j. Jahrgang Nr. 37 15. Sonntag nach Trinitatis 13. September 1953 iber (1t. : dienhaus i, j tthenncr. ithenner: IL 1 ; indcrnottcsdi,,! 0.00 Uhi:-s >»st. >ieti>: 10.0 1.00 Uhr: «M 10 Uhr: Llup?: enst. Uhr: Ratzeh I' : Abendmahl-,, tnführung den : ÄindergoNk-d- : 0.M Uhr: Ar Uhr: Lchweilh,: lc: 11.15 Uh,: e tesdienst, Arzr le. >0.30 Uhr: KW cnst. nn: 10.15 Uhl: ottesdienst. 10.30 Uhr: 1» .iindergotte-dl» 1.00 Uhr: iliite Venz. :: 2. Med, Mit Uhr: Nagel. Me um Sememe ev^>i^ei.>8Li-iL5 e^oe^i m )^UN- rrer vr. Kilt ndsunk, 2. Pr«i- osessor WoNiv- :fnnk, 7.05 Uhr. P«« jSüöb. lllunh^ 0 Uhr, Pi-rm oestsunU en das eptember us ü at" spricht d« n Kirche, ^ Christeni«" dsunks am i is ,er KircheibE hinan» ich 1 den. -v-na Die stZrkere Mrklickkeit Ein jeglicher bleibe in dem Beruf, darin er berusen ist. Bist du als Knecht berufen, sorge dich nicht. Doch, kannst du frei werden, so brauche es viel lieber. Denn wer als Knecht berufen ist, in dem Herrn, der ist ein Freigelassener des Herrn. Desgleichen, wer als Freier berusen ist, der ist ein Knecht Christi. Ihr seid teuer erkauft. Werdet nicht der Menschen Knechte. Ein jeglicher, liebe Brüder, worin er berufen ist, darin bleibe er bei Gott. 1. Kor. 7. 20—21 Wir wollen es ganz stark heraushören aus diesen Versen, die so schwerwiegende Fragen berühren: Wer den Ruf Jesu Christi so gehört hat, daß er sein Leben unter seinen Beseht gestellt hat, dem ist Großes geschenkt und Großes aufgetragen: Geschenkt ist uns ein Leben, in dem keine Angst des Gewissens und keine Furcht der Menschen mehr Gewalt gewinnen brauchen. Denn du, lieber Christ, darfst glauben, daß sür deine Schuld genug getan ist, daß du von Gott mit ewiger Liebe geliebt bist und daß 2hm an dir liegt, daß Er dir nahe ist, wo. du auch bist — so etwa in Korinth als Sklave unter einem unguten Herrn. Dazu, daß dieser Zeit Leiden nicht wert sind der Herrlichkeit, die an dir soll offenbar werden. Aufgetragen aber ist uns, nun auch in ganzem Gehorsam zu stehen gegen diesen Herrn. Das müssen wir ganz stark heraushören aus diesen Versen und an den Anfang stellen. Denn es ist eigentlich — von heute ausge- .7 i ichen — eine auffallende Weisung, die der Apostel hier gibt: „Ein jeglicher, liebe Brüder, mrin er berufen ist, darin bleibe er bei 6°tt." „Fortschrittsfreudige" Menschen wollten sicher etwas anderes hören: Bon Überwindung rückständiger Lebensformen, die dem ueuen Geist nicht entsprechen. Sklave sein — "un es war sicher oft nicht leicht für jene Insten in Korinth, zumal wenn sie „wunderliche" Herren hatten. Da wurde gewiß ^uszer gen Himmel geschickt und elmusik v°» i« :ndfunk> nstlichc MuH rgetwerke Bl" TüdwelÜMb Thema der S» ^ ^ . _ z am s T-b» sUMche Träne im Verborgenen vergossen. Wie » des Süd"'^ "'sch die Folgezeit zeigte, daß es der dnstenheit nicht möglich war, andere in »»Int ^ halten. Die Sklavensrage wurde Die Burgkapelle zu Obergrombach, über bcren bedeutsame mittelalterliche Wandmalereien in dieser Ausgabe ausführlich berichtet wird ... sch E scheint es zumeist gar nicht gleicher ^ für Lebensumstünden, in was Ebnungen, in was für einem Arbeits- " etwa, wir stehen. Schließlich sind di-ch immer wiederkehrenden Dinge, und^ L"den schwer machen und die — - ^ Gefährliche dabei für Christen Bitte,» . ^ Leuchtens den Gram, die nt, den Schmerz auf das Antlitz legen. Cormn^"^ hat das gewußt. Er hat die lraaen ra"» keiner Gemeinden mitge- (2. Kor. 11, 28). Aber er hat nicht zur Erhebung gegen die bestehenden — sicher nicht immer idealen — Zustände aufgerufen. Er hat dem Christen Philemon nahegelegt, seinen ihm entlaufenen Sklaven Onesimus nicht mehr wie einen Sklaven, sondern wie einen Bruder zu halten, aber er hat ihn seinem Herrn zurückgeschickt und die im Sklavenstand stehenden Christen zum Gehorsam gemahnt. Das hat sicher die verschiedensten Gründe. Paulus war nicht im Stand der Obrigkeit, die Gesetze zu geben hat. Seine Aufgaben waren keine obrigkeitlichen. Er schreibt hier auch nicht an solche Stellen, geschweige denn an christliche Obrigkeiten. Seinen letzten Grund aber hat es in einem Doppelten. Einmal: Stärker, größer, beglückender als die Wirklichkeit des — oft harten — täglichen Lebens darf die Wirklichkeit des im Gehorsam des Glaubens gelebten neuen Lebens sein. „In dem allem überwinden wir weit um des willen, der uns geliebt hat" ist sein frohes und getrostes Bekenntnis im Römerbries angesichts von viel Not und Drangsal. Das andere aber ist das: Gerade in der harten Wirklichkeit des täglichen Lebens und seiner gegebenen Verhältnisse wird in der vergänglichen Welt ein Zeichen des Glaubens aufgerichtet im Leben der Christen. Und das ist der erste Dienst, den wir Christen der Welt schulden. Diese so schwierigen Verhältnisse erfahren gleichsam ein Stück Heiligung dadurch, daß Menschen, die den Ruf Jesu ver- 2M nommen haben, in ihnen den Glauben und die Nachfolge üben. Das heißt praktisch für uns ein Dreifaches: 1. Da, wo wir hingestellt sind, haben wir uns zu bewähren als Menschen des Glaubens und des Gehorsams. Vielleicht würde uns die Nachfolge anderswo leichter fallen. Jedenfalls meinen wir es oft: In der Ehe mit einem andern Mann oder mit einer andern Frau, in einem andern Arbeitsverhältnis, für die Christen damals: im Stand des Freien. Wir sollen aber ruhig einmal „darunterbleiben" und darin uns bewähren. °2. Das Zeugnis des Glaubens wird da von uns verlangt, wo wir stehen. Im Kreis Gleichgestellter oder Gleichgesinnter wäre es vielleicht leichter. Aber ist es da so nötig wie hier? Wo es dunkel ist, ist ein kleines Licht mehr als ein großes, wo es hell ist. 3. Was bereitet uns mehr zu für Gottes Reich, was macht uns reifer für die Ewigkeit, das Herrschen (oder wenigstens das es-bequem- haben) oder das Leiden? Immer wieder wird die Antwort aufs Letzte fallen. Es ist dann Gottes Sache, dieses zu enden: Menschen Knechte." Einer Stelle gehorchen wir ja doch, denn so frei sind wir nicht: Menschen oder den eigenen Trieben oder Gott. Beim Letzteren aber wird die stärkere Wirklichkeit wirksam, die auch die schwierigsten irdischen Verhältnisse in Segen kehren kann. Alachrichten Der Evangelischen Kirche in gehören nach den jetzt vorliegender „Wenn die Stunden sich gefunden bricht die Hilf mit Macht herein." Das ist ein Satz des Glaubens und der Erfahrung. In dieser Abhängigkeit des Glaubens sollen wir nach des Apostels Weisung bleiben. Denn wo wir die aufgeben, wo wir ohne klare Weisung von oben unsere Verhältnisse ändern wollen, drohen andere Abhängigkeiten. Von den vielen, in die wir hineingeraten können, wird hier eine genannt, die von Menschen: „Ihr seid teuer erkauft, werdet nicht der Zwei Dinge müssen hier freilich noch genannt werden: 1. Nicht abgetan ist damit, daß, wo Ordnungen des Volkslebens zu schaffen sind, sie aus dem Geist des Evangeliums heraus gestaltet werden müssen. Die Sklaverei fand einmal ihr Ende. Es wird wohl auch manche andere der vergänglichen Ordnungen ihre Umwandlung erfahren und erfahren müssen. Wichtig wird nur sein, daß dann nicht nur die neuen Schläuche, sondern auch der neue Wein da ist. Mancher hat schon gemeint, wenn nur einmal die Verhältnisse anders sind, dann werden auch die Menschen anders werden, und hat sich mächtig getäuscht. Andere Menschen braucht unsere Zeit, Menschen, die die stärkere Wirklichkeit an sich erlebt und erfahren haben und die dann ganz von selber den besseren Verhältnissen Vorarbeiten. 2. Das andere ist das: In schwierigen Verhältnissen sich als Christ bewähren kann nur, wer den starken Rückhalt der Gemeinschaft des Glaubens und des Gebetes hat. Haben wir den? Sind uns der Gottesdienst und die Gemeinschaft des Glaubens so wichtig? Dort ergeht immer wieder der Ruf. Dort dringt in die Seele das Wort der Aufrichtung und des Trostes. Dort werden wir wieder gestärkt, auszuharren in dem Stand, in dem wir berufen sind. „Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig." M-r. nissen der letzten Volkszählung 42 M Heimt, taufte Glieder an, davon lOOSVgg^, gelischen Landeskirche in Baden. Die« evangelischen Landeskirchen liegen in» ^dert! deutschländ. Der Größenordnung nach o Spitze steht die Evangelische Kirche in L Brandenburg mit 4 70V 000 Seelen. H die Evangelisch-Lutherische Landeskirche sen mit 4 430 000 Gliedern. Die kleichl^H deskirche ist die von Schaumburg-LiW ^ 71000 evangelischen Christen. Die Bi der klm würdigste der llusg !