4 1 1 Fronten. (Tokal-Anzeiger) 8 22 Erſcheint lich mittags. 5567 F 5 0 5 heint wochentäglich mi tags. Bezug spreis bei Botenzuſtellun monatlich 85 Pig. mit der Sonntagsbeilage„Illuſtrierte Weltſchau⸗ 8 Heue F C S 36 1 E b 2 Mk. 1.05 frei Haus. Poſtbezug ½jährlich Mt. 2.28, mit 8„„ „Illuſtr. Weltichau') Mk. 2.88. Zuſtellgebühr ½ jährlich 42 Pfg. 4 Verbreitetſte Tageszeitung Heidelbergs.— Ueber 22000 Bezieher, in Heidelberg und Umgebung allei Herkündigungs-Blatt für die Bezirke Heidelberg, Weinheim Schwetzingen, Wiesloch, Sinsheim, Eppingen, Geſchäftsſtelle: Hauptſtraße 45(Eingang Brunnengaſſe 20/24) Adelsheim, Vorberg, Taub Beilagen:„AltsHeidelberg“(wöchentl.) erbiſchofsheim und ),„Heidelberger Rundſchau“(halbmonatl.) 7 Stelle 1.20 Mk. ch T A Uhr. Geſchäft 5 Anzeigen koſten im Anzeigenteil die Zeile(47 mmbreit) 30 Pfg. bei Platzvorſchrift 35 Pig., im tertlich. Teil(72 mm breit) 1 Mk,, an erſter gen⸗Annahme bis f Ihr. Sonntags geſchloſſen, n 16000. Mosbach, Neckarbiſchofsheim, Eberbach, Puchen, Walldürn, Druck und Verlag von in Heidel Ver deutſche Tagesbericht. Großes Hauptquartier, 22. Januar.(WTB. Amtlich.] Weſtlicher Kriegsſchauplatz: Bei Lens wurde ein ſchwacher engliſcher Angriff im abgeſchlagen. ei Bezonvaux und öſtlich von Pont⸗ 4. Mouſſon brachten Erkundungsabteilungen von kurzen Vorſtößen in die feindliche Stellung mehrere Franzoſen und ein Maſchinengewehr zurück. Oeſtlicher Kriegsſchauplatz: Front des Generalfeldmarſchalls Vrinzen Ceopold von Vayern. Weſtlich Friedrichſtadt wurden nachts An⸗ Kiffe ruſſiſcher Jagdkommandos abgewieſen. Front des Generaloberſten Erzherzogs Zoſeph. „In den Oſtkarpathen kam es an mehreren Stellen zu Vorfeldkämpfen, die für uns günſtig ver⸗ liefen. Nördlich des Oitoz⸗ Tales war die bei⸗ derfeitige Artillerietätigkeit zeitweiſe lebhaft. Heeresgruppe des Generalfeldmarſchalls v. Mackenſen. Weſtlich von Panciu griff eine feindliche Kom⸗ pagnie unſere Sicherungen an der Putna an; ſie wurde zurückgeſchlagen. Mazedoniſche Front. Außer vereinzelten Erkundungszuſammenſtößen ſind keine beſonderen Ereigniſſe zu melden. Der erſte Generalquartiermeiſter: Ludendorff. *** Berlin, 22. Januar, abends.[(WTB. Amtlich.) An keiner Front größere Kampfhandlungen. Der ö erreichiſche Tagesberichl. Wien,(WB.) Amtlich wird ver⸗ lautbart: Oeſtlicher Kriegsſchauplatz: Im Odobesci⸗Gebirge wurden feindliche Aufklärungstruppen abgewieſen. Oeſtlich von Niel⸗ nica im Wolhy niſ hen ſtießen Abteilungen des Brünner Infanterie⸗Regiments Nr. 8 überraſchend in die ruſſiſchen Gräben vor und brachten einen Of⸗ fizier, 19 Mann an Gefangenen und ein Maſchinen⸗ gewehr und einen Minenwerfer ein. Gut te 9ei Geſchützfeuer brachte dem Gegner ſtarke Verluſte bei. Italieniſcher Kriegsſchauplatz: Keine beſonderen Ereigniſſe. Südöſtlicher Kriegsſchauplatz: Südlich des Ochrida⸗ Sees pereitelten un⸗ ſere Truppen vorgeſtern einen feindlichen Vorſtoß.“ Der Stellvertreter des Chefs des Generalſtabs: v. Höfer, Feldmarſchalleutnant. 5 2. Januar. Der türkiſche Bericht. Konſtantinopel, 21. Jan.(WB.) Amtlicher Be⸗ richt vom 20. Januar: Tigris ⸗Front: Oeſtlich von Kut el⸗ Amaraga wurden unſere Stellungen vom Feinde un⸗ ter anhaltendes und heftiges Feuer genommen. Der Angriff, den der Feind mit einem Teile ſeiner Streitkräfte gegen unſere Stellungen unternahm, wurde mit Erfolg abgeſchlagen. Kaukaſus⸗ Front: Der feindliche linke Flügel griff mit überlegenen Kräften unſere Erkund⸗ Ungsabteilungen an, die ſich anfangs befehlsgemäß zu⸗ rückzogen, dann aber verſtärkt den Gegner zu⸗ rückwarfen und ihre alten Stellungen wieder ein⸗ nahmen.— Kein wichtiges Ereignis auf den anderen Der bulgariſche Bericht. Sofia, 21. Jan.(WB.) Generalſtabsbericht. M Front: Nordweſtlich von Mo⸗ naſlir vereinzeltes Feuer der Artillerie ſowie Infan⸗ terie⸗, Maſchinengewehr⸗ und Minenwerfertätigkeit. Im Cerna ⸗Bogen ſchwache Artillerietätigkeit. Eine deutſche Patrouille drang in die italieni⸗ und fügte dem Gegner Ver⸗ Cerna und in der Gegend von ewiſſen Stellen vereinzeltes Infanterie und Maſchinenge⸗ wehren, ſowie Minenwerfern. Im Wardartale ſchwache Artillerietätigkeit. An der Struma Pa⸗ trouillengefechte und vereinzelte Kanonenſchüſſe. Ruümäniſche Front: An der unteren Do⸗ Kau öſtlich von C nichts Bemerkenswertes zu melden. ſchen Gräben ein luſte zu. Oeſtlich der Moglenica nur an Feuer von Artillerie, 2 5. 8. 2 C feffer 2 eſiskaa, Januar 1917. Rernſprech⸗Anſchluß: Geſchäftsſtelle 125 und Schriftleitung 325. Lanick ZB Ighrace 35. Gahrgang. — U das Wegerecht durch Gelgien.— England will Weizen Die Lage in Numänien. Die„Neue Züricher Zeitung“ Bern, 22. Jan. meldet aus Jaſſy vom 16. Januar: Aus guter Quelle verlaute, die rvufſiſchen Heerführer ſeien mit dem bisherigen rumäniſchen Kräfte⸗ forderten eine zehnjähri⸗ chen Regierung einſatz nicht zufrieden und energiſchere Aushebung der Acht gen, was bis heute von der rumäniſ nur téilweiſe ausgeführt wurde. Man erwa allerſeits eine Klärung der mi itäriſchen Lage die nächſten Wochen und hofft, daß der Winter, bisher die Leiden der rumäniſchen Soldaten mehrte, nunmehr auch dem feindlichen Heere b tenden Schaden zufügen und es am Fortſchr hindern werde. Die Regierung habe beſchloſſe Maſſenräumung der Moldau einzu⸗ ſtellen. ee N 2* Das Wegerecht durch Belgien. Die„Norddeutſche Allgemeine Zeitung“ ſchreibt: In der Mitteilung der deutſchen Regierung an die neutralen Mächte vom 13. ds. Mts hieß es: Es iſt bekannt, daß die Königl. Großbritanniſche 5 Regierung im Jahre 1887 entſchloſſen war, ſich der Inanſpruchnahme eines Wegerechts durch Belgien unter beſtimmten Vorausſet⸗ zungen nicht zu widerſetzen. Das engliſche Aus⸗ wärtige Amt hatte am 19. ds. M ieſe Behaup⸗ tung als vollſtändig unbegri t und nach⸗ drücklich dementiert. Angeſichts Dementis ſehen wir uns veranlaßt, heute den Sachverhalt mit dokumentariſchen Belegen klarzuſtellen. Die umfangreiche Veröffentlichung kommt zu fol⸗ gendem bedeutſamen Schluß. Die Geſchichte ſtraft ſomit England Lügen, wenn es behauptet, daß es ſich, um ſeiner völkerrechtlichen Verpflichtungen