BADISCHE t WIRTSCHAFTSZEITUNG Amtliches Organ der Wirtschaftskammer Baden nnd der badischen Indnstrie- nnd Handelskammern 6cmeinföafl0ttö€IN VOLK HILFT 1 SICH SELBST« i-wim i t .um rvn :i « Vereinigt© Eis enbahn-8Ignal werke G.m.b.fi. Werk Bruohsal Gegründet 1868 liefert sämtliche Einrichtungen, die für die Sicherung des Eisenbahnbetriebes in Frage kommen Freycrst iacher Mineralauellen Bad I •eterstal Bad. Kommunale Landesbank - Girozentrale - Öffentliche Bank- u. Pfandbriefanstalt Karlsruhe MANNHEIM Freiburg Besorgung aller bankmäßigen Geschäfte Ansgabe von Hypotheken - Pfandbriefen nnd Kommunal-Anleihen Cm ® Verbrauch, zuverlaioii , *irt«h«flBd, , fad Zn"* fern einen l 1 / Tnn* ' Vlr ^ Ie ~ sfeuerbeßuntfl?! 7 ünd typen, 3 „ 8 „ d 4 ''/ 8 T„„ U “’ r ‘ , « en ' Omnibu,,e und S^zJJ'hr«"^ A.v.STEFFELIN. Kohlen • Koks • Briketts • Brennholz Karlsruhe, Baumeisterstr 48, Tel. 8303 SCHAERER-WERK KOMBINIERTE DREH-, BOHR- U. 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Landgraeber, Berlin — Sonstige Nachrichten: Verkehr — Konsularisches —• Rohstoffbewirtschaftung — Einzelhandel — Arbeitseinsatz, Arbeitsrecht, Sozialpolitik — Berufsausbildung — Verschiedenes — Steuermitteilungen der Wirtschaftskammer Baden — Amtliche Schuldncrverzeichnisse der badischen Amtsgerichte Die politischen Pflichten des Nationalsozialisten im Kriege. • 1. Glaube an den Führer! Der Führer ist unüberwindlich und hat immer recht! 2. Folge dem, Führe?* und den von ihm eingesetzten Unterführern! Führer und Partei zeigen Dir den Weg zur Freiheit und zu einer glücklichen Zukunft. 3. Sei in Wort, Werk und Tat Kämpfer gegen Deutschlands äußere und innere Feinde! 4. Wehre alle Gefahren und Schäden von Deinem Volk ab! 5. Trete Gerüchtemachern und Schwätzerni entgegen! 6. Wahre Vorsicht bei Gesprächen! Der Feind hört durch seinen Spionagedienst mit. Zeige Spionageverdächtige der Polizei an ! 7. Teile Mißstände und Ungerechtigkeiten den Parteistellen mit! 8. Lasse Dich von den zuständigen Parteistellen über alles unterrichten! Besuche die Beratungsstellen der Partei! 9. Nehme alles ivillig auf Dich, was der Krieg Dir auf erlegt! Opfere der Kriegsgemeinschaft Deines Volkes! 10. Halte Kameradschaft in Partei- und Volksgemeinschaft! Hilf dem Volksgenossen durch Rat und Tat! Mitgeteilt von Gauleiter und Reichsstatthalter Robert Wagner in der Generalmitglieder Versammlung der NSDAP der Gauhauptstadt, Januar 1940. 4 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 1 Bekanntmachung. Der Herr Reichsarbeitsminister hat mich mit Wirkung vom 1. Dezember 1939 ab als stellvertretender Abteilungsleiter in sein Ministerium abgeordnet. So sehr mich die darin liegende Anerkennung freut und die Aufgabe reizt, so schwer wird mir das Verlassen meines seitherigen Arbeitsplatzes. Das mir so oft bekundete Vertrauen und die von allen Seiten geleistete Hilfe und Mitarbeit hat mir Freude und Kraft gegeben, meine Aufgabe erfüllen zu können. Es ist mir ein Bedürfnis, jedem dafür zu danken. Die räumliche Entfernung wird die innere Verbundenheit nicht lösen. * Für die Zeit meiner Abwesenheit hat der Herr Reichsarbeitsminister den Reichstreuhänder der Arbeit Böhm mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt. Stuttgart, den 1. Dezember 1939. Dr. Kimmich. Kamera dscha ftsha us der Firma Schaerer-Werk, Schaerer & Co., Karlsruhe. Der Betriebsführer des Werkes, Herr Ferdinand Lindenmeyer, hielt nach Vorträgen der Musikkapelle und der Sängergruppe des Werkes folgende Ansprache: „Ich begrüße zuerst unsere heutigen Gäste: den Herrn Präsidenten unserer Industrie- und Handelskammer und den Herrn Vertreter der Gauwaltung der Deutschen Arbeitsfront. Im Namen aller Arbeitskameraden und Arbeitskameradinnen des Schaerer-Werkes heiße ich Sie in meiner Eigenschaft als Betriebsführer bei unserer heutigen Feier herzlich willkommen und danke Die bekannte Werkzeugmaschinenfabrik Schaerer-Werk in Karlsruhe, „Nationalsozialistischer Musterbetrieb“, konnte in diesen Tagen ihr neuerstelltes Kameradschaftshaus einweihen. An dem Betriebsappell anläßlich dieser Feierstunde nahmen der Präsident der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, Fritz Rolf Wolff, und Pg. Nägele für den Gauobmann der DAF teil. fiameradfd)aM)au0 des 6>i * \> , ' 1 Nr. 1 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITÜNG 6eim etften mutogcffcn im neuen ßcmmadfdjaftefyaue (Aufnahme: Adolf BleBslng, Karlsruhe-Durlach) Ihnen aufrichtig für die Ehre und für die Freude, die Sie uns durch Ihre Teilnahme an unserer Feier erweisen. Nun meinen Dank an die Kameraden unserer Musikkapelle und unserer Sängergruppe sowie unserer Werkschar für ihre heutige Mitwirkung. Wir Schaerer-Leute dürfen heute die Einweihungsfeier erleben, die wir beim Richtfest unseres Kameradschaftshauses am 20. Mai v. J. für Anfang Oktober erhofft haben. Inzwischen ist unserem Großdeutschland von seinen Gegnern der Krieg aufgezwungen worden, trotz der ständigen Bemühungen unseres verehrten Führers für eine friedliche Verständigung in Europa und in der ganzen Welt. Welch wunderschöne Erfolge hat das deutsche Volk bereits erzielt, durch die hohen Leistungen unserer Wehrmacht an allen Fronten und aller Volksgenossen in der Heimat. Als älterer Volksgenosse und als Frontsoldat des Weltkrieges ist es für mich mein schönstes Erlebnis, daß ich diese Umgestaltung unseres Großdeutschen Reiches miterleben darf, und ich habe den festen Glauben und die unerschütterliche Überzeugung, daß wir alle den Sieg auf unserer Seite erleben dürfen. Diese Einstellung hat mich dazu geführt, den Bau unseres Kameradschaftshauses trotz der manchmal nicht einfachen Lage in unserem Grenzgau durchzuführen, und ich freue mich aufrichtig, als Betriebsführer des Schaerer-Werkes heute dessen Einweihung in Ihrer Mitte vornehmen zu können. Ich spreche den herzlichsten Wunsch aus, daß dieses Haus sowohl für die jetzige wie für die kommenden Generationen ein Haus aufrichtiger und treuer Kameradschaft sein und bleiben möge. Was ich von meiner Seite dazu beitragen kann, tue ich nach wie vor sehr gern in Anerkennung der guten Leistungen, die im Sehaerer-Werk stets erreicht werden. Ich spreche allen Arbeitskameraden und Arbeitskameradinnen bei diesem ersten Betriebsappell im neuen Jahre meinen aufrichtigen und herzlichen Dank aus für diese erfolgreiche Zusammenarbeit. Möge dieser