Erſcheint wochentäglich mittags. Bezug spreis bei Botenzuſtellung monatlich 85 Pfg., mit der Sonntagsbeilage„Illuſtrierte Weltſchau“ Poſtbezug ½½ jährlich Mk. 2.28, mit „Illuſtr. Weltichau“ Mk. 2.88. Zuſtellgebühr /jährlich 42 Pfg. Mk. 1.05 frei Haus. Wickal-Anzeiger) Geueral-Nnuzeiger. Beilagen:„Alt⸗Heidelberg“(wöchentl),„Heidelberger Rundſchan“ chalbmonatl.) (Bürger-Zeitung) Anzeigen koſten im Anzeigenteil die Zeile(47 mmm breit) 30 Pfg. bel Platzvorſchrift 35 Pfg., im textlich. Teil(72 mm breit) 1 Mk, an erſter Stelle 1.20 Mk. Rabatt nach Tarif. Anzeigen⸗Annahme bis früh( Uhr. Geſchäftszeit 48—7, Samstags bis 6 Uhr. Sonntags geſchloſſei Verbreitetſte Tageszeitung Heidelbergs.— Ueber 22 000 Bezieher, in Heidelberg und Umgebung allein 16000. Herkündigungs-Blatt für die Bezir! 2 Heidelberg, Weinheim Schwetzingen, Wiesloch, Sinsheim, Eppingen, Mosbach, Neckarbiſchofsheim, Eberbach, Buchen, Walldürn, Geſchäftsſtelle: Hauptſtratze 45(Eingang Brunnengaſſe 6%4 Adelsheim, Vorberg, Tauberbiſchofsheim und Mertheim. Fernſprech⸗Anſchlußß: Geſchäftsſtelle 125 und Schriftleitung 325. r. 4 Druck und Verlag von Carl Pfeffer Haupt⸗Schriftleiter: Dr. Alfred Lanick 35 Ja Nr 4. in Heidelberg. 5 1917. in Hei0 f 39. Jahrgang. Ei CCCCCCCCC RRRRrrrrrrr—— der Milcov oberhalb Odobeſti überſchritten.— die Dobrudſcha vom Feind geſäubert.— Abermals mehrere höhen an der Moldaugrenze geſtürmt.— Ein engliſcher 14000 Tonnenödampfer verſenkt.— Die 3. engliſche Kriegsanleihe. EN8 V. Der deutſche Tagesbericht. Großes Hauptgnartier,(WTB. Amtlich.] Weſtlicher Kriegsſchauplatz: Bei Regen und Nebel geringe Gefechtstätigkeit. 412 Oeſtlicher Kriegsſchauplatz: Front des Generalfeldmarſchalls Vrinzen Ceopold von Bayern. Nordweſtlich von Dünaburg drangen Lom⸗ pagnien des oldenburgiſchen Reſerve⸗Infanterie⸗Regi⸗ mentes Nr. 259 über das Dünaeis und entriſ⸗ ſen den Ruſſen eine 9175 Ueber 40, Gefangene und mehrere Maſchinengewehre wurden zurückgeführt. Front des Generaloberſten Erzherzogs Joſeph. In den Waldkarpathen gelang es ruſſiſchen Abtei⸗ lungen, ſich in der vorderen Stellung nördlich von Meſtecaneſti feſtzuſetzen. Deutſche und öſterreichiſch⸗ungariſche Truppen nahmen nördlich der Ojtoz⸗Straße und beiderſeits von Soveja(im Suſita⸗Tal)mehrere Höhen im Sturm und hielten ſie gegen ſtarke Angriffe der Gegner. Heeresgruppe de⸗ Generalfeldmarſchalls v. Mackenſen. Oberhalb von Odobeſti(knordweſtlich von Foc⸗ ſani) iſt der Milcovul⸗Abſchnittüberwun⸗ den. Weſtlich der Buzaul⸗Mündung verſuchten ſtarke ruſſiſche Kavallerie vorzudringen; ſie wurde zurückge⸗ ſchlagen. Schulter an Schulter haben deutſche und bulgari⸗ ſche Regimenter die hartnäckig verteidigten Orte Ma⸗ ein und Jijila geſtürmt. Bisher ſind edwa 1000 Gefangene und 10 Maſchinengewehre ein⸗ gebracht. Die Dobrudſcha iſt damit bis auf die ſchmale gegen Galatz verlaufende Land⸗ zunge, auf der noch ruſſiſche Nachhuten halten, vom 4. Januar. Feinde geſäubert. Mazedoniſche Front. Keine beſonderen Ereigniſſe. Der Erſte Generalquartiermeiſter: LZudendorff. *** Berlin, 4. Januar, abends.(WTB. Amtlich.) Im Oſten und Weſten keine beſondere Gefechtstä⸗ tigkeit. In Rumänien ſind längs des Sereth die Kämpfe aufgelebt. Der öſterreichiſche Tagesbericht. erl⸗ 4. Januar.(W7TB.) Amllich wird ver⸗ Deſtlicher Kriegsſchauplatz: Die Dobrudſcha iſt mit Ausnahme der ſchma⸗ len, gegen Galatz ziehenden Landzunge vom Feinde geſäubert. In der rumäniſchen Ebene außer erfolg⸗ loſem Vorfühlen ruſſiſcher Kavallerie keine beſonderen Ereigniſſe. Weſtlich von Odebeſti haben wir den Milcov überſchritten, bei Soveja und an der Oj⸗ toz ⸗Straße feindliche Stellungen ge⸗ ſtünrmt. Weſtlich von Valeputna bemächtigten ſich die Ruſſen eines unſerer Gräben. Sonſt im Nordoſten nichts von Belang. Italieniſcher und ſüdöſtlicher Kriegs⸗ ſchauplatz: Die Lage iſt unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalſtabs: v. Höfer, Feldmarſchalleutnant. Der bulgariſche Bericht. Sofia, 4. Jan.(WTB.) Bericht des Generalſtabes vom 4. Januar: Mazedoniſche Front: Im Cerna⸗Bogen und an der Struma lebhaftere Artillerietätigkeit. Eine feindliche Kompagnie mit einem Zug Kavallerie ver⸗ ſuchte zweimal gegen das Dorf Kupri i nder Ebene von Seres vorzurücken, wurde aber durch unſer Feuer verjagt. Rumäniſche Front: In der Dobrudſcha wurde nach einem äußerſt erbitterten Kampfe der ver⸗ 9 Widerſtand der Ruſſen in dem Abſchnitt Macin— Jijila gebrochen. Teile der vierten Preslav⸗Diviſion nahmen Jijila im Bajo⸗ nettkampf. Die verbündeten bulgariſchen, deut⸗ ſchen und türkiſchen Truppen zogen nach einem blu⸗ tigen erbitterten Kampfe in Macin ein. Bisher wurden 10 Offiziere und 700 Mann als Gefangene und 6 Maſchinengewehre als Beute gezählt. Im Angriff auf die Sereth⸗ Linie. Die verbündeten Truppen des Generalfeldmar⸗ ſchalls von Mackenſen haben den Kampf gegen die Sereth⸗Linie aufgenommen. Sie wollen den letzten befeſtigten Riegel beſeitigen, der den Weg nach der Moldau, nach Beßarabien und dem frucht⸗ baren Südrußland ſperrt. Neben Bukareſt bildet die Sereth⸗Linie die wichtigſte Befeſtigung. Die Befeſtigungen ſollen die 80 Kilometer breite Zone zwiſchen den ſchwer gangbaren Karpathen und der ſumpfigen Donau⸗Niederung abſchliezen(Vergl. unſere Karte in der Nummer vom 3. Januar.— D. Schrift.) Der Sereth iſt zwar auch im Sommer nirgends furtbar, jedoch nur bei Hochwaſſer ein bedeutendes Hindernis. Weſt⸗ lich Nemoloaſa iſt die Befeſtigung bis zur Putna zurückgezogen; dieſe, ſowie der Milcow⸗ und der Kakaina⸗Bach ſind nur unbedeutende Ge⸗ wäſſer. Das Gelände bei Focſani iſt eben; Nemoloaſa liegt bereits nahe dem hohen Fels⸗ rücken, welcher den linksſeitigen Talrand des un⸗ teren Sereth begleitet; die Befeſtigung von Ga⸗ latz mußte auf dieſen Schutz ausgreifen. Im Sü⸗ den des Sereth iſt das Gelände flach, ohne nennens⸗ werte Hinderniſſe. Nördlich desſelben enthält die ſonſt einförmige Fläche mehrere, nordſüdlich zie⸗ hende, tief eingeſchnittene Täler und Racheln, welche die Gangbarkeit einſchränken. Oeſtlich Focſani und ſüdlich Barboſi kommen größere Sumpf⸗ ſtriche vor; ebenſo finden ſich in den Talſohlen mehrfach Weichlandſtrecken. Links des Sereth führt eine Eiſenbahn und eine Landſtraße; erſtere liegt außerhalb des Ueberſchwemmungsgebie⸗ tes, letztere hat zeitweiſe durch Ueberſchwemmun⸗ gen zu leiden. Süblich des Sereth führt eine Land⸗ ſtraße, etwa 7—10 Kilometer vom Fluſſe entfernt, von Focſani nach Braila. Die Befeſtigung der Sereth⸗Linie beſteht aus den linksſeitigen Sereth⸗Brük⸗ kenköpfen Galatz und Nemoloaſa, der Gürtelbefeſtigung von Focſani und einer Ei⸗ ſenbahn ⸗Brückenverſicherung bei Cosmeſti am Sereth. Die drei erſten Befeſtigungen ſind im be⸗ ſtändigen Stile nach abgeänderter Schuhmannſcher Art angelegt, die letzte dagegen im proviſoriſchen Stile projektiert. Der wichtigſte dieſer Plätze iſt Galatz. Es iſt eine bedeutende Handels⸗ und Ha⸗ fenſtadt, liegt an der Abdachung des einförmigen Plateaus, welches den Raum zwiſchen dem Sereth und dem Brateſu⸗See ausfüllt; mehrere nordöſt⸗ lich ziehende, tiefeingeriſſene Täler bilden bemer⸗ kenswerte Bewegungshinderniſſe. Der 15 Kilo⸗ meter lange Gürtel iſt vom Hafen und von der Bar⸗ boſi⸗Brücke etwa 7 Kilometer entfernt und beſteht aus 10 Schuhmannſchen Gruppen, welche faft durch⸗ gehends in je drei hintereinander gelegenen Linien gegliedert ſind. Die Armierung beträgt 24 12⸗Zen⸗ timeter⸗Haubitzen, 18 12⸗Zentimeter ⸗Kugelmörſer und 150 5,3⸗Zentimeter⸗Schnellfeuer ⸗Kanonen, ſämtlich in Panzerlafetten; ein Teil der 5,3⸗Zenti⸗ meter ⸗Schnellfeuer-Kanonen iſt fahrbar, die übrigen ſind in Verſenkpanzern angeordnet. Die Donaufront von Galatz iſt gegenwärtig un⸗ geſchützt, da infolge des internationalen Charakters dieſes Stromes Befeſtigungen im Frieden nicht an⸗ gelegt werden dürfen. Doch waren für den Kriegs⸗ fall zur Donau⸗Verteidigung Batteriebau⸗ ten nächſt des Flottillen⸗ Arſenals am Oſtende der Stadt und auf dem Hochufer ſüdlich Galatz, fer⸗ ner Flußminen ⸗Anlagen vorbereitet. Zur Vertei⸗ digung des Engweges zwiſchen Brateſu See und der Donau ſollen bereits die Batterien Reni am äußerſten Oſtende von Galatz für 2 21⸗Zentimeter⸗ Kanonen, eine zweite Batterie an der Einmündang an der Straße Reni⸗Galatz für 4 15-Zentimeter⸗ Kanonen angelegt worden ſein. Braila liegt auf dem linken Ufer der Donau, ungefähr 16 Kilometer oberhalb der Einmündung des Sereth und bildet ſo die Fortſetzung der Sereth⸗ Linie. Der Feſtungsgürtel von Braila hat ungefähr die Ausdehnung von 15 Kilo⸗ meter. Wie weit die Feſtungswerke den geſteiger⸗ ten Anſprüchen der modernen Artillerie entſpre⸗ chen, iſt unbekannt, gleicherweiſe wie es auch nicht feſtſteht, ob zur Verſtärkung der Feſtung durch An⸗ lage moderner Feldbefeſtigungen etwas getan wor⸗ den iſt. Man darf nicht verageſſen, daß Braila ur⸗ ſprünglich als Grenzſchutz gegen Rußland erbaut worden war, und die Rumänen haben bei ihrem Eintritt in den Krieg wohl kaum erwartet, daß un⸗ ſere Truppen es in ſo kurzer Zeit möglich machen werden, den größeren Teil Rumäniens bis Braila hin zu erobern. Gegenüber Braila auf dem ande⸗ ren Ufer der hier ſtark verſumpften und ſich in meh⸗ rere Arme teilenden Donau liegt an dem rechten Donau⸗Arm, der ſogenannten alten Donau, die kleine Feſtung Macin, die geſtern in unſere Hände gefallen iſt. Als Hafen ſpielt Braila im rumäniſchen Wir ſchaftsleben eine ſehr bedeutende Rolle, denn es i einer der wichtigſten Ausfuhrplätze für das Ge⸗ treide der Walachei und Ausgangspunkt des Dampfſchiffverkehrs nach Konſtantinopel: die gro⸗ ßen Dampfer des Schwarzen Meeres können vis Braila fahren. Wegen dieſer bedeutſamen Lage war Braila oft der Schauplatz heftigſter Kämpfe, beſonders zwiſchen Ruſſen und Türken. Im 18. Jahrhundert wurde die Stadt mehrmals von den Ruſſen erobert und 1770 niedergebrannt. Mehrere 7 1L Male konnten es die Türken zurückerobern und im 5 1 2 Frieden 1774 wurde es ihnen zugeſprochen. Jetzt wurde Braila zu einer ſtarken Feſtung ausgebaut. Später galt Galatz als die Feſtung für Braila, aber in neuerer Zeit wurden hier wieder moderne Werke angelegt. Durch die gute Verbindung Brailas mit der Walachei durch die große Eiſenbahnlinie Crai⸗ ova—Piteſti-Bukareſt—Ploeſti-Buzen— Braila iſt der Verkehr der reichen Güter der Walachei(Ge⸗ treide und Petroleum) mit der Waſſerſtraße der Donau aufs trefflichſte gewährleiſtet. Zu dieſem Zweck wurde auch von Buzeu aus die Hauptſtrecke über Braila nach Jaſſy abgezweigt, trotzdem von hier aus bereits eine Hauptlinie nach der Moldau bis über Roman geführt iſt. Die Flucht der Bevölkerung. Berlin, 5. Jan.