Verlag und Redaktion: Heidelberz. Brunnentasse 18-24 Ruft Nr. 29 3¼%/ö88. Erscheint täglich auer sonntags Getründet 1884 von Carl Pfeffer eidelberger Tageblatt UNABHINGT GN ZNITUNG TUI NOnD BADEN * Monatsberug DM 2,80 surügl. 40 Pfg. Trügerlohn, Finual⸗ nummer 18 Pfg., samstags 20 Pia. Anzelgenm nach Tard Nummer 33 zKeine Neutralität gegendber den Feinden der Freiheit. Samstag, 9. Februar 1982 - 10 g i 0 g 2. 5 a Entschließung der Regierungsparteien gebilligt Der zweite Tag der Bundestags-Debatte Über einen deutschen Verteldigungsbeltrag/ Wleder lebhafte Auseinandersetzungen/ Sicherung und Verteidigung des Friedens Pilicht der werdenden europäischen Gemeinschaft/ Für gleichberechtigte Mitwirkung an der Verteidigung des Westens Von unserem Bonner Berichterstatter und Azenturmeldungen Bon n. Der Deutsche Bundestag billigte am Freitagabend nach zweitügiger Debatte Über einen deutschen Wehrbeitrag mit großer Mehrheit in namentlicher Abstimmung eine von den Koalitionsparteien(CDU/ CSU, FDr, DP) vorgelegte Entschließung, in der die Verpflichtung Deutschlands zur Teilnahme an der Verteidigung des Westens anerkannt wird. Die Bundesrepublik werde daher, so heißt es in der Resolution, als gleichberechtigter Fartner an dieser Aufgabe mitwirken. Die Entschließung wurde mit 204 gegen 156 Stimmen bei 6 Enthaltungen angenommen. Fünf Abgeordnete aus Berlin, deren Stimmen nicht gezühlt wurden, stimmten ebenfalls dafür, drei dagegen. Zuvor nahm der Bundestag mit wechseln- den Mehrheiten weitere Entschllegungen an, die ebenfalls von den drei Reglerungspar- telen eingebracht worden waren(den Wort- laut der Entschließungen veröffentlichen wir an anderer Stelle dieser Ausgabe.) Für die Anträge stimmten in jedem Falle die drei Reglerungsparteſen. Die Abgeordneten der Föcteralistischen Union und des BH bei den einzelnen Anträgen zum Teil mit der Koall- tion, zum Teil enthielten sie slch der Stimme. Alle Übrigen Parteien— vor allem die SPD und KPD— lehnten sämtliche Anträge ab. Der zweite Vorsitzende der sozlaldemo- kKratischen Opposition. Ollenhauer, griff den Bundeskanzler kurz vor Schluß der gro- gen Wehrdebatte in elner spannungsgelade- nen Atmosphäre und in ungewöhnlich schar- fer Form an und legte ihm nahe, dem Bel- splel englischer Reglerungen zu folgen, und den Weg für Neuwählen freizumachen. Die Debatte Die Debatte am Freſtag war gekennzeich- R 5 l Sers. b 5*— Der SPD-Abgeordnete Adolf Arudt stritt dem Bundeskanzler das Recht ab, un- tar den gegebenen Umstünden in naher Zu- Kunft Verträge zu unterschreiben, denen zu- folge deutsche Truppen aufgestellt werden sollen. Unter heftigem Protest der Regle- rungsparteien erklärte Arndt, über die Auf- stellung der Truppen selbst, also Über ein Wehrgesetz, könne nur ein neugewühlter Bundestag mit 2 115 Zweidrittelmehrheit entschelden, denn„man kann die Wehrpflicht nicht auferlegen wie eine Steuer.“ Dle Außenpolitik des Bundeskanzlers habe kel- nen Rückhalt im deutschen Volk. Im Voll mißtraue man der im Generalvertrag angeb- lich zugestandenen Gleichberechtigung an- gesichts des Falles Kemritz, des Verbots der Remontagen, angesichts der„Fremderileglon“ die allllerte Dlensttruppen genannt würden, und angesichts des französischen Vorgehens an der Saar. Wenn es die Allſerten als ihr gemeinsames Ziel ansehen, Deutschland wie- derzuvereinigen, wie das im Generalvertrag niedergelegt werden solle, dann könnten sie mit einer Bereinigung der Saarfrage begin- nen. Bundeskanzler Dr., Adenauer gab in seiner Antwort auf die Rede Arndts zu, schon 1950 den Westmüchten seine Bereit- schaft für einen deutschen Verteidigungsbei- trag versichert zu haben. Hr trug dem Haus Auszüge aus einem deutschen Memorandum an die alliierten Hohen Kommissare vom 29 August 1950 vor. Dr. Adenauer zitierte Wörtlich:„Der Bundeskanzler hat ferner wie- derholt seine Bereitschaft erklärt, im Falle der Bildung einer internationalen westeuro- pülschen Armee einen Beitrag in Form eines deutschen Kontingents zu leisten.“ Damit sel eindeutig zum Ausdruck gebracht worden, daß der Kanzler eine Remilitarislerung Deutschlands durch Aufstellung einer eige- nen nationalen militärischen Macht ablehne. Das Memorandum an die Westmächte ent- halte ferner Angaben Über die sowietischen Truppenmasslerungen in der Ostzone und dle militärische Ausbildung der Volkspoltzel in der Sowietzone. Der Ernst der Situation, sagte der Bundeskanzler, ergebe sich aus elner Betrachtung der zu jener Zeit— im August 1950— in der Ostzone versammelten sowfetischen Kräfte. Damals standen in der sowietischen Besatzungszone marschberelt: zwel Armeen schnelle Truppen mit zusam- men neun motorislerten Divisionen, vier NATO-Verteidigungsausgaben 80 bis 90 Milllarden Dollar Paris,(dpa-RHUTER) Die zwölf Atlan tkpaktstaaten werden, wie am Freitag in Parls nach der Sitzung des atlantischen Koordinſerungsausschusses amtlich verlau- tete, im Jahre 1952 zwischen achtzig und neunzig Millarden Dollar für Verteidi⸗ gungszwecke ausgeben, Neunzig Prozent dle- se Betrages entfallen auf die USA, Grog brltannlen und Frankreich. Im Jahre 1951 betrugen die Rüstungsausgaben def NATO Mitglieder zwischen künkfeig und sechzig Mil- Harden Dollar, Von amtlicher Zelte wurde nuch der Sitzung des Koordinlerungsgaus- gchusgses mitgeteilt, gde Vereinigten Staaten Hütten den Rüstungslletfexrungen für dle Panzerarmeen mit zusammen 12 Divisionen, die Division je etwa 12 000 Mann stark. Der Aufmarsch habe in vorderster Line die mo- torisierten schnellen Truppen gezeigt, dahin- ter in zweiter Linſe die schweren Panzerver- bände mit dazwischen aufgestellten beson- deren Artillerie- und Flakeinheiten.„Dieses Bild muß als ein ausgesprochener Offensiv- Aufmarsch bezeichnet werden“, so heißt es in dem Memorandum wörtlich. Die Bundesregierung schlug in dem Me- morandum— das bekanntlich zum Rücktritt des damaligen Bundesinnenministers Dr. Gustav Helnemann führte— vor, um- gehend auf Bundesebene eine Schutzpolizei Zu Beginn der Sitzung hatte Dr. Linus Kather betont, daß sich bel den Heimat- vertrlebenen nur dann eine echte Verteldi- gungsbereitschaft einstellen könne, wenn sle sozlal gleichgestellt selen. Die Leistungen für den Verteidigungsbeitrag dürkten nicht aut Kosten des Lastenausgleichs gehen, Als den(tralktionslos— DRP)„ein hündertpro- unden 1 von def Aera der bedin- gungslosen Kapſtulation“. 8 Dr. Hermann Schäfer FP) sagte, es gel„nicht klar geworden, was die Oppo- sltlom an Positivem antubleten hat“. Es komme darauf an, die Sicherheit für elne krelheltliche Entwicklung in der Solfdarität ener kollektiven Sicherheit der frelen Welt zu erreichen. Beil allen Vorbehalten, die auch die FDP teilweise zu machen habe, bestehe Klarheit, daß ein vorbehaltloses Nein Sicherheit und Freiheit in größte Ge- fahr bringe. Aenne Braukslepe(CDU/CSU) ver- sicherte dem Rundeskanzler, daß es noch „Frauen mit tapferem Herzem“ gebe, denen die Sicherung von Freiheit, Famille und Christentum wichtig ist und dle nie wieder E 1 in einer Stärke aufzustellen, die eine aus- reichende Gewähr für die innere Sicherheit blete. Lautes Gelächter und ironische Zwi- schenrufe ertönten von den Bünken der SPD, als der Kanzler aus dem Memorandum den Satz hinzufügte:„Die Bundesreglerung ist sich darüber im klaren, daß eine solche Schutzpolizei nur im Wege Über ein verfas- sungsänderndes Gesetz aufgestellt werden kann,“ 0 a Der Kanzler betonte zum Schluß, er sei dankbar, daß er durch seine Ausführungen dem deutschen Volk ein Bild von der Gefahr habe geben können, in der die Bundesrepu- blikk nun seit Jahr und Tag schwebe. Sicherheit- Gleichberechtigung- Einheit von Helene Wessel(Zentrum) mit ins Leben gerufenen„Notgemeinschaft für den Frieden“ stellte Frau Braukslepe die„echte Notgemeinschaft der Frauen aller west- Uchen Länder“ gegenüber. Für dle Föderalistische Unlon sagte Dr. Hugo Decker nein zum Verteldigungsbel- . 13770 tordere zuerst einen sozlalen, Wirz Schaftuchen ung kulturellen Authau und dle volle Gleſchberechtlgung. Ee allge- melne Wehrpflicht lehnte er ab und fordere eine landsmannschaftliche Gliederung für ein deutsches Kontingent. Frau Helene Wessel) wies die An- Ariffe auf dle„Notgemeinschaft für den Frleden in Europa“ zurück und führte den Starken Anklang der„Notgemeinschaft“ in! Vollk darauf zurück, daß dle Oeffentlichkeit nicht Über das Für und Wider eines Wehr- beitrages aufgeklärt worden sel. Es gehe darum, ob dle Aufrüstung der Bundesrepu- blik und ihre Eingliederung in den West- block für das zweigeteilte Deutschland in der jetzigen Weltsituation Freiheit und Frle- den sichern könne. Es bestehe die Gefahr. dal die Sowjets aus Angst vor einer aufge- das„Frau, komm mit“ hören wollten. Der Paris. Als vor Knapp drei Wochen der Ungefähr hundert Abgeordnete der libe- ralen und konservativen Partelen haben das sinkende Schiff verlassen. Dabel ging es bei dieser Abstimmung um nichts anderes als die Frage, ob die Lohngesetzentwürfe der Reglerung mit Vordringlichkeit behandelt werden sollen oder nicht. Dle Abstimmung Über die Lohngesetze selbst dürfte ein nega- tives Ergebnis erbringen, Es handelt sich hier gar nicht mehr um Herrn Faure, so wenig Wie es sich bei den zahllosen früheren Regle- rungskrisen um Herrn Pleven oder Herrn Moch gehandelt hatte. Ea geht um das Regime, um jenes Re- ulme der hundertprosentigen Parlaments- herrschaft, das keine Rerlerung duldet, dle ihren eigenen Willen durchsetsen will und bel dem eine wirksame Exekutivgewalt einfach nicht möglich ist. Dle Krisen neh- men ein immer schnelleres Tempo an, die Reglerungen folgen sich in immer kürzerem Abstand, je schlechter es dem Lande, der Wirtschaft und den Arbeltern geht. Faure hat mit bemerkenswertem Mut der National- versammlung eine wirtschaftliche und finan- zelle Bllanz vorgelegt, die von elnzelnen Kommentatoren unverhohlen als Konkurserklärung angesprochen wird. Er hat klar erklärt, dag Frankreich sich nun elnmal zelbst helfen miisse, statt sich von anderen helfen zu las- gen. Aber Mut und Oktenhelt haben auch gchon andere Mintsterpräsidenten vor ihm bewiesen und sind doch gestürzt worden. Sowie es darum geht, die Hiltsmamahmen zu beschlleſen, platzen dle Melnungen der Paärtelen aufeinander und schlägt der gols- mus Purzelbäume, Dle Konservatlven und Liberalen lehnen dle gleitende Lohnskaln und die Steuererhöhungem ab, dle Faure verlangt, Die Sonlallsten, Immer mehr von den Kommunlsten bedrängt, sind unzufrle⸗ utlantlschen Armeen Vorrang zuerkannt den mit dem, was ihnen Faure zugesteht. 0 Fortsetzung auf Seite 2) Benjamin der Radikalen, Edgar Faure, sich der Nationalversammlung als Ministerprüsident vorstellte, erhielt er 300 von 627 Stim- men. Als in den ersten Stunden des Freitag über dle von ihm bestellte Vertrauensfrage abgestimmt wurde, kam er knapp mit 292 gegen 275 Stimmen um den Rücktritt herum. Die Gaulllsten stimmen unentwegt gegen jede Reglerung. Die Linkespresse beginnt dle Nerven zu verlieren,„Combat“ sagte am Freitag die Uebernahme der Reglerung durch elne nationale Front unter der Führung der Gaullisten voraus und dürtte dabel kaum Unrecht haben, Die gesamte Presse kritislert mit seltener Ein- mütigkeit den sturen Egolsmus der Partelen und beklagt die Unmöglichkeit, in einer 30 gefährlichen Stunde dle Einmütigkeit der Abgeordneten herauszustellen. Man hört in Dee Die Entschließungen der Reglerungspar- telen befassen sich mit der Frage der euro- päischen Integratlon, dem Wehrbeitrag, der Saarfrage, der finanziellen Belastung der Bundesrepublik durch einen Wehrbeitrag und der Freilassung von Deutschen, die der Kriegsverbrechen beschuldigt werden. Die Resolutionen haben folgenden Wortlaut: 1. „Der Deutsche Bundestag hat am 26. Juli 1950 mit überwältigender Mehrheit seine Be- reitschaft zum Abschluſf eines europäischen Bundespaktes und zur Schaffung einer Über- natlonalen Bundesgewalt bekundet. Wir be- kennen uns erneut zur Vereinigung Europas in elnem Bund, der alle freien europäischen Völker mit gleichen Rechten und Pflichten zusammenschließt. Angesichts der Weltlage Kann sich dle werdende europäische Gemein- schaft der Pflicht nicht entziehen, in Zusam- menarbeit mit den anderen Völkern der frelen Welt die Grundrechte der Freiheit und der Demokratie zu verteidigen. Ausschlieſßß- liches Zlel der gemeinsamen Anstrengungen muß es sein, den Frieden zu sichern und jede Bedrohung dieses Friedens abzuwehren. An dleser Aufgabe wird Deutschland als gleich- berechtigter Partner mitwirken in der Er- kenntnis, daß es gegenüber den Feinden der Freiheit keine Neutralität gibt. In Frieden und in Freiheit wollen wir das gunze Deutschland wieder vereinigen.“ 6 250 Bundestag teilt die Auffassung der Bundesregierung, daß, solange dle Rundes republik noch nicht Mitglied der NATO lat, Vereinbarungen getroffen werden müssen, um für die Bundesrepublik die Rechte zu sichern, die dem Gedanken der europälschen Verteidigungsgemelnschaft als elnen frei- Willigen Zusammenschluß glelchberechtigter Fuartiner entsprechen.“ 3. „Der Bundestag bittet dle Bundesregle- rung, in den Verhandlungen Über den flnan- zlellen Verteldigungsbeitrag dafür elnzu- treten, dan dle Bundesrepublik bel der Ein- schktzung ihrer flnanzlellen Leistungsfähig- keit nach den gleichen Mahstäben behandelt Wird wie dle Übrigen Staaten der westlichen Verteldigungsgemelnschaft. Die deutschen Jonderbelastungen müssen dabel hinreichend Pariser Stoß-Seufzer: So gelit's nicht weiter Die Gefahr der inneren Situation Frankreichs/ Partelen-Egolsmus/ Faure im Straucheln Drahtberieht unseres Pariser Mitarbeiters. Paris immer öfter einen Satz, aus dem man dle ganze Gefahr der innèren Sttuatlon Frankreichs herauslesen kann: So geht es nicht welter. Seit Beginn der Krise, der Pleven zum Opfer flel. kostet jeder Tag die Staatskasse 1 Milliarde Steuersusfall und Mehrausgaben, well die Finanzgesetze noch nicht beschlos- gen sind. Aus dem vergangenen Jahr ist ein Haushaltsdefizit von etwa 5 Milliarden DM ungedeckt geblieben und für das lau- tende Jahr wird mit einem noch höheren Fehlbetrag gerechnet. Die vorhandenen Devisenbetünde reichen, wie der Minister- präsident erklärte, nur für drei Tage. Das ist eln Hilteruf an Washington und das ist auch ein Eingeständnis einer unendlich ver- fahrenen Lage. * 1 0 72 „God save our gracious Oueen“ Elisabeth II. felerlich zur Königin des britischen Reiches proklamiert London,(Ur) In einer prunkvollen Zeremanle, dle selt hunderten von Jahren in unveründerter Form Überliefert ist, wurde am Freitaf Plisabeth II. zur Königin des britischen Reiches proklamlert. Vorher mullte dle junge Könlaln im Krollen Saal des .-James- Palastes vor den Geheimen Staatsrat treten und schwören, das Land als„glu- bige Protestantin“ und nach besten Krütten sowie unter Achtung der Gesetze zu rogleren. Dann richtete sie eine kurze Ansprache an den versammelten Rat, dem unter anderem remlerminister Winston Churchill, Aulſenminister Anthony den, der Erz- bischot von Canterbury, Oppositlonstührer Clement Attlee, Eearl Mountbatten, der Herzog von Buceleuch„Sir Alexan- der Cadogen, der Farl of Halifax Lord Jo witt, der ehemalige Außenmini- ster Herbert Morrison, der Herzog von Jloueester und der neue Generalgou- Verneur von Kanada Vincent Massey an- Hehören. Als die Künigin den Fid geleistet und da- mit formell die Herrschaft angetreten Hatte, wurde der Thronwechsel dem Volk vom Gehelmen Staatsrat bekanntgegeben bin Herold in farbenprüchtiger mittelalterliche * Tracht trat aus dem Saal auf den Balkon des Palastes und verlas die Proklamation, die mit den Worten endete:„Gott schütze dle Königin“, Als der Herold mit erhobener Stimme den letzten Satz ausgerufen hatte, Intomlerte dle Musik der Coldstream Guards die Na- Honalhymne, und die Menge vor dem Palast gang zum ersten Mal„God save our gra⸗ clous Queen“, Adenauer ulmmt zan den Londoner Trauer- telerlichkelten tell Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer Wird, Wie aus gut unterrichteten Honner Kreisen bekannt Wird, an den Prauenkeler⸗ Die fün Resolutionen i berücksichtigt werden. Die soziale und wirt- schaftliche Ordnung als der beste Schutz gegen den Bolschewismus durf nicht erschüt- tert werden. Die gegenwürtige deutsche Steuerbelastung ist bereits dle höchste aller europäischen Länder. Ein Versuch zu ihrer weiteren Steigerung würde mit Sicherheit den gegenteiligen Erfolg, nümlich Zurück- gehen von Arbeitsleistungen und Produktivi- tät, haben und damit einen deutschen Ver- teldigungsbeitrag gefährden.“ 4. „Der Bundestag betrachtet es als notwen- dig, dan dle Deutschen, die unter der Be- schuldigung des Kriegsverbrechens entweder von alliierten Gerichten bereits verurteilt oder noch ohne Urtell festgehalten sind, frei- von den einzelnen zu verantwortenden Ver- brechen im hergebrachten Sinne des Wortes handelt. Eine objektive Prüfung der Einzel- tälle hat unverzüglich zu erfolgen.“ 5. „Dem am 18. April 1951 in Paris unter- zeichneten Vertrag über die Montan- Union ist als Bestandteil ein Schriftwechsel zwi- schen Außenminister beigefügt, nach dem die französische Regierung zugesichert hat, daß Über das polltische Schichsal der Saar erst durch den Frledensvertrag entschlecten wer- den gall. Der Deutsche Hund. d der Ernennung eines fran t ters im Saurland und in dei zeltig he- kannt tzewordenen französischen Absiclit, französischen Auslandsmisslonen saarlündi- sche Vertreter belzugeben, mit ernstem Be- dauern eine Mannahme, die mit dieser Zu- sage nicht im Einklang steht. Das französi- sche Interesse an der Belieferung mit Kohle und Stahl von der Saar lst durch die Montan- Union bereits befriedigt. Deshalb wendet slch der Bundestag mit Entschledenheit gewen den Versuch der französischen Regie- rung, vor Abschluſ eines Friedensvertrages dle Entscheldung über das politische Schick- gal der deutschen Saurbevölkerung vorweg zunehmen. Vor allem erwartet er von der Bundesregierung, daß sle alles tut, damit die Bevölkerung der Saar Ihre politischen Frei- heiten entsprechend der Charta der Ver- elnten Natlonen endlich zurückerhült.“ Die richtige Perspektive Von Dr. A. Win bauer Es ist ein Glück, daß der Bonner Bundes- tag die Frage eines deutschen Wehrbeitrages nur zu diskutieren, noch nicht zu entscheiden hatte. Zwar wäre an einem positiven Aus- gang dieser Entscheidung im Sinne der Re- glerung nicht zu zweifeln gewesen; aber die Entscheidung hätte des wesentlichsten Sin- nes entbehrt, den sie hätte haben müssen: sle wäre alles andere als eln nationales Votum gewesen. Viel schärfer als bel der Debatte Über den Schumanplan standen die Geister sich diesmal gegenüber, viel größer erschien dies- mal die Verwirrung der Begriffe, viel be- kangener waren diesmal die Gemüter in Vor- stellungen und Fiktionen, vlel weniger zu- günglich zeigten sle sich diesmal gegenüber der Kraft der Argumentation. Das hat mit dem Niveau der Debatte an sich nichts zu tun. Es stand zum Teil sogar auf bemerkens- Wert hoher Stufe, Aber aller Scharfsinn, alle Rhetorik und alle Rabullstik wurden nicht darauf verwandt, das Problem, die Sache selbst, zu„erobern“, diese schwlerigste Frage des deutschen Schicksals nun Wirklich auch sachlich zu messen und zu Wügen, sondern darauf, den eigenen Partelstandpunkt zu untermauern und abzugrenzen. Mit deut- scher Gründlichkeit hat man sich bemüht, nicht das Problem selbst möglichst gründlich zu studieren, sondern seinen eigenen Stand punkt gegenüber diesem Problem möglichst gründlich abzugrenzen. Daher blleb diese De batte, die sovlel Schwung zeigte, sovlel echte Antellnahme verriet und soviel Elnzelwissen ausbreitete, doch im Leeren steccen. Dle ver zehrende Lust an der Analyse elnes Pro- blems hatte dem Parlament die Kraft zur Synthese genommen; dle leidige Ueberwuche rung der indtviduellen Gewissengverantwor- burg durch elne sich allmählich zum Terroris- mus stelgernden Hang zur partel- und frak⸗ Honspolitischen Disziplin hatte dle Möglich- celten elner echten und beweglichen Diskus- on, zu einem wirklichen Kampk der Argu mente um Gewissen ung Verantwortung eines jeden einzelnen Veruäntwortungsträger unterbunden. Is ist bel. einem homerischen Kriegsgeschrel von enem zum anderen Lager Heoblleben Uchlcelten kür den verstorbenen britischen König Georg VI. in London tellnehmen Das ist schade; denn kein polltlsches Froblem öftnete glch 0, qa drüngte so ku Onerr den Rahmen aller Partehnäühlgen Fest- gelassen werden, soweit es sich nicht um schen dem Bundeskanzler und dem französi- 0 7 ba 1 selte 2 Samstag, 9. Februar 1952 legungen sprengenden Klärung wie dieses Problem, bei dem es um das Schicksal jedes einzelnen und um die Verantwortung eines jeden einzelnem geht. Und bel keinem Pro- blem lag dle grundsätzliche Entscheldungs- krage so often wie bel diesem, Dle Perlphe- rle des Problems lat in dlesen zwel Tagen nach allen Seiten hin durchforscht worden. Mit unecdlicher Eindringlichkeit ist unter- sucht worden, wievlel Prozente der deut- schen Souveränität zwelfelhaft sind ode nicht, mit welchem Recht der jetzige Bun- destag entscheiden kann oder nickt, ob eine einfache Mehrheit genügt oder eine Zwel- drittelmehrheit notwendig ist— aber bis zum entscheidenden Kern der Frage ist dle Diskussſon nur und ab und zu vorgestohen Dieser Kern lagert sich um die einzige Frage: Bedeutet eine deutsche Wiederaufrüstung eine Erhö⸗ hun g der Krlegsgefahr ader eine Verstärkung der Friedens- ehancen? Führt sie zum Krlege, dann Kann es unter allen Umständen und ohne Rücksicht auf die unmittelbaren Folgen, die ein solches Nein für die augenblickliche poli- tische und wirtschaftliche Stellung der Bun- desrepublikk haben müßte, nur ein Nein ge- ben! Bedeutet sie eine Verstärkung der Frie- denschancen, unter Umständen vielleicht so- gar eine Friedensgarantie, dann werden alle politischen und rechtlichen Bedenken, die heute noch gegenüber einem Ja angemeldet werden, nebensächlich— vorausgesetzt. daß nicht eine grundsätzliche Verleugnung des deutschen Souveränitäts- und Gleichberech- tigungsrechte von seiten der Partner nicht nur solche Bedenken, sondern ein klares Nein zur Selbstverständlichkeit macht. Das ist die einzige Schicksalsfrage, die in Wirklichkeit zur Debatte stand und steht. Und für die Beantwortung dieser Frage Uegen nun Erfahrungstatsachen vor. Ueber- all, wo der Westen nicht auf Wache 208— giehe Tschechoslowakel oder wo er die Wache ablöste— zlehe Korea— hat der Bolsche- Wismus zugeschlagen. Ueberall, wo der Bol- schewismus erkennen mußte, daß er auf eine verteidigungsstarke und verteidigungs- bereite Frorit stieg, hat er eich zurückgezo- gen: Siehe Berlin, siehe Griechenland. Wie jedes totalitäre System, das gezwun- gen ist, gleichzeitig den totalitären An- spruch seiner Idee und seiner Macht auf- rechtzuerhalten und jedem lebensgefäühr- Uchen Risiko aus dem Wege zu gehen, möchte auch der Bolschewismus— nament- Uch nach den Erfahrungen, die der Natio- nalsozlalismus mit dem entgegengesetzten Prinzip gemacht hat!