Schiff ihres und chaft gegeben.“ nirungsy wozu bei dem ct Poſt 1 handlung), den betref⸗ en Poſtaͤmtern. OOberdeutſche Jeitung. großherzoglich its-Zeitun uhe hat die i übernommen. Frankreich abonnirt m Karlsruhe. Deutſchland. (Allgemeiner Anzeiger der Deutſchen.) Entdeckung Amerik Gedanke einer neuen Welt Wie vor der wird in un⸗ ſern Tagen nach der Entdeckung des deutſchen Zuckers von Vie⸗ len noch immer der Gedanke für eine Vermeſſenheit gehalten, un⸗ ſerm Zuckerbedarf aus einem bei uns eingebürgerten Erdgewächſe lbf d damit Millionen erhalten zu können. Das Bodenerzeugniß, der Zucker, wird noch jetzt von U twas Unnatürliches betrachtet; höchſtens als Surro— re, die nothwendig, um ächt zu ſeyn, aus Indien n müſſe. Man will nicht begreifen, daß die ckerbildung für das nördliche Europa vermittelſt ei— zen Luft und Sonne geſchützten, zarten und waſſerreichen, unter der Erde wachſenden Rübe auf entgegengeſetzte Weiſe an— geordnet hat, wie in den heißen Ländern, wo ſie unter einer ſelbſt für Afrikaner kaum erträglichen Sonnenhitze in dem in hartem Rohre verwahrten Marke über der Erde geſchieht. Das Zuckerrohr kann ohne afrikaniſche Sklaven in Weſt- und Oſtin— dien nicht gebaut werden. Der Mangel an Sklaven in den weſt— indiſchen Kolonien der Engländer hat bereits der Konkurrenz die— zungen mit Braſilien, Cuba, und Oſtindien in ſo weit als der koſtende Preis des engliſchen weſtindi— theurer geworden, und die Erzeu— mſtandes um eben ſo viel geſunken 8 iſt. Ohne Sklaverei Zucke man ohne Uebertreibung in Anſehung ſolcher Zuckerländer ſagen, deren Eingeborene die Stra pazen nicht ertragen können, welche mit den Arbeiten in den Plantagen unter der Sonne des heißen Erdgürtels verbunden ſind Das Zuckerrohr verlangt einen ſehr fruchtbaren Boden, den es völlig ausſaugt. Vom Pflanzen bis zur Aernte ſind für das Zuckerrohr 20 Monate erforderlich. Die Runkelrübe hingegen wird erſt gegen den Monat Mai ausgeſäet, und vom nächſten September an ſchon verarbeitet. Der rohe Zucker iſt binnen 12 Stunden darzuſtellen. Der Produktionspreis des Rübenzuckers beſteht nur in Arbeitslohn, Bodenrente, und Kapitalzinſen; Nichts gehört dazu, was man vom Auslande kaufen müßte, und von nach— theiligen Wirkungen, wie die meiſten Fabrikarbeiten auf die damit Beſchäftigten hervorbringen, kann bei dieſer Induſtrie ſo wenig die Rede ſeyn, wie von einer auch nur entfernten Aehnlichkeit mit der em⸗ vörenden Verwendung von Menſchenleben zur Zuckergewinnung in den D Die Schweſter des Aſtronomen. der Erde, In das H ver'ſche Theater geht faſt jeden Abend eine alte Dame; unten in den„gemüthlichen“ Logen, die, was die Dunkelheit, die ſchlechten Sitze, und den engen Raum betrifft, an das Zwiſchendeck eines Sklavenſchiffes erinn ſtimmten Platz Oper und Drama, Luſtſpiel ſieht ſie mit gleiche ngland war ſo ſtolz rn, hat ſie ſeit Jahren ihren be⸗ Tragödie und kann in der Sterne erkundete, V zu den weiteſten? feſtlichen S Saumſtag, lichem Eifer die Beobachtungen ihres Bruders nie- Karoline und der. Die Geſchwiſter lebten in der größten Stadt ſie waren geehrt, bewundert, die glän zendſte Geſellſchaft ſtand ihnen 7 daß er nicht Ve Berechtigung des Mannes anerkannte, und mit ſeinen For ernen drang;— ſte ab Luſt konnte ihnen 1841. 