Belgien gegenüber nachzukommen, am Kriege be⸗ teiligt habe. Lord Salisbury, der letzte be⸗ deutende Staatsmann unſerer Zeit, und mit ihm weite Kreiſe einſichtiger engliſcher Staatsmänner und Politiker hatten im Jahre 1887 erkannt, daß in einem europäiſchen Krieg für Deutſchland ſich die Notwendigkeitergeben könnte, das Wegerecht durch Belgien zuverlangen, um einen harten und vielleicht vergeblichen Fe⸗ ſtungskampf an Frankreichs Oſtgrenzen zu ver⸗ meiden. So hätte folgerichtig auch im Jahre 1914 eine objektive engliſche Staaksmannskunſt ſich dar⸗ über klar fein müſſen, daß in einem Exiſtenzkampf Deutſchlands gegen eine übermächtige europäiſche 1 Koalition ſich für dieſes die Notwendiakeit der For⸗ derung des Wegerechts durch Belgien ergeben müßte, um einem Einbruch ſeiner Geg⸗ ner in ſein weſtliches Induſtriegebiet, bezw. ins Herz Deutſchlands zuvorzukommen. Denn ein ſolcher hätte mit einem Schlag das Deutſche Reich in Stücke geſchlagen, während gleich⸗ zeitig das ruſſiſche Millionenheer ſich über Oſtpreu⸗ ßen und Schleſien auf Berlin wälzte. Es trat nun wirklich der Fall ein, daß Deutſchland für die Be⸗ nutzung des belgiſchen Wegerechts die ſchon von Lord Salisbury geforderte„Garantie“ gah, da⸗ hingehend, daß es keinerlei dauernde Beeinträchti⸗ gung Belgiens erſtreben wolle. Doch dem unterdeſ⸗ ſen nach engliſcher Anſicht allzuſehr erſtarkten Deutſchland von 1914 gegenüber hat das England von 1914eine andere Antwort gefun⸗ den, als die von 1887. Mit zwingender Not⸗ wendigkeit ergibt ſich beeraus für Deutſchland die Folgerüung: Ein Zuſtand, der es Eng⸗ land ermöglicht, nach Belieben die Neutralität Belgiens anzuerkennen und zuſchützenoder aber zu verleug⸗ nenundpreiszugeben, iſt unhaltbar. Deutſchland muß dagegen geſichert werden, daß Belgien nicht wie bisher ein Einfalltor bleibt, das der eng⸗ kiſche Egoismus je nach Bedarf nach Oſten oder Weſten öffnen oder ſchlie⸗ ßen kann. ieeeeee Bulgarien. Berlin, 22. Jan. Der„Berliner Lolak⸗Anzeiger“ veröffentlicht eine Unterredung mit dem Präſidenten der Sobranje, welcher erklärte, Bulgarien ſei feſt entſchloſſen, die ganze Dobrudſcha bis zur Donau und die von Serbien geraubten rein bul⸗ gariſchen Gebiete bis Murawa einſchließlich Mo⸗ naſtir zu behalten. Für den mitteleuropäiſchen Bund wird die Einverleibung der Dobrudſcha von oroßem Werte ſein, denn auf dieſe Weiſe kommen die Donaumündungen in den Beſitz eines treu zum mitteleuropäiſchen Bund ſtehenden Volkes. Die wirtſchaftlichen Zuſtände in Bulgarien ſind qünſtig. Ein fühlbarer Mangel an Lebensmitteln iſt nicht vorhanden. Bulgarien ernährt aus Mitteln die Bevölkerung der von ihm beſetzten grie⸗ chiſchen Gebiete und iſt in der Lage, auch der Türkei noch' Getreide abzugeben, wogegen ihm aus Klein⸗ hmlich Sel zugeführt wird. Der früher GEierexport Bulgariens iſt durchaus tersburger Es werden nicht unbeträcht⸗ nach Deutſchland Der lebhafte Warenau 0 ſchon, daß alle Zwiſtigkeiten die Beziehungen us freundlicher Art. und Auch Der Jar an Fürſt Goli Petersburg, 22. Jan.(WB.) Meldun Telegraphen⸗Agentur: Der Zar hat an + 8 den Miniſterpräſidenten Fürſten Gol! folgen⸗ den Erlaß gerichtet: ö Nachder Ihnen den verantwortlichen Poſten Miniſterpräſident anvertraut habe, halte ich es r angezeigt, Sie auf die nächſtliegenden Fragen gufmerkſam zu machen, deren Löſung die haben. Im ge⸗ . toßen Krie⸗ Hauptwerke der Regierung zu ſein igen Augenblick der Wende d 9 ichten ſich alle Gedanken ſämtlic Unterſchied der Nationalität und feren und ten und erwarten in einer gewaltigen Spannung die entſcheidende Begegnun geg dem Feinde. In vollkommener lebereinſtimmung mit glorreichen Verteidigungsarbei⸗ unſeren treuen Verbündeten laſſen ſie den Gedanken an einen Friedensſchluß vor dem end⸗ gültigen Siege nicht zu. Ich glaube, daß das mit Selbſtverleugnung die Laſten des Krieges ertragende ruſſiſche Volk bis zum Schluß ſeine Pflicht erfüllen wird, ohne vor irgend einem Opfer Halt zu machen. Die natürlichen Hilfsquellen unſeres Vaterlandes ſind unerſchöpflich und ſchließen die Gefahr einer Erſchöpfung des Landes aus, die offenſichtlich bei unſeren Feinden auftritt. Umſo grö⸗ ßer iſt die Bedeutung, die die Regelung der unter den gegenwärtigen Bedingungen — geg ſo wichtigen und verwickelen Fragen der Lebensmittelverſor⸗ vor allem die in Ihrer Perſon vereinigte Regierung, ſowohl für die Verſorgung meiner tapferen Armes, wie für die Behebung der unvermeidlichen Verpfle⸗ gungsſchwierigkeiten hinter der Front Sorge zu tra⸗ gen. Ich zähle darauf, daß die gemeinſame Arbeit der geſamten Regierung auf die Verwirklichung auf breiter Grundlage und die Fortentwicklung der Maß⸗ nahmen, die zu dieſem Zwecke in der jüngſten Zeit ergriffen worden ſind, gerichtet ſein wird. Die Ver⸗ pflegung der Armeen und der Bevölkerung erfordert eine Uebereinſtimmung der Maßnahmen ſowohl aller Behörden an der Front wie im Hinterlande, ſowie der durch die Anordnungen des Miniſterrats ver⸗ einigten verſchiedenen Aemter. Eine andere Frage, der ich eine vorherrſchende Bedeutung beimeſſe, iſt die weitere Verbeſſerung der Beförderungswege ſowohl durch die Eiſenbahnen wie auch die Waſſer⸗ läufe. Der Miniſterrat ſoll auf dieſem Gebiete ent⸗ ſcheidende Maßnahmen ausarbeiten, die die Nutzbar⸗ machung der Beförderungsmittel ſichern, um rechtzei⸗ tig die Armee und das Hinterland infolge des In⸗ einandergreifens aller Amtszweige mit allem not⸗ wendigen verſehen zu können. Indem ich die zunächſt liegenden Fragen für die bevorſtehende Arbeit her⸗ vorhebe, glaube ich gern, daß die Tätigkeit des Mi⸗ niſterrats unter Ihrem Vorſitz die Unterſtützung des Reichsrats und der Reichsduma finden wird, die in dem einmütigen Wunſche geeint ſind, den Krieg bis zum ſiegreichen Ende durchzu⸗ führen. Ich halte es für die Pflicht einer Perſon mit wohlwollender Geradheit und Würde gegenübe zutreten. Wirtſchaftslebens des Landes wird die Regierung die die durch ihre Arbeiten in Friedens⸗ und Kriegsseiten bewieſen haben, daß ſie ehrfurchtsvoll die erleuchteten Ueberlieferungen meines Großvaters, des Kaiſers Alexander II., bewahren. 