BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Amtliches Organ der badischen Indnstrie- und Handelskammern Mannheim, Karlsruhe, Pforzheim, Freiburg mit den Bezirksstellen Schopfheim und Konstanz, zugleich Mitteilungen des Amtlichen Getreide-Großmarktes Karlsruhe Verantwortlicher Schriftleiter: Handelskammersyndikus Dr. Krienen, Karlsruhe. Sämtliche die Redaktion betreffenden Sendungen sind zu richten an die Geschäftsführung der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, Karlstraße 10 (Fernsprecher 4510 bis 4512); alle den Anzeigenteil, Abonnementsbestellungen und Versand betreffenden Sendungen an die Geschäftsstelle der Badischen Wirtschafts-Zeitung, Karlsruhe, Ritterstraße 1 (Fernsprecher 7400—7402) Bezugspreis vieteljäürl. 1.30 SM zuzügl. Postzustellgeld. Bestellungen beim Verlag und jeder Postanstalt. 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Die Opferbereitschaft der badischen Wirtschaft wird dazu beitragen, daß auch in unserer Süd westecke die Hitler-Freiplatz-Spende, die Kinder-Erholungs-Pflege und die zeitweilige Unterbringung erholungsbedürftiger erwachsener Volksgenossen ein Ergebnis zeitigen, das den Vergleich mit den übrigen Teilen des Reiches aushält. Wirtschaft zwischen zwei Zeitaltern. Geschichte und heutiger Stand der badischen Wirtschaft. Von Syndikus Dr. Ed. Lais, Karlsruhe. (Schluß.) Zusammenhänge zwischen Technik, Wirtschaft und arbeitendem Menschen. Wie sehr die badische Wirtschaft seit 1925 (abgesehen von dem Eückschlag in 1926) in konjunktureller Aufwärtsbewegung begriffen schien, dafür können die steigenden Verkehrsziffern ein eindrucksvolles Bild vermitteln. Denn steigender Güterverkehr, d. i. steigender Empfang von Rohstoffen und zunehmender Versand von Fertigfabrikaten, deutet an, daß gerade die industrielle Wirtschaft auf günstige Produktionsverhältnisse blicken kann. Vereinigt man den Güterverkehr der Eisenbahnen in den Verkehrsbezirken 33 (Baden ohne Mannheim) und 34 (Mannheim-Ludwigshafen) mit dem Binnenschiffahrtsverkehr (Bezirk 33 a = Bhein in Baden ohne Mannheim, Bezirk 34 = Ludwigshafen und Mannheim), dann ist für die nachbezeichneten Jahre folgender Güterumschlag festzustellen; In 1000 Tonnen 1925 = 100 1925 . 39310 100,0 1927 . 42911 109,2 1928 . 41758 106,2 1929 . 35294 89,8 Der Güterverkehr des Jahres 1927 lag somit um 9,2, der des Jahres 1928 um 6,2 v. H. höher als der Güterverkehr des Jahres 1925. Sollte man auch nicht mit einer entsprechend gestiegenen Ergiebigkeit der industriellen Produktion rechnen dürfen, wie sie in diesen Ziffern zum Ausdruck kommt, so würde man doch annehmen müssen, daß das quantitative Ergebnis der industriellen Produktion in den Jahren 1927 und 1928 zum allermindesten nicht geringer war als im Jahre 1925. Den Sachverhalt vermögen ferner die Ziffern des Verbrauchs an Boheisen und Schrott und der daraus gewonnenen Gesamterzeugung zu erhellen, die wiederum beweisen, daß Eisenverbrauch und Gußerzeugung in den Jahren 1927 und 1928 gegenüber 1925 wesentlich höher lagen. 304 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 16 Verbrauch an Roh- Gesamteisen und Schrott 1925 == 100 erzeugung 1925 = 100 in Tonnen in Tonnen 1925 . . 113092 100,0 103239 100.0 1927 . . 125783 111,2 120221 116,4 1928 . . 141231 124,8 133983 129,8 Zuguterletzt sei noch auf die Ziffern des Stromabsatzes der badischen Elektrizitätswerke hingewiesen, die ebenfalls, auch unter Berücksichtigung gewachsenen Haushaltkonsums, den Nachweis gegenüber 1925 gestiegener industrieller Produktionsleistung erbringen dürften. in 1000 KWh 1925 = 100 1925 . 602766 100,0 1927 . 738987 122,6 1928 . 795353 131,9 1929 . 819577 135,9 Infolgedessen — sollte man meinen — hätte die badische Industrie in den Jahren 1927 und 1928 wenn nicht mehr, so doch mindestens nicht weniger Arbeiter beschäftigen dürfen als wie im Jahre 1925. Wer so schließen würde, würde allerdings mit der von der Statistik nachgewiesenen Abnahme des Arbeitseinsatzes der Industrie (= Fabriken mit 20 und mehr Arbeitern), wie die folgenden Zahlenangaben beweisen, eines anderen belehrt: Arbeiter Angestellte zusammen 1925 = 100 1925 . . 251130 32688 283818 100,0 1927 . . 230406 29515 259921 91,5 1929 . . 237493 31981 269474 94,9 Trotz aller Wahrscheinlichkeit gegenüber 1925 quantitativ gestiegener Produktion erfuhr somit die Belegschaftsziffer der badischen Fabriken sogar einen merklichen absoluten Rückgang, der doch wohl nur mit der Erscheinung aufgeklärt werden kann, die gemeinhin mit dem Begriff „Rationalisierungsbewegung“ umschrieben wird. Bevor jedoch auf dieses sich hier der näheren Behandlung darbietende Problem eingegangen wird, sei zuvor noch eine Sonderung der Industrien in solche vorgenommen, die gegenüber 1925 ihre Belegschaftsziffer vermehrten, und in solche, die sie verminderten: 1. Industriezweige mit gestiegener Arbeiterziffer: 1925 1927 1929 Steine und Erden. 13538 13810 14626 Textilindustrie. 38310 39437 39222 Nahrungs- und Genußmittelindustrie . 9700 9995 10074 Tabakindustrie. 38451 41469 41686 zusammen . . . 99999 104711 105608 2. Industriezweige mit gesunkener Arbeiterziffer: Metall- und Maschinenindustrie 96226 76167 82322 Chemische Industrie. 8827 8004 8444 Papierindustrie. 13044 12973 13412 Leder- und Gummiindustrie . . 9865 8987 8966 Holzindustrie. 15624 18549 12585 Bekleidung und Reinigung . . 7500 6015 6156 zusammen . . . 151086 125695 131885 Mit ziemlicher Eindeutigkeit folgt aus den wiedergegebenen Zahlen, daß die mit gestiegener Arbeiterziffer sich ausweisenden Industriezweige im wesentlichen von den Konsummittelindustrien gestellt werden, während umgekehrt bei den mit gesunkener Arbeiterziffer sich ausweisenden Industrien die Produktionsmittelindustrien mit überwiegendem Gewicht vertreten sind. Besonders eindrücklich erscheint hierbei der Rückgang des Arbeitseinsatzes bei der Metall- und Maschinenindustrie, wo sich im übrigen im einzelnen betrachtet das folgende Bild ergibt: 1925 1927 1929 Schmuckwarenindustrie . . . Uhren- und Musikinstrumenten- 21810 17152 18644 industrie. Elektrotechn., feinmechan. und 7921 5790 6382 optische Industrie. Übrige Metall- und Maschinen- 8118 7151 8290 industrie. 58377 46074 49006 Vom Rückgang der Arbeiterziffer sind somit nicht nur die rein produktionsmittelindustriellen, sondern auch die rein oder doch überwiegend konsummittelindustriellen Sonderzweige, wie die Schmuckwaren- und Uhrenindustrie, betroffen, wobei sich im übrigen ergibt, daß die elektrotechnische usw. Industrie arbeitseinsatzmäßig sich am besten gehalten hat. Hätte man nun aus den wiedergegebenen Ziffern zu folgern, daß der Rückgang der Ziffern der badischen industriellen Belegschaft auf Rationalisierung zurückzuführen ist — und stellt man nach Maßgabe gestiegenen Güterverkehrs, erhöhten Gußverbrauchs und wesentlich gestiegener Absatzziffern der Stromerzeugung fest, daß auf eine Produktionseinheit im Jahre 1925 noch wesentlich mehr Arbeiter und Angestellte trafen als in den Jahren 1927/28 und (im ersten Halbjahr) 1929, so wird man an dieser Folgerung nicht vorbeikommen —, dann scheint die arbeitslosigkeitschaffende Tendenz der der Weltkrise vorangegangenen Rationalisierungsbewegung nicht mehr von der Hand zu weisen zu sein. BADISCHE BANK KARLSRUHE-MANNHEIM Diskontierung von Wechseln u. Schecks • Gewährung von Krediten in lauf. Rechnung Einzug von Wechseln -i- Kontokorrent « Geschäft: + Giro« und Scheckverkehr Annahme von Bareinlagen -s- An* und Verkauf von Wertpapieren Verwaltung von Wertpapieren in offenen und geschlossenen Depots Vermietung von Stahlfächern + Hinterlegungsstelle für Alündelvermögen Nr. 16 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 305 Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft. Sy ► Jr/f , \ , -- Wf/^' "i& oße «8fcU r> -■ f /' •‘Älm tet &kl*nfftg«t ' \ Skr&eaö*, ffc *gt \ flAS^!. 2>att^TJ fEWttfäfBfrfe&Bn^ |yÄfB£aftf&«»«6öa8 : Äri|£|ft»£ ■if*K^^u<&cbun^ ©cegÄsaHSfl] Mt tim mttftt&t&r 'H ■ Vv'6^8 fl, ^* roe 5> Ö8*Stt3«# \ ■' ^fcauqer 5« Xl'£fy&»iabt im&w.j/ Die nebenabgebildete Plakette erhalten alle Firmen, die sich ordnungsgemäß an der „Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft“ beteiligen, im dritten Spendenjahr neben der Bescheinigung. Die Plakette ist gummiert und kann an Bürotüren und Schaufenster geklebt werden, so daß die an der Spende beteiligten Firmen Sammlern gegenüber bereits von außen kenntlich gemacht sind. Um jedoch den Dingen etwas eindeutiger auf den Grund zu kommen, wird es gut sein, das hier sich darbietende Problem zunächst einmal von der rein gedanklichen Seite her anzufassen. Die Wirtschaftsziele, die sich auf dem Wege der Rationalisierung erreichen lassen, sind vor allem Steigerung der Produktion und Minderung ihrer Kosten. Am Anfänge jeder Rationalisierung wird somit die genaue ökonomische Überlegung von Rentabilität s- und Absatzchancen zu stehen haben. Verfehlt wäre es aber, diese Überlegung lediglich vom privat wirtschaftlichen und nicht ebenso vom volkswirtschaftlichen Standpunkt aus anzustellen. Verfügt beispielsweise ein Land wie Deutschland, wie wohl einwandfrei im vorigen Abschnitt nachgewiesen wurde, über ein Übermaß von Arbeitskräften, dagegen über wenig Kapital, dann wird es wenig sinnvoll sein, zufolge der Knappheit teures Kapital zu investieren, um dafür Arbeitskräfte freizusetzen. Jede Investitions- und Rationalisierungstätigkeit findet ferner ihre Grenze in der Konsumtionsfähigkeit. Konnte man beispielsweise feststellen, daß die deutsche Stickstoffindustrie bis in die Zeit der Krise hinein Dutzende von Millionen neu investierte, obwohl die vorhandenen Anlagen nicht voll ausgenutzt waren, so handelt es sich hier nur um einen der vielen Fälle, in denen Kapital auf dem die Allgemeinheit belastenden Rücken hoher Kartell- und Syndikatspreise verschleudert w T urde, also letzten Endes um den Sachverhalt, der den Sinn, vernünftige Produktionssteigerung durch Preissenkung zu erzielen, ins Gegenteil verkehrte. Um zum Punkte der Preissenkung nur zwei Beispiele zu nennen: So ist im Jahre 1931 fest- gestellt worden, daß in der Gummiindustrie einem Rückgang des Rohstoffpreises um 50 v. H. bei der Fertigware ein solcher erst zögernd um 5 v. H. und erst nach vielen Monaten ein solcher von 10 v. H. folgte. Um die gleiche Zeit erfuhr man, daß in pharmazeutischen Artikeln und in Glühbirnen der Kleinverkaufspreis 1000% des Materialwertes ausmachte. Dies die eine Seite der absoluten Überexpansion der Industrie. Eine weitere Seite hat das Problem, insoweit es mit der Automatisierung des Produktionsapparates zusammenhängt. Folgende Überlegungen dürften zur Klärung des Sachverhaltes beitragen. Als dienendes Mittel für die wirtschaftliche!! Zwecke stand am Anfänge jeglicher Technik das Werkzeug. Aus dem Werkzeug entwickelte der erfindende Menschengeist die von den Kräften der Natur, d. h. auf mechanischem Wege, in Bewegung gesetzte Maschine, die freilich in ihrer Wiegenzeit in physikalischem Sinne nur mit geringem Nutzeffekt arbeitete. Mit der Entwicklung der Technik fortschreitend stieg der Energieumsatz. Gleichzeitig wurden immer mehr Teilvorgänge eines Produktionsprozesses der maschinellen Erledigung erschlossen. Um dies an einem aus der badischen