Erſcheint wochentäglich mittags. Bezugspreis bei Botenzuſtellung monatlich Mk 1.—, mit der Sonntagsbeilage„Illuſtrierte Weltſchau“ Mk. 1.20 frei Haus. Poſtbezug ½jährl ich Ml. 2.88, mit „Illuſtr. Weltſchau“ Mk. 3.48. Zuſtellgebühr jährlich 42 Pfg. Tiokal-Anzeiger) „AltsHeidelberg“(wöchentl), chalbmonatl) Vokkſcheckronto Nr. 2666 Alutt Rarlsrube. Verbreitetſte Tageszeitung Heidelbergs.— Ueber 22 000 Bezieher, in Heidelberg und Umgebung allein 16000. (Bürger-Zeitung) Anseigen koſten im Anzeigenteil die Zeile 6⁷ mm breit) 30 Pfg. bei Plasvorcchrif, 35 Pig., im textlichen Teil(72 mmbreit) 1 Mk. an erſter Stelle 1.20 Mk. Nachlaß nach Tarif. Anseigen⸗Annahme⸗ bis früh ½9 Uhr. Geſchäftszeit 748—6. Erfüllungsort für Anzeigen iſt Heidelberg. Poſtſcheckkonto Nr. 3666 Amt Karlsruhe. Herkündigungs-Blatt für die Bezirke Heidelberg, Weinheim Schwetzingen, Wiesloch, Sinsheim, Eppingen, Mosbach, Neckarbiſchofsheim, Eberbach, Buchen, Walldürn, Geſchäftsſtelle: Hauptſtraze 45(Eingang Brunnengaſſe 20/24) Adelsheim, Vorberg, heim und Wertheim. Fernſprech⸗Auſchluß: Geſchäftsſtelle 125 und Schriftlettung 325. Vr„ Ne 22 ν Die deutſchen Tagesberichte. Großes 7 85 Sept. 5505.Amtlich.)I Weſtlicher Kriegsſchauplatz: Heeresgruppe Aupprecht. An der flandriſchen Küſte und zwiſchen Houthoulſter Wald und Lys wechſelte di Kampftätigkeit der Artillerie in ihrer Stärke. Hefti⸗ gem Trommelfeuer in den Abendſtunden öſtlich von Mern folgten nur bei Holle beke en gliſ che Tezl⸗ en. angriffe; ſie wurden abgewief Am Wege Ppern— Pasſchendaele wurde der Feind aus den Trichterlinien,'bie er dort noch hielt, geworfen. be der Pſer brachten unſere Erkunde on Zuſammenſtößen mit Belgiern Gefangene e Heeresgruppe Deutſcher Kronprinz. Nördlich von Soiſſons und vor Ver dun ver⸗ ſtärkte ſich der Feuerkampf f zeitweilig; er blieb an der Maas auch nachts lebhaft. Mehrere Vorfeldgefechte, die unſere Sturmtruppen in die franzöſiſchen Stellun⸗ gen führten, hatten vollen Erfolg. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Bei Biſel im Sundgau blieben bei einem fran⸗ zöſiſchen Vorſtoß Gefangene in unſerer Hand. *„** London und Orte der engliſche Südküſte wurden von unſeren Fliegern 116 Bom ben angegriffen. Heeresfront des Heneralſedmarſch alls Prinzen Teopold von Bayern. Die meiſt geringe Gefechtstäti 385 ſteigerte ſich nur vorübergehend bei Erkundungsuniernehmen nördlich der Düna, weſtlich von Luck und am Zbrucz. Heeresgruppe des Genekalfeldmarſchalls v. Mackenſen. Ruſſiſche Abteilungen, die in Kähnen über den Sereth und den St. Geörgsarm der Donau geſetzt waren, wurden durch ſchnellen Gegenſtoß vertrieben. Mazedoniſche Front: Keine größeren Gefechtshandlungen. 1 2 1 Großes Hauptquartier, 30. Sept. Amtlich.) Weſtlicher Kriegsf P1 Bei ungünſtiger Sicht bli eb bei allen Arnen die Gefechtstätigkeit geringer als an den Vortagen. In Flandern war der Artilleriekampf an der Küſte und abends von der Yer bis zum Kanal Co⸗ mines⸗Ppern ſtark. Vorſtoßende engliſche Erkundungs⸗ äbteilungen wurden an mehreren Stellen abgewieſen. Vor Verdun war, von vorübergehender Feuer⸗ ſteigerung abgeſehen, die Kampftätigkeit mäßig. Unſere Flieger griffen erneut die Docks und Speicher in London, ſowie Ramsgate, Sheerneß und Margate an. Wirkung der Bomben war an Bränden erkennbar. Die Flugzeuge ſind unbeſchädigt zurückgekehrt. licher Kriegsſchauplatz: 15 58 95 Gefechtshandlungen. Mazedoniſche Kront: Aiſten Ochrida⸗See und Cerna war das Feuer bhafter als ſonſt. Der Erſte Generalquartiermeiſter: Zudendorff. *** Berlin, 30 Sept. abends.(WB. Amtlich.) Keine Veſentlichen Er eigniſſe. Die Lage an den Fronten. Berlin, 30. Sep Während in Flan⸗ Vern an der Hau Stärke des Ar⸗ lilleriekampfe 8 0 800 nachgelaſſen hatte, Uäbte das Feuer gachmittags wieder auf und nahm ge⸗ zen Abend große Stärke an. In der Nacht gin⸗ zen mehrfach ſtarke engl liſche Patrouillen in der Gegend Loꝛ nbartzyde, Langemarck, Zonnebeke vor. Sie wurden im Handgrana itenkampf berluſtreich abgewie⸗ ſen. Unſere Artillerie ſetzte die Bekämpfung 8 icher Batteri en und Anlagen mit beobachtetem Erfolge fort, während unſer re Bombengeſchwa⸗ der nachts Dünki richen, ſowi e Stadt und Lager 85 Poperi nghe ausgiebig mit Bomben belegten. n Gegend Lens und nördli 0 wi urden an mehreren 55 von unſeren Patrouillen Gefangene einge⸗ dracht. Während an der Arrasfront und in Gegend St. Quentin die 1 tätigkeit Kerin blieb, herrſchte an der Aisnefront bis zum Einbruch T der Dunkelheit lebhaftes feindliches Arti Ueriefeuer, beſonders an der Laffaux⸗Ecke und am Chemin des das beſonders öſtlich Cerny zu größerer Stärle anwuchs. Das ſchon lasüber lebhafte feind⸗ ., t. ptk +) Druck und Verlag von Pfeffer in Beid liche Artilleriefeuer in nes, ſteigerte ſich gegen Abend zu großer H eft Kurz darauf folgte ein fe im 1 i verl 1f ültreich Begend weſtlich νee Be fen e zum 55 an. M die fei nlch che Artilleri rath ſchreibt in der an i zten 55 te 05 reskritik k viel Kopf Ene ar ſpen, 3 Berlin, 30. Sept.(W f der Rückreiſe von ſeiner Siebenbürgen, i auf der 5 ſierfeichſchen Grenzſtation zuſammen, in deſſen Begleitung ſich u. a. auch der e Generalſtabschef von Arz und der deutſche Bevollmächtigte, General von Kaiſer Karl! begleitete den Kai⸗ Beide Kaiſer ſprachen ſich äußerſt Zuſammentreffen aus, neue Gelegenheit, die volle Ueberein ſt i mmung * bolitiſchen und militäri . 8 i0 n feſ täuftellen. und mit Kaiſer 5 5 8 Wefr10 über dieſes ſüdlich Czernowitz. chiſchen Armee. Der Kaiſer durch Ru⸗ Bukowina eine n⸗ Den vorletzten Tag ſeiner Reiſe durch Ru Und die Bukowina beſuchte der Kaiſe. das deutſche Karpathenkorps Begleitung des Kaiſers be⸗ fanden ſich der Heeres Wubbenführer Erzherzog Jo⸗ mit ſeinem Generalſtabschef General von Seeckt Und der General von Köveß, Führer einer öſterrei⸗ Am 28. September hat der Kaiſer die Rückreiſe von Colomea aus angetreten. 150 Kent gemeldet. Wien, 30. Sept. quartier wird gemeldet. Jeſi mit einem Luftfchiff 29. September abends griff von Seekadett Khil Die e, auf England. Die Südweſtküſte angreifende F. 6 wurden abends von ſchiedenen Stellen längs der Küſte von Suffolk, Eſſer Die Mehrzahl wagte ſich nicht tief in das Land hinein. Einige wenige, die Lon don zuſtrebten, konnten die Hauptſtadt nicht erreichen. Es benabwürfe Eſſer 150 Kent gemeldet. Sachſchäden verlautet nichts. Italieniſche Luftſchiffhallen zerſtört. Aus dem Kriegspreſſe⸗ Am 27. September Luftſchiffhalle vernichtet. eines unſerer Seeflug⸗ die Luftſchiffhalle von Ferrara geſteuerten Flugboot, Beoba her Einjähriger Stabsmaſchinenwärter Kaner, fbe 85. die Halle, durch drei Bomben zu treffen. Ein indliches L Qu 1 tſchiff ver⸗ Ueb S0 eber Todesfälle u wurde von Am verbrannte mit Die Halle wurde gänzlich Trotz heftigen Abwehrf euers ſind alle Flugzeuge vollzählig eingebracht. zer⸗ Vom L⸗Bootshkrieg. U⸗ Bootserfolge im Aermelkanal und zean: 4Dampfer, 8 Segler, füpröerl darunter der bewaffnete engliſche D „St. Jacques“. Berlin⸗ 380. Sept. nördlichen Kriegsſchauplatz wurden durch die Tä⸗ Gakeit unſerer U-Boote A Tonnen verſenkt. Schiffen befanden ſich ein rtdelgeßer dampfer, ſowie der engliſche Der Cbef des Admiralſtabs d Neue Atlantiſchen ein Fſcher⸗ Damp⸗ Auf dem 25 000 B.⸗R.⸗ vernichteten Tank⸗ „A gri⸗ der Marin 2 7 2 von Hindenburg die Schweigen rach Generalqua len als Gründe eines Am 3 5 ßenden Friedens in den Mund legten. Ob blinder Pazifismus oder feindl iche Ränke hinter jenen Ausſtreuungen ſtecken, iſt eine offene Frage. Der Zweck ſolcher Treibereien aber kann im gegenwär⸗ tigen Augenblick nur der einer plann näßigen Schä⸗ digung der 7. Kriegsanleihe ſein. Hinden⸗ burgs Feſtſtellung daß alle dunklen? der Krie Die Verhängung des Kriegs⸗ Belager rungszuſtandes) über Meſ⸗ io 15 einen r Lu ganomeld 1 15 ſt e i g 85⁰2 1 Feuer genom e8 wurde auf Etr nmung mit und mili⸗ rüſtet ſind.