Hie Iruppenvarade 7 des prin;regenten-vesuches Was ^ »ortete «.> Zrund.II -en. teuer di^,j >sen zutzz wch ein» rn Gast dy» . bewies^V ;ung i„ j. > s war L, Bojen. ^ die urden. rrgendl!^ lichen As e der Fr«ß t, daß Htig beteetl -Da., jchöndiis r weiß, iaspari ns ! im e. Die As ber er >. ErkunÜ e Wahrhetzs SchwinS r jchüchtm »gegen anj.1 SchliM ter." Schwieg, ein »d cmgega eins-s Maral Haltend i en. weilt ruf HL immer lasen, > steht.' n sagst, > > dr»zu. ra zu rlei E«j» Beobaes s wüvf.. unter e>4 nd Cemi it Seele «"> . .Du ebt in ih»E bloß eis" ürdigen! ellt. ung B ^ Er ist^ l er st« ^ hlasen.' Herzen d am besttU idenheii ar der^ an. lobensom er daZ^ r zU im ' über unbekL er s>^ nd las l de»' hinein ieb. -°Ä vern>^ arübek^ E. lfte , E des! Berlin 2. Juni. Die Reichshauptstadt stand am Freitag im Zeichen der militärischen Veranstaltungen aus Anlaß des Ztaatsbeiuchcs des Prinzregenten Paul und der Prinzessin Olga iwn Jugoslawien. Mit dem ersten Morgengrauen hielten die Truppenverbände ihren Einzug in die Stadt. Nach einem aus ^ Minute s-stgclegten Plane ratterten die langen Kolonnen per Fahrzeuge von alle» Seiten der Innenstadt zu. die schon in rer fünften Stunde angefüllt war mit den Männern der jungen Vehrmacht, mit vielen hundert Lastkraftwagen und Motor- rädern. mit schweren und leichten Maschinengewehren, mit Geschützen aller Kaliber und Panzerwagen verschiedenster Größen. Prinzregent Paul ehrt die deutschen Gefallenen Prinzregent Paul von Jugoslawien legte am Freitagvormit- lag am Ehrenmal Unter den Linden in Berlin einen Kranz nie- der. Er wurde vom Oberbefehlshaber der Heeresgruppe 1, Generaloberst von Dock, vom Schloß Bellevue abgeholt. Im Gefolge befand sich die gesamte militärische Begleitung des Prinzregen- trn. Bei seiner Ankunst am Zeughause wurde er vom Kommandanten von Berlin, Generalleutnant Seifsert, begrüßt. Nachdem der Prinzregent die Front des Ehrenbataillons abgeschritten batte, begab er sich in das Innere des Ehrenmales, um einen Kranz zum ehrenden Gedenken der deutschen Gefallenen niederzulegen. Hier verweilte Prinz Paul einige Zeit in andächtigem Schweigen. Danach nahm der jugoslawische Prinzregent mit Generaloberst von Bock und Generalleutnant Seifsert den Vorbeimarsch der Truppe ab. Eine unübersehbare Menschenmenge umsäumte den weit abgespcrrtcn Platz vor dem Zeughaus, die entblößten Hauptes mit erhobener Rechten in stillem Schweigen verharrt. Nach der Kranzniederlsoung bestieg der hohe East unter dem Jubel der Menge den Wagen und begab sich zur Parade. Ein glänzendes Schauspiel grotzdeutscher Wehrmacht Bei idealem Paradewetter und unter begeisterter Anteilnahme der Berliner Bevölkerung fand dann die große Parade der deutschen Wehrmacht zu Ehren des Prinzregentcn Paul von Jugoslawien vor dem Führer und Obersten Befehlshaber und seinen hohen jugoslawischen Gästen statt. Auf der nun schon traditionellen Paradestraße der Reichshauptstadt, der festlich geschmückten Ost-West-Achse, zog viele Stunden lang Eroßdeutsch- lqnds stolze Wehr, Truppen aller Wehrmachtsteile des Heeres, der Marine und der Luftwaffe, vor dem Schöpfer'dieses stolzen Volksheeres sowie dem Oberhaupt des befreundeten jugoslawischen Volkes und seiner Gattin vorüber — ein herrliches und stolzes militärisches Schauspiel und ein eindruckstiefes und unvergeßliches Bild von der Wehrkraft des Eroßdeutschen Reiches. Die vielen hunderttausend Zeugen dieser gewaltigen Heerschau gaben ihrer Begeisterung über das einzign-rtige Erlebnis und ihrer Freude über den Besuch des jugoslawischen Prinzregenten Paul auch an diesem Tage in unaufhörlichen Kundgebungen Ausdruck. Kurz vor 10 Uhr fuhr, von den Zuschauern mit erhobener Rechten begrüßt,die Prinzessin Olga von Jugoslawien vor, die von Frau Göring vom Gästehaus des Reiches aus begleitet wurde. 2n den folgenden Wagen sah man den Königlich-Jugo- ilawischen Außenminister Cincar-Markowitsch, begleitet von Reichsaußenminister von Ribbentrop, den Königlich-Jugoslawi-. scheu Hofminister Antic, begleitet vom Chef des Protokolls, Gesandten Freiherrn von Doernberg, sowie die weitere Begleitung der königlichen Hoheiten. Vor der Ehrentribüne wurden die Gä- che vom Reichsprotektor in Böhmen und Mähren, Freiherrn von Reurath, begrüßt. Einige Zeit nach Abschluß der Feierlichkeiten am Ehrenmal traf der Führer in der im herrlichsten Flaggenschmuck prangenden, von Menschenmassen umsäumten Triumphstraße Unter den Linden ein, wo an der Kreuzung mit der Lharlottenstratze die Begegnung mit seinem hohen East, dem Prinzregenten Paul, -um gemeinsamen Absahren der Paradeaufstellung der Paradetruppen stattfand. Von unaufhörlichem Jubel der Massen umbrandet, fuhr der Führer auf der Mitte der Straßenkreuzung «uf. Eine knappe Minute und schon naht vom Ehrenmal her die Fahrzeugkolonne des Prinzregenten Paul. Prinzregent Paul verläßt den Wagen. Der Führer schreitet auf seinen Gast zu, begrübt ihn sehr herzlich mit Handschlag und geleitet ihn dann zu seinem eigenen Wagen, in dem der East zur Rechten des Führers Platz nimmt. Nun beginnt im herrlichsten Sonnenschein das Absahren der kilometerlangen Front der Paradeausstellung sämtlicher Waffengattungen der deutschen Wehrmacht. Von den Tribünen her empfängt den Führer und seinen königlichen Gast 'in wahrer Begeisterungssturm. Der Prinzregent trägt die Uni- svrm eines Divisionsgenerals der jugoslawischen Armee und dankt für die beaeisterten Kundgebungen, die sich wiederholen, nachdem er den Wagen verlassen und neben dem Führer in dem Vorbau Platz genommen hatte. Mit dem Führer und dem Prinz- 'kgtnten trafen zugleich ein der Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Eeneralfeldmarschall Göring, der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Raeder, der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generaloberst Keitel und die militärischen Begleiter des königlichen Gastes. 2i« Parade Während die an der Parade beteiligten Verbände zum Vorbeimarsch aufmarschieren, brausen die Geschwader der ärößten Luftwaffe der Welt heran, die mit dem Vor- ^Eug die Parade eröffnen. Ein Begeisterungssturm löst ein Abartiges lufttechnisches Manöver aus. als beim Vorbeiflug letzten Verbandes die schnellen Jagdmaschinen unter den schweren Maschinen ber in geringer Höhe über die Paradestraße hinwegbrausen, um sich dann vor den schmoren Maschinen wieder in die aleiche Flughöhe «inzureihen. Unmittelbar an die Luftparade schließt sich der große Parademarsch unter dem Befehl des Kommandierenden Generals des 3. Armeekorps, General der Artillerie Haase. der selbst die Parade anführt, an. 2m schneidigen Paradeschritt marschieren die Epielleute und das Musikkorps des Regiments „Eroß- deutschland" vorbei. Gegenüber der Führertribüne schwenken sie ein. Dann kommt der Kommandant von Berlin. Generalleutnant Seifsert, mit dem Regiment „Grotzdeutschland" heran. Es ist ein prächtiger Anblick, als die schnurgerade ausgerichteten feldgrauen Kolonnen mit einer Präzision in Haltung und Bewegung defilieren, so daß sie wie ein einziger festgefügter Block wirken. Begeisterter Benall der Zuschauer dankt kür das schöne Bild, und er wiederholt sich, als die Marine-Unter- osfizier-Lehrabteilung in schmucken weißen Blusen und blauen Hoscn oorbcimarlchiert. Es folgen im Blaugrau unsere Flieger, auch sie in Paradeunisorm mit ausgepslanztem Bajonett. Der Beifall steigert sich zum Sturm, als die Fall- schirmi-äqer in ihren grünen Uniformen und umgelegten grünen Fallschirmgurten kommen. Dtn Fußtrnppen der Luftwaffe folgen in schnellem Tempo die motorisierten Teile der Luftwaffe in Viererreihe, leichte, schwere und schwerste Flak. Mit drei Spielmannszügen und Musikkorps zugleich marschierte dann die Infanterie heran, die ein überzeugendes Bild nicht nur von der hervorragenden Haltung jedes einzelnen Mannes, sondern auch von der Vielfalt ihrer Waffenausstaltung brachte. Neben leichten und schweren bespannten MGs. führte sie leichte und schwere Granat- und Minenwcrfer, Flaks, leichte und schwere Infanteriegeschütze mit. Dabei erlebten die Zuschauer wieder einmal, in welch außerordentlich starkem Maße das Pferd heute bei der Infanterie Verwendung findet. Die Radfahrerschwadronen der Kavallerie fanden für iüre schneidigen Vorbeimarsch begeisterten Beifall, der sich noch steigerte, als in gestrecktem Trab das Musikkorps eines Kavallerie-Regiments anritt, das mit einem alten Reitermarsch einschwenkte. Bei de» Artillerie machten in schneidigem Trab die beivannten Bat-, terien aller Kaliber den Anfang. Mit den Kradschützen begann« dann der letzte Teil der Parade, der Vorbeimarsch der moto» risierten Verbände, die in schneller Fahrt, fast unhörbarä aber wie mit dem Lineal ausgerichtet, vorüberfuhren. Dank der sorgfältigen VorbereUung der Paradeltraße vollzog sich — trotz der o^t gewaltigen Fahrzeuge — auch dieser Teil der Parade ohne jede Staubentwicklung. Nach den Kradschützen kommen die Panzerabwehr und dann motorisierte Artillerieabteilungen vom kleinsten bis zum schwersten Kaliber, Nachrichtentruppen, Pioniere mit ihren großen Pontons und Eeräte- wa-ien und endlich mm Abschluß die Panzerwagen. Schon sind mehr als zwei Stunden vergangen, und immer noch rollt das grandiose militärische Schauspiel, das zu bewundern die Zuchsauer nicht müde werden, vorbei. Immer wieder bricht begeisterter Beifall los. Aber auch den Trägern unserer stolzen Wehr ist die Freude darüber von den Gesichtern zu lesen, daß sie an diesem herrlichen für die Geschichte der deutsch-jugoslawischen Beziehungen so denkwürdigen Tage vor ihrem Obersten Befehlshaber und seinem königlichen East paradieren dürfen. Wie immer, galt die besondere Anteilnahme der schweren Artillerie und den Panzertruppen, die von dem Chef der schnellen Truppen, General Euderian, vorbeigeführt wurden. Vom schnellen Spähwagen bis zu den schwersten Kampfwagen rollte Fahrzeug um Fahrzeug dauernd und dröhnend vorüber. Ls sind gewaltige Ungetüme aus Stahl und Eisen, wahre fahrbare Festungen, die einen gewaltigen Eindruck hinterlasien. . Wahre Stürme des Beifalls danken für das großartige Bild. Nit diesem donnernden Schlußakkord ist die Truppenparade zu Lhren des jugoslawischen Prinzregenten beendet. Der Führer verläßt mit dem Prinzregenten unter tosenden Kundgebungen der begeisterten Masten den Paradeplatz, um seinen königlichen East in das Gästehaus des Reiches zu begleiten, während Eeneralfeldmarschall Göring Prinzessin Olga auf dem Rückwea bealeitet. »Die großen Erwartungen noch ribertroffen- Belgrad von dem Verlauf des Staatsbesuches begeistert Belgrad, 2. Juni. Die Trinksprüche des Führers und des Prinzregenten Paul von Jugoslawien aus der festlichen Abend- »asel in Berlin haben in Belgrader politischen Kreisen tief st en Eindruck gemacht. Man mißt ihnen größte politische Bedeutung bei und bemerkt allgemein, daß sie keiner weiteren Erklärung bedürften. Jugoslawien könne sich aufrichtig über die Entwicklung an seiner nordwestlichen Grenze sowie die neue Untermauerung seiner Freundschaft zu dem großen und mächtigen deutschen Nachbarn freuen, lleberhaupt betont inan in führenden politischen Kreisen der jugoslawischen Hauprstadt, daß die großen Erwartungen über den Verlaus des Staatsbesuches des Prinzregenten Paul durch die Wirklichkeit in jeder Hinsicht noch übertroffen worden seien. Besonderen Anklang in weitesten jugoslawischen Bcvölkerungs- kreisen fand schließlich dieWürdigungder Jugoslawen als heldenhafte Weltkriegsgegner durch den Führer. lleberall, wo ditz Rede darauf kommt, bestätig» man spontan, daß auch von jugoslawischer Seite eine ähnliche Hvchschätzung sllr den deutschen Soldaten bestehe. Allgemein knüpft man daran die Bemerkung, daß, sich ein solche? tragischer Kampf zwischen Deutschen und Jugoslawen nicht mehr wiederholen inöge und beide Völker in Frieden und Freundschaft ihre Kräfte entwickeln müßten. » « Außenminister Markowitsch beim Reichsaußenminijter Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop empfing am Freitag nachmittag den königlich jugoslawischen Minister des Aeutzeren, Dr. Linear Markowitsch, zu einer längeren Aussprache. Empfang der jugoslawischen Pressedelrgation Reichsminister Dr. Goebbels einpfing am. Freitag nachmittag im Stucksaal des Reichsministeriums fü- Volksausklärung und Propaganda die jugoslawische Pressedelegation, die unter Führung des Pressechefs der jugoslawischen Regierung, Dr. Kosta Lukooic, aus Anlaß des Besuches des jugoslawischen Prinzregentenpaares zur Zeit in Berlin weilt. Er ließ sich die Gäste einzelki vorstellen und unterhielt sich längere Zeit angeregt mil ihnen über ihre Eindrücke in Berlin. Mandschurisches Grenzgebiet gesäubert Dairen, 2. Juni. Wie das Hauptquartier der japanische» Kwantung-Armee mitteilt, sind nunmehr alle in Mandschukuo eingefallenen sowjrtrussischrn «nd mongolische» Truppen über den Cahar-Fluß zuriickgeschlagen worden. Damit ist das gesamte mandschurische Grenzgebiet völlig vom Feinve frei. Die Sowjet- truppen hat die Grenzverletzung Abi Tote gekostet. Ferner haben die japanisch-mandschurijchey Truppen 5g Flugzeuge abgeschosten und 14 Tanks erbeutet. Auf japanischer Seite ist lediglich ein Oberstleutnant gefallen. Die Negierung von Mandschukuo hat zu den Ereignissen Stellung genommen und energisch die Behauptung zurückgewiesen daß die Japaner die Verantwortung für die Kämpfe trügen. Die Wiederherstellung geordneter Verhältnisse an der Grenze hänge ausschließlich von Sowjetrutz- land ab. Der arabische FreiheitsLamps Palästina-Juden bombardieren arabischen Autobus Jerusalem, 2 Juni. 2n Jerusalem ist ein neuer folgenschwerer jüdischer Bombenanschlag aus Araber zu verzeichnen. An einer Haltestelle am Jaffator explodierte am Freitag unter einem arabischen Autobus eine Zeitbombe, die nachts gelegt worden war. Die Zahl der Toten, die bei diesem neuen jüdischen Terrorakt zu beklagen ist, wird bisher mit fünf angegeben. Dazu kommen rund 30 Verletzte, von denen 12 im Hospital bleiben mußten. Die Negierung schloß unmittelbar nach dem Anschlag das in der Nähe des Tatortes gelegene jüdische Ecschäftsviertel. Halb Jerusalem ist ohne Telephon, nachdem unter drei Sammel- stellen für Telephonkabel in verschiedenen Stadtteilen Bomben explodierte», so daß zahlreiche Leitungen zerstört wurden. Der Großmusti von Jerusalem und Führer der gesamten nationalen Bevölkerung des Landes bleibt aus Palästina verbannt. Sirbenköpfige britisch-jüdische Patrouille erschossen. In der Nähe von Kalkilia kam es zu einem Zusammenstoß zwischen, einer Militär- und Polizeipatrouille, die aus vier britischen Soldaten und drei jüdischen Hilfspolizisten bestand, und einer Gruppe Araber. Die sieben Engländer und Juden wurden alle getötet. Hinrichtung eines jüdischen Mörders in Paris. Der jüdische Mörder Max Bloch, der aus der Ukraine stammt und in den Jahren nach dem Kriege in Polen und Deutschland zahlreiche Betrügereien und Diebstähle verübte und vor einiger Zeit nach Frankreich gekommen war, ist am Freitag hingerichtct worden. Der Jude hatte vor einiger Zeit in Paris ein jüdisches