n 5 n 5 ch l, 8 Nr. 7. 1903. 16. Juli. Mitteilungen des Geſamtvorſtandes des Badiſchen Landesvereins vom Roten Kreuz. Erſcheint nach Bedarf. Geſchäftsſtelle: Karlsruhe, Gartenſtraße 47. Telegramm⸗Adreſſe: Rotes Kreuz, Karlsruhe, Baden. Fernſprecher Nr. 136. Inhalt: 1. Vollzug des Geſetzes zum Schutze des Roten Kreuzes, Verordnung des Miniſteriums des Innern über die zugelaſſenen Vereine. 2. Bezügliche Reichsgeſetze ꝛc. ꝛc. (Anlagen). 3. Zum Neuabdruck des Teils VI der Kriegs-Sanitätsordnung. 4. Ge⸗ meinſame Armbände.“ Badiſcher Landesverein vom Voten Breuz. Im Nachſtehenden bringen wir den Erlaß Großh. Miniſteriums des Innern über„den Vollzug des Geſetzes zum Schutze des Genfer Neutralitätszeichens“ zur Kenntnis unſerer Mitglieder. Karlsruhe, im Juli 1903. Der Geſamtvorſtand. Miniſterium des Innern. Karlsruhe 29. Juni 1903. Nr. 26 046. Den Vollzug des Geſetzes zum Schutze des Genfer Neutralitätszeichens. An die Großh. Bezirksämter: Gemäß des§1 des Geſetzes zum Schutze des Genfer Neutralitäts⸗ zeichens vom 22. März 1902.(Reichsgeſetzblatt S. 125) haben wir den nachſtehenden Vereinen auf Grund der vorgelegten Beſcheinigung des Königlich Preußiſchen Kriegsminiſteriums vom 14. Juni 1903, wonach der Verein für den Kriegsfall zur Unterſtützung des militäriſchen Sanitätsdienſtes zugelaſſen iſt, die Erlaubnis erteilt, das in der Genfer Konvention zum Neutralitätszeichen erklärte Rote Kreuz auf weißem Grunde ſowie die Worte„Rotes Kreuz“ zur Bezeichnung des Vereins oder zur Kennzeichnung ſeiner Tätigkeit zu gebrauchen. 1. Dem Badiſchen Landesverein vom Roten Kreuz mit dem Sitz in Karlsruhe. Nr. 7 beigelegt für alle Männerhilfsvereine und Sanitätskolonnen ein Preis⸗ verzeichnis über Bekleidung und Ausrüſtung von der Firma L. Ritgen in Karlsruhe. 2. Den Männerhilfsvereinen in (für Nachträge) (für Nachträge) O.⸗g. Ort Amt 9.⸗3. Ort Amt 1Achern 17Lahr 2Baden-Baden%i8 Mannheim— 3 Bretten— 19 Meßtkirch— 4 Bruchſal 20 Mosbach 5 Donaueſchingen— 21Oberkirch 6 Durlach— 22 Offenburg 7 Ettenheim— 3Pforzheim— 8 Ettlingen— 24 Radolfzell 9Freiburg i. Br. 25 Raſtatt 10[Furtwangen Triberg 26 Säckingen 11[Gengenbach Offenburg 27 Singen 12 Gernsbach Raſtatt 28 Stockach— 3(Heidelberg— 29 Tauberbiſchofsheim 14Karlsruhe 30 Waldkirch 8 15 Kehl 31 Waldshut 16Konſtanz 32 Wolfach 8 Sanitätskolonnen der Männerhilfsvereine: (für Nachträge) (für Nachträge) Ort O.⸗3. Ort Amt 1Achern 15 Meßkirch— 2Baden-Baden 16Mosbach— 3 Bretten 17 Oorigheim⸗ 4 Bruchſal Diedesheim⸗Neckarelz Mosbach 5 Donaueſchingen 18 Oeflingen Säckingen 6Ettenheim 19 Offenburg— 7Ettlingen 20 Pforzheim— 8 Gengenbach 21 Radolfzell— 9Gernsbach 22 Schliengen Müllheim 10 Heidelberg 23 Singen— 11 Karlsruhe 24 Stockach— 12 Kehl 25 Tauberbiſchofsheim 3 3Konſtanz 26 Walbdkirch— 14 Lahr 27 Wolfach— — 2————————————————— N Den Männerhilfsvereinen in Amt f Ort Amt Achern Baden-Baden Bretten Bruchſal Donaueſchingen Durlach Ettenheim Ettlingen Freiburg i. Br. Furtwangen Gengenbach Gernsbach Heidelberg Karlsruhe Kehl Konſtanz (für Nachträge) Triberg Offenburg Raſtatt Lahr Mannheim Meßekirch Mosbach Oberkirch Offenburg Pforzheim Radolfzell Raſtatt Säckingen Singen Stockach Tauberbiſchofsheim Waldkirch Waldshut Wolfach (für Nachträge) 3. Den Sanitätskolonnen der Männerhilfsvereine: Ort Achern Baden⸗Baden Bretten Bruchſal Donaueſchingen Ettenheim Ettlingen Gengenbach Gernsbach Heidelberg Karlsruhe Kehl Konſtanz Lahr (für Nachträge) Offenburg Raſtatt Amt L 15 16 17 18 19 20 Meßkirch Mosbach Obrigheim⸗ Diedesheim⸗Neckarelzl Oeflingen Offenburg Pforzheim Radolfzell Schliengen Singen Stockach Tauberbiſchofsheim Waldkirch Wolfach (für Nachträge) Amt Mosbach Säckingen Müllheim ————— 5——————————————— 8 K 7 4 0 16% 14 N 4 4. Den Sanitätskolonnen des Badiſchen Militärvereins⸗Verbandes in: Amt Amt Heidelberg Schapbach O.8. Ort O.⸗3. Ort 1Adelsheim— 42 Kirrlach Bruchſal 2Altenheim Offenburg[43 Königsbach Durlach 3Amoltern Emmendingen44 Königheim Tauberbiſcofohm 4Breiſach— 45 Königshofen 5 Büchenau Bruchſal 46 Langenbrücken Bruchſal 6Büchenbronn Pforzheim 47 Lauda Tauberbiſchofs fohn. 7 Dietlingen 6 48 Leimen Heidelberg 8 Dittigheim Tauberbiſchofshn. 49 Lenzkirch Neuſtadt 9 Durlach 50 Malterdingen Emmendingen 10 Durmersheim Raſtatt 51 Mannheim Eberbach 888 52 Markdorf Ueberlingen 12 Eichſtetten Emmendingen 53 Mauer Heidelberg 13Eiersheim Tauberbiſchofshm.[ 54 Meckesheim 6 14Eiſingen Pforzheim 55 Meersburg— 15Ellmendingen 56 Merchingen Adelsheim 16Emmendingen— 57 Mühlburg Karlsruhe 17 Endingen Emmendingen[ 58 Mühlhauſen Wiesloch 18 Eppingen— 59 Mühlhauſen Pforzheim 19 Erſingen Pforzheim 60Müllheim— 20 Eutingen 61 Neckarau Schbwetzingen 21Fahrenbach Mosbach 62 Neckargemünd— 22 Forſt Bruchſal Kleingemünd Heidelberg 23 Freiburg i. B.