WPIilJfPPilPW BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Mitteilungen der Badischen Industrie- und Handelskammer zugleich Mitteilungen des Getreide-Großmarkts Karlsruhe Verantwortlicher Schriftleiter: Handelskammersyndikus Dr. Krienen, Karlsruhe Sämtliche die Redaktion betreffenden Sendungen sind zu richten an die Geschäftsführung der Badischen Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, Karlstraße 10 [Fernsprecher 4510—4512]; alle den Anzeigenteil, Abonnementsbestellungen und Versand betreffenden Sendungen an die Geschäftsstelle der Badischen Wirtschafts-Zeitung, Karlsruhe, Ritterstr. 1 (Fernsprecher 7400—7402) 14. Jahrgang Karlsruhe, 20. März 1934 Numrtier 6 Yergebt Aufträge! — Arbeit schafft Brot! Helft mit in der Arbeitsschlacht! Bedeutung der Aufgaben der deutschen Industrie- und Handelskammern im nationalsozialistischen Staat. Gelegentlich eines Empfangsabends des Deutschen Industrie- und Handelstags führte der Präsident des Handelstags, Dr. von R ent ein, folgendes aus: „Nationalsozialistische Wirtschaftsauffassung basiert in erster Linie auf zwei Grundgedanken: auf dem Führer- prinzip und auf der kategorischen Forderung, Gemeinnutz vor Eigennutz zu setzen. Beide Postulate wurden aufgestellt, um jene liberalistisch-marxistische Wirtschaftsepoche zu überwinden, die die anonyme Majorität an die Stelle der verantwortungsbewußten führenden Einzelpersönlichkeit setzte und den Gedanken vertrat, es würde nach ewig gleichbleibenden Gesetzen alles schon von selbst seinen richtigen Gang nehmen. Beide Grundsätze nun haben ihren Ausdruck bereits in den Industrie- und Handelskammern gefunden. Hier ist das Führerprinzip im wesentlichen bereits in voller Klarheit durchgeführt. Das Gesamtinteresse gegenüber den Einzelinteressen eines Berufsstandes oder eines Wirtschaftszweiges aber wurde in den Industrie- und Handelskammern immer schon vertreten, denn ihre ganze Institution ist auf den Interessenausgleich gerichtet. Da diese Kammern vermöge ihrer Tradition, ihres wertvollen Erfahrungsgutes, ihrer interessenausgleichenden, auf das Gemeinwohl ausgerichteten Struktur und nach ihrem Wesen und Aufgabenkreis wichtige Funktionen in der Volkswirtschaft zu erfüllen haben, müssen ihre Wirkungsmöglichkeiten vermehrt und ihre Befugnisse erweitert werden, um ihre vermittelnde und lenkende Tätigkeit innerhalb der Wirtschaft zu erhöhen. Wiederholt hat der Führer es als naturgeboten bezeichnet, die Selbstverwaltungskörperschaften organisch aufzubauen, und dem Willen des Führers entspricht es, daß überall, wo dies möglich ist, an Vorhandenes und Bewährtes angeknüpft und dies nach seinen Lebensgesetzen im nationalsozialistischen Sinne weiter entwickelt wird. • Die Industrie- und Handelskammern sind mit der Geschichte der Nation und ihres wirtschaftlichen Lebens geworden und gewachsen und sind mit dem Volks- und BADISCHE BANK Diskontierung von Wechseln und Schecks Lombardierung von Wechseln und Effekten nach Maßgabe dies Privatnotenbankgesetses vom 3c. August 1924 Einzug von Wechseln -t- Kontokorrent»Geschäft Giro» und Scheckverkehr -i- Annahme von Bareinlagen J ,- An- und Verkauf von Wertpapieren Verwaltung von Wertpapieren in offenen und geschlossenen Depots -[-Vermietung von Stahlfächern + Hinterlegungsstelle für Adündelvermögen ■H-i 180 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 6 „Die Industrie - und Handelskammern werden auch in Zukunft nicht nur bestehen bleiben, sondern eine lebenswichtige Funktion auszuüben haben. Sie sollen, wie bisher, das örtliche Zusammenwirken der Handels- und Industrieunternehmungen fördern, vor allen Dingen im Hinblick auf die gegebenen besonderen wirtschaftlichen Verhältnisse ihres Bezirks dem Interessenausgleich dienen. Im übrigen wird zwischen ihnen und der fachlichen Organisation der Wirtschaft eine lebendige Verbindung geschaffen.“ 13.März 1934. Beichswirtschaftsminister Schmitt. Staatsleben einer Zeit, die zurückgefunden hat und sich besinnt zu den gesunden geschichtlichen Vorbildern deutschen politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens, untrennbar verbunden. Sie müssen überall und zu jeder Zeit das unerschütterlich^ Fundament jeder Gesamtorganisation der Wirtschaft sein. Die Zusammenführung von Industrie und Handel in den Kammern berücksichtigt wichtige funktionelle Zusammenhänge der Kaufmannschaft im weitesten Sinne des Wortes: Warenherstellung und Warenverteilung stehen vom Rohstoff und von der Einfuhr bis zur Abgabe an den Verbraucher aufs engste miteinander in Zusammenhang. Der Erzeuger ist darauf angewiesen, vom Händler über Bedarfsrichtung und Absatzmöglichkeit unterrichtet zu werden, und nicht zuletzt bei den Hilfsgewerben liegt es nahe, ihre Angelegenheiten im Zusammenhang mit den Hauptgewerben der Wirtschaft zu besprechen. Durch eine solche Zusammenarbeit werden die Bedürfnisse des einzelnen Zweiges immer wieder in die Gesamtheit der Wirtschaft des Bezirks und damit in die Volkswirtschaft im ganzen eingeordnet. Schon daraus ersieht man, eine wie außerordentliche Bedeutung die Industrie- und Handelskammern gerade im Sinne einer nationalsozialistischen Wirtschaftsführung haben. Wir sind nämlich der Meinung, daß die deutsche Wirtschaft ein untrennbar verbundenes einheitliches Ganzes ist, das niemals in seine einzelnen Teile zerrissen werden darf, sondern das überall dort, wo das noch nicht der Fall ist, zum Wohle des Volkes wieder zusammengeführt werden muß. Das aber tuen gerade die Industrie- und Handelskammern! Das Wesentliche und Wertvolle der Industrie- und Handelskammern ist nicht die rein räumliche bezirkliche Abgrenzung, sondern die ausgleichende Pflege der Bedürfnisse des von ihnen verwalteten Wirtschaftsraumes in voller Betriebs- und Personennähe. Wenn die Kammern auch in ihrer persönlichen Zusammensetzung fachlich gegliedert sind, so ist ihre Arbeit doch nicht fachlich orientiert. Die Kammern als bezirklich organisierte Selbstverwaltungskörperschaften der Wirtschaft unterscheiden sich damit grundlegend von den Einzelfachverbänden, deren Aufgabe es ist, die besonderen Berufsfragen ihres Gewerbezweiges zu bearbeiten. Die Vorbedingungen für eine große und fruchtbare Tätigkeit' der Industrie- und Handelskammern sind in weitem Umfange erfüllt. An der Spitze aller deutschen Industrie- und Handelskammern stehen Männer, die durch das Vertrauen der nationalsozialistischen Bewegung dort eingesetzt worden sind und die zum weitaus überwiegenden Teil aus der Bewegung selbst hervorgingen. Der Herr Reichswirtschaftsminister ist soeben bestrebt, das Werk zu vollenden und die letzten Fäden zu knüpfen, in dem die Gesamtheit der deutschen Industrie- und Handelskammern der Aufsicht und Führung des Reiches unterstellt werden sollen. Neben Sachsen, wo ja die ganze gewerbliche Wirtschaft schon früher in den Handelskammern vorbildlich zusammengefaßt worden ist und durch sie vertreten wird, ist man auch in Preußen schon dazu übergegangen, die Industrie- und Handelskammern auf eine noch breitere Basis als bisher zu stellen. Es ist zu wünschen und unbedingt anzustreben, daß eine enge Verbindung zwischen den regionalen Verbänden auch der Industrie und des Großhandels und dem Kammersystem erfolgt. Der gute Willa zu einer solchen Verbindung, die wir ja schon oft in verschiedensten Epochen der Geschichte der deutschen Volkswirtschaft erlebt haben, ist überall vorhanden. Parallel mit der Entwicklung der deutschen Industrie- und Handelskammern, durch sie bedingt und gefördert, verläuft das Werden und Wirken ihrer Spitzenvertretung, des Deutschen Industrie- und Handelstages. Er wurde 1860 gegründet, in einer Zeit, in der die politischen Kräfte des Volkes in Deutschland auf die Einheit des Reiches hindrängten. Für ihn gilt mit entsprechender Abwandlung dasselbe, was für die Industrie- und Handelskammern gilt, vor allem drückt sich im Deutschen Industrie- und Handelstag durch seine Kompetenz für das ganze Reichsgebiet mit besonderer Deutlichkeit die unabhängige und objektive Möglichkeit der Betreuung wirtschaftlicher Erfordernisse und Berücksichtigung wirtschaftlicher Notwendigkeiten aus. In besonderem Maße ist sich der Industrie- und Handelstag der Verantwortung bewußt, die ihm als der Gesamtvereinigung der Industrie- und Handelskammern zufällt, um zu einem gerechten, dem Gemeinwohl nützlichen Interessenausgleich, mit anderen Worten zur Aufgabenerfüllung in nationalsozialistischem Sinne zu kommen.. Der Industrie- und Handelstag hat seiner Natur nach schon früher in ähnlichem Sinne gewirkt und ist unter nationalsozialistischer Führung restlos auf dieses Ziel ausgerichtet worden. Die logische Folgerung aus diesem seinem Wesensinhalt wäre auch seine Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts; ebenso wie ja die Spitzenvertretungen des Handwerks und der Landwirtschaft, der Werberat der Deutschen Wirtschaft, die Kulturkammer und die Sonderkammern mit solchen Rechten ausgestattet worden sind. Sie alle kennen die Ansicht unseres Führers, daß man nicht all das organisieren soll, was organisiert werden kann, sondern daß man das organisieren soll, was Nr. 6 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 1B1 organisiert werden muß! Das gilt auch in besonders hohem Maße für die Wirtschaft. Unser Ziel ist nicht, zu einer Komplizierung der Wirtschafts-Organisationen, sondern zu ihrer Vereinfachung zu kommen. Die Betriebe sollen durch Überorganisation mit Beiträgen nicht überlastet, sondern sie sollen von Beiträgen entlastet werden. Man darf darum niemals von mehreren Ecken und Enden aus organisieren, sondern dieses soll nach einem einheitlichen Plan geschehen. Die Volksgenossen und die Wirtschaft sind nicht für die Organisation da, sondern die Organisation für das Volk. In diesem Sinne bilden die Industrie- und Handelskammern und der Deutsche Industrie- und Handelstag eine klare und zweckentsprechende Organisation, die aus den Wurzeln der besten Kräfte unseres Volkes und seiner Wirtschaft erwachsen ist.“ Zeitgemäße Fragen der Berufsberatung. 4 In der Sitzung des Ausschusses für kaufmännisches und gewerbliches Bildungswesen der Badischen Industrie- und Handelskammern vom 22. Februar 1934 erstattete, wie bereits in der Presse mitgeteilt wurde, Herr Holz vom Landesarbeitsamt Südwest ein vom genannten Ausschuß mit großem Interesse aufgenommenes Referat über die Methode der Berufsberatung. Wir geben nachstehend eine kurze Inhaltsangabe, von der wir annehmen, daß sie die Überzeugung von der Notwendigkeit des Zusammenarbeiten der Wirtschaft mit den Berufsberatungsstellen in allen badischen Wirtschaftskreisen verbreiten und festigen hilft. Die Aufgabe der öffentlichen Berufsberatung ist die Führung der Jugend in die zufolge vorhandener körperlicher und geistiger Anlagen jeweils in Betracht kommenden Berufe, ferner die Unterstützung der Wirtschaft bei der Auslese der Berufsanwärter nach ihrer Eignung. Damit ist schon angedeutet, daß die Berufsberatung nicht, wie dies oft angenommen wird, in einem einmaligen Prüfungsakt bestehen kann, sondern daß sie aus einer großen Anzahl systematisch erschlossener Erkenntnisquellen schöpfen muß. Der Berufsberater tritt womöglich ein Jahr vor der Schulentlassung mit den jungen Leuten seines Amtsbezirkes in Verbindung; zunächst über den Lehrer, der über jeden Schüler an Hand bestimmter Fragen sein Urteil niedergelegt hat. Bei der Auswertung dieses Urteils des Lehrers darf nicht schematisch vorgegangen werden; vielmehr muß der Berufsberater sich möglichst eingehend mit den Eigenschaften und Auffassungen eines jeden Lehrers vertraut machen, um den Inhalt des von ihm ausgestellten Zeugnisses richtig erkennen und werten zu können. Neben der Darstellung der Eigenschaften der Schüler durch den Lehrer tritt das Zeugnis des Schularztes. Der Befund über die Körperkonstitution und Gesundheit läßt schon wichtige Rückschlüsse auf berufliche Fähigkeit zu; daneben eröffnet die ärztliche Untersuchung Blickpunkte in das soziale Gebiet mit seinen Ausstrahlungen auf Seele und Charakterentwicklung. Eine weitere Ünterlage für die Arbeit des Berufsberaters bietet die Angabe der Berufswünsche des Kindes selbst und deren Begründung. Bevor nun der Berufsberater, gestützt auf die erwähnten Anhaltspunkte zur eigentlichen individuellen Beratung von Schüler und Eltern schreitet, bereitet er den Boden für eine fruchtbringende Berufsberatung durch die allgemeine Unterrichtung der Schüler über die Eigenarten und Anforderungen der einzelnen Berufe vor. Das Ziel dieses Unterrichtes ist die Lenkung der Willensrichtung der Schüler und .ihrer Berufsabsichten in sachlich vertretbarer Weise, ferner die Ausräumung von Vorurteilen gegenüber einzelnen Berufen und die Bekämpfung unberechtigter Moderichtungen. Nach solchen Vorarbeiten beginnt die Berufsberatung im engeren Sinne in unmittelbarem Benehmen mit Eltern und Schüler. Ausgangspunkt ist in der Regel der eigene Berufswunsch des Kindes. Der Berufsberater wird prüfen, ob die geäußerte Berufsabsicht durchdacht und durch vorhandene Anlagen motiviert ist; ist dies nicht der Fall, so muß der Berufsberater durch seine Aufklärungsarbeit den Willen des Kindes bzw. der Eltern umstimmen, indem er Möglichkeiten aufzeigt, die sich auf die wirkliche Veranlagung des Kindes stützen. Selbstverständlich ist Vertrautheit des Berufsberaters mit den einzelnen Berufsanforderungen sowie mit Lage und Gang der einzelnen Wirtschaftszweige Voraussetzung für eine solche Tätigkeit in der Führung der jungen Menschen. Hat sich durch die angedeutete Prüfung ein Weg zu einer Berufsgruppe gezeigt, auf den der junge Mensch gewiesen werden kann, so wird weiterhin vom Berufsberater noch festzustellen versucht, ob die Anlagen des Berufsanwärters mit den besonderen Anforderungen des bestimmten Berufes im Einklang stehen. Für diese Eignungsuntersuchung gibt es technische Hilfsmittel sowie Verfahrensmethoden, die sich seit langem bewährt haben. Auch hier muß sich aber der Berufsberater vor Schematismus hüten. Der gute Berufsberater wird das Ergebnis solcher methodischen Feststellungen lediglich als Anhaltspunkt für sein weiteres Forschen benutzen, dessen Ziel ist, zu erkennen, wo die wirkliche Stärke des betreffenden jungen Menschen liegt. Hierbei wird er u. a. auch auf die Vergangenheit zurückgreifen, um vorhandene Parallelen im bisherigen Lebenskreis mit der gezeigten Befähigung zu finden; auch müssen charakterliche Merkmale sorgfältig ausgewertet werden. Die Berufsberatung, die so gehandhabt wird, vermittelt das bestmöglichste Urteil über die Berufseignung. Wie die Erfahrung zeigt, sind Fehlurteile äußerst selten. Somit ergibt sich der große Wert der Arbeit der Berufsberatung für Nation und Wirtschaft; unsere Jugend wird vor Irrwegen bewahrt und der Wirtschaft wird die für den einzelnen Platz bestgeeignete Kraft zugeführt, ein Ergebnis, das die Wirtschaft allgemein veranlassen muß, auch von sich aus die Voraussetzungen für erfolgreiches Arbeiten der Berufsberatungsstellen schaffen zu helfen. emälde und Radierungen guter Künstler fürs eigene Heim oder für Geschäftsräume in größter Auswahl Gediegene Einrahmungen in eigener Werkstätte GALERIE MOOS, Karlsruhe, Kaiserstraße 187 182 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr 6 Mitteilungen der Außenstelle Schopfheim. Kaufmännische Gehilfenprüfung. Die Industrie- und Handelskammer Schopfheim der Badischen Industrie- und Handelskammer veranstaltet die achte kaufmännische Gehilfenprüfung am 27. März 1934 (schriftlich) und am 4. und 5. April 1934 (mündlich). Die Zeiten für die mündliche Prüfung sind: am 4. April von 8 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 H Uhr, am 5. April von 8 bis 13 Uhr. Über die genauen Termine geht den Lehrfirmen und den Prüflingen noch besondere Mitteilung zu. Es haben sich 78 Prüflinge gemeldet. Gegenstand der schriftlichen Prüfung: Deutschkunde (Aufsatz), Briefwechsellehre in Verbindung mit Betriebslehre, Rechnen und Buchhaltung. Die mündliche Prüfung umfaßt: Deutschkunde, wirtschaftliche Erdkunde, kaufmännische Betriebs- und Verkehrslehre, Rechnen und Buchhaltung so'wie Geschäftspraxis. Die mündliche Prüfung der Handelfefächer wird möglichst dem jeweiligen Fache, in welchem der Lehrling praktisch arbeitete, angepaßt. Zur mündlichen Prüfung werden alle Lehrfirmen sowie die Förderer und Freunde der kaufmännischen Berufsausbildung eingeladen. Sonstige Nachrichten. Verkehr. Der neue Fahrplan. Im Anschluß an den Aufsatz in Nr. 2 der „Badischen Wirtschafts-Zeitung“ vom 20. Januar 1934 Seite 32 sei nach der am 8. März 1934 stattgefundenen Fahrplanbesprechung mit der Reichsbahndirektion Karlsruhe noch einiges nachgetragen: Der Sommerfahrplan wird eine so große Zahl von Änderungen und bedeutsamen Verbesserungen bringen, daß man von einem grundlegenden Neuaufbau des Fahrplans sprechen kann. Bemerkenswert ist insbesondere die bereits in dem erwähnten Aufsatz aufgezeigte Beschleunigung des Zugverkehrs. Nahezu alle Nacht Verbindungen mit Nord- und Westdeutschland werden erheblich rascher verkehren, wobei zu berücksichtigen ist, daß bereits der Sommerfahrplan 1933 eine Beschleunigung der Tagesverbindungen gebracht hatte. Auf die Umwandlung des Fernschnellzuges FD 191/192 in einen dreiklassigen Schnellzug wurde bereits hingewiesen. Wesentlich verbessert wurde insbesondere der Fahrplan der Schwarzwaldbahnen und des Bodenseegebiets, Maßnahmen, die im Interesse des Fremdenverkehrs außerordentlich zu begrüßen sind. Etwas ganz Neues bedeuten die erstmals vorgesehenen Dreieckfahrten mit Eiltriebwagen auf den Strecken Karlsruhe-Mannheim—Heidelberg—Karlsruhe und umgekehrt . Damit werden unangenehme Fahrplanlücken ausgefüllt und gleichzeitig wichtige Anschlüsse an die Fernzüge her gestellt. Bezüglich der Verbesserung der Fernverbindungen können wir im allgemeinen auf den schon erwähnten früheren Aufsatz verweisen. Im einzelnen sei nur noch bemerkt, daß u. a. auch die Nachmittagsverbindung von Berlin durch Späterlegung des FD 4, Berlin Anh. Bf ab 17.10 Uhr (statt bisher 16.32 Uhr), erheblich verbessert wird. Auch eine Reihe anderer .Züge wird mehr oder weniger beschleunigt, so der Orientexpreß Paris—Bukarest um 90 Minuten, der D 32 Wien—Paris um 85 Minuten, der D 31 zwischen Paris und München um 88 Minuten im Winter und um 35 Minuten im Sommer. Die Verbindungen D 37/38 werden zwischen Karlsruhe und München ganzjährig aufrecht erhalten, Karlsruhe ab 8.03, München an 12.51 Uhr*). Eilzug 47, bisher *) Anschluß nach Nürnberg Stuttgart ab 9.32, Nürnberg an 12.17. Karlsruhe ab 8.21, wird früher gelegt: Karlsruhe ab 7.06, Pforzheim an 7.41, Stuttgart an 8.44. In Durlach besteht unmittelbar Anschluß von Mannheim und Heidelberg (E 306). Grundlegend neugestaltet wird der Fahrplan der Schnellverbindungen über die Schwarzwaldbahn Offenburg—Konstanz: Im Anschluß an die Rheintallinie verkehren ab Offenburg: D 148 Offenburg ab 6.22, an 9.38 D 150 Offenburg ab 9.10, an 12.10 ab 11.05, im Anschluß Te 152 D 154 D 156 D 158 Offenburg Konstanz Offenburg Konstanz Offenburg Konstanz (Sommer) Offenburg Konstanz Offenburg Konstanz (Sommer) Offenburg Konstanz Anschluß von D 308 (neu) Anschluß von D192 u. D2 an 14.05 (im Sommer an D 202 neu) ab an ab an ab an 13.54, 17.25 16.25, 19.56 19.23, 22.38 im Anschluß an D 76 im Anschluß von D 270 Anschluß von D164 u. D 86 In umgekehrter Richtung: D 157 (Sommer) Konstanz ab 6.45 Offenburg an 9.54, Anschluß an D163 u. D 85 D 159 Konstanz ab 9.25 Offenburg an 12.34 D 155 (Sommer) Konstanz ab 13.45 Offenburg an 16.44, Anschluß an D 75 Te 153 {im Sommer neu) Konstanz ab 15.53 Offenburg an 18.53, Anschluß an D 1 E 151 Konstanz ab 17.40 Offenburg an 20.45, Anschluß an D 201 u.D 191 D 149 Konstanz ab 19.40 Offenburg an 22.36, Anschluß an D 307 (neu) Die angegebenen Fahrzeiten bedeuten eine teilweise ganz erhebliche Beschleunigung der Zugverbindungen, wobei in beiden Richtungen eine große Anzahl neuer Anschlüsse gewonnen wird. Über die Höllentalbahn werden mit E 387 zwischen Freiburg und München 46 Minuten, mit E 386 25 Minuten Fahrzeit gewonnen. Die Fahrtdauer des E 384 München— Freiburg wird um 37 Minuten gekürzt. Nr. 6 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 133 Als Verbesserung des Fahrplans ist es ferner anzusprechen, daß Eilzug 298 M.