Ehepaar erschossen, weil ihm dieses aufbewahrtes Geld nicht mehr zurückerstatten wollte. In der Gerichtsverhandlung erklärte Bloch seinerseits, er betrachte sich als beauftragt, seine jüdischen Nassegenossen auszurotten. Erdbeben in Griechenland. Nachdem am Mittwoch bereits ein Erdbeben starke Zerstörungen in der Stadt Calavryta im nördlichen Peloponnes angerichtet hatte, wurden am Donnerstag von neuem über 5V Erdstöße gezählt. Die Bevölkerung ist von einer Panik ergriffen und hält sich trotz strömenden Regens auf offenem Feld auf. Zwei Betrüger in Wien verhaftet. Schuschniggs ehemaliger Pressechef und späterer Präsident der österreichischem Pressekammer, Eduard Ludwig, ist jetzt wegen aktiver Bestechung und Verwicklung in einen Korruptihnsskandal dem Landgericht Wien eingeliefert worden. Auch der ehemalige österreichische Finanzminister und Freund Starhembergs Dr. Draxler wurde wegen umfangreicher Betrügereien verhaftet. Eine Familientragödie. Aus Hamburg wird gemeldet:' Eine furchtbare Familicntragödie ereignete sich in Harksheide bei Hamburg. Eine 31jährige Ehefrau verübte, während sich der Mann an seiner Arbeitsstätte befand, mit ihren sieben Kindern im Alter von einviertel bis neun Jahren einen Selbstmordversuch, indem sie den Eashahn öffnete. Als man das entsetzliche Vorhaben bemerkte, waren vier Kinder bereits tot, während ein Kind auf dem Wege ins Krankenhaus starb. Die Mutter und zwei Kinder, die noch am Leben sind, wurden ins Krankenhaus geschafft. An 4ecie AenrLtittA den dcMALtt KLILttSLKVPPL VLKLILliLkvttCctl V/enn es sieb um Ibre (»esundbeit bandelt, sayt man: 8preeben 8ie darüber mit einem A.r 2 t! >Venn es sieb um Ibre Linder bandelt: 8prsebsn 8ie darüber mit dem bebrer! >Venn es sieb aber um Ibre und Ibrer kamilie Tukuntt und die Lieberuny Ibres Liysntums bandelt, dann beiüt es: Lprseben 8ie mit dem Vertreter eines Versieberunssunternebmensl Her äsutsctis Versiekeruuss Vertreter verdient Ikr saures Vertrauen I l.La,lußf Die Winkerschlacht von Teruel Mit der Eroberung von Asturien waren die militärischen Ziele des Jahres 1937 trotz aller Rüekschkäge verwirklicht worden. Während die roten Anführer kleinlaut und niedergeschlagen meist zu Schiff nach Frankreich flohen, konnte die-nationale Heeresleitung bereits an die Umgruppierung ihrer Truppen denken. Der scharfe Einbruch des Winters durfte dabei kein Hemmnis bilden. Längst war man auch in Spanien mit diesem Feind der Kriegführung früherer Jahrhunderte fertig geworden.-Wintergefechte und Winterschiachten waren nichts Ungewöhnliches mehr. Auch die Flieger kapitulierten nicht vor Eis-und -Schnee. Sie froren redlich,- und manch derber Soldätenfkuch wölkte sich wie weißer Rauch in der Külte. Aber sie schossen ebenso redlich. Und wenn man durchgefroren nach langem Flug wieder die Maschine auf dis weiße Erde setzte, schmeckte ein Elühpunsch aus rotem Spanienwein durchaus nicht schlecht. Ueberhaupt wurde der Alkohol bei den Fliegern keineswegs nur „auf Eis gelegt". Wer täglich dem Tode ins Auge sah. der inszenierte mit Freuden auch einmal im warm geheizten Quartier einen fliegerischen „Budenzauber", bei dem es bestimmt keine alkoholischen Ladehemmungen gab. wie so oft im kühlen Aether bei der rücksichtslosen Verfolgung des Gegners. Aber auch für die Roten hatte der Winter, wie es scheint, seine Reize. Die quittierte Rechnung, die ihnen General Franco mit der Weihnachtsschiächt des Jahres 1938 präsentierte, hätten sie am liebsten den Nationalspaniern bereits im November 1937 vorgelegt. Denn kaum waren die Truppen von Norden nach dem Süden an die Euadalajarafront verschoben worden, wo der alte maurische Einschlag schon aus den Ortsnamen wie El Burgo de Osma und Almanzan deutlich wurde, da brach auf einmal bei Teruel ganz überraschend ein rotes Ungewitter aus. Acht Tage vor Weihnachten gab es einen roten Durchbruch durch die nationale Front. Ueber Teruel, das 1599 Mann verzweifelt verteidigten, stießen die marxistischen Bataillone frostklappernd, aber zäh, weiter ins ,Innere vor. Es blieb schließlich nichts übrig, als so rasch wie möglich die an der Guadalajarafront aufmarschierten Truppen in das gefährdete Gebiet zu werfen. Wer war natürlich wieder am ersten am Feind? Die „Legion Con- dor". Drei Tage vor Neujahr begann die nationale Gegenoffensive. Die in Teruel Eingeschlossenen hatten verzweifelt um Hilfe gefunkt. Aber der Gegner war stark. Die vorbrechende Infanterie wurde aus gut vorbereiteten MG.-Nestern auf den Höhen ostwärts der Stadt mit einem unbczwinglichen Eisenhagel überschüttet. Der Keil, der zum Entsatz Teruels vorgetrieben wurde, war zu schmal. 300 der tapferen Verteidiger des in Trümmer sinkenden Ortes konnten sich bis zu den vordersten nationalen Linien durchschlagen. Der Rest mußte die Waffen strecken. Die Nationalspanier mußten zurückgehen, mit -zusam- mengebissenen Zähnen ihre Siegeshoffnungen auf später vertagen. Schon nach wenigen Wochen, im letzten Januardrittel, holte Franco zum Vergeltungsschlaq der Alfambra-Offensive aus. Von den kleinen schneebedeckten Flugplätzen im Raum- um Alfaro stiegen die Flieger der deutschen Legion in den Winterhimmel. Bombe auf Bombe schlug in die roten Stellungen bei Teruel. Der Dampfschleier der Flugzeuge und die weißen Rauchwölkchen der Sprenggranaten der roten Flak lagen wie ein weißer Schleier über der Landschaft. Noch einmal hemmte Schlechtwetter den Vormarsch. Aber dann war es soweit! 2m Straßenkampf von Mann zu Mann, von Haus zu Haus, von Mauer zu Mauer, kämpfte sich die nationalspanische Infanterie durch die zerfallenen Straßen der ehemaligen Stadt hindurch. Unermüdlich glühte das ME.-Feuer der Jäger, die meterhoch über die .Häuser dahinflogen, in die letzten Verteidigungsnester. Am 21. Februar war Teruel wieder „weiß". Auch die Höhen westlich der Stadt wurden vom Gegner gesäubert. Hinein in die Ebro-Hölle! Wieder senkte sich ein Frühling über das spanische Land. Milder fegten die Stürme über die kahlen Berghohen und die baumlosen Hochflächen. Wenn je. so drängte jetzt der Feldzug fernem Ende zu. Bei Freund und Feind schwor man auf das ^ahr 1938. Was an Menschen und Material, an Reserven und Lieferungen von Neuyork und Moskau, aus allen demokratischen Winkeln herangeschafft werden konnte, war eingetroffen. Noch einmal reckte der internationale Bolschewismus sein Haupt, um auf spanischem Boden einen Weltbrand zu entfachen. Aber dce wirkliche Initiative, die innere Stärke Spaniens, der Glaube an die spanische Mission war schon lang,r nur vei oen mcmv- nalen zu Hause. Mit kühnem Blick, steckte General Franco dw Ziele für den Frühling und Sommer ab. Barcelona und Va- lencia mußten voneinader getrennt werden. Den Ebro hinunter Salt der Stoß dem Mittelmeer. Als am 9. März die Batterien des natronalspanischen Heeres -ihre Mäuler zum Trommelfeuer aufrifsen, hoffte man im Haupt- cruartier des Eaudillo auf einen raschen Erfolg. Doch die Käm- konnte die „Legion- Eondor" mit stolzem Angesicht als vor die Wektöifeutlickiteit b-- lcknnipki-u Sonne Bald am Süd-Ebro, bald am Nord-Ebro wurde gekämpft. Neben den Deutschen schlugen sich mit bewundörnsrvertent Elan die italienischen Augriffstruppen. In wochenlangem Hin und Her drängten die Weißen weiter von Stadt zu' Stadt. Selbst entfesselte Flutwellen, die burch gesprengte-Staudämme hindurchbrachen, konnten ihren-Vormarsch nicht verzögern. Schon war der-EbtGBogen gesäubert. Schon ging der Blick nach Süden. Bei Beginn des Juli- war es soweit, daß der Marsch auf Valencia beginnen konnte.- Da setzte noch einmal der letzte verzweifelte Widerstaudsversuch der Roten ein. Der Ebro-Bogen wurde zum VerdundesSpanien- krieges. Man muß- die Schlacht, die- sich hier entspann, so nennen weil sie nicht mehr nur eine Schlacht der Menschen,-sondern vor allem des Materials war.- Jm Ebro-Bogen, auf Notbrücken. die man rasch über den Fluß geschlagen hatte, erschien alles, was von den Roten noch Kraft und Widerstandsgeist besaß. Die besten internationalen Flieger, die internationalen Brigaden wurden eingesetzt. Um'jeden Zentimeter Erde rannen Vlutströme. Vier Monate hindurch währte der KaMpf. der auch von den deutschen Freiwilligen Letztes an Herz und Netven'forderte. Er wurde zu einem Stellungskrieg, der sich in nichts mehr von dem Stellungskrieg des Weltkrieges unterschied. Jeden Tag flogen Dutzende, ja Hunderte von Bomben- Und Jagdgäschwadern über die beiderseitigen Linien. Mit unerhörter Exaktheit, mit größter Genauigkeit mußte jede Bombe auf die feindliche Stellung gesetzt werden. Ost lagen nur hundert, ja fünfzig Meter zwischen Freund und Feind. Wenn am Nachmittag die Condor-Flieger die Ebrobrücken mit ihren Bomben beworfen hatten, wurden sie nachts wieder von den Roten aufgebaut oder durch andere Schnellbrücken ersetzt. Als die Francoleute einen Stausee am Oberlauf des Segrtz ab- lietzen, und die Flut alle Stege und- Pontons davsnspülte, waren am anderen Tage schon wieder neue geschlagen. Jeder Flieger, jede Flugstaffel würde auf beiden-Seiten von Fkakbckkkerie zu Flakbatterie „weitergereicht". Kein Flugzeug, das nicht nach vollbrachtem Flug Kugel- und Granatspüren an seinen Flügeln aufwies. Der Erfolg? Er war vernichtend für die Rotspanier. In den vier Monaten verloren die Katalonien-Streitkräfte rund 75 006 Mann- Eine ganze Armee verhetzter und irregführter Menschen blieb in diesem'„Gürtel des Todes" hängen. Als die-Schlachk versackte und eine neue nationale Offensive vorbereitet wurde, glaubten selbst die Roten nicht- mehr an die Möglichkeit eines entscheidenden Widerstandes. Ihr-Spiel war verloren. Auch-Paris, London und Moskau sahen kein anderes Mittel mehr, als durch diplomatische Manövex im letzten Augenblick Franco um die Frucht seines Befreiungskampfes zu dringen. '.-.c dem wurde in diesen Tagen der Marschtritt der Parade in Han^ und des Einmarsches in Berlin. Ueber diesen Stunden aber steht der Ruf: „Lcoi-m Condorl Großdeutfchland — Adolf Hitler Sieg Heil! Bettler vor dem Kreml ' Mdskau-Nekse von Lord Halifax? -London, 2. Juni. Von unterrichteter-Seite wird von mitgeteilt, daß die sowjet-russische Antwort'aus die am samstag übermittelten neuen britischen Vorschläge in Lo^ noch nicht -eingetkossen sei und keinerlei Anhaltspunkte vorlä-» zu welchem Zeitpunkt mit ihr zu rechnen sei. Die in der aufgetauchten Gerüchte, wonach die Entsendung des Außenring sters Lord Halifax oder eines führenden Politikers nach Mosli, zur Beschleunigung der Verhandlungen erwogen worden m ' werden zunächst bestritten. Es erscheint jedoch durchaus wah,, scheinlich, daß ein derartiger Plan in Erwägung gezogen wird sofern die erwartete sowjetrusfische Note nicht zufriedenstellend ausfallen sollte oder eine längcrwährcnde Hinauszögerung r>ei Antwort erfolgt. m Ar deü'P ,dipi«l ve Mch'Zl K große An der s> Vie Antwort Moskaus überreicht? Die Botschafter Englands und Frankreichs bei Molot», Moskau, 2.- Juni. Der britische Botschafter Sir William LeeK und der französische Botschafter Emile Naggiar suchten am Fuj, tag nachmittag den sowjetrussischen Regierungschef und Au'zen- kommissar Molotow auf. Man nimmt an, daß den Botschafter, nunmehr die offizielle Antwort Moskaus auf die letzten britisch, französischen Vorschläge vom 27. Mai überreicht worden ist. Ueber den Inhalt der sowjetrussischen Antwort verlautet von sowjei- amtlicher Seite noch nichts. Das Schluß-Signal Wenn es nach Franco-gegangen wäre, so wäre der Frieden ohne weiteren Schuß durch Wasfruniederlegüng der Roten möglich gewesen. So unblutig wollten jedoch die diplomatischen Berater in Valencia und Barcelona-nicht ihren kläglichen Abmarsch vollziehen. So mußten noch einmal die Waffen entscheiden! Einen Tag vor- dem Weihnachtsabend des- Jahres 1938 traten sechs nationale Armeekorps mit 19-Divisionen zum letzten Vorstoß an. Nebel, Schnee und die Wegelostgkeit des Berggeländes gestatten nur langsames Votrücken.- Aber der Feind, zu-, sammengeschossen und gnsammeugej-agt,,zermürbt, entnervt und disziplinlom^-geworden, blieb im Laufen. Die Frage war nicht mehr: wie schnell rücken wir vor ^ Sie hieß heute: Wie rasch verlegen wir alle rückwärtigen Verbindungen,-Verpflegungsstationen und Munitionstransporte nach vorn? Und noch einmal bewährt sich die so oft bewährte, jeder Anforderung gewachsene „Legion Eondor". Ihre Nachrichtenabteilungen, die im ganzen Kriege Heldenhaftes geleistet haben, übertreffen sich noch einmal selbst. Stunde um Stunde rollen die Lastkraftwagen mit ihren schweren Kabelrollen weiter. Das dicke Eummikabel. das den schönen Namen „Otto" trägt.- wird über Ebenen und Berge geschleppt, von Gefechtsstand zu Eefechtsstand. Schwächliche Ent- laftüngsoffensiven brechen-zusammen, noch-ehe sie angefangen haben. Es wird nicht mehr gekämpft, es wird marschiert. So rundet sich das Bild des-spanischen-Bürgerkrieges, so rundet sich auch der geschichtliche Erfolg der deutschen Freiwilligen. Als ihre ersten Trupps in den ersten Tagen des Bürgerkrieges eintrafen, lag der größere Teil Spaniens unter der Faust der roten-Weltrevolutionare. Als die Flieger der Legion, die so oft über die spanischen Städte und Hofen dähinaebräüst waren,'zum erstenmal in strammem Marschtritt das Sträßennslaster' von Barcelona von unten erlebten, war Spanien frei. Der deutsche Einsatz war nicht vergeblich gewesen. Zusammen mit den italienischen Legionären, zusammen mit den tapferen, zu Freunden für alle Zeit gewordenen nationalspanischen Truppen, zusammen mit der ganzen- Bevölkerung dieses vielgeprüften Landes hatten die Kämpfer der Jahre 1936'bis 1939 Der'Schlange des Bolschewismus in Spanien den Kopf zertreten.-Run war der Weg in die Heimat wieder frei. Aus der Verborgenheit ihrer Kämpfe AerZterrbkorrrrrren mit Zi ' Ergebnis der neuesten politischen Entwicklung in-Rußland. >»us -di> °7^L "«o I-l'-IO' 1! kn -K. Psr hfr. trau fPsc ,-pfe wurden schwer, schwerer, als.Mann und Ossizier dachten. ,t!!!!l!»!lll!,l!l!!!l,!!>!!!!!!!!!,!!!!!!>,!!!!!!!!!!!!!,!!!!!!,!U!,!lI!I!lI>l,!!l,!l,!!Il!!l!!l>!!lI!!!!>!!!ll>!l!!!I>!I!!II!l!I!!III!IW>!>!!IM s. ,-r»» > "-re Ttad st. 2. SUni- 1 ! aben -Ab Ile mit nu, von, 1 Hkeitsi Uhi Di stiftet M Ka sichln. »UM . ^ 7 - - Lheili B Ls" Me. an WW MM MD .'Z W MS -MUW Be, Links: Unter dem Jubel der Zehntausende fuhren der Führer und sein holder Gast durch die Reichshauptstadt. -Während die Wehrmacht Spalier - stand,- säumten viele Zehntausende die Straßen, durch die der.Führer mit dem Prinzregepteu Pa»»l«M Monnerstagnachmittag vom Bahnhof zum vchloß Bellevue fuhr. Ueberall jubelten die Menschenmassen dem Führer und dem Prinzregenten begeistert zu. Unser Bild zeigt Adolf Hitler mit seinem Gast im Wagen; auf dem Vordersitz Obergruppenführer Bruck „er. Rechts:' Der Führer Tchtkitet" m if Prlüz Paul" die Fronp des Ehrcnbatalllous i»b. Bei der Ankunft des Priuz- regentenpaares war vor dem Lehrter Bahnhof ein bataillon angetreten, dessen Front hier der Führer mit regent Paul abschreitet. (Scherl Bilderdienst — M i Hanibw -ondor" in Lon^i - vorlaq» ' lutzenm,»Z lch MosdZ worden ki,' ogen wird ^ -denstell:»-' gerung der ht? Moloto»! Tee^I n am Frei-I lnd AuM> Sotschaste!,! ten british! n ist. Ucl«! c>on sowskt-I l rnische» verki-L,- nkamx, z, chcn GMs mußenmiiii- Ablomms japanW, des dcuK- -narbeituN n Ausl inister : RestauiÄ We« vohnq ftl s'wm DM^e^LeH- LrLM Eeleitet von Theo Weißinger, badischer Meister, Zwei Endspiele. stgO dcrprgktischen'.Partie kommt es oft vor, dag man ein ^giel verliert, da man nicht die nötige Bedenkzeit hat, es Mdkich 'ZU 'astalhsieren." Namentlich spielt-das Tempo hierbei . große Rolle. ' j>er folgenden ^Stellung: Endspiel Nr. 1. n dvllv k x ll Weiß zieht und macht remis fast jeder' Spieler -mit t. Kc1-t-b2?