Karlsruher Beobachter. Nr. 21 . Donnerstag den 16. März 18LS Aus der Zeit. — Aus dem Breisgau, 11. März. Die fortdauernden standrechtlichen Hinrichtungen in Wien kann jeder Menschenfreund nur mißbilligen und beklagen. Sie geben Zeugniß von einer Grausamkeit der Gesetze in Oesterreich, wie sie in der jetzigen Zeit nicht mehr verkommen sollte, und wie man sie auch in den hochgebildeten Ländern, in Deutschland, Frankreich und England nicht mehr findet. Jene standrechtlichen Aburtheilungen mögen wohl Viele einschüchtern, Andere aber erbittern und reizen sie nur. Diese Wirkungen bringen sie namentlich auf die rothe Presse in Deutschland hervor. Mit wahrhaft fanatischer Wuth sprechen unsere roth-republikanischen Blätter ihren Grimm über jene Hinrichtungen aus, und ihr Rachegeschrei läßt uns erkennen, welches Schicksal Deutschland bevvrstünde', wenn diese Partei je die Staatsgewalt in die Hände bekäme. — "Wehe!-- ruft die Neue Rheinische Zeitung aus, --wehe allen diesen tollen Hunden und kais. königl. Standrechts.Hyänen! Der Tag der Rache kommt, er ist nahe! Und wehe dem, der dann, wenn das Volk endlich siegreich die Schädel von verthierten Adels- und Bourgeois-Kadavern herunterguillotinirt, von Grausamkeit, Rohheit u. dgl. Sächelchen schwatzen will. Wir werden ihm nicht mit den Namen unserer gemordeten Brüdern antworten, sondern ihm ebenfalls den Schädel zerschmettern, als einem feigen Mitschuldigen an den Unthaten der gottbegnadeten HenkerSbrut.-- — Die heftigsten Jakobiner Blätter von 1793 haben keine blutdürstigere Sprache geführt. Es liegt auf der Hand, — mit dem Siege unserer rothen Partei würde eine ebenso entsetzliche Schre- ckenszeil über Deutschland Hereinbrechen, wie sie Frankreich in der ersten Revolution erlebte. Die Freiheit, die Sicherheit für Leben und Eigenthum, und alle Gesittung wären durch die Herrschaft der Rothen vernichtet. Deutschland würde einer blutigen Tyrannei verfallen, gegen welche die Wiener StankrechtSregie- rung im höchsten Grad mild und schonend genannt werden dürfte. — Vor solcher Gefahr müssen alle Meinungsverschiedenheiten der gemäßigtem politischen Parteien verschwinden; alle mögen sich fest vereinen gegen den gemeinsamen Feind des Vaterlandes und der Civilisation. (N. Fr. Z.) — Frankfurt, 12. März. Die Fraktionen der Linken sind von der Cvalition Grvßdcutschland ausgeschieden und werden daher fortan rücksichtslos ihre oppositionelle Richtung verfolgen. Die von der erwähnten Cvalition nach Wien und Olmütz entsendeten Abgeordneten v. Svmaruga, v. Hermann und Heckscher werden heute von dort zurück erwartet; ihnen ist jedoch die Nach- richt vorangeeilt, daß sie Len Zweck ihrer Sendung zu erreichen nicht vermochten. — Die schöne nordamerikanische Dampffregatke „die Vereinigten Staaten" von 1000 Pferdekräflen ist für Rechnung der deutschen NeichSkasse angekaust und darf bis zum 1. April in den Wesermündungen erwartet werden. Sie ist mit amerikanischen Matrosen und Seeoffizieren überzählig bemannt, so daß ein Theil derselben auf andere zur deutschen Kriegsflotte gehörende Fahrzeuge versetzt werden kann. Unter den Offizieren, die mit jener Fregatte nach Europa kommen werden, nennt man den Kommodore Parry, einen der geschicktesten und tapfersten Befehlshaber der amerikanischen Marine. — Frankfurt, 12. März. In der heutigen 184. Sitzung der Reichsversammlung zeigt der Abg. Mittermaicr im Namen des Verfaffungsausschusses an, daß der Bericht über die zweite Lesung der Verfassung bereits gedruckt sei und heute noch ver- theilr werden würde. Nach mehreren Interpellationen verliest Welcher folgenden dringenden Antrag: „Die deutsche verfassunggebende Nationalversammlung, in Erwägung der dringlichen Lage der vaterländischen Verhältnisse, beschließt: 1) Angesichts der wiederholten öffentlichen Nachrichten von fremder Einsprache gegen die von der deutschen Nation zu beschließende Verfassung, ihre Entrüstung gegen solche Eingriffe in das heiligste Urrecht freier Völker, gegen jeden Deutschen aber, sei er Fürst oder Bürger, welcher landesverrätherisch solche Eingriffe Hervorrufen möchte, den tiefsten Abscheu und zugleich die feste Erwartung auSzu- sprechen, daß die deutsche Nation wie Ein Mann ihre Ehre ver. theidigen und deren Verletzung zurückweisen werde; 2) die ge- sammle deutsche Reichsverfassung, sowie sie jetzt nach der ersten Lesung von dem Verfaffungsausschuß mit Berücksichtigung der Wünsche der Regierungen redigirt vorliegt, wird durch einen einzigen Gesammtbeschluß der Nationalversammlung angenommen, und jede etwa heilsame Verbesserung den nächsten verfassungsmäßigen Reichstagen Vorbehalten; 3) die in der Verfassung fest- gestellte erbliche Kaiserwürde wird Sr. Majestät dem König von Preußen übertragen. 4) Die sämmklichen deutschen Fürsten werden eingeladen, großherzig und patriotisch mit diesem Beschlüsse übereinzustimmen, und seine Verwirklichung nach Kräften zu fördern. 5) Cs wird eine große Deputation der Nationalversammlung abgesendet, um Sr. Majestät dem Könige von Preußen die Wahl zum deutschen Erbkaiser anzuzeigen. 