fes. irzeu iihr n ts- *gr. le R sse) KARLSRUHE 20. OKTOBER 1928 BADISCHE WlBTSfflAFTS-ZEmiNG Herausgeber: HandelsbammersyndiRus Dr.Krienen, Karlsruhe i.B. 8.Jahrg. Erscheint monatlich 2 mal Nr. 20 Kohlen, Koks, Briketts für Industrie und Hausbrand Menzinger-Fendel Transportgesellschaft m.b.H., Karlsruhe i.B. Kohlen-AbteSlung Telephon 5883/84 — Telegrammadresse: Fendelkohle — Büro: Kaiserstraße 96 SlilllflljllllllJlllllllllllllllIlllllilllll!lll[llllil!lll[!l[llllllI![!l!ll(lllll(llll!IIIIIIII!llllll!llil!llllllllll!ll!llllllll!llllllillllllIlllllllllllllillllllllillllillllllllllllll!llllllllllllllllllllltlllllllllllllllllllllllllIlllllllllll!l Bad. Treuhandgesellschaft A.-G. KARLSRUHE i. B. Gegründet 1910 FREIBURG i.Br. KONSTANZ Erbprinzenstr. 31 — Tel. 4602 u. 3941 Kaiserstr. 89 11 — Tel. 4440 Obere I iube 8 — Tel. 911 Mitglied des Verbandes Deutscher Treuhand- und Revisionsgesellschaften e. V., Berlin Bankkonten: Rhein. Creditbank, Niederl. Karlsruhe, Dresdener Bank, Nieder!. 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Kriegsstraße 3 / Hauptgiiterbahnhof Fernsprecher Nr. 4949 u. 4950 Filiale: Wintersdorf, Hauptstraße 118 Fernsprecher Nr. 521 Internationale Transporte Badifdie wiilfmaflszeilung zugleich Mitteilungen der Handelskammer Karlsruhe und des Vereins Karlsruher Börse Sämtliche die Redaktion betreffenden Sendungen sind zu richten an die Geschäftsführung der Handelskammer Karlsruhe, Karlstraße Nr. 10, Fernsprecher: 4510/4515 — Alle den Anzeigenteil, Abonnementsbestellungen und Versand betreffenden Sendungen an die Geschäftsstelle der Bad. Wirtschafts-Zeitung, Karlsruhe, Ritterstraße 1, Fernsprecher 297. 8.Jahrgang KARLSRUHE, 20. OKTOBER 1928 Nummer 20 Hauptausschuß des Deutschen Industrie- und Handelstags. I)er Hauptausschuß des Deutschen Industrie- und Handelstags trat am 4. Oktober 1928 unter dem Vorsitz |des Präsidenten Franz von Mendelssohn nach der /sommerlichen Pause erstmals wieder zusammen. Oberbürgermeister Dr. Most, Erster Syndikus der Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel, behandelte das Be- jfvölkerungsproblem im Zusammenhang mit der Wirtschaft. Unter Benutzung eines weitreichenden llEatsachenmaterials gab er ein Bild von der tiefgreifenden Verschiebung, die sich im Bevölkerungs- Schwergewicht der ganzen Welt (zuungunsten Europas, zugunsten namentlich Amerikas und Asiens) und nicht minder im Gesamtgefüge Europas (zuungunsten ;der germanischen und zugunsten der slawischen Bevölkerung) vollzogen hat. Ihr läuft parallel die Verschiebung des europäischen und des deutschen Anteils an der Welt- Zproduktion und am Welthandel. Die Qualitätsunterschiede der Völker verwischen sich immer mehr. Der Vorgang, daß Europa zunächst die übrigen Erdteile Europäisierte, um sie dann zum Gegner und Konkurrenten [zu haben, droht sein tragisches Schicksal zu werden. Die [entscheidende Ursache dessen ist die verschiedenartige 'Gestaltung der natürlichen Bevölkerungszunahme. In Deutschland hatte die Geburtenziffer 1876 mit über 40 Promille ihren Höhepunkt erreicht, um dann bis zur fVorkiiegszeit auf 27 bis 30 zu sinken. Noch bis wenige Wahre vor dem Kriege wurde der Geburtenrückgang aber purch stärkere Minderung der Sterblichkeit ausgeglichen. Bier natürliche Bevölkerungszuwachs' (Geburten weniger SSterbefälle) stellte sich noch auf rund 800000 jährlich. Aach dem Kriege ist die Geburtenziffer auf (1927) zwischen 18 und 19 Promille, der absolute Geburtenüberschuß iauf rund 400000 gesunken. Damit ist ein Punkt erreicht, der ein weiteres Wachstum des deutschen Volkes in Frage stellt. Bei auch nur mäßigem Fortgang der Entwicklung Ist ein Sinken der Bevölkerungsziffer fast schon mathe- jmatiseh vorausZusehen/Wenn demgegenüber vielfach von einer „Übervölkerung“ Deutschlands gesprochen wird, id.h. von einem Mißverhältnis zwischen Produktions- inöglichkeiten und Konsumbedürfnis, und zum Beweis Namentlich der Stand der Arbeitslosigkeit herangezogen wird, so wird verkannt, daß diese, abgesehen (von mit der Bevölkerungsziffer gar nicht in Verbindung ■stehenden Faktoren, nicht in der Bevölkerungszahl, sondern in der durch die Kriegsverhältnisse hervorgerufenen Ungünstigen Geschlechtsgliederung des deutschen Volkes, infolgedessen verstärktem Vordringen der Frauen (auf dem Arbeitsmarkt und in einer gegen früher wesentlich veränderten Altersgliederung (übermäßiger Anteil der im produktivsten Alter stehenden, auf den Arbeits- tnarkt drückenden Altersschichten) ihren Grund findet, fliese beiden letzten Momente werden sich im Laufe der kommenden Jahre von selbst ausgleichen. Auf der anderen Seite aber fehlt bereits der Nachwuchs, und es läßt gich schon einigermaßen sicher Voraussagen, wann der heutige Arbeiterüberfluß in einen Arbeitermangel mschlagen wird. Der Redner gab dazu im einzelner das zahlenmäßige Beweismaterial. Die Wirkungen einer solchen Entwicklung liegen auf der Hand. Die Ursachen sind nicht, wie mannigfach behauptet, in der Gestaltung der wirtschaftlichen Verhältnisse zu suchen, denn die seit 1876 sinkende Kurve hat sich eindeutig in dieser Richtung bewegt, gleichgültig, ob die wirtschaftliche Konjunktur sich günstig oder ungünstig gestaltete. Die früher beliebte „Wohlstandstheorie“ irrt ebenso wie die heutige „Elendstheorie“. Der wesentliche Grund liegt in der seelischen Ümstellung des Volkes, die schon vor dem Kriege begonnen, nach dem Kriege aber sich erheblich verstärkt hat. Die Möglichkeit, die heutige, nach unten gerichtete Kurve ins Gegenteil zu verkehren, sieht Dr. Most als nicht sehr groß an, trotzdem natürlich auch in dieser Beziehung alles getan werden muß. Doch hatten bislang auch in anderen Ländern gesetz- gebeiische, sozialpolitische und ähnliche Maßnahmen wenig Erfolge, womit gegen die Pflicht, kinderreiche Familien vor Elend zu bewahren, nicht das geringste gesagt sein soll. Die schwierige Aufgabe Deutschlands ist es, eine vor allem' wegen ihrer eigenartigen Zusammensetzung heute als Last empfundene Bevölkerungsmenge zu tragen, ohne gleichzeitig die Gefahr einer dauernden Untervölkerung in der Zukunft auf sidh zu nehmen. Vor Massenauswanderung ist, als das nationale Kräftereservoir stark schädigend, zu warnen. Anderseits wird jede vernünftige, die Beschäftigungsmöglichkeiten erweiternde Wirtschafts- und Steuerpolitik den Übergangszustand erleichtern. Größtes Gewicht legt der Vortragende auf alle Bestrebungen, die geminderte Zahl der Menschen zu kompensieren durch Erhöhung der Leistungsfähigkeit des einzelnen Menschen. Hier eröffnen sich weite -Qebiete auch gerade im Interesse der Wirtschaft. Die Erhöhung des Durch- HKa-n verlange ausdrücklich dielttarke A Heinrich Baer & Söhne Karlsruhe/b. 3! SIE i-i* ■ #: IIS mr inL 1 240 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 20 Schnittslebensalters der männlichen Bevölkerung in Deutschland während der letzten 50 Jahre von 36 auf 56 Jahre zeigt die Richtung, wie ein solcher Ausgleich gewonnen werden kann. Fürsorge- und Gesundheitspolitik, Siedlungsfürsorge, Sozialfürsorge (bei der freilich viel mehr, als meist geschieht, die Frage nach der besten „Rentabilität“ der aufgewandten Mittel zu prüfen ist), Förderung der Berufsausbildung und damit der fachlichen Qualität, Unterstützung des Kampfes gegen Geschlechtskrankheiten, gegen die sich immer mehr verbreitenden Geisteskrankheiten und einen übermäßigen Alkoholismus bieten die Aussicht, durch Kräftigung der vorhandenen Leben den Verlust an Lebenszuw'achs wenigstens etwas zu paralysieren. Ebenso nachdrücklich, wie Most die Übertreibungen der Abstinenzler und die mancherlei verfehlten Vorschläge (wie Gemeindebestimmungsrecht und Maßnahmen nach amerikanischem Muster) ablehnte, trat er für positive Unterstützung der Bestrebungen auf Sicherung der Jugend gegen den Alkohol (alkoholfreie Jugenderziehung) ein. Der außerordentlich lebhafte Beifall, mit dem der Vortrag aufgenommen wurde, ließ erkennen, daß die Versammlung sich dessen bewußt war, daß es sich hier nicht nur um eine Frage von höchster nationalpolitischer Bedeutung handelt, sondern um ein Problem, an dessen aktiver Behandlung im einzelnen die Wirtschaft der Gegenwart mit Rücksicht auf die Wirtschaft der Zukunft nicht vorübergehen darf. Auf Grund eines Vortrags des Ersten geschäftsführenden Präsidialmitglieds, Dr. Hamm, wurden sodann die nächsten wirtschaftspolitischen Fragen und Aufgaben besprochen. Dabei ergab sich Übereinstimmung über die gegenwärtige Wirtschaftslage, die eine starke Widerstandskraft zeigt, freilich aber mehr als je möglichste Schonung gegenüber übersteigerter Belastung und ruhige Führung verlangt, um Kapitalbildung zu ermöglichen und Deutschland wieder in stärkerem Maße zu einem Lande wettbewerbsfähiger Produktionslasten zu machen. Zu den Beratungen des Hamburger Kongresses des Allgemeinen Deutschen Gewerksehaftsbundes, bei denen in bemerkenswerter Weise die Notwendigkeit organischer Entwicklung und der Zusammenhang zwischen Wirtschafts- und Sozialpolitik anerkannt wurde, wurde hinsichtlich der Forderung der „Wirtschaftsdemokratie“ darauf hingewiesen, daß bereits jetzt die vielfältige staatliche Tätigkeit, die die Wirtschaft beeinflußt, einen ausgesprochen demokratischen Charakter trägt und