— zwar alles erobern, aber nichts dabei riskieren. Selbst mit al- len Fasem an die Götzenidee der Macht ge- 7 0 respektlert er auch 1 die a ch Ein Deutschland ohne eigene verteldl- gungsmöglichkeit und ohne Anspruch auf die Verteidigung durch die westliche Welt ist eine Beute, der der Bolschewismus lediglich nur mehr auf Zeit Leben und Freiheit lügt. Das lat auch der tlefste Grund für den wil den Protest, den KP und SD unter Stimm- führung Moskaus gegen den deutschen Ver- 1 erheben: er macht ihnen 4 Sen den d hr. Aschen nter d hütte die Frage eines deutschen Wehrbel⸗ trages in erster Linſe gesehen werden müs- gen; unter dieser Perspektive kann sie bis zur endgültigen Entscheidung darüber im- mer noch gesehen werden: vlelleſcht, daß dann die Fronten, die in diesen beiden Ta- gen so starr sich gegenüberstanden, sich doch noch auflösen zu der einen Front wirk- licher gemeinschaftllcher natio- naler Verantwortung. 1 Kriegsgefangenen-Ausschuſt kommt nicht nuch Deutschland Genf.(UP) Der Krlegsgefangenen-Aus- schuf der Vereinten Nationen lehnte auf zelner Schlußsſtzung einen deutsch-fapant- schen Vorschlag ab, die beiden Staaten zu besuchen und dort Zeugen zu vernehmen. Der Vorsitzende des Drei-Männer- Aus- schusses I. G. Guerrero erklärte dazu, er Wisse die Einladungen zu würdigen, es gel„aber nicht empfehlenswert von der objektiven und unpartelischen Methode ab- zu welchen, die von Anfang an befolgt wurde.“ Der amerikanische Delegſerte Donald Blals dell und der japanische Delegierte Solcho Salto drückten die Hoffnung aus, da der Ausschuß seinen Beschluß revi- dleren 1 [Verteidigungsbeitrag 8„ice innen, ganz gleich- a en 20 7 95 seln mag, tür 21. Harueseln g dieser e denken Wir, Das Rededuell Adenauer- Carlo Schmid Fortsetzung von Seite 1) rüsteten Bundesrepublik die Sowietzone als Faustpfand behalten werden. Ihr Fraktionskollege Dr. Helmut Ber- tram verlangte eine vorübergeheride Ver- stäürkung der Besatzungsstreitkräfte. um beim Aufbau der deutschen Kontingente der Gefahr eines sowjetischen Eingreifens zu be- gegnen, Dr. Hermann Etzel FU) machte ergänzend geltend, daß die Bundesrepublik keine Wehrhoheit besitze und sich formell noch im Kriegszustand mit der Sowietunton befinde, Der unabhängige Wolfgang Hed- ler machte seine Zustimmung für eines. von der Freilassung aller zurück gehaltenen Kriegsgefangener und Zivilisten, der Wiederherstellung der deutschen Einheit ind dem Abschluß eine ehrenhaften Friedénsvertrages abhängig. Prof. Carlo Sehmid erklärte, daß die SPD unter einem System kollektiver Sicher- heit die„Ganzheit der Staatenwelt“ und nicht machtpolitische Blöcke verstehe, Man brauche einem System kollekttver Sicher- heit nicht mit einer Wehrmacht beizutreten, sondern könne dies auch durch sein Wirt- schaftspotentlal, Gestattung des Durch- marschrechtes und vlelleſcht dadurch, daß man sein Gebiet zur Verfügung stellt. Dle Klausel ber die Wiedervereinigung Deutschlands im Generalvertrag bezeichnete Schmid als zu allgemein. Zum ganzen Deutschland gehöre auch die Saar. Ein ge- samtdeutscher Frede könne nur mit allen vier Besatzungsmächten geschlossen werden, „Wenn wir als Teil Gesamtdeutschland präjudizleren, dann können Sie den Herren in Pankow nicht das Recht bestreiten, es auch zu tun“, sagte Schmid. Er sprach die Befürchtung aus, daß die im Generalvertrag vorgesehene politische Notstandsklausel elnmal in Anspruch genqmmen werden könnte, wenn Krätfteverschiebungen bei Wahlen fürchten ließen, die neue Mehrheit im Parlament könnte eine andere„als die von gewissen Mächten gewünschte Politik betreiben.“ fehlende Voraussetzungen Schmid sprach zich gegen eine Mitglied- schaft der Bundesrepublik im Atlantikpakt aus, da das ständige Drelerkomitee der USA, Großbritannlens und Frankreichs dort die üntscheldungen treffe. Er würde auch bei voller deutscher Gleichberechtigung nein zum Wehrbeitrag sagen, da die politischen und militärischen Voraussetzungen nicht er- tüllt seien. Zwölk deutsche Dlvislonen wür- den nur den Schein einer Sicherheit schaften. „Dle letzte Schlacht wird entschleden wer- den im Westen durch das militärische Po- tentlal von Staaten, die nicht nach der ersten Schlacht schon von den Russen besetzt worden ind.“ Die Angelsachsen müßten jetzt schon sovlel eigenes Risiko eingehen, daß eine Streltmacht entstehe, die dle Sowjets von der ersten Schlacht abschreckt,„Die zwölf deutschen Divisionen würden auf die Russen nicht mehr Schreck wirkungen haben als eine Schreckschufß pistole.“ Die Frage nach dem positiven Beitrag der Spo beantwortete Schmid damit, daß dle SPD die Voraussetzungen entwickelt habe, die sich jetzt auch die Reglerungs- parteſen zu eigen gemacht Hätten. Ein ande- rer positiver Beitrag sei ihre Forderung auf Neuwahlen. Schließlich habe dle 8PD auch verhindert, daß die Kommuntsten zu einer Massenorganisatlon wurden, Schmid schloß mit den Worten, daß das Nein der SPD zum Wehrbeltrag und der Hinwels auf das Grundgesetz dle Voraussetzungen schaffen tür die Verwirklichung der Sicherheit. Vertrauliche Mitteilungen Bundeskanzler Dr. Adenauer, der so- fort zur Rede Schmids Stellung nahm, sagte, Schmid habe Mittellungen verwertet, die er Schmid und anderen Angehörigen der SPD. Fraktion ee gemacht habe. Er müsse dles mit Bedauern leetitellen, Drei wesentliche Pünkte aus der Kritik Schmids gelen durch den Gang der Verhandlungen überholt Das Verlangen der Alliſerten auf eine Gerichtsbarkeit über Deutsche wegen strafbarer Handlungen, durch die die Sicher- heit der Streitkräfte gefährdet werden kann, sei inzwischen abgelehnt und auf- gegeben worden. Die Alliierten hätten auch re Forderung auf Evokatlonsbefugnisse fallen lassen, ebenso hre Forderung, das Gesetz Nr. 63(Liquidierung deutschen Aus- landsvermögens) aufrechtzuerhalten. Die Verhandlungen über den Generalvertrag. die Zusatzverträge und über den Wehrbei⸗ trag seien ein großes Werk, das noch nicht fertig sel. Es könne erst beurtellt werden Wetrin es dem Bundestag zur endgültigen lungnahme Schmids zur kollektiven Sicher- heit erwiderte der Kanzler, er möchte nicht einem System der kollektiven Sicherheit angehören,„in dem unser Land den Mäch- ten, die kür dle kollektive Sicherheit zu sor- gen haben, zur Verfügung gestellt wird.“ Nach der Entgegnung des Bundeskanzlers bestritt Prof. Schmid, in seiner Rede ver- trauliche Auskünfte verwendet zu haben. Die umstrittenen Stellen seien entweder vor- her vom Bundeskanzler selbst vorgelesen oder bereits früher publiziert worden. Dr. Adenauer entgegnete hierauf, er werde diese Angaben Schmids nachprüfen lassen. Verantwortung und Gewissen In der Debatte setzten sich dann Dr. Hans Joachim von Merkatz(Deutsche Partei) und Dr. Gerhard Schröder(CDU/CSU) mit Forderungen der SpD auseinander. Mer- kate sagte zur Verfassungsklage der SPD: „Das Hoheltsrecht der Selbstverteidigung ist eln Naturrecht des Staates.“ Wenn die Oppo- sition einmal regieren müsse,„dann muß sie dasselbe tun, was die Reglerung heute tun muß“, Dr. Gerhard Schröder unterstrich die Erklärung Ollenhauers, daß hinter dem „Ohne-mich“-Standpunkt das totalitäre Kon- zentratlonslager stehe. Opposition und Re- glerung selen sich viel näher, als manche glaubten. Schumachers Forderung vom No- vember 1950, eine kriegsverhindernde Macht in Westdeutschland zu etablieren, decke sich mit der Auffassung der Regie- rungsparteſen. Sie sozialen Vorbehalte der SPD könnten mit ihrer Unterstützung bald erfültl zeln. 5 Dr. Hermann Ehlers(cb be- leuchtete die Frage eines deutschen Vertei- digungsbeitrages vom Standpunkt des christ- Uchen Gewissens und der christlichen Ver- antwortung. Zur Frage des Pazifismus sagte Ehlers, das Gebot„Du sollst nicht töten“ werden von vlelen zu primitiv angewandt, weis es ihnen so passe. Dennoch müsse der Grundgesetzartikel, nach dem niemand ge- gen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der ernst gegommen werden. Für den BH forderte Hans Gerd Fr ö h- Ieh als Voraussetzung für einen Verteidi- gungsbeitrag die Gleichberechtigung. Außer- dem müßten vorher dringende soziale Fra- gen gelöst. die deutsche Soldatenehre wie- derhergestellt, die Gefangenen ferigelassen und alle wirtschaftlichen Beschränkungeri aufgehoben werden. CDU Vorschläge für Aufbau des neuen Landes Direkte Beteiligung der Bevölkerung erwünscht Betonung des föderalistischen Prinzips Stuttrart. Der Landesvorsitzende der CDU, Wuteim Ar, betzts sen in elner ung mit den bisher bekannt- e dewordenen Vorschlägen der DVP zum Ver- Waltungsaufbau des neuen Bundeslandes aus- einander. Er erklärte, die Leitsätze erweck⸗ ten den Eindruck, als handele es sich bel der Schaffung der Verfassung lediglich um die Organisation eines Verwaltungsgebletes. Die Aufgabe der verfassunggebenden Landesver- sammlung sel jedoch viel umfassender, denn sle bestehe vor allem in der Prägung eines Staates und der Weckung eines alle Bevöl- kerungskreise umfassenden Staatsgefühles, Die Verfassung müsse daher auch dynamische Elemente enthalten. Dies bedeute in der Praxis, daß bei der Neugliederung des Staatsgebletes dle direkte Beteiligung der Bevölkerung bel Geblets- änderungen, Kreisauf lösungen, Neueintellung von Verwaltungsbezirken usw. durch Volksbefragung garantlert werden müßten. Simpfendörfer trat nachdrücklich für die Er- haltung echter Traditionswerte ein. Keines- falls sollten lebensunfähige Institutionen konservlert werden; wenn man aber leben- dige Verbindungen abschneide und einen gut kundierten Lokalpatriotismus zerstöre, unter- grabe man zugleich die Freude des Volkes am neuen Staat. 0 1 Der Verwaltungsaufbau müsse sich nach dem Grundsatz vollziehen, daß der Staat zum Bürger zu kommen zu habe. Daraus ergebe sich die Einteilung in möglichst kleine Bezirke. Simpfendörfer schlug die 90 cut man teiner Nase nach. Roman von Gertrud von Brockdorſt Copyright. Prometheus, ardbenzell bel München 39. Fortsetzung Herr Groth runzelt die Sitru und schüt- telt den Kopf. Frau Bombach schenkt ihm vom Balkon herab ihr reizendes Lächeln und rühmt sich später rem Mann gegen- über damit, wie llebenswürdig sle Herr Groth gegrüßt habe, Der lat inzwischen nachdenklich weiter gegangen. Er lügt den Marktplatz hinter sich und hat bald die Sledlung erreicht. An der breiten Straße kind die Klrschbäume im Abblühen; in den zauber gehaltenen Vorgärten duften Gold- laclc und Narzissen um dle Wette. Westermeler arbeitet an der weilngestri- chenen Pergola, die bereits bis zur Hälfte lt Kletterrosen bewachsen last. Er schelnt tlef in Gedanken verloren zu sein, er blickt nicht elnmal auf, als die Gartenpforte geht. Nrst als Groths Schatten dicht neben ihm Über den mit gelbem Kles bestreuten Weg källt, tührt er erschrocken zusammen. „Lassen Sie zich nicht stören!“ sagt Groth.„Ich mache nur gerade einen kleinen Spazlergang.“ Natürlich läßt sich Westermeler doch stören. Groth wird aut die Veranda ge- nötigt und wundert sich, Wie hoch die Gly- zinlen in zwel Jahren gewacken sind. „Meine Frau hat sle sorgfältig gepflegt und viel gegossen“, antwortete Westermeler und seufzt dabel. „Sle haben noch keine Nachricht?“ er- Kundigt sich Groth behutsam, obwohl er die Antwort im voraus well denn im Ort wird das spurlose Verschwinden der Frau Wester- meler hinreichend besprochen. Dle öftent⸗ Uche Meinung denkt an ein Verbrechen und 3 nur daaut, daß die Lelche gefunden Wird. Herr Groth hat es bisher vermieden, mit Westermeler mehr als das unumgünglich Nötige über den Fall zu reden, Auch Unter- gebene haben zeiner Ansicht nach ein Recht auf Privat angelegenheiten. Es war ein blo⸗ ger Zufall, die ihn seinerzeit gerade daau- kommen ließ, als Westermeler jene rätsel⸗ hafte Ansichtskarte aus e herum- zeigte. „Selt vierzehn Tagen 8 ich nichts mehr gehört“, antwortet Westermeler lelge. „lch sagte Ihnen wohl schon, daß die Sach- verständigen der Ansicht sind, es sel Wirk- Uch die Handschrift meiner Frau.“ Auch hlerüber ist Groth im Bilde. Die Aftentliche Meinung im Ort lehnt die An- glcht der Sachverständigen ab; Frau Kranecke geht sogar so weit, die Graphologle in Bausch und Bogen zu verdammen,. Wahr- scheinlich ist Frau Kraneche dieſenige, die am ungeduldigsten aut das Auffinden der Lelche Wuürtet,„damit der arme Mann end- Uch einmal zur Ruhe kommt! Jetzt läuft er ja wie seln elgener Schatten umher, und es le nichts mit hm anzufangen.“ „Mit Handschriften lat eg immer eine elgene Sache“, meint Herr Groth.„Sehen Sle ach zum Beispiel des hler an!“ Und er schier jen Amchlag vor Westermeler hin Der lügt zuerst einen glelchgültigen liche Schaffung von zwischen den Jrollkrelsen und Gemeinden vor, an denen Nebenstellen der Zoll-, Finanz- und Wee Amtsgerichte, Krankenhäuser, eytl., 11 Bezirkksschul- ümter und Berufs. ü Höhere untergebracht werden sollen, Er erklärte, knanzielle Ersparnisse auf Kosten der Volksnähe stellten in Wirklichkeit politische Substanzyerluste dar. 5 Die CDU, so sagte Simpfendörter, trete tür die Schaffung einer staatlichen Mittel- Instanz ein. Mangebend für den Aufbau des neuen Landes müsse jedoch das föderali- stische Prinzip und nicht der von der Re- glerungskoalitlon offenbar angestrebte Zen- trallsmus sein, Den Mittelinstanzen müßten sogenanten Amtsorten Schülern]! Von unserem Stut tester HBerlehterstatter daher mehr Zuständigkeiten verliehen wer- Gen, als die Leitsätze der DVP vorsühen Zur Erleichterung der Vebertragung und Neuordnung der Aufgabengebiete sollten 1% zur Zeit bestehenden Länger, bzw. dle andesbezlirke Nord württemberg und Nord- baden, als Vebergangsregelung in Regie- rungsbezirke umgewandelt werden, In der künktigen Verfassung müsse eine Möglich- keit geschaffen werden, nach der dlese vier im gesamten Staatsgeblet in zwel Reglerungs- bezirke gegliedert werden könnten. In der Unterstuke hätten die Gemeinden und Kreise alle öffentlichen Aufgaben grund- 1 in eigener Verantwortung zu erfül- en. Großherzogin HIlda von Baden gestorben Freiburg.(dpa) Die in Badenweiler lebende Großherzogin Hilda von Baden ist am Freitagvormittag gestorben. Die Groß- herzogln war vor einigen Tagen schwer er⸗ krankt. Großherzotzin Hilda von Baden stand im 68. Lebensjahr. Sie wurde 5, Nov. 1864 in Biebrich als Tochter des Herzogs Adolf von Nassau geboren, 18886 vermählte sle slch mit dem späteren Großherzog Frled- rich II. von Baden, der von 1907 bis zu elner Abdankung nach dem ersten Weltkerleg in Baden reglerte. Großherzogin Hilda lebte seit der Abdankung ihres Gatten, der 1923 starb, darauf fallen; gleich darauf beginnt sein Geslcht in allen Muskeln zu elttern. „Aber das ist ja. Woher haben Sie das? Das hat ja meine Frau geschrieben!“ „Sind Sle ganz sicher?“ „Selbstverständlich, Ich kann Ihnen Briefe von ihr zeigen. Sehen Sie hier, Herr Direktor: re letzten Briefe „ln der Tat eine merkwürdige Aehinlich- Kelt.% sagt Groth sehr langsam.„Man könnte darauf schwören, nicht wahr?“ Auf den ersten Blick wenigstens. Bel näherem Zusehen sind da doch gewisse Unterschiede teststellbar, jedenfalls für den Graphologen. Aber zweitellos hat die Schreiberin einen gänz Uhnlichen Charakter Wie Ihre Frau.“ Groth steckt den Umschlag wieder in elne Tasche.„Dieser Brlef an mich stammt von einem Fräulein Elli Rlecardi, Ich wein nicht, ob Ihnen der Name bekannt lat Aber— um Gottes willen— Was haben Sie denn?“ Westermeler ist aufgesprungen und starrt Inn entsetzt an. „Elli Rlecardi.! Sie Wissen es also. le kennen hren Namen..“ „Aber ja!“ antwortete Groth verwun- dert.„Das lat nämlich die junge Dame, dle vor ein paar Wochen in unserer Stadt elne Kleine Gastrolle gab., Ich gehe, Sie sind orlentlert...“ „Großer Gott., fal Ich habe noch im- mer gezweltelt, ob es wirklich dieselbe gel, obwohl dle Beschreibung genau stimmte ieh habe der Poltzel kein Wort gesagt, um don Namen nicht pretszugeben„ ch hatte eine schwache Hoffnung, daß slch vielleicht Alles auf eine ganz andere Welse aufkelkren würde.“ „Verselhen Sle mir elne Frage, Herr Westermeler: soweit ich mich erinnere, Wa- rem Wie doch damals nicht hier. Se Waren J * im großherzoglichen Palals in Freſburg. Nach gelner Zerstörung bei einem Luftangriff 20g gle auf ihren Sommersitz nach Badenweller. Nach dem Kriege widmete sich dle Groß- herzogin besonders der karitativen Arbeit. Döutsche Nonnen aus China ausgewiesen Hongkong.(dpa-REUTER) Sechs deutsche römisch- katholische Nonnen sind nach ihrer Auswelsung aus der chinesischen Volks- republik in Hongkong eingetroffen, Sle be- richteten, die Kommunisten hätten ihnen ge- gagt:„Ihr müßt alle raus, ob hr gut oder böse seid.“ „hben! Und sie hat mich beim Begräbnis dleser Tante aufgesucht. Sie gab vor, eine Verwandte meiner Frau zu seln, Irgendwie muß sle sich Informationen Über deren Fa- mille verschafft haben, In elner kleinen Stadt ist so etwas schließlich nicht schwer. Und sle machte, trotz einer gewissen lelcht- fertigen Aufmachung, einen durchaus so- Iden und anständigen Eindruck.“ „Da haben Sle recht, Herr Westermeſer. Das war der Grund, weshalb auch ich mich Hehütet habe, den Namen zu nennen.“ „Gott sel dank, daß Sle das nicht getan haben Ich würde es nämlich nicht ertragen haben, wenn vlellelcht die Polizel., ich Wein nicht, ob Sie mich in diesem Punkt verstehen werden, Herr Direktor.. Ich bin immer eln Korrekter Mensch gewesen und habe Betrügern und Hochstaplern nie das Wort geredet, aber in dlesem beson- deren Fall: sehen Sie, ich komme trotz al- lem nicht von der Vorstellung los, daß es sich möglicherweise doch Wirklich um elne Verwandte meiner Frau handelt. Diese Elin Riccardi erinnerte mich mürn- lich in vielem an meine Frau. Sie wer- den das kaum begreifen, da melne Frau auf den ersten Blick ja einen ganz andersgear- teten Typ darstellt.“ „O doch.„ ich begreife es sehr gut? auch mich erinnerte sle, ja, nun wird es mir auch klar, warum sle mir von Ankang an % bekannt vorkam“, murmelte Groth er- regt.„Uebrigens bin lch fest davon Über- zeugt, daß sle welg, wo sich Ihre Frau he- Hndet!“ „Ich auch!