27. März Tropenländern Man denke ſich den Rübenzucker ganz hinweg: die Konkurrenz unſeres Zuckers mit dem Kolonienzucker hört dann auf, die Konſumenten aber haben dann theurern Zucker, als jetzt, wo man meint, der Zoll ſey um des Rübenzuckers willen angeordnet wor— den. Deutſchland iſt dann der Kolonialpolitik wieder völlig vr gegeben; es beſteht dann nur noch eine Konkurrenz in den See plätzen, zwiſchen oſt⸗ und weſtindiſchem Zucker Wer mag es aber für möglich halten, daß gerade die Zollvereins-Staaten in Oeſterreich, Nach einer, wie es 1 der Zuckerinduſtrie F wollen! Pußfanud und Rußland, und ſcheint rankreich nachſtehen amtlichen Quellen ge— zeitung haben die allerdings durch die Bereitung des inländiſchen Zuckers aus Runkelrüben einen bedeutenden Aus— fall an Zoll für ausländiſchen Zucker erlitten. Ein noch größerer Verluſt kommt aber offenbar auf Rechnung des durch den hollän— diſchen Handelsvertrag begünſtigten ſogenannten Lompenzuckers der, faſt gleich dem Rohzucker, nur 5½ Thlr. Eingangszoll vom Zentner zahlt, während auf dem raffinirten Hutzucker ein Zoll von 11 Thlr. auf dem Zentner ruht. Im Jahr 1839 wurden 216,276 Zentner, im Jahr 1840 aber 434,779 Zentner Lom— penzucker, alſo das Doppelte, in das Zollvereins-Gebiet eingeführt, was gar nicht zu verwundern iſt, da dieſer Lompenzucker dem raffinirten, wenn nicht in der Form, doch an innerer Güte gro⸗ ßentheils völlig gleich iſt, und dem Einführenden mithin ollgewinn von 5½ Thlr. auf den Zentner bringt im denn für di G tſt, die kan des deutſchen Rübenzuckers durch eine Beſteuerung des letzteren Ent D 9 bten wird? werbe höchſt wal ichten wird ˖ Warum will man nicht lieber vorerſt den Zoll auf Lomp nzucker wieder erhöhen bis der deutſche Zucker völlig im Stande iſt, eine mäßige Be⸗ ſteuerung zu ertragen, und für alle Folgezeit den überſeeiſchen Zuckerpreiſen unüberwindliche Geſetze dauernder Wohlfeilheit vor— zuſchreiben? Köln, 24. März. Der von Sr. Maj. dem Könige von Bayern dem Sänger des Rheinlied 18 Becker, beſtimmte Ehrenpokal iſt demſelben heute durch den königl. bayriſchen und griechiſchen Konſul, Kommerzien- und Stadtrath Hrn überreicht worden, und ein wahres Geſchenk k und hohen Kunſtgeſchmacks zu nennen. Der Becher, von und reich vergoldet, iſt nach eir Rartels Bartels m ſchönen Schwanthaler'ſſck ihrem Bruder gewalt welch ller Lehrer muß er geweſen ſeyn, ich in der Schweſter die eifrige Schülerin muß ſie ffen; tüchtigſte Gehilfin zu Forſ ngen heranbildete, vor deren Ernſt und Mühe ſo viele Männer, in ſtetem Lernen und S en erwachſen, zurückweichen? ſie ihr redlich Theil an des Br an ſeinen Nachtwachen und ſorgenvollen hat, ſo gingen auch wohlverdiente von a en Eifer gerathen, wenn man behauptet, Herr wohl d f ſie über; ſie iſt Inhaberin einer großen . ſpreche d hen Verſe d ir zu heil⸗ die jener Forſch die rrlick Medaille, welche die Londoner aſtr 0 he üb ßen. f chaft ihr zuerkannt hat, ward ſpäte Dieſe ältliche Dame, mit einem kleinen Hütchen. Den Wahl aspera Mitgliede dieſer gelehrten Geſellſchaft en engliſchen Mode, die im⸗ ad astra, ha buchſtaͤbli ſiſt wohl die einzige Dame, deren 9 ſchwarz gekleidet geht, iſt Miß Herſchel, iſterfahren Namen der erſten Aftron 1d k Karoline Herſck ie Schweſter des be nMuſik ſteht. Die 8 Aſtronomen Sie iſt nicht immer Abends ins began Theater gegangen: es gab eine Zeit, da ſaß dief kleine Geſtalt anſehnlicher zwiſchen Miß]ſeit einer Reihe von Jal eimath§ dell von dem Silberarbeiter Mayerhofer in München prachtvoll gefertigt, enthält einen Metallwerth von etwa vierhundert Thalern und war von folgenden höchſteigenhändig vollzogenen und für den Dichter überaus ehrenvollen Zeilen begleitet:„Es ſind Worte zu ſeiner Zeit geſprochen, die in jeder zu wiederholen, die Ihr Lied:„„Der deutſche Rhein““ enthält, die Anklang finden in allen deutſchen Herzen. Sie ſind hinlänglich, damit ihres Verfaſſers Name unſterblich werde. Aus dieſem Erheten von Mir angegeben wordenen Pokale, den Ich hiemit ſchicke, trinken Sie oft, dazu ſingend:„„ ſollen ihn haben, den freien deutſchen Rhein.