Grs ch «i»t «,Nch «H »««nah m» d er Dezugs-Prei»; lesträger und unsere An« aäger frei in« Lau« m» mailich Svldmark 1H0 mt Bezug«prei« ist im Voran« zu entrichten, von hoher« GewaÜ kein Anspruch auf Liefe» »>»G der Zeitung oder aus SRÜ* »ahlung de« Bezug«vr«ist< »aschäst«^tttÄ di« S llhr Sonntag« geschloffen. Wemchprech-Anschluß 4M Postscheck-Konto »arloruh« 9H.60OS Der Candbote Sittshetmer General-)!nzerger für das Leitung?s§s Asenz-un- SchiWJtgbachtal HelteTte and verbreitert« Leitung dieser Gegend. Ihaupt-Knzeigen-Llatt We i » tH«M t Om Istlnstrierl« • Ha* < Hirschhorn a. R., 8. April. (Autounglück.) Am Donnerstag, den 5. April abends gegen 8 Uhr, fuhr Dr. Andre-Hirsch- 2?!* ? e * r,em "euen Wagen auf oen Schnepfenstrich. Kurz nach Embiegen in die Rothenberger Straße, an der ersten Kurve, kam ein Radfahrer in großer Geschwindigkeit die Straße herab, streifte den linken Kotflügel oes Wagens von Dr. Andre spaltete ihn ein Stück und flog zirka 8 Meter weit über das D« Lasdbote * Mus-«»« Seivaz Auto hinweg, hierbei oie^Schutzscheibe des Wagens zertrümmernd. Der Verunglückte ist de: ledige Peter Gugau aus Kotteishntte, 23 Jahre alt. Dr. Andre brachte ihn sofort in das hiesige St. Bonifatiuskrankenhaus. Später wuroe der Verunglückte nach Herbeiholen eines Heidelberger Sanitätsautos nach Heidelberg in die Klinik gebracht. Gugau erlitt bei dem Zusammenstoß Arm- und Beinbruch, sowie einen breiten Riß in die Stirne und Verstauchung des Rückgrats. = Heidelberg, 9. April. (Ein Vcrkchrsunfall.) Zwei. Arbeiter wuroen, als sie mit ihren Fahrrädern auf der Landstraße Wieblingen—Edingen etwa IVä Kilometer westlich vom Ortsausgang Wieblingen fuhren, von einem in gleicher Richtung fahrenden Lastkraftwagen zu Boden geworfen. Mr eine erlitt hierbei einen Oberschenkelbruch und wurde in das Akademische Krankenhaus verbracht. * Weinheim, 7. April. (Verschiedenes.) Am 5. ds. Mts., um 14.45 Uhr, stürzte aus Unvorsichtigkeit der verheiratete 66 Jahre alte Rentner Emil Hofmann, Grundelbachstraße Nr. 1 a hier wohnhaft, von einem Weg in den städtischen Steinbruch Schindkaut, wo er sofort tot liegen blieb- Me Leiche war ziemlich verstümmelt. — Am 5. ds. Mts. um 19.45 Uhr, entstand im Hause Luisenstraße 4 hier ein Zimmerbrand, der alsbald wieder durch die Hausbewohner gelöscht wurde. Der Gebäudeschadcn ist gering, der Fahrnisschadcn unbedeutend. Die auf" Großbrand hin alarmierte Feuerwehr brauchte nicht in Tätigkeit zu treten. = Oftersheim, 7. April. (Freiwilliger Tod.) Heute nacht hat sich hier ein junger Mann erschossen. Als Grund der Tat wird Liebeskummer angegeben. — Untergrombach, 7. April. (Brandstifter.) Mr jungl Schuhmacher 3. von hier uno sein Freund Sch. von Bruch^- sal haben im Untersuchungsgefängnis eingestanden, im vorigen Jahre das Anwesen des Schuhmachers Lendenfelser hier angezündet zu haben und zwar aus einem gewissen Rachegefühl beruflicher Art. ** Mannheim. 8. April. (Unfall.) Ein 20 Jahre alter Maler, der im Treppenhaus eines Hauses mit Malerarbeiten beschäftigt war, rutschte mit der Leiter aus 2,5 Meter Höhe auf den Boden. Ter Verunglückte trug einen Schädelbruch davon. ** Mannheim, 8. April. Durch spielende Kinder wurde ruf einem öffentlichen Platz ein Holzstapel umgeworfen. Ein 7 Jahre alter Knabe kam unter den Bretterhaufen und erlitt einen Bruch des linken Unterarmes. ** Ovrigsheim» Amt Mosbach, 7. April. Oberlehrer a. D. Wilhelm Staubach ist in hohem Alter gestorben. 