-Gladbach—Freiburg ganzjährig bis Basel Bad. Bf (an 19.37) durchgeführt wird. In der Gegenrichtung verläßt E 297 Basel 12.35. Im Anschluß an den Eilzug 472 Bodensee—Basel verkehrt ein neuer E 296 zwischen Basel und Freiburg, Basel Bad. Bf ab 16.45, Freiburg an 17.35, der durchlaufende Wagen nach Freiburg befördert. Der E 306 (bisher Mannheim ab 7.00) wird mit Rücksicht auf die Umwandlung des bisherigen FD 192 in einen dreiklassigen D-Zug und wegen der Früherlegung des D 308 künftig in folgendem Fahrplan über Heidelberg— Bruchsal gefahren: Mannheim . . . Heidelberg . . . Durlach. Karlsruhe . . . Karlsruhe . . . Baden-Baden West Offenburg .'. . Freiburg .... Basel Bad. Bf . . ab 6.00 ab 6.16/6.22 ab 7.00/7.01 (Anschluß nach Stuttgart E 47) an 7.07 ab 7.14 ab 7.41 ab 8.19/8.23 ab 9.16/9.20 an 10.15 Im Dreieck Karlsruhe—Mannheim—Heidelberg sind folgende Eiltriebwagenfährten vorgesehen: Mannheim . . ab 9.03 Karlsruhe . an 9.45, Anschluß an D 202, Karlsruhe ab 9.49 Karlsruhe . . ab 10.00, Anschluß von D 48 aus Basel und D 45 von Paris—Marseille Heidelberg . . an 10.43 Heidelberg . . ab 11.12 Karlsruhe . . an 11.52, Anschluß an D 32 nach Straßburg—Paris und D 76 nach Basel und Konstanz Karlsruhe . . ab 12.33 Mannheim . . an 13.18, in Graben-Neudorf Anschluß an Zug 900 von München und nach Saarbrücken Mannheim . . ab 15.22, Anschluß von 884 aus Wiesbaden Karlsruhe . . an 16.07, Anschluß an E 298 nach Basel Karlsruhe . . ab 18.01, Anschluß von D 75 Heidelberg . . an 18.46 Mannheim . . ab 21.15 Karlsruhe . . an 22.00, Anschluß an E 100 nach Freiburg. Eilzug 95, bisher Karlsruhe ab 6.33, fällt weg; an seiner Stelle verkehrt der Eiltriebwagen: Karlsruhe . . ab 6.45 Heidelberg . . an 7.29 Heidelberg . . ab 7.35 Mannheim . . an 7.50. Bei nicht rechtzeitiger Lieferung der Triebwagen wird trotzdem an den vorgesehenen Kursen festgehalten werden, die Fahrten werden dann mit leichten Dampfzügen durchgeführt. Die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft kommt mit der Einrichtung der Triebwagenfahrten in dem Städtedreieck Karlsruhe—Mannheim—Heidelberg einem lange gehegten und öfter geäußerten Wunsche entgegen. Ähnliche Triebwagenkurse bestehen schon seit Jahren in dem rhein- mainischen Städtekranz, und es ist sehr zu begrüßen, daß eine gleichartige Verdichtung des Bezirksschnellverkehrs auch in Nordbaden jetzt durchgeführt wird. Wir hoffen und wünschen, daß der Erfolg nicht ausbleibt und glauben angesichts der günstigen Aussichten für die Weiterentwicklung der Wirtschaftslage, daß die Reichsbahn mit der nötigen Frequenz der Züge rechnen darf. Nähere Auskünfte, auch über die vermutliche Gestaltung des Personenzugfahrplans, können in der Verkehrsabteilung eingeholt werden. Dr. Linden. Verbilligte Nachtfahrten in England. Einen interessanten Versuch, den Personenverkehr gleichmäßiger zu verteilen, hat die London- und Nordost- Eisenbahn unternommen, indem sie die Fahrpreise zwischen London und den größeren Städten in Mittelund 'Nordengland so ermäßigte, daß in den Nachtzügen die einfache Fahrkarte für die Hin- und Rückfahrt gilt. Die Rückfahrt muß innerhalb 17 Tagen ausgeführt werden. In 8 Wochen, von Mitte Juli bis Mitte September, haben insgesamt 20000 Reisende von dieser Vergünstigung Gebrauch gemacht. In einer Woche wurden 1789 Nacht- fahrkarten ausgegeben. Fernsprechverkehr mit Estland. Im’ Fernsprechverkehr mit Estland sind Monats- gaspräche in der verkehrsstarken Zeit zur einfachen und zur doppelten Gebühr zugelassen worden. Weiteres ist bei den Fernsprech-Vermittlungsstellen zu erfragen. Neuer Gebührenstempel für Absenderfreistempler. Der Gebührenstempel in • den Absenderfreistemplern erhält künftig eine neue Form. Auf beiden Seiten der Wertziffer zeigt der Stempel eine Leiste aus Blattwerk, über der Ziffer steht das von Strahlen umgebene Hakenkreuz und unterhalb der Ziffer die Inschrift „Deutsches Reich“. Eine Änderung der im Gebrauch befindlichen Absenderfreistempler ist nicht notwendig, auch liefert die Francotyp-G. m. b. H. zunächst noch Maschinen mit dem bisher gebräuchlichen Stempel. Junker & Ruh »Gasherde-Nähmaschinen-Dauerbrandöfen jSS=ös ■gfej Zweckmässige Konstruktion Gründlich geprüftes Material Zeitlos vornehme Form Einfachste Bedienung Junker & Ruh A.6., Karlsruhe 184 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 6 Postversand von Patronen. Die Deutsche Reichspost hat versuchsweise zugelassen, Patronen für Handfeuerwaffen in festen Holzkistchen verpackt als Päckchen oder Briefpäckchen zu versenden. Bisher konnten Patronen nur als Pakete versandt werden. Verlust einer Luftpostladung. Nach einer Mitteilung der französischen Postverwaltung ist bei einer Notlandung, die das am 25. Februar von Marseille abgegangene Flugzeug der Luft- und Seepostlinie Frankreich—Französisch Westafrika—Südamerika zwischen Cap Juby und Villa Cisneros (Rio de Oro) vornehmen mußte, die gesamte Luftpostladung von Mauren geraubt und vernichtet worden. Es handelt sich hierbei um Luftpostsendungen, die in der Zeit vom 17. bis etwa zum 24. Februar aufgeliefert wurden. Eröffnung des Flugverkehrs Berlin-Warschau. Im Januar 1934 wurde ein deutsch-polnisches Streckenabkommen für den Linienflugverkehr abgeschlossen, das wohl binnen kurzem in Kraft treten wird. Die Eröffnung der neuen Fluglinie Berlin-Warschau dürfte auf den 29. April 1934 festgesetzt werden. Über die Befliegung der Strecke ist bisher folgendes vereinbart worden: Die Linie soll von Anfang an täglich, auch Sonntags, in beiden Richtungen einmal beflogen werden, und zwar werden die Deutsche Lufthansa und die Polnische Fluglinie „Lot“ A.-G. je die Hälfte der Flüge vornehmen und die Gesamteinnahmen der Linie unter sich ebenfalls hälftig verteilen. Die Flugdauer ist für den Anfang (10 Minuten Zwischenlandung in Posen eingeschlossen) auf 8 Stunden 40 Minuten bemessen worden und soll später auf 3 Stunden herabgedrückt werden. Der Abflug von Warschau nach Berlin ist auf 10.50 Uhr (Ankunft in Berlin 14.30 Uhr), der von Berlin auf 15.25 Uhr (Ankunft in Warschau 18.35 Uhr) festgesetzt worden. Die Ankunft des Warschauer Flugzeugs in Berlin erfolgt rechtzeitig für den Anschluß an die wichtigsten durchgehenden Linien nach den westeuropäischen Hauptstädten; ebenso ist umgekehrt auf die Anschlüsse aus West- und Süddeutschland Rücksicht genommen. Verzeichnis der Beamten des oberen Dienstes bei der Deutschen Reichsbahn. Das Verzeichnis für 1934 erscheint laut Mitteilung der Reichsbahndirektion Karlsruhe Ende März d. J. im Verlag der Verkehrswissenschaftlichen Lehrmittelgesellschaft m. b. H. bei der Deutschen Reichsbahn, Berlin W 9, Voß- straße 6. Es enthält die Dienstalterlisten aller Beamten der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft von der Besoldungsgruppe 5 an aufwärts sowie Übersichten über die Besetzung der Hauptverwaltung, der Reichsbahndirektionen, der Reichsbahn-Zentralämter, der Verkehrs- und Betriebsämter, der Reichsbahn-Ausbesserungswerke usw. Außerdem ist eine Übersicht über die Eisenbahnabteilungen des Reichsverkehrsministeriums, über die Obersten Bauleitungen für den Bau von Kraftfahrbahnen und eine Reichsliste der oberen Beamten von Gruppe 3 an aufwärts beigegeben. In den vergangenen Jahren betrug der Preis des Werkes 12 RM. Es ist anzunehmen, daß auch der neue Jahrgang zu diesem Preis abgegeben wird. Ausstellungen und Messen. Auskunftsstellen des Deutschen Ausstellungs- und Messe- Amtes auf Messen und Ausstellungen des Auslandes. Die W'andlung in den politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen gibt dem Deutschen Ausstellungs- und Messe-Amt die Möglichkeit, in diesem Jahr auch auf der Internationalen Messe in Posen vom 29. April bis 6. Mai 1934 eine Auskunftsstelle einzurichten. Ebenso wird auch wieder neben den Auskunftssteilen auf der Niederländischen Frühjahrsmesse in Utrecht und der Mustermesse in Mailand auf der Internationalen Messe der Levante in Bari (Süditalien) vom 6. bis 21. September 1934 und, falls die Beteiligung genügend groß ist, auch auf der XIV. Internationalen Allgemeinen Mustermesse in Laibach (Ljubljana/Südsl.) vom 30. Mai bis 10. Juni eine Auskunftsstelle errichtet werden. Ohne nennenswerte Unkosten ist den deutschen Firmen entweder in Ergänzung ihrer ausstellungsmäßigen Beteiligung oder an Stelle dieser in den Auskunftsstellen Gelegenheit gegeben, mit Katalogen und Prospekten in Erscheinung zu treten und mit interessierten ausländischen Firmen Verbindungen anzuknüpfen. Da die Anfragen der ausländischen Interessenten erfahrungsgemäß häufig über das durch direkte Ausstellungen deutscher Firmen vertretene' Angebot hinausgehen, und häufig noch, wie die Anfragen von der Messe in Bari gezeigt haben, ein halbes Jahr nach der Durchführung der Messe Anfragen aus dem Interessentenkreis beim Deutschen Ausstellungs- und Messe-Amt einlaufen, ist es wünschenswert, daß möglichst viele deutsche Firmen aller Industriezweige von der Möglichkeit einer Vertretung in den Auskunftsstellen durch Auslegung ihres Katalog- und Prospektmaterials Gebrauch machen. Interessierte Firmen wenden sich zweckmäßigerweise sofort an die Geschäftsstelle des Deutschen Ausstellungs- und Messe-Amtes, Berlin W 35, Tir- pitzufer 56, um die näheren Einzelheiten und Bedingungen zu erfahren. Fahrtverbilligung in Deutschland zum Besuche anerkannter Mustermessen des Auslandes. Nach Mitteilung der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft, Reichsbahndirektion Halle (Saale), ist zu den nachstehend aufgeführten ausländischen Mustermessen die Gewährung der deutschen Fahrpreisermäßigung von 25% bereits zugesagt worden: Die ermäßigten Fahrkarten in Dauer gelten der Messe zur Hinfahrt zur Rückfahrt Brüssel . . 4. 4.—18. 4. 30. 3.- -12. 4. 4. 4.—17. 4- Basel. . . 7. 4.—17. 4. 2. 4.—15. 4. 7. 4.—20. 4- Mailand. . 12. 4.-27. 4. 7. 4.—20. 4. 12. 4.-25. 4- Zagreb (Agram). 28. 4.— 7. 5. 23. 4.- - 6. 5. 28. 4.—11. 5. Posen . . 29. 4.— 6. 5. 24. 4.— 6. 5. 29. 4.—12. 5. Paris . . . 9. 5.-24. 5. 4. 5.—17. 5. 9. 5.-23. 5. Budapest . 4. 5.—14. 5. 29. 4.- -12. 5. 4. 5.—17. 5. Ljubljana . 30. 5.—10. 6. 25. 5.— 7. 6. 30. 5.—12. 6. Saloniki . 9. 9.—30. 9. 4. 9.- -17.9. 9. 9.-22. 9. Konsularisches. Verlegung der Geschäftsräume des Argentinischen Konsulats in Stuttgart. Das Argentinische Vizekonsulat in Stuttgart hat am 15. März d. J. seine Geschäftsräume nach Stuttgart 13, Wagenburgplatz 36 (Fernsprecher 40487), verlegt. Die Nr. 6 BADISCHE WIBT SCHAF TS-ZEITUNG 135 am Handel mit Argentinien interessierten Firmen werden bei dieser Gelegenheit gleichzeitig darauf aufmerksam gemacht, daß alle für das Argentinische Konsulat bestimmten Beträge (für die Beglaubigung von Rechnungen usw.) in Zukunft ausschließlich auf das Postscheckkonto 777 Stuttgart der Deutschen Bank und Disconto- Gesellschaft, Filiale Stuttgart, zu überweisen sind mit der Angabe „Für das Argentinische Konsulat Stuttgart“. Außenhandel, De visenbe wir tsc li aftnng. Konstituierung der Außenhandelsstelle für Baden und die Pfalz Mannheim. Am 8. März 1934 fand die konstituierende Sitzung der Außenhandelsstelle für Baden und die Pfalz und die ihres Beirats statt. In den Vorstand sind berufen die Herren Dr. Fritz Reuther, Firma Bopp & Reuther G. m. b. H„ Mannheim, Vorsitzender, Dr. Clemens Kentrup, Präsident der Badischen Industrie- und Handelskammer, Karlsruhe, Kommerzienrat Direktor Hermann Waibel, Vorstandsmitglied der J. G. Farbenindustrie, Ludwigshafen, Emil Tscheulin, Firma Aluminiumwerk Tscheulin G. m. b. H., Teningen. In der Beiratssitzung erläuterte der Vorsitzende, Herr Dr. Reuther, zunächst die Änderung in der Stellung der Außenhandelsstelle, welche nach lOjährigem Bestehen durch das Gesetz vom 18. Oktober 1933 endlich eine rechtlich sichere Grundlage erhalten habe. Als Aufgabe der Beiräte umriß er in der Hauptsache die Unterstützung •des Außenhandelsrates und der für die handelspolitische Arbeit maßgeblichen Instanzen. Die Belebung des Binnenmarktes habe in Deutschland zu einer gewissen Exportmüdigkeit geführt. Dieser Entwicklung müsse man sich mit aller Kraft entgegensetzen, denn die Ausfuhr sei für das deutsche Volk unbedingt lebensnotwendig. In eingehender Aussprache wurden die Aufgaben der Außenhandelsstelle erörtert, deren Hauptarbeitsgebiete sich durch folgende Stichworte kurz charakterisieren: Wirtschaftlicher Nachrichtendienst, Marktuntersuchung, Kundennachweis, Vertreterdienst, Kreditkontrolle, Auskunftserteilung über Zoll-, Einfuhr- und Devisenregelungen, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen, Katalogdienst, Abhaltung von Sprechstunden der deutschen Auslandsbeamten und anderes mehr. Der Leiter der Außenhandelsstelle, Herr Dr. Ulm, erstattete sodann einen ausführlichen Bericht über die derzeitige Außenhandelslage. Der scharfe Rückgang der Einfuhr, der in den letzten 5 Jahren zu beobachten war, lasse kaum noch die Hoffnung auf wesentliche Entlastung der Handelsbilanz Deutschlands von dieser Seite her. Die unbedingt notwendige Entlastung müsse also durch Wahrung und Steigerung der deutschen Ausfuhr gefunden werden, wenn auch die augenblickliche Lage, die internationalen Handelserschwerungen und die Goldentwertung wichtiger Absatz- und Wettbewerbsländer ungeheuere Schwierigkeiten mit sich bringen. Dem Wunsch des Führers entsprechend und im Sinne der von Reichsminister Dr. Goebbels auf der Leipziger Messe gemachten Ausführungen müsse der deutsche Kaufmann und Industrielle mit allen Kräften suchen, die ausländischen Märkte wieder zu erobern. Hierzu sei notwendig, daß die deutsche Handelspolitik sich allmählich aus den Bindungen der vielfach wertlos gewordenen Meistbegünstigungsverträge löse und versuche, durch zweiseitige Verträge innerhalb Europas einen neuen größeren Raum für die deutsche Ware zu finden, wie ihn beispielsweise England durch die Ottawa-Abkommen sich geschaffen habe. Die handelspolitische Arbeit der letzten Zeit, die Abkommen mit Dänemark, den Niederlanden, Ungarn und vor allem die Einigung mit Polen, lassen erkennen, daß die Reichsregierung diesen Weg mit klarem Blick und festem Willen eingeschlagen habe. Nach lebhafter Aussprache schloß Herr Präsident Dr. Reuther die Sitzung mit dem Wunsche und in der Überzeugung, daß es der Qualitätsarbeit der deutschen Industrie gelingen müsse und gelingen werde, die in den letzten Jahren verlorenen Märkte wieder 'zu gewinnen, da die in dieser Zeit entstandene ausländische Konkurrenzindustrie nicht über die persönlichen und fachlichen Kräfte der deutschen Industrie verfüge. Er wies besonders noch darauf hin, daß durch die politischen und sozialen Kräfte des neuen Reiches auch in der Arbeiterschaft für diesen Gedanken der Boden geebnet worden sei und damit die Grundlage für den Wiederaufbau der deutschen Ausfuhrindustrie zurückgewonnen wurde. Errichtung einer Weinausfuhrstelle in Frankfurt a. M. Der Reichsbauernführer hat in einer Anordnung vom 10. März 1934 mit Wirkung ab 15. März 1934 eine deutsche Weinausfuhrstelle beim Verwaltungsamt des Reichsnährstandes mit dem Sitz in Frankfurt a. M. errichtet. Der Leiter der Ausfuhr stelle wird vom Verwaltungsamt ernannt. Ihm steht zur Prüfung der Weine ein Sachverständigenbeirat zur Seite (2 Vertreter des Weinbaues, 2 Vertreter des Weinhandels sowie 1 amtlicher Weinsachverständiger) . Über das Verfahren bei der Weinausfuhrstelle ist in der Anordnung des Reichsbauernführers folgendes bestimmt : Wer deutsche Weine ausführen will, hat unter Verwendung der vorgeschriebenen Formulare einen Antrag auf Ausfuhrgenehmigung an die deutsche Weinausfuhrstelle zu richten und hierbei die Richtigkeit seiner Angaben nach bestem W T issen und Gewissen zu versichern. Die Formulare können von der Weinausfuhrstelle bezogen werden. Der Leiter der Weinausfuhrstelle bestimmt, ob dem Antrag ohne weiteres stattgegeben wird oder ob der Antragsteller zunächst von, jeder Sorte Wein, für die die Ausfuhrgenehmigung nachgesucht wird, 2 Proben von je einer Halbflasche einzusenden hat, von denen eine zur Prüfung dient, die andere als Kontrollflasche zurückbehalten wird. Der Leiter kann bestimmen, daß die Kontrolle im Keller des Antragstellers vorgenommen wird. Der Sachverständigenbeirat nimmt eine verdeckte Zungenprobe der eingesandten Weine vor. Dabei dürfen die Namen der Antragsteller den Mitgliedern des Beirats nicht bekanntgegeben werden. Nach Anhörung des Beirats bestimmt der Leiter, ob der geprüfte Wein zur Ausfuhr zugelassen wird oder nicht. Er kann von dem Antragsteller noch eine dritte Halbflasche zwecks Vornahme einer chemischen Analyse anfordern. Internationale Transporte ROBERT SCHWARZKOPF BREISACH (RHEIN) Spezialverkehr von und nach Frankreich Tel. 219 Verzollung / Lagerung Tel. 219 Eildampferverkehre auf dem Rhein 186 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 6 Von dem Prüfungsergebnis wird dem Antragsteller unverzüglich in Form eines Zeugnisses in zweifacher Ausfertigung Kenntnis gegeben. Eine dritte Ausfertigung des Zeugnisses wird durch die deutsche Weinausfuhrstelle dem amtlichen Weinkontrolleur, der für den Betrieb des Antragstellers zuständig ist, zugestellt. Je nach der Anzahl der Teilsendungen, in denen der geprüfte Wein ausgeführt werden soll, hat der Antragsteller eine Vervielfältigung der Ausfertigung des Zeugnisses zu beantragen. Jeder Sendung nach dem Auslande ist eine Ausfertigung des Zeugnisses beizufügen, nachdem auf ihm die Weinmenge eingetragen ist, die ausgeführt werden soll. Der Antragsteller hat ferner dem für seinen Betrieb zuständigen amtlichen Kontrolleur mindestens 24 Stunden vor der Verladung Ort, Tag und Stunde der Verladung jeder Sendung mitzuteilen. Zur Kennzeichnung geprüfter Flaschen kann der Versender von Flaschenweinen die von der Weinausfuhrstelle geschaffene Kennmarke auf den Flaschen. anlegen. Die Kennmarken werden von der Weinausfuhrstelle zum Selbstkostenpreis abgegeben. Die Ausfuhrstelle erhebt je Liter oder Flasche eine Gebühr. Für die Zeugnisse wird eine Ausfertigungsgebühr erhoben. Der Leiter der Ausfuhrstelle ist in Ausnahmefällen nach Anhörung des Sachverständigenbeirats berechtigt, von den Prüfungsbestimmungen abzuweichen. Wer den getroffenen Bestimmungen zuwiderhandelt, kann mit einer Ordnungsstrafe bis-zur Höhe von 10000 RM. belegt werden. Die Höhe der Strafe wird von dem Leiter der Ausfuhrstelle nach Anhörung des Sachverständigenbeirats festgesetzt. Gegen die Festsetzung der Strafe ist die Anrufung eines Schiedsgerichts zulässig, das vom Reichsnährstand eingesetzt wird. Das Schiedsgericht entscheidet unter Ausschluß des Rechtsweges endgültig. Deutschlands Anteil am französischen Außenhandel. Dem letzten Wirtschaftsbericht der Deutschen Handelskammer in Paris entnehmen wir folgende interessanten statistischen Angaben: Der Gesamtaußenhandel Frankreichs erreichte im Jahre 1938 noch 47 Milliarden Franken gegenüber 50 Milliarden im Vorjahre, was einen Rückgang von 6% bedeutet. Im einzelnen ist die Einfuhr um 1,88 Milliarden Franken zurückgegangen, d. h. um 4,6%, während die Ausfuhr um 1,27 Milliarden, d. h. um 6,4% zurückging. Dagegen ist der Gesamthandel mit den Kolonien um insgesamt 270 Millionen gestiegen. Der gesamte französische Export betrug im Laufe des Jahres 1933 18433 Millionen. Hiervon entfallen auf Deutschland . . 