Stodt Eberbach Aus der Stadtratssitrung Am Dienstag fand im Rathaussaal wieder eine öklentliche Stadtratssitzung statt, die letzte der Periode, in der Bürgermeisterstellvertreter Wohlfahrt den Vorsttz führte. Bei der Besprechung des Protokolls der Bau- kommissionssitzung vom 30, Oktober, dessen erstar Punkt das Gesuch der Gemeinnützigen Baugenossenschaftt um Genehmigung zur Er⸗ richtung eines Wohnblockss in der Altstadt war, kritisierte Stadtrat Zepf den Plan, dort einen Laden einzubauen: In der Gegend, in der dle- ser Wohnblock für 11 Wohnungen errichtet wer⸗ den solle(an Stelle des im Krieg eingeäscherten „Kornmarktes“), seien bereits genug Lebens- mittelgeschäfte vorhanden und es sei bester, mit dem aufzuwendenden Geld nur Wohnungen zu bauen. Seine Bedenken konnten zerstreut wer- den, da dies nur ein vorläufiger Plan ist, und für einen Laden muß dessen Eigentümer sowieso selnen Anteil selbst aufbringen. Die Aussicht, daßn durch das genannte Bauvorhaben erstens wlieder Wohnungen geschaflen werden, und zweitens zugleich diese Lücke in der Altstadt auf eine gesunde Weise beseltigt wird, begrüßte Stadtrat Emig namens seiner Fraktion. Im Zusammenhang damit wurde auch erneut fest- gestellt, daß es dringend notwendig und un- aufschiebbar ist, auch für jene Bedürftigen Wohnräume zu erstellen, die nicht in der Lage sind, Miete zu bezahlen. Die ausgedehntegte Debatte des Abends rief Punkt 8: Festsetzung einer Gestattungsgebühr für die Ableitung von Abwässern hervor. Diese Angelegenheit, hzw. die Voraussetzung dafür, hatte schon einmal dem Stadtrat vorgelegen: der Stadt ist von Staatswegen die Auflage ge- macht worden, innerhalb der nächsten 2 bis 3 Jahreè eine Anlage zur Klärung der städtischen Abwässer zu erstellen, Die Stadt befindet sich also in der Zwangslage, für diesen Zweck im Haushalt eine Rücklage zu schaffen, und es war vorgeschlagen, hlerzu pro Haus 200.— DM und für jede weitere Wohnung nochmals 100.— DM zu erheben(wobel jedes zwar heuteé mehrfach belegte, aber ursprünglich nur für eine Familie erbaute Haus als Einfamilienhaus bewertet wer⸗ den sollte). Diese Mannahme würde eine schwere Belastung für jeden Hauseigentümer darstellen, und Stadtrat Pracht schlug deshalb 2. B. auch vor, daũ wenigstens die, denen die Mittel oft nieht ee zur eee hres Eigenheil- „mes relchen, von dieser Abgabe befreit werden. Ble einsige d rchtän bare Lösung des Problems llüürkte der 4 ada Lalt 2 2 von der SPD-Fraktion unterstütate Vorschlag, sein, eine gerechtere Lastenverteilung nicht durch diese Sonderabgabe der Hauseigentümer, sondern durch einè entspréchende Erhöhung der Kanalgebühren zu erreichen. Schließlich wurde man sich dahingehend einig, daß eine Kommis- sion aus den Stadträten Emig, Pracht, Zimmer- mann und Wolf die Verfahrensmöglichkeiten nochmals überprüfen soll. Las Slitzungsprotokoll der Kranlcenhauskom- misslon, die sich unter anderem mit Aenderun- gel: der inneren Raumaufteilung im Neubau be- kfaßzt hatte, wurde gutgeheißen und über die Ver- gebung von Bauschlosser- und Schreinerarbei- ten am Krankenhausbau entschleden. Vije Feuerversicherung für stadteigene Ge- bäude und Einrichtungsgegenstände soll erhöht werden. Nachdem vor einiger Zeit dem Roten Kreuz auf sein Gesuch hin eine jährliche Bei- hilfe von 250.— DM bewilligt worden war, wurde diesmal auch ein gleichlautendes Gesuch der andern nichtkonfessionellen Wohlfahrtsorgani- sation, der Arbeiterwohlfahrt, bewilligt, ebenso Unterstützungsgesuche der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und des Badischen Blin- denvereins. An den Kosten für den gemein- schaftlichen Werbeprospekt der Fremdenver- kehrsorte im Neckartal beteiligt sich Eberbach mit 400.