— 63Neuhauſen Pforzheim 24 Gengenbach Offenburg 64 Neuſtadt 25 Grötzingen Durlach[65 Neuthardt Bruchſal 26 Grünsfeld Tauberbiſchofshm.[ 66 Niefern Pforzheim 27 Hamberg Pforzheim 67 Nöttingen 28 Hambrücken Bruchſal 68 Oberkirch 29 Handſchuhsheim Heidelberg 69 Oeſchelbronn Pforzheim 30 Hauſach Wolfach 70 Offenburg— 31 Heckfeld Tauberbiſchofshm. 71Oos Baden-Baden 32 Hochhauſen„ 72 Philippsburg Bruchſal 33 Hohenwarth Pforzheim[73 Radolfzell Konſtanz 34 Hornberg— U 74 Raſtatt— 35 Hoffenheim Sinsheim 75 Riegel Emmendingen 36 Impfingen Tauberbiſchofshm.76 Rohrbach Heidelberg 37 Iſpringen Pforzheim 77 Rußheim Karlsruhe 38 Ittersbach 1 78St. Blaſien 39 Kieſelbronn 79 St. Georgen Villingen 40 Kirchzarten Freiburg 80 Säckingen— 4¹ Kirchheim 81 Wolfach Box Egg Hoc Lied Offe Uiſſi zu d al ch ofshm. al ofshm. erg dt ingen igen erg im uhe ch im ngen erg eim ſal eim eim zaden ſal inz ingen erg uhe gen ach 173 1— 0.3 Ort Amt O0.8. Ort Amt NVilli 82 Schellbronn Pforzheim 96 Villingen— 83 Schiltach, Lehen⸗ 97 Vöhrenbach Villingen gericht Wolfach 98 Walldorf Wiesloch 84 Schonach[Triberg 99 Walldürn Buchen 85 Schopfheim— 100] Wehr Schopfheim 86 Schwetzingen— 101 Weiler Pforzheim 87Sinsheim* 102 Weinheim 88 Staufen— 103 8838* Tanberbiſchofshm. 89 Tauberbiſchofs⸗ 104 Wertheim— —— 105 Wieſenthal Bruchſal 90 Teutſchneureuth Karlsruhe 106 Wiesloch 91Tiefenbronn Pforzheim[107 Würm Pforzheim 92 Triberg— 108 Zell i W. Schönau 93Ueberlingen— 109 Zeuthern Bruchſal 94 Uffhauſen Freiburg 110 Zuzenhauſen Sinsheim 95 Unterbalbach Tauberbiſchofshm. (für Nachträge)(für Nachträge) Zu Nr. 7. 1903. 1. Nachtrag. Zu Liſte 4 an älteren Kolonnen: an Neubild ungen: Ort Amt Ort Amt Borberg Bonndorf— Eggenſtein Karlsruhe Merzhauſen Freiburg i. Br. Hochſtetten 0 Doſſenheim Heidelberg Liedolsheim Weiher Bruchſal Offenburg(Land) Offenburg Uiſſigheim Tauberbiſchofsheim Zu Liſte 3 und 4. Gengenbach, Offenburg(Stadt), zu den dortigen Männerhilfsvereinen übergetreten. Zu Liſte 2. In Donaueſchingen beſteht ein Bezirks-Samariterverein. Obrigheim⸗Diedesheim⸗Neckarelz iſt zugleich Männerhilfsverein. Radolfzell, Raſtatt, ſind — 72 4. Den Sanitätskolonuen des Badiſchen Militärvereins⸗Verbandes in: O.8. Ort Amt Ort Amt O ο Adelsheim Altenheim Amoltern Breiſach Büchenau Büchenbronn Dietlingen Dittigheim Durlach Durmersheim Eberbach Eichſtetten Eiersheim Eiſingen Ellmendingen Emmendingen Endingen Eppingen Erſingen Eutingen Fahrenbach Forſt Freiburg i. B. Gengenbach Grötzingen 5 Grünsfeld Hamberg Offenburg Emmendingen Bruchſal Pforzheim Rafatt 42 43 44 Ennmendingen 5 Tauberbiſchofshm. Pforzheim 7* Emmendingen Pforzheim Mosbach Bruchf Offenburg Durlach Kirrlach Königsbach Königheim Königshofen Langenbrücken Lauda Leimen Lenzkirch Malterdingen Mannheim Markdorf Mauer Meckesheim Meersburg 56 Merchingen Mühlburg Mühlhauſen Mühlhauſen Müllheim Neckarau 2Neckargemünd— Kleingemünd Neuhauſen Tauberbiſchofshm.6 Pforzheim Neuſtadt Neuthardt Niefern Nöttingen Bruchſal Durlach Tauberbiſchofshm. f 77 Bruchſal Tauberbiſchofe öhm. Heidelberg Neuſtadt Emmendingen, ueberlingen Heidelberg Adelsheim Karlsruhe Wiesloch Pforzheim Schwetzingen Heidelberg Pforzheim Bruchſal Pforzheim „ O.3. Ort Amt Ort Schellbronn Schiltach, Lehen— gericht Schonach Schopfheim Schwetzingen Sinsheim Staufen Tauberbiſchofs⸗ heim Teutſchneureuth Tiefenbronn Triberg 40 Ueberlingen Uffhauſen Unterbalbach (für Nachträge) Zu Nr. 7. Zu Liſte 4 an älteren Kolonnen: Ort Pforzheim Wolfach Triberg Karlsruhe Pforzheim Freiburg Tauberbiſchofshm. Villingen Vöhrenbach Walldorf Walldürn Wehr Weiler Weinheim Wenkheim Wertheim Wieſenthal Wiesloch Würm Zell i W. Zeuthern Zuzenhauſen (für Nachträge) 1. Nachtrag. Amt Villingen Wiesloch Buchen Schopfheim Pforzheim Tanberbiſchofshm. Bruchſal Pforzheim Schönau Bruchſal Sinsheim 1903. an Neubild ungen: Ort Hambrücken Amt 3—— Hauſach Heckfeld Hochhauſen Hohenwarth Pforzheim Hornberg— Hoffenheim Sinsheim Impfingen Tauberbiſchofshm. Iſpringen Pforzheim Ittersbach 5 Kieſelbronn Kirchzarten Freiburg Säckingen— Kirchheim Heidelberg 81 Schapbach Wolfach ü Bruchſal Heidelberg Wolfach Offenburg Tauberbiſchofahm. Oos Philippsburg Bruchſal Radolfzell Konſtanz Raſtatt— Riegel Emmendingen Rohrbach Heidelberg Rußheim Karlsruhe St. Blaſien St. Georgen Oberkirch Boxberg Oeſchelbronn Eggenſtein Hochf ſtetten Liedolsheim Offenburg(Land) Offenburg Uiſſigheim Tauberbiſchofsheim Zu Liſte 3 und 4. Gengenbach, Offenbur tadt zu den dortigen Männerhilfsvereinen 23— Zu Liſte 2. In Donaueſchingen beſteht ein Bezirks⸗Samariterverein. Obrigheim-Diedesheim⸗Neckarelz iſt zugleich Männerhilfsverein. — Bonndorf Karlsruhe Merzhauſen 6 Doſſenheim Weiher Pforzheim Baden Baden Freiburg i. Br. Heidelberg Bruchſal Radolfzell, Raſtatt, ſind Villingen 5. Dem Badiſchen Franenverein mit dem Sitz in Karlsruhe. 