Gkößherisglich b-drsches gi A n z e i g e b l a t t für de« Neckar-ovv Makv-urrd TauberkreiS. 19. Mittwochs Bekanntmachungen. 7) (V iehmarkt» Verlegung.) Nach erbalte- ner Genehmigung wurde der bisher auf Dienstag vor Ivsephus statt gehabte Viehmarkt gGf Montag vor JosephuS verlegt, und wird solcher dies Jahr erstmals den >8ten Marz abgehalten/ Welches wir mit dem Anhang öffentlich bekannt machen, daß der Kramer- Markt wie gewöhnlich den Tag daraufemtrete. Gochsheim im Bezirksamt Bretten den 28ten Zebiuar 1816. Grvßherzogl. Stadtrath. Oberbürgermeister, May. i) Baden. An der Ausfindigmachung der nachbeschriedenen im Werthe nichr bedenkenden Uhr ist dennoch viel gelegen. Man ersucht alle Obrigkeiten hiezu gefälligst mitzuwirksn, und diejenige Person, welche stch im Besitze derselben befindet, arretiren und sogleich Nach, richl anher gelangen laßen zu wollen. Beschreibung. Eine silberne Uhr mittlerer Größe, mir römischen Ziffern, mir einem schwarz brann lakirten Uebergehäus«, woran «in gelb und rothcs Bändelchen, oder auch ein schwarzsammetnes mit einem gerkigten langlichten Skahlschlüssel befestigt .ist. Baden den L^ten Februar iZitz. Grvßherzogl. Bezirksamt. 1) Wolfach. Die ledige Juliana Rahm, etwa 25 Jahr alt, auf den Fardwiek bei Wit- tichin gebürtig, ist schon im Februar v. I. tvegen »erheimlichkerSchwangerschaft, undNie- derknnft, auch darauf erfolgten Tod ihre- Kinde- in Untersuchung gezogen worden, ihr Aufenthalt hingegen bisher nicht anSznkund- fchaften gewesen, indem sie sich etwa z Wochen nach der Niederkunft heimlich von HauS entfernte. Dieselbe wird daher in Gemäßheit der hohen Entschließung des hvchpreislichen Hofgerichts zu Rastadt vom 171«, November ». 3- Nr, LSzo. hiemit aufgefodert, binnen 6 len März 1816. 6 Wochen zu Anhörung des g^en sie eingelangten SkraferkenntnisseS dahier zu stelle«. An die Polizeibehörden stellet man zugleich das Ansuchen, diese Person auf Betreten arretiren , und gegen Erstattung der Kosten gefänglich anher einliefern zu laßen. Wolfach den iöten Februar 1816. Grvßherzogl. Bezirksamt. 1) Mannheim. (Aufforderung.) Auf Anstehen der Erben de^ dahier verlebten, ehemaligen Regiments - Quartiermeisters Daniel Schuhmacher werden alle diejenige, welche auS irgend einem Rechtsarnnde einen Anspruch an dessen Vrrlaßenschaft machen zu könne« glauben, und solchen dahier noch nichr angezeigt haben, hiemit aufgefodert, denselben in Zeit 6 Wochen bei dem grvßherzogl. Amtsre» visorat dahier an- und anszuführen, und zwar unter dem Rcchtsnachtheil, daß sonst der Verlaßeuschaft desselben, an seinen Erbrn verabfolgt werden soll. Mannheim den 2tttrr Februar 1816. Grvßherzogl. Stadtamt. p. Jagemann. Vllr. Seekaz. z) Mannheim. Nach einem von dem dahier verstorbenen Hoftheater. Correpetitor Joseph Anton Einberger hinterlassenen Testament, ist dessen Bruder, Franz Xaver Einberger, welcher sich dem Vernehme» nach in Wien aufhal» trn soll, mit einem Legat von 100 fl. bedacht worden. ES wird daher gedachter Franz Xaver Etnberger hiermit vorgelabrn, sich, innerhalb z Monaten dahier zum Empfang dieses Legats zu melden, wobei sich derselbe zugleich mit gerichtlichem Zeugniß wegen seiner Person und seines Wohnort» zu legitimirrn hat. Mannheim den 22ten Juni J8lZ. Großherzogl. Oberhofmarschallamt-« Deputation 4) Gerlachsheim. Die abwesrndrn thrs Bender mnd J»h. Aba» MaaL, beitzr $«fc von Grünsfeld > werden nunmehr, da sie auf die Edikralladling vom itm Dezember 1814. nicht zu, ük gekehret sind, für verschollen erklärt , und soll ihr- Vermögen ihren nächsten Verwandten gegen Sicherheitsleistung zum fürsorglichen Besitze eingewstsen werden, Gere lachsheimden.,2ten