Industrie genommenen Beispiel aufzuzeigen, sei die Bürstenindustrie herangezogen. Das handwerksmäßige Bohren der Bürstenhölzer wurde zuerst abgelöst von der Bohrmaschine, die zunächst mit einspindligem, späterhin mit zwei- und mehrspindligem Bohrapparat versehen war. Das Einziehen der Borsten von Hand erleichterte mit der Zeit die Bündelabteilmaschine, bis auch dieses Hilfswerkzeug von der Stanzmaschine verdrängt wurde, die auf rein mechanischem Wege das Bündeln und Einstanzen des Borstenbesatzes besorgte. Die verschiedenen Produktionsvorgänge wurden also in dieser Phase der technischen Entwicklung analytisch aufgelöst und in eine Reihe einfacher Arbeitsverrichtungen zerlegt, wobei die Maschine ihren typischen Werkzeugcharakter noch beibehielt. Dieser Werkzeugcharakter der Maschine aber verfiel in dem Augenblick völlig der Auflösung, als der Techniker daranging, die analytisch von einer Vielzahl von Maschinen verrichteten Arbeitsvorgänge in ein und derselben Maschine synthetisch (z. B. in der Bürstenindustrie zur automatischen Bohr- und Stanzmaschine) zusammenzufassen, in dem Augenblick, als die Maschine zum Automaten geworden war. In der ersten Phase wirkte der im Laufe der Entwicklung Union-Briketts die sparsame und billige Kohle für Dampfkessel und Gaserzeuger in Gewerbe und Industrie 306 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 16 im physikalischen Sinne immer günstiger werdende Energieumsatz auch wirtschaftlich günstig: es hob sich der Lebensstandard der Bevölkerung, die Produkte wurden billiger und einem ständig sich mehrenden Konsumentenkreise zugeführt,! es stiegen die Löhne nicht nur nominell, sondern auch real, es verkürzte sich die Arbeitszeit, und trotz alledem stiegen auch die Unternehmergewinne. Und wenn man sich in einer Aufstiegsphase, von der Konjunktur geblendet, einmal technisch etwas übernommen hatte, so daß ein Konjunkturrückschlag durch Absatzmangel erfolgte, so dauerte dieser Bückschlag nur kurze Zeit, bis die ständig wachsende Bevölkerung mit ihrem Bedarf in das vorübergehend etwas zu weit geschnittene Gehäuse des Produktionsapparates hineingewachsen war. Überdies sorgten die in der Depression gesunkenen, nur erst in wenigen Artikeln gebundenen Preise dafür, daß der Konsument den Vorteil günstiger Einkaufsmöglichkeit sich bald zunutze machte. In diesen Zeiten übernahm ferner der Fabrikant auch noch die Funktion der Arbeitslosenversicherung, indem er auf der Grundlage angesammelter Kapitalreserven auf Vorrat arbeiten ließ. Ganz anders verhielt es sich jedoch in der jüngsten Phase der technischen Entwicklung. Die synthetische Zusammenfassung der Prcduktionsvorgänge in den Automaten bedeutete zwar physikalisch Beseitigung von Leerlauf und hundertprozentige Nutzung des Energieumsatzes, aber sie bedeutete dasselbe nicht auch wirtschaftlich. Der wirtschaftliche Zweck des Einsatzes des Automaten in den Produktionsprozeß — in anderem Sinne von hochverzinslichem Kapital — war die Senkung der Kosten vor allem durch Einsparung von Löhnen und Sozialbeiträgen pro Produktionseinheit. Im Maße, wie das Kapitalkonto, auf die Produktionseinheit bezogen, bei voller Ausnutzung des Apparates zunahm, um ebensoviel sank das Lohnkonto und der Arbeitseinsatz, auf Produktionseinheit bezogen. Infolgedessen durfte die Produktion quantitativ nicht unter die Linie sinken, die ihr zur Erwirtschaftung der Kapitalverzinsung und Amortisation gezogen war, sollte die Rentabilität nicht verlorengehen. Die Richtigkeit der Rechnung hing somit davon ab, ob die erforderliche Konsumweite für das durch die neue Technik ermöglichte erheblich erhöhte Prcduktionsergebnis vorhanden war. Da die neue Technik pro Produktionseinheit Arbeitskraft freisetzte, so kam alles darauf an, daß die freigesetzten Arbeitskräfte anderswo, sei es in der Produktionsmittelindustrie (= Kompensationstheorie), sei es in der Erzeugung von Produkten zusätzlichen Bedürfnisses, d. h. in neuen, von der fortentwickelten Technik ermöglichten Industrien, unterkamen, oder daß durch die Automatisierung die Produktionskosten derart gesenkt würden, daß der allgemeine Verbrauch sich derart hob, daß die durch die neue Technik pro Produktionseinheit freigesetzte Arbeitskraft von neuem absorbiert wurde. Was die Kompensationstheorie anlangt, die von der liberalen Wirtschaftswissenschaft vertretene Lehre, daß jede durch die Maschine verdrängte Arbeitskraft alsbald bei dem nunmehr erweiterten Maschinenbau einen neuen Wirkungskreis finde, so mag diese Lehre in der Phase der analytischen Maschine gegebenenfalls noch eine gewisse Berechtigung gehabt haben. In der Gegenwart hatte sie sie jedenfalls nicht mehr, denn auch Eisenerzeugung und Maschinenbau standen durch die überstarke Automatisierung der Produktion mitten in der allgemeinen Entwicklung, was gerade in Baden durch steigenden Guß- verbrauch bei erheblich sinkendem Arbeitseinsatz in der F. X. FABER & SOHN Spezialwerkstätten für Laden- und Geschäftseinrichtungen / Innenausbau / Mechanische Schreinerei Frei|»urg i. Br., Moltkestr. 34, Telephon 4783 / Gegründet 1872 Maschinenindustrie in den Jahren bester Konjunktur bewiesen wird. Auch von den beiden anderen Bedingnissen der Aufnahme zusätzlicher Arbeitskräfte kann, wie die eben für Baden beigebrachte Statistik beweist — und in den Jahren günstigster Wirtschaftskonjunktur hätte es sich beweisen müssen —, keine Rede sein. Mögen dann Lohnsteigerungen und Erhöhung der sozialen Lasten — verbesserte Technik führte früher regelmäßig zu Lohnerhöhung und Arbeitszeitverkürzungen, was wohl nicht bestritten werden kann — noch zur Verschärfung der Situation beigetragen haben, der kleinste Anstoß von der konjunkturellen Seite her genügte jedenfalls, um bei Krisenbeginn offenbar zu machen, daß die Produktionskosten in den modernsten Betrieben vielfach höher waren als in den „rückständigen“ kleinen und mittleren Betrieben. Anderseits zeigte es sich im gleichen Augenblick, daß das Argument des Zwanges zur Rationalisierung zum Zwecke der Senkung der Soziallasten sofort in das Gegenteil der Dringlichkeit der Sozialpolitik bei grotesk steigender Arbeitslosenziffer umschlug. So erhebt sich wiederum auch an dieser Stelle die Frage: Sollte.nicht auch von der technischen Seite her, auch wenn allen Maßnahmen konjunktureller Wirtschaftsankurbelung voller Erfolg beschießen wäre, ein Bodensatz struktureller Arbeitslosigkeit übrigbleiben, der sinngemäß und folgerichtigerweise dann auch nur durch strukturelle Maßnahmen beseitigt werden könnte ? Erinnert man sich der Darlegungen, die im Zusammenhang mit der Abhandlung über die arbeitseinsatzmäßigen Wirkungen der gegebenen Bevölkerungsstruktur und der mutmaßlich zukünftigen Bevölkerungsbewegung vorgebracht worden sind, so wird man nicht daran vorbeikommen, an dieser Stelle zu wiederholen, daß aller Voraussicht nach im ganzen in statischem Rahmen sich haltende Bevölkerung rein binnenmarktlich betrachtet nicht dazu angetan sein wird, dem Arbeitseinsatz in der Produktionsmittelindustrie denjenigen Auftrieb zu geben, der erforderlich wäre, um das ehemalige, schon vor Krisenausbruch beschnittene Volumen an Arbeitseinsatz wieder aufzufüllen. An die Unterscheidung zwischen Erneuerungs- und Ergänzungsbedarf sei hierbei besonders erinnert. Hält nämlich im wesentlichen statische Bevölkerung den Nahrungsmittel- und den übrigen Konsumbedarf im Rahmen bisherigen Verbrauchs, dann entfällt von dieser Seite her auch der Antrieb zusätzlicher Nachfrage bei der Produktionsmittelindustrie. Im ganzen aber ist jedenfalls nicht zu verkennen, daß die Nachfrage aller Volksgenossen nach Bedarfsgütern bis zur letzten Grenze nur dann zur Wirksamkeit gelangen kann, wenn alle zum Erwerb geeigneten Volksgenossen in Arbeit sind. Denn andernfalls würde ja Arbeitslosigkeit und damit Konsumkraftausfall vorhanden sein. Sind sie aber alle in Arbeit, dann würde sich ergeben, daß sie je zu einem bestimmten, der Wirtschaftslage angepaßten Verhältnis in der Produktions- und der Konsummittelindustrie tätig sein müßten. Hieraus folgt, daß der in die Konsummittelindustrie eingespannte Arbeitseinsatz ein konstantes Maß an Kaufkraft an die Produktionsmittelindustrie auch dann abtreten und in solchem Falle entsprechend an Konsumkraft (= Arbeitslosigkeit) verlieren würde, wenn und als bei statischer oder gar sinkender Bevölkerung im Produktionsmittelsektor ein bedarfsleerer Raum entsteht, ein Raum, der sonst nur durch Verzehr von Reserven (und nur so lange als solche vorhanden sind) oder durch Kredit über brückt werden kann. Überdies ist die Frage aufzuwerfen, ob nicht überhaupt Rationalisierung, Mechanisierung und Automatisierung als solche strukturelle Arbeitslosigkeit hinterlassen haben, eine Frage, die eigentlich schon durch die Erscheinung beantwortet ist, daß beste konjunkturelle Wirtschaftslage "!^ !! !- ! l ^*‘"“ 11 " 1 " l r " l, ‘" 1 ii ' M HiiWtflu iiiii .il i um. . . . .. . . ’ H '.|i w m;)|j[ HM. i n M ii i .iiii u iii pi ip iyu i Mj i iM ili ^y Nr. 16 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 807 in den Jahren 1927-—1929 den absoluten Arbeitseinsatz in der Industrie nicht zu erhöhen vermochte. Zur Orientierung über diese Frage sei die Baumwollindustrie herangezogen. Erhebungen des Statistischen Beichsamtes haben nachgewiesen, daß von 1925 bis 1928 die Zahl der Baum- wollwebstühle in Deutschland allgemein um 10 v. H., darunter diejenige der Automaten um 66 v. H., von 13987 auf 20978, gestiegen war. Im ungefähr gleichen Maße dürfte die Aufstellung von Spinnmaschinen neuester Konstruktion anzunehmen sein. Hat nun aber die Annahme ihre Richtigkeit —■ und die nachfolgenden Zahlen des deutschen Baumwollimportes zusammen mit dem vom Konjunkturforschungsinstitut (vgl. Jahrgang 9, Heft 4, S. 330) mitgeteilten Tatbestand nahezu ganz abgebauter Baumw'ollimport in 1000 Ballen: Januar—Dezember 1929 1888 1929 = 100,0 „ „ 1930 1846 97,7 „ „ 1931 1559 82,5 „ „ 1932 1779 94,2 „ „ 1933 1969 104,3 „ —November 1934 1456 (Vorjahr: 1799). Vorräte im Herbst 1934 bestätigen diese Annahme —, daß die Baumwollindustrie unter den Auswirkungen der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen konjunktur- und mengenmäßig den Stand der Produktion von 1929 bis zum Zeitpunkt der Kontingentierung der Arbeitszeit auf 36 Wochenstunden wieder erreicht und vielleicht sogar überschritten hatte, dann müßte man annehmen, daß normalerweise im Frühsommer 1934 wieder ungefähr der gleiche Arbeitseinsatz hätte beschäftigt sein müssen wie im Jahre 1929. Auch für die badische Baumwollindustrie hätte dies zutreffen müssen, da keinerlei Anhaltspunkte dafür vorliegen, daß der Baumwollverbrauch in Baden verhältnismäßig geringer gewesen wäre wie im übrigen Reich. Aus sachlicher Kenntnis der Verhältnisse wird jedenfalls gesagt werden können, daß mengenmäßig gesehen die badische Baumwollindustrie bis zum Frühjahr 1934 nicht weniger gut beschäftigt war als im Jahre 1929. Trotzdem ergab es sich aber, daß den zu Jahresmitte 1929 in der badischen Baumwollindustrie beschäftigten 16186 Arbeitern zu Jahresmitte 1934 nur 14160 Arbeiter (nach Angabe des Statistischen Landesamts) gegenüberstanden, was bedeuten würde, daß in 1933/34 87 Arbeiter etwa den gleichen Arbeitserfolg erzielten wie 100 Arbeiter in 1929. Es hinterbleibt somit ein Rest struktureller Arbeitslosigkeit, der bei der Diskussion um die Frage der Beseitigung der Arbeitslosigkeit nicht gut wird außer acht gelassen werden können. Schlußbemerkungen. In den einleitenden Abschnitten zu dieser Untersuchung war besonderes Augenmerk darauf gerichtet worden, die eindeutige Entwicklung zur überdurchschnittlichen Verflechtung der badischen Industriewirtschaft mit dem Auslande seit den 90 er Jahren des vorigen Jahrhunderts bis zum Ausbruch der Weltmarktkrisis herauszuarbeiten. Einer umfassenden Ausdeutung der Lage der badischen Wirtschaft in der Gegenwart würde nunmehr noch die Aufgabe obliegen, soweit die Statistik Wegweiserin sein kann, das Ausmaß des Zusammenbruchs des Exportgebäudes aufzuzeigen, um daraus so weit als möglich auch in dieser Beziehung Rückschlüsse bezüglich der Rückwirkungen auf den Arbeitseinsatz zu gewinnen, woraus sich dann von selbst die Frage ableiten würde, wie die Erwartungen bezüglich der Rückgewinnung der ehemaligen Exportmärkte einzuschätzen sind. Gelangte man bei dieser Untersuchung zu nur in beschränktem Maße Hanomao-Diesei die führende Deutfdie 3ugnmfd]ine Generalvertreter für Mittelbaden: FRITZ WERNER, KARLSRUHE. SOFIENSTR. 