6. Den Zweigvereinen des Badiſchen Frauenvereins in: 0⁰3 O.⸗Z. Ort Amt Ort Amt 1Achern— 41Dill⸗Weißenſtein Pforzheim 2Achkarren Breiſach 42 Dinglingen Lahr 3Adelsheim* 43 Döggingen Donaueſchingen 4Aglaſterhauſen Mosbach[44 Donaueſchingen—— 5 Albbruck⸗Alb Waldshut 45 Dürrenbüchig Bretten 6 Allmannsdorf Konſtanz 46 Dürrheim Villingen 7Altenheim Offenburg 47 Durlach— 8 Altlußheim Schwetzingen[48 Eberbach— 9Appenweier Offenburg 49 Eckartsweier Kehl 10 Atzenbach Schönau 50 Edingen Schwetzingen 11 Auenheim Kehl 51 Eggenſtein Karlsruhe 12Auggen Müllheim 52Ehrenſtetten Staufen 13 Baden-Baden— 53Ehrſtädt Sinsheim 14 Badenweiler Müllheim 54 Eichſtetten Emmendingen 15 Bahlingen Emmendingen[ 55 Eiſingen Pforzheim 16 Bammenthal Heidelberg 56 Ellmendingen 17 Bannholz Waldshut 57 Emmendingen—— 18 Bauſchlott Pforzheim 58 Endingen Emmendingen] 19Bernau St. Blaſien[59 Engen— 20 Biethingen Konſtanz 60Eppingen 21Binzen⸗ 61 Eſchelbach Sinsheim Rümmingen Lörrach 62 Ettenheim— 22 Birkendorf Bonndorf 63 Ettlingen, Frauen⸗ 23Blankenloch Karlsruhe verein— 24 Bodersweier Kehl 64Ettlingen, Frauen⸗ 25 Bödigheim Buchen Hilfsverein— 26 Böhringen Konſtanz 65 Eubigheim Tauberbiſchofshmi. 27 Bötzingen Emmendingen[ 66 Eutingen Pforzheim 28 Bonndorf— 67 Fahrnau Schopfheim 29 Boxberg— 68 Feldberg Müllheim 3 Breiſach 69 Feuerbach 5 31 Bretten— 70 Flehingen Bretten 32 Britzingen Müllheim 71 Freiburg, Frauen⸗ 33 Brötzingen Pforzheim bund— 34 Broggingen Emmendingen 72 Freiburg, Luiſen⸗ 35 Brombach Lörrach Frauenverein— 36 Bruchſal— 73 Freiſtett⸗ 37 Buchen Neufreiſtett Kehl 38 Bühl— 74 Frickingen Ueberlingen 39 Diedelsheim Bretten 75 Friedrichsfeld Schwetzingen Dietlingen Pforzheim 76 Friedrichsthal Karlsruhe t — )eim r hingen ten gen l ingen ruhe fen jeim dingen heim dingen]? heim chofshm. heim fheim heim ten I ingen ingen ruhe 118 0 O.⸗Z. Ort Amt 3. Ort Amt 77 Gaiberg Heidelberg 119 Hochſtetten Karlsruhe 78] Geiſingen Donaueſchingen 120 Hockenheim Schwetzingen 79 Gemmingen Eppingen 121 Höchenſchwand St. Blaſien 80 Gengenbach Offenburg 122⁰ Höllſtein Lörrach 81 Gerlachsheim Tauberbiſchofshm.[P 123 Hoffenheim Sinsheim 82 Gernsbach— 124 Hohenſachſen Weinheim 83 Gersbach Schopfheim 125 Holzen Lörrach 84 Gochsheim Bretten 126 Hornberg Triberg 85l Gölshauſen 9 127 Hubertshofen Donaueſchingen 860 Görrwihl Waldshut 128 Huchenfeld Pforzheim 87 Gondelsheim Bretten 129 Hüfingen Donaueſchingen 88] Gottmadingen Konſtanz 130 Ibach St. Blaſien 89 Grafenhauſen Bonndorf 131 Immendingen Engen 90 Grafenhauſen Ettenheim 132 Ittlingen Eppingen 91 Grenzach FCorrach 133, Käferthal Stadtteil von 92 Grießheim[Staufen Mannheim 93 Grötzingen Durlach 134 Kandern Lörrach 94 Großſachſen Weinheim 135 Karſau Säckingen 95] Grünsfeld Tauberbiſchofshm.[P 1360 Karlsruhe— 96 Grünwettersbach Durlach 137, Kehl Stadt u. Dorf 97 Grunern Staufen[ 138 Kenzingen Enimendingen 98 Gundelfingen Freiburg 139 Kippenheim Ettenheim 99 Gutach Wolfach 140 Kippenheimweiler 6 100 Haagen Lörrach 141/ Kirchardt Sinsheim 101/ Hagsfeld Karlsruhe 142 Kirchheim Heidelberg 102 Haltingen Lörrach 143 Kleinlaufenburg Säckingen 1030 Haſel Schopfheim 144 Königsbach Durlach 104 Haßmersheim Mosbach[145 Kollnau Waldkirch 105l Hauingen Lörrach 1460Konſtanz— 106 Hauſen i. W. Schopfheim 147] Kork Kehl 107 Heddesheim Weinheim 148, Krautheim Tauberbiſchofshm. 1080 Heidelberg— 149 Krozingen Staufen 109, Heidelsheim Bruchſal 150 Ladenburg Mannheim 110 Heiligenberg Pfullendorf 1511 Lahr 111/Heiligkreuzſteinach! Heidelberg 152 Langenſteinbach Durlach 112l Heinsheim Mosbach 153] Lauda Tauberbiſchofshm. 113 Heitersheim Staufen 1540 Legelshurſt Kehl 114 Helmlingen Kehl 155lLeibenſtadt Adelsheim 115 Hemsbach Weinheim 156 Leimen Heidelberg 116/ Herbolzheim Emmendingen 157 Lenzkirch⸗ 117 Herriſchried Säckingen Unterlenzkirch Neuſtadt Hertingen Lörrach 1580 Leopoldshafen Karlsruhe 5. Dem Badiſchen Franenverein mit dem Sitz in Karlsruhe. 