tun n den Lande dem thut n Er⸗ pricht ſin⸗ iſt eng⸗ und rache tchen, nicht vegen v0 ſtamts — sr vitior Frank Herrr gaſſe N ee— Deut ſchlan der Kaiſer durch AEetböchſtes 8 zmeiſters⸗ Endida, gewi venstianiſches Jo⸗ zur Stiftung Johanniterordens-K tsgebäude zu Vene gewidmet Kirche dieſe Gebäude ein Eigenthum und dagegen der Amortiſationskaſſe des lombardiſch die gebührende Entſchädigung zefolgt werden. Der dortige jeweilige ſoll eine Dotation empfangen. Den Königreiche, welche geneigt ſind, wird dieſes geſtattet. wil che und lien im lombardiſch⸗v Kommenden dieſes Berlin, 10. Hoffnung man auf die innere Feſtigung und den Fortbau des deutſchen Zollvereins hin— blicken kann, mit um ſo tieferer Betrübniß muß man ſehen, daß der Geiſt d in Bezug auf Schiff— großerer fahrt der Völker mit Recht ihren Flor und e iſche Verbindungen noch in der de il und allen Erörter den 1 2 J i A1 7 1 kann, da er ganz znet iſt ls uns ſelbſt z hre cken. Ich weiß n ich das Schlimmere nennen ſoll, ob den Ver rag an ſich ſelbſt oder den Geiſt, in welchem er abge— miſt. Jener kann, wie zu hoffen, bald wieder beſeitigt en; damit aber iſt dieſer noch nicht umgewandelt. Es iſt iger Vertrag, ohne Vortheil, voll Nachtheil für uns, *3 Tendenz Englands, gerade die empfindlichſten Schutzes bedürfenden Seiten unſers Han— d trag lebt keine ein traur mit der o und noch des größten delsbundes zu I verwunden. Kbei von der Größe, tung, Zukunft u Handelsbundes, der 30 Menſchen der kräftigſten und intellige er vird. Solches im Angeſicht der V en ämend, demüthigend Und zu * 17 — In dem Augenblick, woen i isgränzen bis ans itſche Schifffahrt bleibt zereuropäiſchen und aller nicht —.U Har Meer erweitert wie vor vom deutſchen Er ug engliſchen Markt hloſſen, während den Behandlung ihrer e mit den unfrigen* 0e ihrem Handel der deutſche Markt geſichert wird kein deutſches Schiff darf in einem nichtdeutſchen Hafen der Welt eine Ladung nach Großbritannien und ſeinen Beſitzungen nehmen, währ engliſchen Schiffe volle Freiheit haben, unſere Häfen mit Taback, Baumwolle, Gewürzen, inen ꝛc. aus allen der Welt wie aus ihren eigenen fen zu verſorgen; die deutſche Flagge in Allem, was nichtdeutſche Erzeugniſſe engliſchen Häfen, betrifft, von den brittiſchen Märkten ausgeſchloſſen bleibt, ſoll die engliſche Flagge in Deutſchland wie die unfrige behandelt werden; die Eng— länder ſollen unſer Bed dürfniß an Kolonialwaaren mit ihren Manufakten unter denſelben Bedingungen und alſo mit größerer Bequemlichkeit einkaufen dürfen, als der deutſche Handel im direk— ten Tauſche gegen deutſche Gewerbserzeugniſſe, d. h. es wird 95 37 25. Mai ihnen im unſerer Sckh lich zu m dari „ und unſere Vortheil für den N zeue die nach dem bisherigen fahrts-Vertrag zwiſchen Preußen und Großbritannien nur auf preußiſchen Hamburg, Bremen, Rotterdam brittiſchen Häfen irften, wenn ihr Urſprung 1 iach dem neuen V Vereinsſec ingungen, wie auf und hanſe ien einzuft Aber auch dieſe 0 ſobald Hannover und die da ſie ſich dann von ſelbſt verſtünd te Artikel dem Handel und der Schifffahrt ittiſche für die Einfuhren an Zucker und Reis nach dem