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P . 1' ! i fe | '■ $ " . ■ «BnJW »i wRMmmm :■ t ]:,; PSs^^fSSW iw m XI '■' " '• B ' I ai !* f I > n i S; iP» i $ DIE HANDSCHRIFTEN DER LANDESBIBLIOTHEK KARLSRUHE Ii ORIENTALISCHE HANDSCHRIFTEN Neudruck mit bibliographischen Nachträgen OTTO HARRASSOWITZ • WIESBADEN ■ ■ . ! DIE HANDSCHRIFTEN DER BADISCHEN LANDESBIBLIOTHEK IN KARLSRUHE II ORIENTALISCHE HANDSCHRIFTEN NEUDRUCK MIT BIBLIOGRAPHISCHEN NACHTRÄGEN 1970 OTTO HARRASSOWITZ • WIESRADEN ORIENTALISCHE HANDSCHRIFTEN MIT EINEM VORWORT VON WILHELM BRAMBACH NEUDRUCK MIT BIBLIOGRAPHISCHEN NACHTRÄGEN 1970 OTTO HARRASSOWITZ • WIESBADEN 11 2> 30 , / 0 0 Photographische und photomechanische Wiedergaben nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages Gesamtherstellung: Buchdruckerei Hubert & Co., Göttingen Printed in Germany V Vorwort zum Neudruck Die Kataloge der „Handschriften der Großherzoglich Badischen Hof- und Landesbibliothek in Karlsruhe", ab Band 8 (1926) der „Handschriften der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe", sind schon lange vergriffen. Sie werden jetzt im Nachdruckverfahren wieder zugänglich gemacht. Darüber hinaus sind am Schluß eines jeden Bandes als Nachträge bei den in Betracht kommenden Handschriften aufgenommen worden: Editionen und Sekundärliteratur in chronologischer Ordnung, soweit sie seit dem Erscheinen der einzelnen Bände inzwischen von der Handschriftenabteilung erfaßt werden konnten, ferner Hinweise auf verwandte Handschriften im Gesamtbestand der Badischen Landesbibliothek, Berichtigungen der Inhaltsangabe, der Datierung und des Verfassernamens. In Einzelfällen werden auch bei Handschriften, zu denen keine Sekundärliteratur vorhegt, Berichtigungen und wichtige Hinweise zu den bereits erschienenen Beschreibungen mit aufgenommen. Alle diese Angaben ergänzen die in den gedruckten Handschriftenbeschreibungen enthaltenen Literatur- und Quellenhinweise bis zur Gegenwart. Handschriften, zu denen im Nachtrag Sekundärliteratur sowie Ergänzungen und Hinweise gegeben werden, sind mit +, die Kriegsverluste aus den Jahren 1939-1945 mit O gekennzeichnet worden. Besondere Verdienste um Erfassung und Überprüfung aller Angaben, insbesondere des Titelmaterials, hat sich Oberbibliotheksrat Dr. Kurt Hannemann erworben. An der Herstellung des Manuskriptes hat Bibliotheksamtmann Helmut Schröer mitgearbeitet. Karlsruhe, im August 1969 Dr. Franz Anselm Schmitt Direktor der Badischen Landesbibliothek ' DIE HANDSCHRIFTEN DEE GR0SSHERZ06LICH BADISCHEN HOF- UND LANDESBIBLIOTHEK IN KARLSRUHE. II. ORIENTALISCHE HAN DSCHRIFTEN. KARLSRUHE. VERLAG VON CH. TH. GROOS. 1892. Vorwort.. Mehr, als die meisten anderen Handschriften der Grossherzoglichen Hof- und Landesbibliothek, stehen die orientalischen in unmittelbarem Zusammenhange mit den Geschicken des Badischen Fürstenhauses. Es war nicht allein die " Erinnerung an die Heimath, wodurch Johannes Reuchlin getrieben wurde, seine Büchersammlung in die Residenzstadt Pforzheim zu stiften. Wir wissen aus seinem Briefwechsel mit dem Grossneffen Melanchthon, dass er sich eine Zeitlang mit anderen Absichten trug, dass er diesem seine Bibliothek vermachen wollte. Nun hat der Lauf der Dinge in Wittenberg nicht den Beifall Reuchlins gefunden, zumal da Melanchthon der Reuchlinischen Einladung nach Ingolstadt keine Folge hatte leisten wollen. Wie eine Verstimmung klingt es, wenn Melanchthon noch dreissig Jahre nach Reuchlins Tode berichtet, dessen Bibliothek habe an Werth durch die grössere Thätig- keit der Buchdrucker verloren. Indessen besann er sich doch gleich wieder auf den handschriftlichen Theil, der nicht so gering zu schätzen war. 1 ) Und in der That haben die hebraeischen Handschriften, ins- J ) Die Zeugnisse über diese Vorgänge und die ferneren Schicksale der Bibliothek habe ich in der ersten Abtheilung des vorliegenden Werkes S. 1—13 zusammengestellt. Ausser den dort aufgezählten Druckschriften mit Einträgen von Reuchlins Hand habe ich inzwischen noch folgende gefunden (*De 145) : Prophetae priores cum commentario R. David Kimhi. Soncini A. M. B246 i. e. Chr. 1485. Eingeschrieben ist: LiBER- Joannis Reuchlin phorcenfis. Legü Imperialiü doctoris. Et Magiftri philosophig. Comitis palatinj. FRIDERTCo Impü • III • Infignis. - IV - besondere der vielgefeierte Proplietencodex, auch heute, nach den wichtigen Entdeckungen der Neuzeit, an wissenschaftlicher Bedeutung nicht verloren. Reuchlin hatte schon einmal im Jahre 1519 die werthvollsten Stücke von Stuttgart nach Pforzheim bringen wollen, wo er sie im Hause seiner Schwester vor den Kriegsunruhen des Nachbarlandes gesichert glaubte. Das schlug fehl. Als er aber, ermüdet durch Alter und Schicksalswandlungen, im Bade Liebenzell 1522 noch einmal Erholung suchte, ist in ihm das Vertrauen erwacht, dass er für seine Bücher am besten sorge, wenn er sie unter dem Schutze des Markgrafen Philipp I. von Baden in dessen Schlosskirche, dem Stifte zum hl. Michael, berge. Nach dem Berichte des Oecolampadius hat Reuchlin dazu seine Verfügung unmittelbar vor seinem Tode getroffen. Wesshalb hat er nun die Bibliothek lieber bei seiner ehemaligen Landesherrschaft, als in den Händen der Sächsischen Reformatoren, der Ingolstädter oder Tübinger Amtsgenossen, sehen wollen? Auch hierüber giebt uns Oecolampadius eine Andeutung: Phorcensi tuae (Philippi I.) bibliothecae moriens, ne ingratus uideretur fuisse patriae ciuis . . . legarat. Also eine Dankespflicht wurde auf diese Weise erfüllt. In Reuchlins Jugend war ein Vorgang von grosser, ja entscheidender Wichtigkeit für seine wissenschaftliche Zukunft gewesen. Als er die Universitätsstudien in Freiburg vollendet hatte, trat er zum fürstlichen Hofe seiner Vaterstadt in Beziehung. Bei seinen Anlagen und Charaktereigenschaften würde er hier gewiss ein geachteter Beamter geworden sein. Aber nach menschlichem Ermessen hätten ihn seine eigenen Verhältnisse nicht in die grosse litterarische Welt eingeführt. Da erhielt er von seinem Landesherrn, dem Markgrafen Karl I. von Baden, den Auftrag, dessen Sohn Friedrich, den späteren Bischof von Utrecht, auf die Universität Paris zu begleiten. So wurde ihm der Weg zur höheren wissenschaftlichen Ausbildung gebahnt. In Paris fand er Schutz und Anregung bei dem Badischen Landsmanne Heynlin von Stein (Johannes a Lapide), dem Theologen, Philosophen, Förderer der Buchdruckerkunst und nachmals berühmten Prediger. Zu Paris erlernte er die Anfangsgründe der griechischen Sprache und trat somit in die — V — grosse litterarische Bewegung ein, die ihm so viel Ehre bringen und so schweren Kummer bereiten sollte. Sein juristischer Beruf führte ihn später in andere Dienste, zu Staats- und Rechtsgeschäften mancherlei Art, aber die sprachwissenschaftlichen Neigungen waren nun zu fest begründet. Alle Zeit pflegte er die classischen Studien. Er benutzte jede Gelegenheit, sich in die Sprache des Alten Testamentes einführen zu lassen und sich einen Vorrath von hebraeischen Büchern zu erwerben. An die Jugendschicksale mochte er wohl zurück denken, als er seine Bibliothek derjenigen Fürstenfamilie anvertraute, die seinen Jugendbestrebungen die Richtung auf das Bücherwesen gegeben hatte. Sein Vertrauen ist belohnt Avorden. Unter vielen berechtigten Ruhmesansprüchen des Badischen Fürstenhauses in Pflege von Wissenschaft und Kunst ist der schönste an Johannes Reuchlin und seinem Bücherschatze begründet worden. Nicht viel weniger als dreihundert Jahre nach dem Kampfe des tapferen Humanisten für die Erhaltung der sogenannten Juden-Bücher im heiligen Römischen Reiche, war es wieder ein Badischer Fürst, in dessen Obhut ein hebraeisches gottesdienstliches Schriftwerk gegeben wurde. Unter den Dankesbezeugungen, welche die Judenschaft und besonders der Landesrabbiner T. Weil dem Markgrafen Carl Friedrich widmete 1 ), begegnet uns auch folgender Eintrag in der Karlsruher Handschrift 309: „Dieses Jüdisches Ceremonien Bett Buch vom ganzen Jahr, welches ist geschrieben worden 5Ö52 von erschaffung der Welt nehmlich 1292 hat der hiesige Land Rabbiner Tihas Weil zu einem ewigen Angedenken in die Hochfürstl: Bibliotec in Carlsruhe gegeben. Carlsruhe den 5^ Febr: 1772." In andere Zeiten versetzt uns die Abtheilung der türkischen Handschriften. Ihre Herkunft habe ich schon früher aufzuklären versucht. Die Vermuthungen, welche damals geäussert wurden, haben sich So für Gestattung des freien Ueberzuges von einem Landbezirk in den andern und für Nachlass des Todfalls 1783; bei dem 50jährigen Regierungsjubiläum 1796. — VI — inzwischen bei fachmännischer Untersuchung der Schriftstücke bestätigt. Der Sachverhalt ist folgender. 1 ) „Unter der Beute, welche 1683 im Lager Kara Mustafa's vor Wien gemacht wurde, hat man die Briefschaften eines Osman Pascha gefunden. Es waren Schriftstücke von Werth für den Eigenthiimer, aber ohne Beziehung auf die damaligen Heeresverhältnisse. Sie entrollen uns das Bild einer ehrenvollen Laufbahn im türkischen Staatsdienste. Osman hatte wichtige Civil- und Militär- Aemter in der Polizei zu Konstantinopel und in der Regierung von Syrien, Kleinasien und Aegypten versehen In den türkischen Musterrollen, welche nach der Schlacht bei Wien, nahe bei dem Zelte des Grossschatzmeisters gefunden wurden, ist nun in der That Osman Pascha als Führer der leichten Reiterei genannt. Es ist offenbar derselbe, welcher in Belgrad mit grosser Begleitung, 510 Mann, zum Heere stiess. Kurz vorher hatte er noch zu Kairo die Regierung geführt, und so wird er wohl die Aegyptischen Hülfstruppen nach Europa gebracht haben, deren Zahl bei der Musterung vor Wien am 7. September auf 3500 Mann sich belief. Die Briefschaften weisen durchaus auf einen Mann hin, welchem so verantwortliche Aufgaben anvertraut werden mochten. Osman liess seine Schriftstücke in leinenen, seidenen, auch golddurchwirkten Beuteln mitführen. So wurden sie gefunden, und noch jetzt liegen sie in diesen Hullen bei den Rastatter Handschriften. Man hat sich gewöhnt, den älteren Bestand der Fürstlich Badischen Sammlungen an türkischen Waffen, Geräthen, Schriften, insofern er aus dem 17. Jahrhundert stammt, als Tiirkenbeute des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden zu betrachten. Aber das Markgräfliche Haus hat gegen die Türken noch andere Streiter gestellt, hervorragende Feldherren, deren Thaten von den Zeitgenossen anerkannt, später jedoch, im Hinblick auf den Ruhm Ludwig Wilhelms, vielleicht zu wenig beachtet wurden. Bei dem Entsätze Wiens am 12. September 1683 kämpften zwei Angehörige des Markgräflich Badischen Hauses. Im Kaiserlichen Generalstab stand Feldmarschall Hermann, Markgraf von Baden und *) Zuerst mitgetheilt in dem Aufsätze: Meninski über türkische Handschriften der Grossherzoglichen Hof- und Landes-Bibliothek zu Karlsruhe (Centralblatt für Bibliothekswesen VII. S. 303). — VTT - Präsident des Hofkriegsratiis, während sein Neffe, Feldmarschall-Lieutenant Ludwig Wilhelm Oberst eines Kaiserlichen Infanterie-Regiments war. Beide griffen gegen Mittag in den Kampf um Nussdorf ein. Am Abend drang der junge Prinz Ludwig "Wilhelm siegreich bis zur Contrescarpe am Schottenthore vor. An einen der beiden Markgrafen sind nun aus der Beute die Briefschaften Osman Pascha's gelangt. Dieselben wurden dem berühmten Orientalisten FranQois de Mesgnien Meninski, Kaiserlichem Kriegs- rathe zu Wien, übergeben, in der Erwartung, dass sich darin Aufschluss über die Zeitereignisse finden werde. Das musste nun Meninski verneinen, aber sonst konnte er Bemerkenswerthes über den früheren Eigenthümer melden. Sein Bericht befindet sich handschriftlich ebenfalls in der Grossherzoglich Badischen Hof- und Landesbibliothek. Er ist ohne Datum, aber man sieht, dass er im Jahre 1684 geschrieben und an einen Fürsten, den Besitzer der Briefe, gerichtet ist. Der Nachlass dieses Fürsten an türkischen Schriftstücken hat sich in der Rastatter Hofbibliothek vorgefunden: es war also ein Markgraf von Baden-Baden, und zwar wird man eher an Hermann denken, den Präsidenten des Hofkriegsraths, der Müsse finden konnte zur Kenntniss- nahme von türkischen Briefen, als an Ludwig Wilhelm, den unermüdlichen Soldaten im Felde." Es liegen bei den Schriftstücken, die vor Wien gefunden wurden, auch spätere Briefschaften, darunter solche, die an den „Premierminister des römischen Kaisers", Markgrafen Hermann, gerichtet sind. In seinen Händen hat sich also die Sammlung befunden, die später nur durch wenige Stücke vermehrt worden ist. Dass die orientalischen Handschriften hier — grösstentheils zum erstenmale — in fachmännischer Beschreibung vorgeführt werden können, verdanken wir dem freundlichen Entgegenkommen auswärtiger Gelehrten und Amtsgenossen. Nur über die grösseren zwei Bibelhandschriften Reuchlins lagen eingehendere Untersuchungen vor, aus denen wir das Zweckentsprechende mitgetheilt haben. Aber auch hier ist eine werthvolle Bereicherung eingetreten, indem Herr Dr. S. Baer in Biebrich die äussere Geschichte des Prophetencodex durch Entzifferung der eingetragenen Urkunden sicher gestellt hat. — VIII - Die übrigen liebraeisclien, die arabischen und eine persische Handschrift sind von dem Bibliothekar der Kaiserl. Universitäts- und Landesbibliothek in Strassburg, Herrn Dr. S. Landauer, die türkischen und vereinzelte kleinere orientalische Schriftstücke von Herrn Dr. P. Horn an der Universität Strassburg bearbeitet worden. Für die bereitwillige und hingebende Mitarbeiterschaft sei diesen Gelehrten verbindlicher Dank hiermit ausgesprochen. Karlsruhe, den 17. März 1892. Wilhelm Brambach. Inhalt. Seite Vorwort von W. Brambach III I. Hebraeische Handschriften 1—28 1. Bibeln 1 No. 1. Bibel, Geschenk des Kaisers Friedrich III. an Johannes Reuchlin 1 „ 2. Bibel, vom Jahre 1105: Prophetencodex 4 Urkunden zur Geschichte dieser Handschrift. Von S. Baer 7 2. Einzelne biblische Schriften mit Erklärungen. Jüdisch- deutscheGlossareundüetersetzungen. VonS.Landauer 9—16 No. 3. Psalmen 9 „ 4. Commentar zu Jeremias 10 „ 5. David Qimkhi's Commentar zu Ezechiel 13 „ 6. Jüdisch-deutsches Glossar zur Bibel 13 7 .... 14 )> 1 * » 11 11 11 „ 8. Jüdisch-deutsche Uebersetzungen 15 3. Talmud. Von S. Landauer 17 No. 9. Tractat Sanhedrin des babylonischen Talmuds ... 17 4. Liturgica. Von S. Landauer 18—26 No. 10. Makhzör, Preces, für alle Festtage, nach deutschem Ritus 18 „ 11. Preces für das ganze Jahr (nbsn) 20 „ 12. Selikhoth, Bussgebete 22 „ 13. I. Preces. — II. Liber praeceptorum parvus ('p'a'o) des Isak von Corbeil (gest. 1280) 25—26 5. Grammatiken. Von S. Landauer 26 — 28 No. 14. I. David Qimkhi's Grammatik, genannt bbs». — II. am 'td' w , ein grammatisches Compendium . 26—27 II. Arabische und persische Handschriften. Von S. Landauer 29—34 No. 15. Qorän 29 „16 29 „17. 29 ,, 18. Amulet 29 — X — Seite No. 19. Abü c Abd Allah Muhammad ibn Suleimän al Guzüli, Gebetbuch: Daläil al-Khairät wa sawäriq al-anwär 30—31 Al-„Hizb al-Kabir" des Abu'l Hasan c Ali ibn c Abd al- Gabbär al-ma'rüf bi Sädilf. Gebetbuch 31 „ 20. „Bulügh al-umnijjah" von Ahmad ibn Muhammad ibn Abul-Khair 31 „ 21. Arabische Gebete; mystische Gedichte. — Persisch: „Lulu-i maglis" von Khawand mijän ibn Sadr al-din ibn Kamäl 32 „ 22. „Mukhta§ar gämi c al-tawärikh" von Ahmad ibn Hasan al-Qädi al-Ispahäni 32 III. Türkische Handschriften und kleinere Schriftstücke. Von P. Horn 35 — 54 No. 23. Kitäb-i zubdet-ettewärtkh. „Genealogie und kurze Geschichte aller Propheten und Herrscher von Adam bis jetzt" (bis auf Sultan Muhammed HI. 1595—1603) . 35 „ 24. Notizbuch, Abschriften verschiedener Documente und Yerse enthaltend 36 „ 25. Risäle-je Birgiii. „Abhandlung des Birgiii" .... 37 „ 26. Seikh Mewlänä Muhammed ibn Muhammed eääeliir bi Alty Parmaq, „kitäb-i delä'il-i nubuwwet-i Muhammedi we äemäll-i futuwwet-i Ahmedi" 37 „ 27. Gebetbuch 38 „28. „ 39 „29. 39 „30. „ 40 „31. 40 „32. 40 „ 33. Der fünfundzwanzigste Guz' des Qozäns. Sure 67—77 40 „ 34. Schriftstücke und Eechnungsbücher, meist auf 'Otmän Paäa bezüglich 41 Verzeichniss der Handschriften nach ihrer Herkunft 55 Register 57 I. Hebraeische Handschriften, 1. Bibeln. Reuchlin 1. perg. 688 f. 510 x 370. s. XII—XIII. 1 + Bibel, Geschenk des Kaisers Friedrich III. an Johannes Reuchlin. W. Schickard, Bechinath Happeruschim,Tubingae 1624 in praefatione: ubi de Scribarum industriä et ornatu Masöreth egi, non satis intellexeram verba Eliae Levitae, donec superiori anno vidissem ingens illud et pretiosum exemplar Bibliorum, quod Capnio quondam a Divo Maximiliano I. ( vielmehr Friderico III.) Rom. Imp. dono acceptum, moriens patriae suae S. P. Q. Phor- censi legaverat, nunc verö Illustrissimus Marchio Badensis, etc. possidet, atque ante aliquot secula, pro R. Abrahamo Ben Meir, Aben Ezra exaratum esse, Buxtorfius consultus, ex häc clausula 'nV'-ibn probabiliter sanc collegit. ( Wiederholt von Jo. Henr. Majus, Vita Reuchlini p. 529.) Yon dem jüngeren JBuxtorf berichtet Hottinger, Thesaurus philo- logicus, lib. I. cap. II sect. IV (1649; ed. secund. 1659 p. 109): addimus, quae non ita pridem, vir incomparabilis, D. Johannes Buxtorfius familiari epistola nobiscum communicavit. Habet, et Marchio Badensis antiquissimum exemplar, ex Reuchlini Bibliotheca, quod Macchabaeorum temporibus scriptum asseverant. Hiernach Joh. Jonston, De festis Hebraeorum Et Graecorum, Uratislaviae 1660 p. 42 n. 10: Badense... putaturque tempore Maccabaeorum exaratum. J. H. Majus, Vita Reuchlini, 1687, p. 530: annus quo exaratus est, ex- pressus haud legitur. Neque id certum est, pro Aben Esra illum exaratum fuisse, quemadmodum ex clausula Buxtorfium probabiliter collegisse censet Schickartus .... ( Folgt die Schlussschrift mit der betreffenden Stelle "s .. i^s) ... Unica litera n omnem hic facit difficultatem, ac quodnam nomen signet, meritö disquiritur. Buxtorfius Abrahami vocabulum exsculpsit, forte quia inter Judaeos hoc nomen est omnium receptissimum; sed annon Adamia ut Uriae aliudve nomen intelligi commode possit, judicet prudens lector. 1 J. Chr. Wolf, Bibliothecae Hebraeae pars II, Hamburgi 1721 p. 295: Et sane incertum est, num to n per Abrahami nomen exprimendum veniat; et, si hoc praestructum fuerit, nomen illud Abrahami ben Meir pluribus commune fuit, quod vel ex Biblioth. Rabb. patet, ut facile alius quisquam Aben Esrae, quoad praenomen 6[A (& vu [ xov intelligendus veniat. Fuit, qui Aben Esram intelligendum esse evincere conaretur ex ipso librarii nomine, qui in calce vocatur Iehuda ben Salomo. Hunc enim de filio Salomonis Isaaeidae, qui alias Jarchi vel rectius Rasehi vocatur, interpretandum esse statuit B. Mauritius, auctor tractatus de sortitione veterum Hebraeorum, in epistola ad loh. Iacobum Buxtorfium missa, cujus excerpta exhibet Io. Buxtorfius in Catalectis Philologico-Theologicis p. 153. Sed haec quidem conjectura aeque incerta est, ac illa, cui adstruendae inservire poterat Ex hoc Codice B. Majus loca varia B. Opitio ad suam Bibl. Hebr. editionem inservitura notaverat, et Opitio petenti miserat, et vel sie, cum nova per B. Burcklinum editio pararetur, et hunc et su- periorem illum Biblioth. Phorcensis Codicem (= Reuchlin 3) per Rev. I. C. Zandtium certis locis, de quibus dubius erat animus, inspiciendum curavit, ceu ipse in praefat. ad Bibl. Hebr. Francof. ad Moen. 1716. 