“ od yſch eldmarſch voller 1 5 in 595 wir wir Kampf un Mit dieſer Feſtſtellung hat G⸗ R 2 un ohe nden wi das Verſiegen zu ſchlie⸗ wird ſicherlich hdazu bei tragen, Machenſchaften gegen den Erfolg he jämme erlich fehlſchlagen. Muß noch einige Zeit vergehen, ehe der zahlen⸗ mäßige Beweis hierfür vorliegt, ſo haben die Großkampftage in Flandern ſchon wäh⸗ rend der abgelaufenen Woche mit Schrift beurkundet, daß wir für weiteren Kampf und Sieg gerüſtet ſind. Trotz des Einſatzes ſtärkſter Kräfte, trotz des ungeheuren Maſſenfeuers, das unſere Re⸗ ſerven überwinden mußten, ehe ſie ſich auf den an⸗ dringenden Feind werfen konnten, if ein Gelände⸗ gewinn noch geringer, als am 20. Das Vaterland dankt dieſes Ergebnis dem Heldentum ſeiner Söhne, deren eiſerne Willenskraft auch durch das Höllenfeuer des Feindes nicht gebrochen wer⸗ den konnte, und ſchöpft daraus von neuem das Ver⸗ trauen auf die Unüberwindbarkeit der deutſchen Mauer im Weſten. Je verzweifeltere Anſtrengun⸗ gen aber England macht, um auf dem Feſtlande die Entſcheidung des Krieges herbeizuführen, deſto größer iſt unſere Genugtuung darüber, daß das engliſche Volk die Furchtbarkeit des hauptſächlich in ſeinem Intereſſe verlängerten Krieges wiederum im eigenen Lande kennen lernte: zwei Mal haben un⸗ ſere Flieger, ein drittes Mal unſere Ma⸗ rineluftſchiffe nach dem Oſten und Süd⸗ oſten Englands den verheerenden Bomben⸗ krieg getragen, deſſen Wirkungen die engliſche Be⸗ richterſtattung wie immer abzuſchwäch Gleichzeitig geht die Uhr des U⸗Boots⸗Krie⸗ ges ihren regelmäßigen Gang, ungehemmt durch die Bewaffnung der Handelsſchiffe, die Einrichtung der Geleitzüge und ſonſtige Maßnahmen. en ſucht. Jedoch weder die augenblicklichen Ereigniſſe auf, dem Kriegsſchauplatz noch die Erfahrungen dreier Kriegsjahre haben der Entente das Ver⸗ ſtändnis für die§ 1 d bereitfchnft er⸗ ſchloſſen, die von den Mittelmächten bei der Beant⸗ wortung der päpſtlichen Friedensnote erneut be⸗ kundet wurde. Nachdem die Ententepreſſe auch dieſes Entgegenkommen mit herausforderndem Hohn zurückgewieſen hat, ſchlug der ehemalige Pre⸗ mierminiſter, jetzige liberale Parteiführer A8⸗ quith, mit ſo ungeheuerlicher in dieſelbe Kerbe, daß ſelbſt unſere ausgeſprochenen Pazifiſten bekennen: das deutſche Volk denke nicht daran, ſich ſolchen Friedensbedingungen zu unter⸗ werfen. In der Tat ſinnt Asquith den Mittel⸗ mächten nach wie vor die Annahme des geſamten Vernichtungs ⸗Programmes an, das ſich die En⸗ 5 Namen der Freiheit als Ziel geſetzt hat, um das deutſche Volk und ſeine Bundesgenoſſen nach rer territorialen Zerſtückelung politiſch und wirtſchaftlich in ewiger Knechtſchaft zu erhalten. Als taktiſchen Zweck dieſes Verfahrens erkennt der „Vorwärts“ die Abf ſcht, unſere Regierung einem noch klareren Ansfurechen ihrer Friedens bedingungen zu veranlaſſen. Anſtatt daß der „Vorwärts“ aus ſeiner Erkenntnis die gebotene Fongeneng ableitet, es dürfe auf keinen Fall die 3u age der deutſchen Unterhändler durch Erfüllung der Wünſche Asquiths verſchlechtert werden, drängt er die deutſche Regierung im Sinne des ſozialdemo⸗ Haupt⸗Schriftleiter: ODr. Alfred Lanick2 ahß in 83 elberg. 35. Zahrgang. EE000000 kra en Verzicht⸗Standpunktes ihre Karten decken, And gebärdet ſich zugleich ſo, als ob deutſche Regierung nur in ſolchem Falle von er Verantwortung für die Fortdauer des Krie⸗ frei werde! Eine Parteipolitik dieſes Schla⸗ die nach jedem Mißerfolg r deutſchen nskundgebung immer neue deutſche Frie⸗ ngebote verlangt, muß unſere Feinde ſtets iſchem zur des Krieges er⸗ i t Hoffnungen auf eine diplo⸗ utſchlands immer wieder B. einer Privatmeldung aus Chikago berich⸗ oſevel inem Feſteſſen zum erſten ber ſeine aſſung von den geheimen Verhandlune zwiſchen ihm und dem deuk⸗ r im Jahre 1902 anläßlich des der„vorübergehenden Beſetzung odurch ein Krieg zwiſchen den und Deutſchland auszubrechen den deutſchen Botſchafter Wereznelas Angelegenhei 115 ich kann nicht zulaſſen, kte gelangt, der für die Ver⸗ en hervorrufen muß. 5 des Botſchafters auf die „Baſſchar ein Geſch wader in den Eingang des in ch den Iſthmus be⸗ Aufklärung darüber, was „vor rübergehenden Beſetzung“ er hinzugefügt:„Ich habe welche Pachtungen von 99 J zuz 185 Der Botſchafter habe erwidert, er fühle ſich nicht befugt, eine 10 wichtige e zu er⸗ örtern und die Antkerrebung ſe abgebro worden mit folgendem Ultimatum:„S Sagen Sie Ihrer Regie⸗ rung, ſie müßte ſich innerhalb zehn Tagen dem Schiedspruch Aiterd werfen oder ich werde Admiral Dewey herunterſenden.“ Der Bot ſchafter antwortete: „Ich kann eine ſolche Botſ 0 nicht ſenden, und ich nehme an, Sie wiffe en nicht, i 5 U ſtaaten 1 6 „ utet.„Sie meinen, ſie bedeute den Krikg⸗ fr agte ich ihn. „Ich will nicht agen, was ich mei ne“, antwortete der Botſchafter. Darauf 581 iate ich ihm auf der Landkarte unſere beherrſchende Stellung. Als der Botſchafter gegangen kar, befahl ich Admiral Dewey, ſich in kür⸗ zeſter Friſt zur Abfahrt»bereit zu halten. Eine Woche ſpäter kam der 5 er wieder und ſagte, er habe nicht gewagt, meine Botſchaft abz zucchicken. Darauf erklärte ich ihm, ich würde Admiral Dewey befehlen, innerhalb 48 Stunden in See zu gehen. Er bemerkte: „Es wird ein, ſchmerzliches Ereignis für Ihr Land werden.„Ja“, antwortete ich,„aber ein ſchmerzliche⸗ res für das Ihre.“ Innerhalb 36 Stunden erklärte der Botſ chafter, er habe Inſtruktionen empfangen, daß Deutſchland das cht annehme. Die Ausführungen machen der Phantaſie Rooſe⸗ velts alle Ehre, 915 würdigkeit iſt jedoch ſehr 3u bezweifeln. Ein Botſchafter, der es nicht wagt, wichtige Meldungen abzuſchicken, iſt eine gute Seſtalt für Hintertreppenromane. Aber wenn e8 Deutſch⸗ lands Anfehen verächtlich zu machen, dann darf man auch vor ſolchen Mittelchen keine Bedenken haben. Das Auswärtige Amt wird hoffentlich dieſen Schmutz⸗ fleck bald und gründlich abwaſchen können, nach den in letzter Zeit be kaunt gewordenen zweifelhaften Ruhmes⸗ tat en unſerer Diplomatie könnte ſonſt das Ausland gar auf das Ropf eveltſche Märchen hereinfallen. Unſere Gegner. Ohne die Ruſſen kein Sieg. Bern, 29. Sept.(WB.) In der„Humanité führt Sembat aus, Asquith habe den Willen der Entente ausgezeichnet zum Ausdruck gebr acht, aber der militäxiſche Sieg iſt die Vorbedi n zur Durchführung dieſes Willens. Man täuß wenn man auf den wirtſchaftlichen Druck rechne, dem Feind wichtige Forderungen ufzwi ingen zu E nen, ſos groß auch die J Jo Igen des Wir eſchaftskri ſein 45 nunten. Zum ieg aber ſei die tatkräft Mithi Ife de TRaße en n otwendig. Mit der Ruſſen ſei der Sieg ſicher, 3 die Ruſſen ſei er eine leere Phraſe Sedrückte S in W Amſterdam, 29. Sept.(WB.)„H folge, gibt der Berichterſtatter des„D in Petersburg eine ſehr 930 Schilder ung der Nae Rußlar ſchleppt ſich infolge der großen Err matt ung g, die der an ze Krieg ſch die Unterdrückung unter il gebracht hat, dem alten t. Es 18 en, die das ſtädt iſche Leben ietzt mit ſich bringe, der ſteigenden Prei ſe und des Leben smit⸗ elmangels ſteigere ſich auch die allgemeine Unzu⸗ feieberheit und Enttäuſchung. Der Zwiſchenfall mit Kornilow babe das gegenſeitige Mißtrauen noch verſchärft und das Störungswerk vollendet. Die Re⸗ gierung ſei nur noch ein Schatten und nur noch 2 — —— —— —— —.— 434 9 2 2 N Seite 2. Fernſprech⸗Anſchluß Nr. 125 und Efieh Me acht. Heidelberger Tageblatt Montag, 1. Oktober 1917. ind Landſt. Martin Frieaß von Pfors⸗ d r groben Unwahr⸗ ütz und Gefr. Herm. Steinſſheit 5 deutſchen Volkes e Taktik des ech eim, Gren. Wilh. Schäfer⸗geſ weigens, die Abg. tach, neben der bad. Verd.⸗Med., E roberge 15 le öthin befolgte, als man ihn fr ragte, wie er ung der Pe⸗ fr. a 995 ſicherung, nerbel. drei Stunden 333 Ail elräch. Militärgor drei Brüder Georg, Jakob und ſchließen wahr machen wolle, 1 äe „Deil itär Abu⸗ von Walldorf, Kilian Löf Per 8 155 olgt werden. Sonſt 5 jeder ohne 0 Leo Büchler⸗ Roſenberg, Karl bef örden in der Grünsfeld und Gefr. Georg Hein⸗ He ner Buße E + T Anſere Foten. 39 Heldentod fürs Vaterland ſtarben rle zutnant Udo Seifert, Inh. d. Eiſ. Kreu⸗ Klaſſe, des Fliegerabzeichens und des ã Verdie nſtsordens 4. Kl. mit Schwer⸗ tern, von 19551 dbrunn, und Leutnant d. R. Pirmin Biedermann⸗Br 0 1 32 3 3 *— 4 Interna ii onale⸗Rot und den 10 ende Truppen a Volks⸗ die Auf⸗ ls Gegner ittwoch eitung in war, iſt ver⸗ * 2 S 2 — 2 2 2 2· S. Sc S ⁰ Berlin, 29. gemeine Zeitu ing“ gemeinen ektrizi thenau iſt Aerkeken wo 2 22 der Preſſ ont feiert am Iu 5 äd um als Schauberg, Bern kt. Interpellationen über in der Frangöfiſc Ackerbauminiſter, man mi Erzeugung Fenken i6 tel Verlin, 30. Sept. ld Sohn hat in vom vreußiſchen glänzend. Der Vi deh; Stages. nommen. Di Spra nmenden 85 ag zent mehr Leute Geſ ſichtspunk te neben ſeinen Nack national⸗ Der H aupte lich auf Koſten dei sabgeordneten Rec 85 der vollen beriet heute 1 N 1918 müſſe man die Ausführun⸗ falhpon 50 P. nen, Zu D't.(W.B.) Die Times“ mel⸗ 050 gen eines ſozialdeme atiſchen etwiderte der von Schiffsraum ekne S alle für Fra tenos Aires, die beab⸗ 1 Reſdrm 1.[Vertreter des Kriegsmi Aiſt die reich aufenden öſiſcher 0 neutralen ch. ei 1 De kret ein 93— richt und dor Militärverwaltung wäre gern bereit, die Jahrgänge Schiffe für den Staat geſich l. 85 ezügl lich der Zucker⸗ iſenbahnerausſtand einzufeben, nßsten 1869 und 1870 zu entlaſſen, 1915 es militäriſch bertelung. ſchlage er vor: Die n onatliche Ko pfmenge beiter nicht von ſelbſt die G ntſcheidung 5 fröslen möglich wäre. Indes wären angeſichts der Größe der 5 850 Gramm ſchf ran im en. Zu di Ubsklaſſen und inzwiſchen die bder 8—5 befetzten Gebiete und der weiten Ausdchn zung 0 5 tt W. Ufnehmen wollen. eUt, ob wir auch zu einen E 5 5 3 9 4 A 82 8 über chle 0 der 8 i emokratie h her 0 i n ken wollen oder ob onten die älteren ahrg länge. zur B ewachung n Minifter: Die Ausbeutun ng t ſchuld daran. Bern, 1. Okt.