4 a S «e» Vermögeirsmasse ausgeschlossen werden sollen. Zugleich wird am nämlichen Lage AbendS i Uhr in dahiesigem Gasthause zum Engel das. den gedachten Mich. Hartmän» Nischen Eheleuten zugehörige dahicsige Kronen» wirrhs Haus, welches an der Hauptstraße, und zwar auf dem zum Wirthschaftsbetrieb bequemsten Plaz gelegen, übrigens zstöckig gebauet, mit 2 guten Kellern, einer geräumigen Stallung und Scheuer versehen ist, und worin sich auch die Zunftladen mehrerer Hand« werker finde», unter billigen Bedingniffe« in Weinkanf gestellt, und den folgenden Donner» siag den i2teu Dezember dieses Jahrs, wenn «in annehmliches Gebvth erreicht wird, um die nämliche Abendstunde an den Meistbicthen» den loSgeschlagen, wobei sich jedoch auswär« tige Steigliebhaber durch obrigkeitliche Zeug« niffe über ihre Sittlichkeit und Zahlungsfähig« feit auszuwcisen haben, Moßdach den 24ten Oktober n8n. Hack. Faulhaber. Großherzogl. bad. Amt Neckargemünd. Die sammtlichen Gläubiger deö in Konkurs verfallenen Lestandmüller Friedrich Schuh, mann zu Wiefenbach haben bet Strafe des Ausschlusses von gegenwärtiger Masse ihre Foderungea Mvntaa den 2ten Dezember lau« senden Jahre» früh 9 Uhr bei dem grcßher. zogl. Amlörevisorate dahier zu liquidiren, und über den Vorzug zu verhandeln. Neckargr» münd den 28leu Oktober I8n. Reidel. Vät. Rusch. Großherzogs. Amt Weinheim. (N. 3482.) Der im Jahr 1798. als Tüncher auf die Wanderschaft gegangene hiesige Bür. gerssohn Flori Clark, oder dessen eheliche Leibeserben werden hiemit aufgefodert, sich » llaw binnen 9 Monaten persönlich, oder durch hinlängliche Bevollmächtigte unter dem Nachthcile dahier zu melden, daß ansonst dessen auS der väterlichen Verla ßcnschaft mit 409 st. 34^ kr. anerfalleneS Vermögen seinem Bruder m oorsorAlichcn Besiz überlaßen werde. Wem heim am 19t«« Oktober i8n. Beithorn. vöt. Bajer. Fürstl. Fürstenbrrg. Justkzamt Wolfach. Ueber den Aufenthalt, Leben oder Tod drS schon mehr als so Jahre, unbekannt wo, ab wesenden Xaver Wtmerrr von Hausach koun« te ungeachtet der angewandten gcftzkichrn Nach» forschung nichts erhoben werden, und cs isk aridem, daß derselbe für verschollen erklärt, und dessen vorhandenes Vermögen von etwa 1079 fl. seiner nächste« Anverwandlschast gegen Eicher, heitsleistung in fürsorglichen Besiz gegeben werden solle. Um diesen Besiz haben sich auch schon mehrere entferntere Verwandte dcsfilben gemeldet: da er aber noch einen Stiefbruder, ÄamenS Johann Günter, Sohn des Jakob Günter und der Magdalena Cchmid zu Hau« fach, hatte, welcher vor vielen Jahren nach Wien gekommen seyn solle, von dessen, oder dessen allenfälllgcn LeideSerben Aufenthalt da» selbst hingegen nach einer von dem löblichen Stadtrathc der kalserl. bsterreich. Residenzstadt Wien amtlich erhobenen Auskunft nichts bekannt ist; so sieht man sich veranlaßt, die« sen Johann Günter oder dessen allenfälligr LeibcSerben auf dffcntlichem Wegevorzuladen, daß jener oder dieser, wenn sie dkcseu fürfvrg» lichen Besiz zu erlangen wünschten, und sich über ihre Elgenschaft