1847. Großherzoglich BadischeS rae-Glatt für den cvvfyeinzMvtxü. Freitag den 6. August. No. 63. . Bekanntmachung. Die Auswanderung nach Siebenbürgen betreffend. No. 19,789. DaS großherzogliche Ministerium des Innern hat vermittelst Erlasses vom 16. d. M. No. 11,198. anher eröffnet: Nach einer Mittheilung der k. k- österreichischen Regierung macht es der zunehmende Andrang deutscher Auswanderer nach Siebenbürgen dringend nothwendig, diese Bewegung zu beschränken, wenn jenes Land nicht mit erwerbs- und mittellosen Menschen überschwemmt werden soll, die entweder ihrem neuen Vaterlande zur Last fallen oder nach bittrrn Enttäuschungen in ihre verlassene Heimath zurückkehren müssen. Vorerst und bis dir Bedingungen der Aufnahme fremder Auswanderer in Siebenbürgen ge? setzlich bestimmt und bekannt gemacht styn werden, wird die k. k. österreichische Regierung nur denjenigen die Einwanderung nach Siebenbürgen gestatten, bet denen sich die nachfolgenden Erfordernisse vereint finden: a) die Eigenschaft eines LandwirthS, da bei der dortigen strengen Zunftrinrichtung Handwerker ihre Gewerbe nicht leicht würden iausüben können; b) der Besitz eines Vermögens von mindestens 809 fl., und c) die Rachweisuiig des Erwerbs eines bestimmten Grundstücks als Eigenthümer oder alK Pächter, sowie dbr Aufnahme in eine bestimmte Gemeinde. Es ist also von den diesseitigen Behörden auch nur solchen großherzoglichen Unterthanen, bei welchen alle diese Erfordernisse zusammen treffen, die Bewilligung zur Auswanderung «ach Siebenbürgen zu rrtheilen. Was jene Individuen betrifft, welche sich in Siebenbürgen nur umzusehen wünschen, so wird ihren Pässen das Visa dahin von der k. k. österreichischen Gesandtschaft nur dann ertheilt werden, wenn sie Landwirthr und mit einem Reisegeld von mindesten» 80 fl. versehen sind, auch die Reise ohne Familie unternehmen. Diejenigen Personen, bei welchen die gedachten Bedingungen sich vereinen, werden überdies auf die Nothwendigkeit der Bidtrung ihrer Pässe durch die Siebenbürgische Hofkanzlei in Wien aufmerksam gemacht. Dies wird htemit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Die Bezirks-Aemter werden zugleich angewiesen, diejenigen Amtsangehörigen, welche sich um die Erlaudniß zur Auswanderung nach Siebenbürgen oder um Ausstellung von Pässen zur Reise dahin bewerben, nach obiger Eröffnung zu belehren. Mannheim, den 27. Juli 1847. Großh. bad. Regierung des Unterrheinkreises. I. A. d. R. D. Schmitt. Wtlckens. 794 (Wo. 63.) Bekanntmachung. Die Besetzung der erledigten Kaminfegerstelle zu Ettenheim betreffend. No. 15,656. Die Kaminfegerstelle zu Ettenheim, zu welcher die Orte Ettenheim mit Etten- heimweilrr, Riegsheim, Grafenhausen, Münchweier, Münsterthal, Schwrighausen und Dörlinbach gehören, ist in Erledigung gekommen. Die Bewerber haben sich binnen 4 Wochen unter Vorlage der Ausweise nach Maßgabe des §, 5. der Kaminfegerordnung vom 21. August 1843. bei dem Großh. Bezirksamte Ettenheim zu melden» Frriburg, den 16. Juli 1847. Großh. Regierung des Oberrhelnkrekses. I. A. From Obrigkeitliche Bekarrntmachaage». f63]l No. 16,369. Achern. (Desertion.) Wilibald Kaltenbach von Gamshurst, Sol, dat vom 2. Jnfantrrie.Regiment hat sich uner- laubtrr Weise aus seiner Heimathsgemeinde entfernt. Derselbe wird daher aufgefordert binnen 4 Wochen sich dahier oder bei seinem Regiments - Com- mando zu stellen, andernfalls die gesetzliche Strafe gegen ihn ausgesprochen werben soll. Zugleich werden die Polizeibehörden ersucht, aus denselben zu fahnden, und ihn im Betretungssalle einzuttesern. Signalement. Alter: 23 Jahre. Größe: 5' 4". Körperbau: besetzt. Farbe deS Gesichts: gesund. „ der Augen: blau. „ „ Haare: blond. Nase: mittel. Achera, den 29. Juli 1847. Großh. Bezirksamt. Bach. (63)1 No. 15,120. Ladenburg. fStra^- Erkenntniß.) Da di« zu der Conscription für das Jahr 1847 gehörigen, und durch die öffentlichen Blätter vorgeladenen Kriegswichtigen Peter H ol zmann von Schriesheim