„Progres de Paris: Der Kri egsmi niſter beſ ten Nachmuſterung fü Mannſchaften der Jahreskla Iſ gendem Wege ſofort einzuberufen. nicht ander wendig. Aehnlich lägen die Verhältniſſe bei der 1 15 5 Frage der Be urlaub ung und der Zurt ickziehung den Faktors zwiſchen den don Vätern aus der vorderſten Linie. Kriegsminiſter 15 5 ame lin 5 8 pie ielen wol⸗[bon Stein fügte hinzu, der Prozentſ ab der zur Be. Sche idemann urlaubung beſtimmten Mannſchaften werde— ehrbeit unfere Wenee Sberkommorbanten mit dem größten 0 dure chſeſ tzen wird wollen beſtimmt, aber die mi 8 Felnigernit aßen hologiſchen dürfniſſe ſeien ausf 10 iſch und parlam iſchen Lebens Rrengen Arreſt könne man nicht Segde 7.̊ V unbe ekümmerte und unverantwortliche Rohlinge auch im Inte reſſe ihrer Kameraden en lichen Paditalismus wird immer bei den großen Maſſen das]prechend beſtraft werden müßten, er werde indeſſen Der Wahlrechts e einem Mitarbei⸗ Wahlr echts⸗ 3 ter des form 1. 8. In wurf der Oeffed tl E d ein Wahlrechtsent liegen. Im allgemeinen kann, ich Ribie ſcht die Wähl erzahl mehr 5 In Amerika. als 3 Mit lionen 85 wi ird. Tatſache iſt auch, daß Wmerz 20 e l0)Der. Skerit, dee retor ſerelen; Snenkerir 5 * A „ llen 1 8 ie 1 ſtre Schatzamtes zeigte die am 1. Oktober bevorſtehende wollen 8 wolle gebeime Abſti 8 Rennen geminnen. Ich denke aber, daß kein Natio⸗ Wrreſt 35 105 515 Weſene Mlarze 15 A Aih e Si delleenz 8 50 Wahe ei 815 3 Nöll. wel⸗. 9100 815 V 0 Wrfeis 0 5 ffen. deren.Strafaort zu zugelaſſen werden könne ‚ MRilliarden Dollars oder mehr an. Si melligenz in orlage eine große ſpiele Rad am 10 agen ſpielen zu laſſen 5 Zinsfuß von 4 Prozent oder 1 3— 428 Gehen ſerengeraden Weg wei⸗ Berlin, 29. Seh.(WB.) Der e 10 De Umlaufzeit iſt auf fänfzehn Jahre feſtgeſetzt. Iwe öi A f6 16 Ahg. E epger ter und 15 wir weder der Linken in die wei itge⸗ W5 Mann heute 59 Rcht K Nach zehn Jahren, kann Lie A 15 ng von Stücken von EIII 4 1 rage RaIn 4 En Ag. öbet rger⸗ öffneten Arme, noch folgen wir der Aufforderung 5 Mit Beſchleunigung 5 1 5 87 0 aus dem Hee⸗ 50 Dollars oder einem Vielfachen hiervon erfolgen. S9N llibe Kandtansabgeordnete Bas⸗ mancher Organg der Rechten, uns nun aber auch end⸗d r Jahr gänge 1869 u d 18 aus de 5 5 nationa rale Landt AAsang nete„Bac⸗ gi tig an die Parteien anzuſchließen, die behaupten,re esdienſt herbeizuführen. 2. Maßnahmen 3* ergreifen, Riazſchen, do allein das Patent der Staaserhalfung zu beſißen. daß dort, wo Vater und Sößne an der Front ftehen⸗ Das Eiſerne Kreuz 5 Berbe ob Mitaltoder der Reichstagsmehrhett an Wer nur einigermaßen die Zeichen der Zeit zu der Vater auf Verlangen aus der zurück⸗ 8 der Verbreitung der von Hindenburg als grundfalſch deuten weif, der wird herausſpüren, daß ein ftarker gezogen wird. 3. Mannſchaften und Unterofftderen Das Eiſerne Kreuz 1. Klaſſe erzielt: feſtgeſtellte en Behauptungen beteiligt Jeweſen ſeien, ſich Block die Mitte mit innerſter Nolwendigkeit aus den während der Rrit auee n 65 65 igen Zeit⸗ Rittmeiſter Goeder Kommandeur eines Staffel⸗ leicht klären laſſe, wenn folgende Fragen hrheis⸗ Nuseinanderfetzungen Ider dif Geſtaltung unſeres abſchnitten Urlaub zu gewähren. Ferner wurde ein⸗ ſtabes, ſeit 1910 Schwadronchef in Durlach. näß beant worte et würden: Berfaffungswef ſens ſich Lran sbilden, muß. n Block, ſti mmig ein ſoziald 66ktro iſcher Antrag angenommen, Das Eiſerne Kreuz 2. Klaſſe erhielten:„Hat Herr Erzberger in der Frankfurter Sitzung der in der nationalen Politik, um es auf ein der den Keichskanz ler erſucht, eine anderweitige Feſt⸗ Juſp.- Stellv. Julius Berger, ünteroff. Off.Aſp 3 Reichsausſchuſſes der Zentrumspartei davon ge⸗ kurzes Wort zu bringen, mit Hindenburg und ſetzung der Löhnung der Mannſchaften und Frion— r. Unleroff. 5 daß uns der Mangel an Rohſtoffen z zum Friefeinem unbedingten Sieges willen gehen wird. Ein Unteroffizie re herbeizuführen, und zwar na r 8 1 Must. F18. den zwinge, oder hat er nicht davon geſprochen? Hat Block, der in der inneren Po lütkk ſich ⸗weitherzig folgenden Richtlini 11 40 Anterofe iere erhalten na htꝰ c„geleiſteten Srdi ke inee iee deii en ichte f D dieſer Tage für innere eiheit und von 12 Monaten eine G5 höhung der Löhnung von 20 Landſt. Gefr. Joh. Knohler⸗Windiſchbu 8 e ̃ rang die A1 iß f91 8 95 Afizier Job. Webner und Schur ſeobee 3 Abg Erzberger kann die Antwort auf dieſe Fragen oziale 5 i1e5 bil! 5 herauswachſen und Prozent; d) Gefreite und Gemeine nach einer Kriegs- Schütz von Mannheim, Schütze Albert Boger⸗ unmöglich vorenthalten: er ſollte ſich diehnehr 855 len, die ich kurz als die deu ldung utſche Demokratie unter dienſtzeit von einem Jahr 20 Prozent, nach en Cutingen Musk Rich 50ff 5. Landſt. Fritz um den nun auf ihm ruhenden acht zu beſeitigen,leinem wahren V öist Um bezeichnen möchte.! Kriegsdienſtzeit von zwei Jahren 40 Prozent und na R ieeee 225 55 ieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee 3— ee alaubſt, denn du weißt, was du mir biſt. Das kann] ten wie nach Noten. Sogar. ich ſollte angeſtellt„Du würdeſt mich wohl ſonft ſelbſt mit Beſchlag Amtmanns Häthe. mir 5 ein anderer Menſch werden. Käthe iſt mir zum Zwirnſpulen und ſo. Aber Käthe hat mich los⸗ belegen?“ neckte er. nur ſo lieb, weil ſie doch nun zu dir gehört. Freil lichgebettelt. Und die hat doch jetht ein Wörtchen 115 Sie tippte weniger höflich als deutlich an die Stirn Bruder und Gefr. Eugen Grab von Karlsruhe, er ſich, wenn ja, auf Mitteilungen Hindenburgs und allen Ford 3 erſchließt, die aus dem Sturm und einer als Unteroff eeee Roman von H. Courths— ich wüßte keine, die mir als Schwiegertochter lieber]reden, ſeit ſie deine Braut iſt.“„Unſinn, davon kann doch keine Rede ſein. Ich 8 ſein könnte als ſie.“ lachte. meine nur, ſo ein famoſer Menſch muß auch ve 15 Fortſetzung.) Georg richtete ſich auf.„Ift ſie dadurch eine wichtige Perſönlichkeit gewor⸗ famofe Frau haben. Na und die Käthe— weißt du Georg hörte mit ſicht tlichem Intereſſe zu, als ihm Och h glaube, ſie verdient es, Mutter.“ den?“ fragt e er.— ich habe vor keinem Menſchen ſolch einen Reſpekt. ſeine Mutter allerlei über ihre Kommiſſi onen in Kä⸗ e bli ckte i Ihn. ernſt und ruhig an.„Na, ſelbſtverſtändlich“, verſicherte Walli mitfals vor ihr. Wenn du nur erſt mal merkſt, was du thes Geſellſchaft erzählte und warf einige Fragen da⸗ Jg mein Sohn— davon bin ich überzeugt. Ich Nachdruck.„Die Braut des Herrn vom Brandnerhoffin ihr für eine Perle gefunden haſt. Vorläufig ſcheint zwiſchen..kenne ſie gut genug, um das zu wi iſſen, und trotz ihrer— du, das iſt 505 was.“ dir di e Erkenntnis noch nicht recht aufgegangen z0 Ueber den Amtmann ließ Frau Brandner einigeZurückhaltung leſe 100 in ihrem Innern wie in einem„Meinſt du?“ ſein. wenig— chelhafte Bemerkungen fallen. Sie mochle aufgeſchlagenen Buche.“, das meine nicht nur ich, ſondern auch alle Georg blieb ſtehen. Dies Thema intereſſierte ihn ihn jetzt wen üger leiden als je, trotzdem er ſich ihr„Alſo dann adi eu, Mutter. Zum Abendeſſen bin andere Sogar 92 geſteht Käthe etzt einige Da⸗ſehr. gegenüber eines liebenswürdigen unterwürfigen Tones ich zurück“, ſagte Georg nach einer Weile. ſeinsberechtt igung zu. Ach, Schwager, wie ich mich auf„So, meinſt du?“ befleißigte. Und Georg berichtete ihr lachend, daß„Adieu, Georg. eure Hochzeit freue! Weißt du, das Verlobungsſou⸗ Walli nickte und wippte auf den Fußſpit Walli von ihrem Vater meiſt nur als von„Zeus“ Er eilte mit ſichtlicher Ungeduld davon und ge⸗ per war auch ſchon mächtig fein. Aber eure Hochzeit, ab, während ſie die Arme au if den Rücken ſprach. ſtand ſich nicht ein, daß er hatte, in Käthes das iſt doch 5 ein Ereignis in di eſer jammervollen„Natürlich, ich meine immer, W9 ich 3 Frau Brandner lächelte. ernſtes, ſchönes Geſicht, in ihre goldig ſchimmerndenWelt.“ halh bin ich ja das bete⸗noir der Familie und 9 „Walli hat ſehr viel Temperament, es wäre Augen zu ſehen. Wieder mußte Georg lachen. Langſam gingen ſie mir ſchon manches Donnerwetter eingetragen. Weißt ſchade, wenn der 3 5 910 ſeine deſpotiſche Er⸗ Die Mutter faltete die Hände. nebeneinander her. du, es iſt ja ſchließlich auch gar nicht zu berlangen ziehung die Friſche und Arsprängihden res Weſens„Gott mag alles zum Beſten führen— ſie ſind„Erſcheint dir die Welt ſo jammervoll?“ von dir, daß du Käthes Wert ſchon erkannt haſt. Sie vernichtete. Jetzt, da ſie die ganze Boche nicht zu einander wert“, dachte ſie.„Na ich danke“, antwortete Walli im Bruſtton der iſt ja ſo ſchrecklich ängſtlich und zugeknöpft, damit aur Hauſe iſt, vermag ſein Einſl uß noch nicht ihren ſehr⸗ Ueberzeugung,„du haſt ja keine Ahnung, wie triſte es ja niemand ihre guten Eigenf ſchoften kennen! lernt. J kräftigen Willen zu unterjochen: Iſt ſie aber erſt ſich lebt unter Vaters Joch Grunde kennt ſie keiner ſo gut als ich, und keiner ſo wieder ganz daheim, dann wird er mit ſeinem Egois⸗ 8 Es war an einem Samstag. Georg hatte mit Sie ſchlug ſich auf den Mund und fuhr haſtig fort:] wenig als du.