5. Den Zweigvereinen des Badiſchen Frauenvereins in: Ort Amt O.5 Ort Sοε ο S σο σ σ 0ο 09 Achern Achkarren Adelsheim Aglaſterhauſen Albbruck⸗Alb Allmannsdorf Altenheim Altlußheim Appenweier Atzenbach Auenheim Auggen Baden⸗Baden Badenweiler Bahlingen Bammenthal Bannholz Bauſchlott Bernau Biethingen Binzen⸗ Rümmingen Birkendorf Blankenloch Bodersweier Bödigheim Böhringen Bötzingen Bonndorf Boxberg Breiſach Bretten Britzingen Brötzingen Broggingen Brombach Bruchſal Buchen Bühl Diedelsheim Dietlingen Breiſach Mosbach Waldshut Konſtanz Offenburg Schwetzingen Offenburg Schönau Kehl Müllheim Müllheim Emmendingen Heidelberg Waldshut[ Pforzheim St. Blaſien Konſtanz Lörrach Bonndorf Karlsruhe Kehl Buchen Konſtanz Emmendingen Müllheim Pforzheim Emmendingen Lörrach Bretten Pforzheim Dill⸗Weißenſtein 2Dinglingen Döggingen Donaueſchingen Dürrenbüchig Dürrheim Durlach Eberbach Eckartsweier Edingen Eggenſtein Ehrenſtetten Ehrſtädt Eichſtetten Eiſingen Ellmendingen Emmendingen Endingen Engen Eppingen Eſchelbach Ettenheim Ettlingen, Frauen⸗ verein Ettlingen, Frauen⸗ Hilfsverein Eubigheim Eutingen Fahrnau Feldberg Feuerbach Flehingen Freiburg, Frauen⸗ bund Freiburg, Luiſen⸗ Frauenverein reiſtett⸗ Neufreiſtett Frickingen Friedrichsfeld Friedrichsthal Pforzheim Lahr Donaueſchingen Bretten Villingen Kehl Schwetzingen Karlsruhe Staufen Sinsheim Emmendingen Pforzheim 7· Emmendingen]? Sinsheim Tauberbiſchofshm. Pforzheim Schopfheim Müllheim 77 Bretten Kehl Ueberlingen Amt Ort Amt Schwetzingen Karlsruhe Gaiberg Geiſingen Gemmingen Gengenbach Gerlachsheim Gernsbach Gersbach Gochsheim Gölshauſen Görrwihl Gondelsheim Gottmadingen Grafenhauſen Grafenhauſen Grenzach 2l Grießheim Grötzingen Großſachſen Grünsfeld Grünwettersbach Grunern Gundelfingen Gutach Haagen Hagsfeld Haltingen Haſel Haßmersheim Hauingen Hauſen i. W. Heddesheim Heidelberg Heidelsheim Heiligenberg Heiligkreuzſteinach Heinsheim Heitersheim Helmlingen Hemsbach Herbolzheim Herriſchried Hertingen Heidelberg Donaueſchingen Eppingen Offenburg Tauberbiſchofshm. Schopfheim Bretten Waldshut Bretten Konſtanz Bonndorf Ettenheim Lörrach Staufen Durlach Weinheim Tauberbiſchofshm. Durlach Staufen Freiburg Wolfach Lörrach Karlsruhe Lörrach Schopfheim Mosbach Lörrach Schopfheim Weinheim Bruchſal Pfullendorf Heidelberg Mosbach Staufen Kehl Weinheim Emmendingen Säckingen Lörrach — O 0 εσ— ο3 ο οοο οοο οο Dο ν ο ο 8 SSο DD Ot S S Hochſtetten Hockenheim Höchenſchwand Höllſtein Hoffenheim Hohenſachſen Holzen Hornberg Hubertshofen Huchenfeld Hüfingen Ibach Immendingen Ittlingen Käferthal Kandern Karſau Karlsruhe Kehl Kenzingen Kippenheim Kippenheimweiler Kirchardt Kirchheim Kleinlaufenburg Königsbach Kollnau Konſtanz Kork Krautheim Krozingen Ladenburg Lahr Langenſteinbach Lauda Legelshurſt Leibenſtadt Leimen Lenzkirch⸗ Unterlenzkirch Leopoldshafen Karlsruhe Schwetzingen St. Blaſien Lörrach Sinsheim Weinheim Lörrach Triberg Donaueſchingen Pforzheim Donaueſchingen St. Blaſien Engen Eppingen Stadtteil von Mannheim Lörrach Säckingen Stadt u. Dorf Enimendingen Ettenheim Sinsheim Heidelberg Säckingen Durlach Waldkirch Kehl Tauberbiſchofshm. Staufen Mannheim Durlach Tauberbiſchofshm. Kehl Adelsheim Heidelberg Neuſtadt Karlsruhe 76 — O.⸗Z. Ort Amt D.-3. Ort Amt 159 Leutésheim Kehl 197 Neuſtadt i. Schw.— 160] Lichtenau 8 U 198 Niedereggenen Müllheim 161 Liedolsheim Karlsruhe[199 Niederweiler 2. 162 Linx mit Hoch⸗ 200 Niederwinden Waldkirch bühn Kehl 201 Nollingen Säckingen 163 Lipburg⸗ 202] Nußbach Oberkirch Sehringen Müllheim 203] Nußbaum Bretten 164Litzelſtetten Konſtanz 204 Nußloch Heidelberg 165 Lörrach⸗Neuſtetten— 205] Ober⸗ und 166 Ludwigshafen Stockach— Unterdielbach Eberbach 167 Lützelſachſen Weinheim— 206] Oberflockenbach Weinheim 168 Mahlberg Ettenheim[207 Oberkirch— 169 Malterdingen Emmendingen[ 208] Oberuhldingen Ueberlingen 17⁰ Mannheim— 209, Oberweiler Müllheim 1710 Markdorf Ueberlingen[210 Oberwinden Waldkirch 172 Marzell Müllheim 211 Odelshofen Kehl 173 Mauer Heidelberg[212 Oefingen Donaueſchingen 174 Maulburg Schopfheim[213 Oeflingen Säckingen 175 Meckesheim Heidelberg 214 Oehningen Konſtanz 176 Meersburg Ueberlingen 2150 Oeſchelbronn Pforzheim 177 Menzenſchwand St. Blaſien[216 Oeſtringen Bruchſal 178 Menzingen Bretten[ 217 Oetlingen Lörrach 179 Merchingen Adelsheim 218] Offenburg— 180 Meßkirch— 219 Orſchweier Ettenheim 181] Michelbach Eberbach 220 Ortenberg Offenburg 182 Mingolsheim Bruchſal[221 Ottenheim Lahr 183 Mosbach— 222 Ottersweier Bühl 184 Mudau Buchen[ 223 Petersthal Obberkirch 185 Mühlbach Eppingen[[224 Pfaffenweiler vVillingen 186 Mühlburg Stadtteil von225 Pforzheim, Karlsruhe Armenverein— 187 Mühlhofen Ueberlingen[226 Pforzheim, 188 Müllheim— Frauenverein— 189 Murg aäckingen 227 Pforzheim, 190 Neckarbiſchofsheim Sinsheim Miädchenheim— 191 Neckargemünd Heidelberg[228 Pfullendorf 192 Neuenheim Stadtteil von229 Philippsburg Bruchſal Heidelberg[230 Prechthal Waldkirch 193 Neulußheim Schwetzingen 231 Radolfzell— 194 Neumühl Kehl 232 Rappenau Sinsheim 195 Neunkirchen⸗ 2³33 Raſtatt— Oberſchwarzach Eberbach 234 Reichenbach Ettlingen 196 Neunſtetten Bonxberg 235 Reichenthal Raſtatt S ο ο ι SSNSSSSSSSeN 8 DDSNSS O gen im rch ingen zen n5 im al ch im urg rch jen al rch im en tt 77 9•3 Ort Amt O.