““ Mit dieſem Wunſche der Ihnen wohl Mar März 1841. (Köln. Z.) Hannover, 22.(Hannoverſche Zeiti ing.) Se. Maf. der König hat auf die Anträge des Miniſteriums des Innern die Anle gung von Eiſenbahnen 1) von Hannover nach Celle, Hildesheim, und Braunſchweig, 2) von Hannover nach Celle in der Richtung auf Ham burg und ar Hannover nach Preußiſch-Min— gewogene Ludwig. München, den 11 März if Boitzenburg, 3) von den definitiv zu genehmigen geruht. In Beziehung auf die erſt bemerkten Eiſenbahn-Anlagen iſt zwiſchen Sr. Maj. und Sr. Durchl Vertrag abg ausgewechſelt ieburg ein am 4. d. M. dem Herzoge zu Braunſchweig und Lün ſchloſſen, deſſen Ratifikationsurkunden worden ſind. OVon der Weſer, im Mär en Kölner Dom enden, ihn ſo werden laſſen, wie ihn 8 Begeiſterung des Bau meiſters ſchon im Geiſte ſah, wie ihn der fromme Sinn der Reichs ſtädter auferbaut haben würde, wären nicht ſchwere Jahrhunderte gekommen, die den friedlichen Werkleuten die Wehr des in die Hand zwangen er Patrizier brandſchatzten, und Handel und Gewerbe, die Lebe fleißigen Stadt, ver— kümmerten, iſt ein ſchöner und im beſten Sinne des Wortes zeitgemäßer Gedanke, und der regſten Unterſtützung werth D I 2 voll Krieges Secke Die Uellen der großartiger In öffentlichen Blättern iſt ein Aufruf erlaſſen worden, in welchem zu Beiſteuern für den Ausbau und die Vollendung des Kölner Domes aufgefordert wird, und gewiß werden viele und bedeutende Beiträge eingehen. Aber möge die Frage geſtattet ſeyn, ob dieſe Aufforderung weit genug reiche, ob dieſes Beſprechen in den Zei— tungen die gewünſchte Wirkung in hinreichendem Maße habe, ob ſie das Einzige bleiben ſolle, was zur Förderung dieſer Angelegen— heit geſchehen wird?, Sollte nicht auf mehr Wegen, als Dies durch die Preſſe allein geſchehen kann, die Vollendung des Kölner Domes zu einer Nationalſache gemacht werden? In den klein— ſten Städten Deutſchlands, von der Pfalz, von Schwaben, von Bayern und Oeſterreich, bis n Heſſen, Schleſien, Ober 8 Niederſachſen, Mecklenburg, und Preußen bis zur ruſſiſchen Gr hin, leben Beamte, Aerzte, Pfarrer, Kaufleute, die, in ihrer Jugend mindeſtens, einmal zum Rhei ſind inen Sch heiten ſchwelgten, und vor je Köli Dome in ſtolzer Bewunderung des deutſchen Geiſtes f dem Steine abzugewinnen v hat, das, unvollendet wie es noch meſſen kann, was Architektur Sollte es nicht deshalb leicht werden die weit die deutſche Zunge klingt“, für die Vollendung des Kölner Domes mit Freuden thätig waͤ In allen Hauptſtädten wür den leicht größere Ausſchüſſe zuſammentreten können, die, mit den Kölnern in direkter Verbindung, ihre Thätigkeit auf die kleineren Städte ihres Bezirks ausdehnten. Zeick ingen des vollendeten Domes ſollten verbreitet, und ſo auch Denen Anſchauungen ge— geben werden, denen es nicht vergönnt war, den Rhein, und Mainz und Köln, ſeine beiden ſchönſten Perlen, perſönlich zu ſehen. So würde durch Vereine, die mit Eifer wirken, durch Verbreitung von Zeichnungen des