 14. Oktober 1923. Silbenzahl. . . . . 120 150 180 200 Sa. sehr gut . . . .3 5 — — 8 gut. . . 3 5 1 — 9 ziemlich gut. . .1 — 1 — 2 ungenügend . . . . 13 3 5 1 22 Summe . . . . 20 13 7 1 41 mithin: bestanden 46,3%, nicht bestanden 53,7%. 7. Prüfung am Sonntag, den 6. April 1924. Silbenzahl. . . . . 120 150 180 200 Sa. sehr gut . . . . . 5 4 — — 9 gut. . . 10 — — 2 12 ziemlich gut. . . . 1 — 2 1 4 ungenügend . . . . 18 2 5 — 25 Summe . . . . 34 6 7 3 50 mithin: bestanden 50%, nicht bestanden 50%. 8. Prüfung am Sonntag, den 12. Oktober 1924. Silbenzahl. . . . 120 150 180 200 Sa. sehr gut . . . . . 5 4 1 — 10 gut. . . 4 1 ■- 1 6 ziemlich gut. . *. . 3 — 1 — 4 ungenügend . . .17 2 1 — 20 Summe . . . . 29 7 3 1 40 mithin: bestanden 50%, nicht bestanden 50%. Hiernach haben also durchschnittlich 56,6% der Teilnehmer die Prüfung mit Erfolg abgelegt. Nr. 4 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 39 Nachrichten für Handel und Industrie. Verkehr. Eisenbahnseitige Gewichtsermitthmg. Von einer Firma des Bezirks wird unter Bekanntgabe von einigen drastischen Fällen über erhebliche Ungenauigkeiten bei der eisenbahnseitigen Gewichtsermittlung geklagt. Z. B. wurde bei einem Wagen, der leer und beladen auf der Abgangs- und Bestimmungsstation eisenbahnseitig gewogen wurde, ein Gewichtsunterschied } von 2000 kg festgestellt. Die Handelskammer ersucht, ihr ähnliche Fälle unter genauer Darlegung des Sachverhalts mitzuteilen, um beurteilen zu können, ob die Fehlerhaftigkeiten so ernstlich und häufig sind, daß im Interesse von Handel und Industrie eine allgemeine Vorstellung bei der Eisenbahnverwaltung etwa durch den Badischen oder Deutschen Industrie- und Handelstag geboten erscheint. Äußere Beschaffenheit der Wert-, Einschreib- und gewöhnlichen Briefsendungen nach dem Ausland. Wie der Reichspostminister mitteilt, führen die ausländischen Postverwaltungen fortgesetzt lebhaft Klage darüber, daß ihnen Wertbriefe aus Deutschland zugehen, bei denen die Siegelverschlüsse infolge Verwendung wenig haltbaren Lacks ganz oder teilweise abgesprungen sind. Ferner gehen insbesonde e den Postverwaltungen überseeischer Länder viele Einschreibsendungen aus Deutschland in zerrissenen Umschlägen oder mit beschädigter Verpackung zu. Die Ursache liegt nach den Wahrnehmungen deutscher Postdienststellen'hauptsächlich in der Verwendung von Briefumschlägen oder Verpackungsstoffen, deren Beschaffenheit den Anforderungen einer längeren Beförderungsdauer nicht entspricht. Auch bei nicht eingeschriebenen Briefsendungen nach dem Ausland, insbesondere bei Briefen größeren Umfangs und Gewichts und bei Warenproben ist häufig beobachtet worden, daß die Verpackung ganz unzulänglich war. Vielfach müssen derartige Sendungen bei den deutschen Grenzauswechs- lungs-Postanstalten neu verpackt werden. Da es im eigenen Vorteil sowohl der Absender als auch der Empfänger liegt, daß die Sendungen in unverletztem Zustand an ihre Bestimmung gelangen, so ersuchen wir, zu den Siegelverschlüssen der Wertbriefe nur besten haltbaren Siegellack zu verwenden und eingeschriebene und nicht eingeschriebene Briefsendungen nach dem Ausland- besonders aber nach überseeischen Ländern, stets in ausreichend haltbare Briefumschläge oder sonstige feste Verpackungsstoffe zu verpacken. Verkehrsnachriehten für Post und Telegraphie. Der Bezug der im Verlag für Politik und Wirtschaft in Berlin S W 48, Besselstr. 21, unter Mitwirkung des Reicbspostministeriums einmal wöchentlich — auch durch den Postbezug — erscheinenden „Verkehrsnachrichten für Post und Telegraphie“ kann de?