« dach, we Herren w den Bisch Zuflucht? Zeit derI Der Rat der Evangelischen Kich Deutschland tritt am 11. September dem Vorsitz von O. Dibelius in Bet gezwunge einer turnusmäßigen Sitzung zusainnm Tage vorher tagt ebenfalls in Beck Kirchenkonferenz der Evangelischen Ai Deutschland, der Vertreter aller dm Landeskirchen angehören. Am 28. und 29. Oktober wird Bist Dibelius in Dänemark sein und i« IlnterkunI Schloß ii willigen i liche Um- bäliden r die jetzig reichen W öffentlichen Versammlung über daso Leider „Kirche und Staat" sprechen. Segen taktlose Neklame mit weiknachtssgmdolen Der Film „Denn sie sollen getröstet mi der nach dem Buch von Allan Patten i> lischer Sprache gedreht wurde und bist Deutschland nur in der Originalsassvj deutschen Untertiteln zu sehen war, auch in vollsynchronisierter Form hm bracht. Die Synchronisation wurde m Matthias-Film E.m.b.H. vorgenomim Aahrhund zugleich die alleinigen Rechte für denk halbachS erworben hat. Der Bildstreifen will Schmalfilm vor allem in Gemeinde» Bestimmu Gegen eine Veräußerlichung und „Kommerzialisierung" des Weihnachtsfestes wendet sich die Arbeitsgemeinschaft der Mittel- und Großbetriebe des westdeutschen Einzelhandels, indem sie schon jetzt auf Richtlinien hinweist, die Auswüchse in der geschäftlichen Werbung während der Vorweihnachtszeit im ganzen Bundesgebiet unmöglich machen sollen. Jeglicher Weihnachtsrummel soll in diesem Jahr vermieden werden. Daher werden die Richtlinien so rechtzeitig bekanntgegeben, daß bereits in den ersten Vorbereitungen auf das Weihnachtsgeschäft alles vermieden werden kann, was zu den im letzten Jahr allgemein als taktlos und entweihend empfundenen Reklamemaßnahmen führte. Niemals dürfe, so heißt es in dem betreffenden Rundschreiben, die Werbung das religiöse Empfinden verletzen. Die Weihnachtskrippe gehöre z. B. nicht ins Schaufenster. Weder Nikolaus noch Weihnachtsmann dürsten zu einer Art karnevalistischem Kinderschrcck gemacht werden. Zurückhaltung beim Gebrauch kirchlicher Symbole sei dringend zu empfehlen. Das Gleiche gelte vom Gebrauch der Weihnachtslieder; Glockengeläut solle ganz unterbleiben. Blick aus die vielfach unverantwortliche Ausnutzung der Arbeitskräfte in Warenhäusern etc. stark interessiert. Das Weihnachtsfest und die Weihnachtszeit drohen damit für weite Bevölkerungsschichten immer mehr ihren Sinn und Inhalt zu verlieren." Bezüglich der stark gelockerten Ladenschlußbestimmungen in Kur- und Badeorten während der Saison wird darauf hingewiesen, daß jede Durchbrechung der Sonntagsruhe dazu führe, das Publikum an die Vornahme von Einkäufen an Sonntagen zu gewöhnen. tungen vom Evangelischen Filmdiens geführt. res II. » nachdem « Siegreich« Seckenheu mehr voll erhalten. Umkirch meinde vi der Riede denen an- eine Cyna zu Begim alte Eotti ihm der meinde st« Bald ni WU In Rhynern bei Hamm (Westfalens! die erste deutsche Autobahnmission eingeii jetzigen Z an der eine evangelische und eine kaUalterlichel Fürsorgerin tätig sind. Die AutobahnMreilegun will allen, die auf ihrer Fahrt Rat Mi §s brauchen, im Sinne der Arbeit der Ä deckungen Mission und des Caritasverbandes zaii ^mWii stehen. Aufgrund der dort gesammelt« fahrungen soll entschieden werden, a> ^ ^ ^ derartige Fürsorgestellen in gröber«?. ^ fang Bedarf besteht. ^ Pfarrer Hellstern (Zürich), dem Lei» ! Hilfswerks der Evangelischen Kirchj Schweiz, wurde die Ehrendoktorwiiid! Theologischen Fakultät der Universität" verliehen. Für eine Einschränkung der offenen Verkaufssonntage vor Weihnachten WINlMg« tritt der Landeskirchenrat der Evangelisch- Lutherischen Kirche in Bayern in einem Schreiben an das Staatsministerium des Inneren ein. Gleichzeitig wird gegen die stark gelockerten Ladenschlußbestimmungen in Kur- und Badeorten Einspruch erhoben. „Der Landeskirchenrat", so heißt es in dem Schreiben, „ist an dieser Frage nicht nur um der Heiligung des Sonntags willen, sondern auch im Etwa 400 reformierte Kirchen sind i«, land während des Krieges zerstört oderst beschädigt worden. 300 von ihnen s«ü heute wiederhergestellt. Außerdem sind Nit Kirchen errichtet worden. Aus den GeB- sind für den Kirchenbau an freist Gaben mehr als drei Millionen gebracht worden. WölUbMV' Monatsspruch für September Der chinesische Lhristen-Verband mosa teilt mit, daß in China seit der»si ergreifung durch den Kommunismus^, Christen getötet worden sind. Das Fttül nesische Nachrichtenbüro auf Formosa': vor kurzem mitgeteilt, daß insgesM, Millionen Menschen durch die KomAks hingerichtet worden seien. Die Zahl de^' sten, die z. Zt. in chinesischen EeW, festgehalten werden, beträgt nach der S" 1 Quelle 391420. 270 m liegen ill r. rdnung nach. ;e Kirche i»;, >0 Seelen. Ihr e Landeskich WMsame Wandmalereien ln der Surgkapelle zu odergramdocli .ri in M Die Burgkapelle zu Obergrombach ist eine -che in D.^d°r kleinsten, zugleich aber eine der ehr- wrliegendey e mrdigsten kirchlrchen Andachtsstatten unserer hlung 42 Wh -Mat. Das schlichte Gotteshaus gehört zu 1 065M d,„ -er ausgedehnten Burganlage in Obergrom- Baden. Die xi welche spätestens seit dem 14. Jahrhundert das Stammschloß der dortigen Orts- herren war und in Eefahrenzeiten mehrfach den Bischösen des nahegelegenen Speyer als Zniluchtsstätte diente. Zu der glanzvollsten Pt der Burggeschichte gehören die Jahre von a. Die kleinstes als der Speyerer Bischof Johan aumburg-LiWj ,, ^ Hoheneck hier Wohnung nahm, ! US II. nachdem er von seinem Gegner Friedrich dem Siegreichen von der Pfalz in der Schlacht bei Seckenheim 1462 besiegt und zur Abdankung Mungen worden war. Als standesgemäße Unterkunft wurde ihm das Obergrombacher Schloß überlassen. Während dieses unfreiwilligen Aufenthaltes ließ der Bischof wesentliche Um- und Neubauten an den Schloßgebäuden vornehmen, unter anderem ließ er die jetzige Burgkapelle aufführen und mit reichen Wandmalereien ausschmücken. Leider ist das kleine Gotteshaus heute nicht mehr völlig in seinem ursprünglichen Zustand erhalten. 1845 war nach dem Neubau einer Pfarrkirche das Kirchlein an die jüdische Gemeinde verkauft worden und von dieser nach der Niederreißung der Chorapsis und verschiedenen anderen baulichen Veränderungen in eine Synagoge umgewandelt worden. Erst als zu Beginn der achtziger Jahre des vorigen vorgenomM Jahrhunderts die Familie von Bohlen und hte für den He Halbach Schloß und Kapelle erwarb, wurde das 'streifen will alte Gotteshaus wieder seiner ursprünglichen Gemeindem« Bestimmung zurllckgegeden, seitdem findet in ten. elischen Kich . September! ;lius in ung zusainm rlls in Beili, ngelischen A ter aller dm er wird W sein und ia l über dass, en. n getröstet mt lan Patten i> urde und biL Iriginalfassm chen war, mit 'r Form hm on wurde m n Filmdieiß (Westfalen! r nd eine kaths r werden, « in größerem elterliche Wandbilder entdeckt und sorgfältiger Autobah« Freilegung und Konservierung anvertraut. rhrtRatick!" " Es war dies . srbandes^aiD - mittelalterlicher Wandmalerei : gesammelt!! eine der bedeutsamsten Ent- , . en ani Lberrhein. Der ganze Kirchenraum war ur- !I>r!inglich ausgemalt. Leider fehlen infolge des Abbruches der Chornische wesentliche Teile der Malerei, wodurch der Gesamteindruck leidet. Doch sind glücklicherweise weite Partien h). dem LeMi ischen Kich- mdoktorwiiit«! Universität r irchen sind i«1 zerstört oder« m ihnen D zerdem sindN>> us den Ee«r an frei«! ionen Guide« der Seitenwände besonders gut erhalten. Eine niedrige umlaufende Sockelzone wird durch einen aufgemalten Stoffbehang angedeutet. Darüber erstrecken sich — ähnlich kostbaren Vildteppichen — die Darstellungen aus der Heils- und Märtyrergeschichte bis hinauf zur Flachdecke und bis hinein in die tiefen Fensternischen. Innerhalb der reichen Bilderfolge der Nordwand nimmt das Passionsfeld der Kreuztragung weiten Raum ein. Aus der dramatisch-bewegten Menschenmenge hebt sich, durch Größe und Haltung beherrschend, die Gestalt ihm der Gottesdienst der evangelischen Gemeinde statt. Bald nach der Erwerbung wurden von den nission einMetzigen Besitzern unter der Tünche mittel- Nordöstliche Fensternische Christi. Mit beiden Händen schleppt der Herr das Kreuz zur Richtstätte, den beiden Schächern folgend, umgeben von der höhnenden Schar der Schaulustigen. Hoch zu Rotz begleiten die Hohenpriester den Zug, gefolgt von Bewaffneten. Der gemarterte Heiland wendet sein Haupt den trauernden Frauen