“ mus doch der Stärkere bleiben. Gegen ſolche Ich⸗ ſchnellen Schritten den Weg bis zu Amtmanns zurück⸗„Ach ſo, davon darf ich ja eigentlich nichts ver⸗ Georg war ernſt geworden. H:“ menſchen kommt doch keiner auf. Jeder erkennt ihren gelegt. Als er durch das Tor des Holzzauns trat, kamraten... Aber ſchließli Aöfkt du doch jetzt zur„Du ſtellſt da kühne Behauptungen au Walli Unwert und doch kann ſich niemand von ihnen frei ihm Walli entgegengeſprungen. Sie war noch nicht] Familie und wirſt dir wohl felbſt ein Urteil gebildet ſagte er raſch, obwohl er glaubte, daß 1655 recht hatte machen.“ lange daheim. haben, wenn du auch ſozuſagen Familienleben Es ge ihn nur, von ihr über K „Er iſt mir ſo, wie nur möglich,„Tag Schwager!“ rief ſie ihm ſchon von weitem zuf nur mit Liebreiz garniert vorgeſetzt bekommſt.“„Gar nicht kühn nicht die Bohne! Mutter, und ich! werde nie mit ihm auf einen wärme⸗ und dann ſchüttelte ſie ihm die Hand, daß er eine„So— wer garniert es denn?“ forſchte er amü⸗ gegenüber gibt ſie ſich, wie ſie iſt. Wir ren Ton kommen.“ ſcherzhafte Grimaſſe ſchnitt. ſant. ſchon immer in einem Zimmer und ich 5 120 „Das iſt auch nicht 8 mein Sohn. Wir wol⸗„Wenn dein Händedruck den Grad deiner Zunei⸗„Na, Zeus natürlich.“ viel mit ihr zuſammen. Wenn Va 15 ihn uns ſchon möglichſt fern halten. Ein Wunder gung für 1155 ausdrückt, dann bin ich dir ſehr teuer“, Er zog ſie am Hängezop dann ducken wir uns alle und 1 755 i das dieſer Mann laufer, prächti ge, laate, 11 lachend. Sie machte eine haſtige Bewegung.„Wenn ich nicht irre, f Lut du auch nicht„Zeus“ wenn wir allein ſind,d Aa lüchtig, Kinder hat, um ſo mehr, als ſeine Frau in Ach du, wünf ſche dir ja nicht, daß mein Hände⸗ jagen.“ und du ſiehſt ſie doch fa Ge⸗ ihrer Angſt vor ihm nur verſtohlen ſhren Einfluß auf dri E dir die Größe meiner Zuneigung beweiſen ſoll„Willſt du etwa petzen?“ fragte ſie entrüſtet. genwart, alſo wie willſt i0 die Erziehung geltend machen konnte.“— ſonſt kämſt du nicht ohne ein paar zerquetſchte Fin⸗„Weil du ein Paar folcher Prachtzöpfe beſitzeſt, will ohnehin jetzt ſo ſchrecklich gewor⸗ Nach einer Weile erhob ſich Georg. ger davon.“ ich's mal nicht mun.“ den.“ „Ich will noch nach der Farbik hinüber, Mutter,„Am Gottes willen— dann iſt es ja ein Glück,„Prachtzöpfe? Na weißte, wenn du mich uzen„War ſie denn früher and und möchte zu Fuß gehen, da ich den ganzen Tag f ſchon daß deine Kraft nicht dazu ausrei ich⸗ Alſo biſt duwillſt. Sie ſind nun mal ewig ruſchelig, Käthe zankt Walli machte ein Mäulche auf dem Pferde zubrachte. Da ich einmal auf dem glücklich einmal wieder dem Schulzwang ent⸗ auch immer. Freilich, der ihre Zötfe ſind jetzt immer„Aber lich, ganz and Wege bin, will i0 bei Amtmanns vorſprechen. Haſt]ronnen?“ bewundernswert glatt und ordentlich, trotzdem ſie deine, t, hat ſie es mäc 9 du etwas Käthe zu beſ 19“„Gott ſei Dank.“ noch'n Ende länger 115 ſtärker ſind als meine. Wie krieg Denkt du, f ſie tollt noc birbde einen hen Gruß, mein Sohn,„Sind d die Eltern zu Hauſe?“ ſie das zanſtellt iſt mir ſchlei erhaft. Sie friſiert ſich der Däm: nerſtunde, wenn Ze „haben uns ja ſchon geſprochen heute.“„Hml Vater ſitzt hinten in der Baumſchule und ein einziges Mal und iſt immer tipx topp. Ich kämme gegangen iſt, mit mir draußen arxten r lächelte. regiert.“ und bürſte das Haar zehnmal am Tage, aber das Re⸗ Keine Spur. Immer hat ſie gerade was ich I muß wohl nächſtens auf Käthe eiferſüchtig„Wie meinſt du das?“ ſultat ſiehſt du ja vor dir. Aber laffen wir nun die vor. Ich bitte dich, als ob Luſtigſein werden, Mutter, du wirſt ſie eines Tages lieber ge⸗„Nun, er ſieht zu, wie die Brüder und die Leute dämli Gen Zöpfe. Daß du nicht petzen würdeſt, wußte nenwelt nicht das Wichtigſte wäre. Na, Wt en haben als mich.“ arbeiten und läßt als Be Geltung dazu ein Donnerwet⸗ ich ſchon im voraus. Dazu biſt du ein vi zu famofer einen Brautſtand hab ich mir auch verg! Sie ſchüttelte den Kopf. ter nach dem andern los. Und Mutter iſt mit den] Menſch. Weißt du, im Gri ide gönne ich dich keiner dacht.“ — Prichſt Du etwas aus, as du lelblt nicht! Schweſtern in der Nähbſtube und alle Antammen arbei⸗ anderen als meiner Käthe.“ 8(Fortſetzung folgt.) Montag, 1. Oktober 1917. Heidelberger Tageblatt ⸗ General⸗Anzeiger Fernſprech⸗Anſchluß Nr. 12 rei Jahren 50 Prozent Er⸗ en Löhnung; c) beſondere e Funktionen bezahlt ung ni angerechnet ein ig eine Ent⸗ Familienunter⸗ 20 auf 30 Mark, für chöhen. Unterſtaats⸗ ärt, daß die Unter⸗ g erfahren müß⸗ einzuſchlagenden verde die Erhöhung zeitig es Winters, ſpäteſtens am o„don werden. ſchließung ten. dlur Weg ſchwebten noch, genüg vor dem J. November, eintreten. — N A Schwetzingen, 1. Okt.[Die hieſige Volksbankf wurde in eine eingetr. Genoſſen⸗ ſchaft mit unbeſchränkter Haftpflicht umgewandelt. A nheim, 1. Okt.[Tödlicher Un⸗ glü 2 kreitag abend wurde auf dem hieſigen gutarbeiter Johann Oden⸗ wälder, d hhn des Hilfsſchutzmanns Odenwä im Wagenſchieben überfahren und trotz ärztlicher Hilfe des Dr. Dünow ſo ſchwer verletzt, daß er auf dem Transport nach Heidel⸗ berg ſtarb. Der brave junge Mann hinterläßt der im Alter von“ bis 5 Jahren. [Für die 7. Kriegsan⸗ hieſige Gemeinde aus ſtädti ln Million Mark, was auf den Kopf rung 110 Mk. ausmacht. d u, 1. Okt.[Frecher Buben⸗ ſtreich.] einigen Nächten wurde dem hie⸗ ſigen Stadtſchäfer Walter die Schafherde aus der Friedigung herausgelaſſen, ſo daß ein Flur⸗ und Tierſchaden von 500 Mk. entſtanden iſt. Freiburg, 30. Sept.[(Obſt für Schul⸗ kinder.] Der Stadtrat hat beſchloſſen, ſämt⸗ lichen Schulkindern je fünf Pfund Obſt unentgelt⸗ lich zu liefern. Engen, 27. Sept. Frau und 4 8 Okt Buchen, 1. Ok leihe] zeichnete die [Der Obſtverkehr mit Hinderniſſen.] Am vergangenen Sonn⸗ tag ergoß ſich eine wahre Hochflut von Obſtkäu⸗ fern über Engen und den Hegau bis Singen. Es waren meiſt Familien aus dem Württembergiſchen und aus der Baar, welche durch perſönlichen Ein⸗ kauf das Obſt billig erwerben wollten. Bei der Heimfahrt kam es dann zu ſchweren Enttäuſchun⸗ gen. Die Züge waren, wie der„Schwarzwälder“ ſchreibt, ſchon vom Bodenſee her mit Obſteinkäu⸗ fern überfüllt; auf den Trittbrettern und Platt⸗ formen der Wagen ſtand alles voll mit Obſtkörben. Da auf einigen Stationen die zur Kontrolle aufge⸗ botene Gendarmerie kein Obſt durchließ, das nicht durch Erlaubnisſchein der Bad. Obſtverſorgung als verſandberechtigt ausgewieſen werden konnte, lam es zu ſtürmiſchen Auftritten. Viele Obſtkäu⸗ fer waren gezwungen, um überhaupt nur mit den Zügen wieder heim zu kommen, das gekaufte Obſt in den Straßengraben zu ſchütten. Radolfzell, 30. Sept.[Gegen Wilſon. Die Verleger und Redakteure der in Oberbaden er⸗ ſcheinenden politiſchen Tageszeitungen verſchiedener Parteirichtungen haben in einer öffentlichen Kund⸗ machung als die berufenen Vertreter der öffent⸗ lichen Meinung am Bodenſee und im Schwarz⸗ wald ihrer größten Entrüſtung über die Antwort bes Präſidenten Wilſon und ſeiner frechen Ein⸗ miſchung in die innerpolitiſchen Verhältniſſe Deutſchlands Ausdruck gegeben. ih Konſtanz, 28. Sept.[Großfeuer.] In hem nahen Emmishofen wurde die große Dampf⸗ ſiegelei von Noppel u. Ko. durch Großfeuer voll⸗ ſtändig tört. Das fünf Stockwerke hohe Haupt⸗ zebäude brannte vollſtändig aus und ſeine Außen⸗ mauern ſtürzten ein. Auch umfangreiche Oelvor⸗ käte wurden von dem Feuer ergriffen. Die Hitze un der Brandſtätte war ſo groß, daß die Scheiben der umliegenden Häuſer platzten. Lokale Nachrichten. Heidelberg, 1. Oktober. Gktober. Das letzte Vierteljahr des Kriegsjahres 1917 bricht heute an. Goldene Herbſttage beſcherte uns noch der eben zu Ende gegangene September. Tag um Tag wölbte ſich der Himmel in reinſtem Blau über der Erde, auf die die welken Blätter leiſe her⸗ abfallen, uns an die Nähe der kalten toten Jah⸗ reszeit mit ihrem rauh verhangenen Himmel und dem ſchwarzen Geäſt mahnend. Aber zunächſt er⸗ ſtrahlt noch der Sonne Gold heller denn je. Wir ſollten es der Sonne gleich tun und eine Wande⸗ rung durch den Wald machen, deſſen Bäume vom dunklen Grün bis zum ſatten Rot in allen Farben ſchimmern, deſſen Moosboden weicher iſt als zu je ir⸗ gend einer anderen Zeit des Jahres, wo uns die ſommerlichen Quälgeiſter, Mücken und anderes fliegendes Getier, ſo gut wie gar nicht mehr belä⸗ ſtigen. Die Freude über all die Schönheit, die die Natur uns beim Scheiden darbietet, ſollte über die Wehmut, über die Vergänglichkeit alles Ir⸗ diſchen, die Oberhand gewinnen. Die Freude über die goldenen Herbſttage ſollte von Herzen kommen, zumal die Kohlenknappheit ſchon jetzt ihre dunklen Schatten in unſer geſamtes Wirtſchafts⸗ leben wirft. Aber die große Wärmeſpenderin ent⸗ hebt uns noch der Sorge um unſere Zimmerhei⸗ zung. Daß uns noch recht viele ſolcher goldenen Herbſttage beſchert ſein möchten! Freilich der Krieg iſt bitterernſte