> beginnen, um den «r a2 tm' nächsten -Zuge zu schlagen. Aber gerade bteser: r wurde verlieren: es'käme 1. . . . Eb3 2.'KXa2 SXal LXal' Kbö und Schwarz gewinnt. Der einzige Weg zum ^j» ist: 1. Kcl—c2! Sa5-t-b3 2. Kc2—b2 Sb3Xal 3."-Kb2X- tsmis, da der schwaFze König wegen, Patt nicht nach a3 oder ^ tzen kann. Endspiel Nr. 2 adv äs I 8 d Weiß zieht und gewinnt. i »us dieser einfachen Stellung kann man viel lernen, 1. P a7Xbü würde nur zum Remis führen. Ebenso käme Weiß mit Tb8-s- Tg8 nicht weiter. Der einzige-Zug, der zum Ziel führt, ist 1. Tb6---b7! Der angegriffene schwarze Turm kann wegen Matts durch - TH7 nicht nach g8 ziehen. Zieht er aber- auf ein anderes Feld der 5. Reihe, so folgt natürlich 2. Tl>7—b8 nebst Matt. rumdrm« Programm des Keichosenöers Stattgatt Werlen,11.00 Blasmusik, 11,30 Oberrheinische Rundschau, 12.00 MlttagSkonzert, 13.00 Kleines Kapitel der Zeit, 13.15 Musik am Mrttaa f-.o»-Alls unserer Spielzettgschachtel, 44.80 „Mnsik-znr" Kaffeeftunde 16.00 Misik am Sonnlagnäckynittag, 18.00,,'Mun- 19.90-Sport am Sonntag, 20,00 .Rachrichten dss Drahtlosen Dienstes, 20.15 Fünf Frauen um Wittrisch. 22.00 scachrrchten des Drahtlosen Dienstes, Wetter- und Sportbericht, 22.30 Unterhaltung und Tanz, 24.00' Nächtmusik. Montag, 5. Juni: 5.45 Morgenlied, Zeitangabe, Wetterbericht, Wiederholung der 2. Abendnachrichten, Landwirtschaftliche Nachrichten 6.00 Eynmhstik, 6.30'FrÜhkdnzert. Frühnachrichten, 8.00 WcherstandSmeldu-ngenf'WetterVerichi.- AtarMeÄchtel 8!10 Gym- - nastik, 8H0 „Fröhliche' Morgenmusik", 9.20-Für Dich daheim, 10.00 -Was der Bach erzählt, 11.30- Volksmusik und- Ba-uernka- - lender mit Wetterbericht, 1L.Y0 Mittagskonzert,. 18.00 Nachrichten des Drahtlosen Dienstes,-Wetterbericht. 13.1» Mittagskonzert, 14.00 Nachrichten des Drahtlosen Dienstes. 14.10 „Eine Stund' schön und bunt", 15.00 Kundgebung der RLtchstheater- kaistmer, es spricht Neichsmimster Dr.-Goebbels, 17.00 Rachmit- tagsfdnzert. 18.00 Eduard- Künnecke —'Theo 'Mackeben, 13.45 Aus -Zeit -und Leben, 19.00-Atusik zur Unterhaliuna, 19.45 Kurzberichte, 20.00 Nachrichtendes Drahtlosen Dienstes. 20.10-Echo von der Jahrestagung des Deutschen Auslands-Institutes, 20.15 „Sluttgart spielt aus!", 22,00 Nachrichten des Drahtlosen Dienstes.- Wetter-- und Sportbericht, 22.30 Nachtmusik, 24.00'Nacht-- tnilsik. 'Dieu-Stag/ 6. Juni: 5.45'^Morgenlied, Zeitangabe,-Wetterbericht, Wiederholung der 2.'AbeNdhachrichten,' Lastbwi rtschaftli che Nachrichten, 0.00 Gymstästik, 6 30 Frühkonzert, -Frühnachrichten, 8.00 Wasserstandsmeldungen, Wetterbericht, Marktberichte, 8.10 Gymnastik, 8.30 Froher Klang zur Arbeitspause. 9L0 Für Dich daheim, 10:00 Süömi — Land zwischen Norden und Osten,. 11.30 - Volksmusik und Bauernkalender mit Wetterbericht, -12.00 'Mit-' tagskoNzert, 13,00 Nachrichten des Drahtlosen Dienstes,--Wetterbericht, 13.15 Mittagskonzert, 14:00- Nachrichten'des-Drächttösen Dienstes, -14.10 Musikalisches Allerlei. 16.00 Rachmittagskqnzert,.. 18.00 Tenor und Bariton, 18.45 Aus Zeit und Leben, 19.00 M'li- ^ tärkonzert, 19.45 Kurzberichte, 20 00 Nachrichten des Drahtlosen' Dienstes, 20.40 Echo von der Jährcstd.a'ung de? Derttschen Auslands-Institutes-, 20.15"Wir' bitien zum^Tänz, 2t:30'Kamiiiekmu- - ^ sik, 22.00 -Nachrichten des Drahtlosen Dickstes. Wetter- und. Sportbericht, 22.20 Politische Zeitungsschau des Drahtlosen Dienstes, 22.25 Das Orchestra Nazionale Ilniversitaria Jtaliana lpielt, 24.00 Nachtmusik. - „!! .!.,!, S I! Das Wetter Der hohe Druck,'der-mit seinem Kern jetzt Aber der Nordsee liegt/bltibt für das Wetter Süddeuischl-ands Nach wie'vor ausschlaggebend. Die dabei von Norden her zuströmende kühlere Luft wird jedoch besonders in den Nachmittagsstunden zu Ge-, witterbildungen führen. Voraussichtliche Witterung: Bei Winden um Ost vielfach heiter. In den Nachmittagsstunden Eewitter- lnldungen. 2m ganzen aber freundlich und rsarln. Test Eues Seirnatzeittirrg das «Duvlackev Tageblatt* - «VtliMtAev Note* ein Aa r - mit ^ Ni ^Psr. Beisel). Lutberkirche: VKO Ühr: Haüptgot - Wr. Müller-Langensteinbach), ».Oll Uhr: Kindergot- ' (Psr. -Müller-Langensteinbach), >012 Uhr : Chirstenlehre lmann). 'Wolfartsweier: VrlO Uhr: Hauptgot- (Pfarrkand. Farr), ION Uhr: Kindergottesdienst md. Farr). Durlach-Aue: V-10 Uhr: Hauptgottes- >ft. Lipps), »011 "Uhr:' Christenlehre (Psr. Lipps), 13 lergottesdienst- fPfr. Llpps). Ttadtpfarrei St. Peter u. Paul, Karlsruhe-Durlach. 4r. 2. Goktesdieirstordnung für den Drelfaltigköitssönn- «uni-0939. Samstag: Nachm. 4—7 And- abends 8—9 Uhr abends 6 Uhr Gebelswache und Rosenkiiank. k Ab 6 Uhr Beicht, 6 Uhr hl. Kommunion, 6,30 Uhr ist mit hl. Kommunion der männl. und weibl. JuAend, ^,en und Mütter, 8,30 Uhr 'Hochamt mit Pred.- Lnd- hl. >awn, 10,30 Uhr Singmesse mit Predigt, abends 7,30 Uhr Meitsandacht mit Segen. Montag: 6,30 Uhr hl. Kom- Uhr Umt für H. K." Pfarrer Fahrineier-Brühls 8 Uhr Dienstag: 6,15-Uhr hl. Messe, 7 Uhr Schülergottes- ^ftete-hl. Messe für-Maria Altfelix, geb. Vogel, 8,45 Mittwoch : 5,45 Uhr Gemeinschaftsmesse, 7 Uhr'hl. Karoline Steiger und Karoline Uihlein, 8 Uhr- hl.«, »chm. 5—7 Uhr Beicht für Fronleichnam,'abends 8 Uhr mcht für Fronleichnam. Donnerstag (Hochheiliges Fton- gebotener Feiertag: 5,45 Uhr hl. Messe für die- zdic arbeiten müssen, ab 6 Uhr Beicht, 6,30 Uhr Ftüh- m- Kominunion, 8 levitiertes Hochamt vor ausgesetz- Vheiligsten mit Prozession (Kelterstr. — Kanzlerstr. — " Eartnerstr. — Väslertor —' Kelterstr.— Kirche), «tttgistesse mit-Predigt: abends 8 Uhr Fronleichnckms- begen. .Frejfag:-6.45 Uhr hl. Messe, 7 Uhr Schüler- . kstngmesse vor ausgeseßtem Allerheiligstcn, 8 Zlhr b-bvMds 8 FtMle-ichsiaintzaiidächt und Segen,' 8,30 -Uhr .Männer- And Jnngnränner. Samstag: 6,15 Uhr hl. Ar Singnielse vor uüsgesetztem Allerheiligsten für -Au- . Mer, io Uhr Vraulmesse, nachm. 4—7 und abends -Archt für-Männer and JAnßmänner, 8 Uhr Fronleich- Samstag: 6,30 Uhr Monatskommunion für Män- -aungmänner. stonradskapellc Hohenwettersbach. Sonntag (Hl. erst 8 Uhr Beicht, 9 Uhr Gottesdienst. Montag: 6,15 .ehe. Fronleichnam nehmen die Gläubigen in Hohen- am Göttesdienst in Dürlach teil. ßk„chx - - Evangelische-G-mei«schaft, DArlach, Sebold- Eoantag V-10-Uhr Predigt (PrÄrigcr Tiepstman'n), 11 Msschulc. Donnerstag 20 Uhr Eebetsvereinigüng. -^.Oi^oldstraße 32. Sonntag 20 Uhr Predigt (Prediger ^1- Donnerstag 20 ' Uhr' GebersverchMgvng. "«lok- L.-X'kmanuelskapelle. Sonntag 14«-Uhr«-P?ebigt Wre- e)- Mittwoch 20 Uhr Bibel- und Betstunde. Sonntag 8 Uhr Bibel stunde. "Montag löil Wp*echung. Montag 8 Uhr Blaukreuzverein. Diens- ^ Vibelbe,prechung. Freitag 8 Uhr Bibel-- und Gebet- 8o«t- 1>rer»n«r» unck «IruL KSprudel Landeskirchliche Gemeinschaft, Amthausstraße 6. Jeden Sonntag abend 8 Uhr Versammlung, sowie jeden Dienstag abend 8 Uhr Bibelstunde. Bischöfl. Methodistengemernde Aucrjtr. 20 u Sonntag vorm. '/-IO Uhr Gottesdienst, 11 Uhr Sonntagschule, 20 Uhr Gottesdienst. Donnerstag 20 Uhr Bibel- und 'Gebetftnnde. Kath. Pfarrei Stupserich. Sonntag, 4. Juni (Fest der Hlg. Dreifaltigkeit): 7,15 Uhr Frühmesse mit Eeneralkommunion der Frauen, 9,15 Uhr Hauptgottesdienst mit Predigt und Amt (Salz- weihe). 1 Uhr nachm. Cstrkstenlehre unb Andacht zur Hlg. Dreifaltigkeit. Donnerstag, 8. Juni (Fronleichnam): 7 Uhr Frühmesse, >/-9 Uhr: Festgottesdienst mit feierlichem Hochamt und'anschließend bei günstiger Witterung Fronleichnamsprozession ' mit den 4 Stationen, '/-2 Uhr nachm, feierliche Vesper init Segen, 8 Uhr abestds Oetaoandacht mit Segen. Ä^M'vde Durlach, Amthausstraße '' VidUschule, vorm. 1Ö'Uhr"Pred»gt. Ua. Samstag csss Ksck/s rum 8 ä»eusm Mä kudsn! Abonnenten kauft bei unseren -ZnsereMen! Was bi-inJt ciis öavifchea Stamskbeatec Kattsruhe Spiclplan vom 3. bis 13. Juni 1939. Samstag. 3. 8. Gejchloss. Vorst, f. d. Eisenbahn-Verein Karlsruhe. „Carmen". Oper v. Vizct. 19,30—23. Sonntag, 4. 8. Nachm. Vorst, f. d. NSG. „KdF.", Abt. Kul- turgem. „Tiefland". Musitdrama v. d'Albert. 15 bis gegen 17,30. Abends. E 27. Teh.-Gem. 301—400. „Der Wildschütz". Komische Oper v. Lortzinq. 20—23. Montag. 5. 8. Vorstellung für die NSG. — „KdF.". Abt. Kul- tUkqemeinde. ßMargävethe". Große Oper o. Gounod. 20—23,36. Dienstag, 6. 8. B 27. Th-Gern. 2. S.-Er. und 801—900. „König iR^chärd U." Geschtchtl. Trari-erfpiel v. Shakespeare. 20—23. (4.55). Wkitttboch, 7. 6. Nachm. Siaatsjugendmiete. Gastinszenierung W. E. Schäfer. „Die Reise nach Paris". Lustspiel v. Schäfer. 15—17,45 Uhr. (2.65). "Abends. " G 27 (nicht A-Mittwochmiete). Th.-Eem. 401-500. Gastinszenierung W. E. Schäfer. „Die Reise nach Paris". Lustspiel v. Schäfer. 20—22,45. (4.55). »Donnerstag, 8. 6. D 27 (Donnerstagmiete). Th.-Eem. 101 bis 200. ,,Zar und Zimmermann". Kam. Oper v. Lortzing. 20 bis 23. (5.05). Freitag, g. 8. F 27 (Freitagmicte). Einmaliges Berliner Gastspiel der Filmschauspiclerin Maria Paudler in „Retsebegleiterin' gesucht. Angebote Unter F 5000 postlagernd". - Lustspiel v. Heinz Klimmer. Weitere Gäste: Ludwig Andersen, Carl H. Klubertanz u. E. Pittschau. 20 bis nach 22. (6.35). " Samstag, 18. 8. E 28. Th.-Eem. 301—100. Eastinszenierung W. E. Schäfer. »Die" Reise nach Paris". Lustspiel v. Schäfer. Al-22.45. (4.55). 'Sonntag, 11. 8. Nachm. Vorst, f. d. NSG. „KdF."- für Wehrmacht. Gastinszenierung W. E. Schäfer. „Die Reise Nach 'Paris. Lustspiel v. Schäfer. 15—17,45- Uhr. Abends. C 27. Th.-Gem. 1. und 8. S.-Er., 2. H. Festvor- ' steilnng z. 75 - Geburtstag des Meisters. Erstausführung A„LSNperiil-EUite". Ballett v. Rich Strauß. Hieraus: Erst- av ssührung. „Daphne". Bukolische Tragödie für Musik v. Richard-Strauß. 19,30—22. (5.75). M»ntag.«12. 6. Vorst, s. d. NSG. „KdF.". Abt. Kulturgcm. :iMstrgarethe". Große Oper v. Gounod. 20—23.30. Dienstag,' 13. 6. B 28. Zum letzten Male. Gastinszenierung W. E. Schifter. „Die Reise nach'Paris". Lustspiel v. Schäfer. 20—22,45. (4.55). Auswärtiges Gastspiel: - Dienstag, 13. 6. In Landau: „Der. Postillon von Lonjumeau". Die"Juui-Rate der Platzmiete wolle bis 10. 6. bei der Theaterkasse einbezahlr iverden. 2!b 11. 6. erfolgt Hauseinzug (Eanggebllhr 39 Rpf.) Für Karlsruhe und Vororte: Es wird gebeten, fernmündlich oder schriftlich vorbestellte Karten bis spätestens 18 Uhr des Aufführungstages an der Tageskasse abzuholen. Nach diesem Termin wird anderweitig darüber verfügt werden. 'Vorverkäussstelle: Dur lach: Karl Schwiers, Musikalienhandlung, Adolf Hitlerstraße 51, Tel. 458. Druck und Verlag Adolf Dups, Kommanditgesellschaft, Durlach, Mittelstr. 6. Geschäftsstelle: Adolf Hitlerstr. 53, Fernspr. 204, Hauptschriftleiter und verantwortlich für Politik und Kultur: Robört Kratzert; stellvertr. Hauptschristleiter und verantwortlich 'für den übrigen Tertteil: Luise Dups,'verantwortlich für den Anzeigenteil Luise Dups, sämtl. in Durlach. D. A. IV. 8767 Zur Zeit ist Preisliste Nr. 5 gültig. W>° neugeboren sind die Füße nach einem Efasit-Fußbad. 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Die größte Leistung im Schas- scheren soll eine Zahl von 337 Schafen in neun Stunden sein. vor kurzem wurden mehrere taUsetrd ScksMpn ^ die Karakum-Wüste südlich des Aralsees befördert. Di,"^ - - , - " >' - in d? ' ^ 'kl . ma. >e'!- "7.- ' V' - iichen W>» .. ^ Nlu» vor allem Lnnye geyabr yärke, oas nörrge. Tiere zu beschaffen. «t Die Brasilianer lieben den Kaffee sehr und trink, > Tasten Kaffee täglich als die schlimmsten Kaffeeschwcft«,1 eines anderen Landes. 2n den Großstädten sind, Kafseeküchen" eingerichtet worden, die den Angestelik, Firmen täglich 10- bis ISmal dampfend heißen Kaffee ^ Äur'/crL^ u/r <7 c/re „S^crc// Mac/nck LLa KaxrUel, f Hillsi-plotr 3 IVIalerarlreilen aussekübrt von Malermeister — ^eisssnx Insekt. 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Zu»« 3 rms u. krsu trüber vrankkurtsrvok Karlsrude 0 ^ 57 >XV ?I 570 > rapezlermeifter Lsbolckrtn fram NlUe 6i?5krr/^ki5l et Reich der rührigen Köchin ist ein Schmuckkästchen be!« Art geworden, sodaß beim Anblick dieses peinlich saubk, ches der Frau der Appetit nach all den Herrlichkeiten kommt. Daß es auch an einem Tropfen guten Geist nicht fehlt, ist eine Selbstverständlichkeit. Vielseitig ist das Schicksal dieser alten Durlacher die nun bereits vier Jahrzehnte besteht und in den erst ren unseres Jahrhunderts als „Cafe Lohengrin" allge» kannt war. Im Jahre 1906 wurden dann erstmals Lü? ten einer „spanischen Weinstube" in dieser Gaststätte u„ in Durlach bekannten spanischen Wirt Juan Pous geo ein Viertel Jahrhundert lang erfreute sich diese spanisck stube in unserer Turmbergstadt größter Beliebtheit Jahre 1930 der Besitzer wechselte und diese Gaststätte Hände überging, die es nicht verstanden, den guten erhalten. Doch diese Zeit ist nun wieder überwunden, s Wirt Juan Sanz, der vielen Durlachern nicht mch kannt ist, wird der nunmehrigen „Stadt Madrid" wie, alten guten Klang geben, der den spanischen Weinst recht zu eigen ist. Gern wird der Volksgenosse aus und seiner Umgebung Einkehr halten in dieser Stätte,1 cher er einen Strahl des sonnigen Südens wiederfindet > der Weg in den Alltag immer leicht gemacht wird, wird die bekannte „Durlacher Gastlichkeit" in dem neue, einen weiteren Vertreter finden. ^ Heute abend findet die Eröffnung der Gaststätte vH mit einem Konzert statt. kre D sti > dieser kröllnunüd-bonrerl Vvbsrnokiri« sömtlicbsr Qipsvr-, 5wct ^ ^ kokitr-^rbsiten bei bleu- und Umd Korlsruka-Durlock, V/singortsnsrvtr 44 leieio V^ilkelm I^errmai vlerlmerel mn» inslsHsllons - eer LrmltSre knissen Karlsruks-vurlaok ^dolk vitle'sid GoM/oS vlektr. bicbt- unck krskt-^vbk ^ vurlark, (krirtoirtroks 14 sWilkslmrtt! I ?I>Mo ii8l»>rser I-öven drS ZperiisIauLZcksnk 6er „2t3<ät ^ls6ri6" Di«! trink«^ !wcsternS nd. -stellt ^Hee ^ >!»»»« Lk ,§S ^6 Zpo^Is^ kabsn dc »5 tchen be^ ch saubrer - lichkeiten q -n Eerskxtz ^reisllasie 1 im Handball wesentlich verringert. kommenden Spielsaison eine mustergültige Lreis- -antball vorzuführen, har man die Zahl der Vereine ^-r"ing«rt, ,^ 1 , Vieser Schritt auch sür manchen Ver- -«-.erzlich auswirtt. Nach dem derzeitigen Stand sind ?ün-enipiele 1939 4» folgende Vereine eingesetzt: Tv. Tv. Rintheim, FL. Nordstern, Polizeisportverein, Tv. ^ MTV. Karlsruhe, Tv. 46 Karlsruhe, Tv. Friedrichs- südelsheim, T.u.Sp.V. Kronau, Tv. Odenheim, Tv. V Neuthard, Tv. Linkenheim, Tv. Graben, Tv. ^ Diejenigen Mannschaften, die im Verlaufe der letz- ^nspiele zurückgezogen wurden, werden der Kreisklasse ebenso alle neu angemeldeten Spielmannschaften. !.