168 erfreuliche Ausblicke eröffnenden Ergebnissen, zum Ergebnis u. a. also auch, daß im Hinblick auf die Ausschöpfung des Arbeitseinsatzes von der Seite der Ausfuhr her mindestens auf längere Sicht Hemmungen zu erwarten sind, dann würde sich in dieser Beziehung zusammen mit dem Ausblick'auf das mit der Exportfrage unlöslich verflochtene Rohstoffproblem für den weiteren Fortgang der Untersuchung selbsttätig die Frage nach den Möglichkeiten der Lösung der Rohstoffschwierigkeiten im deutschen Raume selbst ergeben. Die Untersuchung müßte somit weitschichtig und unter besonderer Berücksichtigung der badischen Verhältnisse in demjenigen wirtschaftlichen Zusammenhang einmünden, der allumfassend mit dem Begriffe „Reagrarisierung“ umschrieben zu werden pflegt. Leider ist es aus technischen Gründen, insbesondere aus Raummangel, nicht möglich, die im Rahmen dieser Schlußbemerkungen vom Verfasser tatsächlich zu Ende geführte Untersuchung in der „Badischen Wirtschaftszeitung“ abschließend zu veröffentlichen, so sehr gerade dieser zweite Teil der Untersuchung, da er auf dem sachlichen Befund des ersten Teiles positive Entwicklungslinien der Wirtschaftspolitik aufzuzeigen bestrebt ist, das Interesse des Lesers, insbesondere in den Reihen der praktischen Wirtschaft, wecken würde. Aus diesem Grunde wäre die Karlsruher Industrie- und Handelskammer als Herausgeberin der „Badischen Wirtschaftszeitung“ nicht abgeneigt, den zweiten Teil der Arbeit auf dem Wege der Vervielfältigung den Lesern des ersten Teiles zur Verfügung zu stellen, wenn sich hierfür genügendes Interesse zeigt. Es gilt dies insbesondere auch hinsichtlich des statistischen Anhanges, der auf breiter Grundlage neueste, noch nirgends veröffentlichte, immer wieder verwertbare badische Wirtschaftszahlen enthält. I Ferner ist beabsichtigt, den fortsetzungsweise in der „Badischen Wirtschaftszeitung“ veröffentlichten ersten Teil der Untersuchung „Wirtschaft zwischen zwei Zeitaltern“ in einem Sonderdruck zum Preise von 0,50 RM. herauszugeben. Um einen Überblick über die Höhe der Auflage zu gewinnen, wäre es wünschenswert, Vorausbestellungen an die Karlsruher Kammer zu richten. (Siehe beiliegende Bestellkarte.) GEORG LAADE, Karlsruhe BÜROMASCHINEN/BÜROBEDARF Kaiserstraße 227 — Fernsprecher Nr. 6285 o Ke: (5 308 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 16 Neue wichtige Steuerbestimnnmgen für die Veranlagung zur Einkommen und Körperschaftssteuer 1934. Von Oberregierungsrat a. D. Franz Reiber, München. Am 4. Juni 1935 hat der Reichsfinanzminister zur Klärung verschiedener Zweifelsfragen zu den am 28. Februar 1935 veröffentlichten Veranlagungsrichtlinien neue wichtige Ergänzungsbestimmungen erlassen, die, soweit sie namentlich für die Industrie- und Handelskreise Bedeutung haben, nachstehend kurz erörtert werden sollen. Veranlagungszeitraum bei Vollkaufleuten. Zeitliche Grundlage für die Einkommensteuererklärung ist stets das Kalenderjahr. Bei Gewerbetreibenden, die Bücher nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches zu führen verpflichtet sind (Vollkaufleute), gilt der Gewinn aus Gewerbebetrieb als in dem Kalenderjahr bezogen, in dem das Wirtschaftsjahr endet. Als Vollkaufmann gilt nach dem neuen Erlaß in der Regel, wer im Zeitpunkt der Steuerveranlagung im Handelsregister eingetragen ist. Ist dies nicht der Fall, so ist nach Anordnung des Reichsfinanzministers der Gewinn eines vom Kalenderjahr abweichenden Wirtschaftsjahres der Steuer nur zugrunde zu legen, wenn der Steuerpflichtige unverzüglich die Eintragung seiner Firma in das Handelsregister betreibt. Bilanzänderung. Nach dem Gesetz ist eine Änderung der Bilanz nach ihrer Einreichung beim Finanzamt nur mit dessen Zustimmung zulässig. Diese Vorschrift gilt nach dem neuen Erlaß nur für Steuerzwecke und berührt nicht die Frage, ob und inwieweit eine Bilanzänderung nach Handelsrecht zulässig ist. Das Erfordernis der Zustimmung des Finanzamts gilt nach der neuen Klarstellung nicht nur für die buchführungspflichtigen Kaufleute, sondern für alle Kaufleute, die, ohne dazu verpflichtet zu sein, Bücher nach den handelsrechtlichen Vorschriften tatsächlich führen und ihre Bilanz eingereicht haben. Kurzlebige Wirtschaftsgüter. Die in der Liste für kurzlebige Wirtschaftsgüter genannten Anlagegegenstände dürfen nach Anordnung des Finanzministers nur für die Gruppe, in der sie jeweils aufgeführt sind, und nicht auch für andere Wirtschaftszweige als kurzlebig behandelt werden. Für diese ist jeweils ein besonderer Nachweis der Kurzlebigkeit zu erbringen. Patente, dann Geschäftswerte, Fabrikneubauten sind grundsätzlich nicht zu den kurzlebigen Wirtschaftsgütern zu rechnen. Hinsichtlich der buchmäßigen Behandlung ist in dem neuen Erlaß bestimmt, daß das „Konto kurzlebiger Wirtschaftsgüter“ für Altanlagen (Gegenstände, die bereits in der Bilanz 1933 vorhanden waren) und für Zugänge des Wirtschaftsjahres 1934 spätestens im Laufe des Kalenderjahres 1935 eingerichtet und daß auch in den weiteren Jahren das Konto „laufend“, d. h. jeweils spätestens am Ende des Wirtschaftsjahres, für die angeschafften kurzlebigen Gegenstände belastet werden muß. Eine Nachholung in späteren Wirtschaftsjahren ist nicht zulässig. Soweit die in den Steuerbilanzen vorkommenden Festwerte (Standardwerte) kurzlebige und langlebige Mech. Glaserei Anton Rauch Freiburg i. Br., Hermannstr. 7, Fernsprecher 1139 Schaufensteraniagen, Schaukasten, Doppel- und Schiebefenster Wirtschaftsgüter umfassen, muß nach dem Erlaß das alte Festwertkonto in der Weise zerlegt werden, daß die langlebigen Gegenstände unverändert bestehen bleiben, während der Betrag, der auf kurzlebige Güter entfällt, auf das Konto kurzlebiger Wirtschaftsgüter übertragen werden muß. Wurden die hier in Betracht kommenden kurzlebigen Wirtschaftsgüter sofort über Unkosten gebucht, so kann in der kaufmännischen Buchführung der Festwert nicht auf das Konto kurzlebiger Wirtschaftsgüter übernommen werden. Es ist vielmehr für steuerliche Zwecke eine kontenmäßige Aufstellung anzufertigen, in der die Entwicklung dieses Bilanzpostens und die Höhe der jeweils in Anspruch genommenen Absetzungen für Abnutzung darzustellen sind. Mindestabsetzung. Eine Verpflichtung des Steuerpflichtigen, hinsichtlich der auf dem Konto kurzlebiger Wirtschaftsgüter erschienenen Gegenstände von der Bewertungsfreiheit tatsächlich Gebrauch zu machen, besteht nicht. Er kann vielmehr stets darlegen, daß ein solcher Gegenstand trotz Aufführung in der Liste kurzlebiger Wirtschaftsgüter in seinem Betrieb eine längere Lebensdauer hat. Bewertung von Steuergutscheinen. Steuergutscheine dürfen jeweils nach ihren Börsenkursen am Schluß des Wirtschaftsjahres bewertet werden ohne Rücksicht auf den Wert, mit dem sie in der vorangegangenen Bilanz angesetzt sind. Steuergutscheine, die der Steuerpflichtige nicht vom Finanzamt empfangen hat, dürfen aber höchstens mit den Anschaflungskosten angesetzt werden. Steuerfreiheit für Ersatzbeschaffungen. Steuerfreiheit für Ersatzbeschaffungen gemäß dem Gesetz vom 1. Juni 1933 kann nach der nunmehrigen Klarstellung nur in Anspruch genommen werden, wenn der alte Gegenstand, der bisher dem Betrieb diente und durch einen neuen Gegenstand ersetzt wird, bereits am 30. Juni 1933 zum Anlagekapital gehört hat. Steuerermäßigung für Hausgehilfinnen. In dem neuen Steuererlaß wird nunmehr zweifelsfrei festgestellt, daß bei Arbeitnehmerinnen, die neben ihrer häuslichen Arbeit auch im Betrieb des Arbeitgebers beschäftigt sind, die überwiegende Tätigkeit maßgebend ist. Ist die Arbeitnehmerin überwiegend als Hausgehilfin tätig, so kann der Arbeitgeber einen Betrag von monatlich 50 RM. als Sonderausgabe von den Einkünften abziehen. Ist die Arbeitnehmerin dagegen überwiegend im Betrieb des Arbeitnehmers beschäftigt, so sind die dadurch dem Arbeitgeber entstehenden Aufwendungen (Barlohn, Sachbezüge, Sozialversicherungsbeiträge) Betriebsausgaben. Es kann niemals von beiden Möglichkeiten zugleich (Sonderausgaben und Betriebsausgaben), sondern stets nur von einer der beiden Möglichkeiten Gebrauch gemacht werden. Steuerbegünstigte Rücklage. Nach § 36 der Ersten EStDVO. dürfen die Einkünfte, die der steuerbegünstigten Rücklage zugeführt werden, 25 v. H. des Gewinns nicht übersteigen. Zum Gewinn zählen auch die Entnahmen. Nach der nunmehrigen Klarstellung kann als Rücklage höchstens der Betrag in Frage BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 809 r*. io kommen, der nicht entnommen ist. Hat z. B. ein Steuerpflichtiger im Jahre 1984 Einkünfte aus Gewerbebetrieb in der Höhe von 120000 RM. erzielt und im Laufe des Jahres dem Betriebsvermögen 100000 RM. entnommen, so kann die steuerlich begünstigte Rücklage höchstens 20000 RM. betragen. Besondere wirtschaftliche Yerhältnisse. Für die Frage, ob besondere wirtschaftliche Yerhältnisse eine Ermäßigung der Einkommensteuer rechtfertigen, ist die wirtschaftliche Belastung eines Steuerpflichtigen grundsätzlich nur nach dem Einkommen zu prüfen. Eine Einbeziehung des Vermögens kommt im allgemeinen nur dann in Betracht, wenn es sich um außergewöhnlich große Vermögen handelt. Besondere Bestimmungen sind dann noch für Kriegsbeschädigte und Schwerkriegsbeschädigte getroffen. Abgeltung der für das Kalenderjahr 1934 einbehaltenen Lohnsteuer. Für den Fall, daß Lohn- und Gehaltsempfänger nach den Vorschriften des neuen Einkommensteuergesetzes veranlagt werden, hat der Reichsfinanzminister unter Anführung einer Reihe von Beispielen eingehende Vorschriften erlassen, die überleitungsweise eine Anrechnung der bisher einbehaltenen Steuerabzugsbeträge ermöglichen. Auf Einzelheiten kann wegen der beschränkten Raum Verhältnisse hier nicht eingegangen werden. Beschränkte Steuerpflicht. Pfandbriefe. Die neuen Bestimmungen stellen klar, daß Zinsen aus Anleihen und Forderungen, über die Teilschuldverschreibungen ausgegeben sind, von der beschränkten Steuerpflicht nach § 49 Ziffer 