1*** „Dieſes Schreiben des Zaren deckt die inneren Schwierigkeiten auf, die Rußland ſchon lange beherr⸗ ſchen und aus denen es bisher keinen Ausweg finden konnte. Ob Fürſt Golizyn der Mann mit dem eiſer⸗ nen Beſen iſt? Die Mißwirtſchaft iſt ſo groß und ſteckt ſo tief in den ruſſiſchen Verhältniſſen begründet, daß wir nicht glauben, der neue Miniſterpräſident de hierin Wandel ſchoffen können. Die jetzige in Rußland wird dadurch beſonders verwickeli, 2 8 E gung gewonnen hat. Infolgedeſſen beauftrage ich im Staatsdienſte, den geſetzgebenden Körperſchaften Bei der bevorſtehenden Organiſation des unerſetzliche Unterſtützung der Semſtwos finden, 0 Sozialdemokratie. 0 daß hkeit um mehrere Kriſen zugleich 9 denen jede für ſich allein ſchon einem St gefährlich werden kann. Kriſen der Er Verkehrsweſens, des Beamtentums 1 Heſtechungsweſens vereinigen ſic durch den Krieg geſteigerten An ſtändiger geheimer Kampß un im Innern. Ein Kampf. all Zeit, in der die innere Ein⸗ he die einzige Grundlage iſt, an entſcheidende Be⸗ ge Siege führen ende Me Stockholm, 22. Jan. Die außerordentlichen Schwierigkeiten der ruſſiſchen Verſorgungsfrage ſowie die ſich täglich ſteigernde Mißwirtſchaft veranlaßte in der erſt Verproviantierungskommiſſion n0 nachten eine bemerkenswerte Skandalſzene. ſſion, Saloskin, führte aus: Ir ides habe die Bevölker⸗ 11 Weihnachtsfeſtes 0 2 1. Ackerbauminiſter Rittich habe ſich Ehrentitel einer kraftvollen Perſönlichkeit er was in der Sprache der Bureaukraten eir deamten bezeichnet, welcher weder mit den Ge⸗ fetzen rechnet, noch mit den praktiſchen Folgen, welche zie Beſtimmungen der Regierung für das Volk haͤ⸗⸗ te Die Regierung wolle ſcheinbar eine Art„Ge⸗ tr hrpflicht“ einführen, d. h. R equi rier⸗ 1 ler Vorräte für die Armee, ohne an di lkerung zu denken. Wären nicht alle 5 endanturbeamten beſtechlich und ver⸗ La das Getreide nicht an die Händler 3¹ wäre Rußland heute ſchon verhungert. 0 Berlin, 22. Jan. Der Berichterſtatter des Bu⸗ dapeſter„Az Eſt“ meldet lt.„L.A.“, daß nach über⸗ einſtimmenden Nachrichten die Lage in Petersburg als ernſt bezeichnet wird. Unzufriedenheit und kriegsfeindliche Bewegung ſind im Anwachſen begriffen. Beinahe täglich finden Kund⸗ gebungenſtatt, und man hört viel von Verhaftungen. Die letzten ruſſiſchen Gefangenen, die vor kurzem aus Petersburger Spitälern wieder an die Front kamen, teilten mit, daß in ſämtlichen ruſſiſchen Städten die Polizei verſtärkt werden müßte und zur wirk⸗ ſameren Unterdrückung kriegsfeindlicher Bewegung die Polizei ſogar mit Maſchinengewehren verſehen wurde und von der Front Offiziere in die Großſtädte beordert wurden, um die Poliziſten in der Bedienung der Maſchinengewehre zu unterrich⸗ ten. Die Maſchinengewehre wurden in Häuſern an den belebteften Straßen untergebracht, damit Demon⸗ ſtranten wirkſam beſchoſſen werden können. Paris, 22. Jan.(WB.) Zur Lage in Rußland „Matin“: Das kennzeichnendſte Ereig⸗ i, daß der Zar für Pro⸗ Duma Partei ergriffen zu ha⸗ innere Kriſe von zwiſchen Duma ielleicht habe auch Schwierigkeiten per⸗ n 5 Tage ſ topopow gegen die D ben ſcheine. Unzweifelhaft ſei die großem Ernſt und auf den Gegenſat und Regierung zurückzuführen. die Ermordung Raſputins« — ο 24 — 8 8 ſönlicher Ar in hohen Stellungen 1: Die Ereigniſſe in urg berdienten große Aufmerkſamkeit. Die änderungen der Regier⸗ keine Bürgſchaft für deren Stabilität. Man daß nach Veränderungen ſolcher gpher ergebe — 2 — 2 ung müſſe annehmen Art eine ſtändige Neuorientierung nach links nicht möglich wäre.„Lanterne“ ſchreibt, es ſei ein ſchrof⸗ etreten, den man kaum habe vorausſehen können, alles gehe aber nach rechts, die innere Friſe dauere an.—„Humanité“ äußert, man werde in Frankreich und England einſehen, daß die Kriſe in Rußland über das Gebiet der inneren Poli⸗ tik Rußlands hinausgehe. Köln, 22. Jan. us Kopenhagen: Der ſoeben aus Petersb gekehrte Sonderberichterſtatter des„Temps“ b ket, in Petersburg beſtänden zur Zeit zwei Willens⸗ kräfte, der Wille des Zaren, der für die Fortſetzung des d eges eintrete, und der Wilte ſeiner Untergebenen die davon die fer Umſchwung eing 8 VU Erfüllung der liberalen Reform befürchten Hier liege 0 3 ee der Schlüſſel zur gegenn iſchey ge. in Rußland. Ler Seelrieg. Neue ⸗Bootserfolge. Berlin, 23. Jan.(Priv.⸗Tel.) Ein kürzlich z u⸗ rückgekehrtes er Zeit von 2. bis 6. Januar ſech einer Ge⸗ ſamttonnage von 1472 ver⸗ ſenkt. Von dieſen Dampfern i mit Koh⸗ len, je einer mit Holz und Erz und die übrigen mit Bannware verſchiedener Art beladen. Bern, 21. Jan.[WB.) Lyoner Blätter melder aus Madrid, daß der norwegiſche Dampfer„Geata“ (1002 Tonnen) verſenkt, die Beſatzung gerettet wurde Dampfer 8⁴¹ 18 Der Drrimaſter„Louis Jeniſch“(197 Tonnen aus Kuimper wurde geſtern verſenkt, die Beſatzune ge iſt der ſpaniſche Dan verſenkt gerettet.„Te N32 „Ill ol worden. e Nintit K 5 5 0 4 2 f 8 2—— 5 7„ RR itäten vorauszuſehen. N. 15. Vieustag, 23. Januar dernach England abgeführte Betrag an icht die Höhe des Betrags erreiche, den Frankreich zur Garantie ſeiner Anleihe ausgeführt hat. Nach Ribot beläuft ſich der letztere auf über 190 Millionen. Warum nicht der italieniſche Schatz? Keine Aufklärung liege auch über die ausländi⸗ ſchen Zahlungen vor. Frankreich zahle monat⸗ lich 60 Millionen Dollars an Nordamerika, und an das Ausland überhaupt mehr als 1 Milliarde Francs, England an Nordamerika allein etwa 200 Millionen Dollars monatlich. Wieviel Italien? Luzzatti tadelt auch Italien, weil es ſeinen Kredit nicht beſſer aus⸗ genützt habe. Die Regierung ſollte mitteilen, warum Italien n bei der 500 Millionen Dollars⸗Anleihe Englands und Frankreichs in Amerika beteiligt ſei. Italien habe ſich damit begnügt, bei einem amerika⸗ niſchen Bankier 125 Millionen italieniſche Lire, rück⸗ zahlbar nach einem Jahr, zu entlehnen. Es müſſe vierl mehr aufnehmen, wenn es nicht zu ſpät ſein ſolle. Rom, 22. Jan.