ſer n Oie Oberdeutſche Zeitun ſcheint täglich, und u Karlsruhe als Abendbl gegeben. Der jaͤ nirungspreis Ni. 334. berdentſche Zeitung. Die großherzogliche Ober⸗ voſtamts-Zeitungsexpedition Karlsrube hat die Hauptſpe⸗ dition ub Fur Frankre bonnirt man bei He Deutſchland. Der Hamburger Korreſpondent, welcher es in neuſter Zeit ſcharf darauf abgeſehen hat, dem deutſchen Zollverein keine Erweiterung mehr zukommen zu laſſen, ſchreibt aus Frankfurt, „aus ſo ziemlich zuverläſſiger Quelle“, daß Alles Das, was über Oeſterreichs Anſchluß an den deutſchen Zollverein geſchrieben werde, für„mindeſtens ſehr voreilig“ zu erklären, und die„vielen Arti— kel“, womit die deutſchen Blätter in dieſer Beziehung„überſchwemmt ſeyn werden“, Fabrikarbeit ſeyen. Daß eine Frage, wie die des Anſchluſſes von Oeſterreich an den Zollverein, nicht Hals über Kopf zur Entſcheidung gelangen wird, begreift ſich von ſelbſt; nicht aber in gleicher Klarheit, wie man Artikel, welche erſt erſcheinen werden, ſchon zum voraus als„Fabrikarbeit“ ſtempeln könne. Was jedoch die„ſo ziemliche Zuverläſſigkeit“ anbelangt, ſo braucht man nur inige wenige Bewanderung in den betreffenden Verhältniſſen zu ha— ben, um ſich ſagen zu können, welches Gewicht auf eine Negation jener Annähert während das Journal de bringt, wie der nachſtehende zu legen ſey, Franefor Art mzöſiſchen und engliſchen Blätter ſagt das Journal de Francfort vom 17. Dezember vermögen ſich noch immer nicht von der Vorſtellung zu trennen, als ob die Angelegenheiten des deutſchen Zollvereins und insbeſondere die luxemburgiſche Frage ſpeziell ein preußiſches Intereſſe beiräfen. Wir glauben mehr als einmal nachgewieſen zu haben, daß der Zollverein ganz und gar ein deutſches Intereſſe in ſich ſchließt, und die Meinung, zu welcher wir uns bekennen, iſt auch die An⸗ ſicht Oeſterreichs, obwohl dieſer Staat dem Verein noch nicht ſel— ber beigetreten iſt. Wenn wir uns auf dieſe Thatſache zurückbeziehen, ſo geſchieht es, um die auswärtigen Blätter, welche ſich nun einmal in den Kopf geſetzt haben, den Zollverein für einen Gegenſtand der Ei— ferſucht oder Nebenbuhlerſchaft zwiſchen Oeſterreich und Preußen anſehen zu wollen, eines Beſſern zu belehren. Von 1273 an bis auf den heutigen Tag hat das Haus Habsburg immerdar und unausgeſetzt die Nationalintereſſen als den leitenden Gedanken ſeiner Politik feſtgehalten und demgemäß gehandelt. Indem es dieſem Ziel nachſtrebte, entfernte es ſich auch nicht einen Augenblick von der ſtrenggezogenen Linie des Rechtes, und ſo iſt der Beiname des„leibhaften Geſetzes“, welchen Deutſchland ſeinem Rudolph von Habsburg beilegte, gleich— ſam als Erbtheil auf das Haus Oeſterreich übertragen worden. Der Gründung eines Vereins, welcher ſich die Förderung der Nationalintereſſen in materieller Beziehung zur Aufgabe gemacht hat, konnten die Sympathien Oeſterreichs ſolchergeſtalt nicht aus⸗ bleiben. Das öſterreichiſche Kaiſerhaus, das die Intereſſen Deutſch⸗ lands oftmals über die ſeiner Erbſtaaten geſtellt, und mancherlei Verluſte verſchmerzt hat, welche nicht ſowohl von dem Recht als von der Gewalt ausgingen, kann nicht mißgünſtigen Blickes auf ein