5 EStG, ausgenommen sind. Zu den Teilschuldverschreibungen gehören auch Pfandbriefe. Zinsen von Pfandbriefen unterliegen also der beschränkten Steuerpflicht nur, wenn die Pfandbriefe zu einem inländischen Betriebsvermögen gehören. Steuerermäßigung für Instandsetzungen und Ergänzungen an Gebäuden. Für Arbeiten, die bereits vor dem 1. Januar 1934 begonnen wurden, kommt bekanntlich dme Steuerermäßigung nur dann in Betracht, wenn es sich um gewerbliche Gebäude handelt. Wie der Erlaß nunmehr klarstellt, muß das Gebäude, wenn es auch anderen Zwecken dient, wenigstens überwiegend gewerblich genutzt sein. Hin- Deutsche Auskunftei (vorm. R, g. Dun & co., G.m.b.H.) erteilt Auskünfte über Firmen in der ganzen Welt Filiale Mannheim, Börse Telephon 32620 gegen spielt für Arbeiten, die nach dem 31. Dezember 1933 begonnen wurden, die gewerbliche Nutzung keine Rolle. Insbesondere wird — wie in dem neuen Erlaß ausdrücklich betont wird — die Steuerermäßigung selbst dann gewährt, wenn die Einkünfte aus dem fraglichen Gebäude bei Ermittlung des Einkommens völlig außer Betracht bleiben, wie z. B. bei neuerrichteten Kleinwohnungen oder steuerfreien Eigenheimen. Die Frage, inwieweit das Gebäude gewerblich oder zu anderen Zwecken benutzt wird, hat hier nur noch Bedeutung in den Fällen, in denen Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln zu den Arbeiten gewährt worden sind. Bei gemischtgenutzten Gebäuden ist zur Prüfung der Frage, ob die Zuschüsse die Steuerermäßigung beeinflussen, unter Umständen eine Zerlegung der Aufwendungen und Zuschüsse erforderlich. Diese Zerlegung ist nach dem Wert der Arbeiten vorzunehmen und bei Arbeiten, die dem gesamten Gebäude gleichmäßig dienen, z. B. Hausanstrich, nach dem Verhältnis der gewerblich genutzten zu den nichtgewerblich genutzten Flächen. Einzelheiten zur Körperschaftsteuer. Der Erlaß behandelt noch Zweifelsfragen, die bezüglich der Betriebe der Körperschaften des öffentlichen Rechts, der Staatsbanken, Sparkassen, Pensionskassen und Genossenschaften entstanden sind. Hier interessiert nur die für die Schachtelgesellschaften getroffene Anordnung, wonach die in den ersten 12 Monaten nach Gründung der Gesellschaft ausgeschütteten Gewinnanteile stets dem Steuerabzug vom Kapitalertrag unterliegen. Weiter ist noch eine Regelung über die Verrechnung des Verlustvortrags bei Auflösung, Liquidation, Fusion und Umwandlung einer Gesellschaft sowie der Verlegung der Geschäftsleitung ins Ausland getroffen und bestimmt, daß bei Auflösung und Liquidation einer Gesellschaft mit erstmaliger Wirkung für das Kalenderjahr 1935 die normale Veranlagung wieder Platz zu greifen hat, wenn die Abwicklung länger als 3 Jahre dauert. Endlich ist noch angeordnet, daß die Steuerermäßigungen für Instandsetzungen von Betriebsgebäuden nach dem Gesetz vom 15. Juli 1933 auch bei der Mindestbesteuerung von ausgeschütteten Aufsichtsratsvergütungen zu gewähren ist, soweit die Veranlagungen noch nicht rechtskräftig’ abgeschlossen sind. Sonstige Nachrichten. Konsularisches. Nachträge zu den „Konsulats- und Mustervorschriften“. Herausgegeben von der Industrie- und Handelskammer Hamburg. Zu der von der Zoll-Auskunftsabteilung der Industrie- und Handelskammer Hamburg bearbeiteten Zusammenstellung der „Konsulats- und Mustervorschriften“ ist der siebente Nachtrag nach dem Stande vom 1. August 1935 erschienen. Der Preis des siebenten Nachtrages einschließlich der bereits erschienenen (fünften und sechsten) und des im November d. J. erscheinenden Nachtrages beträgt einschließlich Porto 1.50 BM. Bestellungen sind an die Industrie- und Handelskammer Hamburg, Hamburg 11, Börse, zu richten unter gleichzeitiger Einsendung des Betrages auf das Postscheckkonto der Industrie- und Handelskammer Hamburg Nr. 59886. Außenhandel, Devisen- und Roh- stoffbewirtschaftung. Belgien — Neue Vertragszollsätze für die deutsche Einfuhr. Wie in der Tagespresse schon gemeldet, wurde eine neunte Zusatzvereinbarung zum vorläufigen Handelsabkommen zwischen Deutschland und der Belgisch-Luxemburgischen Wirtschaftsunion vom 4. 4. 25 abgeschlossen in der nachstehende neue Zollsätze vereinbart wurden: 310 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 16 Nr. des Zolltarifs aus 427 W arenbezeichnung Farben aller Art in Form von Farbstiften, in Etuis, Kapseln, Näpfchen, Plätzchen, Bläschen, Fläschchen, Säckchen, Täfelchen, auch aufgemacht auf Karten oder in Kästchen v. Wert Linoleum mit eingelegten Mustern.100 kg Furnierblätter aus Buchenholz 100 kg rh Gehäuse aus Holz für Wanduhren u. Regulatoren 100 kg Papiere und Pappen, gepreßt, zusammengepreßt, vulkanisiert oder gehärtet, andere 100 kg rh 751c Balatum, Stragulausw. 100 kg Seidenpapier .... 100 kg Waren aus Hartpapier oder Hartpappe usw.: b) andere: 1. mit Malereien verziert oder mit Inkrustationen : A.—mit Inkrustationen, Handmalereien usw. Bisheriger Neuer Zollsatz Zollsatz (ab 12.8.S6.) 582 c aus 649 a aus 654 738 b aus 751c 752a2AII aus 767 17,25 177,10 108,50 345,— 64,— 155,25 55,20 13% 120 ,— 31,05 230,— 50,— 103,50 41,40 100 kg 800,— 600,— 771a, c, d Spiele und Spielzeuge aus Pappe usw. (Masken, Konfetti, andere Spiele) . v.Wert 23% 17,25% 774 Alle anderen Waren aus Papier oder Pappe, anderweit nicht genannt oder einbegriffen .v. Wert 17,25 % 15 % aus 795 b Nicht genannte Waren aus „Diabase“.v.Wert 17,25% 11% aus 827 Büsten, große u. kleine Standbilder, große und kleine Figuren, usw.: a) aus Alabaster, Lava, Marmor oder anderen Steinen, aus Gips, Zement oder künstlichem Marmor v. Wert 25 % b) aus gebrannt. Ton v.Wert 25% aus 903 Werkzeuge: e) Rasenmäher . . . 100 kg 105,— aus 1) 4a: Verstellbare Schraubenschlüssel und englische Schlüssel .... 100 kg 210,— n) Zangen und Kneifzangen: 1. 5 kg u. mehr. lOOkgrh 48,30 2. 2 bis 5 kg . . 100 kg rh 80,50 3. 1 bis 2 kg . . lOOkgrh 120,75 4. wenig, als 1 kg 100 kg rh 150,— q) Werkzeuge für Stukkateure, Kellen usw. . . 100 kg rh 150,— aus s) Rohrabschneider, Holzbohrer.lOOkgrh 225,— 904 Werkzeuge für Werkzeugmaschinen : a) Werkzeuge zum Bohren usw.100 kg 490,— b) Werkzeuge und Maschinenmesser zum Drehen usw. 100 kg 350,— c) Zubehör zum Einspannen usw.100 kg 140,— 15% 15% 52,50 105,— 24,- 40,- 60,— 80,— 75,— 112,50 245,— 175,— 70,— 925 Nadeln für Nähmaschinen usw.: a) Nadeln für Wirk- u. Stickstühle .100 kg 1000,— 750,— b) andere.100 kg 1725,— 1150,— 1001 Aluminiumwaren, anderweit nicht genannt noch einbegriffen : aus b) andere als polierte 100 kg 920,— 690,— 1011 Scheren im Stückgewicht von: a) 200 g und mehr. . 100 kg 440,— 320,— b) 50 bis 200 g . . . 100 kg 660,— 480,— c) weniger als 50 g . 100 kg 1650,— 1200,— 1012 Haarschneidemaschinen 100 kg 690,— 345 — 1014b Rasiermesser, andere, einschl. d. ganz fertig. Klingen 100 kg 1725,— 1337,50 1015 Rasierapparate oder Sicherheitsrasierapparate (unter Ausschluß der Ersatzklingen) 100 kg 2400,— 1200,— aus 1019b Feuerzeuge.v.Wert 23% 17,25% aus 1056 b Schreibmaschinen usw., im Gewicht von weniger als 50 kg: 1. Rechenmaschinen und ihre Einzelteile .... 100 kg 2. andere Maschinen . 100 kg aus 1064b 3 Fleischschneidemaschinen im Gewicht von: 500 bis 1000 kg . . 100 kg 250 bis 500 kg . . 100 kg 100 bis 250 kg . . 100 kg aus 1088 Telegraphenapparate, anderweit nicht genannt noch einbegriffen .100 kg aus 1089a Elektrische Bohnermaschinen, Staubsauger und Ventilatoren im Stückgewicht von: 10 bis 50 kg . . . 100 kg weniger als 10 kg . 100 kg aus 1089 b aus 6: Vollständige elektrische Bügeleisen: A. ohne Wärmeregl. 100 kg B. mit Wärmeregler 100 kg Anmerkung. Das Gewicht der Bügeleisen, die ohne Beschwerung aus Gußeisen eingeführt werden, wird um 80 % erhöht. Armbänder an Uhren befestigt oder zur Befestigung an Uhren bestimmt: a) aus Platin . . . Stück b) aus Gold .... Stück c) aus anderen Met allen Stück Uhren und Pendeluhren aller Art, anderweit nicht genannt, usw., mit Ausnahme elektrischer Uhren .... v.Wert Weckeruhren .... v.Wert Brillen, Lorgnons usw. (mit Ausnahme der Operngläser) v.Wert 1193d Schreibstifte, andere, usw.: 1. mit Einlage aus Graphit, Schiefer oder Schwarzstift 100 kg 2. mit Färb- oder Kopierstifteinlage .100 kg 1500,— 1500,— 110,40 147,20 184,— 1380,- 1110 1112 1113 1122b 400,- 560,- 560,— 560,— 1000 ,- 1150,- 96,- 128,- 160,- 690, 200 ,- 280,- 210 ,- 450,- 60,— 30,— 10- 5 — 1,50 0,75 15% 10% 15% 10% 23% 17,25% 644,— 828,— 322,— 414,— Nr. 16 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 1 FIBMEN-ANZEIGEB der badischen Industrie- und Handelskammern Auszüge ans den Einträgen in den Handels- und Genossenschaftsregistem der badischen Amtsgerichte Ohne Gewähr August 1935 Industrie- und Handelskammer Mannheim. I. Handelsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Mannheim. Badische Besteckgesellschaft Marquis & Co. Kommanditgesellschaft Mannheim, Mannheim. Persönlich haftender Gesellschafter: Fritz Marquis. Prokura: Hedwig Marquis geb. Wieder. Bernhard Klein, Mannheim, Rupprechtstr.6. Inhaber: Bernhard Klein. Karl Schneider, Edingen, Rathausstr. 7. Inhaber: Karl Schneider. Geschäftszweig: Großhandel in Tabakwaren. Amtsgerichtsbezirk Heidelberg. Heinz A. Bechdolf, Heidelberg. Inhaber: Heinz Albert Bechdolf. Friedrich Lehnert, Heidelberg. Inhaber: Friedrich Lehnert. Prokura: August Lehnert sen. b) Veränderungen Amtsgerichtsbezirk Mannheim. Allstadt & Mayer-Karl Schweyer A.-G., Mannheim. Die Prokura des Karl Ganter ist erloschen. Wendel & Fetter, Mannheim. Jetzige Inhaberin: Barbara Petter Ww. geb. Hei- berger. Prokura: Betti Petter. Motoren-YVerke Mannheim A.-G. vorin. Benz Abt. stationärer Motorenbau, Mannheim. Das Grundkapital ist um 180000 Reichsmark auf 1620000 RM. herabgesetzt worden. Brown, Boveri & Cie. A.-G., Mannheim. Dr. Franz Engelmann ist nicht mehr Vorstandsmitglied. Prokura: Dr.-Ing. Hans Nathusius, Dortmund, und Gustav Wolz, Mannheim-Käfertal. „Pennsylvania“ Mineralöl- und Kraftstoff- Vertrieb G. m. b. H., Mannheim. Das Stammkapital ist um 250000 RM. auf 500000 RM. erhöht worden. Gebrüder Jacobi G. m. b. H., Mannheim. Prokura: Fritz Zimmer, Berlin-Wilmersdorf. Reimer & Co., Mannheim. Fritz Weißmann ist als persönlich haftender Gesellschafter ausgeschieden. J. W T eißmann jr., Mannheim. Fritz Weißmann ist als persönlich haftender Gesell- schafter ausgeschieden. B. Schappert & Co. G. m. b. H., Mannheim. Martha Schappert geb. Schwalb ist nicht mehr Geschäftsführer. Jetziger Geschäftsführer : Josef Schappert. Prokura: Martha Schappert geb. Schwalb und Karl Böhler. Deutsche Woerner-Werke A.-G., Mannheim. Die Prokura des Karl Lemcke ist erloschen. Weiterer Prokurist: Felix Wasser. Kohlenkontor W T eyhenmeyer & Co., Mannheim. Weitere Prokuristen: Dr. jur. Paul Lamprecht, Dr. jur. Friedrich Moser und Dr. phil. Hans Ricken. Gebr. Rennert, Mannheim. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Jetziger Inhaber: Wilhelm Rennert. Johann Heißler, Mannheiin-Waldhof. Die Prokura von Ludwig Heißler ist erloschen. Prokura: Irma Wimmer. Amtsgerichtsbezirk Heidelberg. Feuerungsaniagen A.-G. Heidelberg, Heidelberg. Die Prokura des Karl Prantner ist erloschen. Lederfabrik St. Ilgen G. m. b. H., St. Ilgen. Martin Straßburger ist als Geschäftsführer ausgeschieden. Neuer Geschäftsführer: Erich Werner, Gerbereichemiker; dessen Prokura ist erloschen. Carl Hummel, Heidelberg. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Alleininhaber: Karl Hummel sen. Gerlach & Cie., Heidelberg-Wieblingen. Jetziger Inhaber: Adolf Michels, Mannheim. J. M. Pfeiffer, Heidelberg. Gesellschaft aufgelöst. Alleininhaber: Wilhelm Pfeiffer jun., Fabrikant. Amtsgerichtsbezirk Mosbach. Itterkraftwerk A.-G., Mosbach. Johannes Curth, Lörrach, ist aus dem Vorstand ausgeschieden. Amtsgerichtsbezirk Sinsheim (Eis.). Heinrich Schneider & Söhne, Sinsheim. Fritz Schneider ist als persönlich haftender Gesellschafter ausgeschieden. Amtsgeriehtsbezirk Weinheim. Pfälzer & Plaut, Hemsbach. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Alleininhaber: Adolf Plaut. c) Löschungen. Amtsgeriehtsbezirk Mannheim. Pfälzische Terraingesellschaft m. b. H., Mannheim. Badische Besteckgesellschaft Marquis & Co. G. m. b. H., Mannheim. Hirschler & Klein G. m. b. H. i. Li., Mannheim. Heinrich Knieriem Nachf., Mannheim. Laible & Co. m.b.H., Schiff- und Maschinenreparaturwerkstätte, Mannheim. Krug, Steinbetrieb und Plattenfabrikation G. m. b. H., Mannheim. Immobilien-Geseilschaft Mannheim-Nord m. b. H. i. Li., Mannheim. Siegerin-Goldman-Werke G. m. b. H. i. Li., Mannheim. „Gärko“ Gärungskohlensäure-Verwertungs- Geseüschaft m. b. H. i. Li., Mannheim. Kraus & Co. G. in. b. H., Mannheim. Kaiser & Co., Bankgeschäft, Mannheim. M. und B. Kahn, Mannheim. Ludwig Hochstettcr, Mannheim. Jacob Lederberger, Mannheim. Amtsgerichtsbezirk Heidelberg. Theodor Dienier, Heidelberg. Amtsgerichtsbezirk Adelsheim. Seligmann Zimmern, Großeicholsheim. 11. Henossenschaftsregister. a) Neueintragungen. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Heidelberg. Milehgenossenschaft Gaiberg, Amt Heidelberg, e. G. m. b. H„ Gaiberg. Hermann Müller ist ausgeschieden. Neues Vorstandsmitglied: Heinrich Schneider. Milchgenossenschaft Dilsberg, Amt Heidelberg, e. G. m. b. H„ Dilsberg. Neue Vorstandsmitglieder : Theodor Ohlhauser, Karl Valentin Werner und Georg Mayer. Karl Kühne ist ausgeschieden. Amtsgerichtsbezirk Mosbach. Spar- und Dariehenskassenverein e. G. m. u. H., Herbolzheim a. Jagst. Jetziger Vorstand: Johann Hopfhauer, Ludwig Förschner und Thomas Hamberger. Amtsgerichtsbez. Ncckarbischofsheim. Spar- und Darlehnskasse e. G. m. u. H., Hüffenhardt. Richard Barth ist ausgeschieden. Weiteres Vorstandsmitglied: Richard Weyher. A mtsgerichtsbezirk Sinsheim (Eis.). Landw. Ein- und Verkaufsgenossenschaft e. G. m. b. H., Reihen. Wilhelm Uhler ist ausgeschieden. Weiteres Vorstandsmitglied: Otto Rupp. c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Eberbach. Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Odenwald, Sitz Eberbach a.N., e. G. m. b. H. IH. Konkurse. a) Eröffnungen. Amtsgeriehtsbezirk Mannheim. Metall- und Sehrotthandel G.m.b.H., Mannheim, Werfthalienstr. 9. 2 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 16 b) Aufhebungen. Amtsgerichtsbezirk Mannheim. Frau Luise Hauek geb. Butz, Inhaberin eines Kurz-, Weiß- und Wollwarengcschäfts, Mannheim, Seekenheimer Straße 55. Jakob Roos, Mannheim, Alleininhaber Jakob Roos, Mannheim, Ruppreehtstr. 9. c) Ablehnungen. Amtsgerichtsbezirk Heidelberg. Frau Käthe Hofmann geb. Fischer, Heidelberg, Große Mantelgasse 13. Malermeister Leopold Wagner, Nußloch bei Heidelberg, Hauptstr. 13. IV. Vergleichsverfahren. V. Landwirtschaftliche Ent- schuldungsverfahren. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Heidelberg. Wilhelm Blättel, Sandhausen. Josef Hammer, Reihen. Michael Hildenbeutel und Katharina geb. Flößer, Eiterbach. Johann Wagenblast und Anna geb. Sommer, Mannheim-Sandhofen. Amtsgerichtsbezirk Mosbach. Katharina Graf geb. Müller, Neunkirehen. Karl Lenz, Oberschwarzach. Amtsgerichtsbez. Taub erbischof sheim. Karl Englert und Margareta geb. Menz, Dietenhan. Leopold Kuhn, Hundheim, Amt Wertheim. b) Aufhebungen. Amtsgerichtsbezirk Heidelberg. Peter Jacob und Maria geb. Reinhard, W T il- helmsfeld. Georg Schuppei Ehefrau Elise geb. Hetzel, W T alldorf. Amtsgerichtsbezirk Mosbach. August Ehret und Berta geb. Leiß, Sulzbach. Amtsgerichtsbez.Tauberbischofsheim. Konstantin Rupp, Vilchband. Peter Seubert, Kembaeh. Industrie- und Handelskammer Karlsruhe. I. Handelsregister. a) Neueintragungen. Amtsgeriehtsbezirk Karlsruhe. Baitsch & Zireher, Karlsruhe, Kaiserstr.112. O. H. Persönlich haftende Gesellschafter: Albert Baitsch, Kaufmann, Karlsruhe, Berta Zireher, Karlsruhe. Georg Wieland, Karlsruhe, Wilhelmstr. 4. Inhaber: Georg Wieland, Kaufmann, Karlsruhe. Geschäftszweig: Häute- und Fellhandlung. Amtsgerichtsbezirk Philippsburg. Apotheke Wiesental, Inh. Johannes Wilpert. Inhaber: Apotheker Johannes Wol- pert, Wiesental. Amtsgerichtsbezirk Rastatt. Josef Kölmel, Tabakwarengroßhandlung, Otigheim. Inhaber: Josef Kölmel, Kaufmann, Otigheim. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. H. Bodmer, vorm. Ludwig Oehl Nachfolger, Zweigniederlassung in Karlsruhe der Firma H. Bodmer in Eßlingen. Die Zweigniederlassung ist als solche aufgehoben und das Geschäft in Karlsruhe zur selbständigen Niederlassung erhoben. Jetziger Inhaber: Hans Gerst, Kaufmann, Stuttgart, künftig in Karlsruhe. Gesellschaft zur Vermittlung von Versicherungen m. b. H., Karlsruhe. Die Prokura des Hans Cords ist erloschen. Gesajnt- prokura: Bankbeamter Franz Sauer und Karl Mehrle, Karlsruhe. \ Hans Kissel, Karlsruhe. Jetzige Inhaberin: Kaufmann Hans Kissel Ww. Antonie gen. Toni geb. Grundier, Karlsruhe. Deren Prokura ist erloschen. von Molitor & Co. G. m. b. H., Karlsruhe. Geschäftsführer Wilhelm Werntgen ist ausgeschieden. Kurhaus und Versiehertfngsbetrieb des Verbandes der Gemeindebeamten Badens G. m. b. H. (Kuveba), Karlsruhe. Die Firma lautet jetzt: Kurhaus- und Versicherungsbetrieb G. m. b. H. Gegenstand des Unternehmens ist jetzt: Vermittlung von Versicherungen einschließlich Prämieneinzug als Treuhänder für Gemeindebeamte und Gemeindeangestellte und diesen gleichgestellte Personen in behördlichen Diensten und Fortführung der seither unter der bisherigen Firmenbezeichnung abgeschlossenen Versicherungen- als Treuhänder der Versicherten sowie Tätigung aller hiermit verbundenen Geschäfte. Betrieb des der Firma gehörenden Kurhauses „Adler“ in Schönwald bei Triberg (Schwarzwald) sowie Abschluß aller Geschäfte, welche mittelbar oder unmittelbar hiermit Zusammenhängen. W. Riegcr & Co. A.-G., Karlsruhe. Die Gesellschaft wurde aufgelöst. Liquidator ist der bisherige Vorstand Hermann Greiler, Karlsruhe. Schauburg Filmtheater-Gesellschaft m. b. H., Karlsruhe. Willi Mansbacher ist nicht mehr Geschäftsführer. Jetziger Geschäftsführer: Ingenieur Richard Brannath, Karlsruhe. A. v. Steffelin. Karlsruhe. Die Prokura des Karl Neuhauser ist erloschen. Einzelprokura : Friedrich Kehm, Kaufmann, Karlsruhe. Union Vereinigte Kaufstätten G. m. b. H. Berlin, Zweigniederlassung Karlsruhe.Än- derung des Gesellschaftsvertrags. Friedrich Widmann, Karlsruhe. O.H. Weiterer persönlich haftender Gesellschafter: Hermann Widmann, Juwelier, Gold- und Silberschmiedemeister, Karlsruhe. Amtsgerichtsbezirk Kehl. Kehler Nährmittelwerk Oskar Weiß & Co., Kehl. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Jetziger alleiniger Inhaber ist der bisherige Gesellschafter Hermann Dietrich. Amtsgerichtsbezirk Oberkirch. J. Amann Nachf. Franz Dold. Einzelkaufmann : Franz Dold, Kaufmann, Oppenau. Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft, Depositenkasse Oberkirch, in Oberkirch, mit Hauptniederlassung in Berlin unter der Firma Deutsche Bank und Disconto- Gesellsehaft. Der Gesellschaftsvertrag ist durch Beschluß der Generalversammlung vom 11. April 1935 geändert in § 14 Abs.l (Vergütung des Aufsichtsrats). Zum Prokuristen ist bestellt: Harry Budig, Oberkirch. Die Prokura des Erwin Walz ist erloschen. Gebrüder Ruch G. m. b. H., Oberkirch. Die Prokura des Theodor Buhl ist erloschen. Franz Glatz (Sitz Bad Peterstal). Bemerkt wird, daß der bisher eingetragene Geschäftszweig weiter besteht. Amtsgerichtsbezirk Offenburg. Franz Meyer, Offenburg. Die Firma lautet jetzt: Franz Meyer Nachfolger Inhaber Albert IThl, Offenburg. Jetziger Inhaber: Albert Uhl, Kaufmann. Amtsgerichtsbezirk Philippsburg. Max Hamberger, Philippsburg. Die Filiale Wiesental und die Prokura des Apothekers Johannes Wolpert in Wiesental sind erloschen. Amtsgerichtsbezirk Rastatt. Daimler-Benz A.-G., Gaggenau. Dr. h. c. Hans Niebel ist aus dem Vorstand ausgeschieden. Stellvertretendes Vorstandsmitglied : Ingenieur Max Sailer, Eßlingen. Die Vertretungsbefugnis des Prokuristen Fritz Schmidt ist auf die Niederlassungen Berlin, Stuttgart und Mannheim ausgedehnt. Die Prokura des Max Sailer ist erloschen. Der Vorname des Prokuristen Schmidt ist „Fritz“, nicht Friedrich. Daimler-Benz A.-G., Gaggenau. Das Grundkapital wurde auf 26172000 RM. herabgesetzt. Max Roth, Gaggenau. Den Kaufleuten Carl Roth und Willi Roth in Gaggenau ist Gesamtprokura erteilt. Jeder Prokurist ist berechtigt, die Firma zusammen mit einem andern Prokuristen oder mit dem Inhaber zu zeichnen. c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Baden-Baden. Stahlwerke Rieh. Lindenberg A.-G., Baden- Baden. Bad. Fayence- und Majolika-Manufaktur G. m. b. H., Oos bei Baden-Baden. Amtsgerichtsbezirk Bruchsal. Beekert, Kirner & Co. Naehf., Bruchsal. Amtsgerichtsbezirk Oberkirch. Oberkircher-Ringelbacher Granitsteinwerk Contini & Co. Kommanditgesellschaft, Oberkirch. Amtsgerichtsbezirk Offenburg. Import und Handelsgesellschaft m. b. H., Offenburg. Georg Pfaehler, Glasmanufaktur, Offenburg. Nr. 16 BADISCHE WIRTSCHAPTS-ZEITUNG 8 Amts gerichtsbezirk Philippsbürg. Max Hamberger, Filiale Wiesental. A mtsgerichtsbezirk Rastatt. M. Nachmann Söhne, Rastatt. Richard Lepold, Kuppenheim. II. Oenossenschaftsregister. a) Neueintragungen. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Bretten. Landw. Ein- und Verkaufsgenossenschaft Flehingen e. 0. m. b. H., Flehingen. Geändert in: Landw. Ein- und Verkauls- gcnossensehaft Flehingen, Amt Bretten, e. G. m. b. H., Flehingen, Amt Bretten. Weiterer Gegenstand des Unternehmens: Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr. Landw. Konsum- und Absatzverein Zaisen- hausen e. G. m. u. H., Zaisenhausen. Geändert in : Landw. Konsum- und Absatzverein Zaisenhausen, Amt Bretten, e. G. in. u. H., Zaisenhausen. Weiterer Gegenstand des Unternehmens: Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr. Amtsgerichtsbezirk Bühl. Landw. Ein- und Verkaulsgenossenschaft Steinbach, Amt Bühl, e. G. m. b. H. Weiterer Gegenstand des Unternehmens: Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr. A mtsgerichtsbezirk Oberkirch. Landw r . Ein- und Verkaufsgenossenschaft Nußbach, Amt Oberkirch, e. G. m. b. H. Weiterer Gegenstand des Unternehmens: Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr. c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Dnrlach, Milchgenossenschaft Durlach e. G. m. b. H. III. Konkurse. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. Nachlaß des Facharztes Dr. med. Jacob, Karlsruhe. IV. Vergleichsverfahren. V. Landwirtschaftliche Entschuldungsverfahren. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Baden-Baden. Wilhelm Heck, Landwirt, Baden-Lichtental, Eckhöfe Nr. 5. Amtsgerichtsbezirk Bühl. Karl Veith, Leopold Sohn, Landwirt und Taglöhner, Kappelwindeck. Albert Köhler, Landwirt, und dessen Ehefrau Rosina geb. Reinbold, Lauf. Friedrich Frietsch, Landwirt und Rößelwirt, und dessen Ehefrau Anna geb. Vierling, Leiberstung. Alfred Oser, Landwirtsehefrau Regina geb. Nesselhauf, Neuweier. Franz Ernst II, Karl Sohn, Landwirt, und dessen Ehefrau Rosa geb. Hasel, Neuweier. Josef Moser, Landwirt und Müller, und dessen Ehefrau Hermine geb. Decker, Otters- weier. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. Adolf Ulrich und dessen Ehefrau Klara Ju- liana geb. Meinzer, Teutschneureut. Amtsgerichtsbezirk Rastatt. Leopold Greß, Landwirt, Iffezheim. Karl Lenhard, Landwirt, und dessen Ehefrau Ida geb. Groß, Ottersdorf. b) Aufhebungen. Amtsgerichtsbezirk Achern. Franz Xaver Maier, Landwirt, Eheleute, Waldulm. Amtsgerichtsbezirk Bruchsal. Johann Heinrich Mehl und dessen Kinder Anna, Bernhard und Heinrich Mehl, Mingolsheim. Amtsgerichtsbezirk Bühl. Konrad Steinei, Landwirt, Neuweier. - Alois und Anton Falk, Landwirte, Kappelwindeck. Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe. Christian Müller und dessen Ehefrau Mina geb. Crocoil, Welschneureut. Industrie- und Handelskammer Pforzheim. I. Handelsregister. Amtsgerichtsbezirk Pforzheim. a) Neueintragungen. Stölzle & Idler, Pforzheim. Inhaber: Georg Anton Stölzle, Fabrikant, Pforzheim, und Adolf Idler, Kaufmann, Pforzheim. b) Veränderungen. Carl Hüffner, Pforzheim. Neuer Inhaber: Kurt Baumann, Pforzheim. Henkel & Grosse G. m. b. H., Pforzheim. Die G. m. b. H. wurde in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt. Henkel & Grosse, Kom.-Ges., Pforzheim. Gesamtprokura: Kaufleute Edmund Kal- ka und Adalbert Grosse sowie Zeichner Heinrich Grosse, alle in Pforzheim. Industrie- und Handelskammer Freiburg. I. Handelsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Freiburg i.Br. Chinesisch-Deutscher Ex- und Import Wang & Co., Freiburg i. Br. Persönlich haftende Gesellschafter: Dr. T. P. Wang, Kaufmann, Hans Gerhard, Kaufmann, Freiburg. Fritz Schober, Freiburg i. Br. Inhaber: Fritz Schober, Juwelier. Amtsgerichtsbezirk Lahr. Gustav A. Seidel, Offenburg, Zweiggeschäft Lahr. Persönlich haftende Gesellschafter: Oskar Seidel alt, Schuhmachermeister, Oskar Seidel jung, Kaufmann, beide in Offenburg, Hermann Seidel, Kaufmann, Lahr. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Breisach. „Südwolle“ Süddeutsche Wollweberei-Gesellschaft m. b. H., Breisach, geändert in: Weberei Breisach G. m. b. H., Breisach. Stammkapital von 80000 auf 120000 RM. erhöht. Amtsgerichtsbezirk Donanesehingen. Aktiengesellschaft Seidenstoff-Weberei Do- naueschingen. Grundkapital: 240000 RM. Amtsgerichtsbezirk Emmendingen. Heinrich Berblinger, Emmendingen, geändert in: Heinrich Berblinger Nachfolger Inhaber Karl Feltgen. Inhaber: Uhrmachermeister Karl Feltgen. Wehrle-Werk A.-G., Emmendingen. Prokura: Karl Hahn, Kaufmann und Oberingenieur Ernst Köhler. Amtsgerichtsbezirk Freiburg i. Br. Ernst Duttünger, Kirchzarten. Jetziger Inhaber: Sägewerkbesitzer Ernst Dutt- linger Ww. Frieda geb. Scherzinger, Kirchzarten. Ludwig Fritzsche, Freiburg. Prokura: Kaufmann Curt Hommel, Freiburg. Sally Knopf, Freiburg. Offene Handelsgesellschaft aufgelöst. Jetziger alleiniger Inhaber: Artur Knopf. Frau Rebekka Knopf geb. Steilberger ist ausgeschieden. Prokura: Fritz Richter und Otto Samu- leit. Nikolaus Raus, Freiburg i. Br., geändert in: Nikolaus Raus Nachf. Inh. Theodor Spieß, Freiburg. Inhaber: Mehlhändler Theodor Spieß. Wichmann & Kaufmann, Freiburg. Offene Handelsgesellschaft ist aufgelöst. Alleiniger Inhaber: Franz Wichmann. Amtsgerichtsbezirk Lahr. Wilhelm Marquardt, Lahr. Offene Handelsgesellschaft ist in Liquidation. Liquidator: W. Nerlich, Lahr. 4 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 16 R. Scheidt & Co. G. m. b. H., Lahr. Wilhelm Kapferer in Konstanz ist ausgeschieden. Jetzige Geschäftsführer: Fritz Hocken- jos, Lahr, und Wilhelm Mannebach, Konstanz. c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Emmendingen. Maschinenfabrik und Eisengießerei Saaler A.-G., Teningen. Hermann E. Weil, Ennnendingen. Amtsgerichtsbezirk Ettenheim. Fritz Ortlieb, Altdorf. Amtsgerichtsbezirk Freiburg i.Br. Robert Hermann, St. Margen. Moses Kahn, Freiburg. II. Genossenschaftsregister. a) Neueintragungen. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Bonndorf. Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft Ewattingen. Liquidatoren: Hugo Schwarz, Bonndorf, und Johann Kutt- ruff, Ewattingen. Amtsgerichtsbezirk Breisach. Ländlicher Kreditverein Schelingen e. G. m. u. H., Schelingen, geändert in: Spar- und Darlehenskasse e.G.m.u.H., Schelingen. Milchgenossenschaft Königsehaffhausen e. G. m. b. H., Königsehaffhausen. Gegenstand des Unternehmens: Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr. Versorgung der Mitglieder mit den für die Gewinnung, Behandlung und Beförderung der Milch erforderlichen Gegenständen. Spar- und Darlehenskasse Burkheim e. G. m. u. H., Burkheim. Die Vorstandsmitglieder Landwirte Leopold Liebenstein, Julius Baumann, Ferdinand Schreiber sind ausgeschieden. Amtsgerichtsbezirk Kenzingen. Landw. Ein- und Verkaufsgenossenschaft Heckiingen. Gegenstand des Unternehmens : Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr. Landw. Ein- und Verkaufsgenossenschaft Wyhl e. G. in. b. H., Wyhl. Weiteres Vorstandsmitglied: Otto Bleier, Landwirt, Wyhl. Amtsgeriehtsbezirk Lahr. Landw. Ein- und Verkaufsgenossenschaft Scliuttern, Amt Lahr, e.G.m.b.H., Schultern. Gegenstand des Unternehmens: Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr. Amtsgerichtsbezirk Waldkirch. Landw. Ein- und Verkaufsgenossenschaft Waldkirch e. G. in. b. H., Waldkirch. Jetziger Vorstand: Karl Haberstroh, Waldkirch. Franz Eckert, Landwirt, Waldkirch, ist ausgeschieden. Amtsgerichtsbezirk Wolfach. Vereinsbank Schiitach e. G. m. b. H„ Sehil- tach. Vorstandsstellvertreter: Paul Neu- gard, Schiitach. c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Breisach. Eierabsatz Oberrotweil a. K. e. G. m. b. H., Oberrotweil. III. Konkurse. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Freiburg i.Br. Papier-Dettlinger, Inhaber Oskar Bergmann, Freiburg. ' b) Aufhebungen. Amtsgerichtsbezirk Emmendingen. Maschinenfabrik und Eisengießerei Saaler A.-G., Teningen. IV. Vergleichsverfahren. V. Landwirtschaftliche Entschuldungsverfahren. a) Eröffnungen. Amtsgerichtsbezirk Donaueschingen. Otto Busch, Landwirtseheleute, Hondingen. ßezirksstelle Konstanz der Industrie- u. Handelskammer Freiburg. I. Handelsregister. a) Neueintragungen. Amtsgerichtsbezirk Singen a. H. Max Karner & Co. K.-G., Schaff hausen, Zweigniederlassung Gottmadingen. Persönlich haftender Gesellschafter: Max Kamer, Kaufmann, Schaffhausen. Gesamtprokura: Kaufmann Oskar Eß, Schafihausen, und Frieda Kamer geh. Kuhn, Schaffhausen. Geschäftszweig: Herstellung von Riemen- und Seilfett. Amtsgeriehtsbezirk Stockach. Ludwig Keller, Lederwaren, Stockach. Inhaber : Ludwig Keller, Sattlermeister, Stockach. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Stockach. Josef Alber, Fabrik für Stalleinrichtungen und Eisenkonstruktion, Stockaeh. Jetziger Inhaber: Josef Alber Ww. Josefine geh. Straub, Stockach. Prokura: Ing. Josef Alber, Stockach. Tafelobstanlage Taosta G. m. b. H., Bod- man. Erhöhung des Stammkapitals um 50000 RM., alsdann herabgesetzt auf 58000 RM. Weiterer Geschäftsführer: Bauer Paid Weber, Bodman. Heyd & Co., Sägewerk und Holzhandlung, Zizenhausen. Prokura: Richard Heyd Ehefrau Gertrud geb. Ammon, Zizenhausen. Amtsgeriehtsbezirk Überlingen. Ferdinand Hafen, Kolonialwaren, Spirituosen, Überlingen. Inhaber: Leonhard Müller, Kaufmann, Überlingen (Pächter). c) Löschungen. Amtsgerichtsbezirk Singen a. H. Max Kamer, vorm. Bek-Scliönholzer & Co., Gottmadingen. (Herstellung von Seil- und Riemenfett.) II. Genossenschaftsregister. a) Neueintragungen. b) Veränderungen. Amtsgerichtsbezirk Konstanz. Edeka Großhandel e. G. m. h. H., Konstanz. Gegenstand des Unternehmens: Betrieb eines Großhandelsunternehmens zum Zwecke der Beschaffung der für das Gewerbe und die Wirtschaft der Mitglieder erforderlichen Waren. III. Konkurse. IV. Vergleichsverfahren. V. Landwirtschaftliche Entschuldungsverfahren. a) Eröffnungen. Amtsgeriehtsbezirk Stockach. Ernst Jäger, Leibertingen. Josef Stadler, Rast. b) Aufhebungen. Amtsgerichtsbezirk Stockach. Landwirt Richard Beil und Ehefrau Josefine geb. Wetzei, Wintersulgen. Amtsgerichtsbezirk Überlingen. Josef Schmid, Landwirt, Taisersdorf. Inserate in der Bad.Wirtschafts-Zeitung haben Erfolg! Nr. 16 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 5 Amtliche Schuldnerverzeichnisse der badischen Amtsgerichte Zur Beachtung! Die Badische Industrie- und Handelskammer legt ihren Lesern die Verpflichtung auf, nachstehende ' t Veröffentlichungen weder zu vertreiben noch zur Einsicht für einen unbestimmten Personenkreis auszulegen. Wetterverbreitung dieser Liste und Nachdruck, auch auszugsweise, ist unbedingt verboten. Gemäß § 915 ZPO., § 107 KO. muß dieses Verzeichnis nach 5 Jahren vernichtet werden. Die an dieser Stelle veröffentlichten Schuldnerverzeichnisse entsprechen genau den bei den Amtsgerichten geführten Verzeichnissen. Für Irrtümer und Druckfehler übernehmen Verlag und Redaktion keine Verantwortung. Anträge auf Streichungen, Ergänzungen, Änderungen u. dergl. sind nicht an die Badische Industrie- und Handelskammer, sondern ausschließlich an das zuständige Amtsgericht zu richten. Die Kammer ist, auch in Ausnahmefällen, außerstande, solchen Anträgen stattzugeben. H = Haftbefehl zur Ableistung des Offenbarungseides, O = Offenbarungseid geleistet, K = Konkurs mangels Masse abgelehnt, E = Entlassen nach sechsmonatlicher Haft. Amtsgerichtsbezirk Achern Achern Dennig Oskar, Kaufmann . . 5. 7. O Eisele Eugen, Kaufmann ... 5. 7. H Schley Erwin, Friseurmeister . 5. 7. H Schnurr Gustav jr., Stuhlmacher 26. 7. H Oberachern Burkhardt Adolf II.1.7. O Ottenhofen Thiele Rudolf, Kaufmann . . 12. 7. H Renchen Hodapp Konrad, Fuhrunternehmer .12. 7. H Amtsgerichtsbezirk Baden-Baden Baden-Baden Allgaier August, Bäckerei, Gernsbacher Straße 30 . 17. 7. 0 Diehl Paul, Schneidermeister, Stephanienstr. 7.26. 7. H Hillert Josef, Kaufmann, Kleine Dollenstr. 22 . 26.7.0 Müller Xaver, Hauptstr. 84 . . 26. 7. H Amtsgerichtsbezirk Boxberg Oberwittstadt Daubenberger Wilhelm, Landw. 5. 8. H Reichenstein Robert, Kaufm., Zollhallenstr.7. 8. H Schermer Franz, Inhaber einer Fahrradhandlung und Repa- ratur-Werkstätte, Blumenstraße 5.15. 8. 0 Winkler Rudolf, Friseur, Stadtgrabenstraße 30.14. 8. H Mingolsheim Stolzenthaler Karl, Kaufmann 9. 8. O Odenheim Dopf Albert, Hilfsarbeiter . . 6. 8. H Östringen Bender German, Metzgerei, Hauptstr. 300 . 30. 7. H Untergrombach Häcker Friedrich, Installationsgeschäft .6. 8. H Amtsgerichtsbezirk Bühl Bühlertal Fritz Leo, Schneidermeister . . 8. 7. H Ganter Karl jr. . 15. 7. H Hils Anna, Hausangestellte . . 8. 7. H Steinbach Kolb Josef, Händler .... . 16.7. K Amtsgerichtsbezirk Donaueschingcn Amtsgerichtsbezirk Breisach Baden weiler Weiß Josef, Wirt und Küchenchef, zurzeit Badenweiler . 30. 7. O Oberrotweil Ludwig Josef jung, Gärtner . . 19. 