Erschein» Montag. Mittwoch, Freitag. Bezugs-Prei,: O»>ch hie Poü de-Stje« und durch lt* Vrieferüger *. unfcrr Ausrrkgee frei »»»»«tLlch G»lde««rk t.ll freiblfibmfc. Der Det»S»prel» Ist Im Boraa» z» entrlchteN. 8» 3iQn svn höherer Ge«alt de» Geht kri» Anspruch «mj Liefrrurrg der »der a»f Rückzahlung de» Derugepreile». G ch ch Rst »Se« ' *8—;A Uhr. geschloflen. V»»>s P T ichG«lchL ist dU. U. Pestscheck-K«»'» Atrltnip« ff«. 690t. andoole »ulsherwer General-Anzeiger für das A#fi4ate V*p**»l»*fv 18 8» Elsenz- und Schwarzbachtal Aelteste und verbreitetste Zeitung dieser Gegend. Kaupt-Anzeigen-Blatt. Wöchentliche Beilagen: Mode «. Heim » Der Kobold » Ren« Illustrierte Anzeigeu-Pretse. ■ntlgn: Die 42 mm Millimeter-Zeil« » S«lk»fg. S»mmt»«11»j«i*t» i Sol»!.. SbUtmml 91. 87 mm baM* m* r«n»n Ift PN«. Bei Wiederholungen r»rty»pm Noda«, der bei Ri chi t- V»» » irnrn» hold 8 Tage» »ach RechrnmOw htto »der bei gerichtlicher tbo- ireidong unk bei STanbim «NM. PI-tz»»kschrifiei, Werde» »icht rn». »b««nl >md ffir A»sm>»W» m bestimmte» T»ge» somie fdk i sooiich« Austrclg« bei»« tzberuomme». Anzeige» »B»»«hme bi» 8 Nh. «rMiit»^^ gristereArzei^»» »m Lag» »»rtzer «chgegebe.» M 116. Frettag» den 28. November 1924. Begeisterter Empfang Ht Caffel. Gaffel, 27. Nov. General ». Nathusius kam heute abend kurz tm 6 Ahr fa Gaffel an, wo eine nach Tausenden zählende Volksmenge ihn erwartete. Reichs-, Staats- und Kommunal- behärden hatten zu feinem Empfange Vertreter entsandt. Auch Abordnungen des Iungdeutsch« Ordens waren erschienen. Als der General dem Personenzuge entstieg, wurde er mit brausenden Hochrufen begrüßt. Oberpräsident Dr. Schwand« hieß ihn im Namen der Behörden willkommen. Die gesamte Bürgerschaft Cassels ohne Unterschied der sozialen Stellung und der politischen Gesinnung wolle, so führte der Oberpräsident aus, dem General ihre Teilnahme an seinem Geschicke zum Ausdruck bringen und ihn bei dem Wiederbetreten des heimatlichen Bodens begrüßen. Es gäbe keinen Deutschen. der nicht das Mrrecht mitrmpftmden hätte, das ihm widerfahre» sei. v. Nathusius dankte in kurzen, schlichten Worten. Die Volksmenge stimmte dann das Deutschlandlied an. Unter brausenden Hochrufen stieg v. Nathusius in ein ihn erwartendes Auto, das die Straßen um den Bahnhof zwischen der Spalier bildenden Menge durchfuhr und den General nach seiner in Wilhelmhöhe gelegenen Wohnung brachte. Eine Rathusius-Interpellation in der französ. Kammer. Paris, 27. Nov. Heute abend wurde die Regiemng in der Kammer über den Fall Nathusius interpelliert. Der Minister für die besetzten Gebiete beantwortete die Interpellation sofort. Es kam im Verlauf d«r Debatte zu wüste« Tumultszeaea. Zur Stunde. 10,30 Uhr abends, ist die Debatte «och ni<Ä beendet. England und Egypten. 1914—1S24. Als am 28. Juni 1914 der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand mit seiner Gemahlin in der Hauptstadt Bosniens von serbischen Meuchelmördern erschossen worden war, sandte die österreichisch-ungarische Regierung nach eingehenden Untersuchungen am 24. Juli, 4 Wochen später, der serbischen Regiemng ein Ultimatum, das in der Hauptsache forderte, jede gegen die Donaumonarchie gerichtete Publikation zu unterdrücken, sofort den Berschwörerklub der Norod- na Odbrana aufzulösen, im öffentlichen Unterricht die Propaganda gegen OesterreichUngarn zu unterdrücken, aus dem Heer und der Verwaltung bestimmte, namhaft gemachte Offiziere und Beamte wegen Propaganda gegen Oeftreich zu entfernen, Mitwirkung östreichischungarischer Bertreter bei Unterdrückung der gegen die Integrität OesterreichUngarns gerich teten Bewegung in Serbien, gerichtliche Untersuchung des Attentats unter Teilnahme von Vertretern OesterreichUngarns an den Erhebungen. Verhaftung der Hintermänner der Mörder. Ber- hindemng des Waffenschmuggels. Dieses Ultimatum, nicht der Mordanschlag vom 28. Juni 1914 ist von England, Frankreich, Rußland und ihren Trabanten als bas große Weltverbrechea gebrandmarkt worden, das d en Krieg entfesselt hat. Als am 19. R»v. 1924 in Kairo der englische militärische Oberbefehlshaber Sir Lee Stack von Egyptern ermordet würbe. da stellte die englische Regiemng ohne längere Untersuchung am 22. Nov. der egyptischen Regiemng ein Ultimatum, in dem sie u. a. fordert Ve Million Pfund Entschädigung. Untersuchung und Bestrafung mit äußerster Strenge, Räumung des Sudan durch die egyptischen Tmppen, Unterlassung jeder Opposition gegen den britischen „Schutz auslänoischer Interessen" in Egypten, Unterdrückung jeder öffentlichen Kundgebung. Und da nicht alle Forderungen widerspruchslos erfüllt werden, wird alsbald am 24. Nov. militärischer Zwang an- gewendet. All das ist weit entfernt davon, ein „großes Weltverbrechen" zu sein. Es ist vielmehr nach englischer Auffassung .««ansechtbar vom Standpunkt d.r verletzte« Gerechtigkeit wie der Interessen Egyptens und der Welt." Und die Möglichkeit den schon in Angst ersterbenden Völkerbund anzumfen, wird in England von vornherein als unerwünschte „Einmischung in tnnerenglische Angelegenheiten" abgewiesen. Was ist min richtig? Ist der englische Schritt „unanfechtbar vom Standpunkt der verletzten Gerechtigkeit", so ist es der österreichische von 1914 noch mehr; war der letztere ein Weltverdrechen. so ist es der englische von 1924 noch mehr, wenn auch kein Weltkrieg daraus entsteht. Ach, wir einfältigen Deutschen: was von dem starken England, was von dem Riesenmaul der Berbandsprvpaganda 1914 für alle Welt zum Verbrechen gemacht wurde, das ist jetzt ganz etwas anderes, wo es dieses starke England gegen das geknebelte Egypten selber tut. Gerechtigkeit ist zur Metze geworden, die jedem starken willig ist und dem Unterliegenden nichts hat als kalten Hohn. Befriedigende Nachricht:« aus Aegypten. London, 27. Nov. Die Blätter melden übereinstimmend daß die Nachrichten aus Aegypten nach wie vor befriedigend lauten. Die Bestrebungen des neuen Ministerpräsidenten Zirwar Pascha. Sicherheit «nd Frieden herbeizuführen, würden die Unterstützung der britischen Regierung erhalten. Englische Hoffnung;«. London, 27. Nov. Der parlamentarische Korrespondent des „Daily Telegraph" meldet: 3« hiesigen ministeriell«» Kr«d I sen sei man zuftieden mit der Entwicklung der Dinge in Aegypten. Der Ministerwechsel habe für die nächste Zeit eine ent schiedene Besserung gebracht. Man glaube, daß die Wieder» Herstellung normaler Zustände nicht lange auf sich warten lassen werde. Die Minister seien der Ansicht, daß die Krise vorübergehe und daß es, wenn es zu keinem neuen Zwischenfall komme. unnötig sein würde, neue Maßnahmen, wie die Erklärung des Belagerungszustandes, zu beschließen. Der Korrespondent des „Daily Telegraph" in Kairo meldet, ägyptische Kreise hofften, daß die britische Regierung die Aufgabe des Premierministers durch Abänderung ihrer Forderungen erleichtern werde. Der Ton, den das neue Kabinett gewählt habe, sei entschieden versöhnlich. Was tut der Völkerbund? .... Nichts! Genf, 26. Nov. Das Völkerbunds-Sekretariat veröffentlicht den Wortlaut des Telegramms, das der Präsident der ägyptischen Kammer an den Generalsekretär des Völkerbundes und an die Parlamente der Welt gerichtet hat und worin, wie bereits vor einigen Tagen gemeldet wurde, zum Ausdruck kommt, daß Aegypten an der völligen Unabhängigkeit Aegyptens und des Sudans festhält und gegen die Gewaltpolitik Englands energischen Protest einlegt. Das Vorgehen Englands bedeute eine Einmischung in die Angelegenheiten Aegyptens, eine Vergewaltigung seiner Verfassung und eine Bedrohung des wirtschaftlichen Lebens. — In den Kreisen des BölkerbunbA-Sekre- tariats weist man darauf hin, daß diese Note nicht von der ägyptischen Regierung ausgeht, sondern von dem ägyptischen Parlament, der Völkerbund aber nur auf Schreiben von Regierungen einzugehen pflegt. Im übrigen enthält das ägyptische Telegramm nur einen Protest, aber kein formelles Ersuchen zum Einschreiten des Völkerbundes. Eine neue Abrüstungs-Konferenz? London, 27. Nov. Nach einer Meldung aus Newyork schreibt die „Newyork Times" in einem Leitartikel, es bestehe alle Aussicht, daß der Rüstungs-Wettkmf zur See weiter gehe, bis eine neue Konferenz zur Einschränkungen der Rüstungen