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Seit« 4 / Nr. 13

SCDKUKIEK

Freitag, 14. Februar 194?

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I- i!

Die Neuordnung des Geldes

Eine Teilaktion unserer wirtschaftlichen Gesundung

Sei'bstrve-rst-änicK ich wi' freute jeder wissen, was mit seinem Geld geschehen wind. Zu einem Verständnis der Zusammenhänge muß man abeT immer wieder einige Grundbegriffe klarstelten. Zunächst kann nicht energisch genug ei­nem weit verbreiteten und auch von. Fachleu­ten immer wieder vertretenen Standpunkt wi­dersprochen werden, daß von einer Geldreform jede weitere Gesundung unserer Wirtschaft ab­hängig sei. Das Geld erfüllt nur einen Teil vo'bkwirtsdiaftlicher Funktionen, und der Erfolg einer Reform kann nur garantiert werden, wenn man auch die- anderen Teilgebiete gleidizei- t i g neu gestaltet. So ist auf den wichtigen Zusammenhang zwischen der Produktion, die Werte zur Befriedigung des im Geld verkörper­ten Kaufkraftanspruches schafft, und der vor­handenen Geldmenge oft genug hingewiesen worden. Eine Verringerung der Geldmenge al­lein kann niemals die Produktion in Gang set­zen. Hierzu sind Rohstoffe, Maschinen und Ar­beitskräfte notwendig. Geld ist nur das Oel für die große Maschinerie der Volkswirtschaft, das wertlos bleibt, wenn der Gesamtmechanis- mus infolge anderer, nicht behobener Schäden arbeitsunfähig ist. Gewiß ist ein gleichmäßiges Fortschreiten der Gesundung auf alten Gebieten nicht sidierzustetilen, und die Menge der produ­zierten Güter wird erst ali-mählich in eine ver­ringerte, zunächst aber noch zju große Geldmenge hineinwachsen. Hierzu muß die Möglichkeit ei­ner Produktion jedoch überhaupt erst einmal Vorhängen sein. Die verbleibenden Anlagen, die als Reparationen aibzuführenden Produkte, die zu zahlenden Zinsen und Besetzungskosten und die Grenzen, in denen gearbeitet werden kann, müssen endgültig feststehen. Eine endgültige Festlegung des Außen wertes der Mark ist für unsere lebenswichtigen» Außenhandelsgeschäfte von ausschlaggebender Bedeutung.

Auch unser Arbeits-markt wird nach einer Geld­reform ein anderes Gesicht erhalten. Der Zwang zum Geldverdienen wäre da, damit aber auch ein großes Heer von Arbeitslosen, das sich heute noch aus Ersparnissen ernährt. UnseT wahres, jetzt noch verborgenes Blend würde klar sichtbar werden. Kann zu diesem Zeit­punkt eine anlaufende Industrie nicht diese Menschen in ibTen Arbeitsprozeß aufnehmen, dann steht der größte Teil de: Arbeitsfähigen neben der großen Zahl Arbeitsunfähiger vor einer materiellen, und moralischen Kata­strophe. Dieser Punkt kann einigen Währungs- reformatoren nicht ausdrücklich genug vor Au­

gen geführt werden. Außerdem ist die augen­blickliche Axbeitsunwiliigkeit, die man durch eine sofortige Geldreform beseitigen möchte, wohl mehr auf den Mangel an Kalorien und Ar­beitskleidung zurückzurfübren.

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Not­wendigkeit einer einheit&kben Durchführung. Solange eine derartige Maßnahme nicht von ei- ner Zentrale gelenkt werden kann und sach in Einzelaktionen aufsplittert, besteht die große Gefahr, zi^ verschiedenen Geidisy&temed inner­halb DeutsSlands zu gelangen. Damit wäre ein unhaltbarer Zustand geschaffen. Die Hoffnung, einer Einzelaktion würden sich andere Gebiete sofort anschließen, ist ein sehr gefährlicher Un - sicherheitafaktor. Ein Geidfacbmann darf abeT nur mit Tatsachen und nicht mit Wahrschein­lichkeiten operieren. Sorten aber die Aluierten, denen audi in der Währungsreform die letzte Entscheidung zusteht, nacht bald zu einer Ueber- einsfcimmung ihrer Deutschiandplane gelangen, so würden daraus sich ergebende Einzeiaktionen schwerste Nachteile für die deutsche Wirtschaft zur Folge haben.