->iqung kann festgestellt iverden, daß die Jugendspiele Entwicklung und auch einen besseren Auftrieb der 'H zeigten. Insgesamt beteiligten sich 26 Jugendmann- .-Len Rundenspielen, die von den Iungens mit grotzem -Interesse durchgeführt wurden und.auch überall großen tinals bie l stätte >us g, - spanisihrj ebtlzeit. tzj aststätte ii- guten K runden, z-mdcn. Vom Grunwettersbacher Sport. iacher r"^allgeW Fußball-Club Phönix empfängt morgen onntag ^lvcttin Kleinsteinbach. Von der Spielstarke der Gäste ( die Durlacher Germanen erzählen, denn sie mutzten ^niontag in Kleinsteinbach eine 6:0-Schlappe hinneh- on«»M.^jnbach nimmt einen schönen Mittelplatz in der ML I ein und daher werden sie bestrebt sein, den Grün- sLern eine Niederlage heizubringen. Dies wird ihnen Gleicht fallen, denn unsere Mannschaft schlug auf ihrer k Vöbrenbach mit 8:1. Morgen können auch wieder beiten Spieler eingesetzt werden, die bis zum Sonntag "'Ä rsren. Darum ist ein spannender Kampf zu erwarten, Leders W Ergebnis ganz offen ist. Erünwcttersbach tritt mit - Mannschaft an: Henkenhaf; Fehst, Reiser; Kunz, A « Müller: Scheurer, Roth, Durban I, Ludwig. Dur- -.v- E. R. >ge aus Stätte, st »erfindet W wird. Au dem neue» Sport aus Hohenwettersbach. Men Sonntag bekommt der VfL. Hohenwettersbach stätte «ü, zzsR. Durlach. Der VfR., der zu einem Freund- verpflichtet wurde, ist schon immer in H. ein gern Fast. Da diese Mannschaft eine Klasse höher spielt «dieser glänzend geschlagen hat, braucht nicht erst er- ^ datz das Spiel sich einer großen Anzichungs- dürfte. Wer kommt in die Karlsruher Städtemannschast? Rund 450 Meldungen zu den Kreipmelsterschastey der Leichtathleten am 3. und 4. Juni 1933. In 18 Linzelkämpfen der Männer und drei Staffeln, in 8 Einzelkämpfen der Frauen und einer Ctasfel werden die Meister des Kreises Karlsruhe festgestellt. Dazu kommen noch 9 Einzelkämpfe der männl. Jugend und zwei Staffeln. Dieses große Programm kann selbstverständlich nicht an einem Tage abgewickelt werden, sodatz auch noch der Samstagnachmittag ab 16,30 dazugenommen wrden muß. Hier fällt schon die Ent- scheidunng im 10 000 m Lauf der Männer, sowie im Hochsprung, Hammerwerfen, Kugelstoßen. 100« m Lauf Weitsprung ^nd Speerwerfen der Jugend. Die Frauen beginnen mit dem 200 m Lauf. Am Sonntag vormittag wird die Veranstaltung ab 8 Uhr morgens fortgesetzt, wobei weitere Entscheidungen bei den Männern. Frauen und der Jugend fällig sind. Am Nachmittag folgt dann der Rest des interessanten Programmes mit Beginn ab 14,30 Uhr der nur noch Entscheidungen in 23 Disziplinen bringt. Austragungsort ist wiederum der Sportplatz des KTV. 46 im Wildpark, Nähe Horst-Wesselring. Nach den Ergebnissen der Meisterschaften wird die Karlsruher Städtemannschaft aufgestellt, die im Rahmen einer letzten Werbung für das 2. Gaufest des NSRL. in Mannheim am 18. Juni in Pforzheim gegen die dortige Städtemannschaft antritt, zur letzten Kraftprobe vor den bad. Meisterschaften im Rahmen des Eausestes. Vorschlußrunde zur Deutschen Fugball-Meisterschaft In Berlin: Dresdener SC. — FC. Schalke 04. In Frankfurt: Hamburger SV- — Admira Wien. Fußball-Länderspiele: In Warschau: Polen — Schweiz. In Belgrad: Jugoslawien — Italien. In Kopenhagen: Dänemark gegen Finnland. In Stockholm: Schweden — Portugal. Prioatspiele: Stuttgarter Kickers — Wiener SC.; SSV. Ulm aegen Wormatia Worms; Hannover 96 — Sparta Prag; Hertha BSC. — Karlsruher FV. (3.); Offcnbacher Kickers — Rot-Weitz Frankfurt; Sudetenland — Sachsen in Aussig; Karlsbader Turnier mit SpVgg- Fürth, St. Pauli, DSV. Asch und Sparta Karlsbad: Langenargen — Sportclub Stuttgart; TSG. Gaildorf — FV. Backnang. Ausstiegsprele zur Gauliga Gau Württemberg. Gruppe Nord: SpVgg. Hcilbronn gegen Sportfreunde Eßlingen. Gruppe Süd: VsA. Schwenningen gegen FC. Lustenau. Gau Baden, Gruppe Nord: Viernheim — Kirchheim. Gruppe s Süd: DfN. Achcrn — FC. Villingev; FC. Rhcinfeldcn — FD. Rastatt. Gau Bayern, Gruppe 1: Wacker München — VfR. Schwein» ' furt. Gruppe 2: FC. Straubing— FSV. Nürnberg. Handball Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft der Fronen: VfR. Mannheim— TV. Bad Capn statt, Stahlunion Düsseldorf — Hessen Deutzen Kassel; TVd. Eimsbüttel — TiB. Berlin; Fortuna L^zig oder Magdeburger Frauen SC. — Post Wien. Die Deutschland-Radrundsqtzrt. die mit einer Länge von äOU» Kilometer das längste Straßenrennen der Welt ist, wurde am Donnerstag in der Rcichshauptstadt gestartet. 68 Fahrer, die Vertreter von sieben Nationen, bestritten die erste Teilstrecke von Berlin nach Stettin über 252,5 Kilomstcr. Sieger wurde der Holländer Gerhard Schulte in 6:41,58 Stunden vor Moerenhout (Belgien). Vom Segelslugwettbewcrü auf der Teck. Die anfängliche Spitzengruppe NEFK.-Oberscharführer Bauer (Sturm 902 Waiblingen) und NSFK.-Obertruppfsthrer Rohm (Sturm 703 Kirchheim) liegt immer noch vorn. Nagegen hat NSFK^Scharsiihrer Knöpfte (Sturm 802 Göppingen) den Vorsprung von NSFK.- Truppführer Zipperlein (Segelslugschule Teck) aufgeholt und sich an die dritte Stelle gesetzt. Die folgenden Teilnehmer find jedoch ihren führenden Kameraden harr auf den Fersen. Am Donnerstag haben Schmeling und Heuser mit ihrem öffentlichen Training begonnen. Schmelings Partner waren Hölz und Gurray, die von Heuser Hinzmann, Hans Heuser und Prodel. Lau Nova schlug Bär. Im Pankee-Stadion zu Reuyork stieg der Schwergeivichtsboxkampf zwischen den Amerikanern Lou Nova und Max Bär. Vor rund 20 OM Zuschauern verlor Max Bär den Kampf in der elften Runde durch technischen k.o. Spor» im Juni Wenn man einen Blick auf das Sportprogramm ?es 2u,n wirft, dann ist man überrascht über all das, was in diesem Monat geboten wird. Gleich am ersten Tage schon geht es los. Eine der größten international^ Prüfungen geht über die Strecke von 5000 Kilomet-r, die Groß deutsch landfahrt der Radfahrer. 68 Fahrer mit Namen und Nus bähen sich für diese schwere Nrüsung über Berg und Tal, durch Hitze und Regen gemeldet. 24 Tan» lang werden sie in die Vedale treten müssen, nur vier Tage Ruhezeit sind ihnen gegönnt. Das nächste Interesse gilt der D e u t s ch c n Fußballmeist erschuft. Drei Favoriten haben sich aus den vielen Käm- vfen heransgeschält, Schalke 01, Hambnrger Sportverein und Admixa Wien, während dis favorisierte Fortuna in r°en entscheidenden Spielen die Ueberlegenheit des Dresdener ST. anerkennen mußte. Schalke 01 — Dresdener SC. und Hambnr-'er Sportverein — Admira Wien, das sind die Paarungen der Vorschlußrunde, wobei wir rein gesühlemäßig Schalke und Hamburg im Endspiel sehen möchten. »itenaro unä !. Tele! sbolckr«« er-, ätocke! jnct Omd . 1Ä-ka TI S> «« 5 » ilille'sw 1o6e8-^N2ei§e eü Ovglückskall vsrsekied heul« mittag ! mein lieber blann, unser guter 80K0, gersoim, Bruder, 8chvagvr und Onkel Odvrkslciwsks! !an§ /Hüllen von 29 stadrcn. Ml^Oll-K.OB, 2. stuvi 1939. -»Le 7 Visa Teilen tiekbetrübt an Samens der trauernden Hinterbliebenen: Müller 86b. Vortiscb Leerdigung lindst ein Noutpg naod- . 2 Ckr von der Criedbolkapells llurlacb 2 U den dunderten von rukriedenen Xüukorn, dis in dieser TVoolie Sotey ru Llovellsprelseo bei mir kaukten? ÄeveC Sie Jäten ^obelöeciat^ ckeeken... überzeugen 8is sieb von der Breisrvürdi'g- keit und groben Auswabl bei »griiisnsl kler Lrils un6 Lpoliivlren ^iiienveck / t.ü«enspowel«e To, 458 l^arsofsli'süs -4 G LtiertanclsclL^eken kstenkautadkommr n 5onn»sg. aen 4. 6unl 49ZS 11 i2is okr varmMsSs «onrert 15 30 18 Odr rraMmUlsKr-llovrerl Orodester: Llusikkorps des Inkanterie-Keglmvuts 109 Leitung: Ztabswusikmeister ckokauves üeisig Lintrittspreise s kür das Vormittagskonrert 20 Kpl- lür das Aaobmittagskoimert 40 Kpl. Inhaber von Ltadtgartenjadreskarten, Ooikormierto und Linder erkalten die üblichen Lrwäüigungell. Lei ungünstiger IVitleruvg lallen die XoiErte aus. Itölnigsu Ihrer empkedle ich meine i»oü«ri»« vIsKtrlsvI»« bei billigster öerscbnuug. 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S eim ! des Inter nunn Werber, s die tz «s K NN Mi ^war ^ der der steckte ltwa «' Boi >»en r en. wor ^ ein. w str Vau bedar. ^ unmi ' einen unte k in vi auf stkd d , nach, pe Fe ' Vale sver, kn A ein, «>Nift Eru! - Zeit ! heutige ' interi l stnd n dix kleit I, Mi e abend 'vlz ^ !iW kieW » h den 5, »Roten! Wssl Lrrn« e Borsüh lbcr Säst ! Teilnah ceisgrup rniers-e«,! n nAre«i Mittw^ bends tiiZ rs z >n icken ederseh«, mehrere j rts ihr! i, bitten t raden vij - Auch j ri «s» ,i Wege m jaswerk 1. Ml geben im > au mit g>« Pli» im Bellas fleißiges, i der 15. H , L. Kriei> ötumeniM üg. Herrn« lies bos. zu„ en in> ttM verwict« Baseltl ngs verkauf »kue^ > kauten ^ id« u Law» ostraße " Inttreffontes aus Soven Beginn der Mainauer Festspiele. -lm Sonntag, den 11. Juni nehmen die diesjährigen Fest- ^ im Schloßhof aus der Insel Mainau mit der Aufführung «, RosstE „Barbier von Sevilla" ihren Anfang. Spielleitung: Cendant Dr. Schmiedhammer-Konstanz. Musikalische Leitung: ^svelmeister Hans Wogritsch. An weiteren Werken find vor- ^en: Sardous „Madame Sans-Gene", Leo Lenz' Lustspiel gliche Brautfahrt" und die Künnecke-Operette „Wenn Liebe 'a-h-" Obstbaulehranstalt für Weinheim. «rinheim a. d. Bergstr., 2. Juni. Der Reichsnährstand läßt Aeinheini eine Obst- und Gartenbaulehranstalt für Baden, Uaipfalz und Regierungsbezirk Wiesbaden errichten. Hierfür ^ die Stadt Weinheim ein Gelände von 8 ba unentgeltlich Ausgang der Weststadt zur Verfügung gestellt. Mit dem ^ wird im Herbst begonnen werden. — Bei der Schule wer- « günstige Anschauungsmoglichkeiten gegeben sein, da in Mheim alle Obstarten von den frühesten bis zu den spä- Früchten gedeihen und ausgedehnte Kulturen auch an r übrigen Bergstraße, in der Rheinbene und in dem gleiches nahe liegenden Odenwald vorhanden sind. »!- Tödlicher Betriebsunfall, s Mlertas, 2. Juni. Im Steinbruchbetrieb der Firmtp Leo »hle ist der Betriebsleiter Anton Karcher beim Verladen , Steinen tödlich verunglückt. Karcher, der am Weltkrieg ^genommen hat, hinterläßt Frau und sieben noch unversorgte ^ »M. Pieulvurz b. Schopfheim, 2. Juni. (Mordversuch Se l b st m o r d.) Hier gab ein verheirateter 52 Jahre Iter Landwirt aus seine Frau einen Schuss ab. In der An- phme, seine Frau getroffen zu haben, entfernte sich der §«nn. Im nahegelegenen Wald hat er sich durch einen Mtz das Leben genommen. Zerrüttete Familienverhält- ^ dürften der Grund zu dieser Tat gewesen sein. Die Ap Wurde durch den Schuß nicht verletzt. fWadringen b. Emmendingen, 2. Juni. (ZweiEchwer- erletzte.) Aus noch ungeklärter Ursache rannte ein Mo- ad gegen den Pfeiler einer Nachdrücke. Der Motorradler und sein Begleitfahrer stürzten über das Brllckenge- er in das Vachbett. Mit schweren Verletzungen und in vutztlosem Zustande wurden die beiden jungen Leute in iLmmendinger Krankenhaus verbracht. ^oastanz, 2. Juni. (Kreistag.) Die drei Lovensee- stße Konstanz, lleberlingen und Stockach begehen am Wogende ihre Kreistage. Seit Wochen treffen die Dienststel- ,der NSDAP, bereits in aller Stille die Vorbereitungen »seit Tagen rüstet sich die Bevölkerung des Bodenseegeies auf diese Festtage der Bewegung, die wiederum in zeugender Weise die Einheit von Partei und Volk un- I Beweis stellen werden. In Konstanz, der größten und »eutendsten Stadt am See, wird Gauleiter Robert Wag- i am Sonntag in einer Großkundgebung die Parole für «Arbeit der kommenden Monate geben. Anheim, 2. Juni. (Obftbauschul e.) Nach längeren rndlungen, die insbesondere durch Gauleiter und sstatthalter Robert Wagner und Landesbauernsührer jler-Füßlin gefördert wurden, sind die Pläne für die Ichtung einer Obst- und Gartenbaulehranstalt für Baden, ^n,. Saarpfalz und Regierungsbezirk Wiesbaden in irheim nach dem Fachschulungsplan des Verwaltungs- - des Reichsbauernführärs nunmehr baureif. Die An- Das römische Breisach. Interessante Beobachtungen am Breisacher Kastell. nunmehr abgeschlossenen Grabungen auf dem Dreifacher sterberg unter der Leitung vön Dr. Nierhaus-Freiburg > die Gewißheit erbracht, daß der Münsterberg ehemals ein hes Kastell getragen hat. Die Grabung schnitt die Fronten mit den. davor liegenden Gräben in drei Straßen zwar in der Schloßplatzstratze, in der Radbrunnenstraße fm der Kettengasse. Der Eingang zum Kastell liegt genau der heute benützten Radbrunnenstraße. Merkwürdigersteckten unter den Mauern dicke Holzvsähle im Boden, s äwa t>/z ui lang und 10 cm dick, in regelmäßigen Abstän- l« Boden vorgesunden wurden. Im Löß haben sich Bereu und Profile sehr hübsch erhalten. Es wird nun an- »en, daß die Pfosten zur Fundamentverstärkung eingeworden sind. Diese Begründung leuchtet aber nicht so ^ ein, wenn berücksichtigt wird, daß der Löß eigentlich ein ier Baugrund ist, der einer weiteren Verstärkung eigentlich bedarf. Vielleicht stellen die Pfähle einen Unterminie- ßsckiutz dar, der den Feinden ein Unterhöhlung der Funda- ^ unmöglich machen sollte. Es wäre im Löß kein Kunst- > einen unterirdischen Stollen vorzutreiben und die Kastell- unterirdisch zu bedrohen. in die Mauer eingebaute Turin in der Schloßplatzstraße auf sväte Anlage des Brcisacher Kastells hin. In der kird der Monsbriciacus erstmals in der zweiten Hälfte k nachchristlichen Jahrhunderts — also zu einer Zeit, in bie Festung erbaut worden war urkundlich erwähnt, w Balentinian verkündete vom „Breisacher Berg" eine Re- Msverordnung zum Schutz des Landes gegen die ein- ^kn Alemannen. Der von der Natur aus schon zur Er- l einer Festung einladende Breijacher Berg lag damals Heinisch. Die Grabung hat außerdem unter den römischen l Erubenanlagen der spätesten Bronczeit sowie aus kel- ,'Ait angeschnitten. Sie liegen teilweise bis zu 6 m unter ' Mutigen Straßenniveau, interessanten Einblicke der Grabungen auf dem Münster- i?nd nicht zuletzt ein Beweis für di? beherrschende Stellst der vulkanische Schuttkegel in politischer Hinsicht k>t Jahrtausenden einnimmt. . wir besuchen die keichsgortenschau 2m Rahmen der Reichsgartenschau ist auf dem Platz des früheren Freibads „Schillerhöhe" von der Stadtverwaltung eine Freibadanlage geschaffen worden, die zu den schünstgelegenen Freibädern Stuttgarts gehören dürfte. Bei schönstem Sonnenschein war am Freilag der Presse Gelegenheit geboten, das Bad kurz vor seiner endgültigen Fertigstellung zu besichtigen. Eine große Anzahl von Menschen beiderlei Geschlechts bevölkerten schon die Liegewiesen, die allerdings infolge des schlechten Wetters noch nicht alle belegt werden konnten. Wir können dem Architekten Gabriel-Stuttgart ein besonderes Lob aussprechen über die vollendete Einfügung der ganzen Anlage in die Landschaft. Teras- senförmig stufen sich Liegewiesen, Badebecken, Wirtschaftsgebäude und llmkleidekabinen. Zum Bau der Gebäude wurde der einheimische Sandstein und Holz verwendet. Das Bad liegt 350 Meter ü. M„ also etwa 100 Meter höher als der Stuttgarter Marktplatz. Mit Recht hat deshalb Oberbürgermeister Dr Strölin dem Bad den Namen „Hühenfresbad Killesberg" gegeben. Offen liegt für den Beschauer die Aussicht ins Rems- und Neckartal, zum Burgholzhos, über die Prag und nach Feuerbach. Rückwärts lehnt sich das Bad an den Killesberg an. Die großen Liegeflächen sind dadurch wiudgeschützt. Der alte Baumbestand an der tieser gelegenen Seite des Platzes spendet ausreichend Schatten. Die Gesamtfläche der Badeanlage beträgt 16 500 Quadratmeter. Das Schwimmbecken, das durchaus „sportgerecht" angelegt ist, hat eine Länge von 50°Meter und eine Breite von 22.50 Meter Es enthält ein Sprungbecken mit 4 Meter Tiefe, eine Nichtschwimmerabteilung von 10 auf 34 Meter und Sportbahnen über die ganze Länge des Beckens mit fünf Startklötzen. Auch ein Sprungturm für 5-Meter-Sprünge ist vorgesehen. Später, wenn sich der Rasen gefestigt hat, werden tm Luftbad noch Ringtennisselder, Kegelspiele sowie Hoch- und Weitsprunganlagen geschaffen werden. Und selbstverständlich sind auch Duschen und Fußbecken (sogar mit Warmwasser!) sowie die üblichen sanitären Einrichtungen vorhanden. Die Umkleideräume bieten für 2500 Besucher Platz, was einer „Tagesleistung" des Bades für rund 5000 Personen entspricht. Au die Umkleideräume schließt sich das Wirtschaftsgebäude au. Von der hochgelegenen Terrasse der Gaststätte aus. auf der etwa 500 Personen Platz finden können, ist das ganze Bad zu überblicken. Das Höhenfreibad Killesberg bildet einen Bestandteil der Neichsgartenschau, d. h. die Anlage ist von der Reichsgartenschau nicht getrennt. Den vielen Besuchern der Reichsgartenschau von nah und fern ist hier also die ideale Gelegenheit geboten, die Besichtigung dieser einzigartigen Schau mit einem erfrischenden ..Höhenfreibad" zu verbinden. Kuilurausstellung der NS.