zusammenträte. Das Blatt tritt für eine Einschränkung der Zahl der Hilfsfahrzeuge aller Art ein, die der Zahl der Groß-Kampffchiife angemessen sein sollte. Aus Tokio wird gemeldet, ein Mitglied des auswärtigen Amtes habe erklärt, wenn Amerika eine neue Abrüstungs-Konferenz einberufe, werde Japan Delegierte entsenden, wenn aber kein großer Wechsel in der öffentlichen Meinung Japans eintrete, würden die Delegierten schwerlich ihre Zustimmung zur Verminderung der Seerüstungen abgeben können, und zwar im Hinblick auf das Auftreten Amerikas im Stillen Ozean. Die Deuffch-engÜschen Berhaadkungen. London, 26. Nov. Zu den deutsch-englischen Handelsvertragsverhandlungen meldet der diplomatische Berichterstatter des „Daily Telegraph", von deutscher Seite werde jetzt auf Abänderung der gegenwärtigen Methode und Anwendung der Repa- ration-Recooery-Akt gedrungen und hinsichtlich dieser Einschränkung werde es sich vielleicht als möglich erweisen, den deutschen Wünschen in beschränktem Maße entgegenzukommen. Das Gleiche werde vielleicht von der deutschen Forderung detr .die Aufhebung der Ausnahmegesetzgebung gegen Deutschland (Banken, Seeleute, Metalle) der Fall sein. Natürlich müßten die Deutschen aber gegen solche Zugeständnisse ebenfalls entsprechende Zugeständnisse den britischen Banken, Ver- sicherungs- und Schiffahrtsgesellschaften gewähren. Außerdem müßten auch eine Anzahl anderer Fragen, darunter die des deutschen Systems der Ausfuhrlizenzen behandelt werden. Pauft in dr« deutsch-japaiüschen BcrhandKlagen. Berlin, 26. Nov. Der japanische Botschafter, Exzellenz Honda, ist am Dienstag in privaten Angelegenheiten nach Holland gereist. Die deutsch-japanischen Handelsoertragsverhandlungen erleiden dadurch eine kurze Unterbrechung. Sie werden nach der Rückkehr des japanischen Botschafters am Freitag oder Samstag fortgesetzt werden. Die Konferenz der Mimen Filianzunnistcr. Parts, 26. Nov. Der Ausschuß der Finanzexperten berei- tet unter dem Vorsitz des französischen Experten Aron oie Arbeiten für die Konferenz der alliierten Finanzminister vor und hat sich, bereits mit der Ruhrbilanz, den Kosten der ftanzösisch-belgischen Besetzung, der Verteilung der deutschen Zahlungen vom 11. Januar 1923 bis 31. August 1924 sowie mit der künftigen Verteilung der Dawes-Iahreszahlungen befaßt. Im Prinzip soll bereits über eine große Anzahl von Problemen Uebereinstimmung erzielt worden sein. Die Vorarbeiten haben den Zweck, die durch die Konferenz der alliierten Finanzminister zu behandelnden Fragen möglichst zu vereinfachen p nd einzuschränken. Man rechnet damit, daß in der ersten Dezemberhälste diese Vorarbeiten abgeschlossen sein werden. In diesem Falle würden die alliierten Finanzminister, an deren Konferenz auch die Vereinigten Staaten offiziell beteiligt sein werden, zu diesem Zeitpunkte zusammentreten. Die Schulde» der Awierte« bei Amerika. Laudon, 26. Nov. „Daily Telegraph" meldet aus Neu- york: Schatzsekretär Mellon, der Vorsitzende der Kriegsschuldenkommission, gab gestern zu, es werde erwartet, daß Frankreich binnen kurzem einen Schritt zur Fundierung seiner Schulden an Amerika im Betrag »on 800 Millionen Pfund unternehmen werde. Präsident Goolidge «nd Hughes feien angenehm 85. Jahrgang davon berührt, daß die französische Aktion wahrscheinlich vor dem 1. Februar erfolgen werde, an dem das Mandat der Kommission erlösche und die Frage der Verlängerung erwogen werden müßte. Es verlaute, daß das Ministerium Herrivt dir Regelung der ftanzösischen Schulden an die Bereinigten Staaten unter Bedingungen vorschlagen werde, die denen der britische» Regelung mit Washington gleichen würden. Der Berichterstatter schließt, wenn Frankreich, Italien und Belgien keine Vorschläge zur Fundierung ihrer Schulden machen würde», so werde es nach Eröffnung des Kongresses eine scharfe fttftifc gebe«. Oesterreichs Außenpolitik. Wi««, 26. Nov. Die Neue Freie Presse veröffentlicht eine Unterredung mit dem neuen Außenminister Mataja, in der dieser betonte, daß seine Außenpolitik genau dieselbe sein werde, wie die des Ministeriums Seipel und daß die Regierung es als ihre oberste Aufgabe betrachtete, alle Verpflichtungen der Regierung Seipel durchzuführen. Wir haben trotz aller Schwierigkeiten,die Linie der Sanierung nicht vergessen, sagte Mataja, doch darf man nie vergessen, daß man nicht nur die Schäden des Krieges gutzumachen habe, sondern auch die des Umsturzes und die des Vertrages von St. Germain, die nicht gering find. Wir halten uns selbstverständlich an diesen Vertrag, aber man kan« uns nicht verpflichten, ihn zu loben. Das Verhältnis zu de« Nachbarstaaten wird sich bestimmt freundschaftlich und soweit e» auf Oesterreich ankomme, herzlich gestalten. Nicht nur wir allein, sondern ganz Europa braucht ein System von wirklich« Handelsverträgen. Es liegt auf der Hand, daß die- Handelsvev- träge mit den Nachbarstaaten für uns besonders wicPig sind, das ist auf die alten und geradezu unzerstörbaren wirtschaftliche» Zusammenhänge zurückzuführen. Was darüber hinausgeht ist Phantasie. Wir kommen gar nicht in die Lage, derart weitgehende Pläne abzulehnen, weil niemand mit solchen a» uns herantritt oder auch nur Fühlung sucht. Man wird sich daran gewöhne« müssen, daß wir das wirtschaftlich Notwendige vor dem politisch Unmöglichen vorzuziehen verstehe«. Bevorstehender Friedensschluß in Marokko? Die Bedingungen der Niffleute. Paris, 26. Nov. Nach einer Meldung von der spanischen Grenze, die offenbar der Zensur entgangen ist, scheint dir spanische Regierung zu versuchen, die unglücklich verlaufen« militärischen Operationen in Marokko durch ein« Friedensschluß mit Abdel Krim zu liquidier«. Nach länger« Verhandlungen sind seitens Ser Riffleute folgende Bidingung« für den Frieden aufgestellt werden: 1. Anerkennung der Unabhängigkeit der Riffs; 2. Räumung der ganze« spanischen Zone mit Ausnahme von Mellila und Genta; 3. Zahlung einer Entschädigung von 20 Million« Peseta». Außerdem soll Abdel Krim die Lieferung einer gewisse« Menge Kriegsmaterial »erlang«. Der Verlauf der Zeppelin-Taufe. Newyork, 26. Nov. Die Landung des Zeppelin in Mashing- ton war schwierig und konnte erst mit zweistündiger Verspätung vollzogen werd«, nachdem Helium ausgelassen wor- Kapitän Flemming stand mit sein« Ratschlägen der amerikanischen Besatzung des Zeppelins dauernd zur Verfügung «nd übte mit seiner ganzen Erfahrung das Kommando aus, Obwohl er es offiziell nicht innehatte. Seine Leistung wurde »on d« Amerikanern an Bord hoch anerkannt. Sofort nach der Landung wurde die Taufe durch Frau Goolidge vollzog«. Sie zog an einer Schnur in der Kajüte des Luftschiffes. Darauf öffnetb sich am Vorderteil eine Lucke, aus der ein Taubenschwar« herausflog. An den Füß« der Tauben war die bekannte Weihnachtsbotschast festgebunden. Frau Coolidge sagte: .Ich tauft Dich Los Angeles." Coolidge, der mit zahlreicher Begleitung erschienen war, hielt keine Ansprache. Das diplomatische Corps war bei dem Taufakt zahlreich vertreten; die Menge der Zuschauer war riesig. Sofort nach der Tauft flog das SchiJ ton war schwierig und konnte erst mit zweistündiger Verspätung vollzog« werden, nachdem Helium ausgelassen worden war. hatte kurz vor der Landung ein starker Wind eingesetzt, der die Landung verspätete. Zeppelinflug «ach dem Nordpol. Kristiania. 26. Nov. Der von dem deutschen Luftschiff-Kom- mandanten Bruns ausgearbeitete Plan über einen Zichpelstu- flug »ach d«l Nordpol wird morgen ab«d veröffentlicht. Brun» hat dem „Oslo-Asten Avis" zufolge Frithjof Nansen ersucht, an dem Flug nach dem Nordpol teilzunehmen, was Nansen zugesagt hat. Auf eine Anfrage des Norsk Telegram Byran bestätigt der Präsident der Geographischen Gesellschaft, Direktor Dr. O. Z. Skattum, Nansen habe ihm mitgeteilt, daß Kapitän Bruns an der Expedition nach dem Nordpol teilnehmen werde. Nans« glaubt an die Möglichkeit der Durchführung dieses Planes. Ehrung Dr. Eckeners. Berlin. 