⸗3. Ort Amt 1 2360 Reihen Sinsheim 275 Stein Bretten 237l Renchen Achern 276 Steinbach Bühl 238] Rheinbiſchofsheim Kehl 277 Steinen Lörrach 239] Richen Eppingen 278] Steinsfurth Sinsheim 240 Riegel Emmendingen[ 279 Stockach— 241 Rintheim Karlsruhe 280/ Strümpfelbrunn Eberbach 242 Rippenweier Weinheim 281½ Stühlingen Bonndorf 243 Rohrbach Heidelberg 282 Sulzburg Müllheim 244 Rüppurr Karlsruhe 283 Sunthauſen Donaueſchingen 245 Rußheim 284 Tannenkirch Lörrach 246 Säckingen 285 Tauberbiſchofs⸗ 247 Salem⸗ heim— Stephansfeld Ueberlingen[286 Teutſchneureuth Karlsruhe 248]0 St. Blaſien 287 Thiengen Waldshut 249 St. Georgen BVillingen 288 Todtmoos St. Blaſien 250 Sand Kehl 289 Todtnau Schönau 251/ Sandhauſen Heidelberg[290 Triberg— 252 Schatthauſen Wiesloch 291/ Tüllingen Lörrach 253 Schefflenz[Mosbach 292 ueberlingen— 254 Schillingsſtadt Boxberg 293 Uehlingen Bonndorf 255, Schiltach Wolfach 294 Uiffingen Tauberbiſchofshm 256l Schlächtenhaus⸗ 295 Unterkeſſach Adelsheim Hofen Schopfheim 2960 Villingen 257 Schliengen Müllheim 297] Vöhrenbach Villingen 258 Schluchſee St. Blaſien[298 Vogelbach—⸗ 259 Schmieheim Ettenheim Malsburg Müllheim 260 Schönau Heidelberg 299 Waibſtadt Sinsheim 261 Schönau i. W.— 300 Waldhilsbach Heidelberg 262 Schönfeld Tauberbiſchofshm.[P301“ Waldhof Stadtteil von 263 Schollbrunn Eberbach Mannheim 264 Schopfheim— 302] Waldkatzenbach Eberbach 265 Schriesheim Mannheim 3030 Waldkirch— 266 Schwabhauſen Boxberg 304 Waldshut— 267 Schwetzingen— 305] Walldorf Wiesloch 268] Schwörſtadt⸗ 306 Walldürn Ober⸗ u. Nieder, Säckingen 307, Wehr Schopfheim 269 Sennfeld Adelsheim 308 Weil Lörrach 270 Singen Konſtanz 309 Weiler Pforzheim 271 Sinsheim— 310 Weingarten Durlach 272 Söllingen Durlach 311 Weinheim 273, Spielberg 312 Weisbach Eberbach 274 Staufen 313 Welſchneureuth Karlsruhe Amt 3. r Amt 0.8. Amt SQODu ο οο οο οο οο οο ◻⏑] ·= ◻ ◻ρ⏑⏑ Qο + üet i. Sd— 366 Reihen Sinsheim Leutésheim Kehl Neuſtadt i. Schw.*— Lichtenau + Niedereggenen Müllheim 237 Renchen Achern Liedolsheim Karlsruhe Niederweiler Stein Bretten Steinbach Bühl Steinen Lörrach Steinsfurth Sinsheim Stockach— Strümpfelbrunn Eberbach Stühlingen Bonndorf Sulzburg Müllheim Sunthauſen Donaueſchingen Tannenkirch Lörrach 38 Rheinbiſchofsheim Kehl in mit Hoch⸗ Niederwinden Waldkirch 239 Richen Eppingen bichn Hoch gehl Nollingen Säckingen 240 Riegel Emmendingen Lipburg⸗ 1 Nußbach Oberkirch 241 Rintheim Karlsruhe 8 S inger Müllheim Nußbaum Bretten 2l Rippenweier Weinheim Sraßettn ˖ Kunſtanz U 21190 Heidelberg 243 Rohrbach Heidelberg Lörrach⸗Neuſtetten— Ober⸗ und Rüppurr Karlsruhe Ludwigshafen Stockach Unterdielbach Eberbach 245 Rußheim 5 T irch Lützelſachſen Weinheim Oberflockenbach Weinheim Säckingen Tauberbiſchofs⸗ Mahlberg Ettenheim Oberkirch Salem⸗ heim Malterdingen Emmendingen Oberuhldingen Ueberlingen Stephansfeld Ueberlingen Teutſchneureuth Karlsruhe Mannheim— Oberweiler Müllheim 248 St. Blaſien Thiengen Waldshut Markdorf Ueberlingen Oberwinden Walbdkirch 49 St. Georgen Villingen Todtmoos St. Blaſien ο ο σο S— 8 O 28 Marzell Müllheim Odelshofen Kehl 27 Sand Kehl Todtnau Schönau Mauer Heidelberg 2l Oefingen Donaueſchingen— Sandhauſen Heidelberg Triberg— Maulburg Schopfheim Oeflingen Säckingen 252 Schatthauſen Wiesloch Tüllingen Lörrach 5 Meckesheim Heidelberg Oehningen Kaonſtanz 53. Schefflenz Mosbach Ueberlingen Oeſchelbronn Pforzheim 254, Schillingsſtadt Borberg Uehlingen Bonndorf Menzenſchwand St. Blaſien Oeſtringen Bruchſal— Schiltach Wolfach Uiffingen Tauberbiſcofshn, Menzingen Bretten Oetlingen Lörrach 560 Schlächtenhaus— Unterkeſſach Adelsheim Merchingen Adelsheim Offenburg Hofen Schopfheim Villingen Meersburg Ueberlingen Meßkirch— Orſchweier Ettenheim 257 Schliengen Müllheim Vöhrenbach Villingen Michelbach E'berbach Ortenberg Offenburg 58 Schluchſee St. Blaſien Vogelbach⸗ Mingolsheim Bruchſal Ottenheim Lahr 50 Schmieheim Ettenheim Malsburg Müllheim Mosbach— 1 Ottersweier Bühl Schönau Heidelberg Waibſtadt Sinsheim Mudau Buchen Petersthal Obberkirch 26] Schönau i. W.— Waldhilsbach Heidelberg Mühlbach Eppingen Pfaffenweiler Villingen N Schönfeld Tauberbiſchofshm. Waldhof Stadtteil von Mühlburg Stadtteil von Pforzheim, 263 Schollbrunn Eberbach Mannheim Karlsruhe Armenverein 64 Schopfheim 2 Valdkatzenbach Eberbach Miülhlhofen Ueberlingen[226 Pforzheimm, 5 Schriesheim Mannheim Waldkirch— Müllheim— Frauenverein 66 Schwabhauſen Boxberg Waldshut— Murg Säckingen 227 Pforzheim, 267 Schwetzingen— Walldorf Wiesloch Neckarbiſchofsheim Sinsheim Miücdchenheim Schwörſtadt⸗ 3 Walldürn 3 Neckargemünd Heidelberg 228] Pfullendorf%„Ober⸗ u. Nieder Säckingen Wehr Schopfheim Neuenheim Stadtteil von 229 Philippsburg Bruchſal 200. Sennfeld Adelsheim Weil Lörrach Heidelberg[230 Prechthal Waldkirch 2—7 Singen. Konſtanz Weiler Pforzheim Neulußheim Schwetzingen[231 Radolfzell rde 27. Sinsheim 3 Weingarten Durlach Neumühl Kehl 232 Rappenau Sinsheim„½ö HSöllingen Durlach 311 Weinheim Neunkirchen⸗ 233 Raſtatt 2ö Spielberg„ 312 Weisbach Eberbach Oberſchwarzach Eberbach[ 234 Reichenbach Ettlingen 4˖ Staufen e Welſchneureuth Karlsruhe Neunſtetten Boxberg 235 Reichenthal Raſtatt -ẽe *—— 78 2— 2 Ifff 8—— 8* 1 Ort Aunt f08. Ort Anmt 314 Wenkheim Tauberbiſchofshm.