Februar 1816, Großherzvgl^ Bezirksamt. Mundtsdr-Erklärung. Ohne Bewilligung des Pflegers sollbeiVer« lust der Forderung, folgender Person nichts geborgt oder sonst mitdenseldenkonkrahirt wer, den. Aus dem Großherzogk.,Stadt- «t. l. Landamt. Mosbach., 2) Der Schuhmacher Bernhard Schrank zu Kleinricholzheim ist im ersten Grad »nundtodt erklärt, und der Bürger Jakob Martin allda als Kurator, für ihn ange> ordnet worden» ohne dessen Beiwirkung der gedachte Schrank, weder rechtem noch Vergleiche abschkießea, auf Borg aufnehmen, Kapitalien erheben , noch Güter veräußern oder verpfänden darf, wornach sich Jedermann bei Vermeidung der Nichtigkeit und Verlust seiner iFoderung j» achten hat. Ans dem Großherzogl.AMt Ladenbnrg 2)- Der, bürgerliche Einwohner- Philipp Gerhänser von Feudenheim ist im ersten Grade für mundtodt erklärt wordendieses wird mit dem Anhänge öffentlich hierdurch bekannt gemacht, daß Niemand demselben bei Verlust der Forderung etwas borgen, oder ohne seinen ihm beigegebenen Kurator Franz W i«k l e r von da irgend einen Vertrag ab- schließen solle., dem großherzogk. TheilungSkomm'ssär Ballenberg.' Aus dem Großherzoglichen Bezir ksa Mt' Tanberblsch ofs heim l) z« Gerchsheim an den in Gant ge-- rathenen Adam Engei l jun. aufdrnr.April, d. I. früh 8 Uhr zu, Gerchsheim. l) In Gerchsheim, wer an die Verlas» senschaft des verstorbenen und in Gant gera». rhenemMelchior Schraub t etwas zufodern- hat,, auf den Zten April d. I, früh 8 Uhr zur Gerchsheim. Unter gerichtlich «Aufforderungen und Lundmachungen. Sctzuldenliquidationen. : Andtrrch werden alle diejenigen, welche an folgende-Personen etwas zu fordern haben, unter dem. Präjudiz, aus der yorhandenen Maste sonst keine Zahlung zu erhalten, zur Liquidirung derselben vorgeladen.— Aus dem Großherzogk. Bezirksam t Borberga i) Bin ©erd;Shei m an den in Gant ge->- rathenen Adam Henn auf den 2tenAprch, d.A früh 8 Uhr zu Gerchsheim. i) Zu Gerchsheim an den in Gant ge-- ralhenen Friedrich Bayer auf de» 4. April d.A früh 8 Uhr zu Gerchsheim,. Aus dem Großherzvgl. Bezirksamt- Borberg i) zu-Sch weigern an den in Gant ge» rathenen Andreas K-ö n i g auf den 26. März d. I. vordem großherzogl. LheilungSkommis- farial zu Schweigern. AuS dem. Großherzig!. Bezirksamr Bopbe rg (l zu Leng, jeden, wer andirJoh. Georg HenningerS Wittib, und den Georg Henning er etwas zn fördern hat, aus den riten März d. I. vor demgroßherzogl. Lheiliings»- kbmmiffariat zu Lengrieden. Ans dem: «Großherzvgl. Bezirksamt Borberg * 1) zu KupprichS Hausen an den in Gant gerathenen Christoph Al bre cht auf de» it«i April d. I. vor dem großherzvgl., Theilungskommiffariat zu Kupprichshausen.. AnS dem, Großherzogst Bezirksamt Buchen - 2) zn Steinbach an den in, Konkurs gerarhenen Stephan Ebert auf Mittwoch den tZ. März d. I. vor dem großherzvgl. Amts» rrvisorat zu Steinbach. Aus dem, Grvßherz. Amt Neckarbischofsheim 2) zu Oberg im per», wer an die Ver» laßenschaft- des verlebten Handelsjuden Ema- nuel Liebmann, Straus etwa» zn foderq hat , auf Montag den thten März d. I. vor dem großherzogk. Amrsrevisorac zu Odergim- pern. Aus. dem: & r ie Verlasj Großherz. BezirkSamtGerlachsheim fenfchastssache der Tcheresta Hügel rtwaszuj 2) zu Gerlachohein, an den verstört, »bnu hm zürpM März.