und Valentin Roder von da, sich noch nicht gestellt haben, so werden dieselben der Refraction für schuldig erklärt und wird jeder derselben in eine Geldstrafe von 800 fl. verfällt, seines Ge- meindrrechtes für verlustig erklärt unter Vorbehalt der persönlichen Bestrafung auf Betreten eines J«de». Ladenbura, den 28. Juli 184 7. Großh. bad. Bezirksamt, v. Dürrheimb. >. D. erz. Rettrg. [63J1 No. 10,481. Phtlippsburg. (Aufgefundener Leichnam.l Am Ufer deS rhein- haufer Rheindurchschvitts wurde heute ein männlicher Leichnam griändet, der wegen vorgeschrittener Verwesung nicht weiter beschrieben werden kan», als daß er untersetzter Statur war und gute Zähne hakte. Das Gesicht war unkenntlich, die Haare fehlten, Hände und Füße waren abgelößt. Die Kleidung bestand in einem gestrickten wollenen über der Brust mit schwarz beinernen Knöpfen geschloffenen Kamisol, schwarz baumwollenen Halstuch, blau gestreiften barchenten Unterhosen, leinenen Hemde ohue Zeichen und stark mit Nägeln beschlagrnene an den Nähten oufgeriffenen Halbstiefeln. Wir bringen dies mit dem Ersuchen um Mittheilung der persönlichen Verhältnisse des wahrscheinlich vor mehrere» Monaten schon Verunglückten, zur öffentlichen Kenntniß. Philippsburg, den 28. Juli 1847. Großh. Bezirksamt, v. R etchlln. vdt. Dufsing. (63s 1 No-14,846. Jestetten. (Desertion.) Benedict Wrißenbergervon Erziagen, Soldat vom großh. bad. Linien-Jnfanterieregiement Großhcrzog No. 2 Hot sich aus seinem Urlaubs- orke entfernt und dessen Aufenthalt kann nicht ermittelt werden. Derselbe wird nun andurch aufgefordert, sich binnen 6 Wochen dahier zu stellen und über seine Entfernung sich zu vrrant- wortrn, sonst er der Desertion für schuldig erklärt und in die gesetzliche Strafe verfällt wird. Jestetlen, den 23. Juli 1847. Großh. Bezirksamt. Ma in h ard t. Gißler, Acr. jur. (62)1 No. 34,208. Rastatt. fUrtheil. * (Wo. 63.) 795 3 n Sachen der Ehefrau des Kaufmanns B u« fer in Rastatt, Klägerin Appellantin gegen ihre Ehemann daselbst Beklagten Appellaten, wegen Vermögensabsonderung. Beschluß. Durch Hofgerichtlichcs Urtheil vom 8. Juni d. I., No. 8299., 1. Senat wurde erkannt, daß die zwischen der Klägerin und dem Beklagten bestehende Gütergemeinschaft für aufgelöst zu erklären und das Vermöge» der Klä- aerin vou dem des Beklagten abzusondern sey. V. R. W. Bestehenden Gesetzen gemäß wird dies andurch öffentlich bekannt gemacht. Rastatt, den 28. Juli 1847. Großh. Oberamt. v. W Ln k e r. [62)1 No. 21,231. Mosbach. (Aufforderung.) Schlosser Bernhard Hoffmann von Kälbertshaustn hat sich unter Umständen von Hause entfernt, welche de» Verdacht begründen, daß er nach Amerika auszuwandern beabsichtige. Derselbe wird daher ausgefordert, sich innerhalb 3 Monaten dahier zustellen und sich gehörig zu verantworten, widriegenfalls wider ihn als gegen eine« ausgetretenen Unterthan nach Maßgabe des Gesetzes vom 5. Oktober 1820 verfügt werden wird. Zugleich werden sämm liche Polizeibehörden ersucht, auf denselben zu fahnden und ihn im Betretungsfalle in seine Hei- math zu verweisen Mosbach, den 21. Juli 1847. Großh. Bezirksamt Neudenau. Lindemann. Eisenhut. [62]2No. 12,077. T au b er bisch o fsheim. (Verbeiständung.) Dem ledigen volljährigen Franz Eisenach von KülSheim ist, wegen beschränkter Geistessähigkeiten in der Person deS Johann Joseph Beierstettel von da, ein Beistand verordnet worden, ohne dessen Mitwirkung er keines der im Landrechksatze 499 erwähnten Rechtsgeschäfte gültig vornehmen kann. Tauberbischofsheiw, den 26. Juli 1847. Großh. bad. iürstl. lein. Bezirksamt. Schneider. vät. Lang. (62)2 No. 17.669. Wies loch. (Aufforderung.) Der Bürger Valentin Klee von Rauenberg hat sich den 27. d. M. unter Umständen von da entfernt, welche vermuthen lassen, daß er ohne Erlaubniß nach Amerika auszuwandern beabsichtigt. Derselbe wird deßwegen aufgefordert sich binnen 6 Wochen in seiner Hei- math wieder rinzufinden, wirdögenfalls gegen ihn als einen Ausgetretenen etngeschritten