Zollverein in jeglicher Beziehung die Behandlung auf den Fuß der meiſt begünſtigten Nation zu. Das heißt, ohne die mindef en⸗ der von Seiten Großbritanniens, ohne dem Abſatz deutſcher Waaren in den engliſchen Beſitzungen irgend eine Erleicht erung zu 88 en, binden ſich die Zollvereins-Staaten zum voraus die Hände weder einem andern Kolonialſtaat, nicht Holland, Dänemark Frankreich, Spanien, noch den Zucker und Reis erzeug dern ſelbſt, eine Begünſtigung in dem ſo wichtigen 8 zuzugeſtehen, die nicht auch in gleicher Weiſe Großbritan 4 2 Re 7 E 4 weiteres zu gute käme; berpflichtet ſich alſo Preußen für fick nd Namen Zollv he k ſtige Gel t Braf he rag ab f. 3 K für uns j in einen direkten Bedarfshandel umzuwandeln 1 einen ſo ſchen en nämlich, wo die Kolonialwaaren unter deu Flagge aus den Erzeugungsländern einholen, und mit blos deut— ſchen—— bezahlen, was doch die Lebens aller überſee mHandels⸗Schifffahrt iſt, die unerläßliche B gung des Aufblühens unſerer Induſtrie, unſeres Handels, und un— ſerer Senmells Dieſe auffallende, unerklärliche Beſt in Verbindung mit dem erſten Artikel und in Anbetracht dehnung e ngliſe cher Seemacht und S t, erſcheint ungleich dingung fänglicher, die Ausführu—5 würde g er rk als jemals vom holländiſchen V rchten deutſche Handel e aus ein l öß Der dritte Artikel ſchließt die künftig dem Zollve Staaten in alle Beſtimmungen des 2 ein, wobei überſehen wird, daß durch den Anf ſeſtädte ein beſtehendes wichtiges Rhederei atlantiſchen Verkehr und mit Oſtindie ſich unſere Lage überhaupt ändern uns über die Aufkündigung des Glück zu wünſchen haben, wenn an demſelben Tage, wo er auf— hört, ein anderer, gefährlicherer an ſeine Stelle träte! Nein, un⸗ möglich kann der—. ra werden. Welcher Beweggrund ließe ſich dafür anführen? iſt die Dringlichkeit? Der deutſche Handelsbund hat gegenwärtig nur die große Aufgabe, ſeine na— türliche Ergänzung im Norden zu erlangen, ſich in den Beſitz aller ſeiner Strommündungen und Häfen zu ſeben und die Grundlage zu einer Marine zu legen; ſo lange Dieſes nicht er— reicht iſt, werden die meiſten Handelsverträge ſeine Erweiterung und Entwicklung nur hemmen. Welches Intereſſe haben wir England oder andern Kolonialſtaaten, die unſern Handel in der Kindheit halten wollen, Zugeſtändniſſe zu machen? Suchen wir doch lieber innigere Handelsbeziehungen zu den beiden Amerikas, zu Weſtindien, und namentlich zu Braſilien; errichten wir dort wirk— ndelsintereſſe im trans⸗ ihrzunehmen hätte, und Wahrlich, wir würden diſchen Vertrags wenig ſame Agenturen, knüpfen wir dort ſo viel möglich Verbindungen an; darin ſtimmt das Intereſſe aller deutſchen Seeſtaaten vollkommen überein mit dem des Gewerbfleißes und der Landwirthſchaft. Wir ni 8 he cht aber aben keine Kolonien, unſre zahlreiche Bevölkerung viele reiche Ladungen von Kolor mniſſen; zu Brafilien in der günſtigſten Lage könner Vortheile bieten, als irgend ein ande 8 land, Frankreich, Holland bedürfen nock ſind daher ihm größere Land: Eng zu Gunſten ihrer Kolo nien der Differentialzölle die Erzeugung Braſilie wir können ihm Dißfferentialzölle Gunſten