— DM. ek· Wir gratulieren Mückenloch. Am heutigen 17. November begeht Frau Lutse Kirchner geb. Schulz,. Neckar⸗ hüuserhofstr. 1, hren 74. und am morgigen 16. No- vember feſert Frl. Marie Herbold, Poststr. 6, mren 60. Gahurtstag. ulæ· Aus anderen Landbezirken „Verbindung alter Herren“ Sinsheim,. Das Realgymnasium Sinsheim hat beschlossen, eine Vereinigung ehemaliger Schü- ler der Anstalt zu gründen. Damit will man den Kontalet der Ehemäaligen untereinander und zu der einstmaligen Lehrstätte fördern. Die Vor⸗ arbeiten sind soweit gediehen, daß man einige hundert Adressen ehemaliger Schüler bereits beisammen hat, um diese durch ein Schreiben zum Beitritt zu dieser Vereinigung zu veranlas- sen, Darüber hinaus aber werden alle„Ehemali- gen“ gebeten, von sich aus ihre derzeitige An- schritt der Schule mitzuteilen. Markthericht der Grollmarkthalle Heldelberg-Handschuhshelm vom 16. November Elrnen 1. S. 10—16, 2. 8. 7—9: Apfel 1a 8. 16—25, 1. S. 12—17, 2. S. 7—11: Gelbe Rüben Z—565; Blumenkohl 20—16; Wirsing 4—6 Rotkraut 7—-10; Lauch 6—15; Sellerie 13—15; Spinat 6—12; Feldsalat 40—7/0; Rosenkohl 42—46; Endivien- salat 1. S. 9—16, 2. S. 4—6; Zwiebeln 6—10, An- tuhr gut, Nachfrage gut. Landwirtschatt in der, Wiegloch E 7008 uu gewesen. Die S8 nur werbemäßig ein großer Erfolg, sondern auch „Halali“ im Hardtwald KReiterschnitzeljagd der Reitervereine iim herbstlichen Wald Sandhausen. Die Rei- ter aus Walldortf, Hockenheim, Nus-⸗ loch, Reilingen und Sandhausen versam- melten sich am Sonntag- morgen in der Nähe der Hardtbachbrücke, unter- halb der Straße Wall⸗ dorf-Oftersheim, um dle dlesjährige Schnitzeljagd zu starten. Pünktlich um 9.00 Uhr bliesen die Hörner zum Aufbruch, und die verschiedenen Reltergruppen begaben sich auf die teils mit künstlichen Hindernissen vVersehenen Waldpfade. Nach einem flotten Ritt kehrte man zum Aus- gangsort zurück, um von den verschiedenen Reit- lehrern als kleine Aus- zelchnung und FErinne- rung an diese herbstliche Veranstaltung einen grünen Zweig angesteckt zu bekommen. Indessen verriet ein durch die Weite Waldlichtung schallendes Halali, daßb sich die Reiter ein frohes morgendliches Stelldichein tzeteben hatten. Mit Ansprachen der Reitlehrer Zimmermann, Sandhausen und des 2. Lan- desverbandsvorstands Zahn, Hockenheim, be- gab man sich auf den Heimweg. Nach einem kleinen Imbiß und einem damit verbundenen „herzhaften“ Trunk war die traditionelle Schnit- zeljagd zu Ende. Der Wieslocher Einzelhandel ist nicht unlälig Eine groſte Weihnachtswerbung soll gestartet werden Die Wieslocher Einzelhändler waren nach länge⸗ rer Zeit wieder zu einer Mitgliederversammlung ins Gasthaus„Zzu den 3 Königen“ gekommen. Der 1. Vorsitzendèe, Drogist H. Degreit, konnte bei selner Begrüflung außer dem deschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Nordbaden, Dr. Eise⸗ mann, Bürgermeister Dörner, dem Geschäfts- führer des Verkehrsvereins, dem Leiter der Wies⸗ locher Handelsschule Oberstud.-Rat Fleck eine eeiee große Zahl von Einzelhäündlern be- grüßen. In seinem Rechenschaftsbericht über die verflos- senen Monate wies H. Degreif darauf hin, daß sich inzwischen vieles angehäuft habe, was einer Erle- digung harre. Der Wieslocher Einzelhandel sei allerdings in dieser Zeit nicht untätig gewesen. Das große Ereignis des Jahres sei die Ausstellung des Wieslocher Handels, Handwerks, der Industrie 4 oher.61 geschüftlich sehr gut und weit über die Erwartun⸗ zen hinausgehend gewesen. H. Degreift kam dann auf das kommende Weih⸗ nachtsgeschäft zu sprechen und wies auf die gro- ggen Anstrengungen hin, die die benachbarten Großstädteée Mannheim und Heidelberg hinsichtlich einer wirkungsvollen Wethnachtswerbung tun. Auch der Wieslocher Einzelhandel müsse etwas tun. Er schlug vor, daß jeder Einzelhändler wie in Hei⸗ delberg an seinem Geschüft einen beleuchteten Weihnachtsbaum anbringt. In Heidelberg habe die Stadt die Durchführung der Werbemaßnahmen in die Hand genommen und alle Gewerbezweige be⸗ teiligen sich an der Werbeaktion. Der Bürger⸗ meister wurde gebeten, in Wiesloch die Sache in die Hand zu nehmen, Was dieser jedoch mit der Begründung ablehnte, daß die Initiative von priva- ter Seite ausgehen müsse. Nach einer allgemeinen Aussprache über dieses Thema wurde vorgeschla- gen, daß der Verkehrsverein die nötigen Schritte unternehmen soll. Zur Frage der verkaufsoffenen Sonntage wurde angeregt, sich der Heidelberger Regelung anzupassen. Fragen der Berutfsgenossenschaft, Tariferhöhun- gen sowie Urlaubsrégelung wurden anschließend besprochen, Scharf wurde der Sammlungsunfug s0- wWie der oft betrügerische Unfug mit Werbungen aller Art, die den Geschäftsmann nur viel Geld kosten und keinerlei Gewinn bringen, kritistert. Oberstud.-Rat Fleck ist bereit, für den Einzel- handelsnachwuchs an der Wleslocher Handelsschule besondere Kurse durchzuführen. Bürgermeister Dörner wies in diesem Zusammenhans auf die Kurse des Wieslocher Volksbildungswerkes hin. H. Degrelf bat, die Sache des Volksbildungswerkes zu uUnterstützen. 5 Neckargemünd. Am Mittwochnachmittag hielt der Bezirksverband Neckargemünd der Gewerk- schaft Erziehung und Wissenschaft(GEW), Ver- band badischer Lehrer und Lehrerinnen im Gasthaus„Zur weißen Rose“ eine Versammlung ab. Näch der Begrüßung erstattete Lehrer Wahl, Neckargemünd, Bericht von der in Bad Freyersbach stattgefundenen Vertreterversamm- lung der nordbadischen Lehrerschaft. In seinen Ausführungen streifte der Redner die derzeitigen wichtigen Probleme der Lehrer- schaft, wie 2. B. Lehrplanentwurf, Flüchtlings- und Junglehrer, Verlängerung der Schulzeit, Lehrerstellenbeiträge usw. Der ebenfalls an- wesende Kreisvorsitzende, Rektor Ritzler, Heidelberg, sprach über den zu bildenden Kampffonds, der in der Hauptsache dazu dienen Finkaulsgenossensdinll belhcht] Beirksversammluntg der Gewerlischaft Erziehung und Das Horoskoο Ohne Horoskop geht es heutzutage bel vielen F nicht mehr. An irgendetwas muß man ja auch schließlich glauben. Der Glaubeè an die „Vorsehung“ ist nicht mehr recht modern, der Glaube an Recht und Gerechtiskeit wurde schon s0 ott enttäuscht. Aber woher soll man seine Zuversicht nehmen, wWoher die Kraft, die den Lebenskampf durch- zustehen hilft? Aiso muß das Horoskop her. Man braucht sich ja nur eine Zeltschrift oder Zeitung von bestimmter Qualität zu kaufen, und da lst dann unter der Rubrike„Krebs“ oder„Jungtfrau oder„Wassermann“ alles vorausgesagt, Was einem in den nächsten acht oder vierzehn Tagen widerfahren kann— Gutes gleichermaßen wie Schlechtes. Fast würe ich auch horoskophörig geworden. Das war damals, als ich eine schwere Prüfung abzulegen hatte. Mein Horoskop war bombis: „Sie haben kampfreiche Tage zu erwarten, Wer⸗ den aber jede Schwierigkeit spielend meistern. Aus einer besonders brenzligen Situation werden Sie siegreich hervorgehen.“ Es konnte mir also nichts passieren. Ich war meiner Sache absolut sicher.