26. Nov. Zu Ehren des Führers de» Z.R.3 Dr. Eck«et fand h«te beim Reichspräsident« ei« Frühst»» statt. Geladen waren a ußer Dr. Eckener auch die Reichsministe» Dr. Gehler, Dr. Luther. Dr. Stresemann, Hamm und Craf Kanitz. der preußische Staatsminister v. Richter, General i. Seeckt, d er würstembergische Gesandte Dr. Boßler, Krupp »o« Bohlen und Hallbach, Professor Junkers-Dessau, Schiffsbau Ingenieur Flettner. sowie eine Reihe führender Vertreter der Industrie, der Gewerkschaften, der Finanzwelt, der Wissenschaft und der Presse. » Rr. 116. Jahrgang 1924. Der Landbote * Sinsheimer Zeitung. Während der Tafel hielt der Reichspräsident eine Andrache, worin er u. a. ausführte: Es ist mir eine lebhafte Freude, Ihnen. Herr Eckener, und Ihren Mitarbeitern nach Ihrer pünktlichen und erfolgreich vollendeten Fahrt und Ihrer Rückkehr in die Heimat den herzlichen Willkommgruß des deutsche« Reiches zu entbieten. Mit diesem Gruß« gebe ich zugleich dem bewundernden Dank des gesamten deutschen Volkes «n Eirund die anderen kühnen Lustfahrer für ihre großen Leistungen herzlichsten Ausdruck. Wir alle sehen in diesem Werk« >tnd dieser Fahrt den Ausdruck des technischen Könnens Deutschlands und sehen darin trotz allem den ung:brocheaen deutschen Will« zur SUbstbehauptuug, sowie das stolze Vertrauen unserer Nation in sich und ihre Zukunft. So war der Bau diesesSchiffes «nd seine glücklich vollendete Fahrt, trotzdem er im Zeichen d«r Reparationsleistungen stand, dennoch «ine nationale Tat, für die wir dem Erbauer und Führer von Herzen Dank und Arier-- Kennung darbringen. In seiner Antwort auf die Rede des Reichspräsidenten dankte Dr. Eckener dem Reichspräsidenten für die herzlichen Pegrüßungsworte und für die vielen Beweise von Sympathie «Nd Anerkennung, die er von ganz Deutschland erfahren habe. Die Finanzpolitik der Reichsbahn. Berlin, 25. Rov. Der Berwaltungsrat der deutschen Reichs- Kahn-Gesellschast hielt vom 29. bis 25. November Ausschuß, und Plenarsitzungen im Gebäude der Deutschen Reichsbahn ab. Om Vordergrund der Erörterungen standen Personal-, Finanz-, Tarif- und Organisationsfragen. Den von der Verwaltung «orgeschlagenen Gehalts- und Lohnerhöhungen wurde zugesttmmt. Die Erhöhung der Bezüge für Arbeiter und Beamte der Grup- t t« 1 bis 6 tritt rückwirkend mit dem 16. November in Kraft. nsgesamt beträgt die Belastung der Reichsbahn durch die Gehalt- und Lohnerhöhungen über 124 Millionen Mark jährlich. Eine neue Personalordnung wurde aufgestellt. Di« Fiaanzwirt- « der Reichsbahn für das nächste Geschäftsjahr wurde an der oorgelegten Unterlagen einer genauen Prüfung unterzogen. Die Aufstellung eines Haushalts im bisherigen Sinne kommt nach der Umstellung der Reichsbahn nicht mehr in Drage. Die Sicherung des Dienstes der Reparations--Schuld- »erschreibungcn muß mit Rücksicht auf die sonst dem Unternehmen der Wirtschaft und dem Personal drohenden Schwierigkeiten erste Aufgabe der Verwaltung sein. Ihre Erfüllung ist nur möglich, wenn die Reichsbahn finanziell vorsichtig verwaltet wird. Dies bestimmt die Tarif-, Personal- und Beschaf- strngspolitik der Gesellschaft. Einige Tarifänderungen wurden «ach den Anträgen der Verwaltung genehmigt. Bon den Organi- iationsfragen wurde die Neuordnung des Werkstätten- und Beschasjungswesens behandelt und in ihren Grundzllgen fest- «elegt. An Einzelheiten ist zu bemerken: Die Verwaltung rechnet Ar 1925 mit einem durchschnittlichen Persrualstand von 77Ü 009 Mpft»; die Kopfzahl belief sich 1913 auf 693 000, wobei die «dgetreteuen Strecken nicht mitgercchnet sind. Während 1913 dte Ausgaben für das Personal etwa 50 Prozent Gesamt-Betriebsausgaben ausmachen, werden diese für das Geschäftsjahr W25 auf 62 geschätzt. Es wurde vom Berwaltungsrat zur Kennt- «is genommen, daß Staatssekretär Bogt mit der Vertretung «reußischen Interessen in der Reichsbahn beauftragt wurde. 11 Millionen Dollar Kredit skr die Reichsbahn. Berli», 27. Nov. Zwischen der deutschen Reichsdahngesell- schaft und dem unter Führung von Speyer u. Co. stehenden Bankenkonsortium. dem außerdem die Chase Eecuriti es Corporation. Blair and Co.; th« Equitable Trust-Company of Neuyord, Bank of Manhattan Co. und die Henry Schröder Banking Corporation angehören und der unter Führung von Henry Schröder u. Co. stehenden Londoner Bankgruppe ist eine Abmachung gekommen, wonach di« Banken der Deutsch« Effrn- kahngesellschaft bis 31. Januar 1926 das Recht einräumea. Kredite in Höhe von 11 Millionen Dollars, teils in Dollar, teils in Psund Sterling für Bedarfsfälle in Anspruch zu «ehmen. Die Gesellschaft legt Wert darauf, sich diesen Kredit Iß sichern, falls für unvorhergesehene Fälle noch keine flüssige« Mittel aus dem Bahnbetrieb zur Verfügung stehen. Einschränkung des Personalabbaus. Ein« Verordnung der ReEchscegiernng. Berlin, 26. Nov. Da infolge der Auflösung des Reichstages der Entwurf des Gesetzes über die zweite Aenderung der Personalabbauverordnung nicht mehr verabschiedet werden konnte, bestimmte die Reichsregierung im Verwaltungsweg«, daß der grundlegende Artikel 3 der Personalabbauverordnung Gundula. Roman von A. v o n T r y st e d t. ZA) Raä'druck verboten. >,Du selbst gibst zu, daß sie bildungsfähig, bei weitem »icht so oberflächlich ist, wie ihre Mutter —'" .Bildungsfähig bis zu einem gewissen Grade, liebes Kind. Der Baron aber braucht eine sanfte, zärtliche und feinsinnige Frau, und die kann ihm Bera niemals sein." .Darauf kommt es nicht an, Papa. Ich glaub«, wer liebt, sieht die Fehler des anderen gar nicht." .Dann handelt es sich um einen Rausch, der alsbald verfliegt. Der Bawn wäre im voraus zu beklagen, wenn ein solches Schicksal ihm beschieden wäre." Gundula wußte, was ihr Vater mit diesen Worten andeutete: sein eigenes, unseliges Geschick. Er hatte den Wert Eugenies weit überschätzt, als er sie zur Gattin nahm. Die Fotze war rin beklagenswertes, verfehltes Leben. In ernster Stimmung begaben Vater und Tochter sich wieder ins Haus. Nur «ine knappe Stunde blieb ihnen noch, dann Sollte die Weiterreise des Bankiers und seiner ältesten Tochter «fotzen. Bera und der Baron hatten gesehen, wie Gundula sich zärt- llch an ihren Vater schmiegte. Sie schaute den beiden spöttisch lächelnd nach. .Jetzt bekomme ich mein Teil." sagte sie. „Gundel läßt kein gutes Haar an mir, und der Herr Papa hebt seine Jüngste in den Himmel. Für meine Vorzüge hat er kein Verständnis." .Ich kann mir nicht vorstellen." entgegnete Stesany ernst, .daß in dieser kurzen Wieoersehensstunde Fräulein Eicke oder ihr Vater auch nur «in ungerechtes oder gar verleumderisches Wort über irgend jemand sprechen sollten." .Und doch geb ich Ihnen oie Versicherung, daß Papa da- r«uf brennt, seinem Herzen Lust zu machen. Er verurteilt Mamas temperamentvollen Sinn, ihren Stolz und ihr Talent, sich in der Gesellschaft Geltung zu verschaffen. Er steht auch auf mich mit scheelen Augen. Wir verstehen uus nie. Wenn kch Mama nicht auf meiner Seite hätte, wäre es rin bejammernswertes Dasein für mich." (Versetzung von Beamten in den einstweilig»» Ruhestand) vom 1. Januar 1925 an nicht mehr allgemein, sondern nur noch in den Reichsverwaltungen anzuwenden ist. in denen auf Grund eines ausdrücklichen Beschlusses der Reichsregierung «in weiterer Personalabbau wegen besonderer Gründe busnahmsweise noch als erforderlich erachtet wird. Darüber hinaus ist zugunsten der Beamten beabsichtigt, eine Gesetz«-Vorschrift zu treffen, wonach Artikel 3 der Personalabbauverordnung nur noch in solchen Reichsverwaltungen anzuwenden ist, die durch besonderes Gesetz zu Abbauoerwaltungen erklärt sind. Die Reichsregierung ordnete ferner an. daß schwerbeschädigte Beamte oder Angestellte wegen verminderter Leistungsfähigkeit, die auf ihrer Beschädigung beruht, »icht mrtz: abgebaut wrrdea dürft«. Eime neu« Besoldnagsaktton ‘ der Beamten. Berlin, 26. Nov. Die Beamtenspitzenorganisationen mit Ausnahme des Re.ichsbundes der höheren Beamten nahm in einer gemeinsamen Sitzung heute vormittag zu dem Ergebnis der Besoldungsaktion Stellung. Sie faßte eine Entschließung, worin zum Ausdruck gebracht wird, daß die Spitzenorgani-. sationen sich mit dem Ergebnis nicht zuftieden geben und nach Zusammentritt des neuen Reichstags die AktZm erneut beginnen werden. Baden. Bad« und die Regelung der Beamtenbesoldung. Das badische Staatsministerium hat gestern zu der vom Reichsfinanzministerium getroffenen Regelung der Besoldungen der Beamten Stellung genommen. Es wurde