schöne Geist dem Schaerer-Werk für immer erhalten bleiben, dies ist mein herzlicher Wunsch als Mitgründer und nunmehr schon über 33 Jahre tätiger Mitarbeiter. Ich benutze die Gelegenheit dieses Betriebsappells im neuen Jahr, das politisch ein Jahr von ganz außerordentlichen Entscheidungen sein wird, allen Anwesenden und ihren Familien meine aufrichtigen und herzlichen Wünsche zum Jahreswechsel auszusprechen. Möge das Schicksal uns allen am Ende des Jahres die Ergebnisse erreichen lassen, um die wir uns Deutsche — Mann für Mann und Frau für Frau — selbstlos bis zum äußersten einzusetzen bereit sind. Das Jahr 1940 wird ein hartes Jahr werden, aber auch ein stolzes Jahr für unser Großdeutsches Vaterland. Meine Anordnung, die Ehrenpatenschaft vom vierten Kinde ab während der Kriegsdauer umzustellen auf die Kriegspatenschaft für alle Kinder, die während der Kriegszeit bzw. bis neun Monate nach Friedensschluß in diese schöne Welt ein- treten, soll ein erneuter Beweis sein für die Verbundenheit von uns allen in frohen und in ernsten Zeiten. Der Neubau unseres Kameradschaftshauses reiht sich würdig ein in den Rahmen unseres nationalsozialistischen Musterbetriebes, und wir wollen auch heute wieder in tiefer Verehrung und aufrichtiger Treue unseres Führers und obersten Befehlshabers, Adolf Hitler, gedenken, dessen beispiellosen Erfolgen in unserem Großdeutschen Vaterlande alle Volksgenossen, besonders aber auch wir Volksgenossen im Grenzgau Baden, so außerordentlich viel zu verdanken haben. Was wäre aus uns geworden ohne den Westwall, bei dessen Aufbau und bei dessen Verteidigung auch Schaerer-Kameraden eingesetzt waren und noch eingesetzt sind. Wir Schaerer-Leute, die wir den unglückseligen Rhein- Ruhr-Kampf am eigenen Leibe verspürt haben, 6 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 1 wissen diese große Tat unseres Führers besonders zu schätzen. Möge der Allmächtige diesen Mann unserem Vaterlande noch viele Jahre erhalten und uns allen den von ihm aufrichtig erstrebten Frieden gewähren zum Segen Europas und der ganzen Welt. Zum Schluß meiner Ausführungen lassen Sie uns alle einstimmen in den Ruf: Unserem hochverehrten Führer und obersten Befehlshaber, Adolf Hitler, unserem Großdeutschen Vaterlande und unserer Arbeitsstätte, dem Schae- rer-Werk, ein dreifaches Sieg-Heil.“ Das Kameradschaftshaus hat einen großen Gemeinschaftsraum für etwa 500 Personen mit eingebauter Rundfunkanlage, Musik- und Leseräume, eine große Küche und ein Zimmer für den Betriebsführer. Im Kellergeschoß befinden sich die Luftschutzräume und Sanitätszimmer. Kaufmännische Gehilfenprüfung Frühjahr 1940. Die nächsten Kaufmannsgehilfenprüfungen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe werden im Frühjahr 1940 (voraussichtlich Februar/März) durchgeführt. An den Prüfungen haben sich alle kaufmännischen Lehrlinge zu beteiligen, die bis zum 80. 6.1940 ihre vertragsmäßige Lehrzeit beendigen. Anmeldevordrucke für die zur Prüfung heranstehenden Lehrlinge sind umgehend bei der Industrie- und Handelskammer anzufordern und bis spätestens 30. Januar 1940 mit den notwendigen Unterlagen vorzulegen. Spätere Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Die Grundsätze für die Zulassung zu den Lehrabschlußprüfungen in Ausnahmefällen gestatten es, daß Lehrlinge* die mit ihren Leistungen weit über dem Durchschnitt liegen, bis zu einem halben Jahr vor Ablauf der vertragsmäßig festgelegten Lehrzeit zugelassen werden können. In diesen Fällen muß die überdurchschnittliche Leistung und die vorzeitige Erreichung des Lehrzieles durch die Lehrfirma ausdrücklich bestätigt werden. Die Lehrzeit muß jedoch mindestens zwei Jahre betragen. Wir weisen auch an dieser Stelle nochmals darauf hin, daß die vertragsmäßige Lehrzeit mit Ablauf des Monats endigt, in dem die Prüfung bestanden wird. Wo ist England in hohem Maße verwundbar? Von Bergwerksdirektor a. D. Friedrich W. Landgraeber, Berlin. In seiner Rede vor der Gefolgschaft der Borsig-Werke hat Generalfeldmarschall Göring erwähnt, daß England zwar über Rohstoffreserven für die Kriegführung verfüge, daß diese Reserven aber nicht im Mutterlande liegen, sondern erst von weither nach England gebracht werden müssen. Zu den für eine Kriegführung unerläßlichen Rohstoffen gehört neben den Metallen in erster Linie das Grubenholz, besonders für Großbritannien. Es ist daher von außerordentlichem Interesse, die Lage, in der sich England grubenholzwirtschaftlich befindet, einmal näher zu untersuchen. Neben der Papierfabrikation, die ja heute jährlich ganze Wälder verschlingt, und dem Bedarf an Bau- und Möbelholz dürfte ein nicht minder gewaltiger Teil des zur Verwendung kommenden Holzes dem Steinkohlenbergbau zufließen. Nicht nur das, von der zweckmäßigen Beschaffenheit des Grubenholzes hängt in hohem Maße die Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit nicht nur des Holzausbaues, sondern die gesamte Bergwirtschaft ab. Es genügt bei dem heute so rationell entwickelten Bergbau nicht mehr, daß das gelieferte Holz so ziemlich den Anforderungen genügt und meistens die Eigenschaften hat, die gutes und brauchbares Grubenholz haben soll, sondern jedes einzelne Stück muß den Anforderungen restlos genügen, jedes einzelne Stück muß vollwertig sein. Wenn unter den zur Verwendung kommenden Stempeln nur einige fehlerhaft sind, kann die Zweckmäßigkeit nicht nur den gesamten Holzausbau der betreffenden Strecke oder des Abbaues in Frage stellen, sondern eine Gefährdung der Belegschaft sowie einen empfindlichen, kaum mehr aufzuholenden Förderausfall zur Folge haben. Die straffgefaßte Organisation des Betriebes gerät dadurch in Unordnung. Ungefähr 50 v. H. aller Unfälle sind auf Stein- und Kohlenfall zurückzuführen. Gerade hier fällt dem Ausbau eine wichtige Rolle zu. W T enn nun schon Fehler an den einzelnen Stücken des Grubenholzbestandes im heutigen modernen Bergbau schärfer als früher ins Gewicht fallen, wieviel mehr muß erst Mangel an Grubenholz mit unübersehbaren Gefahren verbunden sein. Er muß geradezu zu einer Katastrophe führen. Was steht nun in dieser Hinsicht für England auf dem Spiel? Unbestreitbar ist Großbritannien das waldärmste Industrieland der Erde. Da nur ein Zwanzigstel des Gesamtgebietes Albions von Waldflächen bedeckt wird, muß es 90 v. H. seines Bedarfs an Holz durch seewärtige Holzeinfuhr decken. Gewaltige