(Priv.⸗Tel.) Die Flucht der rumäniſchen Bevölkerung aus dem vom Feinde bedrohten Gebiete nimmt ungeheuren Umfang an. Die Bevölkerung von Galatz ſoll die Stadt in panikartiger Flucht verlaſſen. In Braila ſollen die Behörden gleichfalls bereits geflohen ſein. Zuſammenkunft im deutſchen Haupt⸗ quartier. Berlin, 4. Jan.(WB.) Seine Majeſtät der König der Bulgaren berührte am 3. Januar das deutſche Hauptquartier. Der Kai⸗ ſer hatte eine mehrſtündige Beſprechung mit dem König, der darauf ſeine Reiſe fortſetzte. Wien, 4. Jan.(WB.) Seine k. u. k. Hoheit der Feldmarſchall Erzberzog Friedrich und der Chef des Generalſtabes Freiherr Kon⸗ rad von Hötzendorff weilten am 4. Januar zu kurzem Beſuch im Feldhoflager des deutſchen Kaiſers. Sie waren an der kai⸗ ſerlichen Mittagstafel zu Gaſt und kehrten am ſpä⸗ ten Nachmittag wieder in den Standort des Ar⸗ meeoberkommandos zurück. Der deutſche Kaiſer verlieh ſeiner k. u. k. Hoheit dem Feldmarſchall Erz⸗ herzog Friedrich das Eichenlaub zum Orden pour le mérite. Caſtelnau als Nachfolger Fochs. Genf, 4. Jan.(DDP.) Caſteln au, der vor⸗ malige Adlatus Joffres, wird mit General Haig gemeinſam die Nordoperationen leiten. Ueber Pa5 künftige Verwendung iſt bisher noch nichts be⸗ annt. Gegen die Saloniki⸗Expedition. Lugano, 4. Jan.(DDP.) Der„Secolo“ bringt eine Londoner Depeſche über den zunehmen⸗ den Widerwillen der Londoner Kreiſe gegen das Saloniki⸗Unternehmen, das ſich immer mehr als ein zweites Galli⸗ poli entpuppe. Der„Secolo“ gibt ausführlich das vom Leiter des neuen engliſchen Kabinetts inſpi⸗ rierte vernichtende Urteil der„Daily Mail“ über Sarrail wieder und fragt, wie es komme, daß 200 000 Bulgaren genügten um eine halbe Mil⸗ lion Ententetruppen im Schach zu halten? Es wäre beſſer, das Salonikiheer für die bevorſtehende große Offenſive im Weſten zu verwenden, zumal da der für die Verproviantierung notwen⸗ dige ungeheure Frachtraum beſſer für die Ver⸗ ſorgung der notleidenden Ententevölker dienen würde.„Daily Mail“ meint ſodann, daß es an der Zeit ſei, den von Asquith begangenen ſchweren Irrtum der Saloniki⸗Expedition 3 gut zu machen, was Sache Lloyd Geor⸗ ges ſei. Der amerikaniſche Militärſchriftſteller Colonel Emerſon, der zur Zeit den Balkan bereiſt, hatte dieſer Tage eine Unterredung mit dem bulgari⸗ ſchen Generaliſſimus Jekow, von der wir nach den„Münch. N. N.“ folgendes in deut⸗ ſcher Ueberſetzung wiedergeben: 5 „Nun, wie lange glauben Sie, daß dieſer Krieg dauern wird?“ begann der Generaliſſimus. Ich ſtellte die Gegenfrage, ob er ſeinen beſonderen Bal⸗ kankrieg oder den Weltkrieg meine. „Man kann dieſe Kriege kaum auseinander tren⸗ nen,“ antwortete er lächelnd.„Militäriſch: ja; aber politiſch: nein! Taktiſch ſind ſogar unſere Feldzüge in Mazedonien, in der Dobrudſcha oder in der Walachei grundverſchieden; aber ſtrategiſch ma⸗ chen alle unſere Fronten und die noch mannigfalti⸗ geren Fronten unſerer Verbündeten eine einheit⸗ liche Front. Was unſere Verbündeten berührt, vob in Perſien, in Albanien, oben im ſchneeigen Kur⸗ land oder im naſſen Flandern, betrifft auch uns an der unteren Donau. Unſere gemeinſame Frie⸗ densnote war ehrlich gemeint und wurde erlaſſen im Gefühle unſerer o ven Stärke in Rumänien und unſerer ungebrochenen defenſiven Kraft an allen anderen Fronten. Was wir jetzt ſchon durch die Mithilf prächtigen Verbündeten in Rumäni n noch weiter erringen, iſt von größte materieller Wichtigkeit für uns alle, aber 8 General Jekow über den Krieg. Unferer insbeſondere für Deutſchland und Oeſterreich⸗Ungarn, weil ihre Heere dieſe materiellen Gewinſte beſſer verwerten können als wir. Ich ſpreche jetzt von den rumäni⸗ ſchen Getreidevorräten und vom Oel, ſowie vom ganzen Betriebe der Oelquellen und Raffinerien, und auch vom Schlachtvieh und den Häuten, deren Beſchlagnahme in ſo erfreulich großen Mengen un⸗ ſeren weſtlichen Bundesbrüdern gewiß gelegen kam. Wir Bulgaren hätten kaum gewußt, was wir mit all dem Zeug machen ſollten; dagegen fielen auch uns in Rumänien höchſt willkommene Kriegs⸗ beuten in den Schoß, insbeſondere die vielen ru⸗ mäniſchen Feld⸗ und Gebirgsbatterien von moder⸗ nem Krupp⸗ und Creuzot ⸗Muſter, die wir gut gebrauchen können, auch die vielen neuen rumäni⸗ ſchen Feldküchenwagen mit ganzen Zügen von Eiſenbahnwagen und neuen Lokomotiven, ſowie viele Herden von jungen Pferden, die unſerer Ka⸗ vallerie und Feldartillerie für Remontezwecke ſehr gelegen kamen. Am allerwichtigſten für uns alle jedoch iſt die jetzt unbedingt errungene Sicherung der ununter⸗ brochenen Verbindungswege zwiſchen Oſt und Weſt, ſowohl durch die Schienenwege, wie durch die Do⸗ 2 nauſchiffahrt, und unſere ebenſo endgültige Ver⸗ eitelung der angeſtrebten Verbindung Rußlands über die Dobrudſcha mit ſeinen Verbündeten in Sa⸗ loniki. Alles was wir noch zu erringen haben, iſt von geringerer ſtrategiſcher Bedeutung, als wie jene eben erwähnten Sicherungen unſerer Verbin⸗ dungen mit unſeren Verbündeten. Im Frühling, wenn die Wege wieder gang⸗ barer werden und neue Munitionszufuhren England, Amerika und Japan bei unſeren Geg⸗ nern ſich wieder angehäuft haben, erwarten wir wieder ein noch wilderes Aufflackern der Offen⸗ ſive ⸗Verſuche unſerer Feinde. Wahrſcheinlich zu⸗ nächſt in Frankreich, oder zeitlich zuſammenhän⸗ gend mit neuen blutigen Offenſiven entlang der großen ruſſiſchen Front und an der öſterreichiſchen Alpenfront. O Auch hier im Oſten, und weiter öſt⸗ lich, werden unſere Feinde jedenfalls von ſich hören laſſen, aber wir ſehen dieſen neuen Anläufen mit Faſſung entgegen. Nach den bisherigen Erfahrungen dieſes Krie⸗ ges iſt unſer bulgariſcher Generalſtab feſt über⸗ zeugt, daß es den Franzoſen und Engländern eben⸗ ſowenig gelingen wird, die deutſche Weſtfront zu durchbrechen und Belgien oder Elſaß ⸗Lothringen zu erobern, wie es den Ruſſen nicht gelungen iſt, Polen zurückzugewinnen, oder gar ſich auf preu⸗ ßiſchem Gebiete zu halten. Was ſo erfahrene Hee⸗ resführer wie Joffre, Haig, French und der er⸗ trunkene Kitchener, oder Nikolai Nikolaijewitſch, Bruſſilow, Rußki, Rennenkampf und Kuropatkin nicht ſchaffen konnten, werden ihre Nachfolger im Kommando auch nicht erzwingen können. Ueber⸗ haupt bin ich der Meinung, daß die deutſchen De⸗ fenſivlinien in Nordfrankreich und Polen längſt ſo ſtark geworden ſind, daß ſogar ein Napoleon Bonaparte mit all ſeinem Kriegsgenius dagegen kaum aufkäme. Sobald England einſieht, daß es von dieſem Kriege keine weiteren leichten Kolonialgewinſte, ſondern nur tiefſchneidende Verluſte an Blut, Geld und Weltpreſtige zu erwarten hat, und daß es keine weiteren Neutralen für ſeine verlorene Sache gewinnen kann, werden auch Lloyd George, Briand und Trepow in der Verſenkung verſchwinden und der Krieg wird ſcin Ende nehmen. Cuauen alſo Am ſind ziten in no. nicht Opfern ſie alt ta von Inte densſ chly uß üRenzol lich ma allem daher, d i ch and und Griechenland. Wer wil 6 daß die e Me hrheit in Haag, 4. Jan. D dieſen neutralen Staaten an die 1e Arskinft driegsſchuld er 3 almächte fh6 8 t? Auch Staa⸗ abſehb harer Zeit 1 mehrt e Schuld b ar nangreife 1 ich Entente en 1 über dieſen Ländern 6 Kriegsführung Greuel rpolit e aſcht auf und 1 e das Fräulein auch an das Fuß⸗ „ſchob es unter Frau Steinbr ˖ i 05 au und ge ewahrt te 3 nde auf Konnt onnten rnd „NU Frau General Feldhei m hatte f Hauſe zu bleiben, bis eine ha öId „Welch 0 Geſchöf dachte und em u wirklichen Ge 1iß beim An 5 cönhei.—— Var C. n Zubehör ſtan 33 5 ein grau⸗ ind 9 icten Händen, a als tzen garniert. Si Erſcheinung in ihren tur 15 Haar, durch war einfach, und gewellt Ste 7 7 M iſt war, verſorgte ſich die junge Ste ö hener, aber durchaus ungezierter iſt agte ſie kte ſich dara uf, daß e ſehr ſchätzte, immer an ihre Ge ſelſchuf⸗ Vertraulichkeit war beantwortete. ieß die 5 weiter ins Zimmer hereinſchien und 5 n rHe rr tin ubch 3 vor der imponie nen. Ich wurde nicht mehr]hang zur b ch das Her das 2 5 en, dazu] Zimmer ſah um deren ſtolzes räulein 00 er 3 2 8 5 2 — 51 Augen leue 91 teten gol u ſtolz, Ain ſie f 6 äule S„ under Blů undI.