Dome ie der Bau⸗ meiſter ſich ihn gedacht, gewiß allgemeinſte Theilnahme an dem patriotiſchen erweckt werden, und das Goldſtück des Reichen die Gabe des Bürgers und Bauern würden ſich begegnen, ihn zu fördern, daß er in kurzer Friſt daſtehe ein rieſiger Zeuge, daß ein einiges Volk nur zu wollen braucht, um Groß oll bringen ein ſchönes Denkmal dieſer Zeit, wo alle deutſchen Volksſtämme eins ſind in dem Gefühle, daß Kraft nach außen Freiheit nach innen das geſammte Deutſchland zuſammenfaſſe Aus Kurheſſen, 21 irz Von Seiten unſerer rung ſind Unterhandlungenen Regierung in Darm wohl, als mit der der Stadt Fr ingeleitet worden die Anlage einer Eiſenbal ldurch Oberheſſen (Marburg und Gießen) nach Frankfurt rzielen. Dieſe Be⸗ ſtrebungen ſcheinen vünſchten E hon iſt man in Kaſſel amtlich terrichtet, daß ck ten Vorſchläge die beſte Aufnahm iſtadt als in Frankfurt gefunden haben Beid ihre Bereit willigkeit zur Förderung die Un Die Stadt Frankfurt iſt zum Ort der Konfere iſſarien der drei bei dieſem Werke beſtimmt. Wie man vernimmt Laufe dieſes Jahres die erforderlichen zeichneten Richtung vornehr(Schwäb terk.) Schweizeriſche den Gedanken einer konfeſſionellen Trennung des Aargau's(in einen reformir ten und einen katholiſchen Halbkan J ſondern auch den Trennung der Eidgenoſſenſchaft überha t in Anregung Die Bundeszeitung ſagt, auf den Fall, daß die außerordent⸗ liche Tagſatzung zu keinem Reſultate führen ſollte, ſey den Ur ſtänden eine ſchöne Aufgabe geworden, 118 ſie auch löͤſen würd Der Waldſtätterbote ſpricht noch deutlie Al ſagt er,„ſollen die Urſtände vo n B̃ 6 und al lenfalls unter ſich einen kmäßigern ſchließen Erklärung ſi 5 keiner Tagſatzung mehr beiwohnen, noch mit korreſpondiren, ſich keiner Beſchrän— kung ihrer S erfen, keine Mannſchafts- noch f Eingangszölle mehr an ihren günſtiger als Geſandten nover, noch rüſtig und ge ſie neben ihrem verewigten hoch oben über menſchlichem lichen Sorgen in dem Oſervatorium ſe das ihren ergeſtellt; um Forſchungen diente. zu vollenden Couſin und das franz Schulweſen. Das Mainzer Unterhal unter obiger Ueberſchrift ein des Hrn. Couſin veranlaßten folgende Stellen entnehmen: Auch auf die außerhalb d nen literariſchen und wiſſenſchaftlichen Anſtalten ſollteſ Ordonna ſich die Reform erſtrecken, und Couſin b r richtig in Betreff des franzöſiſchen Inſti Berichten Dacier's, 0 da die Seite geſtellt man könne demſelben einzig die Arme greifen, daß man es nötk durch neue Leiſtungen 1— Ch Baterlande en Epochen.“ on der Deputir von 5000 Fran herſt saktken für di es neuen Lehrſtuhls am kt zu haben ich C e France, der für den Unterricht in der aviſchen Sprache und Literatur beſtim Einm chen Lehrſtuhl und Hru h, Frankreich und der Lite Ddienſt geleiſtet zu haben. derhehle es nicht, und Hr er hat mich ſchon ein e Abſicht war, in der nächſten ien Kredit von 5000 Franken zu verlangen demſelben College de France einen neuen Lehrſtuhl der germaniſchen Sprache und Literatur zu errichten, und ich war nicht ohne 0 Seſſton einen ſſen Be⸗ man einer mir er ing ent⸗ Ur nehr rän⸗ noch hren als dten Verderblichſte“, bemerkt ſie,„worauf die Tagſatzung verfallen könnte, wär n Verſuch zu konfeſſioneller Trennung des Aar gau's; in ſern Augen verderblicher, als ſogar die Herſtellung der Klöſter wäre.“ Der Schweizerbote erwiedert darauf von Herſtellung der Klöſter könne keine Red ſeyn.