— Aber zu sicherl Denn ich erlebte einen glatten Reinfall. Von diesem Augenblick an begann ich zu den- ken. Eine ganz einfache, wie ſeh annehme sogar logische Ueberlegung: Wenn für alle„Waase- Menschen stets dieselbe Prosnose gelten soll, bel wöchentlichem Kurswechsel selbstverstäünd- lich, dann würden Tausende und aber Tausende von Leuten Woche für Woche in gleicher Welse seelische und materlelle Schwierigkeiten zu über- Winden, seelische und materielle Freuden zu erle- bn haben— ungeachtet der verschiedenen See- lenstruktur, der verschiedenen Rasse, der ver- schledenen Herkunft, der verschiedenen Lebens- Vverhältnisse. Eigener Wille, eigene Initiative, Er- zlehung und Selbsterziehung wären dann nur noch etwas Zweitrangiges, vielleicht nicht einmal mehr das. Die Persönlichkeit wäre beim Teufel. Die Horoskophörigen sollten versuchen, an slch selbst zu glauben, an die Krüfte, die in ihrem Innern schlummern. Man muß Vertrauen zu sich selbst haben, zu seinen Fühigkeiten, zu seinem Wert, der allerdings kein Scheinwert sein durf. Dazu ist Selbstkritike nötig, und dazu muß der Sinn kürs Echte ständig geschärft werden. Wer dies aber nicht will, der versäume nicht, sich am nächsten Mittwoch sein neues Horoskop vor Augen zu führen. Lehrer? Wissenschaft in Neckcat solle, die Forderungen der Lehrerschaft wirk⸗ sam durchzusetzei Nachdem die Lebenshaltungskosten immer mehr ansteigen und die Gehülter seit 1928 un- veründert geblieben sind, könne man diesem Zustand nicht mehr länger untätig zusehen. Es bleibe der Lehrerschaft keine andere Wahl als zur Selbsthilfe zu schreiten und eine Einkauks- genossenschaft zu gründen, um auf diese Art die Lebenshaltungskosten zu senken. Die Versammlung wählte sodann einen neuen Vorstand, nachdem der bisherige 1. Vorsſtzende, Hauptlehrer Streichele, nach Mannheim ver- setzt worden ist. Die durchgeführte Wahl brachte kolgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender: Lehrer Wahl, Neckargemünd; 2. Vorsitzender: Haupt- lehrer Bätz, Bammental; Schriftführer: Lehrer Reitz, Neckargemünd; Rechner: Hauptlehrer Grahmer, Gaiberg. Umshau im Lande Wlesloch. Heute Freitagabend findet der erste Vortragsabend des Wieslocher Kulturwerkes im Bürgersaal des Rathauses um 20 Uhr statt. Das Thema, über das Prof. Hans Himmel, Eich- tersheim, spricht, die Entstehung unserer Kraich- gau-Landschaft, dürfte weite Kreise der Bevöl- kerung interessieren. Wiesloch. Die Wieslocher Feuerwehr wurde in den Abendstunden alarmiert, als in einem Haus in der Dammstraße ein Zimmerbrand entstanden War. Eine alleinstehende Frau hatte die Unvor- slchtigkeit begangen, ein heigzes Bügeleisen zum Anwürmen ins Bett zu legen und dann das Haus zu verlassen. Zum Glück wurde der Brand durch die entstandene starke Rauchentwicklung bald bemerkt und der Brand Kkonnte, ohne größeren Schaden angerichtet zu haben, schnell gelöscht wWerden. Wiesloch. Der Reigen der Wahlversämmlungen der Partelen zur kommenden Wahl wird heute Freitag durch eine Wahllcundgebung der SpD im Hotel„Zur Pfalz“ fortgesetzt. In der um 20 Uhr beginnenden Versammlung spricht u. a. der Bun- destagsabgeordnete Oslcar Matzner, Karls- ruhe. Nufflloch. Im vergangenen Monat wurden im Standesamtsregister 4 Fheschließungen, 4 Gebur- ten(2 Knaben und 2 Mädchen) und 1 Sterbefall verzelchnet. Sandhausen. In der monatlichen Versamm- lung des Vdk Sandhausen sprach Kamerad Arnold zum neuen Bundesversorgungsgesetz und gab nühere Erläuterungen über die Aus- führungsbestimmungen. Die im„Hamburger Hot“ satttgefundene Versammlung war s0 stark betzucht, dalb auch der letzte Platz besetzt War. Neckarzemünd. Morgen, Samstagabend um Uhr kindet der traditlonelle Martinszug statt, an dem die Kinder der Vollesschule, der Gehör⸗ losentchule und des Viketor-Lenel-Stiftes teil- nehmen. Hinter dem Stadttor, aut