BADISCHE WIRTSCHAETS-ZEITUNG Amtliches Or$an der badischen Industrie- und Handelskammern Mannheim, Karlsruhe, Pforzheim, Preibnrg mit den Bezirksstellen Schopfheim und Konstanz, zugleich Mitteilungen des Amtlichen Getreide-Großmarktes Karlsruhe Verantwortlicher Schriftleiter: Handelskammersyndikus Dr. Krienen, Karlsruhe. Sämtliche die Redaktion betreffenden Sendungen sind zu richten an die Geschäftsführung der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, Karlstraße 10 (Fernsprecher 4510 his 4512); alle den Anzeigenteil, Abonnementsbestellungen und Versand betreffenden Sendungen an die Geschäftsstelle der Badischen Wirtschafts-Zeitung, Karlsruhe, Ritterstraße 1 (Fernsprecher 7400—7402) . Bezugspreis vieteljädrl. 1.30 zuzttgl. Postzustellgeld. Bestellungen beim Verlag und jeder Postanstalt. 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Es ist das Unglück der Menschheit, daß ihre Führungen nur zu oft vergessen, daß die letzte Stärke überhaupt nicht in Divisionen und Regimentern, nicht in Kanonen und Tanks begründet ist, sondern daß die größte Stärke für jede Führung im Volke selbst liegt, in seiner Einmütigkeit, in seiner inneren Geschlossenheit und in seinem idealistischen Glauben . Das ist die Kraft, die am Ende Berge des Widerstandes versetzen kann! Der Nationalsozialismus und die Wirtschaft. Es ist oft bedauert worden, daß der Nationalsozialismus und die Nationalsozialistische Partei noch kein Lehrbuch des nationalsozialistischen Wirtschaftssystems herausgegeben haben. Sehr viele haben dabei behauptet, die Aufrichtung der Herrschaft des Nationalsozialismus über die Geister wäre sehr viel schneller vor sich gegangen, wenn ein solches systematisches Lehrbuch vorhanden gewesen wäre. Nun, wir haben bewußt darauf verzichtet, eine solche nationalsozialistische Wirtschaftslehre aufzustellen, denn wir sind niemals der Auffassung gewesen, daß der Nationalsozialismus eine wissenschaftliche Lehre darstelle. Die nationalsozialistische Bewegung kennt kein eigenes Wirtschaftssystem. Wäre dies der Fall, dann würde die Bewegung anerkennen, daß die Wirtschaft im Leben des Volkes tatsächlich so wichtig sei, wie man es in den vergangenen Zeiten immer geglaubt hat. Bestand doch das Glaubensbekenntnis der Vergangenheit gerade darin, daß die Wirtschaft das Schicksal des Volkes sei. Gerade gegen dieses Glaubensbekenntnis aber hat der Nationalsozialismus sich empört, nicht deshalb, weil etwa falsch gewirtschaftet worden wäre. Nein, in manchen Punkten und auf manchen Gebieten wurde mit 'sehr großem Nutzen gewirtschaftet, und schließlich muß die Wirtschaft ja Nutzen bringen. Der Nationalsozialismus hat sich gegen die Auffassung, daß die Wirtschaft das Schicksal des Volkes sei, auch nicht deswegen empört, weil er es etwa für seine Aufgabe hielt, die wirtschaftlichen Maßnahmen früherer Begierungen einer besonderen Kritik zu unterwerfen. Die Empörung richtete sich vielmehr gegen den Grundsatz, daß das materielle Leben, also die Wirtschaft, über dem Gesamtleben des Volkes stehen sollte, daß alles, was das Leben des Volkes anlangt, von wirtschaftlichen Interessen und wirtschaftlichen Berechnungen beeinflußt und gelenkt werden sollte. Das Wort Bathenaus „Die Wirtschaft ist das Schicksal“ ist weiter nichts anderes als die Umformung eines Wortes von Karl Marx: „Die ökonomischen Bedingungen bestimmen die gesellschaftlichen Verhältnisse“. Da,s bedeutet nichts anderes, als daß die wirtschaftlichen Zustände die Beziehungen der Menschen innerhalb einer Gesellschaft bestimmen, also ✓ 162 BADISCHE 'WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 9 auch die Beziehungen der Menschen zu einem Volk und darüber hinaus die Beziehungen der Völker zueinander. Wir Nationalsozialisten dagegen empfinden das alles viel tiefer begründet, nicht aus wirtschaftlichen Interessen, sondern aus sittlichem Bewußtsein. Deswegen kann eine Wirtschaftspolitik im nationalsozialistischen Staat sich niemals auf Wirtschaftslehren stützen. Bernhard Köhler, Leiter der Kommission für Wirtschaftspolitik in der Reichsleitung der NSDAP, München. Warenausfuhr eine Pflicht des Unternehmers! Von Dipl.-Kaufmann Norbert Emrich, Karlsruhe, Abteilungsleiter beim Gauwirtschaftsberater, Gau Baden. . Export ist nicht eine Angelegenheit des Kapitals, sondern vor allem eine Angelegenheit des Willens! Mit diesem einleitenden Appell an die [Privatinitiative des Unternehmers dürfte das Problem einer Steigerung des Exports in großen Zügen gekennzeichnet sein. Der Nationalsozialismus erkennt den schöpferischen Unternehmer voll und ganz an. Der Besitz als solcher kann nicht als charakteristisch angesehen werden, da eine Unzahl der Männer, die unsere Produktion begründeten und unsere Erzeugnisse im Ausland bekannt und begehrt machten, mit keinem. größeren Kapital ausgestattet als mit der Genialität ihres Geistes und einem imbeugsamen Willen an die Arbeit gegangen sind. Ihnen gilt auch der Dank des gesamten Volkes, denn ohne diese Männer wäre uns die Ernährung und Erhaltung der 65 Millionen Menschen auf unserer begrenzten Bodenfläche niemals möglich gewesen. Wenn der Nationalsozialismus die Leistungen des schöpferischen Unternehmertums in der Vergangenheit so vorbehaltslos anerkennt, so dokumentiert er damit, daß er diese Leistungen auch für den Aufbau seines Staates nicht zu entbehren gedenkt. Wirtschaft ist Entwicklung und verlangt gebieterisch nach der schöpferischen Initiative des Unternehmers. Wenn der Nationalsozialismus dem Unternehmergeist — der von dem Grundsatz geleitet sein muß „Gemeinnutz geht vor Eigennutz!“ — die Bahn wieder freigemacht hat, dann erwartet er, daß der Unternehmer auch heute seiner Pflicht unter vollem Einsatz seiner Persönlichkeit und seines Besitzes nachkommt. Wenn der Nationalsozialismus die schöpferische Unternehmerinitiative zu Beginn der Arbeitsschlacht aufgerufen hat, dann gilt dieser Ruf auch für den Willen, zu exportieren. Zu exportieren auch dann, wenn der Verdienst nur klein ist und die Schwierigkeiten, heute überhaupt zu exportieren, bei der bestehenden Weltmarktlage beinahe kaum überwindbar erscheinen. Die Steigerung der Ausfuhr deutscher Waren ist eine Teilaufgabe zur siegreichen Beendigung der Arbeitsschlacht. Daher ist erforderlich: daß der Unternehmer seine ganze schöpferische Kraft zur Lösung dieser ihm gestellten Aufgabe einsetzt; daß er aus der heute noch teilweise feststellbaren Exportmüdigkeit und Exportlethargie aufwacht; daß er und die bestehenden Fachgruppen ihre Aufgabe nicht in einem bloßen 1 Existieren sehen, sondern daß durch eine äußerst sparsame Kostengestaltung Mittel freigesetzt werden, die der Förderung des Exports zugute kommen; daß auch die kleinstb Kapitalfehlleitung vermieden wird, da sich die deutsche Wirtschaft einen „derartigen“ Luxus nicht leisten kann; daß der Unternehmer die durch die Maßnahmen der nationalsozialistischen Regierung zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit hervorgerufene Belebung des Binnenmarktes nicht als eine ihm voll und ganz zustehende Staatshilfe betrachtet, sondern daß er diese Inlandskonjunktur als Sicherung seiner Bemühungen um die Erkämpfung, Erhaltung und Pflege des Exportmarktes betrachtet; daß grundsätzlich die Bedeutung des Exports, ja seine Notwendigkeit seitens des Unterneh m ers erkannt wird; daß die Ausfuhr eigener Waren ein dauernd belebendes Moment der heimischen Wirtschaft darstellt; daß, wie Pg. Pleiger, Gauwirtschaftsberater Westfalen- Süd, so treffend in seinem Aufsatz „Der wahre Feind des deutschen Exports“ bemerkt: „Binnenwirtschaft ohne lebendigen Außenhandel gleich einer Etappe ohne Front ist“; daß seitens des Unternehmers diese Erkenntnis nicht als eine schöne Tatsache an sich betrachtet wird, sondern daß aus der Erkenntnis der Wille zur Tat geboren wird. Das deutsche Volk setzt sein ganzes Vertrauen'auf das Unternehmertum und erwartet, daß die Unternehmer, die BADISCHE BANK KARLSRUHE-MANNHEIM Diskontierung von Wechseln u. Schecks • Gewährung von Krediten in lauf. Rechnung Einzug von Wechseln Kontokorrent - Geschäft -i- Giro- und Scheckverkehr Annahme von Bareinlagen -s- An- und Verkauf von Wertpapieren Verwaltung von Wertpapieren in offenen und geschlossenen Depots Vermietung von Stahlfächern + Hinterlegungsstelle für Alündelvermögen BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 168 9 sich die ihnen gestellte Aufgabe bis in die letzte Faser ihres Seins zu eigen gemacht haben, die lauen und wankelmütigen, die mißmutigen und müden Unternehmer mit sich reißen. Das Vorbild wirkt, das Vorbild erzieht! Und sicher wird kein Unternehmer dulden, der alles daran gesetzt hat, seinem Volke uneigennützig zu dienen, daß der Ehrentitel „Unternehmer“ aus seinen eigenen Reihen heraus beschmutzt wird. Hatte in der Vergangenheit der Unternehmer die Aufgabe, deutsche Erzeugnisse und deutsche Wertarbeit im Ausland bekannt zu machen, so ist ihm diese Aufgabe bis zu einem gewissen Grade auch heute wieder gestellt. Wenn es dem deutschen Unternehmer gelang, die aus ganz anderen Gründen heraus erzwungene Kennzeichnung deutscher Waren mit „Made in Germany“ zu einer Kennzeichnung von Qualitätsware zu machen, sollte es ihm dann heute bei der Entwicklung der deutschen Technik, bei deutschem Erfindergeist und der Geschicklichkeit der deutschen Facharbeiter etwa schwer fallen, gegen die z. T. minderwertige’ Massenfabrikation gewisser Staaten anzukämpfen und sich durchzusetzen? Die Verhältnisse sind teilweise heute wieder so gelagert, wie sie zu Anfang der Entwicklung der deutschen Industrie waren. Auch heute ist es eine Notwendigkeit: daß der Unternehmer die Länder kennt, nach denen er ausführt; daß er die Wünsche und Eigenheiten der Völker kennt; daß er aen Erfordernissen, die anders gelagerte Verhältnisse an die Waren stellen, gerecht wird. Es ist für jeden Unternehmer ein offenes Geheimnis, daß in einer entsprechenden Aufmachung der Verpackung oft der Schlüssel zum Exporterfolg liegt. So verlangen auch heute die Verhältnisse wieder, daß der Unternehmer die Länder bereist, um den Geschmack und die Wünsche seiner künftigen Kundschaft selbst kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln. Er muß neue Bedürfnisse wecken und die Kundschaft auf die Vorteile seiner Ware aufmerksam machen. Nicht nur, daß der Unternehmer die Länder. selbst bereist, sondern auch seine Söhne sollen einige Zeit im Ausland zubringen, wenn sie einmal „Erben“ und Mitkämpfer werden sollen. Erforderlich ist auch, daß sich der Unternehmer der bestehenden Exportorganisation bedient, da die Exporthäuser auf Grund ihrer jahrzehntelangen Erfahrungen zur Vertretung seiner Waren mit am besten geeignet sind. Die Massenfabrikation als solche ist durch das Bestreben, eine möglichst hochwertige Qualität zu liefern, nicht ausgeschlossen. Die Massenfabrikation gibt die Möglichkeit, durch ihre entsprechende Kostengestaltung die Preise auch so zu stellen, daß die Ware exportfähig wird, um so mit der gewisser Staaten konkurrieren zu können. Jeder Exporteur weiß, daß mit einer der Haupthinderungsgründe zu einem bedeutenden Absatz gewisser Erzeugnisse im Ausland der zu hohe Preis unserer Ware ist. Es steht fest, daß die deutsche Exportkrise nur durch Verbilligung mittels entsprechender Fabrikationsmethoden und anderer Maßnahmen überwunden werden kann und auch muß, wenn wir nicht vom Weltmarkt verdrängt werden sollen. Der schöpferischen Kraft des deutschen Unternehmers wird es auch gelingen, hier die entsprechenden Wege zu finden. Das Problem einer Steigerung deB Exports deutscher Ware schließt in sich die Frage nach der Vertretung deutscher Firmen im Ausland. Daß der deutsche Vertreter im Ausland neben dem unbedingten Erfordernis der Kenntnis der von ihm vertretenen Ware und Firma die Eigenheiten des Landes, in dem er seinen Sitz hat, kennt, ist selbstverständlich. Hinzu kommt heute noch eine neue Aufgabe, der er gerecht werden muß, soll er die Ware und damit sein Land vertreten: er muß Nationalsozialist sein. Nur als Träger der neuen Weltanschauung kann er die Aufgabe lösen. Es ist vorgekommen, daß Vertreter deutscher Firmen dem Einfluß der Boykotthetze oder deutschfeindlicher Propaganda nicht den nötigen Widerstand entgegengesetzt haben und entgegensetzen konnten, da sie z. T. die Verhältnisse ihrer Heimat nur aus den gefärbten Berichten der ausländischen Presse kannten und so nicht in der Lage waren, sich' mit ihrer ganzen Persönlichkeit für ihr Mutterland und damit für den deutschen Warenabsatz einzusetzen. Es ergibt sich daraus für den deutschen Unternehmer die Aufgabe, für geeigneten Ersatz zu sorgen, die Tätigkeit der Vertreter auch unter dem oben aufgezeigten Gesichtspunkt einer Nachprüfung zu unterziehen. Weiter zeigt sich die Notwendigkeit, geeignete Nachwuchskräfte durch sorgfältigste Auslese und Ausbildung heranzuziehen, um sie später im Ausland einsetzen zu können. Es sei hier noch ganz kurz auf die Boykotthetze eingegangen, da oft von einzelnen Kreisen behaupte* wird, daß die Boykottbewegung zu einer schweren Schädigung des deutschen Exports geführt hätte. Die Gründe zum Boykott deutscher Waren sind nicht immer — und das muß man sich stets vor Augen halten —, die feindliche Einstellung der Träger gegenüber dem nationalsozialistischen Deutschland gewesen, sondern sehr oft haben wirtschaftspolitische Momente die Hauptrolle hierbei gespielt. Als Träger der Boykottbewegung kamen sowohl jüdische Kreise in Betracht, wie auch marxistische Elemente z. T. versucht haben, dem deutschen Außenhandel Abbruch zu tun, um das neue Deutschland schwerstens zu schädigen und nach Deutschland selbst Unruhe insbesondere in die Wirtschaftskreise zu tragen, die gerade bisher gewohnt waren, in dem jüdischen Weltkapital eine unüberwindliche Macht zu sehen. Wie verhält es sich nun tatsächlich mit dem Erfolg der Boykotthetze ? Eine genaue Überprüfung des statistischen Zahlenmaterials hat einwandfrei nachgewiesen, daß die Schädigung des deutschen Exports dprch Warenboykott ein Märchen ist. In der Mehrzahl der Staaten selbst kauft der Jude bei günstigen Preisen nach wie vor deutsche Waren. Es liegt daher an dem Einsatz der Unternehmerinitiative selbst. Die Möglichkeiten, eine sorgsame und psychologisch wirkungsvolle Exportpropaganda zu treiben, sind deren unzählige; sie zu finden und richtig einzusetzen, bleibt der Initiative des einzelnen Unternehmers überlassen. So richtet heute das ganze Volk an den Unternehmer den Appell: „Unternehmer, täusche das Vertrauen nicht, das Volk und Regierung in Dich setzen! Tue Deine Pflicht im Hinblick auf die außerordentliche Bedeutung der Ausfuhr für die gesamte Wirtschaft Deines Landes!“ _GEBRÜDER MENGLER g.m.b.h__ Bahnamtliche Rollfuhrunternehmer Möbeltransporte Geschäftsstellen: Freiburg i. Br.: Hauptgüterbahnhof und Bahnhof Freiburg-Wiehre • Tel,-Sammelnummer: 5241 (•chln8328a) Internationale Transporte; Verzollung; Verpackung; Versicherungen; Lagerung. Ältestes Speditonshaus am Platze mit größtem Fuhrpark. Kraftwagenbetrieb. Lagerhallen mit Gleisanschluß für alle Zwecke. 164 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 9 Der Gcschäftsschuldenabziig bei der badischen Gewerbesteuer. Von Steuerinspektor W. Kaiser, Karlsruhe. Die Prüfung der Frage des Geschäftsschuldenabzugs bei der badischen Gewerbesteuer hat davon auszugehen, daß die badische Gewerbesteuer eine Objektsteuer ist. Als solche will sie nicht, wie die Subjekt (Personal-) steuern, die subjektive Steuerfähigkeit einer — natürlichen oder juristischen — Person treffen, die sich in deren Rein vermögen und Reineinkommen ausdrückt, sondern sie besteuert grundsätzlich, ohne Rücksicht auf die persönliche Steuerkraft des Unternehmers, das in einem Betrieb angelegte und dem Betrieb dienende Vermögen und den objektiven (d. h. von allen subjektiven Einflüssen befreiten) Gewerbeertrag eines Unternehmens. Bei konsequenter Durchführung dieses Grundsatzes dürften eigentlich bei der Ermittlung des gewerbesteuerpflichtigen Betriebsvermögens überhaupt keine Schulden abgezogen werden. Das badische Grund- und Gewerbesteuergesetz hält aber an dem Objektsteuercharakter der Gewerbesteuer nicht starr fest, sondern sieht einige Ausnahmen vor. So bestimmt es in § 48 Absatz 4, daß an dem Wert der in Absatz 3 aufgeführten Betriebsvermögensteile (dem umlaufenden Betriebsvermögen) „die unmittelbar aus dem laufenden Betrieb herrührenden Schulden“ in Abzug gebracht werden dürfen. Nach der früheren Rechtsprechung des badischen Verwaltungsgerichtshofs gehörten hierzu nur die Schulden, die unmittelbar in den zum laufenden Geschäftsbetrieb gehörenden Rechtsgeschäften (Warenkauf, Anschaffung von Rohstoffen, Anstellung von Geschäftsgehilfen usw.) ihren Grund haben [Urteil vom 17. November 1910 — Entscheidungen in (badischen) Vermögensteuersachen Nr. 204] oder, wie der Verwaltungsgeriehtshof sich an anderer Stelle ausdrückt (Urteil vom 17. März 1908, Nr. 50 a. a. 0.) unmittelbar durch den laufenden Geschäftsbetrieb rechtlich begründet werden. Die auf dem laufenden Betrieb ruhenden Steuern und sonstigen Abgaben konnten hiernach am Betriebsvermögen nicht abgezogen werden, da sie nicht aus Rechtsgeschäften des laufenden Geschäftsbetriebs herrühren, sondern kraft öffentlichen Rechts —• auf Grund öffentlich-rechtlicher Verwaltungsakte —- entstehen und erhoben werden (so ausdrücklich die frühere badische Steuerdirektion in Nr. 809 der obigen Entscheidungen). In neuerer Zeit ist dieser Standpunkt vom Verwaltungsgerichtshof aufgegeben worden. Es werden jetzt auch Steuern zum Abzug zugelassen, soweit „die geschäftliche Betätigung ihr Schuldigwerden unmittelbar auslöst“. Diese Voraussetzung ist bisher bei folgenden Steuern als gegeben angesehen worden: Lohnsteuer, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer (vom Betriebsvermögen und Gewerbeertrag) des Landes, der Gemeinden und der Kreise. Einige andere Steuern, insbesondere Verbrauchsteuern (Biersteuer usf.) werden ebenfalls hierher gehören. Dagegen fnüssen die folgenden Steuern vom Abzug ausgeschlossen bleiben: Grundsteuer, Gebäudesondersteuer, Einkommen- und Körperschaftsteuer, Vermögensteuer usf. Vgl. hierzu die Urteile des Verwaltungsgerichtshofs vom 6. Juli 1982 — Aktenz. 67/32 —, Zeitschrift für badische Verwaltung und Verwaltungsrechtspflege 1932 S. 161 und vom 3. Januar 1933 — Aktenz. 128/32 —. Mech. Glaserei Anton Rauch Freiburg i. Br., Hermannstr. 