Mengen ausländischen Grubenholzes müssen davon zur Befriedigung des Holzhungers dem englischen Kohlenbergbau zugeführt werden. Aus der nachstehenden Übersicht ist zu entnehmen, wie Englands Kohlenbergbau, dessen Förderung gegen früher bereits rückwärtig verlaufen ist, in verstärktem Maße von ausländischen Grubenholzlieferungen in den letzten Jahren abhängig geworden ist. Hie. ist England in hohem Maße verwundbar, da Holzmangel seine Kohlenversorgung und damit seine Gas- und Elektrizitätserzeugung sowie sonstige lebenswichtige Betriebe gefährdet. Kohlenförderung Grubenholzeinfuhr Mio t 1000 cbm 1929 262,0 3000 1982 212,1 2100 1933 210,4 2200 1934 224,3 2500 1935 225,8 2700 1936 232,1 4000 1937 244,3 5000 1938 230,0 (rund) 4000 Nr. 1 utschen Schae- ■remein- ebauter ) große •er. Im ne und Nr. 1 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG werden nischen ie- und chtigt 3 Lehr- ler ver- ittliche n. Die Monats ken des i schär - uß erst en verführen, i Spiel? dustrie- rebietes 0 v.H. decken, idavon Sohlen- nersicht en För- in ver- ngen in England Sohlen- eugung ifuhr Während in allen wichtigen Steinkohlenländern der Welt die Gesamtbelegschaften zugenommen haben, in Deutschland sogar um 80000 Mann von 1937 bis 1988, hat sie in England um 21500 Mann abgenommen. (In der Zeit von 1927 bis 1938 ging die Zahl der beschäftigten Arbeiter um 16,1 v. H. zurück, während die Förderung um 11,5 v. H. gesunken ist.) Nicht etwa, daß es in England an Kohlenschätzen fehlen würde, um so mehr aber an Holz. Zum weit überwiegenden Teile stammt die Grubenholzeinfuhr Großbritanniens aus den Nordländern. Zu ihnen gehören die vier „skandinavischen“ Länder sowie Rußland. Es sind demnach Gebiete, die an die Ostsee grenzen und deren Lieferungen der Wirksamkeit der Gegenblockade unterliegen. Bekanntlich sah sich Deutschland gezwungen, als Antwort auf den britischen Hungerkrieg als Vergeltung gleichfalls eine Liste der Konterbande zu veröffentlichen, in der Holz und Grubenholz aufgenommen wurden. Aus jenen Ländern kommen nicht weniger als 75 v.H. der Weltausfuhr von Grubenholz. Von diesen Mengen gehen allein 73 v. H. nach England. Es fragt sich nun noch, ob England nicht die Möglichkeit hat, aus anderen Ländern Grubenholz zu bekommen. Gegen diese spricht jedoch die Schlüsselstellung der an die Ostsee grenzenden Länder als Grubenholzlieferanten einerseits und die überragende Stelle Englands als Grubenholzbezieher. Rußland hat kürzlich alle nach England auslaufenden Schiffe mit Holzladung zurückbeordert, ferner sind sämtliche Holzverschiffungen, die vom Weißen Meer nach Holland unterwegs waren, von Rußland zurückgezogen. Die Folgen machen sich bereits bemerkbar. Es ist ein fühlbarer Mangel an Kohlen, der inzwischen dazu geführt hat, Rationalisierungsmaßnahmen für Steinkohlen einzuführen. Bereits ab 1. Oktober erfolgt eine Kürzung des Verbrauchs auf der Basis 75 v. H. des Jahres 1938. Im Oberhaus erklärte Lord Gainsforth, es sei damit zu rechnen, daß ein fühlbarer Mangel an Kohle eintreten werde. Dieser fühlbarere Mangel dürfte voraussichtlich durch Aushungerung der englischen Gruben an Grubenholz zu ihrem fast völligen Erliegen kommen. Mögen Albions vermeintliche Diktatoren auch jetzt noch selbstgefällig ihre vollen Kohlensäcke streicheln und uns den Zusammenbruch unserer Wirtschaft für die allernächste Zeit vorzulügen versuchen, weil uns demnächst der wichtigste aller Rohstoffe ausgehen soll, dieses Mal haben sie sich gründlich verrechnet. Einmal ist unser Grubenholzbedarf aus eigener Kraft und Forstwirtschaft gedeckt, und zum anderen haben wir noch nie so viel Kohlen zur Verfügung gehabt wde jetzt. Bisher haben wir jährlich 186 Mio t Kohlen gefördert und bekommen, gering gerechnet durch die neu hinzugekommenen Gebiete rund 45 Mio t mehr dazu. Sowohl die Förderung im Altreich wie die im Osten läßt sich noch erheblich steigern. Während England überhaupt nicht mehr in der Lage ist, die Nordländer zu beliefern, obwohl es dazu vertraglich verpflichtet wäre, decken wir nunmehr dererf Bedarf wie den Italiens durch einen Export von rund 40 Mio t spielend. SONSTIGE NACHRICHTEN Verkehr. Fleiverkehr nach Spanien, Spanisch Marokko, Portugal und den Kanarischen Inseln. Nach Wiederaufnahme des Flugverkehrs Berlin—München—Rom ist durch Benutzung der Fluganschlüsse der italienischen Luftverkehrsgesellschaft „Ala Littoria“ ab Rom ein neuer Versandweg nach Spanien, Spanisch Marokko, Portugal und den Kanarischen Inseln geschaffen. Es können daher ab sofort Fleisendungen nach folgenden Bestimmungsflughäfen angenommen werden: Barcelona Las Palmas Melilla Sidi Ifny Cabo Juby Lissabon Palma de Mallorca Tetuanund Cadiz Madrid Sevilla Valencia. Larache Malaga Die näheren Bestimmungen für die Abfertigung der Fleisendungen können bei den Industrie- und Handelskammern eingesehen werden. Luitpost nach Südamerika. Am 21. Dezember 1939 eröffnete die italienische Luftverkehrsgesellschaft Lati die Luftpostlinie Rom—Rio de Janeiro, die vorläufig alle 14 Tage verkehrt und zur Beförderung von Luftpostsendungen nach Rio de Oro, den Kapverdischen Inseln und Südamerika benutzt werden kann. In Rio de Janeiro und in Pernambuco (Recife) besteht Anschluß an die Flüge des Condor-Syndikats und der amerikanischen Luftverkehrsgesellschaft Pan American Airways, d. h. mit Weiterbeförderungsmöglichkeiten nach Santos, Florianopolis, Porto Alegre, Montevideo, Buenos Aires, Santiago de Chile und weiteren Orten in Brasilien, Argentinien, Bolivien, Peru, Venezuela, Kolumbien, Ekuador, Niederländisch Guyana und der Kanalzone. Luftpostsendungen nach Südamerika müssen, wenn sie mit der Luftpost Rom—Rio de Janeiro befördert werden sollen, den Vermerk „Mit Luftpost nach Südamerika“ tragen, auf allen anderen Luftpostsendungen genügt die Angabe „Mit Luftpost“ oder das Bekleben mit einem Luftpostklebezettel. Auskunft über die Gebühren usw. erteilen die Postämter. Konsularisches. Konsularische Vertretung der Niederlande. Dem Königlich Niederländischen Wahl-Konsul in Mannheim, Herrn W. J.van Buiren, ist seitens des Reichs unterm 2. Dezember 1939 das Exequatur erteilt worden. RohstolFbe wirtschaftung. Eisen- und Stahlbewirtschaltung. Belieferungsaktion für den Handel. Um dem Handel die Möglichkeit zu geben, seine Läger an bestimmten lebensnotwendigen Fertigerzeugnissen aus Eisen und Stahl