6) Sowohl Se. Majestät der Kaiser von Oesterreich, als Fürst der deutsch-öster- reichischen Lande, als die sämmtlichen Bruderstämme in diesen Landen einzeln und vereint, sind zum Eintritt in den deutschen Bundesstaat und seine Verfassung jetzt und zu aller Zeit eingeladen und aufgefordert. 7) Die deutsche Nationalversammlung legt gegen ein etwa beanspruchtes Recht der Regierung der deutsch, österreichischen Lande, oder dieser Lande selbst, von dem deutschen Vaterlande und aus der von seinem Gesammlwillen beschlossenen Verfassung auszuscheiden, für alle Zeiten feierlichen Widerspruch ein. 8) Sie ist aber bereit, so lange einer definitiven Verwirklichung des völligen Eintritts der teutsch-österreichuchen Lande in die deutsche Reichsverfassung noch Schwierigkeiten im Wege stehen sollten, die bestehenden nationalen brüderlichen Verhältnisse, jedoch unbeschadet der Selbständigkeit der deutschen Reichs.- 82 Verfassung, zu erhalten." Der Verlesung des Welcker'schen An» trags folgt eine allgemeine und lang andauernde Bewegung in der Versammlung. Erst nach einer Viertelstunde gelingt es dem Präsidenten, die Frage zur Abstimmung zu bringen: ob dem Antragsteller zur Begründung der Dringlichkeit seines Antrages da- Wort gestaltet werte. Die Frage wurde durch allgemeine Erhebung bejaht. Welcker begründet nun diesen Antrag (stehe unten dessen Rede). Oie Versammlung beschließt den sofortigen Druck des Antrags, und behält sich die Festsetzung des Zeitpunkts der Be- rathung vor. — Frankfurt, 12. März. Herr von Schmerling hat in Folge der Entwicklung, welche die österreichisch-deutschen Verhältnisse genommen haben, seine Entlassung als österreichischer Bevollmächtigter bei der deutschen Centralgewalt eingereicht, und diesen Schritt bereits Sonntag Abend dem Reichsministerium angezeigl. — Frankfurt, 12. März. Dem Vernehmen nach haben bereits die österreichischen ReichStagsabgeordneken daliier über ihren Austritt auS der deutschen Nationalversammlung Berathung gepflogen; durch Herrn von Schmerlings Einfluß soll jedoch ein Beschluß darüber noch hinausgeschoden sein. Mehrere unter ihnen haben erklärt, über Welckers Antrag entweder nicht oder für denselben mit stimmen zu wollen. — Der österreichische Neichs- tagsabgeordnele Löhner ist hier anwesend. — Frankfurt, 13. März. So viel man von der neuesten österreichischen Note bis jetzt erfährt, spricht sich dieselbe für ein Direktorium mit einem aus den Ständekammern der Cinzelstaa- ten gewählten Staalenhause (ohne VolkShaus) aus, und will mit der Gesammtmonarchie Oesterreichs einem so gestalteten Bundes, staate (?) beitrcten. Die Note soll auch eine erneute Verwah rung gegen das Kaiserprojekt enthalten. — Frankfurt, 11. März. Nach der österreichischen Note ist es der ursprünglich in der zweiten badischen Kammer von Baffer» mann gestellte Antrag, auf welchen Oesterreich in Bezug auf die Vertretung des Volkes bei der deutschen Reichsregierung eingehe» zu wollen sich bereit erklärt; die Einzclregierungen sollen gemeinsam mit ihren Kammern nach größer» Körpern (Staaten, Staatsverbänden oder Stämmen) in Folge getroffener Vereinbarung Ausschüsse wählen, und diese dann der Reichsregierung, welche nach dem unlängst mitgetheilten Entwurf aus sieben, beziehungsweise neun Stimmen bestehen wird, beigegeben werke». — Stuttgart, 13. März. Dem Vernehmen nach soll man bei Entwerfung eines Wahlgesetzes die früher beabsichtigte Eintheilung in drei Wahlklaffen verlassen haben und als Erfvr- derniß LeS aktiven, direkt auSzuübenden Wahlrecht- die Bezahlung einer direkten Staatssteuer aufstellen. — München, 11- März. Die Kammern sind bis Mitte April vertagt. Es geht das Gerücht, daß König Ludwig, aus Anlaß der bekannten Anträge des Finanzausschusses in Bezug auf Las verfassungswidrig gemachte griechische Anlehen das Anerbieten gemacht habe, eine Million Gulden zu hinterlegeu- — Berlin. 9. März. Man spricht hier vielfach von einer Note des NeichsministeriumS, welche gestern früh an den Minister v. Mankeuffel gelangt sein und die Nachricht gebracht haben soll, daß die republikanische Partei in ganz Deutschland am 18. und 20. März unter der Maske einer Feier der Märzrevolutivn eine Schilcerhebung beabsichtige. — Berlin, 10. März. In der heutigen Sitzung der ersten Kammer wurde die Antwort auf das Schreiben des Präsidenten an den Handelsminister verlesen, worin Ersterer um unbedingte Portofreiheit für die Abgeordneten ersucht. Das Antwortschreiben des HanLelsnnnisiers gewährt die Bitte für abgehende Briefe und Pakete, schlägt sie aber im Uebrigen ab. Zn den Motiven heißt es: »Ein Theil der Abgeordneten der Constituante hat die Portvfreiheit gemißbraucht, nicht nur zu Privat- und kaufmänni- schen Geschäften, nicht nur zur kostenfreien Beförderung von Briefen, die weder von einem Abgeordneten herrührten, noch an einen solchen gerichtet waren — sondern sogar, nach dem No- vemberkonslikt, zur Verbreitung aufrührerischer Schriften. Nur in Bayern findet in diesem Augenblicke eine derartige Ausdeh. nung dieser Begünstigung statt." — Die Abtheilungen der zwei- ten Kammer haben die Adreffekommission gewählt. Dieselbe besteht aus 14 von der Rechten und 7 von der Linken. — Don der jetzigen äußersten Linken in der zweiten Kammer, an deren Spitze Waldeck und Jacoby stehen, wird sich wohl noch eine alleräußerste, rothe, abzweigen, mit