7 , Fernsprecher 1139 Schaufensteranlagen, Schaukästen, Doppel- und Schiebefenster Zu den unmittelbar aus dem laufenden Betrieb herrührenden Schulden wird man auch die „Warenwechselschulden“ zu rechnen haben. Beispiel: Ein Schuhfabrikant bezieht von einem Lederhändler Leder und bezahlt seinen Lieferanten unter Ausnützung seines Warenkredits mit einem Dreimonatsakzept. Durch die Buchungen „per Waren an Kreditoren“ und „per Kreditoren an Schuldwechsel“ verschwindet dann zwar die Warenschuld aus den Büchern und aus der Bilanz des Schuhfabrikanten. An ihre Stelle tritt die Wechselschuld. Trotzdem wird man in einem solchen Falle — wie es in der Praxis auch wohl durchweg geschieht — anerkennen müssen, daß auch-die Wechselschuld noch unmittelbar aus dem laufenden Betrieb herrührt. Es wurde ja kein fremdes Geld aufgenommen, um damit die Warenschuld zu bezahlen, sondern es wurde nur der eigene Warenkredit ausgenutzt. Auch besteht die Warenschuld trotz der Wechselhingabe noch bedingt weiter, sie lebt wieder auf, wenn der Wechsel dem Warenlieferanten keine Befriedigung bringt. — Eine andere Beurteilung könnte nur dann eintreten, wenn der ursprünglich in handelsüblichen Grenzen (innerhalb normaler Zahlungsziele) gehaltene Warenkredit durch Prolongationen oder ähnliches sein Wesen verändern würde. Eine solche Veränderung wird stets leicht feststellbar sein. Es kann "dann nicht mehr von einer unmittelbar aus Warenkauf herrührenden Schuld gesprochen werden, so daß ein Abzug der Schuld am Betriebsvermögen dann nicht mehr in Frage kommt. Nach der klaren und eindeutigen Vorschrift des Gesetzes sind alle im obigen Sinn nicht unmittelbar aus dem laufenden Betrieb herrührenden Schulden nicht abzugsfähig. Die wichtigsten dieser nicht abzugsfähigen Schulden zählt § 77, Ziffer 8 der Vollzugsverordnung zum Grund- und Gewerbesteuergesetz (GGStV) noch besonders auf. Danach sind nicht abzugsfähig: „die persönlichen Schulden des Unternehmers sowie diejenigen, welche zur Gründung, Erwerbung oder dauernden Vergrößerung der Unternehmung gemacht werden, ferner Schulden, die zum Zwecke der Tilgung von laufenden Geschäftsschulden aufgenommen sind“. Die Aufzählung ist nicht erschöpfend. Es ist also nicht etwa so, daß alle in der GGStV nicht als nichtabzugsfähig bezeichneten Schulden am Betriebsvermögen abgezogen werden dürften. Die GGStV greift vielmehr nur die wichtigsten der nicht abzugsfähigen Schulden heraus. Zweifel über die Abzugsfähigkeit oder Nichtabzugsfähigkeit einer Schuld sind daher, soweit aus der Vollzugsverordnung nichts Bestimmtes zu ersehen ist, stets an Hand der Bestimmungen des Gesetzes selbst zu klären. Dabei ist aber eine Ausnahme zu beachten. Schulden, „die zum Zwecke der Tilgung von laufenden Geschäftsschulden aufgenommen sind“, sollen, obwohl sie grundsätzlich nicht abgezogen werden können, „gleichwohl zum Abzug zugelassen werden“, wenn sie „auf einem regelmäßigen Bankkredit beruhen“. Diese Ausnahme von dem gesetzlichen Grundsatz ist zwar nicht, wie es eigentlich nötig wäre, im Gesetz selbst enthalten, sondern steht nur in der Vollzugsverordnung (§ 77, Ziffer 8, Satz 3, zweiter Satzteil). Der' badische Verwaltungsgerichtshof hat die Ausnahmevorschrift aber, trotz ihres klaren Hinausgehens über den Wortlaut des Gesetzes, in ständiger Rechtsprechung als rechtsverbindlich anerkannt. Nr.9 BADISCHE WIRT SCHAFTS-ZEITUNG_165 Die Ausnahmevor schrift der Vollzugsverordnung fordert nach ihrem .Wortlaut und Sinn das Yorliegen zweier Voraussetzungen: 1. Es muß sich um Schulden handeln, die „zum Zwecke der Tilgung von laufenden Geschäftsschulden aufgenommen sind“. Auf Schulden, die aus der Anschaffung von Gegenständen des Anlagevermögens (Betriebsgrundstücke, Maschinen usf.), aus Geschäftserweiterungen oder ähnlichem herrühren, und auf persönliche Schulden des Unternehmers kann die Bestimmung daher nicht angewandt werden. 2. Die aufgenommenen Schulden müssen „auf einem regelmäßigen Bankkredit beruhen“. Der Verwaltungsgerichtshof hat unter regelmäßigem Bankkredit bisher stets nur den sog. Kontokorrentkredit verstanden (vgl. das schon erwähnte Urteil, Zeitschrift für badische Verwaltung und Verwaltungsrechtspflege 1932, S. 160). Nach § 355 des HGB liegt ein Kontokorrent (eine laufende Rechnung) dann vor, „wenn jemand mit einem Kaufmann derart in Geschäftsverbindung steht, daß die aus der Verbindung entspringenden beiderseitigen Ansprüche und Leistungen nebst Zinsen in Rechnung gestellt und in regelmäßigen Zeitabschnitten durch Verrechnung und Feststellung des für den einen oder anderen Teil sich ergebenden Überschusses ausgeglichen werden“. Durch die gegenseitige Feststellung des Saldos werden die bisherigen Einzelforderungen getilgt, und es tritt an die Stelle dieser eine neue Forderung anderer Art: das Guthaben aus dem festgestellten Saldo, bei dem die einzelnen Posten nicht als schuldbegründend oder schuldtilgend, sondern lediglich als Posten der Debet- und Kreditseite zu betrachten sind, so daß allein dem durch die periodische Verrechnung festgestellten Überschuß, dem Saldo, schuldbegründende Bedeutung zukommt (vgl. Staub, HGB, 11. Aufl., Anm. 2 zu § 355 des HGB, S. 233). Dem Kontokorrentvertrag ist ferner wesentlich, daß auf beiden Seiten Forderungen entstehen, und zwar Geldforderungen. Eine Geschäftsverbindung, bei welcher für den einen Teil Forderungen entstehen, der andere Teil nur Zahlungen leistet, ist kein Kontokorrent (Staub a. a. 0., Anm. 8, S. 235). Es muß also auf beiden Seiten des Kontokorrent- Kontos dauernde Bewegung herrschen, wenn das Vorliegen einer steuerlich begünstigten Kontokorrentschuld anerkannt werden soll. Kontokorrentschulden können durch „Einfrieren“ ihren Charakter als laufende Kontokorrentschulden verlieren und zu Darlehensschulden werden, die nicht abzugsfähig sind, auch w T enn sie für Zwecke des laufenden Geschäftsbetriebs aufgenommen wurden. Ein solches „Einfrieren“ ist aber nicht schon dann anzunehmen, wenn der eingeräumte Kontokorrentkredit stets voll oder in einer bestimmten Höhe in Anspruch genommen worden ist. Wenn das Konto im Rahmen des eingeräumten Kredits auf beiden Seiten dauernde Bewegung zeigt, dann liegen auch bei voller Ausnutzung des Kredits (Gleichbleiben des Saldos auf einer bestimmten Höhe) immer noch echte Kontokorrentschulden vor, die beim Vorliegen der übrigen Voraussetzungen am Betriebsvermögen abgezogen werden können. Ob eine erweiternde Auslegung des Begriffes „regelmäßiger Bankkredit“ auf andere Bankkredite (z. B. Trattenkredite) möglich ist, wie es rein wirtschaftlich gesehen wünschenswert wäre, ist ungewiß. Es besteht die Möglichkeit, daß in nächster Zeit eine höchstrichterliche Entscheidung über diese Frage ergeht. Wirtschaft zwischen zwei Zeitaltern. Geschichte und heutiger Stand der badischen Wirtschaft. Von Syndikus Dr. Ed. Lais, Karlsruhe. (Fortsetzung.) Der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit in Baden. Als die nationalsozialistische Regierung das Steuer in Reich und Land Ende Januar 1933 in die Hand nahm, verzeichnete das badische Land einen Arbeitslosenstand von 185043 Personen, d. h. es trafen auf 1000 Einwohner 77,7 Arbeitslose, während zur gleichen Zeit im Reich die Belastungsziffer 96,4, in Württemberg 50,0 betrug. Über ein Jahr später, Ende März 1934, war der badische Arbeitslosenbestand um 81169 auf 102413 zurückgegangen. Schon hieraus ergibt sich, daß die energische Arbeitsbeschaffungspolitik der nationalsozialistischen Regierung einen ungeahnten Erfolg zu verzeichnen hatte. In welchem Maße nunmehr ein konjunktureller Aufstieg in die Wirtschaft einzog, zeigt für Baden am besten die folgende Gegenüberstellung, die gleichzeitig nachweist, daß nicht einmal die saisoneile jahreszeitliehe Belastung der Außenberufe das Tempo des konjunkturellen Aufstiegs zu hemmen vermochte: Stand der Arbeitslosigkeit Ende: Dezember 1930 = 133013 März 1931 = 162642 September 1931 = 134782 Dezember 1931 März 1932 = 174324 = 191707 September 1932 = 158990 Zunahme . Dezember 1932 . . 17383 = 172332 Zunahme . . 75792 März 1933 = 173670 September 1933 = 140161 Zunahme . Dezember 1933 1338 = 143410 Abnahme . . 18829 März 1934 = 102343 September 1934 = 85264 Abnahme . . 41067 Abnahme . . 54897 So erfreulich aber auch nach außen hin das Ergebnis der Krisenbekämpfung und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen erscheinen könnte, hinterbleibt bei näherem Zusehen doch ein Stachel insofern, als dem an sich gewiß erfreulichen Erfolg, vergleicht man die Ergebnisse im Reich und etwa noch in Württemberg, nicht auch verhältnismäßig ein gleicher Erfolg in Baden gegenübersteht. Folgende Gegenüberstellung beweist dies: Auf 1000 Einwohner trafen Arbeitslose: in Baden im Reich Wärtt “ mberg Ende Januar 1933 77,7 96,4 50,0 Ende September 1934 36,8 36,5 9,2 Zunahme . . 29629 Abnahme in v. H. 52,7 62,1 81,6 166 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 9 Der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit hatte somit im Reich, insbesondere aber in Württemberg, einen sehr viel größeren Erfolg als in Baden. Diese für die badische Wirtschaft leider betrübliche Erkenntnis führt von selbst dazu, den Ursachen nachzugehen, auf die es zurückzuführen ist, daß in der badischen Arbeitsschlacht trotz aller nachhaltigsten Anstrengung von Regierung und privater Initiative die Stellung nicht in gleicher Weise vorgetrieben werden konnte, wie an den übrigen Fronten. Zur Klärung dieses Tatbestandes sei zunächst einmal an Hand der von den Arbeitsämtern mitgeteilten Arbeitslosenziffern festgestellt, mit welchem Erfolg die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Regierung in den einzelnen Zweigen wirkten, wobei der Arbeitslosenstand von Ende März und September 1984 zum Stand von Ende März 1988 in Beziehung gesetzt sei: Von 100 Arbeitslosen Ende März 1938 waren berufsweise noch arbeitslos: Ende März 1934 Ende Sept. 1934 Landwirtschaft. 51,4 . 33,6 Forstwirtschaft. 64,3 57,0 Bergbau. 70,2 40,4 Steine und Erden . . . 45,9 42,7 Metallindustrie. 64,2 43,7 Spielwarenindustrie . . . 64,2 49,8 Chemische Industrie . . 65,8 53,8 Kautschukindustrie . . . 63,5 54,6 Textilindustrie. 41,5 33,8 Papierindustrie • • • • 66,6 55,1 Lederindustrie. 48,1 47,2 Holzindustrie. 48,6 39,9 Nahrungs- und Genußmittelgewerbe .... 67,8 48,6 Bekleidungsgewerbe . . . 49,9 46,8 Gesundheitswesen.... 62,6 48,9 Baugewerbe. 26,6 39,5 Vervielfältigungsgewerbe. 68,9 57,3 Reinigungsgewerbe . . . 66,1 60,9 Theater, Musikwesen . . 60,3 53,3 Gastwirtsgewerbe .... 70,3 47,7 Verkehrsgewerbe .... 47,5 43,0 Häusliche Dienste . . . 43,9 35,6 Ungelernte Arbeiter . . . 64,2 58,2 Heizer und Maschinisten . 56,0 49,9 Kaufmännische Angestellte 82,8 61,4 Technische Angestellte. . 67,1 48,1 Sonstige Angestellte . . . 98,1 85,2 Im ganzen . . . 58,8 49,9 Die Ziffern dieser Zusammenstellung erfassen die Bewegung lediglich der „sichtbaren“ Arbeitslosigkeit. Der Vergleich dieser Bewegung bei den einzelnen Branchen und nach einzelnen Stichdaten sei dem einzelnen Leser überlassen. Hier ist lediglich zu bemerken, daß die obigen Daten über die konjunkturelle Entwicklung der einzelnen Berufszweige keine verläßliche Auskunft geben. Es ist dies an einigen Beispielen klarzumachen. Stellt man etwa für die chemische Industrie einen Rückgang der „sichtbaren“ Arbeitslosigkeit nur von 100 auf 53,8, bei der Metallindustrie dagegen von 100 auf 43,7 v.H. (September 1934) fest, so könnte eine oberflächliche Schlußfolgerung zu dem Ergebnis führen, daß die Konjunkturlage der chemischen Industrie noch immer eine über- SrimiD uitb ^iriirrliritöitirull SBftdjbercttfdjaft ÄftrlSntfje, 2co&ol&ßta$e 15, ‘Sclcpljon 1342 für ftnbuftrie, £anbef, £anbtoerf, ©ninb&eftfc, Tarifen, SBiiroS mit 2a0e3ftretfcn= bienft uitb SBeflleitbienft / SBit bauen auf im (sinne beS ^xbeit^befÄaffunfl&woßrammeg durchschnittlich gedrückte, die der Metallindustrie dagegen eine verhältnismäßig gute sei. Auch die Abnahme der „sichtbaren“ Arbeitslosigkeit im Holz- und Schnitzstoffgewerbe von 100 auf 39,9 v.H. (September 1934) könnte dazu verleiten, die Konjunkturlage dieses Zweiges als besonders günstig anzusprechen. Will man aber zu verläßlichen Ergebnissen gelangen, dann muß auch die „unsichtbare“ Arbeitslosigkeit, wie sie durch die Gewerbezählung vom 16. Juni 1933 in annähernd zuverlässigen Größen feststellbar ist, herangezogen werden. Verzeichnet darum die Gewerbestatistik in der Metallindustrie einen Rückgang der Arbeiterziffer von 116000 in 1925 auf 47700 in 1933, d. i. um 68300 („sichtbare“ + „unsichtbare“ Arbeitslosigkeit), in dem Holz- und Schnitzstoffgewerbe von 30000 auf 11400, d. i. um 18600, während zu Jahresmitte 1933 nur 36500 (Metallindustrie) bzw. 9600 (Holz- und Schnitzstoffe) an „sichtbarer“ Arbeitslosigkeit ausgewiesen wurden, so liegt auf der Hand, daß bei einem derartigen Tiefstand der Konjunkturlage am Ausgangspunkt auch ein verhältnismäßig erheblicher Rückgang der „sichtbaren“ Arbeitslosigkeit nicht viel bedeutet. Umgekehrt verhält sich die Sachlage etwa bei der chemischen Industrie. Hier war von 1925 (10000 Arbeiter) auf -1933 (7200 Arbeiter) nur ein Rückgang der Arbeiterzahl um 2800 (daüon zirka 1020 „sichtbare“ Arbeitslose) zu verzeichnen. Hat sich somit dieser Zweig in der Krise verhältnismäßig gut gehalten, so wird auch verständlich, daß im Konjunkturaufstieg die Abnahme der Arbeitslosigkeit eine entsprechend geringere sein konnte. Kurz und gut: Will man feststellen, welche Zweige sind von der Krise überdurchschnittlich hart mitgenommen worden und welche Zweige sind auch noch über einem Jahre Kampf gegen die Arbeitslosigkeit noch besonders not- leidend, dann wird man in erster Linie von dem durch die Gewerbestatistik festgestellten Arbeitseinsatz auszugehen haben und erst danach von der Arbeitslosenstatistik. Unterscheidet man nun je nach dem Ergebnis der Gewerbestatistik von 1933 (im Vergleich zu 1925) zwischen krisenfesten und krisenempfindlichen Branchen, so würde man an Hand der nebenstehenden Zusammenstellung das Folgende festzustellen haben: Von 100 Arbeitern 1925 waren 1933 noch in Arbeit : Industriezweige krisenfeste empfindliche Metallindustrie.. . . — 41,0 Chemische Industrie.71,9 — Textilindustrie.69,5 — Papierindustrie, Vervielfältigungsgewerbe .73,9 — Leder- und Linoleumindustrie. . 78,0 — Kautschuk- und Asbestindustrie . 95,4 — Heiz- und Schnitzstoffgewerbe . — 37,9 Musikinstrumente- u. Spielwarenindustrie . — 2,6 Baugswurbe u. Baunebergewerbe — 45,7 Dazwischen standen noch als Zweige mittlerer Krisenfestigkeit der Industriezweig „Steine und Erden“ und das Bekleidurgs- und Reinigung?gewerbe. Eine Sonder - stellurg nimmt außerdem in Baden die Nahrungs- und Genußmittelindustrie insofern ein, als darin die krisenempfindliche Tabakindustrie enthalten ist. Hier ist es nun an der Zeit, eingehender auf die Gründe einzugehen, die es zu erklären vermögen, weshalb in Baden die Anstrengurgen um die Beseitigung der Arbeitslosigkeit auf verhältnismäßig größere Widerstände stießen als im Reich. Da führt nun zunächst eine vergleichende Zusammenstellung des prozentualen Verhältnisses der in den ein- Nr. 9 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 167 zelnen Industriezweigen im Reich und in Baden Beschäl tigten zu folgendem Ergebnis: Von 100 Beschäftigten (im Jahr 1925) entfielen: auf: im Reich: in Baden: Bergbau, Steine und Erden . . . 12,0 4,6 Metallgewinnung und Verarbeitung zu Halbzeug. 5,0 2,0 Metallwaren-, Maschinenindustrie, elektrotechn., opt. u. feinmech. Industrie. 21,5 29,0 Chemische Industrie. 2,5 2,6 Textilindustrie. 9,6 8,2 Papierindustrie, Vervielfältigungsgewerbe . 4,6 5,8 Leder-, Kautschuk-, Asbestindustrie 8,7 2,2 Holz- und Schnitzstoffgewerbe . . 7,6 9,3 Nahrungs- u. Genußmittelgewerbe. 10,7 17,5- Bekleidungsgewerbe. 10,7 8,5 Baugewerbe. 12,1 10,3 100,0 100,0 Es fällt auf, daß die verhältnismäßige Zusammensetzung der Industrie auf Beschäftigte bezrgen in Baden eine nicht unwesentlich andere ist als im Reich und umgekehrt. Zunächst sei dies einmal an den Industriezweigen auf gezeigt, die in Baden als krisenempfindliche bezeichnet werden mußten: in Baden: im Reich: Baugewerbe. 10,3 12,1 Metallverarbeitung (ohne Halbwaren) . 29,0 21,5 Nahrungs- u. Genußmittelgewerbe. 17,5 10,7 Holz- und Schnitzstoffgewerbe . . 9,3 7,6' zusammen . . . 66,1 51,9 Diese vier Industriezweige zusammen genommen beschäftigten somit vor Krisenausbruch in Baden rund 66 v. H., im Reich dagegen nur rund 52 v. H. der Gesamterwerbstätigen im industriellen Wirtschaftskörper. Diese Industriezweige aber gehören zu denjenigen Gewerben, in denen die Krise besonders verheerend gewirkt hatte und in denen somit die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen dem schärfsten natürlichen Widerstand begegneten. Es machen sich somit auf einem Sektor von 66,1 v. H. des normalen Arbeitseinsatzes der badischen industriellen Wirtschaft überdurchschnittliche Kriseneinflüsse geltend, die im Reich vorweg nur auf einen Sektor von 51,9 v. H. der Beschäftigten wirken. Umgekehrt liegen die Dinge bei den folgenden Industriezweigen: von 100 der Beschäftigten entfielen: auf: in Baden: im Reich: Chemische Industrie. Papierindustrie u. Vervielfältigungs- 2,6 2,5 gewerbe. 5,3 4,6 Textilindustrie. 8,2 ' 9,6 Leder-, Kautschuk-, Asbestindustrie 2,2 8,7 zusammen . . . 18,8 20,4 Es sind dies diejenigen Zweige, die sich an Hand der Gewerbestatistik als verhältnismäßig krisenfest aüswiesen. Hier aber tritt in Erscheinung, daß diese krisenfesten Zweige im Reich, wenn auch nur unwesentlich, stärker vertreten sind als in Baden. Bei den Zweigen mittlerer Krisenfestigkeit ergibt sich endlich die folgende Zusammensetzung: in Baden: im Reich: Bergbau, Steine und Erden . . . 4,6 12,0 Bekleidungsgewerbe.. . 8,5 10,7 zusammen . . . 18,1 22,7 Der Anteil im Reich ist somit wesentlich höher als in Baden. Will man nach allem die Gründe, die für die der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Baden begegnenden Hemmungen verantwortlich sind, auf einen kurzen Nenner bringen, dann wird man folgendes feststellen müssen: Die Arbeitsschlacht begegnet in Baden erheblichen und im Vergleich zu anderdn Ländern überdurchschnittlichen Spannungen und Widerständen, weil einmal die zu einem Großteil exportorientierte badische Industrie den Absatz auf den Weltmärkten nahezu ganz verloren hat, und zum anderen, weil erhebliche Teile der badischen Industrie als Industrien der Deckung sekundären Bedarfs als außerordentlich konjunkturempfindlich auch auf dem Binnenmarkt anzusprechen sind. Insbesondere der erstere Gesichtspunkt ist es, der erklärt, daß die an der Bevölkerungsziffer gemessene Arbeitsbelastungsziffer des Reiches, die ursprünglich im Reich wesentlich höher lag als in Baden, mehr und mehr in Richtung der Einholung der badischen, ursprünglich niedrigeren Belastungsziffer in dem Maße tendierte, als .der Export in die Brüche ging. Hierzu braucht an dieser Stelle nur nochmals auf die ausführlichen Darlegungen weiter oben verwiesen zu werden, wobei hier lediglich noch angefügt werden mag, daß von den im Jahre 1925 in stark exportorientierten Industrien beschäftigt gewesenen 125000 Arbeitern allein 75000 auf die metallverarbeitende (ohne Halbzeugwaren) Industrie entfallen. Als besonders konjunkturempfindlich aber ist vorweg die Nahrungs- und Genußmittelindustrie zu nennen. Die badische Nahrungs- und Genußmittelindustrie ist insofern eine erheblich konjunkturempfindliche Industrie, als sie — wie bereits erwähnt — in sich die Tabakindustrie enthält, deren Erzeugnisse als Güter elastischen Bedarfs in Krisenzeiten bekanntermaßen einen besonders starken Rückgang im Absatz erleiden. Stellt man deswegen fest, daß von den im Jahre 1925 im Nahrungs- und Genußmittelgewerbe beschäftigt gewesenen 85000 Erwerbstätigen 45000 Erwerbstätige auf die Tabakindustrie entfielen, so liegt hierin die Erklärung dafür, daß nach der Gewerbezählung vom Juni 1938 die Beschäftigtenziffer der Nahrungs- und Genußmittelindustrie im Reich von 1925 auf 1933 sogar eine Zunahme um 3,5 v. H. erfahren konnte, während für Baden an der Beschäftigtenziffer von 1925 noch ein Fehlbetrag von 16,6 v. H. festzustellen war. Außerordentlich konjunkturempfindlich sind ferner — und hier schneidet sich dieser Gesichtspunkt mit. dem Gesichtspunkt der überdurchschnittlichen Exportorientierung — die Schmuckwarenindustrie, die Uhrenindustrie, die Seidenindustrie, verschiedene Zweige des Heiz- und Schnitzstoffgewerbes, vor allem die Bürstenindustrie. Diese genannten Zweige beschäftigen aber wiederum in krisenloser Wirtschaft zusammen etwa 50000 Erwerbstätige. Insoweit also weite Teile der Badischen industriellen Wirtschaft nicht bereits durch die völlige Zertrümmerung des Weltmarktes betroffen werden, begegnen ihr außerdem auch noch überdurchschnittliche Hemmungen auf dem Das gute Bild für jeden Raum / Die geschmackvolle Photo- und Bilder-Einrahmung finden Sie ln größter Auswahl Im spezlalgeach&ft E DÜf U ■ E Karlsruhe, Ludwigsplatz ■ DUVnkE Onhaber W. Bertsch) Bitte besichtigen Sie meine s Schaufensterl 168 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 9 Binnenmarkt insofern, als ihre Produktion strukturmäßig auf Waren ausgerichtet ist, deren Verbrauch, sei es wie bei 'Schmuckwaren, Uhren, Seidenstoffen, Qualitätsbürsten, von einem gewissen Wohlstandsniveau, sei es wie bei Tabakwaren, von einem gewissen Hochstand des Einkommens abhängig ist. Was den Binnenmarkt anlangt, werden demnach ganz naturgemäß diese Industriezweige der Herstellung nachgeordneter Bedarfsartikel nicht nur in geringerem Maße, sondern außerdem auch noch erst sehr viel später von der konjunkturellen Aufwärtsbewegung erfaßt als andere Konsummittelindustrien, die lebenswichtigem Verbrauche näherstehen. ' Einen zahlenmäßigen Beleg für diese Zusammenhänge gibt in besonderer Eindeutigkeit die folgende Zusammenstellung der Arbeitslosigkeit nach Arbeitsamtsbezirken (nach dem Stande von Ende März und September 1984), gemessen an den im Jahre 1925 in Industrie, Handwerk, Handel, Verkehr, Gesundheitswesen beschäftigt gewesenen Erwerbstätigen: Auf 1000 Beschäftigte entfielen: Arbeitslose: Arbeitsamtsbezirk: März 1933 September 1933 Konstanz. . . 