4. edita, testatur. Kennicott, De statu collationis Hebraicorum Codicum MStorum 1765 (Blatt 5): ... D'Harold . . . Epistolam humanissimam ab illustri Domino Schmidtz ( Makgkavio de baden durlac a Consiliis) datam, ad me perbenigne transmisit; quae epistola ad duos spectat Codices MStos, egregii nominis, in Celsissimi Makgbavii bibliotheca servatos. — 1767 {Blatt 3): Duos Codices MStos, olim Reuchlini, nunc in bibliotheca Carolsruhensi , unä cum tertio codice librnm Psalmorum continente (= Reuclilin 10), asservatos excussit, et variantes horum trium lectiones hoc anno ad me misit Amicus meus eruditus Dominus Bruns. Duo hi Codices sunt isti ipsi, juxta quos, ob eorum summam (sie enim autumärunt quidam) antiquitatem et merita in- signia, circiter decem abhinc annos, exeudere propositum fuit novam Biblio- rum Heb. editionem. Yariantes ipsorum lectiones reverä pretiosae sunt; et praeeipue notandum est, in eorum uno, proxime post prophetiam Malachi, inveniri librum Danielis, eo ordine ab ipso Amanuensi locatum. (— The ten annual accounts of the collation of Hebrew MSS of the old testa- ment; Begun in 1760, and compleated in 1769: By Benj. Kennicott, D.D. F.R.S. Oxford 1770 p. 116, cf. p. 97.) — Kennicott, Dissertatio generalis in vetus testamentum Hebraicum, Oxonii 1780 p. 84 Cod. 155: Deficit codex a Prov. 13,4 ad 29,io; et ab Esth. 9 .8 ad Ecclesiasten: omissis Cantico et Ruth. Non separantur a praecedentibus Psalmi 71 et 115. At, quod majoris est momenti, Daniel connectitur cum Prophetis; in- eipit enim, in medio schedarum quaternione, post Malachiam. Plurimae sunt rasurae; et abundant correctiones, praeeipue delendo literas T et \ Adsunt quoque, in fine linearum, abbreviationes haud paucae .... Forte scriptns fuit prope finem sec. 13. = ed. Bruns, Brunovici 1783, p. 402 mit der Schlussschrift des Codex. = De-Rossi, Yariae lectiones veteris testamenti, Parmae 1784 p. LXYII n. 155. F. Molter, Beiträge zur Geschichte und Litteratur, Frankfurt a. M. 1798 p. XXII: universa Biblia Hebraica exeeptis duntaxat Libris Cantici Canticorum et Ruth. In Pentateucho post singulos versus hebraicos Para- phrasis Onkelosi Chaldaica. . . F. Delitzsch in der Vorrede zum Liber chronicorum c. S. Baer, Lipsiae 1888 p. VI: Hic codex integra Biblia Hebraica continet, punctis et accentibus instructa et cum Masora et magna et parva. Scriptura et ordinatio notabiliter cum Erfurtensi I conveniunt. In fine librarius, ut videtur, se ipsum nominavit, sed non adjecto tempore: ptn NVI tarn Nb ptv ab nsion pinnsi rjN nViDa -n»n nbyna ns» nbiyb mpört nen (sie) nTo^o rrabm i"a rmrr -ptrc'a ■ms Sbi smnia iib naia ■>Dabi vaab srrarTPT» yissi rrnans 'n n Y'hn mTH!"! bs jpo vaa nbo In hac epigrapha vocabnlum ins lineae quartae nescio quis partim rasit, id quod Buxtorfium induxit, ut nmaa legeret et de Abenezra (dmas? "p) cogitaret. At ""Tin prima manu scriptum esse extra dubitationem est. Ceterum hic codex speciem seculi deeimi tertii prae se fert. Die kalligraphische Ausstattung der Handschrift ist mehrfach beschneien, schon von W. Schickard: in librorum vestibulis observavi notas Masorethicas minutissimis literulis, non lineatim sed instar picturae, tarn affabrö conscriptas, ut eminus inspectas leonum, ursarum, boum, ovium, etc., imagines crediderim, nec artificii fraudem prius senserim, quäm oculis membranae cominus admotis, intuitus essem proxime. (Bechinath Happeru- schim praefat. Wiederholt von Majus, Yita Reuchlini p. 529.) Wolf, Biblioth. Hebr. II p. 295: Ceterum codex est elfcgantissima manu scriptus, literae punctis et accentibus instruetae, una cum versione Chaldaica Onkelosi singulis versibus Hebraic. subjecta, et Masora in limine voluminum sub variorum animalium figuris artificiose depicta. Ueber die Schenkung der Handschrift an Eeuchlin ist Melanchthon der einzige glaubwürdige Zeuge, De Capnione Phorcensi: Legatus missus est ad Fridericum Imperatorem (1492), ubi inter Medicos Imperatoris erat Judaeus Jehiel Loans, quem cum in illis aulicis congressibus semel atque iterum Capnio aliquid de lingua Ebrea sciscitatus esset, et Jehiel videret 1* _ 4 — eum avidum esse eius linguae, admisit eum in familiaritatem et legationis tempore fideliter eum in Grammatica erudiit. Hic cum deliberatio esset in aula de munere dando oratori, ut mos est, Capnio per hunc suum Magistrum perficit, ut donaretu^ Codice Ebreo pulcherrime et integerrime scripto, continente Moisen et alios libros propheticos. Delectatus est senex et sapiens Imperator studio hominis germani, et ad caetera dona hunc pulcherrimum codicem, qui non potuisset emi trecentis aureis, adiunxit. (Corpus reformatorum XI col. 1003). Entstellt bei Spizelius, Dissertatio De illustrium bibliothecarum nov- antiquarum exstructione, sacrorum item arcanorum seu manuscriptorum theologicorum pretio ac usu; ... p. 166 = De bibliothecis nova accessio collectioni Maderianae adiuncta a I. A. S. D. Helmstadii 1703. Frühere Signatur: Durlach 521. Gelber Lederband des 18. Jahrhunderts mit dem Marbgräflich Badischen Wappen in Goldpressung. + 2 Reuchlin 3. perg. 385 f. 335 x 275. s. XII. Bibel, vom Jahre 1105: Prophetencodex. Joh. Reuchlin, De accentibus, et orthographia, linguae hebraicae f. VIII': liber meus quem Roma mecum attuli, supra quam peruetustum. J. H. Majus, Yita Reuchlini p. 535—537: Annus quo exaratus est, in fine exprimitur lonntn id est, 4866. n~P3i" i b sive ä condito mundo, qui incidit in An. Christi M. C. Y scriptus est (sie) inmT " | -p N~iDD »mrp manu Serachi Filii Jehudae Sotheris, Scribae. Hiernach Wolf, Bibliothecae Hebr. pars II p. 294. Kennicot, De statu collationis s.S. 2, Reuchlin 1. Dissertatio generalis § 50 (ed. Ox. p. 21 — 22; ed. Bruns p. 93): est enim fortasse antiquissimus omnium Heb. MStorum, qui annum scriptionis prae se ferunt verum et indubitatum; annusque tantae est aetatis, ut meritö memoretur mox post an. 1000. Venerandus hic MStus, olim peculium Cl. Reuchlini, nunc xst[iY)Xiov bibliothecae Carlsruhensis, scriptus fuit anno mundi 4866 i. e. post Christum 1106. Continet tantüm Prophetas priores et posteriores; ejus tarnen variae lectiones tot sunt, ut argumentum praebeat invictum — exemplaria Bibliorum Hebraicorum, seculis 10, 11 et 12, magnopere discrepässe a textu nostro impresso. Variae liujus MSti lectiones (vel in integris voeibus vel vocum partibus) superant, in collatione Brunsianä, numerum 6000: etsi contineat tantüm commata 9120, ex 23185 (Bruns 23184), qui est numerus commatum in Veteri Testamento Hebraico. § 164 Cod. 154 (ed. Ox. p. 84; ed. Bruns p. 400): Prophetae, cum Targum. Celeberrimus hic est Reuchlini codex; de quo vid. supra, § 50. Deficit a los. 10, 12 ad com. 32; et a I Sam. 12, 21 ad 17,1 (sequitur descriptio Brunsiana:) annum, qui in fine legitur, a manu codicem exarante profectum esse, eadem omnino scriptura dubitare non sinit. Hanc autem valde antiquam esse, totus ipsius - 5 - habitus, forma, simplicitas demonstrant. Summa codieis ora fere tota nuda est: in infimä passim Masoreticae annotationes occurrunt, sed pauciores quam in Ebneriano 2; liefet cum nostro, pariter ac San-Germanensi 2, in charactere magnam habeat conuenientiam. In marginibus, notae Masore- tarum haud desunt. Chaldaicus textus ab impresso saepe discrepat: singulis versibus Hebraicis subjicitur; ita ut ne versiculus quidem Jeremiae Chaldaicus paraphrasi Chaldaicä careat. [ . . . Bruns: Biblicorum codicum, qui Kennicotto et De Eossio innotuerunt, nullus annum praefert, qui a. 1106 aetate anteeedit. Extat in biblioth. Yat. (vid. Assem. catal. Ms. Hebr. inter Palat. Yat. No. 31) codex Siphra aetate maior; exaratus a. C. 1073.. .. Secundum catalog. Assemanian. No. 76. hoc codice antiquior est, nempe a. 4777 exaratus. Sed errasse virum doctissimum in exscribenda epigraphe multa sunt, quae mihi persuadent ...]. = De-Rossi p. LXYII n. 154. Molter, Beiträge p. XXII. Prophetae chaldaice. Paulus de Lagarde e fide codicis reuchli- niani edidit. Lipsiae 1872. p. IV: Codex igitur durlacensis LY (= Reuchlin 3) oblongus, pedem rhenanum et digitum unum et dimidium altus, paulo quam decem digitos latior, a Iohanne Reuchlino phorcensi XI aureis rhenanis Romae emptus iiii Nonas Sextiles 1498 et (ut videre est) Reuchlino iubente de novo compactus, foliis nunc constat 385, quorum 278 et 290 non eadem sunt qua reliqua magnitudine. deest folium unum post undeeimum, desunt folia sex post sextum et sexagesimum. efficitur codicem quum ex librarii manibus exiret constitisse quinionibus undequadraginta et foliis istis dimidiatis 278 et 290. quinionum finis deeimo quoque folio exeunte notatur. in qua notatione dimidiatorum istorum rationem librarius non habuerat. folia 74—83 cultro laesa sunt, quae inter MpT^b editionis meae 14, 7 et biOttPi 15, 12 et quae inter Cip 80 , 32 et 88, 5 media sunt, e reuchliniano peti non potuerunt. PIBruns, qui in gratiam BKennicotti contulit hebraica (....), is igitur, nimirum ut benevolentiam bibliothecae durlacensis digno praemio remuneraret, numeros capitum et deeimi cuiusque commatis manu pingui et invenusta membranis inscripsit. Subscriptum 382 d : •tnpi Numn trtoaij *ibd m nbnffls •n-idd iuit rnvr na niT "»t by ionntn mian •i-rrmn r-o pTinb nbnnnai 'mnus UIH-O tiin-'-'ia 'niai yjQ ^ba -tabbi ö!-!3 -nnbb is-om •nmnn -ido ujiep sb Jos - 118 mron "O 1»wb nb^bi dut 1 -fi rnat-n rnn ■'S in mron b^D miryb Ti7au:n T'STi ris rrbi:n tn Raffln TNT — 6 — annus post creatum mundum 4866 et 1038 post templum herodianum dirutum aerae christianae est 1105: vide Ideleri handbuch der mathematischen und technischen Chronologie I 542 seqq. imtT '-D nli fortasse nepos poetae celebris n "it p de quo LZunz, literaturgeschichte der synagogalen poesie 120. A. Merx, Chrestomathia Targumica (= Porta linguarum orientalium inchoavit J. H. Petermann eontinuavit Herrn. L. Strack VIII) Berlin 1888 p. X; p. 104: Habacuci Caput III e codice Reuchliniano anni 1105; p. 110: De origine vocalismi in hoc codice obvii. F. Delitzsch, Liber Jeremiae c. S. Baer, Lipsiae 1890, praefat. p. VI: Codex constat 385 foliis membranaceis in forma quarta majori et continet omnes Nebiim cum paraphrasi Chaldaica Jonathani idque ita ut singulos versus hebraicos illico sequatur Chaldaica paraphrasis. Unaquaeque pagina bipartita est in binas columnas. Singulae columnae 30—32 lineis constant. Literae altitudinem habent quatuor mm. Forma earum eadem est quae in codicibus priscis germanicis atque gallicis. Textus punctatus est atque etiam targumicus accentibus instructus. Intervalla columnarum atque margo notis Masorae parvae referta sunt. Etiam infra columnas hie illic notae ex Masora magna adscriptae sunt vel etiam variae lectiones textus Tar- gumici, quorum plurimae desumptae sunt e Targume Hierosolymitano deperdito (löbiuni Slawin, cf. Zunz, Gottesdienstliche Vorträge p. 77). Textum Scripturae Sacrae inde a folio 383 sequuntur quinque poemata aramaica variorum auetorum, composita eo consilio ut lectioni pericoparum propheticarum tamquam prooemiapraecedant (inlüöti Cmp rrpiim); accedunt alia quaedam quae ad has Haphtaras pertinent atque encomium paraphrastae Jonathan, haec omnia manu ejusdem scriptoris (Lagardel.c.p. 490 — 3). Sub fine ipsius textus Prophetarum reperitur in folio 382 iisdem literis eodemque atramento sine ulla rasura haecce epigrapha: ( v. supra). Inde apparet quendam Serach bar Jehuda, qui modeste se iüit 1 ) „parvum" nuneupat, codicem absolvisse anno 4866 creationis mundi (= 1106), qui annus est 1038us post excidium templi secundi, quod teste chronologia Judaica factum est anno 3828 creationis mundi, i. e. 68 post Chr. Itaque hic codex ante 784 annos exaratus est. Est unus de priscis illis codicibus qui ante aetatem Maimonideam orti sunt. Praeterea in fine additus est catalogus pericoparum propheticarum a manu posteriori atramento rubro, non sine discrepantiis a vulgari usu quae observatione dignae sunt. Denique in primo folio codicis atque in postremo binae inscriptiones exstant, quae hueusque neglectae sunt propter singularem scriptionis cursivae formam, accedit quod insuper satis expalluerunt. Baerius multum in his inscri- *) Scriptor nuneupat semet ipsum wibd lan, quod Hezelius aliique perperam vertunt „Soter scriptor". Verti oportet „parvus (= ]ßp, vj>s) scriptor". Vgl. oben S. 4. _ 7 — ptionibus desudavit atque sententiam earum eruisse sibi videtur p. VIII, X: de punctatione codicis; p. IX: accentuatio. Die Grossli. Hof- und Landesbibliotheh hat von Herrn Dr. S. Baer eine ausführliche Erklärung jener Einträge zu Anfang und Schluss des Bandes erhalten. Wir geben dieselbe mit gebührendem Danice hier ivieder: f. 384 zwei Inschriften, aus denen wir die Namen und die Zeit der früheren Besitzer und Verkäufer dieses Codex erfahren. Die Inschriften aber sind wegen der eigentümlichen Currentschriftzüge, der gebrauchten Abbreviaturen, sowie der Verblassung bisher noch nicht richtig entziffert worden. Ich gebe sie daher hier in Quadratschrift nach ihren Zeilenreihen wieder, nebst deutscher Uebersetzung und erklärenden Noten. Die erste Inschrift, f. 384a, lautet: soajn ina Wann V: nwbu: Waaa ansa ibm dj » Tipbrnsa ■'pbnb yai-ra bsrpaa 4 s>":ia tonn ■o-iyb rrn frn anson inib "in ma 13K 12 manb "'sar'n'pnn 8 'p-pa 7 a"yN "'m 5 'pn n-ray npibn THi minn ba qia ty w snn yiti n ;uj t-nen isinb a-'ai 'd 'n dv isbia anaort a ^m abiy ris -nab ötinbi a ^cbis nu>an 9 i"i3n be<-Ttt3-> babi i:b rprr aibmi Die zweite Inschrift, f. 384 b unten, lautet: ■maaiB V2D 11 N"iina: anaa "Y'nBDS pnsi vjn rrna n;b m nswiN 13 '^a u^bnai birmpi 12 a"ab amn a-waan m ^byn t -ra nwsn Ttbapi dt C]bN m© rrcr rrrb rm a-npi viffl ban nayta bsa i-iusb Uebersetzung. Inschrift a. (Eine Eigenthumsurkunde.) „Gehört mir dem Menachem, Sohn des geehrten Salomo — ruhend im Paradiese —, Sohn des geehrten Nathan der Prophet 1 ) und Arzt — ruhend im Paradiese — von Piatelli. Ist mir zu Theil geworden, als ich mit meinen Lehrern, meinen Verwandten, die übrigen Bücher theilte und dieses Buch mir eingeschätzt wurde zum Werthe von 10 Gold-Ducaten, der Ducat ä 72 Bajocchi 2 ) gerechnet. Gott beglücke mich, darin studiren Abbreviaturen. 1 ) i"D3a = »ai mb naa ja. 2 ) y"3 = jij? inii 3 ) Toa: = *ai mfa nai ja 4 ) y"an = jiya lnnuö. 6 ) 'pvr = opn. 6 ) 'nt = am. ') a"y« = a"y Sx (ä 72). 8 ) 'pva = 'pva. 9 ) i " ok = jisi *n> ja jok. 10 ) == jak o>a' jnt njn> (Jesaia 53, 10). ") N"'inaj = px CT' ljnn j>Sh aiaa ncsa (Ps. 25, 13). I2 ) a"aS = naa ribyhb. ls ) '«a = j 'sa. 14 ) '>as = i S' sn. !) Eine Ehrenbezeichnung mit Bezug auf den Namen, nach II. Sam. 7, 2. Vgl. auch Zunz Literaturgeschichte S. 352. 2 ) Bajocco, eine römische Münze = V10 Paolo. Vgl. Zunz zur Geschichte S. 560. — 8 — zu können sowohl ich wie meine Kinder und Kindeskinder bis zum Ende aller Geschlechter. Die Vertheilung unserer Bücher geschah am Sonntag den 20. des Monats Tischri im Jahre 5200 nach der Weltschöpfung 1 ). Leben und Frieden über uns und ganz Israel, Amen. So sei Gottes Wille!" Inschrift b. (Eine Yerkaufsurkunde.) „Hiermit bekenne ich, Izchak — möge mir Nachkommenschaft und langes Leben beschieden sein —, Sohn des geehrten Rabbi Menachem — seine Seele ruhe in Frieden und seine Nachkommenschaft erbe Glück auf Erden —, dass ich dieses Propheten-Targum verkauft habe an den geehrten Jekuthiel, und bestätige ich, dass jede gegenseitige Uebervortheilung ausgeschlossen ist, wenn auch das Buch 1000 Sus 2 ) werth sein sollte. Ich habe das Geld aus seiner Hand erhalten und befreie ihn somit yon jeder Beschwerdeführung und jedem Einwand. Alles ist fest und richtig." Auch am Anfang des Codex auf der ersten Seite stehen Einzeichnungen von früheren Besitzern. Rechts der Seite lautet eine Einzeichnung: btrs-i Yrsa i"t insas ■'bin ispbnuis ipbnb N2U5 V'st 1 ^ns »"3 2 D3> D^DDn .n"sp 'aia 5 b-ibt* n"-i 4 Links der ersten Seite findet sich (dreimal) die Einzeichnung: bN , mp'' .V'-iffii® NB-nn Uebersetzung. a) Gehört mir dem Abigdor' (möge ich Nachkommenschaft und langes Leben sehen), Sohn des geehrten Rabbi Daniel (seligen Andenkens); ist mir zum Antheil geworden, als ich mit meinen geehrten Brüdern (mögen sie lange leben) die Bücher theilte am Neumondstage des Monats Elul des Jahres 128. b) Jechiel, Sohn des geehrten Rabbi Jekuthiel der Arzt, sein Glück sei viel und fortdauernd. Aus den Inschriften ergiebt sich: 1) Der erstgenannte Besitzer des Codex hiess Abigdor, Sohn des Daniel. Er erhielt das Buch als Antheil im Jahre 5128 (d. i. 1368). 2) Im Jahre 5200 (1439) kam es in Besitz des Menachem, Sohn des Salomo und Enkel des Arztes Nathan. ') D. i. October 1439. 2 ) Sus, eine Münze, gleich dem römischen Denarius. Ygl. Zunz zur Geschichte S. 539. Abbreviaturen: ') V'st = ro-oS pns i3i (Prov. 10, 7) 2 ) o"3 = nSyb mb. ») )"» = o>a* reti. 4 ) n"n = enn wh. 6 ) 'iv = nJE>. ") V 'ib» = Snji ah >,n\ — 9 — 3) Jizchak, Sohn des genannten Menachem, verkaufte das Buch dem Arzte Jekuthiel. *) Dieser Jekuthiel vererbte das Buch auf seinen Sohn Jechiel. 5) Befragen wir wegen dieser Namen die Geschichte, so finden wir sie alle als in der Literatur bekannt und zwar als Glieder einer und derselben Gelehrtenfamilie, nämlich der Familie Mansi (tris?) oder Piatelli aus Rom. Vgl. Zunz Literaturgeschichte S. 163. 352. 6) Der Codex befand sich demnach wenigstens 130 Jahre, wenn auch in verschiedenen Händen, doch immer in einer Familie, bis endlich Reuchlin (nach seiner eigenhändigen Beischrift) denselben in Rom im Jahre 1498 für 11 rheinische Goldgulden kaufte (vielleicht von dem oben genannten Jechiel). Eintrag Beuchlins: Ego Joannes Reuchlin phorcensis .LL. Doctor emi hunc librü chaldaicü Jonathg Sj aureis rhenen Rome . iiii. Nonas Sextiles Anno M. cccc L xxxx viij. Facsimile's (f. 83' und 382): Stade, Geschichte des Volkes Israel I. Palaeo- graph. Society, Orient, ser. — Zu f. 383 vgl. W. Bacher, Monatsschrift f. Gesch. u. Wiss. des Judenthums XXII S. 220—8; ferner: Magazin f. die Wiss. des Judenth. XII S. 54, Anm. 33. — Zeitschr. der D. Morgenl. Gesellsch. XXVIII S. 35—8. Frühere Signatur: Durlach 55. Holzdeckel mit gepresstem Schweinsleder überzogen (vgl. die obige Beschreibung P. de Lagarde's). 2. Einzelne biblische Schriften mit Erklärungen. Jüdisch-deutsche Glossare und Uebersetzungen. Reuchlin 10. perg., 128 f. zu 19 Z., 220 x 165. — 2 f. gehen der Föliirung 3 + voraus und auf einem derselben steht eine ungenügende Beschreibung der Hs in lat. Sprache. Nach ihr würde der Codex dem Ende des XIII. Jahrhunderts angehören. A. f. 1—107. Psalmen, vokalisirt, mit Räfe-Zeichen, Athnäkli und Sillüq. Es wechselt stets eine volle Zeile mit einer eingerückten. Hübsche deutsche Quadratschrift. Der Text ist ob der vielen Fehler kaum brauchbar. Am Rande Raschi in eleganten, rabbinischen Charakteren, zuweilen künstlerisch angeordnet. Neben den französischen Vokabeln, deren sich Salomo Isaki zur Erklärung bedient, finden sich hier auch viele deutsche (t:dbn 'b) z. B. f. 4 zu 8, 8 für nsi£: rpia, f. 8 zu 17,14 bei "ibnTo: u. ib. zu 18, 3 irntOYa: für: nonN, f. 9 zu T-isy 18, 13: üanoiinst, f. 20 zu bb;inn 24, 3: u . so f. 23, 24, 26, 32, 33, 59, 86, 100, 104 und wohl noch viel öfter. Die Zählung der Ps. mit hebr. Zeichen dürfte von derselben Hand herrühren, die den Text vielfach corrigirt hat. - 10 — B. f. 107 b , Bestimmungen, wann gewisse Gebete wie nssab u. dgl. zu unterbleiben haben. Zwischen 107 u. 108 fehlt mindestens ein Blatt, f. 108 u. f. (110 u. 111 unten stark beschnitten). Das tägliche Gebet bis '■p-o excl., mm Nim, nsaab, TPitb sai, die 70 (nicht 72?) Bibel-Verse, beginnend pa '■> nnio, ya: u. die 11 Yerse auf N, tjinni ityu: ib nnBniB...'"i'rp, ferner ■ps-i vor Antritt einer Reise, ähnlich wie Berächöth 29 b , dann . . laay 'nb« irr 1 bis , rparn'n'a ina-irr •»as .. -«sabs ... dwn dann -jau: -rrn 'b« naaba ^a» ms ";abu'S, dann n V i .. bs ">tds irriNi ^i:n 'im -1 ^nbs '■> cca (corr. in 's) p«i xb rram S'a 'jnairp Ca ipnn. Am Rande zeichnet Reuchlin seinen Namen ein mit der gleichen Formel i:n Da. Dann tmisn -ra, miNir, 3>au:, ihn obiyb '■> "pia, tanmn hdn-i mit uriibN, irw, Dn3 u. •ppibia tiaa, letzteres unvokalisirt und vielleicht von der Hand des Sohnes des ebengenannten Jehonäthän, iTOni, der f. 107 a u. b zu lesen ist, wo er von seinem Besitz an Büchern spricht, worunter nichts Bemerkenswerthes. In dem Vater haben wir wohl den Schreiber des Codex zu erblicken. Die Auswahl und Aufeinanderfolge der Gebete ist eine recht merkwürdige. Kennicott, Dissertatio generalis p. 84 Cod. 156 (ed. Bruns p. 402) = De-Rossi p. LXVII n. 156. -f 4. Reuchlin 12. pap., 176 f. zu 23 >Z. 220 x 150. — f. 1—7 und 173 von anderer Hand; 7*—10, IIb, 174b bis Ende leer; meist Lagen zu 16 Bl., an der Spitze jeder Lage 'n'a. Die Kapitel-Bezeichnung in römischen Ziffern rührt wohl von Reuchl. her. I. f. 173, dann 1—3, 4, 5, 6 (zwischen 3 u. 4, 5 u. 6 fehlt je ein Blatt) ist = II f. 82 a —93 a . Manche auffällige Fehler sind beiden gemeinsam. II. f. 12 b —172 b . Ein Commentar zu Jeremias, der von dem Copisten dem Josef Qimlchi zugeschrieben wird in den Worten: Nny-^oa .V t Tiap C]o-p 'na irw ibd '-»s airos soaun Dass die Angabe falsch ist, erhellt aus der folgenden Analyse. Nach Art des David Qimkhi wird zu jedem Verse die Uebersetzung des Targum zur Erklärung beigezogen, ausserordentlich häufig der ganze Vers. Der babyl. Talmud wird sehr oft erwähnt, der palästin., u. z. Sanhedrin, kaum mehr als 2 mal, f. 97 a u. 136 a . Von den Midräschim: -neo 23 b , 80 b , 124 a u. s.; Nnb-oa 86 b , 125 a , 142 a ; NnpiQD 34 b ; Nain:n 63 b , 70 b t 77 a , 100 b , 125 a ; (na 1 -)) rpBNia, nach Päräschen citirt, 90 b , 106 a , 148 a ; nan tnp*n 107 b , 83 b ; ■>na'-i na" 1 ;* 106 a , 134 b , iirna 25 b , 40 b ; a-bnn mas 105 b ; cd 'ü" ona (Tim 