aufzufüllen, hat der Generalbevollmächtigte für die Eisen- und Stahlbewirtschaftung ein einmaliges Sonderkontingent in Aussicht gestellt, dessen Höhe sich natürlich entsprechend der allgemeinen Versorgungslage sowie den besonderen Erfordernissen der Kriegswirtschaft in bescheidenem Rahmen halten wird. Durch die Aktion wird der Handel Gelegenheit haben, die lebensnotwendigsten Fertigerzeugnisse aus Eisen und Stahl gegen Kontrollnummern aus dem Sonderkontingent, das die Bezeichnung SH-Z trägt, zu beziehen. Diese Kontrollnummern werden den Firmen durch die zuständigen Fachgruppen des Handels zugehen, bei denen die Durchführung der Sonderaktion liegt. Einzelhandel. Anträge auf richterliche Vertragshilfe gut vorbereiten. Von der Verordnung über die Vertragshilfe des Richters aus Anlaß des Krieges werden vor allem die §§ 4 und 5 für den Einzelhandel besondere Bedeutung haben, weil an diesen Stellen die Herabsetzung der Miete oder Pacht bei Geschäftsräumen und die Auflösung von Miet- oder Pachtverhältnissen über Geschäftsräume behandelt wird. Die Verordnung selbst sieht vor, daß der Inanspruchnahme der richterlichen Vertragshilfe der Versuch einer 8 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 1 N: gütlichen Einigung vorangehen soll. Eine derartige gütliche Einigung sollte denn auch in jedem Fall vor der Inanspruchnahme des Riehters versucht werden. In sehr vielen Fällen werden ernstliche Bemühungen um eine direkte Regelung sicher Erfolg haben. Kommt eine gütliche Einigung nicht zustande, so ist es wichtig, daß den Gerichten wirklich begründete und sorgfältig vorbereitete Anträge zugeleitet werden. Die Industrie- und Handelskammern und die Gliederungen der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel stehen den Kaufleuten für die Beratung über die Vertragshilfe und zur Vorbereitung etwaiger Anträge zur Verfügung. Es ist den Kaufleuten dringend zu raten, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, da sie auf diese Weise Verzögerungen vermeiden und die Gerichte nicht mit unzureichenden Anträgen belasten. Bei der Abfassung der Anträge sind über die Verhältnisse des eigenen Betriebes möglichst erschöpfende Angaben zu machen; allgemeine Hinweise auf die Notwendigkeit einer Kostensenkung können dem Richter kein ausreichendes Bild über den Betrieb vermitteln. Geschäftszweig und Wirtschaftsgruppenzugehörigkeit interessieren den Richter und müssen deshalb angegeben werden. Der Miet- oder Pachtvertrag, um den es bei dem Antrag geht, muß in Abschrift beigefügt werden. Auch eine geordnete Vermögensübersicht mit einer Gegenüberstellung von Aktiven und Passiven ist für die Beurteilung des Einzelfalles wichtig. Es ist auch nötig, die persönlichen Angaben über den Antragsteller nicht zu vergessen, d. h. das Alter, den beruflichen Werdegang, das Wehr Verhältnis, den Familienstand, die sozialen Verhältnisse anzugeben, Angaben zu machen über die Gefolgschaft des Betriebes, über das Einkommen aus Gewerbebetrieb im letzten abgelaufenen Geschäftsjahr sowie über die sonstigen Einkünfte (aus Kapitalvermögen, Grundbesitz) und über die Umsätze des letzten Geschäftsjahres, getrennt nach Umsätzen vor und nach dem 1. 9.1939, und ferner über die Umsätze in den letzten drei Monaten vor Antragstellung und in den entsprechenden Monaten des Vorjahres. Die besonderen Kriegsauswirkungen, die die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, müssen ausgiebig dargelegt werden. Schließlich ist es wichtig, daß der Richter erfährt, ob wegen der Höhe der Miete oder Pacht ein Verfahren vor der Preisbehörde anhängig war oder ist und ob bereits außergerichtliche Einigungsversuche unternommen wurden, auf welcher Grundlage sie angestellt worden sind und welches Ergebnis sie hatten. Alles was über die an dieser Stelle beispielhaft aufgeführten Einzelheiten hinaus für die Beurteilung des Antrages wichtig ist, muß selbstverständlich im Anträge enthalten sein. Auch darüber klären gegebenenfalls die Industrie- und Handelskammern und die Gliederungen der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel die Kaufleute auf. Arbeitseinsatz, Arbeitsrecht, Sozialpolitik. Mitteilungen des Reichstreuhänders der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Südwestdeutschland. Die Amtlichen Mitteilungen des Reichstreuhänders der Arbeit für Südwestdeutschland Nr. 24 vom 15.12.1939 enthalten u. a.: Allgemeine Bekanntmachungen des Reichstreuhänderamtes: Bekanntmachung {abgedruckt in dieser Nummer). Bekanntmachung von Tarifordnungen usw.: Änderung der Tarifordnung für die kaufm. Angestellten im Groß- und Einzelhandel in Baden. Änderung der Gehaltstarif Ordnung für die kaufm. Angestellten im Groß- und Einzelhandel in Baden für den Stadt- und Landkreis Pforzheim. Änderung der Gehaltstarifordnung für die kaufm. Angestellten im Groß - und Einzelhandel in Baden für den Stadtkreis Konstanz und die Landkreise Konstanz, Überlingen, Stockach. Änderung der Gehaltstarifordnung für die kaufm. Angestellten im Groß- und Einzelhandel in Baden für den Stadtkreis Frei bürg i. Br., Neustadt i. Sch w., Emmendingen. Änderung der Gehaltstarifordnung für die kaufm. Angestellten im Groß- und Einzelhandel in Baden für den Stadtkreis Heidelberg und die Landkreise Heidelberg und Sinsheim a. d. E. Änderung der Gehaltstarifordnung für die kaufm. Angestellten im Groß - und Einzelhandel in Baden für die Landkreise Donaueschingen und Villingen. Änderung der Gehaltstarifordnung für die kaufm. Angestellten im Groß - und Einzelhandel in Baden für die Stadtkreise Karlsruhe und Baden-Baden und die Landkreise Karlsruhe, Bruchsal, Rastatt und Bühl. Änderung der Gehaltstarifordnung für die kaufm. Angestellten im Groß-und Einzelhandel in Baden für • den Stadt- und Landkreis Mannheim. Änderung der Gehaltstarifordnung für die kaufm. Ange- ’ stellten im Groß- und Einzelhandel in Baden für die Landkreise Müllheim, Lörrach, Säckingen und Waldshut. Änderung der Gehaltstarifordnung für die kaufm. Angestellten im Groß- und Einzelhandel in Baden für die Landkreise Offenburg, Lahr, Kehl, Wolfach. Änderung der Gehaltstarif Ordnung für die kaufm. Angestellten im Groß-und Einzelhandel in Baden für die Landkreise Mosbach und Buchen. Änderung der Gehaltstarifordnung für die kaufm. Angestellten im Groß - und Einzelhandel in Baden für den Landkreis Tauberbischofsheim. Tarifordnung für das Sonderbauvorhaben des Generalbauinspektors Prof. Speer im Deutschen Reich. Tarifordnung zur Regelung der Arbeitsverhältnisse bei ungünstiger Witterung für Bauvorhaben, die im Auftrag oder mit Zustimmung des Heereswaffenamtes durchgeführt werden (Schlechtwetterregelung). Anordnung betr. Einschränkung der Gleichstellung von Hausgewerbetreibenden und Zwischenmeistern im deutschen Bekleidungsgewerbe hinsichtlich der Uniformlieferungsschneiderei. Reichstarifordnung für die gewerblichen Gefolgschaftsmitglieder in der chemischen Industrie. Gesetze — Verordnungen — Erlasse: Dritte Durchführungsbestimmungen zum Abschnitt III (Kriegslöhne) der Kriegswirtschaftsverordnung — Ordnungsstrafrecht der Reichstreuhänder der Arbeit — (Dritte KLDB). Vom 2. Dezember 1939. Berufsausbildung. Leistungssteigerung in der Industrie. Der bekannte Leiter der Abteilung für Berufsausbildung und Leistungsertüchtigung in der Reichswirtschaftskammer, t Herr Prof. Dr.