Großherzoglich badisches 5$ A n z e i g e b t und Kupferhämmer». -— Ziegel« und Kalk brennen. — Saiteuspiel. — Spengler», Arssel- u.Pfannenflickern. — Bieh- und Gölzen- -schneiden. — Saitenspiel» — Hecheln. — Lumvrnsammeln. — Schildrrchte». — Feuerrrchten. ' — Brantwrinbrenneu — Sairrnfpiel. — Hanfhecheln. — Kaminfegen. — WasrnM Bestand. . Schmierhaudel. — Zmngteßru. — Scheerenschleifen. _ Lumpmsammel». — Skrauswirlhrn. — Seifen sieden. Dom. Berw. Schweziogen. Oberhoh.Gefällverw. MoSbach. Das Markgräsi-bad. Rentamt Zwingenberg» Das gräfl.leining.Rentamt. DieTruodherrsch. v. Rodenstel«. Die Grundh«rrsch.v.Den«l«-en. 58 Orte, wo die Abgabe» bisher entrichtet worden. Rame» und Anlaß der Abgaben. Reccpiuren, welche solche bisher erhoben haben. Guttenberg, Mühlbach, Recognition vom Brantweinbrennen. DieGrundhrsch. v.Gemmingen. Hüffenhard, Kalberls- — Lumpensammeln. — Hausen u. Wslleuberg, — der Wasenmeisterei. — Michelfeld» — unter dem Namen Stichgeld von christl. nnd jüv. Schlachtern. — Brantweinbrennen. Die Grundherrschafd von — Oeylmühlen. — Schildrechten. Gemmingen. Treschklingen, Adersbach und Rappenau. — Straußwirkhen. — Kamjnfegen. — Zinngießen. — Scheerenschleifen. — der Spenglerei. — Lnmpensammlen. — der Wasenmeisterei. — Saitenspiel. — der Wasenmeisterei. Die Grnudherrschst »on Gemminge». Ilvesheim und Lüjel- sachsen. — Lumpensammeln. — d. Schildgerechtigk. — Brantweinbrennen. — Musikanten. — Viehschlachten. — Asibensammeln. Die Grundherrschaft von Hundheim. Ober und Untergirupern. — Saitenspiel. — Lumpensammeln. — der Speoglerei. — Handel. — Fleischverkauf. Di« Grundherrschaft »on Vrsch. Heinsheim» — Gastwirtschaften. — Branntweinschank. — Kaminfege». — Kesstisiicke». — Handwerkern. — Bierbrauern. Die Grnndherrschaft von Rakniz» i — Lebkuchenbacken. — Brantweinbrennen. — Aschenhandel. Lekaiintmachitngetr. i) Osterburken. (Vorladung.) Der unten beschriebene, bisher zu Fekgeuthal als Bauernknecht gestandene Ludwig Beyer, von Unterkessach, Königl.Würtembrrg. Oberamts Reckarsulm, ist mit ander» seines Gleichen einer auf dem Transport« erfolgten Gültfrucht- Unterschlagung beschuldiget, und hat sich durch seine nachherig« Flucht dieses Verbrechens um so verdächtiger gemacht. Indem derselbe nach der mit dessen Heimathsbrhörde gepflogenen Kommunikation in jenseitiger Gegend nicht aufzafindrn war, so wird er hierdurch aufge- fordert» binnen 4 Wochen um so gewisser sich vor Unterzeichnetem Amte zur Untersuchung zu stellen, als er nach Umlauf dieser Frist deS zur Last fallenden Verbrechens für geständig erachtet, sofort nach gesezlicher Vorschrift gegen ihn verfahren werden wird. Zugleich wrrden die betreffenden großherzogk. Behörden ersucht, auf den bezeichneren Jncukpatrn fahnden, und ihn im Betrrtunzsfallr anher ausliefern zu lassen. Personalbeschreibung des obigen In- ctilpaten: dessen Alter, 30 Jahre, seine Größe,. 