59,3 45,6 Mosbach. . . 60,6 59,0 Lörrach .. . . 64,8 59,0 Freiburg. . . 83,2 65,9 Waldshut. . . 97,9 61,2 Villingen. . . 99,5 41,4 Offenburg . . . 102,3 103,2 Lahr. . . 103,4 88,5 Kehl. . . 124,2 159,6 Baden-Rastatt . . . . . 160,6 133,9 Karlsruhe. . . 168,0 140,4 Pforzheim *). . . 189,0*) 188,8*) Heidelberg. . . 191,5 186,7 Bruchsal. . . 193,2 169,1 Mannheim. . . 207,0 168,0 Weinheim*) . . . . . . 245,9*) 241,7*) Es liegt vor Augen, daß die Belastungsziffer (sieht man vom fast rein agrarischen Bezirk Mosbach ab) in Oberbaden wesentlich niedriger als in Unterbaden ist und daß, in der großen Linie gesehen ■— verfolgt man zumal die für März heraufgestellten Ziffern -—, geradezu eine gewisse Gesetzlichkeit der Verschärfung der Erwerbslosigkeit dahin festzustellen ist, daß die Erwerbslosigkeit regional um so härtere Formen annimmt, je weiter der Arbeitsamtsbezirk von der Ost-West-Linie des Oberrheins abliegt. Für die Arbeitsamtsbezirke Konstanz, Lörrach, Freiburg, Waldshut ist die verhältnismäßig niedrige Erwerb sic sen-Belasturgsziffer sicherlich vor allem daraus zu erklären, daß die vcm konjunkturellen Anstieg besonders begünstigte Textilindustrie an der Gesamtindustrie dieser Bezirke einen besonders großen Anteil nimmt. Denn, berechnet an der Gesamtzahl der in den Fabriken (mit 20 und mehr Arbeitern) dieser Bezirke beschäftigten Arbeiter, ergibt sich ein Anteil der Textilarbeiter von mehr als 50 v. H. Dabei ist zu erkennen, daß die Belastungsziffern der Eezirke Freiburg und Waldshut höher sind als die der Bezirke Konstanz und Lörrach, was zweifellos damit zusammerhärgt, daß die von der Krise stärker betroffene exportcrientierte Seiden in dustrie in den beiden erstgenannten Bezirken besonders stark vertreten ist. Der Villinger Bezirk dagegen dürfte sich deshalb nicht nur gut gehalten, sondern außerdem besonders gut entwickelt *) In der Arbeitslosenziffer sind Arbeitslose aus benachbarten württembergischen bzw. hessischen Gemeinden enthalten, während die Berechnung der v. H.-Ziffern auf der Grundlage nur der' in Baden Beschäftigten erfolgte! Die v. H.-Ziffer erscheint hier "deswegen höher als sie in Wirklichkeit ist. haben, weil in diesem Bezirk eine rechtzeitige Umstellung, insbesondere auf die konjunkturbegünstigte Radioartikel- Industrie, dem Geschäft einen Aufschwung verlieh, der die hemmenden Tendenzen in der Uhrenindustrie zu verdecken vermochte. In den Arbeitsamtsbezirken Offenburg, Lahr, Karlsruhe, Baden-Rastatt liegen Bezirke vor, in denen teils die Tabakindustrie (Offenburg = 27,4 v. H. der Arbeiterziffer von 1925, Lahr = 70,9 v. H., Karlsruhe = 12,6 v. H., Baden-Rastatt = 7,9 v. H.), teils die Metallindustrie (Offenburg = 21,1 v. H., Karlsruhe = 49,8 v. H., Baden-Rastatt 40,8 v. H.) eine bedeutende Rolle spielen, in beiden Fällen Industrien, die noch immer hartem Krisendruck unterliegen. Bezüglich der export- und konsumempfindlichen Pforzheimer Schmuckwarenindustrie (92,5 v. H.) liegen die Dinge eindeutig, so daß weitere Ausführungen erspart werden können. Dasselbe gilt von den Arbeitsamtsbezirken Heidelberg, Bruchsal und Mannheim. Denn hier sind es wiederum teils die Tabak- Heidelberg = 58,8 v. H., Bruchsal = 51,5 v. H., Mannheim = 10,8 v. H.), teils die Metallindustrie (Heidelberg = 11,7 v. H., Bruchsal 11,2 v. H., Mannheim = 44,3 v. H.), die für die hohe .Erwerbslosenbelastungsziffer verantwortlich zu machen sind. In den Baden-Rastatter Arbeitsamtsbezirken spielen ferijer die Papier- (= 16,6 v. H.) und die Holz- und HolzWarenindustrie .(= 15,0 v. H.) eine bedeutende Rolle. Der Weinheimer Bezirk ist überwiegend Sitz der Lederindustrie (= 62,2 v. H.), ferner der Holzindustrie (= 12,0 v. H.), die somit ebenfalls noch zu den stark krisenbedrängten Industrien zu zählen sind. Sehr lehrreich sind im übrigen auch die folgenden Erkenntnisse: Während die Arbeitslosigkeit in den typischen Textilbezirken Konstanz, Waldshut, Lörfach, Freiburg von April 1933 bis September 1934 eine Abnahme um 63,9 v. H. erfuhr, verminderte sich die Arbeitslosigkeit in den Bezirken mit vorwiegender Metallindustrie (Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Baden-Rastatt), nur um 49,1 v. H. (womit zweifelsfrei die aus der Exportverschlechterung herzuleitenden verlangsamenden Hemmungen bloßgelegt sein dürften), in den Bezirken mit vorwiegender Tabakindustrie (Lahr, Heidelberg, Bruchsal) ebenfalls nur um 50,7 v. H., woraus zu schließen ist, daß auch die Tabakindustrie an der binnendeutschen Konjunkturbesserung nicht gerade überdurchschnittlich teilgenommen hat. Nach dem bisher Gesagten ist es von vornherein selbst verständlich, daß die Arbeitslosigkeit im badischen Unterland verhältnismäßig schärfere Formen als im badischen Oberland aufweist. Während die sichtbare Erwerbslosigkeit in den acht Arbeitsamtsbezirken des badischen Oberlandes im April 1933 „nur“ 41244 betrug, bezifferte sie sich für das badische Unterland auf 138375. Für September 1934 lauten die entsprechenden Zahlen 16078 und 69186, d. h. es stieg der Anteil der unterbadischen Arbeitslosigkeit an der Gesamterwerbslosigkeit von 77,3 v. H. auf 81,1 v. H. (vergleichsweise sei festgestellt, daß in 1925 = 85,7 v. H. der Fabrikarbeiter auf Oberbaden und 64,3 v. H. auf Unterbaden entfielen). Abschließend ist somit die ünbestechliche Feststellung des auf dem badischen Unterland höher lastenden Krisendruckes zu treffen. Qualitäts- Auto- und 'Dieselmotorenöl, Industrieöle und Fette J ; Hummel, Freiburg i. Br. Falkensteinstraße 27, Telephon 6722 Nr. 9 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 169 . In anderem Zusammenhang ist der Nachweis der stärkeren Krisenfestigkeit des weiblichen Arbeitseinsatzes gegenüber demjenigen des männlichen erbracht worden. Rund 21200 Angestellte und Arbeiter männlichen Geschlechts hätten — so wurde rechnungsmäßig festgestellt — zur Jahresmitte 1933 in Industrie und Handwerk mehr vorhanden sein müssen, wenn die Schichtung der Geschlechter im Angestellten- und Arbeiterstande noch die gleiche gewesen wäre wie im Jahre 1925. Es erhebt sich somit die Frage (deren Beantwortung allerdings nur für den Abschnitt der „sichtbaren“ Arbeitslosigkeit möglich ist), ob die planmäßige Betreuung des Arbeitseinsatzes im Verlaufe des Arbeitsbeschaffungskampfes das Ziel des Ausgleichs durch bevorzugte Vermittlung männlicher Arbeitskräfte, erreichte. Wie die folgende Gegenüberstellung erweist, ist diese Frage zu verneinen, wobei freilich dahingestellt bleiben muß, ob sich nicht ein anderes Bild ergeben würde, wenn auch die Bewegung der „unsichtbaren“ Arbeitslosigkeit aufgezeigt werden könnte. Es waren arbeitslos: männlich: weiblich: Ende Juli 1933. 113741 35368 Ende September 1934 .... 67217_18047 Abnahme um Personen .... 46524 17321 Abnahme in v. H. 41,9 49,0 * * * (Fortsetzung folgt.) „Der Weg zum Kunden“. Neben den in der Nr. 8 der „Badischen Wirtschafts- Zeitung“ bekanntgegebenen verkaufskundlichen Lehrgängen, die in Heidelberg, Karlsruhe, Freiburg, Konstanz und Lörrach abgehalten werden, veranstaltet das Amt für Berufserziehung in der Deutschen Arbeitsfront Gau Baden noch weitere Abendlehrgänge in Pforzheim, Baden-Baden, Offenburg und Lahr. Diese Lehrgänge finden statt in Pforzheim: in Baden-Baden: in Offenburg: in Lahr: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag, den 20. Mai den 21. Mai den 22. Mai den 23. Mai den 24. Mai den 25. Mai den 27. Mai den 28. Mai den 29. Mai den 31. Mai den 1. Juni den 2. Juni Beginn jeweils 20.15 Uhr (mit Ausnahme des 2. Juni, wo der Beginn auf 10 Uhr vormittags festgelegt ist). Die Leitung der Lehrgänge liegt in den Händen des Herrn Diplom-Handelslehrers Auerswald, Berlin. Herr Auerswald ist Referent im Amt für Berufserziehung in der Deutschen Arbeitsfront, Berlin, und ein erfahrener Fachmann auf dem Gebiet der wirtschaftlichen Schulung. Das Nähere über die Durchführung dieser Lehrgänge ist aus der vom Amt für Berufserziehung in der Deutschen Arbeitsfront Gau Baden versandten bzw. erhältlichen Einladung ersichtlich. Die Hörerkarte kostet 2 RM. und berechtigt zum Besuch aller drei Veranstaltungen. Die zuständigen Industrie- und Handelskammern unterstützen ebenso wie die verkaufskundlichen Lehrgänge des Herrn Dr. Schatte, Berlin, auch die oben erwähnten Lehrgänge in Pforzheim, Baden-Baden, Offenburg und Lahr und empfehlen im Hinblick auf die große Bedeutung der Pflege einer zweckmäßigen Verkaufskunde den Betriebsführern aus dem Einzelhandel und ihren Mitarbeitern an den genannten Plätzen den Besuch dieser Kurse. Sonstige Nachrichten. Verkehr. Aufdrucken von Postwertstempeln auf Postkarten, Briefumschläge usw. durch die Keichsdruckerei. Bekanntlich übernimmt die Reichsdruckerei auch Postkarten, Briefumschläge, Kartenbriefe, Streifbänder und Drucksachenkarten privater Auftraggeber mit dem Pöstwertstempel zu bedrucken. Die Bedingungen hierfür ■werden vom 1. Mai ab geändert und dabei die Gebühren für das Aufdrucken verbilligt. Die Druckkosten betragen künftig für 1000 Stück (Mindestgrenze) mit demselben Wert Stempel 9 RM., für jedes weitere (auch angefangene) Tausend bis 20000 Stück 4.50, für jedes weitere Tausend 4 RM. Gegen besondere Berechnung werden auch Anschriften oder andere Angaben auf den mit Wertstempeln zu bedruckenden Gegenständen angebracht. Die Anträge müssen schriftlich beim Postamt des Auftraggebers unter Angabe der Stückzahl der.zu bedruckenden Gegenstände gestellt werden. Die Gegenstände sind vom Besteller oder seinem Beauftragten an die Reichsdruckerei in Berlin SW 68 freigemacht mit der Post oder bei höherem Gewicht mit der Eisenbahn abzusenden. Jede Sendung muß so verpackt sein, daß der Verpackungsstoff auch zur Rückbeförderung benutzt werden kann. Nähere Auskünfte erteilen die Postanstalten. Erleichterte Bestimmungen für Postsperrgut. Postpakete, die während der Beförderung infolge ihrer Größe viel Raum oder wegen ihres Inhalts — z. B. lebende Tiere, Bruteier usw. — eine besonders sorgsame Behandlung beanspruchen, befördert die Post als Sperrgut und erhebt dafür zu der gewöhnlichen Beförderungsgebühr einen Zuschlag von 50 v. H. Wie das Amtsblatt des Reichspostministeriums bekannt gibt, werden die Sperrgut Vorschriften vom 1. Mai an zugunsten der Postkunden vereinfacht und geändert. Die bisherigen Ausdehnungsgrenzen werden erheblich erweitert, auf Mindestgewichte der Sendungen wird' verzichtet. Künftig wird ein Postpaket als sperrig behandelt, wenn es in irgendeiner Ausdehnung 2 (bisher 1 %) m überschreitet, wenn es in einer Ausdehnung 1 % (bisher 1) m und in einer anderen % (bisher ebenfalls %) m überschreitet, wenn es eine besonders 170 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 9 sorgsame Behandlung erfordert oder sich nicht bequem mit anderen Gegenständen zusammenpacken oder stapeln läßt. Dieselben Vorschriften für Sperrgut gelten auch für Postgutsendungen. Warenproben mit Handels wert und mit zollpflichtigem Inhalt nach den Tonga- oder Freundschafts-Inseln. Im Postverkehr mit den Tonga- oder Freundschafts- Inseln sind fortan Warenproben mit Handelswert und mit zollpflichtigem Inhalt zugelassen. Die Sendungen müssen auf der Vorderseite mit dem grünen Zollzettel beklebt sein; auf ihm ist die Art, das Reingewicht und der Wert der in der Sendung enthaltenen Ware genau anzugeben. Steuerwesen. Vermögensteuer für das Rechnungsjahr 1935. Durch das Steueranpassungsgesetz sind Neufeststellungen der Einheitswerte und Neu Veranlagungen zur Vermögensteuer auf den 1. Januar 1985 wie für die früheren Jahre grundsätzlich ausgeschlossen worden. Den seit dem 1. Januar 1931 eingetretenen Wertrückgängen ist auch diesmal durch einen Abschlag Rechnung getragen worden. Es lag nahe, wie in der Begründung zum Steueranpassungsgesetz hervorgehoben ist, den Abschlag für das Jahr 1935 etwas geringer als für die Jahre 1932, 1933 und 1934 zu bemessen, da gegenüber den Vorjahren eine merkliche Besserung der Wirtschaftslage auf fast allen Gebieten eingetreten ist. Trotz der hiernach gegenüber den Vorjahren zweifellos günstigeren Lage der Vermögensbesitzer hat das Gesetz für das Jahr 1935 von einer Herabsetzung des Abschlags abgesehen. In der Aufrechterhaltung des bisherigen Abschlags von 20 v. H. liegt also ein erhebliches Entgegenkommen für die Steuerpflichtigen. Die Vermögensteuer für das Rechnungsjahr 1935 beträgt hiernach — ebenso wie für die Rechnungsjahre 1932, 1933 und 1934 -— 80 v. H. der auf Grund des Vermögens vom 1. Januar 1931 ermittelten Vermögensteuer für das Rechnungsjahr 1931. Trotz der Besserung der Wirtschaftslage wird auch diesmal durch den Vermögensteuerabschlag von 20 v. H., der für viele Steuerpflichtige zu günstig ist, in einer Reihe von Fällen dem tatsächlichen Vermögensrückgang nicht genügend Rechnung getragen. Dies muß, wie in den Vorjahren, grundsätzlich in Kauf genommen werden. Für die Fälle ganz außerordentlichen Vermögensverfalles (z. B. bei endgültigem Verlust des überwiegende!} Teils des Vermögens) ist im Billigkeitswege Abhilfe zu schaffen. In besonders gelagerten Fällen kann ein Entgegenkommen nach den Vorschriften der Reichsabgabenordnung (Härtebestimmung) geboten sein. Außenhandel, Devisen- und Koh- stoffbewirtschaftung. Das deutsch-russische Wirtschaftsabkommen. Die deutsche Ausfuhr nach der UdSSR ist von ihrem Höchststand im Jahre 1931 (762 Mill. RM.) auf 63 Mill.RM. im Jahre 1934 gesunken. Mit einem weiteren Rückgang der Ausfuhr, d. h. mit einem fast völligen Erliegen des deutschen Rußlandgeschäftes mußte gerechnet werden, F. X. FABER & SOHN Spezialwerkstatten für Laden- und Geschäftseinrichtungen / Innenausbau / Mechanische Schreinerei Freiburg i. Br.» Moltkestr. 34, Telephon 4783 / Gegründet 1872 da die von der UdSSR bis jetzt vergebenen Aufträge, die im Jahre 1935 zur Ausführung gelangen sollen, einen nur sehr geringen Umfang, besitzen. Diese Entwicklung ist durch den am 9. 4. 35 geschlossenen Vertrag zwischen dem Reichswirtschaftsminister und dem Handelsvertreter der UdSSR, der durch Abkommen zwischen der Handelsvertretung und zwei Bankenkonsortien ergänzt wird, beendet worden. In dem Vertrag wird zwischen laufenden und zusätzlichen Bestellungen unterschieden. Die laufenden Bestellungen sollen einen Wert von mindestens 60 Mill. RM. erreichen; sie sollen also mindestens der deutschen Ausfuhr im Jahre 1934 entsprechen. Das laufende Geschäft wird sich in erster Linie auf Rohstoffe und Halbfabrikate erstrecken. Für diese Aufträge gelten die bisherigen Kreditfristen von 15 bzw. 21 und 28 Monaten. Es verbleibt auch insoweit bei der bisherigen Art der Garantieerteilung und Finanzierung. Das Abko mm en vom 9. 4. 35 sichert also zunächst den Bestand des allerdings sehr geringen Rußlandgeschäfts im Jahre 1934. Die UdSSR hat sich in dem Vertrage weiter verpflichtet, innerhalb eines Jahres zusätzliche Bestellungen in Höhe von 200 Mill. RM. in Deutschland zu vergeben. Diese zusätzliche deutsche) Ausfuhr soll aus Fertigfabrikaten und industriellen Einrichtungen bestehen, die eine langfristige Kreditgewährung rechtfertigen. Zur Unterscheidung von dem laufenden Geschäft sind die Gegenstände der zusätzlichen Bestellungen in einer Liste' zusammengefaßt. Für diese Aufträge haben zwei deutsche Bankenkonsortien unter Führung der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft sowie der Dresdener Bank mit der Handelsvertretung der UdSSR eine neue Finanzierungsmethode vereinbart. Die Handelsvertretung wird für jedes Geschäft den Banken einen Wechsel ausstellen. Die Durchschnittslaufzeit wird fünf Jahre, betragen. Um zu verhindern, daß alle Wechsel auf dem 200-Mill.-Geschäft zur selben Zeit fällig werden, sind die Wechsel in Stücke mit einer Laufzeit von 4%> 5 und 5)4 Jahren geteilt. Die Streuung der Wechsel wird jedoch noch größer als ein Jahr sein, da die Aufträge nicht gleichzeitig vergeben werden und die Lieferfristen verschieden groß sind. Die Zinsen, die gleichfalls sofort wechselmäßig belegt werden, machen 2% über Reichemarkdiskont aus. Die Wechsel erhalten in Höhe von 70% die Reichsgarantie. Sie werden jedoch von den Banken nicht nur in dieser Höhe, sondern im Gegensatz zu dem bisherigen Verfahren in vollem Umfange finanziert. Die Reichsbank hat für die gesamten Wechsel ihre Rediskontzusage erteilt. Die deutschen Exportfirmen können daher bei den zusätzlichen Verkäufen nach der Sowjetunion den vollen Kaufpreis flüssig machen, sie können also sofort bares Geld erhalten. Sie bleiben jedoch in Höhe von 30% den Banken gegenüber während der ganzen Laufzeit der Wechsel im Obligo. Diese neue Finanzierungsart stellt weder eine Anleihe, noch einen reinen Finanzkredit dar. Die Firmen können zwar bares Geld erhalten, die Wechsel werden jedoch für jedes einzelne Geschäft gegeben, auch wird die Garantie für jedes Geschäft besonders erteilt. Das einzelne Geschäft, z. B. der Verkauf einer industriellen Einrichtung, muß den fünfjährigen Kredit rechtfertigen. Es ist anzunehmen, daß die Firmen bei der Preisgestaltung ihre fünfjährige Haftung berücksichtigen werden. Sie können jedoch nicht unter Berufung darauf, daß die UdSSR ja innerhalb eines Jahres Bestellungen in Höhe von 200 Mill. vergeben müsse; ungerechtfertigte Preise verlangen; denn es ist ausdrücklich vereinbart, daß die Bestellungen nur unter der Voraussetzung erfolgen, daß die Preise angemessen sind. Nr. 9 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 171 Der Vertrag vom 9. 4. 35 enthält schließlich noch Ab- machungen über die Einfuhr sowjetrussischer Waren im Jahre 1935. Bisher sind in diesem Jahr für etwa 50 Mill. EM. Waren aus der UdSSR importiert worden. Das Abkommen sieht vor, daß deutsche Firmen ungefähr für weitere 100 Mill. von der UdSSR kaufen können, und zwar solche .Waren, die für die deutsche Volkswirtschaft wichtig sind. Die deutsche Einfuhr wird daher in diesem Jahr mindestens 150 Mill. betragen. Da anzunehmen ist, daß die von der UdSSR vergebenen und auf Grund des neuen Vertrages noch zu vergebenden laufenden und zusätzlichen Bestellungen bereits im Jahre 1935 in Höhe von 150 bis 200 Mill. RM. zur Ausführung gelangen werden, wird die deutsche Handelsbilanz gegenüber Rußlancl bei einer Einfuhr von etwa 150 Mill. ausgeglichen sein oder einen Überschuß zugunsten Deutschlands aufweisen. Dies ist gegenüber einem Passivum im letzten Jahre von etwa 146 Mill. RM. ein Fortschritt. Auch die Zahlungsbilanz wird trotz der gewährten Kredite aktiv sein; denn die UdSSR hat während des Jahres aus alten Geschäften noch etwa 200 Mill. RM. zu bezahlen. Diese Summe wird sie durch den Erlös der von ihr eingeführten Waren nicht begleichen können, so daß ein Überschuß zugunsten Deutschlands verbleiben wird. Ausstellung von Ursprungszeugnissen im deutschargentinischen Warenverkehr. In dem Abkommen über den Handels- und Zahlungsverkehr zwischen dem Deutschen Reich und Argentinien vom 28. 9. 