-Frauenschaft Stuttgart. 1. Juni. Mit Liebe. Sorgfalt und Sachkenntnis ha? die NS.-Frauenschaft, Gau Württemberg-Hohenzollern, in der Reichsgartenschau, und zwar in den drei großen Hallen aur Dahliengarten eine Kulturausstellung geschaffen, die am Mittwoch, 31, Mai. eröffnet wurde. 2n der ersten Hglle sehen wir die primitivste Verbindung der Frau zur Pflanze. Ernährung. Verwertung, Bewahrung ist hier das wichtigste. Frische Gemüse, einladend in zierliche Weidenkörbs gepackt, wetteifern mit heiteren bunten Tafeln, um darüber auszuklärcn, wann es jeweils die einzelnen Eemüsesorten aus dem Markt und in der Erde gibt. Wildwachsende Nutzpflanzen und Gewürzkräuter mit alten, lieben Namen zeigen fast vergessenes und doch so wertvolles Gut. Ueber den Ausbildungsgang der Berufe, dre unmittelbar mit dem Wachstum der Pflanzen zu tun haben, erfahren Eltern und Kinder, die sich mit der Berufswahl beschäftigen, in schöner Uebersicht alles, was sie wissen wollen. Die zweite Halle zeigt die Pflanze als Schmuck und Kulturgegenstand. Freundlich ge-, deckte Tische mit frohen Blumensträußen, geschmacklich gute und schlechte Vasen wollen erziehen. Prachtvolle Dinge aus hem Brauchtum unseres Volkes zeigen die ursprüngliche Beziehung des Menschen zur Natur, Die dritte Halle gibt abschließend sin Bild, wie sich die NS.-Frauenschaft zu dem Gesehenen verhält. Die Abteilung Volkswirtschaft — Hauswirtschaft vermittelt u. a., Einblicke in ihre Arbeit durch den wirkungsvollen Stand „Bäuerliche Vorratswirtschast". Zur Ergänzung der Schon findet in jeder Halle eine praktische Beratung der Besucherinnen statt. Man erwartet den millionste» Besucher Immer mehr Besucher strömen in die Neichsgartenschau. Tag-' lich steigt die Vesuchszifser, so daß man versucht ist, zu behaupten, daß der millionste Besucher bald tzip Schau betrete» wird.! Wenn das warme und sonnige Wetter anhält, wird voraussichtlich am Sonntag, den 4. 2»ni, der 1000 000, Besucher das! Kassengebäude der Neichsgartenschau passieren. Dieser Besucher, wird vom Oberbürgermeister der Stadt der Ausländsdeutschen! empfangen und mit einer Garnitur Gartcnmöbel beschenkt! werden. . Feuerzauber in der Neichsgartenschau Am nächsten Samstag um 22.15 Uhr wird ein prächtiges Feuerwerk abgebrannt. Wenn das Höhenfeuerwerk abgeklungen ist, folgt ein Lichterreigen farbiaer Leuchtkugeln, die sich mit den Wasserkünsten vermischen. Ludwig Finckh verläßt den Bodensee. Gaienhofen, 2. Juni. Der Richter Ludwig Finckh verläßt Gaienhofen am Bodensee, das ihm zur zweiten Heimat geworden war, um in seine schwäbische Heimat in der Nähe ^on Stuttgart überzusiedeln. In den langen Jahren seines Aufenthalts am Böoensee hat sich Ludwig Finckh viele Freunde erworben. Bekannt ist auch noch sein Eintreten für die Rettung und Erhaltung des Hohen Stoffeln. Ä- Eigenartiger Verkehrsuyfall. Pforzheim, 2. Jan. Aus der Rückfahrt vom Turnierplatz wurde am Donnerstag ein Omnibus vom Geäst gestreift, wobei ein besonders starker und weit vorragender Tannenast unerwartet drei der großen Fensterscheiben zertrümmerte. Die an den Fenstern sitzenden Fahrgäste erlitten durch die Splitter zum Teil erhebliche Verletzungen. Den Fahrer trifft keine Schuld. .'ch.' : " 8 ' ' 8 »kt? r 5/^ X rr , " » 4-« ^ - Eines Traumwandlers Eier nach Deutschland. Ob er den richtigen Weg finden wird? Bei -einer solch wahnsinnigen Unternehmung soll schon manches Unglück geschehen sein (Zeichnung Vcuthien — Scherl-M.) Eausilmstelle wechselt ihr Programm. Wir übertreiben gewiß nicht, wenn wir sage», daß sich die Eausilmstelle draußen im Lande größter Beliebtheit erfreut. Sie zeigt den „Dörflern" in den entlegenen Flecken, auf den Höhen des Schwarzwaldes oder Baar das Geschehen unserer Tage im Bild, wie überhaupt die besten filmischen Werke der Jahresproduktion. Dafür ist niemand dankbarer als der Bauer, der tagaus tagein nichts sieht als den Wald und die Weide und nicht kennt als seine Arbeit. — Auf die Bedeutung der Arbeit der Eausilmstelle, die von Pg. Nagel geleitet wird, für die Stadt sei nicht näher eingegangen. Der Anlaß zu dieser kurzen Uebersicht über Wert und Zweck der Eausilmstelle, die in den letzten 5 Monaten wiederum sehr erfolgreich gearbeitet hat, war der gestrige Donnerstag, an denr das bisherige Filmprogramm gewechselt wurde. Sämtliche 30 Wagen der Eausilmstelle — ein jeder kennt sie — gaben sich in Karlsruhe ein Stelldichein, um hier die neuen Filme zu erhalten. Zu der Vorführer-Versammlung hatten sich von Berlin Reichshauptstellenleiter Bärwald und Amtskassenlejter Schulze eingefunden, die wesentliche Fingerzeige für die künftige Filmarbeit gaben. Vom künftigen Programm wollen wir nichts verraten, nicht unerwähnt sei jedoch, daß die große Führervarade in Berlin in den kommenden Wochen und Monaten in den Dörfern unseres Landes auf der Leinwand zu sehen sein wird. Eroßdeutscher Rcichsverbandstag des Zimmerhandwerks in Wien Der erste großdeutsche Reichsoerbandstag des Zimmerhandwerks findet am 10. und 11. Juni in Wien statt. Im Hinblick auf die Bedeutung des Zimmerhandwerts in der deutschen Vau- rvirtschaft hat der Generalbevollmächtigte für die Regelung der Bauwirtschaft, Herr Generalinspektor Prof. Dr. ing. Todt. die Schirmherrschaft über die Großveranstaltung übernommen. Namhafte Persönlichkeiten aus Partei, Staat und Wirtschaft habe» Ihr Erscheinen zugesagt und sich für Fachvorträge zur Verfügung gestellt. Neben den kulturellen und fachtechnischen Veranstaltungen ist insbesondere die öffentliche Kundgebung des Zimmerhandwerks hervorzuheben, die utner dem Leitspruch: „Durch Gemeinschaftsarbeit zur Leistungssteigerung im Zimmerhandwerk" steht und für den künftigen Einsatz des Holzbauhandwerks richtunggebende Ansprachen der in der Vauwirtschaft führenden Persönlichkeiten vorsieht. Im Anschluß an den Reichsverbandstag besteht fift die Teilnehmer die Möglichkeit zu verbilligten Gesellschaftsreisen nach Ungarn. Auskünste über die Programmgestaltung erteilt die Bezirksstelle Ostmark des Zimmerhgydwerks, Linz/Donau, Mozartstraße 1. Im Wald ist Rauchen verboten, im Gefängnis auch! IIIMIMIIMIMWWI1MIIIINW Direktor Flugverkehr Schweiz—^Schweden. Zürich, 2. Juni. Am 1. Juni wurde ein direkter Flugverkehr zwischen Schweden und der Schweiz eröffnet. Um 14,20 Uhr traf das in Malmö gestartete Junkers-Flugzeug „Ju 52" mit sieben Passagieren in Dübendors ein, um kurz darauf den Rückflug anzutreten und uin 20,30 Uhr wieder in Malmö einzutreffen. besuchet 6en Karlbruker krükjsIirs-LsIirmsrkt imessel von» 3. 12. 3nnt dis 23 Oi»r g«8kknet Aus «Stadl mrd Land j vrr 6olkdettikd in den sreibSdrrn brginnt V " l. ' ! ^uriao,, u. zzuni. Mit dem ersten Juni-Sonntag werden auch auf dem Karlsruher Meßplatz wieder die Zelte für die Frühjahrs-Messe aufgcschlaaen, eines der beliebtesten Volksfeste nicht nur für die Landeshauptstadt, sondern auch für alle Volksaenossen aus Durlach und seiner Umaebuna. die in diesem Messebetrieb eigentlich ihren Jahrmarkt sehen, wo man nicht nur nach Herzenslust einkaufen, sondern sich in noch größerem Maste amüsieren kann. Und wir wissen nur zu gut. dast die vielen kleinen und grasten Sensationen, die mit dem nötigen Geräusch ausgerufen werden, selbst den Meirichen noch locken, bei dem nicht jedes Vergnügen mehr zieht. Wer möchte nicht einmal die „Dame in Glas" sehen oder jenen artistischen Bravourstücken für ganze 20 Pfg. beiwohnen, nur um einen stillen Abglanz zu haben aus der Romantikergeist der Jugend, der hier und da in diesem Budenzauber immer wieder einmal die Oberhand gewinnt. Oder wie wäre es mit einer Fahrt zum Mond? Oder noch besser einer Fahrt mit dem Luftrad usw. Selbst Autofahren kann man ohne Führerschein und kein Beamter im grünen Rock zückt Bleistift und Notizblock, um den Verkehrssünder zu belangen. Hier, auf dieser Bahn, ist wirklich alles erlaubt und man fühlt sich so auf wenige Minuten in seinem Element. Es wäre zuviel, all die kleinen und grasten Herrlichkeiten, verborgen in den vielen Zucker-, Kuchen-, Wurst- und Bierbuden aufzuzählen, eines aber ist gewiß, dast io ein Bummel über den Messeplast eben zu jenen Annehmlichkeiten gehört, die im Jahre nur zweimal wiederkehren und deshalb auch dieses Mal bis zur Neige ausgekostet werden. 2» Warten eingekehrt und nach des Tages Wärme lockt am Abend das kühle Naß. Wie schon betont, ist das Durlacher Freibad wieder vortrefflich hergerichtet, die weiten Sport- und Spielplätze mit den vielen sportlichen Geräten befinden sich in bester Ordnung und schon in den letzten Tagen herrschte auf ihnen ein buntbewegten Treiben. Auch die Schwimmbassins und die An- kleideräume haben weitere Neuerungen erhalten, sodaß man sich im Durlacher Frei-, Licht-, Luft- und Sonnenbad als eines der schönsten Bäder, welche die Landeshauptstadt an Freibädern besitzt, an den sorgenlosen Sonntag und nach dem Hasten des Alltags so recht erholen kann. — Das gleiche ist auch vom Freibad in Wolfartsweier zu sagen. Auch hier sind umfangreiche -sienovierungsarbeiten abgeschlossen und das schön gelegene Bad mit der weiten schattigen Liegewiese, den vielen Sportgelegenheiten und dem klaren Ouellwasser, von welchem das große Schwimmbassin und das kleine Planschbecken für Kinder gespeist wird, laden zu wirklicher Entspannung vom Alltag ein. Die Gemeinde Wolfartsweier hat es sich auch in diesem Jahre angelegen sein lassen, diese Stätte der Erholung wieder vorbild- «, !. H Ul- ch ist ! >!li> vauei - lagen BllvrjUlMll eine tätigere Dauer oeslyreoen als INI gangenen Jahr, wo der Badebetrieb durch mancherlei oft getrübt war. ^ «- , xie Mott Misor s'jim 8 l en. Rund um Durlaches Vereine und Verbände. Durlach, 3. Juni. Gestern abend haben eine größere Zahl Kameraden der hiesigen dem NS.-Reichskriegerbund angesch^-. senen Soldatenverbände ihre Fahrt nach Kassel zum EroßdcutsL^ Reichskriegertag angetreten und sind dort heute in den Morg^. stunden wohlbehalten eingetrosfen. — Der „Artillerie-Bund St Barbara"-Durlach rust seine Mitglieder zu einem gemütlich^ Kameradschaftsabend in das Gasthaus „zum Schwanen" zus^ men, wo einige geschäftliche Angelegenheiten ihre Erledig»^ finden. Gleichfalls halten heute Samstag abend die Gefeilscht „Solidia" u. die Gesellschaft „Bavaria" in ihren Vereinslokale»1 Versammlungen ab, in welchen dringende geschäftliche A„g,- ^ legenheiten ihre Erledigung finden. Dem Bürger-Verein lach können wir zu seinem morgen Sonntag stattfindenden Ausflug ins Neckartal nur Glück wünschen. fxie fertig «erstag , ße 15, OeFühr >»!>! hör gebracht. Der Besuch der Konzerte wird jedermann empfohlen. Von der Kreisgruppe Durlach der Kleingärtner. Durlach. 3. Juni. Die Schulungsabende der Kleingärtnerfrauen haben in der letzten Zeit einen immer größeren Beiiall gefunden, sind sie doch dazu angetan, manche Lücke in dem Wissen der Kleingärtnerfrau in Bezug auf die Obst- und Eemüse- verwertung zu schließen. Am kommenden Montag findet nunmehr im Vereinslokal „Roter Löwe" ein weiterer Schulungsabend für die Kleingärtnerfrauen statt, in welchem die praktische Vorführung der Säftebereitung im Mittelpunkt des sicher interessanten und lehrreichen Abends steht. Auch diese Veranstaltung dürfte einen zahlreichen Besuch aufzuweisen haben. Platzkonzert aus dem Schlotzplatz. Am Sonntag, den 4. Juni 1839 von 11,30 Uhr bis 12,30 Uhr wird auf dem Schlotzplatz, vor dem Bad. Staatstheater, vom Musikkorps Pi.-Batl. 35 unter Leitung des Oberfeldwebel Beck ein Platzkonzert durchgeführt: Gegen 20,45 Uhr fuhr ein Pkw. Führer auf der Kaisersti»^ aus Unvorsichtigkeit ein^n Radfahrer von hinten an. Hieihxj wurde der Radfahrer leicht verletzt. Der Sachschaden ist gering Aufhebung der LadenzettverLürzungen Musikfolge: 1. Ein Manneswort, Marsch 2. Kerntruppen, Marsch 3. Ouvertüre zu „Raimond" 4. Zweites Walzerpotpourri 5. Japanischer Laternentan; 0. Deutsche Marschperlen 7. Der alte Dessauer 8. Unterm Freiheitsstern Pollack Schmiedecke Thomas Robrecht Zimmer Blankenburg Blankenburg. Treffen der 7öjährigcn Schulkameradinnen- und -Kameraden. Durlach, 3. Juni. Zu einem Alterstrerfen werden alle Schulkameradinnen und Schulkameraden des Jahrgangs 1864 für kommenden Mittwoch abend in das Gasthaus „zum Ochsen" Hierselbst eingeladen. Nach einer längeren Dauer werden sich in unserer Stadt die 75jährigen wieder einmal ein Stelldichein geben, um alte Erinnerungen auszutauschen und einige Stunden fröhlich beisammen zu sein und den grauen Alltag zu vergessen. Wenn auch der Schnitter Tod in die Reihen des Jahrgangs schon viele schmerzliche Lücken gerissen hat, so werden es sich doch die noch lebenden Angehörigen des Jahrgangs 1864 nicht nehmen lassen, diesen aus der sorgenloien Kindheit herüberreichenden Kame- radenkreis auf einige glückliche Stunden aufzusuchen und auf Stunden sich dem einstigen ungetrübten Glück hinzugeben. Stadtgartenkonzerte. Die Stadtverwaltung wird bei günstiger Witterung die Reihe der Stadtgartenkonzerte am Sonntag, den 4. Juni 1939 sort- setzen. Vorgesehen ist von 11 bis 12,15 Uhr ein Vormittagskonzert und von 15,30 uis 18 Uhr ein Nachmittagskonzert. Mit der Ausführung ist das Musikkorps des Infanterie-Regiments 109 beauftragt. Es werden heitere und ernste Weisen zu Ee- — nsg. Rundsunk-Morgenseier der SA. Der Neichssender Stuttgart überträgt am kommenden Sonniag vormittag in der Zeit von 9 bis 9.30 Uhr eine Morgenfeier der SA.