51 Jahre war er im Schuldienst davon ungefähr 40 Jahre in der hie- stgen Gemeinde tätig, die ihm das Ehrenbürgerrecht, verliehen hat. ** Karlsruhe, 7. April. Ein lediger 22 Jahre alter Kaufmann von hier, der auf der Landstraße bei Knielingen letzter Tage mit einem Motorrad verunglückte, ist an den Folgen der Verletzungen gestorben. ** Achern, 7. April. Der Mitelbadische Artillerie-Bund Sichern beginnt bereits mit der Vorsorge für seinen Artillerietag, der bekanntlich am 30. Juni und 1. Juli d. I. stattfinden wird. In dem schönen Achern, am Fuße des Schwarzwaldes, im Mittelpunkt der früheren Garnisonsstädte gelegen,- werden sich die jüngeren und älteren Kameraden der leichten und schweren Artillerie aus nah und fern zu einem Wiedersehen treffen. Außer einem Bankett und einem schönen Festplatze, mit dem Blicke auf die idyllisch gelegenen Berge und das sehenswerte Achertal, wird ein F e st z u g in besonders anziehender Aufmachung u. a. geboten werden - durch Gruppen, die die Entwicklung der Artillerie ebenso wiedergeben, wie Stimmungsbilder aus Frieden und Krieg, die unser altes Soldatenleben oft in Frohsinn tauchten und mit eigener Poesie umgaben. Tie umliegenden Orte haben hierzu ihre Unterstützung zugesagt. Tie Kommissionen sind gebildet und mit bewährten Leuten besetzt, so daß die Hoffnung gegeben ist, durch das Fest nicht nur den alten Waffenbrüdern einen frohen Wiedersehenstag zu bieten, sondern auch allen Festbesuchern und der Einwohnerschaft Tage der gediegenen Freude und Genusses eigener Art zu bereiten. Tie Kameraden.im Lande sind aufgefvrdert zur Anregung, im Kreise ihrer Batterie oder Kolonne dieses Fest für eine Zusammenkunft zu wählen. Für das Fest und'— tunlichst — Freiquartier sorgt der Mittelbad. Artillerie-Bund, so daß auch geringe Mittel genügen, um ein würdiges Wiedersehen »u feiern. Tie Festtage liegen dazu zwischen der Heu- und Getreideernte, bzw. in den Wochen des Jahresurlaubs, wodurch jedem Kameraden möglich ist. sich für diese Tage frei zu machen oder anschließend an das Fest Achern zum Ausgangspunkt für Wanderungen in die herrliche, sagenumwobene, von besonderen Naturreizen beglückte Gegend des Mummelsees, der Hornisgrinde mit ihrem Fernblick auf den Rhein, das Straßurger Münster zu nehmen. Wir erbitten zugleich die Teilnahme der Regimentsveretne sowie der Artilleriebünde der näheren und weiteren Umgebung, nachdem in diesem Jahre Reqimentsfeiern der bad. Art- Reg. nicht in Aussicht stehen. Zuschriften erbeten an Mittelbadischen Artillerie-Bund, Achern. ** Donaueschingen, 8. April. Der Fachausschuß für Fremdenverkehr und Hotelgerweb bei der Handelskammer Villin- gen hielt hier seine erste Sitzung ab. Hinsichtlich der wirtschaftlichen Notlage des Hotelgewerbes wurde bedauert, daß die eingeleiteten Kreditaktionen bisher im Sande verliefen, während die Landwirtschaft Hilfe erhalten soll. ** Donaueschingen, 8. April. Tie Freigabe weiterer Straßen für den Autoverkehr erscheint unbedingt notwendig. Das gleiche gilt für die Offenhaltung der Gebirgsstraßen im/, Winter. ** Waldshnt, 7. April. (Trübe Sittenbilder.) Ein trauriges Sittenbild bot die letzte