d'Ester und Kinkel an der Spitze. — Auf offiziellem Wege ist der Regierung die Mittheilung geworden, daß man in verschiedenen französischen Städten ein paar hundert falscher Pässe aufgefangen hat, welche sämmllich nach Berlin dirigirt waren. — Posen, 4. März. Die Stimmung der polnischen Bevölkerung unserer Provinz ist neuerdings eine sehr gereizte und die Bewegungen unter derselben sind augenscheinlich im engsten Zusammenhänge mit dem bevorstehenden allgemeinen Aufstande der Roth,» in ganz Deutschland. — Braunschweig, 9. März. Unser hiesige- Infanterieregiment ist schon seit einiger Zeit marschfertig. Heute hat nun auch unsere Artillerie Befehl erhalten, sich binnen 10 Tagen marschfertig zu macken, wie man vermuthet, nach Schleswig- Holstein. Zn Beziehung auf unsere Infanterie vermuthet man, daß sie nach Mainz beordert werden wird. — Altona, 8. März. Wie wir hören, hat das hier lie, gende Bataillon Badener Ordre erhalten, Sonnabend nach Glücksladt aufzubrechen und es werden Altenburger, die jenseits der Eibe liegen, erwartet. — Wien, 6. März. Das Gesammtministerium hat eine Proklamation erlassen, worin dasselbe die Völker Oesterreichs darauf aufmerksam macht, daß durch die Verfassung die staat- lichen Verhältnisse geregelt und dem Zustande der Revolution ein Ende gemacht werden würde. Alsdann werden die Behörden ermahnt, den Gesehen die vollste Geltung zu verschaffen, damit durch ihre Festigkeit und einheitliches Zusammenwirken der Zweck der Beruhigung des Landes, wie die Kräftigung der neuen verfassungsmäßigen Einrichtungen erreicht werde, wobei ihnen in Betreff der Erfüllung ihrer Pflicht die strengste persönliche Verantwortung auferlegt ist. — Die Stadt war gestern großentheils illuminirt. — Die RejchstagSdeputirten Goldmark, Fischhof, Nio- land, Schuselka, Füster, Sierakowsky werden eilen, sich vor der nun unerbittlich über sie hereinbrechenden Untersuchung von Seiten der Militärgerichts zu retten. (Ankeren Angaben zufolge sollen Füster, Divland und Kudlich bereits in Haft sein.) — Wien, 8. März. Die deutschen Abgesandten Heckscher, Svmmarnga und Hermann sind von dem Erfolg ihrer Mission durchaus unbefriedigt. — Die Croaten sollen bei Anfang der schönen Jahreszeit ein Lager auf dem Glacis beziehen. — Der Jnsurgenlenanführer Bein soll sich zur ungarischen Hauptarmee begeben und der bekannte kühne Pole Budinski sein Commando in Siebenbürgen übernommen haben. — So eben werden die Deputirte» Fijchhof und Prato unter starker Militärbedeckung gefänglich eingebracht. Löhner, Goldmark, Kudlich, haben das Weite gesucht und, wie man glaubt, auch gefunden. Oie zurückgekommenen Deputirten schildern den Eindruck der Schließung des Reichstags als unheimlich. Am 6. um 9 Uhr Abends war I der Minister des Innern, Graf Stadion, plötzlich in Kremsier 8Z eingetroffen. Um IS Uhr Nachts wurden mehrere Diener mit Namenslisten von Deputirten ausgesendet, welche schleunigst zu einer Berathung geladen wurden. Um halb 1 Uhr nach Mitternacht war die Berathung noch nicht zu Ende. Zn derselben Nacht rückten 3 Bataillons von Olmütz ein. Am frühen Morgen waren alle Straßen besetzt und Niemand wurde mehr aus der Sladt gelassen. — Die »Ostdeutsche Post» hebt nicht mit Unrecht hervor, daß der §. 83 der Constitution praktisch eigentlich das Wichtigste ist, da er die Einberufung des Reichstags in große Ferne stellt. Es müssen nämlich früher erst die Provinzial-Ve» fassungen vollendet sein, gleichwohl ist solches noch für den Lauf des gegenwärtigen Jahres auferlegt. — Man spricht von einem sehr strengen Represstvgesetze gegen die Presse, welches auf Grund der französischen Septembergesetze abgesaßt sein soll. — Man erfährt noch, daß die Aufhebung der »Slovanska Lipa» in Prag beschlossen sei, und daß bei ernstlichen Anzeigen von Unruhen daselbst der Belagerungszustand über die Stadt verhängt werden soll. — Wien, 9. März. Ein Kurier ist an v. Schmerling nach Frankfurt abgegangen, der die neue Verfaffungsurkunde nebst einer neuen, sehr bestimmten und inhaltsschweren Note an die Centralgewalt überbringt. Heckscher und Svmaruga sind bereits unverrichteter Dinge nach Frankfurt abgereist, Hermann wird stch heute dahin begeben. - Die Tschechen wollen nun für Frankfurt wählen. ' — Wien, 10. März. Nach der „Ostdeutschen Post" enthält die neue österreichische Note, welche jetzt auf dem Weg nach Frankfurt ist, folgende „sehr wichtige Zugeständnisse". „Oesterreich erklärt darin seine Bereitwilligkeit, mit dem ganzen Kaiserstaate in den deutschen Bundesstaat einzutreten, und sein ganzes Zollgebiet diesem zu offnen, seine Flotte ihm zu Gebot zu stellen, auf eine gemeinsame Vertretung nach außen einzugehen, und seine ganze Armee dem Reichsheere zu annektiren. Es beansprucht aber, daß ganz Oesterreich in Deutschland seinen Platz finde, und will auf eine Theilung seines Zollgebiets nicht eingehen. Cs beansprucht das Präsidium im Direktorat". — Pesth, 4. März. Das Briefpaket auS Erlau ist gestern Nachmittags angekommen, was ein deutlicher Beweis ist, Laß die kaiserliche» Truppen siegreich in die Stadt eingerückl sind. Die Insurgenten werden fortwährend in der Richtung nach Po- rvßlo an der Theiß verfolgt. Das Hauptquartier