“ ruft Westermeler hastig,„lech Auch lch habe immer wieder über meine Untertedung mit dlesem PFräuleln Rfecard! nüchgedacht, es gab da nämſich allerlei, worüber lch grüble wWũie über einem Rätsel. Stellungnahme vorgelegt wird. Auf die Stel- Waffe gezwungen werden kann, unverändert Bezirke durch Gesetz und Volksabstimmung doch zum Begräbnis Ihrer Tante e 1 Schuman begründet Frankreichs Nein Paris(UP). Der französische Außenmini- ster Robert Schuman erklärte auf einer gemeinsamen Sitzung des Verteidigungs- und Aullenausschusses der Nationalversammlung, er werde sich der Aufnahme Deutschlands in die„NATO“ vldersetzen, die Beteiligung Deutschlands an der Europa-Armee jedoch in vollem Umfang unterstützen. Er begründete seine Stellungnahme da- mit, daß der defensive Charakter des Atlan- tikpakts sich ündern würde, wenn Deutsch- land als Mitglied aufgenommen würde. Deutschland verfolge Arredentisti- sche Zlele“ bezüglich seiner Ostgebiete, die zu den Grundlagen des Atlantik-Paktes im Gegensatz stünden. Im Fall der Europa- armee lägen ausreichende Garantien vor, die handen wären. Schuman betonte, daß Frankreich die Ver- träge über die Europa-Armee erst unter- zeichnen werde, wenn die Bedingungen der deutschen Beteiligung klar festgestellt seien. Schuman und Verteidigungsminister Georges Bidault erklärten Übereinstimmend, daß Frankreich den Plan der Europa-Armee nur als ersten Schritt auf dem Wege einer europäischen Unjon betrachte. Schuman sagte die Europa-Armee sel eine Notwendig- keit, um das Fernziel einer gemeinsamen politischen Organisation auf föderativer Grundlage zu erreichen. Dazu werde man aber wohl längere Zeit brauchen. Daher müßte die Europa-Armee in kürzester Zeit — vielleicht während eines Jahres— m Leben gerufen werden. Holländische Partelen für Aufnahme Deutschlands in die NATO Die Abgeordneten der meisten nichtkom- munſstischen Parteien Hollands sprachen sich am Donnerstag in der Debatte der hollän- dischen zweiten Kammer über die Europa- Armee für die Aufnahme Deutschlands in den Atlantikpakt aus. Sie übten außerdem zum Tell scharfe Kritik an der französischen Politik im Saar- geblet. Der holländische Außenminister Stikker stellte nach der Debatte eine volle Uebereinstimmung der Auffassungen über die europäische Verteidigungsgemein- schaft bel der Regierung und im Parlament fest und sagte:„Ich bin fest Überzeugt, daß die europische Verteidigungsgemeinschatt Wirklichkeit wird.“ Ein Intervlew mit Eisenhower General Dwight D. Eisenhower er- klärte dem Korrespondenten der türki- schen Zeitung„Cumhuriyet“, der Einschlun Deutschlands in die westeuropäische Vertef- digungsfront sei ungeheuer bedeutend, doch sollten die europätschen Nationen im Augen- blick, in dem diese Beteiligung erreicht wird, eine Garantièé erhalten, daß ihnen niemals mehr eine deutsche Aggression drohe. Weltbank-Vizeprüsident fliegt nach 12 1 n a N f 2 0 um eine sung, N 1. dur e— persischen ktlon möglich macht. sind in ein neues Sfächtüm ge⸗ treten. Dle Weltbank— eine Institutſon der UNO- gab in Washington bekannt, daß eine Mission von führenden Fachleuten, geleitet von Vizepräsident Robert Garner, heute Samstag nach Teheran fliegt. Die Weltbank hatte sich bereits im ver- gangenen Jahr erboten, an der Lösung des persischen Erdölproblems mitzuwirken. Die Vorschläge der Weltbank gingen dahin, dag die Bank die FUrdölindustrie Perslens für eine bestimmte Zeit als Treuhänder verwaltet. Der Beschluß der Weltbank, ihren Vizepräs!- denten Garner zu Verhandlungen nach Tehe- van zu entsenden, wurde von der persischen Regierung unverzüglich bekanntgegeben und mit dem Hinweis kommentiert, daß wirt- schaftliche Kreise Perslens diesen Besuch außerordentlich begrüßen. 1 * 4 Marktberichte Handschuhshelmer Obst- und Gemüsegronmarkt vom g. Februat 1932 (VWD) Bei schwacher Anfuhr und mittlerer Nachfrage erzielten: Tateläkpfel A 16-80, dto. N 13—17. Feldsalat 1 Sorte 60-110, dto. 3. Sorte 60 bis 75(Ueberstand), Rosenkohl 36-986. Möhren, 20. Knollensellerte 20—23, Lauch 23, Petersilie 6—7, Kresse 75. Welnhelmer Oobstzronmarkt vom 8. Februar 102 (Wo Bel kleiner Anfuhr und guter Nack trage wurden Aepfel A zu 16-7 DM, und B zu 12-17 DM je 30 kg umgesetzt. Woher zum Beispiel konnte sle wissen, welche Speisen ch am liebsten mag? Kein Mensch, außer meiner Frau, kann es ihr Verraten haben.“ „Und keln Mensch, außer Ihrer Frau, hat dle Anschrift des Briefes an mich geschrie- ben, Herr Westermeler. Ich habe Ihnen vor- hin nicht dle Wahrheit gesagt, Dle Hand- schritten sind nicht ühnlich, sondern iden- tisch. Warum aber schickt mir Ihre Frau das Geld zurück, das ch Fräuleln Rlccardl gellehen hatte? Und was tut sle zur Zeit in Köln? Wovon lebt sle? Wie kommt es, dal le nicht polizeilich gemeldet lat? Ich kürchte, es geht nicht länger an, dlese Sache vor der Pollzel gehelmzuhalten. Aus dlesem Grunde bin ſch heute zu Ihnen gekommen. Wir müssen jetzt jeden Schritt tun, der zur Klärung der Angelegen- heilt heiltragen karm. Es last durchaus denk- bar, daß wir Fräulein Riecardl dadurch so- gar einen Dlenst erwelsen.“ „Das glaube lch nicht.“ „dedenfalls wird ihr nach allem, was wir bis ſetzt von ihr wissen, von seiten der Be- hörden nicht allzuviel passleren. Die Ge- schichte hier im Ort ist seinerzeit gewaltig aufgebauscht worden; in Wirklichkeit war ſch gelber der einzige Leidtragende, und durch dle Geldsendung lat nunmehr auch dleser Punkt erledigt. Bel Ihnen handelt es aich um nichts elter, als daß sle einmal in Ihrem Haus übernachtet Hat, nicht wahr?“ „da,„ das heißt. „Oder hat sie ihnen irgend etwas ent- Wendet?“ „Ent e ndet? nicht. Weste armeter fat sehr rot geworden: seine hellen Augen blicken hilflos; er macht den Eindruck, als hätte er ein sehr schlechtes Gewissen. Fortsetzung kolgt Aber nein! Durchaus bei der Aufnahme in die„NATO“ nicht vor- 7 5 1 Samstag, 9. Februar 1932 srabrsEITE 2 Selte feccletlerges. und sehn Von Woche zu Woche Am bonnerstag und Freitag war unser bun- des republikanischer Rundiunk ein einziger Soldatensender, In Bonn wurde scharf ge- schossen, Kein Wun- 2 der bel der zur De- 8 hatte stehenden Ma- terie. Zwischendurch“ hätte es eigentlich Marschmusik geben mussen, aber da Ware die Schumacher- Frak- tion bestimmt dage- gen hewesen. Viel. leicht hatte man sich auf„Lili Marlen“ einigen können oder auf den alten Song einmal leicht abgewandelt Es kommt alles mal wieder und nichts geht vorbei—— Mit unserer Rundlirage, die sich an 100 Heidelberger fichtete, hahen duch wir an dieser Stelle gestern unseren„Wehr- Beitrag“ gelie- fert. Warum eine der befragten Hausfrauen nun aber unbedingt ihren Mann beim Barras hihen WII(„le hin nur unter der Bedingung daſur, Wenn auch mein Mann eingezogen wird““), das hleibt selbst dem Wochenchro- nisten schleierhaft. Was mag der Arme nur ausge fressen haben 8 Selbst ein braver Handwerksmeister kann mal den Ast absdgen, auf dem er sitzt. Diesmal war der Ast ein Balken an der Ernst-Walz- Brucke, der mitsamt dem braven Mann, der es besser als sein Geselle wissen wollte, in den Neckar stürzte, Ich wage kaum, von diesem kleinen Vorgang her polilisthe Vergleiche an- zustellen, höchstens den, dal es klug scheint, sich vorher über seine Position im Klaren zu sein, bevor man einschneidende(oder ein- vdgende) Dinge beginnt. Die einschneſende Angelegenheit, die Ihnen unser Zeichner auf diesem Bilde festhielt, steht dagegen im Zeichen hôherer Gewalt. Frau Holle i herschuttèete uns mit der ganzen Vielfalt ihres Winterlichen Restelagets, aber schon drang am Freitag die Sonne durch und verspricht ein schönes Wochenende. * Wäre schließlich noch die traurige Botschaft zu registrieren, daß in dieser Woche unser Heidelberger Wappentier, der Löwe Lindo, in die ewigen qagdgrunde abgerufen wurde. * Und damit, lleber Wochenspalten-Leser, ist der Chronist diesmal mit seinem Latein zu nde. Trotz ellrigen Nachdenkens— slehe Zelch- nung— fällt hm absolut nichts mehr ein, 30 daß er seinen Lesern heute etwas vor- zchlagen möchte: er wünscht, daß Sie alle an dleser Wochen- spalte mftarbeiten, ihm lustige, wahre Begebenheiten he- richten, damit er sich nicht von Zeit zu Zeit Wie ein Aschenbrä- del(besser„Aschen- blöde“ vorkommt, wenn's in dieser ernsten Zeit nichis Lustiges mehr zu berichten gibt.(Und es passiert doch 0 manches zwischen Hendesse und Kerche/ Versuchen wir's also mal unter dem Motto: Der Leser als Wochenchronist. Die beste Ein- Sendung die in der e eee verwendet 233 3 durch scHUHHAUs 1115 eee I 1 16 00 Houptsiru o 167 fund natürlle h auch HHlustrier 0 wird. 3010 ſewells mit unt baren D-Mdrkern belohnt werden, Schicken Se Ihr Hplsödehen in einem Umschlag an dle Redaktion mit dem Stichwort„Die Wochenspalte“, Dafur dankt Ihnen schon heute vieler Schlierbacher . Der moderne Strafvollzug schenkt auch Hinter den hohen Mauern des Heidelber- ger Gefüngnisses glaubt man im allgemei- nen jede frohe Lebensregung vergeblich zu suchen. Tat und Urteil haben die Insassen zu dem Aufenthalt hinter vergitterten Fen- stern geführt, und hier heißt es nun, die zugemessene Strafzeit ausharren, jenseits der Gemeinschaft der Gesellschaft, aber auch mit der Angst im Herzen, wie sich die Rückkehr in die Ordnung wohl gestalten Wird. Um diese Sorge nicht überhand nehmen zu lassen und den Weg zurück ins Leben bereits vom Strafantritt an wieder vorzu- bereiten, hält der moderne Strafvollzug eine Relhe von Mahnahmen bereit. In großen Gefängnissen, in denen zumeist mehrjährige Strafen verbüßt werden(Z. in dem Mannheimer, dessen kleiner Ab- leger das Heidelberger ist), gehen diese Be- treuungsmalznahmen bis zur vollständigen Berufsausbildung. Im Heidelberger Gefäng- nis, das neben den Untersuchungsgefange- nen nur Häftlinge mit Freiheitsstrafen bis zu einem halben Jahr aufnimmt, sind die Betreuungsmaßnahmen naturgemäß nicht ganz so vielgestaltig. Dennoch ist man be- müht, auch hier die Gefangenen nicht dem vor den Gittern pulsierenden Leben zu ent- fremden. Wir hatten schon von einem Farblichtbil- 0 Zwelmal Haltestelle Als alter Schller- % bacher und lang- „Wolfsbrunnenweg jähriger Benutzer der Straßenbahn kann ich im Namen vieler Schllerbacher den Antrag der Arbeitsge- meinschaft nur unterstützen. Ueber 30 Jahre lang war die Haltestelle bei dem Ladenge- schäft„Dewald“, wohin sle auch heute wie- der gehört. man die Haltestelle noch weiter westlich verlegt hat, zumal doch die übergroße Mehr- zahl der Fahrgäste in der Rombach oder am Schllerbacher Wolksbrunnenweg wohnen. Von Dewald aus könnten diese Personen doch auf schnellstem Wege die Verkehrs- straße verlassen. Durch diese neuerliche westliche Verlegung ist ja nur das Gegen- tell erreicht. Von der Stragenbahn AG. wird daher mit Recht gefordert, daß sie den heu- tigen Gefahrenpunkt durch umgehende Ver- legung der Haltestelle beseitigt, Der Dank an nenen wird ihr sicher seln. 4%. „ Zzu der im„Tageblatt“ vom 1 vobrüap 1952 veröffentlichten Einsendung möchte ſch kolgendes ausführen: Von einer Gefahrenstelle, geschweige denn von einer gegenüber der bisherigen Halte- stelle erhöhten Gefahr kann keine Rede seln. Der Gehweg ist einundeinhalb Meter breit und daher als Haltestelle durchaus ge- Alles was gut gsehneiden soll, schleifen wir Jinliollx Nee Bismarckplatz Arkaden ganz wundervoll! eee e eignet. Dies kann jeder Einsichtige durch Augenschein leicht feststellen. Es ist nicht richtig, wie die Arbeitsgemein- schaft Schlierbach meint, daß 80% der Stra- Benbahnbenutzer ostwärts der Haltestelle wohnen, denn weit über dle Hälfte wohnt entweder in Zlegelhausen oder direkt an der Haltestelle, Im Uebrigen geht es der Ar- beits gemeinschaft nicht um die Gefahr beim Aussteigen, sondern um die durch nichts gerechtfertigte Kürzung des Heimwegs für eine kleine Minderheit, die am Wolfsbrun- nenweg wohnt. Es muß deshalb betont wer- den, daß die Arbeitsgemeinschaft Schlier- bach nur von einem ganz geringen Teil der an der Haltestelle aussteigenden Fahrgäste Unterstützt wird und deshalb nicht im Na- men der Schlierbacher Bevölkerung sprechen sollte, die im Uebrigen der Ansicht ist, dal man seine Aufmerksamkeit der Haltestelle an der FAhre, wo wirklich Unfallgefahr besteht, zuwenden sollte. Dann könnte man auch dem Wunsche auf einen kürzeren Heimweg durch Erstellung einer Seilbahn am Rombachweg Rechnung tragen und damit den 10 oder 165 Personen, die die Verlegung der Haltestelle nach Osten wünschen, entgegenkommen, Die Überwie- gende Mehrheit jedenfalls betont, dafs es bel der jetzigen Haltestelle bleiben soll, da diese nach eingehenden und vorsichtigen Erwä⸗ gungen festgelegt wurde. K. G. Linie 11 Täglich benutze eh 9 5 8 121 Straßenbahn(Linie U Schwetzingen nach Schwetzingen; mor- gens um 7.16 Uhr und um 17¼56 ab Schwet⸗ zZingen. Wenn morgens um 7.15 Uhr die IAnſe 11 von Heidelberg fahrplanmägiſß ab- fahren sollte, so bedeutet das eine Sensa- Ihr Wochenchronist G. W. tlon und ruft Erstaunen unter den Dauer- Es ist vollkommen unverständlich, 105 Fustnuchtsbrüuche hinter Gefängnismauern den Gefangenen Freude und Erbauung Unsere Mitarbeiterin schildert im folgenden Bericht ein nicht alltägliches Erlebnis: sle nuhm an einem Vortrag im Heidelberger Gefängnis teil, an einem Vortrag vor welblichen Gefangenen Über ein aktuelles Thema zur Fustnachtszelt. Es darf fest- gestellt werden, daß der moderne Strafvollzug dleſenigen, die sich hinter Gefängnis mauern schließlich bessern sollen, nicht ausschliegt von den Dingen, die aus dem grauen Alltag herausheben sollen. Denn das haben auch dle Gefangenen nötig. derspazlergang durch die Schönheiten Hei- delbergs zur Sommerzeit gehört; auch war die Kunde von einem Krippenspiel, von Po- saunenchören und Adventsliedersingen aus dem Gefängnis zu uns gedrungen. Jetzt kamen* gerade zurecht, als etwa 45 über- Wiegen junge Frauen in ihren aus- gewaschenen, bläulichen Leinenkitteln mit leuchtend gelben Aermelstrelfen und dun- kelblauen Schürzen aus ihren Unterkünften in der Kettengasse auf die Hauptgebäude des Gefüngnisses zusteuerten. Bald hatten sle ihre mitgebrachten Hocker rechts und Unks des Lichtbildgerätes aufgestellt, und leise tuschelnd harrten sie in einem Gang des zweiten Hauptbaues erwartungsvoll der Dinge, die da kommen sollten. Zwel beson- ders auffällig mit schweren Riegeln ver- B. sehene Türen zur Rechten unseres Platzes mit den drohenden Aufschriften„Isolier- zelle“ und„Beruhigungszelle“ erinnerten uns daran, daß die Teilnahme an derartigen Unterhaltungen gewig nur denen zuteil Wird, die sich einer guten Führung beflei- Bigen. Bald versanken aber derartige trübe Betrachtungen, denn der Vortragende, Stu- dlenrat Karl Senger, der nicht zum erstenmal vor diesem seltsamen Publikum sprach, verstand es, alle zurückzuführen in ein Leben, das noch ohne Fehl und Tadel War. So erinnerte er während seiner humor- gewürzten Ausführungen über„Die Ur- Unsere Leser haben das Wort fahrgästen hervor. 10 Minuten in das Min- deste an Verspätung. Nimmt die Verspätung überhand, so läßt man ganz einfach eine Bahn ausfallen und dann stimmt der Fahr- plan wieder— für die Straßenbahn. Den Leuten, die in der Panzerkaserne Schwetzingen arbeiten, kann es passieren, falls sie durch die Verspätung keinen An- schluß zur Kaserne mehr haben, daß sie eine halbe Stunde gehen können. Hierunter gibt es auch verschiedene, deren Zeit durch die Stechuhr Kontrolliert wird(das heißt auch Zeitverlust, Geldabzug). Es gibt keinen Teilnehmer dieser Strecke um diese Zeit, der eine Aenderung dieser Zustände nicht begrüßen würde. Dauernde Beschwerden bei der Straßenbahn und bei den Kontrolleuren haben bisher zu keinem Ergebnis geführt. W. Bgerobeld Nadio- Schallplatten- Aa a An 5158 Tel boot— Pltek 91—reuzshlung Eln Frlyatommibug, der leider die Strecke nur zwel Wochen lahren durfte, mußte das Fahren einstellen, weil die Straßenbahn Einspruch dagegen erhoben hat. Man wird gezwungen, die oben angeführten Verhält- nisse mitzumachen, in der Zeit einer Ge- Werbefreiheit, und die Straßenbahn denkt nicht an eine Aenderung; sie betreibt ein- fach den Ausschluß einer Konkurrenz und damit ist die Sache für sie erledigt. Wenn die Verwaltung der Straßenbahn nicht imstande ist, einen pünktlichen Ver- kehr auf dieser Strecke zu garantieren, 80 dart sle slch nicht hut ein altes Recht beru- fen, das hr das Verkehrsmonopol einräumt. Die übergeordneten Behörden müßten also elne private Omnibuslinſe auf dieser Strecke Die Tlefburg war der Sitz der Edlen von Handschuhsheim, die im Jahre 1600 ausstar- ben, als der letzte eee am 31. Dezember an den Folgen einer Verwun⸗ dung durch Friedrich von Hirschhorn sein Leben aushauchte, Der Begräbnisplats der Handschuhthelmer wär die St. Vituskir- che, wo ihre kunst- vollen Grabmüler noch heute erhalten sind. Als kostbaren Schatz birgt die Klr- che das pitaph des Hans von Ingelheim und seiner Gemahlin Margarethe geborene von Handschuhsheim. In Lebensgröge und mit lebensvollen Zu- gen sind beide vom Hildhauer dargestellt.“ Der Ritter trägt eine Rüstung, das lange Schwert im Arm, den Helm zur Seite ge- setzt. Ober seinem Haupte befindet sich das Ingelheimer Wappen mit dem quadrler- ten Kreuz, Seine Gemahlin zeigt ein langes Gewand mit gotischem Faltenwurk in pracht- Tage ſhres Aufenthaltes vom B. UnEn zoo wonNUNdEN wird nach endgültiger Fertigstellung der riesige Wohnblock-Kom- plex an der Gnelsenaustraße umfassen, der von der Gesellschaft für Grund- und Hausbesits erbaut wird. Vier Wohnblöcke sind berelts bezogen, der fünfte ist nüchste Woche bezugs⸗ fertig, während unser Bild den großen, fast vollendeten Laden-Block zeigt. Dieser— bis zum Sommer tertig— umfaßt 82 Wannen, 9 Enden: eine Abathane und ein Café. sprünge der Velkstastnocht, ire Bräuche und Masken“ seine Hörerinnen an die eige- nen Späße ihrer Kinderzeit. Und erst zag- haft, dann immer herzhafter klang das un- beschwerte Lachen der fast vergessenen qu- gendzeit auf, wenn die bunt zusammen- gewürfelte Gesellschaft daran erinnert wurde, welch“ seltsame Grimassen sie einst selbst, um andere Kinder zu schrecken oder * waltung der Straßenbahn endlich imstande ist, einen pünktlichen Linlenverkehr auf- recht zu erhalten. Das würde schließlich dem Begriff Gewerbefreiheit im richtigen Sinne dienen, denn es kommt im vorliegen- den Falle darauf an, dem Verkehsteilneh- mer zu nutzen, die auf eine pünktliche Ver- gewandelt. kehrs verbindung angewiesen sind. A. H. In Bonn würden, die Studenten, 225 ersten 9 des bräsfdenten empfangen, der der im Colleglum Academicum verkörperten neuen Form studentischen Gemeinschaftslebens noch aus der Zeit seiner Tätigkeit als Kult-⸗ minister größtes Interesse entgegenbringt. Im Bundeshaus hatten die Studenten in der Fraktion der FDP und der SpD Gelegenheit, sich Über die sie interessierenden Fragen des Lastenausgleiches, der Mitbestimmung und des Wehrbeitrages mit den Abgeordneten ausführlich auszusprechen. Auf ihre Frage betonte Dr. v. Golitschek, Heidelberg, dals die sozialen Leistungen der Bundes- republik unbedingt als Verteidigungsbeitrag angerechnet werden müßten. Dr. Mende wies nochmals auf den Standpunkt der FDP hin, daß zunächst die Frage der bei den mindestens 80 lange zulassen, bis dle Ver GSBeidelberger Loſtbar keiten) Das Grabmal Hans von Ingelheims in Handschuhsheim Westmächten zurückgehaltenen Kriegsgefan- voller Anordnung. Ihr Kopf list mit einem Häubchen bedeckt, darüber hängt mr Wap- penschild mit Handschuh mit Schleife. g Beide schön gear- beiteten Figuren ha- ben die Kriegszeiten des 17. Jahrhunderts gut Uberstanden und sind nur wenig be- schädigt. Das Beson- dere des Denkmals ist seln Stil, der den bergang von der do- tic zur Renaissance deutlich werden läßt. Das Grabmal ist aus Heilbronner hellem Keupersandstein ge- kertigt. Nach der Sig- nierung unter der Konsole des Ritters mit„1519 M. LSP. I. H.