Tatſache. Ok⸗ tober iſt Quartalswende, bringt Stellenwechſel und Wohnungsänderung, eine Menge von Sorgen für viele! Es geht ſachte auf den Winter zu und wie⸗ der ſinnt man über den Krieg und ſeine Not nach. Wie lange er noch dauern mag? Und was wird das für eine Weihnachten geben? Aber nicht all dieſen trüben Gedanken nachhängen! Geſtern war wieder Opfertag. Die Heimat im Herzen und vor Augen die Pflicht! Unter dieſer Parole entledig⸗ ten wir uns geſtern des Dankes an unſere Gefan⸗ genen. Hoffentlich war es ein würdiger Aus⸗ druck des Dankes, den wir unſeren gefangenen Brüdern ſchulden. Treten wir mit der Parole: Die Heimat im Herzen, vor Augen die Pflicht, in das letzte Viertelſahr des vierten Kriegswinters ein! Das wird uns wunderbar wärmen zu feſter Tatkraft Nicht das Vergehen in der Natur ſoll uns beſchäftigen, ſondern das wagemutige Schaffen aller Daſeinskräfte. Fur neuen Kriegsanleihe. Alle⸗Mann⸗auf, wie Wetterſchlag! auf daß es Sieg werde und Fahnentag! Die ſilbernen Kugeln ſollten entſcheiden, wer verliert und wer gewinnt. war's nicht ſo?! Wohlan, es gilt! alle⸗Mann⸗auf, der Welt zu zeigen, daß wir auch da ihnen über ſind! Cäſar Flaiſchlen. Die verbeſſerung der Teuerungsmaß⸗ nahmen für Beamte und Arbeiter. Die„Karlsruher Zeitung“ veröffentlicht die Verbeſſerung der Teuerungsmaßnahmen für Be⸗ amte und Arbeiter des Staates, die rückwirkend auf 1. Juli in Kraft treten. Aus den neuen Maß⸗ nahmen iſt hervorzuheben: an Stelle der bisheri⸗ gen Kriegszuläge von jährlich 100 Mk. innerhalb eines Gehaktes oder einer Vergütung von 2500 Mk. wird eine Kriegszulage nach folgenden Beſtimmun⸗ gen gewährt: Die Kriegszulage beträgt jährlich: a) für verheiratete etatmäßige Beamte der Ge⸗ haltstarif ⸗Abteilungen B und C 630 Mk., D und D 540 Mk., F, E und H 450 Mk., Jund K 330 Mk.; b) für verheiratete etatmäßige Lehrer 450 Mk.; für ledige etatmäßige Beamte mit einem Dienſt⸗ einkommen leinſchl. Wohnungsgeld) von nicht mehr als 6000 Mk. und für ledige etatmäßige Lehrer 300 Mk. Die vollbeſchäftigten, nichtetatmäßigen im Beamten und Lehrer einſchl. der Dienſt weiter- oder wiederverwe haltsempfänger erhalten die Krieg Betrage, der ihnen im Falle der et ſtellung oder Wiederanſtellung zu gewe nicht bloß zu ſtaatlichen Rußhege⸗ angenommenen halten mit gew Bezüg ſchäftigte, nicht näß Be bleibt es bei den bisherigen Beſtimm Die Beſtimmungen über die Gewährung von Teuerungsbeihilfen und Zulagen uſw. werden hin geändert, daß die Ledigen an Stelle der bis herigen monatlichen Zuwendungen von 8, 6 und 5 Mark, ſolche in Höhe von 12, 10 und 8 Mark halten und zwar bis zu einem J i kommen von 2400(2700) Mark ſtatt b (2100) Mark. Bei den Verheiratet Einkommensgrenze von 6000(6300) Mark auf 8200 (8500) Mark hinaufgeſetzt und die monatliche Bei⸗ hilfe oder Zulage in den Ortsgruppen I und la der unterſten Einkommensſtufe(bis 1800(2100) Mark) um 6 Mk., im übrigen durchweg um 4 Mk. erhöht. Die bisherige Beſtimmung, daß die Teuerungsbeihilfen und Zulagen bei höheren Jah⸗ resdienſteinkommen als 4500(4800) Mk. nur auf Anſuchen des Betreffenden bewilligt werden, wurde fallen gelaſſen. In Zuſammenhang mit den vorſtehenden Maß⸗ nahmen wird auch der den ſtändigen Staatsarbei⸗ tern ab 1. Auguſt gewährte weitere außerordent⸗ liche Kriegslohnzuſchlag(Verdoppelung des ab 1. April 1917 bewilligten Lohnzuſchla nachträg⸗ lich ſchon mit Wirkung vom 1. Juli 1917 gegeben. 1 (Die Feier des 70. Geburtstages von Hin⸗ denburg) wird in hieſiger Stadt, wie das dem eig nen Wunſch des Generalfeldmarſchalls entſpricht, mit der Werbetätigkeit für die Kriegsanleihe ver⸗ bunden werden. Wie bereits am letzten Sonntag beim 46. vaterländiſchen Volksabend verkündet wurde, wird der 47., der am Samstag, den 6. Oktober ſtattfinden wird, dieſen beiden Zielen gewidmet ſein. Der Stadtrat ſtellt dazu das ſtäd⸗ tiſche Orcheſter, die Univerſität den Redner, der Verwundetenchor der hieſigen Lazarette ſeine Sän⸗ gerſchar, Mannheimer Künſtler, die zur Zeit beim 40. Reſ.⸗Inf.⸗Regt. eingezogen ſind, ihre ſchauſpie⸗ leriſchen und rezitatoriſchen Kräfte und der Turn⸗ verein ſeine Halle zur Verfügung. Der Rahmen der Veranſtaltung wird dabei etwas freier gehalten werden, da die zweite Hälfte des Abends durch das Kriegsanleihe-Luſtſpiel„Gezeichnet“ ausge⸗ füllt wird. Um eine Ueberfüllung der Turnhalle zu vermeiden, werden diesmal Karten(Saal 25 Pfg., Galerie 15 Pfg.), ausgegeben werden. Das Nähere durch die Plakate und Anzeigen in den Zeitungen. (Heidelberger Ehrentafel.) Den Heldentod fürs Vaterland ſtarben Fähnrich Willi Anſchütz im Garde⸗Gren.⸗Regt. Nr. 5 und Oberleutnant, Farmbeſitzer Dr. Wilh. Baſſermann, Inh. d. Eiſ. Kreuzes 1. und 2. Kl., des Ordens vom Zäh⸗ Fußt Löwen 2. Kl. mit Schwertern, von Darm⸗ tadt. (Iy(Auszeichnung.— Beförderung.) Oberleut⸗ nant d. R. Kurt Petters, Inhaber des Eiſernen Kreuzes 1. Klaſſe und anderer Kriegsorden, erhielt das Ritterkreuzz zum Württembergiſchen Militär⸗ verdienſtkreuz.— Unteroffizier Feuerſtein im Gren.⸗Regt. 109, Inhaber des Eiſernen Kreuzes, Sohn des Friſeurs Martin Feuerſtein, wurde zum Proviantamt ⸗Inſp.⸗⸗Stellvertreter befördert. —(Opfertag für unſere Kriegsgefangenen.) In herzlicher Weiſe hat man geſtern auch auf der Straße der tapferen Helden, die in feindlicher Kriegsgefangenſchaft ſchmachten, gedacht, und der Ruf, nur mit einem Scherflein ihr Leid lindern zu helfen, iſt nicht umſonſt erhoben worden. Die vie⸗ len jungen Helfer und Helferinnen, die vom frü⸗ hen Margen bis zum ſpäten Abend unermüblich tätig waren, konnten am Schluſſe anſehnliche⸗-Be⸗ träge abliefern. Bücher, Poſtkarten, Streichhöl⸗ zer, Fähnchen, Efeublätter, alles fand guten Ab⸗ ſatz und die wenigen der bedruckten Efeublätter, die am Abend noch übrig waren, wurden dann im Theater für 50 Pfg. und 1 Mark verkauft. Einige freundliche Spe ſtehenden W Iau 2 5 a rei n Hilfskr war. Unſere braven Brüder in 8 ſchaft werden den Erfolg und Segen tages ſpüren. (Kundgebun 3 ch di Heidel⸗ delberger Han ammer hat 5 der Handelskammer idgebungen zur 7. Kriegsanleihe angeſchloſſenen Kreiſe gewendet, und u eifriger Werbetätig ſowie zu höchſt⸗ Bemeſſung der eige i lichen Worten auf. S n Wunſche Ausd daß il blick, in welchem der z. Zt. unbeſchrä ber der Vereinigten Staaten, Präſident Wilſo in lächerlicher Unkenntnis deutſcher Verhältniſſe Zwietracht im deutſchen Volke zu ſäen verſucht, die einzig richtige Antwort ſein würde, wenn der 7. Kriegsanleihe derſelbe große Erfolg beſchieden wer⸗ den möge, wie den vorhergehenden. ˖„(Auslandsſtudium an den Hochſchulen.) Die preußiſche Unterrichtsverwaltung hat angeregt, daß an den Hochſchulen dem Studium des Auslandes größere Beachtung geſchenkt wird. Die Univerſi⸗ tät Kiel pflegt die geſamten überſeeiſchen Inter⸗ eſſen, die Univerſität Bonn die Beziehungen zu den romaniſchen Nachbarländern und die Univerſi⸗ tät Breslau die zu den an die Provinz Schleſien angrenzenden Staaten. Die Univerſität Greifs⸗ wald hat ſoeben ein nordiſches Programm ver⸗ öffentlicht, das Vorleſungen zur Einführung in das Rechts⸗ und Wirtſchaftsleben der ſkandinavi⸗ ſchen Länder vorſieht.— Für die Univerſi⸗ tät Heidelberg und die Handelshoch⸗ ſchule Mannheim käme in erſter Linie die Pflege der Beziehungen zur Schweiz in Frage. 1(Die Prüfung der Nahrungsmittelchemiker.) Zu Vorſitzenden der Prüfungs ⸗ Kommiſſion für Nahrungsmittelchemiker wurden ernannt: für Hei⸗ delberg Geh. Regierungsrat Jolly, für Frei⸗ burg Geh. Oberregierungsrat Muth und für Karlsruhe Geh. Oberregierungsrat Dr. Arns⸗ perger. b(Der Verein für badiſche Blinde) hat ſeinem neueſten Jahresberichte im Jahre 1916 eine Neuorganiſation ſeines Vereinsweſens durchge⸗ führt. In dem Geſamtvorſtande haben jetzt die Vertreter des Miniſteriums und der drei Blinden⸗ anſtalten Sitz und Stimme. Der Mitgliederſtand beträgt im Berichtsjahre rund 230 ordentliche Mit⸗ glieder, 3500 unterſtützende Einzelmitglieder, 1388 Gemeinden, 6 Kreiſe und 138 Frauenvereine, zu⸗ ſammen 5452. Die Zahl der Blinden hat einen Zuwachs von 20 neuen Mitgliedern erfahren. Das Ergebnis der Mitgliederbeiträge hat zum erſten Male die Summe von 20 000 Mk. erreicht. Die Einnahmen betragen 28 962.86 Mk., die Ausgaben belaufen ſich auf 26 434.03 Mk., der Kaſſenvorrat auf 2528.83 Mk. +Dienſtjubiläum Herr Ernſt Müller I., Mitglied des ſtädt. Orcheſters, feiert am 1. Okto⸗ ber ſein 25jähriges Dienſtjubiläum. Seitens ſeiner Kollegen wurde Herr E. Müller 185 ein Geſchenk, ſowie durch ein Ständchen er⸗ freut. — Gur Biererzengung) hat das Miniſterium des Innern beſtimmt: Die Brauereien haben bis auf weiteres mindeſtens 25 v. H. ihrer Geſamt⸗ biererzeugung, ſoweit ſolche nicht für das Feldheer beſtimmt iſt, als Einfachbier herzuſtellen. (Der findige Polizeihund.) In der Wieb⸗ linger Landſtraße wurden auf einem Grundſtück die Pfirſiche geſtohlen. Zur Auffindung der Täter bediente man ſich eines Polizeihundes. Der Hund nahm die Spur ſofort auf und hielt vor der des Zimmers, in dem ſich die Diebe befanden. Sie konnten zur Anzeige gebracht werden. Tür des Verbandes rderung deutſcher Theater⸗ Kultur. Am Samstag fand im Anſchluß an die am itag abgehaltenen Ausſchuß ⸗ Sitzungen die pt⸗ Verſammlung des Verbandes zur rung deutſcher Theaterkultur im Muſenſaal 9 gartens“ zu Mannheim ſtatt. egrüßungsanſprachen der Herren Ober⸗ Kutzer, Intendant Hagemann und legierter großer Verbände wurde in eingetreten. 