Schöfsengerichtsverhandlung. Es hatten nicht weniger als drei Angeklagte sich wegen schwerer SittlichkeitsverVrechen zu verantworten. Zuerst verhandelte das Schöffengericht gegen Leo Böhler aus Tnrnau; derselbe erhielt neun Monate Gefängnis. Ter Jagdaufseher Anton Waßmer aus Hütten hat sich wegen in Hütten und Umgebung begangenen Straftaten, mehrfach Notzuchtsverbrechen, zu verantworten. Er erhielt eine Gefängnisstrafe von fünf Jahren. Schließlich hatte sich wegen Sittlichkeitsverbrechen der 63 Jahre alte Uhrmacher Tilger aus Hinterzarten zu verantworten. Er hat sich in Dogern, Kiesenbach und Albdruck an Kindern vergangen. Er erhielt dafür eine Zuchthausstrafe von sieben Jahren. ** Schwenningen, 9. April. (Ein Freibad.) In seiner letzten Sitzung hat der Gmeinberat beschloffen, ein großes Freibad zu erstellen, nachdem sich in der ganzen Umgebung mit Ausnahme von Bad Türrheim keine gute Badegelegenheit befindet. Den Witterungsverhältniff^n des Schwarzwalds Rechnung tragend, wird dasselbe durch eine Nieder- druckdampfkeffelanlage künstlich erwärmt werden können. Eine eingebaute Reinigungsanlage wird nur alle drei Wochen eine Neufüllung erforderlich machen, um an Waffer zu sparen. Die Kosten dieser modernen Badeanlage werden sich auf 126 000 Mark belaufen. Dienstag, den 10. April 1928. Eine neunköpfige Diebes- und Hehlerbande auf der Anklagebank. Mannheim, 7. April. Neun größtenteils vorbestrafte Angeklagte hatten sich dieser Tage wegen Diebstahls und Hehlerei und einer noch wegen Erpressung vor dem Strafrichter zu verantworten. Die Leute stehen im Alter von 20—30 Jahren, sind meistens stellenlose Arbeiter. Kaufleute oder Vertreter, sind ledig, verheiratet und geschieden. Alle haben mehr oder minder stark durch Erwerbslosigkeit Schiffbruch gelitten und sind auf die schiefe Bahn geraten. Einer erzählte, daß er schon vier Jahre stellen- und mittellos ist. Das Urteil lautete bei zwei der Angeklagten auf Geldstrafen von 60 Mark und 140 Mark, bei den übrigen Angeklagten auf Gefängnis von zwei Wochen bis vier Monate, Mord und Selbstmord am Karfreitag in Freiburg. Freibnrg, 7. Aprli . (Telephonisch.) Der 28 Jahre alte verheiratete Bäcker Hans Müller aus Güterstal erschoß am Freitagabend im Gasthaus zum „Hirschen" in Günterstal die Kellnerin Elise Strittmatter aus Schwenningen. Er trat hinter das Büfett und schoß dem ahnungslosen Mädchen aus einem Revolver eine Kugel in den Hinterkopf, so daß sie schwerverletzt in das Krankenhaus transportiert werden mußte, wo sie heute morgen verschied. Ter Täter ging nach der Tat flüchtig. Er wurde heute morgen von einem Polizeibeamten im Walde tot aufgefunden. Er hatte sich durch einen Schuß in die Herzgegend getötet. Freibnrg, 10. April. Zu der Liebes- und Eifersuchtstragödie, die sich, wie gemeldet, in den Nachtstunden vom Karfreitag auf Samstag in einer Wirtschaft im Vorort Günterstal ereignete, wird noch berichtet: Ter 28jährige arbeitslose Bäcker Hans Müller aus Günterstal verfolgte seit längerer Zeit die im Gasthaus „Zum Hirschen" als Kellnerin beschäftigte Elise Strittmatter aus Schwenningen mit Heiratsanträgen. Das Mädchen genießt in Günterstal den besten Ruf und lehnte die Anträge des Müller ab, weil er ihr als arbeitsscheu geschildert wurde. Am Karfreitagabend begab sich Müller in das Gasthaus „Zum Hirschen", anscheinend, weil er das Mädchen sprechen wollte. Dies gelang ihm aber nicht, da bas Mädchen beschäftigt war. Müller verließ dann wieder die Wirtschaft, kam nach Mitternacht wieder zurück, trat an das Büffet und fragte das Mädchen, ob er es einmal sprechen könne. Die Strittmatter sagte, sie habe jetzt keine Zeit. Sofort zog Müller einen Armeerevolver und gab auf das ahnungslose Mädchen einen Schuß ab, der die Bedauernswerte in den Hinterkopf traf. Die Getroffene brach sofort zusammen und starb am Karsamstag früh. Der Täter flüchtete durch den Wirtschaftsgarten gegen den Wald und wurde am Karsamstag vormittag etwa 150 Meter ober- halb des „Hirschen" auf einer Wiese liegend mit einem Schuß in der Herzgegend tot aufgefunden. Er hatte sich selbst das Leben genommen. Im Lebe« erfolgreicher großer Männer lind zahlreicher als in weniger bewegten Lebensläufen jene Augenblicke, die dem großen Manne blitzartig vor Augen führen, wie wenig Dank er von denen erfährt, für die er geschafft und gearbeitet hat. An solchen Augenblicken ist das Leben des Altreichskanzlers Bismarck leider ganz besonders reich gewesen. Nach seiner eigenen Meinung lag die schwerste Stunde seines Daseins ziemlich zu Anfang seines Aufstieges, nämlich im Sommer 1866 nach der Schlacht bei Königgrätz. Die Generalität, benommen von dem gewaltigen Siege, wünschte auf Wien zu marschieren, und der König Wilhelm schloß sich ihrer Ansicht an. Bismarck aber, der weiter sah, verlangte sofortigen Frieöensschlutz, um nicht in Oesterreich einen unerbittlichen Feind, sondern einen treuen Bundegsgenossen zu gewinnen. Es kam zu einem furchtbaren Auftritt mit dem König, in deffen Verlaus Bismarck erklärte, abdanken zu wollen. Der König entließ ihn in Ungnade, und in sein Quartier gekommen, löste sich seine entsetzliche Eregung in einen schweren Weinkrampf aus. Es dürfte in erster Linie dem Einfluß des Kronprinzen zu danken gewesen sein, daß Bismarcks Wille geschah und nicht der der Generale. Aber nie im Leben hat der Kanzler diese Stunde vergeffen, in der ihm sein König vorgeworfen hat, daß er ihn vor dem Feinde im Stich lasse. Nicht ganz so schwer, aber immer noch schwer genug, traf den Kanzler die Behandlung, die ihm der erzürnte König bei der Krönung in Versailles angedeihen ließ. Wilhelm hatte Kaiser von Deutschland werden wollen; Bismarck aber, besser vertraut mit der Gesinnung der deutschen Fürsten, hatte es durchgesetzt, daß er deutscher Kaiser, also nur der Erste unter Gleichgestellten wurde. Der Kaiser war hierüber so schwer gekränkt, daß er bei der Krönungsfeierlichkeit seinem Kanzler nicht die Hand gab. Als Bismarck nach seiner Entlassung durch Wilhelm II. nach seinem letzten entscheidenden Besuch im Schloß die Treppe hinunterstieg, sollte er die bittere Erfahrung machen, daß gefallene Größen den Fußtritten der Kleinen ansaesetzt sind. Es kam ihm auf der Treppe der Ltveryofzeremonienmeister entgegen und hielt cs nicht für nötig, ihn zu grüßen. Der Fürst trat auj ihn zu, maß ihn von unten bis oben und sprach die Worte: „Ich bin gewohnt, daß in dem Hause, wo ich verkehre, die Dienstboten mich begrüßen!" Wie „i 19" linterging Die Tat des „King Stephen". Der Untergang des Zeppelin „L 19" Anfang Februar 1915 hat seinerzeit besonderes Aufsehen erregt, weil