-Äruppe Südwest. Die Juni-Morgenseier, in ihrem Mittelpunkt eine Ansprache von Obergruppenführer Ludin, steht unter dem Leitwort „Ein Volk marschiert, das sich sein Schicksal sucht". Musik von Beethoven (V. Symphonie), Gedichte von Friedrich Nückcrt, Heinrich Lersch und Baldur von Schirach werden dem Sinn dieser Stunde Ausdruck verleihen Die Leitung der Morgenfeier hat Sturmführer W. Steiner, als Sprecher wirkt Obertruppsührcr Huber-Heilbronn mit. Polizeibericht vom 1. Juni 1939. Verkehrsunfälle: Am 30. 5. 1939 gegen 16,30 Uhr stießen in der Kaiserallee bei der Körnerstraßc ein Pkw. und ein Lkw. zusammen. Personen wurden nicht verletzt. Am Pkw. entstand erheblicher, am Lkw. leichter Sachschaden. Der Führer des Pkw. hatte die nötige Vorsicht außer Acht gelassen. Am 31. 4. 1939 um 18,45 Uhr stieß an der Einmündung der Augusta- in die Jollystraste ein Motorradfahrer mit einem Radfahrer zusammen. Der Radfahrer wurde leicht verletzt. Sein Fahrrad wurde beschädigt. Die Schuld trägt der Motors radfahrer,- der unvorsichtig gefahren ist. Die verschiedentlich vorgenommeue vorzeitige Schließung d» Geschäfte hat die Einkaufsmöglichkeiten für die arbeitende Be- völkerung erheblich erschwert, zum Teil unmöglich gemacht. Die Durchführung der großen staatspolitischen Aufgaben und die damit verbundenen Anforderungen an weite Kreise der arbeitende» Bevölkerung machen es jedoch erforderlich, daß eine ausreichende Warenversorgung mit allen Gegenständen des täglichen Bedarfs auch weiterhin sichergestcllt bleibt. Der Reichswirtschastsministei hat deshalb auf Grund der Verordnung zur Durchführung des Vierjahresplanes eine Anordnung erlaßen, durch die Gemein, schaftsaktionen zur Durchführung von Ladenzeitverkürzungen verboten und die höheren Verwaltungsbehörden ermächtigt werden, die Offenhaltung der Geschäfte anzuordnen. Auf diese Weise werden künftig willkürliche Ladenzeitverkürzungen unterbunden. Die Anordnung wird im Reichs- und Preußischen Staatsanzeiger veröffentlicht. tipscr'ch. Umstelle tete Film flihrung. , und mil kinzigart die mono Erin-l restlos b der T in Teil „ng komn i i Schützenschnur am Dienstanzug des NS.-Reichskriegerbundes ' Das Oberkommando des Heeres hat verfügt, daß Soldaten, die in Ehren aus dem aktiven Wehrdienst entlaßen worden und Mitglieder des NS.-Reichskriegerbundes sind, die von ihnen erworbenen Schützenabzeichen (Schützenschnur) außer zur ihnen rechtmäßig verliehenen Heeresunrform auch bei allen Verunstaltungen des NS.-Reichskriegerbundes tragen dürfen- Seidenbau in der Schule. Dank der Förderungsmastnahmen des Staates und der ladkräftigen Mitarbeit der Schulen hat der Seidenbau im Ich Jahr eine erhebliche Steigerung erfahren. Wie im „NS.-Lit-s dungswesen" mitgeteilt wird, ist die Zahl der Seidenbau treibenden Schulen gegenüber 1937 um 500 gestiegen, handelt sich meist um Schulzuchten, für die Maulbeersträu, als Hecke um den Schulgärten und auf anderem schuleigeni Gelände angepflanzt werden. Falsi u Erfolgs ^ -ittlich g« ^ei Klei Mberzul U er m> beriicksick «lches un qliches, f K liefert. LÜmucksa, ir wurt Zuchttier« lang vo sind >en Na :m Gei , Es ist d sßm sich indigeu Ois pkinr von c>sr Ousüs lris rur ^ünc! ung Von k'rieckriok Lderls vurlnod 19. Grötziugen, das Malerdorf. Mit klingendem Spiel und fliegender Fahne stand unten die 120 Mann starke Kompagnie, die Nidda dem erstaunten Markgrafen Karl Wilhelm übergab. Ein kleines Bild hiervon finden wir im Pfinzgaumuseum. Sogleich erhielt Nidda den Rang eines Hauptmanns und wurde außerdem auf Vorschlag des Markgrafen vom Kaiser in den Adelsstand erhoben. Nidda, namentlich seine Gemahlin stifteten viel den Armen. Eine Niddabibel mit Schweinsledereinband, darauf Inschrift und Verzierung, ist im Besitz des Laubwirts zu Verghausen. Als Nidda am 8. Mai 1722 von dem Obervogt v. Vasold, dem Geh. Rat von Uxküll und dem markgräflichen Leibarzt Dr. Klose in seinem Garten Besuch erhielt, brach er plötzlich vom Schlag getroffen zusammen und starb. Weiter oberhalb der Kanne, die nach dem Weltkrieg von der Methodistengemeinde erworben wurde und aufhörte, Wirtschaft zu sein, stoßen wir auf das schöne und große Gebäude, das Rathaus. Der Unterbau, Uebergang von Gotik in Renaissance, ist von Stein, der Oberbau ein interessanter Riegelbau. An dem eichenen, reich verzierten Eckpfosten ist zu lesen: Anno 1668 ist das Haus erbaut worden, waren damals Schultheiß: Erhard Kiefer, Anwalt Wendel Schäfer, Bürgermeister Georg Braun. In den anderen Eckpfosten hat man das Zunftwappen der Zimmerleute (Winkel und Zirkel mit zwei über das Kreuz gelegte Klammern) und: „Anno 1668 ist Stephan Zimmermeister zu Eretzingen: Zimmergesellen H. M. und H. W." eingeschnitzt. Das Rathausdach ziert noch ein Türmchen mit Uhr und ein Glöckchen. Unweit des Rathauses ist an die Hauswand der ehem. Brauerei Wagner ein schöner Wappenstein der Metzgermeister eingelaßen. Im rechten Felde sehen wir ein Osterlamm, das mit dem Fuß ein Kreuz hält. Oben steht: I Nicola vo Nittha (fehlerhaft). Im linken Feld ist eine Rose mit der Aufschrift A. E. v. N. Unter dem Wappen beißt ein Hund einem Ochsen ins Ohr. , Weiter aufwärts sehen wir die große Dorfkelter neben dem Gasthaus zum Laub, auf deren Dach Jahr für Jahr ein Storchenpaar regiert. Daß Grötzingen schon in früheren Jahrhunderten ein wohlhabendes Dorf war, zeigen die aus dieser Zeit noch erhaltenen großen Bauernhöfe mit reich ornamentierten steinernen Torbögen und Seitenpsötchen. An einem steht die originelle lieber- schrift: Willkommen hier liebe Gest, Habt ihr Geld, so geb ich Euch das best! Wollt- Ihr borgen, so kommt übermorgen, Heut ist der Tag, wo ich nicht borgen mag. Das Haus war sicher einmal eine Wirtschaft. An einem Pfosten lesen wir-: Schultheiß Hans Heit, Mathes Lamprecht (Anwalt) Hans Gsz Bürgermeister. Daß die historische Stätte, das Dorf Grötzingen mit seiner schönen-Umgebung viele malerische Winkel aufwetst, zeigte der Zuzug bedeutender Kunstmaler. In seinem Haus Hohengrund starb 1918 der bekannte Kunstmaler Friedrich Kallmorgen, der 1856 zu Altona geboren wurde. Unter den genialen Meistern Hermann Vaisch und Gustav Echönleber wurde Kallmorgen selbst zum Meister der Kunst. Meer, Küste und Hasenpartien sind seine besten Werke. Auch Karl Biese, ein Wandsbecker Kind, wohnte einige Jahre in Grötzingen. Eine Lithographie von ihm „Beschneite Höhe (Turmberg) im Pfinzgaumuseum. Am 12. August 1917 starb zu Grötzingen der bekannte Kunstmaler Prof. Gustav Kampmann. Auch er hatte Vaisch und Schönleber zum Lehrer. Unter den deutschen Graphikern war Kampmann einer der erfolgreichsten. Sonnenuntergang, Abendzug, Sommerabend, der Erökinger Pfarrhof usw. zeigen von seiner Kunst. Franz Hein ist 1863 zu Altona geboren. Seine Studienjahre fielen in die Glanzzeit Ferdinand Kellers. Neben vorzüglichen Landschaften und Portraits verdanken wir Franz Hern viele Märchenbilder wie „das Schwert am Himmel, der verrufene Weg". 1890 wurde er Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Karlsruhe und später Professor in Leipzig. Sein Grötzingen hatte er nie vergessen. Otto Fikentscher, der Schloßherr der Augustenburg, ist 1862 zu Zwickau geboren und mit Grötzingen engstens verbunden. Seine Studien vollendete er unter dem Karlsruber Tiermaler Baisch. Fickentscher ist einer der bedeutendsten Tiermaler. Ein Grötzinger Sohn ist unser Kunstmaler Gustav Hofmann. Seine Landschaften namentlich seine Frühlingsblüten erfreuen das Herz iedes Beschauers. Paul Rein. 1885 zu Mannbeim geboren, den wir würdig als Künstler der Erötzinaer Malerkolonie zuzählen können, treffen wir noch in Grötzing-N. Schließlich sei noch Karl Doll aus Grötzingen erwähnt, der nach dem Weltkrieg viele Federzeichnungen von Durlach und Grötzinaev geschaffen hat und heute als Theatermaler (Direktor) in Berlin wirkt, desgleichen der Kunstmaler Ru mm. der im Rittnerthrus Wohnung genommen hat und dessen Werke guten Ruf aenietzen. Das Dorf Erökingen hat gleich Berghausen und Söllingen eine große Geschichte. Es würde zu weit gehen, wenn man alles berichten würde. Die früheste (kirchliche) Nachricht von Grötzingen stammt aus dem Jahre 991. 1158 erscheint ein Graf Wetzei von Grötnnaen, 1859 werden die Grafen Konrad und Berthold anläßlich des Verkaufs eines Hofguts neben dem Echelmenbusch erwähnt. Bestimmt war die Burg auf dem Turmberg ihr Schloß, die dann an den Markgrafen Ruvolf! überging und wohl 1279 durch den Bischof von Straßburg zeH stört wurde. 1339 erhielt Markgraf Hermann Grötzingen Ä Lehen. Im 13. 2ahrh. werden zwei Kapellen erwähnt. stand wohl auf dem Platz der heutigen Kirche. Auch das Kl») ster Gottesaue war in Grötzingen begütert. 1556 wurde Dorf protestantisch, denn Markgraf Karl l. setzte den ersten c»4 Pfarrer ein. Der 30jährige Krieg vernichtete auch hier allk^ Auch die Pest wütete im Dorf. Das Grötzingen von 1K" kannte das Grötzingen von 1618 nicht mehr. Fremde Mens- rvanderten ins Dorf. Alte Grötzinger Namen: Dopf, Arheidtl Scheidt, Götz, Kunzmann, Benz, Heidt und Volz. 1689 Mn Grötzingen zum Teil in Flammen aus, Kirche und Schloß bli»I ben verschont. Man schätzte 1690 den entstandenen Kri«f) schaden auf 58 456 fl. 1693/94 lagen Reichstruppen in hiM Gegend. Im August war das Hauptquartier der Reichsarm«^ in Grötzingen. Die Werrenhäuslesquelle (Werrabronn) hatte auf EröMst ger Gemarkung stets großen Schaden angerichtet. 1719 nun») das Wasser dann eingedämmt und abgeleitet, so daß 200 M' oen gewonnen wurden. Das Bruhland wurde bis dahin abs Weideplatz benützt. Aus Aerger verstopften die Grötzinger dä! Abzugsgräben und zündeten das Gras an. Um 1770 ging wa-i auf Betreiben des Oberamtmanns Posselt daran, auf der RVl und Kuhweide Ackerfeld anzulegen. Nur mit Zwangsmaßna^ men gingen die Bauern zur Stallfütterung über. Sie wollig eben ihr Vieh aus die Weide treiben. Sogar ein Leutnant mck Soldaten mußte in Grötzingen einrücken, um Ruhe zu schaß durch die Kriege Napoleons l. gab es auch französische Eingu« tierung. 1806 zahlte die Gemeinde 19 936 sl. Kontribution. " gar Russen waren zum Schluß im Dorf. 1840 wurde mit! Zehnten Schluß gemacht. Die Ablösungssumme betrug 24 987k 1847 großes Notjahr, ^sm März Aufruhr gegen die Juden. N« Bauern drangen in die Judenhäuser ein und verlangten di Vernichtung der Schuldscheine. Man wollte auch den 2ud»1 das Bürgerrecht nehmen. Als ein Schreinergeselle in den Lad^ des Tuchgeschästs Sinauer hineinschoß, kamen sogar DragA von Durlach zum Schutze der Juden. Doch hielten es die baten mit den Bauern. Wenn auch die Juden auf das Bürg^j recht verzichteten, kam es später zu einem Prozeß, wobei Oberamt auf der Seite des Juden stand. 1849 wurde dg an l datier is trotzdc üngegan l« nicht nniloses '°t. Di knoegt sick Umfang stetig kpihe a tzn Skal „Me, ( des Va f»en Leb ^riiste die Dc ^«psplsi ^*>hl be, Lieb ^>e ein« die Be ur ^ngen r chein St " fteio -m L. »n/°ich: stenleb Priv« das und 'Cesch« c.*>»rrgra) ein« , ."n wj Kursen La in, bez ) un t«i»e L die lM ^ohl vüz igeschles- deutsch«, Moigr,.. )und Lt niitlich«, " zus,K, lediguit, esellsch,^ ^lokale, 1 he Anq«-! ein Ts«, den Aus- Hitler lugrnd he» hören I Motor-HI. Achtung! , Aotorgef. 4/109 tritt am Sonntag, den 4, 6. in tadel- ll>ns"rm mit Sport auf dem Platz der Turnerschaft Dur- b E 4>ie Uebungen für die Reichssiegernadel Heil Hitler! Der Führer der Motor-Ges. 4 109: ' gez. Lechner, Scharf. 'vom fllhningi AM. und 2M. Untergau IW, Gefnlldheitsdienjtstelle. j. fertigen Gesundheitspässe können jeden Montag und »erstag zwischen 48 und lg,30 Uhr aus dem Untergau, Friede 15, abgeholt werden. ' Heil Hitler! ^-ie Führen« des Gesundsheitsdienstes im Untergan IW: ' Margarete Schmidt. iserstilißr Hierbei, st gering ge« Zung der ende Beicht. Di« d die da- deitende» reichende Bedarfs sministei rung des Eemeiu- :itver- rgsbehör- anzuord- enzeitver- ichs- und rrbunde», Soldatee, orden M- ihnen ei- zur ihm m Vera«- d der tads im letzte „NS.-MD enbau egdn. ersträuch huleigenck Der Olympia-Film >n Stupferlch. „scrich, 3. Juni. Am Mittwoch gelangte seitens der NS- Hilmstelle in der „Sonne" Hierselbst der seit langer Zeit er- g« Film über die Olympiade 1936 in Berlin, 1. Teil, zur ^rung. Wie nicht anders zu erwarten, hatte sich die Ju- , und mit ihnen ein großer Kreis von Erwachsenen zu die« »einzigartigen Filmerlebnis eingefunden. Noch einmal stie- !tzj« monumentalen Ereignisse dieses größten Weltsportfestes Mer Erinnerung auf-und die Jugend war auch in unserem »restlos begeistert von den einzigartigen Aufnahmen dieses der Völker". Schon heute ist die Freude grcch über den ^«n Teil dieses Filmwerkes, das in nächster Zeit zur Vorzug kommen wird. Falsche Meinungen über die Sumpsbiberzucht > Ersolgsaussichten der deutschen Sumpfbiberzucht sind vermutlich ganz verlockend geschildert worden. Mancher Siedler Kleingärtner wurde dadurch veranlaßt, schnell eine «diberzucht zu beginnen. Nach wenigen Jahren war er ent- z- er mußte mit Verlusten wieder aufgeben. Man muß i berücksichtigen, daß der Sumpsbiber das einzige Pelztier Imlches uns neben einem gern gekauften Fell auch noch ein Miches, für den menschlichen Genuß sehr gut geeignetes s liefert. Auch seine Nagezähne lassen sich zur Verarbeitung iUmucksachen verwenden. M wurden öfters überhöhte Preise für die Anschaffung l Zuchttieren deshalb gezahlt, weil man sich eine falsche klung von den Erträgnissen aus dieser Zucht gemacht hat. «je sind diese Zuchttiere auch mit unangebracht Hoch- Ben Namen verkauft worden, obwohl es in Deutschland Hckm Gebiet durchgezüchtete Stämme oder Rassen noch nicht Es ist deshalb angebracht, bei der Anlage einer Sunwf- jnm sich keinen Jllussionen hinzugeben und sich des Rates Lndigen Stellen des Reichsnährstandes zu bedienen. i-P- * Ringelnatter oder Kreuzotter? ^Vorkommnis bezw. eine Anfrage soll an dieser Stelle ge Aufklärung finden. „Ist die Schlange, die ich da ge- ihnbe, eine Ringelnatter oder Kreuzotter?" So die Frage Mannes, die.,beweist, daß da und dort immer noch Un- I über das Aussehen beider Schlangen besteht. Es ist sehr daß der Finder der Ringelnatter; denn um eine khmdelte es sich, diese als „Schlange ob giftig oder nicht" ^Arte, sondern sie nach der erbetenen Auskunft wieder an zurückbrachte.. Wäre es eine Kreuzotter gewesen, so ^kr Finder nicht die Fertigkeit gehabt, sie ohne gebissen n, zu fangen; denn zum Fanaen von Kreuzottern ge- Icklrrlei Erfahrung, Ruhe und Schnelligkeit. Gibt es bei iruzottern? Diese Frage ist unbedingt zu verneinen, für ^ Schwarzwaldes, die Baar dagegen nicht. Dafür biedre Gegend mit ihrer intensiven Bewirtschaftung viel »>g an Unterschlupfen, viel zu wenig Ruhe. Sogar die satter ist bei uns im Aussterben begriffen. trotzdem auf die grundverschiedenen Merkmale hier rüMgangen werden soll, dann deshalb, daß unsere Rin- ütei nicht weiter verfolgt und ausgerottet wird, weil sie Armloses Tier ist und außer dem Menschen noch Feinde «t. Die Ringelnatter kann über 1 Meter lang werden *»>egt sich zu Lande wie zu Wasser sehr gewandt. Ihr Umfang nimmt vom Kopf an bis zur gedrungenen Körstetig zu und nimmt dann ebenso langsam bis zur Spitze ab. Kopf und Körper heben sich nicht sonderlich Durlache« folgt! Skala-Lichtspielen lauft seit gestern das ergreifende "k „Menschen vom Beriete"". Jeder, der sich mit den des Varietes und des Artistenlebens beschäftigt, jeder, »rn Lebensgeschichten berühmter Clowns oder sonst be- ^Ektisten sich umgetan hat, wird immer wieder gespürt ^ die Welt der Artisten eine Welt der ungeschriebene» Das Filmwerk „Menschen vom Variete" gibt in Dopsplspiel des Lebens einen packenden Einblick und wir behaupten, daß sich dieser Film dieses Milieus mit Liebe angenommen hat, er hat sozusagen die Schickte eingsfangen, welche das Leben der Artisten beherrscht. ' "ie Berusstragik und die Berufskomik in einem unver- ^en und klar erkennbaren Gesicht. Er will nicht nur ^nger, und Verkettungen, er will vielmehr schildern, un- Stern, unter welchem Lebensgesctz diese Menschen steigert sich von Bild zu Bild diese ergreifende Hand- » kin Lebensschicksal von tiefster Tragik in sich birgt, die Kieichzeitig mitten hineinführt in die Unerbittlichkeit ^venlebens, das erst den Beruf und als bescheidenen Privatleben ausfüllt. Wie überall, so wird dieses - das gestern abend bereits ungeteilten Beifall fand. 