lieber die Art der dnrrcfrzuführenden Maß­nahmen sind bereits viele Pläne entwickelt wor­den. Soweit es sich um soziale Forderungen, vor altem um- die gleichmäßige Erfassung von Geld- und Sachbesitz und besondere Beachtung der Kriegs- und Sdiwarzmarktgewinittler handelt, können diese nicht oft genug vor und von der Oeffentlichkeit gefordert und diskutiert werden. Geldreform bedeutet aber auch die Bewältigung eines äußerst schwierigen wiirtscha-ftstechnischen Problems des kompliziertesten der Volkswirt­schaft überhaupt d : as man einem Gremium von Fachleuten überlassen muß, die ja keines­wegs immer Duanrnköpf« sind. (Diese Beto­nung ist erforderlich, da leider in der Oeffent­lieh keit anders lautende Ansichten geäußert wurden.) Bei einem Mitreden alter auf diesem Gebiet wäTe ein Abgteiten dieses so bedeuten­den Problems in die Polemik leicht gegeben, und da-s Mitwirken politischer Ressentiments statt nüchterner Zweckmäßigkeit könnte sich verhäng­nisvoll aus'wirken

In der Erkenntnis unseres wirtschaftlichen und sozialen Elends dürfen wir uers nicht zur Geld­reform als einem Reittung-srtng flüchten, sondern müssen wissen, daß erst klare wiTtediaftliche Tatbestände sowie die Möglichkeit zu produk­tiver Arbeit auch den Erfolg einer Neuord­nung unserer Ge.dverhäl'tnisse garantiert. G.V.

Englands Kohlennot

in England wurden am Anfang der Woche di« angekün-digten Stromsparmaßnahmen eingeführt, durch die für zahlreiche Fabriken der Strom völ­lig und für Kleinverbraucher während fünf Stun­den am Tage gesperrt wurde. Dadurch wurden mit Ausnahme unbedingt lebensnotwendiger In­dustrien adle Werke Englands stillgelegt. Man rechnet mit einer Arbertslosenzafrl von ungefähr drei Millionen. In Büros muß bei Kerzenlicht ge­arbeitet werden, die Vorortbahnen haben ihren Verkehr eingestellt und die Zeitungen dürfen nur noch in dem während des Krieges erlaubten Umfang erscheinen. In einer dramatischen Un­terhaus Sitzung waTf die Opposition der Regie­rung Nachlässigkeit als Grund der augenb'ick- liehen Mißstände vor, während die Regierung mi t den anormalen Wetterverhältnissen. die eine Lähmung des Transportwesens hervorriefen, die augenblicklichen Schwierigkeiten erklärt. Di:? Gewerkschaften betonten, daß sie die Regierung in allen ihren Maßnahmen zur Ueberwindumg der Brennstoffkris© unterstützen würden. Premier­minister Atttee verkündete die Gründung eines Ausschusses, der die notwendigen Entscheidun­gen zur Beseitigung der Krise zu treffen hat. Zur Beschleunigung des Kohlentransportes auf den Eisenbahnen wurden einschneidende Maß­nahmen über Beschränkung des Personenverkehrs verfügt. Zunächst ist mit einem Andauem der Brennstoff Schwierigkeiten zu rechnen, da in ganz England wieder starke Sdineefä'Ile und scharfer Frost eingefcreten sind.

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Die über England heredngebrexhene Kohlen- krise ist eines, der zahlreichen Symptome für die schwerwiegende Struktur-Veränderungen, welche der zweite Weltkrieg geschaffen hat. In der Zwischenkriegszeit belief sich die englische Koh­lenförderung auf rd. 250 Mill t. Nach dem Kriege ist es nicht gelungen, über eine Förder- menge von 189 Miil. t hinauszukommen, und es ergab sich für 1946 bereits ein Kohlendefmt von 45 Millionen t. In normalen Zeiten deckte Eng­ land seinen erhöhten Winteibedarf aus den La­gerbeständen, die vor dem Kriege regelmäßig etwa 25 Mil?, t ausmachten, seit dem 1. April 1945 von 15 Mild, bis auf 8,4 Miil. t zusammen- geschmolzen sind.

Auf dieser Basis hatte, wie ein Londoner City- beririrt der NZZ besagt, das Handelsministerium einen Verteilrrngsplan atrsgerarbeitet. der bei ..normaler Witterung" die Versorgung bis Ende März sicher gestellt hätte. Es folgte aber eine