des Fürsten Windischgrätz ist vorgeschritten und befindet sich gegenwärtig in Moklar. Er selbst ist wegen einer leichten Verwuntung nach Pesth zurück. — Nach den neuesten Nachrichten auS Debreczin soll Kvffuth entschlossen sein, mit dem Reichstag und dem Lan- deSvertheitigungsausschuß nach MarmoraS Szigelti, dem äußersten nordöstlichen Winkel Ungarns, zu übersiedeln. — Dijon, 8. März. Die Reserve der Alpenarmee, welche sich hier und in der Umgegend befindet, wird in den nächsten Tagen neuen Zuwachs erhalten. Ueberhaupt ist das südliche Frankreich jetzt mit Militär reichlich versehen, auch lagert überall so viel Kriegsmaterial, wie das seit der kaiserlichen Kriegsepoche nicht mehr vvrgekommen. Oer Befehl der Regierung, daß an allen Freiheitsbäumen die rothen Mützen abgenommen werden müssen, kömmt allenthalben in Ausführung, trotz der Protesta- tion der erbitterten Ultrarepublikaner. Oie politischen Klubbs sind unmächtig gegenüber der von der Militärmacht unterstützten Polizei. Oie bevorstehenden Wahlen werden über das Schicksal der Republik entscheiden. Die Aktien derselben fallen in dem Maße, als die Legitimisten mit vielem Geschicke ihre Plane Lurch- zusetzen wissen. — Genua, 4. März. Fortwährend werden in unserm Hafen Freischärler verschifft, welche sich zur deutschen Legion nach Sizilien begeben. Jeder Legionär erhält daS sizilische Bürger- recht und denselben Sold wie die Schweizertruppen in Neapel. DaS Korps führt den Namen »deutsche republikanische Garde» und soll, wie der Vertrag lautet: »ein Vorbild der Freiheitsliebe, der Tapferkeit, des Ordnungs- und Brudersinnes" (!) sein. Das Korps wird bis auf 7000 Mann gebracht und blos von deutschen Offizieren (?) kommandirt werden. Das Direktorium des »Hilfdir» proponirt die Offiziere bis zum Hauptmann; die sizilische Negierung genehmigt und xatentirt. (F. I.) dortrag des Abgeordneten ldelcker in der 184. Sitzung der Reichs-Versammlung vom 12 März. — Nachstehend folgt der vollständige Vortrag, womit der Abg. Welcker seinen in der 184sten Sitzung der Reichsver- sammlung gestellten Antrag (siehe oben Frankfurt) begründete: »Meine Herren! Mein Gedanke ist nicht, so wichtige Beschlüsse Ihnen zur Annahme zu empfehlen, ehe Sie nicht wenigstens mehrere Tage gedruckt in Ihren Händen sich befinden. Erlauben Sie mir nur, die Dringlichkeit selbst Ihnen mit wenigen Worten darzustellen. Ehe ich aber unmittelbar Dieses thue, erlauben Sie mir, wenigstens bei Denjenigen, die meine ganze Ansicht nicht genauer kenne», jedes Vorurtheil einer Jncvnsequenz bei diesem Anträge zu beseitigen. Meine Bedenken gegen das Erbkaiserthum gingen weder von einer Abneigung gegen Preußen, noch von einer Vorliebe für Oesterreich aus. Ich halte nichts im Sinne, alS DaS, was wir Alle wollen, die Einheit unsere- großen deutschen Vaterlandes, ich wollte sie nicht beeinträchtigt wissen durch irgend eine in Beziehung auf diese Einheit gefährliche Maßregel. Ich habe, als ich glaubte, wir dürften noch nicht das preußische Erbkaiserthum beschließen, mich auch nicht bestimmen lassen durch glänzende Hoffnungen von der österreichischen Cabinetspolitik; ick habe keine bestimmte Erwartungen gehabt, ich habe dieses auf dieser Tribüne gesagt; ich drückte mich so aus: ich habe diese Politik nicht in meiner Tasche; ich habe kein Vertrauen zu irgend einer Cabinetspolitik. Meine Ansicht war einfach diese: die Pflicht gebietet, das ganze Vaterland zusammenzuhalten und keinen Schritt zu thun, welcher es möglicherweise auch nur vorübergehend zerreißen könnte, ehe alle Mittel erschöpft sind, daS ganze Vaterland zu verbinden. Ich habe zweitens ganz entschieden abwarten wollen, bis ich nicht nach subjektiven Wahr- scheinlichkeitsgründen, sondern nach objektiven Gründen, die Ueber- zeugung hätte, daß Oesterreich jetzt nicht eintreten wolle in den deutschen Bundesstaat. Bloße Auslegungen einzelner Nvtensiel- len, die nicht einmal an. uns gerichtet waren, oder augenblickliche äußere Schwierigkeiten gaben mir Liese Ueberzeugung nicht; ich wollte alle Mittel erschöpft wissen, ich wollte endlich fest überzeugt sein, daß der äußerste Termin gekommen sei, ehe ein so großer, bedenklicher Scbritt geschehe. Jetzt glaube ich, meine Herren, die Mittel sind erschöpft, jetzt glaube ich, es liegt nach dem Werk der eigenen Hände der Minister, nach ihrer babylonischen Ver- fassung, hinlänglich klar vor, daß wir von ihnen die Vereinigung Oesterreichs in den Bundesstaat nicht erwarten dürfen. Die neuesten Ereignisse sind ihnen bekannt. Jetzt glaube ich, daß die Zeit dringt, das übrige Deutschland desto fester, desto stärker, desto inniger zu vereinigen. (Lebhaftes Bravo.) Wenn ich hier Hinblicke auf meine alte Freunde, so werde ich vielleicht einem kleinen Triumph in Ihrem Herzen, wenn nicht in Ihren Mienen begegnen, daß sie schon vor Wochen und Monaten, und ich erst 84 so spät das Richtige erkannt hätte. Seien Sie stolz darauf, wenn Sie wollen, aber vergeben Sie mir, auch ich bin — obwohl jetzt mit traurigem Herzen —stolz darauf, daß ich, soviel wie möglich war, nach allen Kräften eine Verzögerung der Trennung be- wirkte. (Bravo.) Wir haben viel dadurch gewonnen, und Sie selbst, gerade die eifrigsten Anhänger