-Ing. A. Friedrich, hat seine Erfahrungen auf [ diesem Gebiete in einem für die Praxis geschriebenen Buch „Grundlagen der Leistungsertüchtigung“ niedergelegt. Herr Präsident Pietzsch hat dem Buch das nachstehende Geleitwort vorangesetzt: ) „Die durch den Leistungskampf des deutschen Volkes | bedingte Leistungssteigerung und Rationalisierung steht P und fällt mit der lebendigen Mitarbeit aller Kräfte. Diese p Mitarbeit ist aber nur möglich, wenn nicht nur der Lei- 5? stungswille aktiviert wird, sondern auch in möglichst ? großer Breite die besten Erfahrungen zum Einsatz ge- t langen. Dies verlangt die ständige Verbesserung der all- - gemeinen Grundschulung und Grundausbildung. Der \ entscheidende Erfolg wird aber erst gewährleistet, wenn r alle guten betriebsbedingten Erfahrungen, wie sie sich im einzelnen Betrieb durch dessen besondere Eigenheiten entwickelt haben, zur Vermittlung und zum Ein- P satz gelangen. Damit tritt eine Berufsausbildung und (Fortsetzung aut Seite 12) r s Ge zui I an 20 . w e : ste dur des steu Unt einj ist a ben Fort nicli den. arbe: ihrer liehe ' der ’ „( 2 ) Grur: komr melc die I meim pflicb satz 5 mona stellu mitzu keit h * Auffai losch Steuej gernäl tragen Wehr einbei Der .vorn 1 Die die zu Dauei Bei t Wehrd Steuer sowohl Wehrd] entfällt (§ 35 7* - nehmer fließen. Die t zum En 1939 we zu entr: steuervc Ich b< zu dem beitnehr einbehal BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 9 Nr. 1 Nr. 1 Angele n für 3chw., Angelen für kreise Ange- en für Ingen. A.nge- en für m und istatt inge- en für Ä.nge- en für ingen knge- en für lfach. inge- en für inge- en für sneral- aei un- uftrag rchge- g von i deut- Uni- tsmit- tt III - Ord- üt — ildung mmer, m auf Buch hende Volkes ; steht Diese ir Leiblichst tz ge- er all- . Der wenn e sich Sigen- i Ein- y und te 12) Steuermitteilungen der Wirtschaftskammer Baden Gewerbesteuer bei Einziehung des Unternehmers zum Wehrdienst. Die Reichsminister der Finanzen und des Innern haben an die Oberfinanzpräsidenten und Gemeinden unter dem 20. Dezember nachstehenden Erlaß gerichtet: (1) Wird der Unternehmer eines Gewerbebetriebs zum Wehrdienst einberufen, so wird dadurch die Gewerbesteuerpflicht nicht berührt, wenn der Betrieb — z. B. durch Angestellte oder Familienangehörige — für Rechnung des Unternehmers weitergeführt wird. Die Gewerbesteuerpflicht erlischt aber, wenn mit der Einziehung des Unternehmers zum Wehrdienst der Betrieb tatsächlich eingestellt wird. Die tatsächliche Einstellung des Betriebs ist anzunehmen mit dem völligen Aufhören jeder werbenden Tätigkeit. Die Einziehung einzelner rückständiger Forderungen aus der Zeit vor der Betriebseinstellung kann nicht als Fortsetzung der Betriebstätigkeit angesehen werden. Es wird deshalb z. B. bei Handelsvertretern und allein arbeitenden Handwerkern, die ihren Betrieb für die Dauer ihrer Zugehörigkeit zur Wehrmacht schließen, die tatsächliche Einstellung des Betriebs in der Regel in dem Zeitpunkt ‘ der Einziehung zur Wehrmacht anzunehmen sein. (2) Ist die Gewerbesteuerpflicht eines Betriebs nach den. Grundsätzen des Absatzes 1 als erloschen anzusehen, so kommt es nicht darauf an, ob der Gewerbebetrieb abgemeldet ist. Es genügt, daß der Unternehmer der Gemeinde die Einstellung des Betriebs glaubhaft macht. Hält die Gemeinde die Voraussetzungen für das Erlöschen der Steuerpflicht für gegeben, so erhebt sie die-Gewerbesteuer § 22 Absatz 2 GewStG gemäß nur noch bis zum Ende des Kalendermonats, in dem der Betrieb eingestellt worden ist. Die Einstellung ist. von der Gemeinde dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen. Die Wiederaufnahme der gewerblichen Tätigkeit hat der Steuerpflichtige der Gemeindebehörde anzuzeigen. (3) Ist die Gemeinde nach Prüfung des Sachverhalts der Auffassung, daß die Gewerbesteuerpflicht nicht erloschen sei, so teilt sie das dem Steuerpflichtigen mit. Der Steuerpflichtige hat dann die Möglichkeit, § 226 Absatz 1 AO gemäß die Entscheidung des Finanzamts zu beantragen. Wehrsteuer; Behandlung der zum Wehrdienst einberuienen Wehrsteuerpflichtigen. Der Reichsminister der Finanzen hat in einem Runderlaß /vom 14. Dezember 1939 folgende Anordnung getroffen: Die Wehrsteuer wird von W T ehrsteuerpflichtigen, die zum Wehrdienst einberufen worden sind, für die Dauer ihrer W T ehrdienstleistung nicht erhoben. Bei wehrsteuerpfliehtigen Arbeitnehmern, die zum Wehrdienst einberufen worden sind, ist ab sofort eine Wehrsteuer nicht mehr einzubehalten und abzuführen. Das gilt sowohl für den laufenden Arbeitslohn, der auf die Zeit der Wehrdienstleistung des wehrsteuerpflichtigen Arbeitnehmers entfällt, als auch für sonstige Bezüge im Sinn des § 35 LStDB (§ 35 Zweite LStDVO), die dem wehrsteuerpflichtigen Arbeit- . nehmer während der Dauer seiner WTehrdienstleistung zufließen. Die veranlagten Wehrsteuerpflichtigen haben bi^ zum Empfang des Wehrsteuerbescheids für das Kalenderjahr 1939 weitere Vorauszahlungen auf die W T ehrsteuer nicht mehr zu entrichten, wenn sie sich am Fälligkeitstag der Wehrsteuervorauszahlung bei der Wehrmacht befinden. Ich behalte mir die Entscheidung über den Zeitpunkt vor, zu dem Wahrsteuerbeträge, die bei wehrsteuerpflichtigen Ar- ;.beitnehmem für die Zeit des Rühens ihrer W'ehrsteuerpflicht 1.einbehalten worden sind, erstattet werden können. ' Die Eintragungen über die Wehrsteuerpflicht auf der Lohnsteuerkarte werden durch diesen Erlaß nicht berührt. Umsatzstenerumreehnungssätze für Dezember 1939. Die Umsatzsteuerumrechnungssätze auf Reichsmark für die Umsätze im Dezember 1939 sind wie folgt festgesetzt worden: Staat Ägypten. Afghanistan. Argentinien. Australien. Belgien.. . 