werden müßte. Wi-sloch, den 29. Juli 1847. Großh. Bezirksamt. BletbimhauS. (62)2 No. 1731. Rheinbschofshriw. (Dtenstantrag.) Durch das erfolgte Ableben unsere- bisherigen Assistenten ist dessen Stelle in Erledigung gekommen, welche mit einem besonders im Gemeinderechnungswesen erfahrenen Asskstenten alsbald besetzet werde» soll. Rheinbischofsheim, den 27. Juli 1847. Großh. bad. Amtsrevtsorat. v. E hren. [62)2 No. 25,371. Offenburg. (Bekanntmachung.) Die Eonscription pro 1849 betr. Ausweislich des Geburtsbuchs der Pfarrei Ebersweier wurde daselbst am Februar 1827 geboren Romuald Keller, unehelicher Sohn der Vagabundin Maria Anna, Keller Tochter des Vagabunden Ignaz Keller von Kappelwindeck und der W. A. Heiz von Oberachern. Als natürlicher Vater dieses Romuald Keller ist der herumztehrnde Krämer Georg Reuler von St. Georgen angegeben. Nach eingegangener Erkundigung ist weder die Mutter Keller in Kappelwindeck noch dessen angeblicher Vater in St. Georgen heimaths- bcrechtigt, auch ist diesseits nicht bekannt, ob Keller noch am Leben ist, und wo er sich aufhält. Wir setzen hievon die Conscriptionsbehörden mit dem Einsuchen in Kenntniß, den gedachten jetzt conscriptionspflichtigen, Keller, wenn er sich in ihrem Bezirk aushält und heimathsbe- rechtigt dort ist, in die Aufnahmsliste aufzunehmen und unS davon Nachricht zu geben. Offenburg, den 27. Juli 1847. Großh. bad. Oberamt. Lichtenauer. Schubert. (62)2 No. 19,450. Wies loch. (Entmün- digung.j Joseph Brandner von EichterS- h-im wird wegen Wahnsinnes als entmündigt erklärt, was mit dem Bemerke» hiemit öffentlich bekannt gemacht wird, daß Georg Philipp Brandner von Eichtersheim als Vormund für den Entmündigten aufgestellt worden ist. Wicsloch, den 7. Juli 1847. Großh. Bezirksamt. Bletbimhaus. (62 )l Wo. 11,124. Sckopfheim. sEnt- mündlgung.) D'k ledige Aüna Maria Reif * (Mo. 63.) 796 von Wiechs , wird wegen Gemüthsschwäche, Laub- und Stummheit für entmündigt erklärt. Für sie wurde Martin Grein er von da, als Bormund aufgestellt und verpflichtet. Schopfheim, am 24. Juli 1847. Großh. Bezirksamt. Gaß. [61]3 Sinsheim. sMundtodt - Erklärung.) Der Freiherr Udo von Degenfrld zu Eulenhof, ist durch hohen Krrisregierungserloß vom 12. Juni d. I., No. 15,734 im ersten Grad mundtodt gemacht, ihm ist durch hohe« Kreisregierungserlaß vom 13. d. M-, No. 18,583 der großh. bad. Oberlieutenant im 2. Drago» nerregimente zu Mannheim, Freiherr Edmund von Degenfeld als Beistand ernannt worden, was nach der letzter» hohen Verfügung andurch bekannt gemacht wird. Sinsheim, den 18. Juli 1847. Großh. Bezirksamt Hoffenheim. Lang. vät. Rinkler. Zehntablöjungen. In Gemäßheit deS §. 74 des Zrhntablösungs- ^rfetzeS wird hiermit öffentlich bekannt gemacht, daß die Ablösung nachgenanntrr Zehnten «nd. gültig beschlossen wurde: 1) im Bezirksamt Stockach: [63)1 zwischen der kath. PfarreiStockach und den Zehntpflichtigen der Gemarkung Hangelau; 2) im Bezirksamt Stockach: [63)1 zwischen der kath. Pfarrei Ludwigshafen und den Zehntpflichtigen der Gemarkung RagrntSweiler; 3) im Bezirksamt Pfuslendorf: [63)1 zwischen der Standesherrschast Fürstenberg und der Gemeinde Pfullevdvrs; 4) im großh. bad. fürstl. sürstrnb. Bezirksamt Meßkirck: [63)1 zwischen der Pfarrei Bictingen und der Gemeinde daselbst; 5) im großh. bad. fürstl. fürstend. Bezirksamt Engen: [63]1 zwischen der Pfarrei Engen und den Zehntpflichtigen auf der Gemarkung Anselfingen; 6) im Bezirksamt Gernsbach: [61)3 zwischen dem Heiligenfond zu Selbach und der dortigen Gemeinde; 7) im großh. bad. fürstl. fürstend. Bezirksamt Heiligenberg: [61)3 zwischen dem Filialschulfond Betten- brun« und den Zehntpflichtigen zu Lellwangen; 8) im Bezirksamt Co «stanz: [62J2 zwischen der Pfarrei Möggtngen und dem Freiherrn Carl von Bodmannzu Müg- gingen; Alle diejenigen, dir in Hinsicht aus diese ad- zulösenden Zehnten in deren Eigenschaft als Lrhenstück, Stammguts-Theil, Unterpfand u. s.w. Rechte zu haben glauben, werden daher aufgefordert, solche in einer Frist von 3 Monaten nach den in den §§. 