von wirtschaftlicher Autokratie in der Zeit der Tarifverträge, Betriebsräte, Schiedssprüche, Kartellaufsicht nicht gesprochen werden kann. Dabei dürfe über Wandlungen in der kapitalistischen Wirtschaft, die eine Richtung zu größeren Gemeinschaften aufweisen, nicht verkannt werden, daß diese Entwicklung große Teile der Wirtschaft unberührt lasse und auch innerhalb ihres Bereiches die privatwirtschaftlich-individualistische Einstellung zwar beeinflussen, aber nicht ausschalten könne. Mehr als je komme es deshalb darauf an, ihre Kräfte persönlicher verantwortlicher Betriebsleitung zu stärken, um durch sie zu volkswirtschaftlichen Höchstleistungen zu kommen. Der Betrieb der öffentlichen Hand sei daher nicht als einer höheren Wirtschaftsstufe angehörig anzusehen, vielmehr sei die geschichtliche Grenzlinie auch weiter einzuhalten; wo der öffentliche Betrieb eingeführt sei, sei Publizität und gleiches Steuerrecht notwendig. Begrüßt wurde, daß in der Kartellpolitik sich eine Übereinstimmung dahin anzubahnen scheint, die nützlichen Wirkungen von Kartellen anzuer kennen. in der Hemmung schädlicher Wirkungen aber eine übertrieben kontrollierende Kartellaufsicht fernzuhalten und die Aufgabe des Staates, Mißbrauch wirtschaftlicher Machtstellungen zu hemmen, mit bestimmteren Rechtsgarantien zu umgeben. Auf dem Gebiete des Arbeitsrechts wurde als unerläßlich bezeichnet, im Schlichtungswesen die Verantwortlichkeit der Parteien wieder zu stärken. Dabei wurde die Überzeugung ausgesprochen, daß die staatliche und wirtschaftliche Sicherheit weiterhin die Vorsorge für eine von Parteien und Wirtschaftsgruppen unabhängige, lediglich auf Erfüllung staatlicher und volkswirtschaftlicher Notwendigkeiten verpflichtete Nothilfe zur Aufrechterhaltung lebenswichtiger Betriebe erfordern. Zur Sozialversicherung wurde betont, daß die Beteiligung der Arbeitgeber und eine starke Aufsicht des Staates aufrecht zu erhalten seien, Überspannungen ausgeschaltet und die ruhige Entwicklung nicht durchbrochen werden solle. Einhellig war man der Überzeugung, daß die Fragen der Justizreform vom Reiche mit Nachdruck in Angriff genommen und die Aufgaben der Verwaltungsreform alsbald zu bestimmten Ergebnissen geführt werden müssen. Auf dem Gebiete der Finanzpolitik wurde zum Zwecke einer sparsameren Haushaltgebarung zum mindesten die alsbaldige Durchführung der Vorschläge des Juristentags empfohlen und die Fernhaltung neuer Belastungen gefordert. Im übrigen wurden als nächste Aufgaben bezeichnet die bei der Senkung der Lohnsteuer zugesagte Senkung der übrigen Einkommensteuer, die alsbaldige Wiedereinführung der dreijährigen Durchschnittsberechnung und die Verabschiedung des Steuervereinheitlichungsgesetzes in einer seinem Zweck entsprechenden Fassung. Zum Finanzausgleich wurde die Notwendigkeit betont, die Zuweisungen an die Länder unter loyaler Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse in einer den Gesamterfordernissen besser entsprechenden Weise abzugrenzen. Trotz erheblicher Besorgnisse wurde es als notwendig bezeichnet, auf dem Wege von Zuschlägen zur Einkommensteuer unter einer sozial angemessenen Verbreiterung der Beitragspflicht wieder zu stärkerer finanzieller Selbstverwaltung zu kommen. Einmütig kam die Auffassung zum Ausdruck, daß die Lage der deutschen Wirtschaft ernst bleiben wird, und nur unter einer maßvollen, Experimente vermeidenden Staatsführung die Schwierigkeiten überwunden werden können. Gerade wenn Verhandlungen über die endgültige. Lösung der Reparationsfrage einsetzen sollten, wird es notwendig sein, die Kräfteverhältnisse der Wirtschaft wie ihre internationale Abhängigkeit klar zu erkennen und danach bewußt zu handeln. Weiter berichtete Syndikus Jacubowsky (Hamburg) über die vom Einzelhandelsausschuß ausgehenden Vorschläge zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb, die, auf das knappste Maß begrenzt, ihre Rechtfertigung insbesondere in der damit bezielten notwendigen Klärung der Rechtslage finden. Die Vorschläge zur Änderung der Ausverkaufsparagraphen sollen Unklarheiten beseitigen, die eine Verwirrung in der Rechtsprechung herbeiführen. Des weiteren sollen die amtlichen Berufsvertretungen von Handel und Gewerbe ermächtigt werden, Einigungsund Schiedsämter für Sachen des unlauteren Wettbewerbs zu errichten, die, grundsätzlich auf dem Gedanken der Schiedsgerichtsbarkeit sich aufbauend, mit Erscheinungspflicht ausgestattet werden sollen. Der Kläger soll i^ahlv Sehe jiurch liehen Forfga Trc bisher iir ihr »■endet ist es, v lehaft i inzupa shenste icendu »11; w< feichsj chäftli* os Gei unger ’elegraj tzung Der eben R Septf isbeson tbühri on Orts erlangt, ad Neb fees Zu, eilen k sstordn Igen A ergütc pfän iung d fertgre 1001 Behi f Re ich Arbe äschlag Inden, c id außer •höhung. wie eint iitunger ist und Verlangt Jfbwohi ttsichtska te oder eifern] kr *B. Firn en, Tt Jahre rden ist ihen Ka: hmals ussetzr Nr. 20 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 241 20 5 die Beicht des gen aus- lbrochen > Fragen i Angriff, ungsre- werden i wurde ng zum rschläge hlweise das Einigungs- und Schiedsamt oder das ordent- he Gericht in Anspruch nehmen können; dadurch und urch eine weitgehende Berufungsmöglichkeit zum ordentlichen Gericht soll eine lebendige Eingliederung in die lemmung kontrol- fgabe des mgen zu imgeben, unerläß- wortlich- urde die md wirt- j| Verkehr. eine von ; lediglich Fortgang der Rationalisierung bei der Deutsehen Reiehs- her Not- ' ; post. ffiterhal- ' Trotz jahrelanger Versuche und Prüfungen hatte sich bisher für die Reichspost noch keine Möglichkeit gezeigt, pr ihren Betrieb die bereits anderwärts mit Vorteil versendeten Lochkartenmaschinen nutzbar zu machen. Jetzt |gt es, wie wir hören, gelungen, diese neuzeitliche Errungen- lehaft auch den besonderen Erfordernissen der Reichspost inzupassen. Der Abrechnungsdienst umfangreicher Rethenstellen ist das erste Arbeitsgebiet, auf dem die Verwendung von Lochkartenmaschinen erprobt werden »11; eitsgebiete sollen folgen. Die Deutsche Reichspost erwartet von der Umstellung wesentliche ge- ichäftliche Erleichterungen und damit eine auch finanziell ißs Gewicht fallende Verbesserung ihrer Einrich- ;ungen. (Aus den „Verkehrsnachrichten für Post und § . n ? u< ? r Pelegraphie“.) msteuer uer. die Dureh- Steuer- ck ent- irde die j Länder 1 in einer i Weise e es als allgemeine Reclitsprechung hergestellt und gleichzeitig für die vielfach wechselnden Formen des Wettbewerbs die Geltendmachung der Anschauungen des reellen Handels gesichert werden. Nachrichten für Handel und Industrie. gen zur en Ver- r finan- daß die sung des Arbeitsausschusses des Verwaltungsrats der Deutschen Reichspost. Der Arbeitsausschuß des Verwaltungsrats der Deutdien Reichspost beriet in seiner Sitzung vom 28. und September mehrere wichtige Vorlagen. Er stimmte sbesondere der Herabsetzung von Fernsprech- ■?bühren zu, wonach die Bezahlung einer Mindestzahl on Ortsgesprächen für jeden Hauptanschluß nicht mehr erlangt, der einmalige Apparatbeitrag für neue Haupt- ad Nebenanschlüsse herabgesetzt wird und die Zahlung ißes Zuschusses bei gemeindlichen öffentlichen Sprechtellen künftig wegfällt. Verschiedene Änderungen der hstordnung fanden seine Billigung. Danach soll stän- Paket eine u ■ i ■ igen Abholern für jedes abgeholte n wird,, p r „ütung von 10 Reichspfeanig gez idenden werden Igültige n, wird: ■tschaft kennen mburg) n Vor- en unlaß be- damit finden, kaufs- ie eine tungen ?ungs- Wett- danken Irschei- jer soll »rgütung von 10 Reichspfeanig gezahlt und den pfängern von Nachnahmekarten vor der Einfang die Einsichtnahme gestattet werden. Die ^ertgrenze für unversiegelte Wertpakete wird n 100 Reichsmark auf 300 Reichsmark herauf- und ’> Behandlungsgebühr von 25 Reichspfennig auf (Reichspfennig herabgesetzt. Ferner erklärte sich k Arbeitsausschuß mit dem Nachtrag zum Vorschlag der Deutschen Reichspost für 1928 einver- änden, der die geldliche Auswirkung dieser Maßnahmen äd außerdem Deckung für die am 1. April eingetretenen rköhungen der Tariflöhne für Angestellte und Arbeiter wie eine Verstärkung der Mittel für technische Ein- ii&tungen enthält. (Aus den „Verkehrsnachrichten für föt und Telegraphie“.) Verlängerte Aufbrauchsfrist für unvorschriftsmäßige Ansichtskarten. 