5 Schuh 6 Zoll, seine Statur, untersezt, seine Haare, braun, kurz geschnitten, seine Gesichtsfarbe, lebhaft etwas blatternarbig, seine Augen, braun, seine Nase, gebogen. Seine Kleidung bestund: ein dunkelblau tuchener Rock nach Bauemschnitt, eine hellblaue, katnnene Weste, dunkelblau tuchene, lange Hosen, Stiefel, und ein dreieckigter Bauernhnt, bisweilen auch einen dunkelblau tuchenen Wamms, auch einen dergleichen leinenen, lange weiße Lein- wandhoseu, eine grüne Sammetkappr mitPelz. Verfügt den 27. Januar 1818. Größher mögliches Bezirksamt Osterburken. 1) Bruchsal (Landesverweisung.) Johann Michael Oberhauns von Höpfingen, im Wartembergischcn, ein Bauernkneckt, welcher von dem großherzogl. Skadtamt Heselberg, unterm 11. September 1817 wogen sortgesez- tem zweiten gemeuicn großen Dcbstahl in hiesiges CorrcktionshauS geliefert, wurde nach erstandener monatlicher Strafzeit, heute wieder entlnffen und vermög hochgerichtlichcm Ur tel, der sämtlich großherzogl. bsd. Landen vcc- 5Y: wiesen, welches Hiemil zur öffentlichen Kennt- niß gebracht wird. Personalbeschreibung. Derselbe ist30 Jahr alt, von starker Statur , 5' 4" groß, hat schwarze Haare, etwas breites Angesicht, hohe schmale Stirn, schwarze Augen, kleine einge» drükte Nase, breiten Mund mit einer Narbe am Oberlippen, breites Kinn und schwarzen Bart. Seine Kleidnng bestund bei der Entlassung in einem blau tüchcnen Wammcs, der» gleichen Weste, wer wergenen langen Hosen, grau leinenen Strümpfen, Halbstieseln, schwarzen Halstuch und einen Bauernhut. Bruchsal am 29sten Jäner 1818. Großherzogliche Zucht - und CorrektionshanS-- Verwaltung. Schmidt.. i> SinShenr. (Vorladung.) Peter Moser »on Rappenau, Rudolph Frey von da, Andreas Lang von Stockberg und Ludwig Reuter von Sulzfeld; haben sich zur Erstehung der in dem Großh. Hofgerichts Erkenntnisse vom 20. Nobr. v. I. Nr. 1901 «.1902 ihnen auferlegten Straf«, binnen 3 Monate bei dem Unterzeichneten Amte zu sistiren, bei Vermeidung, daß nach Umlauf dieser Frist, auf sie gefahndet werden wurde. Sinsheim, den 30. Ion. 1818,. Großherzogl. Beziksamt. 1 ) Schwezingen. (Mundtvdterklärung.)' | Christoph Ort, lediger großjähriger Sohn de» j Philipp Peter Ort in Neckarau, ist unter heutigem für mundtode im ersten Grade erklärt? ! und der Bürger Jakob Zahn ms Beistand an- ! geordnet worden, ohne welchen er keines der im Satze 5»3 des Landrechls bemerkten Geschäfte rechtsgültig vornehmen kann, wornach sich diejenigen, welche mit ihm Geschäfte machen, zu achten haben. Schwezingen den 7 re« Februar 18 « 8 - Großherzvgliches Amt. r) Mosbach. Di« für das Viesseltkge Amrsvrt Billighkim bestehend» jahrl. Krämer» Märkte werde« gehalten: Der erste den lezken Sonntag im April. Der zweite am Sonntag vor Äichaelh. ! Sodann die «ruerdingS bewilligtenViehmarkter ! Der erste de» zun Dienstag im Merz, 6o Der igelte den leztm Donnerstag km ' April jeden Jahrs. Sollt« auf einen dieser Tage ei» Feiertag fallen, so wird der Biehmarkt de« Tag zu» »vr gehalten, und wird bemerkt, daß jeder «ukwärtige Biehverkäufer sich mit einem Ge» fundheitsattestat feines Viehes zu versehen hat. Mosbach den rten Februar 1818. Großherzvgl. Ltes Landamt. Unter gerichtliche Aufforderungen und Lundmachungen. Schuldenliquidativuen. Hierdurch werden alle diejenige» welche