* Geschäftswelt bestens empfohlen werden. Da sie vor allem solche Neuerungen sofort bringen, die sich auf die Tarife, die Versendungsbedingungen für Pos'Sendungen und Telegramme sowie auf die Bedingungen für Benutzung der Post-, Te’egraphen- und Fernsprecheinrichtungen beziehen, ist sie besonders geeignet, der Geschäftswelt eine bessere Ausnutzung der Verkehrseinrichtungen zu ermöglichen. -0- Geld- und Bankwesen. Preisstellung in Reichsmark. Der „Deutschen Wirtschaftszeitung“ entnehmen wir folgende Ausführungen : Dem Deutschen Industrie- und Handelstag sind vom Reichsbankdirektorium in obiger Angelegenheit zwei Schreiben zur Kenntnis übersandt worden, deren Inhalt wir unseren Mitgliedern nachstehend mitteilen. Das erste der beiden Schreiben war an einen Wirtschaftsver band gerichtet und bezog sich auf ein Rundschreiben desselben, in welchem den dem Verband angeschlossenen Kreisen dringend empfohlen wurde, die Preise grundsätzlich in Goldmark statt in Reichsmark zu stellen. Das Reiehs- bankdirektorium bemerkte dazu folgendes: „Die Reichsmark, wie sie auf Grund der Münz- und Bankgesetzgebung als deutsche Währung besteht, ist mit allen Garantien ausgestattet, die für eine stabile Währung gefordert werden können, und wird allen Ansprüchen gerecht, die das Wir schaftsleben an die Währung stellen kann. Die Reichsbank verfügt über einen Gold- und Devisenbestand (zurzeit über 2 Milliarden R.-M.), der stärker ist als vor dem Kriege. Wenn die Einlösung der Noten in Gold heute noch nicht erfolgt, so ist dabei zu berücksichtigen, daß auch in den übrigen großen Ländern Europas die Einlösung der Noten heute noch suspendiert ist. Die Reichsbank und die gesamte Bankwelt haben ihre Rechnung und Geschäftsführung völlig auf die neue Währung gestellt. Ebenso hat auch das Reich seine gesamte Steuerwirtschaft und seinen Etat ausschließlich auf Reichsmark gestellt. Das gleiche gilt von der Post. Auch die Wirtschaft darf die deutsche Währung nicht ignorieren oder sich ihr verschließen wollen. Es ist selbstvei stündlich nichts dagegen einzuwenden, wenn für ganz langfristige Geschäfte, wie dies ja früher auch bei den sogenannten Goldhypotheken ji blich war. besondere Goldklauseln u. ä. angewendet weiden. Für den normalen täglichen Geschäftsverkehr fehlt hierfür aber jeder Grund. Wir möchten Ihnen daher nahelegen, auch in den Kreisen der Wirtschaft dahin zu wirken, daß die Reichsmarkwährung in Handel und Verkehr allgemein eingeführt wird an Stelle der durch die Inflationsperiode bedingten Notbehelfe, wie sie die Rechnung nach 10 / 42 $ oder nach Gramm Feingold usw. darstellt. Gute und preiswerte beziehen Sie am besten Christian Ricmpp Karlsruhe Wein l * ,i? Ai & & v & „/ / * & .£ € X J? A.»ü.j Karlsruhe-Grünwinkel Karlsruhe 1924 Staatspreis und Goldene Medaille (Höchste Auszeichnung) Mitteilungen der Karlsruher Börse. Durchschnittspreise der Produktenbörse Karlsruhe im Jahre 1924. Großhandelseinkaufspreis per 100kg Frachtparität Karlsruhe Januar Febr. März April Mai Juni Juli August Sept. Okt. Nov. Dez. Weizen. 20,78 20,47 20,13 19,66 18,75 18,65 20,13 23,27 24,31 25,20 25,03 24,84 Roggen. 17,30 17,10 16,25 16,53 14,97 14,70 16,35 18,18 21,43 24,00 23,18 23,17 Gerste . 19,43 20,35 21,75 21,38 18,40 17,55 17,53 21,90 25,12 27,78 26,19 26,83 Hafer. 14,68 14,75 15,75 15,32 14,90 14,92 16,23 17,68 20,25 21,00 19,81 18,29 Mais mit Sack. — — — — ■ - — — __ 20,65 21,40 22,28 22,29 „ ohne Sack . 18,81 — — 20,50 19,00 17,26 16,70 18,46 — — — — Weizenmehl, Mühlenforderung . 29,80 28,78 28,00 28,36 28,12 28,19 31,03 83,94 36,21 38,45 38,22 39,04 Roggenmehl „ 20,60 24,88 23,91 24,13 23,90 23,50 25,35 27,00 30,87 37,00 35,53 36,08 Weizen- u. Roggenfutterinehl. . 