7. H Amtsgerichtsbezirk Bruchsal Bruchsal Baumann Robert, Mechaniker (Gastwirt), Zwerchstr. 6 . . 30. 7. H Grämlich Emil, Dentist, Bahnhofsplatz 13.12. 8. O Häcker Otto, Friseurgeschäft, Kaiserstr. 6.8.H Händel Hilda, Ehefrau des Karl Händel, Kegelstr. 17 . . . . 30. 7. H Händel Karl jr., Milchhandlung (Entenfluß 4), jetzt Kegelstraße 17 . ..30. 7. H Reichenstein Dina geb. Stellrecht, Ehefrau des Kaufm. Robert Reichenstein, Zollhallenstraße .7. 8. H Donauescliingen Gutbrod Anna Ww., Gemüsehandlung .25. 7. H Hauger Franz, Metzgermeister 25. 7. H Dullenkopf Kurt, Hotel z. Lamm 11. 7. H 25. 7. H Scherzinger Karl, Landwirt. . 18. 7. H Simon Gebr., Buchdruckerei . 25. 7. H Blumberg Knöpfle Karl, Bauschreiner . 25. 7. H Eßlingen Bertsche Paul sen., Wagnermstr. 25. 7. H Eurtwangen Faller Erwin, Kaufmann . . . 25.7. H Geisingen Engesser Ernst, Kaufmann . . 25. 7. H Wolterdingen Kaiser Albin, Schuhmacher . . 18. 7. H Amtsgerichtsbezirk Emmendingen Bötzingen Philipp Karl, Oberschaffhausen 24. 7. H Eichstetten Ihringer, Sattlermeistersehefrau 24. 7. H Seiler Käthe, Kolonialwaren . 17. 7. H Weil Isak, Handelsmann . . 24. 7. H Teningen Blum Fritz, Malermeister . . 24. 7. H Vörstetten Leimenstoll Karl, Hilfsarbeiter 3. 7. H Amtsgerichtsbezirk Engen Biesendorf Hildebrand Oskar ...... 23. 7. H Neuhausen Reupke Adolf, Ingenieur . . . 29. 7. H Amtsg erichtsbezirk Ettlingen Ettlingen Kirchenbauer Helmut . . . . 24.7. H Obert Hermann, Landwirt . . 24. 7. H Bruchhausen Maier Emil, Schmiedmeister . 31. 7. H Amtsgerichtsbezirk Freiborg Freiburg Beckers Willy, stud. med. dent., Bismarckstr. 5 .. 9. 8. H Blum Ernst, Dr., Finanzamtm., Poststr. 7.26. 7. H 7. 8. O Dauerbach Christian, Händler, Egonstr. 18.9. 8. H Diez Richard, Gresserstr. 9 . . 9. 8. H Diez Sophie, Ehefrau des Rieh. Diez, Gresserstr. 9 .... . 9. 8. H Düsch Julius, Kaufmann, Wildtalstraße 12 .9.8. H Ehinger Alois, Gastwirt, Hummelstraße 10. 9.8.H Emmerling Rudolf, Vertreter, Waldkircher Straße 38 . . . 26. 7. H Glatt Julius Ehefrau, Kohlenhandlung, Rabenstr. 8 . . . 31. 7. H Häringer H., Friseur, Zasius- straße 40.. • 7. 8. H Hog Eugen, Kaufmann, Hildastraße 24.. • 7. 8. H Kiefer August, Bahnarbeiter, Wolfswinkel 27.7. 8. H Kreuz Karl, Geschäftsreisender, Pochgasse 20.31. 7. H Maier Elisabeth, Inhaberin des Baugeschäfts Markus Maier, Opfinger Straße 65 .... 31. 7. H Minge Hugo, Kaufmann, Vogesenstraße 23.31. 7. H 6 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 16 Neuber Wilhelm, Elektro-Fein- mechaniker, Lorettostr. 19 . 9. 8. 0 Schiffbauer Julius Fa., Wen- zingerstraße 56.1. 8. H Strecker Hermann, Wagenbauer, Schönberg V, Werkstätte Zähringer Straße 109.1. 8. H Wißler August jung, Drogist, Schwarzwaldstr. 6 a .... 2. 8. H Zachmann Karl jung, Blechnermeister, Agnesenstr. 8 . . . 2. 8. H Ebringen Disch B., Handlung.2. 8. H Wolfenweiler bei Schallstadt Fricker Albert, Fahrradhändler 26. 7. H Amtsgerichtsbezirk Gernsbach Bermersbach Barth Walter, Gärtner .... 22. 7. H Forbach Girrbach Friedrich, Gastwirt zum Sternen.2. 8. O Hörden Dörflinger Rudolf, Friseur . . 22. 7. H Obertsrot Haist Karl, Taglöhner .... 2. 8. H Scheuern Barbon Wilhelm, Friseur . . . 22. 7. O Selbach Kurz Otto, Kraftwagenführer . 22. 7. H Schoch Ernst, Kraftwagenführer 22. 7. H Amtsgerichtsbezirk Heidelberg Heidelberg Birckenfeld Lena, Schiffgasse 3 13. 8. H Bücher Jakob, Schreiner, Kirch- heim, Pleikartsförsterstr. 68 . 9. 8. H Ehrhard Georg, Gipser, Dossen- heimerlandstraße 95 ... . 16. 7. H Hellinger August, Ladenburger Straße 10.13. 8. H Herrlein Josef, Händler, Wieblingen, Wallstr. 3.13. 8. H Konoid Kurt, Ladenburger Straße 42.31. 7. H 7. 8. H Mannschott Ludwig, Vertreter, Zeppelinstr. 56.6. 8. H Pfaff Frau V. E., Zigarrengeseh., Bergheimer Straße 25 ... 6. 8. H Raiffel Marga, Hauptstr. 21 . 9. 8. O Reinhard Ludwig, Autoführer, Mittermaierstr. 3.9.8.0 Reinhold Israel, Plöckstr. 32. . 30. 7. H Schäfer Wilhelm Ehefrau, Kirch- heim, Erlenweg 6.6. 8. H Eppelheim Schlamp Philipp, Landwirt . . 2. 8. O Heiligkreuzsteinach Knopf Anna geb. Bitsch ... 6. 8. H 6. 8. H Mönchzell Reichert Emil, Arbeiter . . . 13.8. H Neckargemünd Bauer Karl, Maler .13. 8. H Posauner Wilhelm, Kinovorführer, Neckarstr. 19.2. 8. H Sandhausen Hambrecht Johann, Schlossermeister .30. 7. H Kletti Georg, Gastwirt, und dessen Ehefrau, Kl. Ringstr. 6. 8. H Schmitt Frieda, Schlosserei . 6. 8. H St. Ilgen Fahrenkrug Karl.13. 8. H Ziegelhausen Haarmann Fritz .30. 7. H Amtsgerichtsbezirk Karlsruhe Karlsruhe Behnle Josef, Schuhmacher, Wolfartsweierer Straße 5 . . 6. 8. H Behnle Luise, Ehefrau des Schuhmachers Josef Behnle, Wolfartsweierer Straße 5. . . . 8. 8. H Bierbrauer Rudolf, Durlacher Straße 13.14. 8. H Billmann Karl, Schneidermstr., Kaiserstr. 109.14. 8. H Christmann F. R., Kaufmann, Rüppurr, Fronstr. 31 . . . . 29. 7. H Dolde Friedrich, Glaserei und Tischlerei, Rüppurr, Lange Straße 45.12. 8. H Dolde Friedrich Ehefrau, Rüppurr, Fronstr. 31.12. 8. H Essig Franz, Breite Straße 101 29. 7. H Fässer Albert, Wilhelmstr. 72 . 29. 7. H Fässer Erna, Wilhelmstr. 72 . 29. 7. H Feger Hans, Kaufmann, Gartenstraße 74.1. 8, O Fieser Erich, Maschinentechniker, Draisstr. 18.29. 7 jH Fischer Hermann, städt. Angestellter, Sophienstr. 158. . . 12. 8. H Gerspach Karl Oskar, Kaufm., Luisenstr. 29.14. 8. H Ging Max, Angestellter, Winterstraße 19 .31.7. H Hetz Wilhelm, Vertreter, Daxlander Straße 123.7. 8. O Knödler Otto, Kaufmann, Stephanienstraße 6.8.8.H Ochs August, Friseur, Sternstraße 1.2. 8. H Pezold Max Rudolf, Drogist, Vogesenstr. 34.9. 8. H Rehm Hans, Reklame-Fabrik, Sophienstr. 45.31. 7. H Riedel Fr., zum Felsbierstübl, Belfortstr. 13.14. 8. H Röderer Anton, Kohlenhandlg., Kaiserstr. 78.31. 7. H Schneider Hermann, Ettlinger Straße 43.5. 8. H Schwarz Otto, Friseurmeister, Fasanenstr. 17 5. 8. H Stückrath Willi, Bauschlosser, Scheffelstr. 22.7. 8. H Vogel Richard, Vorholzstr. 41 . 2. 2. H Wendel August, Wirt zum Dragoner, Adlerstr. 19.2. 8. H 9. 8. H Forchheim Günther Andreas, Arbeiter, Hauptstr. 91.31. 7. H Amtsgerichtsbezirk Kehl Kehl Jockerst Eduard, Bildhauer . 24. 7. H Lasch Friedrich, Bierverleger, Adolf-Hitler-Straße 83 . . . 26. 7. H Leutesheim Senn Alfred, Landmaschinenhändler . 15. 7. H Rheinbischofsheim Esser Karl, Schneidermeister . 26. 7. H Amtsgerichtsbezirk Konstanz Konstanz Beirer Paul, Saarlandstr. 29 . 11. 6. K Burth Max, Prov.-Vertreter, Neuhauser Straße 8 . . . . 4. 7. O Liebei Josefa gen. Ilse Ww., Hansegartenstr. 15.18.7.H Mayer Karl, Malermeister, Inselgasse 17.11.7. H Mayer, Ehefrau des Malermeisters Karl Mayer, Inselgasse 17 . 11. 7. Müller Richard, Hüetlifistr. 8 . 25. 7. Schupp Josef, Mechaniker, Kreuzlinger Straße 60 . . . 11.7. 25.7. Spanner Franz, Brenner, Schneckenburgstr. 3 .... 25. 7. Kaltbrunn Schmid Wilhelm, Zigarrenhdlr. 11.7. Wollmatingen Kram Markus, Schneidermeister 25. 7. Amtsgerichtsbezirk Lörrach Lörrach Kämmerer Fritz, Ofen- u. Herdbau, Adolf-Hitler-Straße 257. 2. 8. 9. 8. Kempter Albin, Metzgermeister, Adolf-Hitler-Straße 54 . . . 9- 8. Grenzach Herzog Frieda, Ehefrau, Basler Straße 42.9. 8. Herzog Walter, Basler Straße 42 9. 8. Lacher Hermann, Basler Str. 42 9. 8. Weil Deusch-Lay Elsa, Ehefrau, Kaiserstr. 54.9.8. Gelb Theodor, Zollangestellter, Bannstr. 55.9. 8. Maßler Josef, Schreiner und Zimmermann, Oberbaselweg Nr. 20.5. 8. Wyhlen Träris Alfred, Möbelhandlung, Rheinstr. 24.2. 8. Amtsgerichtsbezirk Mannheim Mannheim . Annweiler Hermann, Weinhandel, F 5, 14.31. 7. Baacke Jakob, Bedachungen und Isolierungen, Rupprecht- straße 7.1.8. Brunner Frau Anna ..... 8. 8. Carle Friedrich, Transportunternehmer, Rheinau, Dänischer Tisch 19.7. 8. 7. 8. Däumling Eugen, Bürsten und Kurzwaren en gros, Seeken- heimer Straße 112 . . . . 14.8. Deutsch Friedrich, Langstr. 39 a 1.8. Dick Hermann, Friseur, Käfertal, Mannheimer Straße 37 . 1.8. Dittmar Gustav, Industrieofenbauer, Sandhofen, Weinheimer Weg 309 . 1.8. Dohm Jakob, Kaufmann, Tulla- straße 19.14. 8. Eichin Ernst, Lange Rötter- straße 43.13. 8. Emig Artur, Q 3, 16, bei Gietz 7. 8. Foshag Georg, Inhaber der Fa. Georg Foshag, Waldhof, Lerchenstraße 11.1. 8. O Frank Josef, Friseurmeister, Jungbuschstr. 12/17 .... 8. 8. H Franz Martin, Collinistr. 18 . . 8. 8. H Fuchs Eugen, Rheinau, Relaisstraße 61.1.8. H Graf Oskar, Mittelstr. 15 . . . 2. 8. H Greulich Karl, Spenglermeister, E 4, 7.2. 8. 0 Häffner Frieda Ww., Gr. Wallstadtstraße 58.13. 8. O Hambücher Alois, Vertreter, Rheinau, Langer Riemen 27 7. 8. H KK KK K X X KS K WKK X ES O ES ES KM KM KM ES O ES KM Nr. 16 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 7 Hammerl Franz, Bäckermeister, Q 5, 20.9. 8. 0 Helms G. (Inh. der Fa.), L 4, 8 31. 7. H Herbiger Philipp, Maler, Mittelstraße 20.7. 8. H Herbold Frau Elsa, J 5, 15 . 31. 7. H Herrdegen Peter, Drogenhdlr., Jungbuschstr. 22.31. 7. H 31. 7. H Heß Frau Johanna, Inh. d. Fa. August Heß, Q 7, 25 . . . 14. 8. H Heß Willi, Vertreter, Kleine Biedstr. 14.31. 7. H Holthaus Hermann, Drogerie, Sandhofen.7. 8. H Imhoff Albert, Kaufmann, Feudenheim .31.7. H Kellner Heinz, Ingenieur, L 6, 7 7. 8. H Kilthau Philipp, Malermeister, Wallstadt, Taubergrund 3 . 7. 8. H Kleiner Lothar, Kaufmann, Böckstr. 13.14. 8. H Knoll Carl, Kaufmann, S 4, 17 8. 8. O Kohlborn Fritz jr., Kaufmann, S 6, 14 (vorher C 8, 13, und Q 5, 4), früher in Edenkoben 6. 8. O König Maximilian, Kaufmann, B 1, 7a.7. 8. H Küchenmeister Konrad, Schmiedemeister, Amerikanerstr. 39 31. 7. H Legrum Ludwig, Techniker, H 1, 12.29. 5. H 12. 8. 0 Löber A. Ph„ E 2, 17 . . . . 12.8. H Loew Paul, Werkreklame, Rupprechtstr. 10.1. 8. H Lütkemeier Wilhelm, A 2, 3 . . 8. 8. H Maschek Gustav, Kaufmann, Rosengartenstr. 32.2. 8. H Mattheis Fritz, R 4, 2 . . . . 2. 8. H Molitor Johann, Neckarau, Rheingoldstr. 49.2. 8. H Müller Adam, Architekt, Fried- richsring 38.2. 8. H Rösch Robert, Güterverkehr, Langstr. 5.13. 8. H Ruppert Franz Josef, Kaufm., Rheindammstr. 52.7. 8. O Sackmann Anna geh. Job, Ehefrau des Willi Sackmann, Mittelstr. 91 14. 8. H Schröder Karl, Kartoffelhändler, Gartenfeldstr. 57 ... . 9. 8. H Seger Eugen, Friseurmeister, Feudenheim, Ziethenstr. 38 . 14. 8. H Sinn Oskar, Metzgermeister, Eichelsheimer Straße 18 . . 12. 8. O Walber Jakob, Zigarrenhaus, Mittelstr. 37a.8. 8. H Walluf Heinrich und Anna, Eheleute, H 2, 11, Hths. IV . . 31. 7. H Weber Heinrich, Frisier-Salon, Dammstr. 52.14. 8. H Wenzel Friedrich, Landwirt, Sandhofen, Hanfstr. 10 . . 14. 8. H Wolf Alex, Kaufmann, Tulla- straße 19.8. 8. H Edingen a. N. Beckenbach Th., Möbel ... 8. 8. H Schriesheim a. d. Bergstr. Schulz Heinrich, Fuhrunternehmer, Talstr.9. 8. H Amtsgerichtsbezirk Meßkirch Meßkirch Herrmann Wilhelm, Gastwirt . 12. 8. H Boll Müller Hermann, Schmied . . 12.8. H Reuthe Schmid Theo.12. 8. H Amtsgerichtsbezirk Mosbach Asbach Elsässer Willi.26. 7. H Obrigheim Bender Peter jung, Landwirt . 26. 7. H Amtsgerichtsbezirk Müllheim Mttllheim Gottmeier Hans, Kaufmann . 4. 7. H Bademveiler Weiß Josef, Küchenchef . . . 30. 7. O Liei Sprich Hermann.3.7. H Malsburg Düblin-Steyer Frau Alice, Granitwerke .17. 7. H Niederweiler Kiefer Josef, Gastwirt . . . . 24. 7. H Oberweiler Ehrler Fritz, Schuhmacher . . 10. 7. H Steinenstadt Adam Wilhelm.3. 7. H Heinzeimann Eugen, Kaufmann, Hauffstr. 