M» folgend« Personen Foderunge« haben, untrr dem Präjudiz, aus der vorhandene« Masse sonst keine Zahlung zu erhallen, zur Kquidirung dersrlmn vvrgeladen. — Aus dem Großh. Amte Schwezingen. ,) zu Seckenheim, an den in Gant er« lannten Br. u. Krämer Mathias Kreisch» mann, dessen Schuldenstand sein Vermögen weit übersteigt, auf Donnerst, den zten Merz I. I. früh 9 Uhr bei dem Amtsrevisorate zu Seckenheim. Aus dem Großherz. Stadtamte Heidelberg. st) zu Heidelberg, an den in Konkurs erkannten Handelsmann Carl Flad, welcher fchon vor mehreren Jahren seinen Laden aufgegeben hat, auf Mittwoch den ulen k. M. März Morgen- 9 Uhr auf dem Stadtamts« revisorate zu Heidelberg. Diejenigen, welche «icht persönlich erscheinen können, haben sich au den Dikasterial« Advokat Pfister, als auf, gestellttu Sachwalter der sämmtlichen Gläudi. -er, zu wenden. Erb Vorladungen. Folgende schon längst abwesende Personen »der deren LeibeSerben sollen binnen ia Monaten sich bei der Obrigkeit, unter welcher ihr Vermögen steht, melden, widrigenfalls dasselbe an ihre bekannte, nächst« Verwandten gegen Kaution wird ausgeliefert wer den. AuS dem Großherzoglichen Bezirksamte Tauber-Bischofsheim 3) von Wenkhelm» Andreas Hörner, welcher sich schon vor mehr als 42 Jahre« von Hause entfernte, und bisher nichts von sich hören ließ, dessen geringes Vermögen unter Kuratel steht. Laufanträge. 1) Weinheim. (Fruchtversteigung.) Don dem herrschaftlichen Fruchtvorrath werden höchster Entschliessung gemäs öffentlich »ersteigt in der Domainen - Verwaltung. I. Zu W e i n h e i m den 23. Februar 1818. Den 2. März, den 6 . April, den 4. Mai, den I.Juni, jedesmal gegen 150 Malter Früchten und Haber allemal Nachmittags 1 Uhr. 2) Zu Ladenburg in der Rose, den 25. Februar 1818. Den 4. März, den 8 . April, den 6 . Mai, den 3. Juni, jedesmal bis 200 Malter Früchten und Haber Nackmittags 1 ,Uhr. Weinheim den 8 . Februar 1816. Großherzogliche Domainen-Verwaltung. Hügler. Dienstnachrichten. S«. Kön. Hoheit der Großherzog haben die erledigte evang. lutherische Pfarrei Eickstetten, evang. Dekanats Emmendingeil, Dreisamkreises, dem Pfarrer Ferdinand Zaudt in Sulz gnädigst verliehen. Die Bewerber um die hierdurch in Erledigung gekommene evang. luther. Pfarrei Sulz, evangel. Dekanats Mahlberg, Kinzig- kreises, mit einem Kompetenzanschlag von 359 fl« 34 kr., und wahren Ertrage von bei. läufig 450 fl., haben sich längstens binnen 6 Wochen durch ihre Spezialste oder Dekanate bei der obersten evangel. Kirchenbehörde vor- schriflsmäßig zu, melden. S«. Kön. Hoheit der Großherzoq haben die erledigte evang» luther. Pfarrei Kirchen, evang. Dekanats Lörrach, Dreisamkreises, dem Pfar» rer Karl Christoph Maler in Neuenweeg gnädigst verliehen. Die Bewerber um die hierdurch in Erledigung gekommene Pfarrei Neuenweeg, desselbigen Kreises und evang. Dekanats Schopfheim, mit einem Kompetenzanschlag von 6 Z 2 fl 52 kr., und wahren Ertrage von beiläufig 700 fl.haben sich längstens binnen 6 Wochen durch ihre Specialate oder Dekanate bei der obersten evangel. Kirchenbehörde vor» schriftmäßig zu meiden»