'Obwohl für den Aufbrauch vorhandener Bestände an isichtskarten, die auf der rechten Hälfte der Vorder- ite oder von der linken auf die rechte Hälfte hinüber- eifend kurze gedruckte Angaben und Vermerke tragen *B. Firmenangaben in kleinem Aufdruck, Geschäftstehen, Teile von Schutzmarken usw.), eine Frist von Jahren, laufend bis 31. Dezember 1928, gewährt >rden ist, sind noch immer erhebliche Bestände an ihen Karten vorhanden. Die Aufbrauchfrist ist daher «hmals bis 31. Dezember 1929 verlängert worden, ussetzung für die Zulassung bleibt nach wie vor, daß die Deutlichkeit der Anschrift durch derartige Aufdrucke nicht beeinträchtigt wird. (Aus den „Verkehrsnachrichten für Post und Telegraphie“.) Absenderangaben auf Paketen. Bei Paketen mit Wettbewerbsarbeiten war seit Anfang 1928 versuchsweise auf die Absenderangabe verzichtet worden, damit dem Preisgericht der Name des Einsenders nicht vor der Entscheidung bekannt werden sollte. Das Verfahren ist nunmehr endgültig eingeführt worden. Es genügt also, wenn die Sendungen mit dem Vermerk „Wettbew.er bsar beit. Absenderangabe im Paket“ versehen sind. (Aus den „Verkehrsnachrichten für Post und Telegraphie“.) Plombenverschluß der Eisenbahngüterwagen. Wie dem Deutschen Industrie- und Handelstag mitgeteilt wird, sollen statt der zurzeit zur Sicherung der Wagenladungen zugelassenen Bleiplombenverschlüsse und Blechstreifen Verschlüsse (Tyden-Patent-Siegel) künftighin einheitlich nur noch ßleiplombenVerschlüsse zugelassen werden. Die Aufbrauchsfrist für Blechstreifenverschlüsse (Tyden-Patent-Siegel) wurde vorerst bis zum 30. Juni 1929 verlängert. Diese Absicht der Reichsbahn begegnet, wie man hört, in Kreisen der Verfrachter lebhaftem Widerspruch, da die Erfahrung gezeigt hat, daß die vielfach zur Verwendung kommenden Verschlüsse aus Stahlblech eine absolute Sicherheit gegen unauffälliges unbefugtes Öffnen der Wagen bieten, letzteres vielmehr nur unter Zerstörung des Streifens möglich ist, während Bleiplomben Verschlüsse ohne sichtbare Spuren geöffnet und wieder geschlossen werden können. Auf eine Eingabe aus Interessentenkreisen, die Blechstreifenverschlüsse auch weiterhin zuzulassen, hat die Reichsbahndirektion Hannover als geschäftsführende Verwaltung des Deutschen Eisenbahn-Verkehrsverbandes erwidert, langjährige Versuche mit den verschiedensten Verschlußarten hätten ergeben, daß die Bleiverschlüsse allen Anforderungen des Abfertigungs- und Beförderungsdienstes am besten entsprächen. Ein Bedürfnis, noch andere Verschlußarten zuzulassen, bestehe daher nicht. Die Blechstreifen und ähnliche Verschlüsse seien seinerzeit lediglich aushilfsweise unter dem Zwang des Mangels an Bleimetall als Ersatzverschlüsse eingeführt worden. Wollte man nach Ablauf der Aufbrauchsfrist für Blech- Es schmeckt! So begeistern die Weine u. Schnäpse von Max Homburger Karlsruhe i. B. — Telephon 340 242 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 2t streifen Verschlüsse allgemein wieder dazu übergehen, andere Verschlußarten als die von der Eisenbahn benutzten Bleiplomben zuzulassen, so würden die Firmen, die sich mit der Herstellung von Verschlüssen befaßt haben oder noch befassen, dringend um die Zulassung von neuen Verschlußarten nachsuchen, und eine Flut von Angeboten auf die verschiedensten Verschlußarten würde die Folge sein. Anscheinend sei die Forderung auf Zulassung von Ersatzverschlüssen lediglich auf das Drängen der Hersteller zurückzuführen. Je mehr Arten von Vefschlüssen aber im Verkehr seien, um so geringer werde die Aufmerksamkeit, die die Bediensteten den Wagenverschlüssen schenken, und um so mehr wachse die Gefahr der Unregelmäßigkeiten, die durch den Verschluß der Wagen verhütet werden sollen. Die Vielgestaltigkeit der Verschlüsse würde zudem dem Streben nach Vereinheitlichung im Betriebe widersprechen. Bei dieser Sachlage müsse die Eisenbahn den größten Wert darauf legen, daß nur eine Verschlußart, und zwar die seit Jahrzehnten erprobte Bleiplombe mit gewelltem Draht verwendet'werde. Nachdem diesen Ausführungen der Reichsbahndirek- tion Hannover aus Kreisen der Verfrachter Widerspruch entgegengesetzt worden war, hat diese die Frage, ob noch andere Verschlüsse als Bleiplomben künftig zugelassen werden sollen, einer nochmaligen Prüfung unterzogen. Die Handelskammer ersucht diejenigen Firmen, die andere als Bleiplomben Verschlüsse verwenden, um Stellungnahme bis zum 1. Dezember 1928. Deutsche Flugspende. Wie wir vom Deutschen Luftfahrt-Verband e. V. erfahren, wird die Sammeltätigkeit zugunsten der „Deutschen Elugspende“ mit amtlicher Genehmigung bis Ende dieses Jahres fortgesetzt. Wir w r erden von dem Verband gebeten, im Kreise unserer Mitglieder die „Deutsche Flugspende“ nochmals in empfehlende Erinnerung zu bringen. Wie bekannt, sollen die Erträgnisse der Sammlung vor allen Dingen dazu beitragen, die den deutschen Flugsport beengenden Bestimmungen des Pariser Luftfahrtabkommens vom Mai 1926 zu mildern und .durch die Heranschaffung privater Mittel die Möglichkeit bieten, begabten, aber minderbemittelten jungen Leuten die fliegerische Ausbildung zu gestatten. Das allgemeine wirtschaftliche Interesse an dem weiteren Ausbau des deutschen Flugwesens dürfte keinen Zweifeln unterliegen. Trotz der Fesseln von Versailles und der überaus schweren Belastung durch Reparationsleistungen und Dawesgut- achten, trotz der nach wie vor schwierigen Lage von Handel und Industrie, will der Deutsche Luftfahrt-Verband durch die „Deutsche Flugspende“ erreichen, daß Deutschland durch einen gut geschulten Nachwuchs seine achtunggebietende Stellung in der Weltverkehrsfliegerei erhalten kann. Nachdem dem Deutschen Reich jede Unterstützung flugsportlicher und flugtechnischer Art verboten ist, müsse besonderer Wert darauf gelegt werden, die notwendigen Mittel von privater Seite zu beschaffen, um den Belangen des heimatlichen Flugwesens gerecht zu werden. Die Industrie- und Handelskammern hätten bisher in so dankenswerter Weise die Werbung unterstützt, so daß der Deutsche Luftfahrt-Verband hofft, durch einen erneuten Hinweis auch der weiteren Mitarbeit der Kammern sicher zu sein. Öffnen und Schließen der Schiffbrücke in Maximiliansau. Ab 7. Oktober 1928 bleibt die Schiffbrücke in Maximiliansau wegen des Eisenbahnverkehrs für den Schiffsverkehr zu folgenden Zeiten geschlossen: fr. 20 An Werktagen: An Sonntagen: on 0,00 bis 6,01 von 0,00 bis 6,23 >> 6,46 „ 7,15 ., 6,55 ff 7,15 t* 7,44 „ 8,45 7 44 ff • ff 8,30 9,50 „ 10,34 „ 9,50 ff 10,34 10,46 „ 11,17 „ H,46 ff 12,10 11,46 „ 12,10 „ 12,27 ff 13,14 ff 12,27 „ 13,14 „ 14,18 ff 15,16 ff 14,18 ,, 15,16 „ 16,30 ff 17,04 ff 16,30 „ 16,54 „ 17,25 ff 18,14 ff 17,25 „ 18,14 „ 18,32 ff 24,00 ff 18,32 „ 18,56 f f 19,26 „ 24,00 Da diese Angaben auch die Zeiten umfassen, während, der die Schiffbrücke mit Kraftwagen passiert werden ie Ar eforr isterre urch Das ge fahrzi das Ai daß in den W gen als ijeseiti setze, i quellen Hinsicl zöge di gleichzi kann, sind an der Bekanntgabe alle die Firmen des Karls-* j^ze ii ruher Bezirks interessiert, die nach der Pfalz oder von ihr winden einen Kraftwagen verkehr unterhalten, da durch die An* j eu t sc J passung der Brückenbenutzung an die angegebenen TerJ mine die Firmen Zeit und Geld sparen können Außenhandel. Gemeinsame Tagung des Deutschen Industrie- und Handelstags und des österreichischen Kammertags in Wien. , strebun ■ Regelnd die der mehr a richten Ratiom Am 21. und 22. September trafen sich in Wien Ven lechnisc treter fies Deutschen Industrie- und Handelstags als der m Sim Vereinigung der reichsdeutschen Industrie- und Handel« ind Ju kammern unter Führung des Präsidenten Franz voa [es £ivi Mendelssohn und des österreichischen Kammertags als oäßige der Vereinigung der österreichischen Kammern für Han, lechtsa del, Gewerbe und Industrie unter der Führung des Pr* en wär sidenten der Kammer Wien, Friedrich Tilgner, um dif jmg au vielfältigen Beziehungen zu erneuern, wie sie insbesondere iechtse vor zwei Jahren in Salzburg und im Oktober des Votj ie Rei jahres beim Besuche der Vertreter des Österreichische! eiden 1 Kammertages in Stuttgart neu geknüpft worden waren eführt Neben der erwünschten Gelegenheit, die Organisatiot as Ins des Österreichischen Kammertags und der österreichische! as Hai Handelskammern in ihrem augenblicklichen Stand aui [ der Nähe kennen zu lernen, war es Hauptzweck der Ta leitgehi gung, bestimmte, den Volkswirtschaften beider Staatei Herren gemeinsame Fragen zu erörtern. ’ ; en m Die gemeinsame Tagung befaßte sich in mehrere] üdmet Ausschußsitzungen und zwei Vollversammlungen mi e j c j er i einer Reihe von Fachgebieten, die für die beiden Wir! ej . g ne schäften von besonderer Wichtigkeit sind. In der -g ^ Frage der Zollgesetze e wurde es als dringend erwünscht und selbstverständliAichiscb bezeichnet, daß die kommende Erneuerung des deutsche! ehens 1 Zollgesetzes zugleich zur Herstellung eines gleichen Rech iner du: tes zwischen Deutschland und Österreich benützt werde mgen worin für die reichsdeutschen und österreichischen wi sitigen auch die Handelskreise dritter Staaten eine große El Die leichterung läge. Es wurde dem Wunsche Ausdruck g< jung z geben, daß der reichsdeutsche Entwurf sobald möglic eichis« zur Beratung vorgelegt werde, um sich darüber schlüsa ierbei c zu werden, auf welche Weise die bestehenden Unterschied der beiderseitigen Vorschriften beseitigt werden könntes olltarifi Bei den bisherigen Untersuchungen eines Teilgebietes de efristui Zollgesetze wurde festgestellt, daß die beiderseitigen Voj tfernati Schriften in den Grundsätzen so wenig voneinander al nbarnn weichen, daß die Vereinheitlichung leicht durehführba sein dürfte. Gewünscht wird, daß schon jetzt im Verkett*. j„ r ( j;, zwischen den beiden Ländern eine möglichst liberaip Handhabung stattfinden möge. In der Frage der indirekten Besteuerung wurde vorgeschlagen, die besonderen Bedingungen fij indes i ISSChuS; gebene ad des »tionale Np. 2(1 fr. 20 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 243 e- und lertags Ie Angleichung mehrerer Steuern zu untersuchen. Eine eform des veralteten und unzulänglichen