'ffiis) 109 a und 62 a ; häufig bloss irmaai z. B. 35 b , 53 b etc. — 11 — Von den Commentaren wird natürlich am häufigsten Raschi genannt, dem offenbar ganze Stellen entnommen sind; sehr oft auch David Qimkhi, auch unter der Bezeichnung ['uns] 73 [ib] i; dessen Yater Josef u. A. 13 b , 55 b , 116 a , 122 a , 126 b , 148 b , 166 a , 168 a ; Saadja lll a u. s.; ibn Ezra 87 a , 112 a , 121 a , 150 a ; nnnn bs p73l 143 a , 112 a ; nffi73 '-1 -«dts 'Vi': b^rnax f. 19 zu II, 30 vparn Nimb; p iis n73bia 'i Dann ,, D73 'Vt pnm f. 44 b in dem Excurs zu bbnn - " bt*; mbiun NTinü "V 173N1 115^1373 rrn iansa bton -1 'mm 'is'izj-' 73 a zu 18, 3; bNJ^ur 'i aann 'Vt 43 b zu 9, 23, längeres Citat, und 110 b in bN5 >73ffii 'l "'dm tiyaiü bl C]Dii, " i 2ib" , 'n^mbM pa^a '-i 1373 TiiVBia 141 a ; ein grosses Citat aus einer Schrift von y's jpy ia! bai©" 1 '1 112 a zu 31, 29, ein mündlicher Bericht 31 a ; pian lyma '->d nST 1 '1 107 a zu 31, 19; "•inon -imwn 44 a ; iiyi ... irrpd in bsTibNiai iidni bT 'n'a 'n '^ d u. am Schluss bs> Vt TiW2 li^ai '^d nT ]i5ao f. 83 T zu22,30; 113 ]N'.an» '] ümax '1 70 a zu 17, 7, als verstorben wird er angeführt zu 32, 42 f. 118 b ; 28 b zu 5, 7 '•'D ■'lan p piosn ma Vt pmiu) '■) in 'i; aus n^anb mNisis: f. 15 a zu II, 2 .ibs* '3a bNitti-* nN nsp 'n'a'n p ... onai 'aa n-<3p3 nmn 'a'y ... '"W 15a ib2£3-n cpaa; ferner 84 b zu nb« 23, 10: -ppilüia nbx 3>l'n inffib paLs; ferner 121 b zu 33, 26 aipyi, plene: ü ^ tssd 'n Diasai ms ion n -ö^a -pais* na ^ax äpsn npb 'ais 'nb 'cioai int ion nP« nuaan nwb 1ttja73n Nina I73ia?3 nns; ferner aus ihm 159 a zu 50, 5: rrnu; tnrnipn "nrip n^abi ba^nb T73i Qi\ma nsn naix n73N. Yon seinen eigenen Werken nennt der Verfasser: 1. Einen Commentar zu Nedärim. f. 114 a zu 31, 38, über Qere u. Kethib: m *pi by an trawa n73D viiami: Dn:'sa -rana inai. a ) 2. Einen zu Ester, f. 157 b zu 49, 20: ii^Si üianD -1 Nb DN 1B11733 vnia bni bö nisa 13a i^a Nbx tnbsis wy bia vm ■'ja pNiB • patn • man Vit*© • pb733> nN tubn ycin-* N2£i73 nns pi • tnuaran hi^ia nba73 '■'Da iniuiiD pi • motn •»31173 D3> pnb n73 i73bi N2r rnVnn itbn Dy nusp i73i>t30 -01173 binnen »iTtt bN • Tianc •ib baw Nb laaca -pssb bissb mVnn iujn 'iba • T>asb bissb 3. Einen zu den Psalmen. Ich finde den letzteren 3 mal citirt. a) f. 84 a zu 23, 5: s>«73 iun Nim 'sa '73iNa yisa npiiti "^212:73 niryi nTn 1173T73 'isa inaisn Tiana cbT 'sai ... n73biab ii73T73ai .niu:73n bs ß) f. 110 a in dem Excurs über Belohnung u. Bestrafung: n« •'ffiss -»aia mb ii73Taa Tianiu Dibnn '■»sa nTa ^niai iaai iom nT *]ii bi> piosn Tmi-iDi .. dbiy is»i abiy73 '1 "Hörn piosa ans73n ]73 üino its Vh D^a ->aab inpisti nwn dtsiss b» .. .1731p73a 11311073113 1733 Ö^sbÄb 'a'3 ffilBH - ' .. Wia ''ITSIffib ib ^1730113 x ) Wohl zu Ned. f. 37/8. — 12 — y) f. 120 b zu 33, 21: mm ran Tiianiu trbnn hbös '-rs m ^-n bs>i .pani ^bttn .. dvjn naia ö \s>3 nm ma Als ich nach der Analyse unseres Codex mich in den Katalogen der hehr. Hss. umsah, kam mir der Gedanke, dass Josef b. Nakhmias der Verfasser sein dürfte. Von ihm besitzt München, unter Nr. 264, einen Commentar zu Ester und die Bodleiana in Oxford, unter Nr. 335, einen solchen zu den Proverbien, in dem zugleich der zu den Psalmen erwähnt wird. In den Prov. werden nach Neubauer p. 67/8 'n'ai, Josef Qimkhi, Israel b. Josef genannt, in Ester, nach Steinschneider 1 ), Hebr. Bibl., XII, 1872, p. 124, R. Israel u. nasnb mttlBlB, also ähnliche Quellen wie in unserem Jeremias-Commentar. Die Hs. von München hatte ich einen Augenblick in Händen und fand f. 94 zu der Stelle ... mbTin TiJN EN (s. oben unter 2), dass der Verfasser der Conditional-Partikel hier den Sinn von zuschreibt und das folgende dann als mbTiniB ""TDi erklärt, und das könnte der Autor wohl auch in unserem Citate gemeint haben. Ich zweifle nicht, dass bei einer genaueren Beschreibung des Oxforder Codex die Berührungen mit dem unsrigen noch zahlreicher werden. In unserem Buche finden sich mehrere grössere Excurse. Einer f. 41—49 zu 9, 23, wobei ein längeres Citat aus Maimonides „Führer", dessen Schluss lautet: qipids V't '-s [ni] "pSSD by im» Tpnsn -rabnn -oki '■pito piEbs ömt? '13 KUnffl Nbx ibs D^Mian "(U ■OiN'nttti: !fa ibs 'ib. Von dem Arab. wird auch sonst öfter Gebrauch gemacht. Uebrigens scheint der Text dieses weitschweifigen Excurses nicht überall in Ordnung zu sein. f. 47 wird der Verfasser poetisch und endet mit den Worten: "ins bs ■'übujä rpm rom ■ppto , 3b n :ias Nbia triibn • Inb^b inb^ frbsm t-iban bs .rms IijarrNm mnann !n-obtt imbtn nanman Ein Zweiter ist f. 109—113 zu 31, 29, ein Dritter f. 142—145 zu 45, 5. Im Letzteren wird einer Discussion mit ü^BOtt (lies '=>n oder gedacht: n'y itiaa ntmsia '73«ia nnBOn i« insb vinsa mm .btn«^ b-ouaa ab« p'" imn -pNu: ib v-nr&o rro« b-oina na nsisn nn^n f. 91/2 zu 25, 26 wird im Namen von 'o\ wenn das Citat so weit geht, die Auferstehung auf 5208 oder 20 Jahre später berechnet. Die Zahlen im Texte sind aber zum Theil falsch. i f. 12 a : Ego Joannes Reuchlin phorcensis Emi hunc libR Ioseph Kimhei In hieremiä Duobus aureis renen Rome . xj . kl. Quintiles. Anno Mccccxcviij. Auf derselben Seite figurirt der Name eines uns aus cod. 5 bekannten Besitzers: Yittiup» 'b't NBiin bsw '"l's'a mbN. f. 11 ist eine Verkaufs-Urkunde, spanisch in hebr. Charakteren. "Was *) Er hat auch an dieser Stelle schon die Vermuthung ausgesprochen, dass Jos. b. N. Verfasser unseres Commentars sei. — 13 — ich aus dem durch allerlei Ligaturen noch unlesbarer gewordenen spanischen Cursiv enträthseln konnte, ist bloss: Ein Josef . . verkauft den Comm. des Josef Qimkhiü zu Jerem. an einen Moses b. nsibn? um 8 Reales am Dienstag, den 28. Adar II Ueber die Hs. vgl. Ozar Nekhmad hg. v. Ign. Blumenfeld I, 1856, p. 110; H, 1857, p. 75, 98. u. 226. Reuchl. 5. perg, 275 f. zu 28 Z. 310 x 210. — f. 179—181 u. 221 ist der 5 + Rand abgeschnitten. Spanisches Cursiv, grosse, deutliche Schrift. David Qimkhi's Commentar zu Ezechiel (bis f. 124) u. zu den XII kleinen Propheten. In letzteren sind die Stichworte meist vokalisirt. Nicht besonders correct. JEintrag Beuchlins: Ego Joannes Reuchlin phorcensis . LL . Doctor emi hunc librü Dauid Kimhei super Ezechielem et Duodecim yphetas minores Romg VII. ID. Sex- tiles Anno Mccccxcviij. Ein früherer Besitzer war: TiüTDpn nr -ibT Nenn bto :n '-iVs's :rbN iN-OTOi-ias ro-nna IffiN u . der hat ihn gegen 10 '■'bip und 5 Megilloth in Perg. erworben von Jesajas b. Salomo r" 'p^ba. Als Zeuge fungirt Michael b. Elia pN^b^ -1 ». Vgl. Cod. 4. ? ? Reuchlin 8. perg., 201 f., die S. zu 33 Z., 260 x 170. Voraus gehen 7, nicht 6 + mitgezählte, leere Papier-Blätter. Unbeschrieben sind Bl. 42, 195/6; ebenso die Papier-Bl. 123—132, 172 u. 179, die an Stelle verloren gegangener Blätter des Textes treten sollten, und 197 —Ende. Indes dürften zwischen 123 u. 132 nur 7 Bl. fehlen und umgekehrt ist die Lücke zwischen 121 u. 122 unbemerkt geblieben. Zwischen 163 u. 164 ist wohl 1 Bl. herausgeschnitten, aber im Texte fehlt nichts. Bl. 117 gehört nach 122. Bl. 13 ist von anderer Hand ersetzt (aber ohne die deutsche Columne), von derselben auch 43, 75, 77, 78 (78 v gehört nach 66) u. 92; zur Hälfte so 49. Jüdisch-deutsches Glossar zur Bibel, den einzelnen Versen des Textes folgend, nicht alphabetisch. In der ersten Columne steht das hebr. Wort, in der zweiten die deutsche Uebersetzung, beide vokalisirt, dann folgt in der Regel eine Parallelstelle durch eingeführt und zuletzt meist noch eine kurze hebr. Worterklärung unter der Signatur Zuweilen findet sich statt der beiden letzten eine durch [-i]7:ibD gekennzeichnete Sacherklärung. Varianten folgen nicht selten in einer zweiten Zeile als Vb. Der Autor citirt häufig das Targum, zuweilen die Sprache der Misna, am nächsten aber liegt ihm Raschi. Ich fand ferner Dunasch (44, 47, 164); Menakhem, fast immer in '372 abgekürzt, 2 bis, 10, 12, 24 bis, 25, 26 52, 110, 114 etc. etc., Saadja nur Bl. 191, jTE-nn nfflH '1 in dem von späterer Hand ersetzten Bl. 75 Die Formel nim lUTTOn ist oft verwandt (z. B. 40, 62 etc.), Parallelen aus dem Arab. wie zu Num. 35, 4 — 14 — auf f. 14 u. zu Cant. 8, 5 auf f. 26 sind wohl entlehnt; das Gleiche gilt sicher auch von vielen Citaten. Der Anfang bis Ex. 25 fehlt. Die Reihenfolge der bibl. Bücher ist: Pent., Cantic. auf Bl. 23\ Ruth 26\ Thr. 27\ Eccl. 31 a , Est. 33, Ps. 34, Prov. 74, Jj. 87 b , Dan. 116 a , Jos. 133, Jud. 133 b , Sam. 141, Reg. 152 b , Jer. 162, Ez. 174 b , Jes. 186. Cant., Ps., Dan., Jer. und die beiden anderen beginnen mitten im Blatt, so dass die Anordnung mindestens vom Schreiber, vielleicht selbst vom Verfasser herrührt. Um ein Bild der Behandlungsweise zu geben, wähle ich den Anfang von Josua, so dass uns in der im Folgenden zu behandelnden Hs. noch 2 parallele Texte zu Gebote stehen. Die Vokale der hebr. Worte übergehe ich. '"lüMiBn nypia 'b Balkis« in «a» roian» 'b • -ob "p-om 'as • rsbir ni 'aw marn nan 'b • na:-r ' kd • ub ; iT =n ' mn rpatn Vb rpbisn 'b WM bin -pqiVi b-oiun baiam nwan 'b '«'b .-nu: 'b • ürroBn iswi ba'xo • ■pana-ii lüb'-n ymn + 7 Reuchlin 9. perg., 373 f. zu 29 Z., 245 x 165. Jüdisch-deutsches Glossar, vokalisirt (ausgenommen f. 52—59), ohne hebr. Erklärung. Jede Seite besteht aus 2 Doppel-Columnen. A. f. 1—£9. Behandelt den Pent. — f. 52, Jos. —53 b , Jud. — 57, I. Sam. —59, hört mitten in Kap. XII auf. Die Fassung ist kürzer als in B., ist auch von anderer Hand geschrieben; der Custos von 59 passt nicht zum nächsten Blatt. B. Ein zweites Glossar. Beginnt mit Jos., f. 60—69, dann lud. —78, Sam. —97, Reg. —116, Jer. —137, Ez. —157, Jes. —192, kleine Proph. —221 (f. 202 b , 203 gehören nach 204), Ruth —224, Eccl. —228, Thr. — 233, Est. — 237, Cant. —241, Ps. —282, Prov. — 299, Jj. —325, Dan. —343, Ezra I u. II, den Namen Neh. kennt der Schreiber nicht, —354, Paral. —371. Am Rande oft Glossen von anderer Hand. Bloss Targum u. Raschi citirt der Autor einigemal. Hingegen wird zuweilen der ganze Vers oder doch ein grösserer Theil desselben übersetzt, resp. ausführlich erklärt. Vgl. 65, 90, 92, 93, 95, 102 etc., 182, 183, 194, 195 bis, 197, 198, 205, 206 etc. Zum 2. Kap. von Ez. bemerkt der Autor (f. 138): cnt< wa sb -o masn bin cppiasn ib^a "piNnb vfrö -1 sb Tipb^o pb "pnb in iüb p bs> ■'biisi D*mai niaiTD nsnb ->b Vollem nifpa a™ *) Dieses Zeichen steht am Schlüsse jeder Zeile. - 15 — Interessant ist auch eine Stelle vor Ps. 110 (f. 272): ya "ims lö-ieb "naisi CiSN n; p 23» • ht by d-'ieyvd tiaiM .i"yb ^sb tisibn!-: ",T4:b 'irob p"i 'ra-iQKn Als Specimen diene wiederum der Anfang von Josua. A. f. 52. UJNn 'C? 'rix "'irn ■jipyTii ETTJ ""im yWlt IST • Np3N3 13H51N TEttüJn N13H -p -1 "! j^NTtb V^n V N *p-n -pMiib V>n ^aTJ'N und noch 4 Erklärungen bis yii'n incl. B. f. 60. wie oben ->m -nn« uin m» p-iiuias -ar NT uin '«'■> mn isr-j ln1C73 ?|it* 15NÜSJ Dip nun läiN -i-ßr tt\l "TWK NT N13» . . tr^O 'T "]1"in Und noch 26 Erklärungen bis yiyn incl. Anf. des Pent. NsrnffiS tna zVäJN-o Iti'liNTi . . . min Ende des Pent. "H . . snan Vgl. dazu cod. hebr. No. 60 in Hamburg. Fiir den Schreiber ist bezeichnend, dass über -m zweimal Verzierungen angebracht sind; f. 90 b u. 137 b . f. 371 b u. 372 a sind leer. Auf 372 ist eine Art Index, ohne Angabe der Seiten. f. 373 ist wohl von einem Deckel abgelöst. Auf der Vorderseite steht mpins (Rituelle Untersuchung des Innern eines geschlachteten Thieres) und der Name des Besitzers 'b'r bxv 's bNiu©. Auf der anderen Seite beginnt dann der Text mit den Worten: -osn nsn "pnnb ns pnsrnüS .mybsti isb it Innsrib ntoin pi-nb Am Rande sind Glossen. Ueber deutsche Glossare vgl. Serapeum, 1869, p. 150, ferner Max Grünbaum, Jüdisch-deutsche Chrestomathie. Reuchlin 13. pap. 485 f. (79 bis) zu 16—18 Z., 210 x 145; deutsches Cursiv 8 + 15. Jahrhundert. Jüdisch-deutsche Uebersetzungen. Die hebr. Worte sind stets, die deutschen zuweilen vokalisirt. A. f. 1—22 (6 ist unten etwas beschädigt) Uebersetzung der maiip des Elazar ha-Qalir zu Purim. Das 1. Blatt fehlt, ferner eines zwischen 5 u. 6. Anfang der Hs.: — 16 - nt pbia -fN ,Tnb WJpman im "pa T^na is • *wön ns ."jfib-n ia \ab5n m Die Reime gehen nicht durch. Ende: .aiiicsya in btt^n am "pä t*ti üim tn im Isis Darunter (ich umschreibe): Joslin Spiler, dem ist der butil 1er, das sind im bosi (nia) mer, doch (*jn) spilt ■-3 ■pyram as gern as er. Vielleicht hat man in dem ersten Namen den Schreiber, oder gar den Uebersetzer zu sehen. B. f. 22 b leer. f. 23—131 a . Uebersetzung von Jjob. Anf.: ps» t>t tn aiw IbsiaDiamp nab am pN m I5>n • ffiiN [a. K. du] tasna "i:m saarna isin yaa abyt im ■)» im in ty naiN .Tia pn tanp nai« C. f. 131 b —133 leer. f. 134—227. Proverbia. Anf.: •jiBii nit *nmb bN-ic laiti a->5ip ■)$ in in nabw bssura .ja^a-Hayurnn jt ta-o .■jWTa tacs iy lytaiBia Von f. 326—329 ist die Rückseite des Blattes nicht beschrieben, weil das Papier zu schlecht war. f. 387 ,J u. 419 blieben leer, um das Pensum eines jeden Tages der Woche mit neuer Seite zu beginnen. Psalm 87/8 sind durch Versehen als ein Ps. gerechnet, 97 ist gleichfalls übergangen und so noch manches. Hingegen ist 119, der alphab. Psalm, in so viele Theile zerlegt, als das Alphabet Buchstaben zählt, f. 90/1, 324 u. 480 hat der Schreiber irrthümlich Früheres wiederholt und dann je eine Seite gestrichen. Die 3 biblischen Bücher sind von einer nicht viel späteren Hand durchcorrigirt und überall, oft ganze Verse, geändert. Sollte der Name auf Bl. 255 a der des Revisors sein? Leider ist der erste Theil kaum zu enträthseln. Ich erkenne bloss in '1 *iä . . t [tt ?]. Von ihm rührte dann auch f. 194 her, das zur Ausfüllung einer Lücke später eingefügt worden und enger und zierlicher als alles übrige geschrieben ist. Die ungewöhnliche Aufeinanderfolge der Bücher, Jj., Prov., Ps., ist wohl vom Buchbinder verschuldet; jedes Buch beginnt auf einer neuen Lage. Die Zählung der Lagen in arab. Zahlen, aber in verkehrter Weise von hinten nach vorn, ist jedenfalls spät. Unsere Hs. stimmt zu keiner der anderweitig bekannten Versionen. Vgl. die Literaturangabe zur vorhergehenden Hs. — 17 — 3. Talmud. Reuchlin 2. perg., 96 f., die Seite in 2 Columnen (72b—74 u . 96b ausgenommen), 9 + zu 34 Z., 360 x 270. Deutsche Quadratschrift, nach Rabbinovicz (s. weiter) zwischen 1400 u. 1450 geschrieben. Tractat Sanhedrin des babylonischen Talmuds. Yon Rabbinovicz in seinen Variae lectiones, pars IX, benützt und in der Einleitung zu diesem Bande und besonders in der zu pars VIII kurz beschrieben. Es fehlt der Anfang bis f. 11 der Ed., ferner mehrere Blätter zwischen f. 74 u. 75 der Iis., Eingangs von Pereq pbn, f. 90 — 95 der Ed., und weiter zwischen f. 90 u. 91 ein Blatt, f. 108;', bis Ende der anderen Seite der Ed. Da auf f. 8, 24, 40 (wohl auch 56) u. 82 die Custoden noch erhalten sind, so besteht die Hs. aus Lagen von je 16 Bl. und es fehlen am Anfang 8 Bl. und dann 6. f. 26o, 2. Col., endigt Pereq 4 mit bsynar "n s:m, f. 35^ der Ed., und eine spätere Hand notirt: nwtn nVnna 3T3 Nim *iDn "ton, woraus wir vielleicht nicht mehr schliessen dürfen, als dass beide-Tractate im Besitz einer Person waren. Die Mischnäh eines jeden Pereq's steht beisammen. Am Rande und über den Worten finden sich zahlreiche Verbesserungen von Späteren. Am oberen Rande eines jeden Blattes ist von alter Hand der Name des Pereq angebracht, ebenso, vermuthlich von derselben, häufig die Bibel-Verse, die auf jedem Blatt behandelt werden. Einträge Beuchlins: f. 1 oben Libri Sanhedrin Jerosolymitani unten Thalmud Joannis Reuchlin phorcen LL Doctoris f. 96' Thalmud Hierosolymitanu In Libris Sanhedrin quos Joannes Reuchlin phorcensis sibi diligenter acquisiuit Anno Christi MDxij. 2 — 18 — 4. Liturgica. + 10 Karlsr. 309. perg., 218 f. zu 23 Z., 210 x 150, alte, deutsche Quadratschrift. f. 1—8 u. 198—211 später ergänzt. Auf f. 119 ein gut gearbeitetes Frontispice, auch die Initialen, wie auf f. 9, 150, 185, 196, sind nicht übel. Makhzör, Preces, für alle Festtage, nach deutschem Ritus. f. 1—8. Jozer für den „grossen Sabbat". Alles von Josef b. Samuel (Zunz, Literat., p. 129/30 No. 1—10), bloss noch ausserdem aiO"0 Sil "N (Z. 28). Die Ergänzung dieser Blätter ist aber nicht im Sinne des ersten Schreibers, da auf f. 9 noch 10 Zeilen von dthp'O 11 1->1N stehen, also Reste des gewöhnlichen Ritus. f. 9—62. Joz. u. Musaf von Pesakh und Wochenfest, ganz wie die ed. Rödelheim 1811 (wsiön 311272), die ich im Folgenden zur Vergleichung nehme, nur dass hier und bei allen Festen nach den einzelnen Abschnitten der Qerobha 1 ) eine Anzahl Bibelstellen stehen, durch 3iroD eingeleitet (vgl. Z. syn. Poesie p. 66 u. s.). f. 62 1 *—75 nai»M. Das vom letzten Pesakh-Abend ist von Josef b. Jakob, (Z. p. 173). Die Neujahrs-Abende sind gleichfalls bedacht, das des ersten gehört Josef b. Samuel an (Z. p. 136 No. 51), das des zweiten beginnt 2 ) D^rpN ni-O Wpins EPi-o: -»uroN (unvollständig), das 2. Alphabet lUDims QiMilün 1-1N Für den 1. Abend des Htitten- fests ist das bekannte Ma c arif eingesetzt, dann folgt unter der Aufschrift •p 1723 eine 2. Art, wie sie sonst für den 2. Abend üblich ist, während für den letzteren nmo •jn73i , N von Elia b. Zadoq (Z. p. 484, No. a—e) bestimmt wird. f. 75 h —82. Aramäische Stücke für das Wochenfest. Beginnt mit der Introduction 17a 1 ; ^7213 ib-'N des Meir b. Isak (Z. 150, 21), dann ein paläst. Targum zu Ex. 13, v. 17—20, mit aggadischer Ausschmückung von v. 17, ähnlich der gedruckten, hierauf die Ueberschrift ytm-n ni;pi ( E x . 14, 30) und der Text bi> aipi rra73 brs* alphab., Targ. zu 14, 30 u. 31, nraipN des Meir (Z. 1. c. No. 24), Targ. 19, 1—4, -o-'Db nviv '"* "DIN alphab. 2. Dibhera: Targ. 20, 1—6, das Gespräch zwischen dem Zwerg und Khananja etc. (Z. 76 a u. 151, 25), das 5. Gebot u. Dibhera wie in Z. p. 77, das 6. Gebot wie ibid. 78. Die Ausschmückung zum 7. beginnt: qo-p mi: - ' Jppn wie in Z. und endigt Nmnb/2 pir "b in* 1 (gleich cod. Nürnberg, Ziemlich 1. c. p. 123). f. 82—95. nrp, 17, vom Schreiber gezählte Nummern, meist von Qalir. 1. "pSNN im 18. Gebet, 2. mo ram, 3. 4. hin st ain iy, 5. Misten :iD">st, 6. tobristn ast, 7. -insinst 8. rstb"::i Tst, *) Der Name pnp [mit p] kommt in der Hs. schon vor (f. 19); f. 25 u. 41 Wit?np, f. 54 wwnpi fnnp. 2 ) Ygl. Ziemlich im Mag. f. d. Wiss. des Judenth., XII, p. 133. — 19 — 9. '-pbtna vn , 10. nbsan na®-» na*N, 11. matt nnN, 12. np-iarr '■> -jb, 13. "pTN , rtbN nun, 14. insun -ns rito (Elazar), 15. ipin ©N, 16. pis ünbfflb ■'bijffln Nb;i, 17. a~pb n! - ; Für die Vornacht die beiden bekannten Elegien. f. 95 b —117. Ritus für das Neujahr. Zwischen 108 u. 109 fehlt ein Blatt, nach 117 mehrere, f. 98 steht pi2£a TwN BN unter dem Text, sonst nichts vom polnischen Ritus. Vom rpaiya des Sühnfestes sind bloss 3 Seiten erhalten. f. 119 b —149. Morgengebet vom b '-' t . f. 146 b mBibsn paa rtnN ab zweifach aiphabet., f. 147 ab "paa firiN dreifach aiphabet., aber bloss t — n und ia, n erhalten; f. 148 a^iaisb ti I bn mit vollständigem Alphabet, ferner noch n; y*BN BT 1 , alphab. An Selikhöth finden sich: 1. bin" n : n , 2. acn N3N, 3. nbyn, 4. osn nra, 5. nana« dsbn , 6. ma mbib -|N, 7. ruri tbisn 1 ), 8. -,-nN '■ppsa, 9. nn-:a ^ n , 10. na-i TibN '■>, 11. ■' üsbb , 12. d - oiBn , 13. aaiia, 14. i"nc, 15. a" , :i:nn manN. Letzteres in 2 Theile getheilt. Die letzte Strophe fehlt ganz. f. 150—173. Musaf. f. 152/3 nach nbrtn nmaNi noch das aiphabet. n-iyna ttn 'nbN t-rcra, dann ibtp bti (Z. p. 54 No. 6), nns "pama (p. 55), nwasn doppelt alphab. f. 155/6 in fiia-np: i33ba TN niffiNia, doppelt alphab. und dann piian, f. 158 vor asfflin noch ein dreifach alphab. SaiN na^Na D^BNan. In den Stücken nach der c Abhodäh ist überall das vollständige Alphabet erhalten. Selikhöth: 1. issn NwN *pN, 2. Ntan N3N, 3. -»ss ""iebn, 4. yais spar, 5. -- av nnasn, 6. nsaN naa^N, 7. iai ismyi iraöN, 8. -oba anp73, 9. '■* bN nbnN, 10. israyaB i : bbn idodn , 11. -paa bN 172, 12. •'3115' b™ (verkürzt). f. 173 b —184. Minkhä. f. 174 ist vor ■pa'OS bNa-a eingeschaltet 1. l -jb u brp mit Refrain nrpbirt M3N (Z. 91), 2. -i ab73b inbn .. nba-n " isb ^ alpliab., 3. -p:m Bim - pn ; ferner findet sich 4. TaiBN inaa (Z. 142). f. 183 nach bbdn insas noch rrn'ain avb Na-> BN anN mit Refrain aan ^73117373, alpli., aber verkürzt. Selikhöth: 1. a -wan i:n :N baN, 2. rrnan on, 3. npro pnis, 4. 'jidibn tpib , 5. bipn dn , 6. ^an bN 'pbN, 7. 1312a dneb , 8. rwa«: '■>, 'bN '1 ri373Nb -psr? NbM, 9. rroTN nbN. f. 185—189. Ne'iläh. Von m3sb TN die Buchstaben a—N u. p u. f. dann no733 - 73 pN mit rriTn nsnBNa alph., a—n u . n, vibiin ^ hnb (Z. 337), 'aN rr"ia na- von Gerschom, eine kleinere Anzahl von Anfängen der Pismonim. f. 189 b bis 215. Laubhüttenfest. Das Qalir'sche rriY"!! TN (Z. 58) ') Vgl. Techen, 2 Gött. Machzorhss. p. 54. Auch cod. Nürnberg liest so. 2* — 20 — fehlt an beiden Tagen, ist aber f. 209 von anderer Hand nachgetragen und von derselben f. 192 darauf verwiesen. f. 192 beginnen die Höscha'na. Es sind die gewöhnlichen, bloss f. 198, wo die spätere Ergänzung beginnt, wird für Sabbat das nni'Eino des Menakhem b. Machir normirt. Der zweiten Hand verdanken wir auch im Regen-Gebet f. 208 statt des üblichen idt dvn (vgl. unten zu f. 212) ein alphab. --''inn 3n tct . f. 209—211 sind wohl Nachträge. Zuerst ein Compositum aus der Selikha ins nbi'r und npnn piN, wie es Zunz, Ritus p. 139 A. c. kennt. Dann Ofan 1331BN (Z. p. 167) zum Thorafest; dann f. 210: nixs» , 3iHiBb b">nu:nb tvffl "mssa tni 1 , von der 2. Strophe an Akrostichon: Joel b. Moses etc.; dann ein anderes Ma'aräfith zu diesem Feste als das oben f. 74 angegebene, nämlich fpiKsri "jb "PD"N von Daniel b. Jakob (Z. 484), unvollständig. Mit f. 212 haben wir die alte Hand wieder und dann auch den bekannten Ritus. Ein Rest von - dt üvs (vgl. oben zu f. 208), dann die Poesien zum Thorafest. f. 216 bis Ende. Joz. zu Khanukkah. Auf dem letzten Blatt steht in schöner, grosser Quadratschrift: abiy rio-ob !d*3tei tnram tpsbN rrcrn nrtu bibsa Y'cn nsisa iirm .nrb-a '-i'a [a. R. Sb -nman n- Geschrieben den 15. Elul 5052 = 29. Aug. 1292 für Isak b. Salomo. f. 119 unterzeichnet sich ein jüngerer Besitzer: npyi 'nns p 'ibffi . . . [bsn^n?] br"Yi. Vielleicht heisst der Schreiber der Ergänzung Jakob, da dieser Name f. 198 b verziert ist. Die Hs. wurde laut Inschrift auf einem Papier-Blatte vor dem Beginn des Textes und ebenso auf einem am Schlüsse im Jahre 1772 von dem Land-Rabbiner „Tihas Weil" geschenkt. Reuchl. 4. perg. 496 f. (das letzte leer) zu 18 Z., 340 x 255. Elegante deutsche Schrift, in grossen, z. Th. riesigen Buchstaben, z. B. f. 127/8, 136—142, 143— 146, 325—327 etc., mit zahlreichen, prächtigen Initialen, bloss die farbigen (f. 17 k, 24 i>, 26^) s i n d nicht gelungen. Durchaus vokalisirt, auch Räfe-Zeichen; grammatisch unzuverlässig. Preces für das ganze Jahr (nbsn). f. 2—68. Das tägliche Gebet. Die Formel gegen die Minim hat die Fassung, welche S. Baer in seinem Gebet-Buche, bNita" 1 rrnsy betitelt, p. 93 Anm. in Hss. gefunden; iDTibto "pN (f. 46) gehört zum täglichen Gebet; -irby wie in B. p. 131 Anm. Nachher nur noch 13a» '■> und die 70 Bibel-Yerse. f. 69—146 a . Ritus am Sabbat. Die Psalmen für den Freitag Abend Aber Anfang der Zeile. — 21 - fehlen. Beim Ausheben kein "p»a -pN, auch kein yKX, beide seien bloss am t nsriö (f. 166) am Platze. Im ipTia aip -1 die Lese-Art ^bs ">u?>lb wie in B. p. 229 Anm. Am Sabbat-Ausgang keine Psalmen (B. p. 295). f. 146 b —153. qora für den Neumond. f. 153 b —156. ans am 9. Abh, a^o^n by, dann die Verse aus Ester, die von der Gemeinde laut zu wiederholen sind, die Formeln vor und nach der Megillah und na«, f. 157. mnbn pins. f. 158—186. Das 18er Gebet für Feiertage, dann bbn unb der Ritus für die Feste. f. 187—198. Benedictionen. Im Tisch-Gebet die Poesien des Ephraim b. Jacob aus Bonn (Zunz, Liter, p. 290, No. 11, A. u. B) für den Be- schneidungstag, mit Correcturen am Rande. f. 199—225 a . Haggädäh für Pesakh, ohne sna in. f. 225 h —249 :l . Pirqe Abhötli. D'ttan W ist nicht als Pereq gezählt, f. 249 b u. 250. nn^a mosb u. m-py 'yb, von Letzterem war aber f. 195 schon die Rede. f. 251—328. Ritus am Neujahr und Yersöhnungstag, beginnend mit dem 18er Gebet. Im Qaddisch nie Nb->ybi. Bei 'n'n auch die Abschnitte aus dem Pentateuch u. die Haftäröth; im Mus. vnfoi, n"i~ D"pn u. niDiN, keine weiteren Poesien. f. 328 — 343. mayffiHt, Anfang- in etwas anderer Anordnung, f. 344—358. Gottes-Dienst am Thöräh-Feste mit allen poetischen Stücken, nach deutschem Ritus (wie z. B. in der Ausgabe Amsterdam 1793)- f. 358 b —397. msw: der Feiertage, zur eben genannten Ed. stimmend, f. 398 a —443. miätv. Beginnt mit -nm ns ■>£ (Z. 86) und sei am Sabbat n "TUN 13 vor p;n" ">3y b">3£» zu beten. Für den 2. Sabbat in Khanukkäh (f. 416) ist noch ein Ofan rriT ns TiiäS (Z. 71) und ein Sulath bNW y>©iH y>K (2- 159) eingefügt, f. 428 ist für einen der Sabbate nach Pesakh das Sul. isibya a-OTtN "nbi? von Qalon. b. Jehuda (Z, 164) angegeben. Die 4 Päräschijj. und Sabbat ha-gädol sind übergangen. f. 444—475. n"D">p und Ritual des 9. Abh, ohne Threni, aber mit dem Pensum aus dem Pentat. und Haftäräh. Am Vorabend, der anf einen Samstag fällt, werden vor rraa ~2N 2 Stücke eingeschoben: nt b'bn ■>aa ib'>b"n ■j-paa' 1 und ti^:! ht biba (Z. 319, 17 A.). Von Qinöth sind, abgesehen vom 18er Gebet, vorhanden: 1. -mo n3u>, 2. sin iy n~NN, 3. nnasn ibi-«?, 4. ib^b -1 ", 5. nbisan nauj -1 napix, 6. am ny-p na - '«, 7. nanp ib« na^K, 8. n-ro naix na ■>«, 9. aipn nns, 10. m»N fWN. In 11, ->aa NTSN, bricht der Text mitten ab. f. 476—484. n3i»n ba ba ö">ai"»oi mmb .bsn nmb nnrn yant« bsiicb tnyia m-nnb bin»® p pn:;' 1 IVO. Zu diesem Isak vgl. Steinschneider, Bodl.-Cat. p. 1153. Es werden die Jahre 193 — 233 behandelt. - 22 — Mit den Minhägim ist wohl das von f. 485—Ende Gebotene gemeint, nämlich die Angabe der Pensa, in die jeder Wochen-Abschnitt zerfällt, und der Haftäräh. Das Gleiche geschieht für die Fasttage, f. 494 ,J heisst es: 'ibipo "nbn ipi '-i am -j?2 Tibap dyon im Der Schreiber dürfte Abraham b. Mordechai ha-Levi sein, da er f. 41, 42, 92, 93, 169, 260, 353 in der Formel, mit der man zum Vorlesen aus dem Pentat. gerufen wird, resp. bei Ertheilung des Segens nachher, genannt wird. Daher ist auch der Name Abraham zuweilen hervorgehoben. Der Schreiber meldet uns auf der Rückseite des 1. Blattes, er habe seine Arbeit 's D -p 'a'st'p bibtf 'n (6. Aug. 1432) begonnen. Yermuthlich war der Cod. für den Yorbeter bestimmt, daher die freigebige Wiederholung von ffiiip, ^'iü, i^b», 'nb&o pN u. A., daher auch die ungewöhnlich grossen Schrift-Charaktere. Deutsch in vokalisirter hebr. Umschrift begegnete mir f. 76 h , 267\ 293. Durch ein Versehen ist f. 89, 90 mit f. 33, 34 vertauscht worden, darum die Ungeschicklichkeit mit tnn*i Nirri. f. 495 b nennt sich ein Besitzer 'b'st'r üiüw 'a pnii\ Vielleicht ist es derselbe, der am Schlüsse Geburts- und Todes-Tage seiner Familie verzeichnet hat. Der Vater •pnbi» num starb und wurde begraben, hier, in Nördlingen, 20. Abh 250, die Mutter rWDaü Trt '"Tn'iriw 'sü na Dys ■jbia:?" aus Nürnberg ist in isora Gingen . . 242 gestorben und in Ulm begraben; der Schwiegervater in S 'a pttN Sn starb hier, in NördL, . . 249, das älteste Kind, David, ist 249 geboren. 2 Kinder kamen in üp^ina zur Welt. Man sieht, der Cod. war länger in Nördlingen, vielleicht dort geschrieben. + 12 Reuchl. 7. perg., 169 f. zu 24 Z., 200 x 140. Der Grundstock der Hs. wird aus f. 7—145 gebildet in Lagen zu 8 Bl., von derselben Hand ist danu wohl f. 1 und der Index 2 b —4. Alles Uebrige von mehreren anderen Händen. Meist vokalisirt. Schöne, deutsche Quadratschrift des XV. Jahrhunderts (?); f. 7* 1 u. 36 11 Verzierungen. Seltkhöth, Bussgebete. Auf f. 1 das bekannte Gebet -irabw lras, 38 Stück (Z., Ritus 120). Dann ein Theil des 3>:oia Nn des R. Ephraim aus Bonn, (Z. Liter, d. syn. Poesie 292), beginnend N'iipn "6 bis Ende, das Ganze folgt von einem anderen Schreiber f. 5, hierauf bNliü -1 istanicsi Z. 18, am Rüsttage des Versöhnungstages vor dem Sündenbekenntniss zu sprechen, und tn?3 an gleicher Stelle an den letzten Fasttagen des Montag- und Donnerstag- Fastens, Z. 256. Dann der Index 2 b —4 (Nr. 88 ist irrthümlich in der Zählung übergangen). f. 7 a . Angabe des Ritus von Mainz bezüglich der Seltkhöth am a"irp, dem Morgen vorher und ebenso vor Neujahr. Dabei ist immer die Nummer — 23 — bezeichnet, welche das betreffende Stück in der Hs. führt. Die Notiz ist unterzeichnet: 'in p ü3D3i2 'l'n Ttnn "p ]inn b"£T iibn pbT 'in Ditc ■p bNi73U3 pm -ps y3 Ni23»ii:n73 iibn hinaus 'i'ii p Ni3ibip73 ^ibn ipi .b'a'i tr^bn Das Ganze ist natürlich aus einer Vorlage. f. 7 b —19. Rahmen aller Gebete von npnsn 'i *;b und fiben 3>73H2 bis bsiiei "1721©, die die Selikhoth einschliessen. Hier auch 13 Vers- Gruppen, wie sie den Sei. vorausgehen. Vgl. Z., Ritus, 120/1. Als Siindeu- bekenntniss von Saadja wird bloss ü:r; üon bezeichnet, der Passus p-i ■jiltl ist wird erst nach Qiirob 13TD eingeschaltet. Vgl. Rit. 135. f. 20—32\ Die n^unn. 1. npn üben Z. 250, 2. -,73 nsi 325, 3. iiTSTttJ 'i 325, 4. niunpn min 238, 5. D173113 ii3>iB 238, 6. a^5b73 *]bi2 264, 7. Nosn näiij 238, 8. bx~ ainn ayn iiiun Menakhem b. Jacob pTfi, alphab., dann piisn, 9. mba nssus:: taan 'pbN 687, 10. D">pniB ntji iidn synag. P. 245, 11. laips TibN ">5 bs> Nbn syn. P. 284, 12. nbTiW 1»» 236, 13. i-m nj'i 267, 14. bsiffii nip73 264, 15. n -| 73Ti 268, 16. 1311a irps 239. f. 32 b —36\ (Nr. 7—9 unvokalisirt) nurns. 1.13 nnsN ""pN (ed. nnsi) 245, 2. msasn 'bs'i 252, 3. l -psi233 £331 nb 244, 4. inn733 üit3 in 252, 5. *p3sb ii73i '3 tinsn 111211: '1 alphab., Akrost. [? d^n] dshün , 6. nu;is binys 288, 7. 'i 'i ibbj'73 sil 13373 ib» sibcs mini H 73in , andere Schrift, alphab., Akrost. rv^n:, Vers-Enden zuerst die 13 Middoth, dann andere Bibel-Verse, 8. iprn'i B3> 245, 9. yiyi msasn inbN '1 308. f. 36 b —121. Die eigentlichen Sei., im Ganzen in gewisser, wenn auch nicht völlig durchgeführter Ordnung von der Woche vor Neujahr bis zum 17. Tammus. Bei Nr. 15 npnD ynti wird bemerkt, dass am Rüsttage von n "-i und d " h ' i damit begonnen wird, bei Nr. 16 — 29 steht jedesmal naiffln. Nr. 30—37 sind niTps», mit 38 notirt der Schreiber binns >11131733123 "*), wie weit die gehen, kann ich nicht constatiren. 38—42 und so noch viele sind wieder mit naiusn überschrieben, 50 ~73i£Ni nr>5N Qi3iiNri ijin issb alph., das 4. Glied jeder Strophe ein Bibel-Vers 2 ) trbis mab, sonst nicht bekannt, 51 "fiaip IST nN wird in der Ueber- schrift als NT17313173 ati373 15173 mips bezeichnet wie in Landshuth, Ono- mastikon p. 186, während der letzte Vers für Zemakh 3 ) spricht, wie Z. 342, 91 ist isnina SinN über die Märtyrer in Fulda im Jahre 1235, Z. 334, 104 ^1.13*11231 biia bNli23il 'bN, dem eine Anzahl Verse vorausgehen, wird Elazar aus Worms zugeschrieben wie in Z. 300, Anm. Bei dem Beten dieser Sei. wird die Andacht besonders eingeschärft wie in der folgenden von Benjamin b. Zerakh (Z. 239, 5). Zunz, synag. Poesie 167. -) In den beiden letzten Strophen steckt offenbar der Name, aber welcher? 3 ) Statt des B stand ursprünglich ein s in unserer Hs. — 24 - 122 — 126. r3ü3 '-■b: 1. tts-np dis, 2. pi5£M i-iisiN, 3. nintnn ps«, 4. nii ^ niaiK, 5. inaa "o \nss (vgl. Ritus 132). 127—131. inDN tnsib: 1. D^ittiNlii 'bt? ton I imn 689, 2. nns mats mai? bsn, 3. abs irans bsn nr>N, 4. uiby üipi tn«, 5. ->ntn 1D073, 6. irbn "jb ■WS'VJ 257, 22 stellt unter Nr. 136. 132—135. TYorD V^b: 1. mpisa mss«, 2. isif *|b litinN, 3. jinin TlNüna, 4. 105» M. 137. i\b ip by : 1iip73 njias 349, 2. 138—140. rvb"tt tnssb: 1. ■'ffisa t-ibst* 1 ), 2. ijiiwi EnJ£ dn, 3. uz»« 11733 1213ns 31173 T13S M373N alph. f. 121-—130, nummerirt mit 141—160. Pismonim. Einige im Vorhergehenden schon angeführt. Nur Bekanntes. f. 131—145, gezählt als Nr. 161—177. Die poet. Stücke nach iSNün i3-737o im 'l io -1 rrppy 308, 6. n3'73i£> 'i und in 2. Strophe rmTONb '-p 3 *' 3 ' sbn 'bx '■> als itotd mT'Tab bezeichnet, (vgl. cod. 10, f. 173 b , Sei.) Akrost. stdn , unvollständig? 7. "Hin bN 'hu 327, 8. TiNtan "03K D373N 291, 9. npi'iTN 'bs bs 296. f. 156 b —161. Ein 2. Nachtrag. 1. ump iiid, 2. bNlttsn Ni!i 308, 3. laiar* Nir-t 2 ) -dn 278, 4. invrn bs-nt« 261, 5. ins bs ^übBtt 337, 4, 6. iD3 rN \I373 338, 7. -sniai73 '■> b^na -1 [n-pn 8 )] 238, 8. bib "p [^n] M1W 229. f. 161 b . 162 a . Yertheilung des Sei. auf die verschiedenen Tage, f. 162 15 leer. f. 163—165. Bibelverse beginnend pin man, dann die Sei. Iiis IWrt bn Sit: rtnN btnffi -1 , Melodie pMn, dreifach alph., alle Halbverse reimen auf l -pn. Die 3 letzten Strophen enthalten je in dem 1. Halbverse den Namen Jakob und in dem Endwort des letzten Halbverses i7obiN3 -pn — ist durch einen oberen Strich der Name Ulmo gegeben. Ist der Verfasser der in Zunz p. 448 erwähnte oder etwa derselbe wie der in Steinschneider, Cat, der Bodleiana, genannte Jakob Ulmo? Von demselben J ) Ohne Zusatz. Techen 1. c. p. 32. 2 ) Statt vjn der gewöhnlichen Version. 3 ) Hier und in den folgenden Sei. fehlt das 1. Wort. Der Schreiber wollte sie ver- muthlich besonders hübsch schreiben. — 25 — steht f. 167 unserer Hs. eine Zionide, beginnend btxb "• kuj "pbip "^nn "jvst "{■■SS alph., in der ersten Strophe vierfacher Reim auf ^p, von der zweiten an reimen 3 Halbverse unter einander, Ende: rra fisai • btCPW bnan 'iib berTirt. f. 168. Zionide des Jakar ha Levi: ""p^ny» "Dia sab yrat, in Melodie und Metrum von ■'bNffln Nbü 'S, Z. 488. f. 169 noch nraa bau -p N Z. 256 und np5>T2£ bxTa 1 noia Z. 394. Nach der Randbemerkung gehört dieses yünri zum 10. Tebheth (und nicht zum 17. Tamm.). In dem älteren Theil der Hs. wird sehr häufig die Melodie (*p:p:) bezeichnet durch die Angabe, ist wie N. N. zu recitiren. Derartige Musterstücke sind: TP'i) 'psiBN, pi nnna nrnmn man, !- ü » n nun bton, '■> u^in, tram icn»», ist« n»ia. Vgl. Z. syn. P. 115/6. f. 36 1 ist ein Kolophon: iijijn Sa inöW '»aib inana ■plüaip 'a' -1 inssu: - nt» nsjftn «rbn Niu^b -naj-ai w>a*ai [tn]p»n nasa sia^a» laion pn5£i 'la isnött önra Sa iBiosn pns 1 *<;n im msnam 'u •jsrbj» -isb TnST iipsn. Also Isak 1 ) b. Menakhem b. Isak ha-Söfer ha-Naqdan habe in 9 Wochen 12 Lagen? für R. Moses b. Eliezer aus Bebra? um ein Pfund Heller und Unterhaltung? während dieser Zeit geschrieben. Zu Bl. 36 passt eine solche Bemerkung nicht. Ausserdem nennt sich f. 86, am Ende einer Lage, ein anderer Schreiber: man s-iby® tfbi isiDn lnia73 ■Oin wb« . . ]73N piv Nbi Dbiöa. Yermutlilich hat der Letztere unseren Codex geschrieben, der Erstere hingegen die Vorlage, in welcher in der That die Anordnung so gewesen zu sein scheint, dass der Inhalt von f. 20—36 den Schluss gebildet hat. So ist nämlich die Aufeinanderfolge im Index, Q "Sirrin haben die Nr. 178—194, — gehören also ans Ende — die nums zählen gar nicht. Reuchlin 11. perg. 177Vs f., 31-34 Z., 200 x 145. Verbunden. Nach f. 138 l;{ + gehört 155—162, dann 147—154, dann 139—146, dann 163 bis Ende. Cursiv des XV. Jahrhunderts. I. f. 2—29, Preces, unvokalisirt. Die Gebete des ganzen Jahres, auch Haggädäh von Pesakh, mit möglichster Sparung des Raumes. So stehen z. B. bei dem 18 er Gebet, f. 11 u. f., in 8 Columnen nebeneinander, von links nach rechts: das der Wochentage, der Feste, Sabbat und 'n'l, 'nS, dann die 4 Formen für Sabbat. Ohne Werth, f. 30 ist ein schmaler Streif, worauf ein paar Namen gekritzelt sind, f. 31 a ist leer, auf verso die Formel von nnstn und 'ujan ■OT-p». ') Vielleicht derselbe, der Cod. 3 von Plut. III in Florenz im Jahre 1291 geschrieben hat. (Biscioni p. 355 des 8° Catal.) - 26 — II. f. 32—177 a in Lagen zu 8 Blatt. Das liber praeceptorum parvus Cp'n'o) des Isak von Corbeil (gest. 1280). Am Rande zahlreiche Glossen, meist von der ersten Hand. Im Scheidebrief, f. 96, keine Namen und Daten, die Nummerirung der Ge- und Verbote ist nicht durchgeführt. Anfang nba •pu.'Ni ovo. Vielfach besserer Text als jener der Ausgabe Constant. 1510. Samuel b. Abraham rnbyn ItiibT erzählt uns am Schlüsse, dass er den Cod. zu eigenem Gebrauche geschrieben. Derselbe Name findet sich auch f. l a und 31 a . Ein späterer Besitzer nennt sich f. 177: Vt pnif S umpiri 's tPTi und von dessen Wittwe Ros (tsn) kauft mroan Va die Hs., um 1 / 2 'liiT, im Januar 1503 (soi "HN 'n'l). Endlich ist noch f. I 1 ' in hässlichem Gekritzel vermerkt: Ds> iDUTn pssip "'b nbc rti Disb a'l 'a'i DT>3 bynptba lB-Oirp. Zu der Vereinigung der Preces mit diesem Werke vgl. die Einleitung der oben citirten Ausgabe. Auf dem letzten Blatt Kalender-Notizen, beginnend mit dem Jahre 269. Es folgt noch 1 / 2 Bl. mit einer werthlosen chronologischen Berechnung. 5. Grammatiken. + O 14 Reuchlin 6. perg., 167 f. (die Innenseite des Deckels ist mitgerechnet) zu 30 Z., in Lagen zu 8 Bl., 285 x 205. Zwischen 16 u. 17 fehlt 1 Bl. (f. 29—30 >> der Ausgabe Fürth); zwischen 42 u. 43 2 Bl. (70»—73i> dieser Ed.); zw. 64 u. 65 wieder 2 Bl. (f. 107»—110»); ebenso zw. 84 u. 85 (f. 140»—143»); zw. 85 u. 86 1 Bl. (144^—146»); zw. 96 u. 97 4 Bl. (166»—172 1 )). Zur Zeit der hebr. Foliirung fehlte noch nichts. Nach dem bekannten Schema zur Bezeichnung der Accente folgt: I. f. 2 b —127^ David Qimkhi's Grammatik, genannt bbs?:. Die Beispiele aus der Bibel sind vokalisirt und mit Accenten versehen. Der Nachweis derselben steht am Bande in sehr kleiner, aber eleganter Schrift, meist ohne Angabe des Kapitels. Yon derselben Hand rührt die Foliirung her und eine Art Index auf f. 167. Ein Kolophon auf f. 127 besagt: pnlf '"i- Vn öSTttN "CN vnxpoi ^aibai DrfüN 'i's sp-p S . . bs bbs?o ibö '-ibom rrr -rare in nyauji n-pifb 5042 niffi ns mnnia. Also Abraham b. Samuel b. Isak hat am 27. Adar 5042 (März 1282) den Codex beendet für Josef b. Abraham. Die Punktirung des Namens Abraham auf f. 152 a deutet auch auf den Schreiber hin. Ist die Hs. wirklich so alt? Auf dem folgenden Blatt ist eine Verkaufs-Urkunde, an der so viel radiert wurde, dass nur "Weniges mühsam zu entziffern ist in 'piNl - 27 — nsba verkauft am 23. -pian 5191 m Sa pnpiM pbn Nii-ro m yaip aid baffl «Ipitt pnpiB ihn "ibdi t !70p an einen R. Josef. Als Zeugen erkenne ich noch: •piiK Va "in, Va NBTnii [niiiM?] pniü" 1 u. [? s)öt> Va] rrbs. II. f. 129 b —164 a . Zwischen 129 u. 130 fehlen 6 Bl., zwischen 162 u. 163 1 Bl. Ein kurzer Index findet sich f. 167. arj bau, ein grammatisches Compendium, vielleicht von einem Moses?? Der Name des Buches figurirt in dem einleitenden Gedicht "jTNbi Ipnb "]T6»n E p~i B5> nsuj, das mit den Worten schliesst: isoa "jtvan npB rit*n ai£3 bau: und ferner in der kurzen prosaischen Vorrede: pianm "jah Qiffl •jn "jrp Bit: bBffi ^a DtTOTia. Dass der Verfasser sich Moses nennt, möchte man aus den Schluss-Worten des 2. Gedichtes vermuthen: t - dt l -TOttb TB-n j^rr -ikb \ Das Nomen wird in ca. 3 Bl. abgemacht, von diesen ist aber bloss der Anfang erhalten; dann folgte 1 Bl. über die Partikel, fast alles Uebrige ist den Formen des Verbums gewidmet. Die überall schematisch durchgeführten Paradigmen, in grosser Quadratschrift, nehmen dabei einen bedeutenden Raum ein. Die Beispiele sind vokalisirt, zuweilen selbst mit Accenten versehen. Nach dem Verbum kommt noch einmal ein kurzer Abschnitt über das Nomen, -iai üffl MSTfijN'H-s "pl!"!, traTi ns>BU3 by nTöiBfi, die 7. Art ist das Zahlwort. Zuletzt folgt noch eine Zusammenstellung der Nomina, die ursprünglich fem. sind, aber manchmal masc. construirt werden und eine zweite für das umgekehrte Verhältniss. Befremdend ist, dass der Text abrupt abbricht, als ob das Werk picht, vollendet wäre. Am häufigsten wird Chajjug und ibn Ganäkh citirt, auch ihn Ezra nicht selten (130 b , 133 b , 145 a , 151 a , 152", 154 b ). Ich finde ferner Tpsp E]D"P 'l Dnn!"i 136\ 139 b , 151 b ; ^n»p S ain 134 b , 139 b , 141 a , 144 b , 147 b , 154 a , rrsnann nso 132 b bis; Va Dn:?2 '-i - oin ■psntö 140 a , 141 a . Ansichten Anderer werden zuweilen als CP'-mN ur oder (153 a ) als a"'plpl?2M nap angeführt. Auf f. 150 a wird i-tr (Jes. 52, 15) mit t5 >ba -ib ~ib n"ib erklärt. Interessant ist auch die Notiz (f. 154): inao -o laiöm "pMOTS isba ipisü -nns72 iD^bb^ ffiaaa -o sh '»'» -pao-ito "raisb na "pasn -o Stotn p bi> tisw ün ^a rrrr ab ■jiarn». Vgl. zur Hs. Jüdische Zeitschr. v. Geiger, XI, 1873/4, p. 245 u. f. und Dukes, miönin oiDiip, Tüb. 1846 p. 67, ferner Ozar Nekhmad, II. p. 19 u. 116/7. f. 164 b , 165 a , 166 a von anderer Iland Tabellen und Regeln zur Kalenderrechnung, Beispiel in der Anm. ist das Jahr 5142. f. 165 b bekennt nsba btora, dass er unsere Hs. an naiSKfi strisr um Dibh a^npan a-iaii-it rWiN verkauft habe, ron^a imi-i im — 28 — 'x^b iDin n:\2j bibN unnb ^lan "pwi ova (^ibe Zeugen sind d ^o: ■jTn und ?nwnö bto* 1 ». Einträge Beuclilins auf der Innenseite des Deckels: Ilas Duas gramaticas hebraicas: scilic& librum Dauid Kymhi De Subtiliatione. & librü Intelleetus boni Moysi grammatici: Emi ego Ioannes Reuchlin phorcensis. Rorne: multis Ducatf In Mense Quintiii Anno Mcccclxxxxvnj. — f. 165' Grammaticse Du§ Finiüt Joannes Reuchlin phorcen . LL . Doc. Spuren von Reuehlin's Beschäftigung mit der Hs. finden sich vielfach, f. 166 b noch eine Berechnung der Jahre, über die sich jedes einzelne biblische Buch erstreckt, dann Notizen über die Autoren der Bücher, Zahl der Verse und Buchstaben etc. Alles in viel kürzerer Form als in Dikduke ha-Teamim § 70 u. in ähnl. Texten. ') Dukes 1. c. liest falsch onxo. Er übergeht auch die schwer leserlichen Namen. II. Arabische und persische Handschriften. Eastatt 203 pap. 346 f. zu 15 Z., 8°, 260 x 160. — 978 H. = 1570—1 geschrieben. 