34 ist vereinbart worden, daß der Ursprung der Ware bei ihrer Einfuhr in das andere Laml durch ein Ursprungszeugnis nachgewiesen werden soll. Jedem der vertragschließenden Teile soll das Recht Vorbehalten bleiben, Ursprungszeugnisse oder an ihre Stelle tretende Urkunden nachzuprüfen und gegebenenfalls weitere Beweismittel zu fordern. Die Ursprungszeugnisse für argentinische Waren werden von der Deutschen Handelskammer in Buenos Aires ausgestellt und von der Deutschen Gesandtschaft beglaubigt. Die Handelskammer erhebt für die Ausstellung folgende Gebühren: Fakturenwert in arg. Papierpesos Gebühr Pesos 1 — 1000 . 1 .— 1001— 5000 . 2.— 5001— 10000 . 3.— 10001— 20000 . 4.— 20001— 50000 . 5.— 50001— 75000 . 6.— 75001—100000 . 8.— 100001—500000 . 10.— über 500000 . 20.— Hierzu kommen die gesetzlichen Gebühren der Gesandtschaft für die Beglaubigung, nämlich gemäß Art. 10 Ziff. 2 der Ausführungsbestimmungen sowie § 6 des Auslandsgebührengesetzes vom 1.7.21 bei Sendungen im Werte von über 1000 RM. 3 RM. Beglaubigungen von Ursprungszeugnissen über Sendungen bis zu 1000 RM. sind gebührenfrei. Der amtliche Umrechnungskurs betrug 1 RM. = 1.50 Pesos m/n und ab 1. 1. 35 1 RM. = 1,60 Pesos. Für Waren argentinischen Ursprungs, die an anderen Plätzen verschifft werden, stellt das zuständige deutsche Konsulat die Ursprungszeugnisse unter Erhebung der gleichen Gesamtgebühren aus. Diese Regelung ist ab 1.12. 34 angewandt worden. ' Die von den argentinischen Konsulaten erhobenen Gebühren für Waren deutschen Ursprungs sind höher. Sie ergeben sich aus der argentinischen Verordnung vom AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAi 2Bir flfeUen 3t?nen ftapifof bereit in jeder non 3bnen gctoünfdjicn £>öf?e Jür GefeS Kapital Ijaben ©ie t>orauP|td)f(id) nur eftoa 3f 2 —4 1 , °/ 0 jäprlidj etnjujafilen. 0a$ ffapifaf übergeben mir 3brer Jamiüe, trenn ©ie ttor* äeiüg abieben, jebodj fpäfeflens gu einem 3eüpunff, ber oon Anfang an mit 3 finen tteretnbarf tfb 3 . 2 t in 3 f)rem 55 . Tebenäjafjr, an ©ie felbff. ©inen 33orfd)(ag, ber 3firen befonberen Verf)a(fniffen unb perfänlidjen 3ebürfni(Ten angepaftf iff, fdjicfen mir 3finen gern unb unöerbinblidj, trenn ©ie uns 3fjr@eburfSbafum unb 3fire ungefähren Jßünfdje brief(id) miff eiten. »Heftige Seraiungßflette ber Karlsruher LebensversichenmgäbankA:G. £ar(sru6e am jRpetn . . fetf 1835 im ©ienffe non 33olf unb JBirffdjaft." fTVyTTYTTTVVVTVTTTVVVVTVV 1. 6. 34 nebst Ergänzungsbestimmungen vom 31.12. 34. Die gesetzliche Mindestgebühr, die bei Rechnungen bis zu 1000 Goldpesos Anwendung findet, beträgt 1 Goldpeso = 4,10 RM. Sachgebiete der Devisenbewirtschaftung, Übersicht über Runderlasse. Nach der Neufassung der deutschen Devisenbestimmungen hat sich die Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung entschlossen, ihre Devisenerlasse nach Sachgebieten zu gliedern und mit den übrigen Devisenvorschriften in Verbindung zu bringen. Es wird deshalb künftig an der Spitze eines jeden Erlasses außer einer stichwortmäßigen Inhaltsangabe auch noch die Gruppen- und. Abschnittsbezeichnung erscheinen, damit eine rasche Übersicht über den Gegenstand des Erlasses und eine nach Sachgebieten geordnete Aufbewahrung der ‘ einzelnen Erlasse erleichtert; wird. Um die Neuregelung einheitlich durchzuführen, hat die Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung gleichzeitig ihre bisher veröffentlichten Erlasse nach Sachgebieten geordnet und ein systematisches Inhaltsverzeichnis der Erlasse veröffentlicht. Dieser Runderlaß 65/35 D.St. — 25/35 Ü.St. — welcher die. neue Übersicht über die Sachgebiete der Devisenbewirtschaftung enthält und das systematische Inhaltsverzeichnis der bisher erschienenen Runderlasse der Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung sind als Sonderdruck der Reichsstelle für den Außenhandel erschienen. Der Druck kann von der Eildienst für amtliche und private Handelsnachrichten G. m. b. H., Berlin W 9, Potsdamer Str. 10/11 (Postscheckkonto Berlin 161177), zum Preise von 1.— RM. zuzüglich 0.15 RM, Versandspesen, bezogen werden. Zinsgutschriften aus Fremdwährungsforderungen. Die Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung hat der Wirtschaftsgruppe Privates Bankgewerbe das nachstehende, an eine Devisenstelle gerichtete Schreiben vom 12. 4. 35 — Dev. A 58822/84 — übersandt: „Ich bestätige, daß ein inländischer Schuldner fällige Tilgungs- und Zinsbeträge einer Fremdwährungsforderung genehmigungsfrei einem ausländischen Gläubiger in ausländischer Währung gut- schreiben kann. Die Gutschrift ist ein buchungstechnischer Vorgang, durch den das Bestehen bzw\ Entstehen der Forderung in den Büchern kenntlich gemacht wird. Eine rechtsbegründende Wirkung kommt der Gutschrift nicht zu. Lautet die Hauptschuld auf ausländische Währung, so entsteht auch die Zinsforderung in ausländischer 172 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 9 AufzUge für: Briefpost und Akten, Speisen, Lasten mit u. ohne Führer, Personen- und Kranken- Aufzüge —: fabriziert: AUG. LANG, Aufzugbau, KARLSRUHE Sommerstrabe 3a — Telephon 1722 Währung. Es bleibt daher dem Schuldner nichts anderes übrig, als die Zinsen in ausländischer Währung gutzu- schreiben, wenn er sie nicht in irgendeiner Form zur Auszahlung bringen kann. Eine Gutschrift von Tilgungsraten wird nur in Ausnahmefällen vorgenommen. Meist werden nicht zur Auszahlung gelangende Tilgungsraten in den Büchern des Schuldners als Teil der Hauptforderung verbleiben, ohne daß Umbuchungen vorgenommen werden. Wo aus besonderen Gründen, wie sie in dem berichteten Falle vorliegen, eine Gutschrift von Tilgungsraten erfolgt, hat sie ebensowenig rechtsbegründende Wirkung wie die Gutschrift von Zinsraten. Sie verdeutlicht nur eine Stundung, die nach Ri. II, 9 nicht genehmigungsbedürftig ist. Die in meinem Erlaß vom 3. August 1933 — Dev. I 33071/33 — vertretene Auffassung halte ich nicht mehr aufrecht, soweit sie mit diesen Ausführungen in Widerspruch steht.“ Das neue Verrechnungsabkommen mit der Schweiz. Das Abkommen über den deutsch-schweizerischen Verrechnungsverkehr vom 26.7.34 nebst Zusatzvereinbarung vom 8.12. 34 ist durch ein neues Abkommen über den deutsch-schweizerischen Verrechnungsverkehr vom 17. 4. 35 ersetzt worden. Der Abschluß des neuen Abkommens ist mit Rücksicht auf den Rückgang des Überschusses der deutschen Ausfuhr nach der Schweiz notwendig geworden. Im Jahre 1934 und Anfang 1935 war die deutsche Ausfuhr nach der Schweiz rückläufig, hingegen nahm die schweizerische Ausfuhr nach Deutschland zu. Während noch vor wenigen Jahren das Verhältnis des Warenaustausches zwischen Deutschland und der Schweiz sich etwa wie 5: 1 verhielt, ist es im ersten Vierteljahr 1935 etwa auf das Verhältnis 2:1 zurückgegangen. Es entstand die Frage, ob die Schweiz den Warenverkehr mit Deutschland aufrechterhalten oder ob sie ihre eigene Ausfuhr nach Deutschland zugunsten des Kapitaldienstes einschränken wollte. Die Schweiz hat sich dafür entschieden, den Kapitaldienst vorübergehend zurückzustellen und den Warenverkehr zwischen beiden Ländern aufrechtzuerhalten. Hierbei nimmt die Schweiz eine Beschränkungihrer Warenausfuhr nach Deutschland auf 13 Mill. schw. Fr. im Monat auf sich. Die Steigerung der deutschen Ausfuhr nach der Schweiz liegt im Interesse beider Länder, da nur auf diesem Wege der Transfer des Kapitaldienstes gesichert werden kann. Die Schweiz hat deshalb für die deutsche Warenausfuhr neue Zugeständnisse gemacht. Infolge des Rückganges der deutschen Ausfuhr mußte ein neuer Schlüssel für die Verteilung der Einzahlungen bei der Verrechnungsstelle in Zürich an die schweizerischen Waren- und Kapitalgläubiger aufgestellt werden. Künftig wird von allen Einzahlungen, die monatlich bei der Verrechnungsstelle in Zürich eingehen, ein Betrag von 19,6 Mill. schw. Fr. ausgeschieden und wie folgt verteilt: 13 Mill. werden zur Bezahlung der Wareneinfuhr aus der Schweiz nach Deutschland, 1,5 Mill. werden für Nebenkosten im Warenverkehr und für verwandte Leistungen verwendet, 4,1 Mill. stehen zur freien Verfügung der Reichsbank. Hieraus werden in erster Linie die Zahlungen der Zinsen an schweizerische Stillhaltegläubiger geleistet. 1 Mill. dient hauptsächlich zur Abdeckung der Vorschüsse, die das schweizerische Bankenkonsortium und die schweizerische Postverwaltung auf Grund des Transferabkommens vom 26. 7.34 und der früheren Transferabkommen geleistet haben. Die Einzahlungen bei der schweizerischen Verrechnungsstelle, die monatlich 19,6 Mill. schw. Fr. übersteigen, fließen zu 60% in den Transferfonds, der zu Barauszahlungen für die Zinsen schweizerischer Kapitalgläubiger dienen wird. 30% werden zur Abdeckung von Forderungen schweizerischer Gläubiger aus Warenlieferungen verwendet, und zwar erhalten davon die Gläubiger von Forderungen aus dem Transithandel 10%. Die restlichen 10% werden der Deutschen Verrechnungskasse auf freiem Konto gutgeschrieben und treten zum freien Saldo der Reichsbank. Die schweizerischen Kapitalgläubiger können künftig voraussichtlich nicht mehr wie nach bisherigen Transferabkommen 4%% Zinsen bar ausgeschüttet erhalten, da die Mittel des Transferfonds nicht in der erforderlichen Höhe zur Verfügung stehen werden. Es sind vielmehr nur Teila ussch üt tun gen vorgesehen, während die Gläubiger für den Rest ihrer Zinsansprüche 4proz. Schuldverschreibungen der Konversionskasse für deutsche Auslandsschulden erhalten, die in zehn Jahren rückzahlbar sind. Bei der Barausschüttung wird die Schweiz diejenigen' Gläubiger, die auf Schweizer Franken lautende Forderungen oder auf Schweizer Franken lautende deutsche Anleihen besitzen, bevorzugt berücksichtigen. Den auf Schweizer Franken lautenden deutschen Ausländsanleihen werden die Dawes- und Young- Anleihe gleichgestellt. Für den Reiseverkehr von Deutschland nach der Schweiz sowie für das Versicherungsgewerbe sind die Bestimmungen der bisherigen Abkommen in das neue Abkommen im wesentlichen übernommen worden. Der Reiseverkehr Deutschlands nach der Schweiz soll durch schweizerische Kohlenbezüge aus Deutschland ausgeglichen werden. Im Interesse des Zustandekommens der neuen Vereinbarungen haben auch die schweizerischen Stillhalte- gläubiger Opfer gebracht. Sie haben einmal hinsichtlich der Zinshöhe auf die Vorzugsstellung, die sie bisher im Vergleich zu den übrigen Stillhaltegläubigern innehatten, verzichtet und die Zinsen für ihre Stillhalteforderungen auf die auch für die anderen Stillhaltegläubiger geltenden Sätze um durchschnittlich % % ermäßigt. Weiter werden die schweizerischen Stillhaltegläubiger vorläufig auch auf den Transfer eines Teiles der gesenkten Zinsen verzichten. Die wesentlichen Ergebnisse des Abkommens sind also: Die Verhinderung einer weiteren deutschen Warenverschuldung und die Ermöglichung einer gesteigerten deutschen Warenausfuhr, die langfristige Fundierung derjenigen Vermögenserträgnisse, die bei dem gegenwärtigen Stand des Warenverkehrs zwischen beiden Ländern nicht transferiert werden können, und die Sicherung eines freien Reichsbanksaldos zur Bezahlung der Rohstoffe, die in der deutschen Warenausfuhr nach der Schweiz enthalten sind. August Lang Nr. 9 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 1 FIRMEN-ANZEIGER der badischen Industrie- und Handelskammern Auszüge ans den Einträgen in den Handels- und Genossenschaftsregistern der badischen Amtsgerichte Ohne Gewähr Industrie- und Handels- kaminer Mannheim, I. Handelsregister. a) Neueintragungen. Amtsgeriehtsbezirk Mannheim. „Flex“ G.m.b.H., Mannheim, 0 4, 7. Geschäftsführer: Walter Scheidt, Ziegelhausen, und Friedrich Gedde, Mannheim- Feudenheim. Geschäftszweig: Verwertung eines zusammenlegbaren Koffertisches „Flex“. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Mannheim. Kraftwerk Rheinau A.-G., Mannheim. Das Grundkapital ist auf 3200000 RM. herabgesetzt. Mannesmannröhren - Lager G.m.b.H., Mannheim, Zweigniederlassung. Geschäftsführer : Wilhelm Liebig, Frankfurt a. M. Prokura: Heinrich Eberhard, Frankfurt a. M. Gebr. Scheuer, Mannheim. Persönlich haftender Gesellschafter: Fritz Scheuer; seine Prokura ist erloschen. Heinrich Marx, Mannheim. Die Firma lautet jetzt : Heinrich Marx, Uhren, Gold- und SUberwaren. Georg Wühler, Mannheim. Alleiniger Inhaber: Stephan Wühlet. Die Prokura der FrauWilhelmineWühler ist erloschen. Amtsgerichtsbezirk Heidelberg. „Südhilfe“ Zweckspar- und Creditgesell- schaft m. b. H., Dossenheim. Die Firma lautet jetzt : Vereinigte Südwestdeufsche Zweckspar- und Kreditunternehmung G. m. b. H., Heidelberg. Das Stammkapital ist um 23000 RM. auf 50000 RM. erhöht. Weiterer Geschäftsführer: Franz Kapp- ler. Prokura: Ludwig Hilsheimer, Dossenheim. Carl Srba, Heidelberg. Die Firma ist geändert in : Karl Srba Inh. K. Failit. Jetziger Inhaber: Karl .Faißt, Heidelberg. Süddeutscher Zement-Verband G. m. b. H., Heidelberg. Die Prokura des Anton Stöckle ist erloschen. Prokura: Otto Braun. Amtsgerichtsbezirk Buchen. A. H. Urspringer, Hardheim. Jetzt offene Handelsgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter: Norbert Wolff. Amtsgerichtsbezirk Eberbach. Karl Friedrich Koch, Eberbach. Jetziger Inhaber: August Krauth. Amtsgerichtsbezirk Weinheim. Bechtold & Förster, Seifenfabrik G. m. b. H., Weinheim. Fabrikant Emst Bechtold ist als Geschäftsführer ausgeschieden. Mai 1935 Amtsgerichtsbezirk Wertheim. Gebrüder Schwarzschild, Viehhandlung. Wertheim. Die Gesellschaft ist aufgelöst, Liquidator: Alexander Heilmann,Rechtsbeistand, Wertheim. c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Mannheim. Bernhard Weber & Co. G. m. b. H., Mannheim. Gebrüder Frank, Mannheim. Amtsgeriehtsbezirk Heidelberg. Max Rennert, Heidelberg. Heidelberger Antiquariat Emst Herzer, Heidelberg. Heidelberger Trägerlager-Gesellschaft m. b. H., Heidelberg. Baugesellschaft Leimen G. m. b. H., Leimen. Medpharma G. m. b. H., Vertrieb med. pharmaz. Artikel, Heidelberg. Schuhwaren-Gesellschaft m. b. H., Heidelberg. Amtsgerichtsbezirk Eppingen. Wilhelm Kepner, Eppingen. Amtsgeriehtsbezirk Schwetzingen. Hedwig Mandler, Schwetzingen. Amtsgerichtsbezirk Wertheim. Lorenz Meyer, Wertheim. 11. Oenossenschaftsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Mannheim. Landeslieferungsgenossenschaft für das Schmiede- und Fahrzeugbauerhandwerk des Gaues Baden e. G. m. b. H., Mannheim. Geschäftszweig: Die Übernahme von Großaufträgen und Einkauf von Rohmateriahen im großen und Abgabe im kleinen an die Mitglieder. Vorstand: Dr. Bruno Rotzinger, Geschäftsführer, Friedrich Stark, Oskar Seitz, Karlsruhe. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Adelsheim. Spar- und Darlehenskasse Hirschlanden e. G. m. u. H., Hirschlanden. Thomas Kistner ist aus dem Vorstand ausgeschieden. Weiteres Vorstandsmitglied: Karl Kistner. Getreidelagerhaus Rosenberg e. G. m. b. H., Rosenberg. Firma lautet jetzt : Getreidelagerhaus Rosenberg, Amt Adelsheim e. G.m.b.H., Rosenberg. Amtsgerichtsbezirk Buchen. Spar- und Darlehenskasse Reinhardsachsen e. G. m. u. H., Walldürn. Heinrich Heer ist aus dem Vorstand ausgeschieden; an seine Stelle wurde Karl Schneider gewählt. Amtsgeriehtsbezirk Mosbach. Molkereigenossenschaft Unterschefflenz e. G. m. u. H., Unterschefflenz. Firma geändert in; Milchgenossenschaft Unterschefflenz e. G. m. u. H., Unterschefflenz. Milchgenossenschaft Neckarzimmern e. G. m. b. H., Necbarzimmern. Genossenschaft aufgelöst. Liquidatoren sind die seitherigen Vorstandsmitglieder Wilhelm Schmitt und Jakob Gänger. Milchgenossenschaft Heinsheim e. G. m. b. H. , Heinsheim. Genossenschaft aufgelöst. Liquidatoren: Ludwig Rein und Wilhelm Kleinpp. Amtsgerichtsbezirk Sinsheim (Eis.). Landwirtschaftliche Ein- und Verkaufsgenossenschaft Michelfeld. Wilhelm Widder ist aus dem Vorstand ausgeschieden; an seine Stelle wurde Wilhelm Jenne gewählt. M Amtsgerichtsbezirk Wiesloch. Landwirtschaftliche Ein- und Verkaufsgenossenschaft Dielheim, Amt Wiesloch, e. G. m. b. H.,_ Dielheim, Amt Wiesloch. Josef Ramp ist aus dem Vorstand auB- geschieden; an seine Stelle wurde Friedrich Wilhelm Knopf gewählt. c) Löschungen. Amtsgeriehtsbezirk Adelsheim. Milchzentralgenossensehaft Adelsheim G. m. b. H., Leibenstadt. Amtsgerichtsbezirk Weinheim. Milchgenossenschaft Weinheim e. G. m. b. H., Weinheim. IH. Konkurse. a) Eröffnungen. b) Aufhebungen. c) Einstellungen. Amtsgerichtsbezirk Heidelberg. Nachlaß des am 16. 9. 84 in Lobenfeld verstorbenen ledigen Schuhmachers Josef Berberich von Lobenfeld. IV. Vergleichsverfahren. V. Landwirtschaftliche Ent- schuldungsverfahren. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Buchen. August Geier und Maria geb. Rüttenauer, ► Hornbach. Josef Anton Haas, Erfeld. Johann Kirehgeßner, Josef Anton Sohn, und Sophia geb. Kraus, Hettingen. 2 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 9 Karl Kunz und Anna geb. Schäfer, Schlossau. Josef Alfons Mayer und Frieda geb. Rödel, Altheim. Amtsgerichtsbezirk Eberbach. Otto Schäfer und Marie geb. Oekert, Wagenschwend. Amtsgerichtsbezirk Mannheim. Johann Wilhelm Merkel III Witwe Marie geb. Jungmann, Schriesheim. Amtsgerichtsbezirk Mosbach. Margarete Freifrau von Gemmingen-Homberg Witwe, Neckarzimmern. Wilhelm Haas I und Karolina geb. Ludwig, Nüstenbach. Josef Schaller und Emma geb. Reinhard, Allfeld. Otto Straßner und Elise geb. Schneider, Zimmerhof. Amtsgerichtsbez. Neckarbischofsheim. Josef Link, Waibstadt, Robert-Wagner - Straße 163 a. Amtsgerichtsbezirk Sinsheim (Eis.). Georg Metz, Sinsheim (Elsenz). Friedrich Bechtel, Daisbach. b) Aufhebungen. Amtsgerichtsbezirk Adelsheim. Damian Dickemann und Lina Karoline geb. Heck, Leibenstadt. Amtsgerichtsbezirk Buchen. Johann Leonhard Hartmann und Karl und Rosa, Erfeld. Amtsgerichtsbezirk Eppingen. Wilhelm Krebs und Frieda geb. Weber, Eppingen. Industrie- und Handels- kainmer Karlsruhe. I. Handelsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Achera. Alois Meier, Kappelrodeck. Inhaber: Alois Meier, Steinhauermeister, Kappelrodeck. Amtsgerichtsbezirk Bruchsal. Anton Debatin, Bruchsal. Inhaber: Anton Debatin, Kaufmann, Bruchsal. Johann Schätz, Heidelsheim. Inhaber: Johann Schütz, Heidelsheim. Einzelprokura : Kaufmann Adolf Schütz und Kaufmann Rudolf Schütz, Heidelsheim. Amtsgerichtsbezirk Bühl. Josef Welle, Bühlertal. Inhaber: Josef Welle, Tiefbauunternehmer, Bühlertal. Geschäftszweig: Betrieb eines Tiefbaugeschäfts. Amtsgerichtsbezirk Ettlingen. Sägewerk Ettlingen, G. m. b. H., Ettlingen. Gegenstand des Unternehmens: Betrieb eines Sägewerkes mit dem dazu gehörigen Holzhandel sowie das weiter damit zusammenhängende, auf Herstellung, Verarbeitung und Vertrieb von Holz- und verwandten Artikeln gerichtete Handelsgeschäft (Kistenfabrik). Stammkapital: 25000 RM. Geschäftsführer: Friedrich Wacker, Kaufmann, und Richard Zaiß. Schreiner, beide in Ettlingen. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. Artur Mayer, Karlsruhe. Inhaber: Artur Mayer, Kaufmann, Karlsruhe. Heinrich Zander, Karlsruhe. Inhaber: Heinrich Zander, Kaufmann, Karlsruhe. Karl Mattem & Co., Blankenloch. O. H. Persönlich haftende Gesellschafter: Karl Mattem, Schneidermeister, Blankenloh, und Josef Mattem, Schneidermeister, Odenheim. Geschäftszweig: Herstellung von Sport- und Arbeitskleidung sowie Uniformen. Robotex G. m. b. H., Karlsruhe. Gegenstand des Unternehmens: Herstellung und Vertrieb von Fahrscheindruckern, insbesondere des Robotex-Fahrscheindruckers. Stammkapital: 50000. RM. Geschäftsführer: Franz Freiherr von Hornstein, Salem, Dr. Bernd Schlüter, Volkswirt, Karlsruhe. Amtsgerichtsbezirk Kehl. Alfred Braun, Kehl. Inhaber: Alfred Braun, Kaufmann, Kehl. Otto Walter, Kehl. Inhaber: Kaufmann Otto Walter, Kehl. Robert Hermann, Internationale Transporte, Kehl. Inhaber: Kaufmann Robert Herrmann, Straßburg. Josef Hammel & Co., Lichtenau (Baden). O. H. Gesellschafter: Josef Hammel, Kaufmann, Elsa, Hammel, beide in Lichtenau. Amtsgerichtsbezirk Philippsbarg. Karl Eckert, Prägeanstalt, Kirrlaeh. Alleiniger Inhaber: Kaufmann Karl Eckert, Kirrlach. Amtsgerichtsbezirk Rastatt. Westermann & Kirn, Rastatt. Inhaber: Emil Kirn, Rastatt. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Baden-Baden. „Hasberg“ Hans Schneider, Baden-Baden Einzelprokura: Kaufmann Richard Fischer, Baden-Baden. Amtsgerichtsbezirk Bretten. C. v. Molitor, Bretten. Einzelprokura: Kaufmann Karl Sauter, Diedelsheim. Amtsgerichtsbezirk Bruchsal. Mattems Kleiderfabrik, Odenheini. Die Firma lautet jetzt: A. & -P. Mattem, Kleiderfabrik, Odenheim. Amtsgerichtsbezirk Dnrlaeh. ' Gritzner-Kayser A.-G., Durlach. Die Gesamtprokura der Kaufleute Emil Hase- mann und Robert Kraus ist erloschen. Amtsgerichtsbezirk Gengenbacb. Porphyrwerk Gengenbach, G. m. b. H., Sitz in Gengenbach. Zimmermeister August Weber in Gengenbach ist als Geschäftsführer ausgeschieden; neuer Geschäftsführer: Schlossermeister Moritz Beeser, Gengenbach. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. Gebrüder Ettlinger, Karlsruhe. Der Gesellschafter Otto Mayer ist ausgeschieden. Weitere persönlich haftende Gesellschafterin: Otto Mayer Witwe Else geb. Maier, Karlsruhe. Georg Laade, Karlsruhe. Prokura: Karl Speier, Kaufmann, Karlsruhe. Müller & Gräff, Karlsruhe. Die Firma ist geändert in: Müller & Schlicht vorm. Müller & Gräff. Erich Noske, Kommanditgesellschaft, Karlsruhe. Die Firma ist geändert in: Erich Noske. Der bisherige Gesellschafter Erich Noske ist alleiniger Inhaber der Firma. Isaac Prölsdörfer, Karlsruhe. Der bisherige Gesellschafter Gustav Prölsdörfer ist alleiniger Inhaber der Firma. Die Prokura des Frl. Marie Schnetz bleibt als Einzel- prokura bestehen. Deutsche Bau- und Bodenbank, Aktiengesellschaft, Zweigniederlassung Karlsruhe (Hauptsitz Berlin). Änderung des Gesellschaftsvertrags. Karlsruher Kunstgewerbliche Werkstätten Dr.-Ing. Eisenlohr, G. m. b. H., Karlsruhe. Die Firma lautet jetzt: „Vis“ Laboratorium für Elektrotherapie und Körperpflege, G. m. b. H. Gegenstand des Unternehmens ist jetzt: Fortführung des Aeroclar-Vertriebes des Gesellschafters C. F. Otto Müller, d. h. die Herstellung und der Vertrieb von „Aeroclar“-Inha- lierapparaten und ,,Goldexin“-Inhalier- essenzen, die Unterhaltung eines Laboratoriums für Durchführung von Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Elektrotherapie und Körperpflege, die Auswertung der Ergebnisse solcher Arbeiten, die Herstellung und der Vertrieb elektrotherapeutischer Apparate und Zubehörteile, insbesondere der unter dem Namen „Vis“ zum Warenzeichen, D. R.P. und D. R. G. M. angemeldeten Apparate und Zubehörteile, ferner von kosmetischen Präparaten und Parfümerien und pharmazeutischen und diätetischen Erzeugnissen. von Sportgeräten und Artikeln der Körperpflege, von Geräten zur Bereitung vitaminreicher Kost. Das Stammkapital wurde von 3600 RM. auf 20000 RM. erhöht. Der Geschäftsfülirer Dr.-Ing. Roland Eisenlohr ist ausgeschieden. Jetziger Geschäftsführer: Carl Ferdinand Otto Müller, Kaufmann,Karlsruhe. Möbelfachhaus Fortuna, G. m. b. H. in Liquidation, Karlsruhe. Liquidator Paul Jakob Bauer ist ausgeechieden.' Staehelhaus & Buchloh, G. m. b. H., Zweigniederlassung Karlsruhe (Hauptsitz Mülheim, Ruhr). Änderung des Gesellschaftsvertrags. Amtsgerichtsbezirk Kehl. Kehler Wollfabrik, G. m. b. H., Kehl. Otto Haspel in Kehl ist als Geschäftsführer ausgeschieden. Amtsgerichtsbezirk Oflenburg. Dresdner Bank Zweigniederlassung Offen- burg. Stellv. Mitglieder des Vorstandes: die Bankdirektoren Alfred Busch, Dr. Dr. jur. e. h. Meyer, Dr. Hans Pilder, Dr. Karl Rasche, Hugo Zinßer, alle in Berlin. Die Prokuren des Hans Graf Henkel von Donnersmark und des Hugo Zinßer, beide Berlin, sind-erloschen. Jetziger Prokurist für Oflenburg: Gustav Weghaupt, Offenburg. Offenburger Seifenfabrik Emil Kern, Offenburg, geändert in: Offenburger Seifenfabrik Emil Kern K.-G., Oflenburg. Persönlich haftender Gesellschafter: Karl Alfred Kern, Kaufmann, Offenburg. Die Prokura der Frau Luise Kern geb. Busam ist erloschen. Gesamtprokura: Franz Anton Kern, Kaufmann, und Josef Emij Kern jg., Seifensieder, beide in Offenburg Nr. 9 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 8 Amtsgerichtsbezirk Rastatt. Gebr. Blechner Nacht., Rastatt. Kaufmann August Blödt ist ausgeschieden. Weitere persönlich haftende Gesellschafterin: Sophie Blödt, Kaufmannswitwe, Rastatt. Die offene Handelsgesellschaft wurde in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt. Albert Hilbert, Süddeutsche Bekleidungsindustrie G. m. b. H., Rastatt. Die Prokura des Ladislaus Görtz ist erloschen. F. Schnurr, Rastatt. Der bisherige Gesellschafter August Schnurr ist alleiniger Inhaber der Firma. c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Bruchsal. J. B. Hauck, Bruchsal. Eugen Heimle, Bruchsal. Verlag für Arbeitsmethodik und Erfolg Speidel & Co., Forst. Lotte Fellhauer Nachf., Zigarrenfabrik, Langenbrücken. Ludwig Müller, Untergrombach. Amtsgerichtsbezirk Karlsruh e. P. Bang, Karlsruhe. August Diefenbaeher, Karlsruhe. Schieß & Regler, Karlsruhe. Julius Stoebe Nachf. Max Schneider, Karlsruhe. Friedrich Karl Zimmermann, Karlsruhe. Emma Mattem, Blankenloch. Karlsruher Geflügelzucht Rheinhafen G. m. b. H. & Co., Karlsruhe. Oberko G. m. b. H., Karlsruhe. Amtsgerichtsbezirk Kehl. Isidor Bensinger, Bodersweier. Wilhelm Klemens, Leutesheim. La Reserve Weinbrand-Vertrieb Gesellschaft m. b. H., Kehl. Oberbadische Getreide- und Mehl-Spedition G. m. b. H., Kehl. Reca Fabrikation chemischer Produkte G. m. b. H., Kehl. Schweizer Uhrenversand Hermann Harbrecht, Kehl. Karl Sommer, Kehl. Weislogel Jakob, Kehl. Amtsgerichtsbezirk Rastatt, Gerstner & Merkel Nachf., Straßenbau, Rastatt. Gerstner & Merkel G. m. b. H., Straßenbau, Rastatt. Westermann & Kirn G. m. b. H., Rastatt. (Auf die Einzelfirma Westermann & Kirn übergegangen.) II. Genossenschaftsregister. a) Neueintragungen. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Bruchsal. Landw. Ein- und Verkaufsgenossenschaft Stettfeld, Amt Bruchsal, e. G. m. b. H., Stettfeld. Die Genossenschaft ist aufgelöst. A mtsgerichtsbezirk Ettlingen. Spar- und Darlehenskasse e. G. m. u. 11., Burbach. Gegenstand des Unternehmens: Betrieb einer Spar- und Darlehenskasse 1. zur Pflege des Geld- und- Kreditver- kehrs und zur Förderung des Sparsinns; 2. zur Pflege des AVaren Verkehrs (Bezug landwirtschaftlicher Bedarfsartikel und Absatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse); 3. zur Förderung der Maschinenbenutzung. Amtsgerichtsbezirk Offenburg. Landw. Bezugs- und Absatzverein Goldscheuer-Kittersburg e. G. m. u. H., Gold- scheuer. Die Genossenschaft wurde aufgelöst. Amtsgerichtsbezirk Rastatt. Bäuerl. Bezugs- und Absatzgenossenschaft Plittersdorf e. G. m. b. H., Plittersdorf, Amt Rastatt. Die Firma lautet jetzt: Ländl. Wirtschaftsgenossenschaft Plittersdorf, Amt Rastatt, e. G. m. b. H., Plittersdorf, Amt Rastatt. Gegenstand des Unternehmens: 1. gemeinschaftlicher Einkauf von Verbrauchsstoffen und Gegenständen des landwirtschaftlichen Betriebes, 2. gemeinschaftlicher Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse. 3. die Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr. c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Philippsburg. Dreschgenossenschaft Philippsburg e. G. m. b. H., Philippsburg. III. Konkurse. a) Eröffnungen b) Aufhebungen. Amtsgerichtsbezirk Oberkirch. Gastwirt Philipp Krauß, öppenau. IV. Vergleichsverfahren. V. Landwirtschaftliche Entschuldungsverfahren. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Achern. Rudolf Decker und Ehefrau Barbara geb. Decker, Furschenbach. Adolf Doll und Ehefrau Rosa geb. Brunner, Großweier. Josef Federle und Ehefrau Aiina geb. Braun, Großweier. Wilhelm Huber und Rosa Huber, Großweier. Adolf Bürk und Ehefrau Sophie geb. Doll, Kappelrodeck. Emil Köhler und Ehefrau Lina geb. Plenk, Kappelrodeck. Heinrich Köninger Wwe. Karolina geb. Fuchs, Kappelrodeck. Lorenz Armbruster und Ehefrau Viktoria geb. Bohnert, Oberaehern. Andreas Maier und Ehefrau Anna geb. Bährie, Oberaehern. Anton Falk und Ehefrau Sophie geb. Hug, Obersasbach. Wilhelm Käshammer II und Ehefrau Wilhelmine geb. Schnurr, Ottenhofen. Arnold Habich und Ehefrau Maria Magdalena geb. Meier, Sasbaehried. Albert Strack, Ehefrau Franziska geb. Zerr, Sasbaehried. Andreas Springmann und Ehefrau Maria Anna geb. Berger, Waldulm. Amtsgerichtsbezirk Bruchsal. Johann Härdle und Ehefrau Anna Magdalena geb. Becker, Unteröwisheim. Amtsgerichtsbezirk Bühl. Oskar Garbrecht, Gärtnerei, Bühl. Josef Linz (Alois Sohn), Altschweier. Otto Räuber, Kappelwindeck. Otto Schmitt, Kappelwindeck. Otto Fritz Ehefrau Stephanie geb. Huek, Steinbach. A mtsgerichtsbezirk Karlsruhe. Karl August Hummel I und Ehefrau Berta geb. Fürniß, Liedolsheim. Gustav Friedrich Meinzer und Ehefrau Luise Christine geb. Bolz, Liedolsheim. Adolf Roth I, Liedolsheim. Albert Roth, Liedolsheim. Emil Seitz I, Liedolsheim. Amtsgerichtsbezirk Kehl. Michael Lux IV Wwe. Elise geb. Baas, Legelshurst. A mtsgerichtsbezirk Oberkirch. Emil Spinner Ehefrau Sophie geb. Banter, Ibach. Amtsgerichtsbezirk Rastatt. Eugen Kühn und Ehefrau Klara geb. Reichert, Malsch. b) Aufhebungen. Amtsge richtsbezirk Karlsruhe. Ludwig Schmidt und Ehefrau Klara geb. Löhlein, Rußheim. Amtsgerichtsbezirk Offenburg. Johann Michael Wilhelm Engel, Altenheim. Amtsgerichtsbezirk Rastatt. Marzell Kästner, Anton Alfred Sohn, Kuppenheim. Johannes Buhlinger, Konrad Sohn und Ehe- ' frau Juliane geb. Daum, Malsch. Industrie- und Handels- kainmcr Pforzheim. I. Handelsregister. Amtsgerichtsbezirk Pforzheim. a) Neueintragungen. W. Antritter & Co., Pforzheim. Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter: Willi Antritter, Fabrikant, Pforzheim. Es ist ein Kommanditist beteiligt. b) Veränderungen. Fieß & Zweeker, Ellmendingen. Gesellschaft ist aufgelöst. Bisheriger Gesellschafter Albert Fieß in Ellmendingen ist alleiniger Inhaber. Firma geändert in : Albert Fieß. C. Berner, Pforzheim. Kommanditgesellschaft aufgelöst. Bisheriger persönlich haftender Gesellschafter Willi Berner, Kaufmann in Pforzheim, ist alleiniger Inhaber. Bayrisches Brauhaus Pforzheim A.-G„ Pforzheim. Stellvertretendes Vorstandsmitglied Ferdinand Kern ist aus dem Vorstand ausgeschieden. Neues Vorstandsmitglied: Brauerei direktor Willi Fineke, Pforzheim. Hans Soeliner, Pforzheim. Neuer Inhaber: Hans Otto Soeliner, Fabrikant, Pforzheim. 4 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 9 c) Löschungen. Friedrich Grotz, Pforzheim. Viktor Augenstein, Pforzheim. Christoph Fr. Kohm, Pforzheim. Pforzheimer Schuhfabrik B. Weigel, Pforzheim. Carl Kiehnle, Pforzheim. K. Antritter & Co., Pforzheim. Industrie- und Handels kainmer Freiburff. I. Handelsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Donaueschingen. H. Ehmann & Co., Hammereisenbach. Gesellschafter: Heinrich Ehmann, Kaufm., Schwenningen a. N., Michael Krug, Techniker,Hammereisenbach.OHG.Geschäfts- zweig: Uhrengehäusefabrik. Gütenbacher Uhrenfabrik G. m. b. H., Gütenbach. Geschäftsführer: August Schatz, Fabrikant, Rudolf Heim, Kaufmann, beide in Triberg. Prokura : Charles Herbert Schatz, Triberg. Stammkapital: 50000 RM. Geschäftszweig: Herstellung und Vertrieb von Uhren aller Art. Willy Weißer, Furt wangen. Inhaber: Willy ■( Weißer, Kaufmann, Furtwangen. Amtsgerichtsbezirk Ettenheim. Viktor Weber, Ringsheim. Inhaber: Viktor Weber, Ölmüller, Ringsheim. Geschäftszweig: Ölmühle. Amtsgerichtsbezirk Freiburg i. Br. Rolf Bauer, Freiburg i. Br., Hansjakob- straße 83. Inhaber: Rolf Bauer, Kaufm., Freiburg. Geschäftszweig: Kraftfahrzeughandel. Bodega, Kellerei-Geräte, Inhaber Wilhelm Schreiber, Freiburg i. Br. Inhaber: Wilhelm Schreiber. Bodensee-Verlag Karl Albert, Konstanz, Zweigniederlassung Freiburg i. Br. Inhaber: Dr. Theophil Herder-Dorneich, Verleger. Albrecht Braun, Freiburg i. Br. Inhaber: Albrecht Braun, Kaufmann, Freiburg i.Br. Geschäftszweig: Hosenträger, Socken- und Gürtelfabrikation. Christophorus-Verlag G. m. b. H., Freiburg i. Br. Geschäftsführer: Philipp Dorneich, Verleger, Dr. Theophil Herder- Dorneich, Verleger, Dr. Josef Knecht, Kaufmann, alle in Freiburg i. Br. Stammkapital: 20000 RM. Geschäftszweig: Verlags- und Buchhandelsgeschäfte aller Art. Deutsche Dentisten-Buchstelle G. m. b. H., Freiburg i. Br. Geschäftsführer: Dr. Fritz Weiß, Diplom Volkswirt, Freiburg, Ludwig Eichelberger, beratender Volkswirt, München, Hans Feuchtenberger, beratender Volkswirt, München. Geschäftszweig: Buchführung, Revision und Steuerberatung für Dentisten sowie Treuhandgeschäfte aller Art. „Feinmetall“ Inhaber Edwin Bauer, Freiburg i. Br., Faulerstr. 10. Inhaber: Edwin Bauer, Kaufmann. Horrido, Heß & Stöhr, K.-G., Freiburg i. Br. Persönlich haftende Gesellschafter: Heinrich Heß, Freiburg, und Richard Stöhr, Emmendingen. Geschäftszweig: Herstellung von Metallputzmitteln. J. Pfeiffer & Söhne, Freiburg i. Br. OH. Gesellschafter: Johann Pfeiffer, Schreinermeister, Johann Pfeiffer jg., Schreinermeister, Rudolf Pfeiffer, Schreiner, alle in Freiburg. Pumpenfabrik Lederte, Inhaber Hedwig Lederle, Freiburg i. Br. Inhaber: Frau Hedwig Lederle Ww. geh. Zähringer, Freiburg. Wilhelm Salzer, Saba-Radio-Generalvertre- tung, Freiburg i. Br. Inhaber: Wilhelm Sälzer, Freiburg i. Br. Wilhelm Schneider, Freiburg i. Br. Inhaber: Mechanikermeister Wilhelm Schneider, Au bei Freiburg. Geschäftszweig: Handel mit Fahr- und Motorrädern. Seidenhaus Voßler Inhaber Christian Voßler, Freiburg i. Br. Inhaber: Christian Voßler, Freiburg. Prokura: Frau Trautlieb Voßler geb. Naegele, Freiburg. Max Sutter, Freiburg i. Br., Kaiserstr. 35. Inhaber: Max Sutter, Kaufmann, Freiburg. Geschäftszweig: Büromaterial. Amtsgerichtsbezirk Lahr. Lebensmittelhaus Hansa, Himmelsbaeh & Blöchle, Lahr. OH. Inhaber: Antonie Himmelsbach, Lahr, Eugen Blöchle Ehefrau Emma geb. Käsinger, Lahr. Ohnmacht & Co. K.-G., Lahr i. B. Persönlich haftende Gesellschafter: Heinrich Max Schnitzler jg., Kaufmann, Lahr, Emma Lina Ohnmacht, Lahr. Geschäftszweig: Herstellung und Vertrieb von Kartonnagen und Etuis. Radio-Spezialhaus Josef Daiger, Lahr. Inhaber: Josef Daiger, Kaufmann, Lahr. Richard Stihler, Lahr. Inhaber: Richard Stihler, Fabrikant, Lahr. Prokura: Rieh. Stihler Ehefrau Emma geb. Arnold, Lähr. Geschäftszweig: Apparatebauanstält, Kupfer-, Aluminium- und Kesselschmiede Amtsgerichtsbezirk Triberg. Artur Schlegel, Hornberg. Inhaber: Artur Schlegel, Kaufmann, Homberg. Geschäftszweig: Kolonialwarenhandlung u. Manufakturwarengeschäft. Amtsgerichtsbezirk Waldkirch. Augustin Faller, Schuh- und Lederwarenfabrik, Oberprechtal. Inhaber : Augustin Faller, Fabrikant, Oberprechtal. Amtsgerichtsbezirk Wolf ach. Karl J. Maier, Hausach i. K. Inhaber: Karl Josef Maier, Kaufmann, Hausach. Geschäftszweig : Holzhandelsgeschäft. Möbelwerke K.-G. Hund & Rohm, W r olfaeh. Persönlich haftende Gesellschafter: Friedrich Hund, Fabrikant, Eugen Rohm, Fabrikant, beide in Wolfach b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Donaueschingen. Emil Frei, Döggingen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Jetziger Inhaber: Emil Frei. Prokura: Karl Stöckler, Kaufmann, Döggingen. Holzhandelsgesellschaft Silvana m. b. H., Hüfingen. Ausgeschieden: Fritz Haase. Jetziger Geschäftsführer: Hans Brandl, Kaufmann, Donaueschingen. Prokura: Kammerassessor Dr. Heinz Maurer, Donaueschingen. Amtsgerichtsbezirk Emmendingen. Schweizerische Zigarrenfabrik „Bernina“, Denzlingen, geändert in: Schweizerische Zigarrenfabrik „Bernina“ Kautz & Winter, Denzlingen. Amtsgerichtsbezirk Ettenheim. Emil Bloch, Schmieheim. Niederlassung ist nach Frei bürg verlegt. Lazarus Maier, Kippenheim. Jetziger Inhaber: Siegfried Maier. Amtsgerichtsbezirk Freiburg i.Br. Julius Bollag m. b. H., Freiburg i. Br., geändert in: Bollag Nachf. C. Kausch G. m. b. H„ Freiburg i. Br. Geschäftsführer: Dr. Carl Kausch, Kaufmann, Ottweiler (Saar). Ausgeschieden: Frau Mia Müller geb. Müller und Volkswirt Dr. Emst Blum, beide in Freiburg. Ernst Gantert, Freiburg i. Br. Jetziger Inhaber: Ernst Nothstein jg., Kaufmann, Freiburg. August J. Hercher, Freiburg i. Br. Jetziger . Inhaber: Albert Hercher, Kaufmann. Herder & Co. G. m. b. H., Freiburg i. Br. Stellv. Geschäftsführer Josef Luib ist • ausgeschieden. Joh. Lassen & Co., Freiburg i. Br. Persönlich haftender Gesellschafter*: Ingenieur Walter Anton Wangart. Ausgeschieden ist Frau Karolina Wangart Ww. geb. Dörrwächter. Fritz Nipken, Brennstoffhandel, Freiburg 1 i. Br. Jetziger Inhaber: Bernhard Specht, Kaufmann, Freiburg. Oberbadische Maschinen- und Ölzentrale Markus Fus, Freiburg i. Br., geändert in: Oberbadische ölzentrale Markus Fus, Freiburg i. Br. Oberrheinische Ölindustrie Jakob Glaser, . Freiburg i. Br. Persönlich haftende Gesellschafter: Kaufleute Oskar und Friedrich Glaser. Adolf Peter, Freiburg i. Br. Persönlich haftende Gesellschafter: Adolf Peter jg., Fritz Peter, beide Kaufleute in Freiburg. Die Prokura des Fritz Peter ist erloschen. Pumpenfabrik Lederle G. m. b. H., Freiburg i. Br. Geschäftsführer Moritz Lederle ist ausgeschieden. Radiumlaboratorium, Forschungsinstitut für Schwachstrahlen-Therapie Dr. Diehl & Cie., Freiburg i. Br. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Jetziger Inhaber: Dr. Friedrich Diehl. Otto Rees, Freiburg i. Br. Jetziger Inhaber: Karl Limberger, Mechaniker. Prokura: Frau Maria Luise Limberger geb. Goetze, Freiburg. J. Rothweiler Nachf., Freiburg i. Br. Persönlich haftender Gesellschafter: Hans Fuchs, Kaufmann. Ausgeschieden ist Josef Fuchs. Samenhandlung Friedrich Kleie, Freiburg i. Br. Inhaber: Erbengemeinschaft zwischen der Alfred Friedrich Kleie Ww. Johanna geb. Kersten und der Kaufm.. Heinrich Denzinger Ehefrau Elsbeth geb. Kleie. Schwarzwälder Grundstücks-Aktiengesellschaft i. L„ Freiburg i. Br. Liquidator: Hugo Knittel, Bildhauer, Freiburg. Meinrad Sicfert, Freiburg i. Br. Jetziger Inhaber: Konrad genannt Kurt Klute, Kaufmann. Stadt und Land, Gesellschaft zur Förderung direkter wirtschaftlicher Beziehungen m. b. H., Freiburg i. Br. Geschäftsführer Albert Obermaier, Kaufmann, Freiburg, ist ausgeschieden. Süddeutsche Zähler-, Eich- und Revisionsanstalt Karl Reichert, Freiburg i. Br., geändert in: Süddeutsche Zähler-, Eich- und Revisionsanstalt Karl Reichert Nachf. Rudolf Kretz. Inhaber: Rudolf Kretz, Frei bürg i. Br. Nr. 9 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 5 Aintsfferichtshezirk Lahr. Carl Löffler, Friesenheim. Jetziger Inhaber : Carl Logier. Malzfabrik Eckenstein & Co. G. m. b. H., Lahr-Dinglingen. Änderung des Gesellschaftsvertrags. Gebrüder Weil, Friesenheim. Sitz nach Offenburg verlegt. Amtsgerichtsbezirk Neustadt. Holzzellstoff- und Papierfabriken A.-G., Neustadt. Stellv. Vorstandsmitglied: Emil Scherer. Dessen Prokura ist erloschen. Amtsgerichtsbezirk Triberg. Buntweberei Hornberg Jeckein & Cie., Hornberg, geändert in: Buntweberei Homberg Inhaber W. und H. Schofler, Hornberg. W. Koelreuther, Hornberg. Jetziger Inhaber: Johannes Ludwig, Apotheker, Hornberg. Amtsgerichtsbezirk Yillingen. Benedikt Jäger, Carl Weißhaars Nachfolger, Villingen. Jetziger Inhaber: Maria Walz geh. Jäger, Offenburg, und Anna Nufer geh. Jäger, Freiburg. Martin Oberle, Villingen, geändert in: Martin Oberle K.-G. Persönlich haftende Gesellschafter Martin Oberle alt ist ausgeschieden. Jetzige persönlich haftende Gesellschafterin: Frau Josefine Oberle geb. Distel, Villingen. Schwarzwälder Apparate-Bau-Anstalt Aug. Schwer Söhne G. m. b. H., Villingen. Gesamtprokura: Albert Forner. Amtsgerichtsbezirk Waldkirch. Kollnauer Baumwollspinnerei und Weberei, Kollnau. Prokura: Kaufmann KarlSchul- tis, Kollnau. c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Bonndorf. Emil Eckert, Läusheim. Konrad Isele, Ebnet. Amtsgerichtsbezirk Donauesehingen. Schwarzwälder Holzwarenfabrik Karnitz & Stratz, Furtwangen. Amtsgerichtsbezirk Ettenheim. Burger & Linsert, Münchweier, Zigarrenfabrik. Sigmund Dreyfuß, Schmieheim. Amtsgerichtsbezirk Freiburg i. Br. R. Altschüler, Freiburg i. Br. Auktionshaus Adolf Schmidt, Freiburg i. Br. Emil Bayer, Freiburg i. Br. Brütsch & Co., Freiburg i. Br. Bodega, Kellerei-Geräte G. m. b. H., Freiburg i. Br. G. Engelberger, Freiburg i. Br. Feinmetall G. m. b. H., Freiburg i. Br. Photohaus Max Mayer, Freiburg i. Br. Freiburger Sand- und Kieswerk G.m.b.H., St. Georgen. Gremper & Nutto, Freiburg i. Br. Emil Hercher, Freiburg i. Br. Frau Marie Hessel, Freiburg i. Br. Horrido-Vertrieb Freiburg i. Br., Heinrich Heß, Freiburg i. Br. Josef Müller, Freiburg i. Br. Josefin Nick Nachf. Adolf Glotzbach, Freiburg i. Br. Pumpenfabrik Lederle G. m. b. H., Freiburg i. Br. Rheinische Creditbank G. m. b. H., Filiale Freiburg i. Br. Max Rieger, Saba-Radio-Generalvertretung, Freiburg i. Br. Rosa Schmeichel, Freiburg i. Br. Schwarzwälder Grundstücks-A.