[323 Wolterdingen Donaueſchingen 315 Wertheim— 324 Wyhlen Lörrach 316] Wiechs Schopfheim[325 Zell a. H. 317 Wiesloch— Frauenverein Offenburg 318 Wilferdingen Durlach 326 Zell a. H. 319] Wittenweier Lahr gKͤrankenverein 5 320 Wöſſingen Bretten 327] Zell i. W. Schönau 321 Wolfach— 328 Ziegelhauſen Heidelberg 322] Wollbach Lörrach 329 Zuzenhauſen Sinsheim (für Nachträge) (für Nachträge) σ 7 Den Vereinen werden durch Vermittlung des Badiſchen Landes⸗ vereins vom Roten Kreuz Erlaubnisurkunden nach dem beiliegenden Vordruck zugeſtellt werden. II. Nachricht hiervon dem badiſchen Landesverein vom Roten Kreuz z. H. des Vorſitzenden, Herrn Generalmajor z. D. Limberger, Hochwohl⸗ geboren dahier. Die Ausgabe der Ausweiskarten, wofür übrigens nach den bis jetzt diesſeits gemachten Erfahrungen ein allgemeines Bedürfnis kaum vorliegen dürfte, zumal die Karten doch wohl von den Mitgliedern der Sanitätskolonnen nicht ſtändig mitgeführt werden, wird dorthin überlaſſen.(Bleibt bei der bisherigen Anordnung. L. V.) Die Bezeichnung der Wohnungen?“ der Mitglieder der Sanitäts⸗ kolonnen durch Täfelchen mit dem Roten Kreuz fällt unſeres Erachtens unter den den berechtigten Vereinen geſtatteten Gebrauch des Roten Kreuzes zur Kennzeichnung der Tätigkeit des Vereins und unterliegt deshalb keinem Bedenken. Für künftig neugegründete oder dem Landesvereine neu angeſchloſſene Vereine iſt am beſten periodiſch— etwa auf 1. Januar und 1. Juli— jeweils eine bezügliche Beſcheinigung des Kriegsminiſteriums herbeizu— führen, und alsdann Antrag auf Ausſtellung der Erlaubnisurkunde diesſeits zu ſtellen.(Eingabe an den Badiſchen Landesverein richten.) Die Erlaubnisurkunde für die nunmehr zur Führung des Roten Kreuzes berechtigten 501 Vereine ſind zur Ausfolgung an die Vereins⸗ vorſtände angeſchloſſen. J. A.: Heil. Soweit ſolche Wohnungen als Stationen für den geregelten Rettungsdienſt der Gemeinde kenntlich zu machen ſind, Täfelchen mit dem Roten Kreuz und der Aufſchrift 3. B. Freiwillige Sanitätskolonne Karlsruhe, aber nie in Verbindung mit einem Ge⸗ ſchäfts⸗ oder Namensſchild(Anmerkung des Landesvereins.) Indem wir die Erlaubnisurkunden ausgeben, beglückwünſchen wir uns mit den Vereinen zu dem erreichten geſetzlichen Schutz. Dem Beiſpiel Deutſchlands ſind alle Kulturſtaaten im Begriff zu folgen. Ueberall hat ſich das Bedürfnis, das Rote Kreuz vor den Uebergriffen geſchäftsmäßiger Ausbeutung zu ſichern, gebieteriſch notwendig erwieſen. Das Rote Kreuz ſoll nun wieder ſein, was es anfangs war, das ausſchließliche Zeichen für alle Taten reiner Opferwilligkeit zur Linderung menſchlicher Not. Vergeſſen wir aber über den vielen Aufgaben des Friedens nicht, daß man ihn am beſten ſchützt durch Bereitſein für den Krieg, deſſen bitterer Not das Rote Kreuz entſtammt; die alte Wahrheit kann man nicht oft genug wiederholen. Wir laden daher erneut die verehrl. Vorſtände der Frauen- und Männervereine zur regen Beteiligung an den gemeinſamen Vorarbeiten für die Kriegstätigkeit im Ortsausſchuſſe ein, die von nun an ebenfalls den Namen„Ortsausſchuß vom Roten Kreuz“ führen, mit der Loſung: „Mehr Rechte, mehr Pflichten“. Der Vorſtand des Badiſchen Landesvereins. +— — EECECCCCCCCRCCCCCCRTERE— U K— * 80 (Vordruck.) Aulage 1. Erlaubnis⸗Urkunde. wird gemäß des§ 1 des Geſetzes zum Schutze des Genfer Neutralitäts⸗ abzeichens vom 22. März 1902(Reichsgeſetzblatt Seite 125) hiermit auf Grund der vorgelegten Beſcheinigung des Königlich Preußiſchen Kriegs⸗ miniſteriums vom 14. Juni 1903, wonach der Verein für den Kriegsfall zur Unterſtützung des militäriſchen Sanitätsdienſtes zugelaſſen iſt, die Erlaubnis erteilt, das in der Genfer Konvention zum Neutralitätszeichen erklärte Rote Kreuz auf weißem Grunde, ſowie die Worte:„Rotes Kreuz“ zur Bezeichnung des Vereins oder zur Kennzeichnung ſeiner Tätigkeit zu gebrauchen. Auf Grund dieſer Erlaubnis dürfen die Mitglieder des Vereins das Rote Kreuz zu ihren perſönlichen Zwecken nicht gebrauchen. Die Erlaubnis wird zurückgenommen werden, wenn die Voraus— ſetzungen, welche für die Erteilung der Erlaubnis maßgebend