ein englischer Fischdampfer die Rettung der mit dem Luftschiff im Meer schwimmenden Mannschaft verweigert hatte. Welche Gründe die Bemannung des „King Stephen" zu diesem Verhalten veranlaßt haben, geht erst jetzt aus einem Bericht hervor, den uns I. W. B. Ehapman, Re- daktionsmitglieü der in Hüll erscheinenden „Daily Mail", zur Verfügung stellt. Ehapman, der zur Zeit der Katastrophe Korrespondent des Blattes Grimsby war, schreibt der „Morgen- post" zufolge: Unter den zahlreichen aufregenden Vorkommniffe im Kriege war vermutlich keines so außergewöhnlich, wie der Untergang des „L 19" Nicht nur, daß die Mannschaft ihrem Schicksal überlaflen wurde zu einer Zeit, da sie noch gerettet werden konnte: der Skipper des „King Stephen", William Martin, hatte ein überaus sonderbares Erlebnis, ehe er vor Schreck starb. Die Nordsee war ein Teil des Kriegsgebietes, und die Deutschen führten eine intensive Kampagne des Minenlegens, der die britische Admiralität durch entsprechende Maßnahmen entgeaenzuwirken wußte, um die Nahrungsmittelzufuhr aufrechtzuerhalten. Um den deutschen Minen- schtffen und den kleineren Schiffen der deutschen Flotte möglichst Schaden zuzufügen, legten die britischen Flottenbehörde« auch ihrerseits Minenfelder. Ihre Positionen wurden den Fischer-Skippers mit versiegelten Orders mitgetellt mit der gleichzeitigen strengen Instruktion, sich von diesen Minenfeldern fernzuhalten. Ein Verstoß gegen diesen Befehl sollte mit drei Monaten Gefängnis bestraft werden. Das^lbfchließen gewiffer Teile der Nordsee, in denen früher Nr. 84. Iahrgan 1928. Der Landbote 4- Sinsheimer Zeitung. Dienstag, den 10. April 1928. starker Netzfischerei-Betriev herrschte, hatte zur Folge, Satz sich nunmehr in diesen Teilen die Fische, die nicht mehr beunruhigt und gefangen wurden, erheblich vermehrten. Die Gewißheit, in diesen Gewässern jetzt einen guten Fang zu tun, erwies sich aber für einige Skipers in Grimsby als eine unwiderstehliche Versuchung, und William Martin war einer von denen, die der Versuchung unterlagen. Er suhr mit dem „King Stephen" mitten in ein Minenfeld und begab sich derart in die entsetzliche Gefahr, daß Schiss, Mannschaft und er selbst in die Luft fliegen konnten — nur um einen guten Fischfang zu tun. Der Zeppelin „L 19", der über Holland beschossen und beschädigt worden mar, mußte auf die Nordsee niedergehen und wurde am 1. Februar nachmittags in das Minenfeld getrieben, in dem der „King Stephen" dem Fischfang oblag. Martin fuhr mit seinem Schiff bis in Rufweite vom Luftschiff. Was sich dann zutrug, hat mir Martin, den ich nach der Ankunft des „King Stephan" in Grimsby ausfuchte, wie folgt erzählt: Das Luftschiss war mit Ausnahme eines Teiles der Plattform und des Körpers ganz unter Wasser. Der Kommandant bat mich, ihn und feine Leute aufzunehmen, aber ich schüttelte verneinend den Kopf. Dies schien eine überraschende Wirkung auf die Deutschen auszuüben; sie begangen zu schreien: „Rettet uns! Rettet uns!" Aber ich lehnte abermals ab. Sie flehten mich noch lange an. sie votn Luftschiff fortzunehmen, ich antwortete immer wieder: Nein Die See war ruhig, und die Rettung der Leute vom „l. 19" konnte sich auf eine oder zwei Arten bewerkstelligen lassen. Warum hatte ich mich geweigert? Meine Lage war ganz außergewöhnlich. Sowie