derſelben ihren Wir haben eine aufſtrebende Induſtrie, aber keine auswärtigen uUnſern tigungen en zu deren geſichertem Abſatz; Braſilien akturen daher als Gegenleiſtung ähnliche Be en, franzöſiſchen, holländiſchen ertheilen, wie die en Wenn wir in ſolchem Geiſt nicht turen in ihren Kolon wahrhafter Gegenſeitigkeit Verträge abſchließen, ſo werden nicht mehr fremde hiffe unſer mit fremder Manufaktur bezahltes Be dürfniß an Befitzi Manu uns zuführen, ſondern es Deutſchland e transatlantiſcher Beda aufblühen, der, von Jahr zu Jahr an Umfang und eutung zur See, hanſeatiſchen An 2 gewinnend, ihm ſeine alte Be gedenkens, und den geſicherten Antheil am Welthandel wieder er— ringt g. Z.) U Göttingen, 17. Mai. Die Stadt iſt dem Beiſpiel der Univerſität gefolgt, deren Wahl für eine penſtedt vielmehr Oppoſitionswahl gehalten wurde, indem H Göttinger mit dem Kabinett einverſtanden zu ſeyn ö den Magiſtratsdirektor Ebell gewählt allerle durch Krankheit und dergl. war die Oz um men geſchwächt, ſo d der Stimme on 3 J ken wa U ſtimmten für Ebell 15,f egenkan für Dr. Meyer in K didaten Dr. j al den Regier end ſich i 3 So kam man um Politik bekümmer t Erklärung zu erhalten war, daß er die Die Beſorgniß, daß von Seiten dieſes vielbeſchä die Wahl abgelehnt werden, und dann in Göttingen vorerſt wie der gar keine Wahl zu Stande kommen möchte, entzog der Op⸗ poſition manche Stimme. die Wahlen der kleinen Städte Duderſtadt und Oſterode, von denen die auf den Vörikgen t hat, und von demu * Soun Muyz MNyof— Ha ie ar auf den Bürgermeiſter Brehl da „ des K cb D 2 f if Sei ten der Regierm 1 eren S r Bauer den indesver kein trachten Von n ädten Uslar, eld, u ngen 1* Ahl 1 der Amtmar u Mün Dransfeld—— ſeine Stimme dem frühern li tirten v. Hohnſtedt, Uslar dem Aſſeſſor Flügge menhagen trug durch Hedemünden, Hardegſen, und Moringe Sieg davon. Trotz dieſer für die Oppoſition verfehlter im ſüdlichen Theile des Königreichs ſtellen ſich die Ausf im Ganzen bis jetzt auf eine Majorität fü Oppoſitit Die verboten geweſene Dorfzeitung iſt ohne weitere Angabe von Motiven wiede Sndt orden. Wie g der Nachtheil war den ſie h das Verbot erlitt, kann man daraus abnehmen, daß allein die hieſige Poſterpedition zur Zeit, wo das Verbot eintrat für Göttinger nd 75 Eremplare bezog; in glei— chem Maße war ſie im en Königreiche v itet.— Die Zahl der neu immatrikulirten S tudir renden iſt ungewöhnlich groß; ſie beläuft ſich nahe an 220; es iſt aber von den alten eine ungewöh Anzahl nach Heidelberg gegangen. Die Geſammtzahl iſt noch nicht erm Die Dorfzeitung ſchreibt aus Weimar: Die Nachrichter über den Stadtälteſten und L ⸗Abgeordneten, Buchbinder⸗ Meiſter Henß in Weimar, bedürfen einer Berichtigung und Erläute⸗ rung. Henß, ein oft unbequemer Opponent, wurde vom Stadt⸗ direktor Haſe von ſeinem Amte ſuſpendirt und als Injuriant kri- minell verklagt, weil er, nach ſpäter beſchworener Zeugenausſage, auf eine von demſelben an ihn gerichtete Frage, mit den Worten: Ja, es ſcheint mir, daß Sie Etwas für den Einen und Etwas bereits 36 2 44 gegen 7 Andern haben,“ geantwortet hatte. Von großherzog licher 5 5 