-G., Freiburg i. Br. Süddeutsche Discontogesellschaft m. b. H., Filiale Freiburg i. Br. Felix Wehner, Freiburg i. Br. Rudolf Werner, Freiburg i. Br. Moritz Wohnhas, Freiburg i. Br. Amtsgerichtsbezirk Lahr. Zigarren- und Rauchtabakfabrik Noll &. Co. G. m. b. H., Hugsweier. Lorenz Fütterer, Friesenheim. Max Meier I, Nonnenweier. Amtsgerichtsbezirk Triberg. Südwestdeutsche Hartsteinindustrie G. m. b. H., Hornberg. Amtsgerichtsbezirk Villingen. Bode & Piper, Villingen. August Grämlich, Elektr. Spulen- und Apparatefabrik, St. Georgen. Uhrenfabrik Landauer & Co. G. m. b. H., Villingen. Amtsgerichtsbezirk Waldkirch. W. Stratz, Sägewerk und Holzhandiung G. m. b. H. i. L., Obersimonswald. Amtsgerichtsbezirk Wolfach. Möbelwerke Aktiengesellschaft, Wolfach. II. Genossenschaftsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Bonndorf. Milchgenossenschaft Holzschlag, Amt Neustadt, e.G.m.b.H., Holzschlag. Gegenstand des Unternehmens: Milchverwertung auf gemeinschaftl. Rechnung und Gefahr, die Versorgung der Mitglieder mit den für die Gewinnung, Behandlung und Beförderung der Milch erforderlichen Bedarfsgegenständen. Gemeinschaftlicher Ankauf landw. Bedarfsartikel. Vorstand: Paul Schuhmacher, Landwirt, Grünwald; Theodor Faller, Landwirt, Holzschlag; Friedrich Riesle, Landwirt, Glashütte; Karl Wißler, Landwirt, Grünwald. Amtsgerichtsbezirk Donauesehingen. Gewerbehalle Donauesehingen, Ein- und Verkaufsgenossensehaft e. G. m. b. H., Donauesehingen. Gegenstand des Unternehmens: Verkauf der von den Mitgliedern in ihren \Verkstätten hergestellten, auf eigene Rechnung in die zu diesem Zwecke gemieteten oder gekauften Räume der Genossenschaft eingelieferten Erzeugnisse. Verkauf von nach Bedarf zugekauften oder von den Genossen hergestellten Waren. Gemeinsame Übernahme von Bau- und Möbelschreinerarbeiten und Verteilung derselben in Losen an die Mitglieder. Gemeinsamer Einkauf der zum Betriebe des betreffenden Handwerks und der Genossenschafts- werkstätte erforderlichen Arbeitsstoffe, Werkzeuge und sonstiger Bedarfsartikel im großen und Verkauf im kleinen an die Mitglieder. Ein- und Verkauf von Kleinmöbeln auf Rechnung der Firma. Vorstand: Karl Obergfell, Schreinermeister, Oskar Schneckenburger, Schreinermstr., Anton Glatz, Sattler und Magazinverwalter. Amtsgerichtsbezirk Freibnrg i.Br. Badische Schreinergenossenschaft e. G. m. b. H., Freiburg i. Br. Gegenstand des Unternehmens: Gemeinschaftliche Übernahme von Lieferungen und Arbeiten aller Art für das badische Schreinerhandwerk. Nach Möglichkeit die gemeinschaftliche Beschaffung der zu diesen Aufträgen benötigten Rohstoffe und Halbfabrikate. Der Betrieb aller den vorstehenden Zwecken immittelbar oder mittelbar dienenden Unternehmungen. Vorstand: Wilhelm Wagner, Kaufmann, Freiburg; Emst Sommer, Schreinermeister, Kehl; Alfred Müller, Geschäftsführer, Freiburg. Amtsgerichtsbezirk Lahr. Milchgenossenschaft Langenwinkel, Amt Lahr, e. G. m. b. H., Langenwinkel. Gegenstand des Unternehmens: Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr, Versorgung der Mitglieder mit den für die Gewinnung, Behandlung und Beförderung der Milch erforderlichen Bedarfsgegenständen. Vorstand: Karl Sexauer, Landwirt, Langenwinkel; Karl Hirlinger, Landwirt, Langenwinkel; Fritz Kettenacker II, Landwirt, Langenwinkel; Georg Kettenacker II, Landwirt, Langenwinkel. * Milchgenossenschaft Ottenheim, Amt Lahr, e. G. m. b. H., Ottenheim. Gegenstand des Unternehmens: Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr, die Versorgung der Mitglieder mit den für die Gewinnung, Behandlung und Beförderung der Milch erforderlichen Bedarfsgegenständen. Vorstand: Karl Marx II, Landwirt, Wilhelm Heitz II, Landwirt, Karl Albert Langenbach, Rechner,Heinrich Benz, Landwirt, alle in Ottenheim. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Bonndorf. Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft Gündelwangen e. G. m. b. H. Die Genossenschaft ist aufgelöst. Liquidatoren : Josef Mogel, Landwirt, und Josef Werne, Landwirt, beide in Gündelwangen. Amtsgerichtsbezirk Donauesehingen. Ländlicher Kreditverein Öfingen e. G. m. u. H., öfingen. Geändert in: Spar- und Darlehenskasse e. G. m. u. H. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Spar- und Darlehenskasse zur Pflege des Geld- und Kreditverkehrs und zur Förderung des Sparsinns. Jetziges Vorstandsmitglied: Jakob Kienzle, Landwirt, Öfingen. Ausgeschieden sind: Christian Manger und Jakob Schaber. Landwirtschaftliche Ein- und Verkaufsgenossenschaft e. G. m. b. H., Gutma- dingen. Jetziges Vorstandsmitglied: Johann Weber, Landwirt, Gutmadingen. Ausgeschieden ist Anton Willmann. Amtsgerichtsbezirk Ettenheim. Milchgenossenschaft e. G. m. b. H., Mahl- berg. Jetziges Vorstandsmitglied: Josef Braunstein, Landwirt, Mahlberg. Aus- |F geschieden ist Karl Vögele. Spar- und Darlehenskasse e. G. m. u. H. Grafenhausen, Amt Lahr. Jetziges Vorstandsmitglied : Karl Sehwendemann, Grafenhausen. Ausgeschieden ist Landwirt Sebastian Erny. 6 Nr. 9 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Amtsgerichtsbezirk Freiburg i.Br. Milchgenossenschaft Neuhäuser, Amt Freiburg i. Br., e. G. in. b. H., . Neuhäuser, Amt Freiburg i. Br. Jetziges Vorstandsmitglied: Adolf Dold, Bauer, Neuhäuser. Ausgeschieden ist Karl Zimmermann. Amtsgerichtsbezirk Lahr. Soziale Malereigenossenschaft e. G. m. b. H., Lahr. Die Genossenschaft ist aufgelöst. Liquidatoren sind die bisherigen Vorstandsmitglieder . Amtsgerichtsbezirk Neustadt. Vorschußbank Löfflngen e. G. m. b. H., Löf- flngen. Jetziges Vorstandsmitglied: Kaufmann Willi Vogt, Löffingen. Ausgeschieden ist Johann Fechtig. c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk D onaueschingen. Bezugs- und Absatzgenossenschaft des Bauernvereins Furtwangen e. G. m. b. H., Flirtwangen. Amtsgerichtsbezirk Ettenheim. Bierverwertungsgenossenschaft e. G. m. b. H., Orsehweier. Amtsgerichtsbezirk Neustadt. Milchgenossenschaft Scholl ach e. G. m. b. H., Schollach. Amtsgerichtsbezirk Waldkirch. Oberelztäler Vorschuß verein e. G. m. b. H., Oberwinden. III. Konkurse. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Freiburg i.Br. Nachlaß des Heinrich Robert Grisch, Ehefrau Elisa geb. Michel, Freiburg i. Br., Kaiserstr. 128, zuletzt Inhaberin der Firma Arthur Hergt, Freiburg i, Br. Johann Köhler, Freiburg i. Br., Friedrichstraße. 9. b) Aufhebungen. Amtsgerichtsbezirk Freiburg i.Br. Fischer & Düsch, Oberbadiselic Elektro- großhandlung, Freiburg. Amtsgerichtsbezirk Tillingen. Steinbruchbesitzer Jakob Bißwurni, Vil- lingen. Amtsgerichtsbezirk Waldkirch. Oberelztäler Vorschußverein e. G. in. b. H. i. L., Oberwinden. IV. Vergleichsverfahren. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Freiburg i.Br. Firma Ferdinand Steiert, Freiburg i. Br. b) Aufhebungen. Amtsgerichtsbezirk Waldkirch. Albert Schultis Witwe, Sägewerk und Holz- handlung zur Krone — Post, Altsimons- wald. V. Landwirtschaftliche Ent- schnldnngsverfahren. a) Eröffnungen Amtsgerichtsbezirk Donaueschingen. Josef Engesser Eheleute, Bräunlingen. Peter Hienerwadel, Landwirt, Eschbach. Wilhelm Kienzle, Landwirt, Oeftngen. Wilhelm Metzger Ehefrau Marie geb. Burger, Aselfingen. Amtsgerichtsbezirk Lahr. Johann Jakob Ammei II, Landwirt. Meißenheim, und dessen Ehefrau Maria Katharina geb. Wickertsheim. Ludwig Moser, Landwirt, und dessen Ehefrau Magdalena geb. Nosch, Seelbach- Steinbach. Emil Pfaff, Landwirt, Kuhbach. Wilhelm Wölfle, Landwirt. Schlittern, und dessen Ehefrau Luise geb. Maus. Amtsgerichtsbezirk Staufen. Johann Lisson Ehefrau Katharina geb. Martin, Feldkirch. Josef Meßmer, Schlatt. Landwirtin Karl Pfefferte Ehefrau Berta geb. Harscher, Untermünstertal. Amtsgerichtsbezirk Villingen. ■ . ■■■ ■. — ! ‘ 'l Xaver Auber, Unterkirnach. Mathias Hildbrand Ehefrau, Peterzell. Christian Joos Eheleute, Peterzell. Karl Müller, Bauer, Eheleute, Mönchweiler. Johann Georg Pfaff, Landwirt und Mechaniker, und dessen Ehefrau Helene geb. Rapp, Buchenberg. Landwirts- und Wagnerseheleute Karl Weißer und Christine geb. Jäckle, Peter - zell. Bezirksstelle Schopfheim der Industrie- u. Handelskammer Frei bürg. I. Handelsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Schopf heim. Willy Börner, Elektrogroßhandlung, Schopfheim. Inhaber: Willy Börner, Elektroingenieur, Schopfheiin. Einzelprokura: Adelheid Bürgin, Schopfheim. Amtsgerichtsbezirk Waldshut. Gebrüder Gäng, o. H., Möbelwerkstätte und Ladenbau, Erzingen. Gesellschafter: Erwin Gäng, Schreiner, und Fridolin Gäng, Schreinermeister, beide inErzingen. Jeder Gesellschafter ist allein vertretungsberechtigt. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Lörrach. Eisenbau Wyhlen A.-G., Wvhlen. Änderung des Gesellschafts Vertrages. Die Vertretung der Gesellschaft durch zwei Prokuristen kommt in Wegfall. Hermann Sturm, Lörraeh. Jetziger alleiniger Inhaber: Hermann Sturm, Kaufmann, Lörrach. Die Gesellschaft ist ddmit aufgelöst. Amtsgerichtsbezirk Säckingen. SeidenwebereiKleinlaufenburgA.-G., Kleinlaufenburg. Die Firma lautet jetzt: Seidenweberei Laufenburg A.-G., Laufenburg. Einzelprokura: Kaufmann Peter Georg Syz, Zürich. Amtsgerichtsbezirk Schopfheim. Gebrüder Krafft, Schuhfabrik, Fahrnau. Die Prokuren des Christian Kreß und des Wilhelm Benner sind erloschen. Weiterer persönlichhaftenderGesellschafter: Kaufmann Wilhelm Benner. Spinnerei Atzenbach A.-G., Schopfheim. Die Prokura des Karl Mattem ist erloschen. Färberei Rudolf Schroers G. m. b. H., Schopf heim. Die Prokura des Paul Baumert ist erloschen. Einzelprokura: Kaufmann Karl Sänger, Schopfheim. Georg Uehlin, Schopfheim. Die Gesamt- prokura des Eduard Zipp ist erloschen. Dem Kaufmann Albert Keller in Schopfheim ist mit dem Prokuristen Karl Leid- ner Gesamtprokura erteilt. Webereien Fahrnau & Langenau A.-G., Fahrnau. Einzelprokura: Kaufmann Karl ' Wörz. Elektrizitätswerk Hottingen G. in. b. H., Zell i. W. Die Gesellschaft ist aufgelöst. c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Lörrach. St. Elisabethenhaus Privatklinik G. m. b. H., Lörrach. Horner & Co. G. in. b. H., Lörrach. Amtsgerichtsbezirk Schopfheim. Weberei Schopfheim G. m. b. H., Schopfheim. Amtsgerichtsbezirk Schönau. Wilhelm Berger, Atzenbach. Reformhaus Hermann Faller, Zell i. W. Hermann Hietsehe, Todtnauberg. Amtsgerichtsbezirk Waldshut. Jos. Tröndle, Mühle (A. Zimmermanns Nachf.), Waldshut. II. Genossenschaftsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Lörrach. Milchgenossenschaft Fischingen e. G. m. b. H.,Fischingen Vorstandsmitglieder: Emil Schopferer. Landwirt, Emil Maurer, Landwirt, Fritz Brunner, Landwirt, Hermann Meier, Landwirt, alle in Fischingen. Haftsumme: 25 RM. Höchste Zahl der Geschäftsanteile: 3. Milchgenossenschaft Wintersweiler, Amt Lörrach, e. G. m. b. H., Wintersweiler. Vorstandsmitglieder: Ernst Lang, Landwirt, Eugen Zibold, Landwirt, Wilhelm Müller, Landwirt, Hermann Fechtig, Landwirt, alle in Wintersweiler. Haftsumme: 200 RM. Höchste Zahl der Geschäftsanteile: 10. b) Veränderungen. Amtsg erichtsbezirk Müllheim. Landwirtschaftliche Ein- und Verkaufs- genossenschaft Malsburg e. G. m. b. H., Malsburg. Die Genossenschaft ist aufgelöst. Liquidatoren: Ludwig Fessen- becker, Treuhänder, Kandern, und Wilhelm Schäfer, Bürgermeister, Malsburg. Nr. 9 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 7 Laiidw. Konsum- und Absatzverein Hügelheim e. G. in. u. H., Hügelheim. Die Genossenschaft ist aufgelöst. Liquidatoren: Erwin Bürgelin und Fritz Sick jung, Landwirte, Hügelheim. Bezirksstelle Konstanz der Industrie- u. Handelskammer Freiburg. I. Handelsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Singen a. H. Gebrüder Renner, o. H., Mühle, Sägewerk und Holzhandlung zur Dornermühle, Hausen an der Aach. Persönlich haftende Gesellschafter: Erwin und Franz Renner, Kaufleute, Hausen an der Aach. Amtsgeriehtsbezirk Pfullendori. Anton Flad, Sägewerk zur Hubenmühle, Großschönach. b) Veränderungen II. frenossenschaftsregister. a) Neueintragungen b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Radolfzell. Milehgenossenschaft Böhringen e. G. m. b. H., Böhringen, Amt Konstanz. Statutenänderung. Landwirt Oskar Keller, Böhringen, ist ausgeschieden. Neues Vorstandsmitglied : Landwirt Gerhard Helm- linger, Böhringen. III. Konkurse. IV. Vergleichsverfahren. V. Landwirtschaftliche Entschuldungsverfahren. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Stockach. Karl Gauggel und dessen Ehefrau geh. Renner, Mainwangen. Amtliche Schuldnerverzeichnisse der badischen Amtsgerichte Zur Beachtung! Die Badische Industrie- und Handelskammer legt ihren Lesern die Verpflichtung auf, nachstehende " & Veröffentlichungen weder zu vertreiben noch zur Einsicht für einen unbestimmten Personenkreis auszulegen. Wetterverbreitung dieser Liste und Nachdruck, auch auszugsweise, ist unbedingt verboten. * Gemäß § 915 ZPO., § 107 KO. muß dieses Verzeichnis nach 5 Jahren vernichtet werden. Die an dieser Stelle veröffentlichten Schuldnerverzeichnisse entsprechen genau den bei den Amtsgerichten geführten Verzeichnissen. Für Irrtümer und Druckfehler übernehmen Verlag und Redaktion keine Verantwortung. Anträge auf Streichungen, Ergänzungen, Änderungen u. dergl. sind nicht an die Badische Industrie- und Handelskammer, sondern ausschließlich an das zuständige Amtsgericht zu richten. Die Kammer ist, auch in Ausnahmefällen, außerstande, solchen Anträgen stattzugeben. H = Haftbefehl zur Ableistung des Offenbarungseides, 0 = Offenbarungseid geleistet, E = Entlassen nach sechsmonatlicher Haft. Amtsgerichtsbezirk Aehern Aehern Klehenz Hubert, Gipser ... 5. 4. H 26. 4. H Oberachern Ronecker Maria geh. Sutterer, Wirtin.26. 4. H Walther August.5. 4. H Ottenhofen Decker Theodor.5. 4. H Renchen Meier Albert.26. 4. H Panther Josef.10. 4. O Amtsgerichtsbezirk Baden-Baden Baden-Baden Pfister Anton, Schafhalter, Oos, Rheinstraße . .'.12. 4. H Riebold Max, Sprachlehrer, Lange Straße 12.12. 4. H Schlageter Josef, Lange Str. 42 5. 4. H Schnepf Otto, Fürstenberg- Allee 61 ..12. 4. H Wöhrle Kurt, -Kaufmann, Beuttenmüllerstr. 19 . . . . 29. 3. H Ebersteinburg Walter Wilhelm, Verwaltungssekretär, Feldweg 840 ... 5. 4. H Amtsgerichtsbezirk Boxberg Berolzheim Hebenstreit Valentin, Landwirt 12. 4. H Oberschüpf Hagn Ludwig, Fischzuchtanstalt 12. 4. H Schweigern Schnabel Karoline geh. Kurtz Ww.12. 4. H Amtsgeriehtsbezirk Bretten Bretten Valet Jakob, Arbeiter .... 3. 4. H Walther Theodor, Mechaniker 10. 4. H Amtsgerichtsbezirk Donaueschingen Donaueschingen Hauger Franz, Metzgermeister 28. 3. H Furtwangen Eschle Oskar sen., Händler . . 5. 4. H Geisingen Fichter Otto, Kaufmann ... 4. 4. H Gelingen Götz Johann, Landwirt ... 4. 4. H Riedöschingen Kurz Anton. . . 28. 3. H Schmid Friedr., Flaschnermstr. 21. 3. H Rohrbach Hüser Alfred, Landwirt ... 9. 4. H Schönenbach Schyle Rudolf, Sägewerksbes. . 26. 3. H c Sunthausen Jäger Ludwig, Schmied . . . 21.3. H K = Konkurs mangels Masse abgelehnt, Tannheini Häsler Wilhelm, Bürgerm. a. D. 4. 4. H • Unadingen Biehler Aurelia.11. 4. H Wolterdingen Baier Reinhard, Landwirt 4. 4. H Bürk Andreas, Landwirt ... 4. 4. H Durler Albert, Maurer .... 4. 4. H Huber Gustav, Sattler . . . . 21. 3,. H Keller Leopold, Landwirt... 4. 4. H Seemann Moritz, Landwirt . . 4. 4. H Amtsgeriehtsbezirk Duriach Durlach Herbold Erna, Kolonialwaren, Grötzinger Straße 36 ... 9. 4. H Grötzingen Siegrist Emü Heinrich, Autoreparatur, Kaiserstraße ... 9. 4. H Amtsgerichtsbezirk Engen Engen Veit Willi, Kaufmann . . ... 2. 4. H Wägeli Heinrich, Maurermeister 2. 4. H Immendingen Vesenbeckh O.. Apotheker . . 2. 4. H 2. 4. H A mtsgerichtsbezirk Ettenheim Schmieheiin Wachenheimer Julius, Handelsmann .3. 4. H Wachenheimer Karl, Handelsmann .10. 4. H Amtsgerichtsbezirk Ettlingen Ettlingen Schott Josef, Kaufmann . . . 18. 4. 0 Amtsgeriehtsbezirk Freiburg Freiburg Albietz Lina, Ehefrau des Albert Albietz, Schwarzwaldstr. 114 17. 4. H Benzinger Wilhelm, Löwenstraße 413.12. 4. H Buhri Karl, Schützenallee 7 . 17. 4. H Burggraf Th., Verchromungsund Vernicklungsanstalt, Colomhistr. 29 ..12. 4. H Eiberger Viktor, Kaufmann, Johannisbergstr. 2 . . . . . 12.4. O Guldenschuh Ernst Friedrich, Hausverwalter, Bismarckstraße 35.17. 4. H Hufschmid Adolf, Kirchstr. 1 . 24. 4. H Karl E., Schiffstr. 9.17. 4. H Löffler Emil, Vertreter, Esch- holzstraße 75.17. 4. H Malecki Heinrich, Büchsenmacher, Salzstr. 47 .... 24. 4. H Müller Hans, kaufm. Angest., Glarnaustr. 4.18. 4. 0 Treutle E., Händler, Zähringer Straße 103.16. 4. O Wißler August jr., Drogist, Sternwaldstr. 6a ..... 12. 4. H Kirchzarten Meder Albert, Schlossermeister 12. 4. H Opfingen Oberst Fridolin, Maler . . . . 15.4. O Steinwasen Kientz Albert, Gast- und Landwirt, St. Wilhelm . . . . . 12.4. H Amtsgerichtsbezirk Heidelberg Heidelberg Boden-Bau- und Kreditkasse G. m. b. H. Fa., vertr. durch die Vorstandsmitglieder Heinrich Pfaff, Hauptstr. 72, und dessen Ehefrau.16. 4. H Davidshöfer Oskar, Polstergeschäft, Karlstr. 9 .... 10. 4. H Derzenbach Hans, Wieblingen, Ferdinandstr. 10.24. 4. H Existenzschutz e. V., vertreten durch seinen Vorstand Salo Frisch, Kaufmann, Gaisberg- straße 5.2. 4. H Förster Frau Anna, Rahmengasse 18.28. 3. H Giesecke Albert, Ecke Mönchgasse und Obere Neckarstr. 16. 4. H Herr Frl. Marie, Näherin, Hauptstraße 9.. . 2. 4. H Hochstein Leopold und dessen Ehefrau Emilie, Hauptstr. 88 16. 4. H Hohl Hans, Schillerstr. 10 . . 9. 4. H Holschuh Wilhelm, Schuh- machemistr., Schröderstr. 15, und dessen Ehefrau Anna geh. Link.16. 4. H Kohlweiler Joh., Malermeister, Ladenburger Straße 54 . . 10. 4. H Lehlbach Hermann, Ing., Wieblingen .17. 4. H Maier Christian, Schuhmacher, Brückenkopfstr. 4.2. 4. H Merkel Frl. Eva, Lutherstr. 13 23. 4. H Münchberg Fra« Margarete geh. Klein, Moltkestr. 35, bei Schattschneider.16. 4. H Riedinger Frau Elise geh. Lutz, Bergheimer Straße 45 . . . 16.4. H Schmitt-Bürgermeister Frau Mathilde, Oberfeldstr. 14 . . 28. 3. H Schneider Johann, Tüncher, Bahnhofstr. 11.26. 4. H Schneider Paul, Dreikönigstr. 1 28. 3. H Schulz Bienchen geh. Gärtner, Schröderstr. 32 ...... 25. 4. H Schwenk Martin, Bäckerei, Hauptstr. 227 . 28. 3. H Steinmetz Karl, Hauptstr. 227 9. 4. H Unterwagner Frau Marie, Hauptstr. 85.16. 4. H Wagenhals Hans, Bäckermstr., Blumenstr. 30 . 25. 4. K Zeeb Frau Helene, Handschuhs- heimer Landstraße 85 . . . 18.4. H Zimmermann Frau Else, Happelstraße 17.4. 4. H Zimmermann Frau Emma, Rohrbacher Straße 23 . . . 12. 4. O Altneudorl Gugau Adam, Schreinermeister 5. 4. O Rein Willy, Baugeschäft ... 9. 4. H Bammental Schreck Adolf, Reilsheim ... 2. 4. H Dossenheim Günther Eva ffw., Schauenburgstraße 30.2. 4. H Theiß Heinrich, Autolackiererei 1. 4. O Gauangelloch Berberich Josef, Hilfsfeldhüter 23. 4. H Heiligkreuzsteinaeh Sigmund Wilhelm, Hauptlehrer 1. 4. O Hilsenhain Reinhard Michael, Förster . . 23.4. H 23. 4. H Mauer Göler v. Ravensburg, Freiherr 2. 4. H Zimmermann Johann, Fahrradhandlung .16. 4. H Mückcnloch Wiswesser Karl, Bäcker, Wis- wesser Otto, minderj., vertr. durch seine Mutter Metzgermeister Herbold Ehefrau, sämtl. Neckarhäuserhof... 9. 4. H NeckargemUnd Schmitt Heinrich, Kaufmann, Güterhallenstr. 7.9.4. H Nußloch Bride Karl, Steinbruch ... 2. 4. H Sandhausen Bähr Wilhelm, Heidelberger Straße 2.11. 4. H Burkhardt Michael, Zigarrenwickler, Grundgasse 9 . . . 23.4. H Greulich Rosa, Bahnhofstr. 50 . 23. 