15 Qorän, vokalisirt. Der Text von Bl. I* und 2" in grünem Rahmen, sonst mit rother Linie eingefasst. Ueberschriften der Suren roth, ebenso die Bezeichnung der vp-, und am Rande. Die Yerse sind durch dicke rothe Punkte abgetheilt; über einzelnen Worten häufig rothe Buchstaben. Auf dem letzten Blatte das Gebet, das man bei beendigter Leetüre des Qo- räns spricht, beginnend: Lotä-i! | ^ÜL Zuletzt noch ein paar türkische Yerse. Rastatt 205. pap. 349 f. (1 und 2» leer) zu 11 Z., kl. 8°, 170 x 110. 16 + Qorän, vokalisirt. Der Text mit einer Doppellinie, blau und golden, eingefasst, der von 2 b und 3 a in goldenem Rahmen. Ueberschriften in Gold, bloss die erste Seite roth, die Angabe der Abtheilungen kufisch in Verzierungen angebracht. Zwischen den einzelnen Versen Rosetten, über vielen Worten rothe Buchstaben (wie oben). Auf dem Fadl des orientalischen Ein- bandes die Worte ^iaji 1 Rastatt 206. pap. 303 f. zu 15 Z., 8°, 170 x 190. 17 + Qorän, vokalisirt. Der Text blau und golden eingefasst, Bl. 2 h und 3 a , ferner 302 b und 303 a ornamentirt, die ersteren schon stark verwischt. Ueberschriften weiss auf goldenem Grunde. Die yp- nur theilweise, in Verzierungen, angebracht; zwischen den Versen Goldpunkte, über vielen Worten rothe Buchstaben (wie oben). Rastatt 204. 18 + Amulet auf einem 3,90 m langen, 5 cm breiten Papierstreifen. Es läuft in ein Cypressen-Ornament aus, das als spitze Waffenklinge stylisirt ist. In der Mitte der Klinge steht aus Sure 61,13 ^l^^ju.s.w., — 30 — am Rande S. 2, 256. In drei in einander verschlungenen Medaillonen ist dann S. 1 angebracht und in zwei weiteren S. 112. Hierauf die 99 Namen Gottes in kleinen verschiedenfarbigen Quadraten, dann S. 27, 30 in Goldschrift, die Formel in kleinen farbigen Quadraten, die Beschreibung der Gestalt des Propheten in Medaillons, an deren Umkreis eine türkische Erklärung. Es folgt ein kurzes Gebet, beginnend Li OjOj L> yj L>, der Langseite von Messern eingeschrieben, dann die Formel c3^j> w * e * n c °d-206 der arabischen Hss. von München, und S. 112 in Goldbuchstaben. Von da bis ans Ende ist der Kaum durch Goldlinien in drei Theile getheilt, auf den beiden äusseren, schmaleren, steht in gerader Linie S. 36 und 48, in der Mitte, auf schrägen Streifen, mit abwechselnd weissem und gelbem Grunde, die Qa§tdah al-Burdah des al- Busiri. Alles in elegantem Naskhi. Das Ende ist beschädigt, es fehlen die beiden letzten Yerse und die Hälfte des vorletzten. 19 Karlsruhe 1172. pap. 176 f. -j— 1 f. vor- und Dl f. nachgebunden, 105 x 95. Besteht aus 2, von 2 verschiedenen Händen geschriebenen Stücken, beide maghribinisch, das erste zu 7—8 Zeilen, das zweite zu 10—11 Zeilen. An der rechten Ecke unten hat die Iis. gelitten, so dass die Custoden vielfach fehlen. Auch ist sie arg verbunden. Die richtige Aufeinanderfolge dürfte folgende sein: 2. 1. 4—7. 16. 8—15. 18. 17. 19—24. 3. 25. 26. 27-66. 68. 69. 67. 70—106. 125.155. 154. 107—124. 126—128. 129—153. 156 — Ende. Zwischen 1 und 4, 7 und 16, 124 und 126 fehlt vielleicht etwas. I. f. 1—153. Ganz vokalisirt. Häufig die Worte am Ende der Zeile getrennt. A. 1 —128. Der Anfang fehlt. Es ist das von Abu 'Abd Allah Muhammad ibnSuleimän al Guzüli (f 870 H.) unter dem Titel „üaläil al-Khairät wa-sawäriq al-anwär" verfasste Gebetbuch, ausschliesslich Gebete und Segenssprüche für den Propheten enthaltend. I X ac . SyjLaJI »JUI f. 10—13 stehen die 201 Namen Muh.'s. Dann folgt auf 2 Blättern eine in roth roh ausgeführte Skizze der Begräbnissstätte von Muh., Abü Bakr und c Omar. Mit f. 17 beginnt erst der eigentliche Inhalt unter der Ueberschrift: aX^Jt f. 40 soll das erste Viertel zu Ende sein, f. 49 das erste Drittel, f. 67 die Hälfte; f. 92 beginnt das letzte Drittel, f. 100 b wohl das letzte Viertel. Das (dürfte ein Fehler sein. f. 128 b leer. B. f. 129—153 die bekannte Qa?Idah des Busiri, „al- Burdah". Unterschrift des Schreibers: J! jaitr ^ Qr yäüajf uWS* . . Sij Vergl. Aumer, die arabischen Hss. in München No. 173, und besonders Flügel, die arab. . . Hss. der k. k. Hof-Bibl. zu Wien III, p. 146/7. — 31 — f. 156 a . Das al-„Hizb al-Kabir" (H. Kh. III p. 59) oder wie es in der Hs. f. 157 heisst, das al-„Hizb al-mubärak" des Abu'l Hasan c Ali ibn c Abd al-Gabbär al-ma c rüf bi-Sädili (f 656 H. [1258]) ^xJ! ^ ^JLc. LiOy^j (d)jL*J!). Ein Gebetbuch. Nach einer kurzen Eihleitung, zuerst die erste Version des H. Kh. 1. c. beginnend (nach ^ jdJL JyJ und dem *JUf 0 ' und f. 166 die zweite Version mit der Ueber- schrift. g^aJ! i-V?' SlX^ L\$> und beginnend Das Ende fehlt. Eine Hs. in Leiden No. 2200, 4 (Vol. IV, p. 342). Die Einleitung beginnt: ^ *4> ^^1X2 ^*-w NAJOL.W.JI H.SJ— X.1JJ *j51 Li.^- La ijylp. . . . . Rastatt 210. pap. 04 f. (1 ist leer), die Seite zu 17 Z., 8°, 200 x 140. Zur Förde- 20 rung der Uebersichtlichkeit sind auf jeder Seite viele Worte roth überstrichen oder roth geschrieben. Aegyptisches Naskhi. Orientalischer Einband. „Bulügh al-umnijjah" von Ahmad ibn Muhammad ibn Abu'l-Ivhair uh ^ ^ Jw3? yO v_Ä.Jlj' 'Vr'-''-? jy-.'wo'i!! Der Verfasser war Mudarris an der as-Sälihijjah in Kairo und wurde durch einen Gewaltstreich dieses Amtes und seiner sonstigen Waqf-Bezüge beraubt, von Hamza Pascha aber wieder in die Säl. eingeführt. Bei dem ersten Vortrag sprach er über den Traditions-Spruch „die Handlungen sind nur nach der zu Grunde liegenden Absicht zu beurtheilen sujJb JL*c.^SI LJ u. s. w. Eine weitere Ausarbeitung des Vortrags liegt nun in diesem Büchlein vor, indem er diese Hadit mit den Namen aller Ueberlieferer inhaltlich und grammatisch genau analysirt. Er theilt sein Thema in eine Muqad- dimah (fol. 8 — 20) und in 2 Kapitel (I. 21 — 42 b , II. 42—58) und in die Khät.imah. Die geschichtliche Einleitung (fol. 2—7) ist in gereimter Prosa. Fol. 21 und 49 werden je mehrere Zeilen ausgestrichen und dafür an der Seite eine andere Fassung der Sätze gegeben, woraus man wohl entnehmen muss, dass wir das Original vor uns haben. Datirt ist die Handschrift in den Worten: ^ JpSf ^ o>JLäJ! ^ J. pL^JI j^xxJI Nach gütiger Mittheilung von Dr. Völlers in Kairo entspricht das dem 3. Muharram des Jahres 1097 H. Anf. iA-JIsUj . 5jij (•V —-Äi; . soLt wVs! ?? olxT So auf dem Titelblatt. In der Einleitung des Buches und in ihm selbst *) Vergl. Pertsch, Verzeichniss der persischen Hss. in Berlin cod. 590, und Rieu, Cat. of pers. Mss. in the Br.-Mus. p. 412 b , wonach öaläl B. 784 H. gestorben sei. 2 ) Ursprünglich stand das Femininum. — 33 — findet sich weder der Name des Verfassers noch der Titel. Es heisst dort blos, der Autor habe eine Chronik sub tit. in c. 12 gesehen und sich nun vorgenommen, diese in ein Compendium zu bringen. Er theilt sein Werk in 12 Bäb 1 ) ein. I, J^AäJf jOiJjaJij Lj^xJi ; L . o 4 y6 Aus p. 16 n erfahren wir, dass er diese Geschichte der Pharaonen aus dem Buche eines Ibrahim entnommen habe. Da er dort aber über die ägyptischen Könige nach dem Untergange Pharao's nichts gefunden, so schliesse er sich im Folgenden an Mas c Mi's Murüg an. Aus seiner ersten Quelle erzählt er ausführlich über ! ^ l X a J j , dessen Sohn J - j J ) etc. etc. Ob dieser Ibrah. wohl identisch mit dem von Wüstenfeld, Geschichtschreiber der Araber, Nr. 373% genannten ist? II, p. 18. iäljJU. Die ältere persische Geschichte. Der Anfang ist aus ibn c Abdün, ohne Angabe der Quelle. Erst p. 22 lesen wir: ^ cilLJI i-W j, v—Lcy OAA'i! . . . josLfrX? jo U/ ^ ^xyisrvjf i\lJi i A ae . Im weiteren Verlaufe dieses Bäb ist der Text nahe verwandt dem des Tabari. III, p. 29. Uli VI, p. 30—61. Sasaniden. Vieles ist hier wiederum aus ibn c Ab- dün und aus dem Buche: ^ ^St ^ \Vergl. bezüglich des Letzteren p. 22, 23, 27, 35. Zur Geschichte von Anuschirwan werden ihm p. 44 mehrere Seiten entnommen. Vergl. auch p. 68, 90 und 103. Zu dem Werke s. Wüstenfeld 1. c. p. 59- V, p. 62. ^oLj^JS dyU. Die Geschichte Alexanders füllt fast den ganzen Abschnitt aus. p. 65—68 stammt wieder aus ibn c Abdün. VI, p. 70. JyLt. Excerpt aus Mas'üdi, II, p. 78—92. VII, p. 72. ^yjLvUcj! JyU. Ebendaher p. 95 u. f. VIII, p. 73. ^ Ji JjLe. Desgleichen p. 293 u. f. Auf p. 75—79 Excurs über oLgXJi aus dem Ucts (nicht im H. Kh.) des c Abd al-Walihäb ibn al-Mubärak ibn Ahmad ibn al-IIusem al- Anmäti (f 538 H., vergl. Jaqüt VI, p. 542). IX, p. 79. gEbenfalls aus Mas. II, p. 311 u. f. Auf p. 83 gesteht der Verfasser, dass ihm für die Zeit nach Mas c üdi keine Quelle zu Gebote stand. X, p. 83. öy/yj^ RJL&aJt JjX a . Slaven und Lombarden. Nach M. III, p. 61 u. 76. Im selben Kapitel steht noch die Ueberschrift: NäJXsvJij von letzteren wird aber nichts erzählt. XI, p. 84. yo 3. Sudan nach Mas. III, p. 1. *) Es sind aber 15. 3 — 34 — XII, p. 86. & *J| JwAßÄ'j. i_, *J( JjX«. Könige von Himjar und als Anhang etwas über den Damm 1 ) des c Arim (Qorän 34, 15). Neben Mas., ibn c Abd. und ibn Qutaiba wird auch das fcyjodf des ibn Hamdün (p. 87, 88, 90 u. besonders 91) citirt. (Wüstenfeld p. 88.) Wir erfahren aus unserer Hs. p. 88, dass dieses Werk im Jahre 553 H. ver- fasst wurde. XIII und XIV, p. 95 u. f. J.ksnä ^ ^ r LäJI und Jju a *J!j Jf. Grösstenteils aus ibn c Abdün. XY, p. 105. J.jt. Vorwiegend nach Abu c Ubeidah. Bezeichnend für die Art der Compilation ist, dass die in den Quellen vorhandenen Verweise auf Früheres oder Späteres sinnlos mit aufgenommen worden. So folgt unser Verfasser z. B. auf p. 17 Mas. (bis II, p. 413) und darum heisst es auch bei ihm ... i_.Li! ,3 U SÖJ? y &.s- ^ ^ aofcwvdf. Aehnliches passirt auf der folgenden Seite nach M. II, p. 140 und zweimal p. 31. Anfang: *JU Auf dem 1. Blatte steht eine lat. Beschreibung unserer Hs. von Jacob Jonas Björnstahl, datirt Februar 1774. Als Besitzer zeichnen sich: ') Wird aber erst später, p. 102, erzählt. Kleinere persische und arabische Schriftstücke siehe unten: 34 n. 104. 105. 107-109. 112. III. Türkisehe Handschriften und kleinere Schriftstücke 1 ). Rastatt 201. pap. 17 Blätter; 380 >< 280. Auf einem Yorsetzblatt eine Inhalts- o;j _|_ angabe in lateinischer Sprache von Biörnstähl (1774). Die kalligraphische und illustrative Ausstattung der Handschrift ist bemerkenswerth; schöner, bunter'Unwän, die Seiten von farbigem Rande umzogen. Von Fol. 4 a an sind die leeren Stellen zwischen dem Text mit goldfarbigen Arabesken ausgefüllt. 46 buute kleine Portraits, 2 grosse Bilder. Zierliches Ta'liq, in der Vorrede 15 Zeilen auf der Seite; auf den beiden letzten Blättern grössere Schrift. Geschrieben in Kerbelä von Muhammed Serif aus Herät 2 ) unter der Regierung Sultan Muhammed III. Die splendide Herstellung deutet auf einen reichen Auftraggeber hin. Lederband mit verblasster Goldpressung. Kitäb-T zubdet-ettewärTkh Verfasser ungenannt. ^Genealogie und kurze Geschichte aller Propheten und Herrscher von Adam bis jetzt a J b)", d. h. bis auf Sultan Muhammed III. (reg. 1595 bis 1603), mit dem das Werk abschliesst. Ilägi Khalfa erwähnt mehrere Werke gleichen Titels; derartige genealogische Zusammenstellungen sind nicht selten. Biörnstähl verweist auf eine ähnliche Handschrift in Wolfenbüttel, welche G. E. Lessing, Zur Geschichte und Literatur aus den Schätzen der herzoglichen Bibliothek zu W., erster Beytrag, p. 85—102 erwähnt; vergl. dazu Fleischer Nr. 31. Nach der Einleitung, in welcher der Verfasser eine kurze Inhaltsangabe seines Buches giebt, von dessen Titel er sagt Ijuiuj ^ »JyT |»Li sjuj ^ s^y, beginnt auf Fol. 4 b das Geschlecht Adam's — die einzelneu Namen sind in Kreise hineingeschrieben und stammbaumartig angeordnet, der dazu gehörige Text geht oft strahlenförmig von denselben aus — unter dessen Nachkommen die Piädädier, Kajänier, ASkänier (Arsa- ciden) und Säsäniden mit abgehandelt werden; dann folgt das Geschlecht Noah's mit Muhammed (8 b j. Von 9 11 an die c Abbäsiden, Sämäniden, Bü- 1 ) In dieser Abteilung sind auch einige anderssprachige orientalische oder sich auf den Orient beziehende Schriftstücke mit behandelt. 2 ) Auch NiUi; wie es scheint, waren Maler und Schreiber nicht identisch. 3* — 36 — jiden, Khwärezmier, Sabuktegin, die Melähida von Alamüt 1 ), Selguqen, ßingiz Khän; von 12 b bis zum Schluss (15") das Geschlecht 'Otmän's. Abgebildet sind Adam (von Gabriel eine Rolle in Empfang nehmend), Abel, Gajömart, Idris (das Schreiben lehrend), Tahmürat, Noah, Khidr, Abraham, Ismael, Isaak, Jakob, Josef, Moses, Elias, Salomo, Johannes der Täufer, Jesus, Muhammed nebst vier Gliedern seiner Familie (diesen fünf sind nachträglich die Gesichter weiss übermalt worden), Abü Hanifa, Abü Salam, Ma'mün, Mahmud Sabuktegin, MalikSah, Kingiz Khan, Al-Musta c sim, Tuli Khan, Gliazankhän, Sultan Muhammed Khudäbende, die türkischen Sul- tane'Otraan, Urkhän, MurädL, Jilderim (Bäjezid I.), Muhammed!., Muräd IT., Muhammed II., Bäjezid II., Selim I., Suleimän I., Selim II., Muräd III., Muhammed III. Fol. 15 b und 16 b sind von zwei farbigen Bildern ausgefüllt, die einen auf einem Throne siezenden Mann und eine einen Falken auf der Hand haltende Frau darstellen (vielleicht Muhammed III. und die Khässeki). Auf Fol. 16", 17 a , 17 b kurze persische Gedichte, meist das Lob des Sultans enthaltend; auf 17" Verse aus Nizämi's (ohne Titelangabe). Diese letzten Seiten sind aus verschiedenfarbigen Papieren zusammengesetzt; bei Fol. 17 ist der Untergrund mit goldenen Thieren (Adler, Pfau, Reh) bemalt. Anfang: Jjt (jjliLswJj 21 Rastatt 209. pap. 125 Blätter verschiedenfarbigen Papiers, zumeist unbeschrieben; 200 x 130. Verschiedene Schriftarten, meist Diwäni; auf Fol. 126 a Geri und Sijäqat. Notizbuch, Abschriften verschiedener Documente und Verse enthaltend. Auf Fol. 15" z. B. ein Siegesbericht über die Eroberung von Qan- dia (capitulirte nach v. TIammer VI. 248 am 6. September 1669), nach Belgrad gerichtet, mit dem Befehl, das Ereigniss durch Feste zu verherrlichen. Derselbe ist erlassen auf Grund eines vorhergehenden Fermäns (Fol. 13 b ) an den Vezir Mahmud Paäa in Ofen von Mitte Gumädi-1-ewwel 1080 (begann am 27. September 1669). Die vorkommenden Gedichte sind meist erotischen Inhalts; eines (Fol. 6") ist von Kjätibi (v. Hammer, Osma- nische Dichtkunst II. 306). Einzelne Verse sind persisch, ein ßeit arabisch. Besehrieben sind das Innere des vorderen Deckels, Fol. 2, 4, 5, 6", 19", 132 b (mit Versen), 13 b , 14, 15, 16, 126" (mit Prosa). Inliegend ein Blatt von 43X31 cm, in Sijäqat eine Anzahl Namen von Personen enthaltend. ') Vergl. Haarbrücker, Schahrastäni's Religionspartheien und Philosophenschulen, I. 225. — 37 — Durlach 37. pap. 79 beschriebene Blätter; 130 x 90. Flüchtiges, durchweg voca- 25 lisirtes Neskhi, 11 Zeilen auf der Seite. Geschrieben von 'Otniän Aglia ihn 'Abdallah am 5. Begeh 106G (29. April 1G56). Unvollständig. Risäle-je Birgiii (so steht auf Fol. l b ) „Abhandlung des Birgiii". Der Titel des bekannten Buches lautet gewöhnlich: Yergl. zuletzt Pertscli (Berlin) Nr. 12, 2 und liicu (British Museum) S. 6 1 '. Das Werk ist auch in der viceköniglichen Bibliothek in Cairo (Katalog von c Ali Efendi Hilmi S. 72) vertreten. Der Anfang fehlt, ebenso der Schluss; nach Fol. 19 ist dem Custos zu Folge eine Lücke. Rastatt 207. pap. 359 Blätter (die letzten drei lose), 270 x 170. Hübsches, ziem- 26 + lieh kleines Neskhi mit 25 Zeilen auf der Seite; die arabischen Stellen sowie die Ueberschriften roth. Buntfarbige 'Unwäne auf Fol. l b , 121 b und 248 b . Die Seiten sind von in schwarze Striche eingefassten Goldborten umrandet. Fol. 359 ohne Umrandung; die Handschrift ist unvollständig. Seikh Mewlänä Muhammed ibn Muhammed essehTr bi Alty Parmaq (gest. 1033 II), „kitäb-i deläil-i nubuwwet-i Muhammedi \ve semäil-i futuwwet-i Ahmedi" jdL^Sj 1 ) v' 1 -^ (3^ ^ lj^-J Uebersetzung des persischen Originalwerkes von Mu'in el-Hagg Muhammed el-Ferähi genannt Meskin (Hägi Khalfa ed. Flügel III. 237, V. 608). Das Werk ist in Handschriftenkatalogen bereits ausführlich beschrieben, die Verweise zuletzt bei Pertscli (Berlin) Nr. 239, Nachtrag S. 582. Es findet sich auch in drei Exemplaren in der viceköniglichen Bibliothek zu Cairo (Katalog von c Ali Efendi Hilmi S. 15), wo ausser dem Konstantinopeler Druck auch ein solcher von Bülaq (a. 1271 H.) erwähnt wird. Die Muqaddime beginnt auf Fol. 4 b (deren einzelne Fasl auf Fol. 4 b , ll b , 19% 26 a und 43"); Kukn I beginnt auf 56" ( c Unwän und Anfang fehlen, für dieselben ist eine Seite leer gelassen), Rukn II auf 121 b . Zwischen Fol. 155 und 156 sind drei Lagen Blätter herausgerissen, auf welchen der Schluss von Kukn II und der Anfang von Rukn III standen — der Beginn von Rukn III ist auf Fol. 358 erhalten, der 'Unwän aber abgeschnitten. Rukn IV beginnt auf Fol. 248 b und bricht Fol. 356 b 1 ) Auf Fol. 121 b lieisst der Titel: 2 ) Dasselbe auch an einer etwas entlegenen Stelle: im Katalog der Bibliothek von Jeni öäm'i in Konstantinopel, pag. 94 Nr. 246. — 38 — unvollendet ab; desgleichen fehlt auch die Khätime. Fol. 357 und 359 gehören zusammen, 357 schliesst aber nicht an 356 an. Anfang (nach dem vorhergehenden Wortlaut des Titels des Werkes): läxlt .üLU j läJf Haiti! Lij LkitJ! b .iiÜ + 27 Rastatt 202. pap. 178 beschriebene Blätter; 145 x 100. Deutliches Neskhi, 15 Zeilen auf der Seite. Die Seiten sind mit einer rothen Linie umrandet. Scheint in der Schlacht bei Gran oder Neuhäusel (am 16. August 1685, v. Hammer YI. 457) zu Folge einer deutschen Nachschrift auf Fol. 179 b erbeutet zu sein. 1694 war das Buch im Besitz des Herrn Schaden 1 ), Praefectus militaris Ulmensis, wie aus einem inliegenden Zettel hervorgeht, auf dem auch Einiges über den Inhalt vermerkt ist. Gebetbuch, gemischtsprachig, sehr reichhaltig. Beginnt mit den Suren 6, 36, 48, 55, 67, 78, 110, 111, 112, 113, 114 und der Fätiha (Fol. 2 b — 24 b ); die Zahlen der Süren sind am Rande mit Tinte vermerkt.. Fol. 25 a — 27 b : Gebetsformeln zur Erlangung verschiedener Wünsche (arabisch); Fol. 28 a : ^und Fol. 29 b — 60 b : oläLc /s ^ s JL* ; . Abu s-Sa c üd's dem Yezir c Ali Pasa gewidmetes, sonst immer Du c änäme genanntes Gebetbuch ist von Fleischer im Dresdener Kataloge Nr. 143. 2 beschrieben; vergl. auch Pertsch (Berlin) Nr. 22. 2. Es ist dasselbe Werk wie JRieu p. 21 b , wo der Autorname nicht erwähnt ist. Anfang: jz j J- a - wj w-'f ±^2*3 f £ Fol. 82 a : ^3! oLat; Fol. 84°: obt Fol. 87": lV=^S! oljfj Fol. 90": jjfyj vjjLIj Fol. 91 b : ciUllt r>! ^ ö W; Fol 93- ^ olpj; Fol. 95 b : ^Lc.O ^'Lsj', Fol. 102 b : SjSLvoj o(,jt L!yj ui'lj! Fol. 104": v J j nebst Text (ein Gebet mit 40 o!/ dagegen bei Pertscli [Berlin] Nr.91 b ); Fol. III": Fol.ll4 b : (L^s) ys und Text (nicht identisch mit Pertsch [Berlin] Nr. 42. 3; das Gebet beginnt: *) Wahrscheinlich ein Schad von Mittelbiberach. — 39 - L.'jyjj liy^ Ll'äjS 1 )^ Fol. 117 b : Jj $> tlu_> Fol. 121°: JjLt* vJJI; Fol. 138 b : .-Lo; Fol. 140": *Lo; Fol. 141°: |.ot *lcJ und Text; Fol. 141": drei kleine Gebete des Propheten; Fol. 143 b ; 'oUi/j «-LcJ (mehrere); Fol. 151 b : Fol. 153 b : die Namen Alläh's mit kurzen türkischen Bemerkungen; Fol. 160°: o 5j ^- *-Uo mit „ci; Fol. 161°: yj\ ^5 mit Text; Fol. 162°: yco (mehrere). Auf Fol. 178°—179° sind von einer späteren Hand zwei Gebete angefügt, der Kest ist unbeschrieben. Fast alle diese Gebete finden sich, ebenso wie die in den folgenden Gebetbüchern vorkommenden, auch sonst häufig, besondere Verweise waren daher nicht nothwendig. Rastatt 213. pap. 129 beschriebene Blätter; 110 x 77. Flüchtiges Neskhi, die '>8 + arabischen Stellen meist vokalisirt. 2 ) Gebetbuch, gemischt. Auf dem ersten Blatt (nach der Nummerirung Fol. 2) stehen Formeln. Fol. 3 b beginnt mit der Fatiha, dann .ist ein Blatt herausgerissen. Auf 4° Qoränverse (Süre 37. 180, 181 u. s. w.); 4" — 6 b unbeschrieben. Fol. 6 b : Sure 36, 67, 78, 112, 113, 114; arabische Gebete mit türkischem Commentar sowie talismanische Formeln auf Fol. 25°, 33 b , 38 b , 40 b , 43°, 47°, 50°, 54°, 56°, 61 b , 71°, 83°, 90» (Fol. 102 b —104 b unbeschrieben), 105°, 116", 122°, 126°, 127°, 128 b , 129 b . Rastatt 214. pap. 73 beschriebene Blätter; 145 x 90. Deutliches Neskhi, 11 Zei- 29 len auf der Seite; die arabischen Stellen sind vokalisirt. Gebetbuch, gemischt. Zunächst die Suren 6, 36, 44, 48, 55, 56, 67, 68, 112, 113,114 und 1 (Fol. l b — 52 b ). Hieran schliesst sich ein türkischer Commentar zu 4 uJ.ji des Qoräns, deren Hersagen der Seikh Muhjiddin c Arabi als sehr wirkungsvoll bezeichnet habe, nämlich Süre 2. 