Unternehmen ſchauen, das ganz und gar auf das Recht und die Nationalität gebaut iſt, und für Oeſterreich nichts Beeinträch— tigendes hat. Aber wir gehen noch weiter, und behaupten, daß Oeſterreich der Ausbildung und Befeſtigung des Zollvereins das höchſte In⸗ tereſſe zuwendet, und daß Oeſterreich, ſo wie es in Betreff der kirchlichen Irrungen, welche in der jüngſten Zeit Deutſchland be⸗ wegten, ſeine Vermittlung darbot, ſo in gleichem Sinne nicht an⸗ Karlsruhe. Douuerſtag, 2“ 5. Dezember ſtehen wird, dem Zollverein ſeine Hand zu reichen und ihm mit ſeiner Macht zur Seite zu ſtehn Allein der Eintritt Oeſterreichs in den Zollverein erfordert Ueberlegung und Zeit. Die Geſchichte beweist, daß das Haus Habsburg niemals ſeine nicht⸗deutſchen Staaten als die Richtſchnur ſeiner Politik aufge— faßt hat. Auch Italien, wohin einſt die deutſchen Kaiſer wie durch einen unwiderſtehlichen Drang gezogen wurden, und wohin ſelbſt die Hohenſtaufen die Nationalkraft vergeudeten, auch Italien iſt für das Haus Habsburg nur ein Boden, auf dem es deut— ſchen Geiſt und deutſche Geſittung fortzupflanzen ſucht. Die Prüfung der beiderſeitigen Intereſſen jedoch iſt eine Pflicht für die öſterreichiſchen Staatsmänner, und wenn deutſche Blätter gern über Nacht ein Werk fertig ſehen möchten, an dem man ſeit Jah— ren arbeitet, und das durch die letzte Reiſe Sr. Durchl. des Für— ſten⸗Staatskanzlers einen neuen Impuls bekommen hat, ſo wird der mit den praktiſchen Schwierigkeiten bekannte Publiziſt nicht ermangeln, den deutſchen Erblanden des Kaiſerſtaates die erforder— liche Zeitfriſt zuzugeſtehen, um ihren Eintritt in den Zollverein zu bewerkſtelligen. Die Preſſe faßt dieſes Ereigniß mehr von dem Geſichtspunkte der geiſtigen Bedeutung auf; die öſterreichiſchen Staatsmänner ihrerſeits müſſen auch die materiellen Intereſſen zu Rathe ziehn Nichtsdeſtoweniger iſt einleuchtend, daß die deutſchen Provinzen der öſterreichiſchen Erbſtaaten in materieller ziehung nur zu ‚ gewinnen haben, wenn ſie dem Zollverein Wẽ᷑ VDir werden. auf die Induſtrie ver zur Begründung dieſes Böhmens und die Fabriken, womit eich in ſeinem ganzen Umfang bedeckt iſt. Wenn ſeine Manufakturen von Lein-⸗ wand, Batiſt, Schleiern, Spitzen ꝛc. mehr als die Hälfte des Erzeugniſſes nach dem Ausland abſetzen, und das böhmiſche Glas das beſte in Europa iſt, ſo läßt ſich leicht annehmen, daß der Beitritt zum Zollverein der böhmiſchen Induſtrie einen weiteren Aufſchwung geben wird. Es würde zu weit führen, hier die ganze Induſtriefülle der öſterreichiſchen Provinzen, welche zum Deutſchen Bund gehören muſtern zu wollen; wir begnügen uns, zu bemerken, daß das jähr— liche Geſammterzeugniß der Manufakturen und Fabriken des Kai— ſerſtaates einen Werth von 1425 Millionen Gulden Konventions— münze ausmacht, und daß ein bedeutender Theil davon auf die deutſchen Provinzen kommt. Es iſt demnach außer Zweifel, daß die nationalen und die ma— teriellen Intereſſen Oeſterreichs zuſammentreffen, um ſeinem Eintritt in den Zollverein günſtige Ausſichten zu ſtellen. In der Zwi— ſchenzeit, bis der geeignete Zeitpunkt zu deſſen Verwirklichung da iſt, wird Oeſterreich gleich jedem