„Kon feſſionelle Trennung führt zu ganzer Trennung, die ohnehin im ülten Aargau nicht außer dem ich der Volkswünſche Nur eine höhere Anſicht für die Wohlfahrt des Ganzen hat bis jetzt dieſen Wunſch zurückgehalt poche iel, ſonſt könnte er am End lti en.“ ſieht, die Oberdeutſche Zeitung hat nich irecht gehabt, leich zu Anfang dieſer! A ausgega ien Wirren er klärte, daß die Sck ls Geſammtheit in Folge Staatsſtreiches ſich immer mel ſplittern und auseinanderfallen werde.(S. Nr. 20 d 8.9 Frankreich. Die 2 Allgemeine Zeitung ſchreibt aus Paris vom 11. J Der ſkandalöſe Auftritt, zu dem ein Attache der franzöſif Beſandtſchaft in Wien Veranlaſſung gegeben, und kommenen deutſchen Blätter ſprechen, hat 8 8 f die unangenehmſte Art überraſcht, da bis jetzt Aulaire nicht im mindeſten darüber an ſeine Regie— ichtet hat. Es iſt wohl möglich, daß, da Graf St. Au⸗ vei oder—— hier eintreffen wird, er mündlich M er värtigen Angelegenheiten dieſe Szene mitzu— heile bſichtigt. Hr. Guizot, der ſchon längſt im Begriffe ſtand luſtige Völkchen, womit die untergeordneten Stellen der franzöſiſchen Diplomatie beſetzt ſind, in Zucht zu nehmen, will dieſe Gelegenheit benützen, um alle minder tauglichen Attaches und Legationsſekretäre auszumerzen, und in kurzem dürfte ſonach ige diplomatiſche Korps ziemlich geſäubert werden.“ Paris, 22. März. Die Deputirtenkammer begann heute die Berathung des Geſetzentwurfes über literariſches Eigenthum. irch den geiſtvollen Bericht des Hrn. v. Lamartine iſt für die Ver— handlungen über dieſes in geiſtige wie in Handelsintereſſen tief ein— reifende Geſetz eine klare Ueberſicht auch für die Deputirten wonnen worden, die faſt A ge⸗ was mit der Literatur in Verbin— ung ſteht, nur geri kſamk ndet ha 51 der allgemeinen Diskuſſi R j 4 116* 7*. 8 1 das Ge Ick jedoch ohne 6 Aufwar 0 Schar ſinn, den ganzen Bericht von geiſtigem Eigenthum negir Die Pariſer Schriftſteller haben wieder eine Zuſammenk unft ge halten. Gegenſtand ihrer Berathungen war die ziemlich bequeme Art, mit der die Vaudevi lledichter Novellen und Romane zu Büh— nenſtücken umformen. Kaſimir D Delavigne und Viktor Hugo, der Eine der Vorkämpfer der Klaſſiker, der Andere das Haupt der romantiſchen Schule, leiteten, des alten Haders vergeſſend, die Debatten. Der Gegenſtand derſelben ſcheint übrigens unbedeuten— der, als er in Wirklich iſt, da es dem Schriftſteller natürlich f nicht g eichgültig ſeyn ob eine plumpe Hand ſeine mit Liebe durchgeführte Arbeit zi ur Karrikatur herabwürdigt, und ihm auf gebührende Anerkennung vielleicht in Spott verwan alls die wohlverdienten pekuniären Vortheile ihm Mittelſchulen Conſtitution komiſch-rührenden Eifer Dilettant en, und Kri iker würden nur ndenz dieſes neuen Rekri 8 und die Stellv irtretung zu beſchrär gelt in der älteren Generation lebt noch die Eimner von Menſchenopfern, die„der Kultus des Ruh— * hat, und ſi Bretagne Balladen von Konſkribirten, die im Abſchied von der Heimath nehmen, da gläu nbge geradewegs in den Tod führt. dem Fortſchritte, zuſchlagenden Werthe ihn hervorb Geſetzentwurf über den Unter inigen Blätt hr polemiſirt, alle Tl Geiſtlich der Lehrer u. ſ. w. ſeh und er er und die die„Je Auf de t, ſind nur 64 Arbeit In der Kunſt 83 die Provin 1 liſi ein Pouſſin, in Metz haben. Vom Aus la nde ſin ng eingeſendet worden. Die Kommiſſion der L über Veränderungen in Betreff des dienſtzeit beim Heere zu begutachten hatte und hat den General In den meiſten Punk egten Geſetzentwurf ein— aften, welche mit Ein— eelenverkäufer“ ge— macht. Ein Blick auf die neuere gt, um dieſe Oppoſition ſeh beg reiflich z an die noch bis auf den heutigen Tag ſingen die ſie der„un⸗ n Uebrigen ſich, als die Aus zhebung Zu vergrößern b Im vor wenn man ſeine itkräfte er yſtem in deutſchem Sinne würde Die Deputirtenkammer nit for Berathung des literariſches Eigenthumsrecht beſchäftigt. Hr. einer gediegenen Rede, widerlegte ſpielend die man ſeinem Berichte gemacht hatte.