beschlossen, di« Reichsvorschristen auch für die Landesbeamten zu übernehmen, jedoch mit der ausdrücklichen Beschränkung auf die Zeit dis Ende Dezember des laufenden Jahres. Damit soll zunächst erreicht werden, daß auch die badischen Landesbeamten alsbald in den Besitz der erhöhten Bezüge kommen, andererseits aber wird das Staatsministerium alsbald nach dem Wiederzusammentritt des badischen Landtages im Dezember dieses Jahres mft diesem darüber beraten, in welcher Weise der großen Notlage der Beamten der unteren Besoldungsgruppen, die durch die Besoldungsregelung leider nicht behoben sind, abgeholfen werden kann. 4 Aus Nah und Fern. s Sinsheim, 28. Nov. (Wahlversammlung.) Die große Versammlung, in welcher Minister a. D. Reichstagsabgeordneter Dietrich am Sonntag abend im Löwensaal in Sinsheim spricht (wir verweisen auch noch auf die diesbezügliche Anzeige im Inseratenteil) wird allem Vernehmen nach sich eines so starken Besuches auch von auswärts zu ersteuen haben, daß rechtzeitiges Erscheinen besonders anzuraten ist. Der Saal ist geheizt. co Sinsheim, 27. Nov. (B a h nd i en st.) Herr Obereisen- bahninspektor Rieger wurde nach Radolfzell versetzt. Obereisenbahnsekretär Gnirs kommt von Radolfzell hierher. Die Vorstandsstelle beim Stationsamt Sinsheim wurde dem Eisenbahninspektor Wilhelm Herbst von hier übertragen. Wir fteßlen uns aufrichtig, daß gerade Herr Herbst, der schon lange Jahre hier t ätig ist, der insbesondere die Verhältnisse und Ausbaumöglichkeiten des hiesigen Bahnhofs, wie kein anderer, kennt, der auch durch sein wohlwollendes und immer entgegenkommendes, leutseliges Verhalten sich das Zutrauen weitester Kreise erfreut, zum Bahnvorstande ernannt wurde. * Sinshrim, 27. Nov. elben nach Kurzer Zeit gut repariert u»d geeicht zurück. 1 UU [$tedcenpferd-j Seif« | die beete Lilienmüchseife. : t zarte, weUseHaut und blend. : aebönen Teint. Ferner maoht I „Dada-Cream“ I rote und tprdde Haut weiss ». * sammetweich. Oberalizuhabcs Apotheker Dr. Kieffer Engel-Drog. Ad. Engel. Willi. GeiS, Seifenfabrik. J. Lang, Seifengeschäft. Oeitsciie deinikr. Partei Ortsverein Sinsheim. Heute Freitag Abend 8 Vs Uhr Stammttsch „Schwanen " ver Rundfunk-Apparat das diesjährige WelhnachisgeMienk! Musik, Vorträge, Vorlesungen fiir Kinder usw. hören Sie täglich in Ihrem Heim mit dem nach ganz neuen Gesichtspunkten konstruierten Rundfunkapparat, der mit allem Zubehör, außer Antenne, nur Mk. 230.— kostet. Radio-Hörstunden für Interessenten in unseren Räumen Fachmännische Auskunft and persönlichen Besuch auf Wunsch. GAMBER, DIEHL Co. Photo Kino Radio Hauptstr. 107 Heidelberg, geg. d. Theaterstr. Ausfchneikeu ! A«, schneide»! MiNtärmSnIel feldgrau neu la. 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Zwar wenn man recht zusieht, so ist eine solche auch schon geschaffen: nicht durch ein Buch, sondern schon durch jenen Satz Rankes vom Primat der auswärtigen Politik, der in wenigen Worten, genial zusammengefaßt, ebensoviel enthält wie ein ganzes System der politischen Vernunft. Wie wenige aber sind es bei uns, die danach handeln! Ranke sagt, die auswärtige Politik müsse darum den Vorrang vor der inneren haben, weil es sich bei dieser nur um die Einrichtung der Staaten handle, bei jener aber um ihren Bestand und ihre Sicherheit. Die innere Politik herrscht naturgemäß bei kleinen und schwachen Völkern vor, deren Sicherheit nichts mit ihrer Stärke zu tun hat: bei großen Rationen tut sie es nur zu Zeiten des innern Verfalls und Niedergangs. Sollte man sagen können, daß dies ja auch die Signatur des heutigen Deutschlands sei und daß darum so viel innerpolitischer Zank bei uns ist und so wenig Fähigkeit und Bereitschaft, außenpolitisch zu denken? Ich glaube nicht, denn auch als das Deutsche Reich auf der Höhe seiner Macht stand, waren die Instinkte des politischen Denkens beim deutschen Volk mehr auf das Innere als auf das Auswärtige gerichtet: es fürchtete sich, Millionen auszugeben, und muß min mit Milliarden büßen. Indessen, Geschehenes ist nicht zu ändern, und eine auch schwere Erfahrung wäre nicht zu teuer bezahlt, wenn durch sie die nationale Urteilskraft erweckt wird. Nun aber, wo wir uns als Volk wieder aufrichten wollen, besitzen wir keine Waffen, haben auch in absehbarer Zeit keine Möglichkeit, zu solchen zu gelangen. Um Politik zu machen, dazu bedarf es der Druckmittel, und wenn „des Königs letztes Argument",, die Sprache der Kanonen, nicht in Frage kommt, so muß man auf andere Weise imstande sein, Vorteile anzubieten und zu verweigern, mit Nachteilen zu drohen, und wenn die Methode gewirkt hat, sie zu ändern. Wenn wir die heutige europäische Lage mit der vor fünf Jahren vergleichen, als eben der Friede von Versailles geschlossen war, so ist kein Zweifel möglich, daß wir nicht mehr ganz so vollständig aller Berhandlungsmittel entbehren, wie damals. 1919 hatten wir die geschlossene Front der „Alliierten und Assoziierten" gegen uns, und es gab nur Diktate, wie auch noch jahrelang nachher. Heute hat man die Diktatmethode fallen gelassen, und cs wird verhandelt. Niemand wird glauben, daß diese Aenderung daher stammt, daß die Gegner jetzt einsehen. sie hätten damals unmoralisch gehandelt und müßten jetzt moralischer handeln. Auf diesem Wege vollziehen sich keine Aender- ungen in der Politik. Auch die Sklaverei ist von den chriftj- lichen Nationen nicht früher abgeschafst worden, als bis an den maßgebenden Stellen wirtschaftliche Erwägungen anfingen, gegen sie zu sprechen. Erst dann konnte auch das moralische Derdam- mungsurteil durchdringen. Der wahre Grund dafür, daß wir jetzt bis zu einem gewissen Grade imstande sind, zu verhandeln, ist der, daß die Interessen unserer Kriegsgegner sich getrennt haben, und daß ein Teil von ihnen jetzt eine Politik verfolgt, die direkt oder indirekt auf Deutschlands relative Stärkung abziek. Das gilt für England und Amerika, aber es wäre törM, zu glauben, es sei irgend etwas „Deutfchfteundliches" dabei. Es handett sich nur um klare englische und amerikanische Intrressenpolitik. und das ist gut so. Nur muß Deutschlands auswärtige Politik dieser Erkenntnis auch Rechnung tragen! Erstens gibt es heute für uns kein wichtigeres Studium, als die politisch-ökonomischen Zustände und Bewegungen in Amerika und England und zweitens muffen wir auf Grund der Einsicht, di« wir von diesen Dingen gewinnen, auch selber konsequent handeln. Ich greife zwei bestimmte Momente heraus. Erstens: Amerika hat weit mehr als die Hälfte alles in den Kreislauf der Weltwirtschaft übergangenen Goldes bei sich gesammelt: es muß diese Masse irgendwie verwenden, und da es unmöglich ist, sie ganz in die Eigenwirtschaft der Der. Staaten hineinzu-, puinpen, so sehen die Amerikaner zu. daß sie einen Teil ihres Goldes nach Europa schicken, damit es hier arbeitet. Also mußten sie auf Frankreich drücken, daß es seine Politik gegen Deutschland änderte, denn diese hatte auf die europäische Wirtschaft zerstörend gewirkt. Zwefteus: In England gibt es immer noch über eine Million Arbeitslose. Jeder von ihnen kostet dem englischen Staatsschatz 15 Schilling wöchentlich, was zusammen im Jahr über 50 Mll. Pfund oder eine Milliarde Goldmark ausmacht. Woher kommt diese Arbeitslosigkeit? Don der mangelnden Kaufkraft des Weltmarktes für englische Güter,- die Völker sind arm geworden. Es gibt aber ein sehr einfaches Rezept, um de« Weltmarkt rasch und gründlich zu stärken: wenn die waffenstarrenden „Sieger" und „Gewinner" des Weltkrieges. Frankreich voran, die Hälfte ihrer Kriegs- rüstung oblegen und die frei werdenden Gelder und Kräfte der Wirtschaft zugute kommen. Daher ist England für Abrüstung, verhältnismäßig ehrlich, und weil hinter der Abrüstung ein starkes ökonomisches und politisches Interesse steht, darum fängt der Weizen der Friedensfreunde tatsächlich an zu blühen. Man soll indes nicht glauben, daß Frankreich freiwillig den Weg betreten hat, auf dem es jetzt notgedrungen einige Schritte vorwärts gegangen ist. Auch Herriot ist ein ehrlicher Mann, aber doch nur so wett, wie man ehrlich sein kann, wenn man den Versailler Fxieden zugleich als die Quelle der „Rechte" Frankreichs und als einen gerechten Frieden zu verteidigen hat. Mit