andern deutſchen Staat den Zoll— verein als eine Nationalangelegenheit betrachten;— als eine alles Kleinliche in der Politik überragende Schöpfung, welche die Han— delsverhältniſſe ſämmtlicher deutſchen Staaten der durch Politik oder Geſchichte aufgerichteten Schranken entledigen ſoll;— als eine Schöpfung endlich, welche vor allen Dingen den Beruf hat, Deutſchland vor den ſelbſtſüchtigen Einflüſſen des Auslandes ſicher zu ſtellen. (Aachener Zeitung.) Die engliſchen Stimmen werden im— mer lauter gegen Deutſchland; die Farbe ihrer Reden wird immer dunkler vor Zorn und Haß. Dies iſt eine ganz neue Erſcheinung für uns, über die wir uns nur aufrichtig freuen können. Früher ward unſer Vaterland nur obenhin erwähnt, als von dem es ſich ſelbſt verſtehe, daß es, wie jede andere Kolonie, dem Willen des ſeebeherrſchenden Britanniens folge, daß es der Markt ſeiner Waa⸗ ren, der Schauplatz ſeiner Kämpfe ſey. Der Engländer brauchte Wort Zollverein ſich auch der eng hat, fang wir an, deutſch zu ſprechen und es iſt natürlich daß ſie jenſeits des Kanals ſich ärgern, eine neue Sprache 1 entbehren können nd es al n immer ſauer wird großgewordene S in de Ton der Konvenienz zugehen Zorn und Haß aber iſt beſſer, als Mangel an Berück ſichtigung, wenn dieſer auch den Schein von Freundlichkeit au nimmt Unbedeu Machtle erachtet n nur Starken zürnt man, oder haßt ihn. Geringſchätz gegen Je manden l me ich ob er ˖ hmeiche r ſchmäl 0˖ unſerer Eigen liebe, kann in Ack hr Eigenſucht, ſich il 0 ö man achtet, nicht mehr 3 K l kann, und derſelbe die imzukon iſt, ſo bl 1 k el Zollverein t 50 eten d wer ding lenn ru merka Wach 7 It 3, A fbiete die we 6 1 1 MIu (N k Deutſchla Holla i ˖ 8 ſchen Pr b6 ſ6 lich e tert Beweiſen belegt 1 J hl 2 d Be f beſtre agt, daß die ˖ ren ungeher Vor on uns zogen, die ſie Ution um hur 3 ermel glich r Reil fen beſt hthun d Wohlſtand zu begründ emerklich macht Holl 1 ch l 8 on Deutſchland f ch Konzeſſionen an ſich zu feſſeln, hat es übern 8 iüthigem Trotz alle freie Bewegung abzu⸗ So mußten dieſem, nachdem er lange genug doch endlich die Augen aufgehen. Er fängt nun an, nachzurechnen, und will wiſſen, was er für Das, was er hingibt, empfängt Dies iſt! den Holländern nichter lmſt Artikel 0 d ö ments f Stillſck i übergel nnten Schn h als 3 ndniß e mm U ſer Artikel ſuch rzutl f˖ Frage ül fi ete 1 h eine C r ſogen kunkel ſe die dieſe nu 0 um ihre 3 die E von Prohibi ller rreick Darauf kö laſſen der iſt eine grobe rſch Lü 2 klagen D hlands über die Ikührlich Sperru des Rhe und die Bel Schifffahrt durch die Holländer ſind mehr u alt. Ve er Zeit her land den hein all Se chloß ſich der 2N Ul de früher ſo ften Aus fränkiſch W Doch wir brauchen nicht ſo it zurück wir dürfen nur uf Verhandlungen der 8.3 0 ſion 1 i 8 die Holle uUrch ſeine Intriguen und nichtigen Vorwänd den Beſtin mdes Pariſer Friedensvertrags, der es zum K nigreich erhober des Wiener Kongreſſes entziehen l Jahre n1 zzuziehen wußte. Wir erinnern an die famöſe Auslegung d usquꝰ à la mer, ck lein mehrere Jahre in nutzloſen Verhandlungen vergeudet den an den Verſuch ichſten Rheina 1 Fortſetzun der Nicht über die droits fixes beklagen wir u Vertrag von 1831 feſtge ſetzt, ſondern ül 6 mungen dieſes Vertrag die zahlloſen Plackereien, die es der deutſcher Weg legt, über die ſch den Beſtimmi auf die Fußſo ith, mit dem man uns jeden Augenblick Otdat 8 J 1 4 1 n Kün 5 t ſo wirk en,„ l Kraf ſo 0 81 U¹ U S 1 ſig, z 5* 3 2 ö dem N Uber n J 6 da D ndes ke 11 1 1en NI 8 D 1 Dem übermüthig Holl hlbare reiflich 1 A Wien GC K f 4 F. Graf iſck ind 8 R P K f 1 J kier G K 4 U 0 K N hof I ſt 5 1 2 4 17 4 1 6 1 V 6 N ten Mett gmnit Ra F 18— 2 8 ſten Mette h mit r Robert Gorde ind Sir Stratford Ean— ning in Betreff der obſchwebenden Fragen wegen des Orients und Griechenland eine vollkommene Uebereinſtimmung der beiden K binette herausgeſtellt haben. Die Politik der 2 der Lo Palmerſton d P̃ Berlin, 17. 2 leben ſick ˖ 1 f 4 8 4 M 4 A1 1 7 1 1 KN cK 6 r Wirkſamk 8 Heſetz 1 10— 1 4 darüber iſt hts l jedoch de Geheimenratl Sa 5 4 18 Schleſien, 16. Dez. 2 man dieſer 3 der L er Allgemein aus Ratibor geſchrieben, 1 aus eine ö nach Sck wegen ar ſtr A lt auf Gutacht des k ms zu 2 U 0 dem betreffen ch ſeck 3 ſeiner perſönlichen§ ˖ her Rückſ vohl ſt die ange⸗ führten Thatſach B. die Schl auf die Fi len, welche die beregten Verl halter d die lange Da ihrer polizeilichen H den mit den preußiſchen Geſetzen Bek ˖ 4 f* 10 Re mnicht eben dazu geſtimmt haben werden, die Wahrl ichts ohn Sackh lt fich, wie wir aus ſicherſt Q 1 U zu Pe 5555. 1 N 18 N beregten N 8 ont 2 zu J zog die eregten en we en feri Ver Diebſtahls ge ſie in terirdiſche ungeſunde Gemächer, beſchrä der Koſt, ließ ſie binden, an den Gliedmaßen knebeln, und dann t prügeln, und mit dem Kantſchuh ſchlagen 1 Wenn nun ſelbſt der angeführte Korreſpondent zugibt, daß die ick präſumtiven Verbrecher„mit dünnen Staͤbchen auf die Fußſohlen“ 0 geſchlagen worden wären, ſo wird jeder urtheilsfähige Menſchen— freund ſich leicht überzeugen, daß die Unglücklichen einer Behand— lung unterworfen worden ſind, wie man ſie bei den Türken an— 11 wendet. Kann man die bisher beſchriebene Behandlung jener tinirten eine türkiſche nennen, ſo weiß man nicht, wie man die— jenige, welche darauf folgte, nennen ſoll. Nachdem nämlich * Verhafteten gegen die ausdrücklichen Beſtimmungen der preußiſchen e Geſetze lange Zeit in dem— beſchriebenen Kerker zurückge De 8 ha Uten worden waren, und türkiſche Inquiſitionsverfahren nicht zum— gebracht hatte, ſo wurden endlich in welcher körperlichen Beſchaffenheit, Das läßt ſich nach den vorhergegangenen Mißhandlungen** an einem de kälteſten Wintertage Fuß und leicht bekleidet von P. nach dem Inquiſitoriats zu C. abgeführt, wo der dieſer Leute in kurzer Zeit andere nach etwa acht Tagen ſtarb. Nun hatten zwar nächſten Medizinalbeamten über die Obduktion Verhaft und über ihre ärztliche Behandlung Bericht attet, welcher den Verdacht eines zu ſtrengen Verfahre n Dominium, welches daſſelbe aber Thatſachen ſtärker ſpracher Fründe dieſes Berichts, ſo fand ſich Landesgericht bewogen, die Akten n Breslan zur Abgabe eines Gutachtens Schritt war unſtreitig der geeignetſte, orliegenden Fall zu verbreiten. Die Männern, welche eben ſo wohl durch und durch ihre Erfahrung inzen Provinz allgemein 1 tſcheiden ſie d geehrten Oberpräfider ten Geſchäfts ordentlichen Fall auch von d geſon 0 gie ſie ingniſſe eine verfügt hatte die Worte 1 betreffende L dizinalkollegium zu rae Dieſer um Licht über den letztere Behörde beſteht ihre wiſſenſchaftlich 0 durch ihre Recht bekannt ſind. Ueberdies hoch⸗ der bei alißer der 9 Us 60 1 Kenntniſſe 1˖ lichkeit berath berühmten ſeinen 2 0 unſeres rckel, 'ts dieſen er rechtlichen Seite richtig aufzufaſſen 5 1 f 1 ſten, f zutachten Vorſitz Me nntniſſen zuerſt folgerungen, welche dieſe 0 ſymptomen gezogen, nicht für richtig annehmen mußten vielmehr die Sache ſo anſehen, wie ſie jeder unſerer Leſer, der Urtheilskraft beſitzt, für Menſchlichkeit noch Sinn hat, Me miten aus d duktion und den Kra dieſe ſelbſt an den überwieſenen Verbrechern(die in der Haft ſind theils pure, theils ab instantia freigeſprochen n en) zu achten weiß, auch ohne Arzt zu ſeyn, anſehen muß, h lich einen grauſamen Angriff auf die Geſundheit, folglich n auf das Leben der Verhafteten, in deſſen Gefolge ihr Tod ein— h trat. Auf Gutachten allerdings, aber auch nach Berückſich . tigung der ſachen und der darüber ſprechenden Geſetze ent ſchied der Kriminalſenat, daß der angeklagte Dominial— beſitzer iger Beraubung ſeiner perſönlichen Freiheit zu 1˖ rurth ſer eine Strafe, welche gewiß Niemand als zu rt oder als ungerecht bezeichnen kann, und deren Gerechtig— r keit auch der Anwalt des Verurtheilten anzugreifen ſich nicht ge— traut haben muß, da ihm ja ſonſt der Rekurs nach Berlin, beſon r ders an die dortige oberſte Medizinalbehörde, offen geſtan itt lt In welchem Urbarium kann es endlich, wie n enthalten ſeyn, daß ein Gutsbeſitzer ſeine Hofgärtner in den zu ſpannen berechtigt ſey? Nie hat ein Urbarium im preußi— ⸗ 1Staat eine ſolche Verſündigung an der Menſe konfirmirt 1 Gegentheil ſind die Urbarien dazu errichtet, um Rechte und e ichtungen gegenſeitig abzuwägen und Mißbrauch der r und V zu verhindern; ſie haben den Werth der Landesg ſetze erhal und die Konfirmation der adminiſtrativen wie der legislativen Behörden, und nie hat eine preußiſche Behörde ein 1 Verhältniß beſtä welches die Menſchenrechte verletzte und den Menſchen dem Tl gleichſtellte. Die Gerechtſame un lizeigewalt der Gr in irch das Geſetz in Gränzen gewieſen, riktskommiſſäre ſi Schleſien eingeführt, da geht durch die Kreisbehörden Landräthe ꝛc. Hand in Hand vermittelnd mit den perſönlichen Ge n rechtſamen, folglich müſſen auck letz Bemerkungen des Ra— · tiborer Korreſpondenten in Nichts fallen(L. A. 39 2 4* Aus Franken, 18. Dez. Die A ing ch ich 1415 Pütter über die Ausfuhr von eichenem Schiffs land Zauholz nach H gegeben,— hier allenthalben das größte Intereſſe— Von 15—16000 Stämmen, welche vom Main jährlich in den Rhein und auf dieſem nach Holland verführt werden, kommt ein ſehr großer Theil den oberfränkiſchen Wäldern. Viele F aus Stämme werden von Spekulanten oder Unterhändlern, die deßhalb eigens aus Holland hieher kommen, in den ſelbſt aus geleſen und aufgekauft. Da man bisher zu wenig wußte, welch hohen Werth dieſes Material für— zähen Nachbaen hat ſo kamen ſie verhältnißmäßig ſehr billig dazu. Jetzt wird es anders werden; man wird künftig nicht allein den reellen ſondern auch den relativen Werth koſtbaren Produkts in Anſchlag bringen die Holländer bei Lieferungen auf Speku— lation für d ein Schiffs-Bauholz es in ihrer Willkühr haben, die Preiſe llen il dem Flößer e andere Wahl bleibt, als zu verkaufen, ſo len ſich mehrer ſerer bedeuten— den Holzhändler entſchloſſen haben, keine e mehr auf S kulation, ſondern nur auf feſte Beſtellung 640 Holland zu ſenden. Bei den von Jahr zu Jahr Weben Holzpreiſen wäre es ohnehin iſchenswerth, wenn die Ausfuhr einigermaßen n bis die während der letzten 50 Jahre eingetre— tene Erſchöpfung der Wälder, die re Maſſen Holzes zu Wn reiſen lieferten uchs wenig— ſtens theilweiſe gehoben iſt Fränk. M.) Von der obern Donau, 20. Dez. Im vergange Frühjahr faßte bekanntlich die Generalverſammlung der bayriſch-wür tembergiſchen Donau-Dampf-Schifffahrts⸗ ellſchaft den ung der obern Donau, nämlich zu em Filialverein zu übe ch konſtituirt hatte. neuf patriotiſche mehr da kommenden Jahre ſofort ins Lebe würtem bergiſche Regierung ihrerſeits hatte nzeſſion er theilt, und man ſah derſelben Bayerns 1t 9* entg Die erwartete Reſolution vernimm iehr tgegengeſetztem S das Geſuch al (C der Motis Eſich⸗ gefaßt ver kann, da in der That ſchad de, e Strom ſtrecke hoher S geord leſen ſchuſſe 1. vertagt wird Vom Main, 18. Dez. Mit Recht ſin am Oberrhein und am Neckar verſchiedene S den, welche mahnend am Oberrhein, kriſis vom ſchen mehr Februar Verkehr von ſo ode zu laſſen, de Wichtigkeit iſt. welche für den Handel und tuttgart, 21. Dez. In der geſtrigen Sitzung der Ab netenkammer wurde ein Reſkript des k. Geheimenraths ver wonach die Ständeverſammlung ſächlich um dem Aus Zeit zur Pri der Steuer 1842 ig0 verwendung von ſo renten? g 0 nur wieder ein neuer Beweis vo wie die Le sgeiſter der Na tion ſich jetzt ausſchließlich den und Künſten des Friedens zuwenden und daher ihre krieg Stimmur it mehr in einem energi Ankampf geg A der den Auf— in materiellen N hemmenden Nach— 1 ationen von rein-militäri ſchem G Um ſo 1 ich ſoll die ſtaatsweiſe Vorſicht der Regier auf d le bedacht ſeyn, wo aus dem Gang de ch für d ition ganz unerwartet ein neuer Kon fl nd deßhalb ſtets rechtzeitig die Maßregeln der Sphäre Nationalſicherheit aus Wir wollen uns daher der ſichern rage Feſtungsbauten in Ober rage unſerer erſt wieder aufwachen werde einſchlafen etwa der Fe hon an Thore klopft(Köln. Z.) Belgien. orfzeitung.) Die Unterſuchung über die belgiſche Ver⸗ ing iſt beendigt. So viel hat man heraus gebracht, daß es damit ganz ernſthaft auf den Umſturz der gegenwärtigen belgiſchen Regierung abgeſehen war, allein die eigentlichen Anſtifter ſtehen ſoll einen Brief gefun den haben, der einen fremden Fürſten ſehr kompromittire und den Großmächten mitgetheilt worden ſey Ueberhaupt ſpielt Hol land mit ſeiner angeblichen Theilnahme an den belgiſchen Unruhen mit der Aufkündigung des luxemburgiſchen Beitritts zum Zoll für die Hände der Juſtiz zu hoch. Man und mit ſeinen Zuckerintriguen keine glänzende Rolle in der neuſten Zeit fBrüſſel, 17. Dez. Die Repräſentantenkammer iſt mit den Erörterungen welche raſch vor anſchreiten. Die Verhaegen ſpielt in ihren Reihen eine 6 Devaux, Lebeau, und Rogier ſtehen erſt in zweiter Linie. Das Miniſterium iſt ü ſeiner Majorität gewiß. Bei einem in dieſen Tagen dem Abgeordneten von Brüſſel, veranſtalteten Feſtmahl Frhr. v. Pöderlee erinnerte daran, welch um 77 1* hoit arhon m die Igiſch Freiheit erworbe zu Ehren des gleichfalls auf dem Blutgerüſt Keſſelbinders g0 Trinkſpruch ausbrachte Auch zahlreich mſprachen ſich gegen den franzöfiſchen Einfluß“ i der König und die Fransquillonspreſſe“ aus zungen d inti⸗franzöſi ſchen Elements ſind überha htung tl Fetzt bricht der Sturm gegen die hier Ze enden„Fr zuillons und ſcheint ernſthaft werden zu wollen. Die Angriffe kommen von allen Seiten. Der Belge z. B. bemerkt, vor einigen Jahren hätten die Schweizer gegen die deutſchen Flüchtlinge gelärmt, welch in der Schweiz an der Spitze von Zeitungen geſtanden; doch ſeye dieſe Deut zwar überſpannte, aber ehrliche und redliche Leute geweſen.„Was aber“, fährt der Belge fort,„würden die Schweizer geſagt haben, wenn ein Haufe von Betrügern, Gau— nern, und Gaudieben über ihre Preſſe hergefallen wäre?“(Der Belge führt namentliche Beiſpiele an.) Man ſieht, daß dieſe Oppoſition ſich derb ausſpricht; der Belge ſollte aber ſeine Lands— leute darauf aufmerkſam machen, daß die bezeichneten„Fransquil— lons“ hier weder Propaganda treiben, noch die Leute betrügen könnten, wenn die Belgier nicht ihre alte Gewohnheit beiboehielten, die von Franzoſen geſchriebenen Blätter als Leſer und Abonnenten zu unterſtützen, und daß an ihnen folglich die Schuld ganz allein liegt M Frankrei Seit der Julirevolution ſind in Paris zende Zeitblätter ſtanden und wieder eingegangen: Journal de Paris, Pays, Cour— rier des Electer Le Pour et le Contre, Figaro, Revolution de 1830, Tribune, Bon Sens, Caricature, Eurove littéraire, Mo niteur du Commerce, Paix, Conſtitutionnel de 1830, Conciliateur Nouvelliſte, Réformateur, Mouvement, Français, Opinion, Cour— rier de l' Europe, Rénovateur, Nouvelle Minerve, Revenant, Avant⸗ Garde, Brid' Oiſon, Ours, Paris Herald, Paris et Londres, Renommée, Journal genéral de France, Impartial, Charte de 1830, Journal général des Tribunaur, Loi, Monde, Juſtice, Phare Induſtriel, Europe Monarchique, Europe Induſtrielle, Propagateur, Courrier de Paris, Capitole, Union.(L. A. Z.) (Dorfzeitung.) Es ſcheint, daß Paris noch die Hauptſtadt des berühmten Fürſtenthums Unterflachſenfingen werden kann Im vorigen Jahre wurden nach ſchweren Kämpfen alle Bäume und Anlagen um Paris abgehauen, und mit großen Koſten Fe— ſtungswerke angelegt. Jetzt findet man Das ganz verkehrt, und es zirkuliren Bittſchriften, daß die Feſtungswerke wieder abgetragen werden ſollen. Die Bäume aber—! 1 Paris, 19. Dez. Die hier anweſenden Abgeordneten der verſchiedenen Eiſenbahn-Geſellſchaften werden morgen eine vorbe— reitende Verſammlung halten, um ſich über den Gang, welchen ſie in den Konferenzen mit der Regierung einzuhalten haben, zu verſtändigen. Michel Chevalier wird als Sekretär zugegen ſeyn — General Tirlet, welcher in der Pairskammer ſo nachdrücklich gegen die Befeſtigung von Paris ſprach, iſt geſtorben.