zu. Maria ist in den Armen einer Begleiterin zusammengesunken. Veronika, die in ihren Händen das ausgebreitete Schweihtuch hält, welches das Antlitz des Erlösers zeigt, wird von einem Kriegsknecht bedroht. Die Komposition ist in der Ubereinanderstaffelung der Figuren flä- chig-teppichhaft aufgebaut, der Künstler hat — und das ist um diese Zeit erstaunlich — völlig auf eine Durchbildung der Gruppen in räumlich-perspektivischem Sinne verzichtet. Hierin erweist er sich als eine konservative Künstlerpersönlichkeit, die in älteren Traditionen wurzelte und sich bei der Ausmalung der kleinen Vurgkapelle eines überkommenen Formenschatzes bediente. Vermutlich war der Ausganspunkt seines Schaffens der höfisch- burgundische Kunstkreis, der zu Beginn des 15. Jahrhunderts seine höchste Blüte erlebt und die Künstler des ganzen Abendlandes in seinen Bann gezogen hatte. Von hier empfing der Obergrombacher Meister seine richtunggebenden Eindrücke. Anregungen, die er den großen Meisterwerken burgundischer Künstler entnommen hatte, verwertete er in seinem ausgedehnten Wandbildzyklus. Aus diesen Zusammenhängen erklärt sich auch die eindrucksvolle — leider nur fragmentarisch erhaltene — Darstellung des Jüngsten Gerichtes an der Südwand, denn hier ist die gesamte eschatologische Vorstellungswelt des Spätmittelalters in einer Konzeption veranschaulicht, die als geistige Erfindung zweifellos über die Möglichkeiten des Obergrombacher Meisters hinausgeht. Der Höllensturz der Verdammten, das Emporstreben der Seligen geben den Machtspruch des thronenden Weltenrichters kund, auf dessen Geheiß die Engel mit gewaltigen Posaunenstößen die Menschheit unter das Endgericht rufen. Der hohe Ernst des Dargestellten ergreift den Gläubigen zutiefst und weist weit Uber mittelalterliche Gebundenheit hinein in unsere Zeit. Wenngleich der Meister, der um 1460 diese Wandmalereien geschaffen hat, nicht zu den hervorragendsten Künstlerpersönlichkeiten seiner Zeit gehörte und er in seinem Stil altertümlich blieb in seiner volkstümlich-derben Erzählweise, so vermittelt er uns doch unendlich vieles aus der religiösen Gedankenwelt des Spätmittelalters und von den künstlerischen Kräften des für die Entwicklung des abendländischen Kunstschaffens so bedeutenden Kunstzentrums Burgund in der reichen Bilderfolge der kleinen oberrheinischen Vurgkapelle. G. E st,, HM' enrauni. Wandbild — N o r d w a n d, Kreuztragung Jüngstes Gericht verband »«" na seit der KI munismus d. Das Ftt»1 af Form-!-^ tz insgesa»^ die KomMsf die Zahl d-"s chen EesE t nach der „6ott loben, das M unser ?^ini" Die Ausgaben des Kirchenmusikalischen Instituts in Heidelberg Wer in Heidelberg die vom Bahnhof zur Peterskirche hinziehende „Anlage" (Friedrich- Ebert-Allee) hinaufwandert, der findet an einer Unterführung zu einem der letzten Häuser auf der rechten Seite (Nr. 62) ein einfaches Schild: „Evangelisches Kirchenmusikalisches Institut." Tritt er näher, so weisen ihm Orgelspiel oder auch Thorgesang den Weg zu den auf zwei Stockwerke verteilten Arbeitsräumen: im ersten der Hörsaal mit Orgel, Flügel, Schallplatten und Lichtbildapparat, die Bibliothek mit Büchern und Zeitschriften, ein Raum mit einer kleinen, aber dreimanualigen llbungsorgel; im zweiten ein weiterer kleiner Orgelraum, ein Zimmer für Klavier- und Theorie-Unterricht, das einen Flügel und ein Klavier enthält, daneben ein kleines Gelaß, in dem ein Cembalo dem Studium dient, und anschließend die Räumlichkeiten für Leiter, Lehrkräfte und Sekretariat. Es gibt in diesem Haus nichts Überflüssiges, nichts Repräsentatives: alles dient auf kleinem Raum der Arbeit und dem Dienst, der hier geleistet und vorbereitet werden soll. „K. I." und Gemeinden Vielen Gemeinden ist das „K. I." von seinen Fahrten ins Land bekannt, bei denen die Kirchenmusikstudenten gemeinsam im Chor und einzeln an der Orgel in Gottesdiensten und Kirchenmusiken wirken, unter der unermüdlichen und von heiligem Feuer getragenen Leitung unseres Landeskirchenmusikwartes Prof. vr. Poppen, der auch das Institut leitet. Auch in Rundfunkandachten und Morgenfeiern ist der Chor des Instituts hin und wieder zu hören. Aber auch die Gemeinden ihrerseits wenden sich nicht selten in Fragen des kirchenmusikalischen Lebens an das Institut. Diese Berührungen zwischen Institut und Gemeinden können freilich immer nur einen, wenn auch wesentlichen Ausschnitt aus der Arbeit des Instituts nach draußen vermitteln. Oft tauchen, gerade aus der evangelischen Jugend, die heute ein sehr starkes Verhältnis zur Kirchenmusik hat, Fragen nach Ausbildung und Amt des Kirchenmusikers auf, auf die heute hier einmal näher eingegangen werden soll: welches sind die Aufgaben des Instituts? wie führt es seine Arbeit durch? wie steht es um Beruf und Amt des Kirchenmusikers? Der Auftrag Im Mai 1931 eröffnete die Landeskirche das Institut mit dem Auftrag, der „umfassenden und gründlichen Ausbildung von Organisten und Chorleitern" zu dienen. In den zwanzig Jahren bis 1951 hat das Institut im Durchschnitt 80—90 Vollstudierende und Gäste jährlich unterwiesen. Dazu kamen die Aufgaben einer kirchenmusikalischen Zentralstelle des Landes unter Leitung des Landeskirchenmusikdirektors. Seit rund zwei Jahren sind dem Institut durch die Einführung des neuen Gesangbuchs und einer neuen Eottes- dienstordnung neue Aufgaben und Anforderungen gestellt worden. Die Beratung eines „Kirchenmusikergesetzes" auf der bevorstehenden Tagung der Landessynode und dessen Auswirkungen verlangen eine weitere Mitarbeit des Instituts und sind für dessen Studierende und deren Zukunft von wesentlicher Bedeutung: handelt es sich doch darum, das Amt des Kirchenmusikers innerlich und äußerlich zu ordnen und zu sichern. So stehen wir allenthalben in einer Neuordnung unseres kirchenmusikalischen Lebens in Baden, die es angebracht erscheinen läßt, hier einmal eingehender über das Institut zu sprechen. Warum in Heidelberg? Für die Arbeit des Instituts ist die Verbindung zur Universität, vor allem zu deren theologischer Fakultät, von wesentlicher Bedeutung. Sie war einer der Hauptgründe dafür, daß das Institut in Heidelberg errichtet worden ist, wo sich zudem noch eine Pädagogische Akademie und eine Musikhochschule befinden, mit denen sich verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit bieten. Die Zusammenführung des Theologen- und Kirchenmusikernachwuchses ist von größter Bedeutung für die Zukunft, und es mehren sich die Fälle, in denen aus einem inneren Bedürfnis der jungen Menschen heraus beide Studien miteinander verbunden werden. Aber auch der evangelische Schulmusiklehrer, der sich an Universität und Musikhochschule für das künstlerische Lehramt an höheren Schulen vorbereitet, findet durch ein kirchenmusikalisches Studium die ideale Verbindung zweier Arbeitsgebiete, die in der geschichtlichen Tradition von eh und je in fruchtbarer Wechselbeziehung gestanden haben. Und schließlich findet der hauptamtlich Kirchenmusik Studierende Gelegenheit, durch Teilnahme an Sonderkursen für Religionslehrer seine Ausbildung und künftige Tätigkeit im Dienst der Kirche abzurunden. Reichhaltiges und reiches Arbeitspensum Die Arbeit am Kirchenmusikalischen Institut selbst ist getragen von einer starken Lebensgemeinschaft der Studierenden untereinander, wie auch im Verhältnis zu Leiter und Lehrkräften, die immer wieder als ein besonders schönes und wertvolles Geschenk dieser Arbeit empfunden wird. Aber auch im Lehrplan gibt es kein Nebeneinander, sondern eine sinnvolle und reichhaltige Bezogenheit aller Fächer zueinander. Das ganze Lehrgebäude ist hingerichtet auf die zwei Hauptaufgaben des kirchenmusikalischen Amtes, die des Kantors und die des Organisten. Die allgemeinen Grundlagen bieten Kirchenkunde, Liturgik, Hymnologie, allgemeine und kirchliche Musikgeschichte, Jnstrumentenkunde, Akustik und Gehörbildung. Der Kantor wird durch Stimmbildung, Partiturspiel und Dirigierübungen zur Lhorleitung hingeführt. Der Organist erhält durch Übungen in Melodie-, Harmonie- und Formenlehre die Voraussetzung zur Improvisation, wie sie das gottesdienstliche Orgelspiel in verschiedener Hinsicht verlangt; durch Klavierunterweisung, Eeneralbaßspiel und Orgelstilkunde wird er für die Arbeit im technischen und künstlerischen Orgelspiel vorgeschult. Aber er muß seine Orgel auch baulich kennen und kleinere Störungen beseitigen sowie Zungenregister