einem gewissen Fanatismus des Vorurteils kann man auch ehrlich an die Quadratur oes Kreises glauben, aber welch eine Art von Geometrie wird herauskommen/ wenn jemand praktisch mit dieser Voraussetzung zu rechnen anfängt? Eine Geometrie, die ebenso aussehen wird, wie auf politischem Gebiet die Politik des „Rechts" von Versailles aussieht. Das Schlimmste dabei ist, daß oie Franzosen nicht nur eine Politik der ungerechten Ansprüche machen, sondern sie auch mit Misteln der Feigheit betreiben müssen. Ist es nicht ein jämmerliches Bild, wie die Leute, üie den Krieg gemacht haben, die vor allen deutschen Kriegserklärungen ihren russischen Freunden „in gehobenem und herzlichem Ton" versicherten, sic seien zum Kriege entschlossen, jetzt winseln und schwören, sie seien engelrein von Kriegsschuld und Kriegswillen! Wenn ein Mann wie Poincare noch Ehre vor sich selber hat — müssen ihm in der Stille nicht Tränen der Scham und Wut kommen über die Gefälligkeitsakzepte, die er genötigt ist, von feinen Helfershelfern gegen George Louis Stimme aus dem Grabe zu erbitten? Weiß wohl jemand besser als er, daß Louis die Wahrheit geschrieben hat? Wie die französische Deele wirklich empfindet, das zeigt der Urteilsprozeß gegen den General von Nathusius. Auch er ist ein Dokument nicht nur des Haffes, sondern auch der Feigheit. Und Feigheit ist auch die Begnadigung! (Die Schrilftl.) Frankreich wird auf der Bahn einer Politik, die Deutschland oen Absichten des Versailler Friedens nachträglich ein Stück entziehen soll, nie einen Schritt weiter gehen, als es durch überlegenen Druck dazu gezwungen wird. Man kann trotzdem nach Lage der Dinge im Augenblick ganz gut mit ihm verhandeln— mr darf man den Berhandlungsgegner nicht anders sehen, als er ist. Verschiedenes. t Dillingen, 28. Nov. (Ein Unglücksfall.) ereignete sich gestern auf dem Fußballplatz dadurch, daß ein Schwenninger Spieler nach dem Ball stoßen wollte,, dabei aber den Spiel« Alb in Döbelin von der Billinger Mannschaft so unglücklich traf, daß dieser einen doppelten Unterschenkelbruch «litt. t Konstanz, 28. Nov. (Schwerer Einbruchsdieb- st a h l.) Die Wohnung des Fabrikanten Kuppel an der Straße Konstanz—Wollmatingen wurde in einer der letzten Nächte nahezu ausgeraubt. Unter den gestohlenen Gegenständen befinden sich 15 kostbare Oelgemälde, darunter Werke berühmter alter Meister, wie z. B. eine „Hl. Familie" von Rubens, außerdem Werke von Defregger, von Reinbold u. a. Weiter wurde ein kostbarer Gobelin gestohlen, ferner Grundschuldbrief«, worunter einer von 50000 Mark und zwei von 10 000 Mark und 130 Dollar. Des weiteren schweizer und deutsches Geld, eine ganze Gold- und Silbermünzensammlung mit viele« ausländischen wertvollen Münze», Halskette», Ringe, Armbänder, sonstige Wertgegenstände aus Gold -und Platin, Brillanten, silberne Eßbestecke usw. Für die Ergreifung der Täter ist eine hohe Belohnung ausgesetzt. — Gegen einen, dem Kon- stanzer Stadtrat angehörenten Fabrikanten wurde wegen Wuch« nach Paragraph 302 a des R.St.G.B. von der Staatsanwaltschaft «in Strafverfahren etngeleitet. t Wiede», 28. Nov. (Verschüttet.) Bei Grabarbeiten zum Bau einer Wohnbaracke ereignete sich ein schwerer Unglücksfall. Eine untergrabene Erdschicht löste sich los mch begrub einen 24 jährigen Arbeiter aus Mannheim. Der Bo- dauernswerte konnte nur als Leiche unter den verschütteten tzrd- massen heroorgcholt werden. Berlin, 25. Nov. (Schwerer Unfall.) Eine Kraftdroschke fuhr heute früh in der Friedrichssttaße gegen eine auf d«m Fahrdamm aufgestellte mechanische Leiter, auf welcher drei Monteure an einer Lichtreklame arbeiteten. Zwei oo« ihnen wurden auf den Bürgersteig geschleudert. Der eine namens Kuhndorf starb auf dem Wege zur Rettungsstelle, während der andere eine Gehirnerschütterung und innere Verletzung erlitt. Eisenbahnunglück in Frankreich. Paris, 26. Nov. Auf der Strecke Paris—Lyon hat sich im Lauft des heutigen Vormittags ein Eisenbahnunglück zu- getragen. das die ganze Strecke für jeglichen Verkehr sperrte. Ein Güterzug überfuhr das Haltesignal und fuhr in bei Nähe von Macon auf einen haltenden Güterzug aus. Fünfundzwanzig Wagen zersplitterten und bildeten schließlich eine» einzigen Trümm«haufen. Nähere Einzelheiten fthlen noch Der gesamte Verkehr mußte umgeleitet werden. Warnung für Pftrdebesitzer. Einem Pferdedesitzrr in Mannheim sind plötzlich zwei wertvolle Pftrde verendet. Di« Sektion ergab, daß die Ti«e an einem Taxus-Gebüsch gestessen hatten. Der Taxus oder die Eibe ist ein Nadelbaum. Die Zweige sind ähnlich wie die der Tanne, nur sind die Nadeln dichter. Taxus wird vielfach als Zierstrauch in Vorgärten verwendet, namentlich als geschnittene Hecke. Die Früchte sind erbsengroß« Beeren (hellrot), dft unschädlich sino. dje Nadeln dagegen sind giftig. Es empfiehlt sich daher, wenn Pferde unbeaufsichtigt bleiben, diese so zu stellen, daß keine Gelegenheit geboten wird, an derartigen Sträuchern zu fressen. Reichskurzschrift. Der Stenographen-Perein Gadelsdrrger, welcher am vorigen Freitag einen Vortragsabend über die neue Reichskurzschrift veranstaltete, wird, wie dort vom Vorsitzenden bekannt gegeben, sogleich Kurse für diese Stenographie eiw richten. Beginn heute abend 8 Uhr in der Schule D 7. 22. Wir wollten nicht versäumen, auch an dieser Stelle darauf aufmerk-- sam zu machen, denn mit Einführung ber Einheitskurzschrist wird stenographische F«tigkeit in viel höherem Maße als ftüher verlangt werden. Di« geplatzte Wärmeflasche. Ein Vorfall, der anderen zur Warnung dienen sollte, ereignete sich gestern in Ofsenbach a. M. In d«r Wohnung einer dortigen Familie hatte die augenscheinlich nicht gerade an übergroßer Schlauheit leidende Stundenstau einem Kinderbett eine metallene Wärmflasche entnommen und sie in die Röhre des geheizten Ofens gestellt, um das Wasser wieder anzuwärmen, dabei aber nicht die Verschraubung abgenommen. Inzwischen hatte sie über ihrer Hausarbeit die Wärmflasche ganz vergessen. Plötzlich gab es einen lauten Knall und der große eiserne Füllofen wurde in die Lust gesprengt. Durch Ueberspannung des in der verschlossenen Wärmflasche sich natuv- gemäß entwickelnden Dampfes explodierte oie Wärmflasche und riß durch die ungeheure Spannkraft des Dampfes den ganzen Ofen auseinander. Die sofort telephonisch zu Hilfe grrufench Feuerwehr hatte die glühenden Kohlen und die Trümmer de» Ofens, die im ganzen Zimmer umhergeflvgen waren, «jt Asbesthandschuhen in Eimer gelesen und dadurch weitere Feuersgefah« behoben. Man darf nicht festoerschraubte, mit Wasser gefüllte Wärmflaschen in der Ofenröhre aufivärmen, sonder» muß mindestens die Verschraubung vorher öffnen, oamtt d« Dampf abzichen kann. Fünf Fahr« bt einem Kell« versteckt. Ein ehemalig« zaristischer Offizier namens Borowikow ist dieser Tage »m Bezirk von Smolensk verhaftet worden. Er hatte sich fünf Jahre in einem Kellergewölbe seines väterlichen Hauses versteckt gehalten. Der Keller hatte einen geheimen 8ing«ng, der vor einiger Zeit die Aufmerksamkeit der Tscheka auf sich gelenkt hafte. Die bolschewistische Polizei schöpfte Verdacht und drang in das Gewölbe ein, wo sie einen vollständigen ver- wahrlosten und verwilderten Menschen vorfand. D« Unglücklich« wurde »«hastet und dem Revolutionsgericht übergeben.' Auch «ine Spazierfahrt. Ein junger Eanadi«. Mist« Smith will in einem Boote aus imprägnierter Leinwand de» Kanal überqueren und dann auf den französischen Flüssen und Kanälen bis zum Mittelmeer gelangen. An dessen Küste entlang wird er bis zur Tibermündung fahren und von dort den Tiber aufwärts bis Rom. - Anzüge - für Herren und Jünglinge Mk. 28.-, 35.-, 40.-, 45 -, 50.-, 60.- usw , j| Mäntel u. Ueberzieher fUr Herbst und Winter Mk. 30.-, 35.-, 45.-, 52.-, 60.-, 68.- usw. Gumml>MSnlel Mk. 21.-, 25.-, 28.-, 33.-, 38 - usw. -" . Wind-Jacken 11—, 12.-, 14.-, 16.-, 17 —, 19.—, 21.- Hosen für Sonn- und Werktag Hochzeils-Anzüg e in allen Preislagen Sport~Anzii Stanneno billig Ist mein Angebot, Überzeugen Sie sieb -von der guten Qualität. 