„Ja“, rief edanke, dieſer Abglanz Gottes, gehört der Welt, der Menſchheit; er gehört ihr, wie das Licht dem das ſich ihm öffnet und es einſaugt Aber ſobald Gedanke mit Hilfe von Geldkräften verkörpert, ſobald er 5 kommt er einem beſtimmten, in Geld an— auf welchen Der ein Recht haben te.“ Als hierauf der Redner erinnerte, wie es mir Die D und ſſer;(über Amſterdam), daß Ddaß denn ſeine Zukunft ſtigung, wie ſeine!k ung un Zwillſatiln. hängt davon ab. Die ſo oft vorkom-Bühne zu begründen. menden ſchiefen Urtheile der h utigen Art, Neigung, und Beſtrebi Franzoſen über n der Nachbarländer, wie die täglich augenfälliger werdende Bodenloſigkeit ſeiner Halb alb- und Afte rbildung ſind verlornen Schlach Sie fühlen Das, und möchten heraus; da Dies aber in der beliebtentes, ge koſten des Auslandes geſchehen ſoll, dieſes Er be eſes nzoſen nur die Wahl zwiſchen einer iesmal hiebei aber die Zeche z 10. Au iguſt warnte er den Theater. üſſeldorfer Zeitung meldet aus Oper, welche von Mainz nach Lon tellung zur europäiſchen dort behalten wolle, um Aus der In Paris iſt in einem Alter halb[Jahren J. A. Roſe, ehem rben. Roſe war zte ſeine Stellung, um m. anche ſo nur ein Inſichgehn möglich.] gerichte zu entziehen; mit Mir 7 Fermeßlichen Aufgabe, die 010 in friedlie einer demnächſtigen neuen Re— Bahnen zu leiten, unterliegen NN freundſchaftlicher V zerbindung. König vor der ihm nahen— 2 den Gefahr; der ſchwache Ludwig XVI ſo vie verdienſtvollen Schriftſteller, nicht ihn beſtimme, mit ſolcher Wärme das Geſetz zu ver— ie Kinder habe, da gedachten die Zuhörer, n“ dafür. Roſe war es, der n Verhaftsbefehl des Konventes zufolge Robes— pierre ange f 1d d von wüthenden n perſönlichen war ihm ein ruhiges Alter zu ſeinem Tode waren die Er⸗ frühere Wirkſamkeit friſch und oftmals ſagte er ſeinen Freun Hand war es, die den Robes erre, das Ungeheuer, gefangen nahm. Pariſer Blätter enthalten die Beſchreibung eine Balles, welchen der franzöſiſche Bot fter in Neapel vor kurzem veranſtaltete. Am ß heißt es:„Die Anmuth, mit welcher der og und die Herzogin von M neurs deſſelben machten, haben vollend pathie dieſes andes f gt [(— Das wäre in der That hlfeil erkaufte Sympathie! Torr.) von ſeinen Gefühlen mitbewegt, jener T chter, welche dem Vater l Hrn. Botſchafter die Meinur ig ihrer reſp. Höfe, die ſie ihm ſo früh entriſſen ward, und die der Dichter in ſo wehmüthigen reits mündlich mitzutheilen die Ehre gehabt haben, noch einmal Geſängen betrauerte Die Pairs haben heute ihre Berathun auszudrücken und ſrifrlich zu konſtatiren. Dieſe ig ladet gen über die Befeſtigung von Paris begonnen. Als erſter Red—[den Sultan ein, von ſeiner ſouveränen Milde und Großmuth in ner trat der Herzog von Broglie auf: er ſprach für die baſtio der Art Gebrauch zu machen, daß nicht blos der gegen Mehmed nirte Ringmauer, welche die Kommiſſion in eine„Sicherheits- Ali erlaſſene Abſetzungsferman aen ſondern ihm auch mauer“ verwandelt ſehen will, alſo für den