74 bis 77 des Zchntablösungsgrsetzes enthaltenen Bestimmungen zu wahren, andernfalls aber sich lediglich au den Zehntberechtigten zu halten. Üntergerichtliche Aufforderungen und Kundmachungen. Schuldealiqmdationen. [63]1 No. 12,543.Tauber bischofs heim. [Gläubigeraufruf.) Wilh'lm Fa ul Hab er, Lorenz Pfeil und Michael Stang von Könighrim, wollen mit ihren Familien nach Nordamerika auswandern. ES wird drßhalb Tagfahrt zur Schuldenli- quidation auf Montag den 16. d. M., früh 8 Uhr, auf diesseitiger Kanzlei anberaumt, in welcher alle Gläubiger der Genannten ihre Ansprüche anzumelden haben, widrigenfalls man ihnen später von hieraus zu ihrer Befriedigung nicht mehr verhelfen könne. Tauberbifchvfsheim, den 2. August 1847. Großh. bad. fürstl. lein. Bezirksamt. Scheuermann. £63)1 No. 10,500. G erlach s he im. fGläu- bigeraufruf.) DerGemeindebürger Gg. Sritz von Vilchband beabsichtigt mit seiner Familie nach Nordamerika auszuwandern. Zur Liquidation seiner Schulden hat man daher Tagfahrt auf Mittwoch, den 11. August, Vormittags, auf diesseitiger Kanzlei festgesetzt, wo olle Diejenigen, welche Forderungen an den Auswan- derungslustlgen zu machen, solche um so gewisser anzumelden haben, als man ihnen sonsten nicht mehr dazu verhelfen könnte. Gerlachsbeim, den 28. Juli 1847. Großh. bad. Bezirksamt, vr. Schütt. Perino. [63)1 No. 22,338. Mosbach. sGläudjger- aufruf.) Philipp AdamHack von Daudenzell (No. 63.) 797 ist gesonnen, nach Amerika auszuwandern. Alle diejenigen, welche an denselben noch Ansprüche zu machen haben, werden aufgesordert, solche Mittwochs den 25. k. M , Morgens 9 Uhr, dahier um so gewisser anzumelden, als man sonst ohne Rücksicht auf ihre Forderungen dem Phil. Ad. Hack den Wegzug seines Vermögens gestatten wird. Mosbach, den 27. Juli 1847- Großh. Bezirksamt, Neudenau. Lindemann. Eisenhut. [63] 1 No. 22,345. Mosbach. [Präclusiv- brschetv.] Die Gant des Ferdinand S ö hner von Waldmühlbach betreffend. Precclusivbescheid. Diejenigen Gläubiger, welche dir Anmeldung ihrer Forderungen in der heutigen Liquidativns- tagfahrt unterlassen haben, werden hiermit von der vorhandenen Gantmasse ausgeschlossen. V. R. W. Mosbach, den 1. Juni 1847. Großh. Bazirksamt Neudenau. Bodemüller. [62]2 A.-No. 17,130. Buchen. fGanter- krnntniß f Ueber die Verlaffenschaft des Schuh« machrrmristers Georg Adam Ralf von Mudau haben wir Gant erkannt und wird Tagfahrt zum Richtigstcllungs- und Vorzugsverfahren auf Montag den 23. August, Morgens 8 Uhr, anberaumt. Wer nun aus was immer für einem Grund einen Anspruch an diesen Schuldner zu machen hat, hat solchen in genannter Tagfahrt, bei Vermeidung des Ausschlusses von der Masse, schriftlich oder mündlich, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte dahier anzumelden, die etwaigen Vorzugs- oder Unterpfandsrechte zu bezeichnen, und zugleich die ihm zu Gebote stehenden Beweise sowohl hinsichtlich der Richtigkeit als auch wegen des Vorzugsrechts der Forderung .anzutrete». Auch wird an diesem Tage ein Borg- oder Nachlaßvergleich versucht, dann ein Maffepfle» ger und ein Gläubigerausschuß ernannt, und sollen hinsichtlich der beiden letzten Punkte und hinsichtlich des Borgvergleichs die Nichterscheinenden als der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen werden. Buchen, den 21. Juli 1847. Großh. bad. fürstl. leining. Bezirksamt. S cha aff. vät. Kaufmann. [62]2 No. 27,142. Mannheim. [Ganter- kenntniß.f Gegen Schreinermeister Heinrich Zweig von hier ist Gant erkannt und Tagfahrt zum Richtigstellungs- und Vorzugsverfahren auf Donnerstag den 19. August 1847, Vormittags 9 Uhr, auf diesseitiger Stadtamts-Kanzlei festgesetzt, wo alle diejenigen, welche aus was immer für einem Grunde Ansprüche an die Maste zu machen gedenken, solche, bei Vermeidung des Ausschlusses von der Gant, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich anzumelden, und zugleich die etwaigen