12,25 12,50 13,00 12,33 11 21 10,37 11,88 14,60 15,97 16,63 16,62 16,67 Weizen- u. Roggenkleie . . 9,18 9,07 10,82 13,79 9,94 9,42 9,42 11,43 12,77 13,10 12,56 13,25 Biertreber. — 13,67 — 15,75 — 10,25 10,55 12,19 16,68 18,40 19,87 21,42 Malzkeime. — 13,83 — 15,75 — 9,92 10,55 11,94 14,65 16,10 15,97 17,00 Speisekartoffel, gelbfleischige . . Loses Wiesenheu, gut, gesund, 6,12 5,75 9,00 trocken . 7,88 8,69 9,75 9,78 10,00 7,99 6,39 6,56 8,18 8,55 8,75 Luzerne . — 8,50 10,25 10,25 — — 7,38 7,69 9,43 10,28 10,50 10,75 Weizen-, Roggenstroh, drahtge- 6,13 preßt . 5,33 4,71 6,25 5,82 5,59 4,86 4,45 4,00 4,71 5,25 5,78 Kaffee, roh Santos . . . . 4,03 4,05 — 4,20 4,00 — 4,00 4,13 4,35 4,30 — — „ gewaschen, zentral- amerik. Sorte . . 5,33 5,40 — 5,23 5,40 — 5,15 4,94 5,47 5,65 — — „ gebrannt . 5,35 4,65 — 4,80 7,40 — 4,63 4,83 5,15 5,30 — — Kakao, billigste Sorten . . — — — — — vom,50 an — 1,50 1,55 — — — „ inländisch .... — — — 1,80 1,80 — — — 1,55 1,55 1,50 1,50 „ ausländisch .... — — — 1,97 2,10 — — — 1,87 1,88 1,77 1,80 Tee, gut. 6,90 7,20 7,25 7,10 7,40 — 7,70 7,50 7,80 7,70 — 7,70 „ mittel . „ fein . alles 8,65 11,00 8,80 12,00 8,60 10,80 8,42 9,90 9,00 11,00 — 8,80 12,00 8,70 10,50 9,10 11,50 9,10 12,23 — 9,55 12,00 Burmareis. P r Kilo 0,44 0,40 0,39 0,36 0,35 0,34 0,36 0,39 — — — Rangoonreis. — — — — — — — — 0,44 0,44 0,44 0.44 Graupen . 0,44 0,38 0,36 0,35 0,35 0,35 0,35 0,35 0,48 0,51 0,43 Gelbe gespaltene Erbsen . 0,50 0,40 0,38 0,36 0,34 0,34 0,34 0,34 0,37 0,41 0,40 0,3 1 Weiße ungar. Perlbohnen . 0,53 0,49 0,50 0,50 0,50 0,50 0,50 0,45 0,50 0,49 0,48 0,4“ 0,70 Linsen, mittel. 0,91 0,90 0,90 0,87 0,85 0,85 0,85 0,85 0,82 0,77 0,70 „ groß. — — — — 0,95 0,95 — — — — Schweinefett, amerik. . . . 1,65 1,39 1,48 1,40 1,38 1,35 1,51 1,30 1,85 2,01 1,90 1,96 Salatöl. 1,24 1,18 1,18 1.18 1.15 1,10 1,18 1,86 1,25 1,38 1,45 0,05 Kristallzucker. -_ — _ _ _ _ 0,88 0,81 0,77 0,69 liste A G Bakoi Baer, ß Baer, Basin; Baum Behrlt Bloch, Bühlei fab Burgei e. ( Cahn, Daniel, Echtei feig, 1 Bisasse Guggen Seinsh« Herling furt Heymai - Boleisei Hombui ruhe Baufma Kaufma Befer, Brchhe: a- Ne Bein, I Äorz, C ty, J. «vy, Ti Jkier, M l»yer, I Oppenhe: a. Ne: Bsenfek Sdieuer, Handi «Offin, E «em, Lc % *finer, H M Moi IDDOODQDODQDOOQDOODQODOODQDODODQOOOODOOOODLDQOlOODQCODOODOQDOODIjCDODOOODDaDDDQOODDQDDQDDDDDODüOODlDDQDDDDEDQQOQDQDDlO ' Inserate in der Bad. Wirtschafts-Zeitung haben Erfolg! ei: *uhe. «Iff, Hei Orzwe le = - Hannh t Beoosse Nr. 4 9 t Nr. 4 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 45 /.// / ^ Y/S/*// ,Jy .cy a, $ <^4VVVV * Maschinenfabrik HAGEL . SBr w nhab SipBs er G> LANG, Karls Anhänger für Lastkraftwagen Stahlscheibenräder Kugellager ruhei. B. Telephon 382. kel Dez. 24,84 ! 28,17 ‘ 26,83 18.29 22.29 39,04 36,08 16,67 13,25 21,42 17,00 5,75 9,00 10,75 6,13 1,50 1,80 7,70 9,55 12,00 0,44 0,43 0,37 0,48 0,70 m QQ Liste der Schiedsrichter des Vereins Karlsruher Börse für das Jahr 1925. Als Schiedsrichter können gewählt werden die Herren: Getreide-, Mehl- und Futtermittelhändler, Kaufleute und Agenten. Bakofen, Emil, Firma Bakofen & Co., Bastatt. Baer, Albert, Firma „Pax“ Industrie- und Handels-A.