(W.B.) Ein Erlaß gibt die Er⸗ mächtigung zur Ausgabe einer vierten natio⸗ nalen Anleihe, die mit 5 Prozent verzinslich, für jetzt und in Zukunft von jeder Steuer befreit und bis Ende des Jahres 19381 unkonvertierbar ſein ſoll. Der Zeichnungspreis beträgt 90 Prozent. Die Zeich⸗ nung kann am 25. Februar erfolgen. Die Einzah⸗ lungen können ſowohl in Gold als in Wertpapieren erfolgen, die von fremden Staaten ausgegeben find 2 2= Das Eiſerne Kreuz. Das Eiſerne Kreuz 2. Klaſſe erhielten: Vizefeldwebel Regierungsbaumeiſter Seibold⸗ Mannheim, Julius Güntert⸗Freiburg, Unteroff. Zuber beim Reſ.⸗Inf.⸗Regt. 30, Inhaber der bad. Verdienſtmedaille, Sohn des Damian Zuber, von Baiertal, Gefr. Metzgermeiſter Emil Zang⸗St. Leon, Unteroff. Heinrich Herrmann, Inh. d. bad. Verd.⸗Med., Gefr. Ludwig Lutz, Gefr. Eugen Baumgärtner und Schütze Ernſt Franke von Friedrichsfeld, Theodor Schroth, Inh. d. bad. Verd.⸗Med., von Birkenfeld, Wehrmann Karl Non⸗ nenmacher, neben der bad. Verd.⸗Med., von Bau⸗ ſchlott, Pionier Georg Lauer⸗Wiesloch und Satt⸗ ler Adolf Senft, Sohn des Landwirts Philipp Senft, von Neunſtetten. Verſchiedene Nachrichten. Ein NRieſenſchwindel. Berlin, 22. Jan.(W.B.) Wie gemeldet wird, kind wegen angeblich großer Betrügereien, bei denen es ſich um Millionen handelt, Rupfer, geb. Heinemann, vom Kurfürſtendamm 14, und ihre Tochter verhaftet worden. Die Familie Kupfer wohnte früher in Leipzig. Die Frau ſoll ſchon früher den Offenbarungseid geleiſtet haben. Nach Ausbruch des Krieges ſiedelte die Witwe zu⸗ nächſt allein nach Berlin über und begann mit Nahrungstitteln zu handeln. Sie gründete in der Bülowſtraße eine„Nahrungsmittel⸗ und Kriegsbeſorgungsgeſellſchaft m. b. H. eupfer.. Als Grundlage diente ein„Notariats⸗ akt“, den Frau Kupfer ſelbſt aufgeſetzt, mit dem Na⸗ men eines erfundenen Notars unterſchrieben und mit gefälſchten Stempeln verſehen haben ſoll. In die neue Geſellſchaft nahm ſie ſtille Teilhaber mit be⸗ liebig großem Kapital auf. Als ſtille Teilhaber er⸗ ſchienen in dem„Notariatsakt“ Männer mit glänzen⸗ den Namen aus der Handelswelt und anderen her⸗ vorragenden Kreiſen mit großen Einlagen. In dem Privatkontor erſchienen bald ungezählte Leute, die ihr Geld der Geſellſchaft zur Verfügung ſtellten. Die Uuszahlung der Zinſen in dem Mindeſtbetrage von 5 Prozent, und hohem Gewinnanteil erfolgte auch im⸗ mer pünktlich. Die glänzenden Geſchäfte ſprachen ſich bald herum. Einer machte den anderen auf die günſtige Gelegenheit zur Kapitalsanlage aufmerk⸗ ſam. Die Geſellſchaften, die Frau Kupfer häufig gab, trugen wieder dazu bei, den Kreis ihrer ſtillen eilhaber immer von neuem zu erweitern. Frau Kupfer beſtritt, wie es heißt, die fälligen Zinſen und Sewinnanteile allein aus den Einlagen neuer Teil⸗ haber, die nicht nur aus Berkin, ſondern auch aus Leipzig, Wien und anderen Großſtädten ſtammten, und unter denen auch gewiegte Kaufleute waren. 5 unvorhergeſehener Stoß aber blies jetzt endlich as ganze Luftgebäude zuſammen, und die letzten Einleger büßten nach den bisherigen Feſtſtellungen 93%4 Millionen MNark ein. Frau Kupfer be⸗ rechnete ihren Umſatz auf 10 Millionen Mk., hre Privataufwendungen auf etwas über 100 000 heidelberger Bach⸗vereins⸗Konzerte 1916/17. VII. Für den leider erkrankten Generalmuſikdirektor Wolfrum hatte Profeſſor Stein die Einſtudie⸗ rung und Leitung des 7. Bach⸗Konzertes über⸗ nommen. Die EGrinnerung an die glänzende Wieder⸗ zabe der cmoll-Symphonie in einem früheren Kon⸗ zert berechtigte zu den ſchönſten Erwartungen. Prof. Stein hat ſie mit der„Paſtorale“ ſogar noch übertroffen. Wenn damals die ſtrengſten der ge⸗ ſtrengen Kunſtrichter im Publikum lund die ſind immer ſtrenger als der Berufskritiker) die Auffaſ⸗ ung der einzelnen Tempis zu bemängeln wußten, 0 durften ſie geſtern wohl zufrieden geweſen ſein. Es ſei denn, daß ſie die Szene am Bach beim dierhändig“ ſpielen mehr dehnen und als Aus⸗ zleich„das Gewitter“ etwas zahmer nehmen. Für mich hatte die Art wie Stein die Paſtorale nahm twas ſo überzeugendes und in ihrer natürlichen Einfachheit ſo bezwingendes, daß mir der Gedanke un einen Vergleich mit anderen Auffaſſungen gar nicht zum Bewußtſein kam. Die Ausarbeitung der einzelnen Motive kam mit plaſtiſcher Schärfe; ich zrinnere nur an die köſtlichen Bäſſe beim Tanz der Landleute oder an den Aufbau, die Steigerung der Gewitter⸗ und Sturmſzene. Gewiß iſt ſolche Pro⸗ zramm ⸗Muſik wie ſie Beethoven mit ſeiner Paſto⸗ rale ſchuf außergewöhnlich dankbar. Es gehört iber viel Arbeit und Aufmerkſamkeit dazu dieſe durchſichtige Muſik bei den heutigen Orcheſterver⸗ zältniſſen ſo klar herauszubringen. Die Haupt⸗ ſache fällt den Bläſern zu und ihnen gebührt auch zanz beſondere Anerkennung. Die Holsbläſer, Hör⸗ ner und der„Beherrſcher des Schlagzeuges“ haben im Verein mit dem verſtärkten Streichkörper ge⸗ ſtern wieder Vorzügliches geleiftet. In der Zwi⸗ ſchenaktsmuſik aus Roſamunde, dieſem köſt⸗ lichſten Schubert, und dem Ungariſ chen Marſch(Schubert⸗Liſzt) ſich der Dirigent erneut als Beherrſcher des Stils. In ſtraffem ſihythmus nahm er den Marſch(beſonderen Dank dem 1. Trompeter) fein und zierlich die„Roſa⸗ munde!. Die Soliſtin des Abends, Frau Ilona D urigo iſt hier als Oratorienſängerin Chriſtus 1910, Misa solemnis 1916) in beſter Erinnerung. Daß ſie als Liederfängerin ebenfalls großen Erfolg haben mußte war dank ihrer ſtimmlichen und muſikaliſchen Qua⸗ So feierte ſie auch geſtern eine Witwe Meta 1917. Mark. Mark. 22. Jan. 8 Z. a. M.“ teilt zu dem 2 illionenſchwindel der Frau Kupfer noch mit: Die Angabe, daß in der Kommerz⸗ und Diskontobank 630000 Mk. vom Vermögen der Frau Kupfer aufge⸗ funden wurden, iſt falſch; dagegen wurden in der Wohnung 450 600 Mk. in barem Geld aufgefunden. Auf ihrem Bankkonto fand man noch 630 000 Die„B „D. Berlin, 22. Jan. Nach einer Meldung des„L.⸗A.“ aus Eſſen brach in der benachbarten Gemeinde Buer in der Fabrik Rer ein Feuer aus. Große Vor⸗ räte verbrannten. Der Schaden iſt beträchtlich, er wird auf etwa 1 Million geſchätzt. Berlin, 22. Jan. Aus Athen wird, nach einer Genfer Meldung des„L.⸗A.