--«I. vor neu und m Konkurs «rkaunten Thomas Mit- *r4d)t auf Mittwoch den Laten Marz d. I, früh 8 Uhr vor dem großherzogl. Amtsreviso- rat zu- Geriachsheim. Lvbv ot l a d « n g e n. Folgende schon längst abwesende Personen oder deren Leibeserben sollen binnen 12 Monate« sich bei der Obrigkeit', «nterwelcher ihr Vermögen steht, melden, widrigenfalls ihr Vermögen an ihre-bekannten, nächsten Verwandten gegen Kaution wird auögeliefert werden. Aus dem Groß Herz Bezirksamt W'a ldShut^ i) von H ur t we i l Blast Müller, welcher schon inn Jahr 1785- als Schuhmachergesell in die Fremde gieirg, und seither nichts mehr von sich hören ließ , dessen Vermögen in ungefähr 224fl. besteht.. Aus dem Großherzogl. Bezirksamt Achern »). von Sas ba ch Martin Sch ne icken- der ge r ist vor ungefähr 28 Jahren in Militärdienste getreten, ohne seither etwas von sich hören zu laßen, dessen Vermögen in 75 fl» besteht.. Laufanträge: i) Heidelberg. Auf Dienstag den rrten März d. I, Morgens 9 Uhr wird zu Ziegel- hausen'im Wirthshanse znm Adler, das in verschiedenen Distrikten d«S Iiegelhäußer Forstes, namentlich: a) im Muncheihang, b)in den Kreutzschlägen , e)«n der Jägerswiese: 6) im Arentzgrunderhang, e) im Apfelökops am Kreutzgrund, k) im Apfelskopf im Glashüttenwald, g) im Hang ober der Mühl> b) im untern Satzlackrnvnsch aufgemach re Holz aus 50 KlafteoBuchenspelter, 4 ,4 Klafter Bachen- nnd Eichenklötze, und 17 L00S Reißig bestehend in öffentliche Versteigerung gebrachtwer- den.. Die allenfalls dazu Lnsttragende können das t» Loose eingethrilte Holz vorher in Augenschein nehmen, und haben sich an benannten Tag und Stunde zu Ziegelhausen einzufinden. Heidelberg isen Zlen März. tFiö. Großherzogl. Forstamt. z) Mannheim. Die den Heinrich Eisenr nrengerschen Eheleuten zugehörige Grundstücke, alSr -1 Acker No in den langen Rättern, a Morgen, i DrM 14 Ruthen, und 1 ditto i" der rten Sandgewann/. 6 Morgen u r Ruthen enthaltend, wetdenbeuÄottn k.M. Merz! 83 Nachmittags z Uar auf dahiesigeru Amthans«' öffentlich versteigert.. Mannheim den 17rot Februar. 1816. Großherzogl. Am tsrevisorat. 1) Ma nn hei m. Di« von der'verlebte» Frau Hofgerichtsralh von RruL, Wittib, rükgelaßene Effekten und Mobilien, bestehend l in Gold und Silber, weibliche Kleidungen, Leinengetüch, Bettung, Schreinerwerk nnd sonstigem Hausrath, werden in der Behausungi der Hutmacher Reinhard, Wittib, am Sper» semarkt, Mittwochs den. tgten d. Voimit» tags y und Nachmittags 2 Uhr , und so die folgende Tage der Erbvertheilung wegen öffentlich versteigert.. Mannheim den ztm Marz i8'6 Großherzogl. Amtsrevisöratt 1) Mannheim. Das dem hieffgm Bur* ger und Ackersmann Andreas Much zugehörige im Qnad. He. TV 2. No. 5. gelegene Haus, worauf 3000 st. gebothen, dann dev Nr. 428. in der Oberhrllung gelegene ad 2> Viertel 24 Ruthen enthaltende Acker, worauf ltossi gebothen sind, werden den gten Mai Nachmittags z Uhr ans dahiesigem Amthanst- öffentlich versteigert und definitiv zugeschlagen- werden. Mannheim den rten Marz 1S16. ' Großherzogl. Amlörevisorar. 2) Mannheim. (Hausversteiger,mg. ) Künftigen Montag den Uten Marz d. I. Nachmittags um 3 Uhr » wird in dem Gasthaus zum Zweibruckerhof, das zur Riemer Rirschelscheir Berlaßenschastsmasse gehörige Haus Lit. E. 1. No, 12. vorbehaltlich vierwö» chenlkicher Ratifikation öffentlich versteigert werden. Mannheim den rote» Februar 18l6. Großherzogl. Amtsrevisorat. ' i) Leutershausen. Montag dtntrten März l.J. Nachmittags um l Uhr, wird man in dem Äirthhause znm Hirsch-dahier von dem gräflich L Th. v.