geweſen ſind, nicht mehr zutreffen. Karlsruhe, den 29. Juni 1903. Großherzoglich Badiſches Miniſterium des Innern. gez. Schenkel. (Stempel.) — 81 Anlage 2. Bekanntmachung betreffend die Grundſätze für die Erteilung der Erlaubnis zum Gebrauche des Roten Kreuzes. Vom 7. Mai 1903. Auf Grund des§ 1 des Geſetzes zum Schutze des Genfer Neutra— litätszeichens vom 22. März 1902(Reichs⸗Geſetzbl. S. 125) hat der Bundesrat für die Erteilung der Erlaubnis, das in der Genfer Konvention zum Neutralitätszeichen erklärte Rote Kreuz auf weißem Grunde ſowie die Worte„Rotes Kreuz“ zu geſchäftlichen Zwecken ſowie zur Bezeichnung von Vereinen oder Geſellſchaften oder zur Kennzeichnung ihrer Tätigkeit zu gebrauchen, folgende Grundſätze aufgeſtellt. 1. Die Erlaubnis iſt denjenigen Vereinen oder Geſellſchaften ein— ſchließlich der Ritterorden ſowie der geiſtlichen Orden und Kon— gregationen zu erteilen, welche ſich im Deutſchen Reiche der Krankenpflege widmen und durch eine Beſcheinigung des zuſtändigen Kriegsminiſteriums nachweiſen, daß ſie für den Kriegsfall zur Unterſtützung des militäriſchen Sanitätsdienſtes zugelaſſen ſind. 2. Die Erteilung der Erlaubnis iſt bei der zuſtändigen Landes⸗ Zentralbehörde zu beantragen. Zuſtändig für die Erteilung der Erlaubnis iſt die Zentralbehörde des Bundesſtaats, in deſſen Gebiete der Verein oder die Geſell⸗ ſchaft den Sitz oder in Ermangelung eines inländiſchen Sitzes eine Niederlaſſung hat. 4. In der Erlaubnisurkunde iſt zum Ausdrucke zu bringen, daß auf Grund der Erlaubnis die Mitglieder des Vereins oder der Geſellſchaft das Rote Kreuz zu ihren perſönlichen Zwecken nicht gebrauchen dürfen. 5. Die Erlaubnis iſt zurückzunehmen, wenn die Vorausſetzungen, welche für die Erteilung der Erlaubnis maßgebend geweſen ſind, nicht mehr zutreffen. Zuſtändig für die Zurücknahme iſt die Behörde, welche die Erlaubnis erteilt hat. 6. Für das Verfahren werden Koſten und Stempel nicht erhoben. Berlin, den 7. Mai 1903. Der Stellvertreter des Reichskanzlers. Graf von Poſadowsky. —————— ——— Anlage 3. Kriegs-Sanitätsordnung. Teil VI. Freiwillige Krankenpflege. (Bekanntmachung des Königlich Preußiſchen Kriegsminiſteriums vom 24. Dezember 1902. A. V. Bl. S. 36l.) § 205. Allgemeines. 1. Unter freiwilliger Krankenpflege im militäriſchen Sinne iſt zu verſtehen a, die Geſamtheit der freiwilligen Leiſtungen zur Unterſtützung des Kriegsſanitätsdienſtes, 1 die Geſamtheit der hierbei beteiligten Perſonen. Eine Inanſpruchnahme der freiwilligen Krankenpflege im Friedens— ſanitätsdienſt iſt— abgeſehen von beſonderen Notſtänden— nicht be— . 3. Berechtigt zur Unterſtützung des Kriegsſanitätsdienſtes ſind die Deutſchen Landesvereine vom Roten Kreuz und die mit ihnen verbün— deten Vereine ſowie die Ritterorden— Johanniter⸗ Malteſer⸗, St. Georgs⸗ Ritter—, welche ſich ſchon im Frieden innerhalb des Deutſchen Reichs den E der Krankenpflege widmen. Die ausnahmsweiſe Zulaſſung anderer als der vorgenannten Geſelfſhaften u. ſ. w. hängt in jedem einzelnen Falle von der Genehmigung des zuſtändigen Kriegsminiſteriums ab; dieſe iſt durch den Kaiſerlichen Kommiſſar und Militärinſpekteur der freiwilligen Krankenpflege nach— zuſuchen. Im Falle der Genehmigung wird die betreffende Geſellſchaft einem der Landesvereine vom Roten Kreuz zugeteilt, ſofern nicht ein Ritter— orden ihren Schutz übernimmt. 5. Fremdländiſche(internationale) Hilfe darf unter den in Ziffer 4 genannten Bedingungen, aber nur im Inlande, zugelaſſen werden. 6. Die freiwillige Krankenpflege darf keinen ſelbſtändigen Faktor neben der ſtaatlichen bilden; es kann ihr eine Mitwirkung nur inſoweit eingeräumt werden, als ſie dem ſtaatlichen Organismus eingefügt und von den Staatsbehörden geleitet werden kann; andernfalls würde ſie nicht fördernd, ſondern hemmend auf den Betrieb des Krankendienſtes einwirken. Sie hat daher den Anordnungen der Militärbehörde und ihrer einzelnen zuſtändigen Organe unbedingt Folge zu leiſten. —ů—— zu ng e⸗ ie n⸗ 8⸗ hs en ig en or eit ſie es 83 Der Neuabdruck des Teils VI der Kriegsſanitätsordnung.“ Die Vereinsamtlichen Mitteilungen vom 1. Juni d. J.