1702 Mill. (gegenüber 1698 Mill. 1932) Belgien- Luxemburg. . 2140 „ >> 2240 „ „ Großbritannien . 1676 „ 1962 „ die Schweiz . . 1330 „ 5 » 1511 „ die Vereinigten Staaten . . . 868 „ 957 „ Deutschland ist somit der zAveitbeste Kunde Frankreichs geworden. Außerdem ist es der einzige Großabnehmer Frankreichs, dessen Einfuhr französischer Waren im letzten Jahre gestiegen ist, eine Tatsache, die in einem Zeitpunkte besondere Aufmerksamkeit verdient, zu dem die französische Regierung es für richtig gehalten hat, den deutsch-französischen Handelsvertrag zu kündigen. womit sie darauf verzichtet, die Vorteile, die sich der französischen Ausfuhrwirtschaff bei steigender Konsumfähigkeit Deutschlands aus dem Handelsvertrag boten, auszunutzen. In bezug auf die Einfuhr nach Frankreich steht Deutschland zwar immer noch an erster Stelle. In welcher Weise sich aber die Einfuhrverhältnisse verschoben haben, zeigt am besten folgende Aufstellung: Einfuhr nach Frankreich (in Millionen Franken). 1931 1932 1933 Deutschland. 6141 3613 3043 Ver. Staaten von Amerika . 3800 2899 2850 Großbritannien. 3724 2457 2166 Belgien-Luxemburg . . . 3633 2447 1965 Die deutsche Einfuhr nach Frankreich ist somit innerhalb von zw T ei Jahren um mehr als 50% zurückgegangen, •während die der Vereinigten Staaten um 30%, die Großbritanniens um 42%, die Belgien-Luxemburgs um 46% zurückgegangen ist. Das Gesamtdefizit der Handelsbilanz beträgt für das Jahr 1933: 9992 Millionen Franken gegenüber 10132 Millionen im Vorjahre. Das durchschnittliche Monatsdeffzit beläuft sich daher auf 832 Millionen gegenüber 847 Millionen im Vorjahre. Es ist also festzustellen, daß auch annähernd zwei Jahre Einfuhrkontingentierung nicht vermocht haben, die Handelsbilanz Frankreichs entscheidend zu bessern. Verlängerung des deutsch-französischen Handelsvertrages. Auf Wunsch der französischen Regierung wird, da zurzeit Unterhändler für einen neuen Handelsvertrag nicht zur Verfügung stehen, die Kündigungsfrist des Handelsvertrages vom 20. April auf den 20. Mai 1934 hinausgeschoben. Es bleibt bis dahin also der jetzige Zustand bestehen. Frankreich — Kündigung von Zollbindungen des deutschfranzösischen Handelsabkommens. Die Französische Regierung hat am 8. März 1934 eine Anzahl von Zollbindungen aus der Liste B des deutschfranzösischen Handelsabkommens vom 17. August 1927 gekündigt. Die Kündigung betrifft folgende Nummern des französischen Zolltarifs: 037, 041, 0114, 0114 bis, aus 0130, aus 0381, 296, aus 326 bis, 329, 504, 504 bis, aus 504 ter, 509 bis, aus 525, aus 526 quinquies A, aus 568, aus 604, aus 620 bis Anmerkung, aus 646, 646 bis und aus 537. Die vertraglichen Bindungen für diese Nummern treten mit Ablauf des 22. März 1934 außer Kraft. Frankreich — Anbringung der Ursprungsbezeichnungen bei der Einfuhr von Früchten. Die Generalzolldirektion weist in einem im Bulletin Douanier vom 23.2.34 bekanntgegebenen Erlaß vom 19. 2. 34 Nr. 603, 1/3, darauf hin, daß bei der Anwendung des Dekrets vom 4. 8. 33 über die Einführung des Ursprungsbezeichnungszwangs für frische und konservierte Früchte nicht einheitlich verfahren werde. Zur Beseitigung aller Zweifel gelten daher vom 1. März d. J. an folgende Bestimmungen: 1. Früchte, die unverpackt eingeführt werden, müssen mit einem Plakat versehen sein, auf dem das Ursprungsland in mindestens 3 cm hohen, großen, deutlich sichtbaren Buchstaben angegeben ist. 2. Früchte, die in Verpackungen oder Behältnissen eingehen, müssen, sofern es sich um äußere Um- Nr. 6 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 137 Schließungen handelt, die Ursprungsbezeichnung in mindestens 2 cm hohen, großen Buchstaben, und, sofern es sich um innere Umschließungen handelt-, ebenfalls in mindestens 2 cm hohen Buchstaben entweder auf dem Behältnis selbst oder auf dem Etikett tragen. Ist jedoch die Ursprungsangabe vertieft oder erhaben an einer deutlich sichtbaren Stelle, die keinen weiteren Aufdruck trägt, angebracht, so kann die Höhe der Buchstaben der Ursprungsbezeichnung mindestens 4 mm betragen. Diese Bestimmungen gelten für alle Früchte einschl. der getrockneten» Früchte sowie der Maronen und Eßkastanien. Auch Papierwickel zur Verpackung gewisser Früchte (Orangen, Zitronen, Mandarinen, Pfirsiche u.dgl.) gelten als Umschließungen, auf denen die Ursprungsbezeichnung angebracht werden muß. Frankreich — Weitere Ausdehnung des Ursprungsbezeichnungszwangs. Auf Grund eines Drahtberichts aus Paris ist durch acht im Journal officiel vom 6. März 1934 veröffentlichte Dekrete vom 26. Februar 1934 der Ursprungsbezeich- nungszwang für die nachstehenden Waren eingeführt worden: 1. Kautschukierte Gewebe im Stück; Kleidungsstücke, Zubehör für Kleidungsstücke und konfektionierte Gegenstände aus kautschukiertem Gewebe, aus Kautschuk, Guttapercha, Balata usw.; Waren aus Hartkautschuk oder Ebonit; Pneumatiks, Laufdecken, Luftschläuche, Vollreifen und ähnliche Gegenstände; Gegenstände aus Weichkautschuk, Guttapercha oder Balata, auch in Verbindung mit anderen Stoffen; Wärmflaschen, Kopfkissen, Kissen usw. aus Kautschuk oder kautschukiertem Gewebe; hygienische Gummiwaren, Gürtel, Schläuche und Böhren, Billardbanden und andere Waren aus Kautschuk oder Guttapercha, rein oder gemischt, weich, auch in Verbindung mit Geweben oder anderen Stoffen; Fibrelit für Gelenke (fibrelite pour joints — Waren aus Asbestblättern in Verbindung mit Kautschuk —). 2. Knöpfe aus Porzellan, Steingut oder Biskuit, weiß oder farbig; Phantasieknöpfe aus unedlem Metall, auch poliert, weiß gemacht, verniert, vergoldet, versilbert, oxydiert, vernickelt, bronziert, emailliert oder plattiert; Knöpfe mit Löchern oder Oesen für Beinkleider, aus gewöhnlichem Metall, auch weiß gemacht, poliert, oxydiert, verniert oder emailliert; Knöpfe aus gepreßter Pappe, sogen. Papiermache für Stiefeletten oder andere Zwecke; Knöpfe aus Holz, Büffelhorn, Hartkautschuk, gefärbtem oder natürlichem, geformtem oder gedrechseltem Horn für alle Zwecke; Knöpfe aus Steinnuß für Beinkleider und andere Zwecke; Knöpfe aus Zelluloid, Acetylcellulose und gleichartigen Stoffen, aus Kaseinkunsthorn, Bakelit, ähnlichen Formstoffen oder gepreßten Stoffen; Knöpfe aus Dumpalmkern für Beinkleider und andere Zwecke; Knöpfe aus Perlmutter und Glas. 3. Krawatten. 4. Lederhandschuhe. 5. Puppen, Masken, Spielzeug aus Metall und mechanisches Spielzeug, ausgestopftes Spielzeug und solches aus Zelluloid, aus geformtem Kautschuk, Spielzeug aus dehnbaren Kautschuk blättern sowie Spiele und Spielzeug, vorstehend nicht genannt. 6. Koffer, Stadtkoffer und Schrankkoffer; Täschnerwaren: Damenhandtaschen, Brieftaschen, Geldbörsen, Gebrauchsgegenstände für Raucher (Zigarrenetuis), Aktentaschen und alle anderen Gegenstände; Wollwaren (Gegenstände ganz oder teilweise konfektioniert), Kunstleder, Phantasiegewebe oder Phantasiepapier, Gürtnerwaren (gainerie fantaisie); Gegenstände zur Ausstattung von Büros, Schreibzeuge, Schreibunterlagen, Schnellhefter; Kassetten; Brillenfutterale; Gegenstände zum religiösen Gebrauch; Radiogehäuse, Kästen für Phonographen (sofern sie von dem eigentlichen Phonographenapparat getrennt sind); Sattlerwaren, Gegenstände für Jagd- und Sportzwecke. 7. Kühlapparate, hauswirtschaftliche Eismaschinen, Kompressoren und Spezialmöbel. 8. Biegsame Metallröhren und dazugehörige Verbindungsstücke. Die Bestimmungen treten am 6. Mai 1934 in Kraft. Belgien — Die Entwicklungen der deutsch-belgischen Handelsbeziehungen. Der Geschäftsbericht der deutsch-belgischen Handelskammer in Brüssel befaßt sich eingehend mit den deutschbelgischen Wirtschaftsbeziehungen. Die protektionistischen Maßnahmen in Belgien wie in Deutschland hätten die normale Entwicklung des Güteraustausches gehindert. Immerhin wird in dem Bericht unter Hinweis auf eine Äußerung des belgischen Generalkonsuls in Hamburg die Überzeugung ausgesprochen, daß Belgien und Deutschland nach einer Anpassung an die neuen Verhältnisse erneut durch die Macht der Dinge und durch ihre geographische Lage normale Wirtschaftsbeziehungen hersteilen werden. Das Jahr 1938 sei besonders reich an Wirtschaftsverhandlungen zwischen den beiden Ländern gewesen. Kohlen-, Kontingent- und Transferfragen bildeten Gegenstand häufiger Aussprachen. Die Handelskammer drückt den Wunsch aus, daß diese Verhandlungen, die bisher stets in einer durchaus freundschaftlichen Art geführt seien, ein für beide Teile befriedigendes Ergebnis bringen mögen. In großen Zügen werden die für die deutsch-belgischen Wirtschaftsbeziehungen wichtigen Ereignisse des vergangenen Jahres dargestellt. Dabei wird auch die Bestrebung erwähnt, die eine Kündigung des deutschbelgischen Handelsvertrages als wünschenswert hinstellt. Dazu wird gesagt, daß über diese Frage die Ansichten in belgischen Wirtsehaftskreisen außerordentlich geteilt seien. Belgien habe sich trotz seiner bisher liberalen Handelspolitik gezwungen gesehen, eine Reihe von Erzeugnissen zu kontingentieren. Unter den durchgeführten Einfuhrbeschränkungen werden erwähnt: Maisprodukte, Salz, Steinkohle, Zucker, Stickstoff, Kunstseidengarne, Filz, Seidenstoffe, Seidenweißwaren, Schuhe, Kleidungsstücke, Möbel, Kork usw. Weitere Kontingentierungsmaßnahmen seien zu erwarten. Auch Deutschland hat Schutzmaß- BADISCHE KOMMUNALE LANDESBANK Girozentrale — öffentliche Bank und Pfandbriefanstalt Karlsruhe MANNHEIM Freiburg i. Br. AUSFÜHRUNG ALLER BANKGESCHÄFTE 138 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 6 nahmen erlassen, durch die die belgischen Absatzmöglichkeiten beeinträchtigt werden. Es wird als wünschenswert hin gestellt, daß eine harmonische Formel gefunden wird, die einen Ausgleich der gegenseitigen Interessen der beiden Länder schafft. Der deutsch-belgische Güteraustausch (unter Einschluß von Luxemburg) stellte sich 1933 auf insgesamt 3,9 Mill. Fr. gegen 4,3 Mill. Fr. in 1932, 6,4 Mill. in 1931 und 8,2 Mill. in 1930. Die deutsche Einfuhr nach Belgien stellte sich auf 2465 Mill., die belgische Ausfuhr auf 1449 Mill. Fr. Der deutsche Absatz in Belgien ist im Vergleich zu 1932 um rund 10 % zurückgegangen, während sich die belgische Ausfuhr mehr oder weniger behaupten konnte. Unter den Lieferanten steht Deutschland an zweiter Stelle, unter den Abnehmern an vierter Stelle. Italien — Behandlung von mit Briefpost eingehenden zollpflichtigen oder verbotenen Waren. Die internationale Madrider Postkonvention vom 30.11. 20 hat die Versendurg zollpflichtiger bzw. verbotener Gegenstände mit der Briefpost, offen oder geschlossen, einfach oder eingeschrieben, in Päckchen oder Umschlägen usw. verboten. Diese Bestimmung war für das Verhalten Italiens gegenüber solchen Brief Sendungen maßgebend. Die internationale Londoner Postübereinkunft vom 13. 6. 30, der auch Italien beigetreten ist, gestattet in Artikel 38 die Versendung zollpflichtiger Artikel in der Briefpost, wenn das Bestimmungsland die Einfuhr zollpflichtiger Gegenstände in den Briefen zuläßt. Dieser Erleichterung hat Italien bisher nicht zugestimmt. Es hält heute noch an den Bestimmungen der Madrider Konvention fest. Nur für einzelne Artikel hat es kleine Erleichterungen geschaffen. In einem Anhang LVII zum Zolltarif hat die italienische Regierung den Zollämtern Anweisung in bezug auf die Behandlung mit der Briefpost eingehender zollpflichtiger Gegenstände gegeben. Der Anweisung sind 3 Aufstellungen beigefügt, von denen die erste (A) die Gegenstände enthält, deren Einfuhr unter allen Umständen verboten ist. In der Liste B sind diejenigen Gegenstände aufgezählt, deren Einfuhr mit der Briefpoät als Muster ohne Wert bis zu einem bestimmten Gewicht bzw. unter näher bezeichneten Bedingungen zulässig ist. Die Gewichtshöchstgrenze beträgt im allgemeinen 100—150 g, in vereinzelten Fällen 200 g und mehr Bruttogewicht. Das Verzeichnis C bringt eine Aufstellung von Drucksachen, Büchern usw., die als „Drucksachen“ oder „Muster“ nur bis zu dem bei jedem Artikel angegebenen Höchstgewicht eingeführt werden können. Die in der Briefpost enthaltenen Gegenstände der Liste A sind von den Postämtern den Zollämtern zu übergeben, die sie ohne weiteres sequestrieren und sie nur dann, wenn die Zollgebühren so gering sind, daß von der Auferlegung einer Geldstrafe abgesehen werden muß, an den Absender zurückgehen lassen. Die in den Aufstellur gen B und C bezeichneten Artikel sollen, wenn das Bruttogewicht dis vorgaschriebene überschreitet, oder wenn der Inhalt des Umschlages den für den Artikel erlassenen Vorschriften nicht entspricht, von den Postämtern ohne weiteres an den Abserder mit dem Vermerk „non admis“ zurüclgesandt werden, wenn dagegen das Gewicht der Serduig das vorgeschriebene um das Drei- cder Mehrfache übersteigt, so ist mit ihnen wie mit den einfuhrverbotenen Artikeln zu verfahren. Für die Zollbehardlui g in Italien ist es g’eicl gültig, ob die Postsendungen mit den im internationalen Verkehr zwischen den Ländern, die solche Ser du gm zulassen, vorgesehenen grünen Zetteln mit der Aufschrift „Douane ... peut etre ouvert d’office ... nature de la marchandise ... poids... valeur“ versehen sind oder nicht. Wenn die Post in einzelnen Brief Sendungen zollpflichtige Gegenstände vermutet, hat sie den Empfänger zu laden, der den Umschleg in Gegenwart eines Zollbeamten zu öffnen hat, um den Inhalt festzustellen. In der Praxis kommt es bei gleichzeitigen Sendungen von Mustern an eine große Anzahl von Kaufleuten in verschiedenen Landesteilen vor, daß ein Teil an den Empfänger ausgehändigt, ein Teil zurückgesandt und ein Teil sequestriert wird. Es ist inoch hervorzuheben, daß als Warenmuster keine fertigen Waren, die einen Warenwert darstellen, nach Italien versandt werden dürfen; das Zollamt macht häufig solche fertigen Waren durch Zerschneiden oder auf andere Weise als Ware unbrauchbar, bevor sie an den Empfänger abgegeben werden. Rumänien — Die Neuregelung des Devisenverkehrs — Zulassung von Privatbanken zum Devisenhandel. Die Nationalbank veröffentlicht folgende Verlautbarung über die Neuregelung des Devisenverkehrs: „Die Gesuche für Devisenbewilligungen können von den Handels- und Industriefirmen der Nationalbank nur durch die Vermittlung der im Diskont verkehr zur Nationalbank stehenden Banken vorgelegt werden. Die Banken, die solche Gesuche der Nationalbank übermitteln, sind verpflichtet, strengstens darauf zu achten, daß alle Bestimmungen des Devisengesetzes erfüllt und alle Dokumente und Belege gleichzeitig mit den Gesuchen um Devisenbewilligungen vorgelegt werden. Diejenigen Banken, die besonders dazu ermächtigt sind, für die Dokumente über die Ausfuhr von rumänischen Erzeugnissen zu bürgen, können diese Bürgschaft auch weiterhin, bis zu neuen diesbezüglichen Bestimmungen der Nationalbank, leisten. Banken, die für Rechnung der Nationalbank Devisen gekauft haben, können auch künftig solche Geschäfte durchführen, jedoch nur nach Genehmigung durch die Nationalbank und zu den von ihr angegebenen Kursen; gleichzeitig sind sie verpflichtet, die Devisen sofort der National bank zur Verfügung zu stellen. Die Nationalbank übernimmt dieselben zum Ankaufskurs und gewährt den Banken eine Provision von 2 °/ 00 . Für eine Probezeit von höchstens drei Monaten wird die Nationalbank versuchsweise, um eine engere Zusammenarbeit zwischen ihr und den Handelsbanken zu schaffen, mehreren Bukarester Banken gestatten, die von der Nationalbank bewilligten Devisen unter ihrer Kontrolle aus den von diesen Banken gekauften Devisen auszuzahlen.“ Die Bankinstitute, die zu den letztangeführten Operationen berechtigt sein werden, sind: die „Banca Ro- maneasca“, die „Banca Comerciala Romana“, die „Banca de Credit“, die „Societatea Bancara“ (Rumänische Gesellschaft der „Dresdner Bank“) und die „Banca Comerciala Italiana si Romana“. Diese Banken werden aus eigenen Devisenkäufen und -beständen, unter der angeführten Kontrolle, ihre Kundschaft direkt bedienen können. Für die Devisenkäufer liegt die Erleichterung darin, daß sie nach Erlangung der Bewilligung der Nationalbank die angeforderten Beträge bei ihrer Bankverbindung selber belieben können, ohne die bisher mit manchem Zeitverlust verbundene Auszahlung durch die Nationalbank ab- warten zu müssen. Der Gewinn aus diesen Geschäften wird zwischen der Nationalbank und den Privatbanken geteilt. Es dürfte sich hierbei um immerhin nicht unbeträchtliche Summen handeln, da die Nationalbank im vergangenen Jahre einen Verdienst von 200 Mill. Lei aus dem Devisenhandel zu verzeichnen hatte. Die zum Devisenhandel nicht zugelassenen Bankinstitute haben bei der Nationalbank protestiert. Nr. 6 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 189 Verein. Staaten — Zur Verschärfung des Kennzeichnungszwangs für Auslandswaren. Wie bereits in Nr. 4 und 5 der „Badischen Wirtschafts- Zeitung“ gemeldet, hat die amerikanische Zollbehörde am 81. Januar 1984 die Bestimmung erlassen, daß die vielfach zur Anwendung gekommene und bisher auch zugelassene Markierung eingeführter Waren mit dem Namen des Staates, der Provinz oder Stadt der Herkunft, wie z. B. Saxony, Wuerttemberg, Rhineland, Berlin usw. in Zukunft nicht mehr statthaft sei. Neunzig Tage nach der amtlichen Veröffentlichung dieser Verordnung, die am 8. Februar 1984 erfolgt ist, wird die Angabe des Namens eines Staates, einer Provinz oder einer Stadt innerhalb des Herkunftslandes nicht mehr als genügende Markierung angesehen. Die letztere muß vielmehr den Namen des Herkunftslandes aufweisen, für Deutschland also das Wort „Germany“. Alle Waren, die nach Ablauf dieser vom 8. Februar 1934 an rechnenden neunzigtägigen Frist nach den Verein. Staaten ausgeführt werden und nicht diesen Bestimmungen entsprechend markiert sind, werden von der Zollbehörde so lange zurückbehalten werden, bis eine den Vorschriften genügende Markierung angebracht worden ist. Jedoch auch die nachträgliche Markierung schützt den Importeur nicht zur Zahlung des in Sektion 304 b des Zolltarifs der Verein. Staaten von 1930 vorgesehenen Zusatzzolles von 10% des Warenwertes für nicht vorschriftsmäßig markiert eingehende Sendungen. Zu bemerken ist außerdem, daß nicht allein der Artikel selbst ordnungsmäßig markiert sein muß, sondern auch das zur Verpackung dienende Material sowie die Außenhülle bzw. die Kiste. Der Zusatzzoll von 10 % des Warenwertes kommt selbst dann zur Anrechnung, wenn unter Umständen der Artikel ordnungsgemäß markiert, indessen die äußere Markierung der Sendung unterblieben ist. Kraks Export Directory of Denmark 1934. Das von dem Verlag Kraks in Kopenhagen herausgegebene Exporthandbuch von Dänemark, dessen Ausgabe 1934 der Badischen Industrie- und Handelskammer Karlsruhe zur Verfigu^g gestellt wurde, liegt während der üblichen Geschäfcsstu.,den bei der Badischen Industrie- und Handelskammer zur Einsichtnahme auf. Das Buch ist ein Führer für den dänischen Export und weist Adressen von Bank-Schiffahrtsgeschäften nach. Unzuverlässige Firmen im Ausland. Der Badischen Industrie- und Handelskammer gehen regelmäßig Mitteilungen über unsichere Firmen im Ausland zu. Eingetragenen Firmen steht die von der Badischen Industrie- und Handelskammer angelegte Kartei solcher Firmen während der üblichen Geschäftsstunden zur Einsichtnahme zur Verfügung. Nicht in Karlsruhe ansässige Firmen erhalten auf Anfrage schriftlichen Bescheid. Es ist empfehlenswert, sich dieser Kartei zu bedienen, wenn es sich um die Neuanknüpfung von Geschäftsbeziehungen mit dem Ausland oder um die Bestellung eines ausländischen Vertreters handelt. Kredit-, Geld- und Bankwesen. Neue Vertretung der Industriebank in Karlsruhe. Die Bank für deutsche Industrie-Obligationen (Industriebank) in Berlin hat sich entschlossen, ihre in Mannheim errichtete Vertretung nach Karlsruhe zu verlegen. Der Geschäftsbetrieb der neuen Vertretung in Karlsruhe, deren Geschäftsräume sich in der Kaiserstr. Nr. 120 befinden, ist am 7. März 1934 auf genommen wordtn. Zur Zuständigkeit der Vertretung gehören der Freistaat Baden und die bayerische Rheinpfalz. Aufgabe der Vertretung ist es, die aus diesen Gebieten bei ihr eingereichten Anträge auf Gewährung von gewerblichen Darlehen vorbereitend zu bearbeiten und im übrigen Interessenten in allen die gewerbliche Kreditausleihung der Industriebank betreffenden Fragen mit Auskunft und Rat zu unterstützen. Die Bank beabsichtigt, mit der Verlegung der Vertretung nach Karlsruhe sich in besonderem Maße der Versorgung der badischen Wirtschaft mit langfristigen gewerblichen Krediten zu widmen. Dem gleichen Ziele dienen die inzwischen auch für das südwestdeutsche Wirtschaftsgebiet von der Industriebank getätigten Vertragsabschlüsse mit einigen örtlichen Kreditinstituten. U. a. hat im Gebiet des Freistaates Baden die Landesgewerbebank für Südwestdeutschland A.