“, gedrahtet: Der eng⸗ liſche General Philipps und deſſen Offiziere über⸗ wachen die Auflöſung der Reſerviſtenligg und die Durchführung anderer militäriſcher Maßnahmen. Von heute, Montag, ab hört in allen griechiſchen Städten wegen Kohlenmangels die Gas⸗ beleuchtung auf: auch die elektriſchen Anlagen werden ſtillgelegt. Berlin, 21. Jan. Nach verbürgten Nachrichten aus Petersburg iſt, wie die„Deutſche Tageszeitung“ aus Budapeſt berichtet, Großfürſt Nikolaus in Tiflis an einer Lungenentzündung er⸗ krankt. Sein Zuſtand ſoll nicht unbedenklich ſein. Gleiwitz, 22. Jan.(W.B.) Der Kaiſer ſtattete am 18. Januar vormittags dem hieſigen Reſervelaza⸗ rett der holländiſchen Ambulanzg, die hier ein erfolgreiches Wirkungsfeld aufgeſchlagen hat, einen Beſuch ab. Bern, 22. Jan.(W.B.)„Secolo“ zufolge ſoll entſprechend der Lebensmittelzentrale demnächſt eine Kohlensentrale für Italien gebildet wer⸗ den. Bern, 20. Jan.(WB.) Wie der„Matin“ aus Hazebrouck erfährt, haben die engliſchen Militär⸗ behörden wegen der Zunahme der Trunkenheit bei den engliſchen Truppen in Frankreich den Verkauf und Vertrieb von Alkohol im geſamten Bereich des Heeres und der Gebiete, die der eng⸗ liſchen Verwaltung unterſtehen, vom 15. Januar ab unterſagt. Stockholm, 20. Jan.(W.B.) Der bremiſche Dampfer„Progrés“ iſt heute nacht ſüdlich von Faröſun(Gotland) aufgelaufen: ein Bergungs⸗ dampfer iſt zur Hilfe geſchickt worden. Die Spaltung in der Sozial⸗ demohkratie. Der Vorſtand der ſozialdemokratiſchen Partei Deutſchlands veröffentlicht einen Aufruf„An die Partei“, durch den die endgültige Ausſtoßung der Anhänger der oppoſitionellen Minderheitsgruppen als vollzogen gelten kann. Es heißt in dieſem Aufruf: „In beängſtigender Weiſe haben ſich die Zuſtände in⸗ nerhalb der Partei entwickelt. Die für die Demokra⸗ ten ſelbſtverſtändliche Pflicht der Unterordnung unter die Beſchlüſſe der Mehrheit wird vielfach mißachtet, das demokratiſche Prinzip wird direkt auf den Kopf geſtellt: die Mehrheit ſoll ſich der Minderheit fügen.“ Nachdem dann die geſchichtliche Entwicklung der Partei erörtert worden iſt, heißt es weiter:„Die Leiden und Kriegsnöte, der Schmerz um Ver⸗ luſte und den Tod von Angehörigen, all das hat— wie in allen anderen am Krieg beteiligten Ländern— auch bei uns eine Stimmung geſchaffen, die von der Oppoſition reſtlos ausgenützt wird, um die Partei⸗ mehrheit und die Parteileitung zu verdächtigen und die Leitung der Partei einer Gruppe in die Hände zu ſpielen, die ſchon lange Zeit vor dem Kriege darum gekämpft hat. Unausgeſetzt halten die oppofitionellen Gruppen Konferenzen im Reiche ab, um ſich zunächſt oppoſitionelle Stützvunkte und im Anſchluß daran eine Organiſation zu ſchaffen. Wenn trotz aller frũ⸗ heren Vorgänge irgendwo in parteigenöſſiſchen Krei⸗ ſen noch Zweifel beſtanden haben ſollten über die Ahſichten einer fanatiſchen. rechthaberi⸗ ſchen Minderheit, der die Mehrheit ſich fügen ſoll, ſo werden dieſe Zweifel nunmehr beſeitigt ſein. Die Reichsſonderkonkerenz der Oppoſition und die von dieſer gefaßten Beſchläſſe ſind unvereinbar mit dem Organiſationsſtatut und zerſtören die Solidarität. Daraus die logiſchen gen zu ziehen, war die unerläßliche Pflicht des Parteivorſtandes, der dieſe Folgerungen gezogen und dem Parteiausſchuß unterbreitet hat. Der wahr brüderlichen Element angelangt war und abwech⸗ ſelnd die ſchwermütigen und temperamentſprühen⸗ den ungariſchen Volkslieder ſang, zuletzt immer und immer wieder begeiſtert gerufen ſich mehrere inter⸗ eſſante Dreingaben ſogar ſelbſt begleitend leiſtete. Zuerſt ſang Frau Durigo drei Lieder mit Orcheſter ihres großen Landsmannes Franz Liſzt. Man kann zu dem Meiſter als Komponiſten ſtehen wie man will; eines wird man zugeben müſſen: keiner verſtand es wie er, das dramatiſche Moment des Textes ſo in den Vordergrund zu ſtellen. Es iſt immer als höre man ein Opernfragment; es iſt nie ein erzählen, immer ein„erleben“ des Liedes. Sogar unfere liebe, alte„urdeutſche“ Loreley wird bei Liſzt zu einem bis ins letzte erfaßter dra⸗ matiſcher Vorgang. Mehr Fice uns dieſe Auffaſ⸗ ſung ſchon bei den„Drei Zigeunern“ du. Selbſt bei dem gänzlich im dramatiſchen:„Es muß ein Wunderbares“ ſein“ iſt es wie ein unmittelbares Bekenntnis, ein fragen der ahnenden Seele. Doch habe ich gerade bei dieſem Lied ohne Orcheſter mit der anſpruchsloſen Kiavierbegleitung immer den ſtärkeren Eindruck empfangen. Frau Durigo iſt mit ihrer warmen, ſchönen Alt⸗Stimme, dem tief⸗ empfundenen Vortrag der Lieder reſtlos gerecht geworden. Mit dem geſtrigen Abend ſchloſſen die diesjähri⸗ gen„Orcheſter⸗Konzerte“. Mit ganz we⸗ nig Ausnahmen konnte man mit den Darbietungen ſowohl binſichtlich des Inhaltes als auch der Aus⸗ führung mehr wie zufrieden ſein. Alle Beſucher werden Herr Profeſſor Wolfrum Dank wiſſen, daß er trotz vieler Mühe und großer Hinderniſſe die dieswinterliche Konzertreihe zu Stande gebracht hat. Ein gütiges Geſchick möge ihm auch nächſtes Jahr ein Orcheſter beſcheren an dem er und wir die gleiche Frende wie in dieſem 5. Kriegs⸗Semeſter er⸗ leben. Anna Müller. Kunſt, Wiffen und Leben. [Handels⸗Hochſchule Mannheim. Nach dem ſveben erſchienenen neuen Vorleſungsverzeichnis wird der Lehrbetrieb an der Handels⸗Hochſchule Mannheim auch im Sommer⸗Semeſter 1917 unverändert fortgeführt. [Neue Ehrendoktoren der Techniſchen Hochſchule in Karlsruhe.] Dem Frankfurter Ingenieur Fritz Rauſenberger, Direktionsmitalied der Krupp⸗ Heidelberger Lageviarr Partei⸗ Triumphe, beſonders, als ſie beim bundes⸗ General⸗Anzeiger ausſchuß hat die Stellungnahme des Parteivorſtan⸗ des gebilligt und am 18. Januar nach eingehender Beratung unter klichem Hinweis auf die Reichskonferenz der ſition folgenden Beſchluß gefaßt, dem der Par beitritt:„Die Schaf⸗ ſung dieſer Sonderorganiſationen und die Zugehörig⸗ keit zu ihr iſt unvereinbar mit dery Mit⸗ gliedſchaft der Geſamtpartei. Däher iſt Aufgabe aller treu zur Partei ſtehenden Organi⸗ ionen, dem unehrlichen Spiel aller Parteizerſtörer nde zu machen und die durch die Abſplitterung der Sonderorganiſationen erforderlichen organiſato⸗ chen Maßnahmen zu ergreifen.