der preußischen Kaiserkrone, müssen mir danken; denn, meine Herren, denken Sie, wenn an dieser Krone ein Flecken geklebt hätte, ein Vorwurf, ein Schein einer Schuld, daß sie Deutschland zerrissen hätte, wenn der Gedanke entstanden wäre, durch voreilige oder eigennützige Beschlüsse wäre Oesterreich Hinausgetrieben worden, oh! dann wäre diese Krone nicht so viel werth, nicht so wvhlthätig schützend. Wir wollten unsere österreichischen Brüder in brüderlichem Verhalten mit uns erhalten, dahin haben wir zu wirken gesucht. Wir wollten ihnen das Bewußtsein lassen, daß hier in ganz Deutschland deutsche Herzen für ste schlagen, die jeden Augenblick bereit sind, ihnen die Bruderhand zu reichen, wenn sie wieder zu uns kommen. (Lebhaftes Bravo.) Keine Stachel der Empfindlichkeit darf in ihrem Herzen Zurückbleiben; Sie selbst, die Sie für das preuß. Kaiserthum stimmten, haben nicht Oesterreich verletzen wollen. (Mehrere Stimmen aus dem Centrum: Nein!) Sie haben geglaubt, es wäre das unentbehrlichste Mittel der Sicherung des Vaterlandes. Uebrigens haben sich trotz jenem Wunsche, Lurch das preuß. Kaiserthum baldigst zum Abschluß zu kommen, wiederholt Majoritäten in dieser Versammlung gebildet, lim den Oesterreichern auszusprechen, daß wir nicht ohne tiefsten Schmerz sie auch nur vorübergehend ausscheiden sähen. Dieß, meine Herren, ist wichtig, die Schuld möge das österreichische Cabinet, nicht das österreichische Volk, nicht uns, unser Werk und unsere Krone treffen. Diese Reinheit von Schuld, dieses volle klare Bewußtsein, daß wir uns nicht übereilt haben, dieses ist ein großer Vortheil. Die öffentliche Meinung wird für uns sein, und denken Sie, meine Herren, wir hätten unfern Brüdern in Süddeutschland, die diese Trennung besonders schmerzhaft trifft, wir hätten den Bayern und den ehemals österreichischen katholischen Badnern und Württembergern den Glauben gelassen, daß wir uns übereilt oder eigennützig das Vaterland zerrissen hätten, wie wären bei den Gefahren des Vaterlandes unsere Kräfte geschwunden, wie wäre die Einheit getrübt worden. Ich bin überzeugt, die Bayern und selbst die Oesterreicher, ferner die katholischen Württemberger und Badener sind mit mir jetzt Alle von der Ueberzeugung durchdrungen, daß es nunmehr unaufschieblich ist, das Vaterland zu retten. Meine Herren! Soll ich Ihnen nun sagen, welche Gefahren über uns schweben? — Sehen Sie nicht die Wolken, die den Himmel Deutschlands verdüstern? Wollen Sie wachsen lassen die Cabinetsintriguen und Verhandlungen, um unser armes Deutschland wieder in die Rheinbunds, und andere traurige Verhältnisse kommen zu lassen? — Sollen wir ungerüstet die Gegner sich rüsten lasse», und ungenirt die Gefahr über uns Hereinbrechen sehen? — Nein! Ein einziger gemeinschaftlicher mohlgerüsteler Körper wollen wir dem Auslande gegenüber stehen, und wir werten unsere Freiheit stegreich verlhei- digen! (Lebhaftes Bravo auf der Rechten und im Cenlrum.) Noth thut es, meine Herren, unsere Versammlung droht ihre Lebenskraft und den Glauben des Vaterlandes zu verlieren und auseinander zu fallen. Die Gelüste in den Cabineten wachsen, die Einheit wird täglich mehr gefährdet. Halten wir zusammen, retten wir die Ehre der Nationalversammlung durch schnellen, kräftigen, und möglichst einmüthigen Beschluß für Das, was Noth thut in dem Vaterlande; dann werden wir nicht mit einer octroy- irten Charte nach Hause gehen, sondern eine von uns ausgehende, auf unserer Svuveränetät, wie auf der Zustimmung durch die Fürsten, eine auf dem Nationalwillen, auf dem Rechte beruhende Verfassung zum Heil des Vaterlandes gründen. Lassen Sie uns, meine Herren, die Ehre der Nationalversammlung, die souveräne Kraft der Nation retten! als Grundstein, daß diese Verfass»»- nicht willkürlich alterirt oder zerstört werden darf; lassen Sie keine Verfassung vctroyiren; wir wollen die Verfassung selbst machen mit Anerkennung der Rechte von Jedermann. Meine Herren! Ich sage Ihnen, das Vaterland ist in Gefahr; lassen Sie die Dinge nicht weiter kommen; handeln Sie jetzt rasch und entschieden! Ich lege aber bei meinem Anträge auch darauf ein besonderes Gewicht, daß seine Annahme allein noch eine Möglichkeit gibt, Laß das österreichische Cabinet sich schnell zu dem verstünde, waS nach unserer festen Ueberzeugung das Richtige ist; aber wir können nicht mehr mit ihm unterhandeln, nicht Monate und Jahre lang Frist geben; es wird dann di« Aufgabe des Königs von Preußen sein, durch ein Ultimatum seinen Entschluß zu bedingen, und es wird vielleicht in wenigen Tagen oder Wo- chen eine Entscheidung da sein. (Beifall auf der Rechten und im Centrum.) Ist es möglich, Laß Oesterreich eintritt, so ist dann nichts verloren; ist es nicht möglich, so wollen wir gerüstet sein gegen die Gefahren, welche dieser Bruch hervorbringen wird; denn seien Sie versichert, so wie dieser Bruch da ist zwischen Oesterreich und Deutschland, find die lauernden Feinde in Osten und Westen bereit, die Einheit des jungen Deutschlands im Keime zu ersticken. Ich sage nichts weiter, als: Das Vaterland ist in Gefahr; retten Sie das Vaterland!