5.8.8. Hoffmann Fritz, Pflügerstr. 35 1.8. Hug Wilhelm, Schreinermeister, Bleichstr. 82.8.8. Keller Wilhelm, Schelmenturm- straße 5.1.8. Kling Fritz, Hilfsarbeiter, östliche 79.1. 8. Meerwarth Oskar, Ebersteinstraße 16.1.8. Schwarz Richard, Kallhardtstraße 28.8.8. Staib Karl, Malermeister, Hügelstraße 11.8.8. Dillstein Nonnenmann August, zur Ger- 12. 8. H mania, Hirsauer Straße . . . 1. 8. H Ersingen Bauer August, Schreinermeister Kraus Gustav, Maßgeschäft, 7. 8. H Pforzheimer Straße 52 . . . 1.8. H Amtsgerichtsbezirk Pfullendorf Pfullendorf Hartmann Josef, Arbeiter . . 8.8. Lorenz Stephan, Herrenschneid. 4. 7. Amtsgerichtsbezirk Neustadt i. Schw. Neustadt (Schwarzwald) Jehle Ernst, Inhaber der Firma Philipp Schwörer Nachf., Drogerie .24. 7. H Dittishausen Rappeneger Josef, Schuhmacher 17. 7. H Eisenbach Kienzier Konstantin, Fabrikant, Inhaber der Firma L. Kienzier & Söhne. 17. 7. H Wehrle Hubert und Kaspar, Gongfederfabrik.17. 7. H Hinterzarten Steurenthaler Robert, Bauer . 31. 7. H Amtsgerichtsbezirk Offenbarg Offenburg Bertsch Friedrich, Friedenstr. 4 8. 8. H Gnam Emil Ehefrau, Kaminfegermeistersehefrau, Sophienstraße 32.8. 8. H Weiher Georg, Inhaber der Fa. Strumpfhaus Hansa, Hauptstraße 48.8. 8. H Wunderlich Otto, Adolf-Hitler - Straße 52.8. 8. H Fessenbach Falk Anton, Landwirt . . .1 8. 8. H Amtsgerichtsbezirk Pforzheim Pforzheim Barth Richard, Werkzeuge, Weiherstr. 14. Baruch Hugo, Wäsche- und Aussteuergeschäft, Ebersteinstr.6 Bertani Enrico, Südfrüchtehändler, Güterstr. 40 ... Bickmann Josef, Tischlermstr., Rennfeldstr. 9. Coccius Albert, Stolzestr. 40 Gayde Erwin, Deimlingstr. 2 . Hamm & Dürr G. m. b. H. Fa., Maschinenfabrik, Kronprinzenstraße 5, Geschäftsführer Karl Dürr, Fabrikant, daselbst Haug Richard, Handlung, Bü- lowstraße 76. 31. 7. H 7. 8. H 3. 8. O 7. 8. H 7. 8. H 8. 8. H 1.8. H 8. 8. H Amtsgerichtsbezirk Radolfzell Radolfzell Kille Hermann, Versicherungsinspektor .24. 7. Amtsgerichtsbezirk Rastatt Rastatt Herold Paul, Bücherrevisor, Stadtmühle Gleich.29. 7. Durmersheim Wagenpfeil Martin, Lebensmittel 24. 7. Malsch Kühn Adolf, Mineralwasserfabr. 25_7. Niederbühl Herrmann Max, Former . . . 22. 7 Amtsgerichtsbezirk Säckingen Säckingen Dörflinger Erich, Fahrradhdlg.' 9. 7. Kleinschmidt Gottfried, Gärtner 9. 7. Murg Tischer August, Schreinermstr. 30. 7. Rheinfelden Hoffmann Frieda, Ehefrau . . 24.7. Jehle August, Kaufmann. . . 16. 7. Sailer Hermann, Installateur . 24. 7. Schmidt Adam Heinrich, Arbeiter .9.7. Siebold Rosa, Lebensmittelgesch. 24. 7. Steinwartz Walburga, Ehefrau 24. 7. Amtsgerichtsbezirk Singen a. H. Singen a. H. Bäurer Johann, Bismarckstr.7c 25.7. Gaiser Friedrich, Kaufmann . 18. 7. Litz Jos. August, Oberb. Rekl.- Unternehmen, Hadwigstr. 23 22. 7. H Pickel Erwin, Reisedekorateur, Widerholdstr. 4.18. 7. H Rottmann Emil, Inh. der Firma B. Müller & Co.29. 7. O Büsingen Scheuffele Anny, Ehefrau des Walter Scheuffele . . . . 11.7. H KUJ ffi Kffi ffi K O O X KK K ffi K MM K ffi X K ffi Kffi BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 1 6 Gailingen Auer (Clemens) Friedrich, Landrat .25. 7. H Randegg Hirt Eugen, Viehhändler . . . 25. 7. H Amtsgerichtsbezirk Staaten Staufen Barytwerk G, m. b. H. Staufen, vertr. dch. Geschäftsführer Richard Müller, Staufen . . 24. 7. H Gassenschmidt Karl, Schmiedmeister .10. 7. H Bremgarten Boll Adolf.24. 7. H Eschbach Isele Reinhard, Waldhüter . . 24. 7. H Grißheim Weltle Fritz.24. 7. H Salzburg Reiser Erich, Druckerei ... 3. 7. H Verlag „Kastelberger Bote“, Inhaber Erich Reiser . . . 24. 7. H Siegwarth Otto, Holzhauer . . 3. 7. H Amtsgeriehtsbez. Tauberbischofsheim Großrinderfeld Lang Richard, Schmiedemeister 18. 7. H Königheim Martin Karl, Arbeiter .... 4. 7. H Königshofen Markert Otto.4. 7. H Staufert Josef, Dreschmaschinenbesitzer .4. Lauda Mohr Vinzenz, Schreiner . . Schlötterlein Karl, Hotel Post Willi Hermann,städt.Maschinist 26. 6. H Zimmern Bantle Paul, Drescherei . Amtsgerichtsbezirk Triberg Triberg Alt Hans, Schuhmachermeister 30. 7. O Axtmann Alois, Nußbacher Str. 3. 7. H Hermann Karl, Flaschnermstr. 31. 7. H Vogt Robert, Friseurmeister . . 24. 7. H Schonaeh Fehrenbach Albrecht Drechsler 3. 7.)H Fehrenbach Lukas, Gastwirt z. Sternen.3.7.H 10. 7. H 24. 7. H 4. 7. H 4. 7. H 25. 7. H 18. 7. H 26. 6. H 25. 7. H Tennenbronn Fleig Hugo, Arbeiter . . . . 17. 7. H Amtsgerichtsbezirk Überlingen Überlingen Schorpp Rupert, Händler . . 30. 7. H Thierer Daniel, Wagner, Hagnau 25. 7. O Mühlhofen Pfitzenmaier Walter, Kaufmann 30. 7. H Unteruhldingen Eschbach Richard, Fahrradhdlg. 30. 7. H Berichtigungen. Amtsgericht Villingen. Bei dem in Nr. 14 der Badischen Wirtschafts-Zeitung veröffentlichten Eintrag Josef Burger, Villingen, handelt es sich um Josef Burger, Lokomotivheizer, Villingen, Nepomukstr. 2. Folgender Haftbefehl wurde aufgehoben: Amtsgericht Bruchsal, Peter Knam, Schmied, Bruchsal, Hardtstraße 8, H 17. 4. 35 (siehe Badische Wirtschafts-Zeitung Nr. 10, 2. Mai-Heft 1935, und Nr. 12, 2. Juni-Heft 1935). Konkurse und Vergleichsverfahren siehe Firmenanzeiger BÜCHERSCHAU. Landwirtschaft und Industrie in Württemberg, insbesondere im Industriegebiet der Schwäbischen Alb. Von Hildegard Hoff- mann. Verlag Junker & Dünhaupt, Berlin. Sinn und Ende der Arbeitslosigkeit. Die gesellschaftliche Neugestaltung aus dem Reichtum der freien Volkskräfte. Von Peter Dehen. Herder & Co., Verlagsbuchhandlung, Freiburg. Diese beiden Neuerscheinungen mögen deshalb gemeinsam angezeigt und besprochen werden, weil beide Werke zum Problem der Neugestaltung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens des deutschen Volkes einen beachtenswerten Beitrag liefern. Geht das eine, das Werk über Landwirtschaft und Industrie in Württemberg, von den aus der Anschauung hauptsächlich mit dem Mittel der Statistik gewonnenen realen Tatbeständen einer in wirtschaftlicher und sozialer Beziehung relativ glücklich f eordrieten Landschaft aus, so gewinnt das zweite Werk seinen tandpunkt zum Problem der Arbeitslosigkeit und in der Folge zur Aufgabe der sinnvollen Überwindung der Arbeitslosigkeit aus der geistigen Schau der Zeitlage. Gehört die erstgenannte Arbeit zu dem Kreis der heute aufblühenden Untersuchungen auf dem Gebiete der „Raumforschung“ und der „Landesplanung“ und bietet sie vor allem auch durch das Mittel beigebrachten unerschöpflichen Materials eine reichlich fließende Quelle Wertvollster Anregung für den mitten im Flusse des Geschehens stehenden Wirtschaftspolitiker, so fordert die zweite, von philosophischem Untergrund ihren Ausgang nehmende Schrift nicht minder den Wirtschaftspolitiker zu ernster Befassung und Auseinandersetzung heraus. Beide Schriften verdienen das aufmerksame Studium weiter Kreise. Konkurs, Vergleich, Zwangsversteigerung. „Blaue“ Taschenausgabe. Deutsches Druck- und Verlagshaus G.m.b.H., Mannheim, Berlin, Leipzig. Preis 2 RM. Am 1. April 1935 ist die neue Vergleichsordnung in Kraft getreten, die wichtige Änderungen des Vergleichsverfahrens gebracht hat. Die in der bekannten Sammlung „blauer“ Gesetzesausgaben soeben erschienene Textausgabe ist zur zuverlässigen Unterrichtung und ständigen Benutzung des Praktikers zu empfehlen, da sie das ganze zusammengehörige Gesetzesmaterial in einem Bande vereinigt. Sie enthält neben der neuen Vergleichsordnung die Konkursordnung, das Anfechtungsgesetz und das Zwangsversteigerungsgesetz im vollständigen und neuesten Wortlaut mit Verweisungen und Sachregister. Wie wende ich die Satzzeichen richtig an? Von A. Jasper. Verlag W. Stollfuß, Bonni(Postscheck-Konto Köln 76183). Preis 0,75 RM. Was muß der Vermieter und der Mieter wissen, um Ermäßigung und Niederschlagung der Hauszinssteuer zu erreichen? Von H. Schulz. Verlag Wilh. Stollfuß, Bonn (Postscheck-Konto Köln 76183). Preis 1 RM. Großorganisation im Auskunftswesen Was ist Creditreform - Reisekarte ? 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Mühlenfestpreis einschl. Zuschlag für BfG. Großhandelspreis. Braugerste (nur mit Genehmigung des Getreidewirtschaftsverbands), Ernte 1934, je nach Qualität. Futtergerste, Ernte 1934, Festpreisgebiet IX, 59/60 kg, Erzeugerfestpreis für Brächet (VI), nominell.. . . . Deutscher Hafer, Festpreisgebiet XVII, 48/ 49 kg, frei Erzeugerstation. Großhandelspreis, nominell. Weizenmehl, Basistype 790, Inlandmahlung, Großhandelspreis im Preisgebiet XVII, Brachet/Ernting (VI/VIII). Frachtausgleich. Boggenmehl, Type 997, 75prozentig, Großhandelspreis im Preisgebiet XVI, Brächet/ Ernting (VI/VIII). Frachtausgleich für 10-Tonnen-Ladungen Weizennachmehl, Brächet (VI). Weizenbollmehl (Futtermehl), je nach Fabrikat . Weizenkleie, W XVII, Brächet (VI) . . . Boggenbollmehl (Futtermehl). Boggenkleie, B XVI, Brächet (VI) .... Trockenschnitzel, lose. Erdnußkuchen, lose, Palmkuchen, Baps- I kuchen, Sojaschrot, Leinkuchenmehl J Biertreber. Malzkeime. Speisekartoffeln, Erzeugerfestpreis (Mindest- und Höchstpreis) laut Anordnung des Beichsministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom 13. Mai 1935: gelbfleischige Speisekartoffeln. weiße Speisekartoffeln. rotschalige Speisekartoffeln. Loses Wiesenheu, gut, gesund, trocken, je nach Qualität, alte Ernte. Loses Wiesenheu, gut, gesund, trocken, je nach Qualität, neue Ernte. Luzerne, gut, gesund, trocken, je nach Qualität, alte Ernte . Luzerne, gut, gesund, trocken, je nach Qualität, neue Ernte . Weizen-Boggenstroh, drahtgepreßt, je nach Qualität. Futterstroh (Gerste und Hafer). 21.70 22.10 22.10 17.70 18.10 18.10 21.13 16.90 17.20 17.55 28.65 H-.50 24.80 H-.50 17.66 14.51 11 .— 14.— 10.77 9.44 zurzeit ohne Angebot. 17.88 15.72 2.75 2.55 2.55 4.63 4.13 5.13 4.57 2.61 2.84 Kühles, glattes Rasieren: KAL0DERMA-RASIERSEIFE ) Die Klinge schabt nicht — sie gleitet! Mitglieder der Immobilien- u. Hypothekenbörse zn Karlsruhe Karlstr. 10, (Badische Industrie- und Handelskammer.) 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Karlsr., Karlstr. 34, Tel. 2525 Julius Graf & Cie. G.m.b.H., Zeppelinstr. 6, Tel. 6926/27 Arbeitskleidung für alle Berufe Oberbad. Baustoff-Vertrieb, Freiburg, Rampenstr. 1, T. 7842 fabriz. Rieh. Pahr, Bekl.-Haus, Krhe, Kronenstr. 49, Tel. 7737 Betriebsstoffe - Oie - Fette Herte-Companie, Freiburg, Güterhalienstr. 26, Tel. 4337 Armaturen Verein. Armaturen-Gesell- schaft m. b. H., Mannheim. Blechnerei# Wasserleitung Asphaltbeläge Gebr. Lay, Konstanz, Tel. 550, Fr.-Seldte-Str.40 (Döbelepl.) Georg Schölch, Karlsruhe, Akademiestr. 14, Tel. 4129, auch Blitzschutzbau Blitzschutzanlagen u. Reparatur Hans Schütz, Konstanz, Tägermoosstr. 18, Tel. 372 Aufzüge jeder Art Jos. Enghofer, Karlsruhe, Grenzstr. 28, Tel. 1276 Wilhelm Graf, Masch.-Fabrik, Karlsruhe, Tel. 1307 Wilhelm Hofmann, Karlsruhe, Schützenstr. 49, Tel. 5726 Bohnerwachs u. Farb- wachsbeize Eisen, Träger, Bleche, Röhren fabriziert M. Merk, Karlsruhe, Adlerstr. 26, Tel. 5907 Gustav D. 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B. / Ritterstraße i / Fernsprecher 7400—74o2 Herausgeber: Industrie-und Handelskammer Karlsruhe. — Druck: C. F. Müller, Buchdruckerei und Verlag. — Verantwortlich: für die Schriftleitung Handels- kammersyndikus Dr. Krienen; für den Anzeigenteil Anton Meschede, alle in Karlsruhe. D.A. II. Vj. 35: 4675 Expl. H. Nr. 4. Ausgabe: ~2. 8. 3o.