4. H St. Ilgen Beisei Ferdinand, Lagerführer, Friedrichstr. 90.2. 4. H Herb Julianne geb. Nick . . . 16. 4. O Kübler Sigmund, Lebensmittel. 23. 4. H Spechbach Graser Adam, Landwirt . . . 23.4. H Waldhilsbach Braun Heinrich, Landwirt . . 9. 4. H Wilhelmsfeld Rehberger Valentin ..... 2. 4. H Ziegelhausen Adelhelm Philipp, Farrenhalter 9. 4. H Schmidt Michael, Schneidermst. 16. 4. H Amtsgeriehtsbezirk Karlsruhe Karlsruhe Baumann Elisabeth, Ehefrau des Volkswirts Fritz Baumann, Geranienstr. 22 . . . 25. 4. H Baumann Fritz, Volkswirt, Geranienstraße 22 . 25. 4. H Baz Oskar Christ., Ingenieur, Lessingstr. 37 . 25. 4. H Brand Fanny, Ehefrau, Kaiserstraße 62 . 25. 4. H Fischer Ludwig, Tiefbauunternehmer, Rüppurr, Hedwigstr.5 29. 4. H Focke Willy, Wielandtstr. 20, bei Laible. ..15. 4. H Friebis Oskar, Metzgerei, Rheinstraße 113.29. 4. H Karch Artur, Schuhwarenhdlr., Kronenstr. 28 . . . . .' . . 24.4. H Krämer Kurt, Kaufmann, Hohenzollemstr. 43 .... 15. 4. H Krauß Georg jr., Rüppurrer Straße 3 . . . ...15. 4. H Leiß Karl, Friseur, Kaiserallee Nr. 77.15. 4. H Mayer Theodor, Apothekenbes., Gebhardstr. 35.17. 4. H Mehl Friedrich Philipp, Abbruchgeschäft, Vorholzstr. 75 16. 4. H Nutz Jakob, Arbeiter, Rnie- lingen, Hardtstr. 26 .... 15. 4. H Piazolo Ludwig, Malermeister, Brauerstr. 7.26. 4. H Schaupp Hans, Geschäftsführer, Jollystr. 43 . 24. 4. K Staiger Max, Goethestr. 32 . . 18. 4. O Stöhr Anna, Ehefrau des Schuhmachermeisters Gustav Stöhr, Weinbrennerstr. 17 .... 24. 4. H Trenkle Albert, Steuersyndikus, Winterstr. 46 ....... 26. 4. O Wagner Karl, Belchenstr. 25 . 26. 4. H Zoller Bertold, Emaillebrenner, Goethestr. 50.15. 4. H Zoller Bertold Ehefrau, Goethestraße 50.15. 4. H Blankenloch Siegrist Wilhelm, Maurer, Haus Nr. 17.25. 4. H Graben Bruder Robert, Schuhmacher . 25. 4. H Amtsgerichtsbezirk Lahr Lahr Bucherer Frau Anna, Fabrikarbeiterin, Burgheim Nr. 11. 25. 4. H Dörfler Wendelin, Bedachungsgeschäft .11. 4. H Gänzler Martin, Geschäftsführer jg^ der Fa. Stahlbau G. m. b. H., Dinglingen.5.4. H Kreider Alfons, Ing., Dinglingen 29. 8. 0 Weiß Hermann, Buchdruckerei, Dinglingen.4.4. H Nonnen weier Meier Wilhelm, Arbeiter . . . 25. 4. H Amtsgerichtsbezirk Lörrach Lörrach Gröver Franz, Autowerkstätte, Humboldtstr. 8 ...... 29. 3. H Kempter Albin, Metzgermeister, Adolf-Hitler-Straße .... 26. 4. H Offenwanger Emil, Spitalstr. 7 29. 3. H Rummele Albert, Kaufmann, Spitalstr. 50.5. 4. H Schopp Franz, Schuhmacher, Herrenstr. 9 5. 4. H W r aid Karl, Bauarbeiter . . . 12.4. H Grenzach Lacher Hermann, Sandgrubenbetrieb .12. 4. H Hägelberg Glaser-Hochuli Fritz.26. 4. H Nr. 9 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 9 Hertingen Hemmer Max, Arbeiter . . . 12.4. H Kandern Güdemann Fritz, Zimmermstr. 28. 3. H 5. 4. H Weil a. Rh. Ibig Andreas, Geffelbachstr. 47 5. 4. H Kiefer Wilhelm, Fuhrunternehmer, Hammerstr. 8 .... 20. 3. O 5. 4.H Schopp Franz, Schuhmacher, Unter baselweg 60.5. 4. H Amtsgerichtsbezirk Mannheim Mannheim Aletter Karl Emil Ernst, Inh. der Fa. Karl Aletter, O 4, 11 12. 4. H Aupor Karl, Lenaustr. 19 . . 26. 4. H Barsei Emil, Feudenheim, Neckarstr. 45.11. 4. H Bentzinger Samuel, Gipser, Schwetzinger Straße 80, bei Schlichter.26. 4. O Berberich Karl, Schreiner, Schwetzinger Straße 55 . . 26.4. 0 Brüstle Frau Hedwig, Q 3,17 II 24. 4. H Glößner Wilhelm, Betriebsleiter, Schimperstr. 15.12. 4. H Götzinger Karl, Restaur. zum Bräustübl, B 6, 12/13 . . . 12.4. H Grämlich Frau Charlotte, Inh. von Chr. Grämlich, Lebensmittel, Rheinhäuser Straße 15 5. 4. H Gruber Jakob Ww., Seckenheim, Maxauer Straße 24 .... 5. 4. H Hauk Artur, S 1, 17, jetzt Lindenhofstraße 45 . 24. 4. H Hauri H., B 5, 1.24. 4. H Häußer Karl, Bäckermeister, Gartenfeldstr. 59, früher in Groß-Zimmern.24. 4. H Heck Oskar, Kaufmann, Bür- germeister-Fuchs-Straße 44a 18. 4. H 24. 4. H 24. 4. H Heinze Kurt, Uhlandstr. 28 . . 24. 4. H Henninger A., Radio-Großhdlg., H 2, 8.24. 4. H Hering Christian, Bürogehilfe, Waldhof, Am Kiefernbühl 41 10. 4. H Hippmann Frau Hedy geb. Zitzmann, D 2, 11.10. 4. H Hofmann F. E., Kaufm., S 6, 33 10. 4. H Holthaus Hermann, Merkur- Drogerie, Sandhofen, Sandhofer Straße 323 . 24. 4. H Kamp Ernst, Fahrlehrer, Max- Josef-Straße 17.24. 4. H Kettler Adam, Wirt, Q 2, 16 . 24. 4. H Kibelka Paul, Ing., Seckenhei- mer Straße 30 . 24. 4. H Kienle M., Friedrichsfelder Str. Nr. 58.17. 4. H Knerr Heinrich, Gastwirt. . . 24. 4. H Koch Wilhelm, Lange Rötter- straße 86 . 24. 4. H Kochendörfer Wilhelm, Former, und dessen Ehefrau Margarete geb. Lanth, Feudenheim, Ka- stanienstraße 6. 10. 4. H Kohl Rudolf, Inhaber der Fa. Rudolf Kohl, Neckarau, Rheingoldstr. 53. 17. 4. H Kohlborn jr. Fritz, C 8, 13. . 24. 4. H Köpp Peter, Langstr. 26 . . . 10. 4. H Kraatz Moritz, Industriestr. 9, bei Hötz. 18. 4. O Kreß Willy, Maler, K 3, 4 . . . 24. 4. H Kronauer Fritz, P 7, 16 . . . 24. 4. H Krumm Gustav, K 2, 18. . . 17. 4. H Lang Johann, Waldhofstr. 19 26. 4. H Maier Karl, Kaufmann, Vik- toriastraße 17. 26. 4. H Mathes Albert und dessen Ehe- ' frau Maria Mathes, Q 4, 4 . 17. 4. H Mosbacher Emil, Kaufmann, Inhaber der Fa. Emil Mos- bacher, Großhandlung, Böck- ' straße 7.25. 4. H Neher Karl, Kaufmann, und dessen Ehefrau Berta Neher geb. Uhl, Friedrichsfeld, Mülhauser Straße 17.17. 4. H Obermaier H., i. Fa. Bolz & Obermaier, B 5, 4.26. 4. H Reinhart Karl, Schuhmacher, Riedfeldstr. 11 ..24. 4. H Renz jr. August, Möbelfabrik, Zehntstr. 5.17. 4. H Rettig Ludwig, Fuhrmann, Elfenstr. 36 . 23. 4. O Rieth Frau Irma, Weinhaus, U 1, 24.17. 4. H Rösch Robert; Langstr. 5 . . 17.4. H Roth Rudolf, Wirt, B 7, 1 . . 24. 4. H Schaupp, Koch, R 4, 2, bei Hofmann .23. 4. H Scherf G. m. b. H. Fa., Apparatebau, vertreten durch den Geschäftsführer Karl Rüde, Karl-Benz-Straße 15a . . . 16.4. H Schmalz Willi, Makler, Viktoria- straße 17.26. 4. H Schmitt Heinrich, Schlosser, Waldhof, Fliederweg 5 . . . 12. 4. H Schneider L., Inh. der Fa. Wüh. Oeder Nachf., Tapetenhandl., H 3, 2, jetzt D 3, 3 ... 26. 4. H Schneider Wilhelm, Käfertal, Kurze Mannheimer Straße 19 12. 4. H Schrödersecker Peter, Arbeiter, Beüstr. 8.12.'4. H Schulz Frau Eva, Uhlandstr. 12 18. 4. H Spannagel Willi, Chauffeur, und dessen Ehefrau Hilde geb. Heid, Max-Josef-Straße 9 . 17. 4. H Stammler Hans, Rheinhäuser Straße 9a.18. 4. H Sterker Frau Eva geb. Schierle, Gutemannstr. 12 .23. 4. H Streitenberger Ewald, O 7, 29 I 26. 4. H Syring Ewald, Spedition, und dessen Ehefrau Amalie geb. Jakob, Neckarau, Altriper Straße 24.17. 4. H Inhaber der Firma Georg Uhl, P 3, 7.26. 4. H Wahn Willi, Kraft Wagenführer, H 1, 6.26. 4. O Walber Jakob, Mittelstr. 37a . 26. 4. H Zitzmann Frau K., D 2, 11 . . 10. 4. H Zitzmann Lorenz, D 2, 11 . . 10. 4. H Edingen Elfner Jakob, Gärtner .... 9. 4. H Elfner Frau Luise geb. Seber, Ehefrau des Jakob Elfner . 17. 4. H Schriesheim Kraft Wilhelm, Schreiner . . 17. 4. H Amtsgerichtsbezirk Mosbach Mosbach Bechtold Karl, Küfer . . . . 12.4. H Bechtold Karl Ww., Faßfabrik. 12. 4. H Schröckhaas Alfred, Schuhmachermeister .7. 1. K Aglasterhausen Götz Georg, Dreschmaschinenbesitzer .. . . . 12.4. H Dali au Kamp Helmut, Spenglermeister 12. 4. H Robern Müller Johann, Kaufmann . . 12. 4. H Amtsgerichtsbez. Neckarbisehofsheim Eschelbronn Mainzer Emil, Möbelwerkstätte 24. 4. H Amtsgerichtsbezirk Ne nstadt i. Schw. Saig Kuttruff A., Handelsvertreter . 3. 4. H Amtsgerichtsbezirk Offenburg Offenburg Hurst Dr. Karl, Rechtsanwalt 11. 4. H Bühl-Dorf Lurk Philipp, Glasermeister, Dorfstr. 50 . 25. 4. H Elgersweier Lanz Anton, Zahnarzt, Haus Nr. 101a.25. 4. H zwecks Ergänzung des beschworenen Vermögens Verzeichnisses. Niederschopfheim Müller Franz, Schneider . . . 25.4. H Amtsgerichtsbezirk Pforzheim Pforzheim Bindewald Rudolf, Dentist,' Kreuzstr. 2.24. 4. H Heinz Hermann Otto, Fuhrm., Bülowstr. 27 . 25. 4. H 26. 4. O Hoffmann Valentin, östliche 108 24. 4. H Sickinger Theodor, Schreinerei, Theaterstr. 3.11. 4. H Wetzel Wilhelm* Fabrikant, Schwarzwaldstr. 24 . 25. 4. H Wildbret Hugo, Techniker, Auerhahnstr. 26 . 29. 4. O Zimmermann Alwin, Neßler- straße 12.25. 4. H Huchenfeld Bartholomä Addy.24. 4. H Ispringen Reisacher Emilie, Ersinger Str. Nr. 28.11.4. H Reisacher Robert, Ersinger Str. Nr. 28.11.4. H Kieselbronn Bischoff Karl, Schuhwaren, Eisinger Straße 15 .... 24. 4. H Amtsgerichtsbezirk Pfuliendorf Pfullendorf Rohrwasser Kasimir, Imriiobilien- händler.16. 4. H Amtsgerichtsbezirk Rastatt Rastatt Beckert Rom., Obsthandlung . 12. 4. H Buschmann Karl, Chauffeur, Bahnhof str. 46.16. 3. H Feßler Max, Inhaber einer Seilerei .25. 3. O Kölmel Adolf, Güterbestätterei, Augustastr. 61 15. 3. H Kraft Frau, Lebensmittelgesch., Kaiserstr. 2.12. 4. H Krämer Fritz, Friseurmeister, Fuhrmannstr. 14 5. 4. H Mayer Otto, Inh. der Fa. Otto Mayer, Ritterstr. 26 . .. . . 5. 4. H Muth Franz, Poststr. 6 ... 15. 3. O Reis Rudolf, Bäckermeister, Kriegstr. 16 . . . . . . . . 15. 3. H Stöhr Hans, Lucian-Reich-Str.2 5. 4. H Weinbuch Maria, Inh. der Fa. Jos. Weinbuch, Kaiserstr. 55 29. 3. H Weinbuch Martha, Inh. der Fa. Jos. Weinbuch, Kaiserstr. 55 29. 3. H Weinbuch Pauline Ww., Inh. der Fa. Jos. Weinbüeh, Kaiserstraße 55. 29. 3. H 10 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 9 Durmersheim Rummel Wilhelm.28. 3. O Wipfler Franz, Kaufmann . . 10. 4. H Gaggenau Bott Karl, Friseur, Adolf-Hitler - Straße.1. 4. O Kaeller Wilhelm, Bekleidungsgeschäft .^ . . 10. 4. H Melcher Wilhelm, Malermeister 29. 3. O Malsch • Kohm Franziska.10. 4. H Steinmauern Hatz Ludwig, Farrenwärter . . 10. 4. H Amtsgerichtsbezirk St. Blasien St. Blasien Defrenne-Cordts Felix, Kaufm. 3. 4. H Todtmoos Frommherz Josef, Holzhandlg. 12. 4. H Karle Reinhold, Autobetr., Au 12. 4. H Amtsgerichtsbezirk Schönau Zell i.W. Rünzi Anna, Bäckerei .... 5. 4. H Amtsgerichtsbezirk Schwetzingen Schwetzingen Günther Eugen, ehern. Fabrik. 3. 4. H Lauinger Valentin, Feldhüter a. D., Mannheimer Str. 75 . 17. 4. H Metzger Hans, Schlosser, Heidelberger Straße 9.17. 4. H Schardt Otto, Kaufmann, Karl- Theodor-Straße 5.10. 4. H Hockenheim Schäfer Heinrich, Schuhwaren . 10. 4. H Schlageter Lene geb. Großhans, Inh. der Wäscherei Großhans, Schwetzinger Straße 25 . . 16. 4. H Walter Jakob, Karl-Theodor - Straße 11.23. 4. H Plankstadt Berlinghof Artur, Fahr- und Motorräder.23. 4. H Amtsgerichtsbezirk Singen a. H. Singen a. H. Herre Elisabeth, Hausangest., Adolf-Hitler-Straße 15 . . . 11. 4. H Lusch Karl, Bäckermeister und Wirt, Rielasinger Straße 71 . 12. 4. O Schmidt A., Schuhmachermstr.,* Hegaustraße.11.4.H Binningen Rösch Otto, Landwirt . . . “. 9. 4. 0 Büsingen Schaufele Walter, Dentist. . . 11.4. H Hilzingen Höfler August, Arbeiter ... 3. 4. O Amtsgerichtsbezirk Sinsheim Sinsheim Reinig Robert, Sägewerk . . 3. 4. H Schuster Eugen, Sodawasserfbr. 24. 4. H Amtsgerichtsbezirk Villingen Villingen Grießhaber Johann, Elektroinstallateur .4. 4. H Nerlinger Hans, Gartenbaubetr. 2. 4. O' Stadelmaier Hans, Inhaber eines Lebensmittelhauses, Riet- straße 20.9. 4. H St. Georgen Hackenjos Karl, Inhaber einer Fabrik für Feinmechanik, Friedrichstr. 57.4. 4. H Dogern Schreiber Hubert Ehefrau, Wirtschaft zur Linde . i . . . . 26.4. H Erzingen Gäng Franz, Malermeister . . 8. 3. H Indlekofer Edwin, Konditor . 26. 4. H Sahm Hermann Martin, Einrahmungsgeschäft .22. 3. H Jestetten Abend Josef, Schneidermeister. 21. 3. H Luttingen Eschbach Josef, Zimmermeister 26. 4. H Oberlauchringen Jester M. Ehefrau, Fahrradhdlg. 26. 4. H Stühlingen Hierholzer Fr., Bahnhofrestaur. 5. 4. H Puschmann Ernst Albert, Elektriker .22. 3. H Tiengen Schmidt Konrad, Sattlermeister 15. 3. H Unteraiplen Marder Maria, Ehefrau . . . . 29. 3. H Unterlauchringen Wagner Max, Kaufmann . . . 12. 4. H Amtsgerichtsbezirk Weinheim Weinheim Böhler Leopold, Kaufmann, Hauptstr. 121.3. 4. 0 Amtsgerichtsbezirk Wiesloch Amtsgerichtsbezirk Waldshut Waldshut Acker Karl Friedrich, Geschäftsführer .12. 4. H Fried Friedrich, moderne Landmaschinen .26. 4. H Albbruck Deiser Eduard, Fahrradhändler 26. 4. H Blumegg Kaiser Josef.15. 3. H Limberger Franziska Ww., Kolonialwaren .5.4.H 5. 4. H 26. 4. H Horrenberg Epp Eugen, Arbeiter.4. 4. H Mühlhausen Greulich Alfons, Malergesch. . 25. 4. H Wächter Josef, Maurer. . . . 11.4. H Rot Steinhäuser Josef, Mühlenbes. 11. 4. H Schatthausen Rasbold Karl, Autoverm.. . . 25. 4. H Amtsgerichtsbezirk Wolf ach Lehengericht Zwick Wilhelm, Wagnermeister 16. 4. H Konkurse nnd Vergleichsverfahren siehe Firmenanzeiger Zuverlässigkeit und Schnelligkeit sind die wichtigsten Forderungen, die heute beim Einholen von Auskünften gestellt werden müssen. Beide Forderungen erfüllen die VEREINE CREDITREFORM durch ihre großzügige Organisation. Näheres durch die Vereinsbüros in: Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Konstanz, Lahr, Lörrach, Mannheim, Pforzheim, Villingen Tel.: 3695 5221 569-70 292 2801 2066 216 92 5685 2176 Schriftliche Auskünfte über die ganze Erde Großorganisation im Auekunfteweeen für Handelsförderung und Kreditschutz (ca. 1000 Vereine und Filialen) Nr. 9 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 178 Betriebsführer! Habt Ihr einen Arbeitsplatz frei, so denkt zuerst an die Kämpfer der Bewegung! Das neue Abkommen tritt am 1. 5. 35 in Kraft, die Vereinbarungen über die Durchführung des Gesetzes über Zahlungsverbindlichkeiten gegenüber dem Ausland (Transferabkommen) werden jedoch bereits mit Wirkung vom 1. 4. 35 angewendet. Der Wortlaut des Abkommens ist im Reichsgesetzblatt Teil II vom 25. 4. 35 veröffentlicht. Niederlande — Yerrechnungszertifikate auch für Molkerei- Erzeugnis-, Genuß- und Fnttermittelausfuhr nach Deutschland. Das Niederländische Clearing-Institut hat erneut eine Liste von Waren holländischen Ursprungs bekanntgegeben, für deren Ausfuhr nach Deutschland rückwirkend bis 1. 4. 35 die bereits für andere Warengruppen vorgeschriebenen Verrechnungszertifikate benötigt werden, falls die auf Grund der Ausfuhr entstehenden Forderungen zum Ausgleich über das niederländischdeutsche Clearing zugelassen werden sollen. . Es handelt sich hierbei zunächst um Molker ei-Erzeugnisse; und zwar um folgende Artikel: frische, gesalzene oder eingeschmolzene Butter (Position 134 der deutschen Handelsstatistik); Hartkäse, nicht in besonderen Verpackungen von 2 % kg Bruttogewicht oder niedriger, Edamer und Goudakäse, ferner Block-Schmelzkäse ohne Kruste, aus Edamer und Goudakäse bereitet (135 b); kondensierte Milch mit mindestens 40% Zuckergehalt, in Blöcken und einem Gewicht von 10 kg oder höher (208); Hartkäse und Tafelkäse in besonderen Verpackungen von 2 1 / 2 kg Bruttogewicht oder niedriger (135a); weicher Käse, Quark aus Magermilch oder aus Molkerei-Eiweiß zubereitet (135 c); sowie Milch und Rahm in luftdichten Verpackungen (219c). Mit der Aushändigung der Verrechnungszertifikate, die den Nachweis voraussetzt, daß die Ausfuhr nach Deutschland tatsächlich durchgeführt ist, hat das Krisenausfuhrbüro in diesem Falle das Molkerei-Krisenbüro im Haag, Laan van Meerdervoort 84, betraut. Entsprechende Anträge sowie Anfragen um nähere Auskünfte sind somit an das letztgenannte Büro zu "richten. Die zweite Gruppe von Waren, für die eine gleichartige Regelung getroffen worden ist, umfaßt die nachstehenden Genuß- und Futtermittel sowie Drogen: Schokolade und Backwerk: Marzipankuchen, Keks, Zwieback, Biskuits, V T affeln und Spekulatius; Viehkuchen: Zu Viehfutter verarbeitete ölhaltige Kerne, Saaten und Nüsse, Erdnußkuchen, Leinkuchen, Palmkernkuchen, Sojakuchen; Zucker: Glucose, Setzmehlsirup, Traubenzucker (massee), gärende Zuckersorten, gebrannter Zucker (Kaffeesirup und Karamelle) und Zuckerwaren; Schokolade: Kakaoblöcke, gemahlene Kakaohülsen, Schokolade und Surrogate, Artikel, hergestellt aus oder zusammen-; gestellt aus Kakao, Kakaopuder oder Surrogaten, Eichel-,: Haferkakao u. dgl.; Kartoffelmehl, Stärke und Dextrin: Stärke, setzmehlhaltige Klebstoffe, Appretiermittel und Glutenmehl (glutenmeel); pflanzenartige Produkte für. Heilkunde und Industrie: Beeren, Blätter, Kräuter, andere Pflanzen und Ptianzenteile, Obstkerne, Baumschwämme, Alsum (alsum); Würrnerkräuter (wormkruiden) für Heilkunde oder Industrie; wilder Thymian, isländisches Moos und andere Krustenmoose (roh), Tamarinde, Kassia, Johannisbeeren, Kräuter, Blätter und Holz für die Heilkunde sowie Insektenpulver (insectenpoeder). Die Befugnis zur Aushändigung der Verrechnungszertifikate für die letzgenannte Gruppe von V T aren ist vom Krisenausfuhrbüro der Niederländischen Mehl- zentrale im Haag, Riouwstraat 76, übertragen. Entsprechende Anträge sind dorthin zu richten. Italien — Einfuhrzollquittung als Hauptdokument für die Beantragung von Importdevisen. Im Zusammenhang mit den am 16. 2. 35 erlassenen Einfuhrbeschränkungen hat das Finanzministerium im Einvernehmen mit der Verwaltung der Banca d’Italia angeordnet, daß von nun an wieder als Zolldokument für Devisenanträge bei den Bankinstituten zur Bezahlung von eingeführten Waren nur die Original- Einfuhr-Zollquittungen (für endgültige oder zeitweise Einfuhr) gelten. Irgendwelche anderen Bescheinigungen des Zollamtes über die Ankunft von noch nicht verzollten Waren, Zertifikate oder, Duplikate können daher für den vorerwähnten Zweck nicht verwendet werden. Sämtliche bisherigen Vorschriften, vor allem die Bestimmungen über die Ausstellung von Ankunftsbestätigungen von Waren, treten außer Kraft. * Eine einzige Ausnahme besteht für Waren, die nach dem Auslande wieder ausgeführt werden müssen und für solche Waren, die zur Ausrüstung von Schiffen dienen. Hierfür können die Zollbehörden weiter vor der Verzollung Aqkunftsbestätigungen ausstellen, die zum Devisenerwerb berechtigen. Die Interessenten haben sich jedoch in den betreffenden Anträgen zu verpflichten, daß die Waren tatsächlich ausgeführt werden und müssen den Zollbehörden innerhalb einer entsprechenden Frist den Nachweis von der Erfüllung ihrer Verpflichtung liefern. Die Frist für die Wiederausfuhr ist mit der Zollbehörde, eventuell auch mit den Banken, die für die Devisenabtretung in Betracht kommen, zu vereinbaren. Bei Nichterfüllung der Verpflichtung oder bei ungenügender Dokumentierung haben die Zollämter die zuständigen Zweigstellen der Banca d’Italia hiervon in Kenntnis zu setzen. Die Zollämter setzen der Zollquittung die Klausel hinzu, daß sie zum Erwerb von Devisen keine Gültigkeit hat, wenn sie nicht geschäftlich benötigt werden, oder wenn bereits ein Devisenantrag gestellt wurde. Sie ermächtigt auch dann nicht zum Devisenerwerb, wenn für die Waren keine Zahlung an das Ausland stattfindet, wenn die Waren bereits vor der Ankunft bezahlt wurden, wenn es sich um Waren handelt, für welche die Banca d’Italia die Devisenabtretung unter der Voraussetzung der später folgenden Einfuhr schon genehmigt hat, und schließlich dann, wenn es sich um Waren handelt, deren Einfuhr im Austausch gegen ausgeführte Waren bereits genehmigt ist. Richtpreisanordnung XVII für unedle Metalle vom 26.4.35. Auf Grund des § 4 Abs. 1 der Verordnung des Herrn Reichswirtschaftsministers über Preise für unedle Metalle vom 31. 7. 34 (RGBl. I S. 766) hat die Überwachungsstelle für unedle Metalle folgende Anordnung erlassen: DEKORATIONSMALEREI W. HABERSTROH Amalienstr. 28 Anstrich - Schriften / Gegründet 1877 Telephon 215 174 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 9 Alfred Fuchs (Gummituchs) Freiburg i. Br., Rosastraße 5 Technische Gummi- und Asbestwaren, Treibriemen, Industrie- und Feuerwehrbedarf Für die nachstehend aufgeführten Metallarten gelten mit Wirkung vom 29. April 1935 an Stelle der in den Richtpreisanordnungen XIII vom 13. März 1935 (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 62 vom 14. März 1935) und XVI vom 10. April 1935 (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 86 vom 11. April 1935) festgesetzten Richtpreise bis auf weiteres folgende Richtpreise: Aus: Aluminium (Klassengruppe I) Aluminiumlegierungen (Klasse I B): RM. Blöcke in Sandgußqualität (umgeschmolzene Ware).88.