stimmen können; dem dient der Unterricht im Orgelbau. Und schließlich soll der Kompositionsunterricht den jungen Kirchenmusiker auch befähigen, einmal etwas Eigenes für den Gottesdienst, sei es für Chor oder Orgel, zu schreiben, wie es in den Blütezeiten der Kirchenmusik guter, ja sogar geregelter Brauch gewesen ist. Gottesdienst- Übungen, Anleitung zur Durchführung von Kemeindesingen und Übungen im Posaunenblasen führen schon unmittelbar an die Praxis heran, die sich im übrigen mancher vorgeschrittene Studierende schon vor Abschluß des Studiums durch Vertretung und Aushtzl kirchenmusikalischen Dienst da und doy, werben beginnt. Es ist kein kleines zh> Pensum, was da zu bewältigen ist: ch macht auch viel Freude durch seinen Nk,t AitseSung Sie ließ SS. kreuzt Am Schluß das Examen Wer aus diesem Reichtum aus besoy. Gründen, sei es zur Vorbildung Hauptstudium, sei es zur Ergänzung Wen Ro> Fortbildung schon erworbener Fähig,,ln Schluss einzelnes herausgreifen will, hat dst Her das a lichkeit, dies als „East" zu tun, eine Ulenlend, d keit, von der gerne Gebrauch gemacht H »nntra Der „Vollstudierende" kann sein Stud»M N^use einem Examen abschließen, besten decke im wesentlichen von Vorbildung und Nxluug erobei abhängt: nach mindestens einjährige; Tie Ler dium mit der Prüfung für den nebenan», denke", sag Dienst, nach mindestens zweijährigem ^ Dar, de dium mit der Prüfung für ein kirch„HMe!" kalisches Hauptamt, und nach einen »^r dei sprechend längeren Studium mit dei sie antmn nannten „A-Prüfung", die zur Bekleid besonders gehobener Stellen (z. B. ab der Alte" zirkskantor) berechtigt. Die Prüfungen dsM Sol auch in anderen deutschen Landeskirche ^"der den erkannt, wie auch das Institut seH '"d dreh m staatlich anerkannte Lehranstalt ist. TaH^elW chenmusikalische Stellen- und Besoldung°>FE" S" wird voraussichtlich durch ein badische; ^t chenmusikergesetz neu geregelt werden. eben", ve über allen Ausbildungsgängen, Prim g und Gesetzen aber steht das Wichtig^ wiedergewonnenes, ein neu geschenkte; wußtsein vom kirchenmusikalischen einem Dienst gegenüber Gott und dei meinde, einem Dienst der Verkündigung Anbetung, des Lobes und des Dankes ! könnte Treffenderes über diesen Dienst g werden, als der Satz aus einem u> kleine Hall neuen Lieder: „Gott loben, das ist Hchmiitige Amt!" Mine C Wer sich zu solchem Dienst gerufen'^uig das der ist herzlich willkommen im KircheinDernen T kalischen Institut, das am 1. OktebüMErdkug' Arbeit seines Wintersemesters beginnt delberg, Friedrich-Ebert-Allee 62). . „Das hei wann und wo Höchster klrchenW! Die diesjährige Hauptversammlung das der De, Deutschen Evangelischen Kirchentages: »rauche nu entgegen bisherigen Gepflogenheiten ße tat ihn, den Abschiedsgruß „Auf Wiedersehen „!» sehe sten Jahre in... !" Wie der EvangW-digt. T Pressedienst hierzu erfährt, haben sich: nach ihrer rend des Hamburger Kirchentages eiin^llen mi zahl neuer Gesichtspunkte ergeben, die Esn, Ken raten erscheinen ließen, von der Prok^iden, bi, tion des nächsten Kirchentagsortes E"dr mit abzusehen. Bekanntlich hatte das Kirche«>f^ein Hai Präsidium beschlossen, künftig zu einein s' »uede B jährlichen Turnus überzugehen. DieAnB S nicht heit von weit über 10 000 Kirchentags'">,«» aus der Sowjetzone hat sich nun "der n Die d> Sinne ausgewirkt, daß unter Umstände« /md, an einen Kirchentag im nächsten 2ahr»^ . Ist wird, sofern dieser in einer Stadt der^s-- Zone - genannt wird Leipzig - UeM könnte. In diesem Falle würde es ul>»i ue einen Evangelischen Kirchentag 195»^ doch hängt die Entscheidung darüber° ! licherweise nicht allein von kirchlichen zen ab. Sollte sich ein Kirchentag in der^f ^ S jetzone nicht realisieren lasten, dannc,.^' " der nächste Evangelische Kirchentag finden, möglicherweise in Dortmund!^, g Wuppertal. i 272 g und AushA da und don, in kleines-ß, ltigen ist; ch ch seinen SiG Gustav Adolfs Vage iVovelle von <7oneack /»erckmanck iAe>er / Muskraklonen von Or. /kann« v. Xrannbaks Examen Ixmsesung >m aus bel^Sie ließ abtragen, setz e ihren Stuhl zu- >rbildung M, kreuzte die Arme, schlug unter ihrem : Ergänz« t>°»°n Recke, an dessen Gurt die Tasche und eener FM ,,»« Schlüsselbund hing, ein schlankes Bern 'ill hat die Vn das andere und ließ, horchend und nachtun. eine W dealend, den ganzen verfänglichen Handel -uch gemacht-sich »ertragen,' denn sie schien vollständig - sein Studi»» S->use zu gehören und sich darin mit i, dessen Zeinth» kecken Wesen eine entscheidende Stel- dung und ikmlnng erobert zu haben. einjährig Ne Leubelsmge erzählten. „Wenn ich ,en nebenM-rmke". sagte dann das Mädchen mutig, „wer zweijährig«« -ar. der das Hoch auf den König aus- ir ein kircheiitrachte!" nach ein« Zer denn?" fragten die Leubelfinge, und um mit de, fe antwortete: „Niemand anders als ich." e zur BM ,§»>' dich der Henker, Mädchen!" grollte en (z B ei der Me. „Gewiß hast du den blauen schwere Priifunm dWn Soldatenrock, den du dir im Schrank Landeskirche^ deinen Schürzen aufhebst, angezogen nstitut seL dich in den Speisesaal an deinen Götzen nstalt ist xE-iigeWchen, statt dich züchtig unter den d BesoldumOeibern W halten." ein badisches hätten mir den hintersten Platz gellt werden. Wen", versetzte das Mädchen zornig, „die längen, PiiiinlA is Wichtiges" !u geschenkt«! s kalischen Sott und dal Verkündigmcl des Dankes, s iesen Dienst rs einem »> kleine Hallerin, die große Holzschuherin, die en, das ist.hochmütige Ebnerin, die schiefe Geuderin, die Mine Creßerin, tutte quante, die dem «nst gerufen 'E'S das Geschenk unserer Stadt, die beiden r im Kirchli-Dernen Trinkschalen, die Himmelskugel und n 1. OktobiE Erdkugel, überreichen durften." :ers beginnt kann ein schamhaftes Mädchen, unv lee 62). dist du, Eustel, es nur über sich bringen, Or Herbeit E^ertracht zu tragen!" zankte der zimperliche Jüngling. ^ ^ „Das heißt", erwiderte das Mädchen ernst, k KlkchklM! meines Vaters, wo noch neben her Biusttasche das gestopfte Loch sichtbar ist, versammlunz ms der Degen des Franzosen gerissen hat. Ich Kirchentages : muche nur einen schrägen Blick zu tun", — slogenheiten: ße tat ihn, als trüge sie die väterliche Tracht edersehen inu^ ..lo sehe ich den Riß und es wirkt wie eine der EvangWedigt. Dann", schloß sie, aus dem Ernst , haben sichihrer Art in ein Lachen überspringend, ,entages eck sollen mir die Weiberröcke auch gar nicht ergeben, die Een. Kein Wunder, daß sie mich schlecht >n der PrMMen, bin ich doch bis in mein vierzehntes tagsortes mit dem Vater und der Mutter in e das Kirche«>fuzem Habit zu Rosse gesessen." ig zu einein f »uebe Base", jammerte der junge Leubel- hen. Die Am flg nicht ohne eine Mischung von Zärtlich- Kirchentagsji m, „seit dem Tode deines Vaters bist du > nun aber >r me das Kind des Hauses gehalten, und er Umstände'' "W du mir das eingebrockt! Du lieferst hsten 2ahi^ " leibhaftigen Vetter wie ein Lamm Stadt Schlachtbank! Der Utz wurde durch die 'Sig " ' u "°lch°s!°n, der Eötz durch den Hals!" ürde es eine Gänsehaut. „Wenn du mir mtag Ibol k) Mns einen guten Rat wüßtest, Base!" ; darüber M '>mn guten Rat", sagte sie nachdrücklich, kirchlichen»^ w'll,ch halte dich ^ mtag in d-r-1 Merger, wie ein Leubelfing!" sten, dan"./..