247, 3. 177, 4. 79 , 5. 30. 31 (Fol. 52 b — 56 b ). Hierauf folgen noch 5 Verse, nämlich Süre 13. 17, 16.110, 17. 47, 48, 49, 18. 55, 56 und 36. 1-8; Fol.58 b : oLa-ls- yZ; Fol. 61°: 'ssj.jyt t-U.0 nebst Commentar; Fol. 66 b die Fatiha, Süre 2. 1—8, 1 ) X« L-iyi beginnt es auf einem einzelnen aus einem Gebetbuche herausgerissenen Blatt, das sich unter den türkischen Handschriften der kaiserlichen Univer- sitäts- und Landesbibliothek in Strassburg befindet. 2 ) Nachträglich erhalte ich noch ein einzelnes Blatt aus diesem Buche, das als Rastatt 326 c iuveutarisirt war und jetzt eingelegt ist. - 40 — 256—263 u. s. w.; Fol. 72°: *-Lo mit Commentar. Mit Fol. 73 b hört der Text auf; auf 74 b ein paar Worte eines neuen Gebetes, die Seiten bis 131 unbeschrieben. 30 Rastatt 215. pap. 99 beschriebene Blätter; 160 x 100. Deutliches vokalisirtes Neskhl, 9 Zeilen auf der Seite. Durch Feuchtigkeit sehr beschädigt; eine Reihe Blätter, besonders zu Anfang, unleserlich. Zu Beginn jeder Sure resp. jeden Gebets ein bunter 'Unwän; die Seiten mit Goldleisten umzogen. Am Schluss jedes Verses ein dicker, goldner Punkt. Gebetbuch. Sure 6 (von der Mitte des zweiten Verses an, der Anfang fehlt), 36, 44, 48, 55, 56, 67, 78, 102, 105, 106, 107, 108, 112, 113, 114. Von Fol. 69" die folgenden Gebete: J.-o; *j! (Süre 9. 61, 10.107, 11. 8 u. s. w.); 4cO; 4ij; *L) nebst ^ bis «Ulli die nächste Ueberschrift ist ver- wischt, wohl nebst + 31 Durlach 36. pap. 28 beschriebene Blätter; 120 x 90. Deutliches, langgezogenes vokalisirtes Neskhi, 9 Zeilen auf der Seite. Verschiedenfarbiges Papier; bis Fol. 27" die Seiten von einem schwarzen Rande umzogen. Nach einer Notiz auf Blatt 1 ist das Büchlein vom Kammerjunker Kilian von Ilager bei der Belagerung von-Gran in der Wasserstadt einem Türken abgenommen und dem Markgrafen Georg Friedrich von Baden in Carlsburg am 25. Mai 1608 geschenkt worden. Geschrieben im Jjjf 998 (begann am 10. JSfovember 1589). Gebetbuch. Süre 36, 48, 55, 56, 67, 78. Hierauf noch einige Gebete mit türkischer Gebrauchsanweisung. Fol. 28 b , 29 und 30 sind unbeschrieben. 32 Karlsruhe 316. pap. 64 beschriebene Blätter; 155 x 110. Pappband; deutliches Neskhi, 7 Zeilen auf der Seite; die arabischen Stellen sind vokalisirt. Unvollständig. Rothe Einfassung der Seiten sowie auch des am Rande stehenden türkischen Commentars. Auf einem Vorsetzblatt eine deutsche Inhaltsangabe. Gebetbuch. Die Gebete arabisch, türkischer Commentar. Fol. l b : (jiyd ! yJ AnO; Fol. 28": Fol. 37 b und 38" unbeschrieben, im Text eine Lücke; Fol. 50°: Fol. 56 b : j-L.0; Fol. 59°: jwLkXgc. ^Lo; Fol. 60 b : ijJ .1l. (benannt nach einem Diebe aus Muhammed's Zeit); Fol. 63": t k-t ; i-Lc.o (unvollendet). 33 Karlsruhe 1226. pap. 12 vollständige und 10 defecte Blätter, in einen modernen Band gebunden; 200 x 125. Deutliches vokalisirtes Neskhi, 13 Zeilen auf der Seite. Geschrieben von J.^-l Mahmud a. 1236 H. (begann am 9. Octbr. 1820). Der fünfundzwanzigste Guz J des Qordns. (Süre 67—77 incl.) — 41 — Schriftstücke und Rechnungsbiicher (Papier). 34 + o außer 325 Die Schriftstücke beziehen sich meist auf die Person c Otmän Pasas, dessen Carriere vom Bostangibasi bis zum Statthalter von Egypten man in ihnen ausführlich verfolgen kann. Oft sind die Fermäne des Sultans von einem Schreiben des Grossvezirs begleitet, in welchem dieser die Ausführung des in dem Fermän Gebotenen auch seinerseits befiehlt, also eine Art Gegenzeichnung der grossherrlichen Verordnung. Sie tragen auf der Rückseite Canzleizeichen, deren Bedeutung nur dem Eingeweihten verständlich ist; das Papier ist das übliche geglättete orientalische (JLä^). c Otmän Pasa hat besonders in der ersten Zeit die ihm zugehenden Schriftstücke mit kurzen Inhaltsangaben versehen und das Datum des Empfangs vermerkt, welches stets um mehrere Tage mit dem der Ausfertigung differirt. Das häufigste Forma't der Fermäne ist c. 600 X 300 mm. Bei der Zählung der Zeilen ist die Ueberschrift nie mitgerechnet. Die Sammlung wurde zum Theil seiner Zeit von MeninsJci durchgesehen, dessen Mittheilungen über dieselbe neuerdings in Hartwig's Zeitschrift für Bibliothekwesen, Band VII, 1890, Seite 303—308, veröffentlicht sind. Die von c Otmän Pasa stammenden Schriftstücke sind im Folgenden chronologisch nach dessen verschiedenen Aemtern geordnet; den Beschluss machen die übrigen, nicht auf ihn bezüglichen Dc/cumente. Bei der Fixirung vieler der in den folgenden Briefen erwähnten Ereignisse oder Persönlichkeiten ist mir Joseph von Hammcr's Geschichte des osmanischen Reiches von wesentlichem Nutzen gewesen. Das vielgetadelte Werk ist für die Detailforschung in der türkischen Geschichte noch heute unentbehrlich und wird' es wohl auch noch lange Zeit bleiben. 1) 'Otmän Agha BostaiigibaSi. 1. Rastatt 259. 41 x27'/.> cm; 14 Zeilen, Diwäni. Zu eifriger Pflichterfüllung ermahnendes, im anderen Falle Strafe androhendes Schreiben des Sultän's an den Bostangibasi c Ot,män Agha. 2 Zeilen von der Hand des Sultans selbst. Aus den Jahren 1672—1675. Meninslci S. 304. 2. Rastatt 255. 59x33 cm; 10 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Adrianopel von Anfang Sa c bän 1083 (beg. am 22. Nov. 1672) an denselben, behufs Confiscirung des Gartens „des früheren Woiwoden der Moldau, Duqa" — der kurz vorher in Ungnade gefallen war, vergl. v. Hammer, VI, 290 — sowie Instandsetzung desselben und Einsendung der Kostenrechnung an die Pforte. — 42 — 3. Rastatt 256. 42x28 cm; 8 Zeilen, 14 am Rande, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an denselben in Sachen des Fermäns Nr. 2, sowie eine Untersuchung wegen Gotteslästerung gegen einen zum Islam übergetretenen Juden anbefehlend. 4. Rastatt 234. 59x33 cm; 12 Zeilen, Diwäni. Berät (ohne Toghrä) aus Adrianopel vom 2. Sewwäl 1083 (21. Januar 1673) über die Abgaben der Insel Cypern. Dieselben wurden in der Höhe von 1 979 970 Para in 12 029 Zollhäusern (x erhoben. 5. Rastatt 271. 44x15 cm; Sijaqat. Liste der eingegangenen Summen der Kopfsteuer der Insel Cypern für das Jahr 1084 (begann am 18. April 1673), zusammen 74 470 Löwen- thaler. Vorn die Bemerkung, eine Abschrift sei an Sejjid c Abd el-Muin Agha gesandt worden. 6. Rastatt 247. 39x29 cm; das Schreiben enthält 10 Zeilen, dazu Bemerkungen 'Otmän's, zusammen 44 Zeilen. Diwan!. Schreiben Sejjid c Abd el-Mu c in's vom 25.Rebfel-ewwel 1084 (10. Juli 1673) an den Bostangibaäi c Otmän Agha wegen der Kopfsteuer Cypern's. Auf der Rückseite Bemerkungen von c Otmän's Hand über empfangene Geldsummen aus den Jahren 1084 und 1086. 7. Rastatt 254. 43x30 cm; 8 Zeilen, Diwäni. Verordnung (Berät) aus Adrianopel vom 13.Rebfel-äkhir 1084 (28. Juni 1673) an den Richter von Levqosia und die anderen Richter cyprischer Städte behufs Regulirung der Abgaben der Insel, erlassen auf des Bostangibaäi c Otmän Bericht. Am Rande Siegel und Name Suleimän's ben c Ali el-Huseini S. Rastatt 2G1. 30x2172 cm; 3V-2 Zeile, Silceste. Khatt-i Serif an den Bostangibaäi ('Otmän Agha), demselben die Geburt des Prinzen Ahmed (nachherigen Sultän's Ahmed II.) um 2 Uhr in der Nacht des 22. Ramadan (1084) (31. December 1673) anzeigend und zu eifriger Pflichterfüllung ermahnend. Meninski S. 305. 9. Rastatt 260. 30x2172 cm; l 1 ^ Zeile, Sikeste. Khatt-i Serif an den Bostangibaäi ( c Otmän Agha) mit dem Befehl, 507 Bostangis zur Verfügung zu stellen. MetiinsJci S. 305. 10. Rastatt 316. 30x207 2 cm; 5 Reihen, Diwäni. Verzeichniss von 14 Gärten; manchmal steht daneben die geforderte Kaufsumme. Ohne jede weitere Erklärung. Wohl aus der Bostangibaäi- Zeit c Otmäns. — 43 — 11. Rastatt 313. 57x36 cm; 7 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Adrianopel von Mitte Ramadan 1086 (begann am 19. November 1675), den BostangibaSi 'Otmän zum Qaimaqäm von Stambul ernennend. 2) 'Otinän PaSa Qaimaqäm von Konstantinopel. 12. Rastatt 237. 60x33 cm; 8 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Adrianopel von Ende Ramadän 1086 (begann am 19. November 1675) an den Qaimaqäm von Stambul, c Otmän PaSa, die Exekution des Kiaja's des früheren Qaimaqäm's Ibrähim Paäa, Mu§tafä, anordnend. 13. Rastatt 297. 59x33 cm; 5 Zeilen, 6 am Rande, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an denselben auf Grund des kaiserlichen Fermäns Nr. 12, die Exekution Mustafa Agha's, Kiaja des verstorbenen Yezirs Ibrähim Paäa, sowie die Einsendung von 10 000 Goldstücken betreffend. 14. Rastatt 296. 59x33 cm; 12 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Adrianopel von Anfang Ramadän 1087 (begann am 7. November 1676) an denselben, das hinterlassene Vermögen (Palast u. s. w.) des verstorbenen Grossvezirs Ahmed Köprili (starb am 30. Oktober 1676) für den Sultän in Besitz zu nehmen und ein Inventar- verzeichniss an die Pforte zu senden. 15. Rastatt 291. 58x34 cm; 8 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Adrianopel von Anfang Ramadän 1087 (begann am 7. November 1676) an denselben, 30 Beutel Gold aus dem Nach- lass des verstorbenen Grossvezirs Ahmed Köprili von Konstantinopel nach Adrianopel zu schicken. 16. Rastatt 304. 56x32 x j. 2 cm; 8 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Adrianopel von Anfang Ramadän 1087 (begann am 7. November 1676) an denselben, der Mutter des verstorbenen Grossvezirs Ahmed Köprili ein in Funduqly gelegenes Sommerhaus aus dessen Nachlass zu übergeben. 17. Rastatt 307. 58x30 cm; 8 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Adrianopel von Anfang Ramadän 1087 (begann am 7. November 1676) an denselben, bezüglich Verleihung des Gartens des verstorbenen Grossvezirs Ahmed Köprili in Stambul an dessen Mutter. IS. Rastatt 286. 59x31 cm; 9 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Adrianopel vom 4. Ramadän 1087 (10. November 1676) an denselben, über den Besitz des früheren Baäbaqiquli Mu- hammed ein Inventar aufzunehmen und dem Sultän zu übersenden. Eingegangen am 10. Ramadän (16. November). — 44 — 19. Rastatt 10. 55xS0V 2 cm; 7 Zeilen, Diwäni. Schieben des Grossvezirs an denselben, auf Grund eines grossherr- herrlichcn Fermäns die Besetzung des neuen Palastes des verstorbenen Grossvezirs (Ahmed Köprili) in Stambul und dessen Gartens a s L ; für den Fiscus anordnend. c Otmän Paäa erhielt es am 10. Ramadan 1087 (16. November 1676); mit dem Vermerk „Beantwortet". 20. Rastatt 289. 51 x33 1 /., cm; 4 Zeilen, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an denselben, das dieser am 12. Ramadan 1087 (18. November 1676) erhielt, betreffs Kaufs des Gartens des verstorbenen Khänumzäde Muhammed Gemäli in Japaghki bei Siliwri. Mit dem Vermerk „Beantwortet". 21. Rastatt 309. 54x31 cm; 7 Zeilen, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an denselben, der es am 12. Ramadan 1087 (19. November 1676) erhielt, zum Ausbau des neuen Palastes des verstorbenen Grossvezirs (Ahmed Köprili) 7000 Piaster zu verwenden, welche im Besitz von dessen Hausmeister Jüsuf Agha seien, und 8 Gefangene aus dem Garten in Funduqli nach dem grossherrlichen Marinearsenal zu schicken. Mit dem Vermerk „Beantwortet". 22. Rastatt 299. 59x29 cm; 13 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Adrianopel vom 13. Ramadan 1087 (19. November 1676) an denselben (der Name fehlt), ein Inventar des Landgutes aufzunehmen, das dem in Japaghki bei Siliwria gestorbenen Khänumzäde Muhammed Gemäli gehört hatte, und das Grundstück für den Fiscus in Besitz zu nehmen. 23. Rastatt 294. 58x31 cm; 6 Zeilen, 5 am Rande, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs auf Grund eines kaiserlichen Fermäns an denselben, enthaltend die Mittheilung von dem Tode der Gänfedä Khätun (fast scheint es, als sei dies der ständige Titel der Oberhofmeisterin des Harems seit der so genannten Sklavin Nur Bänü's gewesen, vergl. v. Hammer IV. 9, 102, 241) mit dem Befehl, die nun aufsichtslosen Sklavinnen in das Seräi zu schaffen und die illustrirten Bücher der Verstorbenen sie!) an die Pforte einzusenden. c 0tmän erhielt den Brief am 15. Ramadän 1087 (21. November 1676) und beantwortete ihn. 21. Rastatt 306. Ü0X31 1 /.. cm; 10 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Adrianopel vom 16. Ramadän 1087 (22. November 1676) an denselben, 7500 Piaster des früheren BaSbaqiquli Muhammed Agha an die kaiserliche Schatzkammer abzuliefern. Eingegangen am 25. Ramadän (1. December). 25. Rastatt 287. 57x32 cm; 8 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Adrianopel von Ende Ramadän 1087 (begann am 7. November 1676) an denselben, mit dem Befehl, die gefangen — 45 — gehaltenen Consuln (welches Staates, wird nicht erwähnt) vor den Sultan zu senden. 20. Rastatt 300. 54 x 33 72 cm; 5 Zeilen, Diwäni. Brief des Grossvezirs an denselben, den dieser am 23. Ramadän 1087 (29. November 1676) erhielt, auf Grund des Fermäns Nr. 25 die im Ge- fängniss sitzenden Consuln vor den Sultan zu senden. Mit dem Vermerk „Beantwortet". 27. Rastatt 315. 57x33 cm; 15 Zeilen, am Rande ebenfalls 15, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs auf Grund eines kaiserlichen Fermäns an denselben, der es am 2. Sewwäl 1087 (8. December 1676) erhielt, bezüglich der Abordnung von Bostangis nach dem kaiserlichen Garten und Vereinbarung der Kaufsumme für das Landgut Khänumz;1de's mit dessen gegenwärtigen Eigenthümerr. Mit dem Vermerk „Beantwortet". 28. Rastatt 302. 56x32 cm; 5 Zeilen, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an denselben, der es am 2. Sewwäl 1087 (8. December 1676) erhielt, wegen Beschlagnahme des neuen Palastes des verstorbenen Grossvezirs Ahmed Köprili in Stambul. Mit dem Vermerk „Beantwortet". 29. Rastatt 298. 56x35 cm; 8 Zeilen, 7 am Rande, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an denselben, nach dem Landgute Ivhänum- zäde's Leute zu entsenden und die Räumlichkeiten in Katalka (u.-ö. von Siliwri) für den kaiserlichen Harem herrichten zu lassen. Nach einer von c Otmän's Hand herrührenden Bemerkung erhielt er dasselbe am 15. Sewwäl 1087 (21. December 1676) und beantwortete es. 30. Rastatt 318. 58x31 cm; 12 Zeilen, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs auf Grund eines kaiserlichen Fermäns an denselben, der es am 21. Sewwäl 1087 (27. December 1676) erhielt, bezüglich Abordnung von Bostangi's und Wiederherstellung des Bades auf Khänumzäde's Landgut, sowie Einsendung der Kostenrechnung über in Katalka und Funduqly ausgeführte Arbeiten. Mit dem Vermerk „Beantwortet". 31. Rastatt .308. 56x33 cm; 6 Zeilen, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an denselben, der es am 7. I)i'lqe c de 1087 (11. Januar 1677) erhielt, 20 weitere Bostangi's nach dem Landgut Khä- numzäde's zu entsenden. Mit dem Vermerk ,,Beantwortet". 32. Rastatt 288. 50x30'/, cm; 5 Zeilen, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an denselben, i'as dieser am 18. Di'lqe c de 1087 (22. Januar 1677) erhielt, wegen Ausstellung einer Schuldverschreibung über 7 Beutel, welche der Sät'rbaS Khelil Agha von dem Seräiaghasy Ja c qüb Agha empfangen habe. „Beantwortet". — 46 — 33. Eastatt 292. 59x31 cm; 8 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Adrianopel von Ende pi 3 lqe c de 1087 (begann am 5. Januar 1677) an denselben, fünf Egypter in den sieben Thürmen gefangen zu setzen. 34. Rastatt 301. 52x30 cm; 8 Zeilen, Diwäni. Sehreiben des Grossvezirs an denselben, der es am 26. T)i J lqe c de 1087 (30. Januar 1677) erhielt, sich nach dem in den sieben Thürmen gefangen gehaltenen früheren Kosakenhetman (Georg Chmielnicki) erkundigend. (Derselbe wurde kurz darauf von Seiten der Pforte als Hetman installirt, vergl. v. Hammer VI, 335). Mit dem Vermerk „Beantwortet". 35. Rastatt 312. 55x31 cm; 5 Zeilen, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an denselben, die Ausführung des Fermäns Nr. 33 befehlend. Mit dem Vermerk: „Am 5. Di'lhigge 1087 (8. Februar 1677) eingegangen und beantwortet". 3) 'OlmTili Pasa Statthalter von Syrien. 30. Rastatt 2G8. 57 x 43 cm; Sijäqat. Rechnung über die Ausgaben für den Pilgerweg im Jahre 1087 (begann am 16. März 1676); Mir-i hagg war Ahmed PaSa. Die Gesammt- summe beträgt 114 190 1 /,, Löwenthaler. Im Jahre vor 'Otman Paäa's Statthalterschaft in Syrien. 37. Rastatt 275; arabisch. 41Y>x29cm; 16 Zeilen Text, viele Unterschriften, Neskhl. Bericht der Geistlichen, sowie einer Reihe weltlicher Beamter und Privatleute Ghaza's vom 6. Rebfel-ewwel 1088 (9. Mai 1677) an den Statthalter von Syrien, c Otmän PaSa, demselben die auf ihre Klage hin durch den Mir-i liwä Ghaza's, 'Abdallah Beg, verhängte Amtsentsetzung des ungerechten Kiaja Ibrahim Agha mittheilend. 38. Rastatt 314. 75x47% cm; 19 Zeilen, Diwäni. Langer Fermän (mit Toghrä) aus Konstantinopel von Ende Gumädi- 1-ewwel 1088 (begann am 2. Juli 1677) an denselben, in Angelegenheiten der Pilgerkarawane (Schutz gegen die Araber [sc. Beduinen], Besetzung des Castells Ma c än [ Bitter , Erdkunde 2 XIII, 430; Socin-Baedeker, 309] u. a.m.). 39. Rastatt 277. 58x35V2 cm; 11 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Konstantinopel von Ende Gumädi -l-ewwel 1088 (begann am 2. Juli 1677) an denselben, mit dem Befehl, die Besatzung der Feste Kerak (s. Nr. 45) zu verstärken. 40. Rastatt 276. 59x34 cm; 11 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Konstantinopel von Ende Gumädi -l-ewwel 1088 (begann am 2. Juli 1677) an denselben, der Pilgerkarawane bei der Rückkehr in den Menzils Belgha und Haurän ( Bitter XIII. 426) Aufnahme zu gewähren. — 47 — 41. Rastatt 272. 58x34 cm; 16 Zeilen, JDiwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Konstantinopel von Ende Di'lqe'de 1088 (begann am 17. Januar 1676) an denselben, im nächsten Frühjahr den Aufbruch des Sultans gegen die „Ketzer von Moskau" ankündigend und Rüstungen und Aushebungen anordnend. Oben 4 Zeilen von des Sultans Hand, in der üblichen Weise die Befolgung der Befehle einschärfend. 42. Rastatt 258, arabisch. 40x 22 cm; 14 Zeilen, Nesklii. Urkunde über den Empfang von 380 Hammeln und 14 Kameelen, die einer Anzahl Kurden auf Grund eines Bujuruldu 'Otmän PaSa's als Entschädigung für ihnen geraubte zugestanden worden waren. Damascus, den 7. Di'lhigge 1088 (31. Januar 1678). 43. Rastatt 280. 00x33 cm; 9 Zeilen, Diwan!. Fermän (mit Toghrä,) aus Silivvri von Ende Gumädi-l-ewwel 1089 (begann am 21. Juli 1678) an c Otmän Paäa, zum Geleit der Pilgerkarawane 500 Janikaren zu stellen. 44. Rastatt 273. 57 , /. J x32 I /2 cm; 13 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Adrianopel von Ende Sewwäl 1089 (begann am 16. November 1679) an denselben, einen Prozess um einen Waqf zwischen Köse Ibrähim und dem Sangaqbeg von Ghaza, Ahmed, anlangend. 45. Rastatt 245. 59x32 cm; 9 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Adrianopel vom 4. Di'lqe'de 1089 (18. Decbr. 1678) an denselben (der Platz für den Namen ist auszufüllen vergessen worden), betreffs Ausbesserung der Mauern des Castells von Kerak (vergl. Bitter XIII, 428 und Socin-Baedeker, Palaestina und Syrien, 314) an der Pilgerstrasse; und zwar werden hierfür 2 968 Löwenthaler angewiesen, welche von 16 666 für das Castell Eämeler ( Bitter a. a. 0. 436) ausgeworfenen übrig geblieben waren. 46. Rastatt 281. 44 x 29 cm; 10 Zeilen, dazu 29 Zeilen am Rande von des Gross- vezirs eigner Iland, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an denselben, Bezug nehmend auf den Fermän Nr. 45. 47. Rastatt 278. 60 x 30 cm; 10 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Adrianopel vom 17. Muharrem 1090 (28. Februar 1679) an denselben, über die Eintreibung von 110 000 Piastern rückständiger Grundpacht Fadll PaSa's bei Saidä (Sidon), Beirüt, Sughar und Umgebung. 48. Rastatt 274. 44 x 2572 cm; 11 Zeilen, Diwäni. Fermän (ohne Toghrä) aus Konstantinopel vom Rebfel-äkhir 1090 (begann am 12. Mai 1679) an denselben, den Sold der in den Castellen von Kerak und Qaträn (Kathrani bei Ritter XIII, 428) liegenden Besatzungen anlangend. — 48 - 49. Rastatt 238. (10x32 1 /., cm; 11 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Konstantinopel vom 7. Rebfel-äkhir 1090 (18. Mai 1679) an denselben, eine Besatzung von 200 Janiiiaren in das Castell von Kerak und eine solche von 20 in das von Qaträn an der Pilgerstrasse zu legen. 50. Rastatt 279. G0x32 cm; 9 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Konstantinopel von Mitte Rebfel-äkhir 1090 (begann am 12. Mai 1679) an denselben (der Name ist ausgelassen), bezüglich Dämpfung von Araberunruhen am Qel c e Kerak. 51. Rastatt 311. 57x33 cm; 7 Zeilen, am Rande G Zeilen, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an denselben in Angelegenheiten der „diesjährigen" Pilgerkarawane (Feindseligkeiten der Araber). Am Rande die Mittheilung, dass der Sultan wieder in Adrianopel sei. 52. Rastatt 283. 59x32 cm; 7 Zeilen, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an denselben in Angelegenheiten der Pilgerfahrt. 53. Rastatt 282. 42% x 29 cm; 14 Zeilen, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an denselben bezüglich der Sur§ät-i kha- (Naturallieferungen, die im Kriege zu leisten sind). 54. Rastatt 317. 57 x38 cm; in der Mitte längs in zwei Seiten gebrochen. Diwäni und Siyäqat. Rechnung über die „diesjährigen" Kosten der Besetzung der Castelle Ma c än und Mu c azzem an der Pilgerstrasse ( Bitter XIII, 430 und 439) durch 70 Janilcaren. Die Gesammtsumme der Ausgaben beträgt 9 525 Löwen- thaler. 55. Rastatt 319. 57x42'/ 2 cm; in der Mitte längs in zwei Seiten gebrochen; Diwäni und Siyäqat. Rechnung über die „diesjährigen" Kosten der Besetzung der Castelle Ma c än und Mu c azzem durch 70 Janikaren in der Höhe von 12 558 Löwen- thalern. 50. Rastatt 295, arabisch. 39'/>x28cm; 15 Zeilen, Neskhi. Urkunde, unter c Otmän Paäa's Statthalterschaft in Jerusalem ausgestellt, über den Empfang einer Geldsumme, den der Dragoman Sa'üdi leugnet. 57, Rastatt 243. 60x35 cm; 9 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Konstantinopel vom Anfang Sa c bän 1090 (beg. am 7. Sept. 1679), enthaltend die Ernennung des bisherigen Gouverneurs von Damaskus, c Otmän PaSa, zum Statthalter von Anatolien. 4) 'Otmän PaSa Statthalter von Anatolien. 58. Rastatt 244. 57x33 cm; 6 Zeilen, 8 am Rande, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an den neuernannten Statthalter von Anatolien, c Otmän Paisa, zu dem Fermän Nr. 57, denselben zu weiterem Eifer anspornend. — 49 — 50. Rastatt 236. 60x33 cm; 13 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Konstantinopel von Anfang Di'lhigge 1090 (begann am 3. Januar 1680) an denselben, für den Frühling des kommenden Jahres den Auszug des Sultans zum Kriege (mit Russland) ankündigend und Rüstungen in Anatolien befehlend. (iO. Rastatt 239. 60x37 cm; 18 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Konstantinopel von Anfang Rebi'el-ewwel 1091 (begann am 1. April 1680) an denselben, bezüglich in Angora ausgebrochenen Unruhen Maassregeln und Bericht an die Pforte befehlend. Gl. Rastatt 241. 59x34 cm; 17 Zeilen, Diwani. Fermän (mit Toghrä) aus Konstantinopel von Anfang Rebfel- ewwel 1091 (begann am 1. April 1680) an denselben, wegen Unruhen in QirSehr. (>2—66. Rastatt 235. 248. 249. 250. 251. 235: 40 x 30 cm; 14 Zeilen, 28 am Rande, Diwani. 248: 41x29 cm; 13 Zeilen, 19 am Rande, Diwani. 240: 41 x29 cm; 13 Zeilen, Diwäni. 250: 41x30 cm; 11 Zeilen, 11 am Rande, Diwäni 251: 41x29 cm; 14 Zeilen, 7 am Rande, Diwäni. Verschiedene Hände. Schreiben Sejjid 'Abd el-Mu'in's (an 'Otmän Paäa) bezüglich der Steuerrückstände Cyperns (zum Theil in Stoffen). 07. Rastatt 253. 41x29 cm; 16 Zeilen, 10 am Rande, Diwäni. Schreiben' des Sätir 'Ali Khä§eki an Sejjid c Abd el-Mu'in betreffs ausstehender Abgaben Cyperns; mit vier Siegeln c Ali's und einem Stempel. OS. Rastatt 252. 29x20 cm; 11 Zeilen, 24 am Rande, Diwäni. Schreiben'Abd el-Mu'ins (an 'Otmän Pasa), im Namen der Einwohner Lärenda's um die Absetzung des schon einmal seines Amtes entsetzten Janikarengenerals Kelebi Ahmed bittend. 6!). Rastatt 290. 57x36 cm; 8 Zeilen, Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Konstantinopel von Ende Gumädi-1- ewwel 1091 (begann am 30. Mai 1680), den bisherigen Statthalter von Anatolien, 'Otmän Paäa, zum Gouverneur von Egypten ernennend. 5) Otmän Pasa Statthalter von Egypten. 70. Rastatt 266. 22 1 /« x 13 1 /» cm; 6 Zeilen, Sikeste. Khatt-i Serif an den Statthalter von Egypten, 'Otmän Pa5a, demselben den kaiserlichen Stallmeister auf einer Dienstreise nach Mekka empfehlend. Derselbe, Namens Suleimän Agha (nach v. Hammer), ward dorthin gesandt im Januar 1681, Gesch. des osm. Reiches YI, 369 ff. Meninsld S. 307. 71. Rastatt 293. 43x28 1 /. 2 cm; 18 Zeilen, Diwäni. Schreiben eines Sälih, vermuthlich an 'Otmän PaSa, vom 17. Rebfel- ewwel 1092 (6. April 1681), um die Auszahlung von 154 350 Para für die egyptische Flotte bittend. 4 — 50 — 72. Rastatt 242. 58x35 cm; 7 Zeilen, Diwäni. Sened (mit Toghrä) aus Konstantinopel von Ende Gumädi -1-ewwel 1092 (beg. am 19. Mai 1681) an denselben, ihn wegen seiner vortrefflichen Verwaltung Egyptens belobend und zu weiterer gleicher Aufführung ermahnend. 73. Rastatt 285. 5G x SS 1 /?; 10 Zeilen, Diwäni. Gnädiger Fermän (mit Toghrä) aus Konstantinopel von Anfang Gumädi-1- äkhir 1093 (beg. am 7. Juni 1682), den Statthalter von Egypten, c Otmän PaSa, in diesem Amte bestätigend. 74. Rastatt 262. 56x37 cm; 13 Zeilen, Diwäni. Schreiben des Sultäns an denselben, in welchem der Empfang von übersandten Falken (Sultän Muhammed IV. war ein grosser Jagdliebhaber) bestätigt wird; das huldvolle Schreiben begleiteten ein Ehrengewand und ein Paar Hosen, welche dem PaSa im Auftrage des Grossherren überreicht wurden. Zwei Zeilen von der Hand des Sultäns. Aus den Jahren 1680 bis 1682. Meninski S. 305. 75. Rastatt 263. 5Gx33■/;. cm; 10 Zeilen, Diwäni. Schreiben aus dem gleichen Anlass wie Nr. 74, mit dem es fast wörtlich in Bezug auf den Inhalt übereinstimmt. 5 Worte von der Hand des Sultäns. Aus den Jahren 1680—1682. Meninski S. 306. 70. Rastatt 264. 56x38 cm; 14 Zeilen, Diwäni. Huldvolles Schreiben des Sultäns an c Otmän PaSa, welches ein demselben durch Ahmed Agha übersandtes Ehrengewand nebst Ehrensäbel begleitete. 3 Worte von der Hand des Sultän's. Aus den Jahren 1680—1682. Meninski S. 306. 77. Rastatt 265. 21x13 cm; 5 Zeilen, Sikeste. Khatt-i Serif an denselben, ihm zwei nach Mekka pilgernde Theologen empfehlend. Aus den Jahren 1680—1682. Meninski S. 307. 78. Rastatt 322. 17 x 13 cm; 4 Reihen, Diwäni. Verzeichniss der im Magazin befindlichen Mäntel vom 4. Re- geb 1093 (9. Juli 1682); Summa: 34 Stück. 70. Rastatt 325. Buch von 42 Blättern, davon 8 beschrieben, 30 x 10 cm; Diwäni. „Inventar des Besitzthums unseres Herrn des PaSa, welches in der Schatzkammer aufbewahrt wird", vom 2. Ramadän 1093 (4. September 1682); auf Fol. 7"—8" folgt ein Verzeichniss des Pferdegeschirrs. In Meninski's Manuscript ist der Inhalt genau angegeben. SO. Rastatt 224. 43x31 cm; 21 Zeilen, Sijäqat. Liste einer Anzahl Personen aus dem Jahre 1095 (begann am 20. De- cember 1683). - 51 - 81. Rastatt 305. 42x29'/2 cm; 11 Zeilen, Diwäni. Brief des Kiaja's des Grossvezirs, Hasan, an den Gouverneur von Egypten, c Otmän PaSa, in Angelegenheiten der Surre für Mekka undMedina. 82. Rastatt 303. 44x33 cm; 29 Zeilen (zum Theil am Rande), Diwäni Brief des Kiaja's der Pforte, Ahmed, an denselben vom 20. Regeb, betreffs der „diesjährigen" Surre und Ausstellung eines "Wechsels über drei Beutel. 83. Rastatt 257. 59x35 cm; 11 Zeilen, 13 am Rande, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an denselben, 1) bezüglich der Sendung von 60 228 Goldstücken als Surre nach Damascus, 2) über das Verfahren gegen einige Unruhestifter in Medina. 8tt. Rastatt 326^. Buch von 20 Blättern, davon beschrieben Fol. 1, 2», 19 b , 20 a . 30 X 10 cm, Diwäni. Rechnungsbuch über im Jahre 1089 (begann am 23. Februar 1678) aus Egypten nach Stambul abgelieferte Steuersummen: im Ramadan 30 500 Löwen- thaler, dazu noch 15 630 später. Auf Fol. 19 b und 20 a abgebrochene, zum Theil wieder ausgestrichene Notizen. Yor c Otmän's Statthalterschaft. So—S(i. Rastatt 211. 212. In Leder gebunden, in der Mitte gebrochen und kartenartig zusammengefaltet. 67x20cm. Je vier beschriebene Blätter; Diwäni neslthisi. Rechnung über Einnahmen und Ausgaben der beiden Waqfe Desise-j e kubrä und sughrä mit dem BeinamenMuhammedije (die augenscheinlich unter einem Direktor [nädir] standen) von Anfang 1082 (begann am 10. Mai 1671) bis Ende 1099 (begann am 7. November 1687); njU. Jj I.AI j (212: ,_Ä3j i.11 in folgender merkwürdiger Weise verdeutscht: „Register über die Summarische Stifftungsrechnung der Grösseren (resp. Kleineren) Muhametischen Schwester von Anfang des 1082 t6n Jahres bis End des 1099 ton Jahres" (dieser deutsche Titel ist auf den ersten Seiten innen nochmals aufgeklebt). Siegel und Unterschriften von Ahmed (wohl der Nädir des "Waqf), Muhammed Sädiq el-qädi bi Mi§r [ve] el-Qähire, dem ba§ kjätib und kjätib-i rüml, sowie zweier Sähids des Waqf (211 nur einer). Der "Waqf der „grossen DeSiSe" (.^^j bezeichnet eine Steuer, s. v. Hammer VI. 92°; in einem Büchertitel bei Flügel, Katalog I. 138)') ist bereits vor der c otmänischen Eroberung Egyptens gegründet worden, vergl. jEsteve, Memoire sur les finauces de l'Egypte in der Description de l'Egypte 2 , Yol. XII. 107 und de Sacy , Chrestomathie arabe III. 381, Text V); er wurde von Sultäu Selim I. bestätigt. Ueber die „kleine DeSiSe" vermag ich nichts beizubringen. !) de Lagarde, Persische Studien S. 29 (Nr. 12), 37. 4* — 52 - S7. Rastatt 324. Geheftetes Buch von 42 x U 1 /» cm; 16 Blatt, davon 3 Seiten beschrieben. Diwäni. Specificirte Liste der jährlichen Einnahmen „unseres Herrn des PaSa"; die Posten sind nicht sämmtlich ausgefüllt, die eingetragenen Summen be laufen sich auf ziemlich 52 OOO Piaster. 88. Rastatt 220. 41x30 cm; 25 Zeilen mit je 5 Namen im allgemeinen; Diwäni. Liste der „bis zum gegenwärtigen Augenblicke im Dienste unseres Herrn (sälär) befindlichen Personen". 80. Rastatt 240. 42x31 cm; Diwäni. Liste von eingegangenen Strafgeldern (meist bäd u hawä, s. v. Hammer III. 482), zusammen 1855 Piaster. 00. Rastatt 246. 42 x 30 cm; in der Mitte längs in zwei Seiten gebrochen, 20 Reihen, Diwäni. Verzeichniss der Säbel, Flinten und Köcher (vermuthlich c Otmän Paäa's).- 01. Rastatt 269. 42x30 cm; Diwäni. Liste der Waffen der alteu Pagen (eski ikoghlanlar); fiskalisches Eigenthum augenscheinlich. 02. Rastatt 323. 15 1 /» x 11 cm; 3 Reihen, Diwäni, Sijäqat. Verzeichniss von verschiedenen Sorten Tuch . 03. Rastatt 284. 13 V« X 8 1 /» cm. Zettel mit einigen Zahlen (zum Theil eingegangene Geldsummen). 04. Rastatt 320. 32x11 cm; 5 Zeilen, Diwäni. Zettel mit Notizen (Namen von Beamten). 05. Rastatt 321. 27x 13 cm; Diwäni. 2 Blätter, wohl aus einem Notizbuch, mit Abschriften von Fermänen. G) Varia. ■+ Od. Rastatt 232. Kalligraphisches Prachtstück; die Toghrä und Doxologie (2 Zeilen) zu Anfang mit Goldschrift. 4, 50 x 0, 70 m; 36 Zeilen, je 7 cm von einander entfernt, vokalisirtes Diwäni. Berät und 'Ahdnäme aus Konstantinopel von Anfang Gumädi-l-äkhir 1059 (begann am 12. Juni 1649), im Text dem 2. Ilazirän 1649 gleichgesetzt, an den Fürsten von Siebenbürgen (Erdel) Georg Rakoczy, dessen Inhalt ausführlich angegeben ist bei v. Hammer V. 491. + 07. Rastatt 233. Von derselben Hand und Ausstattung wie Nr. 96. 1, 38 x 0,J>(j m ; 9 Zeilen in Zwischenräumen von 7—8 cm, vokalisirtes Diwäni. Berät und 'Ahdnäme aus Konstantinopel von Anfang Gumädi-l-äkhir 1059 (begann am 12. Juni 1649) an den Fürsten von Siebenbürgen, Georg Rakoczy, denselben nach entrichtetem zweijährigen Tribut für Siebenbürgen von je 15 000 Dukaten unter Sendung eines Ehrengewandes in der verliehenen Statthalterschaft bestätigend. — 53 - 08. Rastatt 326°. lB'/o x 15 cm; 7 Zeilen, Diwäni. Schuldschein über 3500 Aspern vom 18. Rebi c el-ewwel 1092 (7. April 1681). 00. Rastatt 221. 56 x 21 cm; der Fermän enthält 8, die Quittung 12 Zeilen. Diwäni. Fermän (mit Toghrä) aus Konstantinopel vom 29. Muharrem 1093 (7. Februar 1682) an den Statthalter von Bosnien, "Abderrahmän PaSa, bezüglich der Löhnung der Topki's in Ujvär (Neuhäusel). Auf der anderen Seite eine Empfangsbestätigung mit Zeugenunterschriften über die im Fermän bestimmte Summe von 88 676 Aspern = 739 Löwenthaler vom 7. Sa c bän 1093 (11. August 1682). 100. Rastatt 267. 43x28 cm; 8 Zeilen, 18 am Rande, Diwäni. Schreiben des Statthalters von Caminiec, c Abderrahmän Paäa, vom 27. pi'lqe c de 1094 (17. December 1683), Einfälle und Plünderungen der Polen in der Provinz meldend. Meninslci Seite 304, ist nicht ganz correct. + 101. Rastatt 228. 55x33 cm; 11 Zeilen, Diwäni. Schreiben des Statthalters von Ofen, 'Abderrahmän PaSa, vom 9. Sewwäl 1096 (8. September 1685) an den Premierminister des österreichischen Kaisers (d. i. Markgraf Hermann von Baden), in welchem der PaSa unter Bezugnahme auf den auch bei v. Hammer VI. 460 erwähnten Brief des Ser c askers Ibrahim PaSa an den Herzog von Lothringen (hier einfach als bezeichnet) Friedensvorschläge macht. Schönes Siegel des PaSa. + 102. Rastatt 229. 3 Seiten beschriehen, eine leer; 3OV2 X 20'/ 2 cm. Dasselbe in italienischer Sprache. + 103. Rastatt 270. 59x43 cm; 19 Zeilen, Diwäni. Schreiben des Grossvezirs an den Markgrafen Hermann von Baden „Premierminister unseres grossen Freundes des römischen Kaisers", die Geneigtheit der Pforte zum Friedensschluss ausdrückend. + 104-105. Rastatt 230 und 231, persisch. Meisterhaftes persisches T a r 1 i q, auf goldgesprenkeltem Untergrunde oben die Namen Gottes und adJi yS> in Goldschrift. 230: 100 x 55 cm; 6 Zeilen Text, zwischen den einzelnen Zeilen je 8 cm Zwischenraum. 231 : 100 x 56 cm; 7 Zeilen Text, in Zwischenräumen von je 8 cm. Anfänge von zwei Schreiben Sah Suleimän II. von Persien an Kaiser Leopold; dieselben bestanden wohl aus mehreren Stücken, welche nicht aneinander geklebt worden sind. Das Motiv der Abfassung ist nicht ersichtlich, beide Fragmente enthalten im Allgemeinen nur Freundschaftsversicherungen. Auf der Rückseite eines jeden das prächtige Siegel des Säh (in der Mitte die Worte: Suleimän Sah Wiläjetbeude(?) 1091, darum die Namen der Imäme, oben Bism illäh). — 54 — 106. Rastatt 223. 48 x 32 cm, 10 Zeilen, Diwäni. Siegel und Unterschrift 'Ot- män's am Rande. Schreiben des Gouverneurs von Widdin, c Otmän, vom 28. Muharrem 1138 (6. Octbr. 1725) an den General in Qrajowa (in der Walachei), wegen Auslieferung von 350 Piastern, die sich widerrechtlich im Besitz eines von den Oesterreichern gefangen gehaltenen Käuhers ( OjOuiä -) befänden. 107—109. Rastatt 216, 217, 219. 216 : 17 1 /,. x 10'/o cm, 9 Zeilen, j 217: 25 1 /o x 12 cm, 21 Zeilen. I Flüchtiges Ta'liq. 219: 21x11V 2 cm, 16 Zeilen. | Drei persische Billete in je einem adressirten Umschlag an den J-i*/ c. sjJs; eines ist datirt vom Jahre 1168 (begann am 18. October 1754). 110. Rastatt 326 1 '. 77x56 cm; 8 Zeilen, Diwäni. Reisepass (mit sehr roh ausgeführter Toghrä Sultan Mahmtid II.) für den Österreich. Internuntius Baron de Stürmer (pjüd äiAi^L) zu einer Reise nach dem Dardanellenschloss Qel c e-je Sultänije, Smyrna und Egypten, von Ende Ramadan 1254 (begann am 18. November 1838). 111. Rastatt 227. 75 x 8 cm; unvollständiger, amuletartiger, augenscheinlich nicht richtig zusammengeklebter Papierstreifen. Von zwei rothen Linien umrandet, roth und schwarze Schrift. Neskhi. In Dreiecksform gebrochen. Türkische Verse erotischen Inhalts. 112. Rastatt 222, arabisch. 42 x 27 1 /» cm; 23 Zeilen, Neskhi. Beglaubigte Empfangsbescheinigung über 5 Beutel von je 25 000 Denaren, die Jüsuf Agha von Muhammed Agha unter der Statthalterschaft c Abd- errahmän Paäa's in Egypten erhalten habe. 113. Rastatt 218. Ist nach Herrn Prof. Dr. Euting's Meinung altalbanesisch. 114. Rastatt 225. Privatbrief in neuarmenischer Sprache von keinem historischen Werte aus dem Jahre 1130 (d. i. 1681). Gelesen von Herrn Stefan Kanajanz, Lehrer an der Akademie zu Etschmiazin. 115. Rastatt 226. Brief vom 18. April 1684 von Paval Nestorovic zu Janok an Johann Diodati zu Wien, in bosnisch-cyrillischer Schrift, aber in türkischer Sprache. (Nach gütiger Mittheilung des Herrn Gymnasialdirektors Nananiö in Sarajevo.) Verzeicliniss der Handschriften nach ihrer Herkunft. A. Bibliothek Johann Reuchlins. Reuchlin 1 . . Nr. 1 Seite 1 Reuchlin 10 ... Nr. 3 Seite 9 2 . Jf 9 ff 17 11 ff 13 „ 25 3 . Jf 2 ff 4 12 • • ff 4 „ 10 4 . Jf 11 Jf 20 13 ff 8 „ 15 5 . ff 5 ff 13 Ausserdem hat sich noch eine vier6 . fj 14 ff 26 zehnte Handschrift Reuchlins, die Apo- 7 • JJ 12 ff 22 logia Graecorum in concilio Basileensi, 8 . ff 6 ff 13 erhalten , s. Abtheilung I S. 3 —4. 9 . JJ 7 ff 14 B. Durlach. Durlach 36 , 37 25 „ 37 142 22 „ 32 C. Rastatt. Rastatt 201 . . Nr. 23 Seite 35 Rastatt 226 . Nr. 34, 115 Seite 54 202 . . „ 27 ff 38 227 ff ff 111 „ 54 203 . . „ 15 ff 29 228 ff >' 101 „ 53 204 . • „ 18 ff 29 229 ff ff 102 „ 53 205 . • „ 16 ff 29 230 ff JJ 104 „ 53 206 . • „ 17 ff 29 231 • ff ff 105 „ 53 207 . • „ 26 ff 37 232 ff ff 96 „ 52 208 . . 21 ff 32 233 ff ff 97 „ 52 209 . • ,, 24 ff 36 234 ff ff 4 „ 42 210 . . „ 20 ff 31 235 ff ff 62 „ 49 211 . • „ 34, 85 ff 51 236 ' ff ff 59 „ 49 212 . • „ 34, 8G 51 237 ff ff 12 „ 43 213 . • „ 28 ff 39 238 ff ff 49 „ 48 214 . . 29 ff 39 239 • ff ff 60 „ 49 215 . • „ 30 ff 40 240 ff ff 89 „ 52 216 . . „ 34, 107 >3 54 241 • jf ff 61 „ 49 217 . J f fj 108 ff 54 242 • ff ff 72 „ 50 218 . fj ff 113 >' 54 243 ff ff 57 „ 48 219 . ff ff 109 ff 54 244 ff ff 58 „ 48 220 . ff ff 88 ff 52 245 * • ff ff 45 47 221 . ff ff 99 ff 53 246 f ff 114 ff 54 250 • Jf JJ 65 „ 49 — 56 - Kastatt 251 . . Nr. 34, 66 Seite 49 Rastatt 290 . . Nr. 34, 69 Seite 49 252 . • „ 68 „ 49 291 . „ » 15 „ 43 253 . „ 67 „ 49 292 . „ 33 » 46 254 . » „ 7 „ 42 293 . ,, >, 71 „ 49 255 . „ „ 2 ,, 41 294 . ,, ,, 23 „ 44 256 . >i >> 3 „ 42 295 . „ „ 56 „ 48 257 . >i u 38 „ 51 296 . ,, >. 14 „ 43 258 . „ 42 ,, 47 297 . „ „ 13 „ 43 259 . .. » 1 41 298 . ,, 29 „ 45 260 . ,, 9 „ 42 299 . ,, 22 » 44 261 . • 8 „ 42 300 . „ 26 „ 45 262 . „ 74 „ 50 301 . • •, ,, 34 „ 46 263 . 75 „ 50 302 . „ ,, 28 „ 45 264 . .. 76 ,, 50 303 . . ,, 82 „ 51 265 . .. >. 77 „ 50 304 . .. 10 „ 43 266 . .. „ 70 » 49 305 . „ 81 „ 51 267 . „ „ 100 ,, 53 306 . • ,, >, 24 ,, 44 268 . • i) ,j 36 „ 46 307 . 17 „ 43 269 . • „ 91 „ 52 308 . „ „ 31 „ 45 270 . „ „ 103 » 53 309 . » » 21 „ 44 271 . •> Ii 5 „ 42 310 . „ .. 19 ,, 44 272 . „ 41 >. 47 311 . ;> » 51 „ 48 273 . „ „ 44 47 312 . ,, 35 „ 46 274 . • „ „ 48 ,, 47 313 . .. .. 11 „ 43 275 . „ „ 37 >, 46 314 . „ >, 38 » 46 276 . » 40 „ 46 315 . ,, » 27 „ 45 277 . . „ ,, o9 » 46 316 . „ „ 10 „ 42 278 . „ 47 „ 47 317 . • ,, 54 „ 48 279 . ,, „ 50 „ 48 318 . „ „ 30 „ 45 280 . ■ )) ;} 40 i, 47 319 . „ „ 55 „ 48 281 . „ „ 46 ' 47 320 . „ 94 „ 52 282 . ■ „ j, Oo „ 48 321 . „ „ 95 „ 52 283 . „ 52 „ 48 322 . » „ 78 „ 50 284 . „ „ 93 „ 52 323 . „ 92 „ 52 285 . 73 » 50 324 . • „ 87 „ 52 286 . .. » 18 „ 43 325 . „ „ 79 ,, 50 287 . „ „ 25 44 326". » » 84 „ 51 288 . „ 45 326 b . 110 „ 54 289 . „ „ 20 „ 44 326°. • „ » 98 „ 53 D. Karlsruhe. Karlsruhe 309 Hr. 10 Seite 18 316 ,32 „40 1172 ,19 „30 1226 „33 „40 Register. Die Namen der Verfasser sind gesperrt gedruckt. Titel und Autoren, die in der Beschreibung der IIss. bloss citirt sind, sind mit einem Stern versehen. Zahlen, denen keine p(ag). vorgesetzt ist, geben die Nummer der Iis. an. a. bedeutet arabisch, p. persisch. A. Hebräische Handschriften. 1. Titel. Bediqüth (Fragment) 7 p. lij>. Bibel. I. Texte: die ganze Bibel 1; Propheten mitTarguin 2; Psalmen mit K aschi 3. II. Übersetzungen: a) Onkelos 1; ß) Targum der Propheten 2; y) jüdisch-deutsche: Ijob, Pro- verbia und Psalmen 8. III. Glossare .-jüdisch-deutsche: G u 7. IV. Commentare: zu Jeremias von Josef b.Nakhmias 4; zu *Esther*) u. *Psalm. von demselben 4 p. II; zu Ezecli. u. XII Proph. von David Qimkhi 5; zu Psalmen von Kaschi 3. Gebete, tägliche: 3, 11, 13; für Festtage: 10; für Fasttage: 12. Grammatisches: Michlol von David Qimkhi 14; Sechel töbli 14. Makhzör s. Gebete für Festtage. Michlol s. Grammatisches. *Möre von Maimonides 4 p. 12. *Parperäoth la-Ivhochmä 4 p. 11 u. 12. Sechel töbh s. Grammatisches. Selikhöth s. Gebete f. Fasttage. Semaq 13. Talmud, Sanhedrin 9; *Commentar zu Nedärim von Josef b.Nakhmias4 p. 11. Targum s. Bibel, II. 2. Personennamen excl. Schreiber und Besitzer. * Abraham b. Schuschan 4 p. 12. Barukh aus Mainz 12 p. 24. "'Benjamin aus Barcelona 4 p. 11. Benjamin b. Zeraldi 12 p. 23. Daniel b. Jakob 10 p. 20. David Qimkhi: Michlol 14 p. 2G; Com- ment. zu Ezech. u. XII Proph. 