“ vermuteten„Pfaff's Geschichte“, daß der Bildhauer,„Meister LSP“ in Heilbronn heimisch war. Die fehlerhafte Sprache auf dem Spruchband läßt auf einen Nieder- länder schließen, Doch wir sehen gern dar- Über hinweg und freuen uns Über diese Kost- barkeit in der ehemaligen Dorfleirche. gar aus purem Uebermut far hat- ten. Eine junge Frau war von den Bildern der Hansele- und Gretel-Masken aus VII- ingen besonders begeistert, konnte sie doch so in Gedanken flugs in ihre Heimat reisen. Viel zu schnell vergingen den Gefangenen diesmal die Stunden. Dann hieß es zurück- kehren zur Arbeit, zu den feingeknüpften grünen und blauen Einkkaufsnetzen, die augenblicklich eine Spezialität der Heidel- berger Frauengefangenen darstellen. Ganz 80 trübsinnig, wie man zunächst vermutet, ist also das Leben hinter den Gefüngnismauern doch nicht, denn die Auf- fassungen über den Strafvollzug haben sich seit Errichtung des so düster dreinschauen- den Heidelberger Gefängnisses wesentlich Aufseherinnen und Aufseher, Fürsorgerinnen und Fürsorger, Geistliche und Vortragende arbeiten alle Hand in Hand an der Aufgabe der Resozialisierung, d. h. der Vorbereitung der Rückkehr in ein * neues, geordnetes Leben. Th. Studenten in der politischen Praxis Heidelberger Studenten waren in Bonn, Köln und Düsseldorf Etwa vlerzig Studenten des soslalen und natlonalökonomischen Arbeitskreises des Heidelberger Collegium Academicum besuchten in dieser Woche Bonn, den Arbeit- geberverband in Köln und den Deutschen Gewerkschaftsbund in Düsseldorf, um ihre theoretischen Studien durch direkte Fühlungnahme mit Münnern aus Politik und Wirtschaft sowle den Besuch eines Industriewerkes zu ergünzen. Die Exkursion, an der auch zwel amerikanische und ein französischer Student teilnahmen, wurde von Prof. Fuchs und Dr. Eisermann, dem Leiter des Arbeltskrelses, geführt. genen gelöst werden müslenenidet app hatten die Heidelberger Stude heit, mit den Abgeordneten“ Erle und Ant sowie Vertretern Ost- und Westberlins auch den Standpunkt der Opposition van der Quelle“ zu studieren. Am darauffolgenden Tag waren die Stu- denten in Köln Gäste des Arbeitgeberverban- des, dessen Geschäftsführer Dr. Erdmann sle mit dem Standpunkt der Arbeitgeber zur, Frage der Mitbestimmung vertraut machte. Er betonte, wie dringend in Deutschland der „sozlale Erfinder“ nötig sei, dem es gelänge, innerhalb und außerhalb der Betriebe so- ziale 5.. Sicherheit und Frieden herzustellen. Mit demselben Problem befaßg- ten sich auch Dr. Stenzel und Dr. Küp- pers beim DGB in Düsseldorf in ihrer De- batte mit den Studenten. Sie wiesen auf die Notwendigkeit hin, die seinerzeit zum„Mo- dellgesetz“ der Mitbestimmung in Kohle und Eisen geführt habe. Als Ergänzung dieser theoretischen Diskus- slonien studierten die Studenten am letzten Tage ihrer Fahrt die sozialen Einrichtungen und die Arbeitsbedingungen des Klöckner⸗ Humboldt-Werkes, Deutz und nahmen an einem Teil der Bundestagssitzung über den Wehrbeitrag teil. Neuschnee auf dem Künigstuni Die Königstuhlsternwarte berichtet, daß im Laufe des Freitags auf dem Königstuhl 4 em Neuschnee auf alten verharschten Schnee gefallen ist. Die Gesamthöhe der Schneedecke beträgt jetzt 35 em. 10 ö 42 Nachtfröste 8 Vorhersage des Wet- teramtes Karlsruhe, gültig bis Montagtrün: Am Samstag wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern. Auch in der Ebene Vielfach als Schnee. Am Sonntag zeitweise aufheiternd, nur noch vereinzelt gchneeschauer. Hächst- temperaturen in tiete- ren Lagen zwischen und 3 Grad. Nachts verbreitet Frost, ört⸗ lich bis etwa min. 5 r. Herausgeber: Heidelberger Tageblatt mbH., Nei- delberg. Verlagsltg.: W. Reichenbach u. Chr. Kolb: Redaktion; J. Haupt(Chet vom Dienst u. Politik): H. Ontt(Feuinetoni:. Weber, K. Stauder, W. Vor- telder(Atadt u. Land): G. Vraschka(Sport) Kom- montare: Dr. H. o. Borch: Anzeigen: Tn. Morath; Techn. Heratllg,: Carl Pfeffer Verlag Heidelberger Gutenberg Druckerel mb, ung Mannheimer Grondruckerei mbH. Kraatzanspruche bel Atörung durch hähere Gewalt ausgeschlossen. Und hat recht! Wer richtig rechnet und Wo gibt es mit Bedacht entscheidet, tovlel guten Labak f immer 71 ger 22 re! . der raucht 2 GARRNEN. ur 0 Wende Geld!? 2 er hatte selbst dret Vorstrafen, kannte„Ver“ Seite 4 STAD TS EITE Samstag, 9. Februar 1955 Vor dem Heidelberger Landgericht: Die furchtbare Bluttat in der Wieslocher Anstalt 38 jähriger Anstaltsinsasse hatte Mitkranken mit dem Messer erstochen Mord eines Wieslocher Anstaltsinsassen an einem anderen Schwachsinnigen. Der Zuhörerraum des Verhandlungssaales ist überfüllt. Alle Augen hängen an dem Ange geklagten, der, rechts von einem Pollzisten, Unks von einem Wärter flanklert auf der Anklagebank sitzt. Er macht einen gefaßl- ten Eindruck. Zwel Sachverständige und 10 Teugen sind geladen. Die Sitzung beginnt. Name: Karl Reiner, Jahrgang 1913, geboren in Mannheim. Na- me des Vaters: Jakob. Name der Mutter: Der Angeklagte weil es nicht; ef kann sich an eine Eltern überhaupt nicht menr erin- nern. Seine Erinnerung beginnt erst im Kin- derheim in Käfertal. Ein Heim bel Wein- garten, ein weiteres in Mosbach waren die nächsten Etappen. Von dort Uberwies man ihn an die Psychiatrische Klinik in Heidel- berg, weil er sich mehr als gelstesschwach zeigte und well er groben Unfug getrieben hatte. f Hlter begehrte der Angeklagte auf. Die eingeschlagenen Fensterscheiben und die ins We geworfenen Pantoffeln seien gelo- gen:„Wieslocher Schwindel“ brüllte er los. Und weiter. 1990—42 in Wiesloch, 4 Jahre im Elsa! und in Emmendingen und seit 1946 wieder in Wiesloch, wWwo er wechselnd in der„ruhigen“ und„unruhigen“ Abtei- lung untergebracht wurde.,„Und jetzt passe Se mal uff, Se müssen nur höre“, Endlose, verbitterte Berichte Über angeblich unge- rechte Behandlung und Freiheitseinschrän- Kung. Und hinter allem steht der Angst- traum vor der Einzelzelle, in die man Peinliche Täuschung: Komplice entpuppte ihn sperrte, wenn es zu schlimm mit ihm wurde. Am 6. August letzten Jahres, dem Tag der Tat, arbeitete er um Kesselraum der Wies- locher Anstalt. Von dem Liter Most, der den Patienten pro Tag zustand, hatte er ein Blerglas voll getrunken und außerdem eine Flasche Bier, dle ihm von Arbeitern ge- sehenkt worden war. War es Wirklich nicht mehr? Dle Anklage besagte, er habe bei der Tat unter Alkoholeinwirkung gestan- den?„Das will ich Ihne jetzt genau zer- Zliedere, da müsse Se gut uffpasse.. Und wieder ein endloser Vortrag über die wahr und wahrhaftig nur eine Flasche. Aber kurz vor dem Schlafengehen, hatte ihm der Pfleger noch einen Schluck aus einer Weintlasche angeboten, wenn er ihm am nüchsten Morgen die Schlacken des Kessel- hauses aufbewahre, in denen angeblich noch brauchbare Kohlen waren. Der Schluck wurde etwas äusglebig, ertrank dle ganze Flasche! Ein Messer habe nicht nur er besessen. „Alle hatten eins, das war Tatsache,“ sagt der Angeklagte. Und nicht im Bett wäre es versteckt gewesen, er habe es in der Hand gehalten, als er den Schlafruum betrat. An diesem Abend wäre der andere, gegen seinen Willen, zu ihm ins Bett gekommen, Er wollte ihn nicht. Ein plötzlicher Rausch, er dachte nichts mehr, packte den anderen, um das Messer„nur mal Über dessen Hals zu zlehen“, und da war es schon geschehen. Blutüberströmt brech der Erstochene zusam- men und starb nach wenigen Minuten. sich als Lockspitzel Einbruch im amerikanischen PX— Angeklagter freigesprochen Drei junge Leute waren in einer kfrihen Novembernacht des ver- gangenen Jahres Über den Zaun des amerikanischen PX- Kaufhauses gestiegen, hatten sich durch Erbrechen von Fenstern und Türen Zugang zu den Lagerräumen verschafft und mehrere große Kisten mit beachtlichen Mengen von Zigaretten, Neß- kaffe, Nylonstrümpfen und alle Arten von Bekleidung gestohlen. Es war ihnen bereits elungen, ihre Beute nach draußen zu schaf- ken, als sie von einem Posten angerufen wurden, Zwel von ihnen rannten fort, und konnten einige HAäuserblocks entfernt gefaßt worden, der dritte blieb ruhig stehen. Und dieser Dritte saß während der Ver- handlung vor dem Militärgericht— es war schon die vierte in diesem Falle— auch nicht auf der Anklage-, sondern aut der Zeugenbank. Warum? Darüber wußte dieser Zeuge allerlei merkwürdiges zu berichten. er unterhielt seit längerer Zeit Beziehun- AI. e Krimimnalpoll- % Mären, um lotormalſonen G erhalten, Wieso man da- aut ihn verflel, vermutete er nur: schiedene“ und glaubte, dag man beim CID der Meinung war, er wisse„einiges“. Als der Angeklagte Nr. 1 ihn in seinen Ein- bruchsplan eingeweiht und ihn zum mit- V leozvallllaslſv gamstag, 9. 2., reserviert f. geschl. Gesellschaft Sonntag, 16 Uhr: Faschings-Tanztee Voranzelge: Sonntag, 17. 2.: Kindermaskenball machen aufgefordert habe, hatte er dlesen Plan der Dienststelle gemeldet und den Be- scheld erhalten, den CID auf dem laufenden zu halten und den Einbruch mit auszuführen. Als der Angeklagte Nr. 1 den Zeugen zum ersten Male traf, wollte ihm dieser„eine Arbeit“ vermitteln. Er schlug mm vor, in elne Villa einzubrechen und dann in das amerikanische PX-Kaufhaus. Trotz seines Zögerns erklärte er ihm bei Gelegenheit, weiterer Besuche alles genau und schließlich wurde der Termin des Ein- bruches festgesetzt. Auf dem Wege traten gie den zweiten Angeklagten, der wiederum von dem Zeugen zum Mitmachen auf gefor- dert wurde. Der Verteidiger vertrat die Auffassung, daß beide Angeklagten von dem Zeugen als Lockspitzel hereingelegt worden zeilen. Er bezog sich mit dieser Definition gleichzei- tig auch auf den im angelsächsischen Recht geltenden Rechtsbegriff der„Falle“, dle dort Straftreiheit vorsieht. Außerordentliche Sitzung der DG-BHE in Heidelberg Die DG-BHE Nordbadens wird heute Samstag, 10 Uhr, in Heidelberg, Gewerk- schaftshaus, eine auſlerordentliche Sitzung abhalten. Der Vorsitzende des Landesver- bandes der Vertriebenen Deutschen in Nord- baden, Dr. Karl BHartunek, teilte am Donnerstag mit, daß zieh dle Deleglerten mit der Spaltung der DG-BHE in Nordwürt- temberg befassen werden. Dle Sitzung dient der Vorbereltung der nordbadischen Dele- lerten für dle morgen Sonntag in Stutt- Kurt stattfindende Lendesdeleglertentagung. Uktentliches Forum in Handschuhshelm Sonntag, den 10. Februar 1962, um 15 Uhr, veranstaltet der Stadtteilverein Hand- schuhsheim im Saal des Gasthauses zur Neuen Pfalz, Dossenheimer Landstr. ein öttentliches Forum, Zu diesem Forum wer- den Vertreter der elnselnen Aemter der Stadt Heidelberg erscheinen. Es werden u. A. dle Erbauung eines Furnhalle, Frwelterung des Handschuhs⸗ heimer Friedhofes und andere Fragen be- handelt werden. Ferlenplätze für Studenten gesucht Anfang Märs beginnen die dlesſührigen Semesterferlen der Heidelberger Studenten. Wänrend dieser Zelt lat ein groler Tell auf schon wiederholt an ihn Schulhauses, einer Das Gericht kam zu der Ueberzeugung, daß der zweite Angeklagte tatsächlich einer solchen Falle zum Opfer gefallen war, denn er hatte bis kurz vor der Tat keine Ahnung davon, geschweige eine voraus- gefaßte Absicht. Er wurde freigesprochen. Der 1. Angeklagte dagegen wurde für schuldig befunden, da er nach Ansicht des den sei, sondern die Absicht dazu selbst ge- tant hatte. Er wurde zu einem Jahr Ge- füängnis verurteilt. „Eine durchgrelfende Reform der lüngst veralteten Sozlalgesetzgebung“ forderte der Landesvorsitzende des„Zentralverbandes der Arbeſtsinvaliden und Witwen Deutsch- lands“, Ko gh, hel 2 67 Vertammlung die- In diesem Zusa menhänge aut dle vielen Hürten Hin, die sich durch die Teuerutig und die strikte Handhabung der Paragraphen so- wie durch die Nichteinhaltung vieler den Rentnern gegebenen Versprechungen er- geben. Durch Unkenntnis der Bestimmungen, aber auch durch die unklare Berichterstat- tung von Seiten der Reglerung, seien auſſer- dem viele Sozlalrentner beträchtlich geschä- digt worden. 0 Eine Gleichstellung mit den Krlegsversehr- ten, o führte Koch aus, sei eines der wich- tigsten Ziele des Zentralverbandes, denn für Arbeitsinvaliden gelten unbegreif licherweise gefährdeten Wirtschaft“ von Brüning erlas- senen Notverordnungen, Von dem Renten- zulagegesetz selen 1,4 Millionen Rentenbezie- her ausgeschlossen und zum Teuerungs- zulagegesetz, wonach diese wenigstens eine Zulage von 3 DM erhalten sollten, sei bis heute noch keine Durchführungsverordnung erschlenen. Nun höre man, daß die Auszah- lung dieser drei Mark von der Ausfüllung — 5 Fragebogens abhängig gemacht werden solle. Eine kründliche Neuorganisation des So- Aalversicherungswesens habe vor allem mit der Uberspitzten Bürokratie aufzuräumen: So gebe es heute auf dem Gebiet der Bun- des republik 5000 Versicherungsträger, von denen allein 4600 der Krankenversicherung und 278 der Unfallversicherung dienten. Ab- züge bei doppeltem Rentenbezug widersprä- chen jeglichem gesunden Rechtsempfinden, da es sich ja um von den Versicherungsneh- mern durch die Einzahlungen erworbene Rechtsansprüche handele. Wie andere Ge- schädigte aber könnten sich dle Sozlalrent- ner hre Ansprüche nur dann erkämpten, Verdlenst angewiesen, um das Welterstu⸗ dlum zu kfinanzleren. An die Unternehmer ergeht die dringende Hltte, frele Ferien- N dem Arbeitsamt Heidelberg möglichst hald bekannt zu geben.(Fernsprecher 9051 bla 55, Apparat 10). Neues amerlkanlsches Klinikgeblude eingeweiht Ein neuérbautes modernes Klinikgebkude der Amerikaner(130. Stations Hospital) am Kirchheimer Weg wurde gestern in An- Wesenheit von General T. T. Han dy, Ober- bürgermelster Dr. Hugo Swart und Ver- tretern der Untversität und Ludolf Krehl- Klinik feierlich selner Bestimmung Über- gehen. Das vierstöckige, nach modernsten Ge- sichtspunkten erbaute Gebäude kann 250 Pa- tlenten aufnehmen. Im Erdgeschoß ist eine Kantine für 1000 Patienten und Klinikper- sonal eingerichtet worden. Dle amerikanische Klinik, 80 teilt das amerikanische Informa- Honsbüro(Pio) mit, soll später vielleſcht deutschen Stellen Übergeben werden(Will eventually be turned over), Man Dr. Mubertus von Gollitschek hält seine nüchste Sprechstunde am Montag, 11, Februar, von 9 bis 10 Uhr in der Kreisgeschäftsstelle des LVD HID AD, dewerkschaftshaus, Rohrbacher Atraſſe, und 10—12 Uhr in der Geschäktsstelle der DVP, Bergheimer Straße la, ab. Verein der Munde freunde. Heute, Samstag, un Kappenabend im Restaurant„Berg Gerichtet nicht überredet oder verführt wor- noch immer die seinerzeit zur„Erhaltung der Was sagten die Zeugen? Der Pfleger: Der Angeklagte habe an jenem Abend geschwankt. Von einer Flasche Wein und seiner Bitte wegen der Schlacken wisse er nichts. Zwei Mitpatlenten: Der Angeklagte war streit- süchtig, er würgte auch andere am Hals und er trank auch öfters. Von dem später Ge- töteten ließ er sich zumindest bedienen. Ob er anderes mit ihm trieb, blieb Vermutung. Immerhin: es klang an. Der Pflegervorsteher: Der Angeklagte war leicht erreghar, Er be- drohte oftmals nicht nur andere Patienten, sondern auch das Personal. Drei Anstalts- Arzte: Der Angeklagte befand sich auch nach der Tat in großer Erregung. Den Arzt, der ihm eine Beruhigungsspritze geben wollte, bedrohte er:„Wenn ich jetzt ein Messer hätte, schlitzte ich Ihnen den Bauch auf!“ Der 1. Sachverständige sagte:„Der Tod des Ermordeten ist durch einen glatten Schnitt von Unks nach rechts eingetreten, der dle Luftröhre und beide Halsschlagadern durch- trennte.“ Die an dem Toten außerdem ge- kundenen Fingerverletzungen und Druck- stellen leben auf versuchte Gegenwehr schließen. Der Blutalkohol zur Zeit der Tat betrug etwa 1,32 pro Mille. Er bedeutete bel dem Geisteszustand des Angeklagten eine erhebliche Alkoholeinwirkung, Der 2. Sach- verständige sprach sich für einen erheb- Uchen Schwachsinn des Angeklagten aus, der dle Anwendung des 6 81 Abs. 1 rechtfertige. Der Staatsanwalt war der Meinung, dan die Tat vorsätzlich, grausam und im Be- wußztsein der Grausamkeit begangen wor- den ist und damit die Voraussetzungen eines Mordes erfülle. Er beantragte die dauernde Unterbringung des Angeklagten in einer Hell- und Pflegeanstalt. Er warf darüber hinaus als möglichen Gegenstand einer neuen Verhandlung die Frage auf, ob und Was In Wiesloch zu beanstanden sel. Dle Verteidigung beſahte zwar den Vorsatz der Tat, bezweifelte jedoch, ob sich dieser Vorsatz auch auf die Grausamkeit bezog, Sle hlelt damit nicht den Tatbestand des Mordes, sondern den des Totschlags für gegeben und stellte dle Entscheidung darüber, ob eine so strenge Sicherung notwendig sei, in das Er- messen des Gerichtes. 5 Das letzte Wort des Angeklagten:„Lleber will ich hingerichtet sein als nach Wiesloch. Lleber bring jch mich selber weg.“ Das Ge- richt erkannte auf Totschlag und ordnete die Unterbringung in einer Heil“ und Pflege- anstalt an. Rentner fordern neue Sozialgesetzgebung Versammlung des Zentralverbandes der Arbeltsinvallden im Westhof, wenn sie sich zu einer machtvollen Organi- sation zusammenschlössen, wie sie bereits bis 1938 pęestand. Der Zentralverband arbeite kameradschaftlich mit dem VdK zusammen, K Was auch von maßgebenden Persönlichkeſteri * e 5 e e der K im Westhot. Ur Wies 1 deneiſich hädigten organisation immer leaf bebe, ee, ee e eee Die Geschäftsstelle, Inder guch die Rent ner in all ihren Sorgen beraten werden, be- findet sich, wWwie Ortsvorsitzender Fritz Bir- kenhauer bekanntgab, in der Bienen- straße 3. Künftige Versammlungen werden an der Auszahlungstelle auf der Post be- kanntgegeben werden. Die DH, Gemeinschaft der Helmatvertrle⸗ benen e. V.,. Heidelberg, veranstaltet heute Samstag, 19.30 Uhr, in der Klingenteich- Turn- halle einen Faschings-Abend unter dem Motto: „Lasset die Sorgen zu Haus!“, Helmatvertrie- bene, Freunde und Gönner sind zu dieser Ver- tag, den 10, Februar, 11 Uhr vormittags, Alte anstaltung eingeladen. —— gamstag: Städt. Bünne: 19.18„Die Hochzelt des Fi- Haro“. Zimmertheater: 19.43 Uhr„Der letzte Som- mer“. Juzendtagung: Jugendherberge Handschuhs- heim„Der Bürger im Staat“. Deutsche Union: 20 Uhr, Dr. W. Eachardt „Politische Gegenwartsprobleme“,. Industrie gewerkschaft„Druck und Papier“: 14 Uhr, Fuchsbau, Generalversammlung. Kurpfälzer Trabanten: 20.11 Uhr, Masken- ball, Llederkranzsaal, Bienenstraße. Nuringer-Schramm-Maskenball: 20 Uhr, Stadthalle. Vereinigte Lands mannschaften: 20 Uhr, Schloß, Kostümfest. Karneval im Pfaffengrundt 20.11 Uhr, Ge- gellschaftshaus. GdH-Faschingsabend: 19.30 Uhr, Klingen telchturnhalle. VdKk-Heidelberg: 20.11 Uhr, Fuchsbau, Kap- penabend. 5 Bayern- u. Geblrgstrachtenverein: 20 Uhr, Reichskrone, Dreikönigstr. 1, Faschingsabend. Odenwaldklub: 20 Uhr, Hirschgasse, gemüt- licher Abend mit Tanz. SV-Nikar: 10.28 Uhr, Philosiphenhöhe, Fa- schingsabend. TSG 1889 Rohrbach: 20 Uhr, Vereinshaus (Sportplatz), Kappenabend. SPD- Heidelberg: 20.11 Uhr, Westhof, Mas- kenball. Städt. Bühne: 0 Hawali“,— 19.48 Uhr: Blatter in„Troubadour“. Zimmertheater: 19.45 Uhr„Der letzte Som- mer“. Morgen musik: 6.43 Uhr, Posaunenchor Handschuhsheim, Rottmannstr., Ecke Pfarrg. Orgelabendt 20 Uhr, Providenzkirche. Jugendtagungt Jugendherberge Handschuhs- helm„Der Bürger im Staat“. 5 Perkeo-Fremdensitzung u. Maskenball: 16.11 Uhr, Stadthalle, ö Ma Sängerbund Kirchheim: 14 Uhr, Gol dener Hirsch, Delegiertentag. Stadttellverein Handschuhsheim: 18 Uhr, Neuen Pfelz, öffentliches Forum. Kreisverband für Hundewesen: 16.30 Uhr, Fuchsbau, Hauptversammlung. Sonntag: 14.30 Uhr,„Die Blume von Gastspiel Johanna Das MNechenende Pinscher- u. Schnauzerolub: 14 Uhr, Fuchs- bau, Hauptversammlung. Zlegensüchterverband Pfaffengrund: 14 Uhr, Lokal„Körner“, Generalversammlung. Kinoprogramm: Schloß:„Eine Welt zu Fü- Ben“, 13.40, 15.50, 18, 20.10, 22.20 Uhr.— Ram- mer:„Die Czardasfürstin“, 12, 14, 16.10, 18.20, 20.30, 22.40 Uhr.— Odeon:„Der Dorfmonarch“, 12, 14, 16, 18, 20.13, Sonntag Beginn 14 Uhr.— „Das sündige Haus“, 22,15 Uhr.— Gloria: „Der Richter von Colorado“, 12, 14, 16, 18. 20 Uhr.— Sonntag Beginn 14 Uhr.—„Weiges Gift“, 22 Uhr.— Kurbel:„Aufruhr in Ma- rokko“, 9, 10.30, 12.18, 14, 15.50, 17.40, 19.30, 22.15, Samstag auch 23 Uhr, Sonntag Beginn 14 Uhr.— Kamera:„Schwarze Augen“, 18.30, 15, 17, 19, 20.80 Uhr.— Apollo:„Skandal in Paris“, 16.30, 18.30, 20.30, Samstag auch 22.30 Uhr.—„Kasper gibt Vollgas“ 14.30 Uhr.— Filmpalast Pfaffengrund:„Die Geliebte des Marschalls“, Samstag 20, Sonntag 16.30, 19, 21 Uhr.—„80s— elt Uhr nachts“, Samstag 22 Uhr.—„Kasper gibt Vollgas“, Sonntag 14 Uhr.— Bachlens:„Cinderella“, 14.30, 16.30, 18.35, 20.45, Samstag auch 22.46 und Sonntag 12.45.— Neckartal-Lichtspiele, Wieblingen: „Die drei Musketlere“, 20, Sonntag auch 16 Uhr.—„Der geheimnisvolle Reiter“, Sonntag 14 Uhr.— Atrlum-Lichtspiele, Kirchhelm: „Schön muff man sein“, 18.30, 20.30, Sonntag auch 16.30 Uhr.—„Der schwarze Kosar“, 22.15, Sonntag 14.30 Uhr. Nachtdlenstplan der Apotheken bis 16. 2. 1962: Bergheimer Apotheke, Bergheimer Str. 47, Tel. 40 17; Greif-Apotheke, Fr.-Hbert- An- lage 23a, Tel. 26 04; Mönchhof-Apotheke, Brückenstraße 89, Tel. 90 04; Engel-Apotheke, Rohrbach, Lindenweg 2, Tel. 51 88. 5 Aerztlicher Sonntagsdlenst: Neuenhelm- Handschuhsheim: Dr. Geister, Steubenstr. 28, Tel. 4826; Stadtmtite-Schllerbach: Dr. Ileinger, Landfriedstr. 14, Tel. 2388; Weststadt-Berg- heimerviertel: Dr, Hill, Häusserstr. 30, Tel. 3441; Rohrbach Kirchheim: Dr. Pressler, Rohrbach, Turnerstr. 84, Tel. 2444; Wieblin- gen-Pfaffengrund: Dr. Sackreuther, Wieblin- gen, Mannheimer Straße 229, Tel. 3611; Eppelheim: Dr. Kreutzer, E., Fr.-Ebert-Str. 20, Tel. 5179: Kinderärzte: Dr. Jander, Kaiser- straße 11a, Tel. 3680.. 0 * —— Ul 1 Merz, Schwetzinger Straße 91, bei bester Ge- sundheit. Wir gratulieren! UN bei NU. Großer Maskenball der Tanz- schule Nuzinger-Schramm in der Stadthalle am Samstag 20,11 Uhr. 16 Uhr erster groler Kindermaskenball mit zahlreichen Ueber- raschungen. Die„Liselotte von der Pals“ und ihre Kurpfälzer Trabanten veranstalteten heute, Samstag, 20.11 Uhr, in den Räumen des Liederkranz-Lokales in der Bienenstraſe einen grogen Maskenball, Eintritt 2.