3 Nach Bes hürgermeiſter er zahlr ſtattete den Jahres⸗ bericht, in dem es u. a. heißt: 0 Daß Widerſtände nicht geringer Art zu über⸗ winden ſein würden, bis ſich die Freunde des deut⸗ ſchen Theaters aus allen Kreiſen auf der gemein⸗ ſomen Grundlage zur gemeinſamen Arbeit zu fin⸗ en bermögen, darüber war man ſich bei Begrün⸗ bandes klar. Was den Gründern ändliche Vorausſetzung war, daß nämlich heit des Schaffens und der Auffaſſung nicht angetaſtet werden dürfe, ſoll jetzt im Statut ausge⸗ ſprochen werden, nachdem von Außenſtehenden ge⸗ tade hierfür Befürchtungen geäußert worden ſind. Es iſt in glücklicher Weiſe gelungen, alle Kreiſe, beren Mitwirkung notwendig iſt, an der Leitung des Verbandes zu beteiligen und Korporationen er verſchiedenſten Richtungen zur Mitgliedſchaft fkranzuziehen, ſo daß die Zahl der indirekt ange⸗ ſchloſſenen Mitglieder die erſte Million bereits weit überſteigt. Bei der Gründung von Orts⸗ Huppen iſt weniger Wert darauf gelegt worden, möglichſt löglichſt viele nennen zu können, raſch, n 2 als da ich die Kreiſe wirklich beteiligen, von den erband Förderung erwarten kann. 15 In meh don Landes land hat man fi ildung eine⸗ laßt; den k gaupt die A bandes in beſo Provinzen iſt man zur Bildung änden geſchritten. In Oſtfries⸗ i i h dem Kriege die aters ins Auge ge⸗ rtheatern ſoll über⸗ Theaterkultur-Ver⸗ gelten. vur ür das neue Geſch ohr gepſanten umfangreichen und erfolgver henden Unternehmungen des Verbandes erörtert. J ir — Eingehender! f Dr. Paul Marſop(München) * eingehender Darlegung äußerte ſich Herr ber die Frage, wie man das Theater den weiteſten Krei⸗ ſen des Volkes zugänglich machen könne. An der Hand von Leitſätzen legte er dar, daß man zunächſt beſtrebt ſein müſſe, einem mög⸗ lichſt großen Teil auch des unbemittelten Volkes zunächſt einmal das wertvolle Sch auſpi el nahe⸗ zubringen, da das bei der Oper aus finanziellen Gründen auf beſondere Schwierigkeiten ſtoße. Als⸗ dann machte er Vorſchläge, um eine Verbilli⸗ gung des Opernbetriebs herbeizuführen: Einſchränkung des Agentenweſens, das an der Ga⸗ gentreiberei erhebliche Schuld trage auf dem Wege der Geſetzgebung(lebhafter Beifall), Errichtung von Bühnenhäuſern in zweckentſprechender, aber einfacher Form, mit amphitheatraliſch anſteigenden Sitzen, bei denen nicht unnötiger Luxus verzinſt werden muß, aber damit nicht nur von den beſten und teuerſten Plätzen aus das Bühnenbild richtig geſehen werden könne: Schaffung eines ſolchen, ty⸗ viſchen Bühnenhauſes für mittlere und kleinere Plätze, ſo daß die Ausſtattungen ohne weſentliche Schwierigkeiten von einer Stadt zur andern über⸗ nommen werden können. Der Redner führte aus, daß auch das moderne ernſte Muſikdrama dem breiten Publikum würde erſchloſſen werden können, wenn man ſich des ſtiliſierten Bühnenbildes be⸗ diene, wie man es bei der„Ring“-⸗Inſsßenierung in Baden⸗Baden geſehen hat. Als ſchreiendes Unrecht bezeichnete Dr. Marſop die Ausdehnung der Luſtbarkeitsſteuer auf das ernſte Bühnenſtück. Hieran ſchloſſen ſich längere Ausführungen von Präſident. Rickelt, Dr. Eohen und Dr. Seelig, die dasſelbe Thema in verſchiedenen Verbindungen behandelten, um dieſe Anſicht aus dem praktiſchen Leben zu be⸗ ſtätigen. Der Verſammlung lag ein Antrag vor, in dem ſich die Antragſteller Steyhan Großmann(Ber⸗ lin), Rudolf K. Goldſchmit(Heidelberg), Hof⸗ theaterintendant K. Hagemann(Mannheimj, Karl Henkell(München), Dr. Kuckhoff (Frankfurt) und Dr. Ernſt Leopold Stahl(ĩHei⸗ delberg) gegen die Reichstagsvorlage betr. behörd⸗ licher Konzeſſionierung bei Errichtung neuer Thea⸗ ter wenden, weil dadurch die freie Entſtehung ge⸗ rude von künſtleriſch geleiteten Theatern gehindert werden könne. Die Tagung wird gebeten, eine entſprechende Entſchließung anzunehmen. Ueber dieſen Antrag wurde Samstag und Sonntag mittag mehrere Stunden beraten, wobei die Herren Stephan Großmann, Rechtsanwalt Dr. Seelig, Landrat von Stockhauſen, Präſident Rik⸗ kelt, Dr. Kuckhoff, Goldſchmit, Reichstagsabg. Göt⸗ ting, Reichstagsabg. Schulz, Generalſekretär der freien Gewerkſchaften, Generalſekretär Gerſt und Prof. Dibelius das Wort ergriffen. Nach langer Ausſprache, Rede und Gegenrede wurde ſchließlich die folgende Kombination des Antrags mit einem neuen Antrag Seelig einſtim⸗ mig angenommen: „Angeſichts der Bundesratsverordnung vom 3. Auguſt 1917, betr. die Erteilung der Theatererlaub⸗ nis, begrüßt der Verband zur Förderung deutſcher Theaterkultur den in dieſer Verordnung zum Aus⸗ druck gebrachten Willen der Regierung, ſich der Angelegenheiten und Intereſſen der Theaterkunſt Da er jedoch in der Verſchärfung des Konzeſſionsrechtes durch Einführung der Bedürf⸗ nisfrage eine zulängliche Löſung der ſo überaus dringlichen Theaterprobleme nicht erblicken kann, beauftragt er den Verwaltungsrat, an die Reichs⸗ regierung wegen Erlangung der zur Förderung der Verbandszwecke notwendigen und geeigneten Einrichtungen und geſetzlichen Maßnahmen heran⸗ zutreten. Insbeſondere iſt die Schaffung einer umfaſſenden Staatsgeſetzgebung unter Neuordnung der öffentlichen und privaten Theaterrechtsver⸗ hältniſſe zu beantragen. Das Theater ſoll dem Kultusminiſterium unterſtellt, es ſollen Kunſtin⸗ ſtanzen wie Kunſtkammern und Theaterbeiräte ge⸗ ſchaffen und das öffentliche Theaterrecht in einem beſonderen Theatergeſetz und nicht lediglich durch Verſchärfung des Gewerbepolizeirechts geordnet werden.“ Auf eine Anregung der Frankfurter Ortsgruppe hin entſpann ſich darauf eine lebhafte Zenſur⸗ anzunehmen. debatte, in der die Meinungen ziemlich weit aus⸗ einandergingen. Man einigte ſich auf folgende Entſchließung: „Der Verband beauftragt den Verwaltungsrat gemäß der Satzungsbeſtimmung, wonach die Ver⸗ bandstätigkeit unter Wahrung der Freiheit künſt⸗ leriſchen Schaffens und Denkens zu erfolgen hat, dahin zu wirken, daß eine Beſeitigung der durch das heutige Theaterzenſurweſen geſchaffenen Miß⸗ ſtände herbeigeführt wird.“ In der Samstagsſitzung waren die Satzungen und Wahlen nach kurzer Ausſprache gebilligt wor⸗ den. Der neugewählte Verwaltungsrat beſteht aus den Herren: W. C. Gerſt, Dr. Karl Hagemaun, Dr. Karl Theodor Kämpf, Chefredakteur Kirchrath, Ju⸗ ſtizrat Lenzberg, Guſtav Rickelt, Heinrich Schulz M. d. R.), Dr. Ludwig Seelig, Dr. Springer (Volksbühnen Berlin), Dr. Ernſt Leopold Stahl, Landrat von Stockhauſen(1. Vorſ.) Auf Antrag wurde beſchloſſen, die Zahl der Mitglieder des Hauptausſchuſſes von 30 auf 61 zu erhöhen, von denen 3 ſofort gewählt wurden, wäh⸗ rend für die übrigen dem Hauptausſchuß Koop⸗ tionsrecht verbleibt. Gewählt wurden die Herren Generalintendant v. Putlitz(Stuttgart), Kommer⸗ zienrat Temmler(Mannheim) und Dr. Paul Mar⸗ ſop(München). Samstag abend fand im Hoftheater eine Feſt⸗ vorſtellung ſtatt, wobei Grillparzers„Eſther“ und Strindbergs„Gläubiger“ unter lebhafter Teil⸗ nahme der Tagungsteilnehmer gegeben wurden. Ein Vorſpruch von Karl Henkell, geſprochen von Fritz Alberti, leitete die Feſtvorſtellung e Heute unternehmen die meiſten auswärtigen Teilnehmer einen Ausflug nach Heidelberg. * Das Ergebnis des erſten deutſchen turtages zu würdigen, bleibt einer beſonde trachtung vorbehalten. RK gunſt, Wiſſen und [Vom Pforzheimer Theater.] Aus Pforzheim wird gemeldet: Das Viktoriatheater ging pacht⸗ weiſe auf drei Jahre an Direktor Max Mülle über. Die neue Spielzeit beginnt am 15. Mai 1 und wird ganzjährig durchgeführt. Gaſtſpiele deutender Künſtler, wie Paul Wegner mann, Schildkraut werden ſchon zur i lich feſtgelegt. Ebenſo ſind fürer gaſtſpiele durch Hoftheater Ver troffen. [Das Hoftheater Meiningen] wird jähriger Pauſe, während welcher die? Hofbühne unter dem Namen„Vereir maliger Meininger Hofſchauſpieler“ Rechnung in Meiningen ſpielten, wied herzoglichen Hoftheater der Herzog das Theater von der kommenden S 5 J zeit ab in eigene Regie übernommen hat. nach ˖ ˖r˖r˖r˖r˖rprrrrerrrrr — Fernſprech⸗Anſchluß Nr. 125 und 325. Heidelberger Tagehlatt General⸗Anzeiger Montag, 1. Oktober 1917. Verhaftet wurden angene, die ſich vom Ge⸗ hatten, zwei erdeausfuhr und zen das Melde⸗ Eline S. Epyelheim, 1. Okt. Fei ſtern in der W haft„zum att. Herr Prof. Dr. Wild aus Hei⸗ lt einen Vortrag, in dem er ſeinen per⸗ Eindruck und eigene Erlebniſſe in feind⸗ dern und deutſche Verhältniſſe ſchilderte. xlänot⸗ Ein zur Kriegsanleibezeichnung und Muſik e mit Solovorträgen wechſelten mit einan⸗ der ab. Herr Pfarrer Breinlinger aus Wieb⸗ lingen er dazu zu ve Hyi Krt die Anweſenden ſelbſt und andere „ an der Zeichnung für die 7. zu beteiligen. rgemünd, 30. Sept.