„zj^ Leubelfing!" giftelte der alte Herr. chentaglSRll^ "enn ieder Nllremberger und jeder Dortmund ^'"g °in Raufbold sein, wie der Rupert, j , Gott Hab' ihn selig, der mich, den Alteren, er ein Zehnjähriger, auf einem Leiterwagen entführte, umwarf, heil blieb und mir zwei Rippen brach? Welche Laufbahn! Mit fünfzehn zu den Schweden durchgegangen, mit siebzehn eine Fünfzehnjährige vor der Trommel geheiratet, mit dreißig in einem Raufhandel das Zeitliche gesegnet!" „Das heißt", sagte das Mädchen, „er siel für die Ehre meiner Mutter —" „Weißt du mir keinen Rat, Guste", drängte der junge Leubelfing. „Du kennst den schwedischen Dienst und die natürlichen Fehler, die davon frei machen. Auf was kann ich mich bei dem Könige gültig ausreden?" Sie brach in ein tolles Gelächter aus. „Wir wollen dich", sagte sie, „wie den jungen Achill im Bildwerk am Ofen dort unter die Mädchen stecken, und wenn der listige Ulysses vor ihnen das Kriegszeug ausbreitet, wirst du nicht auf ein Schwert losspringen." „Ich gehe nicht!" erklärte der durch diese mythologische Gelehrsamkeit Geärgerte. „Ich bin nicht die Person, welche der Vater dem Könige geschildert hat." Da fühlte er sich an seinen beiden dünnen Armen gepackt. Ihm den linken klaubend, jammerte der alte Leubelfing: „Willst du mich ehrwürdigen Mann dem König als einen windigen Lügner hinstellen?" Das Mädchen aber, den rechten Arm des Vetters drückend, rief entrüstet: „Willst du mit deiner Feigheit den braven Namen meines Vaters entehren?" „Weißt du was", schrie der Gereizte, „gehe d u als Page zu dem König! Er wird, bubenhaft wie du allssiehst und dich beträgst, das Mädchen in dir ebensowenig vermuten, als der Ulysses am Ofen, von dem du fabelst, in mir den Buben erraten hätte! Mach dich auf zu deinem Abgott und bet ihn an! Am Ende", fuhr er fort, „wer weiß, ob du das nicht schon lange in dir trägst? Träumest du doch von dem Schwedenkönig, mit welchem du als Kind in der Welt herumgefahren bist, wachend und schlafend. Als ich vorgestern auf meine Kammer ging, an der deinigen vorüber, hörte ich deine Traumstimme schon von weitem. Ich brauchte wahrlich mein Ohr nicht ans Schlüsselloch zu halten. ,Der König! Wache heraus! Präsentiert Gewehr!'" Er ahmte das Kommando mit schriller Stimme nach. Die Jungfrau wandte sich ab. Eine Purpurröte war ihr in Wangen und Stirne geschossen. Dann zeigte sie wieder die warmen lichtbraunen Augen und sprach: „Nimm dich in acht! Es könnte dahin kommen, wäre es nur, damit der Name Leubelfing nicht von lauter Memmen getragen wird!" Das Wort war ausgesprochen, und ein kindischer Traum hatte Gestalt gewonnen als ein dreistes, aber nicht unmögliches Abenteuer. Das väterliche Blut lockte. Des Mutes und der Verwegenheit war ein Überfluß. Aber die maidliche Scham und Zucht — der Vetter hatte wahrhaftes Zeugnis abgelegt — und die Ehrfurcht vor dem Könige taten Einspruch. Da ergriff sie der Strudel des Geschehens und riß sie mit sich fort. Der schwedische Kornett, welcher das Schreiben des Königs gebracht hatte und den neuen Pagen ins Lager führen sollte, meldete sich. Statt in die grauen Mauerbilder Meister Albrechts hatte er sich in eine lustige Weinstube und in einen goldgefüllten Römer vertieft, ohne jedoch den Elockenschlag zu überhören. Der alte Leubelfing, in Todesangst um seinen Sohn und um seine Firma, machte eine Bewegung, die Knie seiner Nichte zu umfangen, nicht anders als um den Körper seines Sohnes bittend der greise Priamus die Knie Achills umarmte, während der junge Leubelfing an allen Gliedern zu schlottern begann. Das Mädchen machte sich mit einem krampfhaften Gelächter los und entsprang durch eine Seitentür gerade einen Augenblick, ehe sporenklirrend der Kornett eindrang, ein Jüngling, dem der Mutwille und das Lebensfeuer aus den Augen spritzte, obwohl er in der strengen Zucht seines Königs stand. Auguste Leubelfing wirtschaftete hastvoll, wie berauscht in ihrer Kammer, packte einen Mantelsack, warf sich eilfertig in die Kleider ihres Vaters, die ihrem schlanken und knappen Wuchs wie angegossen saßen, und dann auf die Knie zu einem kurzen Stoßseufzer, um Vergebung und Begünstigung des Abenteuers betend. Als sie wieder den untern Saal betrat, rief ihr der Kornett entgegen: „Rasch, Herr Kamerad! Es eilt! Die Rosse scharren! Der König erwartet uns! Nehmt Abschied von Vater und Vetter!" und er schüttete mit einem Zug den Inhalt des ihm Vorgesetzten Römers hinter seinen feinen Spitzenkragen. Der in schwedische Uniform gekleidete Scheinjüngling neigte sich über die vertrocknete Hand des Alten, küßte sie zweimal mit Rührung und wurde von ihm dankbar gesegnet; dann aber plötzlich in eine unbändige Lustigkeit übergehend, ergriff der Page die Rechte des jungen Leubelfing, schwang sie hin und her und rief: „Lebt wohl, Jungfer Base!" Der Kornett schüttelte sich vor Lachen: „Hol' mich, straf' mich — was der Herr Kamerad für Späße vorbringt! Mit Gunst und Verlaub, mir fiel es gleich ein: das reine alte Weib, der Herr Vetter! in jedem Zug, in jeder Gebärde, wie sie bei uns in Finnland singen: Ein altes Weib auf einer Ofengabel ritt — Hol' mich, straf' mich!" Er entführte mit einem raschen Handgriff dem aufwartenden Stubenmädchen das Häubchen und stülpte es dem jungen Leubelfing auf den von sparsamen Flachshaaren umhangenen Schädel. Die spitzige Nase und das rückwärtsfliehende Kinn vollendeten das Profil eines alten Weibes. Jetzt legte der leichtbezechte Kornett seinen Arm vertraulich in den des Pagen. Dieser aber trat einen Schritt zurück und sprach, die Hand auf dem Knopfe des Degens: „Herr Kamerad! Ich bin ein Freund der Reserve und ein Feind naher Berührung!" „Potz!" sagte dieser, stellte sich aber seitwärts und gab dem Pagen mit einer höflichen Handbewegung den Vortritt. Die zwei Wildfänge rasselten die Treppe hinunter. (Fortsetzung folgt» 27.2 vekennwls und Menst christlicher lugend Die 2. Europatagung des CV2M in Kassel Während der Wahlkampf in Westdeutschland viele Gemüter erhitzte, hatte sich in Kassel eine graste Versammlung von Christen aus vielen Ländern zusammengefunden, um eine Woche lang aus einer anderen als der parteipolitischen Sicht entscheidende Fragen der europäischen Völkerwelt zu erörtern. Der CVJM hielt seine 2. Europatagung unter dem Thema „Europa, quo vadis?" (Europa, wohin gehst du?). Eine erste Tagung über diesen Fragenkreis hatte vor vier Jahren in Florenz stattgefunden, eine dritte soll 1967 in einer skandinavischen Stadt folgen. zum Leben stellt und welchen Dienst der CV2M ihr schuldig ist. In zwölf Gruppen, die jeweils nach einem gründlichen Bibelstudium zusammentraten, wurde aus den Erfahrungen in den verschiedenen Nationen berichtet. Die Konferenz fühlte sich nach allem Gesagten in dem Beschluß bestärkt, die Arbeit des CVJM an der Jugend Europas mit vermehrter Kraft fortzusetzen. nehmen Europa ernst, ja wir Erdteil, aber wir „glauben" nicht Europa. Wir schätzen die Kultur de; landes hoch, aber wir beten sie Unsere Botschaft heißt nicht „Euio^ aber „Christus in Europa". Die zwischen Menschen und Völkern Eind Landau' aus der Angst voreinander, sondernd" genseitiger Vergebung und dem Die«?^° loser Liebe.« « te deren Ganze Menschen Hdch-Kir- Da sich der CVJM für den ganze,! Eine gr sehen verantwortlich fühlt, waren «letzten Ar Die Notwendigkeit dieses Dienstes wurde Tagung in Kassel auch, musische Dacke^ende nu Botschaft, die das Ergebnis der und sportliche Kämpfe verbunden, NMemnnnlu Beratungen zusammenfaßte, nachdrücklich her- päische Basketball-Meisterschaft wurde, sner gesa vorgehoben. „Europa kann sich heute keine tragen, ebenso die deutschen Endmeistevtkustav-Ad> Jugend leisten, die blind in den Augen- im Eichenkreuzsport. Auf dem DvnkMnz grchi blick hineinlebt", heißt es darin. Und weiter Kassel ging der Tagung ein intermiA erMnl wurde betont: „Wir sagen Ja zu Europa als Jugendlager voraus, dessen Verlaus ' einer Völkerfamilie. Wir leiden unter der wie sehr der CVJM innerhalb -„Mls-Wer Spaltung zwischen Ost und West und unter päischen Völkerfamilie einem srischn»eht, das > der Zerrissenheit der einzelnen Nationen. Wir fröhlichen Leben zugewandt ist. «er Dekan v. Rapp c ökumenisches Mendlager in Schottland N § Weit der Angst und christliche Hoffnung In einer fast hundertjährigen Geschichte hat der Weltbund des CVJM das Evangelium nicht unter den Scheffel gestellt, sondern es immer wieder in die Jugend hinausgetragen. So begann auch die Konferenz in Kassel mit ökumenischen Gottesdiensten, in denen die Glaubensgemeinschaft des Weltbundes und sein missionarisches Wollen zum Ausdruck kamen. Geistliche aus 15 Nationen verkündigten in den Kirchen der Stadt vor großen Gemeinden die Botschaft. Die Öffentlichkeit war auch zu den Hauptvorträgen der Konferenz eingeladen, die unter dem Thema „Von der Angst — durch Christus — zur Hoffnung" standen. Der Züricher Theologe Prof. vr. Emil Brunner, Bischof O. Or. Lilje und der scheidende Weltbund-Generalsekretär Or. Strang gaben ein Bild dieser Zeit, die in der Lebensangst und der Furcht vor kommenden Katastrophen ihr hauptsächliches Kennzeichen hat. Sie bezeugten zugleich, daß der vom Tode auferstandene Jesus Christus die einzige Macht ist, die die Menschheit von der Angst erlösen kann. Bundeswart Als Gegenstück zu dem Bericht über schottischen Besuch in Deutschland, den wir in der letzten Ausgabe unter der Überschrift „Schottland—Eppelheim" veröffentlichten, bringen wir nachstehend den Bericht eines deutschen Teilnehmers an einem ökumenischen Jugendlager, das aus Einladung einer schottischen Jugendgruppe stattfand. Aus