Systems der österreichischen Verkehrssteuern hätte zweckmäßig urch Annäherung an das deutsche System zu erfolgen. Ras gegenwärtige System der Besteuerung der Kraftfahrzeuge befriedigt weder in Österreich noch im Reiche, ^ ^ das Ausmaß der Steuern wird als zu hoch angesehen, so f’jg klaß in beiden Staatsgebieten eine Reform nicht nur von -’ ()4 den Wirtschaftskreisen, sondern auch von den Regierun- 3*14 gen a ^ S no ^ wenc frg angesehen wird. Anzustreben wäre die ^’qq Beseitigung aller derzeit in Österreich bestehenden Ge- ’ setze, die die elektrische Energie oder andere Kraftquellen der Wirtschaft einer Besteuerung unterwerfen. Hinsichtlich der Warenumsatzsteuer wurden die Vor- , während gjge des österreichischen Systems hervorgehoben, jedoch t werden gleichzeitig fhstgestellt, daß die Annahme dieser Grund- ies Karlsi gätze im Deutschen Reiche auf große und kaum zu über- er von ihr findende Schwierigkeiten stoße, weil in dem größeren a < ie rW n * deutschen Wirtschaftsgebiete die Verhältnisse völlig an- enen len ^ ers liegen als in Österreich. ■ * In der Frage der Rechtsangleichung wurde vom Standpunkt der Wirtschaft aus verlangt, daß die Bestrebungen nach Angleichung der das Wirtschaftsleben »gelnden Rechtsgebiete sich unbeschadet der Bedeutung, die dem theoretischen Studium dieser Frage zukommt, mehr als bisher au,f konkrete und praktische Ziele zu richten hätte. Bei diesen Bestrebungen wäre auf die Rationalisierung der Justizpflege nicht nur im Sinne von Vien Vea lechnischen Verbesserungen des Verfahrens, sondern auch gs als der in Sinne eines Abbaues der hypertrophen Gesetzgebung Handels nd Justiz Bedacht zu nehmen, wofür auf dem Gebiete 'ranz vos es ?ivilprozesses die österreichische Gesetzgebung zweck- ertags als täßige Anhaltspunkte bieten dürfte. Von den für die für Haa lechtsangleichung in Betracht kommenden Reehtsgebie- l des Pri *n wären zunächst jene für eine • systematische Bearbei- r, um dis ang auszuwählen, bei denen einerseits das Bedürfnis nach ibesonders techtseinheit schon derzeit dringend sei und anderseits des Vor ie Rechtsangleichung unter Berücksichtigung der in eichischei feiden Staaten bestehenden Verhältnisse unschwer durch- en wäre® eführt werden könnte. Hier kämen zunächst in Betracht ganisatioi as Insolvenzrecht, das Wechsel- und Scheckrecht und eichisch« as Handelsrecht. stand au Auf dem Gebiete der Energiewirtschaft wurden k der Ta feitgehende gemeinsame Interessen Deutschlands und r Staat« feterreichs festgestellt. Als Aufgabe gemeinsamer S tuen wurde insbesondere eine Klarstellung darüber be- ichnet, wie den legitimen Interessen der Wirtschaft ider Staaten, besonders bei der Energieausfuhr und ■x Energieaufnahme, Rechnung zu tragen wäre. Bei den Beratungen über den Fremdenverkehr rde eine gemeinsame Arbeit der deutschen und öster- ichischen Handelskammern im Sinne eines aktiven Vor- hens für geboten erachtet, und zwar in der Richtung 1 er durchgreifenden Verbesserung aller Verkehrseinrich- ngen und einer entschiedenen Förderung der beider- schen wi eitigen Verkehrswerbung. große Bl i Die finanzielle und organisatofische Verbin- ädruck $ ang zwischen der reiehsdeutschen und öster- d möglic eichischen Industrie wurde eingehend erörtert und r schlüss lerbei deren Ausbaumöglichkeiten untersucht, derschiei Auf handelspolitischem Gebiete wurden das l könnte olltarifschema, der Text der Handelsverträge und deren öbietes de efristung, die Meistbegünstigung und die Senkung des tigen voj it ema tionalen Tarifniveaus durch internationale Ver- tä n ß amn g en besprochen. Die Fortschritte, die auf dem rchführw lebiete der Schaffung der einheitlichen Zolltarifnomen- 02 pp C latur die Arbeiten des Wirtschaftsausschusses des Völker- ät liber ündes und des von ihm berufeneil Sachverständigennsschusses erziehen, wurden begrüßt und angeregt, zu ; ^ebener Zeit eine gleichartige Anpassung des deutschen nd des österreichischen Zolltarifschemas an das inter- ungen 6 ationale Schema vorzunehmen. mehrere ngen den Wir der ■rständliG deutsche hen Rech tzt werde! August Fudickar Nachfolger Gegr.1871 KaiiSttllie i.B. Gegr. 1871 Herrenstraße 18 / Telephon 462 Sämtliche Fabrik-Betriebs-Artikel aus Gummi, Asbest, Vulkanfiber, Leder usw. Transmissionsriemen, Schläuche usw. Der Gedanke der fortschreitenden kollektiven Regelung wichtiger Fragen des Handels und Verkehrs wurde anerkennend begrüßt und der Wunsch nach Ausgestaltung und Anpassung von Übereinkommen ausgesprochen, soweit sie den fortschreitenden Bedürfnissen nicht mehr entsprechen. Mit besonderer Befriedigung wurde zur Kenntnis ge : nommen, daß eine kollektive Regelung des Fremdenrechts in absehbarer Zeit durchgeführt werden dürfte. Der Text zweiseitiger Handelsverträge' wäre den Bestimmungen der Kollekti wer träge anzupassen. Hinsichtlich der Befristung der Handelsverträge wurde hervorgehoben, daß zur besseren Stabilisierung der Verhältnisse zu langfristigen Verträgen übergegangen und die Geltungsdauer der Verträge wieder in ein planmäßiges System gebracht werden sollte. Befristete Verträge sollten nicht auf eine in Jahren oder Monaten ausgedrückte Dauer, sondern mit einem bestimmten Ablauftermin abgeschlossen werden. Die Meistbegünstigung sei nach wie vor das geeignetste Mittel in Verbindung mit mäßigen Zolltarifen und entsprechenden Tarifabreden den internationalen Handelsverkehr zu fördern. Dringend erwünscht wäre, zu einer einheitlichen Fassung der Meistbegünstigungsklausel zu kommen, die alle Meinungsverschiedenheiten und ungerechtfertigten Benachteiligungen ausschließt und die zulässigen Ausnahmen oder Bedingungen festsetzt. Es wird lebhaft begrüßt, daß der Wirtschaftsausschuß des Völkerbundes sich die Schaffung einer einheitlichen Formulierung der Meistbegünstigungsklausel zum Ziele gesetzt hat. Die Formulierung der Meistbegünstigung müsse in möglichst liberalem Sinne in der Art erfolgen, daß Zweifel und Meinungsverschiedenheiten über Inhalt und Umfang der Meistbegünstigung ausgeschlossen seien. ■ Die Absicht des Wirtschaftsausschusses des Völkerbundes, mit Zustimmung des Wirtschaftsbeirats nunmehr die Prüfung der Frage in Angriff zu nehmen, wie eine Senkung der Zolltarife in möglichst vielen Ländern erreicht werden könne, wurde mit besonderer Befriedigung zur Kenntnis genommen. Die Verhandlungen standen durchweg unter dem Zeichen gleichmäßiger Auffassung der Probleme beider • Länder und w r aren getragen vom Willen zur Mitarbeit an einer w r eiter ausgedehnten internationalen Verständigung zur Förderung des Wirtschaftsverkehrs. Die Tagung fand am 22. September ihren Abschluß. Am Sonntag wurden die Tagungsteilnehmer durch den Bundespräsidenten, Dr. Michael Hainis^Ja, empfangen. Sonntag nachmittags reisten die Tagungsteilnehmer zu einer Besichtigung des obersteirischen Industriegebiets nach Leoben, Montag wurde nach Wels und von dort am Dienstag über Steyr nach Linz gefahren, von wo die Teilnehmer die Rückreise nach Deutschland antraten. (D.W.Z.) Briefe mit zollpflichtigem Inhalt im Verkehr mit Dänemark, und Belgien. Die dänische Postverwalturg, nach deren Gebiet Briefe mit zollpflichtigem Inhalt zugelassen sind, klagt darüber, daß ihr häufig derartige Sendungen aus Deutschland zugehen, bei denen sich der vorgeschriebene grüne Zollzettel nicht auf der Aufschriftseite, sondern auf der Rückseite 244 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Riempp-Weine Weinbrände Kirschwasser sind überall beliebt! Christian Riempp, Weinkellereien, Karlsruhe Telephon 168 u. 169 der Sendung befindet. Hierdurch werden im Bestimmungsland ernste Unzüträglichkeiten hervorgerufen. Es liegt im dringenden Vorteil der Absender sowohl wie der Empfänger, daß bei allen Sendungen mit zollpflichtigem Inhalt der grüne Zollzettel, wie vorgeschrieben, auf der Auf- schriftseite der Sendungen angebracht wird. Nach Belgien dürfen vom'l. November an zollpflichtige Gegenstände außer in geschlossenen gewöhnlichen und eingeschriebenen Briefen auch in Wertbriefen versandt werden. Die Sendungen müssen mit dem grünen Zollzettel beklebt 'werden. Drucksachen nach Guatemala. Die Postverwaltung von Guatemala hat zur Sprache gebracht, daß von deutschen Versendern in Drucksachensendungen vielfach zollpflichtige Gegenstände anderer Art unzulässigerweise aufgenommen werden mit der Absicht, die Zollgebühren zu umgehen. Die genannte Verwaltung wird fortan alle Gegenstände, die als Schmuggelware in Drucksachsenendungen von ihr vorgefunden werden, beschlagnahmen. Die deutschen Absender werden, um sieh vor Schaden zu bewahren, gut tun, die für die Drucksachensendungen nach dem Ausland erlassenen Versendungsvorschriften genau zu beachten und zollpflichtig^ Gegenstände nur in geschlossenen, mit dem grünen Zollzettel versehenen Briefen nach Guatemala zu verschicken. Die Postanstalten sind angewiesen worden, die offenen Sendungen nach dem Ausland, insbesondere nach Guatemala, in größerem Umfang als bisher auf ihren Inhalt zu prüfen und unzulässige Sendungen von der Beförderung auszuschließen. - □ - Völkerbund. Wirtschafts- und Finanzorganisation des Völkerbunds im Oktober. Im Oktober nahm die Wirtschafts- und Einanzorganisation ihre Tätigkeit wieder auf, und zwar durch Tagungen