[Unfall oder en?] Eine hieſige Frau, deren Mann t, gebar auf dem Abort ein Kind. Auf 18 Gendarmerie wurde die Grube ent⸗ die Leiche des Kindes gefunden. Ob ein en vorliegt oder ein Unfall wird die eingelei⸗ Unterſuchung ergeben. In Necka Verbre im Feld Veranlaff leert und — Lebensmittelausweiſe. „„Bis auf weiteres haben folgende Einzelausweiſe Gültigkeit: 2 Kartoffelkarte: Abſchnitt 14: 10 Pfd. Kartoffeln(ab Montag, 1. Okt.) Brotkarte: Köſchnitt Mehlkarte: 250 Gramm Sypeiſemehl, ſ. Bek. (ab Montag, 1. Okt., bis einſchl. Sonntag, 14. Okt.) Butter⸗ und Fettkarte: Abſchnitt 8: 5 Pfund Butter, Geſchäfte K bis M (ab Samstag, 29. Sept., bis einſchl. Montag, 1. Okt.) Abſchnitt 9: c Pfund Molkereibutter, Geſchäfte A bis L(ab Montag, 1. Okt., bis einſchl. Mittwoch, 3. Oktober Abſchnitt 9: 76 Pfd. Butter, Geſchäfte M(ab Diens⸗ tag, 2. Okt., bis einſchl. Donnerstag, 4. Okt.) Eierkarte: Abſchnitt: 10: 1 Auslandei zu 40 Pfg., Geſchäfte K bis W(ab Samstag, 29. Sept., bis einſchl. Mon⸗ tag, 1 Okt.) Kolonialwarenkarte: Abſchnitt 3: 1 Hering zu 45 Pfg., Geſchäfte A bis G (ab Freitag, 28. Sept., bis einſchl. Donnerstag, 4. Oktober Zuckerkarte: Pfund Zucker(ab Montag, 1. Okt.) Städt. Nahrungsmittelamt. Gerichtshalle. Heidelberg, 29. Sept.[Strafkammerl vom 28. Sept. Die Berufung des Kaufmanns Leon Cerf von Minversheim, der vom Schöffengericht Wiesloch wegen Landſtreicherei zu 6 Wochen Haft verurteilt wurde und die Ueberweiſung an die Landesbvolizei⸗ behörde erkannt wurde, wurde zurückgewieſen. * Tauberbiſchofsheim, 29. Sept.[Das Schwur⸗ gerichtl zu Würszburg verurteilte den 19jährigen Sohn des Poſtagenten in Ermershauſen, der bei einem Streit ſeinen beſten Freund erſtach, unter üune mildernder Umſtände zu 9 Monaten Befängnis. Handel, Induftrie und Verkehr. Reichsbanlausweis. Der Ausweis der Reichsbank vom 22. September läßt eine verhältnismäßig befriedigende Entwicklung erkennen. Zwar hat die Anlage eine ſtarke Erhöh⸗ ung erfahren, doch wird dieſe Zunahme bei weitem übertroffen durch die Vermehrung der fremden Gel⸗ der. Im einzelnen iſt folgendes zu bemerken: Die bankmäßige Deckung hat ſich um 268.7 auf 11 266 Millionen Mark und die geſamte Kapitalan⸗ lage um 376.4 auf 11 460.5 Mill. Mk. erhöht. Zu dieſer Steigerung dürften die Vorbereitungen für die ſiebte Kriegsanleihe, die vom 29. Sep⸗ tember ab erfolgen kann, mitgewirkt haben. Teil⸗ weiſe die gleiche Urſache dürfte das ſchon erwähnte Anſchwellen der fremden Gelder haben, das ſich auf 467.8 Mill. Mk. beläuft. Der Geſamtbetrag der fremden Gelder beläuft ſich jetzt auf 5972.1 Mill. Mark. Der Bedarf an Zahlungsmitteln war im Zuſammenhang mit der Einlöſung von Okto⸗ ber⸗Zinsſcheinen der Reichs⸗ und Staatsanleihen wieder groß. Es vermehrte ſich nämlich der Noten⸗ umlauf um 128.4 Mill. Mk. auf 9608.6 Mill. Mk,, und es wurden außerdem 38.9 Mill. Mk. Dar⸗ lehnskaſſenſcheine in den Verkehr geſetzt. Die Einlöſung von Zinsſcheinen kommt außer in der Erweiterung des Notenumlaufs in dem Konto der ſonſtigen Aktiva zum Ausdruck, das ſich um 248.2 auf 1709 Mill. Mk. erhöht hat. Die von der Reichsbank für Rechnung des Reiches und des preußiſchen Staa⸗ tes eingelöſten Zinsſcheine werden nämlich erſt im nächſten Quartal der Reichsbank erſtattet und ihr Gegenwert wird einſtweilen auf dem Konto der ſon⸗ ſtigen Aktiva verbucht. Der Goldbeſtand der Reichsbank hat ſich von 2403.7 auf 2403.85 Mill. Mk. und der Silberſtand von 104.6 auf 107.7 Mill. Mk. gehoben. Die Reichskaſſenſcheine weiſen mif 149 Mill. Mk, eine Zunahme um 0.6 Mill. Mk. ge⸗ genüber dem 15, September auf. Die von den Dar⸗ lehnskaſſen für die Zwecke der Einzahlungen auf die ſechſte Kriegsanleihe hergegebenen Darlehen haben ſich in der Berichtwoche um 10.6 auf 373.9 Mill. Mk. gleich 2.85 Prozent des Zeichnungsergebniſſes gemin⸗ dert. Dagegen hat der geſamte Darlehns⸗ beſtand bei den Darlehnskaſſen eine Erhöhung um 88.1 auf 6110.7 Mill. Mk. erfahren. Dement⸗ ſprechend floſſen der Reichsbank von den Darlehns⸗ kaſſen 88.1 Mill. Mk. Darlehnskaſſenſchein⸗ zu, und da, wie ſchon erwähnt, 38.9 Mill. Mk. an den Verkehr abgegeben werden mußten, hat ſich der Beſtand der Reichsbank an Darlehnskaſſenſcheinen um 49.2 auf 749.4 Mill. Mk. vergrößert. Abſchnitt 7: 4 Berlin, 29. Sept. Deviſenkurſef.telegr. Auszahlungen Amtlich Holland(für 100 Gulden) 3023% 3038¼ Dänemark(für 100 Kronen, nord.) 219 219%½ Schweden(für 100 Kronen, nord.) 242“ 243%½ Norwegen(für 100 Kronen, nord.) 219½/ 21934 Schweiz(für 100 Franes) 1517 151% Deſterr.⸗Ung.(für 100 Kronen, öſt.) 64.20 64.30 Konſtantinopel 19.90 20 Bulgarien(für 100 Lewa) 80%½% 817 Spanien 1277½% 128½ Laudesprodukte. * Heidelberg, 1. Okt. Brot⸗ und Mehlpreis and das von der Regierung feſtgeſetzte Gewicht für Kriegsbrot vom 1. bis 81. Okt. Es koſten: Brot: 1500 Gr. 60 Pfg., 750 Gr. 30 Pfg. Mehl: 1 Pfund Wei aenorotmehl Pfg. 1 Pid, Roggenmebl 21 Pig. Viehmärkte § Würzburg, 28. markt ſtanden feil: 11 Läufer, 324 Ferkel, zuſammen 835 Stück. Erſtere koſteten 240—8300—350 Mk., letz⸗ tere 3—4 Wochen alt 45—55—60 Mk., 4—10 Wochen alt 65—95—135 Mk. Zufuhr ſchwach, Handel ſchlep⸗ pend, Preiſe ſehr hoch. Briefkaſten Abonnent H. hier. Ob die Verleihung der Titel an die von Ihnen bezeichneten ſtädtiſchen Beamten richtig iſt, können wir Ihnen nicht ſagen. Eine amt⸗ liche Mitteilung iſt bisher von ſeiten der Stadtver⸗ waltung nicht erfolgt. Auch iſt ſeit Wochen kein Be⸗ richt über Beſchlüſſe des Stadtrats mehr erſchienen. —— * 7 Nas IFah*1 le 8 Felegramme des Heidelberger Jageblatte⸗ Berlin, 1. Okt.(Priv.⸗Tel.) Wie die„Nordd, Allgemeine Zeitung“ mitteilt, iſt eine neue fran⸗ zöſiſche Schandtat an wehrloſen Gefangenen an das Tageslicht gekommen, die umſomehr här⸗ teſte Vergeltung verlangt, als ihr 29 deutſche Men⸗ ſchenleben zum Opfer gefallen ſind. Da die fran⸗ zöſiſche Regierung es nicht für angezeigt gehalten hat, die deutſche Forderung, derartige Schändlich keiten in Zukunft zu verhindern, überhaupt zu be⸗ antworten, werde jetzt hinter der deutſchen Front Gleiches mit Gleichem vergolten werden. Berlin, 1. Okt.(Priv.⸗Tel.) Die Matroſen der ruſſiſchen Oſtſeeflotte beſchloſſen, auf allen Kriegsf ahrzeugen und Küſtenbefeſtigungen die rote Flagge zu hiſſen, bis die Regierung in 2 die Hand des Arbeiter⸗ und Soldatenrates überge⸗ gangen ſei. Die Schwarze Meerflotte, die in letzter Zeit als Kerenskij treu gegolten habe, ſolle deutlich zeigen, daß ſie zur Oppoſition über⸗ gehen wolle. Berlin, 1. Okt.(Priv.⸗Tel.) Dem„Berliner Lokal„Anzeiger“ wird aus Lugano berichtet: Ein Telegramm aus Buenos Aires meldet, daß Streikende einen Proviantzug zur Entgleiſung brachten, der in den Fluß ſtürzte. 12 Perſonen wurden ſchwer verletzt. A 1 ghbnee E¹à WotaAALampe ergtzt nelfach heere der gewönilich ffffffh Ifn Großh. Hof⸗ und Nationaltheater Mannheim. Spielplan: Montag, 1. Okt., 77 Uhr, Ab. A: ⸗Die verlorene Tochter“. Dienstag, 2., 7½ Uhr, Ab. D:„Torquato Taſſo“. Mittwoch, 3., 7 Uhr, Ab. C: „Der Troubadour“. Donnerstag, 4., 6 Uhr, Ab. B: „Siegfried“. Freitag, 5., 7½ Uhr, Ab. C:„Toten⸗ taus II“, hierauf:„Die Stärkerel. Samstag, 6., 7½ Uhr(auß. Ab.):„Alt⸗Heidelberg“. Sonntag, 7., 5 Uhr, Ab. A:„Götterdämmerung“. Neues Theater im Roſengarten. Mannheim Spielplan: Mittwoch, 3. Okt., 8 Uhr:„Die Ehre“. Sonntag. 7., 7 Uhr:„Die beiden Seehunde“. Großh. Hoftheater Karlsruhe. Spielplan: Montag, 1. Okt., ½8 Uhr:„Jugendfreunde“. Mitt⸗ woch, 3.,7 Uhr:„Agnes Bernauer“. Donnerstag, 4., 7 Uhr:„Der Waffenſchmied“. Freitag, 5., 7 Uhr: „König Heinrich V“. Samstag, 6., 7 Uhr:„Orpheus in der Unterwelt“. Sonntag, 7., 4 Uhr:„Aida“. Großh. Hoftheater Darmſtadt. Spielylan: Montag, 1. Okt, 7 Uhr:„Als ich noch im Flügel⸗ kleide“, Dienstag, 2,, 7 Uhr:„Fidelio“. Mittwoch, 3., 7 Uhr:„Agnes Bernauer“. Donnerstag, 4., 7 Uhr:„Stahl und Gold“, hierauf:„Der Barbier von Bagdad“. Freitag, 5., 7 Uhr:„Stahl und Gold“. hierauf:„Könige“. Samstag, 6., 7 Uhr:„Stahl und Gold“, hierauf:„Datterich“. Sonntag, 7., 6% Uhr: „Die Jüdin“. Frankfurter Opernhaus. Spielplan: Mon⸗ tag, 1. Okt., 7 Uhr:„Das Dreimäderlhaus“. Diens⸗ tag, 2., 67%½ Uhr:„Lohengrin“. Mittwoch, 8., 7 Uhr: „Der Barbier von Sevilla“, hierauf:„Klein Idas Blumen“. Donnerstag, 4., 67 Uhr:„Afda“. Sams⸗ tag, 6., 7 Uhr:„Venezig“, hierauf:„Klein Idas Blu⸗ men“. Sonntaa, 7., 3½ Uhr:„Der Troubadour“, 7 Uhr:„Die Roſe von Stambul“. Frankfurter Schauſpielhaus. Montag, 1. Okt., 7½ Uhr:„Adam, Eva und die Schlange. Dienstag, 2., 7% Uhr: Prolog von Ernſt von Wildenbruch; hierauf:„Könige“. Mittwoch, 3., 7% Uhr:„Jphigenie auf Tauris“. Donnerstag, 4., 7% Uhr:„Die Wiederkehr“, hierauf:„Nareiſſos und die Amazone“, zum Schluß„Der Sternenkantor“. Freitag, 5., 7% Uhr:„Der Blaufuchs“. Samstag, 6., 7% Uhr:„Die Wiederkehr“, hierauf:„Narciſſos und die Amazone“, zum Schluß:„Der Sternen⸗ kantor“. Sonntag, 7., 3%½ Uhr:„Wienerinnen“, 7 Uhr:„Florian Geyer“. Spielplan: vom 1. Oktober, morgens 7 Uhr. Temperatur nach Celſius. 