5 p. 13; vgl. 4 p. 11. *David b. Schuschan 4 p. 12. Elazar Qalir, Qeröbhä zu Purim in Ueber- setzung 8 p. 15; 10 p. 18. Elazar aus Worms 12 p. 23. Elia b. Zadoq 10 p. 18. Ephraim b. Jakob aus Bonn 11 p. 21; 12 p. 22. Jakar ha-Levi aus Köln 11 p. 22; 12 p. 25. Jakob Ulmo 12 p 24. Joel b. Moses 10 p. 20. Josef b. Jakob 10 p. 18. Josef b.N akliinias,Comment.zuJerem.4. Josef b. Samuel 10 p. 18 bis. Joslin Spiler 8 p. 16. *) Ist während des Drucks dos Catalogs von Bamberger veröffentlicht wordon. — 58 - Isak vou Corbeil 13 p. 25. Isak b. Samuel 11 p. 21. *Ismael b. Josef 4 p. 11. *Israel b. Josef 4 p. 11 u. 12. *Mattatia 'fisnün 4 p. 11. Meir b. Isak 10 p. 18. Menakliem b. Machir 10 p. 20. Menakhem b. Simon 14 p. 27. Menakhem aus Worms 12 p. 23. Moses (Sechel töbh) 14 p. 27. *Moses "-»mm 4 p. 11. *Moses b. Maimon (More) 4 p. 12. Qalonimos b. Jehuda 11p. 21. Salman lia-Levi b. Bonfant b. Jakar . . 12 p. 23. *Salomo jornn 4 p. 11. Salomo Isaki, Psalmen 3 p. 9. Simon Cohen 8 p. 16. 3. Schreiber. Abraham b. Samuel b. Isak 14 p. 26. Eliezer b. Moses 12 p. 25. Jehonatlian b. Rekhabhja 3 p. 10. Jehuda b. Salomo 1 p. 3. Isak b. Menakhem b. Isak ha-Naqdan 12 p. 25. Samuel b. Abraham 13 p. 26. Serakhja b. Jehuda 2 p. 5. 4. Besitzer. Abhigdor b. Daniel 2 p. 8. nwin b. Moses 13 p. 26. Chajjim b. Isak u. dessen Frau Ros ibid. Elia b. Daniel 4 p. 12; 5. Jechicl b. Jekuthiel 2 p. 8. Jekuthiel 2 p. 7. Jesajas b. Salomo 'p'Sj 5 p. 13. Josef b. Abraham 14 p. 26. Isak b. Menakhem 2 p. 7. Isak b. Moses 11 p. 22. Isak b. Salomo 10 p. 20. Menakhem b. Salomo b. Nathan lia-Röfe 2 p. 7. Michael Chalplia 14 p. 27. Moses ibid. Moses b. Eliezer 12 p. 25. Ruhen b. David Chalpha 14 p. 26. Salomo(?) b. Jakob 10 p. 20. Samuel b. Abraham 13 p. 26. Samuel b. Joel 7 p. 15. Tihas Weil, Land-Rabh., 10 p. 20. Uri h. Meir 1 p. 3. Bp'TD 11 p. 22. xiao 12 p. 25. Swva 2 p. 7. JNJJU 11 p. 22. waw 12 p. 23 bis. f 12 p. 24. 5. Geographisches. 11 p. 22. lX'Jio nas (nona) 5. D'lSs? 14 p. 27. N'JiSip 12 p. 23. liucp 4 p. 12; 5. B. Arabische, persische und türkische Handschriften. Titel der Handschriften. Der Gleichmässigkeit halber sind die in den türkischen Handschriften vorkommenden arabischen und persischen Namen etc. in den Registern nicht in türkischer Aussprache umschrieben worden. Hierdurch erklären sich die (übrigens nur unwesentlichen) Verschiedenheiten zwischen dem Text und den Registern. Äjät-i chi'äri jaum. al-chamis 27. Äjät-i istighfär-i jaum assabat 27. Äjät-i saläntri jaum attult 27. Äjät-i tahlil-i jaum al-arbaä 27. Äjät-i tahvnd-i jaum-i Ädina 27. Äjät-i tasbVyi jaum al-ahad 27. Ajät-i taivakkul-i jaum al-itnain 27. Alif ism-i mubärak 27. — 59 — a. Btilügh al-umnijjah 20. a. al-Burdali 18; 19. Daftar-i muhäsiba-i waqf-i dasisa-i kubrä (sc. sughrä-i) muhammadija ''an ibtidä-i sana-i 1082 ilä ghäja-i sana-i 1099 'alä sabil alrihhtisär 34, 85 —86. a. Dalail al-Tchairät wa-sawäriq al-anwär 19. Duä vergl. S'arh-i duä. Du A4 '.Abbäs 32. -i l ahdnäma 32. -i anzil 27. -i ctsmä-i sarif 30. -i 'äsiq 30. -i daulcit 32. -i ginnat-i mubäralcat 29. -i hägät 29. -i hu/ruf 27. -i imän 27. -i ism4 azam 32. -i itisäm 27. -i kanz cd- ars 32. -i khutba-i Adam 27. -i Hihil qäf 27. -i majjit 27. -i mubärak 27. -i mustagäb 32. -i qartijan (qartijat) 27. -i qurän 30. -i sabäh 27. -i salät 27, 30 (bis), 32. -i taun 27. *a. (xämi al-tawärilch 22. al-Haikal al-awival bis al-haikal assäbi 30. a. al-Bizb al-kabir sive al-mubärak 19. Istikhära 27. Person "Abbäs (Dieb) 32. 'Abdallah lieg (Mir-i liwä von Ghaza) 34, 31. Abu 'Abdallah Muhammad al-öu- züli 19. 'Abd al-Muin (Sajjid) 34, 5, g, 02—66, 67, 68. 'Abd al-Itahmän Pasa (Bosnien) 34, 9a, (Caminiec) 34,100, (Ofen) 34, 101, (Egypten) 34, 112. *'4 bd aX-Wahhäb ibn aX-Mubärak id-An- mäti 22. *ibn 'Abdim 22. Ja wadüdu 18. Jedi äja-i karima 30. *a. Kamämali al-zuhar 22. Khutba-i sarif 30. Khutbat annabi 30. Kitäb4 daläil-i nubuwwat-i Muhammadi wa samail-i futuwwat-i Ahmadi 26. *a. Kitäb al-mubtada 22. Kitäb-i zubdat attawärich 23. p. Lidu wnaglis 21. *p. Makhzan al-asrär 23. a. Mukhtasar gämi al-tawärikh 22. *a. Miwüg von Mas'wdi 22. a. Qorän 15—17. Risäla-i ad ija min musannafät-i Abu s-Saiid 27. Risdla-i Birgiii 25. Sarh-i äjät-i Tcihil qäf 27. -i äjät: tawwäban awräd-i tahmid 27. -i du'ä-t Ädam 27. -i akbar 27. -i anzil 27. -i l äisiq 30. -i hägät 29 (bis). -i liazär jak näm 27. -i lüzb al-bahr-i Sädili 27. -i hurtif 27. -i tumma anzil 27. -i qartijan (qartijat) 27. al-wäqi fi haqq al-ivabä 27. -i khutba-i sarif 30. *a. al-Tadkirah 22. a. Tagärib al-umam fi akhbär al-Färs 22. a. Wafq ikhläs 18. a. Wafq hafiz 18. inamen. Ahmad (Prinz, später Sultan Ahmad II) 34, 8. Ahmad 34, 85—86. Ahmad Agha 34, 76. Ahmad (Sangaqbeg von Ghaza) 34, 44. Ahmad (Pfortenkiaja) 34, 82. Ahmad ibn Hasan al-Qädi al-Ispahäni 22. Ahmad Köprili (Grossvezier) 34,14, 15, 16, 17, 19, 21, 28. Ahmad ibn Muhammad ibn Abu'l-Khair 20. - 60 — Ahmad Pasa (mir-i hagg) 34, 86. * Abu Ali Ahmad ibii Muhammad ihn Miskaweih 22. 'Ali Khäseki (Sätir) 34, 67. Biörnstähl 22, 23. Birgiii 25. Busiri 18, 19. Duqa (Woiwode der Moldau) 34, 2, s. Fadli Pasa 34, 47. ('raltil Bukliäri, bekannt als Makhdüm Gri- hänbän 21. Ganfedä Khätun 34, 23. GeorgChmielnicki(Kosakenhetman)34,34,35. Georg Friedrich (Markgraf von Baden) 81. Georg Rakoczy (Fürst von Siebenbürgen) 34, 96, 97. von Hager (Kilian, Kammerjunker) 31. *ibn Hamdün 22. Jlamza Pasa 20. Hasan (Kiaja des Grossvezirs) 34, 81. Hasan al-Damjäti ibn Saikh al-Isläm, Besitzer von 22. Abu'l-Hasan al-Sädili (Saikh) 19, 27. Hermann von Baden (Markgraf) 34, 101, 103. Hersek (d. i. der Herzog von Lothringen) 34, 101. *Ibrahim (schrieb über die Pharaonen) 22. Ibrahim Agha (Kiaja) 34, 37. Ibrahim Pasa (Qaimaqäm von Stambul) 34, 12, 13. Ibrahim Pasa (Sar'askar) 34, 101. Jagüb Agha (Sarälaghasy) 34, 32. Johann Diodati (Wien) 34, 115. Jüsuf Agha (Hausmeister Ahmad Köprili's) 34, 21. Jüsuf Agha 34, 112. Khalil Agha (Sätirbas) 34, 32. Khänumzäda Muhammad Gamäli 34, 20, 22, 27, 29, 30, 31. Khawand mijän ibn Sadr al-din ibn Kamäl 21. Ivjätibi (Dichter) 24. Kose Ibrahim 34, 44. lielebi Ahmad (Janik'arengeneral) 34, 68. Leopold (deutscher Kaiser) 34, 104—ios. Lothringen (Herzog von) 34, 101. Malimüd al-faqir al-hüjj, Schreiber von 33. Mahmud Pasa (Ofen) 24. Makhdüm (xihänbän 21. * Mas'üdi 22. Mir Muhammad Asiq, Besitzer von 21. Muhammad III. (Sultan) 23. Michammad IV. (Sultan) 34, 74. Muhammad ibn Muhammad assahir bi Alty Parmaq (Saikh) 26. Muhammad Agha (Basbaqiquli) 34, 18, 24. Muhammad Agha 34, 112. Muhammad Akram, Schreiber von, 21. Muhammad Husain 23, Note 2. MuhammadSädiq al-qädihiMisr'ä-i, 85 —86. Muhammad Sah Pädsäh Ghäzi (Sultan) 21. Muhammad Sarifa.ua Herät, Schreiber von 23. Muhammad Besitzer von 19. Muhammad al -Tähir ibn al -Sarif, Schreiber von 19. Muhammad Zamän, Maler von 23. Muhjiddin Arabi (Saikh) 29. Mustafa Agha (Kiaja) 34, 12, 13. Abu'l Muzaffar Muh. Sah ibn Ahmad Sah 21. Nagm al -din Muhammad Haft 21. Nestorovic 34, Iis. Nizämi (Dichter) 23. Nur Bänü 34, 23. ' OtmänAgha ibn Abdallah, Schreiber v. 25. ' Otmän Pasa 34 ff. ' Otmän Pasa (Widdin) 34, 106. Sälih 34, 71. Abu's-Sa'üd 27. Sa l üdi (Dragoman) 34, 56. Schad (Praefectus militaris Ulmensis) 27. de Stürmer (Baron, österreichischer Internuntius) 34, no. Sulaimän II. (Sah von Persien) 34,104—105. Sulaimän ibn Ali al-Husaini 34, 7. Sulaimän Agha (Stallmeister) 34, 70. Geographisches. Ahmadäbäd 21. Cypern (Steuer) 34, 4, 5, 6, 7, 62 —66, 67. Angora (Unruhen) 34, 60. Esmeler (Kastell) 34, 45. Balghä 34, 40. Funduqly 34, 16, 21, 30. Beirut 34, 47. Ghaza 34, 37, 44. - 61 - Gran 27, 31. Haurän (Castell) 34, 40. Janok 34, 115. JapaghUi 34, 20, 22. Kairo 20. Karak (Castell) 34, 39, 45, 48, 49, 50. Karbalä 23. iCangilput (?, in Indien?) 34, 107 —109. katallha 34, 29, 30. Lärenda 34, 68. Levqosia 34, 7. Maän (Castell) 34, 38, 54, 55. Madina (Unruhen) 34, 83. Moskau 34, 41. Miiazzam (Castell) 34, 54, 55. Neuhäusel 27, 34, 99. Qandia (Eroberung) 24. Qaträn (Castell) 34, 48, 49. Qirsahr 34, 01. Qrajowa 34, 106. Saida 34, 47. Smyrna 34, 110. Sughar 34, 47. Sultänija (qata-i) 34, 110. Säliri Tchübän (Garten) 34, 17, 19. Thürme (die sieben) 34 [25, 26], 33, 34. Ujvär 34, 99. Realindex. Altalbanesisch 34, 113. Amulet 18. Beduinenunruhen 34, 38, so, 51. Berät*) 34, 4, 7. Berät und 'Ahdnäma 34, 96, 97. Bericht 34, 37. Billete 34, 107—109. Bosnisch-cyrilliscli (Schrift) 34, 115. Brief (Sajjid'Abd al-Mu'in's) 34,6,62 - 66,68. „ ('Abdarrahmän Pasa's) 34, 100, 101. „ (Ahmad's, des Pfortenkiaja's) 34, 82. „ ('Ali Khäseki's) 34, 67. „ (des Grossvezir's an 'Oonän Pasa) 34, 3, 13, 19, 20, 21, 23, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 34, 35, 46, 51, 52, 53, 58, 83. „ (des Grossvezir's an Markgraf Hermann von Baden) 34, 103. „ (Hasan's, Kiaja's des Grossvezir's)34, si. „ ('OtmänPasa's, Gouverneur'svonWid- din) 34, 106. „ (Sälih's) 34, 71. „ (Öäh Sulaimän II. von Persien) 34, 104 —105. „ (des P.Nestorovic an J.Diodati)34,115. Dasisa-i hubrcl 34, 85 — 86. Dasisa-i suglirä-i Muhammadija 34,85— 86. Farinän 34, 1, 2, 11, 12, 14, 15, 16, 17, 18, 22, 24, 25, 33, 38, 39, 40, 41, 43, 44, 45, 47, 48, 49, 50, 57, 59, 60, 61, 69, 73, 74, 75, 70, 99. Gebetbuch 19 (2); 27, 28, 29, 30, 31,32, 33. Genealogie 23. C'iuz ' (25ster des Qorän's) 33. Inventar 34, 79. Italienisch 34, 102. Kliatt-i sarif 34, 8, 9, 70, [74], [75], [76], 77. Neuarmenisch 34, 114. Notizbuch 24. Pilgerkarawane 34, 38, 40, 43, 51, 52. Pilgerweg 34, 36. Portraits 23. Predigten (pers.) 21. Quittung 34, 112. Rechnung 34, 36, 54, 55. Rechnungsbuch 34, 84, 85 — 86. Reisepass (des Baron's de Stürmer) 34, 110. Sanacl 34, 72. Schuldschein 34, 98. Slavisch 34, 115. Steuerliste 34, 5. Surra 34, 81, 82, 83. Sivrsät-i Ichasüsi 34, 53. Talismanische Formeln 28; vgl. Amulet. Urkunde 34, 42, 50. Verse (türkische) 34, 111. Yerzeichniss (Einnahmen) 34, 87. „ (Gärten) 34, 10. „ (Mäntel) 34, 78. „ (Personen) 34, so, 88. „ (Strafgelder) 34, 89. „ (Tuch) 34, 92. „ (Waffen) 34, 90, 91. Zettel 34, 93, 94, 95. *) Dio Bozeichnungon Borat, Sanad etc. sind ilon Scliriftstückon nach den Aufschriften gelassen, die sio tragon. Bibliographische Nachträge Reuchlin 1 (Nr. 1, S. 1) 14. Jh., Böhmen(?). Dt. Quadratschrift. Brambach, Wilhelm: Reuch- lins Bibliothek. In: ZGO 76, 1922, S. 320f. — Christ, S. 37f.— Preisendanz, Karl: Aus den Annalen der Landesbibliothek. In: Bad. Heimat 15, 1928, S. 195; —: Zwei alte Ausleihgesuche um Reuchlin- Bibeln. In: Gutenberg-Jb. 27, 1952, S. 228-231; Preisendanz, Bibliothek S. 44f., 74 u. 79. — Synagoga. Recklinghausen 1960/61 (Ausstellungskatalog B 13). — Synagoga. Frankfurt a. M. 1961 (Ausstellungskatalog Nr. 83). — Joodse verluchte handschriften. Joods Historisch Museum Amsterdam 1961 (Ausstellungskatalog Nr. 12). — Monumenta B 218. Reuchlin 2 (Nr. 9, S. 17) Geiger, Ludwig: Johannes Reuchlin. Sein Leben und seine Werke. Leipzig 1871 (Repr. Nieuwkoop 1964), S.117 Anm.l.— Christ, S.36f. — Preisendanz, Bibliothek S. 55 (Faks.) u. 77. — Monumenta B 217. — Johannes Reuchlin: Gutachten über das jüdische Schrifttum, hrsg. u. übers, von Antonie Leinz-v. Dessauer. Pforzheim 1965, S. 108 (Faks.). Reuchlin 3 (Nr. 2, S. 4) Sperber, Alexander: Codex Reuchlinianus 3 of the Bad. Landesbibliothek (Faks.Ausg.). Kopenhagen 1956. 774 S. — Geiger, Ludwig: Renaissance u. Humanismus. Berlin 1882, S. 509 u. 584. — Hartfelder, Karl: Dt. Übersetzungen klassischer Schriftsteller. Progr. Heidelberg 1884, S. 27. — Brambach, Wilhelm: Reuchlins Bibliothek. In: ZGO 76, 1922, S. 320f. — Christ, S. 47. — Preisendanz, Karl: Lit. wie zu Reuchlin 1. — Kahle, Paul: Masoreten des Westens. 2. Leipzig 1930, S. lOf. u. 51-68. — Hempel, Johannes: Fragmente einer dem Codex Reuchlin (3) verwandten Hs. In: Nachrichten der Göttinger Gesellsch. der Wissensch, philol.-hist. Kl. 1937, S. 227-237. — Prijs, Joseph: Über Ben Naftali-Bibelhss. In: Zs. f. d. alttestamentl. Wissensch. 69, 1957, S. 171-184. — Morag, Shelomo: The vocalization of Codex Reuchlinianus. In: Journal of Semitic Studies 4, 1959, S. 216-237. — Synagoga. Recklinghausen 1960/61 (Ausstellungskatalog B 2). — Synagoga. Frankfurta.M. 1961 (Ausstellungskatalog Nr. 72). — Joodse verluchte handschriften. Joods Historisch Museum Amsterdam 1961 (Ausstellungskatalog Nr. 1). — Monumenta B 219. — Meyer, Rudolf: — 64 — Die Bedeutung des Codex Reuchlinianus f. d. hebräische Sprachgeschichte. In: Zs. d. Dt. Morgenland. Gesellschaft 113, 1964, S. 51-61. — A. Sperbers neueste Studien über das masoretische Hebräisch. In: Recent Progress in Biblical scholarship. Oxford 1965, S. 69-84. Reuchlin 4 (Nr. 11, S. 20) Christ, S. 43. Reuchlin 5 (Nr. 5, S. 13) Christ, S. 39. — Preisendanz, Bibliothek S. 65 (Abb.) u. 76. — Monu- menta B 221. — Brod, Max: Johannes Reuchlin und sein Kampf. Stuttgart 1965, S. 25 (Abb.). Reuchlin 6 (Nr. 14, S. 26) Christ, S. 44. Reuchlin 7 (Nr. 12, S. 22) Christ, S. 43. Reuchlin 8 (Nr. 6, S. 13) Alemannisch, 14. Jh. Staerk, S. 35-39. — Christ, S. 22. — Ginsburger, Moses: L'exegese biblique des Juifs d'Allemagne au Moyen Age d'apres le Ms. Reuchlin 8 de Karlsruhe. In: Hebrew Union College Annual 7, 1930, S. 439-456. — Birnbaum, S. 9. — Habersaat, Repertorium S. 57. — Monumenta B 222. — Habersaat, Hohelied S. 3 u. 9. — Habersaat, Grammatik S. 434. Reuchlin 9 (Nr. 7, S. 14) Mitteidt., 14. Jh. Staerk, S. 43^9. — Christ, S. 22. — Birnbaum, S. 8. — Habersaat, Repertorium S. 57. — Habersaat, Hohelied S. 3 u. 9. — Habersaat, Grammatik S. 434. — Der lat. Index auf Bl. 372 v (Pentateuchum bis Paralipomenon) stammt von Reuchlins Hand. Reuchlin 10 (Nr. 3, S. 9) Christ, S. 42. Reuchlin 11 (Nr. 13, S. 25) Christ, S. 43. Reuchlin 12 (Nr. 4, S. 10) Poznanski, Samuel: Mitteilungen aus hsl. Bibel-Commentaren. In: Zs. f. hebräische Bibliographie 1, 1896/97, S. 118. — Christ, S. 22. — 65 — Reuchlin 13 (Nr. 8, S. IS) Oberdt., um 1440 (Wasserzeichen). Staerk, S. 81-86. — Leibowitz, Nechama: Die Übersetzungstechnik der jüdisch-dt. Bibelübersetzungen d. 15. u. 16. Jh. In: Beitr. 55, 1931, S. 397-463. — Birnbaum, S. 9. — Habersaat, Repertorium S. 57. — Habersaat, Hohelied S. 9. — Haber- saat, Grammatik S. 434. Durlach 36 (Nr. 31, S. 40) Türkenlouis, Nr. 535. Rastatt 201 (Nr. 23, S. 35) Petrasch, S. 657f., 660 Anm. 162 u. 685. — Türkenlouis Nr. 532 u. Abb. 66. Rastatt 202 (Nr. 27, S. 38) Türkenlouis Nr. 534. Rastatt 204 (Nr. 18, S. 29) Türkenlouis Nr. 538. Rastatt 205 (Nr. 16, S. 29) Türkenlouis Nr. 536. Rastatt 206 (Nr. 17, S. 29) Türkenlouis Nr. 537. Rastatt 207 (Nr. 26, S. 37) Petrascli, S. 658. — Türkenlouis Nr. 533. Rastatt 213. 214 (Nr. 28 u. 29, S. 39) Petrasch, S. 658. Rastatt 216-326c (Nr. 34, S. 41-54) Kriegsverlust mit Ausnahme von Rastatt 325 (Nr. 34 79 ). Kriegsverlust mit Ausnahme von R 325 (Nr. 34 79 ). Babinger, Franz: Das Archiv des Bosniaken Osman Pascha. Nach den Beständen der Bad. Landesbibliothek zu Karlsruhe hrsg. Berlin 1931. 64 S., LXXXIV Taf. — Preisendanz, Karl: Ein türkisches Briefarchiv in der Landesbibliothek. In: Pyramide. Wochenschrift zum Karlsruher Tagblatt 20, 1931, S. 192. — Petrasch, S. 656-663. Zu den z. T. geretteten orientalischen Brief beuteln: Türkenlouis Nr. 518-526. — Babinger, 1. 1962, S. 22-24 u. S. 406-437. Rastatt 221 (Nr. 34", S. 53) Neumann, Hubert: Türkische Urkunden und Briefe. In: Der Islam 7, 1917, S. 288-293. — 66 — Rastatt 228 (Nr. 34 101 , S. 53) Jacob, Georg: Türkische Urkunden (1. Türkische Briefe der Paschas von Ofen). In: Der Islam 7, 1917, S. 269-275. Rastatt 229 (Nr. 34 102 , S. 53) Boeder von Diersburg, Philipp von: Des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden Feldzüge wider die Türkei 1. Karlsruhe 1839, S. 160f. u. Urk. VII (S. 21). — Jacob, Georg (wie zu R. 228). Rastatt 230. 231 (Nr. 34 10 ' 1 - 105 , S. 53) Petrasch, Abb. 6 (S. 608/09) u. S. 660-662. Rastatt 232. 233 (Nr. 34 98 - 97 , S. 52) Babinger, 1. 1962, S. 406-437 nebst 2 Abb. nach S. 470. Rastatt 270 (Nr. 34 103 , S. 53) Babinger, 2. 1966, S. 17-26. Karlsruhe 309 (Nr. 10, S. 18) Preisendanz, Karl: Aus den Annalen der Landesbibliothek. In: Bad. Heimat 15, 1928, S. 199f. Abkürzungen und Sigel zu den Nachträgen Babinger, Franz: Aufsätze u. Abhandlungen zur Geschichte Südosteuropas u. der Levante. 1.2. München 1962-1966 Beiträge zur Geschichte der dt. Sprache u. Literatur. Halle (Tübingen) Birnbaum, Salomo: Die jiddische Psalmenübersetzung. In: Vollmer, Hans: Die Psalmenverdeutschung von den ersten Anfängen bis Luther. 1. Hälfte. Potsdam 1932, S. 4f u. 8f. Christ, Karl: Die Bibliothek Reuchlins in Pforzheim. Leipzig 1924. 96 S. Habersaat, Grammatik Habersaat, Karl: Zur Geschichte der jiddischen Grammatik. In: ZfdPh 84, 1965, S. 419^135 Habersaat, Hohelied Habersaat, Karl: Die ältesten jiddischen Hohelied-Handschriften von 1394 bis 1590. Frei- burg/Br. 1964. 10 S. Babinger Beitr. Birnbaum Christ — 67 — Habersaat, Repertorium Habersaat, Karl: Repertorium der jiddischen Handschriften. In: Rivista degli studi orientali 29, 1954, S. 53-70; 30, 1955, S. 235-249; 31, 1956, S. 41-49 Monumenta Monumenta Judaica. 2000 Jahre Geschichte u. Kultur der Juden am Rhein. Hrsg. von Konrad Schilling. Ausstellung im Kölner Stadtmuseum 15. 10. 1963-15. 2. 1964. Katalog Köln 1963. 353 Bl. Petrasch Petrasch, Ernst: Die Geschichte der türkischen Trophäensammlung des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden. In: ZGO 100,1952, S. 566-691 Preisendanz, Bibliothek Preisendanz, Karl: Die Bibliothek Reuchlins. In: Johannes Reuchlin 1455-1522. Festgabe. Pforzheim 1955, S. 35-82 Staerk Türkenlouis ZGO Staerk, Willy u. Albert Leitzmann: Die jüdischdeutschen Bibelübersetzungen von den Anfängen bis zum Ausgang des 18. Jh. Frankfurt/M. 1923. XXXIX, 336 S. Bad. Landesmuseum Karlsruhe. Der Türkenlouis. Ausstellung zum 300. Geburtstag des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden. Katalog. Karlsruhe 1955. 258 S., 67 Abb. Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins -& /A &> Die Handschriften der Badischen Landesbibhothek in Karlsrahe Neudruck mit bibliographischen Nachträgen für 1969/1970 in Vorbereitung. I. Wilhelm Brambach: Geschichte und Bestand der Sammlung. Karlsruhe 1891. IX/27 Seiten. II. Wilhelm Brambach: Orientalische Handschriften. Karlsruhe 1892. XVI/67 Seiten. III. Alfred Holder: Die Durlacher und Rastatter Handschriften. Karlsruhe 1895. XI/219 Seiten. IV. Die Karlsruher Handschriften (1. Band: Nr. 1—1299). Karlsruhe 1896. X, XVI/319 Seiten. V. Alfred Holder: Die Reichenauer Handschriften. 1. Band: Die Pergamenthandschriften. Leipzig 1906. ca. IX, 642 Seiten. VI. Alfred Holder: Die Reichenauer Handschriften. 2. Band: Die Papierhandschriften. Fragmenta. Nachträge. Leipzig 1914. ca. 684 Seiten. 10 Tafeln. VII. Alfred Holder: Die Reichenauer Handschriften. 3. Band: 1. Register zum 1. u. 2. Band. Grundstock der Bibliothek. Die alten Kataloge. Leipzig 1918. ca. 103 Seiten. — 2. Karl Preisendanz: Zeugnisse zur Bibüotheksgeschichte. Leipzig 1917. ca. IX, 269 Seiten. 8 Tafeln. VIII. Karl Preisendanz: Die Karlsruher Handschriften (2. Band: Nr. 1300 bis 2000). Karlsruhe 1926. ca. XLVIII, 104 Seiten. IX. Karl Preisendanz: Die Handschriften des Klosters Ettenheim-Miinster. Karlsruhe 1932. ca. 92 Seiten. Beilagen: I. Ferdinand Lamey: Hermann von der Hardt in seinen Briefen und seinen Beziehungen zum Braunschweiger Hofe, zu Spener, Francke und dem Pietismus. Karlsruhe 1891. ca. 44 Seiten. II, 1. Ferdinand Lamey: Romanische Handschriften. Karlsruhe 1894. ca. VI, 49 Seiten. II, 2. Theodor Längin: Deutsche Handschriften. Karlsruhe 1894. ca. IV, 117 Seiten und XX Seiten Register. III. Emil Ettlinger: Die ursprüngliche Herkunft der Handschriften, die aus Kloster-, bischöflichen und Ritterschaftsbibliotheken nach Karlsruhe gelangt sind. Heidelberg 1901. ca. 93 Seiten. OTTO HARRASSOWITZ • WIESBADEN 31308 8 031 »,»!.«>*« »■« * *.«.■ |,v* «»»«.»*••**,, «.•« « « «.«■*««.« ' ,; ... - - ■ , tt*HS# * **" * ** ' i *' * *■« ' SstfÄ»s«SfeiS »•* «#l **i» *****'*** •***%■« *«««■>« 4®« S;l m-* * %t 5fr «*CiaiÜW ^Mx-• ittt *' 1 iSSSSSSmsssss^^ ..*•*>■" • • • ..h i., , , . '••'• '• » '••» • i - t(.»t.* -!••• •«• »■ -• " •, . t. ' < '■ „ l } .. ' i.- . ,. I. , .: I. : , . I VI „■■;■■ i ■ t :. l t i I t • « < l t i t • '„ i . /■; -....... . - ! IC ' ' fl I' ;i " ' !; ' 1 I I I Mi '. 1. , '■ !.'■■■•' ' " ' ' • "" "'"' ', ] V i I I 1 I '■ ' " ' , '■ f " ' '•■ 1 i » i 41 • '• ■ ^ N'J.K ftttttfU 1 ^ *VY«£»A. J* • * * * • V*V«T ' "'.Lt t illtlt lllU »Uumimw tiw « «wwyffl ■ ;E U-£ £ "SVv;;/ 7;!uwmsuu <-■ ■ ■, .. »VmIiliüMl MlÄ ,!Wlft :I. .: t f ■■- T v««* *«> >*** **«#•***. ,. w« r t ItHBEV •• »»■ . f (, i. l " ,. . . LH' - • ■ ' ,,, i; *?, ,.V,,. • , , \L « r rWjf 'f Rm ' i WKi I' t ,: ' . i- ti' 1 - 1 • 7,7 ,. I' :• . - « l; • 1 H, » !' 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