— DM einschl. Steuer. g Maskenball der SrD Heidelberg. Die Mit- glieder, Freunde und Gäste der SPD Heidel- Gasthot„zum Westhof“ zudem in, 0 Räumen stattfindenden Mate al fr Ale gechs besten Gruppen oder Maslcen sind wert⸗ Volle Preise gestiktet worden,. Ferkeo- Gesellschaft. Sonntag, 10. Februar, Große Fremdensitzung in der Stadthalle mit anschlielendem Maskenball, Beginn 16.11 Uhr. Kuppengabend. Die chem. Dresdner und Landsleute aus dem Übrigen Sachsen treffen sich am Dienstag, 12. Februar. 10.37 Uhr, in den„Drei Eichen“, Rohrbacher Str. 47. Sorge Dich nicht, lebe! Unter diesem Motto kühren die deutschen Dale Carnegle Kurse, Frankfurt a. M., in Heidelberg hren 2. Kurs- lehrgang durch. Kursbeginn Mittwoch, den 11. Februar 1052, 109 Uhr, Hotel„Alte Krone“, BArülckenkopfstr. 1— Einführungsvortrag Sonn- Krone“, Eintritt frei! Selnen 81. Geburtstag begeht heute Wilhelm Der Architekten- und Ingenleurverein Rhein- Neckar eröffnet am 11. Februar 1932 seine dlessährige Vortragsreihe. Es spricht Baurat Dr. Werner Lindner, früher Berlin, in elnem Lichtbildervortrag über„Brennende Fragen der Baukultur“, 20 Uhr, im Vortrags- saal des Kurpfälzischen Museums.. Mitgllederversammlung der ND Vp feidel- ber. Am Montag, 20 Uhr, findet im„Fuchs- bau“ die ordentliche Mitglieder versammlung der NDVD Heidelberg statt. Es spricht Landes- vorsitzender Lill über:„Die Stellungnahme der NDvp zur Mietpreiserhöhung“ und über die Frage:„Wie weit geht das Recht einer Behörde beim Einzug eines Flüchtlingspasses?“ MHelert der MGV Sängerbund Kirchheim, sein, 29 arpenden lt See sowie Kritik- und Freundschaftsstagcn diezem Aman findet am Sonntag, dem“ 10. Fe- bruar 1062, 14 Uhr, im„Goldenen Hirsch“, Kirchheim, der Deleglertentag statt. Alle Ge- gangvereine der näheren und weiteren Um- gebung sind herzlichst eingeladen. Das Wehrgesetz— juristisch beurtellt. Mon- tag, 20 Uhr, spricht im„Weißen Bock“, Grobe Mantelgasse, auf Einladung der deutschen Frie- densgesellschaft Prof, Dr. Jellinek Über die juristische Beurtellung des Wehrgesetzes. Gäste können eingeführt werden. Sammlunz zu Gunsten der Ostzonenstudenten. Kine Solidaritätssammlung zu Ostzonenstudenten veranstaltet die Unlversität vom 11. bis 13. Februar. In Ne Orleans und anderswW o Neue Filmen Heidelberg 5 „Eine Welt zu Fügen“ Frank Verby, von der Kritik bewundernd als„Krößgter Fabulferer der Vereinigten Staa ten“ bezelchnet, hat mit seinem Roman„EI ne Welt zu Füßen“ fast die Rekordhöhe des weltberühmten Frtolgsbuches, der Autorin Margaret Mitchell„Vom Winde ver- Woh t“ erreicht. Ee war die erste Veröffent- Uchung des früheren Pflanzers, der sich seit diesem sensatlonellen Bucherfolg ganz der Sehrittstslleret gewidmet, hat, Das färbensatte bewegte Abbild der erregenden poche 2WI= schen dem schnell emporgewachzenen New Orleans um 1880 und dem Rürgerkrleg hat Verby in diesen von Leidenschaften durch- pulsten Romanen gebannt. 8* Die zoth Gentury-Fox, dle die Rechte der Verfilmung erwarb, hat dieses gewaltige Pa⸗ noxama des Misstsstippt zum Leben erweckt. Mit, der Rekonstruktlon New Orleans, der Paläste und Gassen, der riesigen Plantagen und Heprensttze, ist eine Leistung von kaum dagewesenem Ausmaß vollbracht worden. Un- ter den Dekoratlonen, die die Architekten Tho- maß Little und Paul 8. Fox schuften, verdient dag von Mauern abgetrennte alte fränzöslsche Viertel, das heute als„Vieux Carré“ bekannt lat, besondere Erwähnung.„Maspero“, das be rühmte und berüchtigte Stammlokal der pro- minenten Geschätktsleute erstand in getreuer Nachbildung. 89 New Orleans war das Paris der Neuen Welt. Zunkchst unter franstslscher, dann unter spa- nigcher Vorherrschaft, errelehte die Stadt ihre nächste Blüte unter den Kreolen, Die luxus- Usbenge kreolische Arlstgleratle, Mengchen von elnem goldenen Zehndollarstück, einer Perle [Harrison und Maureen O Hara sind bezau- weite Woche in Heidelberg, Sie hat also ihre Roldem ramunlschan Temperament, liebten dan vertelnerten Lebens genus, der sich bis zum Taumel der Ausschwelfungen steigern konnte. Und im erregenden Gegensatz dazu: die von dunklen Zaubermythen erfüllte Sklavenwelt. Schon begann die vereinzelte Invaslon der Alleksritter aus dem Norden. Schon robelller- ten Neger und Halbblut gegen die brutale Un- terdrückung und Migachtung durch dle Herren- gehlcht. Die Atmosphäre war geladen mit Spannungen und Konflikten. Und zu ſener Zeit KElng der irische Abenteurer Stephen Fox„mit und einem Traum“ in New Orleans an Land Stephen Fox, der mit der Gewandtheit und Kühnhelt des Splelers das Schicksal berwang und das Herr der stolzesten Kreolln, Rex bernd Interpreten dieser abenteuerlich-roman- tischen Rollen(Scho g). C. F. „Die Czardasfürstin“ Dle melstgesplelte Operette der Welt in einen neuen deutschen Verkfllmung läukt berelts dle Freunde gefunden und das jst kein schlechtes Zelchen: Ummerleh Kalmans Melodien sind Klänge, die man nieht in ſeder Operette hört und Marta Räkk mit Johannes Heesters sor- en für die ideale Interpretation(Kammer). „Der Dorfmonarch“ Lachstürme von Ankang bis nde entfesselt dleser Joe-Stosckel- Film in Sonderklasse, den der Meister der ausgesprochen derben Schwankkomik durch eine Fülle an subfeltiv- mimischer Handlung und originellen Finküällen publikumsrecht inszenlertt Neu dabel die Idee, diesmal nicht Buaſuvaren gegen Preuflen aus- zuspielen, sondern sle miteinander in„landes- mannschaftlicher Verbundenheit“ zu flossle- ren. Dazu verhelfen das Klavlersplelende preu- ische PFlüchtlingsmäcdel, urbayrische Gemüt Uchkelt und der eingängige Zitherklang Ro- bert Gllberts ebenso Wie das echte Milieu ung die hervorragende Besetzung! die schwa bylonische Gaudi paradlert neben Joe noch Karin Hardt, Lucle Eglise h, Elise Au- Unger und Beppo Brem Odeon). Luc. „Der Richter von Colorado“ Das Schlesesal des bösen Obersten Deveraux. der im RHürgerkrieg die Gefangenen massen Krleren lieh Und es trotzdem nachher zum Ober- sten Richter bringt in Technicolor, Glenn Ford Spielt diesen Halunken hinreigend, während Wilnlam Holden ale anfünglſcher Freund zu gelnem erbitterten Feind, Wird. Ale„Vogel- treter“ Kmpft er gegen ihn ung tür die schöne Oaroline(Fllen Drew), Das nde erfolgt in dem von Deveraux in Brand gssetsten Siadt⸗ 4 „Skandal in Faris“ Hler, meine Damen, geht es um die Mode. Kein anderer als Jaques Fa th hat sich vor die Kamera begeben und er erweist sich als ein ganz vortreftlicher Schauspieler mit sichtlich comlscher Begabung. Auserdem geht es sehr spannend zu, denn bekanntlich wimmelt es in Paris von Splonen, die den Herren eben jener Mode möglichst schon im Sommer dle Ideen tür den kommenden Winter abfagen möchten. Da die Franzosen es verstehen, alles mit un- endlich viel Charme darzubleten, Kann man an diesem Streiten seine helle Freude haben. (Apollo).* N. „Schwarze Augen“ 0 Was Gen von Bolvary da wieder alles in einen Film gepreßt hat: schmachtende 21 geunermusik, rassige kubanische Klänge, Kri- minalstory und Liebesromanze, Verwechslung und Komik, das ist des Guten fast eln. wenig zu viel, Bobby F, Lüthge's und Curt Flatowy's Drehbuch hat nichts ausgelassen, was„publi- Kumswirksam“ erscheint. Fxcellent sind da- gegen(oder vielmehr trotzdem) dle schausple- lerlschen Lelstungen Will Quadfliegs, Cornell Rorchers und Angelika Hauff. Das erste Wie- derauftreten der sichtlich gealterten Rosita Serrano enttäuscht allerdings: weder, hat sie ihren alten Charme behalten noch lassen sieh Frank Fox! nachsummen. Teilweise recht span- nende Filmkolportage(Kamera) TS. „Aufruhr in Marokko“ Zwischen Pflicht und Lebe steht der Ka- pitün Gerard(George Ratt), der als einer der tüchtigsten Ottlslere der Garnison Tesket in elnem heiklen Auftrag dle gefangene Geisel, de Prinzessin Cara(Marte Windsor) entfliehen läßt. Die Lebe gcheint zu slegen. Aber als e Cara nicht gelingt, hren Vater vom An- Kriff gegen das Fort abzubringen, als sie im Getümmel der masslerten Reitersttmme von Gerard erkannt wird, gibt er dennoch dag Zel- chen zum Feuern, Am Ende slegt doch die Pflicht.— Fin nicht ungewöhnliches Thema, Aus aber aufler gewöhnlich mitreihend unter der Mitwirkung von Fremdenlegtonären und Sa- his an Ort und Stelle in der nordafrikantschen Zauberlandschaft Marokkos von Robert Florey nedreht worden ist(Kurbe h. St. „Oinderalla“ Von der„Kammer“ über die„Kamera“ ins „Rachlenz“, Diesen Walt Dianey sollte nie- mand versäumen— mit der 2 kommt man ja, Wenn man in in Haupt- oder Arückenstrage noch nicht sah, recht bequem nnch Handschuhs⸗ helm, Großartig aueh das„Tal der Riber“, der vorher läuft— ein Kulturtlim. wie er nur Hans selten gedreht Wird BRachlen z). N. Her FNiimelub Meidelberg veranstaltet im Rahmen der Staudte- Wochecheute und morgen ktolgenge Vorstellungen: 9, Fehr,: 11.4 Uhr, „Die Mörder sind unter uns“ 33,48 Uhr:„Zu- kunft aus welter Handtt.— 10, Fehr,: 9.30 Uhr, is Uhr und 22.48 Uhr:„Der Untertan“, tall und in eſner raganten Bildfolge, die keinen Wild West-Freunc enttäuscht(G1% 4). K. Amtliche, Vortührungen unden in dor„Ka- mern“ Statt. Delexlertentag beim Mav Sängerbund 1897 berg tretten sich heute, Samstag, 20,1 Uhr, 9 Kirtheim! An Pfingsten dieses dahreg Junsten der 1 N ich es übersehen, abserviert, was da zu N A er im Auftrage des Landesbezirkspräsiden- ten von einem Vertreter des Kultusministe- Bamstag. 9. Februar 1952 Seite 5 Voögel füttern Auch Sie sollten die Vögel füttern. Das er- setzt nicht nur Kino, Radio und Kaffee- besuch, sondern auch den morgendlichen Wecker. Mich wecket jeden Tag so gegen sie- ben Uhr mein Freund, die Spechtmeise. Mit seinem ellenlangen Schnabel klopft er 80 lange gegen das Holz des Vogelhäuschens oder gegen die Fensterscheibe, bis ich aus den Federn krieche und Futter streue. Die Speèchtmeise ist mein frechster Stammgast, wie Sle sehen. Mein dümmster(und zugleich Uebster) ist dagegen ihr ganz kleiner Bru- der, das Weidenmeischen. Das Weldenmeis- chen ist eigentlich nichts als ein grauer Fe- derball mit einem leuchtend schwarzen Kopf. Es versucht dauernd, die Sonnenblumen- kerne zu knacken(was nur der Specht kann), bewegt sie solange vergeblich in seinem Schnabel hin und her, bis sie von anderen, die auch mal dazu wollen, weggejagt wird. Dadurch kommt sie bei dem richtigen Mei- senfutter, der Hirse und den ganz kleinen schwarzen Körnern, deren Namen ich nicht well, entschieden zu kurz. g Herr Meiler und Herr Müller, der Durch- schnittsbürger im Meisenstaat sind dagegen die bunten Blau- und Schwarzmeisen. So genannt nach ihrer Köpfchenfarbe. Die haben auch in anderer Hinsicht Köpfchen: weder 80 frech wie Seine Majestät der Specht noch o dumm wie das Hänschen von Weiden- melse, ergattern sie den Löwenanteil meiner Vogelmahlzeit. Wenn nicht die Drossel vom Grundstück nebenan vorbei kommt(sie tleht aus wie ein dicker Schieber) und, sollte holen ist.. Wenn ich heuer Menschen treffe, teile ſch dle in folgende Typen ein: Specht-, Weiden-, Kohlmeisen und Drosseln. Sie glauben gar nicht wie lehrreich solche Vogelfütterei ist! Erkente Deinen Nächsten durch Streufutter Galbes Pfund 45 Pfennig). Außerdem kommt man sich unglaublich gut im Gewissen vor, wenn man am Frühstückstisch sitzt, sein Brot verzehrt und auch die kleinen Viecher draußen nicht zu hungern brauchen. Treffen der Sangesbrüder aus nah unq fern. Aus DkERENEEREA UEIMAt „ Leimen Bauausschußß stellt die Arbeit ein Ein Protest gegen nichtberücksichtigten Einspruch— Blindgünger im Schuttablagerungsplatz? Der Bauausschuß stellte seine Tätigkeit ein, nachdem ein von ihm abgelehntes Bau- gesuch, das nach seiner Auffassung das Orts- bild beeinträchtigen müßte, von der Baube- hörde, vom Straßenbauamt und vom Be- zirksbauamt genehmigt worden ist und nun ausgeführt werden soll. Der Ausschuß lei- tete die inzwischen eingelaufenen Gesuche ohne Stellungnahme an das Landratsamt weiter. Die Verhältnisse sollen nun in einer Aussprache geklärt werden. Der Gemeinderat beschäftigte sich ferner Vier Gesangvereine jubilieren Nach Schatthausen folgen Leimen Bammental und Ziegelhausen In drei von den vier Sängerbezirken des Kreises Heidelberg stehen in diesem Jahr vier Jubiläumsveranstaltungen auf derm Plan, die alle mit einem Kreiswertungssin- gen verbunden sind. Wie wir bereits berich- teten, eröffnet der Männergesangverein Schatthausen am 25. Mai dle Reihe mit sei- nem 25jährigen Jubiläum. Es folgt am 15. Juni der Männergesangverein Leimen, der an diesem Tage auf ein 60 jähriges Be- stehen zurückblicken kann, Wenige Wochen danach, am 28. Juni, begeht der Volkschor Bammental das Jubiläum seines 40jäh- rigen Bestehens. Das Schubertquartett Z 1e. gelhausen beschließt am 12. und 18. Juli mit seinem Süngerfest aus Anlaß des 25jäh- rigen Bestehens die großen sommerlichen Wie wir von dem Vorsitzenden des Sän- gerkreises Heidelberg, Stadtrat Felgen St. gen„Viele sterben nicht im orte Beschaffung eines Leichenautos mit Leimen, Sandhausen, Walldorf? Mit der Begründung, daß„verhältnis- mühig viele Einwohner in auswärtigen Kliniken sterben“, wurde in der letzten Gemeinderatssitzung angeregt, anstelle des pferdebespannten Leichenwagens ein mo- dernes Leichenauto anzuschaffen und zum Zwecke eines gemeinsamen Vorgehens mit den Nachbargemeinden Leimen, Sandhausen N. Wendevogel Heeltargemlind ehrte Dr. Paul Wittsack Anerkennung für das Lebenswerk des ältesten Mitbürgers Neckargemünds ältester Einwohner, Dr. phil. nat, Paul Wittsackc, vollendete— wie Kurz schon berichtet— gestern sein 90. Le- bensjahr. Dem verdienten Wissenschaftler wurden in Mannheim und in Neckargemünd aus Anlaß seines Geburtstages eine Reihe oon Phrungen zuteil. Am Vormittag ge- Allee wan im Mannheimer Rathaus zelner ace brigen Lehrtätigkeit auf naturwissen- schaft eee Gebiet, für die rlums geehrt wurde. Er hatte im qahre 1696 die von ihm gegründete Ingenleurschule Zwelbrücken nach Mannheim verlegt, der er noch lange Jahre als Leiter vorstand. Als Dozent konnte er äuf eine 25 jährige Tätig- keit bei der Ingenieurschule zurückblicken. Neben seiner Lehrtätigkeit hat er den elek- trotechnischen Verein Mannheim ins Leben Ein Plakatschriftkurs findet beim Wiles- locher VBW statt. Beginn Dienstag, 12. Fe- bruar, 19.30 Uhr, in der Gewerbeschule, Saal 10. 5 Ein Schillerkonzert veranstaltet die Kla- vlerklasse der Dipl.- Klavierlehrerin Thilde Sehroeck am Sonntag um 15.30 Uhr im Hotel„Zur Pfalz“. Reitplatz in den Tal wiesen. Der Vorstand des Wieslocher Reltervereins wird mit der Stadtverwaltung einen Pachtvertrag Über das zur Zeit vom Reiterverein benutzte Ge- lände in den Talwiesen beim Schwimmbad abschlieen. Nach Abschluß des Vertrages soll sofort die Herrichtung des Platzes zur Abhaltung von vorschriftsmähigen Reittur- nieren beginnen. Der Reiterverein wird um Frühjahr zum ersten Mal eine ökkentliche Relterveranstaltung durchführen. Wieslocher Fllmbühne. Bis Montag„Hel- mat“, Samstag 16 Uhr und 22 Uhr„Gefähr- liche Jagd“, Sonntag 15 Uhr(Sondervorstel- lung)„Dick und Doof in der Fremdenlegion“. Dienstag bis Donnerstag„Die Tänzerin von Marrakesch“. Ein Kappenabend findet heute abend in der Brauerelgäststätte der Wieslocher Brauerei Weckesser statt, Ein besonderer Anzlehungs- punkt wird dabel die neue„blaue Grotte“ gein. Metropol- Theater. Bis Montag„Engel im Abendkleid“, In Spätvorstellung„Ein Mann und Walldorf, Fühlung aufzunehmen. gerufen und sich später auch dem öffent- lichen Leben gewidmet. Von 1918 bis 1930 war er Stadtverordneter, Stadtrat und Kreis- rat in Mannheim. Der Technischen Nothilfe stand er nach seinem Ausscheiden aus der Ingenleurschule Mannheim im Jahre 1923 Acht Jahre lang als Landesbezirksleiter von Zr Wänrend einer Kurzen, Feler im Viktor- Lenel-Stift in Neckargemünd, Wo er zeinen Lebensabend verbringt, ehrte den Jubilar Bürgermelster Held im Namen des Neckar- gemünder Stadtrates und Herr Dr. Kling als Vorsitzender des Verkehrsvereins. Bür- germeister Held Überreichte dem Senior der Neckargemünder Einwohnerschaft ein Ge- schenk. Er sprach ihm seine Anerkennung kür sein rastloses Schaffen aus, das immer der Allgemeinheit und der Gesamtwirtschaft gedient hat. SLO CHAN der Tat“. Dienstag bis Donnerstag„Die blaue Lampe“. Das Jugend-Rot-Kreuz hält am Sonntag, 17. Februar, 15 Uhr, im Saale des Hotels „Pfalz“ eine Werbe- und Felerstunde ab. Hlerzu sind die Eltern sowie Freunde und Angehörigen des DRK eingeladen. Talrnbach. Die Ein- und Verkaufsgenos⸗ senschaft hielt am Sonntag im Bürgersaal ihre Generalversammlung ab. Nach Eröff- nung durch den Vorstand legte der Rechner den Geschäftsbericht vor. Die Aufsichtsrats- mitglieder Gottlob Bender und Heinrich Fils inger, die statutengemäß in diesem Jahre aus der Vorstandschaft ausschieden, wurden durch Zuruf wiedergewählt. In der tolgenden Aussprache wurde die Anschaf- kung einer Viehwaage erwogen.— Bel der am 2. Februar im Rosengarten in Mannheim stattgetundenen Tabakeinschreibung des Ernteanteils Obergut und Hauptgut Havan- na II C wurden durch die Firma Mayer& Co., Mannheim, folgende Preise festgelegt: Ober- gut 75.— DM; Hauptgut 169.95 DM. Balertal. Der Heidelberger Wandertonfllm zeigt am Sonntag in der„Rose“:„In letzter Sekunde“. Wiesloch. Seinen 75. Geburtstag feiert heute Herr Josef ZIschk a, Hauptstraſſe. Frau Jo- geflne Zlnsmelster, Bahnhofstr., wird 7 Jahre alt. A m Sonntag vollendet Frau Babette mit dem ehemaligen Schuttabladeplatz am Klesloch, den ein Altmaterialsammler zum Zwecke der Ausbeutung pachten wollte. Da der Verdacht besteht, daß unter dem Schutt noch Blindgänger liegen, wurde der Platz vorerst polizeilich gesperrt. Die Landespoli- zel wurde gebeten, entsprechende Unter- suchungen einzuleiten.: 5 Der abgelaufene Pachtvertrag für die Winterschafweide wird, einem Wunsch der Landwirte entsprechend, nicht mehr er- neuert. Abgelehnt wurde der Antrag der butz, dazu erfahren, ist bei allen vier Kreiswertungssingen mit einer großen Be- teiligung zu rechnen, weil sich nach den Sta- tuten des badischen Sängerbundes alle Ver- eine mindestens im Laufe von drei Jahren an einem Wertungssingen beteiligen müssen. Es werden aber nur Vereine aus den Bezirken Heldelberg-Stadt, Heidelberg-Land und Wiesloch vertreten sein, weil die Entwick- lung in Eberbach, dem vierten Bezirk, noch nicht so weit vorangeschritten ist, daß) sich selne Chöre mit einer reellen Chance mit den Übrigen messen können. Es wird erwar- tet, dall von der Bundeshauptversammlung, die am 2. März in Offenburg stattfindet, neue Richtlinien für das Wertungssingen heraus- gegeben werden. Stadtrat Feigenbutz er- klärte dazu, daß diese neuen nicht sehr von den bisherigen Richtlinlen abweichen wer- den. Der Gemeinderat stimmte ferner einer Darlehensaufnahme in Höhe von 30 000 DM zu. Es geht dabei um Notstandsarbeiten mit einem Aufwand von 90 000 DM(2 000 Tage- werke): Straßenherstellung, Verlängerung der Wasserleitung zur Neubürgersſedlung, Grabenregullerungen. Gemeinderat Karl Gehrig wurde als Bürgermeisterstellver- treter gewählt. Vertreter des Bürgermeisters als Standesbeamter, Ortsschätzer, Vorsitzen- der des Friedensgerichts und des Orts- gerichts ist Ratschreiber Kübler. Das neugebildete Ortsgericht besteht aus Bür- germeister Laub, Ratschreiber Kübler und den Gemeinderäten Rätsch, Pfahler und Welck. PDlekzelhausen a tomie in Heidelberg. Abfahrt 8.45 Uhr Gast- aus„Rose“, Rückfahrt 11.30 Uhr. Aerntlicher Sonntagsdlenst. Dr. Sütterlin, Heidelberger Straße, Tel. 49 17. Rlo-Lichtaplele: Bis Montag:„Himmel über den Sümpfen“, 18, 20.15 Uhr. Sonntag: 16, 18, 20,18 Uhr.— Spätvorstellung:„Die Todesreiter von Kansas“, jeweils 22.16 Uhr. Dossenheim Die Ulteste Einwohnerin, die fast 93jährige Frau Elisabeth Hack geb. Schmidt vom Schwabenheimer Hof wurde am Mittwoch unter starker Anteilnahme zu Grabe getra- gen. 5 Der TV Germanis 1889 hält am Sonntag, abends 19.30 Uhr, einen Tanzabend im„Ad- ler“ ab. Frele Wühler vereinigung. Die Jahreshaupt- versammlung findet heute abend, 20 Uhr, im Gasthaus„Zur Krone“ statt. Das Haupt- referat hält Bürgermeister Dr. Miltner. Auf der Tagesordnung steht Neuwahl und Er- weiterung des Vorstandes. BT.: Bis Montag„Sensation in San Remo“; Dienstag bis Donnerstag„Föhn“; Samstag 22 Uhr„Ueberfall in der Teufelsschlucht“. Eppelheim Veranstaltungskalender. Die CDU veran- staltet heute um 20 Uhr, wie alljährlich, einen Kappenabend mit Tanz und humori- stischen Einlagen im„Franziskushof“, Kle- bes-Perkeo und Oskar Rauscher werden für die nötige Stimmung sorgen. Im Gasthaus „Zum Ochsen“ findet ebenfalls am Samstag abend, 10 Uhr, ein Kappenabend statt. Einen Maskenball veranstaltet heute, 19.30 Uhr, der Turnverein Eppelheim in der Turnhalle. Walldorf Eine moderne Schule. Bel der am Don- nerstag stattgefundenen öffentlichen Ge- meilnderatssitzung wurde bekanntgegeben, dall der bisherige Plan des Schulhaus-Erwel⸗ terungsbaues aufgegeben werden mußte. Der Gemeinderat beabsichtigt eine moderne, den heutigen Erziehungsmethoden gerechtwer- dende Schulanlage zu erstellen, Einzelheiten aus dleser Sitzung bringen wir in unserer Hirn, Bahnhofstr., das 79. Lebensjahr. nüchsten Ausgabe. 