100 Belga Brasilien.100 Milreis Britisch-Indien .100 Rupiei Bulgarien.100 Lewa Kanada.. . Dänemark. Estland. Finnland . . ..100 Mark. Frankreich.100 Franc Griechenland ....... 100 Drach Großbritannien. 1 Pfund Holland.100 Guide Iran.100 Rials Island.100 Krön Italien.100 Lire Japan.100 Yen Jugoslawien.100 Dinar Lettland.100 Lat Litauen.100 Litas Luxemburg. Neuseeland. Niederländisch-Indien Norwegen. Palästina . .. Portugal. Rumänien.100 Lei Schweden. Schweiz. Slowakei. Spanien. Südafrikanische Union . Türkei. 1 Pfund. 1,98 Ungarn.100 Pengö.61,22 (beiAusfuhr nachüngarn) Uruguay. 1 Peso ..... 0,92 Verein. Staaten von Amerika. 1 Dollar. 2,49 Die Umsa.tzsteuerumrechnungssätze auf Reichsmark für die nicht in Berlin notierten ausländischen Zahlungsmittel werden für die Umsätze im Dezember 1939 wie folgt festgesetzt: Einheit RM. 1 Pfund . . . . 9,75 100 Afghani . . ■ . 18,75 100 Papierpesos . 56,83 1 Pfund . . . . 7,80 100 Belga . . . . 41,34 100 Milreis . . . . 13,10 100 Rupien . . . *73,10 100 Lewa . . . . 3,05 1 Dollar . . . . 2,15 100 Kronen . . . 48,10 100 Kronen . . . 62,50 100 Mark. . . . . 5,05 100 Francs . . . . 5,52 100 Drachmen . . 2,86 1 Pfund Sterling . 9,75 100 Gulden . . . 132,-38 100 Rials . . . . 14,33 100 Kronen . . . 38,35 100 Lire .... . 18,10 100 Yen . . . . . 58,40 100 Dinar . . . . 5,70 100 Lat ... . . 48,80 100 Litas . . . . 41,98 100 Francs. . . . 10,34 1 Pfund . . . . 7,80 100 Gulden . . . 133,04 100 Kronen . . . 56,fi5 1 Pfund . . . . 9,75 100 Eskudos . . . 9,10 100 Lei . . . . . 2,40 100 Kronen . . . 59,35 100 Franken . . . 55,92 100 Kronen . . . 8,60 100 Peseten . . . 25,64 1 Pfund . . . . 9,75 Lfd. Nr. Staat Einheit RM. 1 ■ Britisch-Hongkong . . . 100 Dollar .... 60,92 2 Britisch-Straits-Settle- ments. 100 Dollar .... 114,51 3 Chile. 100 Pesos .... 8,86 4 China. 100 Yuan .... 18,72 5 Mexiko.. 100 Pesos .... 42,00 6 Peru. 100 Soles .... 42,47 7 Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken . . 100 Sowjetrubel . 47,04 10 BADISCHE WIBTSCHAF TS-ZEITUNG Nr. 1 Amtliche Schuldnerverzeichnisse der badischen Amtsgerichte Zur Beachtung! Die Badische Wirtschafts-Zeitung legt ihren Lesern die Verpflichtung auf, nachstehende Ver- n Öffentlichungen weder zu vertreiben noch zur Einsicht für einen unbestimmten Personenkreis auszulegen. Weiterverbreitung dieser Liste und Nachdruck, auch auszugsweise, ist unbedingt verboten. Gemäß § 915 ZPO., § 107 KO. muß dieses Verzeichnis nach 5 Jahren vernichtet werden. Die an dieser Stelle veröffentlichten Schuldnerverzeichnisse entsprechen genau den bei den Amtsgerichten geführten Verzeichnissen. Für Irrtümer und Druckfehler übernehmen Verlag und Redaktion keine Verantwortung. Anträge auf Streichungen, Ergänzungen, Änderungen u. dergl. sind nicht an die badischen Industrie- und Handelskammern, sondern ausschließlich an das zuständige Amtsgericht zu richten. Die Kammern sind, auch in Ausnahmefällen, außerstande, solchen Anträgen stattzugeben. H ■ Haftbefehl zur Ableistung des Offenbarung E = 1 eides, O = Offenbarungseid geleistet, K = Konkurs mangels Masse abgelehnt, ntlassen nach sechsmonatlicher Haft. Amtsgerichtsbezirk Baden-Baden Baden-Baden Dervenich Frau Anna, Burgstraße 3.20.12. H Klocker Anton, Vertreter, Hoehstr. 32 T .... . 20.12. O Sandweier Eichelberger Josef, Ofenge- , Schaft, Mühlstr. 137 . . . 28. 12. H Peter Martin, Bau- u. Möbelschreiner .19.12. H Amtsgerichtsbezirk Boxberg Dainbach Eileser Josef, Landwirt . • 15. 12. H Amtsgerichtsbezirk Breisach z. Zt. Gottenheim Breisach Beying August, Maurer . . 1. 12. H Oberrotweil a. K. Hinterseh Emil, Maurer . . 1. 12. H Amtsgerichtsbezirk Buchen Hettingen Müller Wendelin, Maurer . . 27. 12. H Walldürn Kilian Anton, Rep.-Werkst. 7.12. H 12.12. O Amtsgerichtsbezirk Donaueschingen Donaueschingen Isele Albert, Facharbeiter, Sennhofstr. 3.26.10. H Willmann Josef, Weinhändl., Karlstraße.20. 11. O Behla Straub Friedrich, Gastwirt . 26.10. H Blumberg Langenfeld Michael, Bergmann .30.11. H Kasper Albert, SiedlungNr.29 9. 8. H Keller Heinrich.23. 11. H Schley Karl, Registrator . . 9. 8. H 17. 8. H 30. 11. H Ziegler Jakob, Walter-Köhler - Straße 16.19.10. H Ziegler Jakob Ehefrau, Walter-Köhler-Straße 16 . 19. 10. H Bräunlingen Ohnmacht Josef Ehefrau, Metzgerei.2. 11. H Furtwangen Böhler Otto, Optiker \. . . 22. 8. H Wehrle Berta, Kasino-Rest. 12.12. H Hammereisenbach Rösch Wilhelm.16.11. H Neudingen Maier Justine, Espenstr. 3 . 14.12. H Amtsgerichtsbezirk Eberbach Eberbach Mayer Heinrich jg., Roßhaar- Spinner.20.12. H Weber Karl, Unternehmer . 29.11. H Strümpfelbrunn Nuß Hans, Schneider ... 2.12. H Amtsgerichtsbezirk Emmendingen Emmendingen Amann Fridolin, Neubronnstraße 17 b.4. 12. H Denzlingen Schöpfle Otto, Landwirt, Haus Nr. 178 . 20. 12. H Teningen Gebhardt Josef, Maurermstr. 6. 12. H Köndringen Winkler Otto, Bahnarbeiter . 6. 12. H Amtsgerichtsbezirk Engen Engen Knechtle Robert 19.12. H Möhringen Lang Josef Thomas, Unternehmer .5. 12. H Amtsgerichtsbezirk Ettlingen Beichenbach Becker Franz Ignaz, Baugesch. 7.12.0 Amtsgerichtsbezirk Freibnrg Freiburg i. Br. Burstert Hermann * Kaufm., Staufener Straße 46 . . 1.12. H Diebold W., Malergeschäft, Adolf-Hitler-Straße 242 . 15.12. H Frey Georg, Baugeschäft, Gutleutstr. 16a.15.12. H Häßler Gust., Friedrichstr.29 20. 12. H Hoedle Josef, Inh. d. Pension „Maximilian“, Schwaighof- straße 6.6. 12. H Huber Emil, Konditor, Rathausgasse 25.6.12. H Reif Heinrich, Kraftwagenführer, Adolf-Hitler-Straße Nr. 154.13.12. H Schubneil Frau Olga, Albert- Schöni-Straße 10 ... . 1. 12. H Stoeckle Julius, Radiohändl., Salzstr. 11.1. 12. H Straetz Max, Schreinerei, Talstr. 3.22.12. H Strittmatter Otto, Maschinist, St. Georgen, Kirdorfweg 1 22. 12. H Vieser Fritz, Münchhofstr. 8 8. 12. H Ebnet Wißler Wilhelm, Brunnenmeister .15. 12. H Amtsgerichtsbezirk Gengenbach Gengenbach Schüler Karl, Oberdorfstr.42 27. 12. H Amtsgerichtsbezirk Gernsbach Gernsbach Kirschenmann Karl, Fabrikarbeiter .27.11. H Forbach Sauter Franz jg., Bildhauer 11. 12. H Amtsgerichtsbezirk Heidelberg Heidelberg Förster Fritz, Transporte, Rahmengasse 18 .... 20. Graab Karl, Kaufmann, Römerstr. 