— Nr. 5— enthalten die Ankündigung des Neuabdrucks des Teils VI der Kriegs⸗ ſanitätsordnung. Mittlerweile iſt jedem Männerhilfsverein ein Exemplar von hier aus zugeſendet worden. Bei der grundlegenden Wichtigkeit für die geſamte freiwillige Krankenpflege iſt es vielleicht von Vorteil, diejenigen Beſtimmungen beſonders herauszugreifen, die neu ſind. Criegern bricht in ſeinem berühmten Lehrbuch der freiwilligen Krankenpflege in die berechtigte Klage aus, daß die Kenntnis der grund legenden Beſtimmungen in weiteren Kreiſen eine mangelhafte ſei. Wenn der Neuabdruck nunmehr dieſe Beſtimmungen zu— ſammenfaßt, ſo ſollte ſein Inhalt ſehr bald eingehendes Studium bei dem Unterricht in der freiwilligen Krankenpflege finden. Es wird daher Sache der Vereinsvorſtände und der ärztlichen Lehrer ſein, ſich mit dem Inhalt zu beſchäftigen. Lediglich um zum Studium dieſer Verordnung anzuregen, ſei es geſtattet, die wichtigſten derſelben in Form einer Be— merkung nochmals zu betonen. Die Geſtellung von Krankenpflegern und Krankenpflegerinnen wird in den Vordergrund geſtellt. Formationen der freiwilligen Krankenpflege in der erſten Linie, d. h. im Anſchluß an das operierende Heer ſind bei beſonderen Notſtänden zugelaſſen; der Transporttrupp wird dann einer Sanitätskompagnie angegliedert und tritt unter den Befehl des Kommandeurs derſelben. Der Oberleitung der freiwilligen Krankenpflege, dem Kaiſerlichen Kommiſſar und Militär⸗Inſpekteur der freiwilligen Krankenpflege ſteht ein Ausſchuß und ein Beirat zur Seite. Die Ober⸗ leitung überwacht die Ausbildung im Frieden; ihr Organ iſt der Terri— torialdelegierte, der Liſten und Ueberſichten über Perſonal und Material einreicht. Die Auswahl des Perſonals hat mit beſonderer Sorgfalt zu geſchehen, es ſoll unbeſcholten, zuverläſſig, geſund, rüſtig und ausgebildet ſein; es muß ſich zu mindeſtens dreimonatiger Dienſtzeit auf dem Kriegs— ſchauplatz verpflichten. Das Perſonal unterliegt der Disziplinarbeſtrafung, den militär— ſtrafgeſetzlichen Kriegsgeſetzen, worauf bei der Annahme hinzuweiſen iſt. Die Offiziere und Sanitätsofſiziere, denen die Formationen der frei⸗ willigen Krankenpflege unterſtehen, ſind ſeine Vorgeſetzten. Jedes Armee⸗ korps hat einen Lazarettrupp, jede Etappeninſpektion einen Begleittrupp, Transporttrupp, Depottrupp. Das Perſonal wartet an Formierungsorten ſeine Beſtimmung ab. Die ſtaatlichen Vergünſtigungen für das Perſonal beſtehen in freier Unterkunft, Verpflegung, Beförderung und in Geld— abfindung. Das Geſetz vom 31. Mai 1901 über die Kriegsinvaliden und Kriegshinterbliebenen findet auf das Perſonal, welches ſich auf dem Kriegsſchauplatz befindet, Anwendung. Für die planmäßige Mobilmachung gibt§S 224 Anleitung, der den Mobilmachungsvorarbeiten zu grunde zu legen iſt. Die Beilagen geben die Uniformen, Rangabzeichen und die Sonderbeſtimmungen für die Ritterorden. Die Tätigkeit des Delegierten Zu beziehen bei dem Landesverein für 40 Pfg. RD 84 — Ritters— erfolgt in unmittelbarem Anſchluß an die der leitenden Militärärzte, denen in betreff der Bedürfnisfrage und in allen ſachlichen Beziehungen die Entſcheidung zuſteht. Die Neuordnung der Dinge zeigt eine wohltuende Verſchiebung nach der militäriſchen Seite hin; ſie zeigt die enge Verbindung der freiwilligen Krankenpflege mit der amtlichen; ſie zeigt die Notwendigkeit der Vor⸗ bereitung der Mobilmachung im Frieden, kurzum ſie iſt geeignet und geſchaffen, die geſamte Tätigkeit der freiwilligen Krankenpflege in ſegens— reiche Bahnen zu lenken. Sie erfüllt die alte Forderung Henri Dunants (des Schöpfers der Genfer Konvention), daß die freiwillige Krankenpflege im Frieden bereits organiſiert ſein muß, um im Kriege wirkſam zu ſein. Auf Grund der neu zuſammengefaßten Beſtimmungen wird dieſe Friedens— organiſation wirkſam werden, wenn der Inhalt der Verordnung in Fleiſch und Blut aller derer übergeht, die für die freiwillige Krankenpflege zu wirken berufen ſind. An Beilagen enthält der Neuabdruck Ueberſichtsliſten der Bekleidung, Ausrüſtung der auf dem Kriegsſchauplatz zur Verwendung kommenden Delegierten, ſowie des geſamten männlichen Perſonals der freiwilligen Krankenpflege. Beilage 53 im beſonderen iſt für die Friedensbekleidung und Aus— rüſtung unſerer Sanitätskolonnen maßgebend und werden wir in Zukunft immer darauf verweiſen. Anmerkung des TLandesvereins über die gemeinſame Armbinde. In Uebereinkunft mit dem Vorſtand des Badiſchen Frauenvereins und dem Präſidium des Militärvereins-Verbandes wird angeordnet, daß alle dem Badiſchen Landesverein verbundenen oder zugehörenden Vereine oben auf der Armbinde die gemeinſame Aufſchrift„Badiſcher Landes— verein“ und unter dem Roten Kreuz ihre nähere Bezeichnung wie z. B. Frauenverein Karlsruhe, oder: Männerhilfsverein Mannheim, oder: Sanitätskolonne Heidelberg, tragen. Die Zugehörigkeit zur Militär— oder Vereinskolonne wird noch beſonders aufgeſtempelt. Bezug der Armbinde bei Firma Guſtav Oberſt, Karlsruhe, Kaiſer— ſtraße 88. Die neuen Muſter treten erſt bei Neubeſchaffungen in Gebrauch. Herausgegeben vom Geſammtvorſtande des Badiſchen Landesvereins vom Roten Kreuz Verantwortlich für die Redaktion: Generalmajor z. D. Limberger. Druck der G. Braun' ſchen Hofbuchdruckerei in Karlsruhe.