7,0,Seit geſtern: Niederſte Temperatur 6,5, höchſte 18,1. Wind.— Himmel klar. Luftdruckauf 0 reduziert: 00,0. Niederſchlag 0.0, Mittel⸗ werte von geſtern: Temperatur 12,3, Dunſtdruck 83 mm, relative Feuchtigkeit 80,7c%, pt. Auf dem Juncgſchweine⸗ Meteorologiſchet Bericht des„Heidelb. Cagebl.“ 2 91. I bBichtspiele 2 Hauptstrass Nur noch haute und morgen äusserst effektvolle plan mit dem 5-Akter Dus gehelmnls- IIνννννε νννnννuνſiαννnνν] Volle Telephon NfiiifνiνννννενννννννννH, Ein Abenteuer des berühmten Kelly Browvn. Verfasser: Harry Fiel In den Hauptrollen: Kitty Dewall, Mogens Enger. οοhοοοαοοẽ,jC!eeοοjjeeeοEον,,ʒçe2eeοοοο,j,ẽ. Familienbillets 2 I. Platz Mk. 7.— 10 Harten u. Liate A. 5.— + Meine Filialen Akademieſtraßze Rohrbacherſtraße Sehrsderſtraße ſind wegen anderw. Inanſpruchnahme des Perſonals bis auf weiteres nur nachmittags von 2/—6½ geöffnet. In der Not beliebe ſich die Kundſchaft ins Hauptgeſchäft Haupt⸗ ſtraße 192 zu bemühen; dieſes bleibt auch vormittags geöffnet. Sajons, Maiſch Nachf. Reine Telephon⸗Rummer ändert ſich ab 1. Oktober auf Jacob Fehringer, Feinkoſthandlung u Rohrbacherſtr. 28· L Fiſchhalle 159 14. Fernſpr. 1923. Täglich friſch gewäſſerte, weiße Stockfiſche Dienstag ſelbſt geräuchert. Seelachs. 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Rhein 227. 28. 29. 3— 1.24 1.22 1.14 Schuſterinſel 1.65 1.67 1.58 Nſteinach 6.79 9.25 9.55 Kehl 256 2.51 2.47 eilbronn 0.61 9.52 0.4 Marau 4.17 4.10 4.05 aunbeim 3.07 401: Dannbeim 3.18 8.125.07 Düngergips per Ztr. Mk. 1.— für Hühner⸗ und Viehſtälle, erſetzt den teuren Stickſtoff. J. C. Roth, Wiesloch. ER [Tüncherei für Küchen, Decken uſw., [ſauch Oelfarben zu 5 W545 und niemand weiß, ob er für den Menſchen nicht das allergrößte Glück iſt! So ſprach der große griechiſche Weiſe Sokrates vor beinahe 2000 FJahten. Doch auch heute irren viele noch im Dunklen. Für ſie iſt der (Tod„ein Sprung in die Finſternis“. Wir fragen uns, gerade in der heutigen Zeit, ſehr oft Was wird aus unferen Toten? Gibt es ein Wiederſehen? ohne für dieſe doch ſo überaus wichtige Frage eine befriedigende Ant⸗ wort zu finden. Das Buch — „Gibt es ein fortlel beantwortet dieſe Frage und erbringt an Hand von zahlloſen Begeben⸗ 65 heiten aus der Vergangenheit und Gegenwart den Nachweis, daß unſere LToten weiterleben und wir überzeugt ſein dürfen, ſie einſt wiederzuſehen. Aus dem Juhalt: Vorwort: Den Trauernden zum Troſt!— Die Ent⸗ ſtehung der Erde und das Rätſel der Menſchwerdung.— Wer ſchuf die Menſchen?— War es Gott?— Wie müſſen wir uns Gott vorſtellen?— Welchen Sinn hat unſer Leben?— Der Weltkrieg.— Der Heldentod.— Schickſal oder Fügung?—f Wie läßt ſich unſere Unſterblichkeit beweiſen?— Die Eutdeckung 0 der menſchlichen Seele.— Die Trennbarkeit der Seele vom Körper im Experiment.— Der organiſche und der geiſtige Leib.— Sonderbare Vorkommniſſe. Ein merkwürdiges Erlebnis Goethes.— Myſtiſche Erſcheinungen. Das zweite Geſicht.—- Gedanken ſind Seelenkräfte.— Rätſelhafte Erſcheinungen bei Sterbenden.— Was ein Seher der Gaskene Welt über den Vor⸗ & gang des Todes ſagt.— Gibt es Geiſtererſcheinungen?— Der Spiritismus.— Juſtinus Kerner und die Seherin von, rebgR— Können Verſtorbene vom Jenſeits zurückkehren?— Iſt ein Verkehr mit ihnen möglich?— Die Gefahren des Spiritismus.— Wirtſchaftliche und geſundheitliche Schädigungen.— Wo ſind die Toten?— Himmel oder Hölle?— Es gibt ein Wiederſehen! — Faſt täglich gehen bei uns begeiſterte Anerkennungs⸗ ſchreiben über Kröning's Buch ein und wurde es in verſchiedenen Zeitungen glänzend beſprochen. Das Werk iſt zu beziehen zum Preiſe von Mk. 240 bei Nachnahme 30 Pfg. mehr durch den Sentral⸗Verlag, Stuttgart 51 Eberhardſtraße Ac. 82 Prima Simmenthaler Suchtfarren ſtehen wieder eine Auswahl von 15 Stück in der Preislage von 1200 Mk. an aufwärts zum Verkauf und lade Kauflieb⸗ haber freundl. ein. Günſtige Kaufgelegenheit. Reelle Be⸗ dienung. Franko Lieferung. 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Afrika Oberleutnant im Schleswig- Holsteinschen Dragoner-Regiment Nr. 13 Kommandiert zum Stabe einer lnfant.-Division Inhaber des Eisernen Kreuzes l. und ll. Klasse, des Ordens vom Zähringer Sophie Bassermann, geb. Ritzlaupt. Bassermann mit Schwertern. Im Namen der Familie: Darmstadt, Martinstr. O7, 2. Zt. Gut Rothof bei Staufen i. Brg. Die II. Erſatzabteilung Großh. Mecklenb. Jäger⸗Ball. Nr. 14 Rückſtändige Forderungen ſind unter Beifügung der Be⸗ ſtellzettel bis ſpäteſtens 6. Oktober 1917 der Kaſſenverwaltung, II. Erſatzabteilung Jäger 14. ſüber Beſchlagnahme der im Beſitz von Hotels, Gaſt⸗ und Schankwirt⸗ trieben, ſowie Wäſcheverleihegeſchäften befindlichen Bett⸗, Haus⸗ und [(Tiſchwäſche vom 25. Auguſt 1917 ſind die Wäſchebeſtände der genann⸗ bis 25. Auguſt d. J. veräußerten Gegenſtände hat nach Gattungen ge⸗ Altmaterialſammelſtelle Rohrbacherſtraße 46 geöffnet nachmittags 2—5 Uhr, Tel. 567. 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Gemiſchte Betriebe, d. h. ſolche, die auf Beherbergung oder Be⸗ förderung und zugleich auf Beköſtigung von Perſonen gerichtet ſind, ſind in vollem Umfange meldeflichtig, wenn nur einer dieſer beiden Be⸗ Die Anmeldung der beſchlagnahmten oder in der Zeit vom 14. Juli trennt zu erfolgen. Die Ausgabe der Meldekarten wird beſonders bekanntgegeben. Heidelberg, den 28. September 1917. Augeb. u. S. 4445 a, d. Tabl. Unterricht im Maſchinenſchreiben. [— ZSimmer 32— die Petroleumkarten ausgegeben; für den Bekanntmachung. Abſchnitt 7 der Zuckerkarte berechtigt ab heute Bez r e 0 zum Bezug den Heidelberg, den 1. Oktober 1917. Städt. Nahrungsmittelamt. Bekanntmachung. Abſchnitt 14 der Kartoffelkarte berechtigt ab Montag, den 1. Okt. zum Bezug von 10 Pfund Kartoffeln. Die Kartoffeln können in den bereits bekanntgegebenen Geſchäften bezogen werden. Heidelberg, den 1. Oktober 1917. 8 Städt. Nahrungsmittelamt. Bekanntmachung. Ab Dienstag, den 2. Oktober, bis einſchließlich Donnerstag, den 4. Oktober 1917, berechtigt Abſchnitt 9 der Butterkarte zur Entnahme von 5 Pfund Butter zum Preiſe von Mk. 2.60 das Pfund. Sämtliche Einwohner ſind zum Bezuge berechtigt, welche ſich in die Kundenliſte für Butter bei den Verkaufsſtellen haben eintragen laſſen, deren Name mit dem Buchftaben M beginnt. Heidelberg, den 9. September 1917. Städt. Nahrungsmittelamt. Bekanntmachung. Fleiſchverſorgung betr. Für die Woche vom 1. bis mit 7. Oktober ds. Js. werden auf eine Fleiſchkarte nur der regelmäßigen Wochenmenge Fleiſch ausgegeben, d. h. für 250 Gr. Marken nur 150 Gramm Fleiſch oder 300 Gramm Friſchwurſt. Heidelberg, den 29. September 1917. Ausſchuß für den Kommunalverband Heidelberg⸗Stadt. Bekanntmachung. Im Monat Oktober haben Anſtalten und Wirtſchaftsbetriebe die ihnen zugewieſenen Eier in wöchentlichen Bezügen abzuholen bei der Firma Schenk, Untere Neckarſtr. 64. Der Verkauf von Eiern, welthe auf Grund ärztlicher Zeugniſſe zu betziehen ſind, findet ſtatt beim Hausfrauenverein, Hauptſtr. 119. Die Abgabe von Eiern an Militärurlauber erfolgt bei der Firma B. Müller, Hauptſtraße 95. Heidelberg, den 29. September 1917. Städt. Nahrungsmittelamt. Bekanntmachung. Abgabe von Gemüſepflanzen betr. Ab Montag, den 1. Oktober, gelangen jeden Werktag nachmittags von 2—5 Uhr in unſerem Anzuchtsgarten an der Rohrbacherſtraße, Eingang Krematoriumsweg, folgende Gemüſepflanzen zum Verkauf: Weißkraut, Wirſing, Rotkraut und Kopfſalat. Heidelberg, den 29. September 1917. — Stadtgärtnerei. Bekanntmachung. Saushaltungspetrolenm betr. m Amte Von Montag, den 1 Oktober ds. Is. ab, werden auf 99 8 2at wird auf 4 Wochen eine Karte 7½ Ttr. Petroleum verabfolgt. Hei⸗ Berechtigt zum Bezuge ſind die Haushaltungen in der Stadt He Iderberg. Der Verkäufer iſt verpflichtet, jeweils die entſprechenden Mar⸗ à gezäblt ken abzutrennen, zu ſammeln und am Ende des Monats un Petro⸗ und gebündelt einzureichen, damit eine weitere Zuweiſung von leum erfolgen kann. 55 Die Abgabe von Petroleum darf insbeſondere nicht von zug anderer Waren abhängig gemacht werden und iſt jede Aperecht ͤg verkaufsſtelle zur Abgabe von Petroleum verpflichtet und 1 15 Ein Zwang zum Kaufe des Petroleums in demienigen Geſchäfte. welchem der Haushaltungsvorſtand eingetragen iſt, beſteht alſo ni. Dieienigen Haushaltungen, welche weder Gas noch elektr. Wi ihrer Wohnung haben, können auf Antrag und entſprechenden weis Zuſatzpetroleumkarten erhalten. Heidelberg, den 29. September 1917. Städt. Nahrungsmittelamt Größere herrſchaftliche Befitzung in Heidelberg oder Umgebung mit moderner neuzeitlicher Bauart zu kaufen geſucht. 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