-- (Stürmisches Bravo auf der Rechten und im Centrum.) ^Kalifornien. "Nach dem Goldland! Nach dem Goldland!" Also tönt's elektrisch fort. Tausend Hvffnungswimpel flattern Segelnd nach dem Wunderport. Emsig wallt dort wirr Getümmel; In die Gründe wühlt die Gier; Wie sie reich in's Auge funkeln, Heil ergrabt doch nimmer ihr. Locket denn deS Schweißes Perle Nur den Glanz aus jenem Grund? Nein! Las alte Weh zu Tage Bringt des Glückes neuer Fund. Finstere Dämonen siedeln Sich um jenen Zauber an; Aber Nacht und Grauen strafen Der Begierde heißen Wahn. Nicht die Tiefe kann es bergen, WaS den Schmerz der Zeit bewegt. Werde jenes Gold gewonnen. So durch Tvdesfluth sich trägt. B. M. Redigirt und gedruckt unter Verantwortlichkeit der Chr. Fr. Müller'schen Hvfbuchhandlung. 399 Die Zusammenkunft findet auf der Hiebsstelle bei der Etklinger-Rüppurrerstraße statt. Beiertheim den 12. März 1849. Das Bürgermeisteramt. Weber. (3) fHolzversteigerung.) Künftigen Freitag den 16. Marz, Morgens 9 Uhr, werden in dem ehemaligen Graf Bismarkischen Garten folgende Holzsvr- timente versteigert; 7 Klafter gemischtes Holz, 1400 Stück ditto Wellen und 29 Stämme Nutzholz, als: Ulmen, Akazien und Linden, sowie eine Parthie altes Lattenwerk. Die Zusammenkunft ist im Garten daselbst. Karlsruhe den 13. Marz 1849. Held, Gartendirector. ll) sPferdverstejgerung.) Montag den 19. d., Vormittags 9 Uhr, wird im Kasernenhof zu GotteS- aue ein ausrangirteS Dienstpferd gegen baare Bezahlung öffentlich versteigert. Karlsruhe den 15. März 1849. G. Koch, Regimentsquartiermeister. (1) s Versteigerung,) Montag den 19. d. M., Vormittags 9 Uhr, werden in dem Hause der Wittwe Erpleben, alte Waldstiaße Nr. 30., verschiedene feine Bouteillen-Weine, als: Oporto, Nssteirs, Xeres, Unto ä'LsPgAne, 8t. deorxe, liouaaillon, Malsxa u. IVluavst 1-uneI; ferner allerlei Möbel und Hausrath, gegen Baar- zahlunq versteigert; auch werden bis zum Vorabend Fahrnisse zum Versteigern angenommen. Karlsruhe den 15. März 1849. Das öffentliche Geschäfts-Bureau und die AuctionS-Anstalt von Ed. Mors, Nachfolger des W. Kölle. (1) (Versteigerung.) Dienstag den 20. d. M., Vormittags 9 Uhr, werden in dem Hause Nr. 11. der Langenstraße, im untern Stock, nachstehende Gegenstände, als: Echreinwerk, Faß- und Bandgeschirr, gemeiner Hausratb, Kupfer- und Eisengeschirr, 374 HH' verschiedener Marmorplatten, große Seile, steinerne Krüge, 24 große Maurerkübel, 42 kleine derartige, eiserne Sandgilter, Sägen, eiserne Mörser, Hebeisen, Winden, Schubkarren, Leitern, Stcin- schlegel, Verputzlaiten, Verputzkärche, 109 Bund Rohre, Schindeln, Ziegel, Backsteine, Sockelplaiten, Gerüststangen, Bleiwagen, Bickel, Schaufeln, Ab- trittSkanäle, feuerfeste Backsteine, Bierkeffelsteine, Gerüstholz, Dachlculen, Asphalt und noch mehrere zum Bauen nöthige Gerätschaften und Handwerkszeug, gegen baare Zahlung versteigert, wozu die Stcigliebhaber hiemit eingeladen werden. Karlsruhe den 15. Marz 1849. Das öffentliche GeschäflS-Bureau und die AuciionS-Anstalk von Eduard Mors, Nachfolger von W. Kölle. Wohnungsanträge und Gesuche. 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Stephanienstraße Nr. 36-, dem gräflich Langenstein'schen Garten gegenüber, ist eine freundliche Mansardenwohnung von 3 Zimmern, Küche, Keller, Speicherkammer und sonst allen Bequemlichkeiten billig auf den 23. April zu vermiethen. Stephanienstraße, in dem neuerbauten, ehemals Hellner'schen Hause Nr. 90. ist der untere Stock, bestehend in 5 tapezirlen geräumigen Zimmern, Alkof, Küche, Holzremise, doppeltem g-wölbtem Keller, ein Mansardenzimmer nebst einer verrohrten Kammer, besondcrm Speicher und Antheil an der Waschküche, auf den 23 Juli d. I. zu vermiethen. Näheres in Nr. 11. der Neuthorstraße im 2. Stock zu erfragen. Stephani enstraße Nr. 96. ist der untere Stock zu vermiethen, bestehend in 6 Zimmern, Alkof, Küche, 3 Mansardenzimmern, Keller, Holzremise, gemeinschaftlichem Waschhaus und Trockenspeicher, beziehbar auf den 23. April. Näheres Hirschstraße Nr. 42. im 2. Stock. Waldhornstraße Nr. 3 sind im obern Stock zwei Zimmer mit Einrichtung an einen ledigen Herrn zu vermielhen. Das Nähere ist im untern Stock zu erfragen. Waldstraße (alte) Nr. 3. ist ein Logis im dritten Stock (vornenheraus) mit 4 Zimmern, zwei Dachkammern, Küche, -eller, Holzstall, gemeinschaft- 400 lichem Waschhaus nebst Trockenspeicher auf den 23. April d. I. zu vermiethen. Zähringerstraße Ne. 6. sind zu vermiethen: 1) ein LogiS, bestehend aus 5 ineinander gehenden Zimmern, Alkof, Küche, Keller rc>, welches im Ganzen oder getheilt abgegeben wird; 2) eine Wohnung im Hof, bestehend aus 2 Zimmern und Alkof, Küche nebst Keller; erstereS kann sogleich oder auf den 23. April, letzteres auf den 23. April bezogen werden. Näheres im Hause selbst eine Stiege hoch. Zirkel (vorderer) Nr. 14. ist auf den 23- April die del-ütsAe, bestehend in 7 großen heizbaren Zimmern nebst den dazu gehörenden Erfordernissen zu vermiethen; auch könnten, wenn es gewünscht würde, im untern Stock noch zwei Zimmer dazu gegeben werden; Näheres im Hause selbst, im 3. Stock. Zwei große ineinandergehende, in der Aähringer- straße, nahe am Marktplatz gelegene Zimmer können auf den 23- April vermiethet werden. Näheres Langestraße Nr. 137. ebener Erde zu erfragen. Im Eck der Langen- und