in 10 Thlr. Strafe Abſchrift dieſes Ur⸗ und theils im Seſſionszimmer de Sta h ngeſchlagen werden Das Ober-Appellationsgericht in Jena ſprach ihn von r Di ieſem völlig frei. Die Aufhebung der S ſion iſt aber zur Zeit noch 85 mit einer Dr. Gruner nicht erfolgt, vielmehr iſt Henß dem Unterſuchung ena in völlig rechtlicher und anf chrift einigen Perſonen mitgeth bgefaßte De— h Frankfurt, 21. J dels- und Schiff⸗ fahrts⸗ B3 trag zwiſcher ten G ttan nien iſt längft zu L die bei derſeitigen nusgewechſelt 2 übri ens nur eine Ausr Wder früher zu itannien beſtandenen U. inkunft auf 3t im E 1 und we ſe der i dabe lerding hlimm 1 t heint die Fort rch einträch er e 12 Mona fkün alle ſech Jahr iglän ebenfalls ihre Ro Me her r kö 2 ö on Heidel 1 n n ſe ine bleibend 8 Rothſchild ſt nach narchie Peſth, orgef 1 hat ernſtliche Folg hes gai S des halb in A 9 ma f˖ erordentliche Maf l Aus d eingeleiteten U ergab ſich 8 a Sach ider rzählt B den der erſt ˖ de Komitats Kor verſammlung erſtattete, ſagt„Ich muß den löbli chen Ständen einen beklagenswerthen Vorfall berichten, deſſen Einzelheiten zwar noch unterſucht werden, deſſen Reſultat aber vollſtändig erwieſer iſt. Am Abend des 7. Mai, bei Gelegenheit der Zapfenſtreich Muſik, iſt es zwiſchen einem jungen M 1 Es k ange h ei i ich d Je R 1 ell* 7 e ein Patrouille on 20 0 hotel) heran, fiel die Menſe ndete mehrere friedliche? Schmähling hinzu kommandan eingeſch und ver mit ſeinem Ehrenworte, jede Satisfaktion zu K 1 1 uns ans* M 1 2 Dadr auf meine und anderer Magiſtratsbeamten idung— es, die beſänftiger u zerſtreu Volksmeng und d 3 zanges der Saße belobte der Einſchreiten des Generals Schmä des Publikums, beſond er jungen Leute, weshalb er f Angeſicht der Stände ik verpflichtet fühle. Zugleich er daß der das Publikum angreifen vie der des ſtichs verdächtige Offizier ver— haftet ſeyen. Die folgende Maßregeln 1) Unver ei Statthalterei, we— zer und Störung der gen verübt ngriffs öffentlichen Ordnung von ohne Auffor⸗ derung von Seiten der Zivilbehörde, zu richten; 2) die end— Beſeitigung ſolchen oft wiederkehrenden Unfugs auf dem nächſten Landtag zur Sprache zu bringen; 3) ſogleich die beiden Vizegeſpane an den Erzherzog-Palatin und an den kommandiren⸗ den General in Ungarn, Baron Lederer, abzuordnen, um auszu— Kl au Ddie zog— rafe Ur⸗ den eſem noch einer uner De⸗ hiff⸗ tan⸗ bei⸗ ibri D hild — nach der icht tats⸗ nden war ieſen eich der ver⸗ irte ſich die⸗ egen den⸗ und dier des ück⸗ nten igen Her dige höne ber leich eifen ver⸗ eln 4 we⸗ der for⸗ end⸗ dem iden ren⸗ szu⸗ wirken, daß eine gemiſchte Kommiſſion, aus den Militaͤr- und Komitatsbehörden zuſammengeſetzt, Unterſuchung unverzüglich bewerkſtellige. 