alS wirkliche Verwand« durch legale Urkunden auSwelscn, auch hinlängliche inländische Kaution dafür stellen körm» len. sich bei unterfertigtem Amte binnen Jahresfrist melden, und ihre Ansprüche auSfüh« ren sollen, und zwar um so gewisser, als sonst daS vorhandene Vermögen des Xaver Winre« rerS, nach gegen ihn erfolgtem Verfchollenheitr» Bescheide, den übrigen Verwandten desselben, welche sich bereits hierum gemeldet haben, nach der gefezlichen Vorschrift auSgefolgt werben würde. Wolfach den ist«« Oktober i8u. Eckhard. Großherzogl. bad. Bezirksamt Dcttmaringen. Um bei Erscheinung der erwartet werdenden Pfandschreiberei Jnstrukllvn dir Pfandbücher nach dieser Instruktion und dem Geiste deS neuen LandrechtS einr'chtcn zu können, ist cS ,rivkhweridig, daß all« gerichtlich versicherten Foderungen an diesseitige Amtsuntcrgebene, oder an die, in dem Amtsbezirke bestehenden öffentlichen Fonds vor der Hand kiqnkdirt wer« den. Es wird deswegen jeder Inhaber einer solchen gerichtlichen VersicherungS« Urkunde, oder wer eine in den seitherigen Psandbücher blvS eingetragen« jdlche Federung har, hier« durch aufgefordert, diese Urkunden entweder ja Ur« »der beglaubter Abschrift dinaea 3 Mo» «afftt a(S der dazu uuerstreklich bestimmten Frist chei dem diesseitigen großherzoglichen AmtSrevisorar auf dahiestger Amiökanzlei vor« zulegen, oderseine Federung anzugeben, indem leder nach Umlauf dieser Frist und nicht erfolgter Vorlage dieser Urkunden, oder nicht erfolgter Angabe seiner Federung sich selbst die mit der Unrerlaßung verbundenen gesezlichen Nachthelle' zuzuschreiben hat. Bettmarlngen am 2iten Oktober ltzn. Marti». Vckt. Roys. Greßherzogl. bad. Grnndherrl. Amt Schüpf. Auf Anstehen der nächsten Anverwandten des feit 1J92. in königl. preußische Kriegsdienste getretenen Georg Kaspar Schad von Ober« fchüpf, welcher seit seiner lezten Entfernung keine Nachricht mehr von sich gegeben» wird gedachter Georg Kaspar Schad oder seine aft lenfallsige eheliche LeibcSerben zum Empfang seines dis hieher vormundschaftlich verwalteten , auf 300 fl. sich belaufenden Vermögens binnen 6 Monaten dahier zu erscheine» vorgeladen, nach deren Verfloß und Richterfchel« nen das Vermögen seinen nächsten Anverwandten gegen die einzulegen anerbothene Kaution nuznießlich verabfolget werden solle. Beschlos- je» Schüpf am yten Oktober 1811. Nigel. Steiglehner. Fiedler. Vckt. Friederich» Großherzogk. Bezirksamt Kork. Joh. Friedrich, von Kehl, welcher sich ungefähr seit 31 Jahren von da entfernte, und während dieser Zeit nichts von sich hören ließ, wird hierdurch vorgeladen, sich binnen Jahresfrist dahier zum Empfange feines kn 202 fl. bestehenden Erbcheils zu melden, oder zu gewärtigen, daß solches seinem Bruder gegen Kaution kn nuznießkichc Pflegschaft gegeben werde« Kork den tZtrn Oktober ign. Rettkg. vd». Reuig. Großherzogl-Stadtamtsrevlsorat Heidelberg. Sämmtliche Jutestaterben der verlebten Mez- germeister Hohensteins Witkib dahier Susann» gebohrner Schmitten, so wie derselben etwaig r Gläubiger werden