des Sachverständigenunterausschusses für die Vereinheitlichung der Zollnomenklatur, des Wirtschaftsausschusses sowie der Konferenz der Sachverständigen für Doppelbesteuerung und Steuerflucht. Der Sachverständigen Unterausschuß für die Vereinheitlichung der Zollnomenklatur trat am 8. Oktober zusammen um zum zweiten Teil der ihm übertragenen Aufgabe überzugehen, nämlich zur Aufstellung eines Entwurfs einer Musternomenklatur. Der Ausschuß wird sich mit der Eingliederung der aus mehreren Stoffen zusammengesetzten Waren und der Ersatzteile für Maschinen und Apparate in die Zollnomenklatur befassen. Auf der letzten Tagung hatten die Sachverständigen einen Entwurf zu einem Zolltarifschema ausgearbeitet, der zur Stellungnahme an die Regierungen übermittelt wurde. Der Wirtschaftsausschuß tritt am 23. Oktober in Genf zusammen, um seine Untersuchungen über die Meistbegünstigungsklausel über das gemeinschaftliche Vorgehen zur Herabsetzung der Zolltarife, über das Dumping und über den administrativen Protektionismus fortzusetzen. Ferner soll der Ausschuß von den Auskünften Nr. 2<>*Nr. und Statistiken Kenntnis nehmen, die von seinen Mitgliedern und vom Sekretariat über die Probleme des Zuckers und der Kohle zusammengestellt worden sind Schließlich soll der Ausschuß erwägen, welche Maß. nahmen auf Grund der von der letzten Völkerbundsversammlung über die Tätigkeit der Wirtschaftsorganisation gefaßten Entschließungen zu ergreifen sind. Auf der Konferenz der Sachverständigen für Doppelbesteuerung und Steuerflucht soll die technische Aussprache über den vom Sachverständigenausschuß für Doppelbesteuerung und Steuerflucht ausgearbeiteten Be rieht stattfinden. Dieser Ausschuß besteht aus hohen Beamten der Finanzbehörden mehrerer Länder, unter ihnen die Vereinigten Staaten von Amerika. Auf der Tagung im April 1927 wurden von ihm vier Entwürfe zu Modellabkommen ausgearbeitet; zwei Entwürfe befassen sich mit der Doppelbesteuerung (Doppelbesteuerung, bei direkten, Real- oder Kopfsteuern; Doppelbesteuerung bei Erbschaftssteuern); die beiden andern Entwürfe sollen die Bekämpfung der Steuerflucht fördern (behördliche Unterstützung in Steuersachen; Rechtshilfe bei der S teuerem frei bung). Die geplante Konferenz ist das Ergebnis langwieriger Arbeiten, die sowohl von Volkswirt schaff lern als auch von Steuersachverständigen geleistet wurden. Die Regierungen wurden aufgefordert, Sachverständige zu der Konferenz zu entsenden, die darzulegen hätten, wie diel Regierungen zu der etwaigen Aufnahme von Unterhandlungen oder zum Abschluß von Abkommen Stellung; nehmen; die Politik der Regierung soll dabei indessen in keiner Weise festgelegt werden. -s- 1558 Handel. Ausverkäufe. Folgende Firma hat ihren Ausverkauf bei der Handels kammer entsprechend den bezirksrätlichen Anordnungen angezeigt und das Warenverzeichnis, das in unsrer Ge= schäftsstelle zur Einsichtnahme aufliegt, eingereicht : Firma und Wohnort -Geschäftszweig Grund des Ausverkaufs Beginn des Ausverkaufs Vorauss. Ende des Ausverk. H. Heß Manufak- Übergabe 13. Okt. 1. Januar & Co., Dur lach, Haupt- str. 32 turvaren des Geschäfts -@- 1928 1929 #1559 11560. 1561. 1562. 1563. 1564. 1565. 11 Verschiedenes. , 1 r vom Anbahnung von Geschäftsverbindungen. ! Iheensti Bei der Handelskammer Karlsruhe gingen die nach* pen au stehend kurz angedeuteten Zuschriften betreffend Nein dem im ankntipfung von Geschäftsverbindungen ein. Die Sehren Zeitpun ben können vormittags von 9 bis 12% Uhr und nachs Kraf mittags von 3 bis 5 Uhr, Samstags nur von 9 bis 1 Uhrj fcalblang bei der Geschäftsstelle der Handelskammer Karlsrillte |DK 651 eingesehen werden. Irgendwelche Gev r ähr wird nicht Knittern übernommen. «mrinen Warenangebot. ferM 120 1555. Dipl.-Ing. 0. N. Serafinowicz, Berlin NW 40, Krou| prinzenufer 21, übernimmt die Anbahnung von neuen Geschäftsbeziehungen zur U. S. S. R. (Sc jet-Union). 1556. Eine slowakische Firma in Kaschau (Tschechow Slowakei) exportiert Meerrett-ig und Äpfel nach Deutschland. Anfragen sind an die Handelskammer in Kaschau unter Bezug auf Nr. 17567 ai 28 za richten. Nr. ‘21 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 245 ?inen Aiit- blerne des rden sind, che Maß. Ikerbunds- sorganisa- ld. ir Doppel- sclie Ausschuß fiii iteten Be ius hohen ler, unter Auf der Entwürfe würfe be- Steuerung Steuerung iirfe sollen shördliche hei der* ngwieriger als auch Die Ee ?e zu der 1 , wie die; nterhand Stellung indessen Warennachfrage. „Der Früehtehandel“, Fachorga.ii der Früchte- und Gemüsebranche für Deutschland, Europa und Übersee, Düsseldorf, Worringerstr. 116 am Haupthahnhof, interessiert sich für Firmen, welche Schaufensterkästen und Gestelle, fertige Dekorationen, Hintergründe usw\ für Früchteschaufenster jeder Art anfertigen bezw. liefern. Die Firma (kooperative de la Lieutenante, Puget- Sur-Argent (Var), Frankreich, wünscht mit deutschen Parfümeriespritfabriken in Geschäftsverbindung zu treten. Die Firma Biokenia, Bioloski i Kemicki Proizovodi, Zagreb (Jugoslawien), Hatzova Ulica 25, interessiert sich für Vertretungen deutscher Fabriken der chem.- techn. und kosm. Branche. Die Firma Yazidji Zade Moustapha Chemoun in Stambul (Türkei), Germania Han No. 8—9, übernimmt deutsche Vertretungen aller Art für die ganze Türkei. Die Firma Irving Hinerfield, 434 Broadway, New' York, interessiert sich für deutsche Vertretungen. Die Firma ist beim Import- und Exporthandel eingeführt. Die Firma American Cuttlefish Bone & Crucible Co., 75 Cliff Street, New York (NY.) USA., sucht mit Herstellern von charcoal blocks, stirrers usw. in Geschäftsverbindung zu treten. Vertretergesuche. 1563. Handel] rdnungen nsrer G acht: 1564. I orauss nde des Lusverk.-j Januar 1929 1566. Die Firma A. Eoller, Maschinenfabrik in Berlin N 20, Prinzen-Allee 24, sucht Vertreter, welche Firmen folgender Branchen beliefern: Furnier- und Sperrholzfabriken, Holzbearbeitungsfabriken, Möbelfabriken, Sägewerke und verwandte Industrien. Die Privilegierte Handelsagentie des Königreichs der Serben, Kroaten und Slovenen, Berlin C 2, Spandauer Straße 42, sucht Vertreter für getrocknetes Obst (Pflaumen, Pflaumenmus). Die Firma Pfister & Co., Zürich, Brieffach Bahnhof, wünscht mit Maklerfirmen in Verbindung zu treten, die für den Vertrieb von Benzin in Kesselwagen in Frage kommen, Sonstiges. Die Firma Becht & Gehringer, Internationale Spedition in Kehl a. Rh., wünscht mit Verbrauchern von Seide und Seidenwaren in Geschäftsverbindung zu treten. Es handelt sich um den Ausbau des Schnellverkehrs des Seidenimports aus Frankreich. DIN Neue Normen und Normenentwürfe. Vom Deutschen Normenausschuß, Berlin NW 7, Dorotheenstraße 47, sind für folgende Erzeugnisse neue Nor- lie nach men aufgestellt worden. Einspruch gegen sie kann bis zu nd Neu dem im nachstehenden jeweils in Klammern angegebenen gehren Zeitpunkte eingelegt werden, id nach Kraftfahrzeuge: DIN KrG 501—503 und 505 Kurze, sl Uhr, talblange und lange kegelige (1:10) Wellenstümpfe; iarlsruh^LK 653 und 802 Zischventile bezw. offene Spannschloß- -d nichi uttern; KrM 801 Kühlerteilblöcke; DIN Kr-Vor- rorinen: KrL 215 Felgenprofillehren für Tiefbettfelgen; KrM 120 Kolben und Bolzen, Zuordnung der Durchmesser; Rudolf Speidel, Karlsruhe Mathystraße 17, Ecke Karlstraße Telephon 4660 Finanz^Geschäft, Immobilien" V erkehr Besorgung sämtlicher Inkassogeschäfte Finanzierung von Ratenzahlungsverkäufen KrW 115 Tiefbettfelgen für Stahlseil-Niederdruckreifen; KrW 118 und 120 Hochelastische Eeifen für Lastwagen bezw. Anhänger; KrW 220 Scheibenräder für Personenwaagen; KrW 319 und 320 Licht- und Anlasserbatterien in Holzkästen bezw. in Blockkästen; KrW 366 offene Türgelenke; KrW 371, 372, 374, 375 Schlag-, Abdeck- und Trittbrettleisten bezw. Leisten mit Einlage. Bergbau : DIN BEEG 500 Spurweiten, Schienenprofile; DIN 1251—1257 Schienen von 75 mm/7 kg bis 134/33 und Laschen. — Entwürfe, veröffentlicht in DIN-Mit- teilungen Heft 18; das Ende der Einspruchsfrist ist in Klammern angegeben: DIN E 1774 Technische Lieferbedingungen für handelsübliches kaltgewalztes Messingblech und -band; DIN E 1776 Messing-Vollprofile, gezogen und gepreßt (1.1.29); DIN E 5303 und 5304 Näh- maschinen-Nadeln und -Tischplatten (15. Nov.). — Verkehrstechnik Heft 36 enthält eine Anzahl Normenentwürfe für Kadsätze und Radsatzteile, Gleit- und Rollen- achslager und Blattfedern (15. Okt.). — DIN-Mitteilungen Heft 18a, Sonderheft Bergbau enthält DIN E 1250 Spurweiten; DIN BEEG 531—538 leichte Förderwagen von 600, 750, 875,1000 und 1100 Liter Inhalt, Einzelteile; DIN BEEG 36 und 37 Schlauchverbindungsnippel für Berieselungsleitungen; DIN BERG 375 und 376 Einsteckenden für Bohrhämmer und Spitzeisen für Abbauhämmer (15. Nov.). Der Deutsche Normenausschuß, Berlin NW 7, Dorotheenstraße 47, empfiehlt Interessenten (Herstellern und Händlern dieser Erzeugnisse), die Entwürfe zu prüfen und, falls Eimvendungen zu erheben sind, diese ihm in doppelter Ausführung mitzuteilen. - 0 - Mitteilungen der Karlsruher Börse. ' Karlsruher Rheiuhafen. In der Woche vom 1. bis 6. Oktober 1928 sind in Karlsruhe-Hafen angekommen: 43 Schiffe mit Brennstoffen, 14 Schiffe Stückgut, darunter 991 t Getreide und andere Lebensmittel, 4 Schiffe mit Roheisen, 2 Schiffe mit Baumaterialien, 1 Schiff mit Holz, 1 Schiff mit Leinmehl; abgegangen: 7 Schiffe mit Stückgut, 7 Schiffe mit Holz, 2 Schiffe mit Alteisen. In der Woche vom 8. bis 13. Oktober 1928 sind in * Karlsruhe-Hafen angekommen: 28 Schiffe mit Brennstoffen, 13 Schiffe mit Stückgut, darunter 885 t Getreide und andere Lebensmittel, 2 Schiffe mit Roheisen, 2 Schiffe mit Baumaterialien, 3 Schiffe mit Holz; abgegangen: 5 Schiffe mit Stückgut, 4 Schiffe mit Holz. 0, KroU' mg vob | ü (Sow.