0 Der Wieslocher Eimzelhandel Wirbir Umschau im Lande db unk besichtigt am Scnmtag die Ana? Kleintler züchter, das Gelände an der Tuch- blelche für 25 Jahre pachten zu können. Der Platz soll zu einer Normalpachtzeit von sechs Jahren, die verlängert werden kann, vergeben werden. Die Altersgrenze für den Eintritt der nichtbeamteten Bediensteten der Gemeinde in dle Zusatzversorgungskasse wurde von 45 auf 55 Jahre hinaufgesetzt. Oberinspektor Stegmüller-Heidelberg hielt einen aufschlußreichen Vortrag über das Grundbuchwesen, der die Gemeinderäte be- sonders deshalb interessierte, well der Grund- stücksverkehr in Heidelberg sehr rege ist. Winter auf dem Letzenberg Ganz still und einsam ist es jetzt auf dem Letzenberg. So weit das Auge reicht, eine leuchtende Schneedecke, nur im Dunst der Ferne unterbrochen durch das Dunkel der Wälder. Nun dringt auf wenige Augenblicke die Sonne durch das bleigraue Gewölk. Mi Uarden von blitzenden Schneekristallen fun- keln im Sonnenschein, lange bläuliche Schat- ten werten die Bäume mit ihren breiten kahlen Kronen auf die flimmernde Schnee- decke, Ein prachtvoller Anblick, den man hier nur selten genießen kann. Ganz tief und un- gestört ruht die Natur. Wie wohl tut do diese Einsamkeit hier oben! 0 Unten im Dorf ist es dagegen besonders lebhaft. Da können die Kinder mit den Schlitten nach Herzenslust herumtallen, da turen(nebst Text) auftauchte un „Man muß die Feste feiern, wie sie fal- len“, sagten wir, als gestern früh unser welblicher Archivrat mit einem Blumen- strauß in der Geburtsstube unserer Karika- zum 100. Kind“ gratulierte Nummer 1 hat am 8. Sep- tember 1951 das Licht der Welt erblickt, nicht ohne dal wir vorher unsere Fühler über die engere und weitere Umgebung aus- gestreckt und uns der Leute versichert hät- ten, die sich bereitfanden, lustige Begeben heiten aus der Heimat am laufenden Band in unsere Redaktion rollen zu lassen. Bis zum Nachmittag hatte sich das seltene Jubiläum, das wir ungebrochenen Mutes werden lustige Schneeballschlachten ver- und in einer geradezu erstaunlichen geistigen anistaltet. Nur die Alten und die Kranken finden keine rechte Freude mehr an dem schönen Winter. Wie sehnsüchtig warten sie auf die ersten warmen Strahlen der Frühlingssonne, auf die schwellenden Knospen, auf den ersten Schmetterling, der ihnen das Ende des langen Winters künden wird. Nur noch wenige Wochen und das erste zarte Grün wird wie- der die Erde bedecken. Wenn dann die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, werden auch die Kranken wieder frische Hoffnung schöp- ten können, Die erwachende Natur wird auch in innen wieder neue Kräfte erwecken.-ac- Ein Müllauto für und körperlichen Frische begingen, bis zur Verlagsleitung herumgesprochen. Ueber das, was sich gleich darauf ereignete, berichtet in leicht übertriebener Form unsere heutige Karikatur. 3 l Das zweite Hundert, das wir etwa Ende Juli voll haben werden, bereitet wenig Kopfzerbrechen. Der bel uns jetzt schon auf- gestapelte Vorrat wird es uns ermöglichen, selbst die sauerste Sauregurkenzeit lustig zu überstehen— zur Freude unserer Leser, denen wir auch weiterhin mit unseren Ka- rikaturen elnen fröhlichen, heimatbetonten Guten Morgen wünschen werden. er- vier Gemeinden 7 Vorschlag im Sandhausener Gemeinderat und das erste Echo Der mit Interesse im Sandhausener Ge- meinderat aufgenommene Vorschlag, für die hein umstrittene Müllabfuhr ein Müllauto zusammen mit den Nachbargemeinden Nußg- loch, St. Ilgen und Walldorf anzuschaffen, scheint auch bei den„Mitunternehmern“ Gegenliebe zu finden, St. Ilgens Bürgermei- ster versſcherte uns, daß er selbstverständ- lich diesen Plan begrüße. Er hofft, daß sich . ammental Hinen öffentliche ö die Stimmungskapelle„Edelwein“ zum Tanz aufspielen wird, veranstaltet die LVD-Orts- 100 heute abend, 20 Uhr, in der Turn- Alle. Kamera Lichtsplele:„Wiener Mädeln“ Samstag und Sonntag. Wiesenbach Die Freiwillige Feuerwehr hält am Sonn- tägabend im Gasthaus„Zum Stehwagen“ mren bunten Abend ab. Neckarsteinach Filmbühne:„Der Tiger Akbar“, Samstag 20.15 Uhr, Sonntag 19, 21.13 Uhr, Montag 20.15 Uhr. Mückenloch LoyD- Ortsgruppe DAD). Die diesjährige Hauptversammlung findet am kommenden Sonntag, nachmittags 14 Uhr, im Gasthaus „Zur Linde“ statt. Hirschhorn Die Turn- und Lelchtathletikabtellung ver- anstaltet am Sonntag unter Mitwirkung der Karnevalsgesellschaft Kuckuck aus Eberbach einen großen Maskenball. Herzlichen Glud wunsch Leimen. Frau Magdalena LIng E, geb. Schol- lenberger, Kirchgasse, feiert heute ihren 60. Geburtstag. St. Ilgen. Frau Katharina Relser Ww., Friedrichstraſle, felerte gestern hren 79. und Frau Marie Stark WW. begeht heute ihren 70. Geburtstag. Zlegelhausen, Heute feiert Frau Barbara E p- pinger, geb. Knapp, Wilhelmstelder Straße, hren 72. Geburtstag. Am Sonntag, 10. Februar, vollendet Frau Sophle Slomon, geb. Bolz, Hauptstr., ihr 76. Lebensjahr und zugleich „felert Frau Karoline Rotzinger, geb. Wunsch, ihren 74. Geburtstag. 5 Dilsberg. Das Fhepaar Alexander Werner Kann in körperlicher und geistiger Rüistigkeit am Sonntag das Fest der goldenen Hochzelt felern. Hexr Werner war mehrere Jahrzehnte hindurch Feldhüter und vorbildlicher Wasser- meister der Gemeinde. Kostümball, bel dem]! auch der Gemeinderat dafür einsetzen wird. Aus Nußloch wird uns vom Ratsschreiber mitgeteilt, daß Bürgermeister Frey nach der ersten Vorbesprechung für den Plan ist. Endgültige Auskunft Über die Teilnahme wird aber erst gegeben werden können, wenn die bis jetzt noch nicht bekannte Meinung des Gemeinderates dazu gehört worden ist. In Walldorf ist die Situation etwas Kom- plizlerter. Hier ist bereits seit einundeinem halben Jahr ein privater Unternehmer ein- gesetzt, der die Müllabfuhr reibungslos er- I ledigt. Bürgermeister, Schmelcher erklärt zu ae e c ce. 5 8 17 5* Beteiligung an der gefftsigsziſſe uhr die Kostenfrage ü 0 rde als sie unter den jetzigen Verhältnissen ist. Aus dem Gemeinderat Sandhausen wird dazu berichtet: Der Gemeinderat beschloh, die Submisslonierung der Müllabfuhr auch auf Pferdefuhrwerke zu erweitern, so daß also nicht nur motorisierte, sondern auch bespannte Fahrzeuge für die Müllabfuhr in Frage kommen können. Im übrigen ist der Gemeinderat grundsätzlich bereit, zusammen mit den Gemeinden Walldorf, Nußloch und St. Ilgen eine gemeinsame Müllabfuhr zu schaffen, wobei man daran denkt, einen ordnungsmäßigen Müllwagen zu beschaffen. Der Bürgermeister ist berechtigt, mit den zuvor genannten Gemeinden entsprechende Verhandlungen zu führen, über deren Er- gebnis er dann den Räten berichten soll.— Dem Gesuch des Feldhüters Simon Schmitt nach Zurruhesetzung infolge angegriffener Gesundheit wurde stattgegeben.— Dem Radfahrerfest die Festwiese Überlassen. am heutigen Samstag in körperlicher und gel- stiger Frische ihren 92. Geburtstag felern. Sandhausen. Herr Joset Bauer, Seestr., vollendet heute sein 75. Lebensjahr. Nußloch. Sonntag kann Werkmeister a. D. Anton Sartor, Sinsheimer Straße, seinen 72. Geburtstag und Frau Anna Lutz, Witwe, geb. Stegmüller, Massengasse, ihren 79. Ge- burtstag feiern. Wiesenbach. kelert* den 33. Geburtstag, Frau Berta Päuener begeht ihren 72. Geburtstag. Eppelheim. Ihren 62, Geburtstag felert heute Frau Luise Müller, Seegasse. Am Sonntag telert Frau Anna Treiber, Hauptstraße, mren 74. und Herr Johann Zimmermann, Christophstraße, seinen 70. Geburtstag. Malschenberg. Am Samstag feiert Helena Sautner geb. Fuchs ihren 65. Geburtstag. Sie ist die älteste Einwohnerin der Gemeinde. Am 11. Februar vollendet Herr Anton Sauer, Hauptstr., sein 80. Lebensfahr. Rentner Walldorf. Die älteste Einwohnerin, Frau Anna Materna, Heidelberger Straße, kann Haag. Herr Philipp Sehmitt. Maurer, vollendet am Sonntag das 75, Lebensſahr. dann zu MOBEIL WEIDNER Wiesloch am Mellplatz Lauter — Stragula Suslegeware 200 em breit. am DM 2. 80 Tepplehe 2&0 Meter St. DM 10.75 „ von DM 1.88 an MNullle Küchen ag D 4, Achlatzimmer ab. DM 600. Ldo-em-Achrank Wohnzimmerbütett Dus bokunnte Fuchge schäft das Sie gut berät, große Auswahl hat und günstig im Preis lat Kum Faschins! 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Tage: Dienstag, Mitt Woch, Donnerstag, 30 Uhr Fin unerhört starker Film „Die Tänzerin von Marskesch“ Neueste Fox-Tönende- Wochen- „Kritische n Ralmund Fischer, Radfahrerverein wurde für sein geplantes Seite 6 SPORTI RUNDFUNK Samstag, 9. Februar 1953 Wer sind die Favoriten in Oslo? Letzte Prognose zu den Olympischen Winterspielen, die am Donnerstag eröffnet werden Wenn man Prognosen für die Olympischen Wintersplele in Norwegen abgeben will, dann Kann man unter vielen ungewissen Prophe selunzen nur vier sichere Tips nennen: 1. Nor- wegen wird im Gesamtklassement der 30 Na kaner Dick Button wird das Eiskunstlaufen dersen dürften zwei Goldmedalllen im Els sicher sein und 4. sollte Kanada das Eishockey Bobsport: Erstmals deutsche Goldmedaille? Deutschland hat im Bobsport zwar schon leben Weltmeistertitel, aber noch nie eine olympische Goldmedaille errungen. Stets ha- ben die Amerikaner und dle Schweizer dle er- sten Plätze unter sich vergeben. Kein Wunder darum, dag Anderl Ostſer den Schweizer Felerabend im Zweierbob und den Ameri- kaner Stan Benham im Viererbob zu Favorl- ten erklärt. Im Stillen aber wird der 31jäh- rige Wirt des„Edelweiß“ im Zugspitzdort Grainau darauf hoffen, mit seinen Männern Pössinger, Leitl und Nieberl beim Kampf um die Hundertstelsekunden auf der Frogner- seterenbahn wenigstens eine„Goldene“ her- auszufahren. „Alpines“ Preisraten In einer Sportart wie dem Abkahrtsrenn und dem Slalomlauf, in dem eln ganzes bd zend der draufgängerischsten und technisch besten Läufer der Welt nur um Bruchteile von Sekunden auseinanderliegen, ist es günz- lch unmöglich, sichere Favorlten zu nennen, Immerhin dart man unter den medaillen- sammelnden Oesterreich(bei den Herren) und USA(bei den Damen) ein Plus einräumen. Zu den Slegesanwärtern im Riesentorlauf, Spezlalslalom und in der Abfahrt sind zu zählen: Oesterreichs Dreigespann Spießs- Pravda-O. Schneider, Norwegens Slalomrevo- lutionär Stein Eriksen ler führt nicht, er läuft Ski) und Italiens fast glatzköpfigen Weltmel- ster Zeno Colo. Als Außenseiter gelten neben weiteren Oesterreichern die Schweizer Geor- zes Schneider, Fredy Ruby und der Franzose Sanglard. Die deutsehen Alpinen wer; den wohl in keiner Konkurrenz unter den ersten Zehn auftauchen. Bei den Damen ist Andrea Mead-Lawrence, dle 19 jährige Nachfolgerin von Gretchen Fra- zer, für elne, wenn nicht für zwel„Goldene“ in den Slalomwettbewerben gut. Außenseiter- Chancen im Torlauf, aber reelle Sleges- chancen in der Abfahrt haben Oesterreichs „Drelmiderlhaus“ mit Trude Belser- Dagi Rom Riki Mahringer, unsere Mirl Buchner- Fischer Deutschland), das neu entdeckte 20- jährige Schweizer Talent Madeleine Berthod, tionen den ersten Platz belegen, 2. der Amer der Herren gewinnen, 3. dem Norweger An- schnellaufen über 5000 Meter und 10 000 Meter turnler gewinnen. die schwarzhasrige Itallenerin Celina Sighi, die blonde Schwedin Thomasson und die kleine Französin André Tournler. 18 Kilometer: eine offene Angelegenheit Der Langlauf über 16 Kilometern ist wohl der offenste Wettbewerb unter den nordischen Konkurrenzen Wenn es Finnlands Selek- tlonären gelungen ist, aus den vielen fast gleichstarken Läufern dlejenigen äuszuwäh- len, die im richtigen Augenblick topfit sind, dann sollte es einen Sleg für Suomi geben. Der„Zwerg“ Lonkila(1,36 m grog, 56 leg schwer), der elsenharte Mäkeli und der „Sprinter“ Nils Taepp erscheinen alle reif für die„Goldene“. Der von einer Lungenerkran- Kung wiederhergestellte schwedische Olympia- sleger von 1948, Martin Lundström, und der Skl-Athlet Martin Stokken, der als Leicht- athlet in London über 10 000 Meter hinter Zatopek, Mimoun, Albertssen für Norwegen den vierten Platz herauslief, sind die gefähr- lichsten Gegner der Finnen. Kombinatlon: Hasu mit 2000 Trainings- Kllometern Die nordische Kombination beginnt dles- mal— zum ersten Male— mit dem Springen. Das könnte für den 28 jährigen finnischen Favoriten Heikki Hasu, dem die Holmen- kKollenschanze nicht recht liegt, ein Nachteil sein. Hasu hat wie fast alle Finnen rund 1000 Trainingsstunden und 2000 Trainingskilometer hinter sich. Er möchte seine Laufbahn nach dem Olymplasieg 1940 und der Weltmeister- schaft 1950 mit einem erneuten Erfolg krönen. Norwegens starkes Trio Simon Slattvik(ein sehr guter Springer), Gelten und Ger- mundshaug sowie der Olympia-Zweite Uber 3000 Meter Hindernis in London 1948, der Schwede Elmsaeter wollen Hasu den Weg verlegen. 5 50 km: Mora-Nisse und sein„Kronprins“ Nils Karlsson, der 34 Jährige„König der Dauerläufer“, der noch nie einen Tropfen Al- kohol über seine IAppen gebracht hat, ist Schwedens großer Favorit. Aber Mora-Nisse, dem I7Jfachen Meiser und achtfachen Sieger des Schach- Winterturnier noch völlig offen Dr. Lauterbach führt vor Kunz und Ladstetter 5 Im Winterturnler des HSK 1679, an dem nahezu alle starken, Schachspieler Heidelbergs tellnehmen, ist dle Frage nach den vorgussicht- chen Siegern in allen drei Klassen noch völ- lig often. Besonders in der ersten Klasse, in der um den„Klubmeister 1951/52“ gekämpft Wird, werden dle Schluß runden sehr spannend werden. Es ergab sich bis jetzt folgender Stand: Dr. Lauterbach 6 Punkte(aus 6 Par- tien); Kunz 6(0), Ladstetter jr. 6%(8); Wolf 5 (0); Dr. Bittner 8(8); Schmaus 375(6; Boett- cher 3(7); Berlinghof, Fabrieſus H. und Spieß je 2(7), Rall 0(J).— In der zweiten Klasse fünrt Mutschler mite(aus 1) vor Holland und Schatiner mit je 6(0). ghBeritksmelsterschaft 1 Spiele der tuntten Runde am 10. Februar: Bezirksklasse: Eppelheim— Dossenheim; Nuß loch— Rohrbach; Wiesloch— Handschuhsheim; Kirchheim— PSV.— Kreisklasse: Neckarge- münd— Walldorf; PSV II- Nußloch II; Sand- hausen— Handschuhshelm II; Rohrbach II— Leimen. Schiedsrichter-Sitzung Am Montag, dem 11. Februar 1932, abends pünktlich 19 Uhr, findet im Gasthaus zur Stadt Bergheim, Heidelberg, Bergheimer Str. 28, dle nächste Sitzung der SR-Vereinigung Hel- delberg statt. Um pünketliches und vollzähll- ges Erscheinen wird gebeten. Rugby TSV Handschuhsheim— Heidelberger Turn- verein Auf dem Platze des HTV findet am morgigen Sonntag um 14.30 Uhr das Treffen gegen Hand- schuhsheim statt. Die Gäste dürften nach den zuletzt gezeigten Leistungen guch ohne die Na- tlonalspleler K. Birk und Schmitt einen deut- Uchen Erfolg über die eifrigen, aber uneinheit- lich spielenden Rotwelßen davontragen. Sechs Heidelberger für die National-Fünfzehn N vorgesehen Am 2. März treffen im Kampt um den Eu- ropapokal die Rugby-Nationalmannschaften von Deutschland und Belgien in Hannover aufein- ander. Zur Vorbereitung trägt die voraussicht liche Deutsche Fünfzehn ein Splel gegen die Britische Rheinarmee aus. Zu diesem Treffen wurden aus Süddeutschland folgende Spieler im Skimarathon mit seinen bärenstarken För- 66 km langen Vasalaufes, stehen zwel weitere Landsleute aus seinem Heimatort Mora zur Selte; der ewige Zweite,„Kronprinz“ Toern- gulst und der go jährige Weltmeister Gunnar Hriksson. Aehnlich stark ist Finnlands alte Garde mit dem agſährigen Eero Kolehmalnen, Pekka Kujava, Haolinen und Mononen. Nor- wegen wird bel diesem mörderischen Kampf ster Maartman und Estenstad nichts ausrichten können, ganz zu schwelgen von den Mittel- europäern und unseren deutschen Dauerlauf- schülern Pent und Schüfler. Das Springen: Norwegens Domäne Aehnlich wie die Oesterreicher bei den„Al- pinen“ mit ihrer breiten Spitzenklasse trlum- phleren müßten, sollten auch die Norweger den Spezialsprunglauf beherrschen. Wer aher von den Norskern wird slegen? Der in Kanada verheiratete und dort wohnende Arfinn Berg- mann(28 Jahre) oder Thorbjörn Falkanger(20), die beide einen herrlichen Stil springen? Der immer beständige und sichere Weltmeister Hans Björnstad(2) oder der blutjunge neue Stern Halvor Naes? Wir tippen nicht auf sle, sondern auf den in Stil und Weite gleich star- ken 22 Jährigen Osloer Arne Hoel. Die Finnen hoffen auf ihren Geheimtip, den 19 jährigen Hyvürninen und auf den stilistisch verbesser- dens Quartett: Vizeweltmeister Lindgren, Lan- desmelster Holmström, Oestberg und Dan Netzell. In dem Kampt der Nordländer können der Oesterreicher Sepp Bradl, der amerikani- sche Draufgänger Arthur Devlin, der Schwei- zer Däscher und— falls er gesundheitlich voll aut der Höhe lat— der Deutsche Sepp Weiler eingreifen. Eishockey: Wleder das Ahornblatt Im Eishockey werden schon zum slebten Male die Olympiamedaillen vergeben, denn be- reltg 1920, also noch vor Beginn der offiziel len Wintersplele, fand in Antwerpen ein olym- pischen Elshockeyturnler statt. Von 1920 bis 1948 gab es nur einen Sleger: Kanada— mit Ausnahme von 1936, wo Großbrlannlen den „Khornblätern“, die in Garmisch in die Bler- gläser gefallen waren, das Nachsehen gab. An einen„Ausrutscher“ der Edmonton Mercurys in Oslo ist bel der strengen Disziplin des Teams aber nicht zu denken. Eiskunstlaufen: Wer kommt hinter Button? Die Eiskunstläufer haben die größte olym- pische Tradition. Schon 1906 wurde erstmals in London um olympische Ehren gelaufen. Damals slegte das deutsche Paar Hübler/ Burger. Die zweite„Goldene“ holten Herber/ Baler 1936 in Garmisch. Werden Ria und Paul Falk den drit- ten Erfolg erringen? Die Kennedys aus USA, die Nicks aus England und die Nagys aus Un- garn sind ihre Hauptgegner. Bel den Damen liegt die Entscheidung zwischen Jeanette Alt- wegg-England und Jacqueline Du Blief-Frank. reich. Dle Herren werden erneut Dick Button- ISA als Olymplasleger küren, sein Landsmann ten Weltrekordmann Tauno Lulro, die beide aus Rovanſemi in Lappland kommen, Schwe- Bundesinnenminister Dr. Lehr betonte in einem vom Presse- und Informatlonsamt der Bundesreglerung herausgegebenen Informa- tlonsdtenst die Bereltwilligkeit der Bundes- reglerung, den Amateurbegriff im Sport als notwendig zu befürworten. Wörtlich schreibt der Bundesinnenminister:„Immer wird es Aufgabe der Regierung bleiben müssen, den reinen Amateurgedanken in allen Sportarten im In- teresse des Volksganzen zu fördern“. Der normale Sport müsse sich in dem Rah- men halten, den die Frelzeit neben voll er- küllter Berufsarbeit absteckte. Weder die Be- rufsarbeit noch die Berufsausbildung solle ver- nachlässigt werden. Diese sollten im Gegenteil durch den Sport in der Freizeit gefördert werden. Der Sport bleibe somit in seinem wertvollen Amateurtum. Damit solle jedoch kein abfälliges Werturtell über den Vertrags- spleler als Persönlichkeit gefällt werden. Der Minister wandte sich gegen dis Sportvertretern vorgetragenen Ansicht, mehr Gelder aus den Totoell nahmen dem Sport zur Verfügung zu stellen. Dr. Lehr schreibt, daß von 14 Prozent Reingewinn min- destens zehn Prozent fur sportliche Zwecke verwendet würden. Er befürworte deshalb die Verwendung der Ueberschüsse zu gemeinnützi- gen Zwecken. Selbstverständlich sel dabel auch 7 gemeinnützige Zwecke des Sportes zu den- en. 5 Der Minister warnte die Sportverbände da- vor, sich politisch zu betätigen. Dies würde dem Sportgedanken widersprechen, Der Sport solle unpolltisch sein.„Keine Organisation, 80 groß sie auch an Mitgliederzahl sein mag, kann sich neben die Organe setzen, die verfas- gungsmüßig den staatlichen Willen bilden“, schrelbt Dr. Lehr. a Der Minister betonte, nach dem Grundgesetz gelen die Fragen der Erzlehunz, also auch des Sportes, Sache der Länder. Eine Tätigkeit des Bundes komme nur dann in Frage, wenn es slch um gesamtdeutsche Belange handele, die nicht länderweise aufzugliedern seſen. Grundgedanke des Bundesinnenminlsterlums gel, den deutschen Sport zu einer„immer sprudelnden Quelle der Gesundheit, der Er- von noch berufen: Fleiß(HRK), Biller, Bach, Langer (Sc) K. Birk und Schmitt(TSV). zlehung, des Gemeinschaftsgefühls und der Freude zu machen“. Hierzu sel besonders eine 2. PO0GAUN Grogan und Oesterreſchs Europameister Selbt kämpfen um dle Silbermedaille. Regierung befürwortet Amateurgedanken Bundesminister Lehr zu Fragen des deutschen Sportes gelstige Zusammenarbeit mit den Selbstver- waltungskörpern der Jugend und des Sports notwendig. Rey erhlelt Einladung für B-Nationalmannschaft Der Halbstürmer des VfL. Neckarau, der Philologlestudent Rey, erhielt vom DFB eine Einladung zum Vorbereitungskurs der Nach- Wuchsspieler für die deutsche B-Natlonalmann- schaft. Der Kursus wird in der Zelt vom 3. bis 7. März in Duisburg stattfinden. Basel und Pfirrmann im Fernsehfunk Den Boxern, genauer: den Amateurboxern, widerfährt eine besondere Ehre. Erstmalig Wird der NWDR eine direkte Fernsehübertra- gung einer Boxveranstaltung unternehmen und hat sich dafür den Klubkampf des BC Heros gegen den Ac Weinheim ausersehen. Ueber- tragen werden die Kämpfe der beiden deut- schen Meister im Fliegen und Halbschwerge⸗ Wicht Basel und Pflrrmann(Weinheim) gegen ihre Hamburger Gegner Janssen und Schulz. „Kuddl“ Schmidt soll das Bild mit fachmänni- schem Wort untermalen. 