Ihre Majestät die Mode

Wagen wiT die Macht des schwachen Ge­schlechts wie sie die Geschichte und das tägliche Leben lehrt nicht anzuzwerfeln, so müssen wir doch eingestehen, daß auch über der Frau eine Königin thront dde Mode. Sou­verän, ja diktatorisch regiert sie, nur mit der ganz unmonarch ischen und undiktatori s-chen Eigenschaft, daß sie durch keine Macht der Welt zu stürzen ist. Zwar können Pracht und Glanz ihres Hofes, sei es einer Laune oder dem Wandel der Zeiten gehorchend, das Aussehen verändern oder sogar zu einem Schattendasein verurteilt werden, ihre Macht wird ungebrochen bleiben. Und diese Macht will respektiert, will umwor­ben und umschmetbchelt sein. Instinktiv und nur zu gern gehorcht die Frau ihren Gesetzen, je­doch auch der Mann ignoriert sie nicht unge­straft. Wenn nun noch gar Herr Bürokratius sich aufmacht und mit wenig Verständnis aber viel Papier und Staub ..Ihrer Majestät** zu befehlen gedenkt, dann können wir mit dieser schönen Frau nur lächeln. Ganz so heiter ist die Sache allerdings nicht; denn es kann viel davon abhängen, ob man Gnade vor erlauchten Augen findet. Dies mußten kürzlich die Offenbache: Lederfabrikartten erfahren, denen eine über die amerikanische Handelsdelegation nach den Ver­ einigten Staaten eingereichte Kollektion im Wert von 350 00 Reichsmark zurückgegeben wurde. Die ausgesucht schönen Lederwaien Offenbach war einst führend am Weltmarkt entsprachen nicht der amerikanischen Mode. Ein lehrreiches Bei­spiel: Es geht also nicht afflete mit Statistiken, Formularen und Fragebogen, man muß dazu schon Märkte, Abnehmer und die ,,herrschende" Mode persönlich keimen und die Gelegenheit zu ihrer Bekanntschaft haben. Auch Bürokratius m^ sich der Königin beugen und das will viel heißen« «tt »

harte Frostperiode und eine Woche anhaltender schwerster Sdineefälde in der ersten Januar- hälfte, die nicht nur den ganzen Eisenbahnver­kehr lahmlegten, sondern auch zahlreiche Kohlen­gruben unzugänglich machten oder an der För­derung verhinderten. So blieb der Regierung nichts anderes möglich, als dem Lande radikalste Methoden durch Verbot des Verbrauches von Kohle und thermoelektrischer Energie aufzuerie- gen. Es ist woM die schwerste Katastrophe, die England seit dem großen Bergarbeiters freak der i Zwanziger Jahre durchzumachen hat, und es wird ' noch Wochen und Monate dauern, bis die Schä­den behoben sind, die sich aus der Not dieser Winterv&xhen ergeben haben. Aber auch dann werden die allgemeinen Ursachen deT englischen Kohvenkri-se noch nicht überwunden sein. Diese liegen nämlich nicht allein in der Transportmisere dieses Winters, sondern in dem LeistungsausfaM, mit dem sich der Kohlenbergbau in auCen Län­dern auseina^dersetzen muß. -p.-

Auestellerzü'te zur Leipziger Messe

Für Messereisende mit besonderem Aus* steller-Ausweis aus dem Han.deiska.m- i merberirk Konstanz sind folgende Massezüga vorgesehen; Hinfahrt am 1. März ab Frankfurt ; a. M. 22.40 Uhr Leipzig an 12.31 Uhr. Rück­fahrt am 12. März ab Leipzig 7.10 Uhr Frank­ furt a. M. an 20.35 Uhr,

| Materialmangel in Solingen

| Die Rohstoffversorgung der deutschen Schneid- ; warenindustrie, die zu 85 v. H. der gesamten deutschen Kapazität in Solingen konzentriert ist, hat sich in den letzten Monaten verschlechtert , Eisen- und Stahl-kontingente hat die Solinger In- ; dustrie in letzter Zeit überhaupt nicht mehr er­halten, wenn nicht über einige bevorrechtigte Bedarfsträger wie Bergbau und Reichsbahn.

' Schneidwaren-Verbraucher in Industrie, Hand­werk und Handel können daher praktisch nicht mehr beliefert werden. Es fehlen zur Zeit alle Roh- und Hilfsstoffe, wie NE-Metalle, Holz, Pa­pier, Leim, Schmirgel und Reinigungsstoffe. Von den insgesamt rund 1200 in Solingen ansäßigen , Sehneidwarenbetrieben haben rund 1100 seit Ende des Krieges ihre Produktion wieder aufgenom­men. Etwa 60 Betriebe beschäftigen über 100 Arbeitskräfte und bewältigen 60 bis 70 v. H. der gesamten Solinger Schneidwarenproduktion. Die derzeitige Gesamtkapazität beträgt etwa 90 bis 85 v. H. der Vorkriegszeit. Die Ausfälle durch Kriegsschäden sind demnach relativ gering. Die vorhandene Leistungsfähigkeit konnte im ver­gangenen Jahr kaum zu einem Viertel ansgenutzt werden. Seit Beginn des Winters ist die Solin­ ger Industrie durch Strom- und Kohlenmangel zunehmend gehemmt. Verschiedene Betriebe | mußten ihre Produktion ganz einstellen so das : größte . Werk Solingens , das I. A. H-enckels j Zwillingswerk. Nennenswerte Exportgeschäfte ! konnten noch nicht getätigt werden, während i vor dem Krieg über 40 v. H. der gesamten Et- I zeugung ins Ausland gingen. H. G.

| rturiir.e c uncrer

In Offenburg wurde der Verband de* j Mehlgroßhandels von Südbaden i. V. mit Sitz in t Freiburg gegründe;.

! Die Ruhrkohlenproduktion erreichte I Ende Januar mit 222 000 t Tagesförderung einen neuen Höchststand.