ich den Zeppelin im Wasser versinken sah, beredete ich mich mit meinem Gehilfen, und wir kamen darin überein, daß das Risiko für uns zu groß war. Die Deutschen waren uns an Zahl überlegen. Dieser Umstand gab für uns den Ausschlag Wenn sie erst an Bord meines Bootes waren, konnten sie uns überwältigen, vom Boot Besitz ergreifen und uns dann dem ersten deutschen Zerstörer oder U-Boot, dem sie begegneten. als Kriegsgefangene übergeben. Wir waren nur unserer zehn, die Deutschen fünfzehn. Sowie die Deutschen ihre letzte Hoffnung schwinden sahen, gerieten sie außer sich, begannen uns zu beschimpfen, ballten ihre Fäuste und nannten uns Mörder. Das war das letzte, was ich von ihnen gesehen habe. Inzwischen war der Zeppelin noch etwas tiefer im Wasser versunken. Nicht aus Rachsucht sondern als abschreckende Lektion leiteten die Behörden das Strafverfahren gegen Martin wegen Aufenthalts in einem verbotenen Gebiete ein,- aber in Anbetracht der besonderen Umstände bestand das Gericht nicht auf einer Gefängnisstrafe, sondern verurteilte Martin nur zu einer Geldbuße — ich glaube, es waren zehn Pfund — <200 Marks. Immerhin — er wurde bestraft. Martin erhielt zahlreiche kleine Geschenke wie Zigaretten, Pfeifen und Geldbeträge, aber auch einige Drohbriefe, die ihn bald schwer zu beunruhigen begannen. Er war seit jenem Zwischenfall nicht mehr in See gegangen, weil, wie er mir sagte, der Vorfall in der Nordsee seine Nerven stark angegriffen habe: die Verzweiflungsschreie der Deutschen klängen ihm noch immer in den Ohren. Eines Tages — er rauchte gerade eine Zigarette aus einem der Pakete, die ihm zugeschickt worden waren - fühlte er sich unwohl und bildete sich sofort ein. er sei vergiftet worden. Da sein Zustand sich verschlimmerte, wurde der Arzt gerufen. Alle Bemühungen, ihn zu beruhigen. war(n vergebens. Die übrigen Zigaretten wurden der Regierungsprüfungsstelle übersandt: diese berichtete, daß die Zigaretten giftfrei seien, aber Martin ließ sich auch durch diese behördliche Auskunft nicht überzeugen. Er blieb dabei, daß einer der Absender Drohbriefe ihn durch eine vergiftete Zigarette aus dem Wege räumen wolle. Seine Befinden verschlimmerte sich allmählich immer mehr. Er wurde das Opfer eines Gemütszustandes, gegen den die Wirklichkeit machtlos war Im Mürz 1917 starb er, dreizehn Monate nach dem Zwischenfalle in der Nordsee. Der Arzt versicherte mir, ausschließlich Angst sei die Todesursache gewesen. Martin hinterließ eine Wikwe und eine junge Familie. Turnen» Sport und Spiel. Ans der Arbeiterfportbcwrgung. Sinsheim 1. — Neulußheim 1. 1:3. Am Ostersonntag trafen sich obige Mannschaften zum Freundschaftsspiel in Sinsheim. Um halb 4 Uhr gab oer Schiedsrichter aus Neckarau den Ball frei. Nach dem Anspiel entspann sich ein schönes Feldspiel, wobei die Gäste sich ein kleines Plus sichern konnten. In oer ersten 1/4 Stunde erzielt« Neulußheim durch Mißverständnis der Sinsheimer Hintermannschaft das erste Tor. Sinsheim strengte sich jetzt mächtig an um gleich zu ziehen, aber der Ball landete an der Querlatte. Kurz vor Halbzeit konnten die Gäste das Resultat aus 0 :2 stellen. Nach dem Wechsel entwickelte sich ein noch viel schärferes Felospiel, wobei Neulußheim üas 3. Tor einsenden konnte. Endlich findet sich Einsheim etivas besser zusammen- unö konnte das EhreMor buchen uno somit das Resultat auf l:3 stellen. Sinsheims Mannschaft war durch das Fehlen des Torwarts geschwächt. Rappenau 2. — Sinsheim 2. 0:3. Rach dem Anspiel legen die Sinsheimer sich ins Zeug und drängen die Rappenauer in ihre Spielhälfte, ohne zu einem Erfolg zu kommen. Auch weiterhin wiro Sinsheim gefährlich und zahlreiche Chancen werden verpaßt und nicht verwertet. Endlich in der 20. Minute kann der Linksaußen Sinsheims das 1. Tor einsenden. Rappenau wird jetzt gefährlicher, wodurch der Sinsheimer Torwart öfters eingreifen mußte. Halbzeit 1 :0. Nach dem Wechsel nimmt Sinsheim den Ball auf und drängt die Rappenauer im ihre Spielhälfte zurück. Sinsheim kombiniert und schafft schöne Momente. Durch einen Prachtschuß kann der Halbrechte Sinsheims das Resultat auf 2:1 stellen. Bis zum Schluß kann Sinsheim noch ein Tor einsenden. Mit dem Schlußpfiff und dem Stande 3 :0 für Sinsheim trennten sich die Mannschaften. Ostermontag. Sinsheim —Pfeil Mannheim 10 :2 (5 :1). Vom Anspiel weg orängt Mannheim leicht, ohne daß beiderseits etwas erzielt werben konnte. Beiderseitiges planloses Spiel Envlich kann Sinsheim in der 15. Minute durch schönes Zusammenspiel einen Torschuß einbrjngen. Sinsheim findet sich zusammen und kann bis Halbzeit noch 4 Tore einsenden. Die Gästemannschaft kann in der 40. Minute durch eine steile Por- lage, die der Halblinke durch schönen Schuß anbringen konnte, zum 1. Tor für seine Farben. Halbzeit 5:1 für Sinsheim. Nach dem Wechsel legt Mannheim schön durch und wird sehr gefährlich. Durch Hände innerhalb der Strafraumgrenze kann Mannheim, das den Strafstoß gut verwandelt, zum 2. Treffer kommen. Sinsheim besinnt sich dieser Lage und legt jetzt mächtig los, nimmt das Spiel in die Hand and kann in kurzen Abständen bis zum Schluß noch 5 weitere Tore buchen. Der Schiedsrichter aus Sinsheim war einwanofrei. Frei Heil! Fußball-Ergebniffe aus Süddeutschland. Öfters onntag. Trostrunde Nordwest: Fn Mainz: FSV. Mainz 05 — Rot-Weiß Frankfurt 4:1 (1 : 1). Gesellschaftsspiele: Karlsruher FV. — DFC. Prag 6: 1. FSB. Frankfurt — CS. Brügge 2 :3. Wacker München — HA SK. Agram (Sübslawien) 2 :1. SV. Waldhos — Viktoria Hamburg 3 :2. Bor. Neunkirchen — B.f.B. Stuttgart 1 :7. Ep.Bg. Arheigen — Union Böckingen 2 :5. Süddeutsche Mannschaften auf Reisen. Hamburger SB. — Sp.Vg. Fürth I:5. Rheydter Sp.B. — Wormatia Worms 2 :3. F.D. Beuthen — 1. FC. Nürnberg 0 :2. MBB. Linden — Stuttgarter Kickers 1 :2. Arminia Bielefeld — SV. 1860 München 0 :6. B.f.B. Glauchau — Schwaben Augsburg (Samstag) S: 3. Preußen-Crefelö — Stuttgarter Kickers 1 :3. Ostermontag'. Eintracht Frankfurt — Tennis-Bor. Berlin 2 . 2. SB. Wiesbaden — Viktoria Hamburg 1 :2. ' Bayern Hof — HASK Agram (Süoflawien) 1 :2. DSB. München — CS. Brügge (Belgien) l:3. Freiburger FC. — DFC. Prag 10 :2. FB. Saarbrücken — B.f.B. Stuttgart 4:1. P.f.R. Mannheim — B.f.B. Leipzig 5 :3. Sp.B. Hamburg — Rot-Weiß Frankfurt I:2. Hannover 96 — Sp.Vg. Fürth 2 : 2. Schwarz-Weiß Essen — Stuttgarter Kickers 0:2. BP. Düsseldorf 04 — Wormatia Worms 2 :3. Kölner BC. — SV. München 1860 3 :4. Grafsch. Mörs — FV. Zuffenhausen 4 :0. ^ Radio»Programm ^ für Mittwoch, den 11. April 1928. Berlin (483). K.mgswnsterhausen (1250). 20.00 Uhr: Die neue deutsche Volksschule. 