„Das„Fräulein. Sie ſcheinen ſich ſchon rmiert zu 11 was mir an⸗ 338 enehm iſt od Fräuleins 0 1 8 7 ſie und ötete, dann huſchte ein Lächeln ſtummen, Seſſel Augen groß und voll aufſchla⸗ ſie taſtend ehne. Dort hing r ſo freundlich, mir einige Winke Frau Stange äſrrocer Sofort nicht mit Fragen läſtig ſau⸗ Dame, ihr das Tuch em dn Schul⸗ Gortb⸗ Eung falat! * 4 1 1******** ˖˖7˖˖ 222 Freitag, 5. Januar 1917. L5 Heidelberger Tageblatt Genueral⸗Anzeiger Fernſprech⸗ Anſchluß Nr. 125 und 325. Seite 3. Grieche nland. Baſel, 4. Jan.(Frkft. Zt 8 Athen wird de „Jor trnal“ gemeld Der Miniſterpräſi⸗ dent und Parteiführer, die vom König empfangen Se 6 wurden, ſin alle der An Entente ung Anſicht, daß die Note nnehm bar ſei. Die Antwort an Wilſon. Amſterdam, 3. Jan.[(WTB.) Meldung des Reu⸗ terſchen Bureaus: Die Antwortde 1+ All iier⸗ ten an Wilſe n wird vielleicht erſt einige Tage, nachdem das Dokument den Präſidenten erreicht hat, veröffentlicht 10 Zur Zeit unterliegt ſie einige n leichten redaktionellen Venderungen. Während die Antwort an Deutſchland nochmals Bedingu ngen aufzählte, die nicht angenommen würden, kann erwar⸗ tet werden, daß die Antwort an Wilſon' weiter gehen und in genauerer Faſſung die einzigen P räliminarien angeben wird, unter denen die Alliierten bereit ſind, zu vethandeln. Es werde darin die Räumung Belgiens, Serbiens, Ru⸗ n noch mäniens, Montenegros und Frankreichs gefordert. Ferner berlange man die Rückgabe Elſaß⸗ Lo th ringens und eine Umgeſtaltung der euro⸗ päiſchen Karte auf der Grunbleche des Nationa⸗ litäten⸗Prinzips Spring Riece tritt zurück? Berlin, 4. Jan. Die„B. Z. a. M.“ meldet aus Amſterdam: Dem Waſhingtoner Korreſpondenten des„Daily Chronicle“ zufolge ſind dort Gerüchte im Umlauf über den bevorſtehenden Rücktritt von Sir Cecil Spring Rice, der ſeit 1912 bri⸗ tiſcher Botſchafter in Waſhington iſt. Sur wirtſchaftlichen Lage. Die 3. engliſche Kriegsanleihe. Berlin, 4. Jan. In Citykreiſen erwartet man, wie wir bereits berichteten, die Veröffentlichung der Zeichnungsbedingungen der 3. Kriegsanleihe, die vorausſichtlich in einem Nennbetrag von 1200 en terling(24 Milliar⸗ den Mark) mit 5 Prozent verzinslich zu einem Mebernahmekurs von 90 Prozent ausge⸗ geben wird. Inhaber von konvertierbaren 4pro⸗ zentigen Kriegsanleihe⸗Stücken und 5⸗ bis 6prozenti⸗ gen Schatzſcheinen erhalten beſondere Vorrechte. Die letzte Anleihe ſteht augenblicklich etwas beſſer. Der Kurs beträgt 9674 Prozent. Der ausſtehende Betrag der§prozentigen und 6prozentigen Schatz⸗ ſchei ne beläuft ſich Unach den„Times“ auf 493 718 569 Pfund Sterling. Die Stücke werden wahrſcheinlich gegen neue Anleihe konvertiert werden. Zuzüg⸗ 8 der umtauſchbaren 400 Millionen Pfund Sterling 2. Kriegsanleihe ergibt ſich ein Betrag von rund 17870 000 000 Mark, für die alſo die engliſche Regie⸗ rung kein Bargeld, ſondern nur alte Papiere in Um⸗ tauſch erhalten würde. Wenn alſo 24 Milliarden ge⸗ zeichnet würden, ergeben ſich für die engliſche Regie⸗ rung praktiſch in günſtigſtem Falle in bar 6 130 000 000 Mark. Englands Mangel an Schiffsraum. Amſterdam, 5 Jan.(WTB.) 6Allgemeen Han⸗ delsblad“ meldet aus London: Die„Port and Trans⸗ port Executive“ hat den Dockbehörden Winke gege⸗ ben, was für Maßregeln gegenüher dem Man⸗ gel an Schiffsraüm zu ergreifen 1 5 Die neuen Bauten reichten nicht hin, um die Verluſte zu decken. Man müſſe deshalb die Leiſtungsfähigkeit der Sbohle durch raſcheres Löſchen in den Häfen erhõ en. Das neue Kriegskabinett ordnete an, die Transportarbeiterbataillone auf 10000 Mann zu brin⸗ gen. Oertliche Kommiſſionen ſollen feſtſtellen, ob in den 8 Häfen Mangel an——40—— Rüit ten herrſcht. Die Komm tiſſionen werden aus. Vertre⸗ tern der Admiralität, des Kriegsamtes, der Hafenbe⸗ hörden und Arbeiter ſammengeſetzt ſein. Auch in Dänemark wird der Zucker knapp. Die in Dänemark nach deutſchem Muſter eingelei⸗ tete Verbrauchsregelung für Zucker hat bei dem all⸗ gemein herrſch enden öcermffeel das überall aufge⸗ tretene Spekul ationsfie nicht verhindern können. Um dieſe Spekulation Nänneer auszuſchalten, hat der Staat die geſamten Zuckervorr äte beſchlag⸗ nahme. Bemerkenswert beſonders dabei iſt, daß 5 ht nur die Fabriken, Raffinerien und Ladengeſchäfte, ſondern auch die Kommunen, privaten Haushaltungen und Gaſth äuſer davon betroffen wur en. Dänemark beſitz.zwar f ſelbſt eine für die Größe des Landes nicht unweſentliche Zucke 7 ie, indeſſen bisher zur Abſaßzſphäre der der tſche 1 Zucker induſtrie. Die norwegiſche Einer Meldung aus Chriſtiania zufolge wird der Mangel an Ei iſen auf dem Zorwegiſchen Mark; im⸗ mer fühlbarer. In dieſen Tagen wurde der Preis wieder um 8 Kronen 3 100 Kilogramm r5 Die Einfuhr aus Deutſchland hat nunmehr gänzlich aufge⸗ hört. Amerikas Farbeninduſtrie. Haag, 4. Jan.(DDP.) Vor dem ferien betrug he⸗ 5 Ausfuhr amerikaniſ cher mikalien, Drogen und Farbſtoff Aenan 7 N lionen Dollars. Vom? Juli 1915 bis Juli 191b iſt ſ auf 124,5 Millionen Do ol[lars Krie⸗ Die badiſche ſ erhielten: Unteroff. die geſamte auszeichnungen. b. Verdienſtmedaille ul. Fuchs und Bahnmeiſter Wilh. Meinert von Sinsheim, Jul. Straß⸗ burger, Inh. d. Eiſ. Kreuzes, von Leutershauſen, und Sergeant Schuldiener Thanner⸗Freiburg. Das Eiſerne Kreuz. Das Eiſerne Kreuz 1. Klaſſe erhielten: Unteroff. Hugo Schmitt⸗Bi 11091181 Oberſt Küntzel, der im eriten Kriegsjahr ſchon die 15 berne Spange zu dem bereits im Kriege 1870—71 erworbenen Eiſernen Kreuz 2. Klaſſe erhalten hat, von Freiburg, Hauptmann im Gren.⸗Regt. 110 Al⸗ brecht Winterer von Konſtanz, Bürgermeiſter Sidler⸗Sinsheim und Unteroff. Friedr. Jerg, Inh. d. Eiſ. Kreuzes 2. Klaſſe und der bad. Ver⸗ dienſtmedaille, von Eberbach. Eiſerne Kreuß 2. Klaſſe erhielten: Kraftwagenführer Wilh. Beikert⸗Eubigheim, Ka⸗ nonier Adam Schmitt⸗Weinheim, Straßenwarts⸗ ſohn Auguft Größlein⸗Tauberbiſchofsheim, Landwehrmann Anton Ruhp⸗Oberbalbach, Kano⸗ nier Joſeph Baumann⸗Külsheim und Musketier Anton Oettinger⸗Gerolzahn. Gefr. Eugen Hockenheimer, Obergefr. 81 Panſe, Kan. Hugo Teichmann, Inh. d. ſächſ. Altenburg. Tapferkeitsmedaille, Feldwebel Seinrich Marx„Feldwebel Kaſparek, Vizewachtmeiſter Ludwig Karl Striede r, Hauptlehrer Unteroff. Klingert, Inh. 5 bad. Verd.⸗Med., Geldbrief⸗ Körner, Gefr. Karl Wellenreu⸗ ther, Musk. Wilhelm Hirſch, Landſt. Emil Lehmann, Krankenträger Jakob Brecht, Zahn⸗ argt Karl Helffenſtein, Inh. d. bad. Verd.⸗ Med., Hauptlehrer Gefr. Karl Matt, Kriegsfr. Gefr. Ernſt Merdes und Schütze Fritz Goth von Mannheim, Unteroff. Otto Hummel, Inh. d. bad. Verd.⸗Med., Lok.⸗Führer Karl Huber, Landſt. Wilhelm R 1 hle, Leutnant Reallehrer Fritz Rapp, Vizefeldw. Georg Mouris, Krankenträger Gefr. Oskar Swoboda, Inh. d. bad. Verd.⸗Med., Gefr. Paul Schützle, Gren. Joh. Haußmann, Fah⸗ i J rer Martin Kienzle und Erſ.⸗Reſ. Albert Schrang von Pforzheim, Guido Honſel, Kriegsfr. Otto Rüſſel, Musk. Helmut Reuter, Unteroff. Guſt. Räuber, Unteroff. Wilh. Fried⸗ rich, Inf. Landwirt Karl Meeß, Frz. Dörtz⸗ ba 05 San. i Ladage, Feldwebel Kunſt„Wiſſen und Leben. 4 [Ueber das Handſchuhsheimer Schlößchen! bringt Dr. Ernſt Traumann(öHeidelberg) in einem in unſerer heutigen Unterhaltungsbeilage veröf⸗ fentlichten Aufſatz wertvolle Aufſchlüſſe. Der Auf⸗ ſatz wurde zuerſt vom Verfaſſer in der„Frkft. Ztg.“ zum Abdruck gebracht. [Das Mannheimer Hoftheater und der Verband deutſcher Bühnenſchriftſteller.“ Intendant Dr. Hagemann( Mannheim) ſchreibt uns: Aus den Zeitungen erſehe ich, das der Verband deutſcher Bühnenſchriftſteller mich boykottiert hat. Eine Mit⸗ teilung barüber iſt mir bisher von dorther nicht zugegangen. Zur Sache ſelbſt habe ich zu bemer⸗ iI Das Stüc Worbeck von Viktor Hahn iſt nicht von mir, ſondern von einem meiner Vorgän⸗ er angenommen worden. 2. Da die Vertriebs⸗ ſtelle des Verbandes deutſcher Bühnenſchrif ftſteller G. m. b. H. in Berlin“! wiederholt auf die Erfül⸗ lung des Aufführungs ⸗Vertrages beſtand, obwohl ich ihr mitgeteilt hatte, daß ich das Stück jetzt im Kriege nicht beſetzen kann, ſchrieb ich ihr aller⸗ dings zurück, ch würde in dieſem Falle ſpäterhin kein Stück von Victor Hahn aufführen. Ich war aufgebracht darüber, daß man mir in dieſer Zeit, wo die Theater mit den größten Betriebsſch wierig⸗ keiten kämpfen, Vönkeiten der„Vertriebsſtelle“ nicht eine Verlängerung der Aufführungsfriſt bis Kriegsende gewährte, wie das bei allen anderen Verlagsanſtalten der Fall geweſen iſt. Die Tat⸗ ſache, daß ich große Klaſſiker ſpiele, als Gegenbe⸗ weis anz zuführen, geht doch wohl nicht an. Zunächſt ſind die großen Klaſſiker in unſerem Spielplan(lei⸗ der!) ſpärlich genug vertreten. Und dann bin ich doch in der Lage, mir aus der großen Zahl der klaſſiſchen Stücke das eine oder andere auszuſuchen, das ich, wenn auch nur notdürftig, beſetzen kann. Im Falle„Warbeck“ Handete es ſich aber um die Einführung eines neuen Dichters mit einem keines⸗ wegs leicht zu inſz enierenden anſpruchsvollen neuen Werk. Und da erſchien es mir doppelt notwendig, die Aufführung auf eine gute Beſetzung zu ſtützen. Nebenbei bemerke ich, daß die Vermutung, ich hätte Burte's„Warbeck“ zur Aufführung angenommen, unz zutreffend iſt. [Richard⸗Strauß ⸗Woche