Lammstraße Nr. 7. ist im 3. Stock ein LogiS von 5 Zimmern, Küche und 2 verrohrten Dachzimmern rc. auf den 23. April zu vermiethen. Im Eck der Amalien- und kleinen Herrenstraße Nr. 14. ist im 2. Stock ein freundliches LogiS von 4 — 5 Zimmern, 2 Speicherkammern, Küche, Keller nebst allen übrigen Erfordernissen auf den 23. April oder 23. Juli zu vermiethen- In dem Eckhaus der Erbprinzen- und Karlsstraße Nr. 15 ist der 3 Stock zu vermiethen, bestehend in 3 Zimmern, vornenheraus, Küche, Speicherkammer, Keller und Holzplatz, und kann bis den 23. April bezogen werden. Das Nähere in der Langenstraße Nr. 145. bei Friedrich Müller im zweiten Stock zu erfragen. Vermischte Nachrichten. (1) (Kapitalgesuche.) Gegen sehr gute Liegen- schaften-Verpfandungen werden aufzunehmen gesucht: 100, 250, 400, 700, 750, 800, 900, 1000 und 1500 fl. Hierauf Reflektirende belieben ihre Adressen bet Hrn. Höck zum grünen Hof oder bei der Redaktion dieses Blattes abzugeben, woraufhin die Vorlage der Verlagscheine baldigst erfolgen wird. (1) (Kapitalqesuch ) Es wünscht ein Bürger auf dem Lande, 6 Stunden von hier, ein Kapital von 800 fl. aufzunehmen, zum ersten Unterpfandsrecht von 1900 fl.; wer ein solches zu vergeben hat, wolle seine Adresse auf dem Kontor dieses Blattes abgeben. (2) (Köchingesuch.) In einen hiesigen Gasthof wird sogleich oder auf Ostern eine perfekte Köchin gesucht. Nähere« Langestraße Nr. 207. zu erfragen. (2) (Dienstantrag.) Es wird auf kommende Ostern «in gesittetes Mädchen in die Küche in Dienst gesucht. Näheres Langestraße Nr. 117. (1) (Stellegesuch.) Ein Mädchen aus einer achtbaren Familie, welches fein nähen, Kleider machen, bügeln und kochen kann, sucht bis Ostern hier oder auswärts eine für sie passende Stelle zu Kindern oder als Zimmermädchen. Näheres Waldhornstraße Nr. 17. im 2. Stock. (1) (Stellegesuch.) Ein gebildetes Frauenzimmer von guter Familie, welches in einem Institut in Frankreich erzogen wurde, wünscht eine Stelle als Gouvernante zu erhalten. Zu erfragen Krvnenstraße Nr. 23. im 3. Stock. (1) (Dienstgefuch,) Ein Mädchen, welches kochen, waschen, putzen und spinnen kann, auch im Nähen .und Bügeln etwas erfahren ist und sich allen häuslichen Arbeiten willig unterzieht, wünscht auf Ostern einen Dienst zu erhalten. Zu erfragen Akademiestraße Nr. 35. (1) (Dienstgesuch.) Ein Mädchen, das gut kochen, etwas bügeln, nähen und sonst allen häuslichen Geschäften vorstehen kann, wünscht als Köchin oder in einer stillen Haushaltung auf Ostern eine Stelle zu erhalten. Zu erfragen auf dem Kontor dieses Blattes. (1) (Dienstgesuch.) Ein Mädchen, welches noch nie hier gedient hat, nahen, bügeln, waschen, putzen und allen häuslichen Arbeiten vorstehen kann, wünscht sogleich oder auf Ostern eine Stelle als Zimmermädchen oder zu einer stillen Familie. Zu erfahren in der Durlacherthorstraße Nr. 35. (1) (Dienstgefuch.) Ein solides braves Mädchen, welches Kleidermachen, schön weißnähen und bügeln kann, sich willig allen häuslichen Arbeiten unterzieht und gute Zeugnisse besitzt, wünscht bis Ostern eine Stelle alsZZimmermädchen zu erhallen. Zu erfragen Langestraße Nr. 147-, im Hintergebäude im untern Stock. (1) (Verkaufsanzeige.) Es ist ein ganz moderner neuer schwarzer Rock zu verkaufen; derselbe eignet sich gut für einen Consirmanden. Das Nähere beim Thorwarl am Rüppurrerthor. (1) (Verkaufsanzeige.) Es sind verschiedene Möbel, darunter ein Kanapee, eine große Kommode, ein runder Tisch und einige große Spiegel billig zu verkaufen, Zähringecstraße Nr. 54., gegenüber dem goldenen Kreuz. Privat- Bekanntmachungen. 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Beethovens — das im Laufe dieses Winkers uns vorgeführte große Septett — am Schluffe der nächsten musikalischen Abendunterhaltung als AbschicdSgruß noch einmal zum Besten zu geben. Sie würden dies als ein Bestreben, freundlichen Wünschen entgegen zu kommen, recht dankbar anerkennen Karlsruhe den 15. März 1849. Mehrere Musikfreunde. Erklärung. Auf die Aufforderung im Tagblatt vom 10. d. M> zeige ich ergebenst an, daß ihre Tante, Mad. W.. . an einigen Orten ausgesagt, daß, wenn sie das Geld, welches sie an Heizer Wahl cedirt, nicht bekäme, sie laufen werde von Pontio bis Pilato, bis Heizer Wahl seine Entlassung bekäme. Dieses diene Heizer Wahl von einem Freund zur Nachricht. Ihr Freund. Museum. Eingetretener Hindernisse wegen findet das auf Samstag den 17. d. M. angekündigte Conzert im Museum nicht statt. Die Commission. Karlsruher Sängerbund. Die Mitglieder des Sängerbundes sind von dem Singvereine in Grötzingen auf Sonntag den 18ten März zur Fahnenweihe eingeladen worden. Zur nähern Eröffnung, sowie zur Besprechung hierüber, werden die Mitglieder des Sängerbundes aus Freitag den 16. Marz, Abends 8 Uhr, in das Lokale der Liederhalle (Gesellschaft Eintracht) eingeladen. ES wird um zahlreiches Erscheinen gebeten. _Der Vorstand. _ Großherzogliches Hoftheater. Freitag den 16- März. 45. AbonnementSvor« stellung. Erste Abtheilung. Wegen Unpäßlichkeit der Fräul. Rutschmann statt der angekündigten Oper. Robert der Teufel: Norma. Große Oper in zwei Aufzügen, von Bellini. Fräul. Ro ch- Adalgisa als Gast. l'tz Frankfurter Börse am 14. März 1849. 