5 Neuhaus boxt gegen Sys in der Westfalenhalle ten Hoff wird gegen Sleger aus diesem Kampf um Europamelstertitel boxen Am 9. März wird Heinz Neuhaus ODort- mund) gegen den Belgler Karel Sys in der Westfalenhalle um die Europameisterschaft im Schwergewicht kümpfen. Dies wurde am Don- nerstag nach einer 4e Berliner Boxveranstalter Joachim Göttert und dem Manager des deutschen Schwerge⸗ Wichtsmeisters Hein ten Hoff, Fred KI rse h, vereinbart. Wie es in elner gemeinsam von Göttert und Kirsch herausgegbenen Mitteilung heißt, wurde am Donnerstag Einverständnis über die Frage des Gegners von Karel Sys in Dortmund erzielt. „Der Sleger aus diesem Kampf muß den Titel innerhalb von acht Wochen an einem von Göt- tert festzulegenden Ort in Deutschland gegen itespresche zwischen dem ta Sporiglossen Der Deutsche Fußball-Bund gibt einen Pressedienst Reraus, der den deutschen Zei- tungen Nachrichten aus Kreisen des DFB zur Verfügung stellt. In seiner letzten Mitteilung nimmt der Dy Stellung zu den Vorfällen in Ludwigshafen. Wir haben etwas anderes als nieder geschrieben wurde nicht erwartet. Nur ist die Zumutung des DHB, diese Nachricht als die allein maßgebende ⁊u veröffentlichen, etwas übertrieben star. Der DFB spricht in seinem Beyricht von„unzufriedenen Zuschauern, die Schneebälle warfen, von denen auch Amann getroffen wurde, ohne aber irgendwie Schaden angerichtet zu haben.“ Ldcherlicher Konnnte der Fußball-Bund einen Fall, der ihm sichtlich peinlich ist nicht bagatellisleren. Was man 80 in DFB-Kreisen unter„unzufriedenen Zu- schauern“ versteht, möchten wir gern einmal analysiert haben. Wenn der DF allerdings eine tobende und brüllende Horde, die den Schledsrienhter schlägt,„unzufrieden“ nennt, dann brauchen wir uns nicht mehr zu wun⸗ dern, wenn die UDebergriſſe auf den Sportplät- zen immer mehr anwachsen. Wir wollen gerne einmal wissen, wann der DFB energisch ein- schreiten will, um diese Sandale, die man jetat noch zu verschleiern und zu bagatelli- sieren versucht, endgültig zu verhindern. Aber anscheinend müssen erst einige Tot- schlage protokolliert werden, um dem DFH zu bescheinigen, daß seine„unzufriedenen Zu- schauer“ aus ihrer„Lethargie“ erwacht sind. Wir wissen, da der PF am Geld hängt und seinen Vereinen nicht wehe lun möchte. Aber so weit sollte die Freundschaft doch nicht gehen. Die anstdndigen Sportler— und das ist die Masse— haben ein Recht, vom DFR end- lien eine Antwort auf die Frage:„Wie lange noch sollen die Sportplütze Tummelpldtze für Roudies und Schläger sein“, zu bekommen. * Die ersten Deutschen sind in Oslo einge- troſfen. Zusammen mit einigen Sehweizer Olympiakampfern haben sie auch schon den ersten Bummel durch die Stadt hinter sich. Die Ueberraschung war groß: man begegnete den Deutschen überaus höflich und bediente ie zuvorhommend. Der biedere Osloer Bürger hatte keine Ressentimente und die netten Osloer Müddehen schauten sich verstohlen nach. den in schmucher Olymplaſbeleidung angezoge- nen deutschen Mannern um.(Unter uns gesagt: der deutsche Landser war in Oslo nie unbe- liebt.) Also man staunt als Festlandeuropder und die erwarteten Tomatenwürfe nebst Pro- tegtumzugen flelen vorerst noch aus. Wir be- commen bestätigt, daß die Stimmung gegen Deutschland in Norwegen von bestimmten Kreisen Rochgeszilehtet und die Rresse benutzt wurde, den Deutschen das Leben recht schwer zu machen. Da erzdhlite mir vor einigen Tagen ein Kollege, was ihm eine Sehretdrin im nor- wegischen Konsulat zuflülsterte?„Sagen sie in Oslo qa nicht, daß sie deutscher Journalist sind. Sie würden nie und nimmer ein Zimmer be- commen und im Restaurant würde man sie nieht bedienen. Man wilde sie verachten wie ein Faria“ Die Mdrehentante scheint eine aus henem Kreis zu zein, der den Deutschen melt bönnt, an der Olympiade teileunekmen und der innen den Besuch vergdilen möchtef u Wir sind neugierig auf die FEindrüehe, die unsere Olympioniken gewinnen werden. Aber so wie wir uns auskennen, dürfte der„leine Mann“ in Oslo die Deutschen ebenso nett wie die Englander und die Amerikaner behandeln. Stieneleien und Boshaftigkeiten erwarten vir vlelmehr aus den Kreisen der„politisch Ge- bildeten“. Das sollte aber unsere Teilnehmer —— ten Hoff verteidigen. keinesfalls aufregen. G. F. — S———— Stutigart 522 m 5818 KH 100 KW Kurzwelle 40, 78 m 0080 Kis 10 kW 12 1 1 N 2. m le d-N. A0 STurraAnr 6.00 Volksmusik 18.00 Das Karlsruher 10.40 Die Woche in Bonn 18.00 Konzertstunde 9.00 Morgenständchen 16.40 Glück aus d. Aether! 7.30 Morgenchoral 18.0 Viel Vergnügen! 7.00 Sonntagsandacht der Unterhaltungsorchest. 20.0 Ein Tanzabend 16.00 Musik großer Metster 7.20 Frühkonzert 17.00 Sport und Musik Morzenkonzert 17.00 Was Kuch gerälitt 8 0 N 11 17 A 8 Methodlstenleirche 13.30 Aus unserer Heimat Erwin Lehn und sein J 16.46 Fur Fototreunde 9.80 Bvang. Morgenteler 18.08 Orchester der Welt 5.30 Eygl. Morgenteler 16,20 Sie Wissen doch 7.10 Hatenkonzert 14.00 Stunde des Chor- a e ee e 17.00 Wir sprechen Über 9.16 Orgelmusik 19.05 Wunschkonzert aus 9.10 Cath. Morgenteier 1e Spor treportage i 7.60 Nachrichten, Wetter He gange 21.10. 2 neue Schallplatten 10.30 Unter Volkslied Amerika 9.40 Christ. Morgenstern: 10,0 Kleine Abendmusik 10. Fobruar 156 90 Landfung 14.30 Kindertun! Tadwig Homeless 1720 Sport und dauelk 11.00 Frankturter Gerprüch 10.30 Rundschau aus dem Gedichte u. Gedanken 19.40 Tribüne der Zeit . 9.30 Aus der Welt 18.00 Melodtenzauber auf 21.40 Sport aus nah U. tern] 10.30 Junge bad. Autoren: 11.30 Ein schöner Sonntag Hessenland 10.30 Die Aula 20.00 Konzert des SWy- des Glaubens Welle 933„22.00 Nachrichten, Wetter Alwin Mich. Rütter un 1 20.08 Operetten-Revue 11.00 Musik am Sonntag⸗ Orchesters 6.46 Kath. Morgenteler 17.00„Geschledene Leute“ ene 10.06 Abenamelodie 1305— e 20.40 Herr Antrobus meint. Vormittag 2,00 Nachrichten, Wetter % deistuche Munlne 1,0 Nan Stutsgerter 22.1 Denes Lsigmondy 20.20 Wettstreit der 13.40 Per gemeinzame Weg 21.10 Ein Lied geht um 11.4 vur den Bauern 23.10 Jo steht es der 9.46 Innenernte d. Lebeng Kammerorchester splelt Instrumente 14.00 In diesen Tagen 1 die Welt 12.13 Mittags-Konzert 8 Musik 10.50 NMelodlen am 10.30 Schone Stimmen 150 im Ruytnmus der Konsort 14.50 Kinderfunl 100 Nachrichten, Wetter 15.30 Musie nach Tisch 24%„ onglagabend 4 i Sonntagmorgen 19.00 Der Sport am Sonn- Freude 22.00 Die Woche in Bonn 1.00 Meister ihres Faches 22.10 Sportberichte 14,15 Das große Unterhal- 33.10 Fröhlicher Ausklang 7 775 3 Schumann tag, Toto 24.00 Nachrichten 2. 30 Musik zur Nacht 10.30 Lieblingsmelodien 22,90 Wir bitten zum Tanz! tungs-Orchest. d. SWI 0.10 Tanz- und Unternal⸗ % Nachrichten, Wetter 10.30 Nachrichten, Watter 0.0 Mitternachtsmelodie 23.10 Nachrichten, Wetter unserer Hörer 2. 10„Partez- mot d'amour 16.00 Kindertun tungsmustk 5 1 7.0% Eygl. Morgenandacht 13.10 Werbefunk 10.30 Nachr., Wetter 16.30 Abendmelodie 1 J. 16 Frünhkonzert 18.40 Deutsche ra 0 g 8 4 2 9... 5.5. ragen 7.0 Mustk am Morgen 10.00 Abendmusik M 0 N 7 4 0 5„ 16.00 Schultunk 19.40 Von Tag zu Tag 19,0 Zwischen Rhein ung 9.10 Morgenmusik 16.00 Das Instrumental-. 40 Mustkal, Intermerro 20.00 Das Orch. K. Edelhag. 00 Frauentune 19.40 Aus der Wirtschaft 20, 0 Musik fur jedermann Neckar 11.30 Musik zur Mittags- konzert 11,00 Froher Klang 20 50„ Der Rosenkavalier“ 3.10 Melogten am Morgen] 16.00 Nachm.-Konzert 21.28 Wir machen ein 10.90 Abendmelodie 11 pause 19.30 Fur junge Menschen am Vormittaßz 23.00 Nachrichten, Wetter ö 115 Klaviermusſte 17% Konzertstunde Hörspiel 10. 00„Malmgreen“. Hör- 14.0 Haus, Hot u. Garten 10.00 Musikkal. Erhglung 12.16 Mittags-Konzort 44% Elavtermuelk U. Vebruar 1068 0.4 Die Krantcenvisite 17.40 Heimatpost 29.00 Hilte, Gespenster! Splel v. W. E. Schäter 18,0 Das Stündchen nach 20.05 Zur Unterhaltung 1.30 Musik nach Tisen 22.0 Nachtstudio N 1 1 10.00 Die Kapelle K. Drabek] 33.30 Dag RIAS-Tanz- 1.0 Musikalisches Tisch 23.30 Max Reger 10,46 Soltstenkonzert 22.00„ich möcht' zu Fus 5 usik am Mittag 10.36 Gartentunk orchester a Schneetreiben 18.00 Börsenberichte 2.10 Schallplatten-Jubilee 10.30 Musik 2. Felerabend nach Kölle jon“ 3 ee 15.30 3 r 19.30 Nachr. Wetter. 10.30 Abendmelodie 1 7.18 Frunmusik 10.50 Z wel Orchestersuſten 9.90 Kath, Morgenandaeht 10.00 Konzert DIN eee 71711111... . 9.10 Unterhaltungsmusiie 100 Zum Funt-Uhr-ree 41.45 Bücher, die uns 90.06„Der Monatsmarkt“ Kranken 10 00 Munikal, A 11.00 NN e Klang 40 Musik u. Feierabend 11.10 Kleines Konzert 10.00 Klänge der Heimat angehen A. 45 Stuttgarter Palette 110 Musi zur Mittags- 30.06 Nält Stietein, Busch. am Vormittag de Interngitunemunm . Februar 103. 11.4 Landfunk 10.0 Mensen und Arbeit 22.00 Nachr., Wetter 10.30 Abendmelodte II pause nemd und Spor'n 1.16 Mittagskonzert 20.30 Hörspiel: 127.—+—5 Mittag 10.0 Kbendlted, anschl. 2½½% Tanzmusik 22.30 Leichte Musik am 15.0 Musikal, Dessert. Js Pommer. Bilderbogen J 13. Musik nach Tisch„Wendemarke“ n 5 Must am Abend W. id„south Pacino späten Abend 1 Schulfunt 29.0 Das Abendstudie 16.10 Heimische Künstler 28,80 Jazz 1002 %%% Ey. Morgenandacht 13.10 Werbetunge 19.40 Von Täg zu Tag f 0 nod! r 0. 7³⁰ i aun Morgen 10.0 Fang und Nelen n 7.10 Werbefunk 14.15 Unterhaltungsmustk 20.056 Das Orchester Alfred 1880 TE 748 Frönffeh 15 herzhatt 1005 14 lee t 140 aka fee 1 i 1 olksten* rWoc N 9.00 Frauenfunk 14.30 Kingerfunk Hause und Neckar 110 Musik zur Mittags- 10.30 Schule u 9— Intermezzo 1.0 Klavfermusik 57 Melodien am Morgen 1d. 16 Nachmtttagskonzert 1.90 Grone Sunger und 10.30 Abendmeſodte 11 a ause 10.00 Musikal. Erholung 11.00 Vroher Klang 10. 0 Musik z. Velerabend —ꝛꝛ—— 33 3 100 144% Hausmustte„ Virtuosen 20, Notenwechsel a. 13.0 Haus, Hot u. Garten 20.00 Rienzt, der Letzte am Vormittag! 20.00 Melodlenreigen 12. Vebruar 1033 tr ee 10.00 46055 2 und seln 23.0 Melod., V. W. Bochmann Stuttgart ung Nein 1. 10 Melodſen v. K. Strom der Fribunen 12.10 Mittagskonzert 91.40 Sang und Klang im 10.00 Musik am zlitt 1000 Nunig an en 0 dal ain ae net ee Lalente Aue enn 1% Schuftunk 5.10 WI Rerking epielt J 1.80 Muse nach lech Volleston f*. ik am Abend du micht landen apäten Abend 14.40 Musi an 2 Klavieren zum Tanz 14.30 Schultunk 0.10 Wir tansen weller 5— ee 16.30 e um 1 5 a 0 100 Abendmelogie, Ten Tu rühtonzert 10,% Mustkal. Erholung 7% Marit am Morgen 10 Heimische K Unstler 8 3„ u am en 10 0 Zwisck 9. 18 Morgenmustk 20.08 Kle 1 b 4% Mustkal. Intermes zlere DONNERSTAG 9.10 Melodien am Morgen 1,0 Fus der Wirtschatt 20,% Wir send,„ Sie spend 3 11.30 Muse 200 Uuttage⸗ 3 er 2* Mien 1 7 ee 16.46 6 910 Unterhaltunzemustk 10 Komserſatunge 20.4% Llebenlieder 10.0 Abend melde, Ten u aue he e Vormittag! 10.0 Musik z,. Felerabend g i 7.% Pas gildt. Orchester f. 00 Die phanfast, Aben⸗ 0.40 Leltge ust 3 tunge 111 Orchesterlconzert 8 ne 20. ic 11.46 Landtunk 17 20.% Lelt gendes, Musik 13.00 Das Htüngenen 8 12,16 Das Frohe Unterhal- 20.00 Stimmungsbericht 14. Februar 1032 0 Heldelberg taeuer Harry Limes 1.80 Meisterwerke der nuch Tisoh 22.0 Den Freunden der tungsorchester d. SW aus Oslo 18.0 Musik am Mittag 10.00 Klänge aus dem 1.0„rauentanz“ Kammermusik 10.00 Unterhaltungskonzert“ Dichtung 1.% auer d. Vrank reien 20.0 Beliebte Schlager 19.10 Werbefunk Londoner. 29.29 Johann Straus 22.30 Leichte Musik 1700 Volkslied, Volksmusik 22.0 Nachtprogramm 18.30 Musik nach Tisch 22.0 Das Prima ——. 7.00 Altkath. Morten 18.10 Werbe tune 10.30 Nachrichten, Wetter 10. 0 Abengmeſogle, Tell 7 rrühmustik 104% Piotte Wel 77 3 TTTFFFF 5 5 andacht 10.0 Schultunk 20% Das Rundfunk, 10.% Twiechen Nein.% Morgenmusik—— 8 140 Muell, Ins nsg8e 3 3 en FR EIT4 0 4.00 Vrauentun 10.0 ke indertunde„ ymphonie-Orchester ung Necker 10,00 Eröttnungsteler d. VI. 4 10. röttnungsteſor der 30.20 Sperettenun 9.1 Melodten am Morgen] Id. 0% Nachm- Konzert 20.50 Fllmpriama 10.0 Kbendmelodte 1 Olymp. Winterspiele e enz Ohmp. Winterspiete 21.00 Pe groben! le — 9. 18 Klaviermusik 1700 Froh und heiter% Gäste aus gchweden f 30% Wir senden 10.00 Musik zur Mittags- 10,0 Baustile zur Mrholung 1310 Mittagskonzert 8 Die ßroden Melster 18. Februar 1062 10.0 Prörtnung der vi. 1.00 Unterhaltungsorchest, 22.0 Das Orchester gie spenden— i pause 5 20.40 K. Edelhagen apielt 10.15 Mußt amn Naehmitt 1 22 75 170 e 5 0 1 1 Winterspiele 10.00 VI. Olymp. Winter- Kurt Fdelhagen. 24.0 Heidelberg 10000 aut! 0% Musika. Dessert Otto dert Fischer singt 16.40 Musik aur Unger aa 23.16 Fr D 18 Müsik am Mittag wwlele 3. Unterhaltz, u. Tan 22.0 Leichte Musik 10.00 Gellosonaten 29.0 Lürtliche Weisen Haltung Llenhaber 9.6 Waächirichten 1d. do Werbefunk 10.0 Zwischenmusik 10.10 Volkamuntl a en 7 50 e ee eee e ere . 9.0% VFrümmusik 1% Guer duren den 10.30 Nachrichten, Wetter 17.00 Orchosterko vert 251 8 b 5.. 720 Fan e U 22 Wr 6 0.0 Morgengymnastik Port 6 Zur Politik d. Woche 5 5 e 74 l ue am Morgen i% Musik sum Veler⸗ SAN 8740 9.40 Melimatpost 14% Der geltfunk 13. Eur Nollen s. ene nee mnulkunn 9,4% Frönl, u, nerzhatt s gendung tur junge. 4% Mustfea Atermesge abend J 70% Christen im Alltag 1400 Magere Vosteenuein, 0%„ endeuene deten 100 Abendmelodie 1 air ehen e,— 4 9 Se e 10.00 lanenpol Kommentar 1 18.40 Jugendtunk Ne g Kranken a 9 5 5 g 10.10 Zeittunk 16. Februar 1965 74 Werbefunk 1 5 30.0 Die Liebe helot 10% VIOy mp, Wintersplele 3 5 10.40 Die Summe Amort 11.0% Froner Klang 1 ni 1 44 Neterhen ee, merle i r e ee n eee e chene 10, 50 Abendmolodle, Tell 11% Ara zur datttas: 00 Bericht von W am Vormittag 1040 Tribüne ger gen 9.10 Unterhaltungsmus Ble apenden 1 Opersttenmelodten 20.00 Berliner Luft. Melo 11 50 2 not u. Garten SGlymp. Winterspielen 11 Das, 85885 U 175 n 10. 0 gchulkunge 1½ Süa westdeutsche 2% Abortrundachau 3 5 7 a 0 Eine“ f 10,0 Münte zur Erholung eee 10 5 1 i 4 23.00 Nachrichten, Wetter dien von F. Lincke 13.0% Eine inn angere 5 i 1.10 Berichte von den 2.0 Nachrichten 11.10 Junge Künatler vor Helmatpost 1 8 riehnte 8 11„udo Zelttunkrapor tor 18.80 Bericht v. d. 6. Gimp. 0.0 Wer gegen wen Amp. Winterspielen 38,0 Sportrundschau Wan erben 12% Pescannte Boliston n Maik dec maüses, 4 Winterspielen in Oslo 1.0 Ja, wenn gie Musik* nach Wise f W 1 1% Tangtung 10% Nensen un Aren 8.4 Vi. Olympische* 1% 0 Ven der lng dor lenk r de un eee nach Fe, e er e blrtet zum 12% Musik am Mittag 19,40 Die Atimme Amerikas Winterspiele 22.,% Worte zum ganntag 1.0 standert feltelsingel 32.00 Bie woche in Bonn 1480 1 are de 54.00 4117— 0 1% VI. Olxmpieche 10.00 VI. Olympiachs 1.00 Tanz vor Mitterngent.%s e eee e 1810 Volkstüml, Wiesen 14.15 8 or tber ichte i 16.00 Be Aeportagg 1 N 2240 Bor S bittet zum Winterspiele Winterspiele 0½y% Das Nachtkpnzert%%% Tanzmusik N 10,0 Deutsche Vraden%% mee ee-Cochktat! f 16,80„Klteriel durch brei!“ Tanz d) doi * 1 LA e mn machen. Samstag, 9. Februar 1993 Eine Fa I zwischen den Ein ſatscchenbericht von Erich Borchers Fronten Joukrrk LAMBERTIN- EIN EUROPAISCHES FRAUEN SCHICKSAIL. — 14 Fortsetzung Sei es nun, daß Major Conrad von hrem neuerlichen Zusammensein Wind bekommen hat, oder sel es, daß er tatsächlich seinen besten Mann otwendig braucht,— jeden- falls erhält der Feldwebel Felgenhauer Ende März 1945 den Befehl, seinen bisheri- gen Aufgabenkreis einem anderen zu über- geben und sofort nach Holland zu gehen und sich zu neuer Verwendung in Utrecht zu melden. Er sieht klar, daß dieser Auftrag für ihn, kalls er das dicht bevorstehende Kriegsende noch erlebt mit fast hundertpro- zentiger Sicherheit die Gefangenscheft be- deutet. Unter diesen Umständen ist eine er- neute Trennung von Juliette unvermeidbar. Juliette ist einsichtig genug, das zu er- kennen. Es kann ja doch nur noch kurze Zelt dauern, dann ist dieser unselige Krieg zu Ende, und es wird danach nichts mehr geben, was sie von ihrem Ernst trepnen könnte. Diese Hoffnung wird ihr zur unum- stößlichen Gewißheit. Gefaßt nimmt sie Ab- schied von ihm und macht sich wieder auf den Weg nach Bad Ems zu Oberst Fernau. Felgenhauer meldet sich befehlsgemäd in Utrecht und erhält ein Außenkommando in Amsterdam. Wenige Briefe gehen zwi- gschen ihnen noch hin und her, dann reißt die Verbindung ab und sle hören nlehts mehr von einander. In Bad Ems nimmt sich Oberst Fernau Juliettes in vorbildlicher Weise an. Zr let ein Mann von vornehmster Gesinnung., der Felgenhauers Leistungen kennt und weiß, was Juliette hm bedeutet. Um sie vor pein- Uchen Zufällen und Zugriffen irgendwelcher Art zu schützen, macht er ihr den Vorschlag. sich der Abwehrstelle zur Verfügung zu stellen und zunächst einen Funkkursus mit- Juliette hat Felgenhauer fest versprochen, sich in keinerlei Agententätig- keit einzulassen,. Sie lehnt daher seinen Vorschlag ab. Aber der Oberst weiß sie doch wſ· Überreden, Es kommt jetzt darauf an, Zelt zu gewinnen und ihr allen deutschen Aufsichtsbehörden gegenüber ein sicheres Alibi zu verschaffen. Verborgen bleiben könne sie nicht. Als Ausländerin werde man ihr immer mit einem gewissen Mißtrauen begegnen. Sie unterliege da auch einer Relhe einschränkender Bestimmungen die r lästig seln würden. Unterstehe sie der Abwehrstelle, so könne er sich jederzeit schützend vor sie stellen. Im übrigen er- kolge ihre Ausbildung ja mehr pro forma. Der Krieg sel doch über kurz oder lang zu Ende, und dann könne sie wieder zu Felgen- hauer zurück. Juliette hat zwar Bedenken, willigt aber doch schließlich ein, zumal Fernaus Argu- mente überzeugend genug sind. So wird sie auf eine Agentenschule nach Kreuznach geschickt, um dort an einem Funkkursus tellzunehmen. Das aber soll der Beginn einer Leidenszelt für sie sein, wie sie von ihr bisher noch nicht durchlebt worden last, Die Schule wird von einem Maſor 08 t- rau geleitet und ist in einem Barackenlager notdürftig untergebracht. Den damit ver- bundenen mancherlei Unbequemlichkeiten sucht man mit einer gesteigerten Lebens- kreude zu begegnen, In dieser Zeit, in der sich alle Bande frommer Scheu lösen, sucht jeder, sofern er nur kann, sogenannten Freuden des Lebens nach Möglichkeit zu be- nießen. Man kann nicht wissen, was die Zu- kuntt bringt. So ist denn die allgemeine Parole: 5 N „Genieße den Krieg, der Friede wird fürchterlich!“ Auch der Major Ostrau, der von jeher kein Freund von Traurigkeit ist und— Was deln Selbstbewußtsein nur noch hebt— in Im Rufe eines großen Schürzenſägers steht, huldigt diesem Grundsatz, ja, er be- rade zeigt sich hierin tonangebend. Unter diesen Umständen kann es nicht ausbleiben, daß Juliette schon an einem der ersten Abende mit dem Major aneinander gerät. Großifeuer in Mannheim- Neckarau Der Sachschaden beträgt mehrere Millſonen Mark Menn helm. Im sogenannten Class III Supply Point, einem amerikanlschen Depot 2. 2 3 vormittag gegen 9.43 Uhr ein Großbrand 2 m ein Us- Warehouse einschließlich Warenbestand zum Opfer flel. Eratschktz Suchschadens schwunken zwischen elner und acht Millonen Unt. ö 1 8 Die Brandursache steht noch nicht end- gültig test, nach dem vorläufſgen Ermitt- e claubt man jedoch, zie aut N Asanlage(Ofen) zurückführen kKönr Fersonen wurden nicht verletzt. Das Großfeuer griff sehr schnell um sich, und die aus der Halle schlagenden, teilweise haushohen Flammenbündel konnten mehrere Kilometer welt beobachtet werden. Obwohl Vatta, schnell hoam D' Kinder kemman Straubing. Eln„werdender Va- ter“ sal kürzlich wie meistens bei der- artigen Anlässen recht nervös, in elnem Café in Straublng und harrte der Dinge, die da kommen sollten, Auf ein- mal stürzte sein„Erstgeborener“ zur Tür herein und rlef:„Vatta, schnell hoam— d' Kinder kemman, zwon san scho da.