in Mannheim.] Das Hoftheater n in der Woche vom 14. Jan. ab mehrere Aufführungen Richard Strauß'ſcher Werke. Der Komponiſt hat den Wunſch geäußert, hie„Ariadne auf Naxos“ und die„Salome“ in der Darſtellung zu 15555 und den„Ro⸗ ſelbſt zu dirigieren. Auch in einem Konzert wird der Meiſter ſelbſt am Das Programm iſt folgender⸗ maßen aufgeſtellt: Sonntag, den 14. Januar:„Sa⸗ lome“, Dienstag, den 16. Januar:„Ariadne auf Naxos“, Mittwoch, den 17. Januar: Kon⸗ zert im Rofengarten, Donnerstag, den 18. Jan.: „Der Roſenkavalier“. Näheres durch die Plakate. [Ferdinand Avenarius.] Mönaßeiner ſenkavalier“ Orcheſter ⸗ Pulte erſcheinen. Wer heute gegen Lin⸗ dau und Blumenthal, gegen Makart und Meyer⸗ beer ins Feld zieht, der wird mitleidig belächelt, weil er offene Türen einrennt. Wir jüngeren ken⸗ nen die jämmerlichen Zeiten der Gründerjahre nur noch aus den Literatur⸗ Geſchichtswerken. Zu den Männern aber, die die Tore dieſer Gründergünſt. linge einrennen halfen, gehört in vorderſter Linie der Mann, der in den letzten 35 agen ſeinen 60. Geburtstag gefeiert hat: erdinand Ave⸗ narius, und unlöslich mit Ahm verknüpft: ſein Werk,„Der Kunſtwar t“. Als 1887 die erſte Zeitſchrift als dünnes Heftchen er⸗ ſchienen, da hatte zwar ſchon die aus dem Norden und aus Paris kommende Bewegung des Natura⸗ lismus tüchtige Arbeit geleiſtet. Aber wog— not⸗ wendigerweiſe— bei den Jüngſtdeutſchen die Kri⸗ tik noch gegenüber der Produktion vor, ſo zeigte ſich Nummer dieſer des jungen Avenarius ganz„hervorragende K Traft im Aufbauen, im poſitiven Schaffen. Nicht was er gegen den Strom der Feuilletonherrchen geſchrie⸗ ben, ſondern wofür er Eingetreten iſt, gibt ihm die Stellung im deutſchen Literatur- und Kunſtleben. Gewiß mit den Schlenther und Brahm iſt er auch früh für die Skandinavier, für Hauptmann und den deutſchen N eingetreten. Aber Par⸗ tei und Wocdeist ſind ihm fremd. Gottfried Keller, Meyer, Mörike und Raabe, Thoma, Böck⸗ lin und Klinger, Hugo Wolf und Brahms gehörten zu denen, für die der„Kunſtwart“ Bahn im Volke ſchuf. Zu der Kulturarbeit des„K Kuſſtwart⸗ 8⁰ traten am Anfang dieſes Jahrhunderts die erfolg⸗ — reiche Tätigkeit des Dürerbundes. Als Kunſt⸗ wart und Kulturwächter wird das chaffen Ave⸗ narius nie vergeſſen werden. Frellich überſieht S man darüber zu lecht was der Jubilar als D ichter gegeben. Einige ſeiner Gedichte gehören zum beſten lvriſchen Gut der Gegenwart und ſein Epos„Die Kinder von Wohldorf“ zeigt formal und gehaltlich tiefe Reize. Eine gute Ausleſe aus den dichteriſchen und kritiſchen Arbeiten Avenarius' gibt das bei Callwey in München von Wilhelm Stapel her⸗ ausgegebene und mit einer biographiſchen Einlei⸗ tung verſehene Avenarius⸗ Buch. nun und Unteroff. Gottl. leutnant Karl Weſterma Bauer von Karlsruhe, Unteroff. Bechto ld und Unteroff, Wilh. Mahler aus Knielingen Gefr. Wilh. Seitz⸗Bl lankenloch, ldgeiſtlicher Otto Laubner, zuletz t Vikar in Wieſental, Gefr. Ber⸗ ner, Sohn des 55 Berner in Kleingemünd, Interoff. Raab, Inh. d. bad. Verd.⸗Med., beim Landwehr⸗ Inf. Regt. 40, von Baiertal, und Kanonier Weniger ⸗Lengenr ieden, ſowie Otto Rein⸗ muth, Sohn des Ludwig Reinmuth von Neun⸗ kirchen. Jerner exhielten das Eiſerne Kreuz 2. Klaſſe Un⸗ Tel legr. Artur Wehnes, Rupp und Landwehr⸗ teroff. Konrad Krat Straß enbah uſch haffner Anton mann 3 Joſef Yh 2 hekaye von Mannheim, Kriegs⸗ freiw. Franz S cheu rer, Wilh. Trautmann, Inh. d. bad. Verd Med., und Gefr. 52 hutzmann Sch. Müller VI von Wei f Unteröwisheim, Gefr. Hch. Wieß 1 Adolf Wenneis von Adelsheim, Landwehrmann Joſ. e m, Musk.“ 5 rl Müll E rund Jnf. Karl Kreß⸗ 3autenbacher⸗ 4 Tau berbiſchofsheim, Landwehrm. Slektromont. Joh. Schober Brühl, Gefr. Peter B 8 hler, Inh. der bad. Verd.⸗Med., und Konrad Sprenger von Weinheim, Unter roff. Karl Ha anemann, Inh. d. bad. Ver ed., von Korb, 1 Lohr iku beſitzer Guſtay Sch wa b und Gärtner Joh. Kürſch⸗ ner von Schwetzingen, Leutnant Karl ipp und Kanonier Gericht her⸗Stellv. K onrad von Eberbach, Gren. Chr egner⸗Waldenhauſen, Adam Bender und Ref. Karl Lauinger von Wiesloch interofß Will Kirchheimer⸗Bruch⸗ ſal, Mi Wern er Stei Gef bert F Fran 56 Alois Fränzsnick Wilh. Wei 6. und Heitlinger 45 Wehrm. öppingen, Grot ml hach, Eugen von Rohrbach b. Karl H⁰ acke 1 Musk. Otto Fink„Gefr Walldorf, Unterof La Ver d.⸗Med. Haind 8 ichtner Inf.⸗9 Regt. 28, Sohn des ich Lichtner, von Zu⸗ zenhaufen. Den Eiſernen Halbmond Fritz Ruof⸗Konſtanz. Verſchiedene Nach hric Wien, 4. Jan. (W. B N graphen⸗ Horreſponden⸗ Burèar Aeußern Graf rnin begibt ſich heute a erhielt Leutnant 9 ten 90 Begleitung des Legationsrates Grafen H artier, um ſich Wilhelm in ſeiner neuen Eigenſchaft orzuſtellen. nin nach Berl Von, dort reiſt Graf Czerr lin Antrittsbeſuch ab⸗ dem Reichskanzler ſtattet. Konſtantinopel, 3. Jan.(W. B.) De en das vorläufige Geſetz genehmigt, durch das die Re⸗ gierung ermächtigt wird, ein Vorſchuß⸗ geſchäft mit der deutſchen Regierung in Höhe von 35 Millionen Pfund einzugehen. Es han⸗ delt ſich um den bereits im Sommer des Vorjahres gewährten Vorſchuß der deutſchen Regierung. Dresden, 4. Jan.(W.B.) Heute morgen ſtarb ach längerem iden der Vorſitzende des Landesver⸗ — der ſe chen Preſſe und Vorſtands zmitglied des Reichsverbands der deutſchen Preſſe, Prof. Dr. Leonhard Lier, Chefredakteur des„Dresdner An⸗ zeigers“ Bern, 3. Jan.(W. B.) In der Nacht zum Mitt⸗ woch erfolgte in den Abrußzen ein ſehr ſtark 6 8 Erdbeben. In Abezzano, Ecina und Aielli, bei dem Erdbeben im Januar 1915 ͤ am me troffen waren, wurden die Neubauten beſchädigt. Budapeſt, 3. Jan.(W. B.) Der öſterreichiſch⸗un⸗ gariſche Geſandte und bevollmächtigte Miniſter in einen München, Geheimrat Dr. Velics von Las 3 Lo⸗ falva, der anläßlich der Krönungsfeierlichkeiten hier weilte, ſtarb abends infolge eines Gehirn⸗ ſchlags. London, 3. Jan.(W. B.) Ein vollbeſetzter Zug Edinburg—Glasgow fuhr in der Nähe von Ratho in eine auf der Strecke ſtehende Maſchine. E wurden 11 Perſonen getötet und 43 ver⸗ wundet. 8 Der Reichskanzler über das Bündnis mit Oeſterreich⸗Ungarn. Wien, 4. Jan. Der deutſche Reichskanzler ermöchtigte den Berliner K dbreeond th n der„Neuen Freien Preſſ ſe⸗ zur Veröffentlichung folgender Aeuße⸗ rungen:„Wir Hohen im Verein mit unſeren Bun⸗ desgen 0 ſſen das Unſere getan, uns und der Welt weiteres Blutvergießen zu erſparen. Wenn das neue Jahr uns dem Frieden noch nicht näher gebracht hat, ſo iſt es die Schuld unſerer Feinde. Wie bisher, iſt Entſchloſſenheit 1 und Siegesgewißheit unſere Pa⸗ role. Was noch kommen mag, kann nur dazu fü hren, daß wir mit unſeren Bundes genoſſen 1585 eſter aneinanderrücken. Deutſchland und lterdeih Ungarn haben in dieſen Kriegsjahren in einem Er⸗ leben von ungeheuerer Wucht und gigantiſchem Maße bis auf den Grund erkannt, was ſie einander ſind und für alle Zukunft ſ ſein berden. Unſer Bündnis hat ſich als der 9571 8 Fels erwieſen, an dem jeder Anſturm z rbricht. So wird es im neuen Jahr⸗ Flei⸗ ben. Es. ein inbendbſer Geiſt durch Oeſter⸗ reich⸗-Ungarn; er wird zu weiteren Erfolgen und zum endlichen Siege führen.“ Zum Rücktritt Samolmiktis Berlin, 4. Jan.(WTB.) D e„Norddeutſche All⸗ gemeine Zeitung“ ſchreibt: In— Leitung der Nachrichtenabteilu nig des Auswärtigen Amtes iſt nunmehr der angekündigte W echſel eingetreten, nachdem der Kaiſer das Abſchiedsgeſuck des Wirkl. Geh.„Rats Direktor Dr.. Hammann genehmigt hat. Damit ſcheidet eine Perſönlichkeit aus dem Amte, 881 außerordentliche Verdienſte um die politiſche Entricktgi des Reiches ſich nur ſchwer um⸗ ſchreiben laſſen. Exzellenz Hammann hat eine Ver⸗ trauensſtellung eingenommen, die über den Rahmen der einem Preſſedezernenten Ge⸗ ſchäfte weit hinausging. Sein Rat galt bei wichtt⸗ gen Entſcheidungen auf 9 5 Gebiete viel. Den Reichskanzlern, unter denen er tätig war, war er ein getreuer Mitarbe 837 von unvergleichlicher Selbſt⸗ loſigkeit, dem es gegeben war, in unbeirrbarer Sach⸗ lichkeit Groß zesg oß und Kleines klein zu ſehen. Feſter entſchloſſener Sinn, ſchneller Kennpunkt der Fragen und ſicher er Pefſendte Urteil vereinigten ſich mit der zunächſt im Zeitungsweſen, ſodann in 8 Amts⸗ tätigkeit erw orbenen reichen Erfahrung eines, allem Neuen offenen, doch am Bewährten feſthaltenden Gei⸗ ſtes. Auf dem weitverzweigten Amtsgebiet, das er beherrſchte, gingen die Anrennngen in jeder Richtung von ihm aus und Unternehmungen wurden ins Werk geſetzt, deren dauerrder; W zert ſich erweiſen wird. In hohem Maße war ihm die nicht erlernbare Kunſt der MWenſch enbehandl ung zu eigen, die auf das Perſönliche ging und ſich an kein Schema band. Wenn Exzellenz Hammann nach langer hingebender, erfolgreicher Ar⸗ beit ſein Amt jetzt in jüngere Hände legte, ſo wird ſeine Kraft und ſein Wiſſen dem öffentlichen Leben doch auch ferner erhalten bleiben. leum und anderen Leuchtmitteln n Mangel und in in Buch, nachdenk⸗ ndern auch ein inneren Geift De Der iche Volkspartei und der Krieg 1tſ. Volkspar 8 7 für Parteitag der fortſchrittlichen Groß⸗Berlin hielt am Mi ittwoch eine außer⸗ ordentliche b, in 5 genom: tag der Voltspart tei für Groß⸗Berttn warmen Dank für die ſpricht d Da hod Förderung des Frie⸗ de ittelmächte aus. Er gibt lebhafte Entrüſtung kund über die mit nichtigen Vor⸗ wänden begründete Ablehnung! des Angebotes 5 die alliierten Regierungen der feindlichen Mächte. D Parteitag gibt ferner der feſten Zuverſicht U320 daß die Ablehnung des Friedensangebotes d deutſche Volk in dem Entf ſchluf uß ſtärken wird, in den Kämpf an der Front wie in der Heimat die Volks bis z umle tzen Hauch einig und ohne einzuſetzen zur Erringung eines Frieder 15 Reich durch militäriſche und liche Maßnahmen wie durch notwendige bietserweiterungen für die Zukunft und für den friedlichen Wettſtreit der Völker gungen ſchafft, die in der Hiemat wie auf den Meere die Entfaltung aller Kräfte des deutſ kes gewährleiſten. NRah und Fern. 9 Wiesloch, 3. Jan. Amtsgeri cht. Amtsrichter Dr. Erb iſt bis auf weiteres zum Dienſtverweſer des Amtsgerichts Wiesloch beſtellt. Kehl, 3. L f Di e Verlegung einer. Schiffsb Der Radſchleppdampfer„Ba⸗ diſche Aktien geseſhoft Nr. 9“ der Badiſchen Ak⸗ tiengeſellf ſchaft für Rheinf ſchi iffahrt und Seetrans⸗ port, Mannheim, brachte, nachdem der Rhein in den letzten Tagen ſtark geſtiegen war, die Schiffsbrücke von Rheinau i. E. die bei Ausbruch des Krieges nach Germersheim a. 9). verlegt wor den war den Rhein herauf. Si d in mehrerer Teilen durch den erwähnten Dampfer nach Rhein tau geſchleppt, wo ſie wieder verbleiben ſoll. «Ludwigshafen a. Rh., 4. Jan.