Regierungsentwurf das Verſprechen gewährt wird, daß leine Deszendenten in gerader Mehrere Blätter ſprechen wieder von einer nahe bevorſtehen Linie ſukzeſſive von dem Sultan zum Paſchalik von Egypten er den Auflöſung der Kammer. Von welchem Gehalt dieſe Gerüchte nannt werden ſollen, ſo oft dieſer Poſten di den Tod des vor— ſind, erſieht man am beſten aus einem Artikel der Gazette hergehenden Paſcha's erledigt wird. Indem die vier Höfe der ho worin ſie ſehr treuherzig ſagt, die Sache beſtätige ſich, denn der[Hhen Pforte rathen, dem Mehmed Ali dieſe Gunſt zu gewähren, National wiederhole einen Artikel des Conſtitutionnel ꝛc.rufen ſie ihr, weit entfernt, Sr. Hoheit eine Idee an die Hand Wenn Das nicht als Ironie gemeint war, ſo liest es ſich wenig⸗ zu geben, nur die Abſichten ins Gedächtniß zurück, welche der ſtens ſo. Bultan ſelbſt gleich beim Urſprunge der orientaliſchen Kriſis freien Stücken angekündigt hatte; Abſichten, welche Großbri i E5 5 Großbritannien. tion vom 15. Juli zur Grundlage gedient haben. Fern ner hegen di Nachſtehendes iſt nach der Mittheilung des Oeſterreichiſchennvier Höfe, indem ſie der hohen Pforte den Rath, welchen ge von egenwaͤrtige Beobachters, der Inhalt der Kollektivnote, welche die Bevoll Mittheilung ihr zu w R n beſtimmt iſt, ertheilen, die Ueberzeu⸗ mächtigten von Oe frrreich Großbritannien Preußen, und Ruß gung, daß ſie ihr weder ein Arrange ment, das den Souveränitätsrech— land, an Schekib Effendi, Botſchafter der hohen Pforte bei Ihrer großbritanniſchen Majeſtät, unterm 30. Januar d. J. gerichtet ha ben:„Die unterzeichneten Bevol llmächtigten der Höfe von Oeſter reich, Großbritannien, Preußen, und Rußland haben die Depeſche eine Maßregel an die Hand geben, die den Pflichten zuwiderliefe welche der Paſcha von Egypten, als Unterthan des Sultans, von Sr Hoheit ernannt hrem Namen eine Provinz des ottomani⸗ 6 ſchen Reiches zu regieren, zune füllen hat ten und der n Autot ät des Sultans Abbruch thut, noch Reſchid Paſcha's aus Konſtantinopel vom 13. Schewwal 125 Dieſe Wahrheit findet (S. Dezember 1840) reiflich in Erwägung gezogen, wel ihre Beſtätigung in den Artikeln 3, 5, und 6 der Se Se. Erzellenz Schekib Effendi, Botſchafter der hohen Pforte, Be— par ſondern fehl erhalten hat, dem erſten Staatsſekretär Ihrer großbritanni auch in den Inſtruktionen, n le Reprä⸗ ſchen Majeſtät im Departement der auswärtigen Angelegenheiten[ſentanten zu Ke iſtantinopel in vom 15 mitzutheilen, um zur Kenntniß der Höfe, welche die Konvention Oktober gerichtet haben. In de erwähnte vom 15. Juli unterzeichnet haben, gebracht zu werden. Dieſer[[Akte H. 5 ſtipulirt, daß„ſämmt ſämmtliche Ge Mittheilung zufolge nehmen Se. Hoh. der Sultan Anſtand, das ſetze des ottomaniſchen Reichs, d. h liche Traktate und Paſchalik vor ypten dem Mehmed Ali erblich zu verleihen. ſämmtliche Geſetze, die heute im ottomaniſchen teich in Kraft ſi Nachdem die terzeichneten dem Gegenſtande dieſer Mittheilung oder künftighin in dieſem Reiche in Kraft treten dürften, au die Aufmerkſamkeit gewidmet, haben ſie einſtimmig be-[ Paſchalik von Eaypter auf alle übrigen Theile des ottomani ſchloſſen, Se. Erzellenz Schekib Effendi zu erſucher hohen ſchen Reiches, a yn ſollen.“ Dieſe welch Pforte hierüber 93 8— Erwägungen zu unterbreiten Sie die vier Höfe für unerläßlich erachten bildet in ihren Augen es halten es für Pflicht, zuvörderſt zu erwähnen daß am Tage der der ſolideſten Bande, um Egypten a integrirenden Theil oben erwähnten Dep eſhe Reſchid Paſcha's die Repräſentar der des ottomaniſchen Reiches an die Türkei zu knüpfen Der§. 