Einheit liehe Tabellen zur Errechnung der Lohnsteuern für alle vier Befat 2 imgs- zoneti sind vom alliierten Kontrollrat genehm'gi ; worden. Sie sollen ab 1 April 1947 verwen­det werden.

Die Eau de Cologne - und Parfüroeriefa- brik Nr. 4711 hat den ersten Exportauftrag der Nachkriegszeit nach England erba ten. DeT zur Herstellung notwendige Alkohol wird von eng- . lischer Seite zur Verfügung gestellt

Nach englischen Meldungen wurde von den Berliner Siemens-Werken ein großer Plan zur direkten Belieferung der englischen Haus-frfite mit Strom aus dem Ruhrgebiet ausge*

1 arbeitet.

J Der Streik der Pariser Druckerei- u. Zr-rätungs- awgestel'lten droht zu eamem Generalstreik anzu­wachsen, da die Regierung die geforderte 25 > prozenfige Lohnerhöhung bisher abgelehnt hat

Industrieausrüstungen im Werte von 35 Mii'l. Dollar werden die USA an die So­ wjet union liefern. Es handelt sich dabei ran Ein­

richtungen Für Oedfekier und um eiektro techni­sche Anlagen, di« von Rußland schon vor Been­digung d«s Leih- tmd tahtebkomsBen* bestellt wurden.

Zwischenrufe

Ein kleiner Umweg

Wie sind «2« Abgebrannte und Ausge wiesen« aus dem Osten nach Konstanz verschlagen wor­den. Wir haben alles verloren. Womit wollen wir uns kleiden? Also auf! Wo wie wenn bekommen wiir einen Bezugschein? Di« «rate Stell« war nicht zuständig. Ein Leidensgefährte verweis* uns an das richtige Amt. Ein freund­licher junger Mann sagt uns, daß es heute keimen Aniragsdiedn gibt, weil gerade Lebensrnttte 1 umt- ken ausgegeben werden. Das war Ende Oktober. Um es kurz zu machen: Anfang November be­kommen wir einen Schein für dre ganze Familie. Am 11. November: Der Schein wird angenommen. Mitte Dezember: Schüchtern« Rückfrage, vielleicht reicht« noch bis Weihnachten? Antwort: Es He­lgen über 3000 Anträge vor, wenn's soweit ü«t, gibt's Nachricht. 3. Januar: Der Herr Amtsleiter ist da, al*er kein Bezugschein, Kommen Sie nächste Woche wieder!

Die Hoffnung auf einen Bezugschein habe ich auch heute noch nicht aufgegeben. Inzwischen habe ich einen anderen Amte weg beschütten: Mein Bruder in Wesermünde hai 'f mir dabei. Al­les ganz ordnungsgemäß: Antrag Bezugschein Ware ... Es waren ein Paar Schuhe. Und sie sind schon hier! Au-s Werermünde!

Pr, Konstanz .

Ei, ei, Frau Apotheker!

Wenn ein Selbstversorger ein« Sa.!be für Mensch odeT Tier benötigt, wind er vom Apothe­ker in emem benachbarte« Städtchen aufgefor­dert, Schwenreefeöt zu bringen. Es sei nämlich' kein Fett da. Hat er sednen Tribut entrichtet, so erhält er seine Saf.be ordmuigsgemäß wie im Frieden aus Vaseline zubereitet. Von Schweine­fett keine Spur. Wo mag dieses himgekommen sein? Böse Zungen behaupten, es sei in den Kochtopfen der Frau Apothekerin gelandet. Wir woölen nicht gleich nach dem Kadi rufen. Für heute dürfte es genügen, daß di« verehrliche Kundschaft die nötigen Rückschlüsse zieht. Und daß die Oeffenlüchksit wachsamer werde!

A. H., Gnmholz.

Nicht alle waren in 9tolzer Trauer"

Seit ba-d zwei Jahren erhalten die meisten Kriegshinterbliebenen keine Witwen- oder Wai­senrente mehr. Ist es nicht unberechtigt, daß jene Frau, die zum Arbeiten geht, keine Rente be­kommt, wenn sie mehr als 3 (1) RM monatlich verdient? Für Kinder über 16 Jahre wird en Betrag von 25 RM, für Kinder unter 16 Jahre ein Betrag von 16 RM hinzugerechnet. Manch politisch Beasteteter wurde durch die Spruchkam­mer zurückgesrtuft und darf monatlich nur noch 400 RM- Gehalt beziehen (Gottaiadingezi: 40 000 RM im Jahr! Die Red.) Solange man früheren aktiven Nazis für ihre beschlagnahmten Woh­nungen eine monatliche Entschädigung geben kann, nehme ich an, daß auch für uns Kriegs­hinterbliebene noch Mittel Vorhemden stad. Jede 'Hinsteifoltebene opferte ihren Mann und Ernäh­rer der Familie für den Staat. Wenn auch die damaligen Staatsmänner Verbrecher waren, so wollen doch wir nicht allein die Folgen dieses Krieges tragen, während die wirklich Schuldigen meist heute schon wieder ein behagliches Leben führen Nicht alle waren instolzer Trauer", es gab auch solche, die sich weigerten dem NSKOV bei zu treten. Man sollte das nidr vergessen.