dem Zug, der von Basel kam, flatterte ein kleines Schweizer Fähnchen heraus und zeigte den Mannheimern, in welchem Abteil sie die Teilnehmer der Schweiz finden. So ging die Fahrt gemeinsam nach Ostende und von dort aus über den Kanal. Das Reiseziel war Wiston Lodge in der Grafschaft Lanark- shire. Hier traf sich auf Einladung einer schot- auch Musik, Spiel und Sport zu ihm! , Das CVJM-Haus, in dem wir wohiNMustav-Adl fügt über ein eigenes Schwimmbad mtßmden he nisplatz und das durften wir ja mchlPn:„Nee, nutzt lassen. Doissamv Die Abende wurden jeweils von miDalj. Näv kodm, wo ult eine Imt, die b Mumien Pastor Johannes Busch bekräftigte diese Ge- tischen Jugendgruppe eine bunte Gesellschaft s übrigens «tz dieses kbendiges! mig Eusto ine evang. wißheit auf dem „Deutschen Tag" der Europakonferenz, indem er der Jugend zurief: „Wir gehören nicht zu denen, die da weichen, sondern zu denen, die da glauben." Reichssekretär Pastor Dannemann mahnte in einer Ansprache „Wir haben keine Wahl«, die Jugend möge über allen zeitlich bedingten Aufgaben nicht das eine vergessen: daß Gottes Herrschaft weder heute noch jemals zur Wahl steht; seine Gebote sind keinen Wandlungen unterworfen. Wo steht der junge Europäer? Die Beratungen der Konferenz galten der Frage, wie die Jugend Europas sich heute von evangelischen Jugendlichen aus Deutschland, der Schweiz, Holland, England und Schottland. Täglich hörten wir einen Vortrag, einmal von einem Geistlichen, dann von einem Missionar oder einem Stadtrat, wie es das jeweilige Thema erforderte. Anschließend wurde dann über das Gehörte diskutiert in kleineren Gruppen. Da ging es um Themen wie z. B. „Versöhnung der einzelnen Kirchen«, „Versöhnung in der Politik«, „Versöhnung mit dem Kommunismus« usw. Alles Fragen, die wirklich die Ökumene, die Christen in aller Welt, über alle Landesgrenzen hinaus, angehen. Neben all diesen ernsten Fragen kamen aber Wenn MokonWn fehlen... Zum ersten Mal ist jetzt in Württemberg ein Krankenhaus infolge der Kündigung der Diakonissen vor die Frage der Schließung gestellt worden. Die Stadt Lausten a. N. hatte nach dem Krieg ein ehemaliges Arbeitsdienstlager unter großen Aufwendungen in ein zweites Krankenhaus umgebaut. Das Evang. Diakonissenhaus Stuttgart stellte 6 Schwestern zur Verfügung, die das Krankenhaus zur vollen Zufriedenheit führten. Aber der Schwesternmangel zwang nun das Mutterhaus, die Schwestern zum 1. Oktober zu kiin- soll; eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Dieser Vorgang ist in verschiedener Hinsicht beachtlich. Er zeigt, wie wichtig und — wie sparsam, auch für die öffentlichen Finanzen der Dienst der Diakonissen ist und wie schlimm sich der Schwesternmangel auswirkt. Krankenhäuser kann man bauen — das ist nur eine Geldfrage. An Ärzten fehlt es auch nicht Aber die Schwestern, ohne die kein Krankenhaus geführt werden kann, lassen sich nicht deren „Völkerstamm« gestaltet und! uns als eine recht fröhliche Schar; Keiner von uns spürte da etwas Treims sei es, weil er in einem anderen M boren wurde oder weil er eine andnE sprach. Wir waren alle eine GemeiiH sich in Spiel, Gesang und unter Gottes zusammenfand. Den Ab ersten Woche bildete der gemeinsam s zum heiligen Abendmahl. In der zweiten Woche, war jeder dasselbe tu ländischen Gäste bei einer schottischawang. Eei milie in Vellshill untergebracht. Unsmiiger Urng tischen Freunde bemühten sich sehr, MPud her ; angenehmen und freudevollen AusenttPchwestern bieten, was ihnen auch ganz und Mn Ccherfl lungen ist. Wer von uns könnte jedir«ncht sein lichen Abende am Kaminfeuer miWr Bersug Sie zeigten uns so viel Schönes von Massen, Ka Vaterland, wir kamen nach EdinbuiWunen. D, Glasgow, machten eine herrliche FaM« Bestan fünf Seen und umfuhren einige « !pm. Nich: Inseln von Schottland. An einem aiMssie — , Tag besichtigten wir Schulen, KindeqZtt Tat de und Krankenhäuser und überall, wo «Puche hat e hinkamen, wurden wir sehr herzlich cM Bonisi nommen. , M »ch Das Hauptergebnis unserer DisIA^ ^üi tu und das größte Erlebnis dieser ganze« , zeit war wohl dies, daß wir uns ^ < über alle äußeren Grenzen und ^ hinweg als Brüder finden können gerade wir jungen Christen an unseren^ * wie beitragen 3- digen. Die Stadtverwaltung muß freie Schwe- «us dem Boden stampfen. Sie setzen christliche stern anstellen, was einen vorläufigen Mehraufwand von 19 000 DM ausmachen und den bisherigen Zuschußbedars auf 38 000 DM erhöhen würde. Der Eemeinderat steht vor der Frage, ob er das Krankenhaus nicht schließen Familien voraus, in denen es als Lebensziel gesehen wird, nicht zu verdienen, sondern zu dienen, und nicht ein eigenes egoistisches Glück als höchstes Gut zu betrachten, sondern dem Nebenmenschen zum Segen zu werden. zur Völkerverständigung ^ . - indem wir die Verbindung mit de«.^ . ^ ländischen Glaubensbriidern pfleg» - „. 1 von uns ist wohl mit dem Wunsch ^ , fahren, auch in seinem Vaterland die>a zr danken weiterzutragen. Wir DeutM»- « waren nur sieben, haben vor, im ^ Jahr unsere schottischen Freunde nach-': land einzuladen und hoffen,daß stein"' Gemeinden ebenso liebevoll und . . . .... e . Da u Holstein bi ftP-ja, ausgenommen werden, wie wir es de« fahren durften. Schon heute bitten nM sagt uns Eure Hilfe nicht! 0, A'o 7-^utzt. aus de >n E«, Pro i- laute Ersch und von I, 271 i wir liebe»-! ° Kul!u?dI I-andau - eine grobe freude! licht^Euiy^I Eindrücke von der SO. Jahresversammlung des Gustao-Adols-Werkes in Landau Landau? Gewiß, die trauliche Gartenstadt flausten und sonstwo her. Und da hat inan sich Molkern lläch, ' ^mlz, mit ihrer altehrwürdigen Stifts- die Hände gereicht, war Bruder und Schwester der sonder» ,/ ^ dem Löwen im Wappen, in der in Christus, da gab es keine evang.-konfessio- nd dem Di-ql? ^ Eng. Katechismus entstand, und nellen Fragen, da war man eins in der Liebe, d» Dekanatsbezirk die älteste Gustav- die über allem steht und das Band der Voll- nschen «dolf-Kirche der Pfalz (Mörlheim) steht! tommenheit ist. Da waren nicht Kirchen, da ir den ganzritEme große Freude? Gewiß, wer in den war Kirche Jesu Christi. )lt, waren Nichte» Augusttagen dort war, wird diese Und an den Vorträgen, die gehalten wur- wsische DarbimFieude nicht mehr los: die 90. Jahreshaupt- hättet Ihr Eure Freude gehabt. Da war erkunden. Utemnimlung des Eustav-Adolf-Werkes un- nichts Geschraubtes, nichts Hochgelehrtes, nein, rschaft ward«, smr gesamtdeutschen Evang. Kirche. Ein das konnten alle verstehen, auch wenn Uni- :n Endmeistkiii8li>tar-Adols-Fest in der Pfalz ist rmmer erne r>ersitätsprosessoren redeten. Da war von der s dem DörnKtoH große Sache, an der sich die Gemeinde Liebe Gottes in Christus die Rede, wie sie ein intern»^ erstaunlicher Zahl und innerer Bereitschaft auf mancherlei Weise in allen Ländern und n Verlaus bMteiligt. Denn dortzulande ist das Gustav- unserer Diaspora sich offenbart. Da wurde nnerhalb z« Idols-Werk das kirchliche Werk, zu dem man bezeugt, wie die Kirche Jesu heute überall in einem siW^teht, das man trägt. Jn^einem^Vortrag^hat der Diaspora steht, auch in den großen Kir- idt ist. " ' ^ - nd vertreten, und die Erutzworte des Unterrichtsministers (ich hörte, er sei katholisch) waren eine prächtige Eustav-Adolf-Rede. Und der kath. Bürgermeister von Landau, Or. Kraemer, n, wo die Sache des Eustav-Adolf-Werkes ^ ^ ebenso wie der kath. Pfarrer der -in- Ni- ^ Stadt so aufrichtig willkommen geheißen, daß wir etwas von der über allem Trennenden stehenden Gemeinschaft verspürten. Alles in allem: Landau, eine ganz große Freude! Alle sind zur Mithilse gerufen Und dazu noch etwas Besonderes: In der >ei Dekan der theol. Fakultät Mainz, Prof, chengemeinden. Da wurde gesagt, welch einen v, Rapp aus seinem pfarramtlichen Wirken Segen die Diaspora-Not bedeuten darf sichtet: Seine Kirchenältesten waren des ^icht vergessen soll werden, wie in Landau wdigen Sammeln- müde und wollten diese ^ von anderer Seite das EAW aufge- -n Konfirmanden übertragen. Die ^nrmen das Staatsministerium von Portzuihm:»MMge Haussammlung war für das Rheinland-Mali war durck, einiae Minister n wir wohn«chir-Adols-Werk gedacht: also, die Konfir- -"yeiniano -iMiz war ourcy ernige ullniger jwimmbad m»»Mden her! Daraus die Antwort der Alte- wir ja nichlGen:„Nee,nee, des gebts net! sor dr Euschtav- Sdols sammle mer selwer!" So ist das in der oeils von eisnWch. Nämlich ganz anders als bei uns in taltet und he Schar zus^olt eine Sache ist, die man nur schwach etwas Tiem kmt, die bestenfalls mürrisch „auch noch" hinanderen LM «"En wird. eine andmk: Was tut das Eustao-Adols-Werk? ne GemeinW das weißt Du doch, lieber Leser, " siMM' dieses Werk seit über 100 Jahren als Den AoWq H^jges Denkmal für den großen Schweden- . ... ..