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J ■■■■■■■■■■■■■■■■■■ Z 3 « welcher Partei gehörte der unvergeßliche Abgeordnete — Z Düringer» der die Aufwertungsfrage zuerst aufgeworfen hat? — = Zur D. B. P. = z Zu welcher Partei gehören die Abgeordneten, Dauch, Wunder- = - lich und Frau Dr. Matz» die für Aufwertungs- und Rentnerfragen — Z stets entschieden und sachkundig eintraten? Zur D. B. P. — Z Welche Partei hat als einzige durch Beschluß ihrer oberste« 2= Z Instanz (Parteitag) am 30. März 1924 die gerechte Lösung der Auf- 35 Z wertungsfrage auf ihre Fahne geschrieben? Die D. B. P. — S Welche Partei hat im letzten Reichstage beantragt, dem Un- EE Z recht der 3. Steuernotoerordnung durch Einsetzung des Aufwertungs- «E Z ausschuffes ein Ende zu machen? Die D. D. P. — Z Welche Partei hat noch zuletzt auf ihrem großen Parteitage :E Z (Dortmund, 13. November) erneut die Forderungen der Sparer zu ~ Z den ihrigen gemacht: 1. Verzinsung, 2. Aufwertung, 3. rückwirkende ZZ = Kraft? Die D. B. P. = z Keine andere Partei hat sich mit solcher Sachkui.de und EE Z Wärme der enteigneten Schichten des Mittelstandes (Hypothekengläubiger, — ZZ Sparer, Rentner) angenommen wie die SS 1 Äeiitslhe MMttei! ( ss Deshalb wühlt: Liste 8. EE Nechnungs-Formülare empfiehlt in allen GottHeb.Becke^sche BuchdmSerei r Diitirenheimer r Lsdermann Plöck 36 Günstiges Weihnachts-Angebot Weiss Hemdentuch . . -.75. -.65 -.48 ■df Weiss Cöperflanell . 1-25, 1.10, -.95 Karriert Hemdenflanell 1.10, -.95, -.75 Gerstenkornhandtücher -.65, -.55, -.45 4 Schürzzeug . . . 1.25, 0.95 A Schürzzeug 120 cm breit . 1.50 Je Bettuchstoff 150 cm . . - 1,95, 1.75 Je Bettkattun. -.95, -.85, -.70 A Doppelbreit Hosenzeug. 3.50, 2.90, 2.40 JC Manchester in versch. Farben 4.50, 3.90, 3.50 je Anzugsstoffe 140 cm breit . 3.50. 2.50, 1.90 je Mantelflausch «mTÄ . 6.50, 5.90, 4.90 je Weiße u. färb. 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Der Laudbote * Sinsheim« Zeitung. Freitag, den 28 . November. :^e n! ^/> %y&k äs, #/ / iti Weihn3ctats - Yerkanf 1 m RU iiiiiiiiiiiitiifiiiiiiiuiifiiiiiiiiiiiimfUfmumiiiiiiiimiiiiiiHiiiiiiiiHfniiiiiiiiiiiiiiiiiiimiifiifiiiimiiiiiimiiiimimt PJj| zur Wüsche nur PERS1L Om Itl der rechte Heilert Um meiner werten Kundschaft bei der großen Geldknappheit ganz besondere Vorteile zu bieten, gewähre ich auf alle Waren trotz der billigsten Preise einen Einstimmig lll Nachlaß von bllaat J.. ■ sustSkf6'>sr<3i>s C. Brenner-Schilling jCeilbroiui a. J(. 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Jahrgang 1924. Der Landbote * Sinsheim« Zeitung. Freitag, den 28. November. Ein Wort an die Frauen! Helft, daß alle Deutsche» im Vaterland sich heimisch fühle»! li Wir sollen nun also wieder einmal „zur Wahlurne" schreiten," wie es so ftierlich heißt, sollen wieder einmal uns entscheiden, welcher Partei wir unsere Stimme geben wollen, von welcher politischer Richtung wir Deutschlands Aufstieg und Rettung erwarten. Wir sind das Wählen nun wohl gewöhnt, wir Frauen, Aber viele sind es auch schon müde. Müde, weil sie nun einmal Ruhe haben möchten vor der leidigen Politik, oie so viel Haß und Leidenschaften, so viel Egoismus unü Kleinlichkeit in den Menschen aufweckt, — die aber auch deshalb so unbequem ist, weil sie einen zur Stellungnahme zwingt, weil sie verlangt, daß man sich entscheidet für rechts, links ober Mitte. Wahlrecht und Wahlpflicht verlangen von uns Frauen Beschäftigung mit den Dingen des öffentlichen Lebens, die wir ftüher den Männern allein überlassen haben. Und — seien wir ehrlich — manche von uns würde heute gar nicht ungern dieses vornehmste Recht des Staatsbürgers wieder hergeben, nur um verschont zu bleiben von der Pflicht des Nachdenkens über diese Dinge, von der Pflicht, in diesen Hexenkessel „Politik", in dem einem nichts, aber auch gar nichts gefällt, sich eine Richtung, eine Partei wählen zu müssen. Und manchen tönt die alte Forderung, die die Männer seinerzeit der Frauen^ bewegung gegenüber mit größtem Nachdruck vertreten haben, wie eine Erlösung in dieser schwierigen Lage: „Die Frau gehört ins Haus." Ins Haus, wo sie als Hausftau, als Mutter ihren natürlichen und schönsten Wirkungskreis hat. Dies ist auch sicher der schönste Beruf der Frau. Und doch müssen wir uns ftagen, ob das denn ein Grund ist, nun aus diesen vier Wänden nicht «inmal einen Blick ins Freie, einen Blick in die Welt hinaus zu tun, um sich einmal klar zu werden, welchen Platz man als Frau und Mutter in dieser Welt «innimmt, und andererseits, was man selbst dieser Welt zu sagen und zu geben hat. Wenn wir sagen, „die Frau gehört ins Haus", dann müssen wir ebenso folgerichtig sagen: der Mann gehört ins Bureau, in die Fabrik, aufs Feld, also in seinen Beruf und auch viele viele Frauen gehören so in andere Berufe als den der Hausfrau. Aber ebensowenig wie es jemanden einfällt, zu denken, daß die Berufstätigkeit der Männer ihre Beteiligung am öffentlichen Leben aus schließen könnte, ebensowenig sollten wir aus den Gedanken kommen, daß die Haupttätigkeit der Frau ihr „Beruf" als Hausftau und Muster sie von allem abschließt, was draußen in Stadt und Staat oorgeht. Jeder Stand, jeder Beruf steht als ein Glied in dem großen ganzen unserer Volkswirtschaft und hat seinen Teil zum Gedeihen des Ganzen beizutragen. Jeder Berufstätige hat das Interesse, an der Gestaltung des Ganzen mitzuwirken. und das wird er um so besser können, je mehr er über die engen Grenzen ftines eigenen Wirkungskreises hinaussieht, je mehr er an den öffentlichen Angelegenheiten innerlich und äußerlich Anteil nimmt. Warum sollte es bei den Frauen, ob sie nun wie die Männer in irgend einem außerhäuslichen Beruf stehen oder ihr«» Beruf als Hausfrauen nn- MMer ausüben, anders fein? Die Reichsverfasfung stellt die Familie unter den besondere» Schutz des Staates und der Gemeinden (Art. US). Das heißt doch nichts anderes, als daß eben dem Haus, der Familie eine ganz zentrale Bedeutung nicht nur für die Einzelnen. sondern für die Gesamtheit der deutschen Staatsbürger beigemessen wird. Es ist dem Staat nicht gleichgültig, in welchen Verhältnissen feine Jugend aufwächst. Es bann aber auch den deutschen Frauen nicht gleichgülttz sein, für welche» Staat sie ihre Kinder erziehen. Und darum müssen sie helfen, diesen Staat mitzugestalten, ihn so zu formen, daß «ich er zu einem „Heim", zu einer wirklichen Heimat für chre Kinder wird. „Völker, oh dürsten doch endlich Frauenhände euch lenken helfen!" hat Richard Dehmel ausgerufen, noch ehe wir Frauen das verbriefte Recht hatten, mitzusprechen und mitzuhaadeln. Und dies ist auch der letzte und schönste Sinn des Frauenstimme rechts: Mit dazu helft«, daß sich alle Deutsch« in che«, Vaterland wirklich heim,sch fühle«. Und da harren unser noch große, schwere Ausgaben. Hier stehen wir noch ganz am allerersten Anfang. Nicht obwohl so viel Häßlichkeit und Niedriges in Schrift. Wort und Tat sich heute in der Politik breit macht, müssen wir hinein, sondern gerade weil es so ist. um es ändern zu helfen. Heute leben wir noch in einem Staat, in dem Sachen und Interessen gegeneinander ausgespielt werden, in dem der Kampf im wesentlichen um materielle Dinge geht. Aber auch der Kampf der Geister, der Kampf der Ideen gegeneinander (Monarchie oder Republik. Friede oder Krieg, Sozialismus oder Kapitalismus) hat Formen angenommen, vor denen uns schaudert. Wir Frauen könne» unserem Wesen nach da nicht mit, und wenn es einige gibt, die mittun, denen dieser Zustand Lebenselement ist, dann haben sie ihre besondere Frauenaufgabe in der Politik nicht verstanden. Der Mann, dessen Gepräge auch heute noch unser Staat trägt, sieht die Sachen, die Frau, deren Eigenart den Staat in Zukunft mitbestimmen soll, sieht die Menschen. In Zukunft. denn heute können wir twtz sechs Jahre Stimmrecht »och nicht davon reden. Es geht langsam, wie alle großen Umgestaltungen in der Geschichte langsam vor sich gehen. Aber das darf uns nicht entmutigen. Wir wollen, daß den Menschen im Staate ihr Recht «erde, und darum wollen wir den sozialen Staat. Denn „sozial bedeutet das Vorrecht des lebenden Menschen vor allen Gütern und Einrichtungen dieser Erde." Und daran zu arbeiten, ist Recht und Pflicht jeder Frau. Das Stimmrecht ist der erste Schritt dazu. Daß wir aber trotz der Langsamkeit dieser Entwicklung doch schon, wenn wir nur wollen, auch Erfolg« sehen können, zeigt z. B. das Reichsjugendwohlfahrts- gesetz. ein Gesetz zum Schutze unserer Jugend, das unter dem entscheidenden Einfluß und wirksamster Mitarbeit der Frauen entstanden ist und dessen Durchführung auch wesentlich von der Arbeit der Frauen als Fürsorgerinnen, Lehrerinnen und Helferinnen abhängt. Ein solches Beispiel zeigt schon, daß wir sehr wohl unsere Eigenart als Frauen aus dem häuslichen Kreise hinaus ins öffentliche Leben tragen können, ja, dazu verpflichtet find. Und dies ist ja nur ein erster Ansatz Wir dürfen überzeugt sein. daß. wenn wir den Mut nicht ver>- lieren, nicht vorzeitig „wahlmüde" werden, auch auf anderen Gebieten des politischen Lebens, auch in der großen Politik, einmal ein anderer Geist einzieht, daß wir spüren dürfen, wir leben in einem wahren sozialen Staat, einem Dolksstaat. Wie auch in der Familie die Gemeinschaft nur dann wirklich lebendig und stark ist. wenn nicht der Mann allein und nicht die Frau allein ihr den Stempel aufdrücken, sondern jedes seine Eigenart, das Beste seines eigen«» Wesens gibt, so müssen auch in unserem Vaterland Mann und Frau zusammenstehen und Zusammenwirken, damit wir das bekommen, was heute von vielen so heiß ersehnt und so häufig mißverstanden wird, «ine Dolksgrmeinschift. Darum — fort mit der Wahlmüdigkeit und Unentschlossenheit, denn es gilt ein großes und schönes Ziel, wenn der Weg auch steil und steinig ist! Verschiedenes. Wie «ine Lüge entsteht. Eine gute Charakteristik der Be- „Münch. Neuest Nachr.", indem sie die folgenden Meldungen aneinander reihen: Kölnische Zeitung: Als die Nachricht von der Einnahme Antwerpens bekannt wurde,' läuteten die Glocke» ... Matin: Nach der Kölnischen Zeitung sind bei der Einnahme von Antwerpen die dortigen Pfarrer gezwungen worden, mit den Glocken zu läuten. Times: Nach einer Meldung des Matin aus Köln sind diejenigen belgischen Pfarrer, die sich bei der Einnahme von Antwerpen weigerten, die Glocken zu läute», aus ihrem Amt vertrieben worden. Eor- riere della Sera: Nach einer Meldung der Times aus Köln über Paris sind die unglücklichen belgischen Pfarrer, die sich bei der Einnahme von Antwerpen weigerten, mit den Glocken zu läuten, in Zuchthausstraft genommen worden:... Matin: Nach einer Meldung des Eorriere della Sera aus Köln über London wird bestätigt, daß die barbarischen Eroberer von Antwerpen die unglückseligen belgischen Pfarrer zur Strafe für ihre heldenmütige Weigerung, mit den Glocken zu läuten, als lebendige Klöppel in die Glocken hängten, mit dem Kopf nach abwärts . . . Ein« Jahrtausend-Ausstellung der Rheinländer. Die Stadt Köln plant für das Jahr 1925 eine großzügige Jahrtausend-Ausstellung der Rheinländer. In diesem Jahre sind bekanntlich tausend Jahre verflossen, seitdem die Rheinlande mit dem deutschen Reiche verbunden sind. Aus Anlaß üieses hochwichtigen Ereignisses werden an den Rheinufern von Worms und Speyer bis zur holländischen Grenze zahlreiche Veranstaltungen stastfinden, die sich auf die geschichtliche, künstlerische und wirtschaftliche Entwicklung der Rheinlande beziehen. Die wichtigste Erinnerungs- feier wird die Iahrtausendausstellung in Köln sein, die im Ma> stattfindet und an deren Eröffnungsfeierlichkeiten, wie jetzt schon fesffteht, der Reichspräsident und zahlreiche Reichs- und Staatsminister teilnehmen werden. Von besonderem Interesse wiro in dieser Jahrtausend-Ausstellung eine Abteilung sein, in der di« wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Rheinlandes geschildert wird. Nach den bisher von den maßgebenden Stellen gemachten Zusagen ist mit einer ftlchen Fülle von wertvollem Material zu rechnen, daß diese Ausstellung mit Recht als die sehenswerteste bezeichnet werden darf, die in Westdeutschland jemals veranstaltet worden ist. Der Hemd de» Herr« Fridolin. Herr Fridolin besitzt «inen kleine« niedlichen Hund. Große Freude bei Herrn Fridolin. Aber welche Freude muß nicht besteuert werden? Also muß auch Herr Fridolin für seinen Hund Steuer zahlen. Wieviel weiß er nicht. Die Stadt Berlin hat eben ihre Beamten, damit sie den Steuerzahler nicht benachrichtigen. Vor einigen Tagen — Herr Fridolin liegt noch im Bett — klingelt es. Gegen 8 Uhr früh. Es läutet Äurm, es trommelt an die Tür. Fridolin aber hat ein dickes Fell und denkt, wenn du so stürmisch bist, kannst du auch wirderkvmmen. Hegen 10 Uhr wiederholt sich der Dov- fall. Herr Fridolin will wütend zur Tür und will sich "das verbitten, doch er erblaßt — vor ihm steht ein städtischer Beamter. „Ich möchte gern die Hundesteuer kassieren!" „Di« Hundesteuer?" — „Jawohl, Sie haben doch vor einiger Zett eine Zahlungsaufforderung bekommen?" Aufforderung habe ich nicht bekommen. Aber was macht den» di« Rechnung?" „Elf Mark achzig: 8.40 für den Hund und drei Mark vierzig für den Möbelwagen." „Erlauben Eie mal. was denn für ein Möbelwagen?" „Der Möbelwagen steht unten, wenn Sie nicht gleich bezahlen, muß ich pfänden und die Sachen mitnehmen." Ein Blick aus dem Fenster überzeugte Herrn Fridolin von der Wahrheit dieser Worte. Unten wurden schon die roten Tücher zurechtgelegt, in die die Sachen eingepackt werden sollen. So geschehen in der Reichshauptstadt im Jahre 1924. Ausgeraubt «nd ln die Spree geworfen. Die „B.Z." meldet ein verbrecherischer Ueberfall wurde heut« nacht am Relchs- tagsufer verübt. Gegen 2 Uhr befand sich die Verkäuferin Dora Händen, die bei einer Zigarrengroßhandlung in der Friedrichsstraße beschäftigt ist und auch dort wohnt, auf dem Heimwege. Auf dem um diese Zeit völlig menschenleeren Reichstagsufer traten ihr plötzlich mehrere Männer entgegen. Einer entriß ihr, ohne daß sie sich wehren konnte, die Handtasche. Als die Ueberfallene Hilfe rufen wollte, packten sie zwei andere Männer und warftn oie Wehrlose in die Spree. Die Täter entkamen in der Dunkelhett. Di« Glühbirne als Bettflasch«! Jedermann weiß, daß die elektrische Energie bei Ueberwindung des Widerstandes im dünne» Metallfaden soviel Wärme entwickelt, daß dieser ins Glühen gerät. Auch das ihn umgebende Glas erwärmt sich, aber es wird nicht zu heiß, weil die Wärme in die Lust ausstrahlt. Diese Wärme wollte ein Kellner ausnützen, der «ine brennend«, an langer Leitungsschnur hängende Glühbirne in sein Bett steckte und s einer Arbeit nachging. Nach einigen Stunden sahen die Nachbarn, wie dicker Qualm und Rauch aus dem Fenster des Zimmers herausdrang. Die Feuerwehr wurde alarmiert, brauchte aber nicht mehr in Tätigkeit zu treten. Denn die in das Zimmer Eindring enden machten der Sache dadurch rasch ein Ende, daß sie die settsamerweise unversehrte Lampe aus dem Bett herauszogen. Der Kellner hatte nicht daran gedacht, daß das Bett ein schlechter Wärmeleiter ist. Es hat sich entzündet, weil das Glas infolge geringer Wärmeausstrahlung zu heiß geworden war. Ein« unauffindbare Millmrdenrrbschaft. In Budapest starb kürzlich der Arzt und Psychiater Ernst Moraoscik. ein Mann in den sechziger Jahren, doch mit einer jungen Frau uno gar nicht lang verheiratet. Seine Praxis, die ausgezeichnet ging, war stadtbekannt. Er galt überhaupt als sehr vermögend und war es auch bestimmt. Doch haste er einen skurrillen Einfall. oder war es übertriebene Aengstlichkeit; er oersuchte seinen Reichtum auf jeden Fall zu verhÄmlichen. Selbst seine Frau wußte nicht, wo ihr Gemahl fein Geld angelegt, wo er seine Effekten deponiert hatte, ob er spekuliere und wie. auch nur oberflächlich, der Stand seines Vermögens laute. Als Dr. Moraoscik gefährlich erkrankte, wollte er seine Frau in das Geheimnis seiner Bankverbindung einweihen. Er machte noch vor Zeugen eine solche Aeußerung. Dann überraschte ihn der Tod. In seinem Nachlaß fand sich ein Testament, das die junge Frau als Unioerfalerbi» bestimmte. Auch die Ziffer feines Vermögens war angegeben; es belief sich anf einige Milliarden ungarischer Kronen, in zahlreichen Depots verstreut. Niemand machte der Witwe das Erbe streitig. Sie hätte widev- spruchslos das Kapital beheben können. Wo aber waren die Gelder und Effekten deponiert? Man suchte unter den Papieren des Verstorbenen, ob nicht doch eine Aufzeichnung darüber zu entdecken wäre. Nichts,, Man rvcherchierte bei seinen Freuw- den, Klubkameraden, .Patienten unü ihm persönlich bekannte» Bankfunktionären. Es war nichts zu erfahren. Moraoscik hatte vielleicht aus Scheu vor der auch in Budapest sehr indiskreten Steuerbehörde, zu keinem Menschen über seine fina»- zielle Lage gesprochen. Was war da zu tun? Es wmde mft gerichtlicher Erlaubnis und Unterstützung, rin Rundschreib«« an alle Budapester Banken verschickt, in dem diese gebeten wurden, die auf den Namen des Arztes lautenden Kontis anzumelden. Doch die Antworten waren negativ. Der Berstoo- d«ne hatte, wie man bei seiner übertriebenen Vorsicht mich ai»- nehme» mußte, seine Depots in einem Safe unter eine« Decknamen angelegt, und es fand sich niemand, der dieft Pseudonyme gelüftet hätte. Ganz Budapest beteiligt sich an dem Spiel, wer weih einen Rat. um der Frau zu ihrem Goldschätze zu verhelfen. Die reiche Witwe und Erbin ist heute noch eine arme Frau. Wird ihr jemand borgen auf den unauffinö»> daren Schatz hin, den zu heben sich menschliche Spitzfindigkeit jetzt bemüht? Kaum. Di« Hochzeit auf dem Bahnsteig. Mister Ecot MacKe«, ein in Detroit wohnender Schotte, scheint wenig Zeit und sehr viel Gewissensskrupel zu haben; wenigstens muß die Form, in der er Hochzeit feierte, auch dann als etwas eigenartig bezeichnet werden, wenn man ihm zugute hält, daß er damit nur ein gegebenes Wort eingelöst hat. MacKee liebte ein junges Mädchen aus Newyork. Sr hatte ihren Eltern einen Brief geschrieben, in dem er sie um die Hanü ihrer Tochter bat und sie ersucht«, seine Braut umgehend nach Detroit zu schicken, wo er sie am Bahnhof erwarten wolle. Der Geistliche und die Ehelizeuz würden zur Stelle sein, und der sofortigen Trauung stände nichts im Wege. Die Eltern hasten ihre Zustimmung erteilt und an» Besorgnis um den guten Ruf ihrer Tochter die Bedingung«» daran geknüpft, daß die Hochzeit fofort stattfinden müsse. Das ließ sich der verliebte Schotte nicht zweimal sagen. Al» der Zug in die Bahnhofthalle von Detroit «inlief »no die glückliche Braut ihrem Abteil entstieg, nahm sie der glückliche Bräutigam sofort bei der Hand unü führte sie zu dem Geistlichen, der auf dem Bahnsteig stand und sofort di« Trai»° Zeremonie oornahm. Der Mann mit dem harten Schädel. Aus dem Nachtex- pr«ß von Glasgow nach London stürzte ein Mann aus dem in voller Fahrt befindlichen Zuge auf die Schienen. Die Mitreisenden zogen die Notbremse. Man suchte das ganz« Gelände ab, ohne den Verunglückten zu finden. Erst viele Stunde« später fiel Ortspolizisten an der Gemeinde fast sechs Meilen entfernt von der Unglücksstätte ein Mann auf. der mtt betendem Kopf auf der Sttaße dahinschrttt. Der Mann wurde festgenommen, konnte sich aber nicht erinnern, woher sei« Verletzungen am Kopfe stammten. Erst im Laufe des nächsten Tages konnten die Ortsbehörden oie Identität mit dem aus de« Zuge gefallenen Manne seststellen. Der Verletzte befindet sich ganz wohl, doch hat er jedes Gedächtnis verloren. Ei« schlauer Theatrrdirektor. Der findige Direktor ei«s kleinen Londoner Theaters hat eine, wohl in der modernen Theatergeschichte ganz vereinzett dastehend« Neuerung in seinem Betriebe eingefilhrt. Die Besucher ftines Theaters kezahfti» die Eintrittspreise in einer eigenartigen Valuta. Die Karftn werden nämlich gegen ein größeres oder kleineres Stück Schokolade ausgefolgt. Die Schokolade mutz allerdings im Thrater-- büfett gekauft werden. Um einen Schilling drei Pence erhält der Theaterbesucher vier Rippen Schokolade, die «r «n der Theaterkasse gegen eine Theaterkarte für die erste Galerie, rintauschest kann. Wenn er das Parterrefautenil der Galerie vorzieht, muß er um zwei Schilling sechs Penre acht Schokoladerippen erwerben. Der Preis einer Loge beträgt ck«zig. Rippen Schokolade. Der Direktor Dawr. der Inhaber des Shastesbury-Theaters. ist nicht ohne Grund anf die Idee verfallen, eine neue Valuta einzuführen. Auch in England belastet «ine unerträglich hohe Luxussteuer das Budget dar Theater. Der findige Direktor entzieht sich nun dank ftima originellen Idee der Entrichtung üer Luxusabgabe, da er mit Recht darauf Hinweisen darf, Saß feine Theaterbesucher nicht die Karten, sondern üie Schokolade bezahlen und der Verkauf der englischen Schrkolade in Lonüon steuerstei ist. Man darf nun gespannt sein, ob das Beispiel des listigen Mister Dawr auch diesseits des Kanals Nachahmer finden werde. Das Land der Scheidungen. Im letzten Jahr find in den Vereinigten Staaten nicht weniger als 16513S Ehe» geschieden worden. Die Scheidungsziffer ist in ununterbrochenem Wachstum begriffen, und der Prozentsatz, nach dem sich die Scheidungen vermehren, hat den Bermchrungskoeffizirnten der Eheschließungen mit 11 zu 8 übertroffen. Verhältnismäßig am meisten wird im Staate Texas geschieden, wo im letzten Jahre 29 282 Paare das Ehejoch abgeschüttett haben. Dort kommt eine Scheidung auf je fünf Eheschließungen. Turnen, Sport und Spiel. Siosheim, 25. Nov. In Nr. 111 wird die Gestellung der Herren Schiedsrichter im Elsenzgau kritisiert. Die Behörde erwidert hierauf kurz folgendes: Nach Einsicht der Akten der Schiedsrichtervereinigung, stellte die Behörde ftft, daß bei Bev- wendung unserer Herren Schiedsrichter die größte Sorgfatt verwendet wird. Die Gestellung der Herren aus der Nachbarschaft ist ein Unding und kann aus praktischen Gründen nicht durchgeführt werden, da die meisten Vereine solche Herren wohl anerkennen, aber t rotzdem einen sogenannten „Neutralen" vorziehen würden. Bezüglich der Spesen hat Unterzeichneter schon manche Schritte unternommen und ist auch wird« erneut hjer- wegen der Bereinigung nahe getreten. Zu weiterer Auskunft ist die Behörde stets bereit. A. Leonhardt. Vorsitzender dr« Elsenzgaues. Farbflecken aus weißer Wäsche Obst-, Kaffee-, Kakao-, Wein-, Kort- und dergl. Flecken entfernt farbige Stoffe entfärbt Heitmanns Entfärber Unschädlich für alle Stoffe. Mühelose Anwendifng. Man achte auf die Marke „Fuchskopf im Stern“. Erhältlich in Drogerien und einschlägigen Geschäften. Rr. 116. Ichrgang 1924. Der Landbote * Sinsheim« Zeitung. Freitag, den 28. November. 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I = | Spar- trab WaisenWe Sinsheim. | llllllllllllllllll!lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll!lllimiiiiiiiiiiii!lllliiiiiiii;iuiiniiii Das dankbare Weihnachtsgeschenk sind ODEON« Sprechapparate u. Musikplatten | Preiswerte, reichhaltige Auswahl j Mannheimer Musikhaus am Wasserturm P 7, 14a Frachtbriefe •npflehlt die Gottiieb Becker’«*™ Buchdruckerei r Veihnachts-Backartikal wie: Mandeln Haselnußkern Felgen Gttronal Daurb. Vanille Kunsthonig Schokoladen Lebkuchen in nur frischer Ware Emma Scheide! Kolonialwaren — Hauptstr. 40. illllliiMIiillMMiiiMiiilWilM Fritz Ebert, Sinshiim Kolonialwaren empfiehlt sämtliche Schlacht - Gewürze in Ia. Qualität und sämtliche Artikil für VeibncbU - Bickirti. MMivill Spezialität: Anfertigung oon Haarperucken. Fritz »oblebet, Friseur Eisenbahustr. 444. Die Zeiten sind teuer, das Geld ist rar? Der Frosch sagt: Spar! Me mach ich das richtig und ideal? Kauf nur Erdal! Nr. 116. Jahrgang 1924. Der Landbote * Sinsheim» Zeitung. Freitag, den 28. 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Unser Geschäftskreis für Milglleder und Nldilmttglleder erstreckt sich auf Eröffnung laufender Rechnungen und den provisionsfreien Scheckverkehr, auf die Annahme von Bardepositen und von Geldern auf feste Termine, sowie auf die besondere Pflege des Sparkassen-V erkehrs. Wir gewähren unsem Mitgliedern im Rahmen unserer flüssigen Mittel Kredite jeder ArtJ gegen entsprechende Sicherheit und besorgen den An- und Verkauf von Wertpapieren und die Verwahrung und Verwaltung derselben. AMERIKA 3» «»erik, «nrvkrihlte öSerfa-rte» (fHtatttte PrqM-Pgffageu) werde» kostenlos durch «nS bearbeit«« Geben Sie uns die Adresse von Verwandten oder Bekannten auf, die Ihnen die Kosteü für die Überfahrt zur Verfügung stell«, «ollen, wir besorgen Ihnen da»a kostenlos die Schiffskarte Vertretung des Norddeutsche« Llohd Breme» ia Sisrhei«: Georg Giermann Wtw., Eifmbshsstr. 344 t» Rkckarbischefshei«: Max Sefelfohn. -«qttstreße 4 . I > Meile | Spiclttiflrcn - AbteilW Z bringt Ihnen eine Ueberfülle an Auswahl. 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