[Die Stadt ohne Gas.] In einer Erklärung der Stadte waltung über die Einſtellung der Gasliefer 0 [Vom Sie heißt es u. a., daß das neue e werks e ine gute, trockene und gasr ausſetze, ſtatt deſſen habe ſich das 8 t der geringſten Kohle begnügen mü ſten, um nur üiberhaupt den Betrieb aufrechter Ahalleh zu können. Außerdem ſei der Ver ebrauch an Gas, da an Petro⸗ herrſche, bedeutend geſtiegen. Der Gasverbrauch ſei für llionen Kubikmeter angenommen, 1916 auf ſechs Millio bi ange er ſtellte ſich aber auf 7,5 Millionen Kubikmeter. n. Aus Heſſen, 1. Jan.[wVerlängerte Weihnachtsferien.] Auf Giſins des ſtell⸗ Generaltommandos des 18. Armee⸗ 3* verlängerte das Schulm iniſterium aus Fohlenerſparnis an ſämtlichen Schulen * Landes 5 Weihnachtsferien bis zum 16. Ja⸗ nuar 1917. 5 Kleine Chronik. Diebſtähle auf dem Gute des Reichskanzlers. Auf Hohenfinot w bei Eberswalde wurden ſeit einigen Wo⸗ Gen wiederholt aus dem Stalle Hammel geſtohlen. Der letzte Diebſtahl geſchah am Heil igen Abend; bei dieſer 8 5 rbeuͤteten die Täter drei und zwölf 98 Der Eberswalder Polizei iſt es nunmehr gelungen, die Diebe zu ermitteln und feſtzu⸗ nehmen. Es ſind zwei Arbeiter aus Eberswalde. Bei einer Durchſuchung der Wohnungen der Diebe wur⸗ den noch erhebliche Mengen eingepökelten Fleiſches und Tald vorgefunden. 22 Gebiude durch eine Bunderkerze“ niederge⸗ brannt. Die leichtſinnige Eniee rei eines 9jäbri⸗ gen Knaben hat im Dorfe Pommertzig, iuyr Crof ſener Kreiſe, ſchweres Unheil angerichtel. Der Junge wollte den 3 gen einer angeblich unge⸗ fährl lichen Wunderkerze beobachten und warf ſie brennend auf das Sttoßdach einer Scheune des Bau⸗ ern Auguſtin, die im Nu Feuer fing und in kurzer Zeit das ganze Gebäude in Brand ſetzte. 65 Sturm trieb die Flammen von Haus zu——8 3 auch auf die gegenüberliegende Dorfſtraßen 1 bald 4 9 8 Seite 4. Fernſprech⸗Anſchluß Nr der ER ung mit der nent ermittelt ſche Ordensauszeichnungen Der Großherzog hat unterm 24. Des. 1916 das Kriegsverdienſtkren ämtern Paul Frick⸗ inheim, dem R 5 Mosk den Ferdi⸗ 8 e u b⸗ kretär er Martin Johann Zick⸗ ich Ha u ſamen⸗ einheim unds Otto Wil⸗ heim, den, 5 uts Renern Mosback 05 Mosbach, i 5 ald⸗ It G n 94 88 An ſt⸗ alt Wi 1 e an der Heil⸗ und 1char. Gendarmerie⸗ Kronimus⸗Wall⸗ Peter Merk⸗ rer⸗Adelsheim, Lam⸗ heim, Bernh. S Stoll⸗ jeim, den Gendar⸗ enmann⸗ 5 8⸗ 1 dem lil Görg r⸗ och und Geckd Arzt Dr. Adolf Hoſch rarzt Veterit rrat Wilhelm Flum⸗W i n g⸗ Eppin gen, der m M Eberbach, den äten Gemeinderat und fabrika Arnold⸗Eb erbae ch, Lan Kaufmann Ja⸗ derat Wilhelm Gemeinderat Gregor Kaufmann und Gemein⸗ sheim, enbeſitzer Bern⸗ er⸗Baiertal, P tmann Karl Gei⸗ heim, Landt wirt L Heiß⸗Meckes⸗ nt Franz Augu ieſer⸗Walldürn, Buchbändler Wil belm Mäve 3. Mosbach, Müller Ludwig M Reckar el6. Kaufmann Adam Noe⸗Laude Gaſtwirt Auguſt Popp⸗Hard⸗ deim, Kaufmanr Jakob S ch ã fer⸗Ketſch, Landwirt Ohann Schuh, Schwetzi Landwirt Markus Schwing⸗Krumbach, vatmann Georg Seß⸗ er VI-Hockenheim, Vorſtand des Lagerhauſes Wilh. 5 piegel⸗Obe ſcheffleng, Gutspächter und Ge⸗ teinderat Phil. Streib⸗Eſchelbronn, Obſthändler eine ich Vögelein⸗Freudenberg, Landwirt 88855 Mich. Wacker IV⸗Plankſtadt, Seme inderechner D ziel Wältne Schönau, Landwirt Chriſtopß Wolpert⸗ ſenhauſen, 8 Oekonom und Gemein⸗ Zuz enhaufen; den Bürgermeiſtern 6 227 derat Jakob Gottfried c‚t t III⸗Buch a. A., Martin Ar⸗ Told ſtetten, Leopold Aumüller⸗ Seckach, ch. Backfiſch⸗Oberdielbach, Max h, Noah Baumann⸗ Hohenſtadt, ach ⸗ gkreuzſteinach, Wilhelm eiſel⸗Brombach, Joh. Friedrich Be 1 8 III⸗ hairnbach, Ludwig Bernhard⸗ Mörtelſtein, Karl raun⸗ Johann Brei te nba 95 Bortal, iſt Brohm⸗Neckarburken, Joh. Burckardt⸗ D ahl⸗Eiersheim, Andreas en, Joſeoh Di u m m IRettigheir 1455 9⸗ Steinbac ch, Adrian Fratz⸗Ober⸗ Richael Gehrig⸗ Hirſchlanden, Jakob aldkatzenbach, Friedrich Häffner⸗ Baier⸗ Phar⸗ n Be Haag, Roſenberg, Ludwig Hafner⸗ ⸗Rittersbach, Xaver bamberger⸗Herbolzheim, Auguſt Heinle⸗ Sulsfeld, Karl Heß⸗ Mörſchenhardt, Karl Hett⸗ zer I-Adelshofen, Mich. Hofmann⸗ Grünsfeld, Albe oller⸗Königshofen, Joſeyh Horch⸗ ch Hotz⸗ Müblhauſen⸗ Albert Hol⸗ ofen, Joſeph Ho rch ⸗Stein, Friedrich auſen, Friedrich Jenne⸗Michelfeld, Fakob Menges⸗Zwingenberg, Georg Peter Mer⸗ zel⸗Großſachſen. Polykarv Mohr⸗Hochhauſen, 5 arl Moſer⸗Schwarzenbrunn, Wilh. Müller⸗ Eduard Necke æmann⸗ Vilchbrand, Neckermann⸗Ditti gheim, Friedrich Anton Rückert⸗Beckſtein, ihen, Ludwig Seitz⸗Berwangen, Uch⸗Aſſamſtadt, Martin Straßner⸗ Johan Umminger⸗Oberlauda, En⸗ Zugent hauſer 1„ felbert kel⸗Grombach, Haltl haſar Wag⸗ ter⸗Kütz Phil eber⸗Diſtelhauſen, Hein⸗ tich W ert⸗ Sch 1. Wind⸗Lauden⸗ zach, 7 anz Joſeph witz⸗Dittmar, Jakob eh nter in Me 15 Friedrich Karl Zipf⸗ interwittigh, auſen Büigern teiſter⸗ Stellvertre⸗ ern Gemein derat as Barthe 8 Zimmern, [For folgtf 4.3 Nach Nachrichten. W Heidelberg, 5. Jaruar. ziſerne Kreuz.)— er Völ⸗⸗ der Fa. Julius Völker, erhielt das 2. Klaſſe. exung.. Vizewacht⸗ inkeldein im Landw.⸗ Feldart.⸗ zum Heaktant befördert.— Lud⸗ bei einem Fußart.⸗Regt., Sohn des fners Ludwig B ender und Grenadier Beie 110h im Reſ.⸗Inf.⸗Regt. 202 erhiel⸗ ſilberne Verdienſ ſtmedaille am Bande der Karl⸗Friedrich⸗ Medaille. Franz en die 8 GVon den Heidelberger Stationen.) Groß⸗ ber00i n⸗Witwe Luiſe empfing geſtern im Karls⸗ zuher Schloß die bisher dem Verband der Heidel⸗ Balizien zugehörigen bach und Neu⸗ zerger Erfriſchun 5 Helferinnen Frls. D mReier. Auch die Ste telle in 12 mbor wurde in⸗ wiſchen gleich derjenigen in Stryj der 9. Armee jugeteilt. Der Armeekor mardere Graf Both⸗ mer dankte den Damen bei ihrem Scheiden von Baliz ien nochmals wärmſtens für ihre Dienſte. Das Weihne achtsfeſt begingen ſie noch an ihren lten Stätten und ſchrieben hocherfreut über die gielen Gaben aus der Heimat; inzwiſchen iſt die Reiſe nach Siebenbürgen bereits im Gang. b(Gaſtſpiel Konrad Dreher.) Aus der Thea⸗ terkanzlei wird uns geſchrieben: Da die Nachfrage für die beiden Dreher'ſchen Gaſtſpiele bereits eine iehr rege iſt, ſo möchten wir empfehlen 125 und 325 Entnahme von zögern.„Der Eintrittskarten nicht zu alte Feinſchmecker“ löſt mit der lange zu überall wo er erſcheint, dank der ker enigen Dar⸗ ſtellung Drehers, wahre Lachſalven aus. Daß auch das reichhaltige Programm des„Großen bunten Abend“ am Sonntag einen Einakter von Ludr wig Thoma bringt, dürfte V zielen nur willkommen ſein. „Die klei nen Verwandten“ gelten für den beſten Einakter der neuen Einakter⸗ Folge die Thoma dieſen Winter gebracht hat. Da beide Vorſtellun⸗ gen bereits um 77½ Uhr beginnen und vor 10 Uhr Publikum der einen beendigt ſind, ergibt ſich auch für das Umgege nd eine größere Möglichkeit für Theaterbeſuch. (Muſterung öſterreichiſch⸗ ungariſcher ſturmpflichtiger.] Im Monat Februar findet eine neuerliche Muſterung aller öſterreichiſch-un⸗ gariſcher Landſturmpflichtigen der Geburten gänge 1892—1898 ſowie eine Muſterung der noch nicht Gemuſterten des Jahrganges 1899 ſtatt. Es liegt im eigenen Intereſſe der Muſterr ungspflichti⸗ gen, ſich ſchon jetzt bei den zuſtändigen Konſulaten anzumelden. Die Statiſtik der hieſigen Wach⸗ und Schließ⸗ Geſellſchaft) verzeichnet folgende Vorkommniſſe: Es wurden offen gefunden 43 276 Haustüren, 47 Fa⸗ brik⸗, 33 Werkſtatt⸗, 72 Laden⸗, 13 Bureau⸗, 1 Geld⸗ ſchrank⸗, 30 Wirtſchafts⸗ 62 Keller⸗ und 30 Stall⸗ türen, 780 Fenſter, 59 Waſſerleitungen und 1 Gas⸗ hahnen. Es wurden feſtgeſtellt 2370 nutzlos bren⸗ nende Lichter und 1 Waſſerrohrbruch. Es wurden ausgewieſen: 3 Eindringlinge, gefunden und zu⸗ rückgegeben 73 Hausſchlüſſel und 61 ſonſtige Ge⸗ Es wurden eingelaſſen 203 Hausbewoh⸗ ner, geweckt 417 Perſonen, aus gefährlicher Lage] beftent Pferde. In Unglücks Land⸗ sfällen wurde 16 *(Die 89900 ſcheinpflicht für Schuhe.) Die Reichsbekleidungsſtelle weiſt erneut darauf hin, daß die Bekanntmachungen über die Bezugsſcheinpflicht für Schuhe un d die Regelung des Altkleiderhandels mit d605 27. Dezember 1916 in Kraft getreten ſind. Jeder Verſtoß gegen die einſchlägigen Beſtimmungen iſt ſtrafbar. Einer Entſchuldigung kann nicht ſtatt⸗ gegeben werden. Erörterungs⸗Abende im Kaufmänniſchen Ver⸗ ein.) Handels kammer und Kaufmänni⸗ ſcher Verein—. norgen, Samstag, abend einen Erörterungsabend über die Kriegs verkehrs ſteuern— beſonders die„Warenum⸗ ſatzſteuer“. Den einleitenden Vortrag hält Herr ſtaatl. Ober⸗Handelslehrer Joſ. Nepple von der hieſigen Handelsſchule. In einem weiteren Erörte⸗ rungsabend wird über die„Kriegsſteuer“ und die Herr Geheime Oberfinanzrat Emil immermann aus Kar sruhe ſprechen. AUuchtet die Geſetze!) Im Monat Dezember kamen in der Stadt Heidelberg 21 Perſonen zur An⸗ zeige wegen Uebertretung der zur Lebensmittelver⸗ ſorgung erlaſſenen Geſetze und Verordnungen. (Berhaftet; wurde ein Dienſtmädchen, das ſeiner Herrſchaft in der Bergſtraße Gegenſtände im Werte von 300 Mk. ſtahl; eine Arbeiterin wegen Um⸗ herziehens und ein Arbeiter wegen Obdachloſigkeit. Doſſenheim, 4. Jan. Auszeichnung.] In⸗ genieur Ludwig Ueberrhein, Unteroffizier im Inf.