E. S., Singen.

Süddeutsche Rundschau

Der Fastenhirteilbrief des Freiburger Erzbischöfe

Freiburg i. Bt. Erzbischof Dr, Conrad Gröber hat zur bevorstehenden Fastenzeit an die Katholiken der Erzdiözese Freaburg ein Har- lenschreiben gerichtet das in seinem 1. Teil am vergangenen Sonntag von den Kanzeln der Kir­chen verlesen wurde und dessen weiter« Teile am 16, und 23. Februar den Gläubigen zur Kenntnis gebracht werden. Der Hirtenbrief be­handelt ausschließlich inner kirchliche Probleme, insbesondere das Verhältnis zwi-sdien PriesteT- tum und christlichem Volk. Die Aufrollung die­ses Problems wurde durch eine Veröffentlichung in einer Zeitschrift ausgelöst, in der eine Reihe guter Katholiken Anschuldigungen gegen den Priesterstand der katholischen Kirche erhoben hatte. Erzbischof Dr. Gröber nimmt in seinem Hiirtenschreiiben in eingehender Weise gegen diese Anschuldigungen Stellung, um wie es heißt die entstandenen Mißverständnisse ra­schesten? au beseitigen,denn ka,ujn je war die Zeit zu Vorwürfen und Hader im eigenen Hause so wenig geeignet wie gerade jetzt, wo sie prall angefüiit ist mit Elend und Not."

Erste deutsche Frau auf internationaler Frauentagung

Karlsruhe . Als erste deutsche Frau nahm Dr. Gabriele Strecker auf Veranlassung der Mi­litärregierung an der internationalen Frauenta­gung in Amerika teil, bei der 55 Länder der Erde durch 200 Frauen vertreten waren. Auf Einladung des überparteilichen Frauenausschus­ses Karlsruhe berichtete sie übeT ihre Eindrücke, die zu der Hoffnung auf Zusammenarbeit aller Frauen der Erde im Interesse des Wiederauf­baues berechtigen. L.

Dunkle Geschäfte mit Ilse Werner

Heidelberg. In Mi che'Stadt im Odenwald trat ein Konzertagent auf, deir Plakate für ein Ilse Werner -Gastspiel anschlug. Noch am selben Abend waren fünf bunte Abende aus verkauft. Andern abends warteten die Micheistädter je­doch vergebens auf Ilse Werner . Der smarte Manager war ein paar Stunden vorher mit ei­ner Börse von elitauserad Mark verschwunden und das Gastspiel natürlich Schwindel. -oe-

Nazi-Hochburg Internierungslager

Darmstadt . DerMannheimer Morgen" veröffentlicht den Bericht eines entlassenen Häftlinge aus dem Nazi-Intem.ienmfjslager Darmstedt. Nach der Schilderung dieses Ge­währsmannes sei die Lagerselbstverwaltung mit hohen SS-Führern, Ritterkreuzträgern u«w. be­setzt, die einen gut funktionierenden Spür­dienst aufgezogen hätten, Einsicht in die ge­heimen Akten gewännen und in besonderen Fällen Schwerbelastete der Aburteilung zu ent­ziehen vermöchten. DasFührerkorps" in Darmstadt habe eine F.xiröküche unterhaäten und werde dabei dick und fett. In der Lager- schneiderei ließen sich die Nazigrößen aus Decken schicke Straßeramärrtel und Anzüge bauen" und die eigene Färberei wende mit Sonrierwünschen überlaufen. Amerikanische

Fallschirmjägerschuhe. die für Beinbehinderte zur Verfügung gestellt waren, seien innerhalb de* Führerkorps verschoben worden. Ueber ähnliche Veuhäitndsse berichtet ein Journalist aus dem Internierungslager in Luriwigsburg bei Stuttgart Dort seien von den insgesamt 11400 Internierten im den vier Monaten unter deut­ scher Verwalung bisher lediglich 16 Fälle ab- geUTteiit worden -oe-

800 Stangen Zigaretten

Frankfurt a. M. Die Polizei kam durch die Entdeckung von PadtmaterialabfäSen in einer Hausruine auf die Spur einer fünfköpfigem Ban­de, die als Angestellte der amerikanischen Post­office seit einem halben Jahre Pakete und Post­säcke ausraubten. Es konnte ihnen der Diebstahl von Lebensmitteln, Kleidungsstücken und mehr als 800 Stangen amerikanischer Zigaretten nach­gewiesen werden, von denen noch ein großer j Teil sichergesteWt wurde. - oe -

Der weinende Saal

Frankfurt a. M. Bei der Aufführung von StrimdbergsRausch" im Kleinen Theater im Frankfurter Zoo kam es zu einem Zwischenfall, der zum Abbruch des Spieles führte. Im Saal brach nämlich einer nach dem andern der Zu­schauer in Tränen aus und als danach auch im zweiten Bild eden Darstellern die Tränen über die Backen rollten und ein großer Teil der Zu­schauer, ein Trl^engasattentat befürchtend, das Theater fluchtartig verfließ, mußte mitten in der Szene der Voihamg heruntergelassen weiden. Die Untersuchung ergab dann, daß ein Feuer­schutzmittel, mit dem deT Saal tagsüber gestri­chen worden war, die tränemtreibende Wirkung hatte. - oe -

Epp gestorben

München . Unter der RutbrikWer ist im München gestorben?" imMünchner Sladtan- . zeiger" vom 5. Februar, finden wir folgende No­tiz:Franz Xaver Ritter von Epp , General der Infanterie a. D. , 78 Jahre."

Totbringende Hochzeit

Feuchtwangen . Auf einer Hochzeit wurde Schnaps vom Schwarzen Markt gereicht. Der cfualvolle Tod eines jungen Hodizeitsgastes Meß die bestürzte Festtversammlung erkennen, daß der Mann an einer Vergiftung durch Methyl­alkohol gestorben war, - gl -

DieUNRRA " bestohlen

Traunstein . Bei einem Angestellten der UNRRA Traunstein, der dort seit 18 Monaten be­schäftigt war und großes Vertrauen genoß, sind kürzlich 14 000 amerikanische Zigaretten, 100 Stück Seife (davon 15 Stück zu je 500 Gramm), 25 Kilo ErdnußbutteT. 50 Pfund Schokolade. 45 Kilo Mehl und andere Lebensmittel in kleineren Mengen gefunden worden. Auch über die Her­kunft einiger tausend Stark Bargeld konnte der inzwischen Verhaftete keinen klaren Aufschluß geben. Es Hegt der Verdacht vor, daß er mit den gestapelten Waren Schwarzhandel betrieben hatte. - Ks -

Kampf um die Zonenliga-Führung

Zonenliga Gruppe Süd: VfL Konstanz VH. Freiburg ; Biberach Schwerrndngen; Rastatt Offenburg ; ReutHng-en Friedridishaien. Der Kampf ran die alleinige Tabe&entfühnmg ia der an Ueberras-chungen reichen und in der Leistung ziemlich ausgeglichenen Gruppe Süd kann am kommenden Sormteg eine Scheidung der Favoriten bringen. Die Paarungen sind auf jeden Fall so interessant angelegt, daß sowohl Ueberrascbimgen wi«normale" Ergebnisse eine ^ Klärung bringen können. Konstanz . Schwennin­ gen und Rastatt stehen im Vordergrund und mit der geringsten Verlustpuniktzahl lauert Friedxichs- hafen auf die kommenden Entscheidungen. In Konstanz erwartet man einen Erfolg des VfL a!s Wiederholung des semeraeft-igen Pokelspielsieges gegen den Namensvetter aus Freäbujg. Rastatt darf ebenfalls ais Sieger über Offenburg bezeich­net werden, und dde Papierform spricht auch für Schwenningen , wenngleich gegen den Außensei­ter Biberach auf dessen Platz schwer zu gewin­nen ist. Friedrichshafen geht nicht ohne Chance nach Reutlingen , wenngleich die Platzelf nach dem Freiburger Sieg als Favorit b e ze i c h net wer­den muß.

Gruppe Nord: Mainz 05 FC Kaiserslautern ? Tus Neueadorf FC Saarbrücken ; Phönix Lud- wigshafen VfB Neimkirchen; Wormatia Worms VfR TrieT. Di« beiden Titelanwärter, FC Kaiserslautern und FC Saarbrücken , haben also schwere Auswärtsspiele, Kaisersfiautem konnte am letzten Sormtag nacht überzeugen. Mainz be­trachtet sich selbst noch als Titelanwärter und Neuendorf ist zu Hause besonder«; gefährlich. Knappe Gastsäoge in Mainz und Neuendorf und klare Heimsiege ia den beiden anderen Spielen wären normal.

Landeslira Süddeutsche

Oberliga Staffel Ost: Die Staffel Ost nimmt nach 14 tägiger Pause den Spielbetrieb mit einer Begegnung wieder auf. Es spielen Gottmadn- gen Neustadt.

Oberliga Steffel Süd: Wyh.en I stein,

Waldshut Fahrnau, Wehr Trauringen.

Obeiligaspiele Staffel West: Lahr Ober- kirch; ASV Freiburg Emmendinge«; Fortuna Frei-burg. Riegel.

Landesliga Stidwürttemberg Gruppe Nord:

Schramberg TutlUngen ; Trossingen Tail­ fingen ; Hechingen Ebingen ;* Tübingen Pful­ lingen ; Metzingen Birkenfeld.

Süddeutsche Oberliga: Karlsruher FV FSV Frankfurt ; Phönix Karlsruhe BC Augsburg; Schwaben Augsburg Bayern München ; Of- ferrbacher Kickers VfB Stuttgart .

Im Eiltempo über deutsche Fußbalifelder

Tabellenerster der Landesliga Baden Gruppe Nord ist Mannheim mit 26 Punkten vor V'ern- heion mit 24 und Friedrkhsfekl mit 24 Punkten. Die Favoriten der Gruppe Nord MühlbuTg und Pforzheim liegen mft 32 bzw. 31 Punkten an der Spitze. Die Spitzenmannschaften Westdeutsch. Lands blieben am Sonntag in den meisten Falten ohne Niederlagen. Fortuna Düsseldorf steht am Niedenrhein in der Gruppe Berg . Mark nach ei­nem 3:0 - Sieg über den Lokaägegner BV 04 a<n der Tabellenspitze. Am rechten Niederrhein , ge­wann Rot-Weiß Oberhausen gegen 07 Hamborn 3:0 und ist mit 7 Punkten Vorsprung nicht mehr etnzuholen. Am linken Niederrheta gelang 1910 Krefeld ein zwerateSEger Sieg von 15:0 über den VfL Neuß In der 2. Gruppe hegt Borussia Mim« ? chen-Gladbadi nach seinem 3:2-Steg über Union Krefeld an der Spitze. Der Tabellenführer im Ruhr gebiet, SP Katenberg, gewann gegen TURA . Essen 5:4. In Westfalen lag Borussia Dortmund 1 gextefi Schalke 04 bis tut 2. Hälfte mit 2:0 in

Führung, mußte sich aber dann noch 4 Tore von Schailke gefallen lassen, ln der Gruppe 2 behauptete der Neuling VfL Watten seine Spit­zenstellung durch ein l:l-Resul<tat bei Hombruch CS In der Hamburger Fußballmeisterschaft steht der FC St. Pauli mit 24:4 Punkten an der Tabellenspitze. Den 2. Platz belegt der HSV mit 21:7 Punkten, während Ccmcordia mit dem gleichen Punktverhätrii« den 3. Tabellen stand einmmmt.

Zonenlija Nord mit 14 Vereinen?

Auf einer in Oggersheim (Pfalz ) duTchgeführ- ten Zonenkonferenz der französischen Besetzungs- Zone wurde auch über des Spielsystem für das kommende Spieüjahr 1947/48 entschieden. Da­nach soll die Zooenldga in. ihrer jetzigen Zusam­mensetzung beibetoalten werden. Zu den acht Vereinen sollen die vier ersten der Ehrenshga und die beiden ersten der vier Landesligamei-stei aus den vier Provinzen Saar . Hessen , Mittel­ rhein und Pfalz in die ZonenÜiga aufsteigen, die sich somit auf insgesamt vierzehn Vereine be­laufen wird. (Diese Entscheidung betrifft offen­sichtlich mir die Nordgruppe der ZonenTiga Ob eine Erweiterung der SüdgTuppe auf rrrehT Ver­eine erfolgt, entzieht sich vorläufig unserer Kenntnis, wäre aber aus Loya-litäts- und Quali- tätsgründen vertretbar. Die Sport-Redaktion .1

Sporttoto in Südbaden?

In Singen wurde eine Gesellschaft gegründet dae vorbehaltlich der behördlichen Genehmi­gung de« Fußballwertfbet rieb für di-e franzö- rich besetzte Zone Badens durchführen will. Die Fußbafllwetten sollen nach schweizerischem Mu­ster mit kleinen Einsätzen getätigt werden wo­bei die Hälfte der Einnahmen als Gewinne wie­der ausbezahlt werden, und au§ dem Rest eine ansehnliche Summe dem Wiederaufbau des Sportes und der Jugendarbeit zut Verfügung ge- steflft werden kann. Mit dem Wettbetrieb soll mit Beginn der neuen Spiel runde im Fußbail angefangen werden. Die Geschäftes eiie befindet sich vorläufig in Singen, Hebelstr 16.

Meistersctoaftsfußbal! im Ausland Frankreich : Red Star Lens 5:2: Roubaix

Stade 1:3; Reims Sete 3:0; Le Havre LiÜe 1:4; Metz Strasbourg 0:2; Racing Paris

Cannes 4:0; St. Evieone Rennes 1:5; Mont- pelliei Marseille 3:1; Böndeaux Nancy 1:1? Toulouse Rouen 3:2. TabeHenstand: 1. Rou­ baix und Reims 26 Sp., 35 P.; 3. Strasbourg und Lille 26 Sp 34 P. ; 5. Stade 26 Sp., 32 P.: 6. Red Star und Rennes 26 Sp.. 29 P.

Italien : Nachtragsspiete: Bologna Inter­nationale 2:0; Venezia Atalanta 0:0; Brescia

Mo-dona 0:1; Vicenza Roma 2:0.