-G., Karlsruhe. Baer, Siegfried, Firma Lehmann Baer Sohn, Bruchsal. Basinger, Ludwig, Agent, Bruchsal. Baumann, Eugen, Firma Karl Baumann, Karlsruhe. Behrle, Carl, Firma Carl Behrle Sohn, Herbolzheim. Bloch, Ferdinand, Firma Julius Bloch, Oehringen (Wttbg.). Bühler, Jakob, Direktor der Bad. Gesellschaft für Zuckerfabrikation, Waghäusel. Burger, Bichard, Firma Bad. landw. Hauptgenossenschaft e. G. m. b. H., Karlsruhe. Cahn, Ernst, Firma Leopold Cahn, Mannheim. Daniel, Emil, Firma Alexander & Co., Stuttgart. Eiehtersheimer, Albert, Firma Schräg & Söhne, Bruchsal. Eisig, Karl, Firma Albert Eisig, Heilbronn a. N. Elsässer, Wilhelm, Firma Wilhelm Elsässer, Karlsruhe. Guggenheim, Ludwig, Firma Daniel Guggenheim, Worms. Heinsheimer, Max, Firma Schräg & Heinsheimer, Bruchsal. Berlinger, Alexander, Firma Heinrich Wertheim, Frankfurt a. M. Heymann, Albert, Firma A. Heymann, Mannheim, f- Holeisen, Heinrich, Karlsruhe. Homburger, Ferdinand, Firma N. J. Homburger, Karlsruhe. Hsufmann, Isaak, Firma M. & B. Kaufmann, Mannheim. Kaufmann, Josef, Firma Michael Kaufmann Söhne, Kehl. Sefer, Ludwig, Bruchsal. Erehbeimer, Karl, Firma S. M. Kirchheimer. Heilbronn a. Neckar. ßein, Bernhard, Mannheim. fioorz, Georg, Firma Sinner-A.-G., Karlsruhe-Grünwinkel. %, J. sen., Firma J. Lay, Pforzheim, feyy, Theodor, Firma Stern & Wolff, Mannheim. Heer, Max, Firma C. Maiers Nachf., Bastatt. Häver, Hugo, Firma Daube & Mayer, Mannheim. Oppenheimer, Theodor, Firma L. Flegenheimer, Heilbronn a. Neckar. wsenfeld, B., Firma M. Bosenfeld & Co., Crailsheim. *heuer, Bichard, Firma Getreide-, Industrie und Handels-A.-G., Mainz. «mon, Emil, Firma J. H. Ettlinger, Bretten. Louis, Firma Loeb & Co., Karlsruhe. Tagner, Moses, Firma Wagner & Sohn, Karlsruhe. ^ u ^ us > Firma Hirschfelder & Weil, Stuttgart. Moritz, Firma Wertheimer & Weil, Bastatt. ip&pfheimer, Eugen, Firma K. H. Wimpfheimer, Karls- feruhe. glff, Hermann, Firma Hermann Wolff & Co., Mannheim, pfezwe ler, Hermann, Firma Gebrüder Würzweiler, | Mannheim. Bauhfuttermittelhändler. rt, August, Firma Zentral-Bezugs- und Absatz- lossenschaft des Bad. Bauernvereins, Freiburg i. Br. Burger, Bichard, Firma Bad. landw. Hauptgenossenschaft e. G. m. b. H., Karlsruhe. Karlsruher, Karl, Firma Gabriel Karlsruher, Mannheim. Karlsruher, Nathan, Firma Gabriel Karlsruher, Mannheim. Mayer, Sigmund, Karlsruhe. Klein, Bernhard, Mannheim. Simon, Emil, Firma J. H. Ettlinger, Bretten. Herzog, Julius, Firma Gustav Herzog, Bruchsal. Gutmann, Samuel, Philippsburg. Beichenstein, H., Firma Heinrich Eeichenstein, Bruchsal. Landwirte. Bachmann, Daniel, Bonartshäuseihof. Eckardt, Heinrich, Hohenwettersbach. Elsässer, Karl, Gut Buckenberg b. Pforzheim. Hotel, Johs,, Batzenhof bei Durlach. Landwirtschaftliche Genossenschaften. Banholzer, Theodor, Firma Bad. landw. Hauptgenossenschaft, Karlsruhe. Burkart, August, Firma Zentral-Bezugs- und Absatzgenossenschaft des Bad. Bauernvereins, Freiburg i. Br. Feldmann, Georg, Karlsruhe. Müller. Brockhaus, Gustav, Firma Gustav Brockhaus, Kunstmühle, Ettlingen. Fetzer, Jakob, Appenmühle, Karlsruhe-Daxlanden. Hirsch, Eduard, Firma Ludwigshafener Walzmühle, Ludwigshafen. Krämer, Hugo, Firma Erste Mannheimer Dampfmühle von Ed. Kauffmann Söhne G. m. b. H., Mannheim. Kloß, Hermann, Kleinmühlenvereinigung, Karlsruhe. Knorz, Georg, Firma Sinner-A.-G., Karlsruhe-Grünwinkel. Schmitz, Emil, Firma Pfälzische Mühlenwerke, Mannheim. Zinsser, Eugen, Bastatt. Wöhrle,,Jakob, Stadtmühle, Hornberg. Bäcker. Bothner, Karl, Obermeister, Pforzheim. Häcker, Karl, Obermeister, Geschäftsführer der Bäcker- Einkaufsgenossenschaft Bruchsal-Durlach-Land, Weingarten. Köhler, Jakob, Geschäftsführer der Einkaufsgenossenschaft der fre:'en Bäckerinnung Karlsruhe. Perrot, Geschäftsführer der Bäcker-Einkaufsgenossenschaft Baden-Baden. Schäfer, Karl, Obermeister, Baden-Baden. Sexauer, Georg, Vorstand der Landeszenl rale der Bad. Bäckergenossenschaften Pfoizheim. Fl&dmewmde=Sniitdeln FÜR ALU ZWECKE GEDRE HT^ U ND GEFRÄSTE MASSENARTIKEL