⸗Regiment Nr. 30, Inh. des Eiſ. Kreuzes 2. Kl., wurde die ſilberne Verdienſtmedaille verliehen. Neckargemünd, 4. Jan.[Rücktritt des Bürgermeiſters Schneider.] Bürgermei⸗ ſter Schneider hat ſein Amt niedergelegt. Unfriedliche Verhältniſſe, wie ſie in Neckargemünd von Zeit zu Zeit einzutreten pflegen, ſollen auch in dieſer ernſten Zeit die Urſache des Rücktritts ſein. Auffallenderweiſe iſt es der vierte Bürgermeiſter, und diesmal ſogar ein„Einheimiſcher“, der inner⸗ halb der letzten 14 Jahre vor Ablauf der geſetzlichen Dienſtzeit vom Amt zurückgetreten iſt. X„Neckargemünd, 5. Jan.[Beförderung.] Gefreiter Georg Gehrig, Sohn des Bahnwarts Gehrig,—— des Eiſ. Kreuzes, wurde zum Unter⸗ 55 1 1 Lebensmittelausweiſe. 18. auf weiteres haben folgende Einzel⸗Ausweiſe Gülti akeit: Nr. 31 blau und braun für Käſe Nr. 37 blau und braun für 4 Pfund Grieß Nr. 44 blau und braun für 77 (Supvengerſte) Nr. 48 blau und braun für 5 Pfund Molkereibutter Cund D, ab Samstag, 16. Dez.) Nr. 2 rot und grün für 100 Gramm Limburger Küſe (ab Freitag, 22. Dez., bei Maiſch) Wic. d rot für 6 Pfund Molkereibutter(ab Samstag, Dez. Nr. 3 grün für 6 Pfund Molkereibutter(ab Sams⸗ tag, 16. Dez.) Nr. 3 grün für Pfund Auslandbutter Nr. 4 rot und grün für Pfund Zucker Nr. 6 rot und grün für 6 Pfund Margarine oder Kunſtſpeiſefett Nr. 7 rot und grün für„ Pfund Grünkern Nr. 8 rot und grün für 6 Pfund Sago Pr. 9 rot und grün für%7 Pfund Zucker Nr. 11 rot und grün, für /½4 Pfd. Teigwaren(Ge⸗ mißeie und 74 Pfd. Teigwaren(Suppenein⸗ lagen)(ab Samstag, 23. Dez.) Nr. 12 rot und grün für 3 Pfd. Auszugsmehl(ab Samstag, 23. Dez.) Nr. 13 rot und grün für ½ Pfd. Zucker. Nr. 14 rot und grün für Pfd. Zucker. Nr. 15 grün für 6 Pfd. Molkereibutter(ab Sams⸗ tag, 30. Dezs.) Nr. 15 rot für /6 Pfund Molkereibutter, Name Buch⸗ ſtabe L bis einſchl. 2(ab Samstag, 30. Dez.) Nr. 16 rot und grün für 56 Pfund Molkereibutter (ab Samstag, 6. Januar) Abſchnitt 3 der Eierkarte(ab Freitag, 5. Jan.) für ein Ei zu 32 Pfg. Ungültig ſind: Lebensmittelausweiſe Nr. 1 bis einſchl. 30, 32 bis 36, 38 bis 43, 45 bis 47, 5 und 10. Städt. Nahrungsmittelamt. C˖ Handel, Induſtrie und Verkehr. Reichsbankausweis. Berlin, 4. Jan. In der letzten Woche des Jahres 1916 hat die Anlage der Reichsbank eine Anſpan⸗ nung erfahren, wie ſie in gleicher Stärke, abgeſehen von den Tagen, die den erſten Einzahlungen auf die Kriegsanleihen vorausgi ngen, nur unmittelbar vor und unmittelbar nach Ausbruch des Krieges zu be⸗ obachten war. Um nicht weniger als 1353,1⸗Millionen Mark auf 9609,8 Millionen Mark iſt die bankmäßige Deckung in der Zeit vom 23. bis zum 30. 16550 85 geſtiegen und die geſamte Kavitalanlage um 1346,8 Millionen Mark auf 9703,3 Millionen Mark. Zur gleichen Zeit des Jahres 1915 hatte die Neubelaſtung hingegen nur 397 und zur gleichen Zeit des Jahres 1914 nur Pfund Graupen Heidelberger Tageblatt» General⸗Anzeiger Emma Margareta Rohrmann. Freitag, 255 Millionen Mark betragen. Zu der Vermehrung der Kapitalanlage tritt eine Vergrößexung des Dar⸗ lehens beſtandes bei den Darlehens⸗ kaſſen, um 372,2 auf 8407,9 Millionen Mark, wo⸗ mit ebenfalls ein ungewöhnlich hoher Kreditbedarf in Erſcheinung tritt. Allerdings ſind auch die fremden Gelder außerordentlich Setdeentens In der letzten Dezemberwoche des Jahres 1914 hatten ſie ſich um 297 Millionen Mark 1915 um 312 Millionen Mark erhöht und mit einem mehr als doppelt ſo großen Zugang ſchloß das Jahr 1916, denn um 315 9 auf 4564,2 Millionen Mark ſind die fremden Gelder geſtiegen. Parallel 955 Kreditanſprüchen Bedarf an Zahl ungs m itteln. Er erhöhte den Notenumlauf der Reichsbank um 519,7— 1915: 647 Millionen Mark— auf 8054,6 Millionen Mark, wovon zum erſten Male mehr als drei Mil⸗ liarden Mark(genau 3006,8 Milli lionen Mark gegen 2837,9 Millionen Mark am 23. Dezember) auf, kleine Noten entfallen. Zudem mußte die Reichsbank 120,5 Millionen Mark Darlehenskaſſenſcheine in den Verkeh y'r ſetzen und ihr Beſtand an dieſen erhöhte 2 obwohl die Reichsbank 372,2 Millionen Mark von de Darlehenskaſſen empfing, nur um 257 N dütf 414.6 Millionen Mark. Der Beſtand an Reichskaſ⸗ ſenſchein en ſank um 7,5 auf 2,9 illionen Mk., während der S S10 erbeſtand mit 16,8 Millionen Mark unverändert blieb. Einen erfreulichen Zu⸗ wachs erfuhr der Goldvorrat, er ſtieg um 1,39 auf 2520,47 Millionen Mark an. lief der große Auf die fünfte Kriegsanleihe wurden in der letz⸗ ten Dezemberwoche 63,2 Millionen Mark neu ein⸗ gezahlt, 308 daß nunmehr 9802 Millionen Mark gleich 91,6 Prozent des Zeichnungsergebniſſes von 10 698, 9 Millionen Mark voll bei zahlt ſind. Dem ſtehen gegenüber an Hrieqanletbedac ehen der Dar⸗ lehenskaſſen 356,9 Millionen Mark(95,9 Mil⸗ lionen Mark mehr als am 23. Dezember) K1205 3,64 Prozent des vollbezahlten eee Berlin, 4. Jan. Deviſenkurſe f.telegr. Auszahlungen Amtlich Gelo Brief 2 4. Neuyork(für 1 Dollar) 5.52 5.54 Holland Kägh 100 Gulden) 2387 23977⁴ Dänemark(für 100 Kronen, nord.] 163 163 Schweden(für 100 Kronen, nord.) 17174 1724 Norwegen(für 100 Kronen, nord.) 16574 16537 Schweis(für 100 Francs) 11675 117½6 Oeſterr.⸗Ung.(für 100 Kronen, öſt.) 63.95 64.05 Bulgarien(für 100 Lewa) 79 802 NVerlaſungen. Braunſchweig, 3. Jan. Prämienziehung der Braunſchweiger 20⸗Talerloſe. Es fielen 45 000 Mk. auf 87065 4197 Nr. 29, 9000 Mk. auf Serie 4372 Nr. 43, 6000 Mk. auf Serie 40 Nr. 30, 4800 Mk. auf Serie 4581 Nr. 23, je 300 Mk. auf Serie 1521 Nr. 24. Serie 1680 Nr. 7, Serie 1816 Nr. 3, Serie 1862 Nr. 44, Serie 4102 Nr. 44, Serie 4531 Nr. 38, Serie 4608 Nr. 11, Serie 4765 Nr. 87, Serie 9748 Nr. 26, Serie 9748 Nr. 44, je 120 Mk. auf Serie 4137 Nr. 6, Serie 5746 Nr. 26, Serie 6178 Nr. 12, Serie 7229 Nr. 21, Serie 7615 Nr. 1, Serie 9988 Nr. 34.(O. G.) Standesamts-Nachrichten. Geburten. Dez. 16. Joſeph Heinrich, S. des Rangierers Hch. Heidemann. 17. Hildegard Lina, T. des Speng⸗ lers Ludwig Noſtadt. 17. Karl Friedrich Reinhart, S. des Dipl.⸗Ingenieurs Friedrich Hüglin. 20. Ru⸗ dolf Heinz, S. des Kaufmanns Johann Emil Hol⸗ 22. Willi, S. des Weichenwärters Heinrich iſot. Dez. 23. Adolf, S. des Goldarbeiters Adolf Hoch⸗ muth. 24. Maximilian, S. des Bureaugehilfen Friedr. Wilh. Boppre. 25. Eliſabeth Ruth Chriſtiane, T. des Geſchäftsführers Wilh. Dollinger. 26. Kurt Walter, S. des brakt. Arztes Dr. Albert Heincke. 26. Roſa Stephanie, T. des Eiſenbahnſekretärs Johann Katzenmeier. 27. Karl Friedrich. S. des Haus eners Karl Fr. Nething. 27. Lina Eliſabeth, T. des Kauf⸗ manns Joh. Ludwig Hier. Helmut Anton Emil, S. des Kaminfegers Emil Schellinger. 28. Friedrich Wilhelm, S. des Milchhändlers Friedr. Loos. Jan. 1. Babette Karoline, T. des Gärtners Rob. Frdr. Richter. 1. Heinz Friedrich, S. des Straßenbahn⸗ ſchaffners Karl Joſeph Hettinger. 1. Ernſt Gottlob Ferdinand, S. des Bautechnikers Ernſt Gottlob Bergle. Eheaufgebote. Des. 27. Wagenführer Jakob Andreas Waldi mit Katharina Eva Babette Wirſching. Eheſchließungen. Dez. 21. San.⸗Visefeldw. Jakob Becker mit Chriſtina Ziegler. 21. Bäcker Hermann Walter mit Maria Treu. 23. Bureaubeamter Wilhelm Adam Gramlich mit Frida Karolina Roſa Leppert. 23. Maler Karl Philipp Schumacher mit Joſephine Bit⸗ terwolf, geb. Fabro. 23. Stadtarbeiter Jakob Ki⸗ lian mit Anna Barbara Klormann. 23. Verwal⸗ tungsgeh. Friedr. Herm. Bergmaier mit Marie Cliſe Scheible. 28. Kaufmann Wilhelm Clormann mit 23. Maurer Phil. Hch. Allgeier mit Barbara Becker, geb. Hauſer. 27. Lehrer Emil Max Dufner mit Anna Sophie Karo⸗ line Martha Sommerlath. Dez. 27. Lehrer Emil Max Dufner mit Martha Sommerlath. 28. Kaufmann Ludwig Bauer mit Judith Irma Hochherr. 28. Maſchinenhausarbeiter Michgel Ehrhard mit Chriſtina Katharina Brodt. 29. Aſſiſt. am pharmakol. Inſtit. Dr. Wolfgang Felix von Oettinger mit Helene Maria Bauer. 30. Zim⸗ mermann Joh. Theod. Friehoff mit Lina Eliſe Stai⸗ ger. 30. Zementarb. Joh. Phil. Bechtold mit Su⸗ ſanna Margareta Merdes. Jan. 2. Lokomotivpfüh⸗ rer Fritz Klemens Lehmann mit Maria Mayer. 2. Eiſendreher Herm. Hoffmann mit Berta Wilhelmine Linninger. 2. Landwirt Simon Kornmaier mit Anna Eliſabetha Johann. Sterbefälle. Juli. 13. Rudolf Krehl, Koch, Musk. der 3. Komp. 8. Bad. Inf.⸗Regt. 169, 19 J. alt. Sept. 11. Friedrich Knoye⸗ Student d. Med., San.⸗Unteroff. d. 8. Komp. d. Weſtf. Inf. ⸗Regts.