„ . gemeinsam ^jg F,ftav Adolf, der im 30-jährigen Krieg mrt großer Spannung erwarteten 1 . offent- »>° -oang. Sache vor dem Untergang rettete, Hauptversammlung wurde durch Abwar jeder dchasselbe tut wie er? Nämlich - wo immer sich strmmung der Abgeordneten aus ganz Deutscher sch-ttWtmg. Eemeindlein bilden in andersgläu- ^and die große Liebesgabe an drei Diasporabracht. llnsmtiger Umgebung, da hilft es ihnen, den hin Notgebrete verteilt: Bonndorf l. Schux er- sichsehymLnd her zerstreuten evang. Brüdern und HE. wre wir bereits berichteten. 20 000 DM; >llen Ausenchchwestern (man nennt das Diaspora) mit Traunreuth in Bayern und Wiedenbrück ergänz und Ae» Scherflein seiner Freunde, daß dort Un- gelten 10 000 DM und 8000 DM. Das war önnte je di-Lricht sein kann. Gesangbücher und Bibeln »un auch eine große Freude, daß der größte infeuer neickr Bersügung stehen, Eottesdiensträume ge- Teil der Gaben zu uns nach Baden fiel. Schönes von Hissen, Kapellen oder Kirchen erbaut werden Moment mal: wo das viele Geld herkommt? ich EdinburgMnen. Das Eustav-Adolf-Werk wirkt für Nun, Du hast ja oben gelesen! Von vielen, jerrliche FaM« Bestand evang. Glaubens in der Dia- vielen Freunden des GAW, die ihre Beiträge n einige « !pm. Nicht — wie Gustav Adolf es noch tun jährlich ohne Murren geben. Allerdings: von Un einem »liMsjle — M scharfen Waffen, sondern mit Baden (und nun runter mit dem stolzen rlen, Kindeq^er Tat der Liebe. Auch die kath. Schwester- Blick!) kommt nur eine kümmerlich kleine ierall, wo vWrche hat ein solches Werk für ihre Diaspora: Summe von Beiträgen, wenn man vergleicht, >hr herzlich M". Bonisatiusverein. Fragt einmal einen was andere Länder für das Eustav-Adols- M Mitchristen, ob er ihn kennt und was Werk aufbringen. Und wieviel unter uns serer DisE Mür tut. Ihr werdet staunen! könnten doch die 1,— DM Jahresbeitrag steser ganst«^^^ Landau! Was war das für ein er- geben, ohne daß da von „Opfer" geredet r uns als E°«"des Bild, schon einfach äußerlich. Ein werden müßte! Seht, das beschämt und be- n und HinE^n Blumen- und Fahnenschmuck in den drückt einen. Eine lebendige Gemeinde ist r können ^ an den Häusern, und dazwischen auch Gustav-Adolf-Eemeinde, und wo eine i an unseiei^^" wieder die Fahne des Gustav-Adolf- Genieinde nicht auch Eustav-Adols-Gemeinde beitragen gelb-blau mit dem Zeichen GAW ist, da stimmt etwas nicht in ihr. „Ja, aber ng mit " °em Kreuz. Was war das für ein die anderen Werke, Innere Mission, Äußere cn pflege» ^^ Begrüßen, für eine liebevolle Auf- Mission usw., man kann doch nicht..." — a Wunsch^? «rn der Eaststadt. Und wieviel Tausende stop! Man kann schon, wenn man will. Und terland dielst« . " Susammengeströmt mit Autobussen man will, wenn man sich gerufen weiß. Wie 3ir Deutschst^ . »merzügen, aus der Pfalz, aus der sagt die Schrift? „Lasset uns Gutes tun an vor, in> «w" n'Enher, und aus Landau jedermann, allermeist aber an des Glaubens unde nach^iL.,,." sparen sie gekommen von Schleswig- Genossen" (Gal. 6, 10). Der Kundige weiß, ,daß sieisU^n - b an den Vodensee, von West und daß dieses Bibelwort die Losung des Eustav- ll und ^ "«He Freude: diesmal auch von Adolf-Werkes ist. Darum, lieber Leser, er- . wir es . . DDR. Wie haben wir sie froh kenne auch Du, daß Du zur Mithilfe mit : bitten n>U 7tzAH°^EHrer Mitte den Präsidenten des Deinem Scherslein gerufen bist. Dir tut es ^>°nte EM Leipzig, diese mar- "'Hi weh. Und insgesamt gibts eine große 0 bllnnd non Sie kamen von Schweden Hilfe; und wie oben zu lesen war, eine große tallen, von Südamerika und Jugo- Freude! Melde Dich bei Deinem Pfarrer. für unsere kranken Alle eure Sorge werfet auf Ihn, denn Er sorget für euch. 1. Petr. 5, 7. (Wochenspruch) Wer sollte sich nicht sorgen? Jeder muß sich mit sorgenden Gedanken beschäftigen, muß vorsorglich und fürsorglich handeln, ob er nun allein in der Welt steht oder die Verantwortung für eine Familie oder sonst einen Kreis Menschen hat. Sorglosigkeit ist doch zu oft fast Leichtfertigkeit oder gar Leichtsinn. Wie groß wird aber erst das „Sorgemachen" auf dem Krankenbett! Da sind es nur noch Gedanken, unruhige Gedanken, die dich bewegen. Doch es sind immer wieder dieselben Gedanken, weil du nicht mehr ausführen kannst, was du durchdacht und geplant hast. So wird die Sorge eine der großen Nöte, die sich als Gefährtin der Krankheit einstellt und die sogar den Fortgang der Heilung hemmen kann. Die Sorge ist immer verbunden mit der Angst. Gewiß, in verschiedenem Maß und Grad ist die Angst dabei. Doch sie fehlt nie. Es ist die Angst vor der Zukunft, die mit den alltäglichen Fragen beginnt: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? (Matth. 6, 31) und die mit den Fragen um unsere „Zukunft", um Ende und Ziel unseres Lebens überhaupt aufhört. Der Wochenspruch kommt als eine sieghafte Botschaft zu dir. Du sollst tiefer sehen lernen. Was dir geschieht oder geschehen kann, auch deine Krankheit und ihr weiterer Verlaus, steht unter dem Hiobwort: Der Herr hals gegeben! Du hast es nicht mit dunklen Ungewißheiten zu tun, denen gegenüber du immer neue Abwehrstellungen beziehen müßtest, sondern es kommt, wie es sei und was es sei, alles vom Herrn. Daß dies so sein soll, sehen wir alle schwer ein, ist und bleibt uns nur zu oft ein Rätsel, denn wir leben noch nicht „im Schauen", sondern „unser Wissen ist Stückwerk". Und dennoch darfst du hin und wieder nach einem Lebensabschnitt zurückblickend, erkennen, daß Gott dich durch das dunkle Tal führte und nicht irgendeine feindliche Macht. Deshalb, weil alles vom Herrn gefügt ist, deshalb sollst du all deine Sorge auf ihn werfen. Latz dein sorgendes Selbstgespräch, das sich ja immer im Kreise dreht und daher unfruchtbar ist, zu einem Gespräch mit Gott werden, zum Gebet! Das wird nicht bedeuten, Gott werde nun auch alles so erfüllen und aussühren, wie du es dir gedacht und gewünscht hast. Wohl aber wird er es, ob du ihn nun sogleich verstehst oder nicht, herrlich hinaussühren, so daß du ihn lobst und preist. Er sorgt für dich! Dem Herren mußt du trauen, wenn dir's soll wohlergehn; auf sein Werk mußt du schauen, wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein läßt Gott sich gar nichts nehmen, es muß erbeten sein. K. H. Mann Der Mann hat viel zu tun und vergißt vielleicht, Dich zu fragen. Darum mußt Du ihm sagen: „Ich will dabei sein, wenn vom Gustav- Adolf-Werk die Rede ist. Denn da ist große Freude beim Geben und beim Nehmen. Und Freude bei dem, für dessen Reich das Wert wirkt." A. Steidle 278 Melir Vertrauen unter uns Erlebnis in der Straßenbahn Die Arbeitstagung für die Evangelische ^ Kirche findet vom 21.—22. September in der ^trcyllcye Sendungen im Evangelischen Akademie Herrenalb statt. lSahrga» 2n der Straßenbahn trug es sich zu, ein Erlebnis, wie es oft vorkommt und vielleicht nur in seinen Nebenumständen verschieden ist von der Norm. Der Schaffner ging durch den Wagen und kassierte das Geld ein. Bei einer Dame von müdem bleichen Aussehen entstand eine Hemmung. Etwas mit ihrem Fahrschein stimmte nicht, und sie hatte kein Geld mehr bei sich, weil sie die Nacht im Krankenhause verbracht hatte, wahrscheinlich abends hastig aufgebrochen war, um einem geliebten Menschen, der in Gefahr war, nahe zu sein. „Mann und Frau in unserer Zeit" Unter diesem Thema veranstaltet die Evang. Akademie Baden eine Tagung im Haus Charlottenruhe in Herrenalb vom 16.—18. Oktober. Prof. Or. Michel, Frankfurt, wird dabei über „Wandlungen der ehelichen Liebe" und Prof. Sonntägliche Morgenfeiern 18. September: 8.8» Uhr, Pfarrer Wilhelm,,', wcilcr (Südwcstsunk) 8.3» Uhr, Kirchcnpräsidenl b. fHess. Rundfunk) 8.48 Uhr: Pfarrer Zehr, (Südd. Rundfunk) Or. Ehrenberg, Köttingen, über „Metabiologie Evangelische Morgenandachten der Liebe" sprechen. Pfarrer Schomerus behandelt „Die Gestalt der Braut in den Märchen der Völker", und Prof.Or. Greven, Bethel, ^ . «.unk erörtert „Das Recht der Ehe und die Rechte """ der Partner". Anmeldungen sollen bis spätestens 14. Oktober an die Geschäftsstelle der 14., 16. und 18. September: K.8» Uhr, Kaiserslautern (Lüdmesllnnll Sie bat den Schaffner, sie mitfahren zu Evang. Akademie Baden, Karlsruhe, Blumen- lajsen, doch er hielt sich an seine Vorschrift ftraße i, gerichtet werden. 