hiemit sufgeforderk, auf den zoten Dezember l. I. früh 9 Ubr dahier zu «rfcheiuen, ihr Erbrecht gesezlich nachzu» weisen, resp. ihre Schnldurkunden vorzulegen; widrigen MS dir Maste an dir der Arit brkann» 4 *# t( Erben ausgefolgt werden solle. Heidelberg am roten Oktober i8er. Weber. Raufanträge. Großherzogl. Stadtamtsrevisvrat.Heidelberg. Dienstag den i2ten laufenden Monatö früh y Uhr, werden in der verlebten Wittib Ho» hensteinischen Behausung dahier an Wein Rohrbacher weißer v. Jahrgang 1810. 2 Inder Heidelberger ditto . 1808. 2 — ditto ditto . 1810. 1 — Rohrbacher ditto . 1808. 8 Ohm ditto ditto . 1806. Z Ohm Ferner 17 »eingrüne wohlkonditionirte Fässer zum Theil in Eisen gebunden, von ; Ohm bis zu 2 Fuder, der Erbvertheilmig wegen öffentlich versteigert werden. Heibelderg am aten November r8n. Weber. Fürstl.Sakm« Krauthcim. FustkzamtGrünSfeld. Im Wege der HLlfs. Vollstreckung soll das Valentin Dieterichifche, sehr geräumige Bak» haus dahier, Donnerstags den arten November d. I. Nachmittags r Uhr auf hiesigem Rathhavse öffentlich versteigert werden. Auswärtige Steigerer müssen sich vor dem Striche mit Zeugnissen ihrer Obrigkeit über ihr gutes Betragen und ihre Zahlungsfähigkeit auSwei» fe». Grünöfeld den 28ten Oktober izn. Keller. Bernhard. Montag den i?t<« dieses Nachmittags r Uhr, werden zu Habizheim bei Umstatt 15» Malter Korn, zos Malter Spelz, 150 Malter Gerste diesjähriges Gewächs, Parthienweiff versteigert, und die Früchten 4 bis 5 Meilen in der Frohnde geliefert. Habizheim diu 41«» November ign. Fürstlich Wwerstekliksche Rcntek. Am izkea Jäner l8l2. und den folgende. Tagen, wird tu dim herrschaftlich«« Montags den inen d. Nachmittags 2Uhr | und die folgenden Tage Vor- und Nachmit- j lagS, werden wir mit der bereits angekündig« ^ rcn und angefangen freiwilligen Tabaks- Ber» Weigerung fortfahren, und auf diese Tage be» sonders in Paket verpakrcn guten abgelegenen Rauch- und Schnupftabak. Geräthschaften und «ine groß« Parthie Patentkaffce, sämmtlicheS in kleinen Avtheilungen, unter annehmlichen Bedingnissen vornehmen. Mannheim den 8» November ihn. 1 Cäsar Morgenstern ti. Komp. Künftigen aöwn November Nachmittags 3 Uhr, wird dahlesiger Bürger und Gastwirh > Frdckmann seine eigenthümliche Aecker als ! No- 416. «jn Morgen, i Ruth in der Oberhö» lung — No. 788. zwei Viertel, 12 Ruthen in der ersten Gewann der Spelzen gärten — No. roky. ein Morgen, 2 Viertel, 39! Nu« khen in der dr itte« Sandgewann — No. 1219. drei Viertel, und i Ruth« in der siebente« Sandgewan« unter den annehmlichsten Bedingungen in seinem eigenen Wirlhshausc zum goldnrn Bären genannt neben dem Saukopfe dem Kaufhause gegenüber freiwillig versteigern« Mannheim am aLten Oktober 18n. Vachtankrag. Fürst!. reiningenscheS Justizamt KilSba». Die Reparation de« HilSbacher Pflasters. Soll den i4ten k. M. November früh yUhr auf hiesigem AmthauS öffentlich an den Wc« nlgstnrhmenden versteigert wrrden, wobei die SreigungSlufiig« zu erscheinen haben. Hilsbach den 28t«n Oktober 18H. ^ ^ Lttallo. Bo-t,