— bis 92.— Blöcke in Kokillengußqualität (umgeschmolzene Ware).98.— „ 102.— Kupferlegierungen (Klassengruppe IX) Messinglegierungen (Klasse IX A): Blöcke (mind. 64,5% Cu). 34.50 bis 36.50 Neue Blechabfälle, weich.33.— „ 35.— Neue Blechabfälle, hart.30.— „ 32.— Stangenenden.. • 29.— „ 31.— Stangenspäne.. 27.— „ 29.— Schwermessing.26.— „ 28.— Leichtmessing._ . . . . 19.50 „ 21.50 Rotgußlegierungen (Klasse IX B): Rg 10-Blöcke. 5 *.— „ 60.— Rg 9-Blöcke. 53.50 „ 55.50 Rg 5-Blöcke..48.— „ 50.— Alter Maschinenrotguß . ..42.— „ 44.— Bronzelegierungen (Klasse IX C): Gbz 10-Blöcke.72.— „ 76.— Neusilberlegierungen (Klasse IX D): Neue Blechabfälle mit 30% Ni . . . . 75.— „ 83.— „ „ „ 25% Ni ... . 68.- „ 73.- „ 17-19% Ni . . 55.50 „ 60.50 „ „ „ 12—13% Ni . . 46.50 „ 50.50 „ 7- 8% Ni . . 38.- „ 42.- Blöcke (mind. 12% Ni).54.—• „ 56 .— Preisfestsetzung für gebrauchte Säcke. Die Überwachungsstelle für Bastfasern hat in § 4 der Anordnung Nr. 4 vom 17. Oktober 1934 (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 248 vom 23. Oktober 1934) für den Aufkauf von gebrauchten Säcken beim Entleerer die Preise für einige Sorten von gebrauchten Säcken festgesetzt. Für die übrigen Sackarten ist § 14 der Faserstoffverordnung vom 19. Juli 1934, in der Fassung vom 6. September 1934 (RGBl. I 819) maßgebend. Danach ist es verboten, für diese Säcke höhere Preise zu fordern oder sich oder einem anderen gewähren oder versprechen zu lassen, als der Verkäufer in der Zeit vom 1. bis 21. März 1934 bei Verkäufen, die nach Art, Güte und Menge vergleichbar sind, überwiegend erzielt hat. Liegen für einen Verkäufer vergleichbare Abschlüsse der Zeit vom 1. bis 21. März 1934 nicht vor, so darf der Preis denjenigen nicht überschreiten, der der Marktlage vom 21. März 1934 entspricht. Um den Verkäufern dieser Säcke einen'Anhalt über die Marktlage vom 21. März 1934 zu geben, werden nachstehend für einige weitere Arten gebrauchter Säcke und Gewebe mit Zustimmung des Herrn Reichswirtschaftsministers und des Herrn Reichskommissars für Preisüberwachung die Preise zusammen- gestellt, die nach den Erhebungen der Überwachungsstelle für Bastfasern — Jutewirtschaftsstelle — der Marktlage vom 21. März 1934 entsprechen. Original-Kakao-Ballen . . . . bis zu 26 Rpf. das Stück Öl saat ballen Kl. Ölsaatsäcke (Australs) . Leinsaat-La-Plata. Beutelmehl und Grießsäcke I Beutelmehl und 50-kg-Mehl- säcke . Mehlsäcke II, Grießkleiesäcke, 2-Ztr.-Getreidesäcke, im Ausfall für Nachmehl geeignet . Exportsäcke. Zuckersäcke II und 75-kg-Getreidesäcke . Ballen II. Schwere Kaffeeballen (Guatemala und Pernambuco) . . Hühnerfutter- und . l-Ztr.-Ko- lonialwarensäcke .. 45teinsalzsäcke, 50 kg ... . Siedesalzsäcke. Thomasmehlsäcke. Quebracho-Pockets. Myrabolan-Pockets. Kartoffelflockensäcke .... Einmal gebr. handelsübliche Manufakturemballage . . . Tabakemballage. Chile-Argentinien-Wollem- ballage. Kapzüchen. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß Zuwiderhandlungen gegen die Preisvorschriften nach § 16 der Faserstoffverordnung bestraft werden. 23% 15 14 31 16 21 19 14 13 20 10 6 8 6 5 4 23 21 13 6/2 16 Handel und Gewerbe. Kohlenhandel, Belegsehaftslieferungen. DeF Herr badische Finanz- und Wirtschaftsminister hat folgendes bekanntgegeben: „Auf Antrag des Badischen Verbandes der Kohlenhändler e. V. mit Zustimmung der Deutschen Arbeitsfront — Gau Baden — habe ich für die Durchführung der Kohlenlieferungen an Belegschaften industrieller Betriebe für das Jahr 1935/36 folgender Regelung zugestimmt : 1. Die Belegschaftslieferungen werden nur in den Betrieben durchgeführt, in denen diese in den vorherigen Heizperioden üblich waren. 2. Berechtigt zum Bezug sind die Volksgenossen in den genannten Betrieben, deren Bruttoeinkommen ohne Kinderzulage monatlich etwa 200 RM. oder wöchentlich 50 RM. nicht überschreitet. 3. Für jede Hausgemeinschaft sollen im allgemeinen durchschnittlich 60 Zentnerjßrennstoff als Höchstbestellmenge vorgesehen werden. 4. Die Bestellung der Brennstoffe sowie die Regelung der Rechnungen übernimmt das Werk. 5. Die Ausführung der Lieferung erfolgt in den Monaten Mai bis einschließlich August, um der Belegschaft die von den Syndikaten eingeräumten Sommerrabatte zugute kommen zu lassen. Nr. 9 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 175 6. Die Durchführung der Belegschaftslieferung obliegt dem jeweiligen örtlichen Kohlenplatzhandel. 7. Es ist dem einzelnen Bezugsberechtigten die Auswahl unter den Lieferanten -freigestellt, falls nicht die örtliche Kohlenhändlerorganisation beschließt, mit den einzelnen Werken Sondervereinbarungen wegen entsprechender Berücksichtigung aller Platzhändler zu treffen. 8. Als Richtpreis für die Belegschaftslieferungen gilt der franko Gestehungspreis (Ankunftsstation) mit einem Zuschlag, wie er vom Winterhilfswerk festgelegt ist, nämlich: in Orten bis zu 10000 Einwohner 20 Rpf. für den Ztr. „ „ über 10000 „ 24 „ „ „ - „ 100000 „ 28 „ „ „ „ Übernimmt der Händler auch die Anlieferung frei Haus oder Keller, so kann ein weiterer Zuschlag örtlich vereinbart werden. 9. Belegschaftslieferungen sind auch in staatlichen und kommunalen Betrieben zu vorstehenden Bedingungen zulässig, falls sie dort in den vorhergehenden Heizperioden üblich waren. 10. Die Regelung im einzelnen bleibt im übrigen innerhalb des vorstehenden Rahmens der örtlichen Vereinbarung zwischen Kohlenplatzhandel und Werk überlassen. Gummi- und Asbestfabrikate im Gummifachgeschäft Hermann Angst FREIBURG im Breisgau Kaiserstr 29 b. Siegesdenkmal,Tel.2116 Der Kohlenhandelsverband legt dabei auf möglichst umfassende Beteiligung aller Platzhändler Wert. 11. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß nach der Entscheidung des Reichskohlenrats ein Anspruch auf den in § 64 der Ausführungsbestimmungen zum Kohlenwirtschaftsgesetz vorgesehenen Brennstoffbezug demjenigen Brennstoffverbraucher nicht zustebt, der diesen Bezug für Dritte mitbesorgt. Hiernach ist den industriellen Unternehmungen nicht gestattet, für eigene Zwecke bezogene Brennstoffe unter Ausschluß des Kohleneinzelhandels an Belegschaftsangehörige zu verteilen öder abzugeben. Betriebe, die seither derartige Beschaffungen für die Belegschaftsangehörigen eingeführt hatten, müssen in der kommenden Heizperiode die Beschaffung nach den obengenannten Richtlinien 1—9 durchführen.“ Angemeldete Ausverkäufe in Baden. Industrie- und Handelskammer Firma und Straße Wohnort Geschäftszweig Grund der Veranstaltung Beginn Voraussichtliches Ende Mannheim L. Dietsche, Nachfolger Bernh. Schnorr Heidelberg Wäsche- und Weißwaren 1 Geschäftsaufgabe 1. 4. 35 30. 6. 35 Karlsruhe Konfektionshaus Daniel, Wilhelmstr. 86 Karlsruhe Konfektionshaus Geschäftsaufgabe 8. 4. 35 8. 6. 35 Karlsruhe Stanislaus Esmann Nachf. G.m. b. H., Kaiserstr. 138 Karlsruhe Lebensmittelgeschäft Geschäftsaufgabe 4. 4. 35 10. 4. 35 Freiburg Eugen Schelble, Gerberau 6 Freiburg Schreibwaren, Zigarren, ■ Zigaretten Umzug und Spezialisierung : 21. 2. 35 5. 4.35 V erschiedenes. Geschäftsjubiläum. Am 80. April beging die bekannte, altangesehene Firma Gustav Benzinger Nachfolger J. Estel- mann, Weinkellerei und Brennerei, in Karlsruhe ihr sechzigjähriges Geschäftsjuhiläum. Der Gründer der Firma, Herr Gustav Benzinger, betrieb schon im Jahre 1875 neben der von seinem Vater übernommenen und von Kennern eines guten Tropfens geschätzten Weinstube , Zum Wiener Hof“ Weinhandel und war im Besitze eines sogenannten ,.PatentkeIlers“. Im Jahre 1806 ging die Firma an den Vater des jetzigen Inhabers, Herrn Jean Estelmann sen. Uber, der einer alten Pfälzer Weinbauernfamilie entstammte und dank seiner gediegenen Fachkenntnisse den guten Ruf des Unternehmens in jeder Hinsicht zu wahren verstand. Dieses hatte bis dahin jedoch nur lokale Bedeutung. Nach dem Ende 1912 erfolgten Ableben des Herrn Estelmann sen. übernahm dann dessen ältester Sohn, Herr Jean Estelmann, der gegenwärtige Inhaber, den Betrieb. Die Firma konnte sich unter seiner Führung allen wirtschaftlichen Hemmungen der Kriegs- und Nachkriegszeit zum Trotz bis zu ihrem derzeitigen Umfang ausbauen. Wie eng im Hause Estelmann- die Verbundenheit zwischen Führung und Gefolgschaft ist, erhellt am besten daraus, daß eine größere Anzahl Mitarbeiter zwischen 10 und 25 Jahren tätig sind. Dem Prokuristen, Herrn Eugen Estelmann, konnte für fünfundzwanzigjährige erfolgreiche Tätigkeit eine Ehrenurkunde der Industrie- und Handelskammer überreicht werden. Bei der Jubiläumsfeier, die mit einem Kameradschaftsabend verbunden war, kam besonders die soziale Geineinschaftsgesinnung zum Ausdruck und die auch für die Zukunft boch- zuhaltende Pflege des Firmengeistes. Verchromen, Vernickeln W. BAUER, Freiburg i.Br., Merzhauser Sir. 100 Annahmestelle: GranatgäBle », Fernsprecher 4193 176 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 9 DIN-Normung' der Geschäftsberichte. • In Heft 7 der „Mitteilungen der Industrie- und Handelskammer Dresden für die sächsische Wirtschaft“ vom 11. März 1935 S. 127 war auf die außerordentliche Bedeutung der DIN-Norm für den einzelnen Betrieb nicht nur bei Formaten und Vordrucken, sondern auch bei fast allen Bürohilfsmitteln hingewiesen worden. Die konsequente Durchführung der Normung bedeutet im Prinzip für jedes Büro äußerste Zweckmäßigkeit, größte Raumund Zeitersparnis und damit letzten Endes weitgehendste Herabsetzung der festen Kosten. Eine Anregung aus Dresdner Wirtschaftskreisen gibt der Dresdner Kammer Veranlassung, heute darauf hinzu weisen, daß in dieser Hinsicht bei der Neuauflage_der jährlichen Geschäfts- Rotaprint-Vervielfältigungen Freiburg i.Br., Kaiserstraße 14 — Telephon 3443 berichte noch viel „gesündigt“ -wird. Geschäftsberichte, die nicht das DIN-Format 148/210 mm aufweisen, sin d unhandlich, gehen leicht verloren und pflegen bei der Lagerung im Archiv bald zu verstauben. Es wird daher — auch im eigenen Interesse der Firmen — dringend gebeten, beim Neudruck des Berichts von der Druckerei ausdrücklich DIN-Format zu verlangen. Eine konsequente Befolgung dieser Maßnahme nützt nicht nur den einzelnen, sondern zugleich auch der Gesamtheit. Mitteilungen des Getreide-Großmarktes Karlsruhe. Notierungen des Getreidegroßmarkts Karlsruhe im Monat April 1935. Großhandelseinkaufspreis per 100 kg, Kartoffeln und Rauhfuttermittel Zentnerpreis. Frachtparität Karlsruhe bezw. Fertigfabrikate Parität Fabrikstation. Alle Preise von Landesprodnkten schließen sämtliche Spesen des Handels, die vom Ankauf beim Landwirt bis zur Frachtparität Karlsruhe entstehen, und die Umsatzsteuer ein. Monatsdurchschnitt RM. Inlandweizen, Ernte 1934, Festpreisgebiet XVII, 76/77 kg Erzeugerfestpreis für Ostermond (IV) . 21.60 Mühlenfestpreis einschl. Zuschlag f. R.f.G. 22.— Großhandelspreis. Sommerweizen, zurzeit ohne Angebot. Inlandroggen, Ernte 1934, Festpreisgebiet XVI, 71/73 kg 22.— Erzeugerfestpreis für Ostermond (IV) . 17.60 Mühlenfestpreis einschl. Zuschlag f. R.f.G. 18.— Großhandelspreis. Braugerste (nur mit Genehmigung des Getreidewirtschaftsverbandes), Ernte 1934, 18.— je nach Qualität. Futtergerste, Ernte 1934, Festpreisgebiet IX, 59/60 kg, Erzeugerfestpreis für Oster- 21.25 mond (IV), nominell. Deutscher Hafer, Festpreisgebiet XVII, 48/49 kg 16.80 Erzeugerfestpreis für Ostermond (IV), frei Erzeugerstation. 17.10 Großhandelspreis, nominell . Weizenmehl, Type 790, Inland, Großhandelspreis im Preisgebiet XVII 17.45 Ostermond (IV). 28.55 Wonnemond/Brachet (V/VI). 28.65 Frachtausgleich. Roggenmehl, Type 997, 75prozentig, Großhandelspreis im Preisgebiet XVI H—.50 Ostermond (IV). 24.70 Wonnemond/Brachet (V/VI) . 24.80 Frachtausgleich für 10-Tonnen-Ladungen H—.50 Weizennachmehl, Ostermond (IV). Weizenbollmehl (Futtermehl), je nach Fabri- 18.13 kat. 14.69 Weizenkleie, W XVII, Ostermond (IV) . . Roggenkleie, R X^I, Ostennond (IV). . . Biertreber . . . . x . . Trockenschnitzel, lose . Malzkeime. Erdnußkuchen, lose . . zurzeit ohne Palmkuchen. Angebot. Rapskuchen. Sojaschrot. Leinkuchenmehl ... Speisekartoffeln, Erzeugerfestpreis laut Anordnung des Reichsministeriums für Ernährung und Landwirtschaft weiße Speisekartoffeln. rotschalige Speisekartoffeln. gelbfleischige Speisekartoffeln. blauschalige Speisekartoffeln. Loses Wiesenheu, gut, gesund, trocken, je nach Qualität. Luzerne, gut, gesund, trocken, je nach Qualit. Weizen-Roggenstroh, drahtgepreßt, je nach Qualität i. Futterstroh (Gerste und Hafer). Karlsruher Rheinhafen. Schiffsankünfte vom 8. bis 13. April 1935: Name des Schiffes Herkunftshafen Ladung nach Art Gewicht in Tonnen Wittebrug Duisburg Roggenmehl 34,5 C. G. Maier 8 Mannheim Weizenmehl 101,5 Industrie 9 Rotterdam Weizenmehl 4 Roggenmehl 10 Expreß 11 Mannheim Weizenmehl 65 Rhenus 37 Rotterdam Roggenmehl 5 Mannheim 210 Ludwigshafen Weizenmehl 85 vom 15. bis 20. April 1935: Magdalena . Worms j W T eizenmehl 84 Industrie 2 , Mannheim j Weizenmehl 70 Guro Mannheim Weizenmehl • 55 10.95 10.71 2.55 2.55 2.75 2.55 4.90 5.60 2.55 2.74 BEZUGSQUELLEN-NACHWEIS aus Industrie, Handel nnd Gewerbe Normalfeld = 1 / 182 Seite, 8 mm hoch, 45 mm breit RM. 1.—. Bestellungen an die Geschäftsstelle der Badischen Wirtschafts- Zeitung, Karlsruhe, Ritterstraße 1. Alteisen Metalle, Altpapier H. Feuerstein, Khe., Fasanen- str. 26, Tel. 3481. Christi. Firma J. Haymann, Konstanz, Löhrystr. 19, Tel. 124 B. Roeder, Freiburg i. Br., Güterhallenstr. 9, Tel. 2622 Jacob Schneller, Karlsruhe, Durlacher Straße 34 Telephon 1597 E. Stroh 4 Co., Freiburg i. Br., Lagerhausstr. 16, Tel. 3016 Aug. Werner, Karlsruhe, Rüppurrer Str. 92, Tel. 5891 Ankerwickelei und Elektromotore Flick 4 Co., Freiburg i. Br., Freiaustr. 64, Tel. 2686 Elektro-Leber Freiburg (Brg.) Eschholzstr. 22, Tel. 2289 repariert Max Werner, Karlsruhe, Douglasstr. 22, Tel. 6771 Anlasser-Schalttafeln- Widerstände_ fabriziertM. Dröse, Karlsruhe, Gottesauer Kaserne, Tel. 1981 Flick 4 Co., Freiburg i. Br., Freiaustr. 64, Tel. 2686 Anzeigen-Expedition Dr. Glock’s Anz.-Exp. Karlsr., Akademiestr. 24, Tel. 2525 Arbeitskleidung für alle Berufe _ Spezialhaus Carl Hat, Karlsr., Erbprinzenstr. 28, Tel. 4110 fabriz. Rieh. Pahr, Bekl.-Haus, Krhe, Kronenstr. 49, Tel. 7737 Asphaltbeläge _ Gebr. Lay, Konstanz, Tel. 550, Fr.-Seldte-Str.40 (Döbelepl.) Hans Schütz, Konstanz, Tägermoosstr. 18, Tel. 372 Aufzuge_ Wilhelm Graf, Masch.-Fabrik, Karlsruhe, Tel. 1307 Auskunfteien „Globus“Detek., Landwehrlin, Frbg,Zähringerstr.80,Tel.2937 Jakob Schaller, Karlsruhe, Kreuzstr. 16, Tel. 5096 Autofedern, Ersatzfederblätter u.Zubeh. bei A. Schaufele, Bruchsal, Württemberger Str. 27 Autoferntransporte Friedrich Banspach, Karlsr., Werderstr.70, Tel. 2773, Lager Autoschlachthof. An- u. Verk. Verwertung Leop. Knobloch, Karlsruhe, Hohenzollernstr.47, Tel. 293 Backofenbau und Bäckereimaschinen J. Bausch, G. m. b. H., Karlsruhe, Gerwigstr. 51. Tel. 798 Baumaterialien Plattenarbeiten Baubedarf G.m.b. H., Müller, Glauner, Taxis, Karlsruhe, Brauerstr.ßb, Tel. 7576 u.7577 Baustoff-Vertrieb G. m. b. H., Khe-Westbhf., Tel. 7660-7661 Alb. Gebhardt, Freiburg i. Br., Schwimmbadstr. 36, Tel. 3586 K. Gössel, Karlsruhe, Kriegsstr. 97, Tel. 6938/39 Julius Graf 4 Cie. G.m.b.H., Zeppelinstr. 6, Tel. 6926/27 Gebr. Munk, Graben, Tel. 58, Zementkunststein Oberbad. Baustoff-Vertrieb, Freiburg, Rampenstr. 1, T. 7842 Baustoffhandlung Ludw.Griesinger, Eggenstein, Hauptstr. 93, Tel. 5242 Beeidete kaufmänn. Sachverständige Otto Marx, Karlsruhe, Kaiserstr. 94 Mi , Tel. 4762 Carl Nagel, Karlsruhe, Wendtstr. 17, Tel. 108 Moritz Seiferheld, Karlsruhe, Kreuzstr. 3, Tel. 1761 F.W. Wörner, Karlsruhe, Kaiserstr. 239, Tel. 4767 Beeidete technische Sachverständige f. Getreide u.Futterm.: Eugen Baumann, K„ Akademiestr. 20 M.-Bau: F.Kirchmayer (VDJ), T.-Neureut, Karlstr.7, Tel. 1037 für Schiffahrt: Hch. Moritz, Karlsr., Honsellstr,32, Tel. 663 Auto, Masch.,E.Schwarz,Ziv.- Ing„ Krhe, Yorkstr.37,Tel.1663 Bestecke u.Hotelsilber Vogelsang 4 Kuhn, Karlsr., Kaiserallee 25, Tel. 4960 Betriebsstoffe - öle - Fette Herte-Companie, Freiburg, Güterhallenstr. 26, Tel. 4337 Bierdruckapparate, Sauerstoffventile usw. fabriz. u. rep. Fried. Nüßle, App.-Bau, Krhe., Sofienstr. 114 Blechnerei, Wasserleitung Georg Schölch, Karlsruhe, Akademiestr. 14, Tel. 4129, auch Blitzschutzbau Blechpackungen Blechwarenwerk Metzger 4 Kerner, Mannhm., Industrieh. Blitzschutzanlagen u. Reparatur jeder Art Jos. Enghofer, Karlsruhe, Grenzstr. 28, Tel. 1276 Wilhelm Hofmann, Karlsruhe, Schützenstr. 49, Tel. 5726 Bohnerwachs u. Farb- wachsbeize fabriziert M. Merk, Karlsruhe, Adlerstr. 26, Tel. 5907 Bücherrevisoren Bücher,Egon, Karlsr.,Boeckh- str. 24, Tel. 2851, Steuerberat. Herrn.Haag, Rastatt, Herren- str. 16, Tel. 2361, Steuerberat. Aug. Heß, Krhe., Karlstr. 29a. Tel. 8078, Steuerberatung, Sanierungen, Treuhand Bücherrevisoren Carl Kraft, Rastatt, Kaiserstr. 41, Tel. 2376, Steuerberat. Gustav Lehnert, Karlsruhe, Dragonerstr. 8, Tel. 3844 Eugen Maurer, Karlsr.,Steuerberater, Kriegsstr.183,Tel.1303 A. C. E. Schmidt, Karlsruhe. Nelkenstr. 15, Tel. 2580 Büro-Bedarf Gebr. Boschert, Karlsruhe. Kaiser-Passage 10/18, Tel. 2132 Ludwig Erhardt, Karlsruhe, Erbprinzenstr. 27, Tel. 898 Fritz Reich 4 Co., Karlsruhe, das Haus für Bürobedarf, Kaiserstr. 225, Tel. 126* Dachdecker Gebr. Lay, Konstanz, Tel. 550, Fr.-Seldte-Str. 40 (Döbelepl.) Dachpappen Karlsr. Dachpappen- u.Teer- prod.- Fabr. Karl Zaiß, Tel. 1410 „Dekra" Süddeutschland Überwach.-Stelle Karlsruhe, Ing. H. Brodt, Tel. 4200 Druckereibedarf Emil Forsch, Karlsr., Kaiserstr. 34a, Tel. 5499 Leo Stadthagen, Karlsruhe, Zirkel 27, Gr. 1908, Tel. 4141 Druckerei-Metalle W.Heinrich und E.Hermann, Krlsr., Kriegsstr. 288, Tel. 5156 Dübel (Greifdübel) Karl Guhl, Karlsruhe,Tel.3537, Greifwerkzeuge — Dübel Düten-, Seiden-, Klosettpapiere, Glashaut Papiermanuf. Siegfr. Schräg, Karlsr., Rheinstr. 16, Tel. 1598 Fortsetzung siehe nächste Seite Bezugsquellen-Nachweis (Fortsetzung) Eisen, Bleche, Röhren Feldbahnen und Diesellokomotiven Gust.Fischer(v. F.Zimmerm.) Karlsr., Rheinstr. 71, Tel. 5621 M. Eichelgrün 4Co., Feldbfbr., Karlsr., Tel. 5124, Lag.Tel. 1305 Fensterrahmen und Verglasungen Nathan Baer Nachf., Karlsr., Benzstr. 19, Tel. 4535 Leop. Simon, Khe, Daxlander Str.10, Tel. 5776. Nutzeisenjed. Art, Wellen-Riemenscheiben, Träger, Rollbahnen Karl Friedrich Huber, Karlsr., Scheffelstr. 30, Tel. 3119 Eisengießerei F.Seneca, G.m.b.H., Karlsruhe, Tel. 5928, Grauguß in jeder Qualitätsvorschrift Rudolf Ruf Karlsruhe, Rüppurrer Str. 25, Tel. 2276 Feuerf .und Chamotte- Steine, Pfalz. Material Karl Matzek, Ing., Großlager, Durlach, Zehntstr.7a, Tel. 327 Elektro-Großhandel Flanschen Karl Kirner, Konstanz, Kreuzlinger Str. 47 a, Tel. 504 Hack 4 Blau, Eisenwarenfabrik, Ettlingen Tel. 46 u. 47 Email-, Kupfer-, Nitroschifder Furnier und Sperrholz Gebr. Boschert, Karlsruhe, Kaiser-Passage 10/18, T el. 2132 Rud. Bürkle, Gravierwerkst., Karlsruhe, Kaiserstr. 225. Furnierschneider „Gradschnitt" D.R.P. Fabrik fürtechnische Edelsteine, Abt.Appa- ratebau, Breisach a. Rh. Etuis und Musterkoffer Besteckeinrichtungen, Etuisfabrik Karlsruhe, Garten- str. 72, Tel. 5736 Heinrich Kaufmann, Karlsr., Hans-Sachs-Str. 8, Tel, 7670 / 71 Gerüstebau Heinrich Klingjun., Karlsruhe, Sophienstr. 114, Tel. 5175 Faltschachteln Kunstdruckerei Künstlerbund Karlsruhe. Erbprinzenstr. 10 Tel. 456/57 Glasätzerei, Glasplakate, Firmenschild. Südd. Glasplakate-Fabrik G. Fischer, Krhe, Tullastr. 59 Familienwappen Urkunden Glasgroßhandlung Hermann Wolf, Freiburg i. Br., Katharinenstr. 12, Tel. 2212 Dr. P. Zinsmaier, Krlsr., Eisen- lohrstr.6, Forschung, Stammb. Fassaden - Buchstaben aus Kunstmarmor Glasmalerei (farbige Fenster) Familienwappen E. Strittmatter, Freiburg i. Br., Haslacher Str. 10, Tel. 1588 A. Achenbach, Karlsruhe, Kußmaulstr. 2. Tel. 6418 Feilen u. Metallsägen Feilenfabrik Karlsruhe, Gust. Ziegler Nachf., Inh. Elis.Ans- linger Wwe., Augartenstr. 56 Wilh. 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