5 Stände blieben verſammelt, um die Antwort der beiden Abgeordneten im Sitzungsſaal abzuwarten. Dieſe ka— W 12 Uhr mit der Nachricht zurück, daß ihre Sendung men den erwünſchten Erfolg hatte. Sie wurden von dem Erzherzog— Palatin huldreich aufgenommen, und derſelbe ertheilte ihnen die Verficherung, daß eine glänzende Genugthuung nach den Geſetzen erfolgen ſolle, ſo wie auch der Offizier,(Lieutenant v. Bretfeld,) der die Militärmacht kommandirte, bereits rhaftet und vor ein Sgericht geſtellt Line ebenfalls befriedigende Nachricht kam von Seiten de idirenden Generals, Baron v. Lede⸗ rer, der ſein tiefes mern über dieſen Vorfall ausdrückte, und Alles anzuwenden verſprach, damit nach der ſogleich anzuſtellenden Unterſuchung der gemiſchten Kommiſſion die ſtrengſte Genugthuung erfolg Die vählten hierauf von ihrer Seite die eine Kommiſſion ward die Anzeige- gemacht, daß auch der trat von Peſth in gleichem Sinne höhern Orts einge— ſe und ebenfalls eine Unterſuchu mmiſſion ernannt d da bei dieſem Vorfall auch Perſonen, die von der Ju— risdikt der kön. Gerichtstafel abhängig, betheiligt ſind, ſo wird chung Theil nehmen. Dieſe gemiſchte Kommiſſſon war jetzt ſchon ſehr thätig. Bereits iſt der erſte Thäter, der den Juraten mit dem Dolche verwundete, entdeckt und verhaftet. Er hat ſein ingeſtanden. Es iſt der von dieſer Stelle gewählte Kommiſſſon an der Un- 1 That, die er vorher hartnäckig leugnete, e Lieutenant d'-Angelo von dem hier g irenden polniſchen Re— gimente Baron Rothkirch. Andererſeits ſtellt es ſich durch 88 genausſagen heraus, daß betrunken war, ſchon einig Raufereien aufſuchte. Der feld, der gerade die Wache ſich damit, daß er 0 4 8 ihn verwundete Jurat ſtark die Patrouille ausſandte, weil man berichtete, das Volk wolle ö ndel hatte, und Lieutenant v. Bret⸗ einen Offizier morden. Die härteſte ge laſtet wohl auf dem Korporal, der die Patrouille anführte. Man iſt ſehr geſpannt auf den Ausgang dieſer Sach 6 83 der Aar: C von Baden klöſter Hermetſch N nahme am letzten Aufſtande vor. In einer Zuſchrift de ſchen Klöſter an die Tagſatzung haben ſämmtliche Le Priorinnen dieſer Genoſſenſchaften alle Angaben der Mo es aargauiſchen Rr Aun ware der einzelnen Klöſter ſp ⸗Klagepunkt gegen d das Klo ſter W5 Zur Vertheidig f 1 n, welches am umld und Allarmſch uar innerhalb ſeiner ſtattgefunden er hat der Abt die Beſchuldigungen gegen- iber dem aargauiſchen Truppen kommand anten Frei-Heroſe vom Klo⸗ unwahr abgewälzt. durchaus auf keinen akten— mäßigen Thatbeſtand indem der aargauiſche Geſandte in der dritten Sitzung der zung ſelbſt ſagte:„man könne mit den Ge in Verhören N ausrichten, weil ihre Fertigkeit, ſich id was das Sturmläuten tſteller an die eidgenöſſiſche ſoll. Nun insbeſondere betrifft, ſo habe Bit Tagſatzung, v in der des Kloſters wohnen, dieſe An- gabe in Abrede geſtellt auf die Theilnahme einiger ikſchrift nicht, ob dieſelben elt, ſondern blos, daß ſie von Kloſterknechte am Aufſtand aus Auftrag des Kloſters dieſem dafür nicht aus dem Dienſt geſchickt worden ſeyen. Allein hierzu blieb den Klof ſtergeiſtlichen wenig Zeit übrig. Denn am Tage des Aufſtandes, am 11. Januar, flüchteten ſie ſich nach dem Kanton Zug, und am 13. wurde Konvent aufgelöst. Endlich darf hier nicht übergangen werden, was Regierungsrath Waller, einer der entſchiedenſten Gegner der Klöſter, der nämliche, welcher die Verhaftungen in Muri vorgenommen hatte, in der Großen⸗R kaths-Sitzung vom 13. Januar geſagt hat:„Der Prälat von Muri habe ſein Mö glichſtes gethan zur Beſchwichtigung des Volks, wiewohl umſonſt.“ 2) Dem Frauenkloſter Hermetſchwil wird blos die Theilnahme ſeiner Knechte am Aufſtand vorgewor⸗ fen, wovon nach Ausſage des Mühlekarrers die Kloſterfrauen Kenntniß hatten. Allein die Denkſchrift ſagt nicht, ob die Klo⸗ ſterfrauen einvernummen, und mit dem Mühlekarrer konfrontirt worden ſind. 3) Ob die Anweſenheit einiger Knechte des Frauen— kloſters Gnadenthal in Villmergen während des Gefechts aus Auf— trag der Kloſterfrauen geſchehen ſey, darüber ſchweigt die Denk⸗ ſchrift ebenfalls. 4) Daß der Guardian des Kapuzinerkloſters in Baden zum Aufſtand gemahnt, Dem iſt zwar nicht widerſprochen worden, wohl aber, daß er hierin im Einverſtändniß mit ſeinen Konventualen gehandelt habe. Frankreich. Toulon, 17. Mai. Das Expeditions— AAt am 9 nach Algier zurück. Der Gouverneur und der Herzog von Ne— kamen am 10. daſelbſt an, nachdem ſie M 7003 und Mi⸗ liana friſch verproviantirt hatten. Am 3. hatte der Feind auf den Bergen oberhalb Miliana 5—6000 Kabylen und ſeine reguläre In⸗ fanterie verſammelt, welche im Nothfalle von 15,000 in der am Schelif zuſammen gezogenen Reitern unterſtützt werden Nach einem verſtellten Rückzuge wurde auf der ganzen Zeichen n Angriffe gegeben, und die Feinde flohen uflöſun 9, hundert Todte zurücklaſſend i linken Flügel befehligte, wurde ierſeits ging nun gleichfalls angrei— Linienregiments, deſſen iſt. Am 5. bei dem e von der Brücke El Kan Abmarſche— den Schelif fand ein Gefecht ſtatt zwiſchen den franzöſiſchen und mauriſchen Gendarmen und der regulären Reiterei des 65 ührte zu einer Razzia, in welcher 175 arabiſche Reiter kamp funfähig, mehrere Anführer getödtet, 60 Weiber und Kinder, zum Theil von ange— ſehenen Familien, nebſt 17 andern Perſonen gefangen genommen und 15—1800 Ochſen und Hämmel weggeführt wurden. Am 8. fand eine Razzia bei den Surmata mit dem größten Erfolge ſtatt. Während der Dauer der Expedition hatten wir 10—12 Todte und 50 Verwundete. Der Verluſt des Feindes belief ch auf mehr als 500 Todte. Am 1. Mai wurde Ko leah heftig 5 den Arabern angegriffen.— der Schwäche der Beſatzung e der Feind auf allen Punkten mit Verluſt zurückweichen er*— und der Herzog von Nemours wollten ſich am niß unter n Mitgliedern des Kabinetts v zum Beſten m n, daß mann, der nicht die Gand kennt P6 welche die Drathfäden dieſes Puppenſpiels gezogen werden, glauben muß, wir befänden uns ſchon wieder am Vorabend einer Miniſterkriſis. Die bloſen Namen der Blätter, welche dieſe Ka— binettsveränderung prophezeien, genügen übrigens, um den Auf— ſchluß zu geben, daß Hr. Thiers das Privatleben unſchmackhaft ö ö ihn abermals nach einem Miniſterium gelüſtet, und er zu dieſem Zwecke bemüht iſt, unter der Hand Zwietracht zu Hr. Thiers war der Meinung, daß der mißliche Aus gang des Prozeſſes gegen die Brücke in das Miniſterium werden k ähnliche Weiſe uf eine ganz ine ge s nämlich im Fe⸗ bruar 1840 das Kabinett vom 12. Ma Intlaſſung eingab, weil die Kammer die verlangte Dotation für den Herzo og von Ne⸗ mours nicht bewilligt hatte, ließ Hr. Thiers dem König durch eine Mittelsperſon ins Ohr raunen, daß ledigl Ungeſchicklichkeit