“ Die geſchilderten Zuſtände ſind in der Partei unerträglich geworden. Es müßte die Partei zugrunde richten, wenn wir ſie noch länger dulden wollten. Wir wollen und dürfen ſie nicht länger dulden. Es muß jetzt Klarheit in der Partei geſchaffen werden. Wer fernerhin zur ſozialdemokratiſchen Partei ſtehen und ihr Treue hal⸗ ten will, kann nichts gemeinſam haben mit dem, was auf der Reichskonferenz der verſchiedenen oppoſitionellen Gruppen beſchloſſen worden iſt. Es muß jetzt Farbe bekannt werden, Genoſſen und Or⸗ ganiſationen, die ſich mit den Beſchlüſſen der Reichs⸗ Sonderkonferenz der oppoſitionellen Gruppen ſolida⸗ riſch erklären, können nicht gleichzeitig Mitglieder der ſozialdemokratiſchen Partei ſein oder bleiben. Das eine ſchließt das andere aus. Gegen den Beſchluß des Parteivorſtandes tritt die ſozialdemokratiſche Arbeitsge⸗ meinſchaft mit einer längeren Kundgebung hervor, an deren Schluß es heißt:„Der Oppoſition iſt ihre Aufgabe vorgezeichnet durch unſer gutes Recht und das Geſamtintereſſe der Arbeiterbewegung. Mit den gemaßregelten Parteiorganiſationen und Partei⸗ genoſſen werden ſich alle unſere den gleichen Anſchau⸗ ungen huldigenden Freunde ſolidariſch erklären. Wie die oppoſitionell gerlchteten Parteiorganiſationen und ihre Rechte zu wahren und die Parteigenoſſen ſpäter Vertretung unſerer Anſchauungen im öffentlichen Le⸗ ben ſicher zu ſtellen haben, muß künktigen Entſchließ⸗ ungen vorbehalten bleiben! Jetzt iſt kein Tag zu verlieren! Deshalb, Parteigenoſſen, ſchließt euch zu⸗ ſammen zur Wahrung unſerer Rechte in den Partei⸗ organiſationen!“ Unterzeichnet iſt dieſe Kundgebung von den Reichstagsabgeordneten Haaſe, Ledebour, Dittmann und Vogtherr; und für die Parteiorgani⸗ ſation von Groß⸗Berlin außerdem noch von Adorf Hoffmann, Paul Hoffmann und Herbſt. ——— — Deutſches Reich. Die Parlamentspräſidenten der Vierbundmächte werden vorausſichtlich heute abend ſich in das Große Hauptquartier begeben, wo ſie vom Kaiſer empfangen werden. Auch werden ſie Ge⸗ legenheit haben, Generalfeldmarſchall v. Hinden⸗ burg und Generalquartiermeiſter Ludendorff zu ſprechen. Alsdann treten die Präſidenten die Rückreiſe in ihre Heimat an. Die preußiſche Wahlreform. Wie der„L.⸗A.“ von zuſtändiger Seite erfährt, beruhen die in einigen Zei⸗ tungen veröffentlichten Nachrichten über die preußiſche Wahlreform ſowohl hinſichtlich des Inhalts wie des Zeitpunktes lediglich auf Kombinationen, die als ver⸗ früht zu bezeichnen ſind. Das„Geſetzes⸗ und Verordnungsblatt für das Großherzogtum Baden“ hat in Nr. 5 folgenden In⸗ halt: Bekanntmachung: des Miniſteriums des Groß⸗ herzoglichen Hauſes, der Juſtiz und des Auswärtigen: Aenderung der Poſtordnung für das Deutſche Reich betr. Nah und Fern. — Karlsruhe, 22. Jan.(Oſtpreußiſche Spenden für badiſche Städte.] Nach einem Erlaß des Großh. Miniſteriums des Innern hat die Verwaltung der Hindenburg⸗Spende der deutſchen Landwirtſchaft ſich damit einverſtanden er⸗ klärt, daß der Kreis Memel in Oſtpreußen ſeine Hindenburg⸗Spende an die Städte Karlsruhe, MNannheim und Freiburg abliefert. Mannheim, 22. Jan.[Verſchiedenes.] Der 7 Jahre alte Knabe Paul Ebinger wird ſeit Mittwoch vermißt. Man vermutet, daß das Kind entführt wurde. Im bieſigen Gerichtsgebäude E —.......ʃ. werke in Eſſen, iſt von der Techniſchen Hochſchule in Karlsruhe die Würde eines Dr. ing. ehrenhalber verliehen worden. Die gleiche Würde erhielten In⸗ genieur Karl Benz in Ladenburg, Kommerzienrat Hugo Güldner in Aſchaffenburg, Kommerzienrat Dr. Baumgartner in Emmendingen, Prof. Dr. Fliegener in Zürich, Dipl.⸗Ing. Rudolf Hartwig in Eſſen, Geh. Regierungsrat Dr. Fritz Haber, Direktor des Kaiſer⸗ Wilhelm ⸗Inſti⸗ tuts für phyſikaliſche Chemie und Elektrochemie in Berlin, Kommerzienrat Dr. Karl Boſch der Badi⸗ ſchen Anilinwerke in Ludwigshafen und Wirklicher Geheimrat Dr. F. Lewald in Karlsruhe. A. B. Bulgariſche Kunſt in Berlin.] Aus Berlin wird uns geſchrieben: Die von beiden Teilen mit gleichem Eifer betriebene deutſch⸗bulgari⸗ che Annäherung findet gegenwärtig in künſtleriſcher eziehung ihren Ausdruck durch den Beſuch einer Reihe der namhafteſten bulgariſchen Künſtler, die im Verlaufe ihrer Reiſe die größten deutſchen Städte aufſuchen werden. In Berlin fanden aus dieſem Anlaß zwei von der Deutſch⸗Bulgariſchen Geſellſchaft veranſtaltete bulgariſche Kunſt⸗Abende in der Sing⸗ Akademie ſtatt, die mit merklichem Intereſſe und ein⸗ mütigem ſtarkem Beifall aufgenommen wurden. Man hatt. um erſten Male Gelegenheit, in einzelnen aus⸗ gewählten Proben die Ergebniſſe der amnfftee des dungen bulgariſchen Volkes näher kennen zu lernen. Das Programm war äußerſt abwechſlungsreich und brachte Dichter, Komponiſten und Sänger zu Ehren. Man hörte Bruchſtücke aus Profſawerken von P. Slaweikoff und Kriſto Boteff, von dem Mitglied des Nationaltheaters in Sofia, Sawa Ognianoff, zum Teil in bulgariſcher, zum Teil auch auf wirkſamſte Beife in deutſcher Sprache vorgetragen.. Intereſſe erregten die volkstümlichen und für das bulgariſche 14075 typiſchen Stücke, wie die Le⸗ gende des Balkans von Slaweikoff, eine enß eus dem Soldatenleben von A. E un einige bulgariſche Gedichte in deutſcher Uebertragung. . Volkslieder wurden von der in Sofia beliebteſten Sängerin Cb. Morfſowa, beren ſchöner Sopran auch bier vollauf gewürdigt wurde, vorge⸗ tragen. Der muſikaliſche Teil brachte weiter Kom⸗ poſitionen don Dr. Kriſtoff, unter denen beſonders ein bulgariſcher Tanz gefiel, Klavierſtücke von Stojanoff und eine Aanerne Arbeit von Radey, der ſich auch als Kapellmeiſter auszeichnete. Die bulgariſchen Kunſt⸗Abende hatten durch das Neuar⸗ tige der Darbietungen einen beſonderen Reiz, und die intereſſierte des Publikums bewies, daß dies ein vorzüglicher Weg iſt, das Verſtändnis für die Eigenart und die vielſeitige Kraft des bulgariſchen Kunſtweſens hei uns zn wocken und zu fördern. Fernſprech⸗Anſchluß Nr. 125 und Seite 3. wurden die Perſonalakten einer Frau J. Pf. ge⸗ ſtohlen. Ein Unbekannter brachte am Sonntag zwei Landwirten von 51 und 56 Jahren je drei Stiche mit einem Dolche bei. Der Täter konnte ver⸗ haftet und auf die Polizeiwache nach Sandhofen ge⸗ bracht werden. Dort fiel er in Ohnmacht. OWeinheim, 23. Jan.