„„ Nov. 11. 620 5 Karl Martin Alt, Tapezier, Unteroff. d. 4. Komp. des 8. Bad. Inf.⸗Regts. 169, 28 I a Dez. 18. Andreas Herr, Penſionär, 76 J. alt. 19. Antonie Stadtmüller, geb. Kreß, 63 J. alt. 19. Berta Marie Alma Neumann, geb. Runkel, 45 J. alt. 20. Roſalie Mendius, geb. Eggert, Privatin, Witwe, 82 J. alt. 20. Theodor Jörger, Privatmann, 81 J. alt. 20. Ernſt Wilhelm Ullrich, S. des Theo⸗ dor Ullrich, 11 Mon. alt. 22. Elſa Maria Mohr, T des Michael Mohr, 8 J. alt. 22. Frida Knörzer, 905 Ketterer, 44 J. alt. 23. Theodor Karl Eduard Frantz, Dr. jur., 69 J. alt. 24. Margareta Sadtler, geb. Ihrig, 41 J. alt. 24. Anna Maria Gülch von Weinheim, 8 J. alt. 24. Katharina Weisbrod, geb. Kilian, 68 J. alt. 25. Karl Albert Schmidt, Ober⸗ poſtaſſiſtent, 44 J. alt. 25. Katharina Ueberle, ledig, Privatin, 51 J. alt. 25. Egon Guſtav Schoy, S. des Guſtav Anton Schoy, 17 Tage alt. 25. Karl Eduard Adolf Müller, Kaufmann, 36 J. alt. 25. Marie Schuck, Dr. phil. 40 J. alt. 25. Valentin Withopf, Schuhmachermeiſter, 55 J. alt. 26. Anna Maria 5. Dezember 1917. Nr. 4. alt. 27. Wendelin Flaig, Schuhmacher, von L bach, 51 F. 5 27. Suſanna Groß, geb. Schlick⸗ ſupp, 40 J. alt. 27. Johann Adam Gutfleiſch Schreinermeiſt er, von Alkenbach, 5 aält. Juni. 1. Georg Edmund Walter, Bau ſchlof ſer Oberheizer b. d. 3. Komp. der 2. Werftdiv., zul auf S. M. S.„Frauenlob“, 24 J. alt. Juli. Leopold Schmider, Schneider, Witwer, Wehrm. 6. Komp. Reſ.⸗Inf gt. 224, 36 J. alt. Sept. Georg Slinic Oech, Ger verbelehrer, Visefe eldw. d. 4. Batt. Gardefuß-Art.⸗ Regt. 2alt Karl——— 0 maty, Bauſchreiner, Serg. b. d. 11 Komp. Juf.⸗Regt. 185, 38 J. alt. Olt 7 Alfrei Krämer, Bautechniker, Musk. d. 10. Komp. des Bad⸗ Inf.⸗Regt. 169. 20 J. alt. Nov. 12. Friedrich Adam Käſtner, Kinobeſitzer, Armierungsſoldat bei der 4 Komp. Arm.⸗Bat. 69, 37 J. alt. 28. Oskar Feliz Pfahl er, Ingenieur, Landſt. der 7. Komp. des Bad, In Regts. 11²t, ledi 18. 30 alt,. Theodoꝛ S cher, ledig, von Kervenheim, 18 J alt. 27. Phi hilivpe Schwartz, Bierbrauereibeſitzer, von Ernſtw eiler, 65 J. alt. 37. Wilhelm Joſeph Hauck des Joſeph Hauck, von Hockenheim, 11 Mon. alt. N. Adolf Dietz, von Altlußheim, 16 J. alt. 27. Margareta Luiſe Wilhelmine Möller, Lehrerin, ledig. von Schloebingen 28. J. ält. Marie Krauß, T. des Ludwig Krauß, von Altluß⸗ heim, 18 J. alt. 27. Pedro Ferrer, Kaufmann, ledig, 82 J. alt. 28. He inrich Rob. Seitz von Wagenbach b. Ober rgimpern, 3 J. alt. 28. Friedrich Wilhelm S Karl Frdr. Schütz, 1 J. als Schütz, S. des 5, 28. Anna Gottfried, 9el Böhmer, von Rohrbach b. Hdlbg., 58 J. alt. Roſina Lehr, geb. Ruprecht, Witwe, 67 FJ. alt. 29. Eliſabeth Morr, geb. Beiſel, von Langental, 53 J. alt. 29. Andreas Götzmann, 55 des Heinrich Götzmann, von Reilingen, 2 J. alt Johann Georg Anton Kemptner, S. des Händ⸗ 3 Emil Kemptner, 9 Mon. alt. 29. Emma Röſch, ledig, Dienſtmagd, 23 J. al 30. Lina Hildegard Helene Volz, S. des Peter Voiz, Schloſſer, 9 Mon. a, 30. Katharina Eliſabeth Ridinger, T. des„Antonius Riedinger, Milchhändler, 3.J. alt. 30. Karl Iſer Kaufmann, 55 J. alt. 30. Jakob 0 Oelſchlä⸗ ger, von Mauer, 50 J. alt. 31. Anna Grünewald, T. des Landw. Joh. Grünewald VIII., von Suls⸗ bach, 3 J. alt. 31. Johann Friedrich Michelmichel, Taglöhner von Leimen, 59 J. alt. Jan. 1. Ma⸗ ſbüde Schellenberger, geb. Gieſeſr Witwe, 5² J. alt, Maria Ulſenheimer, geb. Henning, 45 J. alt, 1 Joephine Hartenſtein, geb. Rupp, W ditwe, 77 J ält. 2. Maria Felicitas Job, geb. Groß, 73 J. alt. 2 Heinrich 8 2 J. alt. 2. Ida Mildenberger, led., Fabrikarb., all 2. Johanna Biſchoff⸗ geb. Streckert, 151 Wieſental, 46 J. alt. Stadtteil Handſchuhsheim. Geburten. Dez. 20. Johann Ernſt, S. des Gärtners Heinrich Vechel, 20. Eliſabetha, T. des Landwirts Georg Mich. Hornig III. Sterbefälle. Dezz. 24. Artur Wolfgang Werner Dreßler, 4 Monate alt. 26. Michael Arnold, Landwirt, 76 J. alt. 28. Gg. Adam Neureither, Landw., 81 J. alt. Auf dem Felde der Ehre geſtorben: Nov. 6. Georg Schmitt, Gärtner, 37 J. alt, Land⸗ ſturmmann der 6. Komp. 1. Garde⸗Reſ.⸗Regt. 185 Peter Gabriel Kücherer, Landwirt, 32 J. alt, Unter⸗ offizier im Reſ.⸗Regt. 40. ....—+—+˖+—˖—+—˖—+—.————————.————— Telegramme des Heidelberger Tageblattes Berlin, 5. Jan.(Priv.⸗Tel.) Nach dem„Berl⸗ Tageblatt“ wurde der frühere ruſſiſche Miniſter⸗ präſident Stürmer mit einem beſonder 85 Poſten im Auswärtigen Amt vom 10. D zember ab betraut. London, 4. Jan.(WB.)„Daily News“ melden, daß der Plan für das Zuſammenarbeiten des Luftkrieges, der Marine und der Armea jetzt fertig ſei. Das Munitionsminiſte⸗ rium wird die Verfertigung aller Vorräte des gan⸗ 2 Materials a1 lich nehmen. LKirchliche Nachrichten. Katholiſcher Gottesdienſt. Samstag, 6. Januar(Feſt der hl. drei Könige). Jeſuitenkirche. Freitag nachm. von 3 Uhr ab Beicht⸗ gelegenheit; abends 49 Uhr Kriegsandacht. Sams⸗ tag früh von 6 Uhr ab Beichtgelegenheit. 7 Uhr Frühmeſſe. 8 Uhr Deutſche Singmeſſe. 410 Uhr Predigt und diak. Hochamt vor ausgeſ. Allerheilig⸗ ſten. 11 Uhr Schülergottesdienſt. 78 Uhr feierl. Veſper. 6 Uhr Kriegsandacht mit Segen. Von 3 bis 6 Uhr Beichtgelegenheit. St. Annakirche. Freitag von 3 Uhr an Beichtgelegen⸗ heit. ½9 Uhr Kriegsandacht. Samstag von 747 Uhr an Beichtgelegenheit. ½ Uhr hl. Meſſe. 8 Uhr Hochamt und Predigt. 10 Uhr Militärgottes⸗ dienſt. ½3 Uhr Korporis⸗Chriſti⸗Bruderſchaftsan⸗ dacht; hernach Generalabſolution für die Mitglie⸗ dex des 3. Ordens. St. Bonifatinskirche. 6 Uhr Frühmeſſe. 7 und 8 Uhr hl. Meſſen. 10 Uhr Hauptgottesdienſt: lev. Hoch⸗ amt mit ausgeſ. Allerheiligſten. 11 Uhr Schüler⸗ gottesdienſt. Abends acht Uhr Kriegsandacht. St. Rafaelskirche. 7 Uhr' Frühmeſſe und gemeinſ. Kommunion der Jungfrauenkongregation. 710 Uhr Hauptgottesdienſt mit Predigt und Amt vor ausgeſ. Allerheiligſten. Kollekte für die Heidenmiſſion. 11 115 03 Singmeſſe. Abends 6 Uhr Kriegs⸗ anda Bonmfeubern. 6 Uhr Beichte. 7 Uhr Frühmeſſe. 10 Uhr Feſtgottesdienſt. Uhr Kriegsandacht. Kapelle Schlierbach. Predigt und Amt. Stadttheater Heidelberg. Samstag, den 6., und Sonntag, den 7. Januar, Gaſtſpiel des kgl. bayr. Hofſchauſpielers Konrad Dreher. Samstag, den 6. Januar,„Der alte Fein⸗ ſchmecker“. Ein Münchner Schwank in 4 Aufzügen. Anfang halb 8 Uhr. Sonntag, den 7. Januar, „Großer bunter Abend“,„Die grüne Schnur“,„Die kleinen Verwandten“,„Ein bayr. Landſtürmler“. Zither⸗ und Geſangsvorträge. Anfang halb 8 Uhr.“ Großh. hoſ⸗ u. National⸗Theater Mannheim. Freitag, 5. Jan.: 25. im Abonnement E: „Violetta“. Anfang 7, Ende gegen 97/ Uhr. Meteorologiſcher Bericht des„Heidelb. Cagebl:“ vom 5. Januar, morgens 7 Uhr. Temperatur nach Celſius + 2,5: Seit geſtern: Niederſte Temper.+ 2.2 höchſte 8,9. Wind— Himmel leicht hede⸗ ckt. Luftdruck auf0o reduziert: 006,0. Niederſchlag 2,7. Mittel⸗ werte von geſtern: Temperatur +.5,7Dunſtdruck 6 O mm. relative Feuchtigkeit 82,3 0%/. Waſſerſtands Nachrichten des„Heidelb. Cagebl“ — Nachdruck verboten. 0 Uhr Andacht. 7 An beiden Tagen: 410 Uhr Neckar 3. 5. Rhein 2 10 Heidelberg 3.743 50 3.30 Sbfel 3.06 3. 05 8 N'ſteinach 4.25 3 3 20 3.80 3.85 4. 03 8185 Heilbronn 3.05 3. 80 2.50 Naraz 6.23 6.45 6.61 Wiegand, geb. Fleck, von Eppelheim, 80 J. alt. 26. Anna Regina Theodoſia Koch, oeb. Copien, 59 J. Mannbeun 0s Jl80 Wannbem 54885 erkaufen. Ludwig Becker, Bergheimerſtr. 134 Fernſyr. 551 Zunge Haſen zu verkaufe 5 11080 Weimerllr An⸗ u. Verkauf v. Netvern, Weiß⸗ zeug, Schuhen⸗ Betten u. 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Tageblatt General⸗Anzeiger Fernſprech⸗Anſchluß Nr. 125 und 8 RAKne Hilfe— 83 Alllunchunununlacnduunsagannggetonmnsamnnnmnmnmmnmamnmunnnmnunnnnnnmnmnͤnnummmnnnmnumunnunnnmnummnnifgguunnnffunmunaunmnuudmunhunuudnounsrnnnnnnnnnnnnnnnmmnnmn Fehlende oder nicht ausreichende Betriebskraft behebt man am schnellsten und zweckmäfßigsten durch LOK0O LAN= I0O0BILEN Heißdampf mit Veodlbenerunk„System Lentz“. HEINRICH LANZ MANNHEIM Elfe HIIfC! das 2 kann, ſucht Waug Rädchen ſofort Stelle. Jäck, es⸗ 49. Mädchen von 17 Jahren, welches ſchon gedient, hat, ſucht Stelle in beſſerem Haushalt, kann ar ich zu Hauſe ſchlafen. Näheres bei Geißelmaier, Ziegelgaſſe 8. iee Wdei weis⸗ Anſtalt Heidelberg JNernſpreck her: Rathaus 85. 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Samstag, den 6. danuar 1917, abends ½9 Uhr in den Räumen des Kaufmännischen Vereins, Hauptstrasse 77, Eingang Bienenstrasse Erörterungs-Abend Über die Kriegsverkehrssteuern Frachturkundenstempel, Postgebührzuschläge, Warenumsatzsteuer) geleitet von Herrn staatl. Oberhandelslehrer dos. Neppie. dedermann hat freien Zutritt. Im grossen Saal des neuen Kollegienhauses Mittwoch, 10. Januar 1917, abends pünktlich /8 Uhr veranstaltet vom Kaufmännischen Verein Heidelberg Oeffentlicher Vortrag des Herrn D. theol. Gottfried Traub, M.. I. Dortmund: „Unser Siegeswille“. intrittskartsn Sperrsitz 2 Mk., Saal 1 Mk., Empore 50 Pfg., Saal u. Empore halbe Preise fur Heeresangehöri ge, Hochschüler und Schüiler, bei Otto Petters, Anlage 5, Karl Hochstein, Hauptstrasse 78, kugen Pfeiffer, Ludwigs- platz 10 und in der Heuenheimer——.99 Brückenstrasse 28, sowie abends an der Kasse. Der Reinertrag aus den Eintrittsgeldern und dem Verkauf von Gottfried Traub's„Eisernen Blättern“ wird Zweecken der Kriegsfürsorge zugewendet. Einladung. Sämtliche Inhaber von Lebensmittel⸗Geſchäften werden auf heute Freitag abend pünktlichZ/9 Uhr in das Reſtaurant Wiener Hof zu einer Beſprechung, den 7⸗Uhr⸗Ladenſchluß betreffend, dringend eingeladen. verein zur Wahrung der Intereſſen des Detailhandels. Rabatt⸗Sparverein Heidelberg. Biereinſchränkung! Durch die ſtark verminderte Zuteilung von Gerſte können wir unſeren Kunden, ſowohl Wirten als Flaſchenbierhändlern, nur ein bedeutend kleineres Quantum an Bier liefern als ſeither. Ab heute ſehen wir uns veranlaßt, unſere Lieferungen von Flaſchenbier an die Privatkundſchaft ganz einzuſtellen, um dieſes Bier für die ſo ſtark eingeſchränkten Wirtſchaften zur Verfügung zu haben. 