der Miniſter vom 12. Mai die Schuld dieſer Verweigerung trage; bäre er Miniſter, ſo k er ſich bei dem Einfluß, den er auf die Kammer habe, chig machen, jeden, ob auch unpopulären Wunſch des Königs durchzuf Obwohl nun Ludwig⸗-Philipp im Grunde des Herzens jederzeit die größte Antipathie gegen Hrn. Thiers gehabt hat, wovon der ſprechendſte Beweis der iſt daß Nichts den König ſo ſehr ergötzt, als wenn die Hofleute den„kleinen Advokaten“ recht lächerlich machen, ſo ließ er ihn dennoch auf jene Andeutung hin nach den Tuilerien beſcheiden, und um die Selbſtüberſchätzung deſſelben auf eine recht harte Probe zu ſtellen, fragte ihn der König, ob er es übernehmen wolle, die Befeſtigung der Hauptſtadt durchzuſetzen, welche, ſeit Graf Mole damit geſcheitert war, kein anderes Kabinett mehr den Kammern vorzulegen wagte. Hr. Thiers, dem eine durchzuführende Idee um ſo willkommener iſt, je kecker ſie erſcheint, ſtund nicht einen Augenblick dieſe ſchwierige Aufgabe auf ſich zu nehmen. Ich Kab 1 dnung zu bringe anträge mit allen Stimmen und Platz) angenommen. Konſtanz, 19. Mai ſelben nur noch mehr ge— Die Staatsklugheit des Königs erkennt auck gegenwartigen Miniſteriums unangetaſtet zu laſſen, denn jede, wenn auch noch ſo kleine Aenderung deſſelben würde den Rücktritt des ganzen Kabinetts, und damit eine mehr als jemals unheilvolle Miniſterkriſis herbeiführen. Graf Mole ſcheint ſich von jeder gerichts-Advokaten Vanotti zend Jemand die Nothwendigkeit, den Beſtand des für die hieſige Stadt wurde er l der Fürf ernich, welcher der nun iſt,[Let 3 erkann auch Geltung zu geben, für gefährde ehe„ Hr. v. Böck ab die 5 er t merken laſſen, daß er Hrn.[Erklärung ab, daß die Regierung zur Zeit keinen finde, t ze auswärtigen Angele fer in die weitere Erörterung einzugehn, da keine neuen 6 He guten Dienſte Oeſterrei vorgebracht ſeyen. Die HH. Litſchgi und Vogelm raè 1 nbeka 8 d 18 diplo ſo D Kal rz di Angele n Redner, d d d hat ihm inge die Ueberzeugu in die Hand K S rk Nö 2 ür dieſe gewiegten Diplomaten kein„großer Me er Bekt präck t nmiſſio ſtatt durch eine vernünftigere Haltung dem Ausland 0 ſo wie d i auf ˖ h · 1 ung„von ſich und ſeinem Talent beizubring 6 l Wel zugl Abſick Ko zanzen 2 von ne r all t 5 Wort erhielt, trug er Abſickh r dem Ki er d S ˖ riſt widerſetzte ſich Orleans der tt Hrn. 6 dieſem cb er thümlich motivi aͤchdem er de 5 Waſſer auf ſeine nen] und von den Anträgen der K eſentlich 2 Mül t. Aber All ergel trag zu ſtellen und zu begründen wünſche. Man rief zr f h will nicht ſagen d das Präſi konſultirte die Kammer, und die M l aber es iſt in dieſem für den Schluß der Diskuſſion. Hr. Chriſt erkläͤrte der if Molé oder Hr er ſich, da man ihm das Wort abgeſchnitten, des die geſtörten halten werde. Bei der Abſtimmung wurden die gegen drei(Baumgärtner, 9 Bei der heutigen Abgeordnetenwahl dem Wahlmann und Ober— hlag gebrachte und von den der vo in Vor HH. v. Itzſtein und Winter von Heidelberg empfohlene Dr. juris Biſſing in Heidelberg mit 27 gegen 3 Stimmen erwählt (Seebl.) Verantwortlicher Redakteur: Dr. Friedrich Giehne Verleger und Drucker: A. Knittel