-G. in Karlsruhe es übernommen, Anträge auf Gewährung von Industriebankkrediten im Betrage bis zu RM. 15000 je Einzelfall, die aus den Kreisen ihrer Kunden und von sonstigen Interessenten bei ihr gestellt werden, zu bearbeiten und der Vertretung der Industriebank zur Entscheidung zuzuleiten. Wie bekannt, stellt die Industriebank kleinen und mittleren Betrieben der gewerblichen Wirtschaft langfristige, durch Hypotheken zu sichernde Kredite auf 5 Jahre zur Verfügung. Es werden Darlehen in Höhe von RM. 500 an bis zu einer Höchstgrenze von RM. 300000 gewährt. Die Kreditausleihungen der Industriebank dienen zur Umwandlung drückender kurzfristiger Verbindlichkeiten sowie zur Verstärkung der Betriebsmittel, um eine Konsolidierung der Betriebe herbeizuführen. Nachdem bereits Mitte vorigen Jahres von der Industriebank die Zinsen für ihre gewerblichen Kredite gesenkt wurden, hat sie Mitte vorigen Monats eine erneute Herabsetzung des Zinssatzes, und zwar auf 5 v. H. mit sofortiger Wirkung vorgenommen. Zum Deutschen Kreditabkommen von 1934. Der Deutsche Ausschuß für das Kreditabkommen von 1934 teilt folgendes mit: „Bei der kürzlich abgehaltenen Konferenz von ausländischen und deutschen Vertretern über die Verlängerung des Stillhalteabkommens mit Deutschland haben die ausländischen Delegierten angeregt, daß deutsche Schuldner, die sich im Auslande nach neuen Krediten umsehen, sich nicht bei anderen Auslandsbanken bemühen sollten, wenn einer oder mehrere ihrer Stillhaltegläubiger bereit sind, neue Kredite zu ihrer Verfügung zu stellen. L. Stromeyer & Co., Konstanz Segeltuch-, Leinen- und Baumwoll-Webereien, Zwirnerei, Gummier- und Imprägnier- anstalt, Bleicherei, Färberei und Appretur FabrikfürWagendecken,Zelte, Rucksäcke,Tornister, Brotbeutel,Zeltbahnen, Pferdedecken usw., Sport- u.Berufskonfektion Vermietung von Ausstellungszelten sowie wasserdichten Decken 140 BADISCHE WIRTSCHAFTS- ZEITUNG Nr. 6 Diese Anregung erscheint dem Deutschen Ausschuß durchaus angebracht, da es nach seiner Auffassung nur billig ist, daß die Auslandsbanken, die bei der Aufrechterhaltung ihrer Kredite an Deutschland seit 1931 so tatkräftig zusammengearbeitet haben, in erster Linie Anspruch auf Beteiligung an sich bietenden neuen Geschäften haben. Demgemäß wird empfohlen, diesen Vorschlag der Auslandsgläubiger anzunehmen. Der Deutsche Ausschuß legt daher jedem deutschen Stillhalteschuldner dringend nahe, beim Suchen nach neuen Krediten zunächst festzustellen, ob nicht unter seinen ausländischen Freunden, die wegen der ihm früher gewährten Kredite dem Deutschen Kreditabkommen beigetreten waren, sich eine oder mehrere Banken befinden, die ihm den gewünschten Kredit gewähren und daß er sich deswegen an diese Bank oder Banken wenden möge, ehe er einen neuen Kredit bei einem anderen ausländischen Institut in Anspruch nimmt.“ Neugestaltung der AusfuhrkreditverSicherung. Die Hermes Kreditversicherungshank A.-G., Berlin, hat die Bedingungen der im Einvernehmen mit dem Reich betriebenen Ausfuhrkreditversicherungen neu gestaltet. Danach sind folgende hauptsächliche Versicherungsformen gegeben: 1. Die Einzelfakturen-Versicherung: Versicherung einer bestimmten einzelnen Forderung aus Lieferung deutscher Ware an einen benannten ausländischen Kunden, der vom Hermes geprüft w T ird. Die Prämie ist je nach Qualität, Dauer und Standort des Risikos verschieden hoch, beträgt aber im Höchstfälle 2% vom Kreditbetrag für ein Zahlungsziel bis zu fünf Monaten. 2. Die Einzel-Revolving-Kreditversicherung: Versicherung von beliebig oft sich wiederholenden Warenkrediten im Rahmen eines zwischen Exporteur und Hermes zu vereinbarenden Kreditlimits an einen bestimmten ausländischen Kunden. Prämienbemessung wie zu 1, berechnet aus den jeweils in Grenzen des Limits kreditierten Umsätzen. 3. Die Ausfuhr-Mantel-Versicherung: Versicherung von beliebig oft sich wiederholenden Warenkrediten an eine Reihe von benannten und vom Hermes geprüften Kunden im Rahmen eines zwischen Exporteur und Hermes für jeden dieser Kunden festgelegten Kreditlimits. Vertragsdauer: mindestens ein Jahr. Die Prämie wird erhoben in Höhe eines monatlichen Promillesatzes von jedem Kundenlimit und in Höhe eines für jeden Mantelvertrag besonders zu vereinbarenden Prozentsatzes vom Umsatz an die versicherten Kunden. Die Prämienbelastung für einen Ausfuhr-Mantel-Versicherungsvertrag beträgt erfahrungsgemäß 25—50% unter der Prämienbelastung einer Einzelfakturen-Versicherung gemäß Ziffer 1 oder Ziffer 2. 4. Die Ausfuhr-Pauschalversicherung: Versicherung von beliebig oft sich wiederholenden Warenkrediten an einen unbestimmt großen, der Hermes nicht benannten Kundenkreis in einem oder verschiedenen ausländischen Absatzgebieten. Der jeweilige Debetsaldo jedes Kunden wird unter Beachtung gewisser Sorgfalts- pfiichten seitens des Exporteurs bis zur Höhe eines bestimmten im Ausfuhr-Pauschalversicherungs-Vertrag festzulegenden Höchstkredites (Blind-Deckungsgrenze) versichert. Die Prämie wird nach Berücksichtigung eines vom Exporteur zu übernehmenden jährlichen Eigenrisikos in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes vom Umsatz erhoben und für jeden Ausfuhr-Pauschalver- sicherungs-Vertrag besonders vereinbart. Sie liegt erfahrungsgemäß zwischen %—1%, Vertragsdauer mindestens zwei Jahre. Der Versicherungsschutz aller zu 1 bis 4 genannten Versicherungsarten erstreckt sich sowohl auf das kommerzielle Risiko als auch auf das sogenannte politische Risiko, d. h. die Unbeibringlichkeit der Warenforderungen wegen staatlicher Maßnahmen auf dem Gebiet der Währung oder' der Devisenbeschaffung. Steuerwesen. Besserer Geschäftsgang bedingt Erhöhung der Einkommen- und Körpersehaftsteuervorauszahlungen für 1934. Wie in der „Badischen Wirtschafts-Zeitung“ wiederholt dargelegt wurde, steht nach dem Gesetz vom 15. Juli 1933 den Steuerpflichtigen eine Ermäßigung der Einkommen- und Körperschaftsteuer von 10% der Aufwendungen zu, die gemacht worden sind zur Instandsetzung und Ergänzung an Betriebsgebäuden. Es handelt sich dabei also nicht um eine Ermäßigung des steuerpflichtigen Einkommens. Die Vorauszahlungen für das Jahr 1934 werden aber nicht festgesetzt auf Grund des ermäßigten Steuerbetrages, sondern nach dem Betrag, der sich vor Abzug der Steuerermäßigung ergibt. In der zweiten Hälfte des Jahres 1933 ist fast in allen Zweigen der deutschen Wirtschaft eine Belebung zu verzeichnen gewesen. Das wird sich bei der Festsetzung des veranlagten Einkommens insofern noch nicht voll auswirken können, weil die in den früheren Jahren eingetretenen Verluste in Form des im Einkommensteuergesetz vorgesehenen Verlustvortrags noch zur Geltung kommen werden. Danach würden also, obgleich ein höheres Einkommen schon erzielt wurde, geringere Vorauszahlungen als normal oder gar keine zu entrichten sein. Die Richtlinien über die Frühjahrsveranlagung 1934 ordnen an, daß in solchen Fällen die Vorauszahlungen für 1934 neu festzusetzen und zu erhöhen sind. Dabei ist Voraussetzung für die Erhöhung, daß der Geschäftsgang sich im laufenden Steuerabschnitt belebt hat und das Einkommen gegenüber den zuletzt festgestellten Einkommen sich voraussichtlich um mehr als den fünften Teil, mindestens aber um 2000 RM., erhöht. Heranziehung von ausländischen Arbeitnehmern zur Ehestandshilfe. Hierzu hat der Herr Reichsminister der Finanzen in einem Runderlaß folgendes angeordnet: „Nach § 1 des Gesetzes zur Förderung der Eheschließungen vom 1. Juni 1933 kann Personen, die nicht deutsche Reichsangehörige sind, ein Ehestandsdarlehen nicht gewährt werden. Trotzdem sind diese Personen, wenn sie ledig und unbeschränkt steuerpflichtig sind, nach der bestehenden Rechtslage zur Ehestandshilfe heranzuziehen (§§ 6, 11 des Gesetzes). Zur Vermeidung von Unzuträglichkeiten bestimme ich auf Grund des Abschnittes VI des Gesetzes zur Verminderung der Arbeitslosigkeit vom 1. Juni 1933, daß Personen, die nicht deutsche Reichsangehörige sind, allgemein von der Ehestandshilfe freizustellen sind. Soweit die Ehestandshilfe durch Steuerabzug vom Arbeitslohn einbehalten worden ist, kommt eine Erstattung nicht in Frage.“ Nr. 6 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 141 Handel und (bewerbe. Warnung vor Preissteigerungen. Die Badische Industrie- und Handelskammer bittet die zum Baugewerbe zählenden Firmen und ihre Lieferanten, von folgendem Erlaß des Herrn Ministers des Innern Kenntnis zu nehmen: ,,Bei dem Minister des Innern häufen sich in der letzten Zeit aus den verschiedensten Teilen des Landes die Klagen darüber, daß die von der Reichsregierung mit größten Mitteln und unter Einsatz aller verfügbaren Kräfte eingeleiteten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zu Preissteigerungen geführt haben, die praktisch den Wert der öffentlichen Zuschüsse wieder aufheben. Dies gilt namentlich bei den Zuschüssen zu Instandsetzungs-, Ergänzungsund Umbauarbeiten an Gebäuden. Wenn die Reichsregierung dem Baugewerbe, dem Handwerker, dem Bauunternehmer, dem Baustofflieferanten usw. in großem Umfange weitere Arbeitsmöglichkeiten eröffnet, so darf die Zunahme der Aufträge nicht zu Preissteigerungen ausgeniitzt werden, die nicht mehr als berechtigt anerkannt werden können. Reichs- und Landesregierung sind fest entschlossen, gegen derartige Steigerungen mit den schärfsten Maßnahmen vorzugehen. Die Behörden, welche über die Bewilligung von Reichszuschüssen zu entscheiden haben, sind angewiesen worden, bei Prüfung der Kostenvoranschläge für einen Reichszuschuß der Angemessenheit der Preise fortan größere Beachtung zu schenken und offensichtlich übersetzte Preise nicht länger anzuerkennen. Handwerker, Bauunternehmer, Baustofflieferanten usw., welche sich einer ungerechtfertigten Preissteigerung schuldig machen, werden von der Ausführung weiterer, mit öffentlichen Mitteln geförderter Arbeiten ausgeschlossen. Auch bleibt Vorbehalten, die Namen der betreffenden Betriebsinhaber in den Tageszeitungen öffentlich bekannt zu geben und gegen sie selbst mit Verhängung von Schutzhaft vorzugehen. Die Regierung ist nicht gewillt, sich ihre mühevolle Aufbauarbeit durch selbstsüchtige Interessen gefährden zu lassen.“ Die in Frage kommenden behördlichen Stellen sind angewiesen worden, die Preisstellung genau zu überwachen und im Falle von Beanstandungen unnachsichtlich einzuschreiten. Es muß damit gerechnet werden, daß die Namen von eigensüchtigen Unternehmern in den Zeitungen bekanntgegeben werden. Jn besonders gelagerten Fällen wird auch mit Schutzhaft vorgegangen werden. Gesetz zum Schutze der nationalen Symbole. Der Herr Minister für Volksaufklärung und Propaganda hat folgende Richtlinien für die Handhabung des Gesetzes zum Schutze der nationalen Symbole vom 19. Mai 1933 aufgestellt : 1. Bildet der Gegenstand selbst das Symbol, so ist seine Verwendung und Verbreitung nur dann zulässig, wenn er ein Erzeugnis der bildenden Kunst oder des Kunstgewerbes ist, z. B. Bilder und Plaketten führender Persönlichkeiten, Hakenkreuze an Anstecknadeln oder Ketten, SA-Figuren. 2. Wird das Symbol an dem Gegenstand oder in Verbindung mit ihm dargestellt, so ist seine Verwendung nur dann zulässig, wenn der Gegenstand selbst oder seine Bestimmung eine innere Beziehung zu dem Symbol hat, z. B. das Hakenkreuz an der Fahnenspitze. Nicht zulässig ist die Verwendung des Symbols insbesondere, wenn dieses zu dem Zwecke angebracht wird, den Gegenstand zu ver-. zieren oder seine Absatzfähigkeit zu steigern, z. B. Verwendung des Hakenkreuzes oder der deutschen Farben auf Kinderspielbällen, Sparbüchsen, Papier, Manschettenknöpfen, Schokoladen- und Tabakpackungen. Die Verwendung des Symbols zu Reklamezwecken ist in jedem Falle unzulässig. 3. In allen Fällen der Ziffer 1 und 2 ist die Verwendung des Symbols unzulässig, wenn dessen Ausführung minderwertig oder mit entstellendem Beiwerk versehen ist, z. B. bei künstlerisch minderwertigen Bildnissen, bei selbst- leuchtenden Hakenkreuzen. 4. Durch Erlaß von Polizei Verordnungen (§ 8 des Gesetzes) ist die Verwendung von Symboffen durch Singen und Spielen von Liedern und bei der Wiedergabe von Erzeugnissen der Literatur für unzulässig zu erklären, wenn die künstlerische Gestaltung oder die Vorführung minderwertig ist, oder wenn die Vorführung unter Umständen erfolgt, die der Würde des Symbols nicht entsprechen, z. B. das Spielen der Nationalhymne in Potpourris oder traditioneller Armeemärsche zum Tanz. 5. Die parteiamtlich zugelassenen Abzeichen der NSDAP sowie Bilder des Führers in Form von Büsten und Plaketten dürfen nicht ohne Zustimmung der Reichsleitung der NSDAP (des Reichsgeschäftsführers, München, Braunes Haus) verwendet werden. Liegt im Zeitpunkt der Entscheidung eine Erlaubnis oder ein Verbot der Reichsleitung vor, so ist die entscheidende Behörde hieran gebunden. Liegt die Stellungnahme der Reichsleitung noch nicht vor, so ist sie vor Erlaß der Entscheidung einzu- holen und dieser zugrunde zu legen. Nationale Symbole nicht zur Geschäftsreklalne benutzen! Laut Verordnungsblatt der Reichsleitung der NSDAP, vom 15. Dezember 1933 ist in einer Reihe von Fällen das Hoheitsabzeichen der NSDAP, zur Ausschmückung von Schaufenstern mißbraucht worden. Die Reichsleitung weist daher darauf hin, daß das Hoheitsabzeichen (Adler mit Hakenkreuz im Eichenkranz) der NSDAP, gesetzlich geschützt ist. Seine Verwendung bleibt den Dienststellen der Partei Vorbehalten. Kein Privatmann ist daher berechtigt, das- Hoheitsabzeichen für Reklamezwecke oder zur Ausschmückung von Läden und dergleichen zu verwenden. Alle Parteidienststellen sind angewiesen, für die Durchführung dieses Verbots Sorge zu tragen. V er schiedenes. Sämtliche Aktiengesellschaften unterliegen der Pflichtrevision. In einer Verordnung vom 16. Februar hat die Reichsregierung folgendes bestimmt: Für Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften auf Aktien, die bisher der Pflicht prüfung nicht unterstellt w 7 aren, weil ihr Grundkapital weniger als 500000 RM. betrug, sind die Vorschriften über die Pflichtprüfung (Art. 6 der Verordnung über Aktienrecht) und die sich aus Art. 7 der Verordnung ergebende Neufassung des § 266 Abs. 1 Satz 1 des Handelsgesetzbuches erstmalig für das Geschäftsjahr anzmvenden, das nach dem 30. September 1933 begonnen hat. Organisation des Reichsluftschutzbundes. Das starke Anwachsen der Mitgliederzahl des Reichsluftschutzbundes macht eine weitere Gliederung des RLB erforderlich, die so gedacht ist, daß der schematische Aufbau einer Landesgruppe folgende Stufen vorsieht: 142 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 6 Wir bitten bei Bestellungen und Anfragen stets auf die „Bad- Wirtschaftszeitung" Bezug zu nehmen. Haus, Häuserblock, Untergruppe, Reviergruppe = Gemeindegruppe (Polizeirevier), Ortsgruppe, Bezirksgruppe und Landesgruppe. Die Bezirksgruppe ist als selbständige Befehlsstelle zwischen die Landes- und Ortsgruppe eingeschoben. Ihre Grenzen sollen im allgemeinen die der Regierungsbezirke bzw. der entsprechenden Gliederungen der bisherigen Länder nicht überschreiten. Auch wichtige Großstädte können eine Bezirksgruppe bilden; in dieser entsprechen die Ortsgruppen im allgemeinen den Luftschutzabschnitten. Von der vorgesehenen Gliederung darf nur auf Antrag ab gewichen werden. Auf dem Lande entsprechen im allgemeinen Orte von einigen Hundert Einwohnern dem Block, Orte bis etwa zweitausend Einwohner der Untergruppe, Orte bis fünftausend Einwohner der Reviergruppe (Gemeindegruppe). Bindende Regeln lassen sich dafür nicht geben, da auch die Wichtigkeit des betreffenden Ortes zu berücksichtigen ist. Eine größere Anzahl Gemeinde- und Untergruppen bilden eine Ortsgruppe mit dem Sitz des Ortsgruppenführers am wichtigsten Ort. Die Landesgruppe bestimmt die Zusammenfassung einer Reihe von Ortschaften zur Ortsgruppe; die Regelung, welche Orte als Revier (Gemeinde-) gruppe, Untergruppe oder Block anzusehen sind, bleibt der Landesgruppe überlassen. Andersartige als die obengenannten Bezeichnungen sind verboten. Mit der Neuorganisation wird sofort begonnen, da die Durchführung noch im Monat März erfolgen soll. Die Badische Kommunale Landesbank, Girozentrale Mannheim, macht zu der in dieser Nummer veröffentlichten Bilanz noch folgende Mitteilungen: Das Institut weist per 81. Dezember 1931 einschließlich 28282 (34817) RM. Gewinnvortrag einen Reingewinn von 765797 (788253) RM. aus. Gemäß Beschluß des Verwaltungsrates und des Verbandsausschusses des Badischen Sparkassen- und Giroverbandes werden die 10 Mill. RM. Stammdarlehen mit •fy 2 (i. V. 5) Prozent verzinst. Die Sicherheitsrücklage erhält wieder 250000RM., die Ruhegehaltsrücklage 25000 (—) RM., der Angestelltenfonds 14500 (10000) RM., neu vorgetragen werden 26297 (28283) RM. Die Sicherheitsrücklage steigt damit auf 2,5 Mill. RM. Im Bericht wird das Jahr 1933 wirtschaftlich infolge der energischen Maßnahmen der nationalen Regierung als das Jahr der beginnenden Belebung der Wirtschaft und der Wiederkehr des Volksvertrauens hervorgehoben. Nichts spiegele den Erfolg der Regierung besser wider, als die spontane und über alles Erwarten kräftige Zunahme der Spareinlagen der öffentlichen Sparkassen, die den durch die Geldkrise des Jahres 1931 verursachten Einlagenverlust nicht nur wieder aufgeholt, sondern darüber hinaus nunmehr mit rund 12 Milliarden Gesamteinlagen den Stand von 1930 überflügelt haben. Die öffentlichen Sparkassen in Baden haben an dieser erfreulichen Zunahme des Sparkapitals ihren gut bemessenen Anteil. Ihr Einlagebestand stieg bis Ende 1933 auf 608 Mill. RM. Für das Institut als Zentralbank der badischen Sparkassen bedeutet diese Zunahme der Spareinlagen die völlige Überwindung der Auswirkungen der Geldkrise. Die Einlagen sind von 51,5 Mill. RM. auf 81,7 Mill. RM. gestiegen. Der von der Reichsbank über die Akzeptbank den Sparkassen bereitgestellte Kredit zur sofortigen Flüssigmachung der nach der Geldkrise gekündigten Spareinlagen konnte infolgedessen restlos zurückgezahlt werden. Zu Jahresbeginn waren noch 24,5 Mill. RM. dieses Kredits beansprucht, daneben ein durch Wertpapiere gedeckter Lombardkredit der Reichsbank von 5,6 Mill. RM. Am Jahresschluß ist nur noch ein unbedeutender Restbetrag des Lombardkredits mit 1,3 Mill. RM. vorhanden, der inzwischen in den ersten Januartagen 1934 ebenfalls abgedeckt wurde. Der Kredit- und Zahlungsausgleich unter den badischen Sparkassen ruht damit wieder ausschließlich auf den Schultern der Bank. Auch sonst zeigt das abgelaufene Geschäftsjahr deutliche Zeichen der beginnenden Belebung. Das Institut ist im Berichtsjahr aus eigenem Entschluß mit den Zinssätzen für kurzfristige öffentliche Darlehen schrittweise abwärts gegangen und hat bei 5% Prozent mit den niedrigsten Satz unter den Girozentralen erreicht. Daneben müssen aber die langfristigen Tilgungsdarlehen und die aus Pfandbriefmitteln stammenden Hypotheken noch mit 6 (4 Prozent verzinst werden. Bezeichnend ist, daß den Gemeinden die dringend nötige Erleichterung in der Verzinsung ihrer kurzfristigen Schulden auch nur durch Gesetz, nämlich das am 21. September 1933 erlassene Gemeindeumschuldungsgesetz, gebracht werden konnte. Leider belastet das Gesetz bei Durchführung der Umschuldung einseitig den Gläubiger mij; der Zinsermäßigung auf 4 Prozent, ohne ihm außer der Lombardierungsfähigkeit seiner nun in Anleihestücken umgewandelten Forderung einen Verlustausgleich zu bieten. Wenn kurzfristige Depositen noch mit Sätzen von über 4 Prozent verzinst werden müssen, so ist klar, daß ein Geldinstitut dagegen nicht gut eine Anleihe mit 4 Prozent Erträgnis und wesentlichem Abschreibungsbedarf als Anlage führen kann. Infolgedessen ist uns wie den übrigen kommunalen Kreditinstituten nur da möglich gewesen, die gesetzliche Umschuldung anzunehmen, wo die schlechte Finanzlage der Gemeinden bisher schon zu größeren Rückständen in der Verzinsung führte und auch für die Zukunft keine guten Aussichten auf Besserung bietet. Mitteilungen des Amtl. Großmarkts fiir Getreide und Futtermittel Karlsruhe. Karlsruher Rheinhafen. In der Woche vom 19. Februar bis 24. Februar 1934 sind in Karlsruhe Hafen angekommen: 44 Schiffe mit Brennstoffen, 18 Schiffe mit Stückgut, darunter 830 t Getreide und andere Lebensmittel, 3 Schiffe mit Kies, 1 Schiff mit Benzin, 3 Schiffe mit Stahlknüppeln, 1 Schiff mit Leinmehl; abgegangen: 12 Schiffe mit Stückgut, 6 Schiffe mit Holz, 3 Schiffe mit Alteisen, 1 Schiff mit Spankörben, In der Woche vom 26. Februar bis 3. März 1934 sind in Karlsruhe Hafen angekommen: 47 Schiffe mit Brennstoffen, 34 Schiffe mit Stückgut, darunter 938 t Getreide und andere Lebensmittel, 3 Schiffe mit Stahlknüppeln, 1 Schiff mit Holz, 4 Schiffe mit Baumaterialien, 1 Schiff mit Superphosphat, 1 Schiff mit Roheisen; abgegangen: 9 Schiffe mit Stückgut, 5 Schiffe mit Holz, 3 Schiffe mit Alteisen. Nr. 6 BADISCHE WIRTS CHAFTS-ZEITUN G 143 Notierungen des Amtlichen Großmarkts für Getreide und Futtermittel Karlsruhe im Monat Februar 1934. Großhandelseinkaufspreis per 100 kg; Frachtparität Karlsruhe bezw. Fertigfabrikate Parität Fabrikstation. Alle Preise von Landesprodukten schließen sämtliche Spesen des Handels, die vom Ankauf beim Landwirt bis zur Frachtparität Karlsruhe entstehen, und die Umsatzsteuer ein. Monatsdurchschnitt RM. Inlandweizen, 76/77 kg Hektolitergewicht, Höchstbesatz 1 %, W XI, Festpreis für Februar 19.85 RM. 19.90 Sommerweizen. zurzeit Inlandroggen, 71/72 kg Hektolitergewicht, Höchstbesatz 1 %, R IX, Festpreis für Februar 16.60 RM. ohne Ang. 16.86 Sommergerste, je nach Qualität und Herkunft 18.38 Wintergerste. — Sortier- und Futtergerste, je nach Qualität 16.88 Deutscher Hafer, gelb oder weiß, je nach Qualität. 15.78 Weizenmehl, Basis Spezial 0, mit Austauschweizen, Februar (März 30 Pfg. Zuschlag) 29.70 Weizenmehl, Basis Spezial 0, Inlandsmahlung, Februar (März 30 Pfg. Zuschlag) . . . 28.20 Roggenmehl, Basis zirka 70prozentig, je nach Fabrikat, netto Kasse innerhalb 14 Tagen (März 30 Pfg. Zuschlag). 28.53 Weizenmehl IV B, Februar (März 30 Pfg. Zuschlag). Weizennachmehl, Februar (März 30 Pfg. Zuschlag) . Weizenbollmehl (Futtermehl), je nach Fabrikat .. Weizenkleie, fein. Weizenkleie, grob. Biertreber, je nach Qualität. Trockenschnitzel, lose, je nach Fabrikat Malzkeime, je nach Qualität und Herkunft Erdnußkuchen, lose, je nach Fabrikat (einschließlich Monopolabgabe) - . Palmkuchen, je nach Fabrikat (einschließlich Monopolabgabe). Sojaschrot, südd. Fabrikat, je nach Lieferzeit (einschließlich Monopolabgabe). Leinkuchenmehl, je nach Fabrikat (einschließlich Monopolabgabe). Speisekartoffeln, inländische, gelbfleischig . Speisekartoffeln, inländische, weißfleischig . Loses Wiesenheu, gut, gesund, trocken, je nach Qualität. Luzerne, gut, gesund, trocken, je nach Qualität .. Weizen-Roggenstroh, drahtgepreßt, je nach Qualität. Futterstroh.. 16.40 fr £[15.21 12.94 10.41 10.91 17.06 10 .— 14.16 16.88 15.25 15.10 18.44 5.50 5.30 6.88 8.10 2.38 11.25 BÜCHERSCHAU. Die Regelung der Wirtschaftswerbung. Das Reichsgesetz über Wirtschaftswerbung, die Verordnungen zu seiner Durchführung und die Bekanntmachungen des Werberates der Deutschen Wirtschaft. Mit einer Einleitung von Amtsgerichtsrat Dr. G. von Braunmühl. Carl Heymanns Verlag, BerlinW8, Mauerstr. 44. Preis 1 RM. Nachdem nun die für das Verständnis und die Anwendung des Gesetzes unentbehrliche Dritte und Vierte Durchführungsbestimmung veröffentlicht ist, muß jeder deutsche Zeitungs- und Zöitschriftenverleger sich mit den neuen, am 1. Januar 1934 in Kraft tretenden Bestimmungen vertraut machen und die erforderlichen Umstellungen des Anzeigenspiegels, der Tarife und Rabattsätze vornehmen. Ferner sind die Bestimmungen über die vom 1. November 1933 ab zu leistenden Abgaben auf das sorgfältigste zu beachten. Nationalsozialistischer Wirtschaftsaufbau und seine Grundlagen. Von Dr. Paul Blankenburg und Max Dreyer, mit Vorworten von Reichsminister Rohm, Stabschef der SA, und Staatsrat Ernst, SA-Gruppenführer Berlin—Brandenburg. Preis: in Leinen gebunden 4,50 RM. Verlag: Zentralverlag G.m.b.H., Berlin SW 68, Hedemannstr. 24. In diesem Werk wird die Aufbauarbeit des Nationalsozialismus in einfacher, aber eindringlicher Form dargestellt. Zunächst werden die Fundamente der deutschen Wirtschaft gezeigt, wobei jedes Gebiet unseres Wirtschaftslebens, jeder Erwerbszweig, jede Berufsgruppe usf. erfaßt wird. An Hand von Tatsachen werden die wirtschaftspolitischen Fehler der Vorkriegszeit nachgewiesen und die Unfähigkeit der marxistischen Wirtschaftsführung beleuchtet. Was unter der Regierung Hitlers im ersten Jahre des Wirtschafts, aufbaues geleistet wurde, wird insbesondere im letzten Hauptabschnitt behandelt. Durch die 380 statistischen Schaubilder, die jedem Volksgenossen leicht verständlich sind, w r erden ganz neue Wege der populären Wirtschaftskunde beschritten. Das Buch ist richtungweisend für jeden, der sich für die Entwicklung der nationalsozialistischen Wirtschaft und den Neubau des Dritten Reichs interessiert und kann, wie Herr Reichsminister Rohm in seinem Vorwort betont, nur_empfohlen werden. Wille und Form in der nationalsozialistischen Wirtschaft. Von Dr.-Ing. Otto Krull. Verlag von Georg Stilke, Berlin NW 7, Dorotheenstr. 65. Preis 50 Rpf. Die Arbeit ist philosophisch, soldatisch und volkswirtschaftlich zugleich; sie unterscheidet sich von den meisten Arbeiten ähnlicher Art dadurch, daß sie im Leben geworden und nicht am Schreibtisch entstanden ist. Der Verfasser, der Bergmann und Chemiker ist und in leitenden Stellungen der Großindustrie tätig war, hat wie selten jemand Gelegenheit gehabt, in mehr als zwei Jahren die kommunistische Wirtschaft in der Sowjet-Union an Ort und Stelle durch eigene Anschauung kennenzulernen; er kennt daher die Mängel und die Gefahren der Planwirtschaft so gut wie diejenigen der freien Wettbewerbe, kennt aber auch nicht zuletzt die starken Quellen und Urkräfte der Volkswirtschaft- Neuaufbau des deutschen Außenhandels. Von Rechtsanwalt Dr. H. P. Danielcik. Mit einem Vorwort von H. von Obwurzer. 46 Seiten. Geheftet 80 Rpf. Erschienen im Verlag von Georg Stilke, Berlin NW 7. Gegen das Braunbuch (Rotbuch). Verlag Jakow Trachtenberg, Berlin-Grunewald, Douglasstr. 32. Preis 2,50 RM. Das Buch stellt eine Gegenschrift gegen das vor einiger Zeit im Ausland erschienene berüchtigte „Braunbuch“ dar. Es behandelt eine Reihe von Fragen, über die eine Aufklärung des Auslandes nach wie vor zweckmäßig erscheint. So beleuchtet es z. B. die Methoden, mit denen der Boykott deutscher Waren in 144 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 6 die Wege geleitet wurde, die Reichstagsbrandstiftung, die Ausnutzung der Judenfrage für die kommunistische Internationale usw. Zum Teil handelt es sich um Material, das bisher noch nicht veröffentlicht worden ist. Der Verkehr mit Wechseln nach dem neuen Weehselgesetz vom 21. Juni 1933. Von Bücherrevisor H. Schäfer. Verlag Karl Zeleny & Co., München N 23. Preis 2,50 RM. Das deutsehe Warenzeichen recht. Sechste neubearbeitete Auflage. Erläutert von Dr. Friedrich Jüngel, Geheimer Regierungsrat, und Dr. Julius Magnus, Justizrat. Oktav. XV, 804 Seiten. 1933. Verlag Walter de Gruyter & Co., Berlin und Leipzig. Gebunden 25 RM. (Guttentagsche Sammlung Deutscher Reichsgesetze. Kommentare und erläuterte Textausgaben, Nr. 87 b.) Die sechste, nach langem Fehlen erscheinende Auflage des bewährten Erläuterungsbuches ist trotz knappster, zum Teil schlagwortartiger Darstellung ein stattlicher Band geworden. Der gewaltig angeschwollene Stoff zeigt eine planmäßige, nach Inhalt und Form übersichtliche Anordnung. Rechtsprechung und Schrifttum sind erschöpfend behandelt. Zu den Streitfragen ist unter Nachweis der Fundstellen Stellung genommen. Um den Text zu entlasten, sind die Entscheidungen in chronologisch geordneten Tabellen zusammengestellt und im Text nur nach den laufenden Tabellennummern angeführt. Der Kommentar stellt zugleich eine Ergänzung des ersten im Jahre 1924 erschienenen Internationalen Teiles dar und gibt mit diesem zusammen ein geschlossenes Bild des heute für Deutschland und das Ausland geltenden Rechts. Das einheitliche Wechsel- und Scheckrecht. Sonderdruck aus „Allgemeine Grundlagen des Bürgerlichen und Handelsrechts“. Erschienen bei Reinhold Wiehert, Verlagsanstalt „Soll und Haben“, Berlin-Lichterfelde. Von Dr. Hubert Graven. Preis 2,20 RM. Handelskunde und Handelspolitik. Von Dr. Walter Hoffmann, ord. Professor für Volks- und Staatswirtschaftslehre an der Sächsischen Bergakademie Freiberg (Band 11 der Sammlung Staat, Recht und Wirtschaft). 102 Seiten, kart. 2 RM. Verlag L. Ehlermann, Dresden, Die Arbeitsverfassung im neuen Reich. Gemeinverständliche, systematische Darstellung des Gesetzes zur' Ordnung der nationalen Arbeit für die Praxis. Von Dr. A. B. Krause, Regierungsrat im Reichswirtschaftsministerium. Kartoniert, Format Din A 5, 2,40 RM. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart und Berlin 1934. Dieses Buch, das zum Verfasser einen der Mitbearbeiter des Arbeitsgesetzes hat, nimmt innerhalb des Schrifttums zum Arbeitsgesetz eine besondere Stellung ein. Es ist weder ein Kommentar, noch eine systematische Darstellung. Wir haben in diesem Buche vielmehr den praktischen Führer für jedermann vor uns, der neben einer Darstellung der Grundgedanken des Gesetzes insbesondere eine ausführliche, ganz auf die Praxis zugeschnittene systematische Erläuterung des Gesetzes gibt. Nach einer sehr guten Einleitung folgt eine Darstellung der bisherigen Formen der Arbeitsverfassung, der sich ein Kapitel über die Grundgedanken des Arbeitsgesetzes anschließt. Auf diese grundlegenden Darlegungen folgt dann der Hauptteil des Buches mit der eingehenden, gutgegliederten, übersichtlichen und mit mannigfachen Ratschlägen für die Praxis versehenen Erläuterungen des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit. Ein ausführliches Sachregister trägt dazu bei, die Arbeit mit dem Buche noch zu vereinfachen. Schreibe richtig deutsch! Zum Selbstunterricht. Von Lehrer K. Lammenett. Verlag Wilh. Stollfuß, Bonn, Dechenstr. 5 a. Preis 1,25 RM. Das Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit. Von Dr. Paul Schaefer, Amtsgerichtsrat. Verlag Wilh. Stollfuß, Bonn, Dechenstr. 5 a. Preis 1 RM. Der Gemeinschuldner im Konkursverfahren. Was der Gemeinschuldner und seine Gläubiger davon wissen sollten. Von Heinrich Möllenkamp. Verlag Wilh. Stollfuß, Bonn, Dechenstraße 5 a. Preis 1 RM. Der Privatgüterwagenverkehr. Zu beziehen vom Verfasser, Reichsbahnoberinspektor Willy Köhler, Essen-Ruhr, Geitlingstr. 15, zum Preise von 3 RM. Über die .Einstellung und die Behandlung wie auch über die Frachtberechnung bei Privatwagen herrschen stets Zweifel und Meinungsverschiedenheiten. Es ist deshalb sehr zu begrüßen, daß ein Fachmann das vorliegende Werk geschaffen hat, das, in übersichtlicher und leichtverständlicher Form geschrieben, nach unserer Auffassung sehr gute Dienste leistet. Wir empfehlen besonders den Leitern der Industriebetriebe, die Privatwagen in den Wagenpark der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft eingestellt haben oder laufend Bezieher von Privatwagen sind, ihren Angestellten das Werk zu beschaffen. Verordnung zur Ausführung des Gesetzes über Errichtung von Zwangskartellen (Verfahren vor der Einigungsstelle) vom 6. Oktober 1933 nebst ergangenen Anordnungen seit 15. Juli 1933. Erläutert von Dr. Heinz Müllensiefen, Mitglied der Geschäftsführer des Reichsstandes der Deutschen Industrie (Kartellstelle) und Dr. Wolfram Dörinkel, Rechtsanwalt in Berlin. I: Nachtrag zu „Das neue Kartell-, Zwangskarteilund Preisüberwachungsrecht“. Carl Heymanns Verlag, Berlin 1934. Deutsche Arbeit im Vierjahresplan. Von Achim Thiele und Kurt Goeltzer. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg. Preis-RM. 2.50. Die Leitworte zu dem Buche stellten zur Verfügung die Reichsminister Dr. Schmitt, Darre, Göring, Freiherr von Eltz-Rübenach und Staatsrat Dr. Ley. Aus klaren Tatsachen und ihrer Darstellung im Bilde heraus wird in dem Buche eine Bilanz gezogen über die Arbeit der ersten neun Monate seit der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus. Diese Bilanz beweist, daß die nationalsozialistische Regierung schon im Anfang ihres Wirkens weit über alle Erwartungen hinaus den Erfolg für sich hat und daß der Weg, den sie zur Rettung des deutschen Volkes eingeschlagen hat, der einzig gangbare ist. Die Darstellung der in der Broschüre wiedergegebenen Bilder ist wirkungsvoll und die Tendenz ist insbesondere von den Nationalsozialisten lebhaft zu begrüßen, die eine Erneuerung unseres Wirtschaftslebens in enger Verbindung mit der Boden- und Siedlungspolitik sehen. Die Anschaffung des Buches kann aufs wärmste empfohlen werden. Hotel-Adreßbuch für das Deutsche Reich. Mit Anhang: Hotels des Auslandes. Ausgabe 1934. Verlag: Poppe & Neumann, Dresden 24, Ackermannstr. 15 c. In vornehmer, geschmackvoller Ausstattung bringt die Firma Poppe & Neumann mit der vorliegenden Ausgabe die 29. Auflage des Hoteladreßbuches auf den Markt, das auf Grund seiner bekannten guten Übersichtlichkeit dem reisenden Publikum nur bestens empfohlen werden kann. Die Ausgabe zeichnet sich, wie ihre Vorgängerinnen, durch klare Anordnung aus, die einen Überblick nicht nur über die sämtlichen Hotels Deutschlands, sondern auch der meisten europäischen Staaten gibt. Beilagen-Hinweis. Die Papierfabrik J. W. Zanders, Bergiseh Gladbach, weist mit dem der heutigen Nummer beiliegenden Prospekt erneut auf ihr verbessertes Zeta-Abzugpost hin. Das Papier ist in weiß und neun Farben in verschiedenen gängigen Formaten und Gewichten lieferbar. Einem Teil der heutigen Auflage ist ein Prospekt der Viktoria- Versicherung, Berlin, beigefügt, den wir der Beachtung unserer Leser empfehlen. Nr. 6 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 145 FIRMEN-ANZEIGER der Badischen Industrie- und Handelskammer Anszfige ans den Einträgen in den Handels- nnd (renossenschaftsregistern der badischen Amtsgerichte Ohne Gewähr März 1984 Außenstelle Mannheim. I. Handelsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Mannheim. Ludwig: Mezger, Tapeten, Mannheim, Seckenheimer Straße 36. Hermann Haberkorn, Handel mit Papier, Schreibwaren, Büroartikeln, Mannheim, U 3, 11. Paul Kaltenmaier, Handel mit sanitären Artikeln, Mannheim, N 6, 6 a. Kontakt A.-G. in Liquidation, Fabrik elektrotechnischer Spezialartikel, Mannheim- Neckarau, Voltastr. 1. Gegenstand des Unternehmens : Herstellung elektrischer Spezialmaschinen und Apparate sowie die Herstellung von Maschinen und Apparaten anderer Art, Handel mit solchen und verwandten Artikeln, der Erwerb und die Verwertung von Patenten und sonstigen gewerblichen Schutzrechten. Liquidator: Josef Poth, Mannheim. (Sitz der Firma war früher Frankfurt a. M.) Willy Ledennann, Mannheim, Seckenheimer Straße 130. Inhaber: Willy Ledermann. Geschäftszweig: Großhandel mit Tabakfabrikaten. Jakob Kirehgässer, Mannheim, Neckarauer Straße 215/217. Inhaber: Jakob Kirch- gässer, Mannheim. Geschäftszweig: Fabrikation und Handel mit Federn für technische Zwecke und Betrieb einer Tankstelle. Moritz Löb, Mannheim. Seckenheimer Str.75. O. H. Persönlich haftende Gesellschafter: Moritz Löb und Otto Löb, beide in Mannheim. Fabrik wasserdichter Wäsche Lenel, Ben- singer & Co. G. in. b. H., Mannheim- Neckarau, Gummistr. 3. Geschäftsführer: Karl Engel, Direktor, Klaus Lenel, Dipl.- Ing., und Viktor Lenel, alle in Mannheim. geb. Otto, Mannheim. Die Firma lautet jetzt: Nizza-Parfümerie Gabriele Lauth, Mannheim. Die Prokura von Gusta Berta Bennert ist erloschen. Deutsche Textilvereinigung A.-G. — Detag — Berlin, Zweigniederlassung Mannheim. Das Grundkapital wurde um 1720000KM. auf 280000 RM. herabgesetzt. Neue Baugesellschaft Wayß & Freytag A.-G. Niederlassung Mannheim, Hauptsitz in Frankfurt a. M. Professor Dr.-Ing. K. W. Mautner ist als Vorstandsmitglied ausgeschieden. Prokura: Oberingenieur Regierungsbaumeister a. D. Albert Kaiser, Frankfurt a. M., und Dipl.-Ing. Friedrich Knorr, Frankfurt a. M. Die Prokura von Dr. Ernst Piehl ist erloschen. Gebrüder' Schertel, Mannheim. Die offene Handelsgesellschaft ist aufgelöst. Jetziger Aileininhaber: Emil Schertel, Elektro- Installationsmeister. Die Firma lautet jetzt: Emil Schertel. Weiler & Degen, Kommanditgesellschaft, Mannheim. Die Kommanditgesellschaft wurde in eine Offene Handelsgesellschaft umgewandelt. M. A. Süßkind, Mannheim. Die Firma ist geändert in: Konfektionshaus Martha Kaeferle. Inhaberin: Emil Kaeferle Wwe. Ala Anzeigen-Aktiengesellschaft Zweigniederlassung Mannheim, Hauptsitz Berlin. Prokura: Franz Jann, Berlin-Wilhelmsdorf, und Carl Ferdinand Dietrich Kreike, Berlin-Lichterfelde Ost. Die Prokura des Paul Mathis ist erloschen. Bahngesellschaft Waldhof, Mannheim. Dr. Wilhelm Haas ist nicht mehr Vorstandsmitglied. Alleiniges Vorstandsmitglied: Direktor Walter Claus, Mannheim-Waldhof. Die Prokura von Edmund Keller ist erloschen. Prokura: Hermann Weiß in Mannheim. H. Hommel Mainz G. m. b. H., Mannheim- Käfertai. Gesellschaftsvertrag wurde geändert. Hermann Schmidt, Mannheim. Jetziger Inhaber: Kaufmann Fritz Heinicke, Mannheim. sellschaftsVertrags. Direktor Karl Trill wohnt in Heidelberg. Gemeinnützige Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz m. b. H., Heidelberg. Prokura: Rene Zimmermann, Heidelberg. Ehape A.-G. für Einheitspreise, Zweigniederlassung Heidelberg, Hauptsitz Köln. Änderung des Gesellschaftsvertrags. Stellvertretendes Vorstandsmitglied: Kaufmann Bruno Drescher, Köln; dessen Prokura ist erloschen. Dr. Otto Baier ist aus dem Vorstand ausgeschieden. Amtsgerichtsbezirk Weinheim. Louis Pflaum, Weinheim. Jetzige Inhaberin: Louis Pflaum Witwe Frieda geb. Grüner, Weinheim. c) Löschungen. Amtsgeriehtsbezirk Mannheim. Neuburger & Wachenheim, Mannheim. Weber & Heck, Mannheim. Wilhelm Sehönberger, Mannheim. Rudolf Mosse, Mannheim. Köhler & Seih, Mannheim. Fritz Ohr, Mannheim. Alfred Biedermann, Mannheim (Sitz nach Frankfurt a. M. verlegt). Gustav Ganster, Mannheim. Mannheimer Musikhaus Martha Bunzel, Mannheim. Am tsgerichtsbezirk Heidelberg. Panther & Co., Heidelberg (Niederlassung nach Wiesloch verlegt). Heidelberger Federhalterfabrik Koch, Weber & Co,, A.-G. Heidelberg. Amtsgerichtsbezirk Mosbach. Ludwig Herrmann, Neckarelz. Amts geriehtsbezirk Schwetzingen. Paul Richter, Schwetzingen. II. Genossenschaftsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Buchen. Milchgenossenschaft Buchen, Amt Buchen, e. G. m. b. H., Buehen. Vorstand: Valentin Seitz, Theodor Weigand, Josef Schwing, Alois Trabold, alle in Buchen. Milchgenossenschaft Rippberg, Amt Buchen, e. G. m. b. H., Rippberg. Vorstand: Otto Loster, Heinrich Kern, Alois Ott, Ludwig Geier, alle in Rippberg. Miieliabsatzgenossensehaft Rümpfen, Stürzenhardt, Steinbach, Amt Buchen, e. G. m. b. H., Steinbach. Vorstand: Josef Hofmann, Josef Knapp, Artur Hofmann, alle Landwirte in Steinbach, Alfred Schwing, Landwirt in Rümpfen. Amtsgerichtsbezirk Heidelberg. Baltia-Fahrradwerk Wilh. Marth & Co., Heidelberg. O. H. Persönlich haftende Gesellschafter : Wilhelm Marth, Kaufmann, Berlin, und Carl Hofmann, Dipl.-Ing., Heidelberg. h) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Mannheim. Automaten-Restaurant G. m. b. H„ Mannheim. Das Stammkapital wurde um 20850 RM. auf 20850 RM. herabgesetzt. G. Fetzer G. m. b. H., Ladenburg. "Richard Strauß ist als Geschäftsführer ausgeschieden. Cohn & Weil, Mannheim. Die Firma ist geändert in: Otto Weil. Nizza-Parfümerie Gustav Bennert. Mannheim. Jetzige Inhaberin: Gabriele Lauth Netter & Cie., Mannheim. Die offene Handelsgesellschaft wurde aufgelöst. Alleininhaber: Paul Netter, Juwelier, Mannheim. Einzelprokura: Paul Netter Ehefrau Martha geb. Braun, Mannheim. Otto Schmidt & Co., Mannheim. Die offene Handelsgesellschaft wurde aufgelöst. Al- leininhaber: Otto Schmidt, Ingenieur, Ilvesheim. $ Werner & Schäfer, Mannheim. Jetzige Inhaberin: Kaufmann Friedrich Schäfer Ehefrau Elsa geb. Hartmann, Mannheim. £ Prokura: Kaufmann^Friedrich Schäfer. Amtsgerichtsbezirk Heidelberg. ; Arnold Böninger, Zweigniederlassung Hei- i delberg, Hauptsitz Duisburg. Gesamt- ; prokura: Kaufmann Ernst Schmitting, ; Heidelberg. Deutsche Bergin-Aktiengesellschaft fürHolz- hydrolyse, Heidelberg. Ergänzung des Ge- 146 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 6 Milchabsatzgenossenschaft Unterneudorf, Amt Buchen, e. G. m. b. H., Unterneudorf. Vorstand: Franz Schwab, Josef Henn, Karl Grimm und Karl Grämlich, alle Landwirte in Unterneudorf. Amtsgerichtsbezirk Wertheim a.M. Milchgenossenschaft Bettingen, Amt Wertheim, e. G. m. b. H., Bettingen. Vorstand: Georg Andreas Flegler, Georg Eirich, Fritz Weimer und Karl Regensburger, alle Landwirte in Bettingen. Milchabsatzgenossenschaft Reicholzheim, Amt Wertheim, e. G. m. b. H., Reicholzheim. Vorstand: Ferdinand Bühlmann, Andreas Oetzel, Josef Haimann und Karl Andreas Köhler, alle Landwirte in Reicholzheim. Milchgenossensehaft Urphar, Amt Wertheim, e. G. m. b. H., Urphar. Vorstand: Karl Wießner, Georg Flegler, Wilhelm Spielmann, Ludwig Diehm, alle Landwirte in Urphar. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Heidelberg. Edeka-Großhandel e. G. m. b. H., Heidelberg. Änderung des Statuts. Die Vertretungsbefugnis des Philipp Hauser ist beendet. Stellvertretendes Vorstandsmitglied: Kaufmann Andreas Meier, Heidelberg. Amtsgerichtsbezirk Mosbach. Getreidelagerhaus Schefflenz e. G. m. b. H., Oberschefflenz. Neues Statut. Vorstand: Eugen Kühner, Landwirt, Unterscheff- lenz, Andreas Banschbach, Kaufmann, Oberschefflenz, Hermann Koch, Eisenb.- Sekr. a. D., Oberschefflenz, August Kühner, Landwirt, Oberschefflenz, und Emil Frey, Landwirt, Oberschefflenz. Landwirtschaftliches Lagerhaus Billigheim e. G. m. b. H., Billigheim. Neues Statut . Neuer Vorstand: Ferdinand Großkinsky, Landwirt, Sulzbach, Blasius Schäfer, Landwirt, Waldmühlbach, Benedikt Gät- schenberger, Landwirt, Katzental, Ludwig Großkinsky, Landwirt, Allfeld, Anton Zimmermann, Geschäftsführer, Billigheim, und Paul Mayerhöfer, Landwirt, Billigheim. Amtsgerichtsbezirk Sinsheim. Landwirtschaftliche Ein- und Verkaufsgenossenschaft Hilsbach e. G. m. b. H., Hilsbach. Heinrich Keller und Friedrich Sau- ter sind als Vorstandsmitglieder ausgeschieden. Neue Vorstandsmitglieder: Gerhard Keller jg., Ortsbauernführer, und Jakob Schmitt, Lagerverwalter, beide in Hilsbach. c) Löschungen. Amtsgerichtsbez.Neckarbischoi'sheim. Bezugs- und Absatzgenossenschaft des Bauernvereins Untergimpern e. G. m. b. H., Untergimpern. UI. Konkurse. a) Eröffnungen. Nachlaß des Taglöhners Emil Maier, zuletzt in Reihen wohnhaft. b) Aufhebungen. Heidelberger Federhalter-Fabrik Koch, Weber & Co. A.-G., Heidelberg-Handschuhsheim, Dossenheimer Landstraße 98—102. IV. Vergleichsverfahren. a) Eröffnungen. Hoff ko-Werk, Inhaber Hans Hoffstaetter und Hermann Holzinger, Mannheim, Schanzenstraße 8—14. b) Aufhebungen. Emma Senf, Tabakwarengroßhandlung, Heidelberg, Haydnstr. 2. V. Landwirtschaftliche Entschuldungsverfahren. a) Eröffnungen. Peter Ludwig Rufer, Landwirt, Schriesheim an der Bergstraße, Leutershausener Straße. Außenstelle Karlsruhe. I. Handelsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. Krauß-Bühler G. m. b. H., Mannheim, mit einer Zweigniederlassung in Karlsruhe, Bunsenstr. 5. Gegenstand des Unternehmens: Weiterbetrieb der unter der Firma Krauß-Bühler in Mannheim betriebenen Kohlengroßhandlung und der Vertrieb von Brennmaterialien und Betriebsmitteln jeder Art. Stammkapital: 60000 RM. Geschäftsführer: Wilhelm Schürmann, Kaufmann, Duisburg-Ruhr- ort. Gesamtprokura: Kaufleute Peter Altendorf, Mannheim, Fritz Bach, Saarbrücken, und Franz Stapper, Karlsruhe. Rheinische Gehwegplatten- und Asphalt- Gesellschaft m. b. H. Karlsruhe-Hafen, Karlsruhe, Südbeckenstr. 13/14. Gegenstand des Unternehmens: Herstellung und Vertrieb von Baustoffen und die Ausführung der damit zusammenhängenden Arbeiten, insbesondere die Herstellung von Asphalt- und Zementplatten. Stammkapital: 20000 RM. Geschäftsführer: Karl Woehrle, Fabrikant, Karlsruhe. Verkaufsgesellschaft deutscher Spankorbfabriken G. m. b. H., Karlsruhe, Bad. Handelshof. Gegenstand des Unternehmens: Vertrieb der Erzeugnisse der Gesellschafter (Spankörbe) innerhalb des Deutschen Reichs unter gleichmäßiger Wahrung der Interessen aller Gesellschafter nach näherer Bestimmung des Gesellschaftsvertrags. Stammkapital: 20000 RM. Geschäftsführer: Walter Westphal, Syndikus, Johann Fink, Kaufmann, beide in Karlsruhe. B. Wittkop, A.-G. für Hoch- und Tiefbau, Berlin, mit einer Zweigniederlassung in Karlsruhe, Ritterstr. 3. Gegenstand des Unternehmens: Ausführung von Hoch- und Tiefbauten, Beton-, Eisenbeton-, Erdarbeiten und Arbeiten ähnlicher Art. Grundkapital: 1270000 RM. Vorstandsmitglieder: Wilhelm Mandler, Ingenieur, Alfred Schütze, Kaufmann, beide in Berlin. Gesamtprokura: Oberingenieure Friedrich Ahrens und Anton Seeländer, beide in Berlin. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Baden-Baden. Adolf Kauffmann, Baden-Baden. Jetzige Inhaberin: Frau Edith Hahn geh. Kauffmann, Kirchheim u. T. Die Prokura der Adolf Kauffmann Ehefrau, Maria geh. Röth, ist erloschen. Prokura: Kaufmann Adolf Kauffmann jung, Baden-Baden. Amtsgerichtsbezirk Bruchsal. Gebrüder Bär, Bruchsal. Die Prokura des August Benkler, August Zeiler und Paul Bär, hier, ist erloschen. Amtsgerichtsbezirk Durlach. Gritzner-Kayser A.-G., Durlach. Die Gesamtprokura des Adolf Losen ist erloschen. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. „Herka“ Herstellung chemischer Artikel Kaefer & Knopf, Karlsruhe. Durch einstweilige Verfügung des Amtsgerichts A 6 Karlsruhe vom 21. April 1933 wurde dem Gesellschafter Karl Knopf die Vertretungsmacht entzogen. Schaerer & Co., Karlsruhe. Die Prokuren der Hermann Gittinger, Georg Lupberger und Friedrich Lutz sind erloschen. Gesamtprokura: Kaufmann Albert Fischer, Karlsruhe. „Badenia“ Hypotheken- und Bausparkasse G. m. b. II., Karlsruhe. Das Stammkapital wurde um 65000 RM. auf 105000 RM. erhöht. Gegenstand des Unternehmens ist nunmehr der Betrieb einer Bausparkasse. Alfons Brecht I ist nicht mehr Geschäftsführer. Weiterer Geschäftsführer: Rudolf Kunz, Kaufmann, Ettlingen. Gesamtprokura: Hermann Neßler, Kaufmann, Steinfeld. Gemianenhaus Karlsruhe G.m.b.H., Karlsruhe. Hermann Kürz ist nicht mehr Geschäftsführer. Jetziger Geschäftsführer: Regierungsbaumeister Karl August Hoff- mann, Bruchsal. Mohr & Speyer Karlsruhe G. m. b. H., k Karlsruhe. Die Firma lautet jetzt: Uniform G. m. b. H., Karlsruhe. Peter Speyer ist nicht mehr Geschäftsführer. Möreh & Co. G. m. b. H., Karlsruhe. Dr. Norbert Bär ist nicht mehr Geschäftsführer. Neue Baugesellschaft Wayß & Freytag A.-G. Niederlassung Karlsruhe, Hauptsitz in Frankfurt a. M. Professor Dr. Karl Maijt- ner ist nicht mehr Vorstandsmitglied. Gesamtprokura: Oberingenieur Albert Kaiser, Frankfurt a. M. Die Prokura für Dr. Ernst Pichl ist erloschen. Pfannkueh G. m. b. H. & Co., Karlsruhe. Die Firma der persönlich haftenden Gesellschafterin lautet jetzt: Pfannkueh G. m. b. H. Ihr Sitz ist nach Karlsruhe verlegt. Amtsgerichtsbezirk Philippsburg. Herbaria Kräuterparadies Philippsburg G. in. b. H., Philippsburg. Weitere Geschäftsführer : Kaufmann Karl Haider und dessen Ehefrau Josefine geh. Baier, beide in Philippsburg. Nr. 6 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 147 c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. E. Kurtz & Co., Karlsruhe. Eugen Rüger, Karlsruhe. 11. Genossenschaftsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. Milchabsatzgenossenschaft Knielingen e. G. m. b. H., Knielingen. Gegenstand des Unternehmens : Milch Verwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Bruchsal. Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft Helmsheim e. G. m. b. H., Helms- heiin. Die Genossenschaft wurde aufgelöst. Liquidatoren sind die seitherigen Vorstandsmitglieder Wilhelm Schührer und Rudolf Schührer in Helmsheim. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. Badische Kreditkasse e. G. m. b. H., Karlsruhe. Die Genossenschaft wurde aufgelöst. Amtsgerichtsbezirk Philippsburg. Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft Rheinsheim e. G. m. b. H. Die Genossenschaft wurde mit der Landwirtschaftlichen Ein- und Verkaufsgenossenschaft Rheinsheim e. G. m. b. H. verschmolzen. Amtsgerichtsbezirk Rastatt. Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft Bietigheim e. G. m. b. H., Bietigheim. Die Genossenschaft wurde aufgelöst. Liquidatoren: Simon Essig, Nieter, und Wilhelm Heck, beide in Bietigheim. Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft Elchesheim e. G. m. b. H., Elchesheim. Die Genossenschaft wurde aufgelöst. Liquidatoren: Ludwig Heck, Bürgermeister, und Valentin Kleinbub, Landwirt, beide in Elchesheim. Landwirtschaftliche Ein- und Verkaufsgenossenschaft Iffezheim, Amt Rastatt, e. G. m. b. H., Iffezheim, Amt Rastatt. Die Genossenschaft wurde aufgelöst. Liquidatoren: Anton Ernst und Franz Jakob, Anton Sohn, beide Landwirte in Iffezheim. Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft Steinmauern e. G. m. b. H., Steinmauern. Die Genossenschaft wurde mit der Landwirtschaftlichen Ein- und Verkaufsgenossenschaft Steinmauern e. G. m. b. H., Steinmauern, Amt Rastatt, verschmolzen. Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft Wintersdorf e. G. m. b. H., Wintersdorf. Die Genossenschaft wurde aufgelöst. Liquidatoren: Xaver Schäfer, Zimmermann, und Josef Schaaf, Landwirt, beide in Wintersdorf. c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. Reichszcntralkasse der deutschen Beamtenbanken e. G. m. b. H., Karlsruhe. (Der Sitz der Gesellschaft wurde nach Berlin verlegt.) Amtsgerichtsbezirk Philippsburg. Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft Rheinsheim e. G. m. b. H., Rheinsheim. (Durch Verschmelzung mit einer anderen Genossenschaft.) Amtsgerichtsbezirk Rastatt. Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft Steinmauern e. G. m. b. H., Steinmauern. (Durch Verschmelzung mit einer anderen Genossenschaft.) IH. Konkurse. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. Concifa Zigarrenfabrik G. m. b. H., Karlsruhe, Sophienstr. 184. Hermann Munding, Lebensmittelgroßhandlung, Alleininhaber Eugen Sehoch, Karlsruhe, Zirkel 24. Dr. Bruno Thiergarten-Schultz, Karlsruhe, Beethovenstr. 2, zurzeit unbekannten Aufenthalts. IV. Vergleichsverfahren. V. Landwirtschaftliche Knt- schnldnngsvertahren. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Baden-Baden. Albert Baumstark und Emma geb. Burkhardt, Baden-West, Traubenstr. 18. Amtsgerichtsbezirk Breiten. Traut Bernhard in und Luise geb. Gropp, Rinklingen, Hauptstr. 7. Amtsgerichtsbezirk Bühl. Johann Bechtold, Altschweier. Philipp Jost, Stephan Sohn, Altschweier. Gustav Mürb, Eisental. Evarist Bäuerle, Lauf. Wilhelm Klumpp, Sigmund Sohn, Lauf. Johann Knopf jg., Neusatz. Rosa Zink Witwe geb. Schaufler, Neusatz. Josef Wäldelc, Peter Sohn, Steinbach. Josef Ernst und Katharina geb. Velten, Varnhalt. Karl Hördt, Varnhalt» Hermann Friedmann II, Zell. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. Wilhelm Theodor Seitz und Frau, Blankenloch. Außenstelle Pforzheim. I. Handelsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Pforzhei m. Pforzheimer Adreßbuch Verlagsgesellschaft m. b. H., Pforzheim. Gegenstand des Unternehmens : Herausgabe und Verlag von Adreßbüchern, insbesondere Erwerb und Fortführung des bisher von dem Gesellschafter Emil Merkle getriebenen Verlags des Pforzheimer Adreßbuches (Stadt- Adreßbuch, Einwohnerbuch, Bijouterie- Adreßbuch für Pforzheim mit Nachbarorten). Stammkapital: 20000 RM. Geschäftsführer : Emil Merkle, Buchdruckereibesitzer und Verleger. Walter Kraus, Uhrenfabrik, Pforzheim. Inhaber: Walter Kraus, Fabrikant. b) Veränderungen. Eberle & Clauß, Pforzheim. Die o.H.G. ist aufgelöst. Albert Clauß, Fabrikant, ist ausgeschieden. Jetziger alleiniger Inhaber: Jakob Eberle, Fabrikant. Ehape, Aktiengesellschaft für Einheitspreise, Köln, mit Zweigniederlassung in Pforzheim. Dr. Otto Baier ist aus dem'Vorstand ausgeschieden. Stellvertretendes Vorstandsmitglied: Bruno Drescher, Köln. Dessen Prokura ist erloschen. Ringfabrik Willadt G. m.b.IJ., Pforzheim. Fabrikant Artur Willadt, Pforzheim, ist an Stelle des verstorbenen Waldemar Münscher Liquidator. Adolf Staib, Pforzheim-Brötzingen. Weiterer persönlich haftender Gesellschafter: Otto Kohlhammer, Techniker. Bruno Lange, Pforzheim. Neue Firmeninhaberin: Bruno Lange Witwe Luise geb. Harnisch. Die Prokura der Gretel Moser geb. Lange ist erloschen. Wagner & Hüriimann, Pforzheim. O. H. Weiterer persönlich haftender Gesellschafter : Hans Hüriimann jg., Techniker. Bausparkasse Schwarzwald, Bauspar- und Entsehuldungsges. m. b. H., Pforzheim. Änderung des Gesellschafts Vertrags. c) Löschungen. Christoph Müller. Dr. Siegfried Reinheimer. Außenstelle Freiburg. I. Handelsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Lahr. Emil Göhringer, Lahr i. B. Inhaber: Emil Göhringer, Weinhändler. Amtsgerichtsbezirk Freiburg i.Br. Karl Hauger, Möbelhandlung und Raumkunst, Frei bürg 1. Br., Bertholdstr. 52. Inhaber: Kaufmann Karl Hauger. 148 BADI'SCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 6 Volkshilfe 6. m. b. H. für Versicherungs- Vermittlung, Freiburg i. Br. Gegenstand des Unternehmens: Vermittlung von Versicherungen jeder Art, Verwaltung von Versicherungen und Beratung in allen Versicherungsangelegenheiten auf gemeinnütziger Grundlage unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse der minderbemittelten und sozial Schwachen. Stammkapital: 20000 RM. Geschäftsführer: Direktor Dr. Josef Ruby und Dr. Johannes Kreypenpoth. beide in Freiburg i. Br., Stadtstr. 3. Warna A.-G. für Grundbesitz, Neuhäuser, Amt Freiburg. Der Sitz wurde von Berlin-Charlottenburg nach Neuhäuser Amt Freiburg i. Br. verlegt. Gegenstand des Unternehmens: Verwaltung und Verwertung des Grundstücks Kurfürstendamm 14/15 in Berlin. Grundkapital: 60000 RM. Vorstandsmitglied: Kaufmann Hans Schmerschneider, Berlin-Charlottenburg. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Lahr. Badische Essigwerke A.-G., vorm. Fr. Frank, Lahr. Das Grundkapital ist um 165000 Reichsmark auf 55000 RM. herabgesetzt worden. Amtsgerichtsbezirk Villingen. Möbelhaus Wilhelm Oberle Nachf., Villingen i. Schw. Die Firma lautet jetzt : Möbelhaus Wilhelm Oberle, Aussteuergeschäft, Polsterei und Sattlerei. Jetzige Inhaberin: Frau Mathilde Oberle geh. Venninger, Villingen i. Schw. Prokura: Josef Oberle, Sattlermeister, Villingen i. Schw. Amtsgerichtsbezirk Emmendingen. Ziegelwerk Hochberg Karl Gaus, Emmendingen. Bauunternehmer Andreas Zuck- schwerdt in Emmendingen ist als persönlich haftender Gesellschafter ausgeschieden. Jetziger alleiniger Inhaber: Bauunternehmer Karl Gaus, Emmendingen. Amtsgerichtsbezirk Freiburg i. Br. Badenia Schuhversand Karl Heupp, Freiburg i. Br. Die Firma lautet jetzt : Ba- denia-Schuhwarengroßhandlung Karl Heupp. Dresdner Bank, Filiale Freiburg i. Br. Die Prokura des Otto Dullenkopf ist erloschen. C. Troemers Universitätsbuchhandlung (Ernst Harms) G. m. b. H., Freiburg i.Br. Gegenstand des Unternehmens ist jetzt: Betrieb einer Buch- und Kunsthandlung. Emst Harms ist als Geschäftsführer, Ludwig Neukirch und Philipp Harden- Rauch sind als stellvertretende Geschäftsführer ausgeschieden. Jetziger alleiniger Geschäftsführer: Eberhard Al- hert, Buchhändler, Frei bürg. Amtsgerichtsbezirk Offenburg. Glasplakatefabrik Offenburg A.-G., Offenburg. Wilhelm Schell, Fabrikant, Offenburg, ist als Vorstand ausgeschieden. Jetziges Vorstandsmitglied: Fritz Borgi, Kaufmann, Offenburg. c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Breisach. Rheinsand-, Kies- und Schotterwerk Breisach G.m.b. H., Breisach. Amtsgerichtsbezirk Freiburg i.Br. Spengler & Dilger, Freiburg i. Br. II. Genossenschaftsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Breisach. Milchgenossenschaft Oberbergen, Amt frei- burg i. Br., e. G. m. b. H. (Milchvertyer- tung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr.) Milchgenossenschaft Jechtingen, Amt Emmendingen, e. G. m. b. H., Jechtingen. (Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr.) Amtsgerichtsbezirk Freiburg i.Br. Milchgenossenschaft Ebnet, Amt Freiburg i. Br., e. G. m. b. H., Ebnet, Amt Freiburg. (Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr.) Milchgenossenschaft Lehen, Amt Freiburg i. Br., e. G. in. b. H., Lehen, Amt Freiburg i. Br. (Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr.) Amtsgerichtsbezirk Neustadt i. Schw. Milchgenossenschaft Saig, Amt Neustadt i. Schw., e. G. m. b. H., Saig, Amt Neustadt i. Schw. (Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr.) Amtsgerichtsbezirk Triberg. Milchgenossenschaft Niederwasser e. G. m. b. H., Niederwasser, Amt Wolfach. (Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr.) b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Kenzingen. Dreschgenossenschaft Forchheim e. G. m. b. H., Forchheim. Die Genossenschaft wurde aufgelöst. Amtsgerichtsbezirk Waldkirch. Darlehenskassenverein Niederwinden e. G. m. u. H., Niederwinden. Die Firma lautet jetzt : Spar- und Darlehenskasse e. G. m. u. H., Niederwinden. Amtsgerichtsbezirk Kehl. Milchgenossenschaft Eckartsweier e. G. in. b. H., Eckartsweier. Die Haftsumme beträgt jetzt 100 RM. III. Konkurse. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Villingen i. Schw. Ursula Walser, Witwe des Josef Walser, Schnitt- und Stanzenbau, St. Georgen im Schwarzwald. Bertiu Bäuerle, Bad Dürrheim. b) Aufhebungen. Amtsgerichtsbezirk Freiburg i. Br. Emil Gustav Albert Jaritz, Kaufmann, Freiburg i.Br., Lehener Straße 14, Inhaber der Firma Fortuna Lebensmittelvertrieb in Freiburg i. Br. Amtsgerichtsbezirk Lahr. W. Ringwald G. m. b. H., Lahr. IV. Vergleichsverfahren. V. Landwirtschaftliche Entschuldungsverfahren. a) Eröffnungen. Amtsgeriehtsbezirk Kehl. Landwirt Georg Bertsch und seine Ehefrau Lina geb. Kautz aus Scherzheim, wohnhaft in Freiburg-Zähringen. Amts geriehtsbezirk Staufen i. Br. Emst Hüß und dessen Ehefrau Maria Anna geb. Hiß in Eschbach. Albert Willin und dessen Ehefrau Ida geb. Löffler in Ballrechten. Jakob Dufner und dessen Ehefrau Karolina geb. Burger in Kirchhofen. Hermann Seelinger und dessen Ehefrau Luise geb. Krieg in Offnadingen. Adolf Stäubte und dessen Ehefrau Cäcilia geb. Gangwisch in Offnadingen. Amtsgerichtsbezirk Villingen. Landwirt Karl Friedrich Besch und dessen Ehefrau Ursula geb. Weißer in Schabenhausen. Franz Hohl, Landwirt, und dessen Ehefrau Josefa geb. Sailer in Villingen. Landwirt Karl Hauser, Villingen-Zollhaus. Landwirt Karl Müller und dessen Ehefrau Emma geb. Stern, Fischbach. Emma Hecke geh. Lehmann, Ehefrau des Landwirts Berthold Heeke in Erdmannsweiler, Amt Villingen i. Schw. Landwirt Wilhelm Weißer und dessen Ehefrau Christine Weißer geb. Aberle in Schabenhausen. Außenstelle Konstanz. I. Handelsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Konstanz. Hans Jakobs, Bäckerei, Konditorei, Kaffee, Konstanz. Inhaber: Hans Jakobs, Bäcker und Konditormeister. Amtsgeriehtsbezirk Singen a. H. Josef Okle, Großhandel mit Tabak und Kolonialwaren, Singen a. H. Inhaber: Josef Okle, Kaufmann, Singen a. H. b) Veränderungen. A mtsgeriehtsbezirk Konstanz. M. Stromeyer, Kohlenhandelsgesellschaft m. b. H., Konstanz. Friedrich Wallmichrath ist als Geschäftsführer ausgeschieden. Neuer Geschäftsführer: Wilhelm Kellermann, Generaldirektor, Mülheim (Ruhr) Nr. 6 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 149 M. Stromeyer, Lagerhausgesellsehaft, Konstanz. O. H. Friedrich Wallmichrath ist als Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin M. Stromeyer, Kohlenhandelsgesellschaft m. b. H., Konstanz ausgeschieden. Jetziger Geschäftsführer: Wilhelm Kellermann, Generaldirektor, Mülheim (Ruhr). Gesamtprokura: Dr.jur. Emil Petri, Kreisdirektor a. D., und Heinrich Ahle, Kaufmann, beide in Mülheim (Ruhr). Amtsgerichtsbezirk Radolfzell. Katholisches Vereinshaus G. m. b. H., Radolfzell. Weiterer Geschäftsführer: Josef Rothenbacher, Gipsermeister, Radolfzell. Amtsgerichtsbezirk Singen a. H. Brodler & Co., Singen a. H. (Eisenwaren, Waffen, Munition, Groß- und Kleinhandel). Der persönlich haftende Gesellschafter Franz Christian Reichhart ist ausgeschieden. Weiterer persönlich haftender Gesellschafter: Walter Reichhart. Oberländer Zeitung, Singener Nachrichten, Druckerei und Verlagsanstalt G. m. b. H., Singen a. H. Georg Gottschalk ist als Geschäftsführerstellvertreter ausgeschieden. c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Konstanz. G. Bachstein & Co. o. H., Bankgeschäft, Konstanz. Isaak Guggenheim, Kreuzlingen, Zweigniederlassung Konstanz (Taschentücher). Gebrüder Keller, elektrische Heiz- und Kochapparate, o. H., Konstanz. II. Oenossensckaftsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Singen a. H. Molkereigenossenschaft Wiechs, Amt Stockach, e. G. m. b. H. Gegenstand des Unternehmens: Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Meßkirch. Ländlicher Kreditverein Göggingen e. G. m. b. H. Die Genossenschaft wurde mit dem Spar- und Darlehenskassenverein e. G. in. u. H., Göggingen, verschmolzen. Dreschgenossenschaft Mühlingen e. G. m. b. H., Mühlingen, ist aufgelöst. Liquidatoren: Johann Kleiner, Richard Schaf - heutle, Landwirte in Mühlingen. c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Meßkirch. Ländlicher Kreditverein Göggingen e. G. in. b. H. (Durch Verschmelzung mit einer anderen Genossenschaft.) III. Konkurse. a) Eröffnungen. b) Aufhebungen. Amtsgerichtsbezirk Engen. Landwirtschaftliche Ein- und Verkaufsgenossenschaft Emmingen. IV. Vergleichsverfahren. V. Landwirtschaftliche Entschuldungsverfahren. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Eng en. Hans Glocker und Ehefrau geh. Ralf, Ehingen. Friedrich Bach, Honstetten. Johann Georg Feucht, Landwirt, Leipferdingen. Martin Hall, Landwirt, Leipferdingen. Felix Maus und Ehefrau Rosalie geb. Epps, Uttenhofen. Amtsgerichtsbezirk Meßkirch. Johann Butz jung und Ehefrau Karoiine geb. Rösch, Hartheim. Andreas Mattes Witwe Magdalene geb. Mattes, Hartheim. Anton Mattes, Hartheim. Oskar Amann, Heudorf. August Fauler, Leibertingen. Josef Netzer, Rohrdorf. Franz Xaver Strobel, Schwenningen. Josef Unger und Ehefrau Genoveva geb. Löffler, Schwenningen. Amtsgerichtsbezirk Pfullendorf. Erbengemeinschaft zwischen Otto Endres, Landwirt in Pfullendorf, Karoiine Endres, Hermann Endres, Josefine Endres, Aft- hoiderberg, Gemeinde Großschönach. Ferdinand Dettling, Landwirt und Ziinmer- mann, Denkingen. Gebhard Hübschle, Taglöhner, und der minderjährigen Kinder Josef, Rosa, Pirmin, Aloisia und Adolf, Denkingen. Theodor Moser, Maurer und Landwirt, und Ehefrau Petronella geb. Schmieder, Denkingen. Anton Bitzenberger, Landwirt, und Ehefrau Anna geb. Brändle, Glashütte, Gemeinde Illwangen. Robert Zweifel, Landwirt und Schuhmacher, Heiligenberg. Gustav Keller, Tiefbauunternehmer und Landwirt, mit Ehefrau Hulda geb. Roth- weiler, Kleinsehönaeh, Gemeinde Großschönach. Minderjährige Josef, Lydia und Franz Xaver Reis, vertreten durch Landwirt Josef Reis, Krumbach, Gemeinde lllmensee. Fritz Rostberger, Landwirt, Pfullendorf. Josef Wöchner, Landwirt und Schreinermeister, Ruschweiler. Pauiine Rudolf geb. Köhler, Wintersulgen, Ortsteil Echbeek. Amtsgerichtsbezirk Stockach. August Huber, Landwirt, Bodman. Emst Grömminger, Landwirt, Hoppetenzell. Hermann Bickel, Landwirt, Mainwangen. Stephan Leithe, Landwirt, Nenzingen. Dr. Wilhelm Mattes, Gutsbesitzer, Stockach. Johann Kempter, Landwirt, Zoznegg. Amtsgerichtsbezirk Überlingen. August Vögtle Ehefrau Karoiine geb. Latt- ner, Altheim. Josef Arnold, Bermatingen. Josef Danneeker, Bermatingen. Hugo Feßler, Bermatingen. Oskar Fritz, Bermatingen. Heinrich Hahn Witwe Marie geb. Weißenrieder, Bermatingen. Karl Homburger, Bermatingen. Ottmar Hug, Bermatingen. Friedrich Hauger, Beuren. Adolf Frick, Deggenhausen, Wilhelm Sehaible, Haberstenweiler bei Neufrach. Johann Grathwohl Ehefrau Viktoria geb. Drexler, Hödingen. Josef Baur, Hepbach-Riedheim. Konrad Schmid Ehefrau geb. Büchler, Leustetten. Eugen Riedisser, Mimmenhausen. Peter Stiebte, Mimmenhausen. Karl Knaus und Ehefrau geb. Flechler, Mimmenhausen. Josef Gindele und Ehefrau Thekla geb. Kellenherger, Mittelstenweiler. Stephan Katzenmaier, Mühlhofen. Richard Stegmaier, Neufrach. Johann Stoeker, Neufrach. Josef Walk, Neufrach. Johann Maier, Oberstenweiier. Wilhelm Blatter, Oberuhldingen. Stephan Oexle, Überlingen. Johann Rößler und Ehefrau Rosina geb. Häusler, Untersiggingen. Heinrich Müller jung, Urnau. Der Briefträger kommt in der Zeit vom 15. bis zum 25. ds. Mts. mit der Quittung für das II. Vierteljahr 1934. Wir bitten, den kleinen Betrag pünktlich zu entrichten, damit in der Zustellung keine Unterbrechung eintritt. Bei Bestellungen nach dem 25. 3. erhebt die Post eine Verspätungsgebühr von 20 Pfg. Badische Wirtschafts-Zeitung. 150 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 6 Sä Amtliche Schuldneryerzeiclinisse der badischen Amtsgerichte Zur Beachtung! Die Badische Industrie- und Handelskammer legt ihren Lesern die Verpflichtung auf, nachstehende ——— Veröffentlichungen weder zu vertreiben noch zur Einsicht für einen unbestimmten Personenkreis auszulegen. Weiterverbreitung dieser Liste und Nachdruck, auch auszugsweise, ist unbedingt verboten. Gemäß § 915 ZPO., § 107 KO. muß dieses Verzeichnis nach 5 Jahren Vernichtet werden. Die an dieser Stelle veröffentlichten Schuldnerverzeichnisse entsprechen genau den bei den Amtsgerichten geführten Verzeichnissen. Für Irrtümer und Druckfehler übernehmen Verlag und Redaktion keine Verantwortung. Anträge auf Streichungen, Ergänzungen, Änderungen u. dergl. sind nicht an die Badische Industrie- und Handelskammer, sondern ausschließlich an das zuständige Amtsgericht zu richten. Die Kammer ist, auch in Ausnahmefällen, außerstande, solchen Anträgen stattzugeben. H = Haftbefehl zur Ableistung des Offenbarungseides, O = Offenbarungseid geleistet, K = Konkurs mangels Masse abgelehnt Amtsgerichtsbezirk Adelsheim Adelsheim Becker Richard, Friseur ... 8. Seekaeh Bischoff Anton, Schneidermstr. 17. Sennfeld Nägele Meta, Ehefrau . . . .21. Amtsgerichtsbezirk Baden-Baden Baden-Baden Götz Willy, Mechanikermeister, Weinbergstr. 17. Peter Julius, Mineralwasserfabrik, Waldstr. 2.19. 2. O Schwenger Alfred, Lange Str.40 23. 2. H Wehrle Ernst, Kaufmann, Lange Straße 106 . 23. 2. H Geroldsau Schindler Alois, Fuhruntern. . 16. 2. H Amtsgerichtsbezirk Bonndorf Bonndorf Salomon Franz, Küfer .... 22. 2. H Salomon Maria geb. Fechlig . 22. 2. H Ühlingen Heitzmann Karl, Küchenmöbelfabrik .15. 2. H Witzhalden Weiler Franz.16. 2. H Amtsgerichtsbezirk Boxberg. Ballenberg Müller Theodor, Bäckerei und Kolonialwaren .16. Bobstadt Scheurich Otto, Lehrer ... 5. Oberschüpf Hetlinger Wilhelm, Landwirt . 12. Amtsgerichtsbezirk Breiten Bretten Frank Ludwig, Kolonialwaren . 13. 3. H Amtsgerichtsbezirk Brnchsal Bruchsal Heilig Florian, Stadtgraben 19 27. 2. H Kronau Knebel Heinrich, Öle und Fette 20. 2. H Langenbrücken Schäfer Otto, Gastwirt. . . . 21. 2. H Mingolsheim Zörrer Oskar, Autoreparatur. . 21. 2. H Oberöwisheim Ockert Jakob, Steinhauer, Bahnhofstraße.21. 2. H Untergrombach Glaser Wilh., Elektrotechniker 20. 2. H Unteröwisheim Oberst Heinrich, Maurermeister 28. 2. H 16 . 2 . H Amtsgerichtsbezirk Buchen Altheim Lauer Alois Firma.8. 2. H Müller Philomena Witwe . . . 24. 1. H Bretzingen Heidinger Alois, Schuhmacher. 20. 2. H Hardheim Bohrer Rudolf.24. 1. H Hettingen Mackert Edwin, Bäcker . . . 21. 2. H Müller Josef, Bauunternehmer . 24. 1. H Mudau Hofmann Edmund, Gastwirt . 9. 2. K Walldürn Fleischmann Richard, Händler. 22. 2. H Frei Theod., Kalkwerkbesitzer. 22. 2. H Kilian Wilhelm, Otto Sohn, Bäcker.22. 2. H Amtsgerichtsbezirk Bfiht Eisental Wuhrmann Heinrich, Vertreter 24. 2. O Steinbach Dresel Josef Ehefrau Frieda geb. Schmoll.26. 2-H Stollhofen Basler Alfred, Metzger .... 12. 2. H Amtsgerichtsbezirk Donaueschingen Donaueschingen Buri Josef, zum Schützen . . 22. 2. H Bräunlingen Rosenstiel Rupert.1. 3. H Hüfingen Maier Ernst, Installateurmeister 1. 3. H Unadingen Hasenfratz Ernst, Maurermstr. 22. 2. H Amtsgerichtsbezirk Durlach Durlach Furch Eugen, Weiherstr. 20 . . 10. 3. H 13. 3. H 13. 3. H Söllingen Seyfried Erwin, Wirt zum grünen Baum.6. 3. H 7. 3. O Weingarten Bentz Rosa geb. Kaiser . . . 6. 3. H Amtsgerichtsbezirk Eberbach Eberbach Kappes Theodor, Kolonialwaren 21. 2. H Sorgenfrey Aug., Marktplatz . 28. 2. H Weber Leonh., Bäckermeister . 28. 2. H Mülben Münch Valentin.28. 2. H Neckarwimmersbach Meier Edmund, Kaufmann . . 21. 2. H Meier Hch. jg., Kaufmann . . 21.2. H Neunkirchen Göhrig Ferd., Schmiedelehrling 22. 2. O Oberdielbach Ihrig 0.21. 2. H Schönbrunn Laudenklos Karl.21. 2. H Amtsgerichtsbezirk Emmendingen Emmendingen Anselment Rudolf, Kaufmann, jetzt Freiburg i. Br., Bernhardstraße 84.5. 2. O Bodenweber Karl, Blechnermstr. 28. 2. H Zeller Karl, Friseurmeister . . 7. 2. H 14. 2. H Bötzingen Kantzinger Friedrich, Schmiedmeister .7. 2. H Schuhmacher Lina Witwe . . 28. 2. H Freiamt Dr. Esser Heinz, prakt. Arzt . 28. 2. H Holzhausen Ganter Karl, Waldhüter . . . 14. 2. H Malterdingen Bauer Flora geb. Mench, Hausfrau .7. 2. O Nr. 6 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 151 Teningen Müller Herrn., Lohnbuehhalter 12. 2. H Siek Karl, Hilfsarbeiter . . . 15.2. 0 Wasser Vogelbach Franz.14. 2. H Amtsgerichtsbezirk Engen Immendingen Traub Felix, Ofengesehäft . . 27. 2. H Möhringen Lang Bertold, Landwirt . . . 20.2. H Münzer Anna Witwe.27. 2. H Amtsgerichtsbezirk Ettlingen Ettlingen Lauinger Ludwig, Zigarrenhdl. 28. 2. H Lauinger Elise geb. Gleisle . . 28. 2. H Rupp Franz, Landwirt . . . 28. 2. H Pfaffenrot Schäfer Max, Schuhmachermstr. 21. 2. H Amtsgerichtsbezirk Freiburg Freiburg Dick Heinrich, Dachdeckermeister, Freiau 23.2. 3. H Dischinger Ernst, Kaufmann, Kandelstr. 26.5. 3. O Dünnbier Gustav, Töpfermeister, Emmendinger Straße 21 . . 2. 3. H Gebhardt Ernst, Tapeziermstr., Markgrafenstr. 39.9. 3. H Gerber Paul, Kaufmann, Lorettostr. 54.2. 3. H Gerber Paul, Kaufmann, Gün- terstal-Straße 54.10. 3. O Gruber Frau Elise, Gärtnerin, Tullastr. 4.9. 3. H Jakubowski Albert, Angestellter, Belfortstr. 24.5. 3. H Keller Willi, Zasiusstr. 103 . . 12. 3. H Pfeiffer Josef, Dentist, Bismarckstraße 153.1. 3. H Müller Frl. Gretel, Rheinstr. 62 5. 3. H Standop Fritz, Kaufmann, Sandstr. 24/26 . 9. 3. O Stoll Söhne Fa., Schwendistr. 7 1. 3. H Straub Julius, Schneidermstr., Diefenbachstr. 10.1. 3. H Striegel Josef, Tellstr. 14 . . . 1. 3. H Vollmer A., Rennweg 34 . . . 5. 3. H Buchenbach Kunz Marie geb. Zähringer . . 2. 3. H Ebnet Haas Anton, Fuhrunternehmer 9. 3. H Kappel Kreutz Franz, Bäckermeister, Kreutz Klara geb. Buseimaier 2. 3. H Littenweiler Pritsche Konrad, Schneidermstr. 9. 3. H Kiefer Gustav, Wirt zur Lindenmatte .12. 3. H St. Margen Löffler Emil, Schreinermeister. 2. 3. H Steig Mayer Karl, Gasthaus zum Hirschen .9. 3. H Amtsgerichtsbezirk Gengenbach Gengenbach Kaiser Eugen, Bäcker . . . . 26. 2. H Zell a. H. Duffner Josef, Großhandelsver- iTptpp 17 9 H Duffner Ciili'Ehefrau' ' 17! 2 . H Amtsgerichtsbezirk Heidelberg Heidelberg Anger Wilhelm, Händler, Kirch- heim. 7. 3. H Botz Chr., Goethestr. 3. . . . 6. 3. H Däschner Gustav, Gemüsehändler, Hirschstr. 10 . 7. 3. H Eckert Wilhelm, Syndikus, Gaisbergstr. 35. 6. 3. H Eckert Wilhelm, Syndikus, Wredeplatz. 6. 3. H Herrmann Frau Elly, Klingenteich . 6. 3. H Hohl Hans, Gärtner, Schillerstraße 10. 6. 3. H Ihrig Otto, Zwingerstr. 11, und dessen Ehefrau. 25. 2. H Pippert Karl, stud. med., Bergstraße 53. 27. 2. H Schüler Hans, Radiumheilwasser, Güterbahnhofstr. 9—13 . 1. 3. H Wagner Michael, Gärtner, Kriegsstr. 41. 6. 3. H Dossenheim Oppenheimer Bernhard Fa., Inh. Sigmund Oppenheimer . . . 7. 3. H Heiligkreuzsteinaeh Sigmund Wilhelm, Hauptlehrer, und dessen Ehefrau Margarete geb. Böhlke. 6. 3. H Leimen Schmidt August, Schuhmacher, Heltenstr. 17. 6. 3. H Neckargemiind Heller Heinrich, Neckarstr. 19 . 26. 2. H Schönau Lauer Gg., Händler, Ziegelhäuser Straße . 27. 2. H Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe Karlsruhe Barie Karl, Eisenbahnsekr.a.D., Mendelssohnplatz 2.8. 3. H Bühler Arnold, Wilhelmstr. 47. 8. 3. H Burghardt Jakob Witwe Lina, Kohlenhandlung, Mühl bürg, Rheinstr. 10 1. 3. H Daube Frau Berta, Möbelhaus, Adlerstr. 35.12. 3. H Diefes Gustav, Kaufmann, Kaiserallee 109.12. 3. H Ditter Walter, Robert-Wagner - Allee 76.5. 3. H Ehrenberg Felix Witwe geb. Schiffer, Adlerstr. 36 . . . . 12. 3. H Eichelhardt W., Ing., Lamey- straße 55.5. 3. H Erckenbrecht Hedwig, Mathy- straße 22.5. 3. H Guhl Karl, Greifdübelfabrik, Sedanstr. 11.28. 2. O Jooß Adolf, Spediteur, Rintheimer Straße 18.5. 3. H Häfele Jakob, Daxlanden, Krämerstraße 6 2. 3. H Heil Albert, Schuhhaus, Kaiserstraße 205 . 14. 3. O Hilz Wilhelm, Wolfartsweierer Straße 5.9. 3. H Horzel August, Arbeiter, Dur- mersheimer Straße 194. . . 8. 3. O Hottenroth Frau Anna, Finanzamtmannswitwe, Kapellenstraße 74 II.2. 3. H Hutfließ Ludwig jg., Photograph, Jollystr. 21.12. 3. O Kleber Nikolaus, Schuhmacher, Schützenstr. 81.3. 3. H Mack Heinrich, Kaufmann, Rüppurrer Straße 20. . . . 13. 3. H Mack Heinrich Ehefrau Anna geb. Schmid, Rüppurrer Str.20 13. 3. H Martin August, Schuhmacherei, Kronenstr. 31.6. 3. H Müller Herbert, Kaiserstr. 157. 13. 3. H Müller Karl, Zigarren- und Tabakgeschäft, Daxlanden, Krämerstraße 4.1. 3. O Nagel Karl, Kaufmann, Rudolfstraße 21.12. 3. H Pflugfelder Paul, Architekt, Ett- linger Straße 4.9. 3. H Roth Eduard Ehefrau Luise geb. Weschenfelder, Bulach, Kirch- feldstraße 55.13. 3. H Ruf Georg Fa., Inh. Frau Sophie Ruf, Adlerstr. 26 . . . 13. 3. H Scharf Leo, Kaufmann, Blumenstraße 7.5. 3. H Schneider Hans, als Alleininh. der Fa. Schweizer & Brecht Nachf., Gottesauer Straße 6 . 5. 3. H Seeber Karl, Reichsbahnbeamter a. D., Bulach, Litzenhardtstraße 105.8. 3. H Stegmaier Max, Dachdecker, Yorkstr. 17 V.15. 3. H Strauch Ernst, Generalagent, Tullastr. 38.14. 3. H Striegel & Co. Karl Fa., Furnierhandlung, Gottesauer Str. 24 7. 3. H Tiefenbrunner Karl Ehefrau Regina geb. Schneeweiß, Gartenstraße 23.13. 3. H Weißenborn Klara, Rentnerin, Waldstr. 87.9. 3. H Forchheim Hirsch Matthias, Brauereiarb. 2. 3. H Graben Wenz Albert, Küfer, Sophienstraße 25.9. 3. H Mörsch Zoller Frau Marie, Wirtin zur Morgenröte.5.3.H Spöck Grimm Karl, Autobesitzer . . 28. 2. H Amtsgerichtsbezirk Kenzingen Oberhausen Minder Adolf, Gipser . . . . 21.2. H Amtsgerichtsbezirk Konstanz Konstanz Graf Dr. Ernst, Dipl.-Volkswirt, Salmannsweilergasse 1 . . . 22.2. H Herzog Hermann, Friseur, Schwedenschanze 3a . . . . 22. 2. H Sauter Gottlieb, Mineralwasserfabrik, Stephansplatz 35 . . 26. 2. 0 Schupp Karl, Kartoffelhändler, Wollmatinger Straße 93 . . 20. 3. 0 Voß Ottilie, Lebensmittelhaus, Hohenhausgasse 4.22. 2. H Amtsgerichtsbezirk Lahr Lahr Meurer Otto, Elektro-Geschäft, Schloßplatz.28. 2. H Amtsgerichtsbezirk Mannheim Mannheim Adelhelm Karl, S 4, 22. . . . 2. 3. H Adelhelm Karl, Emil-Heckel- Straße 18.8. 3. O Auwärter Centa, J 1, 16 . . . 9. 3. H Baacke Herbert, Rupprechtstr.7 1. 3. H Baacke Jakob, Rupprechtstr.7 1.3. H Balschbach Karl, H 7, 37 . . 27. 2. O BauersfeldHerm.,Lortzingstr.l7 5. 3. 0 152 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 6 Bieler Karl, Burgstr. 15, bei Maurer. Brandes Heinrich, Drosselstr, 19 Braun Hermann, Rheinau, Edingerriedweg 10*. .... Braun R., Waldparkstr. 36 . . Burger Landolin, als pers. haft. Gesellschafter der Fa. Burger & Co., Komm.-Ges., Amerikanerstraße 12. Bürk Friedrich, S 2, 23, bei Wenneis. David Oskar, Rheinau, Rhenaniastr. 98. Dentz Richard, Wallstadt, Mosbacher Straße 30. . . . Dietrich Oskar, Karl-Mathy-Str. 7 Dohm Wilhelm, C 8, 7 ... Engert Jakob, N 3, 19 ... Erbach Josef, Riedfeldstr. 37/39 Eurich Frau Frieda, D 2, 14 . Friedei Georg, Waldhof, Tannenstr. 3. Fritsch Hildegard, Q 2, 6 . . Fritz Julius, O 6, 3. Haas Josef, U 5, 10 .... Hagmann Gustav, Neckarau, Friedrichstr. 13. Helm Hans, Fahrlachstr. 13 . . Hepp Josef Fa., Geschäftsführer Max Hepp, B 2, 12. Hoffmeister F. A., N 2, 7 . . Hofmann Friedr.Ernst, S 6, 33 Hofmeister Rudolf Jakob, Waldhof-Straße 194 .... Hollinger Wilhelm, K 3, 11 . . Keller Frau Christine geb. Schwarz, Dammstr. 46 . . . Kiefer Georg, G 5, 14, bei Zipf Knapp Georg, P 5, 13a . . . Köhler Christ. Ehefrau, L 10, 7 Kolbenschlag Bernh., Feudenheim, Andreas-Hofer-Str. 3 . Kraft J., Böckstr.8, jetzt S 2,16 Krämer Frau Marie, Feudenheim, Schillerstr. 41 ... . Link Anton, C 4, 15 .... Lorenz Max, Bellenstr. 79 . . Mai Ernst, Kronprinzenstr. 42. Martersteck Frau Luise, R 3, 4 Marx Ernst, Rosengartenstr. 16 Matzke Frau Barbara, Jungbuschstraße 21. Matzke Georg, Jungbuschstr.21 Müller Hermann, Lortzingstr. 6 Müller Ludwig, Holzstr. 9 . . . Prietz Frau Emilie, Schwarzwaldstraße 6, bei Ritter, früh. N 2, 14. Schäffler Frau Wilhelmine, Eichendorffstr. 23. Schätzlein Martin, Pfalzplatz 8 Schmid Frau Maria, T 4, 13 . . Schmitt Heinrich, E 7, 23, bei Brinkmann. Schmitz Willy, P 5, 13 . . . . Schön Karl, E 7, 27, und Humboldtstraße 20 a. Schuh August, Werftstr. 3 . . Schüler Max, C 1, 14, bei Rupp Schumacher Ludwig jg., Neckarau, Rheingoldstr. 72 . Seipp Fritz, Meerfeldstr. 60 Seipp Frau Gretel geb. Bauer, Meerfeldstr. 60. Stoll Hermann, Waldhof, Lerchenstr. 3. Thory F. J., Parkring lb . . Uhl Ludwig, Friedrichsring 14 . Voit Hans, Feudenheim, Ziethenstr. 40. Weidenbach Dr. Hermann, Fabrikstr. 169. Weidner E. August, Neckarau, Rathausstr. 21 . Weiter Anton Josef, L 4, 5 . . 2. 3. H 12. 3. O 1 . 3. H 8. 3. H 1 . 3. H 1 . 3. H 8. 3. H 9. 3. O 1 . 3. H 1 . 3. H 6. 3. H 13. 3. H 1 . 3. O 1 . ß. H 8. 3. O 8. 3. H 1 . 3. H 15. 3. H 7. 3. H 27. 2. H 7. 3. H 7. 3. H 7. 3. H 7. 3. H 7. 3. H 6. 3. H 7. 3. H 14. 3. H 7. 3. H 7. 3. 0 7. 3. H 14. 3. H 14. 3. H 8. 3. H 1 . 3. H 8. 3. H 8. 3. 0 1 . 3. H 1 . 3. H 8. 3. H 1 . 3. H 6. 3. H 5. O 0 9. 3. H 9. 3. H 9. 3. H 2. 3. H 9. 3. H 2. 3. H 9. 3. H 2. 3. H 14. 3. H 14. 3. H 2. 3. O 2. 3. H 7. 3. O 8. 3. H 7. 3. O 14. 3. H 1 . 3. O Edingen Maaß Adam, Luisenstraße. . . 1. 3. H 8. 3. H Ilvesheim Scholl Karl.9. 3. H Schriesheim Menges Jakob.-.8. 3. H Mergenthaler Albert.8. 3. H Amtsgerichtsbezirk Meßkirch Göggingen Dufner Anton, Sand- und Kieswerk .5. 3. H Amtsgerichtsbezirk Mosbach Mosbach Weinmann Heinrich, Kaufmann 9. 2. H Aglasterhausen Scheidt Wilhelm, Hofgut ... 9. 2. H Allfeld Schirmer Ludwig, Agent ... 9. 2. H Billigheim Günther Gust., Ziegeleiarbeiter 28. 2. O Fahrenbach Reis Fr., Kolonialwaren . . . 23. 2. H liaßmersheim Körner Karl, Taglöhner ... 9. 2. H Hochhausen a, N. Krieger Karl, Schmiedmeister . 23. 2. H Kelchenmühle bei Katzental Bopp August, Müller.9. 2. H Liinbach Bastian, Pfarrer i. R.23. 2. H Amtsgerichtsbez. Neckarbischofsheim Eschelbronn Fletterer Adam.24. 2. H Stier Karl Philipp jg., Maurer 24. 2. H Amtsgerichtsbezirk Neu stadt i. Schw. Neustadt Renner Otto.14. 3. H Stritt Adolf, Motorfahrzeughdl., Hölzlebruck.14. 3. H Amtsgerichtsbezirk Pforzheim Pforzheim Aidt Erwin, Friseur, Theaterstraße 27.1. 3. O Böhler Anna Ehefrau, Calwer Straße 98.7. 3. H Ehrhardt Wilhelmine, Schulberg 10.7. 3. H Fels Rudolf, Kreuzstr. 6 . . . 7. 3. H Großmüller Julius, Bleichstr. 24 8. 3. H Haug H., Schreinerei, östl. 56. 1. 3. H Heimpel Friedrich, Chauffeur, Untere Au 5.2. 3. O Hübner Albert, östl. 32. ... 8. 3. H Jost Heinrich, Biberstr. 11 . . 1. 3. H Knödler Werner, Tabak-Fabrikate, Schellingstr. 11 ... 1. 3. H Kuris Elfriede, Wildergrundallee 2.1. 3. H Müller Reinhardt, Güterstr. 10 8. 3. H Wolf Erwin, Uhren und Goldwaren en gros, Ludwig-Wilhelm-Straße 9 8. 2. H Amtsgerichtsbezirk Radolfzell Radolfzell Gemach Hans, Hilfsschaffner . 28. 2. Mattem Zeno, Gärtnerei . . . 28.2. Oehningen Kübler Karl Ehefrau, Gastwirtin .28. 2. Leutze Otto, Arbeiter . . . . 28. 2. Amtsgerichtsbezirk Rastatt Rastatt Eberle Karl, Wirt ,,z. Hirsch“ 2. 3. Hildenbrand Emil, Autobetrieb, Friedrichsring 44 . 23. 2. Kalb Mathilde, Verkäuferin, Kapellenstr. 15 b.2. 3. Mager Karl, Sibyllenstr. 9 . . 2. 3. Sauerbrunn Alfred, Bäckermeister, Augustastr. 13 . . . 5. 3. Au a. Rhein Busch Markus III.. ..... 21.2. Jäger Theodor, Lammstr/2 . 21.2. Jäger Theodor Ehefrau Elisabeth, Lammstr. 2.21. 2. Durmersheim Ganz Leo, Römerstr. 138 . . 14. 2. Schlager Anton, Hauptstr. 29 . 28. 2. Weber August, Landwirt, Kaiserstraße 511.8. 3. Gaggenau Carl Friedrich, Fahrräder, Eisenwerkstr. 11.20. 2. Fritz Emma, Handlung ... 14. 2. Melcher Wilhelm, Malermeister 14. 2. Rigsinger Josef, Friedrichstr. 8 8. 3. Schmitt Moritz, Metzger und Wirt.8. 3. H Schmitt Moritz Ehefrau Maria geb. Weber.8. 3. H Iffezheim Firma Kieswerk und Baustoffindustrie G. m. b. H.12. 3. H Malsch Reichert Josef, Architekt . . 14. 2. H 7. 3. H Ziegler Thomas jr., Spitalstraße 28. 2. H Muggensturm Geiselhardt Christof, Wirt zum Hirsch.21. 2. H Geiselhardt Christof Ehefrau Paula geb. Stäbler.21. 2. H Fa. M. Rimmelspacher G. m. b. H., vertr. durch den Geschäftsführer Math. Silv. Rimmelspacher .17. 2. O Rimmelspacher Mathäus Silve- rius, Geschäftsführer, Bahn- hofstr. 29.17. 2. O Plittersdorf Müller Jakob, Reparaturwerkst. 21. 2. H Amtsgerichtsbezirk Schopfheim Langenau Bechtel Ernst, Gastwirt . . . 20.2. H Wehr Breil Martha geb. Butsch ... 6. 2. H Amtsgerichtsbezirk Singen a. H. Gottmadingen Auer Ignaz, Schlosser, Singener Straße 187 b.1. 3. H KffiKffi EU SK ffi KK K Mo K W KK Nr. 6 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 153 Amtsgerichtsbezirk Sinsheim Weiler Bock Georg, Monteur .... 22. 2. H Amtsgerichtsbezirk Staufen Bien gen Fischer Karl, Schreinermeister 14. 2. H Bremgarten Meyer Heinrich, Kaufmann. . 21. 2. H Bad Krozingen Giese Wilhelm, Sattlermeister. 21.2. H St. Ulrich Sonner Emil, Fuhrunternehmer 21. 2. H Untermünstertal Stiefvater Konstantin, Fuhr- halter.2.2. O Amtsgerichtsbez. Tauberbischofsheim Großrinderfeld Hofmann Frieda.25. 1. O Lang Richard, Schmiedemeister . 22. 2. H Lauda Nohe Adolf, Uhrmacher . . . 15. 2. H Obenvittighausen Lurz Hermann, Landwirt und Müller.22. 2. H Amtsgerichtsbezirk Triberg Hornberg Oehler Erich, Telegraphenarbeiter .28. 2. H Tennenbronn Lauble Christian, beim Schützen 21. 2. H Amtsgerichtsbezirk Villingen Villingen Hertenstein. Dr. G., Zahnarzt . 6. 3. H 6. 3. H Kopp Friedrich, Förster . . . 6. 3. H Quattländer Wilhelm. 6. 3. H Roth Franz, Friseur. 6. 3. H Schnäbele Karl, Konditorei. . 6. 3. H Schönbucher Hugo, Riettor- durchgang.H Bad Dürrlieim Grießhaber Anna, Karlstraße . 7. 3. H Grießhaber Johann, Radiohandlung, Karlstr. 11. 7.3.H Königsfeld Breh Alfred, Kaufmann ... 1. 3. O Peterzell Schäffler Franz, Fahrradhändler 27. 2. H Amtsgerichtsbezirk Waldkirch Waldkircli Butz Johann, Schreiner . . . 15. 2. H Bleibach Reich Heinrich, Schreinerei. . 10. 2. H Föhrental Weber Karl . 8. 2. H Gutach Wehrle Fritz Witwe. 8. 2. H Niederwinden Gehring Rosalie verehel. Moser Moser Karl, Schneidermeister. Moser Karl Ehefrau Rosalia geh. Gehring. Weber Nikolaus, Zimmermaim 15. 2. H 15. 2. H 15. 2. H 9. 2. O Obersimonswald Schultis W. Witwe. Stratz Fa. Wilhelm, G. m. b. H. 14. 2. H 1. 2. H Unterglottertal Gehr Andreas, Sehlossermeister 22. 2. H Amtsgerichtsbezirk Waldshut Hartsehwand Schäuble Josef, zur Mühle . . 26. 2. H Amtsgerichtsbezirk Weinheim Weinheini Gölz Katharina geh. Frank . . Mühlum Anna Maria, Ehefrau des Karl Schulz. Schulz Anna Maria. Schulz Karl, Arbeiter .... Wittermann Wilh., Mittelgasse 9 2. 3. O 1. 3. H 1. 3. H 1.3. H 1.3. H Hemsbach Berg Josef, Molkereibesitzer . . 9. 3. H Steinklingen Jungmann Georg, Landwirt . . 9. 3. H Amtsgerichtsbezirk Wiesloch Wiesloch Hermann Elisabeth, Ehefrau des Georg Sauer, Glasermstr. 15. 2. H Lutz Josef, Tischlerei .... 8. 2. H Mistele Karl, Schreinermeister. 4. 2. H Rensch Andreas.15. 2. H Sauer Georg, Glasermeister, Ehefrau Elisabeth geh. Hermann .15. 2. H Schmitt Karl, Zimmergeschäft und Schreinerei.22. 2. H Schneider Maria, Damenschneiderin . 21. 2. O St. Leon Keilbach Ludwig, Blechnerei . 8. 2. H Rettigheim Eschbaumer Jakob, Schuhm. . 15. 2. H Schatthausen Baron v. Göler.1. 2. H Berichtigungen. Folgende Haftbefehle wurden aufgehoben : Amtsgericht Mannheim: Mayer Wilhelm, Generalagent, Mannheim, Rheingoldstr. 3a, H. 6.10. 1932 (s. Amtl. Mitteilungen über die Schuldnerverzeichnisse der badischen Amtsgerichte Nr. 21 vom 1. November 1932 S. 396). Größle Otto, Mannheim, Max-Joseph-Str.37 H. 28. 7. 1933 (s. Amtl. Mitteilungen über die Schuldnerverzeichnisse der badischen Amtsgerichte Nr. 17 vom 1. September 1933 S. 214). Schwarz Konrad, Reichsbahnmaschinen- amts-Anwärter, Mannheim, Eichelstr. 17, H. 26. 1. 1934 (s. Bad. Wirtschaftszeitung Nr. 3 vom 5. Februar 1934 S. 74). Fa. Albert A. David, Inh. Oskar David, Mannheim-Rheinau, Rhenaniastr. 89, H. 15. 2. 1934 (s. Bad. Wirtschaftszeitung Nr. 4 vom 20. Februar 1934 S. 98). Konkurse und Vergleichsverfahren siehe Firmenanzeiger Herausgeber: Badische Industrie- und Handelskammer. — Druck: C. F. Müller, Buchdruckerei und Verlag. — Verantwortlich: für die Schriftleitung Handels- . kammersyndikus Dr. Krienen; für den Anzeigenteil Anton Meschede, alle in Karlsruhe. D.A. 1850 IV. Vj, (I. Vj. 34: 5000 Expl.) Südd. Bechern & Post G m b H. Zentralheizungen Karlsruhe - Heidelberg - Freiburg - Rastatt Wirtschaftsprüfer W. NEULICH Zugelassen beim Landesfinanzamt Karlsruhe Mitglied des Instituts für Wirtschafts pr e.V. Berlin LAHR (BADEN) Kaiserstraße 27, Fernsprecher 4202 Mechanische Glaserei Schaufensteranlagen Schaukästen Doppel- und Schiebefenster Anton Rauch, Freiburg Br. Hermannstraße 7, Fernsprecher 1130 0-EUGEN KNOSP ANSTRICH MALEREI SCHRIFTEN FREIBURG i.B. MOLTKESTR. 19-21 TEL. BEZUGSQUELLEN-NACHWEIS aus Industrie, Handel und Gewerbe Normalfeld (2 Zeilen) 1.— RM., jede weitere Zeile 50 Pfg. Nur Jahresabschluß, jährlich 24 Nummern. Bestellungen an die Badische Industrie- und Handelskammer oder die Geschäftsstelle der Badischen Wirtschafts-Zeitung, Karlsruhe, Ritterstraße 1. Alteisen Metalle, Altpapier kauft ständig Jacob Schneller, Karlsruhe, Durlacher Straße 34 Telephon 1597 Anzeigen-Expedition Dr. Glock’s Anzeig.-Expedit. Karlsr., Gartenstr. 23, Tel. 3669 Arbeitszeit- Kontrolluhren Karl Jock, Karlsruhe, Kaiser- str. 179, Tel. 1978 Autorisierter Schrottankauf Adolf Hamburger, Karlsruhe, Tel. 7773. Mitglied des Deutschen Schrottfachschaft S. Nachmann, Durlach, Alte KarlsruherStr.8,Te!.498. Mitgl. d. Deutsch. Schrottverbandes Leopold Simon, Karlsr., Daxlander Str. 10, Tel. 5776. Mitgl. d. Deutsch. Schrottverbandes Rosenfeld & Co., Karlsruhe, Neureuter Str. 5, Tel.840. Bevollmächtigtes Mitgl. d. Fachschaft Deutsch. Schrotthändl. Aufzüge Wilhelm Graf, Masch.-Fabrik, Karlsruhe, Tel. 1307 Auskunfteien Detektiv Jung, Karlsruhe, Erbprinzenstr. 29 a, Tel. 3706 TheodorTheissen, Karlsruhe, Kaiserstr. 175, Fernspr. 4922 Autokühier- Werkstatte Friedrich Held, Karlsruhe, Amalienstr. 65 Auto-Reparatur Karl Böhler, Auto, Lieferwag., Motorräd.,Karlsruhe,Ritterstr. 13-17, Eing.Gartenstr.,Tel.5932 Auto-Sattlereien Wilhelm Nirk jr., Karlsruhe, Tel. 3892 Otto Thiel, Karlsr., Yorkstr. 8 Autotransporte G. Mantz, Karlsruhe, Goethestr. 20, Telephon 155 Baumaterialien Plattenarbeiten Baubedarf G.m.b.H., Müller, Glauner, Taxis, Karlsruhe, Brauerstr.6 b, Tel. 7576 u.7577 Baustoff-Vertrieb G.m.b.H., Khe-Westbhf., Tel. 7660-7661 K. Gössel, Karlsruhe, Kriegsstr. 97, Tel. 6938/39 Reiss 4 Nuzinger, Heidelberg, Telephon 5195 Baumaterialien Plattenarbeiten Julius Graf 4 Cie. G.m.b.H., Karlsruhe, Zeppelinstr. 6, Tel. 6926/27, Vertr. d. Porti.-Cem.- Werke Dykerh.-Wicking A.G. Mette 4 Reule, Karlsr., Maria- Alexandra-Str. 30, Tel. 5419 ■ Beeidete technische Sachverständige für Schiffahrt: Hch. Moritz, Karlsr., Honsellstr.32, Tel.663 F. Getreide u. Futterm.: Eugen Baumann, K.,Akademiestr.20 Chem.Techn.Unters.-Anstalt Dr.-Ing. Dreifuß, Dr.-Ing.Staab, Khe, Karl-Wilhelmstr. 61 ,T.7530 AusI.Obst u. Gemüse, M.Hugo, K'he,Redtenbacher21 ,Tel.5512 Beeidete kaufmänn. Sachverständige Verbandsdir. Leopold Steinei Karlsr., Stefanienstr.54,Tel.910 Bestecke Besteckfabrik Karlsruhe in Karlsr., Vorholzstr. 66,Tel. 5366, Vers. Bestecke Berka-Benka Bilder und Einrahmungen M. Bieg 4 Co., Karlsruhe, Akademiestr. 16, Tel. 1916 Billards Karl Sontheimer, Karlsruhe, Scheffelstr.52,Tel.6537,Neuanf. Blechnerei, Wasserleitung Georg Schölch, Karlsruhe, Akademiestr. 14, Tel. 4129 Blech Packungen Rhein. Blechwarenwerke AG. Karlsruhe, Tel.5698, Hardeck- str. 5 (Nähe Westbahnhof) Buchbinderei Berthold Dobler, Karlsruhe, Erbprinzenstr. 20, Tel. 5674 Buchdruckerei Georg F. W. Ruf, Karlsruhe, Steinstr. 31, Tel. 7131 Bücherrevisor Bücher,Egon, Karlsr., Boeckh- str. 24, Tel. 2851, Steuerberat. Büro-Bedarf Ludwig Erhardt, Karlsruhe, Erbprinzenstr. 27, Tel. 898 Dachdecker Karl Adler(Andr.Appel Nacht.) Karlsr., Kaiserallee 12a, Tel. 11. Dachpappen Karlsr. Dachpappen- u. Teer- produktenfabrik Karl Zaiß, Tel. 1410 Drogen ' Chemikal., Farbw., Verbandst., Wilh. Tscherning, Karlsruhe, Amalienstr. 19, Tel. 519 Druckereibedarf Leo Stadthagen, Karlsruhe, Zirkel 27, Gr. 1908, Tel. 4141 Druckerei - Maschinen Ph. Ober, Karlsruhe, Kaiserallee 29, Tel. 4907, Werkstätte für alle Systeme D.D.A.C./Gau 14 Baden Gaunebenstelle Karlsruhe, Erbprinzenstr. 31, Tel. 2711 Eisenbetonbau Paul Albert, Karlsruhe, Amalienstr. 11, Tel. 5524 Eisengießerei F.Seneca, G.m.b.H., Karlsruhe, Tel. 5928, Grauguß in jeder Qualitätsvorschrift Eisenkonstruktion i. Maschinenform Otto Stiederle, Karlsruhe, Bannwaldallee 1, Tel. 2898 Etuis und Musterkoffer Etuisfabrik Karlsruhe, Gartenstr. 72, Tel. 5736 Feilen u. Metallsägen Feilenfabrik Karlsruhe, Gust.ZiegterNachf.,lnh.Jakob Anslinger,Khe,Augartenstr.56 Feinmechanik Rieh. Friedrich, Karlsruhe, Kriegsstr. 103, Mikroskope, Nivellierinstr. Franz Kneller, Karlsr., Wald- str. 66, Wissenschaft!. Instrumente jeder Art. Gegr. 1900 Furnier und Sperrholz Karl Striegel & Co., Karlsruhe, Tel. 1491 Genehmigte Auto- Ferntransporte Hermann Ochs, Spedition, Karlsruhe, Wilhelm-Kolb-Slr. 5, Tet.323. Spez.Weintransporte Gerüstebau Heinrich Kling jun., Karlsruhe, Sofienstr. 114, Tel. 5175 Hoch-, Tief-, Beton- Straßenbau GeorgGroke, Bauunternehm., Karlsr., Marienstr.86, Tel.5975 Fr. Kirchenbauer, Karlsruhe, Lessingstr. 1 a, Tel. 67 Lacroix & Christ, Karlsruhe, Schützenstr. 12, Tel. 1246 Hoch-, Tief-, Beton- Straßenbau Karl Löfflath, Karlsruhe, Gluckstr. 12, Tel. 3298 Karl Müller, K.-Rüpp.,Tulpen- str.51 ,Tel.2855.Spez.Teerstraß. Jos. Porzelt, Karlsr., Hohen- zollernstr.9,Tel.6213. NurTiefb Holzwolle Karl Baumann, Karlsruhe, Akademiestr. 20, Tel. 166 Hypotheken, Häuser R. d. M. Max Busam, Karlsr., Karlstr.35 Häuser, Geschäfte, Beteilig. Friedr.Goetz, Karlsruhe, Erb- prinzenstr. 28, Tel. 2474 A. Kiefer, Karlsr., Karlstr. 70, Immobilien, Geschäfts- und Wohnhäuser Friedr. Kuli, Karlsr., Karlstr.98, Tel.4309. Gegr. 1905. Verkauf v. Hofgütern, Mühlen,Sägewerk. Nunn 4 Schmidt, Karlsruhe, Kaiserstr.136,Tel. 2598. Grundstücke, Häuser, Hausverwalt. Aug. Schmitt, Gegr. 1879, Karlsr., Hirschstr.43, Tel. 2117 Hypotheken, Häuser R. d. M. Wilh.Walch, Karlsr., Karlstr. 6, Tei.1562,Vermittl. von Häusern und Geschäften aller Art Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau Dipl.-Ing.Mülhopt, Karlsruhe, Karlstr.88, Tel.4561. Entwurf u. Leitung V. Hoch- u.Tiefbauten Inkasso Brenner, Oberinsp. a. D„ Karlsr., Lessingstr. 49, Tel. 5974 Juwelier R.Groutars, Karlsruhe, Kaiserstr. 171, 1 Tr„ Fernspr. 7703 Kaminaufsätze W. Kirschler, Karlsr., Herren« str.8,Tel.1479.Eig.u.fremd.Syst. Karosserie- und Wagenbau Joh. Mundle, Karlsruhe, Georg-Friedr.-Str. 17, Tel. 1169 Kassen sch rä n ke und Reparaturen Wilh. Weiß, Karlsruhe, Erbprinzenstr. 24, Tel. 282 Klischees, Galvanos, Stereotypie, Matern A. Schützte, Karlsruhe, Brauerstr. 19, Tel. 3664 Kohlengroßhandlung Brunnabend 4 Co. G.m.b.H., Mannh., Kaiserr.38, Tel.41400 Fortsetzung nächste Seite Bezugsquellen-Nachweis (Fortsetzung) Kohlenhandlungen Schnürer, M., G. m. b. H., Karlsruh e, Parkstr. 17, Tel. 2275 J. Schühle, Karlsruhe, Sofienstr. 136, Tel. 4687 Steffelin,A.v.,Karlsruhe,Bau- meisterstr. 48, Tel.61 und 261 Zender & Krauß, Karlsruhe Kaiserstr. 247, Tel. 4777/78 Kraftverkehr Kraftverkehr-Heß, G.m.b.H., Karlsruhe, Gottesauer Str.6, Tel. 5148, Auto-Reparatur, Fahrschule Laboratoriums- Einrichtungen Dr. Bender & Dr. Hobein, Karlsr., Kaiserstr. 12, Tel. 2615 Linoleum Franz Gehrecke Nacht., Karlsr., Leopoldstr.31,Tel.2222 Lotterie-Lose Hermann Göhringer, Bankgeschäft, Pforzheim(Rathaus), Staat). Lotterie-Einnahme. Preuß.-Südd. Klassenl. empf. ‘/sSJ/iß. l / 2 12, l /i24Mk.pr.KI. Marmorwarenfabrik Theodor Koch Heilbronn Optik Hofer & Co., Karlsruhe, nur Waldstr. 95, Tel. 2464 J. W. Krautinger, Karlsruhe, Opt. Spez,-Institut, Herren- str. 21, Fernspr. 1075 Papierwaren Papier-Uicker, Karlsruhe, Friedenstr. 9, Düten u. Beutel, Einschlag- u. Packpapier etc., Fernruf 2440 Patente Patentbüro Kleyer, Karlsr., Gartenstr. 23, Tel. 3669 Polstermöbel und Dekoration Jakob Stiel, Karlsruhe, Karlstr. 27, Tel. 976 Radio Duffner, H., Ing., Karlsruhe, Markgrafenstr. 51, Tel. 6743 Rechenmaschinen F. Fütterer, Rechenmaschin., Buchungsmasch. u. Reparat., Karlsruhe, Karlstr. 9, Tel. 8134 K. W. Heck, Karlsr., Douglas- str. 7, Tel. 6616. Spezialwerkstätte für Rechenmaschinen Schaufenster- und Laden-Einrichtungen Riesterer, Ed., Nachf., Karlsr., Autogl., Luisenstr.24, Tel.1687 Schlachthofartikel Karl Scherroer & Co., Karlsr., Winterstr. 44, Tel. 1434 Schlossereien G. Groke, Karlsr., Herrenstr.5, Fernspr. 325 • E. Guichardaz, Kunst-u. Bauschloss., Karlsr., Bürgerstr. 9, Tel. 1496 Schreib- und Rechenmaschinen Ludwig Baum, Karlsruhe Werderstr. 58, Tel. 5792 Schreib- und Rechenmaschinen Karl Hafner, Khe.,Büromasch. H.u.Repar. Karlstr.24,Tel.2127 Schreibmaschinen und Reparaturen Beierlein, A., Karlsr., Moltke- str. 17, Tel. 2650. Continental Erika und Ideal Gen.-Vertr. Georg Laade, Karlsruhe, Gabelsbergerstr. 2, Tel. 6285 Gustav Schellinger, Spezial-Reparaturwerkstatt für Büromaschinen,Karlsruhe, Kaiserstr. 225, Tel. 6247 Rud. Schwara, Karlsr., Waldstr. 56, Tel. 3398. Auch Verleih Schuhfabrik M. Dubina, Karlsruhe, Hardtstr. 86 b Schutz- und Sicherheitsdienst Wachabteilung Karlsruhe, Leopoldstr. 15, Tel. 1342 Wir schützen Pers. u. Eigent. Gebt unsern Kamerad.Arbeit Stempelschnitt- Gravierung Gebr. Büchel, Gravieranstalt, Karlsr., Sofienstr. 114, Tel. 1477 Steuerberater Dr. Hänsler, Karlsruhe, Westendstr. 59, Tel. 6243 Tachometerfabrik und Reparatur L.Hagenah, Karlsr.,Waldhorn- str.19,Tel.918, Repar.all.Fabr. Transmissionen Richard Kunkel, Maschinen, Werkz., Karlsr., Tullastr. 61, Tel. 92 Karlsr. Eisen- u.Metallmanuf. Rosenberg&Co., Karlsr., Karlstr. 10, Neue u. gebr. Transm. Kaufmännische und techn. Übersetzung Franz, u. Engl.: N. Bodenstein, Karlsruhe, Bahnhafstr. 6 öffentl. Versteigerer Max Sasse, Karlsr., Douglas- str.22.Verst.in u. auß. d. Hause. Taxat. u. Sachverst., Gutacht. Wach- und Schließinstitut Wach-u.Schließges. m.b.H., Karlsr., Kaiserstr. 106, Tel. 577 Werbegraphik M. Steude, Karlsruhe, Saarbrücker Str. 59, Tel. 7315 Werbewesen „Der Werbebrief“, Druck- u. Verlags-Ges. m. b. H., Karlsr., Sofienstr. 124, Tel. 6149 Werkzeugmaschinen Karlsr.Eisen- u.Metallmanuf. Rosenberg&Co. Kar sr., Karlstr. 10, Masch. u.Werkz.all.Art Verwertung stillgel. Betriebe Zentral heizungen Sanitäre Anlagen Heinrich Schneider, Ing., Khe., Hans-Sachs-Str.2,T.6338 Treuhand' und Steuer- beralungs-Bfiro Dr. Rudolf Imhof zugelassen beim Landesfinanzamt Karlsruhe Dr. Hans Schweif} Freibord i. Brefsd. Kaiserstr. 89,Kapfererhaus Fernsprecher 7531 Erstklassiges Fachgeschäft für Glas-, Porzellan- und Erzeugnisse des Kunstgewerbes Xaver Wittmann GmbH., Konstanz Kanzleistraße 4 ^ m h M 1 und Schaufenster- Ill.u. n. _konstruktionen Abt. IV Kunstgewerbe und "~gtl } r >■ - M Ornamente fgl I Frei bürg 1. Br. Abt. V Eisenhandel iBl ■ Fernsprecher 3681 Eisen- und Heiall-Konstruklienswerk Immobilienbüro LWehrle R.D.M. Fretburdi.Br. Telephon 7029 / Kaiserstr. 71 vermittelt Etagen-, Geschäfts- und Einfamilienhäuser August Biihler&Söiine Freiburg i.Br. Klarastr. 15, Tel. 1164 Sanitäre Insta /Ja tion u.Blechnerei Treuhand-, Rechts- und Kechnungsbüro Bechinger & Lang Bürgermeister i. R. Konstanz, GottlleterstraBe 1611 Beitreibung von Forderungen, Inkasso, Zwangs- u. Hausverwaltungen, Immobilien, Finanzierungen, Steuerberatung, Eingaben aller Art, Versicherungsabschlüsse, Rechnungs- Stellung, Auskunftei Kartonagen A.-G. Konstanz vorm. Ferdinand Mayer Telephon Nr. 1 Packungen aller Art Spezialität: Lager- a. Ladenkasten. Kramschleifen- anfdruck und -Prägungen m 9 ■ am aI aH. Art, Backsteine, # BPI1PI Vormauersteine, Ia ™ IW 3 WI Klinkersteine, KHn- kerbodenplatten, Hourdis, Hohlsteine für Decken, Hallersteine DRGM., Isoliersteine für alle Mauerstärken liefern in bester Qualität Vereinigte Freiburger Ziegelwerke A.G., Merxhausen Unterstützt