— Vor⸗ geſtern ſtund wegen Wuchers eine Frau vor dem Zucht⸗Po⸗ lizeigericht, die nicht weniger als 2400 Prozent genommen hatte. Während der Verhandlungen trat ein Mann auf, und be⸗ Verantwortlicher Redakteur: Dr. Friedrich Giehne. 9 wurde zu vierzehntägiger C nſperrung und 1000 Franker Floreſtan der Erſte, Beherrſcher des Für ſtenthums Monaco, hat in ſeinen& Staaten das Getr aidemonopol Großbritannien (Time O l Kommandant der Ar tillerie bei der Expediti in China, überſchickte kürzlich nach Eng la ie vollſtändige S ſiſcher fen und Sold tenkle Alle 3 Figur eine Sold rfell⸗& ſind jetz in der königl. W olwich z chen Be ſchauung ausgeſtellt Ein Theil der chineſiſchen erinnert an d Bogen und Pfeile Robin Hoods und ſei luſtig nau unſern Geſch jenigen, welche die Eng rt, gleichen. 2 aus zufammeng ganzen Länge mi von einander ent glaͤtt wie ein e geſt te ein 14 1 k, a we ing zUu 5 Dli⸗ Fü i ſonderbare chineſiſche Waffe iſt gebil ie der ack des Neptuns, die mittlere Zacke ge die zwei äußeren unbedeutend gekrümmt, aber ſehr ſcharf ge Dieſe Waffe wird an das Ende einer l ge Das chineſiſche Banner iſt in platte ausge in der Form des Schippenaß, umgeben von flammenar tigen Ausläufern. Das Banner iſt befeſtigt auf der Spitze einer Stange, unmittelbar darunter befindet ſich ein kreisförmiges Eiſen— ſtück von etwa 6 Zoll im Durchmeſſer, rundum mit Haar 9 bis 10 Zoll Länge behangen. Auch ſieh von Bambus und Horn 31 0 Die Tigerkleidung eines ch ö 8 iten wurde mit Stroh ausgeſtopf und zwar in olchem daß ſie einer zweiten Ausgabe Sir John Fal gleicht. An dem Kleide, das von oben bis unten dunk l⸗ roth gefärbt iſt, mit phantaſtiſchen ſchwarzen Streifen, was der Tiger vorſtellen ſoll, hängt eine Kapuze 0 velche den Kopf und einen Theil* s Geſichts bedeckt, mit Löchern für die Auger mit Thierohren. Unter den Kleidern iſt auch das Kleid ziers von hohem Range, von dunkelm Grunde, dicht beſetz metalliſchen Zierrathen und beblümt mit Seidenſtickereien Amerika. Die vormals mexikaniſche Provinz Pukatan hat unterm 23. Oktober ihre Unabhängigkeitserklärung bekannt gemacht. Sie er klärt ſich für einen völlig unabhängigen Freiſtaat, der laut der Beſtimmungen der Verfaſſung vom 31. März 1841 regiert wer⸗ den ſoll, will ihren Antheil an allen ſeit dem 18. Februar 1841 von dem merikaniſchen Staat kontrahirten Anleihen bezahlen, und geſtattet jedem unbeſcholtenen Mann, ohne Rückſicht auf Abſtam— mung oder Konfeſſion, ſich innerhalb ihrer Gränzen anzuſiedeln.— Mukatan, das auf einem Flächenraum von etwa 2200 Geviert⸗ meilen eine halbe Million Einwohner zählt, iſt eine ſchöne, für Handel und Schifffahrt ſehr günſtig gelegene Halbinſel, mit einen zwar heißen, aber geſunden und trockenen Klima, und ſehr ergie— big an Honig und Wachs, an Baummwolle und Cochenille, beſon⸗ ders aber an Campecheholz. Die Hauptſtadt iſt Merida mit etwa 30,000 Einwo hnern. Großh. Hoftheater in Karlsruhe Donnerſtag, den 23. Dezember: Die Gunſt des Augenblicks, Original⸗Luſtſpiel in 3 Aufzugen, von Eduard Devrient. Hierauf: Der gerade Weg der beſte, Luſtſpiel in 1 Akt, von Kotzebue Drucker und Verleger: A. Knittel⸗ genommen habe 1 — 2