Vorzugs - oder Unterpfandsrechte, welche sie geltend machen wollen, zu bezeichnen haben, und zwar mit gleichzeitiger Vorlegung der Beweisurkunden oder Antretung des Beweises mit andern Beweismitteln. Zugleich werden in der Tagfahrt ein Massepfleger und ein Gläubigerausschuß ernannt, Borg- und Nachlaßvergleiche versucht, und sollen in Bezug aufBorgvergleiche uud Ernennung des Massepflegers und Gläubigerausschusses die Nichterscheinenden als der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen werden. Mannheim, den 28. Juli 1847. Großh. bad. Stadtamt. Fuchs. [61J3 No. 26,752. Mannheim. [Ganter- kenntntß.f Gegen Carl Christ. Wiedemann, Handelsmann, unter der Firma „C. C. Wiede- mann" und „Franz Wolf u. Comp." von hier ist Gant erkannt, und Tagsahrt zum Richtigstellungs - und Vorzugsverfahren aus Donnerstag den 16. Septbr. 1847, Vormittags 9 Uhr, auf diesseitiger Stadtamtskanzlei festgesetzt, wo alle Diejenigen, welche aus was immer für einem Grunde Ansprüche an die Masse zu machen gedenken, solche bei Vermeidung des Ausschlusses von der Gant, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich anzumelden, und zugleich die etwaigen Vorzugsoder Unterpfandsrechte, welche sie geltend machen wollen, zu bezeichnen haben, und zwar mit gleichzeitiger Vorlegung der Beweisurkunden oder Antretung des Beweises mit andern Beweismitteln. Zugleich werden in der Tagfahrt ein Masse Pfleger und ein Gläubigerausschuß ernannt, Borg- und Nachlaßvergleiche versucht, und sollen in diesem Bezug die Nichterscheinenden als * 798 (No. 63,; der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen werden. Mannheim, den 24, Juli 1847. Großh. bad. Stadtamt. Mallebrein. (61s No. 26,688. Bruchsal. lGläubiger- arOruf.] Sebastian Liedcl und Joseph Längle beide Bürger von Oestrinzen wolle« mit ihren Familien nach Amerika auswande». Dere» Gläubiger haben ihre Forderungen Donnerstagde« 19. August d. I., früh 8 Uhr, um so gewisser dahier onzumrlder, als ihnen widrigenfalls zu ihrer Zahlung nicht mehr ver- hsifen werden kann. Bruchsal, den 21. Juli 1847. Großb. Oberamt. ■ Leiblein. Erbvorladung. Folgende schon längst abwesende Personen oder deren Leibe-erden sollen binnen zwölf Monaden sich bei der Obrigkeit, unter welcher Ihr Vermöge« stebt, melde«, widrigenfalls dasselbe an ihre bekannte« «ächsten Verwandten ausgeliefert werde« wird. Aus dem Bezirksamt Achern: (63jl No. 16,120. von Ottenhöfen: Knapp, Philipp, lediger Metzger, welcher sich vor 7 Jahren auf die Wanderschaft begab und seit dem 20. April 1841 keine Nachricht von seinem Aufenthalte ertheilte. [60]3 No. 11,419. Tauberbtschofsheim. (Aufforderung.] Felir W o h l f a r t h von Werbach, bat sich im April 1843, als Wag- uergeselle auf die Wanderschaft begeben, und seither ist keine Nachricht mehr von ihm einge- lange. Auf den Antrag seiner nächsten Anverwandt««, wird tv nun ausgesordert, binnen Jahresfrist sich zu stellen, und sein m ungefähr 500 si. bestebeadrs Bermözrn in Empfang zu nehmen, bei Vermeidung, daß er sonst für verschollen erklärt und sein Vermögen seinen nächsten Anverwandten gegen Sacherheitsleistung in fürsorglichen Besitz übergeben werden würde. Tauberbischossheim, den 15. Juli 1847. Großh. bad. fürsti. leining. Bezirksamt. Schneider. rät. Lang. [60]3 Waldshut. jAuffordrrung.] Jakob Dogelbacher ledig, 34 Jahre alt, von Dietlingen, welcher schon seit mehreren Jahren «ach Nordamerika augewandrrt, und dessen Aufenthalt nicht bekannt ist, ist zur Erbschaft deS verlebten Lorenz Vogrlbacher von Dietlingen berufen; derselbe wird drßhalb aufgefor. dert, binnen drei Monaten von Heuer an, sich bei dem Notariat in Thiengen zu melden, und über den Erdschaftsantritt sich zu erkläre», widrigenfalls nach Umfluß dieser Frist die Erbschaft des Lorenz Vogelbacher lediglich Denjenigen zugetheile werden würde, welchen sie zukäme, w-nn gedachter Jakob Vogelbacher zur Zeit des Erbanfalls nicht mehr am Leben gewesen wäre. Waldshut, den 19. Juli 