z34Ü=Hei*ko**>4ui^ a Bh^M 46_BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 4 mtwm ■■■ ■«! h— JII^ -JI«^ Besucht die Karlsruher Börse. g Börsenzeit Jeden Mitt- F woch von 1/2 2 bis 4 Uhr. f Jahresbeitrag 25 Mk., i Tageskarten 3 Mk. nr -stc_ aiJC_3JLC_ Abteilung I: Landesprodukte. Abteilung II: Wein und Spirituosen. Abteilung III : Kolonialwaren. —rrrr-31c- sinne -mr--nr--me- Regelmäßiger Besuch: 1 weit über 200 Personen. L kam] klein Mate des j setzu Weber, Otto, Geschäftsführer der Landeszentrale badischer Bäckergenossenschaften e. G. m. b. H., Pforzheim. Bierbrauer. Dill, Otto, Brauereidirektor der Sinner-A.-G., Karlsruhe. Hoepfner, Priedrich, Direktor der Brauerei Fr. Hoepfner. Karlsruhe. Knorz, Georg, Direktor der Sinner-A.-G., Karlsruhe. Schrempp, Karl, Direktor der Brauerei Schrempp-Printz, Karlsruhe. Weinhändler und Branntweinbrenner. Altmann, Maier, Firma M. Altmann, Karlsruhe. Baer, Albert, Firma Heinrich Baer & Söhne, Karlsruhe. Baer, Robert, Firma A. Baer & Co., Graben. Beck, Firma L. Voelter Nachf., Pforzheim. Behringer, Emil, Achern. Billigheimer, Theodor, Firma Theodor Billigheimer. Karlsruhe. Brenk, H., Pforzheim. Emsheimer, J., Firma J. Emsheimer & Söhne, Pforzheim. Estelmann, J., Firma Gustav Benzinger Nachf. J. Estel- mann, Karlsruhe. Fischer, Franz, Firma Franz Fischer & Cie., Karlsruhe. Geppert, Firma Geppert A.-G., Bühl. Hilmer, Direktor der Sinner-A.-G., Karlsruhe-Grünwinkel. Homburger, Nathan, Firma Max Homburger, Karlsruhe. Peter, Karl, Ackern. Steiner, Julius, Firma Steiner G. m. b. H., Karlsruhe. Weigel, Rudolf, Karlsruhe. Weiner, Firma B. Odenheimer A.-G., Karlsruhe. Zöllin, Adolf, Karlsruhe. Fuhrunternehmer. Hörr, J., Fuhrunternehmer, Pforzheim. Kolonialwaren -Großhändler. Fleischmann, Wilhelm, Firma Carl Schaller, Karlsruhe. Göhringer, Dr., Firma Th. Zimmermann, Lahr. Maucher, Friedrich, Direktor des Lebensbedürfnisvereins, Karlsruhe. Rabe, Wilhelm, Prokurist der Firma Christian Riempp, Karlsruhe. Schmidt, Karl,Dr.,Firma Einfuhr-A.-G. südwestdeutscher Lebensmittelgroßhändler, Karlsruhe. - Leinen- und Säckefabrikanten. Dieffenbacher, Hans, Firma Sackfabrik Hans Dieffen- bacher, Karlsruhe. Theodor Schmid KARLSRUHE Waldhornstraße 5052 — Fernsprecher 874 Einrahmungen jeder Art, Bilder, Plakate, Fabrikansichten Massenanfertigung Günzburger, Franz, Firma Günzburger & Haas G. m. b. H, Emmendingen. Lebach, Moritz, Direktor der Firma M. Masius, Mannheim. Waiblinger, Adolf, Firma Adolf Waiblinger, Karlsruhe. Düngerf abrikanten. Elsässer, Max, Firma Elsässer & Co. G. m. b. H., Karlsruhe. Haas II, Julius, Firma B. Haas, Rülzheim. Spedition und Schiffahrt. Hecht, Hermann, Direktor der Rhenania, Speditionsgesellschaft, Mannheim. Hirsch, Hermann, Firma Schiffahrts-A.-G. vorm. Fendel, Mannheim. Menzinger, Willy, Consul, Firma Menzinger-Fendel, Karlsruhe. von Steffelin, Hubert, Firma Eugen von Steffelin. Karlsruhe. " Besät Weiß verscl die vt handl hande gibt c vielfat keime; ordent ist ge- Erinnt klame j zu wei | Aus ! 1 2 Liste der Oberschiedsrichter. Bakofen, Emil, Firma Bakofen & Co., Rastatt. Baer, Albert, Firma Heinrich Baer & Söhne, Karlsruhe. Baer, Siegfried, Firma Lehmann Baer Söhne, Bruchsal Beck, Firma L. Voelter Nachf., Pforzheim. Bloch,Ferdinand, Firma Julius Bloch, Oehringen (Wttbg.) Bühler, Jakob, Firma Bad. Gesellschaft für Zucker fabrikation, Waghäusel. Dam'el, Emil, Firma Alexander & Co., Stuttgart. Dieffenbacher, Hans, Kailsruhe. Eichtersbeimer, Albert, Firma Schräg & Söhne, Bruchsal Eisig, Karl, Firma Albert Eisig, Heilbronn a. N. Elsässer, Max, Firma Elsasstr & Co. G. m. b. H., Karlsruhe. Estelmann, J., Firma