^Wiserschen Rezepturspeicher ungefähr- üo Malter Korn, 30 Maltr. Gerst, aoo Mktr. Spelz, und 70 Ml kr. Sias her ,8tZn Gewächses Parthienwei'S öffentlich versteigern ^ wozu man di« Lusttragend« hie- mit emladet. Lentelghaufen den rten Marz Ä' C.T. v Wistrsche Revenüenverwaltung». Reinhard» 84 2) Mannheim. Das HauS dahierr.it. T.4. No. 13. mit einem Stall für vier Stük Rindvieh versehen, und sonst für eine»! Ackersmann bequem eingerichtet, wird den t»ttn künftigen Monats März Nachmittags 4 Uhr im Wirthshaus zur Uhr unter sehr annehmlichen Bedingnissen öffentlich freiwillig versteigert , und kann auch inzwischen aus freier Hand erkauft werden, weshalb man sich an Theilungskommiffar Hrn- Sala zu wenden hat. Mannheim den 24t«« Februar itzt6. Unterzeichneter ist gesonnen seinen an der obern Straße der Etnkgicßerei in der vorzüglichsten Lage an Kanal gelegenen eigenlhüm- lichen Garten zu 14 Morgen neu Maß, welcher sehr zwekmaßig mit tragbaren Adstdäu- men nnd Rebenanlagen bepflanzt, ist im Ganzen oder zu drei Theilen Freitag den ,zten Marz Nachmittags z Uhr in dem Gasthaus zmn König von Preußen öffentlich freiwillig versteigern zu laßen. Richard, Schloßverwalter. Auf der hiesigen Krappmühle werden künftigen Donnerstag den 7ten März Vormittags 9 Uhr H gutgehaltene zum Ackerbau, und schweren Zug besonders taugliche Pferde öffentlich fteiwillig gegen bare Bezahlung versteigert. Pachtanträge. 1) Neckarbischoföheim. Bis den 27. März l. I. Vormittags 9Uhr, wird zu Un- tergiinpern die Gemeindsfchäferei in einen bjährigen Zeitbestand öffentlich versteigert werden; die Schäferei darf mit 150 Stük Schaafen beschlagen, und kann sogleich betrieben werden. Der Steigerer erhält freieWoh- nung nnd die nölhige Stallung für dieSchaa- fe. Die weitere Bedingungen werden bei der Versteigerung selbst bekannt gemacht; die Steigerer haben sich mit ortSgerichtlichen At, testaten über ihren guten Ruf nnd Tauglichkeit anSznweisen. Neckarbischofsheim den 24. Februar 1816. Großherzogl. Bezirksamt. 1) Osterburken Die Gemeindsfchäferei zu Seckach, welche 350 Stük erträgt, wird Samstag den 2gten k. M. März Vormittags 9 Uhr in loco Seckach auf weitere 6 Jahre «» Michaeli d.J. ag mittels öffentlicher Bn- steigernng in Pacht verliehen werden. Osterburken den :8ten Februar >dlb. Großherzogl. Amtörevisorat, Anzeige ..Da die Gesellschaft der Marianischen So- dalikät vermöge hohem Ministenalbeschluß zur Abgabe einer bestimmten Erklärung aufgesor- dert worden ist. so werden sammiliche Mitglieder der Gesellschaft eingeladen, sich de» nächsten Sonntag den roten d. Nachmittags um z Uhr nach dem Gottesdienst in demkarh. Bürge» Hospital einzlifinden, um das Nähere zu vernehmen und zu berathen Die Abw^ - senden werden als an die Mehrheil sich am schließenden.angesehen. Beckmann. Der Anfang der Mannheimer Tnckbleicix mit dem Monat April wird hierdurch öffentlich bekannt gemacht, mit Bitte geneigten Zuspruchs. Die Abgeltung der rohen Tücbex geschieht wie bisher bei Hrn. P. Fritsch tiit wiener Hof, oder auf der Bleiche selbst gegen Empfang eines gedrnkten Scheins. Mann» heim im März. t8rb. F- Deurer. (Ausspielung eines HauseS.) Daö ALee- hanS zwischen Karlsruhe und Durlach von jeder Stadt ^ Stunde gelegen, wird mit höchstgnädiger Erlaubniß nach der Einrichknng ek, „er Lotterie auSgefprelt. Das Haus, in zwei Skok bestehend, hat nebst geräumigem Keller, Stallung für 30Pferde, Remisen und Speichern , auch die Schildgerechtigkeit, und ist ungefähr mit zj Morgen Garten umgeben, worauf 400 Obstbäume stehen. Die Ziehung geschieht auf dem Rathhaus zu Durlach unter obrigkeitlicher Aufsicht, und wird in öffentlichen Blattern bekannt gemacht werden. ES sind 5 Gewinnst« dabei: Die ite Nr. erhält daS Hans 23020 fl. an Werth, die rte eine Prämie von 400 fl., die Zte von 320 fl., die Ate von 200fl., die zte von roo fl. DaSLooS rostet 2 fl. 42 kr.» und sind dahier in l.it. Q. 4. No. 6. in Kommission zu haben. In eine hiesige Apotheke wird «i« junger Mensch, der mit den gehörigen Echulkennt» niffen versehen ist, gegen ein billige- Lehrgeld auf künftige Ostern in die Lehre gesucht Au-s grher dieses Blatt- gieht nähere Auskunft.