Englands Vorbereitungen für das Kontinent-Spiel

Es steht nun offiziell fest, daß Großbritanniens Team, das am 10. Mai gegen die Kontfneut» Mannschaft zu spaelen hat. unmittelbar nach dem englischen Cupfin«! nominiert wird. Bezüglich des Hampden-Parkes Glasgow en!«drieden di« Behörden, daß nur 140 000 statt 150 000 Zu­schauer Einlaß finden können. Es werden um­fangreiche Vorbereitungen getroffen, um erst­klassig« Radio- und Fernsehreportagen durchzu­führen.

Internationale Skiwoche Chamonix Als erste Konkurrenz der internationalen Ski­woche von Chamonix wurde am Mittwoch der 18-Kilometer-Langlauf gestartet. In Abwesenheit der schwedischen Spitzenläufer Törnkvist und Lundström lief das Rennen auf ein Duell zwi­schen Finnen und Schweizern hinaus. Der wacker* Finne Kiuru, der sich bereits in St. Moritz aus­gezeichnet hatte, hielt die Spitze vom Beginn

des Rennens bis zum Schluß. Ergebnisse;

1. August Kiuru (Finnland ), 18 km in 1:04:52 !

2. S. Rytki (Finnland ) 1:06:59; 3. Niklaus Stump (Schweiz ) 1:07:57; 4. Edy Schild (Schweiz ) 1:09:03; 5. Sven Israelßon (Schweden ) 1:09:26; 6. Olavi Sihvonen (Finnland ) 1:10:39.

Autorennen in kalten und warmen Zonen

Den großen Winterpreis Schwedens für Renn­wagen gewann bei 20 Grad Kälte in S t o dt holm der Engländer R. Pa-mell mit ERA (20 Runden gleich 103 km in 59:0,2 Mfn.) mit einer Durch'schnittsgeschwindigkeit von 103,5 Stunden­kilometer vor seinem Landsmann H. L. Brotifce, der nur 0,6 Sek. länger brauchte. Von den ge­meldeten 16 Rennwagen blieben 12 (alle Franzo­sen und die Schweizer ) auf einem Schiff vor der Küste im Eis eingefroren, Eines der größten südamerik&Tiisdiea AutomobilTennen des Jahres, der Grand Prix von Buenos Aires , wurde vor 20 000 Zuschauern nach scharfem Kampf von VFllonesie (Italien ) 112.631 km in 1:04:11,3 vor Varzi (Italien ) 1:04:12,5 gewonnen.

Kurz notiert

Altmeister Dr. PeftzeT gewann nrrt seinen 47 Jahren in Frankfurt einen WakEeuf tot seiner jungen Konkurrenz.

Der Schwede Rune Gustarison wurde bei der Konkurrenz über die Hunter-Meile in Boston von dar Amerikanern GH Dodris und Tommy Quinn auf den dritten Pietz verwiesen, während Mac Mitcbeld (USA ) vierter wurde.

Ein Tischtennis-Vergleichskampf Südbaden Pfalz wurde in Baden -Eaden von der Pfalz mit 5:4 Punkten gewonnen.

Die Vereinigung der englischen Regionaiver. bände erklärte seine Zustimmung für Fuß'ba''!- spiele zwischen englischen Mannschaften und deutschen Kriegsgefangeneremannschaften: die Entscheidung bleibt der FootbaH-Association Vor­behalten.

In weiteren englischen Pokalspielen am Mitt­woch gewann Middelsbrough gegen Notts Forest 6:2 und Liverpool gegen Grimsby Town 5K).

Der Radsport Vertreter der französischen Zone, Behrens-Speyer, wurde beauftragt, die Interes­sen seines Fachs und den Antrag des Verband« um Aufnahme in die UCI auf deT Tagung des Radsport-Weltveibamdes zu vertreten.

Die deutsche Kriterium-Meisterschaft 1947 für Amateure wild in Speyer und die deutsche Mann­schaftsmeisterschaft der Berufsfahrer in deT Pfal* durchge führt

Auf der großen Olympiaschanze in Garmisch- Partenkirchen sprang der Sieger des Neujahr- springens, Sepp Weiler (Oberstdorfl zweimal 84 Meter.

Ein Eishockey-Länderspiel Belgien Holland ü> Antwerpen erntete 6:3.

Die Schweizer Bishodtey-Ländennannschaft verlor in Basei gegen Schweden 9:5.

In Flensburg fand in voller Harmonie em Handballspiel zwischen einer'dänischen und ei­ner nordwestdeutschen Mannschaft statt.

Neuer französischer Halbschwergewichtsmeister wurde Victor Buttin; er schlug in Straßburg Charles Rutz durch technischen k. o.

Im Endspiel um den Tisch tennis-Europa-Cup der Damen gewann in Newcastte England gegen Schottland 8:1.

Präsident Trumann (fiant die Gründung eines amerikanischen ..Komitees für Leibesübungen", um die Breitenarbeit im Sport zu fördern.

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