Gustav Benzinger Nachf. J. Estelmann, Karlsruhe. Feldmann, Georg, Karlsruhe. Guggenheim, Ludwig, Firma Daniel Guggenheim, Worms. Häcker, Karl, Bäckereieinkaufsgenossenschaft Bruchsal- Durlach-Land, Weingarten. Heinsheimer, Max, Firma Schräg & Heinsheimer, Bruchsal. Heymann, Albert, Firma A. Heymann, Mannheim. Hoepfner, Friedrich, Firma Brauerei Fr. Hoepfner, Karlsruhe. Homburger, Ferdinand, Firma N. J. Homburger, Karlsruhe. Homburger, Nathan, Firma Max Homburger, Karlsruhe. Krämer, Hugo, Firma Erste Mannheimer Dampfmühk von Ed. Kauffmann Söhne G. m. b. H., Mannheim. < Kaufmann, Josef, Firma Michael Kaufmann Söhne, Kehi- Kaufmann, Isaak. Firma M. & B. Kaufmann, Mannheim Kirchheimer, Karl. Firma S. M. Kirchheimer, Heilbronr a. Neckar. Knorz, Georg, Direktor der Sinner-A.-G., Karlsruhe- Grünwinkel. Mayer, Hugo, Firma Daube & Mayer, Mannheim. Menzinger, Willy, Firma Menzinger-Fendel, Karlsruhe. Rosenfeld, B., Firma Rosenfeld & Co., Crailsheim. Schmitz, Emil, Firma Pfälzische Mühlenwerke, Mannheim- Simon, Emil, Firma J. H. Ettlinger, Bretten. Wolff, Hermann, Firma Hermann Wolff & Co., Mannheim- 3 4. 5. S< Das v »n der Bie Gesc Bade Sta< 1925 4, M f Das Lacl Ferns and lac ‘"‘•«»Sen au 'all tat: Nr. 4 _h BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 47 Sr. 4 tn. b.H* nnheim sruhe. [ , Kaiis- rlsruhe. •uchsal. 7ttbg.). Zucker- Norros. uchsal- uchsal. Karls- Karls- Isruhe. 'mühlf eim , Kehl iheiin lbronü he- Bücherschau. Das befreite Mannheim Unter diesem Titel gab der Syndikus der Handelskammer Mannheim, Herr Professor Dr. Blaustein, ein kleines Werk heraus. Der Inhalt bringt authentisches Material über die Vorgänge während und nach der Zeit des passiven Widerstandes bis zur Beendigung der Besitzung Mannheims im Oktober 1924. Der Bericht der Besatzungsabteilung der Handelskammer ist eine Art Weißbuch, in welchem die Einstellung der Kammer zu verschiedenen Problemen des passiven Widerstandes und die verschiedenen, nach allen Seiten hin gepflogenen Verhandlungen zur Befreiung des Mannheimer Gebietes behandelt werden. In den Berichten und Abhandlungen gibt das Werk einen vollständigen Überblick über die vielfach nicht gewürdigten Schwierigkeiten des Mannheimer Gebietes. Das Werk, welches zu dem außerordentlich billigen Preis von 8,50 Mark abgegeben wird, ist geeignet, nicht nur für jede Firma eine dauernde Erinnerung zu sein, sondern auch als Geschenk und Reklame an Angestellte, Kunden, Abnehmer usw. gegeben zu werden. Aus dem Inhalt sei hervorgehoben: 1. Vorwort des Herausgebers, 2. Führende Persönlichkeiten zu der Befreiung Mannheims, 3. Chronik der Besetzung, 4. Die Lage Mannheims, 5. Forderungen und Wünsche. Schlußwort, Karten und Abbildungen, Anhang. Das Buch ist zu beziehen vom Verfasser selbst und von der Druckerei Dr. Haas, Mannheim N 6. Bie Geschichte der Handelskammer für die Kreise Karlsruhe und Baden. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Stadt Karlsruhe. Von Dr. Leopold Kölsch. Karlsruhe 1925. Verlag Müller & Gräff in Karlsruhe. Preis: Brosch. 4, Mark. Das von Leopold Kölsch, dem Sohn des verstorbenen verdienstvollen Vizepräsidenten der Handelskammer Karlsruhe, ver- ftfite Buch schildert die Entwicklung der Handelskammer Karls- *®he. Der Verfasser ist in seiner Schrift auf die ersten Grundlagen «aSickgegangen, aus denen später die heutige Handelskammer entstand. Das Werk verdient besonderes Interesse, weil es einen Hinblick in die wirtschaftlichen Zustände der Stadt Karlsruhe *B Anfang und der Mitte des vorigen Jahrhunderts gibt. Auch Mietet es einen Ausschnitt aus dem Haupttätigkeitsgebiet einer neuzeitlichen Handelskammer. Für viele Karlsruher Familien dürfte der Anhang interessant sein, in dem der Verfasser sich der 9ößen Mühe unterzogen hat, die Kammervorstände vom Jahre BIS ab bis auf den heutigen Tag zusammenzustellen, wobei wir ■flach altem Karlsruher Namen begegnen. Die Broschüre ist des- *®gen von besonderem dauerndem Wert, weil sie das erste über ™ Geschichte der Handelskammer Karlsruhe von Anfang bis auf beute geschriebene Werk ist. Bcotsehe Aktienkartei, herausgegeben von Dr.jur. et rer. pol. Friedrich Dennert, Berlin. Verlag für Wirtschaft und V er- kehr, Stuttgart. Preis jeder Karte 5 Pfennige. . Ober Zweck und Inhalt der Aktienkartei haben wir unsere ~®ser bereits in Nr. 20 der „Badischen Wirtschaftszeitung“ vom ^■Oktober 1924 S. 230/31 unterrichtet (vgl. auch „Badische Wirt- Jriaftszeitung“ Nr. 24 vom 20. Dezember 1924 S. 279). Hiernach ••das Ziel des Unternehmens die Herausgabe einer Kartei gütlicher deutschen Aktiengesellschaften und deren ständige •öterführung durch fortlaufende Ergänzungen. Inzwischen *®d weiterhin die Hefte 64—130 erschienen, die über eine gme Anzahl von Aktiengesellschaften alles Wissenswerte mit- C. Beuffenmfilier&Cie. *525* Lackier- und Metallwaren-Fabrlk. Gegründet 1862. Fernsprecher Nr. 2 Postscheck-Konto: Karlsruhe Nr. 2163 f*j[e und lackierte, gepreßte und gedrückte Metallwaren nach Muster und ^■Megen aus Eisenblech, Weißblech, Zink, Messing, Kupfer, Aluminium u. Neusilber. «ialität: Laternen und Blechwaren für Eisenbahnen und Waggon- Vten, für Apotheken und Industriebedarf, Feuerwehr -Ausrüstungs- gegenstände, Metall-Grabkränze und Dekorationspflanzen. Interessenfragen bei der Umstellung von Kapitalgesellschaften mit Berücksichtigung der Fünften Durchführungsbestimmungen zur Goldbilanzverordnung. Von Dr. Julius Vache, Assessor am Notariat München V. Verlag H. W. Müller, München und Berlin 1925. Preis Mk. 1.50. Das Buch will der Praxis dienen und zeigen, wie die Interessen der Gesellschaften und der Gesel’schafter bei der Umstellung am besten gewahrt werden. Gestützt auf seine durch die Behandlung zahlreicher Umstellungen bei einem Industrienotariat gesammelten Erfahrungen ist dem Verfasser sein Vorhaben durchaus gelungen. Wir können die Anschaffung empfehlen. Dorenberg Dr., Justitiar bei der Darmstädter und Nationalbank, Was erlaubt und was verbietet die neueste Devisengesetzgebung ? Stuttgart 1924, Verlag für Wirtschaft und Verkehr, Pfizerstr. 5. 160 Seiten auf zähem holzfreiem Papier in Halbleinenband. Taschenformat. Preis Mk. 4.75. Auch die kürzliche Neuregelung des Devisenverkehrs hat noch keine einheitliche Devisenordnung gebracht. Deshalb ist für die Praxis nach wie vor eine systematische Darstellung der verstreuten Fragen notwendig. Der bekannte Verfasser hat auch in der vorliegenden neuesten Ausgabe seines Buches das vielfältige gesetzliche Material in mustergültig übersichtlicher und allgemein verständlicher Weise dargestellt, so daß jeder Bankmann, jeder Jurist, jeder Kaufmann usw. sofort sieht, welche Devisengeschäfte verboten und welche erlaubt sind. Besonders praktisch ist das Buch, weil es auch die einschlägigen Fragen der Börsenumsatzsteuer und der Kapitalfluchtgesetzgebung mitbehandelt, so daß man nicht in mehreren Büchern nachzuschlagen braucht. Die Gesetzestexte in der jetzigen Fassung sind mit abgedruckt. Ein besonders ausführliches Schlagwort-Register erleichtert den praktischen Gebrauch dieses sehr empfehlenswerten Buches. Meiers Adreßbuch der Exporteure. Für alle am Exporthandel beteiligten Finnen dürfte es von Interesse sein zu erfahren, daß in die neue, soeben erschienene 12. Auflage von Meiers Adreßbuch der Exporteure auch die Adressen einer großen Anzahl Importeure des europäischen Auslandes sowie die Artikel, welche sie importieren, aufgenommen worden sind. Aber nicht nur nach dieser Seite hin ist das in der Handelswelt allgemein bekannte Werk erweitert worden, sondern auch das Adressenmaterial der überseeischen Länder ist nach vollkommener Neueinholung ganz erheblich vermehrt worden, so daß das Werk nunmehr folgendes bietet: etwa 7000 Exporthandelshäuser und Einkaufshäuser an den Haupthandelsplätzen Europas unter Angabe der Artikel, welche sie exportieren, sowie ihrer Absatzgebiete, ungefähr 55000 Importeure und Handelshäuser in rund 1500 Städten des europäischen Auslandes und der überseeischen Länder nebst Angabe der Waren, welche sie importieren, rund 15000 Export-Fabrikanten, Schiffahrtsgesellschaften, Spediteure usw. nach Branchen geordnet. Allen Firmen, welche ihren Ausfuhrhandel erweitern wollen und neue Absatzgebiete suchen, bietet das Werk hierzu weitgehende Möglichkeiten und kann dasselbe wärmsten» empfohlen werden. Der Preis des ca. 1200 Seiten umfassenden, in Ganzleinen gebundenen Buches ist Goldmark 25.— und kann vom Verlag von Meiers Adreßbuch der Exporteure, Rudolf Dudy, Hamburg, Alsterdamm 2. bezogen werden. Die Republik Argentinien. Herausgegeben von Justo E. Diana, argentinischer Berufskon-ul; Verlag G. Schlack, Berlin W 50, Ansbacherstr. 7; Preis 5 Mark. Das Buch enthält in seinen 128 Textseiten das zusammengefaßt, was der Kaufmann. Reisende, Auswanderer, kurz, jeder, der sich über die Wirtschafts- und Finanzlage, Gesetze, Verordnung und andere wichtige Daten die argentinische Republik betreffend informieren will, wissen muß. Die wichtigsten Statistiken, Angaben über Lebenshaltungskosten, Karte des Landes usw. sind in kurz zusammengefaßter Form zu einem übersichtlichen Nachschlagewerk bearbeitet worden, in welchem den nationalen Industrien und ihrer Entwicklung, der Ausfuhr und Einfuhr des Landes ein besonderes Kapitel gewidmet ist. Der Preis pro broschiertes Exemplar beträgt 5 Mark frei Haus. Bestellungen sind an G. Schlack, Berlin W 50. Ansbacherstr. 7, m richten. Geschäftsstelle der Badischen Wirtschafts-Zeitung Karlsruhe, RitterstraBe 1. Fernspr. 297. — Verantwortlich für die Schriftleitung: Dr. Krienen, Handelskammer-Syndikus: für Anzeigen: Fritz Seelmann, beide in Karlsruhe. ^Karlsruher ‘Parfümerie-’ und ‘Coilettefefen* ‘Pabrifc T. ‘Wofff & Sohn tz x ^f‘ Zweigniederlaffungen in ‘Berlin, ‘Wien, Bafel, Ulailand '‘Vertreter an allen IHaupihandelsplätzen der Sr de 48 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 4 ARNOLD BIBER Aktien-Gesellschaft DURLACH (Baden) Abt. Eisen- und Metallgießerei Vi Grau-, Aluminium-, Messinj-, Rot-, Prflzisions- Stahlphosphortironze, Phosphorbronze, Hartbronze Werkzeug-Maschinen für Metall- und Holzbearbeitung in mustergültiger Konstruktion und Ausführung Werkzeuge für Metall- u. Holzbearbeitung für Industrie und Handwerk Fein-Meßgeräte Techn. 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(vormals Carl Lassen) Karlsruhe i.B., Kaiserstraße 148, Telephon 4949-4956 Filialen: Wintersdorf i. B., Hauptstraße 17, Telephon Rastatt 521 Kehl a. Rhein, Hauptstraße 25, Telephon 402 Internationale Transporte • Sammelverkehre • Lagerung • Versicherung Rollfuhrbetrieb • Auiotransporte • Spezialverkehre n.Frankreich u.Spanien Z1 Säu □d :Ü®ntern jfenübt Sunde vertret Zweite: ’Mindes des § kenne. ®uge!ej ~ Frage 2 fiechtsj «Bussen Fall bes fch erst »stelle: diese F k 2 - Z Anlage Wertung Ceres die *uch fü Wertvoll jbedenke: ■/ädfe Verr ^ellnngj ^erun: