BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Amtliches Organ der Badischen Industrie- und Handelskammer, Karlsruhe zugleich Mitteilungen des Amtlichen Getreide-Großmarktes Karlsruhe Handelskammerpräsident: Dr. C. Kentrup, Karlsruhe Verantwortlicher Schriftleiter: Handelskammersyndikus Dr. Krienen, Karlsruhe. Sämtliche die Redaktion betreffenden Sendungen sind zu richten an die Geschäftsführung der Badischen Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, Karlstraße 10 (Fernsprecher 4510 bis 4512); alle den Anzeigenteil, Abonnementsbestellungen und Versand betreffenden Sendungen an die Geschäftsstelle der Badischen Wirtschafts-Zeitung, Karlsruhe, Ritterstraße 1 (Fernsprecher 7400—7402) Bezngspreis vieteljährl. 1.30 MX zuztlgl. Postzustellgeld. Bestellungen beim Verlag und jeder Postanstalt. Anzeigenpreise: Vi Seite,'265 mm hoch und 185 mm breit, 112 .— MX, 1 ? Seite, 132 mm hoch und 185 mm breit oder 265 mm hoch und 92 mm breit, 56.— MX. 1 4 Seite, 132 mm hoch und 92 mm breit oder 65 mm hoch und 185 nun breit, 28.— MX, */ 8 Seite, 65 mm hoch und 92 mm breit oder 32 mm hoch und 185 mm breit, 14.— MX, '/l« Seite, 32 mm hoch und 92 mm breit oder 15 mm hoch und 185 mm breit, 7.— MX, V 32 Seite, 32 mm hoch und 45 mm breit oder 16 mm hoch und 92 mm breit, 3.50 MX. Rabatt bis zu 15 °/o bei 24 Wiederholungen 15. Jahrgang 2. März-Heft 1935 / Erscheint monatHch 2 mal Nummer 6 Die Wirtschaft wird auch in diesem Jahr gewaltige Aufgaben zu vollbringen haben. Ich möchte an. die badische Wirtschaft die Bitte richten, in ihrer Arbeit nicht zu erlahmen, und ihr besonderes Augenmerk auf dw Auf gäbe zu richten, die heute im Vordergrund steht, die Förderung des Exports. Daß unsere Wirtschaft bereits auf einem guten Weg ist, habe ich mit großer Freud# auf der Leipziger Messe feststellen können. Ausgezeichnete Möglichkeiten bieten sich für die badische Wirtschaft mit der Rückgliederung der Saar, die schon in der Vorkriegszeit vielseitige Beziehungen mit Baden gepflegt hat. Ministerpräsident Köhler am 11. Mürs 1935 bei dem Staatsakt in der Reichsstatthajterei anläßlich der zweijährigen Wiederkehr der Übernahme der nationalsozialistischen Rührung in Baden. Kurzschriftprüfungen. Die badischen Industrie- und Handelskammern halten am Sonntag, den 7. April 1935 folgende Kurzschriftprüfungen ab: Industrie- und Handelskammer Mannheim : in der Kurfürst-Friedrich-Schule, C 6, „ „ „ Karlsruhe: im Handelskammergebäude, Karlstraße 10, „ „ „ Pforzheim : in der Städtischen Handelsschule, „ „ „ Freiburg: im Gebäude der Handelsschule, „ „ „ Schopfheim: im Gebäude der Handelsschule, Mattenleestraße, „ „ „ Konstanz: im Gebäude der Handelsschule, Münsterplatz. Bei genügender Beteiligung wird, die Industrie- und Handelskammer Frei bürg Prüfungen außerdem in Lahr und ViHingen abhalten. Die Prüflinge haben sich möglichst bald bei den für sie in Frage kommenden Kammern schriftlich unter Angabe des Systems und der Silbenzahl, worin sie geprüft werden wollen, zu melden. Die näheren Bedingungen über die Prüfung, den Zeitpunkt des Beginns und die Höhe der Prüfungsgebühr sind ebenfalls bei den einzelnen Kammern zu erfahren. Es wird bei allen Prüfungen 2x5 Minuten diktiert mit einer Zwischenpause von 1 Minute. Übertragen wird nur ein 5-Minuten-Diktat. I Die badischen Industrie- und Handelskammern machen die ihnen angeschlossenen Firmen auf diese Prüfungen aufmerksam und bitten, dafür bemüht zu sein, daß sich eine große Anzahl von Angestellten daran beteiligt. 98 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 6 Kaufmännische Gchilfenprüfimg^n. Im Laufe des Frühjahrs finden bei sämtlichen badischen Industrie- und Handelskammern die kaufmännischen Gehilfenprüfungen statt. Wir geben nachstehend die bis jetzt festliegenden Prüfungstermine bekannt : Für den Bezirk der Industrie- und Handelskammer Schopf heim: Die schriftliche Prüfung findet am Dienstag, den 9. April d. in den Räumen der Realschule in Schopfheim statt. Der Termin der mündlichen Prüfung wird später bekanntgegeben. Die Anträge auf Zulassung zur Prüfung müssen spätestens am 30. Mijrz d. J. bei der Industrie- und Handelskammer Schopfheim vorliegen. Für den Bezirk der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe: Die schriftliche Prüfung findet am Donnerstag, den 25., und Freitag, den 26. April d. .1., in Karlsruhe statt. Der Termin der mündlichen Prüfung wird später bekannt gegeben. Die Anträge auf Zulassung zur Prüfung müssen spätestens am 11. April bei der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe vorliegen. Für den Bezirk der Industrie- und Handelskammer Freiburg: Die schriftliche Prüfung findet am Freitag, den 26. April 1935, statt, und zwar in Emmendingen, Freiburg, Lahr, Offenburg und Villingen. Die mündliche Prüfung ist für die dritte und vierte Maiwoche in Aussicht genommen, und zwar für die Orte Freiburg, Lahr, Offenburg und Villingen. Die erforderlichen Antragsformulare sind erhältlich bei den jeweils zuständigen Industrie- und Handelskammern sowie bei den Handelsschulen und bei den zuständigen Stellen des Amtes für Berufserziehung bei der Deutschen Arbeitsfront. Gesetz über die Änderung des badischen Handelskaniniergesetzes vom 5. Februar 1935. Das Staatsministerium hat das folgende Gesetz beschlossen : Das Gesetz, die Handelskammern betreffend, vom 11. Dezember 1878 (Gesetzes- und Verordnungsblatt Seite 229) in der Fassung des Gesetzes vom 26. April 1886 (Gesetzes- und Verordnungsblatt Spite 153), vom 12. September 1898 (Gesetzes- und Verordnungsblatt Seite 421), vom 10. und 19. Oktober 1906 (Gesetzes- und Verordnungsblatt Seite 491 und 523), vom 26. September 1910 (Gesetzes- und Verordnungsblatt Seite 554), vom 28. Mai 1920 (Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 330) und vom 1. .Tuli 1933 (Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 123) wird, soweit es nicht sehen durch die Verordnung des Reichswirtschaftsministers über die Industrie- und Handel 3kammern vcm 20. August 1934 .(Reichsgesetzblatt Teil I, Seite 790) außer Kraft gesetzt ist, wie folgt geändert : I. Artikel 1 wird durch folgende Vorschrift ersetzt: Die Industrie- und Handelskammern sind Körperschaften des öffentlichen Rechts und haben die Aufgabe, die Gesamtbelange der Industrie, des Handels, des Verkehrs, der Versicherung und der Banken wahrzunehmen und zu fördern. Der Finanz- und Wirtschaftsminister errichtet die Industrie- und Handelskammern; er bestimmt Bezirk und Sitz der einzelnen Kammer und ihrer Bezirksstellen. II. Artikel 2 wird durch folgende Vorschrift ersetzt: Den Aufbau der Industrie- und Handelskammer und ihrer Organe bestimmt die Satzung. III. Artikel 3 wird durch folgende Vorschrift ersetzt: Die Industrie- und Handelskammern können nach näherer Anordnung des Finanz- und Wirtschaftsministers zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben zusammengeschlossen werden. Der Finanz- und Wirtschaftsminister kann dem Zusammenschluß die Eigenschaft einer Körperschaft des öffentlichen Rechts verleihen. IV. Artikel 23 wird durch folgende Vorschrift ersetzt: Die Kosten der Industrie- und Handelskammer werden auf die innerhalb des Kammerbezirks in das Handels- und Genossenschaftsregister eingetragenen Unternehmen und auf die Inhaber der in Artikel 4 Absatz 1 Ziffer 4 be- zeichneten Betriebsstätten oder Verkaufsstellen nach Verhältnis der Werte umgelegt, die sich für die Umlage- pffichtigen aus dem nach dem Grund- und Gewerbesteuer- G esetz der Gewerbesteuer der Gemeinden unterliegenden letriebsvermögen und dem fünffachen Betrag des Gewerbeertrags ergeben. Hierbei werden diejenigen Betriebsvermögen und Gewerbeerträge zugrunde gelegt, die für das letzte der Erhebung der Kammerumlage vorangehende Rechnungsjahr für die Gewerbesteuer der Gemeinden festgestellt sind. Die näheren Anordnungen trifft der Finanz- und Wirtschaftsminister. Die Umlagepflicht (Beitragspflicht) beginnt mit dem auf den Eintrag der Firma im Handels- unÜ Genossenschaftsregister oder mit dem auf die Eröffnung der Betriebsstätte oder Verkaufsstelle folgenden Rechnungsjahr und erlischt mit dem Ende des Rechnungsjahres, in welchem der Eintrag gelöscht, oder eine in Artikel 4 Absatz 1 Ziffer 4 bezeichnet^ Betriebsstätte oder Verkaufsstelle geschlossen wird. Die laufenden Beiträge sind hälftig auf 1. Juli und 1. Januar fällig. Die Industrie- und Handelskammer kann einen Mindestbeitrag bis zum Höchstbetrag von 12 RM. jährlich festsetzen. Den Mindestbeitrag haben auch diejenigen Beitragspflichtigen zu entrichten, die von der Gewerbesteuer freigestellt sind. Für die Beitreibung der Umlage (Beiträge) und der Gebühren gelten die Vorschriften über die Beitreibung der Gemeindeabgaben. li BADISCHE WIBTSCHaBTS-ZEITUHG 99 Nr. 6 V. Die mit Gesetz vom 1. Juli 1983 (Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 123) errichtete Badische Industrie- und Handelskammer wird mit Wirkung vom 1. Februar 1935 aufgelöst. Nach Auflösung findet die Liquidation statt, die nach Weisung des Finanz- und Wirtschaftsministers durch einen von ihm zu ernennenden Kommissar durchgeführt wird. Für das erste Kalendervierteljahr 1935 wird ein Viertel der Beiträge des Jahres 1984 erhoben; diese Beiträge sind 14 Tage nach Anforderung fällig. VI. Dieses Gesetz tritt mit Wirkung vom 1. Februar 1935 in Kraft. Karlsruhe, den 5. Februar 1935. Das Staatsministerium. Köhler » Im Namen des Beichs verkünde ich das vorstehende Gesetz, dem die Reichsregierung ihre Zustimmung erteilt hat. Karlsruhe, den 27. Februar 1935. Der Reichsstatthalter in Baden Robert Wagner Verordnung zur Ausführung des Gesetzes vom 5. Februar 1935 über die Änderung des Handelskaininergesetzes vom 4. März 1935. Für das* Land Baden werden mit Wirkung vom 1. Februar 1935 die folgenden Industrie- und Handelskammern errichtet: die Industrie- und Handelskammer Mannheim für die* Kreise Mannheim, Heidelberg und Mosbach, mit dem Sitz in Mannheim, die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe für den Kreis Karlsruhe, ohne den Amtsbezirk Pforzheim, für den Kreis Baden-Baden und vom Kreis Offenburg für die Amtsbezirke Oberkirch, Offenburg und Kehl, mit dem Sitz in Karlsruhe, die Industrie- und Handelskammer Pforzheim für den Amtsbezirk Pforzheim, mit dem Sitz in Pforzheim, die Industrie- und Handelskammer Freiburg i. Br. für die Kreise Freiburg, Villingen, Lörrach, Waldshut, Konstanz und vom Kreis Offenburg die Amtsbezirke Lahr und Wolfach, mit dem Sitz in Freiburg i. Br. Im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Freiburg i. Br. werden als Bezirksstellen errichtet und ihr angegliedert: a) die Bezirksstelle Schopfheim der Industrie- und Handelskammer Freiburg i. Br., für die Kreise Lörrach und Waldshut, mit dem Sitz in Schopfheim, b) die Bezirksstelle Konstanz der Industrie- und Handelskammer Freiburg i. Br., für den Kreis Konstanz, mit dem Sitz in Konstanz. Karlsruhe, den 4. März 1935. Der Finanz- und Wirtschaftsminister Köhler Fruchtbare Sozialpolitik. Vor allem aber werden wir dieses Jahr darangehen, die Unterlagen für eine wirklich fruchtbringende Sozialpolitik zu schaffen. Der nationalsozialistische Staat will weder der Despot noch die Amme der Menschen, sondern er will der väterliche Pädagoge seines Volkes sein, und er sieht das Wesen der höchsten Demokratie darin, die Menschen zur höchsten Mitarbeit an den zu lösenden Aufgaben heranzuziehen. Das neue Deutsehland unter seinem Führer Adolf Hitler ist das Deutschland der Gemeinschaft, der Treue, der Kameradschaft, ist das Deutschland der Leistung und der Anerkennung dieser Leistung, und ist das Deutschland einer gem einsam en Ehre. Wir wollen in Frieden unserer Arbeit nachgehen, wir wollen aber ebenso frei und gleichberechtigt unter den Völkern der Erde leben. Dr. Lei/ beim Enipfangsubeml des außenpo!itisehen Amts devXSDAP für die Vertreter der in Berlin akkreditierten fremden Mächte und der Weltpresse am 7. März 100 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 6 Wirtschaft zwischen zwei Zeitaltern. Geschichte und heutiger Stand der badischen Wirtschaft. Von Syndikus Dr. Ed. Lais, Karlsruhe. Vorbemerkung: Wir beginnen heute mit dem folgeweisen Abdruck einer eingehenden Untersuchung der die badische Wirtschaft tragenden Grundpfeiler. Die auf historisch-statistischer Methode beruhende Arbeit des kenntnisreichen Verfassers trägt eine Fülle von Tatsachenmaterial und Anregungen zusammen, an denen niemand wird Vorbeigehen können, der mit innerem Verständnis an dem . Wiederaufbau der badischen Wirtschaft im Geiste des Dritten Reiches mitwirken will. Wir sind überzeugt, daß die Unter- . suchung eine sehr zahlreiche Leserschaft und große Beachtung linden wird, da die Entwicklung der badischen Wirtschaft bisher noch nirgends in gleicher Geschlossenheit wie in der vorliegenden Arbeit dargestellt wurde. Die Schriftleitung. Abriß der Geschichte der badischen Wirtschaft. Zur Klärung eines gegebenen änderungsbedürftigen Tatbestandes hat es sich noch immer als zweckmäßig und richtig erwiesen, in geschichtlicher Rückschau bloßzulegen, wie es zu diesem Tatbestand gekommen ist, um daraus die Erkenntnis und Lehre zu gewinnen, wo der Hebel zur Verbesserung der Verhältnisse anzusetzen ist. Ist dieser Standpunkt im allgemeinen richtig, so wird man an diesem Vorgehen auch nicht vorbeikommen, wenn es sich um wirtschaftliche Dinge handelt. Stehf darum die Aufgabe zur Lösung, den Bau der badischen Wirtschaft im Gesamtumfange des wirtschaftlichen Fragenbereiches allseitig zu beleuchten, so wird es sich auch in diesem Falle empfehlen, einen kurzen Abriß der geschichtlichen Entwicklung dieser Wirtschaft vorauszuschicken, wobei ' zweckmäßigerw r eise alle diejenigen Gesichtspunkte in den Vordergrund zu stellen sind, die zur Klärung der Ursachen und Gründe des gegenwärtigen krisenhaften Zustandes der badischen Wirtschaft beizutragen vermögen. Als um das Jahr 1880 die Bevölkerung des badischen Landes 1,2 Millionen Einwohner zählte, verkehrte noch keine Eisenbahn. Noch ist um diese Zeit die Schrift des Schwaben Friedrich List „Über ein sächsisches Eisenbahnsystem als Grundlage eines allgemeinen deutschen Eisenbahnsystems“ nicht erschienen, in der der verkannte Schriftsteller mit prophetischem Weitblick die Überzeugung zum Ausdruck brachte, daß der Schienenweg die Straße sei, auf dem Deutschland mit Notwendigkeit zur wirtschaftlichen und politischen Einheit vorwärtsschreiten werde. So ist unverkennbar, daß zur damaligen Zeit die badische Wirtschaft auf der Grundlage der Landwirtschaft noch so gut wie ein autarkes Leben führte. Wohl begann sich langsam über dem landwirtschaftlichen Unterbau eine gewerbliche Schicht auszubreiten, noch bestanden aber in Deutschland 88 Zoll- und Mautlinien, mit denen der deutsche Wirtschaftskörper abgeschnürt, jedes gewerbliche Leben ertötet wurde. Freilich war es auch hier wiederum Friedrich List gewesen, der schon im Jahre 1819 den Deutschen Handels- und Gewerbeverein als Instrument der Propaganda ins Leben rief, mittels dessen endlich im Jahre 1888 der Deutsche Zollverein aus der Taufe gehoben wurde. So war jetzt auch in Baden der Weg zur gewerblichen Entwicklung frei. Gab es im badischen Lande um das Jahr 1800 erst etwa 50 Fabriken, in denen mehr als 20 Arbeiter beschäftigt wurden —- deren Mehrzahl dürfte in der Zeit der napoleonischen Wirren wieder zugrunde gegangen sein —. so gab es im Jahre 1861 bereits deren 357, die insgesamt immerhin 31000 Arbeiter, d.h. 2 v. H. des damaligen Bevölkerungsstandes, beschäftigten, wobei die Textilindustrie mit 14000 Arbeitern (die Bijouterieindustrie mit 4081, die Nahrungsmittelindustrie mit 5449, die Tabakindustrie mit 3011, die Metallgewinnung mit 889 Arbeitern) weitaus an erster Stelle stand*). Noch aber hatte die Landwirtschaft im Gesamtgefüge der Wirtschaft des badischen Landes nicht nur weitaus das Übergewicht über das Gewerbe, sondern sie war es noch auf Jahre hinaus, die durch die Überschüsse ihrer.Ausfuhr in Vieh, Getreide und Handelsgewächsen gewerbliche Waren eintauschte, die im Lande selbst und innerhalb der Grenzen des Zollvereins nicht erzeugt wurden. Inzwischen abpr hatte sich, zunächst nur langsam, späterhin aber um so rascher, das Eisenbahnwesen entwickelt.. War zu Ende des Jahres 1840 erst eine Strecke von 19 km Länge in Betrieb, so betrug die Betriebslänge 1850 doch immerhin schon 279 km, 1860 = 363 km und 1870 = 971 km (dagegen Betriebslänge im Jahre 1929 .= 1902 km). Verhältnismäßig noch sehr viel stärker hatte in der gleichen Zeit der Verkehr zugenommen! So erfuhr der Personenverkehr eine Steigerung von 1,9 Millionen beförderter-Personen im Jahre 1850 auf 8,5 Millionen Personen im Jahre 1869. Noch wesentlich stärker war die Zunahme des Güterverkehrs. Denn während der Personenverkehr in den 19 Jahren von 1850 bis 1869 um rund das 4,5fache zunahm, vermehrte sich in der gleichen Zeit der Güterverkehr von rund 100000 Tonnen auf über 1,8 Millionen Tonnen und somit um das 18fache. Ferner ergab sich, daß in den Jahren 1840 bis 1868 im badischen Eisenbahnwesen ein Betrag von rund 190 Millionen Mark investiert worden war. Trotzdem würde man fehlgehen, wenn man erwarten würde, daß die wirtschaftliche Fortentwicklung des badischen Landes in gradliniger Weise erfolgt w'äre. Betrachtet man als Gradmesser wirtschaftlich günstiger oder ungünstiger Entwicklung das Maß der Bevölkerungsvermehrung, so würde sich als Rückschluß auf die wirtschaftliche Entwicklung das folgende Bild ergeben: von/auf Zu- ■ (+) bzw. Abnahme (—) der Bevölkerung um Personen in v. H. 1820/30 . . . . . + 149083 4 - 14,1 1830/40 . . . 95993 + 8,0 1840/50 . . . • -. + 64455 + 4,9 1850/60 . . . . . — 2741 — 0,3 1860/70 . . . . . + 96736 4 - 7,1 Danach hätte man gegenüber dem Jahrzehnt 1820/30 eine sich fortschreitend verlangsamende Bevölkerungsvermehrung festzustellen und dahinterstehend eine Wirtschaftskrise, die Ende der 40 er und zu Beginn der 50 er Jahre ihren Höhepunkt erreichte. In den Jahren 1847 bis 1855 erfuhr das badische Land einen Bevölkerungsverlust von nahezu 53000 Personen, wohl in der Hauptsache durch Abwanderung vorwiegend naeh den Vereinigten Staaten. *) Die Industrie in Baden. Herausgegeben vom Statistischen Landesamt, Karlsruhe 1926, S. G. Nr. 6 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 101 Erst die politische Einigung der deutschen Bundesländer in den Jahren 1870/71 gab die Bahn frei für den Weiteraufstieg der deutschen und mit ihr auch der badischen Volkswirtschaft. Betrachtet man im Vergleich zu den Jahrzehnten zwischen 1820—1870 die Bevölkerungsentwicklung in den folgenden Jahrzehnten bis zur Gegenwart, dann ergibt sich zugleich schon als Vorschau auf die wirtschaftliche Entwicklung das folgende Bild: von/auf Zunahme um Personen in v. H. 1870/80 .... 115340 7,9 1880/90 .... 87613 5,5 1890/00 .... 210077 12,7 1900/10 .... 274889 14,6 1910/19 .... 65670 3,2 1919/25 .... 204821 9,3 Danach fällt eine geradezu stürmische Bevölkerungszunahme in die Jahrzehnte 1890—1910. In diesen beiden Jahrzehnten erfuhr das badische Land eine Bevölkerungszunahme, die erheblich stärker war, als diejenige in den fünf Jahrzehnten von 1820 bis 1870. Hieraus darf zum voraus geschlossen werden, daß in diesen gleichen Jahren auch ein starker Aufschwung der Wirtschaft, und zwar gerade der industriellen Wirtschaft, stattgefunden haben muß. Bevor jedoch auf Einzelheiten eingegangen wird, sei die Entwicklung der badischen Industrie (im Sinne von 20 und mehr Arbeitern) zunächst gesondert betrachtet-. Weiter oben ist gesagt worden, daß nach dem Stande der Industrie des Jahres 1861 in nur 857 Fabriken erst 31000 Arbeiter beschäftigt wurden. Nach den Angaben des Statistischen Landesamtes ergibt das weitere Wachstum des Fabrikwesens das folgende Bild: Betriebe Arbeiter Arbeiter in v.H. der Bevölkerung 1882 769 60210 3,8 1899 1724 145777 7,9 1912 2196 214119 10,0 1925 2408 251130 10,9 Man erkennt, daß an der Arbeiterzahl gemessen gegenüber dem Jahre 1861 die Kapazität der badischen Fabriken bis zum Jahre 1882 immerhin um nahezu das Doppelte gewachsen war, daß aber parallel zur gesteigerten Bevölkerungsvermehrung der Jahre 1890—1910 in die gleichen Jahre die geradezu stürmische Entwicklung der Industrie fällt. Demgegenüber erfolgt die Zunahme der industriellen Kapazität über die Kriegs- und ersten Nachkriegsjahre hinweg nur noch verlangsamt, wobei überhaupt dahingestellt bleiben muß, wieviel von dem. angezeigten Wachstum noch auf die beiden Vorkriegsjahre entfällt. Schon diese Zahlen lassen erkennen, daß in den Jahren seit 1882 eine bedeutsame Wandlung in der Struktur der badischen Wirtschaft vor sich gegangen sein muß. Um diese Strukturwandlung in ihrem Verlaufe und in ihrem Umfange zu erfassen, sei in der nachstehenden Tabelle die Bevölkerung des badischen Landes nach Maßgabe ihrer Beruf?Zugehörigkeit dargestellt: Es waren berufszugehörig zu: (m 1000): 1882 1895 1907 1925 Landwirtschaft . 766 729 673 653 Industrie, Bergbau, Baugewerbe . . 492 598 831 915 Handel und Verkehr (einschließlich Gast- und Schankwirtschaft) . . 141 171 263 368 Übrige. 160 221 290 376 Gesamtbevölkerung . 1559 1719 2057 2312 Eine ausführliche Ausdeutung der obigen Zahlen erübrigt sich. Die von Zählung zu Zählung fortschreitende Abnahme der zur Landwirtschaft berufszugehörigen Bevölkerung auf der einen Seite, die ausnehmend starke absolute Zunahme der zum Gewerbe Berufszugehörigen und das relativ noch viel stärkere Wachstum der zum Handel und den übrigen Schichten der Bevölkerung Berufszugehörigen auf der anderen Seite fällt so sehr von selbst in die Augen, daß es erklärender Hinweise nicht mehr bedarf, um die Feststellung zu treffen, daß das gesamte Wachstum an Bevölkerung seit 1882 — % Millionen Menschen — vollständig von Industrie, Handel, freien und verwaltenden Berufen aufgenommen wurde, während die Landwirtschaff leer ausging. Diese Entwicklung ist an Hand der Verhältniszahlen noch etwas deutlicher zu machen: zu: v. H. der Bevölkerung waren berufszugehörig 1882 j 1895 | 1907 ) 1925 Landwirtschaft . Industrie. Handel und Verkehr. Übrige. 49.2 I 42,4 31,6 j 34,8 9,0 ! 10,0 10.2 | 12,8 i 32.7 ! 28,2 40,4 i 39,6 12.8 ! 15,9 14,1 | 16,3 100,0 | 100,0 100,0 100,0 Hatte somit die Landwirtschaft im Gefüge der Gesamt- Wirtschaft noch bis in die 90 er Jahre des vorigen Jahrhunderts das Übergewicht gegenüber Industrie und Handel zusammengenommen, so vollzog sich jetzt der Umschwung, demzufolge die Agrarwirtschaft mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt wurde. Auf dem Rücken der industriellen Entwicklung im Reich war auch das Land Baden aus einem Agrarland zupi Industrieland geworden. 1 Ähnlich aufschlußreich ist die Beobachtung der Entwicklung der Erwerbstätigen: in: Es waren erwerbstätig: in 1000 in v. H. 1882 - 1895 ! 1907 1925 1882 : 1895 1907 1925 Landwirtschaft. 1 332 1 372 427 469 49,3 42,6 37,6 33,8 - Industrie, Bergbau, Baugewerbe. 205 287 399 494 30,3 32,9 35,1 35,6 Handel und Verkehr. 50 75 122 180 7,4 1 8,7 10,7 18,0 Übrige. 88 . 139 188 244 13,0 15,8 16,6 17,6 674 874 1135 1387 100,0 100,0 100,0 100,0 Bilanzen und Generalversammlungsberidiie finden stärkste Beachtung in der Badischen Wirtschaftszeiiung 102 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 6 Hier ist zwar zu erkennen, daß der absoluten Abnahme der zur Landwirtschaft berufszugehörigen Bevölkerung nicht auch eine absolute Abnahme der in der Landwirtschaft Erwerbstätigen entspricht, daß anderseits aber doch relativ betrachtet der Anteil der landwirtschaftlich Er- werbstätr'gen, der 1882 noch rund die Hälfte aller Erwerbstätigen ausmachte, eine ausnehmend starke Abnahme erfuhr. Im gmzen aber wird ersichtlich (vgl. die folgende Tabelle), daß das Mehr von insgesamt 712400 Erwerbstätigen im Jahre 1925 gegenüber 1882 zwar zum absolut größten Teil von der Industrie aufgenommen wurde, daß aber anderseits die nur abgeleitet produktiven Berufe Handel und Verkehr, freie Berufe und Verwaltung Zunahme der Erwerbstätigen Zunahme in: 1882/1925 um in v. H. Landwirtschaft . . . 136492 41,2 Industrie usw. . . . 289597 141,0 Handel usw. 129775 260,0 Übrige. . 156535 _ 177,3 Zusammen . . . . . 712399 105,8 usw. verhältnismäßig sehr viel stärker Zunahmen. Während 1882 noch rund 80 v. H. der Erwerbstätigen in den primär produktiven Berufen Landwirtschaft und Gewerbe tätig waren, waren es 1925 nur noch rund 70 v. H. Die Verengerung des agrarischen Unterbaues der badischen Wirtschaft und die entsprechende Verbreiterung der gewerblichen Basis ist im übrigen mit besonderer Deutlichkeit auch daraus zu erkennen, daß im Jahre 1880 von der 1,57 Millionen zählenden Bevölkerung 978000 oder 62,0 v. H. in Gemeinden unter 2000 Einwohnern ansässig waren, während im Jahr 1925 von der 2,81 Millionen zählenden Bevölkerung nur noch 869000 oder 37,6 v. H. in den Landgemeinden wohnten. Das Verhältnis von Stadt- und Landbevölkerung hatte also im Verlaufe von 45 Jahren eine genaue Umkehrung erfahren, wobei noch besonders zu beachten ist, daß der auf dem Lande herrschende soziale Druck sogar eine absolute Abwanderung von mehr als 100000 Menschen nach den Stätten niedrigeren sozialen Druckes, als die die Städte angesehen wurden, verursachte. Mit der Industrialisierung der badischen Wirtschaft ist somit nach der sozialen Seite eine Verstädterung der Bevölkerung verbunden, die unbesehen zu schärfsten Verwicklungen führen muß, wenn das Industriegebäude ins Wanken gerät. Die Beziehungen der Landwirtschaft zum Gewerbe und den übrigen Berufen. Wenn etwas, so hatte die vergangene Epoche liberaler Wirtschaftsauffassung allzusehr vergessen, daß Wirtschaft nichts anderes bedeutet, als den Austausch landwirtschaft- Generalvertreter: Sl> „ 3.50 Placierung im Text 20°/o Anfschlag. Wiederholungs-Nachlaß nach Tarif. Bestellungen sind zu richten an die Bad. Industrie- und Handelskammer, Karlsruhe, Karlstr. 10, oder an die Geschäftsstelle dieser Zeitung, Karlsruhe, Ritterstraße 1. Bechinger & Lang Bürgermeister i. R. Rechts- und Rechnungsburo Konstanz, Gottlieberstraße 1611 Beitreibung von Forderungen, Inkasso, Zwangs-u. Hausverwaltungen, Immobilien, Finanzierungen, Steuerberatung, Eingaben aller Art, Versicherungsabschlüsse, Rechnungsstellung, Auskunftei Die Badische Wirtschafts-Zeitung ist ein anerkannt günstiges Insertionsorgan. Fordern Sie Angebot oder Vertreterbesuch I JOSEF HANSMANN FREIBURG i. Br., Fabrikstr. 15 / Telephon 6171 Schaufensteranlagen, Schaukasten in Eisen —• Bronze — Duranasilber • Sonnentuchanlagen • Schmiedeis. Fenster Kittlose Oberlichter • Speiseaufzüge Steh I well blech- und Holzrolladen A.v.STEFFELIN Karlsruhe, Baumeisterstr. 48, Tel. 61 Kohlen • Koks • Briketten • Brennholz Mitglieder der Immobilien- n. Hypothekenbörse zn Karlsrnhe Karlstr. 10, (Badische Industrie- und Handelskammer.) Fernruf 4510 Börsenzeit: Donnerstags 15 bis 16 Uhr. Mannheim Unter baden Gutjahr Dr. Alfred, Dürerstr. 12 Tel. 43093 Hornung Josef, Lemke Karl, L.7.6 „ 21397 B. 1 10 „ 30811 Schubert Hermann, Gärtnerstr. 85 „ 51392 Weidner Adam, Neckarau, Rathausstr. 8. ., 48313 Zilles, J. N. 5.1 „ 20876 Heidelberg Hoffmann Karl A., Sofienstr. 11 Tel. 4064 Schwetzingen. Koppert G. K. Herrn., Friedrichstr. 22 W einheim Weber & Götz. Bismarckstr. 12 Tel. 2541 Karlsruhe llittelbaden Behr Otto, Robert-Wagner-Allee 17 Tel. 2092 Brückner Friedrich, Gartenstr. 23 „ 3669 Deck Herbert, Kaiserstr. 213 „ 1186 Fleischmann Georg Augustastr. 9 „ 2724 Guthmann Kuno, Klauprechtstr. 41 ., 7223 Kubier M. & Sohn, Sofienstr. 126 , „ 461 Lehmann Fritz, Sofienstr. 11 ., 4874 Lehnert Gustav, Dragonerstr. 8 ., 3844 Nunn Jakob, Kaiserstr. 136 „ 2598 Osswald Wilhelm, Werderplatz 44 ., 4812 Reimann Adolf, Kaiserstr. 211 „ 2280 Ruf Otto, Kaiserstr. 119 „ 5241 Schmitt August, Hirschstr. 43 „ 2117 Schuster Josef, Reichsstr. 16 7563 Stöckinger Hermann Bahnhofplatz 14 „ 7406 Pforzheim Kirchherr Heinrich, Zerrennerstr. 5 b Tel. 3745 Ruf Adolf, Zerrennerstr. 11 ., 3616 Wörtz Otto, DurJacher-Str, 60 „ 2777 Zimmermänn Albert, Westliche 49 „. 6361 Bad«n=Baden Bilharz Emil, Liehtentaler Str. 54 Tel. 771 Dietrich Herrn., Rheinstr. 81 „ 376 Falk Franz, Liehtentaler Str. 10 Freiburg i. Br. Oberbaden Bergmann Georg, Wallstr. 20 Tel. 3294 Erne W., Hildastr. 27 „ 6668 Groß & Schratt, Kaiserstr. 129 „ 6664 Köberle Erhard, Kaiserstr. 133 „ 2674 Kuenzer Adolf, Kybfelsenstr. 47 ,. 6789 Kuhn Arthur. Röderstr. 5 „ 1462 Lueg Wilhelm, Kaiserstr. 32/36 „ 2841 Schick H., Kaiserstr. 89 „ 4255 Schreitmüller W., Kaiserstr. 29 „ 1427 Wehrle Lambert. Kaiserstr. 112 „ 7029 Lahr Leppert Gustav, Schillerstr. 22 Lörrach Grether Karl, W allbrunnstr. 12 Tel. 2642 Wir bitten bei Bestellungen und Anfragen stets auf die „Bad. Wirtschaftszeitung" Bezug zu nehmen IMMUNA-TAPETE die licht- u. wasserfeste Qualitätstapete zu beziehen durchTapetenhandlungen Badisches Erzeugnis Continental-Büromaschinen Schreibmaschinen für Büro und Reise Buchungs- und Addiermaschinen »Continental-Silenta-Schreibmaschine« die geräuschlose deutsche Schreibmaschine Brunsviga-Rechenmaschinen Vervielfältigungs-Apparate Albert Beierlein, Karlsruhe, Moltkestraße 17 Fernsprecher 2650 G.m.b.H. Abt. I Schwereisenbau Abt. II Feineisenbau Abt. UI Fassadenausbau und Schaufensterkonstruktionen Abt. IV Kunstgewerbe und Ornamente Abt. V Eisenhandel Freiburg i. Br. Fernsprecher 3681 Eisen- und Metall-Konstruktionswerk Wir übernehmen die Verschrottung von: Fabrikanlagen, Dampfkesseln, Lastwagen, Personenwagen, Maschinen und Fahrzeugen aller Art, gegen Verschrottungsanzeigen, kaufen jederzeit: Alteisen, Altmetalle, Papierabf älle,T extilabfälle Verkauf von: Putzlappen — Putzwolle E. Stroh & Co., Freiburg i. Brsg. “tSjÄ” Otto Lampson. Karlsruhe Lammstr. 13 Büro-Organisation Fernspr.508 „Adler"- U.„Torpedo"-Schreibmaschinen, Rechenmaschinen „Fortschritt" Hänge-Registraturen aus Holz und Stahl, Durch- schreibe-Buchhaltungen, Flach- u. Stehkarteien, Zweckschreibtische Verlangen S.ie bitte unverbindliches Angebotl Karlsruher Vulkanisier-Anstalt J. KÜCHLER, KARLSRUHE I.B. Amalienstraße 37. Fernsprecher 5471 * Neubereifung aller Fabrikate Neugummierung Voligummi Emil Schmidt G.m.b.H. KARLSRUHE, Hebelstraße 3,Telephon 6440/41 B Zentralheizungen, Sanitäre Anlagen Warmwasser-Bereitungsanlagen, Projektierung und Aus- • führung neuzeitlicher Bäder u.Toilettenanlagen für Hotels und Pensionen, Krankenhäuser, Kur- und Badeanstalten usw. Medizinische Bäder. Theodor Kromer G.m.b.H., Freiburg i. Br. Schloßfabrik: Hochwertigste Sicherheitsschlösser für alle Zwecke Abt. MM.-Maschinenbau: Maschinen und Apparate mit biegsamen Wellen für Holz- und Metallbearbeitung, Federzüge, Maschinenteile nach Zeichnung oder Muster Abt.Werkzeugbau: Stanzwerkzeugeso- wieStanzteile all. Art nach Zeich.o. Muster Büromöbel Büromasdtinen Büroartikel • Südd. Schreibmaschinen- und Büro-Einrichtungs-Ges. m.b.H. Freiburg i.Br., Kaiserstraße 147, Fernruf 4322 auf kleine Roten: Schntt zu David Schmid, Karlsruhei.B. Holzhandlung Büro: Ettlingerstraße37 III :: Telephon 1055 Lager: Fautenbruchstraße Läger sämtlicher Bau- u. Möbelhölzer Sperrholz für alle Zwecke Herausgeber: Badische Industrie- und Handelskammer. — Druck: C. F. MOUer, Buchdruckerei und Verlag. — Verantwortlich: ihr die Scbriltleitung H. ndels- kammersyndikus Dr. Krienen; für den Anzeigenteil Anton Meschede, alle in Karlsruhe. D.A. IV. Vj. 34: 4700 Bxpl.