6 vier Höfe ſich noch nicht kollektiv des am 15. Oktober zu Lon⸗ derſelben Akte beſagt, daß die Land- und Seemacht, welche der don verabredeten Schrittes bei der hohen Pforte entledigt hatten; Paſcha von Egypten unterhalten dürfte, einen Theil der Streit und aus den neueſten Berichten, die man aus Konſtantinopel bis[ kräfte des ottomaniſchen Reiches ausmachen, und ſtets als bis zum 27. Dezember erhalten hat, geht hervor, daß ſich ſogar 8allgemeinen Dienſt des Staates diſponibel zu dieſer Epoche die Repräſentanten der vier fe noch nicht für[Endlich iſt durch die am 15. Ot berufen gehalten hatten, an das Miniſterium Sr. Hoheit di Ma durch das am 14. le f. ſchläge, welche ſie zu ertheilen beauftragt waren, zu richten. M Memorandum beſtätig t formell worden, daß lerweile ſind die rbündeten Hl nwandelbar di N ˖ die Bedingun ſelben geblieben Entfernungen getrennt, und ohne nöthig gehabt euerdings zu verabreden, haben ſie ihren Repräſentanten zu Konſtantinopel Befehle übermacht, welche das Gepräge einer vollkommenen Einſtimmigkeit tragen. Die Re gierung Ihrer großbritanniſchen Majeſtät hat zu dieſem End e unterm 17. Dezember an ihren Repräſentanten zu Konſtantinopel Inſtruktio— nen gerichtet, welche dazu dienen, die vom 15. Oktober ar vollſtaͤndig erfüllen, und da Sdrücklich welches der Zweck ihrer gegenſeitigen dur die Konvention zu beſtätigen. Der Wiener Hof hat hin iſichtlich deſſelben Gegen— 15. Juli feſtgeſetzten Verpflichtungen geweſen iſt, glücklich vollen⸗ ſtandes unterm 29. Dezember v. J. an den Herrn Internunzius den würde. Denn in der That, durch di urch die Erfüllung jener Be beſtimmte Befehle erlaſſen. Der Berliner Hof hat ſich den am 15. Oktober und am 14. November zu London gemeinſchaftlich verabredeten ſtruktionen gänzlich angeſchloſſen. Der ruſſiſche reicht werden. Der Sultan würde fortan des n und Hof hat unterm 23. Dezember an ſeinen Geſchäftsträger in on⸗ dingungen würden die Zwecke, auf lche die Sorgfalt und die Vorausſicht der hohen kontrahirenden Theile gerichtet waren, er⸗ 0 n⸗ der Unt erwür rfigkeit ſeines Paſcha's— Itt chalters von Egypt er ſtantinopel Befehle, die genau in demſelben Geiſte verfaßt ſind, ſichert die Einwohner dieſer gerichtet. Indem die Unterzeichneten dieſe Thatſachen anführen, er- terdri die ſie währ de Fahre durch die lauben ſie ſich, zu glauben, daß die Rathſchläge, die ſolchergeſtalt Mißbräuche der Lokalverwaltung zu erdulden hatten 1 von ˖ ſentanten der vier Höfe ertheilt[Mehmed Ali endlich würde für ſich ſelbſt und für ſeine Familie auf die Meinun eine Stellung erlangen, die ſeine Zukunftef 9 fi ſtellen ene rwähnten D würde ohne jedoch den Pflichten, die er 1mder Pfor 1 und die zu afülten haben wird, den mindeſten Eintrag zu thun. Indem lck Miniſter ü dieſe Erwägn Vang geä Um bringen, erſuchen ſie 5, zu ver⸗ vorzi und die Regierung Unterzeichneten für gitch. eruchre 5 ben die ernſthafteſte Aufmerkſam 75 Konſtan abzuwarten, und, ohne die Ehre, zu gleicher Zeit dem Herrn Votſchafter der hohen ottoma Antwort auf die Mittheilung Sr. Ercellenz Schekib Effendi's län⸗ niſchen Pforte die erneuerte Verſicherung ihrer Hochachtung dar ger aufzuſchieben, für ihre Pflicht gehalten, dem ottomaniſchen[zubringen.“(Folgen die Unterſchriften.) Verantwortlicher Redakteur: