0 •OfcOEVnCNS AUßSM&NE SB! »N* SODD6UTSCH6 ALLGEMEIN WOBRJTJCffl AU9(Mf**f6& OOfiUJßCHI AllGSMfitN' ‘■UTSCH6 AUW >OEUI$CHSA' flMchttaungstage: Njoatag, Mittwoch il. Freitag. Jajelprei» DM —.20, monatl. Bezugspreis DM 1.30 (inkl. DM —.20 Trägergebühi), bei Züttel» fang dch. die Post DM 2.60 zuxügl. Zustellgeb. CHE ALLGEMEINE SODDEUtSCHf EUTStHE AtlGEMElHI SODDEUT! SÜDDEUTSCHE ALLGEMEINE SDC EINE SÜDDEUTSCH! ALLGEMEIN* SCH6ALIG MEINE "JDDEUTSCH DEUTSCH LLGEt NE SODDEL _ _ __ ESDDDE NE/ -MEINE SOt JDDEUTSCHE MLGEMTiNE SODD NEINE5 T* IGEMIINE JNE SÜDDEUTSCHE AUGEMEINE ■ EINBSüO' allgemeine SCHEA llGEME: ememe KARLSRUHES NEUE ZEITUNG Anzeigenpreis: Die 35 mm br. Nonp.-Zesle Kails* luher Ausgabe DM 1.50; Pforzbeimer Ausgabe u. Württembergiscfces Abendblatt je DM 1 .—\ Geeamtausg. DM2,—. Amt!. Anzeigen 50*/»Nach! % Jahrgang / Nnmmer 75 Freitag, den 2. Juli 1948 Einzelpreis 10 Pfennig Erster Schritt zur westdeutschen Regierung Die Militärgouverneure der Westzonen unterbreiten den deutschen Ministerpräsidenten die alliierten Vorschläge Frankfurt. 1. Juli (DENA). Die Militirgouverneure der drei welchen Zonen Unterbreiteten den deutschen Ministerpräsidenten ihrer Zonen im Verlaut eines gemeinsamen Treffens am Donnerstag ln Frankfurt die alliierten Vorschläge zur Erstellung einer deutschen Verfassung und zur Grenzänderung innerhalb der westlichen Zonen und gaben ihnen den Inhalt des vorgesehenen Besatzungs- Statuts bekannt. Die deutschen Regierungsvertreter baten, ohne sich zu den vorgetragenen Maßnahmen zu äußern, die Konferenz zu vertagen, um mit ihren Kabinetten und Parlamenten Rücksprache nehmen zu können. Nach der Konferenz wurde ein neues Zusammentreffen der deutschen Ministerpräsidenten mit ihren Zonenbefehlshabern für den 7. Juli nach Koblenz einberufen, zu dem auch die Oberbürgermeisterin Berlins, Frau Schröder, eingeladen werden soll. schaffen, aber ebenso soll sie auch die Rechte der Länder und die Grundrechte der einzelnen Menschen schützen." Entspricht der Entwurf diesen Voraussetzungen, so werden die Militärgouverneure ihn genehmigen, und die verfassunggebende Versammlung wird aufgelöst. Die Länder sollen dann den Ent- Während General Clay zum Verfas- «ungsproblem sprach, referierte General Robertson über die Frage der deutschen Wndergrenzen. General König gab die Grundsätze eines geplanten Besatzungstatuts bekannt. Verfassunggebende Versammlung Bis spätestens 1. September sollen die deutschen Ministerpräsidenten eine verfassunggebende Versammlung einberufen. Dabei obliegt es den einzelnen Landtagen zu entscheiden, ob die Abgeordneten zu dieser Versammlung direkt vom Volk oder mittelbar durch die Landtage gewählt werden. Die alliierten Vorschläge fassen ins Auge, daß je «in Abgeordneter auf 750 000 Einwohner kommen soll, stellen aber den Deutschen frei, eine andere Verhältniszahl vorzu- ■Chlagen. Aufgabe der Versammlung ist di« Ausarbeitung einer Verfassung auf der Grundlage einer föderalistischen Begie- rungsform, um die zerrissene Einheit Deutschlands wiederherzustellen. Die Verfassung soll «eine Zentralinstanz wurf durch Volksentscheid in einfacher Mehrheit ratifizieren. Die Verfassung gilt als angenommen, wenn zwei Drittel der Länder sie ratifiziert haben. Jede Verfassungsänderung muß auf demselben Wege vorgenommen werden. Innerhalb von 30 Tagen nach Inkrafttreten der Verfassung sollen die in ihr vorgesehenen Institutionen geschaffen werden und arbeitsfähig sein. Ländergrenzen Die Ministerpräsidenten sollen in gemeinsamen Besprechungen die Grenzen der Länder überprüfen und gewünschte Änderungen Vorschlägen. Werden die vorgeschlagenen Änderungen, die den Überlieferungen Rechnung tragen sollen, von den Militärgouverneuren nicht gebilligt, so wird die Frage der Grenz- Clay: „Nur ein Minimum an Kontrolle" Fusion mH französischer Zone nicht vor Bildung westdeutscher Regierung Frankfurt. 1. Juli (DENA). Nach den internen Besprechungen der Miütärgou» verneure im Anschluß an die Konferenz mit den Ministerpräsidenten Westdeutschlands erklärte General Clay vor seiner Abreise Pressevertretern, die Deutschen würden’ nach eingehender Prüfung der generellen Vorschläge für ein Besatzungs- Statut erkennen, daß die Militärregierungen sich nur ein Minimum ‘an Kontrolle Vorbehalten wollten. Diese Kontrolle sei auf das absolut notwendige beschränkt. Sie würden ferner erkennen, daß die Be- satzungsraächte die inneren Angelegen- Tito fordert Kreml heraus Jugoslawiens KP für enge Beziehungen zu den Volksdemokratien Belgrad, 1. Juli (UPI. Dto Konwmunisti- »che Partei Jugoslawiens bestätigte, daß Marschall Tito .nicht die Absifht habe, den von ifim'ein&es&lag.nen politischen Kurs zu ändern und beschuldigte gleichzeitig die Kommunistische Patte! Bulgariens, daß sje den Versuch unMjr*- nehme, die Partei ili Jugoslawien’ „niederzuzwingen". Der Angriff der Bulgaren erfolgte keine 24 Stunden ns* dem Angebot der Jugoslawischen Kommunisten, einep Butgarisch-Jugoslawisch-Alba- njschen Balkanbund 511 bilden — eine Föderation, die bekanntli* von der Sowjetunion abgelehnt wird. In .einem Leitartikel wirft' das Organ der jugoslawischen Kommunisten, „Borba“, dem bulgarischep Ministerpräsidenten Dimi- troff vor, einen gegen Jugoslawien gerichteten politischen Kurs zu verfolgen. In dem Leitartikel wird die gegenwär- WeH-Rundschau LONDON (up). Alle Dockarbeiter in London und Liverpool haben den Streik abgebrochen. — BOSTON (Dena). Lebenslängliches Gelängst» für amerikanischen Journalisten Robert H. Best, der während des Krieges als . Kommentator im Dienste der Goebbels-Propaganda tätig war. — LQWELl (up). Drei Behälter mit Lethalgas wurden aus einem Lagerhaus einer chemischen Fabrik gestohlen. Mit dem Giftgas können mehrere hundert Menschen getötet werden. — TOKIO (Dena-Reuter). Die Gesamtverluste in der von Erdbeben und Flut- wellen heimgesuchten Stadt Fukui betragen mehr als 13 00(5 Personen. — NEU DELHI (ap). Indische Truppen haben das Verkehrszentrnm Gurais eingenommen. — HELSINKI (up). In Finnland wurde die Rationierung von Roggenbrot aufgehoben. — BUDAPEST, (up). Führende katholische Geistliche wurden verhaftet, weil sie die Bevölkerung „zum Widerstand gegen die Demokratie aufgestachelt hätten". — ATHEN (up). Erdbeben und Springflut richteten auf der Insel Leikas schwere Schäden an. tige Lage des Landes als „Krise" gekennzeichnet, jedoch in Abrede gestellt, daß Tito sich .gtsfcfi Ja« Jfoprinform zwingen lassen wenic, seihen Kurs zu sh- derh. ’ ?um dritten Mal innerhalb eine« Mo- *j»ats förderte jtacschatt ‘ den Kreml heraus, indem er der 'Kommunistischen - FaHei Jugoslawiens gestattete —•* trotz des Zwistes mit Rußland —. eine jugoslawisch-bulgarisch-albanisch« Föderation vorzuschlagen. Die beiden anderen Herausforderungen der Sowjetunion durch Tito waren: Die Weigerung'. Vertreter . Jugoslawiens zur Tagung des Kominform zu entsenden und die Weigerung Titos, . die, von dem Kominform geäußerte Kritik an seinem Verhalten und die Be- . schuldigung, von der durch den Kreml vorgezeichneten Linie abgewichen zu sein, als berechtigt anzuerkennen. Kominformzentrale verlegt Belgrad, 1. Juü (DENA). Die Zentrale des „Kominform" wird, wie hier laut Reuter bekanntgegeben wurde, aus Belgrad verlegt. Zuverlässige Kreise berichten, daß der neue Sitz voraussichtlich Bukarest sein werde. Auch die Redaktion des amtlichen Organs des Ko- minforms soll nach Bukarest verlegt werden. Die Armee hält zu Tito Belgrad, 1. Juli (DENA-REUTER). Die erste Division der jugoslawischen Armee hat, wie hier bekannt gegeben wurde, Marschall Tito zu ihrem Delegierten auf dem bevorstehenden Kongreß der kommunistischen Partei ernannt. In ednem aus diesem Anlaß veröffentlichten Kommunique heißt es, „die gesamte Armee begrüßt einstimmig ihren Oberbefehlshaber. den Gründer unserer Armee und des Zefttralkommitees Jugoslawiens". heiten in deutsche Hände legen wollten. Die Verschiebung des auf den 1. Sept. festgesetzten Termins für die Bildung einer verfassunggebenden Versammlung sei ohne Genehmigung der drei alliierten Regierungen nicht möglich. Falls von deutscher Seite dieser Wunsch vorgebracht würde, müßten die Regierungen der drei Westmächte darüber entscheiden, weil den Milltärgouverneuren dieser Termin von ihren Regierungen vor- gesebrieben sei. Im weiteren Verlauf der Pressekonferenz sagte Clay, die politische Verschmelzung der Bizone mit der französischen Zone werde nicht vor der Bildung einer westdeutschen Regierung erfolgen. Die Frage der Berichtigung der Ländergrenzen sei den Deutschen überlassen worden. Es werde unter Umständen auch eine Veränderung der Grenzen unabhängig von den Zonengrenzen eintreten. Die Besatzungihoheit des in Frage kommenden Gebiete* werde sieh jedoch dadurch nicht ändern. Die Vorschläge der Deutschen müßten in Diskussionen mit den Milltärgouverneuren noch geklärt werden. Der Status Bremens und Hamburgs könne gleichfalls auf eigenen Wunsch der Bevölkerung und ihrer Regierungen verändert werden. Cl^y äußerte dann, die Ausarbeitung einer Verfassung für Westdeutschland werde nach seiner Ansicht nicht lange Zeit in Anspruch nehmen. „Wir haben Ihnen die generellen Vorschläge unterbreitet und warten nunmehr auf die deutsehen detaillierten Gegenvorschläge und Empfehlungen“. änderung der Bevölkerung der betreffenden Gebiete vorgelegt. Besatzungstatut Da» von alliierter Seite vorgeschlagene Besatzungsstatut sieht vor, den deutschen Regierungen die Befugnisse der Gesetzgebung, der Verwaltung und Rechtsprechung zu überlassen. Demgegenüber behalten sich die Militärregierungen das alleinige Verfügungsrecht und die Kontrolle auf folgenden Gebieten vor: Deutschlands Auslandsbeziehungen, Kontrolle des Außenhandels der internationalen Ruhrbehörde, der Reparationen, der Industriekapazität, der Entflechtung der Kartelle, der Abrüstung und gewisser wissenschaftlicher Forschungsarbeiter, Schutz des Anseh.ens und der Sicherheit der Besatzungsstreitkräfte sowie Befriedigung ihrer Befugnisse und schließlich Sicherung der Achtung der Verfassung. Bei der Schaffung des Besatzungsstatut ist die Mitarbeit deutscher Stellen vorgesehen. Die Ministerpräsidenten und die verfassunggebende Versammlung sollen gehört werden. Erläuternd wurde hinzugefügt, daß jede Verfassungsänderung von den Militärregierungen zu genehmigen sei und daß alle deutschen Gesetze nach 21 Tagen in Kraft treten, wenn die Militärregierungen keinen Einspruch erheben. Nachträglich keine Kopfquote Frankfurt, 1. Juli (DENA). Die auf Grund einer angeblichen Auskunft der Bank deutscher Länder von der DENA verbreitete Nachricht, daß noch eine Möglichkeit zu Auszahlung der Kopfquote an Einwohner der Westzonen bestehe, ist in dieser Form nicht zutreffend, wie die Bank deutscher Länder am Mittwoch mitteilte. Die ursprüngliche Meldung war auf Grund einer telefonischen Anfrage bei der Bank veröffentlicht worden, die, wie sich herausgestellt hat, von einer nichtzuständigen Stelle erteilt wurde. Nach der Richtigstellung der Bank deutscher Länder werden Kopfquoten grundsätzlich nicht mehr äusgezahlt. Denjenigen Personen, die die Kopfquote nicht oder nur zum Teil erhalten haben, wird auf Grund einer Bescheinigung der Karten- stelle ein entsprechend größerer Betrag ihrer Altgeldguthaben in Deutsche-Mark-Guthaben umgewandelt. Wer kein Altgeld bei der Kartenstelle eingezahlt und auch keine Altgeldguthaben bei einem Geldinstitut angemeldet oder abgeliefert hat, besitzt nach Auskunft der BDL keinen Anspruch auf Deutsche Mark. Großfeuer in Bremerhaven Bremerhaven, I. Juli (DENA). Dur* einen Brand wurden ln kurzer Zeit bei der Hafenumschlagsgesellschaft „Mich, gard" in Nordenham-Unterweser Pier* einrichtungen, Eisenbahnwaggons und Maschinenteile im Werte von 22ä OM DM vernichtet. Ferner fiel ein 25M Quadratmeter großer Lagerschuppen, in dem 1 i n ■- ' i '■ Der Sport am Spnntag Oberliga: 1860 München — VfL Neckarau (2:0); Spfr. Stuttgart — TSG 46 Ulm (0:6); VfB Stuttgart - Rotweiß Frankfurt (2:1); FSV Frankfurt — VfB Mühlburg (1:2); FC 05 Schweinfurt gegen Eintracht Frankfurt (1:1); Offenbacher Kickers — Kiekers Stuttgart (0:1). Aufstiegsspiele: FC Rödelheim — BC Augsburg; Viernheim — Feuerbach. Wohltätigkeitsspiel zu Gunsten des Roten Kreuzes am 3 7., 18 Uhr, im Phönix- Stadion: KFV — Phönix Karlsruhe. Handball. Tsch. Durlach — TSV Daxlanden (Reichsbahnplatz). Die für Handball anberaumte Sommersperre ist auf- . gehoben. FC Karlsruhe 1921. Am Freitag, den 2. Juli 1948, 20 Uhr, findet im Lokal zur „Harmonie“, Kaiserstraße 57, eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Erscheinen dringend notwendig. TuS Beiertheim teilt mit: Das als Abschluß der Jubiläumsveranstaltung „50 Jahre Fußball in Beiertheim“ für den 3. Juli 1948 in der Festhalle Durlach in Aussicht genommene Jubiläums-Fest- bankett muß unvorhergesehener besonderer Umstände wegen auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden. Motorsportler bleiben Optimisten Die Rennen in Garmisch und Karlsruhe finden termingemäß statt. Am kommenden Sonntag, 4. Juli, findet unter der Schirmherrschaft des US-Recreational- Center das „Monte Carlo“-Straßenrund- streckenrennen für Motorräder in Garmisch-Partenkirchen statt. Bei dieser ersten Motorsportveranstaltung nach der Geldumstellung starten fast sämtliche namhaften deutschen Lizenzfahrer auf Solo- und Beiwagenmaschinen. Alle „schnellen Männer“ beim Karlsruher Dreieckrennen. Mit der Durchführung des „Karlsruher Dreieckrennens“, das am 11. Juli auf dem 3,4 km langen Autobahnabschnitt zwischen Durlach-Rüp- purr-Wolfartsweier abroilt, hat der veranstaltende ADAC-Motorsportclub Karlsruhe ein Risiko auf sich genommen. Trotz sparsamstem Einsatz aller Mittel und niedrigst gehaltener Eintrittspreise werden in den 13 Motorrad- und Wagen- Konkurrenzen rund 150 Fahrer an den Start gehen. Unter ihnen sind namhafte Kanonen wie Georg Meier, • L. Kraus, W. Herz, K. Nitschky, R. Schnell, H. P. Müller, Gablenz, Kohflnk, Schwarz, Schumann, Seppenhauser, Ziemer, Petermax Müller, Möiders, Kuhnke, Vorster, Komossa, Delfosse, Lück und viele andere mehr. Erfreulicherweise sind für die Konkurrenten, denen diesmal nur die reinen Fahrt- und Fahrzeugtransportkosten ersetzt werden können, von Seiten nahm- hafter Firmen' wertvolle Ehrenpreise zur Verfügung gestellt worden, U. a, hat die Donata-AG. Basel durch ihr Auslieferungslager H. Jekier, Ettlingen, für jeden Sieger der Sololizenzklassen auf kompressorloser Maschine ein Liebesgabenpaket gestiftet. „Tour de Frante“ gestartet. Der berühmte italienische Straßenfahrer Glno Bartali gewann am Mittwoch die erste Etappe der „Tour de France“ von Paris nach Trouville über 237 km in 6:50,24 Stunden. Varzi tödlich verunglückt Bern, 1. Juli (DENA). Der berühmte italienische Autorennfahrer Achille Varzi verunglückte hier am Donnerstag tödlich beim Training für den Großen Automobilpreis von Bern. Noch unbeständig Ueberslcht; Mit nördlicher Strömung gelangt feuchte Meeresluft in unseren Raum und hält das zu Niederschlägen neigende Wetter aufrecht. Vorhersage des Amtes für Wetterdienst Karlsruhe, gültig bis Freitagabend: Am Freitag anfangs bedeckt, später Bewölkung zeitweise .auflockernd. Noch gelegentliche Regenschauer. Höchsttemperaturen 16 bis 18 Grad. Mäßige nordwestliche Winde. Lizenz-Nummer: US • WB 112. Herausgeber und Chefredakteur: Felix Richter. Verlag: „Süddeutsche Allgemeine" Pforzheim i Baden. Verantwortlicher LokaUedakteur: Helmut Haagi Karlsruher Redaktion: Waldstr. 28, Tel. 922/923 1 Anzeigenannahme: Kaiserstr 69, Telefon 6649, ■-t - Uns. lb , treus. Mutter. Schwiegern., Großm.,u, Urgroflm., Frau Käthe Müller geh. Frank, ist heute im hoh. Alt. v. 79 J., an Herzschwäche sanft entschl. In tiefer Trauer: Hans Karl Müller u. Angeh. Khe., 29. 6. 1948. Virchow- straße 16. Einäscherung: Samstag, 3. Juli 1948, 10 Uhr. Veranstaltung«» Pali, Herrenstr. 11, Tel. 2502. Vom 2.—8. 7. 48. J. A. Rank zeigt: Patricia Roc, W:1I Fyffe, Maxwell Reed, in „Die Brüder". Eine spannende Liebesgeschichte. Tägl. 14.00, 16.15, 18.30, 20.45 Uhr. Kas?e geöffnet ab 13.00 Uhr. Samstag u. Sonntag ab 10 Uhr. Unser Kundendienst bei Sport-Hörrle u. Kartenag. Kahn best, nach wie vor weiter. Ein spannender Kriminalfilm mit Irene von Meyeadorlf, Anneliese Uhlig, Roma Bahn, Hans Nielsen, Werner Fuetterer und Josef Sieber. Regie: Carl Boese. Täglich 14.30, 16 30, 18.30, 20.30 Uhr. Nur vom 2. bis 8. Juli! Sonntag, 4. Juli, Vormittags 10.30 Ühr, Wiederholung der Kulturfilm-Matinee: Das übrige Amerika e Im Rahmen der Charles-Boyer-Woche heute, Freit., 22.30: „Das goldene Tor“ Sa. u. So., 22.30: „Das zweite Gesicht" DIE KURBEL KaUerstraße 211/ an der Hauptpost Gloria-Palast, Rondellplatz, Zwedte Woche I Ein Film von bezwingender Heiterkeit. „Sag' die Wahrheit". Ein neues deutsches Filmlustspiel mit Gustav Fröhlich, Mady Rahl, u. a. Täglich: 14.15, 16.15, 18.15, 20.15 Uhr. Vorverkauf täglich von 1Q.00—12.00 Uhr. Atlantik-Lichtspiele, Kaiserstr. 