'E und an den kommenden Tagen im Mittelpunkt des '^ueschehens von Durlach stehenz ^ "tgrafen-Lichtspiele hoben seit gestern das übermütige , Spaßvögel" auf der Leinwand. Allen Kinofreunden -t einem besonderen Prädikat ausgezeichnete Filmlust- ,^u wir alle Engel wären" noch in bester Erinnerung ; Uri«a behaupten, oaß diese heitere Angelegenheit mit Wahrheiten von diesem neuen Film restlos aufge- ' 'u einer Weise wertergeführt worden ist, die als ein ^bezeichnet werden kann. Den sonnigen Rhein als und mit ihm die sanges- und weinfrohen Menschen. - ^ Handlung ab, die abermals mit einer urwüchsigen die Schattenseiten unseres Menschenlebens leuchtet W-v dt- Wahl das. hat die Qual Wer die Wahl hat, hat die Qual . . . An dieses alte Wort ist man zunächst erinnert, wenn man das 1939 er Omnibusfahrienprogramm des NSE. — „Kraft durch Freude", Gau Baden, erblickt. Was wird da aber auch alles während der Sommer- und Herbstmonate (Juni bis September) geboten! Nämlich: 15 zweiwöchige Urlaubsfahrten an den Vodensee (Unterkunft in Ueberlingen, Eesamtpreis 44,50 Mark ab Karlsruhe und 47.— Mark ab Mannheim oder Heidelberg), 27 ein- bis zweiwöchige Urlaubsfahrten in den „Süd- schwarzwald" (Feldberggebiet, Preis je nach Fahrtdauer zwischen 23.— und 42— Mark), 18 Wochenfahrten in die Allgäuer Alpen (Unterkunftsort Fischen im Allgäu. Preis je nach Fahrtdauer zwischen 31.— und 40.— Mark), 1 bis 2 Wochen Urlaub in Voralberg (Unterkunitorte: Tschagguns, Vandans, Par- henen und St. Gallenkirch im Montafontal. Preis für 7 Tage 36.50 Mark und für 13 Tage 53.50 Mark). 10 Tage Urlaub in Grins am Fuße des Arlberg (Preis ab Mannheim 53.— Mark), Urlaub in den Lechtaler Alpen (Unterkunft im Tann- heimer- und Lechtal, Gesamtpreis je nach Fahrdauer 36.— bis 57.50 Mark) und schließlich 6—8 Tage Urlaub im Salzkammergut (Unterkunst: Eolling, Preis 42.— bis 47.50 Mark). — Verlangen Sie bei KdF. sofort nähere Einzelheiten! «- Mit KdF. nach Tirol. Die Deutsche Arbeitsfront RS.-Gemeinschast „Kraft durch Freude" führt vom 8.—14. 6. 1939 ihre U.F. 22 -1 nach Tirol durch und zwar werden- die Teilnehmer an dieser eindrucksreichen Fahrt in den Gemeinden Oetz, Sautens, Lengenfeld, Haiming untergebracht. Die Gesamtkosten für diese.Fahrt in eine der schönsten Landschaften Tirols belaufen sich nur auf RM. 31.—. Wir empfehlen umgehende Anmeldung bei der nächsten Kreisdienststelle. Zwei Wochen Urlaub am Bodensee vermittelt uns die NS«. — „Kraft durch Freude". Vielbesungen und hochgerühmt ist der Bodensee, der während der Sommermonate zu den schönsten Landstrichen unseres Vaterlandes zählt. Auch Sie, lieber Leser, sollten einmal einen Urlaub am herrl. Bodensee verleben. Sie können das für wenig Geld ermöglichen, wenn Sie sich an einer der verschiedenen KdF.- Omnibusfahrten des Gaues Baden beteiligen, die während der Monate Juni bis September von KdF. durchgeführt werden. Diese Urlaubsfahrten dauern jeweils 13 Tage. Unterkunftsort ist das idyllische Ueberlingen. Sie haben Gelegenheit zu Fahrten auf dem Bodensee, können baden und wandern, sind sehr gut verpflegt und untergebracht und das alles zusammen kostet Sie nicht mehr als nur 44.50 Mark ab Karlsruhe und ab Mannheim oder Heidelberg 17.— Mark. Ueberlegen Sie sich die Sache nicht lange, sondern melden Sie sich umgehend bei der nächsten KdF.-Dienststelle zur Teilnahme an. voneinander ab. Die beiden Hellen Halbmondflecken am Hinterkopf sind ein sicheres Kennzeichen einer Ringelnatter. Dazu kommt noch, daß der Kopf der Ringelnatter oben gewölbt ist. Das Schuppenkleid wechselt dagegen je nach der Umgebung, in der das Tier lebt. Wenn sie sich sonnt, dann liegt sie, den Körper lang gestreckt oder leicht wellenförmig gelegt. Nur ein Züngeln und leichtes Heben des Oberkörpers zeigt ihre Aufmerksamkeit für das Kommende. Anders dagegen die Kreuzotter! Scharf hebt sich ihr viereckiger platter Kopf, in seinem Hinterteil vonv Körper ab, der viel dünner, durchweg gleichmäßig dick ist, höchstens 60—70 cm lang wird und deren Schwanzende sehr kurz ist, so daß man im Gegensatz zu dem Körperbau der Ringelnatter von einem Stummelschwanz reden kann. Das sind untrügliche Kennzeichen; denn auch die Kreuzotter paßt sich in ihrem Gewand vollständig ihrer Umgebung an, sodaß die Zickzacklinie auf ihrem Körper und das Zeichen auf dem Kops, das die Form eines „russischen" Kreuzes mit 2 schrägeinwärts zum Kreuzesbalken laufenden Querbalken (daher der Name Kreuwtter) nicht immer klar zu sehen sind. — Auch in der Ruhestellung ist sie sofort als solche zu erkennen. Sie liegt immer angriffsbereit zusammengerollt. den Kopf mit den tödlichen Eiftwasfen immer an- grisssbereit. Mögen diele Ausführungen genügen, einmal unserer Ringelnatter den nötigen Schutz zu gewähren. Meltau auf Apfelbäumen. Daß Meltaupilze die schlimmsten Feinde unserer Weinstöcke sind, ist ebenso bekannt wie ihr häutiges Auftreten auf Stachel- und Johannisbeersträuchern. Weniger auffallend, aber nicht minder schädlich ist der Meltaubefall an Apfelbäumen, den man hier von Frühjahr bis Herbst aus Blüten, Blättern und Trieben beobachten kann. Früchte werden durch diesen Schädling- nur selten befallen. Weitaus häufiger ist der Befall von Blättern und Jungtrieben, bei denen die erkrankten Teile von einem weißen Ueberzug bedeckt sind, der sich bei Blättern vorwiegend auf der Unterseite zeigt. Es ruft ein allmähliches Verkrümmen und Verkräuseln hervor und endet mit dem Eintrocknen und Abfallen der Blätter. Damit entsteht dem Obstbaum eine große Gefahr. Der Blattverlust bedeutet eine Einbuße an Assimilationsvermögen, die der Baum durch neuen Austrieb auszugleichen versucht. Diese jungen zarten Triebe werden aber ebenso schnell vom Pilz befallen wie der erste Austrieb, und schließlich an Blättern und Triebspitzen zum Absterben gebracht. Der Vorgang kann sich noch weiter wiederholen und sogar zur völligen Unfruchtbarkeit solcher in ihrer natürlichen Entwicklung gehinderten Apfelbäume führen. Dabei ist die Anfälligkeit unserer Apfelsorten gegen diesen aus Nordamerika eingeschleppten und 1894 erstmalig in Deutschland beobachteten Pilz recht verschieden. Wenn auch Klima- und Standortverhält- nisse auf die Entwicklung des Apselmeltaus nicht ohne Einfluß sind, können wir doch nach den bisher gemachten Erfahrungen von überwiegend anfälligen und widerstandsfähigen Sorten sprechen. Als anfällig gelten z. V. Weißer Klarapfel, Weißer Wintercalvill, Virgüiischer Roiekenapfel, Landsberger Reinette. Cbarlamowsky, Boyenapfel, Gravensteiner und Cox Orangenreinette. Als überwiegend resistente Sorten sind Wintergold- KUmsrhau I und fast ist es so, als erkenne man sich unmittelbar in diesem Film wieder mit all den zum Teil lächerlichen, zum Teil urwüchsigen Jämmerlichkeiten, die einem kleinen Erdenbürgerlein, der oft mehr scheint als ist, so auhaften. Und dann, wenn der Vorhang fällt, steht man da in seiner Herrlichkeit, die selbst den stärksten „Helden" zur Verzweiflung bringen kann. All diese Tragikomik, die uns alltäglich im Leben begegnet, hat in dem Filmwerk „Spaßvögel" ihren treffenden Niederschlag gefunden. Ganz groß sind diei Vertreter der Hauptreter, unter ihnen der beliebte Fritz Kempers, und der bunte Reigen der übrigen Mitwirkenden, die uns ein paar wirkliche sorgenlose Stunden bereiten und auch an den kommenden Tagen noch bereiten werden. In den Kammer-Lichtspielen läuft auch heute und an den kommenden Tagen bis einschließlich Montag abend der große Kolonialfilm „Deutsches Land in Afrika", ein Film von deutscher Kolonisation. Zum ersten Mal erscheint, wie gestern bereits betont, ein Filmwerk, das berufen ist, in allen Kreisen des deutschen Volkes Aufklärung zu schaffen über das wirkliche Aussehen der durch den Vertrag von Versailles dem Reich geraubten Gebiete in Afrika. In lebendigen Bildern wird die Lüge widerlegt, daß der Deutsche nicht kolonisieren könne. Ueberall wo deutsche Pioniere an der Arbeit waren, ist aus steinigem Boden wertvolles Land geworden, — deutsche Städte, deutsche Kulturen, deutsche Pflanzungen, deutsche Tiersarmen — sie beweisen, daß deutscher Aufbauwille, deutsche Tatkraft und deutscher Geist unwirtliches Land der Menschheit nutzbar gemacht haben. Reichhaltiges Filmmaterial, auf der Afrika-Expedition der Kifo von Karl Mohri zusammengetragen, wurde von der DFG. gestaltet und wird nun vor der Oessentlichkeit zeigen, daß Gebiete, di« von Deutschen erschlossen wurden und unter deutscher Hoheit standen, stets ihren deutschen Lharakcer behalten. Ein Film belegt die deutsche Forderung auf Rückgabe der Kolonien. — Der Film begegnet auch in unserer Stadt dem Beifall all-- nassen. parmäne, Prinzenapfel, Schöner von Booskop und Königlicher Kurzstiel bekannt. Gelegentlich werden auch Birnen heimgesucht, so z. B. Williams Christ oder die Graue Herbstbutterbirne. Der Pilz überwintert in den äußeren Triebspitzen und in den Knospenschuppen. Bei Befall ist deshalb, so betont der ZdR., das Abschneiden und sofortige Vernichten der Triebspitzen zu empfehlen. Dabei muß aber sehr vorsichtig gearbeitet werden, damit bei der Erschütterung möglichst wenig Sporen abfallen und andere Pflanzenteile anstecken können. Eine derart zeitraubende Arbeit ist natürlich nur bei Buschobst und im Liebhabergarten möglich. Bei Hochstämmen und im größeren Obstbau beschränken wir uns auf die übliche Vor- und Nach- blütenspritzung, die auch gegen Apfelmeltau wirksam ist. Um die Widerstandsfähigkeit der Bäume zu erhöhen, ist reichliche Kalkdüngung das beste Vorbeugungsmittel. Syndcrziige zum 2. Badischen Turn- u. Sportfest in Mannheim. Nachdem die Vereine in den letzten Tagen in den Besitz der Unterlagen für die endgültige Teilnehmermeldung gelangt sind, erhalten sie in aller Kürze die entsprechenden Mitteilungen für die Führung der Sonderzüge nach Mannheim. Es ist geplant, aus allen Teilen des Gaugebietes am Donnerstag, den 22. Juni, Freitag, den 23. Juni und g. F. auch Samstag, den 24. Juni Sonderzüge zu stark ermäßigten Preisen nach Mannheim zu führen. Die Rückfahrt der Sonderzüge erfolgt zum Teil am Sonntag abend, für die entfernter gelegenen Gebiete >edoch erst im Laufe des Montag, sodaß diese Festteilnehmer nicht nur die Möglichkeit haben, die Städt näher kennen zu lernen, sondern auch Gelegenheit vorhanden ist, Ausflüge ins Neckartal und an die Bergstraße zu unternehmen. Einzelheiten über die Führung der Sonderzüge werden zu gegebener Zeit durch die Reichsbahndirektion bekanntgegeben. Bessere Erschließung der Wälder. — Neuzeitliches Wegenetz kommt. Wie der Rsichsforstmeister in einer Verfügung feststellt, ist die Erschließung der Waldbestände durch ein gut ausgebautes, allen Anforderungen der neuzeitlichen Holzbringung entsprechendes Wegenetz für den Wirtschaftserfolg von entscheidender Bedeutung und daher eine der wichtigsten Aufgaben der Forst- vsrwaltung, für deren Lösung sich alle Beteiligten nach Kräften einzusetzen haben. Der Reichsforstmeister gibt dann Richtlinien für das Vorgehen, wobei er auf die örtlich verschiedene Lage hinweist, da ja weite Gebiete schon über ein sehr modernes Waldwegenetz verfügen. Generell soll das Wegenetz planmäßig so um- und ausgebaut werden, daß es den erhöhten > Anforderungen genügt, die das Kraftfahrzeug an die Be- s schafsenheit der Wege stellt. Da es sich hier um eine Aufgabe handelt, die nur in einem längeren Zeitraum durchgeführt werden kann, ist eine auf weite Sicht abgestellte Planung er- frderlich. Auf den Um- und Ausbau sowie die Unterhaltung des vorhandenen Wsgentzes ist in erster »Linie Wert zu legen. Die darüber hinaus verfügbaren Mittel sind für die Ergänzung des Wegentzes durch Neubauten zu verwenden. SKnogravMrbe GBe Wir danken all denjenigen, die sich an der Lösung beteiligt haben u. geben hiermit die Namen der richtigen Löser bekannt: Walter Walschburger, Ruth Schreiber, Edwin Renschler, Irene Gebser, Margarete Kühner, Egon Niemann, Grützingen, Klara Schlimm, Tilly Arheidt, Kurt Hahn, Arthur Friedrich, Karlsruhe, Gertrud Schuhmacher. Wolfartsweier, Irma Mcmle, Berlin-Reinikendorf, Gerhard Beil, Laucha. Deutsche Stenografenschaft, Ortsgruppe Durlach. Taaes-Arneiger Samstag, den 3. Juni 1939. Bad. Stoatstheatcr: „Carmen", 19,30 Uhr. Skalatheater: „Menschen vom Variete". Markgrasentheater: „Spaßvögel". Kammerltchtspiele: „Deutsches Land in Afrika". Blume: Tanz. Blumenkaffee: Tanz. Sonntag, den 4. Juni 1939. Bad. Staatstheatcr: „Tiefland", 15 Uhr. Abends: „Der Wildschütz", 20 Uhr. Skala: „Menschen vom Variete". Skalatheater: Jugendvorstellung: „Welt in Flammen", 11 Uhr. Markgrafen: „Spaßvogel". Kali: „Deutsches Land in Afrika". Stadtgarten: Konzert. , » i 4 ' L. L Die Kttter-Susrnd belebt die Sportplätze »«jl ,,n- Meter-Lauf, Weitsprung und Keulenweitwurf. Dieser Dreikampf wird für alle Altersstufen als Mannschastkampf und als Einzelkampf zugleich gewertet. Jeder Junge und jedes Mädel, die im Dreikampf 180 Punkte erreichen, erhalten die Siegernadel 1939. Die siegreiche Kameradschaft einer Gefolgschaft bezw. der entsprechenden Einheiten des Jungvolks, des BdM., der Jungmädel und einer Sport- und Gymnastik-Schar oder Arbeitsgemeinschaft des BDM.-Werkes „Glaube und Schönheit" erhalten die vom Führer Unterzeichnete Ehrenurkunde. Erfolgreiches heimatliches Anzeigen-Organ. Amtlicher Bericht über den Schlachtviehmarkt in Karlsruh, 1. Juni 1939. llLii Marktauftrieb: 106 Kälber, 2 Schweine und 17 Schafe. A Preise sind für 30 kx Lebendgewicht. Kälber: beste Mast- Saugkälber 62—65, mittlere Mast- und Saugkälber 59, geringer Saugkälber 59; Schafe: beste jüngere Masthammel (1. Stallmast, hammel) 45—18, beste Schafe 40; Schweine: Schweine von M bis 119,5 kA Lebendgewicht 57, Schweine von 80 bis 99,z ^ Lebendgewicht 53. ' ' Immobilien- und Hypothekenbörse vom 1. 0. 