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Badische Lotterie-Einnahme, Hauptsrasse 80 Postscheck 5751 Fernsprecher 232 11 9 15 Heidelberger Tageblatt General⸗Anzeiger Vaterländiſcher Hilfsdienſt. Aufforderung des Kriegsamts zur freiwilligen Meldung gemäß Abſ. 2 des Geſetzes für den vaterländiſchen Hilfsdienſt. Hilfsdienſtpflichtige werden geſucht zur Verwendung im beſetzten feindlichen Gebiet, und zwar: Für Schreiber⸗ und Botendienſt bei militäriſchen Kommando⸗ und verwaltungsbehörden, Fur Beaufſichtigung fremdländiſcher Arbeiter, Zur Beſchäftigung in militäriſchen Wirtſchaftsbetrieben jeder Art, in Soldatenheimen und Lazaretten. „Es wird zunächſt ein vorläufiger Arbeitsvertrag mit Kündigung abgeſchloſſen. Die Hilfsdienſtpflichtigen erhalten: Freie Verpflegung und Unterkunft, freie Eiſenbahnfahrt zum Veſtimmungsort und zurück, freie Benutzung der Feldpoſt, freie ärztliche und Lazarettbehandlung, militäriſche Bekleidungs⸗ und Ausrüſtungsſtücke, falls die Art der Beſchäftigung es nötig erſcheinen läßt. Die Höhe des Lohnes oder Gehalts wird nach Arbeitsart und Dauer, ſowie nach der Leiſtung feſtgeſetzt; eine auskömmliche Bezah⸗ lung wird zugeſichert. Im Fall des Bedürfniſſes werden außerdem Zulagen gewährt für in der Heimat zu verſorgende Familienangehörige. Die Verſorgung Hilfsdienſtpflichtiger, die eine Kriegsdienſtbeſchä digung erleiden undsihrer Hinterbliebenen wird noch beſonders geregelt. „Die auf Grund dieſer Meldungen im Etappen⸗ und Operations gebiet verwendeten Hilfsdienſtpflichtigen rechnen im allgemeinen zum Heeresgefolge und unterſtehen inſoweit den Kriegsgeſetzen. Meldungen nimmt die unterzeichnete Kriegsamtsſtelle bis 10. Jan. —2 14tätiger 1917 entgegen: Es ſind beizubringen: Polizeilicher Ausweis mit Photographie, Etwaige Militärpapiere, Beſchäftigungsausweis oder Arbeitspapiere, erforderlichenfalls eine Beſcheinigung gemäß 89 Abſ. 1 des Geſetzes über den vaterländiſchen Hilfsdienſt(Abkehrſchein), Angabe, wann der Bewerber die Beſchäftigung antreten kann. Kriegsamtsſtelle beim Stellv. Gen.⸗Kdo. XIV. A.⸗K. ges.: Unterſchrift, Major. Bekanntmachung über Kartoffeln. Vom 1 Dezember 1916. Auf Grund der Bekanntmachung über Kriegsmaßnahmen zur Sicherung der Volksernährung vom 22. Mai 1916(Reichs⸗Geſetzbl. S. 401) wird verordnet: §.1. Die Regelung der Verſorgung der Bevölkerung mit Speiſe⸗ kartoffeln(a2 der Bekanntmachung über die Kartoffelverſorgung vom 26.Juni 1916, Reichs⸗Geſetzbl. S. 590) hat nach dem Grundſatz zu er⸗ folgen, daß der Kartoffelerzeuger bis zum 31. Dezember 1916 und vom 1. März 1917 bis zum 20. Juli 1917 auf den Tag und Kopf bis 1% Pfund Kartoffeln, in der Zeit vom 1. Januar 1917 bis 28. Febr. 1917 bis 1 Pfund Kartoffeln ſeiner Ernte für ſich und für jeden Angehörigen ſeiner Wirtſchaft verwenden darf. Im übrigen wird der Tageskopfſatz bis zum 31. Dezember 1916 auf höchſtens 1 Pfund Kartoffeln, vom 1. Januar 1917 bis zum 20. Juli 1917 auf höchſtens 34 Pfund Kar⸗ toffeln mit der Maßgabe feſtgeſetzt, daß der Schwerarbeiter eine täg⸗ liche Zulage bis 1 Pfund, vom 1. Januar 1917 ab eine tägliche Zulage bis 1% Pfund Kartoffeln erhält. § 2. Kartoffeln, Kartoffelſtärke, Kartoffelſtärkemehl ſowie Erzeug⸗ niſſe der Kartoffeltrocknerei dürfen, vorbehaltlich der Vorſchrift im Ab⸗ ſatz 2, nicht verfüttert werden. Verfüttert werden dürfen nur Kartoffeln, die nicht geſund ſind oder die Mindeſtgröße von 1 Zoll(2,72 Zentimeter) nicht erreichen. Die Verfütterung darf nur erfolgen an Schweine und an Federvieh, und nur, ſoweit die Verfütterung an Schweine und an Federvieh nicht möglich iſt, auch an andere Tiere. 8§38. Es iſt verboten, Kartoffeln einzuſäuern und die an die Trok⸗ kenkartoffel⸗Verwertungs⸗Geſellſchaft m. b. H. in Berlin abzuliefern⸗ den Mengen zu vergällen oder mit anderen Gegenſtänden zu ver⸗ mengen. 8 § 4. Zur Deckung des für die Ernährung der Bevölkerung bis zum 20. Juli 1917 erforderlichen Bedarfs an Kartoffeln in den Kom⸗ munalverbänden und Bezirken, die dieſen Bedarf nicht aus den bei ihnen verfügbaren Vorräten decken können, haben die Vermittlungs⸗ ſtellen(§ 7 der Bekanntmachung über die Kartoffelverſorgung vom 26. Juni 1916, Reichs⸗Geſetzbl. S. 590) die ihnen von der Reichskar⸗ toffelſtelle aufgegebenen Mengen in den Kommunalverbänden ihres Bezirkes ſicherzuſtellen. § 5. Die Vermittlungsſtellen haben zur Durchführung der Sicher⸗ ſtellung die ihnen auferlegten Mengen auf die Kommunalverbände ihres Bezirks nach Anweiſung der Reichskartoffelſtelle zu verteilen. Soweit auf Grund der Sicherſtellung gemäß§1 der Bekanntmachung vom 2. Auguſt 1916(Reichs⸗Geſetzbl. S. 875) auf Anfordern der Reichs⸗ kartoffelſtelle Kartoffeln geliefert ſind, werden dieſe nach näherer An⸗ weiſung der Reichskartoffelſtelle auf die nach§ 4 ſicherzuſtellende Menge angerechnet. Die Komunalverbände haben die ihnen zur Sicherſtellung auf⸗ gegebenen Kartoffelmengen auf die Gemeindebezirke unterzuverteilen. In den Gemeinden erfolgt die Unterverteilung auf die Kartoffelerzeu⸗ ger durch den Gemeindevorſtand. § 6. Die Kommunalverbände können bei den Kartoffelerzeugern auch dieienigen Mengen ſicherſtellen, die zur Deckung des eigenen Be⸗ darfs des Kommunalverbandes erforderlich ſind. § 7. Die Kartoffelerzeuger haben ihre Kartoffelvorräte pfleglich zu behandeln und dürfen ſie in Höhe der bei ihnen ſichergeſtellten Mengen nicht verbrauchen, noch durch Rechtsgeſchäft darüber verfügen. 88. Für die Beſchaffenheit der Kartoffeln, die auf. Anfordern der Reichskartoffelſtelle zu liefern ſind, gelten die Lieferungsbedingungen der Reichskartoffelſtelle mit der Maßgabe, daß als Speiſekartoffeln gute, geſunde Kartoffeln von 1 Zoll(2,72 Zentimeter) Mindeſtgröße geliefert werden dürfen. § 9. Wer als Kommunalverband und als Gemeinde im Sinne dieſer Verordnung anzuſehen iſt, regelt ſich nach den Beſtimmungen der Landeszentralbehörden, die auf Grund des§ 11 der Bekanntmach⸗ ung über die Kartoffelberſorgung vom 26. Juni 1916(Reichs⸗Geſetzbl. S. 590) erlaſſen ſind. § 10. Wer den Vorſchriften in den 88 2, 3 und 7 oder den Anord⸗ nungen des Kommunalverbandes oder der Gemeinde über die Sicher⸗ ſtellung und Abgabe der fichergeſtellten Kartoffeln zuwiderhandelt, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre und mit Geldſtrafe bis zu zehn⸗ tauſend Mark oder mit einer dieſer Strafen beſtraft. Neben der Strafe können die Vorräte, auf die ſich die ſtrafbare Handlung be⸗ zieht, ohne Unterſchied, ob ſie dem Täter gehören oder nicht, einge⸗ zogen werden. § 11. Die Bekanntmachung über die Verpflichtung der Kommunal⸗ verbände und der Kartoffelerzeuger zur Sicherſtellung und Abgabe von Kartoffeln vom 2. Auguſt 1916(Reichs⸗Geſetzbl. S. 875) und die Bekanntmachung über Kartoffeln vom 14. Oktober 1916(Reichs⸗Geſetz⸗ blatt S. 1165) werden aufgehoben. Die zu dieſen Bekanntmachungen erlaſſenen Ausführungsbeſtimmungen bleiben bis zur Aenderung durch die zuſtändigen Stellen in Kraft. §12. Dieſe Verordnung tritt mit dem 4. Detzember 1916 in Kraft. Berlin, 1. Dezember 1916. Der Stellvertreter des Reichskanzlers: Dr. Helfferich. Vorſtehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur allgemeinen Kenntnis. Heidelberg, den 31. Dezember 1916. Ausſchuß für den Kommunalverband Heidelberg⸗Stadt. Unterzeichneter iſt mit einem Transport erſt⸗ klaſſiger Orig. Simmenthaler E Weide⸗Farren eingetroffen und ladet Kaufliebhaber freundlichſt ein. Fahrenbach, den 30. November 1916. Reichert. Freitag, 5. Januar 1917. Nr. 4. Stüdtiſche Gewerbeſchule Heidelberg. Bekanntmachung. Um den Kriegsbeſchädigten des Handwerkerſtandes von Heidelberg um Umgebung, welche von der He lich geſchrieben ſind, Gelegenheit prüfung zu bieten, haben wir den und Märs ſo eingerichtet, daß der 1 Zweck vorgeſchriebenen Lehrfächern ſtattfindet. derkurſes für Kriegsbeſchädigte während der Monate eres⸗Erſatzbehörde dauernd untaug⸗ zur Vorbereitung auf die Meiſter⸗ Stundenplan des diesſeitigen Son⸗ Januar, Februar Interricht in den für obengenannten an zwei Nachmittagen jeder Woche Teilnehmer für dieſen Vorbereitungskurs wollen ſich am Sonntag, den 7. Januar, vormittags 10—12 vormittags 9—12 Uhr, auf dem 2. Stock, anmelden. Heidelberg, den 1. Januar 19 ſowie ganzen Faſſung Nebenſach geſucht. Gefl. Der Vorſtand. größere Steine, ſchöne Perlen, Hfandſcheine Uhr, oder am Montag, den 8. Jan., Geſchäftszimmer, Grabengaſſe 16, 17. L. Sindlinger. NNN and ſofort höchſtzahlend zu kaufen M. G. 1000 erbeten. an Haaſenſtein 0¹¹ tuIu Bestes Aemeées ichtſpiele Heute zum letzten Male! 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