29.5. Heiß Friedrich, Dreikönigstraße 25.19. Herkle Georg, Kl. Mantelgasse 27.12. Kalla Joachim, Kleinschmidt- Straße 22 29. Ochs Josef, Postschaffner, Kaiserstr. 61 . . . = . . 28. Firma Seld-Kompressorenbau G. m. b. H., Schloß-Wolfsbrunnenweg 17.16. v. Seid Freih. Hans Alexander, Schloß-Wolfsbrunnenweg 17 23. Südwestdtsch. Wochenschau Filmsonderdienst Inhaber W. H. Ott, Ladenburger Straße 52 . 28. 12 . 12 . 12 . 12 . 11. H 12. H 12. H 12. H 12. H BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG 11 Nr. 1 Ott W. H., Ladenburger Str. Nr. 52.19. 12. H Ott Walter, Südwestdeutsche Wochenschau, Filmsonder - dienst, Ladenburger Str. 52 19.12. H Ott W. H., Ladenburger Str. Nr. 52.19.12. H Vogel Philipp E., Haydnstr. Nr. 11.5.12. H 11.12. H Eppelheim Laier Friedrich, städt, Arb., Hebelstr. 10.5.12. H Mauer bei Heidelberg Kempf Leo, Kraftfahrer, und dessen Ehefrau Eva Kempf, Hauptstr. 132 . 28.11. H Heidelberg-Pfaffengrund Kocher Friedrich, Baugesch., Im Schaffner 9.29.11. H gandhausen Pfirsching Jakob, Gärtner . 12. 12. H Schönau bei Heidelberg Feuerstein Wilhelm, Sehreinermeister .28.11. H Amtsgeriehtsbezirk Karlsruhe Karlsruhe Drumm Karl Ehefrau Anna, Pfalzstr. 19.18.12. H Füg Valentin, Kiesgeschäft, Rappenwörtstr. 60 . . . 27.12. H Gaßmann Wilhelm, Fuhrge- schäft, Boelckestr. 15 . . 20.12. H Gerstner Elise Witwe geb. Schwarz, Inh. der Firma Heim & Gerstner, Oberfeldstraße 9.19.12. H Hofsäß Erwin, Großhändler, Kastenwörtstr. 68 . . . . 21.12. H Honecker Franz Ehefrau Martha, Morgenstr. 31 . .21.12. H Jaegler Erwin, Rob.-Wagner- Allee 8.29.12. H Jahncke Anna Ww., Waldhornstraße 5.19.12. H Kühn Theodor, Althändler, Rheinstr. 50a.19.12. H Ochs Wilhelm, Malermeister, Nelkenstr. 17.19.12. H Reichert Max Ehefrau Anna, Fasanenstr. 49.13.12. H Amtsgeriehtsbezirk Kenzingen Herbolzheim (Breisgau) Langer Alfred, Fahrzeuge . 7. 12. H Oberhausen (Breisgau) Troxler Franz, Landwirt . . 28. 12. H Amtsgeriehtsbezirk Mannheim Mannheim Brehm Albert, Färberei, Seckenheimer Landstr. 230 15. 12. H Bremser Heinrich Ww., Waldhofstraße 78/80 .15.12. H Dostmann Hans, Holzbearbeitung, Alphornstr. 16 . . . 14.12. H Gärtner Jakob Georg, Gartenbaubetrieb, Alphornstr. Nr. 43.15.12. H Gehrig Frau Hermine, C 8,19 14.12. O Hendel Richard, L 11, 25 . 13.12. H Hilbert Elisabeth geb. Lehnhardt, K 2, 25.13.12. H Hilbert Franz, K 2, 25 . . 13.12. H Jäger Luise geb. Löser, Karl- Benz-Straße 6, bei Geiß . 22.12. H Kamp Emst, früher Fahrlehrer, Schimperstr. 25 . 18.12. O Klein Wilhelm. Ackerstr. 18 22.12. H Kops Friedrich, Augartenstraße 102 . 22.12. H Krämer Karl, Mietwasch- küche, Hafenstr. 52 . . . 15.12. H Lebkücher Margarete Ww., Dalbergstr. 21.15. 12. H Müller Melchior, Dalbergstr. Nr. 18.20.12. H Müller Melchior Ehefrau Anna, Dalbergstr. 18 .... 20.12. H Oexle Hans Werner, Rechenmaschinen, Rich.-Wagner- Straße 6 (früher Mollstr.13) 22.12. H Ohnesorg W., Kaufm., O 7, 1 19.12. H Querengässer Wilhelm, Rheinhäuser Straße 41 .... 15.12. H Ralf Margarete Ww., Jean- Becker-Straße 5 .... 14. 12. H Singer Frau M., Inh. einer Weinhandlung, Alphornstr. Nr. 44.15.12. H Sprenger Ferdinand Ehefrau, F 4, 5.15.12. H Wilhelm Michael, Humboldtstraße 7.15.12. H Ladenburg Schwab Wilhelm, Schreinermeister, Hauptstr. 71 . . 19.12. H Nociiiir&u Haß Emil, Belfortstr. 30 . . 13.12. H Rheinau Bogatay Kilian, Techniker, Stempelhofstraße 49, bei Schneider.13.12. H Hipp Eugen, Waldseestr. 4 . 13.12. H Sandhofen Müller Jakob III, Kolonialwaren, Karlstr. 47 ... 13.12. H 19.12. H Müller Jakob III Ehefrau, Kolonialwaren, Karlstr. 47 19.12. H Waldhof Heppert Josef, Eichwaldsiedlung, Rottannenweg 24. . 20.12. H Kramer Friedrich, Kranen- führer, Schönau-Siedlung, Myslowitzer Weg 12 . . . 21. 12. O Mathes Felix, Tiefbauarbeiter, Myslowitzer Straße 5 . . 13.12. FI Mathes Felix, Tiefbauarbeiter Ehefrau, Myslowitzer Str. 5 13.12. H Müller Franz, Riederweg 22 . 20.12. H Amtsgerichtsbezirk Meßkirch üöil Knaus Anna, Ehefrau des W. Knoll.11.12. H Amtsgeriehtsbezirk Miillheim Müllheim Strohmaier Anna, Gastwirtin 6.12. H Badenweiler 2 Krauß Theodor, Kolonialwarenhandlung .13.12. H Buggingen Speier Wilhelm, Schreiner . 6.12. H Laufen Kleis Erwin, Gastwirt ... 6.12. H Kleis Erwin Ehefrau .... 6.12. H Amtsgeriehtsbez. Neustadt i. Schw. Feldberg (Schwarzwald) Kaiser R., Hotel Herzogen- horn.6.12. H Amtsgerichtsbezirk Offenhurg Offenburg Demuth Adolf, Tabakwaren, Adolf-Hitler-Straße 92 . . 14. 12. H Dorer Alfred, Gastwirt, Lange Straße 33.14.12. H Amtsgeriehtsbezirk Pforzheim Pforzheim Bauer Wilhelm, Hypothekenvermittlung u. Gütermakler, Bayernstr. 10 . . . . 29.11. H Frey Richard, Schloßberg 17 6.12. H Gottwald Walter, Deimlingstraße 29.14.12. H Jauch Ernst, Bleichstr. 28 .21.12. H Istel Albert, Altst. Kirchenweg 29.14.12. H Kilgus Ernst, Polstermeister, Westliche 126 . 30.11. H Killinger Wilhelm, Holzgartenstraße 28.14.12. H Maischein Erika gesch.Schweik- kert, Westliche 205 .. . 14.12. H Pfältzer Lilly, Schriftstellerin, Huchenfelder Straße 12 . 16.12. O Reutter Erwin, Ludwigspl. 14 14.12. H Stein Jakob, Fuhrmann, Gymnasiumstr. 81 . . . .21.12. H Walter Julius, Gebrauchswerber, Holzgartenstr. 33. 21.12. H Ispringen Authaler Stephan, Bahnhof- * Wirtschaft.29.11. H Amtsgerichtsbezirk Philippshnrg Neudorf Bollheimer Ant., Schuhwaren 13.12. H Petermann Josef.20.12. H Wiesental Meid Peter.4.10. H Amtsgerichtsbezirk Schonan Todtnau Steinebrunner Emst, Schuhgeschäft .15.12. H Zell i.W. Dietsche Otto, Schreibmaterialienhandlung .29.12. H Amtsgeriehtsbezirk Sehnpfheim Wieslet Eichin Albert, Holzhändler . 5.12. H Amtsgeriehtsbezirk Schwetzingen Hockenheim Brenner Georg, Glaser . . . 19.12. H Schwab Emil Ehefrau Elisabeth geb. Baust, Altwarenhändlerin .19.12. H Ketsch Pister Frau Lina, Friedrichstraße 16.5.12. H Oftersheim Auer Artur, Wilhelmstr. 1 . 5.12. H Münch Ludwig, Horst-Wessel- Straße 10.5.12. H Amtsgeriehtsbezirk Sinsheim Babstadt Kreß Katharina geb. Stierle 11.12. O Grombach Kramer Hugo Ehefrau, Hauptstr. 37 . 20.12. H Amtsgerichtsbezirk Staufen Kirchhofen Schneider Alfons, Wagnermeister .6.12. H 12 BADISCHE WIRTSCHAFTS-ZEITUNG Nr. 1 Amtseerichtshpzirk Übprlmgen Überlingen Baumann Karl, Flaschner . 19.12. H Leustetten Saile Johann, Hafnermeister 5.12. H Meersburg Ruppaner Emma geh. Stemmer .21.12. O Mimmenhausen Niedermann Emil, Hilfsarb. 12.12. O Amtseeriehtshezirk Villineen Villingen Ettwein Andreas, Kaufmann, Niedere Straße 1.12.12. H Haas Christian, Werkmeister, Niedere Straße 33 ... . 12.12. H Meier Karl, Reichsbahnarbeiter, Kronengasse 10 . . . 19.12. H Parthenschlager Karl, Riet- gasse 3.21.11. H Pf aff August, Reisender, Färberstr. 48.5.12. H Roß Johann, Schrankenwärter, Seb.-Kneipp-Str. 122 . 19.12. H Sehmid Käthe geb. Meder, Waldstr. 3.. . 19.12. H Schuppler Josef, Adolf-Hitler- Straße 15.19.12. H Storz Johanna, Wäscherei, Kanzleistr. 4.5.12. H St. Georgen (Schw.) Martin Adolf, Dentist . . . 23.11. H Schwerdt Charlotte, Köchin, Stockwald.6.10. 0 Amtsgeriehtshezirk Waldshnt Waldshut Fried Friedrich, Landmaschinen .15.12. 0 Küpfer Karl, Stadtarbeiter . 1.12. H Aisperg Waldkircher Benedikt, Bauer 3.11. H Erzingen Weißenberger Heinrich, Küfer 24.11. H Hohentengen Brädler Emil, Landwirt . . 8.12. H Lottstetten Deininger Karl, Arbeiter . 18.11. H Nöggenschwiel Hilpert Baptist, Mechaniker. 1. 12. H Oberlauchringen Albiez Maximilian, Bahnhof- hotel.15.12. H Segeten Wasmer Siegfried.6.11. H Tiengen Grunfelder Alois, Reparatur- Werkstätte .10.11. H 5.12. O Amtsgerichtsbezirk Wiesloch Wiesloeh 'Wacker Philipp, Makler . . 19.12. H Rot Goller Bertold, Gipser ... 28. 12. H Berichtigungen. Folgende Haftbefehle wurden aufgehoben : Amtsgerichtsbezirk Heidelberg. Heidelberg. Jägermann H. A., Ingenieur, Mozartstraße 22, H. 11.7.39 (s. Bad. Wirtschaftszeitung, 1. August-Heft 1939, Nr. 15). Amtsgerichtsbezirk Mannheim. Mannheim. Koch Otto, Kaufmann, U 1, 33, H. 21. 7. 39 (s. Bad. Wirtschaftszeitung, 1. August-Heft 1939, Nr. 15). Amtsgerichtsbezirk Schwetzingen. Plankstadt. Die Aufnahme des Richard Waidler, Flaschner, in die Schuldnerliste (1. Dezember-Heft 1939, Nr. 23) beruht nach Mitteilung des Amtsgerichts auf einem Irrtum. Amtsgerichtsbezirk Überlingen. Markdorf. Barth Marianne, Wäscherei, H. 6.11.39 (s. Bad. Wirtschaftszeitung, 1.Dezember-Heft 1939, Nr. 23). (Fortsetzung von Seite 8) Leistungsertüchtigung in den Vordergrund, für deren Erfolg die lebendige Durchführung in dem einzelnen Betrieb maßgebend ist. Die Verpflichtung der Betriebe zur Berufsausbildung, wie sie der Erlaß des Herrn Reichswirtschaftsministers vom 13. Februar 1939 darstellt, umfaßt die Gesamtheit dieser Ausbildungsmaßnahmen und stellt dem Betriebsführer die Aufgabe, den betriebseigenen besten Weg zu suchen und zur besten Leistungsertüchtigung seiner Gefolgschaft zu beschreiten. Ich wünsche diesem Buch, daß es zur Förderung dieses hohen Zieles und damit zur Steigerung der deutschen Wirtschaftsleistung beitragen möge.“ Das 140 Seiten starke und mit zahlreichen Abbildungen und Ausschlagetafeln versehene Buch ist jedem Betriebsführer, Ausbilder, Facharbeiter und Lehrling sehr zu empfehlen. Es ist zu beziehen in der Verlagsgesellschaft Otto Elsner, Berlin. Preis 4,80 RM. V erschiedenes. Verleihung des Treudienst-Ehrenzeichens an Angestellte und Arbeiter in der freien Wirtschaft. Der Führer und Reichskanzler hat den nachgenannten Gefolgschaftsmitgliedern das Treudienst-Ehrenzeichen der Sonderstufe für Angestellte und Arbeiter in der freien Wirtschaft für 50jährige treue Dienstleistung verliehen: 1. Emil Widmann, Webermeister in Murg, bei der Firma Hüssy & Künzli A.-G. in Murg. 2. Leopold Baumgartner, Werkmeister in Atzenbach, bei der Firma Spinnerei Atzenbach A.-G., Schopfheim. 8. Josef Mötsch, Spinner in Atzenbach, bei der Firma Spinnerei Atzenbach A.-G., Schopfheim. 4. Friedrich Seger, Batteur, Marnbach, bei der Firma Spinnerei Atzenbach A.-G., Schopfheim. 5. Emil Sigg, Selfaktorspinner, Atzenbach, bei der Firma Spinnerei Atzenbach A.-G., Schopfheim. 6. Albert Frey, Portier in Hauingen, bei der Firma Gebr. Großmann G. m. b. H., Brombach. „Karlsruhe (Baden)“. Der Verkehrsverein Karlsruhe e. V. teilte uns folgendes mit: Von verschiedenen Firmen und Organisationen wird zum Ortsnamen Karlsruhe der Zusatz „am Rhein“ verwendet. Diese Kennzeichnung entspricht zwar geographisch der Tatsache, erweckt aber verkehrspolitisch die falsche Anschauung, als ob die Stadt unmittelbar am Rhein hege wie etwa Mannheim oder Köln. Der Verkehrsverein spricht daher die Bitte aus, daß man sich zukünftig wieder der alten postalischen Bezeichnung „Karlsruhe (Baden)“ zuwenden möge. Der Begriff „Baden“ hat in der Fremdenverkehrswerbung einen guten Klang und wird stets die Vorstellung eines gern besuchten Reiselandes erwecken. Man verwende also in Zukunft die Bezeichnung „Karlsruhe (Baden)“ und benutze als Werbe wort, wenn dazu die Möglichkeit geboten ist, den Zusatz „Ausgangspunkt für Ausflugsfahrten in den Nordschwarzwald und die Pfalz.“ Herausgeber: Industrie- und Handelskammer Karlsruhe. Kommissionsverlag und Druck: C.F.Müller, Karlsruhe, Ritterstr. 1. Verantwortlicher Schriftleiter: Hauptgeschäftsführer Dr. Krienen, Karlsruhe. Anzeigenleiter: Anton Meschede, Karlsruhe (z. Zt bei der Wehrmacht). Zur Zeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 8. Sämtliche die Redaktion betreffenden Sendungen sind zu richten an die Geschäftsführung der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, KarlstraiJe 10 (Fernsprecher 4510—4512); alle den Anzeigenteil, Abonnementsbestellungen und Versand betreffenden Sendungen an die Geschäftsstelle der Badischen , Wirtschafts-Zeitung, Karlsruhe, Ritterstraße 1 (Fernsprecher 7400—7402). Bezugspreis vierteljährlich 1.30 m znzIgJich Postzustellgeld. Bestellungen beim Verlag nnd Jeder Postanstalt. Anzeigenpreise: l l, Seite, 262 mm hooh and Ivb mm breit, 112.— Ml, % Seite, 125 mm hooh und 175 mm breit oder 252 mm hoch und 85 mm breit, 6«.— Mi, '/* Seite, 125 mm hoch und 85 mm breit oder 62 mm hooh und 175 mm breit, 28.— Ml, % Seite, 62 mm hoch und 85 mm breit oder 30 mm hoch und 175 mm breit, 14.— Mi, >/, 6 8eite, 30 mm hoch und 85 mm breit oder 14 mm hoch und 175 mm breit, 7 — Mi, */s 2 Seite, 30 mm hoch nnd 42 mm breit oder 14 mm hooh und 86 mm breit, 8.o0 Mi. Eabatt bis zu 16% bei 24 Wiederholungen. Elektrisch betriebene Personen-, Lasten-, Kranken-, Umstell-, Akten-, Speise- AUFZÜGE Sonderausführungen für rauhe und feuchte Betriebe Elektrische Torantriebe / Verdunkelungen / Transportanlagen WILHELM GRAF, Maschinenfabrik. KARLSRUHE i.B. BOLICH WERKE BRUCHSAL U. O D E N H E IM (BADEN) •RUF: 2644 R U F : 24 u.25 METALL u. EMAILLIER WERK FÜR LEUCHTEN u. 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