20.30 Uhr: Vortrag. 21.00 Uhr: Kia- vierquartette. 22.30 Uhr: Tanzmusik. 20.15 Uhr: Flöten- quarteite. Daveutry-Experimental (491), 16.00 Uhr: Kammermusik. 17.00 Uhr: Tanzmusik. 18.45 Uhr: Kinoerstunde. 19.45 Uhr: Leicht: Musik. 21.00 Uhr: Kabarett, Heitere Bortrügc. 23.15 Uhr' Tanzmusik. 24.00 Uhr: Tanzmusik. Frankfurt (428). 13.30 Uhr: Kassel: Stänochen. 15.30 Ub" Stunde der Jugend. 16.30 Uhr: Konzert d. Hausorchestc 17.45 ,Uhr: Bücherstunde. 20.15 Uhr: Stuttgart: Zigeun . liebe. Hamburg (394). 20.00 Uhr: Madonna a. Wiesenzaun. y : Köln-Langenberg (468). 20.25 Uhr: Wanderung d. d. Sprall und Musik der Völker. Königsberg, (329). 20.10 Uhr: Französische Komponisten. 20.-0 Uhr: Französische Komponisten. 21.35 Uhr: Novellen von Wolfgang Rroerau. 22.30 Uebertragung v. Berlin: Tanzmusik. Leipzig (365). 20.15 Uhr: Mitteldeutsche Komponisten. 21.15 Uhr. Lautenlicder. 22.30 Uhr: Unter!), u. Tanzmusik. Daventry-Loadon (361). 13.00 Uhr: Solistenkonzert 13.30 Uhr: Tanzmusik. 14.50 Uhr: Orchesterkonzert. 16.00 Uhr: Tanzmusik. 16.45 Uhr: Vortrag. 17.00 Uhr: Leichte klassische Musik. 18.15 Uhr: Kindcrstunde. 20.15 Uhr: Tschaikowski: 3 Lieder. München (535), 20.00 Uhr: Walzer gr. Meister. 21.15 Uhr: Ro- bert-Koppel-Stunde. 22.35 Uhr: Konzert. Paris (1750). 15.45 Uhr: Konzert. 20.30 Uhr: Konzert. Prag (348), 19.15 Uhr: Unterhaltungsmusik. 20.10 Uhr: Heiterer Abend. 21.00 Uhr: Fidloüacka. 22.00 Uhr: Ue. a. d. Restaurant in Weinberge. Stuttgart (379), 12.30 Uhr: Schallplattenkonzert. 15.00 Uhr: Kin- üerstunde. 16.15 Uhr: Konzert. 20.00 Uhr: Zigeunerliebe. Radio-Dertrieb E Schick, Uhr«acher«etster. SiNShki««. E. e*tM«ecritctcs — Lag« te Zdefttntet'Kaüta, «aokt» Mtcrfca - «IM» ltche» «rfaftetten, **arta*SlftumttIator«m«8a6e(latt»«. — »el«,» Ml «adia-Ltter-wr. Prvmm-Zeitschristeii »d 3. 90, i Neueste amtliche Kurse mitgeteilt von der Bereinsbank. e. G. m. b. H. Sinsheim vom 10. April 1928. «»leihe»: mU iluskfmrgSfcheia - ohne «uslosungSschein BoafcaMte Bad. Bank bi 0/0 ln */o 15«,50 D-rmstödter- und Nailonalbani — 89orta»stalt«n: in °<« Hamburg. Auiert». Paketsahrt 155 «Idelberg. Strabeu-u.Bergbah« tft 147 92.50 192,« 925 857,25 139 165 119,90 18» 76 130.50 liorddeutsi «r Lloyd Deoisen: «eld Rew-Nork t Dollar 4 1775 London t PsUUd 90.393 t olland tuO iSuldcu 168.33 chweiz 100 Kranes 80 . 4 » Wien 100 Schilling 58.78 Paris 100 Franc 13.443 Italien 100 Lire 98,78 134 «rtel 4,1655 20,438 168.87 80,65 68.40 19.48* 39.118 Marktberichte. Schweincmarkt. Sinsheim, 10. April. Dem Schweinemarkt waren zugeführt: 39 Läufer zum Preise von 55-72 RM. pro Paar. — Milchschweine zum Preise von — RM. pro Paar. Schweinemarkt Eppngen vom 7. April. Der heutige Schweinemarkt war beschickt mit 103 Milchschweinen und 60 Läufern. Die Preise der ersteren waren 30—48, der letzteren 56 Mark per Paar. 1 31.(257.) PreuB, ' Südd. Klassen- Lotterie Hauptstraße 56. Fernruf 2438 Postscheckkonto 5119 Karlsruhe I.Klassee; Ziehung 20. u. 21. April 58 Millionen Gewinne; 1 Mill. 503 000, 300000 u.s.w. 1 Verkauf in Sinsheim: Ziuarrenaeschäft Friedrich Bill mann. Wohnhaus mit Eolonialwarengeschiift sowie 3 Zimmer, Küche u sonst. Zubehör in der Nähe Sinsheims zu günst. Preis zu oerkausen. Angebote unter Nr. 483 an den Landboten. 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