6 V 8 0 k I L N. 6 o >. v. 8 ii.»»,. II L tr. 1Ve«s I.oitLrti'or . ri 5 Laudlkarer, Fanre r 43'/. s 51 Taster i 45 Uo«. 10 /I. S-Lct« 10 » 6oiti al Fkareo 382 Kanck-Diioatsn 5 38 Hookkatt»- - Klber ri 30 20 k>ante»-SlLct« » ZS ri ro La-l. §overei-a« . ir 3 owconio . . i°/° 402 Evangelische und katholische Gesangbücher haben In guten und eleganten Einbänden, so wie in großer Auswahl vorräthig, und empfehlen solche nebst nachstehenden Gebet- und Andachtsbüchern zu ÄonsirmalivnSgeschenken. Müller Sk Gräff. Arndt, wahres Christenthum Bibel, die Prachtbibel, die Karlsruher, Safian mit Goldschnitt Bauer, Jesus Christus 2 fl. 54 kr. 1 fl, 48 kr. und 2 fl. irrt Stahlstichen in ganz 7 fl 30 kr. und 11 fl. 2 fl. 24 kr. und 3 fl. und Abendmahlreden — Gebetbuch 2 fl., 2 fl. 24 kr. und 3 Bottler, Stimme des Glaubens 2 fl. 20 kr. Brand, der Geist in der Andacht 3 — Gebete 1 fl. 48 kr. und 2 — Gebete für Kinder — die öffentliche Gottesverehrung 3 Buchegger, Morgen- und Abendsegen Etkartshausen, Gott ist die reinste Liebe Eloah 4 Führer, der, auf dem Lebenswege Gvfsine, Erbauungsbuch Glocken der Andacht 2 fl. Haubcr, Andachtsübungen 1 Heilige Charwoche Hungari, Opfer des Herzens 2 Klose. Abendmahlfeier Kapf, Gebetbuch 2 fl. 24 kr., 2 fl. 36 kr. u Katholisches Freiburg Gesang - und Gebetbuch 48 kr. fl. 30 kr. und 3 fl. fl. 24 kr. fl. 12 kr. 30 kr. fl 12 kr. 15 kr. 3 fl. fl. 30 kr. 2 fl. 2 fl. und 3 fl. fl. 36 kr. 15 kr. l fl. 48 kr. 36 kr. 3 fl 36 kr der Erzdiöcese 1 fl. 45 kr.. Lender, Gebete 50 kr. Marx, Gebete für Kinder Gottes 2 fl. 24 kr. u.3 fl. 24 kr. Nack, Gebetbuch 2 fl. 20 kr., 2 fl. 48 kr. u. 3 fl. 12 kr. Natter, Andachtsbuch 2 fl. 24kr., 2 fl. 42kr. u. 3 fl. 30kr. Nelk, bleibet in meiner Liebe 2 fl. 20 kr. Neues Testament 30 kr. und 36 kr. — mit Stahlstichen 2 fl., 3 fl. und 3 fl 30 kr. Nickel, wandle vor Gott 2 fl 20 kr. und 3 fl. — Maria 2 fl., 2 fl 42 kr., 3 fl. und 3 fl. 30 kr. Opfer der Andacht 30 kr., 36 kr- und 1 fl. Pellissier, Erbauungsreden auf Festtage 48 kr. Sailer, Gebetbuch 2 fl 24 kr. und 3 fl. Scheitlin, Agathe, Führer durchs Leben für Jungfrauen 2 fl. Sch weher, Blätter für häusliche Erbauung, 3 Theile 3 fl. 24 kr. einzeln 1 fl. l2 kr. Stark, Gebetbuch 1 fl 12 kr. und 1 fl. 36 kr Stunden der Andacht, 15 Bände 13 fl. 30 kr. Thomas a Kempis, Nachfolge Christi 30 kr. 1 fl. und 2 fl. 42 kr. Unterhaltungen der Seele mit Gott 3 fl. 9 kr. Walz, Predigten 48 kr. Wüschet, Morgen- und Abendopfer 1 fl. 12 kr. 1 fl. 48 kr- und 2 fl. 42 kr. Fremde. In hiesigen Gasthöfen. Darmstädter Hof. Hr. Kirchmann, Kfm. v. Bregenz. Hr. Monnerat, Kaufm. v. Belle-Alliance. Hr- Brestei, Kfm. v. Ludwigshafen. Hr. Gangloff m. Gar. v. Alsfeld. Hr. Schwärt, Kaufm. v. Lüttich. Hr. Berghold, Kfm. v. Freiburg. Deutscher Hof. Herr Baiersdörser, Weinhdl. v. Landau. Hr. Schröder, Kfm. v. Wiesbaden. Hr. Baller, Part. v. St. Galle». Hr. Mayer, Kaufm. v. Bamberg. Hr. Zimmermann, Kaufm. v. Neckarsulm. Hr. Köhler, Part. v. Neustadt. Hr. Lang, Kfm. v. Freudenstadt. Englischer Hof. Hr. Keppelmann, Kfm. v. London. Hr. Hochstetter, Kfm. ron Fulda. Hr. Trilschler, Kfm. v. 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Zürich. Goldener vchse. Herr Weil, Kfm. v. Metz. Hr. Polster, Kfm. von Slraßdurg. Hr. Earre, Rentier von Bern. Hr. Fink, Kfm. v. Berlin. Hr. Schweitzer, Kfm. v. Mühlhausen. Grüner Baum. Herr Freiberg, Bauausseher von Rastatt. Goldenes Schiff. Herr Weil, Hdm. v. Sulzburg. Hr. Grumbacher, Hdm. v. Rust. Hof von Holland. Hr. Starn, Ingenieur v. Ulm. Hr. Kuntz, Geistl. v. Augsburg. Hr. Meyer Kfm. von Offenbach. Honig von Preußen. Herr Feuerstein, Kfm. v. Neustadt. Hr. Züchter, Kfm. v. Hrilbronn. Hr. Meißner von Slraßburg. Nassauer Hof. Herr Metzger und Herr Lehmann, Weinhdl. v- Bächingen. Hr. Wertheimer v. Durbach. Hr. Weil, Rabbiner v. Eichstedtcn. Hr- Kahn, Hdm. v. Würzburg. Herr Mayer, Hdm. von Herxheim. Herr Wormser, Hdm. v. Homburg. Hr. Gaus v. Dresden. Rheinischer Hof. Hr. Fenzel, Kfm. v. Wegscheid. Frl. Haller v. Speiglingen- Hr. Nchr, Lithograph von Olien. Hr. Wagner^ Maler v. Heidelberg. Hr. Ganter, Kfm. v. Lenzkirch. Frl. Benler v. Bern. Römischer Kaiser. Herr Braun, Kfm. v. Leipzig. Hr. Bolenheim, Fabr. von Elberfeld. Herr Schneller, Kfm. v. Basel. Hr. Hauer, Part. v. Bern. RothcS HauS. Hr. Spitzfadcn u. Hr. Unger, Kfl. v. Frankweiler. Hr. Dreysuß, Kaufm. v. Germersheim. Hr. Million, Renl. von Paris. Hr. Posthas und Herr Gwinst, Stud. v. Heidelberg. Weißer Löwe. Herr Moistadt, Partik. von Lahr. Hr. Bassinger, Hdm. v. Bauerbach. Zum weißen Bären. Hr. Utz, Part. v. Böblingen. Hr. Schnetzer, Kfm. v. Mörlbach. Hr. Kahn, Arzt von Rust. Hr. Max, Rent. v. Basel. Hr. Buschuagel und Hr. Kaiser, Part. v. Benndorf. Herr Johle, Part, von Pfullendorf. Hr. Löhr, Pfarrer v. Riechen. Hr. Dor, Stud ». Heidelberg. Hr. Johmann, Oek. von Deidesheim. Hr. Mome, Kfm. v. St. Gallen. Zähringer Hof. Hr. Clever u. Ir. Liviers, Kfl. v. Straßburg. Hr. Clermont, Kaufm. v. Paris. Herr Elbers, Kfm. v. Hagen. Herr Müller, Kfm. v. Mainz. Hr. Bertram, Kfm. v. Sheffield. In Pnvachäusern. Bei Hrn. Professor Zandt.- Hr. v. Hügel v. Stuttgart. Redigier und gedruckt unter Verantwortlichkeit der Chr. Fr. M üller'schen Hofbuchhandlung.