dem alten Postweg, wird der Zug zusammengestellt, be- Wegt sich durch die Hauptstraße bis zum Hanf- markt und von dort aus mit Kehrtwendung durch die Neckarstraſße und Pfluggasse nach dem Marktplatz, wo er mit Liedersingen aufgelöst wird. Die Bevölkerung wird gebeten, aus diesem Anlaß ihre Häuser zu illuminieren. no- Mückenloch. Im Rahmen der gegenwärtig stattfindenden Suchaktion zur Sicherung des Landes vor zerstreut umherliegender Munition des letzten Krieges belehrte am vergangenen Mittwoch der hiesige Postenführer und Meister der LP., E. Wittenberg, die Kinder der hie- sigen Volltsschule über den Zzweck der ange- ordneten Suchaktion, Er forderte die Kinder auf, jeden Fund sofort der Polizei zu melden.- Die ständig steigende Zahl der Verkehrsunfälle Veranlahte dann den Vortragenden noch, auch auf diesem Gebiet die Kinder eingehend zu be- lehren und zur Sorgkfalt auf der Straße zu er- mahnen. 5 ak- RBammental. FEin lang gehegter Wunsch der eVangelischen Kirchengemeinde scheint nun end- lich in Erküllung zu gehen; denn am heutigen Freitag, vormittags 10 Uhr, werden die neuen Glocken für die Bammentaler evängelische Kir- che in der Glockengleſlerei in Kochendorf ge- gossen., Durch eine Omnibusfahrt ist den Interes- senten Gelegenheit geboten, dem Glockengubß beizuwohnen. hk- Wlesenbach. Das Baugelände auf dem Mühl⸗ buckel wird jetzt für die im Frühjahr begin- nende Bautätigleeit durch den Ausbau des Wassernetzes und der neuen Straße erschlossen. Bel einer aufklärenden, Besprechung im Schul⸗ haus meldeten sich 16 Bewerber mit ernsten Bauabsichten für das kommende Jahr. Der größte Teil der Cledler will mit Hilte des evan- gelischen Hilfswerkes seinen Neubau kfinan⸗ zleren. Hg. Rettiahelm. Die Innenarbeiten des bereits im vergangenen Jahr im Rohbau fertiggestellten neuen Rathauses machten solche Fortschritte, daß) die Gemeindebehörde in der vergangenen Woche mit dem Umazug beginnen Kkonnte. Seit dem 12. November arbeiten alle Abtellungen der Gemeindeverwaltung in den neuen Dienst- räüumen. Hirschhorn. Zahlreiche Musik- und Sanges- kreunde waren am Sonntagabend der Einladung des Münnergesangvereins„Eintracht“ gefolgt, der einen wohlgelungenen Musik- und Liederabend veranstaltete. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Adam Wieder wickelte sich ein auſßlerordentlich umkangreiches und weiltgrelfen- des Programm ab, das ein aufschlußreicher Maß- stab War für die Aukgabe, die sich die„Eintracht“ gestellt hat. Besondere Beachtung verdiente der „Vespergesang“ von Kämpf, das„Morgenlied“ von Rletz sowie„Das ist der Tag des Herrn“ von Kreutzner. Chormeister Huber, Neckarstelnach, bewies mit diesem Abend, daſß der gutgeschulte, straklgetührte Chor mit voller Aussſcht auf Er- kolg sich auch an die schwierigsten Werke heran- Wagen kann. Der Bläserchor, auch von Chor- melster Huber geleitet, erfreute mit zahlreichen Darbletungen. Das Publikum sparte nicht mit Beifall. WIl- Nechkarsteinach. Die Hauptverkehrsstraße Nek- karsteinachs erhält zur Zeit eine weltere Ver⸗ bebserung ihres Aussehens. Die dringend nötig gewordene Renovierung des Rathauses wird nunmehr das Bild der Hauptstraße harmontsch abrunden. Neckarstelnach. Der langführige Schriktkührer des Süngerbundes 1660, Philipp Weber, der wührend des Krleges sein Domizil von Mann- heim nach Neckarstéeinach verlegte, verläßht in diesen Tagen Neclcarsteinach, um wieder zur Stätte seines beruflichen Wirkkungskreises, nach Mannhelm, zurückczulcehren. Der Süngerbund gab aus diesem Grunde für seinen verdienten Schrikt⸗ kührer anläßlich der letzten Singstunde einen Ah⸗ gchledsabend,