18. September: 9.18 Uhr, Werke von K. »pst Hcssenbcrg (Südd. Rundlnch S .18 Uhr, Orgelmusik ven Zch iHefs. Rundfunk) und forderte sie auf, auszusteigen. Ehe die Dame sich erhob, beugte sich eine andere Frau zu ihr und erbat sich, ihr auszuhelfen. Doch die Fremde lehnte ab, ging zur Tür. Bevor sie ausftieg, wechselten die beiden Frauen noch einen Blick) schwesterliche Bereitschaft lag in den Augen der Jüngeren, die ihre Hilfe angeboten hatte, Abwehr, die vielleicht nichts anderes war als verwundeter Stolz, war im Blick der anderen. Ein Schweigen lag um die Menschen, die es sahen. Die Frau stieg aus, und das Schweigen dauerte an, bis ein Mann mit gedämpfter Stimme einen Vorwurf gegen den Schaffner erhob. Die Frau, die ihre Hilfe angeboten hatte, fragte sich, was sie versehen habe. War ihre Art nicht verstehend und liebevoll genug Die nächsten Freizeiten des Frauenwerkes 15.—25. September, Falkau Ferienheim, Vikarin E. Harsch. 15.—25. Oktober, Falkau Ferienheim, Vikarin E. Harsch. Anmeldungen und nähere Auskunft über das Pfarramt oder die Geschäftsstelle des Fürchte! Weiche r i A stärk ! Ich erha Eerechtig Die tiöft wir uns i Theologiestudcnten volontieren beirtM^^sp „Uber den toten Punkt hinweg" ist d»S: Evangelischen Ansprache, die Albrecht S«, September um 11.3» Uhr im UKW-Pn Südwestfunks hält. Rundfunk Wie bereits in früheren Jahren,;: Lerbamni Die die ! Evang. Frauenwerks Baden. Karlsruhe, Vlu- Süddeutsche Rundfunk auch in diejn Mn, sü menstraße 1. SMMlO!ll ksrlmhe Sonntag, den 13. September (15. Darlande»: 8.8» Uhr: Renner. n. Tr.) Theologiestudenten die Möglichkeit,dn funk in seinen verschiedensten Arbeit!, kennenzulernen. Während der Sems« volontieren je zwei Theologiestudm evangelischen und der katholischen Ä wie einer der Freikirchen im Funkhaus und erhalten dort in sechs! gewesen, warum war der Funke der Liebe und Albsicdlung: g.45 Uhr: Erössnungsgottcsdrenst zum des Helfenwollens nicht von ihr übergesprungen zu der Frau? Warum antwortete Vertrauen nicht auf Vertrauen? Wie soll es Heller werden in der Finsternis voll Leid, in der wir leben, wenn nicht bei denen, die Kummer tragen, auch die Bereitschaft da ist, sich helfen zu lassen? Sind wir nicht mehr einfach genug in unseren menschlichen Beziehungen? Wollen wir nicht wieder lernen, einander mehr zu vertrauen und nicht nur um zu helfen, sondern auch im Falle der Not uns helfen zu lassen? Hedwig Forstreuter Konsrrmandenunterrichi, Renner: 1K.45 Uhr: Christenlehre: 11-15 Uhr: Kindergottcsdicnst. Üarl-Kriedrich-Gedächtniskivche: 8.3» Uhr: Einführung der Ältesten u. Konfirmandencinführnng, Schmitt: 11.»» Uhr: Kindcrgottesdicnst. einen Eindruck von der Programm« ^ und einen Einblick in die Arbeit d« bespannte nen Abteilungen. Es wurden solche Studenten aus, die später in den Dienst der wüittemio M-rknSkirche: 8.8» Uhr: Schmidt: 10-15 Uhr: Christen- und badischen Landeskirche bzw. dkl Rottenburg und Erzdiözese Freilnq nommen werden und geeignet sinb.Ii» Geistliche an den kirchlichen Send»», Süddeutschen Rundfunks miizuarbeitn ^!)on neuen Büchern flM Mre unschuldig im oesüngnis Die aus der Schweiz stammende, durch Heirat deutsche Staatsangehörige gewordene Frau Pfannstiel, wurde aus dem französischen Gefängnis in Rennes entlassen. Frau Pfannstiel, die früher vorübergehend die französische Staatsbürgerschaft besessen hatte, wurde 1947 als „Komplizin" ihres Mannes verurteilt, der jedoch 1950 von einem französischen Mili- tägericht in allen Teilen der erhobenen Anklage sreigesprochen worden war. Als „Mitschuldige" eines völlig Unschuldigen wurde sie bis jetzt in Haft gehalten. Die ev. Kirchengemeinde Neckartenzlingen nahm sich ihrer und ihres Falles besonders an und erleichterte ihre Haft durch Grüße und Päckchensendungen. Klaus M. Ziegler: „Wege zur neue» Hin zum neuen Gesangbuch." Verlag: Evang- für Baden, Karlsruhe, 1858, 88 S-, 2,U 1t der wissenschaftlich gut sundterten, allgemlii> lich geschriebenen Schrift hat der junge bM> aus altem Psarrergcschlccht auf engem Am Geistliche vor dem Mikrofon In Zusammenarbeit mit dem Süddeutschen Rundfunk haben die kirchlichen Rundfunkbeauftragten die an den kirchlichen Sendungen mitarbeitenden Geistlichen zu Arbeitstagungen eingeladen. In Vorträgen und Diskussionen sollen Stilfragen religiöser Sendungen behandelt und durch Sprechübungen vor dem Mikrofon eine dem Rundfunk gemäße Sprechtechnik demonstriert werden. lehre der Markuspfarrci, Schmidt: 11.15 Uhr: Kindergottesdienst: 28.VV Uhr: Orgelabend Klaus M. Ziegler. Matthäuskirche: Samstag: 2».»» Uhr Wochcnschluß- gottesdienst. Sonntag: 8.3» Uhr: Andrich: 1V.48 Uhr: Christenlehre: 11.8» Uhr: KinüergotteSdienst: 18.8» Uhr: Heiliges Abendmahl, Andrich. Beiertheim: 8.V» Uhr: Andrich. Christnskirche: 8.0» und 10.Ü» Uhr: Löffler: 11.00 Uhr: Christenlehre, Löffler: 11.15 Uhr: Kindcrgottcsd. Hricdenskirche: 6-3» Uhr: Einführung der Konfirmanden, Stein: 18.3» Uhr: Christenlehre: 11.8» Uhr: Kindcrgottesdicnst. Kleine Kirche: 8.0» und 6.3» Uhr: Dr. Golzen: 10.45 fragen aufgeworfen, die von der Geschichte h Uhr: Christenlehre der Altstadtpsarrci, Löw: 11.15 in der Praxis, und in der Deutung für das.: . Uhr: Kindergottesdienst. um die Probleme „Neue Liturgie" unds Johannniskirche: 8.VV Uhr: Gottesdienst: 8-3» Uhr: sangbuch" kreisen. Erösfnuligsgottcsüicnst für den Konfirmandenunterricht, Schwcikhart: 10.45 Uhr: Christenlehre: 11.15 Uhr: Kindergottesdienst. . Ältesten der Lutherpfarret, siegele, 11.Io Uhr. Anzahlen — diese kleine und feine Schnür Kindcrgottesdicnst. aller taktvoller Achtung des Althergebrachte,»' Rintheim: 8.3» Uhr: Glatt mit hl. Abendmahl: 11.15 sic geschichts- und wahrheitsgemäß nicht «km Uhr: Kindergottesdienst. kennen. Aber auch jeder, der schon mit de» ^ Hagsselb: 8.8» Uhr: J-rischmann: 10.45 Uhr: Christen vertraut ist, wird aus dieser Schrift GM» lehre: Nt- Uhr: Kindergottesdienst. und Gesichtspunkte aufgezcichnet finden, M » „ , .. . ^ unbekannt waren. Dabei geht es dem >nv>> Kn.el.nge»: 8.3» Uhr Hahn: 18-30 Uhr Christenlehre Musiker nicht um Dinge, die dem Kirchen»"-' Irenen für Mädchen: 11.15 Uhr: Kindergottesdienst. Autorität im Raum der Kirchengemeiiide Sk» öüz Tine Rüppurr: 8.3» Uhr: Schulz (Einführung des Kirchen- sendern um ein echtes Anliegen der kirche»Sk«> der bxg ) gcmeindcrats): 10.45 Uhr: Christenlehre: 11.15 Uhr: „Mitte": Des rechten Gottesdienstes nach all- st Bekenntnis. Wer sollte da nicht mitmach« , U wenn wirklich echte Wege ausgczetgt Midi»'- reoen Wer diese Schrift ernsthaft gelesen hat, «il mehr wagen wollen noch können, all die iM die man heute noch von Geistlichen, Liga«» reiben. L die kotti Ämsaleni der Mit Mcht Va ist Mil e )as wir mmden SI Nichts i kennen d» md sin e sgeht einen wird entr lich. Par machen ei' uns kalt i dnich die llaien K Neuheit etwas Er mehr übe drin und mitsrgeht. denn es heit. Furch Echar Ich b ilnd dann Dieses M heit und, damals, t Kindeikirchc. Diakonisfenhans: 10.VV Uhr: Hammann. Städt. Krankenhaus: 8.0» Uhr: 2. Med. Klinik, Nagel: lO.ü» Uhr: Kapelle, Nagel. nicht am grünen Tisch erdacht, sondern Aber h und an^ der Kirchengemetndc praktischeres lammt N: sind? Die in sich klar ausgebautc, all! fassende Schrill sollte in der Hand eines Am kommenden Sonntag, 13. Sept. 1058, abends 8.0» Uhr, findet in der Markuskirche (Norckplatz) ein Orgelabend statt. Ans dem Programm stehen Werke von Vach, Hindemith und Reger. Es spielt Kantor Klaus M. Ziegler. Eintritt frei, Programm 3» Pf. der mit gottesdienstlichen Dingen an irgkik« und in irgendeiner Weife zu tun hat! Hinweis Die Aufnahmen von der Burgkapelle I« bach sind sämtliche oom Landcsdenkmalaml Lchriftleilnng: Helmuih lento-1811 und Stadt Meerwein, Pfarrer, Karlsruhe, Blumenstr. 1 — Verlag Evang. Preßoerbarrd für Baden beim Evang. Oberkirchenrat Karlsruhe, Dlumenstr. 1 — Spärliche KarlSru^, Girokonto 2414». — Druck: Gebc.^ Tron KG., KarlSruhe-Durlach. — Das SonnkagSblatk erscheint wöchentl. — Bezugspreis Abbestellungen sind UNI zum Schluß eines Kalendervierteljahre« möglich. 276 Nachdruck verboten. — Unverlangt eingefaudte Manuskripte können nur zurückgesandt werden, wenn nicht nur Ä!klt, der der lebe, wieder dr den Bliz neben un wissen, de