1938. Angebote von Rentenhäusern, Einfamilienhäusern, M. Häusern, Baugelände, sowie Nachfragen nach größeren HLus^ blocks upd Rentenhäusern lagen in großer Anzahl vor. - 8 - 6 D» Lisch tag l Bote, 1.S0 2m 8 Lnfpr Nr. Der Grötzinger Mufikvereln auf dem Freiburger Musikseft. Erötzingen, 3. Juni. Wie gestern bereits kurz gemeldet, nehmen am diesjährigen Eau-Volksmusikfeft, das morgen Sonntag in Freiburg stattfindet, auch eine größere Anzahl von Vereinen aus Erötzingen und der Turmbergheimat teil. Seit langer Zeit sind die Vorbereitungen im Gange, um sich anläßlich des großen Wettbewerbes zu behaupten und möglichst mit einer guten Note und einem Ausstieg in eine andere Chorklasse heimzukehren. Filmabend in Wöschbach. Wöschbach, 2. Juni. Morgen Sonntag abend gelangt in der „Krone" Hierselbst das humorvolle Filmwerk „Weiberregiment" zur Vorführung, das allerorts großen Beifall fand und auch in unserem Ort von Erfolg begleitet sein wird. Zu dieser Filmvorführung sind Jugendliche nicht zugelafsen. Sportfest in Kleinstcinbach. Klcinstetnbach, 3. Juni. An den beiden Psingstfeiertagen veranstaltete der hiesige Turn- und Sportverein ein Sportfest zu welchem er ein größere Anzahl von Gastvereinen aus der näheren und weiteren Umgebung geladen hatte. Gern waren sie dem Ruf jn unseren schönen Pfinztalort gefolgt, wo sich bereits am ersten Feiertagmorgen auf dem Sportplatz ein reges Leben und Treiben entwickelte. Dem Sportfest kam umso größere Bedeutung zu, als an diesem Tag der Verein die Weihe der neuen Reichsbundsahne vornehmen konnte. Der Sonntagmorgen war mit Wettspielen ausgefüllt, am Sonntag mittag formierten sich die Mitglieder des Vereins die örtlichen und die (siastvereine zu einem Festzug durch den Ort nach dem Festplatz wo der Vereinsführer Mer kle das Wort ergriff, herzliche Erußworte bespnders an die Gäste fand und wünschte, daß dieser Sporttag nicht nur örtlichen Charakter trägt, sondern dazu angetan ist, für den Sportgedanken zu werben. Diesen Gedanken griff auch der Kreisdietwckrt Pfründner auf, der die neue Vereinsfahne weihte und sie dem Verein mit einem warmem Appell des restlosen Einsatzes für den deutschen Sportgedanken übergab. Er wies auf die umfassenden neuen Aufgaben hin, welche nach der Erhebung des Reichsbundes für Leibesübungen zu einer NS-Formation demselben entstanden sind und appellierte an die Mitglieder, sich dieser kommenden großen Aufgaben bewußt zu sein und stets für den deutschen Sport einsatzbereit zu sein. Ortsgruppenleiter Gauß fand namens der Ortsgruppe und der Gemeinde noch herzliche Erußworte und Glückwünsche an den Verein und die Gäste und lenkte ferne Ausführungen auf das große Ziel hin, das der Führer dem deutschen Volk und der deutschen Sportbewegung vorangestellt hat, den I deutschen Menschen für die kommenden großen Aufgaben, welche die ganze Kraft jedes einzelnen Volksgenossen beanspruchen, vorzubereiten. Turnen cknd Sport, sie sind neben den geistigen Erziehungsmitteln jene Hauptfaktoren in der Schaffung eines aufrechten deutschen Menschen, die nicht umgangen werden können und denen die Arbeit derSportversine in besonderem Maße gewidmet sein soll. Mit dem Treubekenntnis zum Führer und Vaterland fand der erste Teil des Festes seinen Abschluß. Anschließend traten sich mehrere Mannschaften hiesiger und auswärtiger Sportler zu Freundschaftsspielen gegenüber, die zeigten, daß sich gegenüber starken Gegnern auch der örtliche Verein gut zu behaupten wußte. Mit einem gemütlichen Tänzchen fanden die Festtage der Kleinsteinbacher Sportler, die einen reibungslosen Erlauf nahmen, ihren Abschluß. fandst und Verkehr Badische Eebäudeverflcherungsanstalt. Bei der Badischen Gebäudeversicherungsanstalt, Karlsruhe, wären die Eebäudeschäden etwas geringer als im Vorjahr. Die Zahl der Brandfälle betrug im vergangenen Jahre 1155 (1138), der Erundschaden insgesamt 3,32 (2,41) Will. RM. Während das Jahr 1937 drei Eroßbrände mit über 0,5 Milk. RM. Schaden gebracht hatte, war im Berichtsjahr nur ein einziger mit 167 400 RM. Schaden zu verzeichnen. 2m Berichtsjahr verausgabte die Anstalt für Unterstützungen von Organisationen des Feuerschutzes 69000 RM^für die Förderung des Feuerlöschwesens 360 000 RM. und für Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes 367 000 RM. Da im Jahr 1938 die Steuerbelastung der Anstalt infolge Nachzahlungen aus früheren Jahren erheblich war, so hat sich ein Unterschuß mit 890 000 RM. ergeben. Die Verwaltung glaubt aber, vom Jahr 1911 an bei glejchbleibendem Umlagensatz ohne Inanspruchnahme der Rücklagen auskommen zu können. Börsen Berliner Börse v« m2. Juni. Die Zurückhaltung blieb recht groß. Die Tendenz war uneinheitlich. Auf verschiedenen Gebieten überwog erneut das Angebot. Stärkere Beachtung fand der Markt der Steuergutscheine, auf dem auch heute wieder ziemliches Angebot heräuskam. Steuergutscheine 1 gingen auf 101,70 zurück, auch Steuergutscheine 2 bröckelten wieder ab. der Kurs wurde mit 98,25 gencknnt. Die „Sparst" Spargenosfenschaft eEmbH., Singen-Hohentwiek, die auf Grund des ab 1. April 1939 gültigen Geschäftsplanes nunmehr die Zuteilungen an ihre Bausparer monatlich vor- nzmmt, hat im Monat Mai 1939 20 Verträge zugeteilt. Es wurden 143 500 RM. zum Vau oder Kauf pincs Eigenheimes zur Verfügung gestellt. Färberei Printz AE., Karlsruhe. Bei der Färberei Printz brachte dgs Geschäftsjahr 1938 eine so gute Beschäftigung, daß der Jahresertrag von 0,39 auf 0,53 Mftt. RM. erhöht werden konnte. Es wird ein Reingewinn von 15 000 (21 900) RM. ausgewiesen, um den sich der Verlustvortrag von 113 689 RM. eut- ivrechend verringert. Vir besuchen eine vielivetteilungsstelle nsg. Es ist noch nicht lange her, daß der Begriss einer Viehverteilungsstelle etwas völlig Neues war. Und so war es weiter nicht verwunderlich, daß viele Bauern, Landwirte und Metzger dieser neuen Einrichtung zunächst abwartend gegenübsrftanden. Wie wir bei einem Besuch in der Viehverteilungsstslle Kirch- Heim-Teck feststellen konnten, hat diese erste Zurückhaltung längst einer restlosen Zustimmung Platz gemacht. Das Gebiet des Viehwirtschaftsverbandes Württemberg, das dem Eaugebiet einschließlich Hohenzollern entspricht und dazu das badische Bezirksamt Pforzheim umfaßt, hat heute einen Vieh großmarkt, drei Mittel markte und 29 Verteilunas stellen. Wie geschieht die Preisregulierung? Der Viehgroßmarkt, der zugleich als Richtmarkt bestimmt ist, befindet sich in Stuttgart, die Mittelmärkte in Heilbronn, Ulm und Pforzheim. Auf Grund seiner Marktpreise werden in dem Verbandsaebiet, das wiederum in drei Preisgebiete eingeteilt ist, dll Höchstpreise für Schlachtvieh ab Land und frei Empfangsstation festgesetzt, diese Preisfestsetzung geschieht nicht etwa willkürlich. Sie het vielmehr den Zweck, die Einkaufs- und Verkaufsb-'dnmungen so zu gestalten, daß der Erzeuger die ihm zustehenden Verkaufspreise erhält, der Viehverteiler eine genügende Vcrdienstspanne hat und der Metzger zu gerechten Einkaufspreisen kaufen und so die festgesetzten Ladenverkaufspreise einhalten kann. Viehverteilungsstellen gibt es in unserem Gau bis ietzt in Backnang, Brberach, Böblingen, Calmbach, Ebingen, Eßlingen, Freudenstadt, Friedrichshafen, Geislingen-Altenstädt, Schwab. Gmünd, Göppingen, Schwab. Hall, Hechingcn, Heidenheim, Kirchheim-Teck, Leonb^rg, Ludwigsburg, Mergentheim. Mühlacker, Ravensburg, Reutlingen. Rottweil, Schorndorf, Schramberg, Schwenningen. Sulr a. N. Tübingen, Tuttlingen und Waiblingen. Die Arbeit in einer Biehverteilungsstelle Die Viehverteilungsstellen dienen vor allem dazu, den Viehverkehr örtlich und zeitlich zu kontrollieren und so eine wirksame Kontrolle des Schlachtviehs auf seinem Wege vom Erzeuger zum Perteiler oder Schlächter zu gewährleisten. Die Anlieferung geschieht nur zu bestimmten Zeiten Dann werden die Schlachttiere durch einen besonderen Schluchtwertklaffen-Ausschuß, dem je ein Vertreter der Erzeuger, Verteiler und Schlächter angehören, in bestimmte Gütegruppen eingetefft. Diese Arbeit setzt ein ausgeprägtes Verantwortungsbewußtsein voraus, denn letzte« Ende« dient di« Klassifizierung der Preiswahrheit. Sie ist damit eine der wichtigsten Eckpfeiler der viehwirtschaftlichen Marktordnung. Durch diese Regelung wird die Qualität und damit die Leistung Hezahlt. Eine klare Vorstellung von der Wichtigkeit und dem Umfang der Märkte und Viehverteilungsstellen für die gesamte Fleischoersorgung vermitteln auch dem Laien nachstehende Zahlen: In der Zeit vom 1. Januar bis ?(. März 1939 wurden über den Viehgroßmarkt Stuttgart 'geschleust: 13 222 Rinder. 19 552 Schweine, 16197 Kälber. Ueber dfe Mittelmärkte Heilbronn, Pforzheim und Ulm wurden iy derselben Zeit geschleust: 4862 Rinder, 11183 Schweine, 8886 Kälber. Ueber die 29 Viehverteilungs st eilen wurden in demselben Zeitraum geschleust: 15 831 Rinder, 19 222 Schweine upd 24 486 Kälber. Der Wert der in der Zeit vom 1. Januar bss 31. März 1939 über Märkte und Viehverteilungsstellen im Gebiet des Viehwirtschaftsverbandes Württemberg geschleusten Schlachttiere beträgt rund 25 Millionen RM. Durch die Errichtung dieser Abfatzeinrichtung hat der Bauer und Landwirt jederzeit die Möglichkeit, seine Schlachttiere bei gleichbleibenden Preisen und entsprechender Bezahlung der Qualität abzusetzen. Nachdem nicht mehr das Angebot und die Nachfrage den Preis für Schlachtvieh bestimmen, kann der Bauer sich ausschließlich der Mehrerzeugung und der Leistungssteigerung widmen. Von *>kin gesamten Bedarf an Schlachtvieh der gewerblich Schlachtvieh schlachtenden Betriebe im Gebiet des Viehwirtschaftsver- bgndes Württemberg passieren die Märkte und Viehverteilungsstellen: Rinder ca. 70 Prozent, Schweine ca. 66 Prozent, Kälber ca. 57 Prozent, das heißt, es werden ungefähr 55 Prozent der württembergischen Bevölkerung mit Fleisch- und Wurstwaren von Schlachttieren versorgt, die über die Märkte und Viehvrr- teilungsstellen geschleust wurden. In diesen Zahlen ist jedoch die eigentliche Landbevölkerung, die ja zum größten Teil Selbstversorger ist, nicht mit inbegriffen, so daß die enorme Bedeutung dieser neuen Marktregelung ohne weiteres ersichtlich ist. Die Auftriebe werden wieder größer Bei unserem Besuch in der Viehverteilungsstelle Kirchheim- Teck hatten wir auch Gelegenheit, praktischen Einblick in die Verteilung des Auftriebs zu bekommen. Interessant war dabei die Feststellung, daß die Zahl der angelieferten Schlachttiere, insbesondere auch der Schweine, erheblich im Steigen begriffen ist. Die Viehverteilungsstellen haben — wie schon ihr Name sagt — aber nicht nur die Aufgabe, preisregulierend zu wirken, sie dienen vor allem auch bei jeder auftretenden Verknappung ausglpichend, so daß es beispielsweise nicht mehr Vorkommen kann, daß in einem Bezirk mehr Fleisch als nötig und in dem danebcn liegenüen viel zu weni g vorhanden ist. Die Wahl der Vornamen. — Bestimmuagssreiheft der Eli«, ' gewahrt. Nach dem Erlaß über die Führung von Vornamen schein«, immer noch Zweifel über die in diesem Gesetz festgelegten tz« stimmungen zu bestehey. Ls fei daher darauf hingewiesen, z« es grundsätzlich den Estern oder den sonst zur Namengebu,, berechtigten Personen sreisteht, welche Vornamen sie für «j, Kind auswählen. Kinder deutscher Staatsangehöriger sog« selbstverständlich nur deutsche Vornamen erhalten, dH können in Ausnahmefällen auch andere Namen, die im Aug^ blick weniger gebräuchlich sind, verwandt werden. D. h. jedH daß allgemein nur solche nichtdeutschen Vornamen gebraut: werden sollen, deren Form nordischen Ursprungs ist. Bei d« Prüfung, ob ein besonderer Grund die Wahl nichtdeutsch« Vornamen rechtfertigt, wird von dey Behörden großzügig v«, fahren. Wenn ein Kjnd den nichtdeutschen Vornamen sein« Vaters oder seiner Mutter erhalten soll, fo ist dies zulässig; y braucht also nicht erst geprüft zu werden, ob eine sonstige sst- milienüberlieferung, diesen Vornamen zu führen, besteht. Ek» so reichen nichj nur verwandtschaftliche, sondern auch engr freundschaftliche Beziehungen zu einem Ausländer hin, um H Wahl eines nichtdeutschen Vornamens zu rechtfertigen. Vornamen also, Pie bisher im deutschen Volke gebräuW waren — und sei es auch nur in seltenen Fällen, in beitiiw, ten Gegenden oder ln bestimmten Kreisen —, sind auch st Zukunft zugelafsen, wobei aber ausdrücklich noch einmal bel wird, daß sie im allgemeinen nordischen Ursprungs sein soll, 6ottesdlenstan;eiger für das Pfiniral Eoang. Gottesdienste in Erötzingen. Sonntag, den 1. a, 1939 (Trinitatisfest). Vorm. '/M Uhr: Predigtgottesd« -011 Uhr: Christenlehre für die Burschen, nachm. ' Kindergottesdienst und Nachmittagskirche. Methodistenkirche (Eoang. Freikirche), Erötzingen, Genies Haus: Niddaplatz 1. Sonntag vorm 9^,1 Uhr Predigt, 11 Sonntagsschule, abends '/-8 Uhr Predigt. Dienstag abeistj Uhr Bibel- und Gebetstunde. Eoang. Kirchengemeinde Berghausen. Soqntag, 4. Juni (Trinitatis). ' ZO Uhr: Gottesdienst, V-11 Uhr: Christenl, für Mädchen, 13 Uhr: Kindergottesdienst. Methodistenkirche (Eoang. Freikirche) Berghausen, Genier saal: Hindenburgstraße. Sonntag nachm. 12>/s Uhr: Soni schule, 2V» Uhr Predigt. Dienstag abend 8 Uhr Bibel- Eebetftunde. s Eoang. Gottesdienste in Söllingen. Sonntag (Trinität:!, den 4. Juni. Vorm. 9,30 Uhr: Hauptgottesdienst (Text: Ria 11, 33—36), 10,15 Uhr: Jugendgottesdienst, nachm. 1 Mss Christenlehre. Kath. Ktrchengemeinde Erötzingen. Sonntag, 4. Juni (Im- saltigkeit). Samstag nachm. 4 Uhr Veichtgelegenheit. 3»» tag früh >/.'? Uhr Beichtgelegenheit, 7 Uhr Frühmesse, S Ai Predigt und Amt, abends 6-8 Uhr Andacht. WerktaggE dienst 7 Uhr.' Tägliche Erziehungsfehler, Kind und Natur / Uber Ernährung und die Hygiene der Tr> nährung / Ueber Erkältung und Abhärtung der Kinder... - diese und andere Erziehungsfragen werden in allgemein^ stündlichen Aussätzen im Aprilheft der illustrierten MonB« schrift „Kleine Kinder" erörtert. Die Vielseitigkeit der reizenden Kinderbildern versehenen Hefte macht die ZeitsäB zu einem wertvollen Berater in allen Fragen der Kinder«? ziehung und Kinderpflege. Die „Kleinen Kinder" sollten de» halb in keinem Elternhaus fehlen. Bezugspreis Vierteljahr!» RM. 1.50. Der Verlag Quelle 8- Meyer, Leipzig, sendet Anfordern gern Probehefte kostenlos zu. -tz Wien Wien, tagaben sters fü: seines 0 sieri, m Cäsar" würdige Frstwoch Der A turelles ditionsr erbringt heute ni stndern ihr Schi Lorgäng siir bürc langen, khen B Jahren irmhi lerlichur inden I Nach k s»b sich m vom Hreudenc D llm 16 i-r" in < Kinn. L iei, des ianten d kille, erl dessen G deutsch-it lang un wurden. Eine o «on Hau Hnszenie W Aug uurstellur 008 asm psm-lo Soeben erschienen die neun der Z« der Tparzeit. Ber ung durch weitere un oftensenkung usw Beschleunigung teilung durch Abkürzung MIMer-MliM „Wie finanziere ich mein Eigenheim' ^ am Montag, den 5. Juni 1939, abends 8 u? im Gasthaus zum „Ochsen" in Erötzingen Redner: Bezirksleiter Burkart, Kaiserslaute» von der größten «.ältesten BausparkasseT eutscWn in Ludwigs bürg Beginn 20 Uhr Eintritt frei! Im letzten E jahrrundW MillionenRM- zugete.lt. Zuteilunaser) . bisher 800 Millionen RM. GnthabettMS «-Mn. E. Coek Agenden Nor w Legi, n in spar ^Ctun' ^pften Kanals für « deiiing l ''A-ndlr Ki. Verlim in ) ^ um -ui S ^>nk de- Anzuw E" Kn! Dzum Be