[Auszeichnung. Das Ehrenzeichen für 40jährige trene Dienſte er⸗ hielt Uhrmacher Philipp Kraut, ſtellv. Kommau⸗ dant bei der Freiwilligen Feuerwehr. IPlankſtadt, 22. Jan.(Sandwirte⸗Ver⸗ ſammlung.] Geſtern nachmittag fand im Gaft⸗ haus„Zum Adler“ eine Verſammlung der Land⸗ wirte ſtatt, wobei die Herren Zimmermann, Vorſtand der Landw. Ein⸗ und Verkaufsgenoſſen⸗ ſchaft, Dekonomierat Kuhn⸗Ladenburg, Direktor Beuſch⸗Weinheim, ſowie Bürgermeiſter Helm⸗ ling Anſprachen hielten. * Neulußheim, 22. Jan.[Von der Volks⸗ ſchule.] Dem Schulkandidaten Heinrich Karg von Eppingen, zur Zeit beim Heere, iſt mit dem 1. Februar eine Hauptlehrerſtelle hier übertrager worden. Lokale Nachrichten. — 88 20. He idelberg⸗ verholten bei Kliegerangriffen. Es ſind Zweifel darüber entſtanden, ob es ſick bei Fliegerangriffen im Hinblick auf die Möglichkei von Gasvergiftungen empfehle, die Gebäude, vor allem die Keller aufzuſuchen, oder ob ein Aufent halt im Freien vorzuziehen ſei. Die bisher bei Fliegerangriffen in Baden worfenen Bomben waren ſämtlich Spreng⸗ Brandbomben. Gegen dieſe Arten bleibt de: wirkſamſte Schutz noch immer ein ge gen Splittergeſchützter Innenraum. Gasbomben ſind an ihrem geringen Knall be der Detonation erkenntlich, ſie werden von Laier daher gerne als ſogenannte„Blindgänger“ ange⸗ ſprochen. Die entwickekten Gaſe ſind ſchwerer alz Luft und ſie ſenken ſich daher in tiefergelegen⸗ Räume(Keller uſw.) Platzen Bomben mit ſchwache m Knall in Ge⸗ bäuden, ſo werden dieſe am beſten alsbald verlaſſen man begibt ſich ins Freie. Befindet man ſich in Freien, wenn eine Bombe mit ſchwachem Fnal platzt, ſo begebe man ſich ebenfalls gegen den Wind in angemeſſene Entfernung. Einſchlagſtellen und Januar. abge ode⸗ Sprengſtücke von Gasbomben ſtrömen noch nack Tagen Gas aus, das giftig wirken kann, man be⸗ trete alſo ihre Umgebung erſt wieder, wenn von Sachverſtändigen die Gefahr für beſeitigt er⸗ klärt wird.(z.) —— (Das Eiſerne Krenz.) Vizefeldwebel Fried⸗ rich Rehberger, Inhaber der badiſchen ſilbern Verdienſtmedaille, erhielt das Eiſerne Kreuz zweiter Klaſſe. UAGuszeichnung.— Beförderung.] Deckoffizier auf einem Torpedobootzerſtörer, Eugen Wacker, Inhaber des Eiſernen Kreuzes, Sohn des Wilhelm Wacker, erhielt das Verdienſtkreuz vom Zähringer Löwenorden. Dem Leutnant d. L. I., Emil Sack, Inhaber des Eiſernen Kreuzes, wurde das Ritter⸗ kreuz 2. Klaſſe mit Schwertern des Ordens vom Zähringer Löwen verliehen. Mit der badiſchen ſil⸗ bernen Verdienſtmedaille wurden ausgezeichnet: Ge⸗ freiter Jakob Schön bei der Straßenbahn, Ge⸗ freiter Jakob App⸗Ziegelhauſen, Unteroffizier Franz Thurecht und Gefreiter Jakob Beiſel von Handſchuhsheim.— Sanitäts ⸗Unteroffitzier Georg Förch wurde zum Sanitäts⸗Vizefeldwebel befördert. O(Scheidemann in Heidelberg.) Wie die hie⸗ ſige ſozialdemokratiſche Partei mitteilt, wird am kommenden Sonntag der Vorſitzende der ſozialde⸗ mokratiſchen Partei und der Reichstagsfraktion, Reichstagsabgeordneter Philiyy Scheidemann, hier in der Turnhalle am Klingenteich ſprechen. Von der neuen Molkerei, G. m. b. H. Heidel⸗ berg.) Die neue von Stadi und Kommunalverband errichtete Molkerei iſt ſeit einigen Tagen in Be⸗ trieb. Im heutigen Zuſtand liefert die Molkerei⸗ täglich 5 Zentner Butter. Notwendig ſind 7—8 Zentner, ſo daß die notwendige Menge nahezu erreicht iſt. Die Molkerei, die hier in der Berghei⸗ merſtraße 1 untergebracht iſt, iſt mit allen modernen Maſchinen ausgeſtattet. Die Butter ſelbſt wird auf einfachſtem Wege hergeſtellt: Die Vollmilch wird in einem großen Becken geſammelt und von hier durch ein Rohr in den Borwärmer geleitet, wo ſie auf 35 Grad erhitzt wird. Von hier geht ſie in die⸗ ſem Zuſtand nach der Zentrifuge und wird ent⸗ rahmt. Die Magermilch wird durch eine elektriſche Pumpe dann nach dem Kühlapparat gepumpt, wo die Milch, ſoweit zur Haltbarkeit nötig, abgekühlt wird. In einem Becken ſammelt ſich dann die Ma⸗ germilch und iſt zum Verſand fertig. Der in der Zentrifuge gewonnene Rahm wird ebenfalls nach einem Kühlapparat gepumpt, um von hier aus durch ein Rohr in ein Becken zu laufen. Von hier kommt der Rahm in das Butterfaß, das in 34 Stunden durch elektriſche Kraft 3 Zentner Butter herzuſtellen vermag. Die Buttermilch läuft in ein Geſamtbecken und die Butter ſelbſt wird zum Verſand fertig ge⸗ macht. Bei einer Beſichtigung erläuterte geſtern vormittag Geſchäftsführer Leiſer die geſamie Einrichtung der Molkerei, wie auch die Organiſa⸗ tion des Verſands. +Die Badener in Berlin.) Der„Verein der Ba⸗ dener e. V. zu Berlin“ hatte in Verbindung mit dem „Bad. Kriegerverein e. B. zu Berlin“ die in Berlin untergebrachten 170 badiſchen Verwundeten zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Zwei lange Kaffec⸗ tafeln mit Kuchen und anderen Leckerbiſſen waren für ſie hergerichtet. Nach einer Begrüßungsan⸗ 1 durch den 1. Vorſitzenden des Vereins der adener erfolgte eine Beſcherung der Kinder von beiden Vereinen. Vielſeitige Unterhaltung brachte darauf eine lange Reihe von Lichtbildern, nach de⸗ ren Vorführung jedem der anweſenden Verwunde⸗ ten ein Paket mit allerhand Geſchenken überreicht wurde, während ungefähr 100 Kameraden, die we⸗ gen ihrer Verwundung an der Feier nicht teil⸗ nehmen konnten, in den Lazaretten ſelbſt beſchenkt wurden. 85 (Stiftung.) Fürs Roie Kreuz ſtiftete Frau Prinzeſſin zu Löwenſtein in Langenzell 20 Dek⸗ ken an die Transport Abteilung und Weiſer in Gochsheim in Dankbarkeit für hier verpflegte dortige Gemeindeangehörige an die Pfarrer Stadthalle eine reichliche Sendung beſonderer Nah⸗ rungsmittel — end 0 25 4 O. 8 2 28 833 883 8 2 2 2 28 S E 28 82⸗2 88 23 2 — 2— 8 22 2 2 ε 2 2 E S 1 1 8 0 0 erme Ad 2 18 Ur e D D Da 6222 Es 2 Uhr. 1 1 1 8 eitried, dem Hun Br heit⸗ n + 0 11 78 S vorm. f O b 2 +,„ lbt. 80 jbomäne 18 A 2 L. 2, 2 1 1 ſt Keckar * g, 29. 