5 (Durlacher Tor). Theo Lin- gen, Magda Schneider, Albert Matterstock, in „Liebes- komödie". Ein fröhlicher Film, gemixt aus Liebe, Eifersucht, Humor u. beschw. Musik. Anfangs?,: 15, 17.30, 20 U Rheingold, Rheinstr. 77, Ruf 6283. Spielplan vom 2.—8. 7. 48 Karl Raddatz, Hansi Knoteck, in ,,Das war mein Leben". Eine Lebensgeschichte eines Landarztes. Vorst, tägl. 15.00, 17.30 u. 20.00 Uhr: So. 13.15, 15.30, 17.45 u. 20.00 Uhr. Jugendliche unter 14 Jahren halbe Preise. So. 13.15 Uhr: Jugendvorstellg. Einheitspreis —.30. Vorverkauf: Wo. ab 14.30; So. ab 12.30 Uhr. SKALA, Khe.-Durlach, Ruf 180. Spielplan vom 2.—8. 7, 48. Stewart Granger, James Mason, Margaret Lockwood, in „Der Herr in Grau", in deutscher Sprache, nach dem Roman von Lady Eleanor Smith. Vorst, tägl. 15.00, 17.30 u. 20.00; So. 13.30, 15.30, 17.45 u. 20.00 Uhr. Jugendliche unter 14 Jahren halbe Preise. So. 13.30 Jugendvorst. Einheitspreis —.30. Vorverk.: Wo ab 14.30, So. ab 13.00 Uhr. KA-LI, Durlach. Tägl. ab 15.30; So. ab 13.30. „Zugvögel". MTK, Durlach. „Ein Mann für meine Frau", mit Magda Schneider, Joh. Rieraann. Wo.: 15.30, 17.45, 20.15; So.: 14.00, 16.10, 18.20, 20.30 Uhf. Metropol, Tel. 951. Theo Lingen, Hans Moser, in: „Wiener Blut". Täglich: 16.00, 18.15, 20.30 Uhr Regina-Lichtspiele, K.-Rüppurr, Lützowstr., Ecke Langestr. Bis einschl. 8. 7. 48: Gregor! Pek in: „Schlüssel zum Himmelreich". Wochent 20 Uhr, Sa. u. So. 17 u. 20 Uhr. Kasse: 16 Uhr. ULI, Ettlingen. Bis einschl. Donnerstag: „Und finden dereinst wir uns wieder", mit Käthe Haack, Paul Dahlke, Willi Rose. Tägl.: 20.30 Uhr; Sa.: 17.00, 19.15, 21.30 Uhr; So.: 14.00, 16.00, 18.15, 20.30 Uhr. Mittwoch, 18.15 Uhr- Jugend-Vorstellung. Konzert-CatÄ Museum, Karlsruhe/Bd., Waldstr. 32, Ruf 6600, das führende Haus am Platze. Gastspiel des berühmten italienischen Meistergeigers Prof. Renato Rappaini mit seinem Amarantus-Orchester. Jeden Dienstag und Donners- tag Tanz. Montags Betriebsruhe. Hinweise TuS 1884 Beiertheim. Das für Samstag, den 3. Juli, geplante Jubiläumsbankett in der Festhalle Durlach wird bis auf weiteres verschoben. Amtliche Bekanntmachungen Unterricht Versorgung der gas- und kochsfromlosen Haushalte mit Brennstoff! Im Nachgang zu dem in diesen Tagen in der Presse und im Amtsblatt veröffentlichten Aufruf von 1 Ztr. Brikett für obigen Personenkreis wird besonders darauf aufmerksam gemacht, daß — beginnend mit diesem Aufruf — nicht mehr die Ratlonierungskarte, sondern eine besondere Bescheinigung des RÄtionierungsbüros (Städt. Werke, Kaiser-Allee 11, Sprechzeit täglich von 8 bis 12.30 Uhr), als Bezügsberechtigungsnachweis vorgelegt, werden muß. Eine Versorgung der gas- und kochstromlosen Haushalte mit Brennstoff durch das Wirtschaftsamt kann nur noch gegen Vorlage dieser Bescheinigung erfolgen. Karls- ruhe, den 1. Juli 1948. Städt. Wirtschaftsamt Karlsruhe. Jg. Maschinenschreiberin, für Rechn.-Abt., sof. ges. Chri stian Riempp, Lebensmittel Großh., Khe-, Kronenstr. 38 Aufmerks. Bedienung sof. ges Zum Gold. 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