‘ schecli« el nach kannner ,i 28 za „Rheinunion“ Transport-Gesellschaft m.b.H. Karlsruhe-Rheinhafen, Honsellstr. 84 :: Fernruf 6840 :: Drahtanschrift: Jtheinunion Karlsruhebaden Regelmäßiger Eildampferverkehr zwischen Antwerpen—Rotterdam und Karlsruhe, sowie allen Rheinhäfen Schiffahrt — Spedition — Lagerung — Massengut-Transporte Durchfrachtenverkehre von n.nach : Nord-,Süd-u. Mittelamyika, Engl., Frankr., allen nord. u. russ. Häfen, Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, Türkei, Donaustaaten, Nordafrika, Aegypten, Kleinasien, Indien, China, Japan etc BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 20 Besuchen Sie den Auto- FAHRKURS der Kraft-Verkehrs-%Jes. Telephon 5148 u. 5149 Gottesauer Str. 6 Autohof Kursbeginn jederzeit Gewissenhafte einwandfreie Ausbildung / Mäßige Gebühr Börsenbericht vom 10. Oktober 1928. Produkten.—-Weine und Spirituosen. Abteilung Getreide, Mehl und Futtermittel. Die Marktlage in Brotgetreide ist wieder ruhiger geworden. In der Hauptsache drücken die Auslandsnachrichten, während inländisches Getreide nicht wesentlich zurückging. Mais und Hafer, ebenso die übrigen Futtermittel haben an Interesse nichts verloren. Kartoffeln bei starkem Angebot etwas billiger erhältlich. Süddeutscher Weizen. 24,00—24,50 RM. Deutscher Roggen. 22,75—23,25 ,, Sommergerste, je nach Qualität . . 26,25—27,75 ,, Futtergerste, je nach Qualität . . . 21,00 „ Deutscher Hafer, je nach Qualität . 21,75—22,75 ,, Plata-Mais, bezugsscheinpflichtig . . 21,50—22,00 ,, Weizenmehl, Mühlenforderung . . . 34,50—34,75 ,, Roggenmehl, Mühlenforderung . . . 31,50—32,50 „ Weizenfuttermehl. 16,25—16,50 „ Weizenkleie, fein. 14,00—14,25 „ „ grob .. 13,75—14,00 „ Biertreber, je nach Qualität, deutsche und ausländische. 18,50—18,75 „ Malzkeime, je nach Qualität .... 18,00—18,50 „ Trockenschnitzel, neue Ernte .... 14,50—15,00 „ Rapskuchen aus deutscher Saat, lose 19,00—19,50 „ Erdnußkuchen, lose. 24,50 : —25,00 ,, Kokoskuchen. 24,25—24,75 ,, Sojaschrot, Mannh. Fahr., mit Sack . 22,00—22,25 ,, Leinkuchenmehl, je nach ■ Gehaltsgarantie . 24,75—25,75 „ Speisekartoffeln, gelbfleiscbig .... 10,00 „ „ weißfleischig .... 7,75 „ Rauhfuttermittel. Loses Wiesenheu, gut, gesund, trocken 11,50—12,00 RM. Luzerne, je nach Qualität. 12,25—12,75 ,, Weizen-, Roggenstroh, drahtgepreßt . 6,00 „ Alles per 100 Kilo. Mühlenfabrikate, Mais, Biertreber und Malzkeime mit, Getreide und Trockenschnitzel ohne Sack. Frachtparität Karlsruhe bzw. Fertigfabrikate Parität Fabrikstation. Waggonpreise. Kleinere Quantitäten entsprechende Zuschläge. Alle Preise von Landesprodukten schließen sämtliche Spesen des Handels, die vom Ankauf beim Landwirt bis Frachtparität Karlsruhe entstehen, und die Umsatzsteuer ein. Die Erzeugerpreise sind entsprechend niedriger zu bewerten. Abteilung Weine und Spirituosen. Die Börse verkehrte sehr ruhig. Angesichts der Forderungen der Winzer für neue Weine hält sich der Weinhandel zurück und kauft nur, was er benötigt, von Hand zu Mund. Im übrigen sind die Verhältnisse unverändert. Börsenbericht vom 17. Oktober 1928. Produkten. — Weine und Spirituosen. Abteilung Getreide, Mehl und Futtermittel. Nach vorübergehender Abschwächung im Laufe der Woche ist die Tendenz am Brotgetreidemarkt gut behauptet. Mais und Hafer zeigen besonderes Interesse. Futtermittel teilweise unverändert. Das Kartoffelangebot ist etwas schwächer geworden. Süddeutscher Weizen. 24,25—24,75 RM. Deutscher Roggen. 23,00—23,50 „ Sommergerste, je nach Qualität. \ . 26,25—27,75 „ Futtergerste, je nach Qualität . . . 21,00 „ Deutscher Hafer, je nach Qualität . 22,25—23,00 „ Platamais, bezugsscheinpflichtig . . . 22,00—22,50 „ Weizenmehl, Mühlenforderung. . . . 34,50—34,75 ,, Roggeilmehl, Mühlenforderung . . . 32,00—32,75 ,, Weizenfuttermehl. 16,25—16,50 ,, Weizenkleiej fein. 14,25—14,50 „ Weizenkleie, grob .. 14,50—14,75 „ Biertreber, je nach Qualität, deutsche und ausländische. 19,50—19,75 ., Malzkeime, je nach Qualität .... 19,00—19,50 „ Trockenschnitzel, neue Ernte .... 15,50—16,00 „ Rapskuchen, aus deutscher Saat, lose 19,00—19,50 Erdnußkuchen, lose .. 24,50—25,00 „ : Kokoskuchen. 24,25—24,75 „ Soyaschrot, Mannheimer Fabrikat, mit Sack. 22,00—22,25 „ Leinkuchenmehl, je nach Gehaltsgarantie . 24,75—25,75 ,, Speisekartoffeln, gelbfleischig .... 10,00 „ Speisekartoffeln, weißfleischig .... 7,75 „ Rauhfuttermittel. ; Loses Wiesenheu, gut, gesund, trocken 11,50—12,00 ,, Luzerne, je nach Qualität. 12,25—12,75 „ Weizen-, Roggenstroh, drahtgepreßt . 6,00 „ Alles per 100 Kilo, Mühlenfabrikate, Mais, Biertreber, und Malzkeime mit, Getreide und Trockenschnitze] ohne; Sack, Frachtparität Karlsruhe bezw. Fertigfabrikate Pari-= tat Fabrikstation. Waggonpreise. Kleinere Quantitäten entsprechende Zuschläge. Alle Preise von Landesprodukten schließen sämtliche; Spesen des Handels, die vom Ankauf beim Landwirt bis zur Frachtparität Karlsruhe entstehen, und die Umsatzsteuer ein. Die Erzeugerpreise sind entsprechend niedriger zu bewerten. Abteilung Weine und Spirituosen. Der Wein handel ist nach wie vor sehr zurückhaltend angesichts de) Winzerforderungen, so daß das Geschäft in neuen Weinen noch ziemlich unbelebt ist. In Edelbranntweinen ist der Verkehr ruhig. Oskar Re Las Au /Möbelt Bai ,Jol Ewald Bri m Aold <5 ter Dalhofer & Hummel, Essenweinstraße 6/8, Tel. 5677 Autofahrschule / Autoreparaturwerkstätte Autovertretungen: Studebaker, Erskine, Hanomag^Kleinauto Nr. 20 r. 20 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 247 [Handelskammer Karlsruhe. 5S. zeit ihr FIRMENANZEIGER (Erscheint regelmäßig jeden Monat. Es empfiehlt sich, den Firmenanzeiger zu sammeln.) 1. Nach >che ist t. Mais tel teil-, schwä- 75 RM. 50 „ Auszüge aus den Einträgen in den Handels- und Genossenschaftsregistern des Handelskammerbezirks Karlsruhe. 1,25 5.75 3,00 7.75 2,00 , 2,75 6,00 Siertreber tzel ohne; :ate Pari- antitäten sämtliche; dwirt bis Umsatz-; niedriger er Wein-: sichts der I. Handelsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Achern. Oskar Hatz, Achern. Geschäftszweig: Automobilhandlung, Reparaturwerkstätte, Vermietung von Personen- und Lastkraftwagen. Inhaber: Oskar Hatz, Mechaniker und Automobilhändler in Achern. Amtsgerichtsbezirk Baden-Baden. ^Möbelhaus Kaiserhof Johanna Kleinmann in Baden- Baden. Inhaber: Kaufmann Josef Kleinmann Ehefrau, .Johanna geh. Götzel, in Baden-Baden. Amtsgerichtsbezirk Bruchsal. Ewald Schmidt, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Bruchsal. Gegenstand des Unternehmens: Der Fort- betrieb der bisher von der Firma Ewald Schmidt verlegten und herausgegebenen „Bruchsaler Zeitung“ nebst den Kopfzeitungen für das Land sowie der Fortbetrieb der damit verbundenen Buch- und Akzidenzdruckerei. Stammkapital 80000Reichsmark. Geschäftsführer : Ewald Schmidt, Zeitungsverleger, Ernst Berger, Kaufmann, beide in Bruchsal. Prokura: Wilhelm Konau in Bruchsal. Amtsgerichtsbezirk Durlack. Nold & Trau in Durlach. Persönlich haftende Gesellschafter: Josef Nold, Schlosser, und Karl Trau, Kaufmann, beide in Karlsruhe. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. Föry & Co., Karlsruhe, Am Stadtgarten 3. 0. H. Persönlich haftende Gesellschafter: Anton Föry, Schreiner, Rauental, Jrwin Levy, Kaufmann, Karlsruhe. Geschäftszweig : Fabrikation von Stanzklötzen und Schneidebrettern. n Weinen p^ I10 pf & Westermann, Karlsruhe, Mathystr. 35. O. H. 3n ist der§ Persönlich haftende Gesellschafter: Georg Knopf, Elek- tromeister, Pius Westermann, Kaufmann, beide in Karlsruhe. Geschäftszweig: Handel von Elektro- und' Installationsartikeln, verbunden mit einem Installationsgeschäft. lüls & Co., Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Karlsruhe, Kaiserstr. 26. Gegenstand des Unternehmens: An- und Verkauf von Damen- und Herrenkleidung jeder Art, von Möbeln, Sprechapparaten, Nähmaschinen und Fahrrädern. Stammkapital 20000 Reichsmark. Geschäftsführer: Leo Katz, Kaufmann, Karlsruhe. ge 5677 September 1928. Karlsruher Papierfabrik Aktiengesellschaft, Karlsruhe, Soflenstr. 114. Gegenstand des Unternehmens: Fabrikation von Z&llulose, Papier und sonstiger einschlägiger Artikel und Nebenprodukte sowie der Handel mit diesen Gegenständen. Grundkapital 50000 Reichsmark. Vorstand: Walter Reiche, Kaufmann, Karlsruhe. Süddeutscher Gaskoks-Vertrieb, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Mannheim, Zweigniederlassung Karlsruhe, Kaiserallee 11. Gegenstand des Unternehmens: Der Vertrieb des von der Wirtschaftlichen Vereinigung deutscher Gaswerke, Gaskokssyndikat, Aktiengesellschaft zur Verfügung gestellten Gaskoks im Inland, soweit nicht das Verkaufsgebiet durch Verträge mit der Wirtschaftlichen Vereinigung deutscher Gaswerke, Gaskokssyndikat, Aktiengesellschaft begrenzt ist., Stammkapital 148020 Reichsmark. Geschäftsführer: Otto Schmeyer, Direktor, Mannheim-Feudenheim. Prokura: Karl Oberbeck, Kaufmann, Karlsruhe, Einzelprokura für den Betrieb der Zweigniederlassung Karlsruhe. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Baden-Baden. Firma J. G. Gref in Liehtental. Sitz der Firma ist jetzt Baden-Baden. Kaufmann Kaspar Siebert Witwe, geb. Gref, ist ausgeschieden. Jetziger Inhaber ist Kaufmann Hans Käppel in Baden-Lichtental; dessen Prokura ist erloschen. Baden-Badener Tabakfabrik, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Baden-Baden. Der Geschäftsführer Leo Fürst ist ausgeschieden. Jetziger Geschäftsführer: Hermann Zeller, Kaufmann. Der Sitz der Gesellschaft ist nach Offenburg verlegt. A. Batschari, Zigarettenfabrik, Aktiengesellschaft in Baden-Baden. Das Vorstandsmitglied E. E. Hermann Schmidt ist aus dem Vorstand ausgeschieden. Weiteres Vorstandsmitglied: Kaufmann Kurt Borg in Danzig- Langfuhr. Rheinische Creditbank Filiale Baden-Baden. Änderung des Gesellschaf ts Vertrags. Thiergärtner, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Baden-Baden. Gesamtprokura: Albert Erforth in Baden-Baden. Amtsgerichtsbezirk Bruchsal. J. Kruse & Söhne, Bruchsal. Carl Kruse, Kaufmann in Bruchsal, ist als persönlich haftender Gesellschafter ausgeschieden. Demselben ist Prokura erteilt. Hermann Süß & Co., Bruchsal. Die Firma lautet jetzt: Karl Hermann Hörner, Tabakwarenhandlung, Bruchsal. 248 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 20 20 Vereinigte Zigarrenfabrikgesellsehaft August Biedermann & Cie. in Untergrombach. August Wächter ist aus der Gesellschaft ausgeschieden. Weiterer persönlich haftender Gesellschafter: Albert Weih, Kaufmann in Büchenau. Braehsaler Treuhandgesellsehaft mit beschränkter Haftung in Bruchsal. Änderung des Gesellschaftsvertrags. Gegenstand des Unternehmens ist nunmehr: 1. Allgemeine Treuhandgesellschaft, bestehend in Anlage und Verwaltung von Vermögen Dritter im eigenen Namen; 2. Fürsorge für Gläubiger bei Verlustgefahr und Schutzvereinigung gegenüber fremden Staaten und Unternehmungen (Sanierung und Pfandhalterschaft); 8. Revisionen von Büchern und Bilanzen anderer Unternehmungen; 4. Wirtschaftsberatung und Beratung in Steuer- und Vermögensangelegenheiten. Spitz & Bechberger, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Heidelsheim. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Friedrich Spitz, Kaufmann in Heidelsheim. Amtsgerichtsbezirk Bühl. Rheinische Creditbank, Niederlassung Bühl. Änderung des Gesellschaftsvertrags. Amtsgerichtsbezirk Durlach. Liebler & Heß in Durlach. Der persönlich haftende Gesellschafter Max Heß ist ausgeschieden. Alleiniger Inhaber: Friedrich Liebler in Durlach. Die Firma lautet jetzt: Friedrich Liebler. Mathias Eder in Berghausen. Weitere persönlich haftende Gesellschafter: Herta Eder, Buchhalterin, und Hellmut Eder, Betriebsleiter, beide in Berghausen. Eiduka Aktiengesellschaft in Durlach. Richard Löffler, Kaufmann in Durlach, ist ausgeschieden. Jetziges Vorstandsmitglied: Paul Vogel, Kaufmann in Durlach. Drahtwerk Söllingen, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Söllingen. Der Geschäftsführer Johann Groß, Kaufmann in Söllingen, ist ausgeschieden. Amtsgerichtsbezirk Ettlingen. Georg Irmer & Co., offene Handelsgesellschaft, Ettlingen. Der bisherige Gesellschafter Georg Irmer ist alleiniger Inhaber der Firma. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. H. Bodmer, vorm. Ludwig Oehl Nachfolger, Zweigniederlassung in Karlsruhe, Hauptsitz in Eßlingen. Die Prokura des Kaufmanns Hermann Gölz, Eßlingen, ist erloschen. Weiterer persönlich haftender Gesellschafter: Kaufmann Paul Schimpf, Eßlingen. Der Gesellschafter August Schimpf, Eßlingen, ist ausgetreten. Emil Bucherer, Karlsruhe. Jetzige Inhaberin: Marie Bu- cherer Witwe, geb. Haueisen, Karlsruhe. Föry & Co. in Karlsruhe. Der bisherige Gesellschafter Irwin Levi ist alleiniger Inhaber der Firma. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Karl Guhl, Karlsruhe-Mühlburg. Gesamtprokura: Richard Schmitz, Kaufmann, Karlsruhe, Karl Korn, Privatier, Knielingen. .Hansen, Neuerburg & Co., Frankfurt a. M., Zweigniederlassung Karlsruhe. Weiterer persönlich haftender Gesellschafter : Alexander Zollenkopf, Hüttendirektor, Düsseldorf. Hugenschmidt & Herzog, Karlsruhe. Durch einstweilige Verfügung des Landgerichts — Ferienkammer für Handelssachen — Karlsruhe vom 13. September 1928 ist dem Gesellschafter Karl Hugenschmidt, Kaufmann, Karlsruhe, die Befugnis zur Vertretung der Gesellschaft entzogen worden. Kazda & Weigel, Karlsruhe. Jetziger Inhaber: Ludwig Kämmerer, Kaufmann, Karlsruhe. Heinrich Knippenberg, Karlsruhe. Die Prokura des Richard Golde und des Wilhelm Kasper ist erloschen. Die Gesamtprokura des Heinrich Knippenberg und des Wilhelm Krebs ist jeweils in Einzelprokura umgewandelt. M. Schneider, Karlsruhe. Die Firma lautet jetzt: Hugo Kahl, Karlsruhe. Schuhhaus Erika, Marie Weißmann, Karlsruhe. Jetziger Inhaber: Friedrich Hirschmann, Schuhmachermeist-er, Karlsruhe. Smil Hi gaukiit: tuns Feli: Rud Mo bei h: den- Leopold Wohlschlegel, Karlsruhe. Ein weiterer Kommanditist ist eingetreten. Zimmermann & Co., Karlsruhe. Die Prokura des Karl Zimmermann ist erloschen. Zur Vertretung der Gesellschaft ist künftig nur der Gesellschafter Leopold Lautenschläger befugt. Aktiengesellschaft für Metallindustrie, vorm. Gustav Bich- b; w ald S ter, Karlsruhe. Änderung des Gesellschafts Vertrags. Badische Bau- und Bodenbank, Zweigniederlassung der gesc Bäh in C Deutschen Bau- und Bodenbank Aktiengesellschaft, Karlsruhe, Hauptsitz Berlin. Gesamtprokura: Dr. jur. Heinrich Johanniemann, Berlin, Bruno Wolff, Karlsruhe. in B fcrger, iebriide Merlin-Karlsruher Industriewerke Aktiengesellschaft, Berlin,, mit einer Zweigniederlassung in Karlsruhe. Die Prokura des Johann Kirchhoff ist erloschen. Chemische Industrie Karlsruhe, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Karlsruhe. Die Firma lautet jetzt: Glasplakatefabrik Union, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Karlsruhe. A. Ehresmann & Co., Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Karlsruhe. Weiterer Geschäftsführer: Herma mg Scheid, Kaufmann, Karlsruhe. Die Prokura des Richard Heil ist erloschen. buline üddeutf Hafti „Jamaica“ Bananen- und Früchtevertriebs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Bremen mit einer Zw eiguieder- lassung in Karlsruhe. Weiterer Geschäftsführer: Friedrich Carl Heesch, Kaufmann in Köln. Gesamtprokura: Emil Heinrich Weber, Kaufmann in Bremen. Änderung, des Gesellschaftsvertrags. Oberrheinische Sperrholz- und Fournierhandlung, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Karlsruhe. Der Sitz der Gesellschaft ist nach Freiburg verlegt. Arthur Schenkel, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Karlsruhe. Der Sitz der Firma ist nach Leipzig verlegt.' »I: Schnellwaagenfabrik Union, Aktiengesellschaft in Karls ruhe. Rudolf von Holzer ist aus dem Vorstand ausgeschieden. Dr. Fritz Winkelströter vertritt die Gesellschaft allein. Das Grundkapital -wurde auf 156000 Reichsmark erhöht. Süddeutsche Glashandels-Aktiengesellschaft, Zweigniederlassung Karlsruhe, Hauptsitz Stuttgart. Franz Stumpf ist aus dem Vorstand ausgeschieden. Süddeutscher Straßenwalzenbetrieb, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Darmstadt, mit einer Zweigniederlassung in Karlsruhe. Der Geschäftsführer Jakob f Adrian ist ausgeschieden. Waiß & Freytag, Aktiengesellschaft in Frankfurt a. M., mit einer Zweigniederlassung in Karlsruhe. Änderung der Satzung. Amtsgerichtsbezirk Philippsburg. Josef Martus in Kirrlach. Die Firma ist auf Josef Martus,| Kaufmann in Kirrlach, übergegangen; dessen Prokura| ist erloschen. Der bisherigen Inhaberin Josef Martus| Ehefrau, Marie geb. Oberer in Kirrlach, ist Prokura! erteilt. feferunf meist Haftp Gegei i jährige jl)ie Fir Mn Bad fcückblic mt" Zacl leisen da |eine liHerste |l)ie da rzogtum öen großi |e Arme* Folge. (Aus Ur jj®lals sch äftigte. f zurücl »ßherzoj tau kleii riken, d verlegte farbiger fZivilkli I BADISCHE WIRT SCHAFTS-ZEITUNG 249 Nr. 20 Bfe. 20 Ludwig Richard Die Ge- les Wil- vandelt. : Hugo Jetziger meister, imandi- es Karl ■ Gesell- >ld Lau- iv Itich- trags. tmg der llschaft, Dr. jur. , Karls- ift, Berthe. Die- ichränk- t: Glasier Haf- Amtsgeriehtsbezirk Rastatt. ;mil Hang in Rastatt. 0. H. Kaufmann Emil Haug ist ausgeschieden. Persönlich haftende Gesellschafter: Karl Bährle, Architekt, und Ernst Klett, Kaufmann, beide in Offenburg. Bauhütte Baden-Pfalz, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Karlsruhe, Betrieb Rastatt. Die Prokura des Felix Decker ist erloschen. Der Geschäftsführer Fritz Rudolph ist ausgeschieden. e) Löschungen. Amtsgeriehtsbezirk Baden-Baden. Möbelhaus Kaiserhof, J. Götzel und J. Kleinmann in Baden-Baden. Amtsgerichtsbezirk Bruchsal. Ewald Schmidt. Druck und Verlag der „Bruchsaler Zeitung“ in Bruchsal. iirger, Tabak-Aktiengesellsehaft, Bruchsal. Amtsgerichtsbezirk Biihl. lebriider Schick in Bühl. « Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe, feuline Brunner, Karlsruhe. lüddeutsche Gipsindustrie, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Karlsruhe. ter Haf-i [ermannf Richarde Amtsgerichtsbezirk Philippsburg, jeorg Rogge, Zigarrenfabrik in Neudorf. «halt mit gnieder- 5r: Frie- jrokura:: nderung; Gesell- Amtsgerichtsbezirk Rastatt. "pölz -Industrie-Aktiengesellschaft Rotenfels in Rotenfels. II. Genossenschaftsregister. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Baden-Baden. Der Sitz J^ferungs- und Einkaufsgenossenschaft der Schuhmachermeister, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflich in Baden-Baden. Änderung des Statuts. Gegenstand des Unternehmens ist die Beschaffung der laftung, verlegt, f l Karlsind aus-| 3 Gesell-1 156000! I Geschäftliches. I »jähriges Jubiläum der Firma Louis Oppenheimer in Bruchsal. gnieder- 1 H)ie Firma Louis Oppenheimer. Uniformtuche seit 1803, Bruch- l Stump Ihn Baden, kann in diesem Jahre auf‘ein 125jähriges Bestehen fcückblicken. Im Jahre 1803 errichtete der „Bürger und Fabri- ! ' nt" Zacharias Oppenheimer, ein weitblickender und in weitesten mit be-r ieisen damals sehr geachteter Mann, in Michelfeld unweit Bruchignieder- tfeine „Wollentuchfabrik" und verlegte sich von Anfang an auf Jakob i ^«Herstellung einfarbiger Uniformtuche. i gDie damalige napoleonische Zeit, die Errichtung des Groß- tzogtums Baden und die nachfolgenden Kriegsjahre verursachten len großen Bedarf an Uniformtuchen für die neu errichtete badi- fee Armee. Ein rasches Aufblühen der gut geleiteten Fabrik war - e Folge. Aus Urkunden der Jahre 1817 und 1827 geht hervor, daß sie Hals schon 200 bis 300 Leute, jedenfalls auch Heimarbeiter, beifügte. Mit Beendigung der Kriegszeit war natürlich der Be- I zurückgegangen, und bald erwies sich, daß das zollumgürtete Ißherzogtum Baden, das sein eigenes Kriegsministerium hatte, |zu klein war, um die damals existierenden drei badischen Tuch- nken, die inzwischen eingegangen sind, beschäftigen zu können. Verlegten sich die Söhne des Gründers auch auf die Herstellung arbiger blauer und grauschwarzer sogenannter Marengotuche ifZivilkleidung. Die Güte und Haltbarkeit dieser Tuche war . M., mit •ung der Martus, Prokura ■ Martus-j Prokura] zum Betrieb des Schuhmaehergewerbes erforderlichen Bedarfsartikel im großen und Verkauf derselben im kleinen an die Mitglieder, überhaupt Schaffung von Einrichtungen, welche die Förderung des Erwerbs und der Wirtschaft der Mitglieder bezwecken. III. Konkurse. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Gernsbach. Metzger und Wirt Albert Weiß in Hörden. Amtsgeriehtsbezirk Karlsruhe. Kaufmann Siegfried Meißner in Karlsruhe, Kaiserstr. 201, als alleiniger Inhaber der Firma Freund & Co. in Karlsruhe. Kaufmann Karl Wendel, Karlsruhe, Rüppurrer Straße 34. Amtsgeriehtsbezirk Rastatt. Carl Hanser, Putzgeschäft in Rastatt. b) Einstellungen. Amtsgerichtsbezirk Baden-Baden. Josef Holder, Spezereihandlung in Baden-Baden. Amtsgeriehtsbezirk Karlsruhe. Malermeister Linus Bold in Karlsruhe, Maria-Alexandra- Straße 8. Kappler & Keller in Karlsruhe. IV. Vergleichsverfahren. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Ackern. Kaufmann Adolf Flaig in Aehern. b) Aufhebungen. Amtsgeriehtsbezirk Baden-Baden. Eduard Heinlein Nachf., Inh. Frau Marie Kortmann in Baden-Baden. damals in weiten Kreisen bekannt, und so ein blauer Mantel oder Anzug, wie ihn die süddeutsche Landbevölkerung trug, vererbte sich jahrzehntelang in der Familie. I Die unruhigen Revolutionsjahre 1848/49 brachten zwar vorübergehend wieder größeren Bedarf in Uniformtuchen, jedoch wurde immer mehr ersichtlich, daß die Zollschranken, die damals noch die kleinen deutschen Länder umgaben, für eine Industrie zu drückend waren, die in ihrem Absatz ganz auf die einheimische Regierung angewiesen war. jSo verlegte also ein Enkel des Gründers. Herr Louis Oppenheimer, seinen Wohnsitz im Jahre 1860 von Michelfeld nach Bruchsal, fabrizierte an beiden Orten noch weiter, außer Uniformtuchen, das sogenannte ölpreßtuch für Ölmühlen. Als aber im Jahre 1868 die preußisch-badische Militärkonvention geschlossen wurde, durch die die kleine badische Armee in die große preußische überging, war für die in Baden noch existierenden Uniformtuehfabriken kein Boden mehr, da sie mit ihrer teuren Herstellungsweise die Konkurrenz mit den norddeutschen Fabrikaten nicht aushalten konnten. Die Firma Louis Oppenheimer blieb aber ihrer Spezialität „Uniformtuche“ auch im Großhandel treu und führte nach Süddeutschland, vor allem nach dem 1871 wieder erworbenen Elsaß- Lothringen, diese norddeutschen, bayerischen und böhmischen Uniformtuehe ein. Durch außerordentlichen Fleiß, durch große Solidität und durch seine von der Pike auf erworbene Fachkenntnis verstand es Louis Oppenheimer, seiner Firma mit den Jahren auch über Süddeutschland hinaus im ganzen deutschen Reich einen Namen zu machen, und seine Söhne, die heutigen beiden Inhaber, 250 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG dehnten das Geschäft so aus. daß zu Anfang des neuen Jahrhunderts in Berlin eine Filiale errichtet werden mußte. Der Weltkrieg hat diesem Streben vorübergehend ein Ende gesetzt. Bald nach Beginn des Krieges wurden alle ITniformtuche beschlagnahmt, die Berliner Filiale mußte geschlossen werden. Der jüngere der Inhaber und alle männlichen Mitarbeiter wurden restlos zum Heeresdienst eingezogen, der Senior der Firma, Herr Jakob Oppenheimer, widmete sich mit dem zurückgebliebenen Teil des Personals vollständig der freiwilligen Kriegsfürsorge in allen ihren Arten. Nach Beendigung des Krieges aber war das alte Stammhaus in Bruchsal wieder diä erste Firma, die trotz der erzwungenen Abrüstung und trotz der vollständig veränderten wirtschaftlichen Lage die vom Urgroßvater überkommene Spezialität der einfarbigen Tuche für Uniformen und Zivil wieder aufnahm. Dank des guten alten Rufes konnte der Betrieb über ganz Deutschland und konnte auch der Export, wie früher, wieder aufgenommen werden. Wenn sich so über fünf Vierteljahrhunderte hinaus in einer einzigen Familie die Bewirtschaftung eines einzigen Artikels von Generation zu Generation mit stetig gleichbleibendem Erfolg wach erhielt, so war das nur durch den Umstand möglich, daß durch alle Jahrzehnte hindurch das eine Prinzip immer an erster Stelle stand: Den guten Namen erhalten durch gute, solide Ware. Es ist zu wünschen, daß der Firma auf diesem Wege auch weiterhin ein glückliches Blühen und Gedeihen beschieden sein möge. Landesbank für Haus- und Grundbesitz Karlsruher Vulkanisier-Anstalt J. KÜCHLER, KARLSRUHE I Amalienstraße 37. Fernsprecher 5471 Neubereifung aller Fabrikate Neugummierung Vollgummi Agentur Karlsruhe (Rhein- und Seekonzern) Telefon 3653, 3654 Schiffahrt • Spedit on • Lagerung • Export • Import • Verzollung Regelmäßiger Eilgüterdampferdienst vom Oberrhein nach allen Rheinstationen bis Rotterdam, Antwerpen, Amsterdam und umgekehrt Durchfrachten nach der Nord- u. Ostsee, den nordischen Häfen u. England Schleppkahnverkehr für Massengüter aller Art nach und von den holländ.-belg. Seehäfen mit eigenem großen Schiffspark Ubersee-Transporte Nr. 20 75 Jahre (iuttentag. Am 1. Oktober 1853 gab Immanuel Guttentag seinem Verlag den Namen J. Guttentag, Verlagsbuchhandlung. Fast 25 Jahre pflegte die Firma neben den Rechts- imd Staatswissenschaften auch die Gebiete der Philosophie, Archäologie und schönen Literatur und zog sich erst dann in die engeren Grenzen der Rechtswissenschaft zurück. J. Guttentag starb 1862, aber sein Name, wurde erhalten in der 1871 gegründeten „Guttentagschen Sammlung deutscher Reichsgesetze (als Folge der Gründung des Deutschen Reichs). Und gerade ihre innere Triebkraft war es, die die Spezialisierung auf die Rechts- und Staatswissenschaften herbeiführte und zu einem systematischeren Aus- und 'Aufbau des Verlags hinleitete. Seitdem hat die Guttentagsche Verlagsbuchhandlung die bedeutendsten Juristen unter ihrer Flagge um sich scharen dürfen. Namen von dauerndem Klang in der Rechtswissenschaft leuchten auf, wenn man den Verlagskatalog durchblättert. Als dann am 1. Januar 1919 die Firma Walter de Gruyter & Co; gegründet wurde, ging zwar die Guttentagsche Verlagsbuchhandlung in ihr auf, verlor jedoch als deren selbständige Abteilung nicht nur nicht ihre Eigenart, sondern fand glückliche Ergänzung, Festigunglund Fortführung ihrer großen Tradition. Heute wie ehedem sind die Ausgaben der Guttentagschen Sammlung und die großen Kommentare der Guttentagschen Abteilung des Verlags de Gruytei & Co.. Berlin, Hauptbestandteil der Bücherei eines jeden Juristen Gustav Lehnert, Bücherrevisor u. Steuersachverständiger Telephon 3844 K3l*ISrtlHG Dragoners! r. 8 Steuerberatung, Bücheranlage/Beratung und sachgemäße Abwicklung bei Zahlungsschwierigkeiten ßcopolö 6 d)ü>a 6 hörnt. Stnüpfer & Gcf)önle SSarlSrufje, Äarlftr. 31 @Ieftr. ßid)t* und Kraftanlagen Korbern Gte unOerbinbl. Stoftenöorcmfdtlag! hi iHUMiii.wrti'iKi; Kohlepapiere u. Farbbänder e* v ett sehr pr e ^ s mH §§ Fachhaus für Bürobedarf Emil Ros, Karlsruhe i.B] ; :sai:« :n:in: ti:t i cuBins :a3n:3:n;s:s Karlsruher Parfümerie- & Toilettefeifen - Fabrik F.Woljf & Sohn FS Ka /f s d r “ he Zweigniederlajfungen in Berlin, W ien, Bafel, Mailand, Vertreter an allen Haupthandelsplätzen der Erde