1847. Großh. Amtsrevisorat. Kaiser. «ar»f-rr»rrü«*. [63] t Dallau. (Schäferei - Verpachtung.] Die Bestandzril der zwei hiesigen Gemeindk- schäfereien endet bis Michaeli 1848. — Zur Vornahme anderweitiger Verleihung von Michaeli 1848 bis dahin 1854, haben wir Tagfahrt auf Montag, den 6. September 1847, Vormittags 10 Uhr, im hiesigen Rathszimmrr anberaumt. Dies wirv.andurch den Lusttragenden mit dem Aufügen bekannt gemacht, daß jeder Pächter freie Wohnung und eine Scheuer mit den uvchigen Stallungen, so wie 8 Morgen Wiesen, auch einige Ruthen Pflanzgarten zum Genuß erhält, und daß aber bei der V-r. steigrrung nur solch« Steigerer zugelaffen werden, die sich mit legalen Vermögens- und Leumundszeugnissen auscveisen oder eine« an- «ehmbaren Bürgen stellen können. Die näheres Bedingungen bei der Versteigerung können schon 8 Tage vor derselben jeden Tag a«f dem Rathhaus- eingesrhen werden. Dallau, Bezirksamts Mosbach, Le« 30. Juli 1847. Großh. bad. sürstl. leining. Bürgermeisteramt. Schaber. (63] 1 No. 4,066. Eberbach am Neckar. [Lic- genschaflsversteigerung.] Im gerichtlichen Zugriffswege werden au« der Gammaffc des Bürgers und Schiffers Gottfried Hauck Eheleute von hier bis Montag den 20. September l. I., Nachmittags 2 Uhr, auf hiesigem Rathhause unten beschriebene Liegenschaften diesseitiger Gemarkung öffentlich zu Eigenthum versteigert und endgültig zngeschlagen wenn der Schätzungspreis auch nicht erreicht wird, als: Ein neu erbautes 3stöckigteS Wohnhaus auf dem Levpoldsplatze gelegen, vor» (No. 63 .) Schätzungspreis fl. «cn der freie Platz, neben der Kirchenstraße und Anton Reinig und Joh. Phl. KapprS mit Hofraithen und Anbäulein umgeben 12600 2 . Ein zweistöckigtes Wohnhaus in der Dorstadt, neben Georg Aß und Jakob Bansbach sammt Garten binter demselben, «ine Scheuer in diesem Hause mir darin eingerichteten zwei Zimmern wie oben br- Kränzt. Ein Viertheil an einer Scheuer, neben obiger Scheuer ebenso begränzt, davon sind di« einzelnen Theile veräußert und der übrige Theil der Realitäten ist noch vorhanden und wird angeschlagen zu 1200 3. 12 Ruth. Garten im Jtterberg, neben sich selbst und Konrad Knecht im Löwen 60 4. 16 Neurott in der Lautenbach, neben Martin Seibert und sich selbst 45 5. 35 Ruth. Garte« in der Staig, neben Hiob Krauth Ww. und Jakob Epp 140 6 . 48 Ruth. Wiesen in der Staige, neben Georg Kappes W». und Siebmacher Weihrauch 252 7. 30 Ruth. Garten im Jtterberg, «eben Georg Adam Olbert und Daniel Dilo 120 8 . 4 Ruth. 35 Schuh-Utes oder l I Ruth. 40 Schuh neues Maas Garten in der Staig, »eben Abraham Schlauch und PH. Reidel Erben 18 9. 20 Ruth, altes oder 52 Ruth. 41 Schuh yeues Maas Garten an der Burghelden sammt dem Waldstück, neben Jakob Dietz uns Johann Peter Ewig 41 10 . 3 Ruth. 78 Schuh altes oder 7 Ruth. 79 Schuh neues Maas Acker in der Staige, • Heben Abraham Spohr und Jod. Bansbach 16 11 . 7 Ruth, altes oder oder 18 Ruth. 34 Schuh neues Maas Acker im Jtterberg, «eben Heinrich Schell und dem vorder« Theil 12 3 Ruth, altes oder 7 Ruth. 86 Schuh neues Maas Krautgarten im Acker, neben Daniel Hilbert und Erequrnt Müller 27 13. IS Rth. 38 Sch. Garten an der Staige, «eben Daniel Beisel und dem Weg 62 14. 9 Ruth 24 Schuh Garten im Jtterberg, neben Philipp Jakob Knecht Ww. und sich selbst 85 15. 8 Ruth. 53 Schuh Garten in der Staig tu zwei Stücklein, neben Jakob Rad und sich selbst 34 10 . 2 Ruth. 50 Schuh Grasgarten am Er- bächelein, neben Karl PH. Raukels Ww. und Bogner Ww. 14 17. 30 Ruthen Acker in der Lautenbach, neben Jakob Veith Wtw. und Martin Veith 60 18. 12 Ruth. 68 Sch. Wiesen in der Staig, neben Math. Müller und Eon. KappeS 50 19. 12 Ruth. 68 Schuh Wiesen altes oder 33 Ruth. 51 Schuh neues Maas in der Staig wie oben begränzt, unteres Theil 50 20 . 12 Ruth. 44 Schuh Wiese» im großen Brug, neben sich selbst und Eon. Müller, sodann 72 21 . 8 Ruth. 26 Schuh Wiesen allda, neben sich selbst und Conrad Müller gegen der Bach, endlich 48 22 . 