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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Maria Heinstein Wwe. eb. Lay gestern früh 7¼ 955 nach 3 Krankheit im Alter von 67 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Um stille Teilnahme bitten Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: leschwister Heinstein. Heidelberg, den 23. Januar 1917. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 24. ds. Mts., nach- mittags 3½ Uhr von der Friedhofkapelle aus statt. —— —. 8 Am 21. Jan. 1017 entschlief sanft nach längerer Krankheit 2 Iti tiefem Schmerz zeigen wir unseren Verwandten und Freunden an, dass am Sonntag nachmittag 5 Uhr mein lieber Mann, unser treubesorgter Vater, Schwiegervater und Gross- vater, unser Schwager, Onkel und Neffe im nallezu vollendeten 60. Lebensjahr durch einen sanften Tod von seinem langen schweren Leiden erlöst wurde. Für die tieftrauernde Familie: Marie Lange, geb. Rettinger Karl Lange, Oberapotheker, 2. Zt. im Felde Gustl Meisenhelder, geb. Lange Bauinspektor Karl Meisenhelder, Oberleutnant d. R., 2. Zt. und 2 Enkel. HEIDELBERG(Häusserstr. 47), den 21. Januar 1917. Die Feuerbestattung findet am Mittwoch, Abstand nehmen zu wollen. den 24. 3 Unr von der Friedhofkapelle aus statt.— Von Beileidsbesuchen bittet man L hr. m.— I. 81½ 5 5 3 3‚ ler ale 05 Alel Wir erteilen ur 0 in Stadt und Bezirk unentgeltlich Aus⸗ kunft über Abgabe der Steuererklärung. Sprechſtunden in der Geſchäfts ſtelle der Nafionalliberalen Partei,§ ſtraße 93 L, jeweils Dienstags, nerstags u. Samstags von 654 bis 8½ Uhr, Sonntag vormittags von. 11-12% Uhr. Wehrſteuer⸗Veran⸗ lagungs⸗Beſcheid und letzte Umlage⸗ Zettel mitbringen! üiu———5 Offizier-Fäbel Tressenkoppeln-Portepees Seitengewehre, Helme, Lack-Koppeln— Sporen W Reparaturen Meeorg Kesselbach im Felde — —— ——— Untere Straße 29. In allen Preislagen rauerhüte. Elsa Faul, Sophienstr. 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April 1916 starb den Heldentod für sein Vaterland mein lieber, hoffnungsvoller Sohn, unser guter Bruder Gefreiter Franz Schaab In tiefem Schmerz: Frau Dostverwalter Schaab Wwe. äSS S S S SSSS SSSSS SSSSSSSSSSSSSS——— SSS SS SSS SSS S Y C S CC ↄ Y S Q——— geb. Schrif ftſteller(Kriegsinval.) Sof. Angeb. u. S. K. 2363 Tanebl. Neugeborenes Kind guter Herkunft wird in gute gewiſſe eahente Pflege ge⸗ nommen. Wo fagt das Tageblatt. 6 N 47 M 75 Echnittunſter nach Maß u. Zuſchneiden von 105 bekom⸗ men Sie Bergſtr. 4 im Laden. Email⸗Herde u. Keſſelöfen billigſt. Blumenſtraße 53; Schwarze und farbige Ellzhüte 95 Pfe. Elsa Faul. Sophienstr. 13. Gekochte norwegiſche große Hummer⸗Krabben friſch Oskar Achenbach, Fernruf 83 Verantwortlich für den politiſchen Teil: Dr. Alfr. Lanick, für das Feuilleton und den übrigen Teil: Rudolf K. Goldſchmit, für die Anzeigen Heinr. Pfe ffe* in Heidelberg. Sonntag, den 28. Januar 1917: Uhr vormittags Frühkonzert im Stadtgarten, ausgeführt von der Kapelle des Jäger⸗Bataillons (Eintrittspreis 20 Pfg.) 3¼—55/ Uhr Nachmittagskonzert in der Schloß⸗ re tauration, ausgeführt vom ſtädt. Orcheſter. 8— 10 Uhr abends muſikaliſcher Abend im Kriegernach⸗ mittagsheim(Wredeplatz) unter gütiger Mit⸗ wirkung freiwilliger 3 Eintrittspreis ein⸗ ſchließlich Tee und Gebäck 2 Mk. Die hieſigen Banken nehmen Spenden von jetzt an bis 51—.—.——3.— unleltkummer. Kuuim. hereln Mittwyoch, den 24. Januar 1917, abends 49 Uhr in dden Räumen des Kaufm. Vereins, Hauptstrasse 77, Eingang Bienenstrasse: VONRNRTRAG des Herrn Geh. Oberfinanzrat Emil Zimmermann, Karlsruhe: „Die Besitz- und Hriegssteuer““ mit anschliessender Erörterung. Jedermann hat freien Zutritt. Morgen nachmittag Grosses Militär-Konzert. Eigene Konditorei. Eigene Konditorei. Geſtrickte Treibriemen beſter Erſatz für Leder, empfiehlt Hh. Stoll, Lederhandlung. 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Januar 1917, berechtigt Lebensmittelaus⸗ weis Nr. 25 der grünen und roten Ausweis hefte zur Entnahme von Lebensmitteln zum Bezuge von Pfund Zucker. Heidelberg, den 23. Januar 1917. 23. Die glückliche Geburt eines Krͤfligen/ IMEMN zeigen liendurch an Ozerleutnant KLRT PETITERS, AAu Eli- u. Frau Magdalene, geb. Lammers in Leibæig. Leipꝛig, den 22. Januar 1915. Bekanntmachung. Bei der letzten Ausgabe der Brot⸗ und Lebensmittelmarken haben verſchiedene Privathaushaltungen, die nicht zum Bezuge von Eiern be⸗ rechtigt waren, irrtümlicherweiſe Eierkarten erhalten. Wir machen dar⸗ auf aufmerkſam, daß die Benützung dieſer Eierkarten ſtrafbar iſt und erſuchen um Rückgabe derſelben an unſer Amt. Heidelberg, den 22. Januar 1917. Städtiſches Nahrungsmittelamt. Konſum⸗ u. Spargenoſſenſchaft für Kirchheim bei heidelberg u. Umgegend. Eingetr. Gen. m. b. Baſtung. Bilanz per 30. September 1916. Aktiva Paſſiva 1. An Inpentar⸗Konto 4%½ 4 Per Reſervefond⸗Konto 4 49865 2.„ Faſſen⸗Konto. 1858.78,, Spez. Reſervefond⸗ 3.„ Waren⸗Kouto. 10842.70 Rönuis 659.75„ 4.„ Grundſtücks⸗—„ Rabatt⸗Konto 806.12„ Kontod 10 558.—5,„ Baufond⸗Konto. 2 926.24„ 5.„ Bank⸗Einlagen⸗ 33„ Dispoſitionfond⸗ Kontod 12882.65„ Konto 1 040.— 6.„ Bank⸗Giro⸗—„ Hyypotheken⸗ Konto. 5175.— 83 Konto... 17521.51„, Kriegsteilnehmer⸗ 7.„ G. E. GüAnteil⸗ onto 2707.10 Köne 1 800.— 8.„ Verl. Geſ Beitei⸗„ Spareinlagen⸗ ligungs⸗Konto 1 233.16„ öntd 1 16 142.02 9. Vorſchv. Kirch⸗ 355„Sparmarken⸗ Konto 2977.50„ heim⸗Konto 78˙.. 10.„ G.E. GAnleihe⸗ der Mitglieder⸗ Konto 2000.—„ Konto 12 861.94, 1 Arregseanleihe⸗„Kreditbank⸗Konto. 1571.58 Konto 2000.—,, Dividenten⸗Konto. 682.08 51140.92 Erübrigung. 10 539.64„ .8.——.——— Die Genoſſenſchaft zählte am 1. Otiober 1915 Fillirder 55⁴ Im Laufe des Geſchäfisjahres traten bei Genoſſen 5 Im Laufe des Geſchäftsjahres ſchieden aus Der Mitgliederſtand am 30. September 1915 betrug Genoſſen 511 Die Geſchäftsguthaben der Mitglieder betrugen am 1. Okt. 1915 11885. 101 Die Geſchäsguthaben der 05 im des Jahres um 976.5 Sie ed am 30. Seytember 1916 0 12801.9 Die Hafiſümmen betrugen am 1. Oktober 1915 4 16 740.— Eniſtandene Verminderung durch ausſcheidende Gen. 65c30=180„ 16569.— Vermehrung durch neu beigetretene Genoſſen 663ỹ0.+. 1.980. Beſtand am 30. September 1916 l. I5ο Der Vorſtand: Städt. Nahrungsmittelamt. Leponhard Befler. Georg Gueieſer AX.