8 Ruth. 23 Schuh Wiesen allda, gegen die Bach, briders. sich selbst. 23. 43 Ruth. 47 Schuh Waldstück in der Burghelden, neben Johann Stumpf Ww. und Georg Bähr 34 24. circa 12 Ruth, altes oder 31 Ruthen 45 Schuh neues Maas allda Wald, neben sich selbst und Leonhardt Heß 8 25. 12 Ruth. Acker auf der großen Au rechts am Weg, neben Joh. Spohr Erben und Leonhardt Knecht 168 2S. 2 Ruth. 1 Schuh altes oder 5 Ruthen 24 Schuh neues Maas Garten, an der 50 800 Merschbach, ittbtn sich selbst und Ludwig Brentano 27. 2 Ruth. 1 Schuh altes oder 5 Ruthen 26 Schuh neues Maas Pflanzgarten, tm Brüh! beiderseits sich selbst, hinterm Haus 28. 5 Ruth. 41 Sck. altes oder 14 Ruthen 17 Schuh neues Maas Gartenland, am Thorgarten, neben dem Hause. 29 2 Ruthen 12Z Schuh altes oder 5 Ruth. 56 Schuh neues Maas Pflanzgarten, an der Waschbach, neben sich selbst und Peter Noe 30. 86 Schuh altes oder 2 Ruth. 24 Schuh neues Maas Pflanzgarten, an der Waschbach, beiderseits sich selbst 31. circa 4 bis I Ruth. Gartenland allda, beiderseits sich selbst, hinterm HauS 32. 68 Schuh altes oder 1 Ruth. 76 Schuh neues Maas allda, hinterm Haus, beiderseits sich selbst 33. 58 Schuh altes oder 1 Ruth 50 Schuh «eues Maas Garten allda, hinterm Haus, neben der Straße 34. 2 Vrtl. 18 Ruthen 12 Schuh Wiesen im großen Brug, neben Heinrich Schmitt und Philipp Backfisch 35. 12 Ruth. 34 Sckuh Garten im Jtter- berg, nebeln Hiob Krauth und sich selbst 36. 16 Ruth. 36 Schuh Acker in der Lantenbach, neben Hiob Krauth Schiffer und sich selbst 37. I Vrtl. altes oder 1 Vrtl. 4 Ruthen 82 Schuh neues Maas, Wirsen im Brühl, neben Hiob Krauth und Karl Kerber 38 Die Hälfte an 6 Ruthen 61 Schuh altes oder 8 Ruth 65 Schuh neues Maas Acker im Wolfsacker, neben Joh. Dinkeldein und sich selbst 39. 5 Ruth. 18 Schuh altes oder 13 Ruth. 24 Schuh neue- Maa- Acker allda, zur 63.) Hälft« inwendiges Thril, «eben Johann Dinkeldein 52 40. 1 Vrtl. 11 Rtb. oder 1 Vrtl. 33 Ruthen 65 Schuh mueö Maas Wiesen, im Brug, neben Karl Koch und Jakob Leutz “ 408 41. 1 Vrtl. 9 Ruth. alteS oder 1 Vrtl. 28 Ruth. 40Schuh neues Maas Wirsen allda, neben Daniel Rom und Wilhelm Leutz zum Schwanen 392 42. 19 Ruth. 59 Schuh altes oder 49 Ruth. 79 Schuh neues Maas Wiesen allda, mb. Daniel Sigmund Abraham Hilbert 117 43. 16 Ruthen 50 Schuh Neurott an der Ehauffee, neben Matbes Müller und Georg Sauer Erben 30 44. 15 Ruth. 95 Schuh Garten im Erd- bächlein, neben Philipp Backfisch Schiffer u?-d der Bach 90 Eberbach, den 1 . Juli 1847. Neuer. v>it. Kleiner. [63]1 Michelfeld. sLiegenschaftsversteige» rung.s Dem Bürger Michel Herzog Eheleuten-dahier, werden in Folge richterlicher Verfügung vom 14. März l. I. No. 7,327 die unten benannten Liegenschaften Freitag den 27. August l. I., Nachmittags 1 Uhr, auf dem hiesigen Rathhause im Zwangswege öffentlich versteigert, wozu die Liebhaber mir dem Bemerken eingeladen werden, daß der endgültige Zuschlag erfolge, wenn der Schätzungspreis erreicht werde. 1 . Die Hälfte an einem zweistvckigtenWvhnhaus, die Hälfte Scheuer mit Keller, ein Viehstall, in der Straße nach Dührrn, eins. Georg Grab, ands. Libmann Oppenheimer. 2 . 19 Ruth. Acker, im Schildkopf, eins. Libmanrr Oppenheimer, ands. die anstoßenden Weinberge. 1 Vrtl. 14f Ruth. Acker, in der Gais, eins» Simon Oppenheimer, ands. Lemle Dinkelspiel. Michelfeld, den 28. Juli 1847. Das Bürgermeisteramt. Dreher. vät. Walther. [63] 1 No. 376. Horreuberg. fLtegeo- («o. 80 80 80 36 20 24 30 588 60 45 450 33 801 (No. fchaftsversteigerung.] Der f Veit Jan« Wttb. von Balzfeld «erden in Folge richterlicher Verfügung vom IS. Juni l. I., No. 16,172. ihre sämmtliche Liegenschaften Donnerstag, den 26. August l. I., Nachmittags 1 Uhr, auf diesigem Rathhause im ZwangSwege öffrnt- j lich versteigt, mit dem Bemerken, daß der endgültige Zuschlag erfolge, wenn der Schätzungspreis oder darüber geboten wird. Horrrnberg, den 17. Juli 1847. Das Bürgermeisteramt. S t a t h«r. vät. Waldmann. [63] l yio. 375. Horrender g. [Liegen- schaftsversteigerung.] Der f Johann Broun W>tb. dahier werden in Folge richterlicher Verfügung vom 15. Juni l. I., No. 16,173. ihre sämmtliche Liegenschaften, Donnerstag den 26. August l. I., Nachmittags 1 Uhr, auf hiesigem Rathhausr im ZwangSwege öffentlich versteigt, mit dem Bemerken, daß der endgültige Zuschlag erfolge, wenn der Schätzungspreis oder darüber geboten wird. Horrenberq, den 27. Juli 1847. Das Bürgermeisteramt. Stather. vät. Waldmann. [63] 1 No. 379. Horrrnberg. [Liegen- schastsversteigerung.] Den Jos. Merkel Eheleuten von Horrrnberg werden in Folge richterlicher Verfügung vom 6. Januar l. I., No. 546. ihre sämmtliche Liegenschaften Donnerstag den 19, August l I., Nachmittags 1 Uhr, aus hiesigem Rathhause im ZwangSwege öffentlich versteigt, mit dem Bemerken, daß der ent- gültige Zuschlag erfolge, wenn der Schätzungspreis oder darüber geböte« wird. Horrenberq, den 27. Juli 1847. DaS Bürgermeisteramt. Stather. vät. Waldmann. [63] 1 Ricken, Amts Sinsheim. [Liegenschafts-Versteigerung.] In Sachen mehrerer Gläubiger gegen die Gebrüder Geora und Jakob Stein dahier, Forderung betreffen), werden Beklagten im ZwangSwege bis Mittwoch, den 18. August l. I., Mittags 12 Uhr, auf hiesigem Rathhaus folgende Liegenschaften öffentlich versteigert, und wenn derSchätzungs- preis erreicht wird, endgültig zugeschlagen. 63.) 1) Ei» einstöckige» Wohnhaus mit Stallung, im s. g. Lins,«viertel gelegen, eins, und ands. der Allmentwrg. 2) ca. 2 Vrtl. 16 Rth. Ackerland, und „ 15 Rth. Wiesen. Richen, den 29. Juli 1847. Das Bürgermeisteramt. Hörn. vät. Zimmrrmann. [60] 2 Mannheim. [Liegenschaftsverstei- gerung.] Freitag den 13. August d. I., Nachmittags 3 Uhr, wird die dem Victor Lutz von Gundelsheim und Consorten zugehörige Ziegelhütte I,it. Z 3 No. 5 an der Heidelberger Straße nebst dem dazugehörigen Terrain im Maas von 2 Vrtl. 37-^ Rth. nürnb. Maas inot. des Bauplatzes und nebst dem daran gränzenden Garte» tm Maas von 2 Vrtl. 1/g Ruth, auf dem Rathhause im Wege gerichtlichen Zugriffs einer öffentlichen Versteigerung ausgefetzt und bet mindestens erreichtem Schützungspreise sogleich endgültig zugeschlagen. Mannheim, den 17. Juli 1847. Großh. Bürgermeisteramt. Jolly. Pfeiffer. [61] 2 Heidelberg. [Hausversteigerung.] Aus der Berlassenschaft der f Wilhelm S t e- g e l Ww. wird das zur Masse gehörige Wohnhaus dahier in der Großmatelgaffe Lit. D No. 178 liegend, eins, Amtsdirner Batschauer, ands. Küfer A. Haarbarth, 2Rutb. 8 Schuh 5 Zoll enthaltend, mit obervormundschaftlichrr Genehmigung Donnerstag den 12. August l. I., Nachmittags 3 Uhr, auf hiesigem Rathhavse versteigert. Heidelberg, den 26. Juli 1847. Bürgermeister. Winter. Backmann. [61]2 Mannheim. [Lirgenschaftsverstri- gerung.] Auf Antrag des Heinrich G rü«, Tuchbereiter zu Mannheim und der Erben seiner Ehefrau Ehristina geborne Bünder, werden die zwischen ihnen gemeinschaftlichen Liegenschaften, nämlich: 1) Das HauS dahier im Quadrate Lit. P 5 No. 13^ 2) Der Garten No. 278| ad 2 Vrtl. 18 ö / l0 Rth. links an der Schwetztnger Straße, neben Valentin Schmitt und Wittib Keß- 802 (Ho. 63.) Ut. In welchem sich 80 Obstbäume (Hochstämme), 255 Rebstöcke und ein Geschirr- Haus befinden, der Theilung wegen am Donnerstagden19. August l. I., Nachmittag- 3 Uhr, auf dem Geschäftszimmer des Notars Mayer unter Vorbehalt obervormundschaftlichrr Genehmigung öffentlich versteigert. Mannheim, den 26. Juli 1847. Großh. Stadtams-Revisorat. Winter. F. Mayer, Notar. [61]2 Sinsheim. filiegenschaftsv'rstetge- rung.s Gegen die Erben der t Martin Besse r r r s Wittwe wird der amtlich befohlene Liegrnschaftszugriff aus Mittwoch den 25. August d. I., Nachmittags 3 Uhr, vollzogen, wobei nachbeschriebene Grundstücke nach erreichtem Schätzungswerthe oder darüber den endgültigen Zuschlag erhalten. Aecker. ' Flur Steinsbrrg. Gerichtlicher Schätzungswrrth fl. 1 . 1 Vrtl. 10z Rth. alten, oder 1 Vrtl. 31 T 9 „ Rth. neuen Maaßes, im oder» Holzweg, neben dem Weg und Anton Deger. 70 Fll