“ oder unsachgemäßen Gebrauen sich eine starke Rauchentwickclung bemerk⸗ 0 Mannheim- Heidelberg waren auch zwei Löschzüge der Mannheimer Berufsfeuerwehr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Auflerdem standen amerikanische Truppenelnheiten auf der Brandstelle zur Verfügung. Bis gegen 10.40 Uhr wär die größte Ge- kahr beseitigt. Die Ablöscharbeiten dauerten jedoch bis zum späten Nachmittag an. Die in der nledergebrannten Lagerhalle aufge- stapelten Warenbestände, Kleidungsstücke, Schreibmaschinen, Papier. Bürobedarf usw. konnten bis auf wesentliche Teile nicht mehr geborgen werden. Dagegen gelang es elne zweite benachbarte Warenhalle, auf dle das Feuer bereits übergegriffen hatte, samt Inhalt noch zu retten und den Brand auf seinen Herd einzudümmen. Das ausge brannte„Warehouse“ war etwa 2500 Qua- dratmeter groß. Die Branddirektion rühmt die reibunglose Zusammenarbeit zwischen deutschen und amerikanischen Stellen bei der Brandbekämpfung. 5 Ae Engen dle 4 ee bungslos vor zich, Neben vier amerſkani-⸗ schen Feuerwehr. een aus dem Raum Höflich und korrekt hat der Major sie be- grüßt und sie zu rem Platz neben sich ge- führt. Er sagt ihr allerlei Artigkeiten. Mit vorgerückter Stunde macht sich jedoch der reichlich fließende Alkohol bemerkbar. Der Major scheint seine Stunde für gekommen zu halten. Vertraulich tätschelt er Juliettes Arm und flüstert ihr zu:„Ich hoffe wir werden uns bald gut verstehen, nicht nur dienstlich!“ N Juliette schlebt ruhig seine Hand zurück, „Na, na, Kindchen“, brummt er.„ich denke, Sie kommen aus Paris!“. Juliette richtet sich auf.„Sicher!“ sagt sle gelassen,„aber das berechtigt nicht zu falschen Schlüssen. Sie irren, wenn Sie glau- ben, daß alle Pariserinnen Freiwild gind.“ „Tun Sie nur nicht so, als wären Sie et- Was Besonderes!“, stößt der Major wütend hervor. Da wirft Juliette den Kopf hoch und ver- läßt aufrecht den Raum. Am nächsten Morgen läßt der Mejor Juliette zu sich kommen. Wenn sie geglaubt hat, daß er sich für sein Betragen entschul- digen würde, steht sie sich getäuscht. Er denkt gar nicht daran. Im Gegenteil, er dreht den Spieß um. Er erwarte, so erklärt er ihr, daß sle in Zukunft mehr Kamerad- In Mordsache Bauer Wer hat diesen jungen Mann gesehen? nee,„eee. Die Kriminalpollzel bittet um Mithilfe des Fublikums, 1 Wer hat den abgebildeten Mann in der Nacht vom 12./ 13. Januar 1952 in eine Taxe stelgen sehen?. Welche Personen haben den abgebildeten Mann Überhaupt schon Taxe fahren sehen? Wer kennt den Mann, wer hat ihn im Stadtgeblet Mannheim gesehen— vor allem im Lindenhofgeblet— und hat deswegen noch nicht mit der Kriminalpolizei Mannheim in Verbindung gestanden? 5 Wer war in der Tatnacht, also vom 12.013. Januar 1952, mit dem abgebildeten Mann zusammen? Alle Hinwelse, dle auf besonderen Wunsch streng vertraulich behandelt werden, erbittet dringend dle Kriminalpollzeil Mannheim, Auswertungsabteilung, Telefon 4 50 31, Appa- rat 284, bel Nacht Kriminalkommissar vom Dlenst, Telefon 4 50 31, Apparat 257. DIE BUNTE SEITE EIN MODERNER BERLINER IKARUS In jahrelantzer Arbeit stellte der golührige arbeitslose Berliner Technſker Herbert Herbst dieses„Vogelschwingenflugzeug“ her, das er auf den Sandhügeln von Frohnau in Berlin zum erstenmal vorführte. Eine„technische Kleiniskeit“, wie Herbst es nannte, verhinderte den Flug Das Vogelschwingenflugzeug besteht aus zwel Flügeln, die aus Fallschirmseide und einem Bambusgestell, je drel Meter ſang, her gestellt sind. Jeder der Flügel kann durch dle Armmuskeln des Fllegers uf- und abwärts bewent werden. Ein seldenbespannter Schwanz dient als Steuerung, dle durch ein Fußbrett gesteuert wird. Durch Lederriemen wird das Vogelschwingenflugzeuz an der Brust des Flle gers befestigt.(U- Foto) schaftsgeist beweise und sich der Gemein- schaft besser einfüge. „Und im übrigen“, schließt er,„merken Sle sich eins: wir sind hier in keinem Klo- ster! Haben Sie mich verstanden?“ „Danke“, sagt Juliette kühl,„das war deutlich genug. Ich fürchte nur, Sie täu- schen sich. Ich bin zwar keine Nonne, aber ich weiß. was ich mir schuldig bin!“ „Ich erwarte yon Ihnen, daß Sie sich hier einfügen!“ sagte er grimmig. „Die Verantwortung hier trage ich al- lein“, schäumt er. „Sie irren sich, sagt sie ruhig.„Die Ver- antwortung tür mich selbst kann mie nie- mand abnehmen!“ Und ohne ihn noch eines Blickes zu würdigen, geht sie grußlos hin- aus- „Soweit ich es verantworten kann werde ich das tun“, gibt sie zurück. 1 Die Folgen dieser Auseinandersetzung zeigen sich bald. Der Major quält und kränkt sle, wo er nur kann. Uad hinter lem steht unsichtbar die Drohung einer Strafversetzung in ein Arbeitslager. Der Kursus ist noch nicht beendet, da sind die Amerikaner so dicht an Kreuznach herangerückt, daß der Maſor es vorzieht, sich schleunigst abzusetezn. Mit wenigen „Auserwählten“ besteigt er seinen Wagen und verschwindet. Die übrigen, unter ihnen natürlſch auch Juliette, müssen wegen„Ben- zinmangels“ zurückbleiben. Juliette erkennt. welche Gefahr ihr droht, wenn sie den Amerikanern etwa in einem deutschen Ausbildungslager für Agenten in die Hände fällt. Sie beschließt daher, zu flüchten. Aber wohin? Dunkel ist ihr in Er- lumerung, daß Oberst Fernau öfter von Lin- dau gesprochen hat, wo Ernsts Mutter ſetzt wohne. Dorthin will sie, vielleicht erfährt sle bel seiner Mutter etwas über seinen Verbleib. 5 Fortsetzung folgt) Sandringham nahm Abschied vom König Georg VI. wird in seiner Uniform als Admiral zu Grabe getragen Sandrln g h a m. In trauerndem schwelgen Standen am vreltlg dle Angeh 0 r nen Hausstandes von Han — Abschied von ihrem Herrn. daß die Menschen, die den König zu seinen Lebzeiten so nahe umgeben habende gezangenen noch eln letztesmal sehen sollten, bevor die sterbliche Hülle des Monäkthen tür die traditionelle Zeremonie eines königliche wird. Diener, Zimmermädchen, der Gärtner, der Chauffeur und der Butler standen vor dem Bett des Königs und nahmen Abschied. Man- che hatten Tränen in den Augen, andere räusperten sich verstohlen, ein Teil ließ sei- nen Tränen freien Lauf.* Dlese kleine Gruppe von Menschen kannte ihren König besser als alle anderen Milllonen hritischer Bürger. Ein wenig abseits von der Gruppe stand mit gefalteten, verarbeiteten Händen der königliche Hoftischler Jimmie Emerson, der aus einer Eiche, die der König einst selbst gefüllt hatte, den Sarg gefertigt hatte, in dem Georg VI. seine letzte Relse antreten wird. Der 73jährige Hatte dlesen letzten Dienst schon dem Vorgänger des Dahingeschiedenen geleistet. Vor 16 Jahren kertigte er für König Georg V. einen ebensol- rlngham im ie Künigin-M Sterberimmer König, Geras V. * es 80 1 u Lelchenbezüngnlsses bereit gemacht chen einfachen Eichensarg an, der nur eine Kleine Platte aus Metall trägt, auf der der Name des Königs und sein Alter einge- ritzt ist. Nahe an dem Bett verharrte— wahr- scheinlich noch weit mehr verstört als die anderen— James MebDonald, der königliche Kammerdiener, der als erster von dem Tode des Königs Kenntnis nahm. Nach der im Königshause herrschenden Tradition wird König Georg VI. in seiner Unitorm als Admiral zu Grabe getragen werden, Über seine Brust wird sich das blaue Band des Hosenbandordens, des höchsten britischen Ordens, ziehen. Zu Füßen des Sargs wird der Dreispitz des Verstorbenen und sein Marinedegen llegen, dessen Griff mit Hei- fischleder Überzogen ist. 5 Hit aneh sthlas · Nerven- und TN beh. Rheuma-Hexenschuß NTIMHITN Kopfschmerz- Grippe ET Kühmisch erprobt UN 2s und 40 Apotheke. Evang. Gottesdienste rchliche Nachrichten Kath. Gottesdienste gonntag, den 10. Februar Jesuitenkirche; 7.00, 9.00, 9.13 Uhr nl. Messe; 10,30 Amt; 16.00 Andacht. At. Anna: 7.40 hl. Messe; 9.16 Stu- dentengottesdtenst.— St. Bonifaz: 6.00, 6.45, 7.45, 9.00, 10.00, 11.16 hl. Messe; 10.00 Andacht.— St. Rafael: 9.0, 9.00 Hl. Messe; 9.10 Amt; 11.00 l. Messe; 10,00 Andacht.— Chirurg. Klinik; 7.40 hl. Messe.— St. Albert: 9.30, 3.00, 10,30 hl. Messe; 16.00 An- dacht.— St. Vitus: 700, 6.00 hl. Mense; 9.30 Amt; 11.00 hl. Messe; 14% Andacht.— Wieblingen; 7.30 l. Messe; 9.16 Amt; 10.30 hl. Messe; 13.0 Andacht.— Kirchheim; 7.30 hl. Messe; 9.30 Amt; 1.00 Andacht.— Schlterbach(Ptarrk.): 9.00 Amt; 11.00 l. Messe; 10.00 Andacht.— Stitt Neuburg: 6.18, 7.00, 9.00 ml. Mesge; 9. 0 Amt; 16.00 Vesper.— Orthopd. Klinik, N 7.00, 9.30 Uhr nl. Messe,— Wielandheim;: 9.30 Uhr nl. Messe. HMinsheim: J ung d Uhr hl. Messe; 9. 0 Uhr Hochamt; 11 Unr Christen- lehre flir Jungmünner; 10 Uhr An- dacht; 6 Uhr hl. Messe in der Kreis- Pilegeanstalt. Dünren: 9.0 Uhr Hochamt. Alt-Kathol, Gottesdienst(Mrlöser- Kirche, Flöck 44): Sonntag 10 Uhr Hl. Amt, Predigt, Kommunion. Bamstag: Christukirche: 30 Unr Wochenschlun-Gebets gottesdienst.— Zlegelhausen: 19 Uhr Abendsegen. Sonntag: Kollekte(Notopter der Landesk.).— Helliggeistkirche: 9,30 Kehr, 10.30 Hig. Abendmahl, 11.18 Jugend gottesdienst, 11,16 Christenl. HISE. II.. Providenzk.; 9.30 Walther, 11.00 Kindergottesd., 11.00 Christen- lehre, 30.00 Orgelabend.- Petersk.: 9.30 Beichtfeter, 10.00 Hahn, Hils. Abendm,- hristusk.: 9.30 Frantz- manm 11,00 Christenl., 11.00 Kinder- gottesdienst.- Lutherk.: 9.00 Chri- stenlehre, 9.0 Rühr, 11.00 Kinder- gottesd.- Wielandhelm: 6.30 Schloer. BHergkirche: 10.00 Schloer, 11.00 Kin- dergottesdtenst.- Auterstehungsk.: 9.90 Kraft, 11,16 Kindergottesdienst. Akad. Klinik: 9.30 von Wangelin. htrurgischoe Klinik: 9.00 Peschel. Johannesk,; 9.30 Kampp, 11.00 Ju- gendgottesd., 11.00 Christenl., Ost. Friedens,: 9.30 Vogelmann, 1100 Kindergottesd., 13.30 Christenlehre, Nord.- Melanenthonk.; 9.30 Oublin, 10,4% Kindergottesd., 18.00 Christen lehre, Mädchen.„ Kirenhelm: 9.30 Häsinger, 11.00 Christenl., Burschen, 11.00 Kindergottesd.„ Kreuxkirene: 9. 0 Meyer- Fredrich, Hl. Abendm., 11.00 Kindergottesd. Mann. Str. 436 und KHostig 8.„ Flegelhausen;: 9.30 In uimesſer Ze Maeve dees: Bel der 1. Flasche wuche schem elne Verpestenbhe % Gνοανσαn bine Rares, Gad ee konnte die Giese NM 4 DN dee ede, we elch such Aberet biete ohr MAI-uun„%%.. Hoetehen le la Ihres Fechges c au Oe. Heidelberg! Drogerie Werner, Hauptstraße Js(Kcke Märzgasse) Drogerie Holzbach, Hauptstraſe 2 f Drogerie Voigt, Bergheimer Straße Speclal-Damengalun lise Frosch, Hauptstraße 240 Damen- und Rerren- Salon Kramer, Akademiestraße 2 Arkaden-Farfümerle Guttropt,. Bismarckplatz Halon- Parfümerie Kirch, Rohrbacher Strate 78 Aulon-Partümerte Motmann, Bergheimer Straße 133 Mosbacht Odenwald-Drokerte Otto Leonhard Neuantertigung, Umarbeitung, Re- puaraturen sofort, Prahtzestelle für Lampenschirm. Drahtwarenfabrik Heltmann, Heidelbers, Untere Neckarstraſe 21, Teleton 8160 Juntzer Mann sucht Rriet wechsel m. Fräulein, mögt, unter 0 Jahren, mit Rildzuschr. Ottert. u. 10 9% M an den Verlag Vornlckef ungen aller Ant 2 160141 11/ Teleton 3334 Photokoplen — Moldaenke, 11.00 Kinder gottesdienst. eterstal(Schule): 16.0 Moldaen ke. dtenst für Geherlose und Schwer- Evangel. Kapelle: 10.0 Nieden, 11.00 arige 14.0 Stocklin.- Woehen Sonntag: 9.30 Uhr Knauß, Jugendgottesd., 17.00 Abendgottes- gottes dlens te: dienst.- Karl-Ludw.-Str. 6: Gottes- gelhausen: 7.0 Morgen wache, Mttt- Hibelstüunde, Knaus.- Mittwoch: 16 * * 9 — 220 der Eine Gefoht tor dle Fomiſle, besondett wenn Kinder i Haus öl. Kumpfe Klingen egen nicht mehr herum— gefahrlos und hygle lech sammelf se UT IT- KIUINOHN BO. A enen T0 Spende! er oline debe Klinge, ocknet sie noch dem Rasse teh len Trocken- ichlitn und bewahrt se in def Jages- tasche re nächste Mal. Dobel K f 6% alchle, well er als Verpackung dient sor 10 fz. CAVA IU te ee o. Mie Tuts 70s dert, Tel und Nr α⁰ον eνννν Atrane 6: 40.00, Uhr Plenmann, Won: Christuskirche 30,00, Luther- Uhr Frauendtenst, Landhausstr. 17 kirche 30.00, Friedensk. 20.00, Not- 20 Unr Chorubung. Freitag: 30 Uhr Kiree(Rohrbach) 30.00 Lientbilder- Jugendstunde, Rohrbach, Heinrich- a vortrag B. VDonnerstag: Karl-Ludw.- Fuchs- Straße do: Sonntag: 17 Uhr Neubau einer Gewerbeschlue in Sins Johannesk. 20.00, Predigt, Knaull, 11 Uhr Zonntags- Kirehhelm 30.00, Liegelhausen 20.00, schule, Donnerstag: 19.30 Uhr Atbel- lack 20.00.- Fvantzel, Studenten- stunde, Knaußh. . N Mittwoch, 30 Uhr, Neue ee dene en x. gtenst, 1040 Uhr Christenſehre, 19 1 Atenst, 10.4 ir Christenlehire, 19 Egk, memelnschatt, NA Uhr Kingergottesdtenst. Donners- Uhr Sonntags- aa 2⁰ 9 74 Vortrag: Zwischen len u. Frieden, Ponent K. Btockce! neldeſberg. Gottesdienst am Bonn⸗ Rochum.„Montag bis Bametag; 2⁰ tag vormittag 10 Uhr deutsch, 1118 Uhr mini. Vortelge, Dozent gteccel. Uhr englisch, Neue Universität, Uni. Dlenstag bis Freitag: 16 Uhr Hibel- stungen, Stechkel. p trade 0: Sonntag: 1 Ladenburger Str. 23; npelhelm, Haupt- l Uhr gonntags- nl. Abendmahls, achule, 14.80 Uhr Predigt, Flegmann. dienst,(Notopter der Landeskirche Kvang-luth, Gemelnge, Ploch 96: tür Fehr,), 10.0 Uhr Kindergottes⸗ 9. Uhr Predigt, Ft. Wilken. Methodistenkirche, Landhausstr. 17:[Konfirmanden- Elternabend:„Was 11 Uhr] heigt: christliche Erziehung!“— Montag: Lie- Sonntagsschule.- Dienstag: 20 Uhr] Donnerstag: 30 Uhr Abelstun de, NO TO. 15 11 U CK EIL Hie tpaten bie u 0 Prof 40 (selten richtige Negative) nohnell und 51111: Bismarckplatz uarr- Ka ᷑MATA⁰, Kaſſ ee Frl., 4 J., sehr einsam, zucht Ge- Ainsheim: 9,30 Uhr Hauptgottes- tag: 0 Uhr Wochengottesdtenst. Gruppe Christlicher Wissenschafter Kandhausenf g. 19 Uhr Feier des 9. 0 Uhr Gottes- dient, 10 Uhr Christenlehre, 40 Uhr heim. (Klseng) vergibt folgende Arbeiten: 1. Eimmererarbelten, 2. Blechnerarbeſten, J. Dachdeckerarbeiten. Die Angebotsunterlagen werden Hegen eine Gebühr von 3,— DM ub sofort bei der Landkreisselbat⸗ verwaltung Sinsheim, Werderstr. Nr. 3, immer 6, aut Anfordern Ausgehündigt. Die Angebote sing bis Kamstag, den 23. Februar 10, 10 Unr, verschlossen bel der obigen Dienststelle einsurelchen, Die an- achlte hende Oetftnung iet often lich, ginghelm u. N., den 7. 1. 1083 Landkreis Ginsheim— Hauptver- waltung gellschatt zum Wandern u., Frel- zoltge staltung, Otterten u. 14930 wenn Bie Ihn Mehle K „* dann dure Nuk. an den Verlag 5g. Kale 88 ETA teliltert chensckt beste und dot erlebiger. Fllter NA da- Joh. IIscher Hauptetfage 73 Der Landkreis Sinsheim Verkauf von Wohnungselnrichtungs⸗ Legenstünden. Im Wege des Gt tent- chen Verkaufs gibt das Begat- zungskostenamt eine Anzahl ge- brauchter Wonnungselnrichtungs- Hegenstünde ab. Das zum Verkaut vorgesehene Inventar iat ausge- stellt in der Lagerhalle Ptaften- rung, King.„Fuchslach“ vom Montag, den 11. 3. bis Samstag, 10.. von 9 bis 11.0 ung von 13.30 bin 10 Uhr,(Aus, Samstagnsckun.). Weltere Einzelheiten im„Reldel- Herger Amtssenseiger“, Rotatzungskastenamt für d. Ata und Landkreis Reidelberg. 0 Wird. Ein selten Bamatag, 9. Februar 1932 FEUIIIETON Seite 9 Musik eines Lebens Gedenken an Alfred Mombert in der Stadtbücherei Der Vorabend des 60. Geburtstages Alfred Momberts hatte in der Städtischen Bücherei eine Gemeinde versammelt, die ihres Dich- tert und Schers gedachte, Die Bezlehungen Momberts zu Heidelberg waren— vielleicht — der Aunlere Anlaß. Aber kennt ein Leben, in dem bereits das Außerliche wesenlos Wurde, überhaupt derartige Bezlehungen? „Soll ich die Kammern, Häuser, Städte, Län- der, soll ich die Zeit-Genossen, Seelen auf- zelchnen, in denen ich wachte und schlief?“ tragt Mombert selbst in seiner Autobiogra- phie vom Jahre 1911. Aber in seinem Ab- schledswerk„Sfaira, der Alte— 2. Teil“ er- scheint gerade diese Stadt als stellvertre- tendes Motiv für Deutschland;„die alte Linde auf dem Heidelberger Schloß“ wird mm zum Symbol seiner umfassendem Schau. Heidelberg dankte ihm. Und doch lag Aber diesem Abend wie ein Schatten das Bewußtsein, daß dem Phänomen Mombert, der Dichtung, Philosophie und Religion in Werken von sinfonisch- musikalischem Auf- bau verband, die heutige Hochsperlalisierte, und deshalb so zersplitterte Zeit kaum zu folgen vermag. Diese Einheit des Fühlens, die sich auf der Ebene des Nachempeindens naturgemäß fortsetzt, ist den Heutigen ver- loren gegangen, Deshalb ist der Weg zu Momberts Werk so schwer. Die Frage bleibt offen, ob die Zukunft— der Momberts Jünger vertrauen— eine Entwicklung zu Mombert überhaupt noch zuläßt, oder ob er, der sich der Gesamtheit verpflichtet fühlte, nuf ewig nur einem kleinen Kreise Erleser- ner(oder e Begnadeter) gehören und Lebens einer so universellen Persön- Ulchkeilt wie Richard Benz zu begegnen, Ge- treu dem Anruf des Dichters entwickelte eglückender„Zufall“ die- ses Abends: Als Interpreten dieses Werkes er dessen Leben aus drei kleinsten Pro- ben des Gesamtwerkes: der Autoblographie (191),„Richard Dehmel in den Welten“ (1921) und„Sktalra der Alte— 2. Teil“(1946). Es führt kein anderer Weg zum Leben und Erleben dieses Dichters, dessen„Ge- gchichte einer Dichtung die wahre, die ein- zige Geschichte eines Lebens“ wurde, und der in demütigem Stolze bekannte:„Ich bin die Musik des Lebens.“ Der Stil, 1911 noch „zwischen den gefesteten Ufer-Formen die- ser Zelt“ „Wir halten die Wache vor der Flamme.“ (1921) und zerbricht nach dem furchtbaren Off limits für Na, also, es geht auch ohne Sinfonlel Wir hatten schon Angst, da Peter Kreuder, der 1949 in südamerlkanischer Hitze eine abend- tüllende Sinfonie von 65 Minuten Dauer zur Welt brachte und sie verhängnisvoll drohend als Nr. 1 bezeichnete—„Kreus des Südens“ holht ste außerdem noch— daß dieser Peter Kreuder mit seinem Kreuzeszug Bruckner und Mahler aus dem Grabe jagen würde, Aber nun dürfen sie ruhig weiterschlaten: Kreuder macht ihnen keine Konkurrenz. Hler bei uns plaudert er wieder, wWie einst, mit einem rei- zend kammermusikalischen Charme seine klei- nen rhythmischen Weltwelshelten aus, schmiegt Tasten und persifliert die„alte“ Musik, dall es nur so krucht oder vielmehr ganz leise knistert (den Krach Uberlieſ er nämlich seinem Kolle- gen Edelhagen,— doch davon gleich), Vollgs- eder, Kinderlleder, Liszt, Kreisler: das alles und noch viel mehr wird grad 80 angetippt, daß der Groschen füllt, dann aber schnell in den argentinischen Rhythmen moderner Tanz- monotone ertrünkt. stelgt auf zum monumentalen sich dlese sensible Seele dem Dümonischen —— sah, in weltenterner Eigenwil- m Erlebnis des Abends auf dem lcurzen zur Verfügung stehenden Raume gerecht zu werden, Ist so unmöglich, wie es auch dem Vortragenden unmöglich schulen, an einem Abend alle Tiefen des Werkes Mornberts auszuschöpfen. Diese Gedenkstunde fur Mombert konnte nur ein Hinführen sein, ein Hinweis auf einen Weg, den jeder für sich allein gehen muß, der in seiner Fülle keine Wegweiser kennt, und auf dem uns von der Musil her nur der geistig verwandte Beethoven einen Fingerzeig gibt. Bedeu- tungsvoll beschloß die Ehrung des noch 30 Erlebnis des Konzentratlonslagers, in dem sich ganz wie ein alter Klavierlewe in dle am Klavier mit Beethovens Klängen. Josef von Golitschek Musikkritiker Lautes und Leises um Peter Kreuder Eln Programm kibt es natürlich dabel nicht — Verzeihung, doch: es gibt eins, aber nur. zu kaufen, damit der Veranstalter noch nachträg- ich einen legalen Aufschlag auf den Eintritts- preis erheben kann. Stimmen tut nämlich kein Wort von dem, Was da drin steht. Die Neger- süngerin tiel— wegen Krankheit— völlig aus, dle Leder der Übrigen werden bellebig ver- tauscht, werm wirklieh mal ein Text auf dem Programm zu finden ist, und die Klassiker der Unterhaltungsmusik wie Lincke, Lehar, Kalman oder Fall dienen nur am Rande als Aushänge Schild Ja, wenn man Besitzer einer Haclenda in Argentinlen lat und 60 000 Schafe darauf hat, Kann man sich eben sowas leisten. Das lustigste aber gab es vielleicht doch im ersten Tell, mit dem Orchester Edelhagen, das mit einem Haufen Jazztrompeten, Saxophonen und Klavler zwar einen erheblichen Aufruhr in den Schallwellen organisierte, aber zwel Stückchen Watte, die ich als mein eigener Be- trlebsluftschutswart beruflich immer bel mir führe, retteten mein Trommelfell. Aber die relzende kleine Szene mit dem französichen unbekannten Dichters deshalb Mila Brand Wolfgang Fortner in München gefeiert Von dem Heldelberger Komponisten Wolf- gang Fortner lernte man dieser Tage in einem der verdienstvollen Münchener Musica- viva-Konzerte ein neues Werk kennen, das erst kürzlich in Köln uraufgeführt worden war: ein Cello-Konzert, in dem das Soloinstrument einem sehr Froſßlen, farbig behandelten Or- chester gegenübertritt. Das rhythmisch elgen- willige, in Reihentechnik geschriebene Konzert verrat durchaus Fortners persönlichen Stil. Ludwia Hoelscher spielte den nicht ein- tachen Solopart mit gewohnter Melsterschaft; unter der sachlich Klaren Leitung Rudolf Alberts begleitete ihn das Bayerische Rund- tunkorchester, das Eugen Jochum in wenigen Jahren zu elnem der besten deutschen Kon- zertorchester erzogen hat. Mit Hoelscher und Albert konnte sich auch Fortner bei dem über- aus zahlreichen, die große Aula der Münchener Universität füllenden Publikum für den an- haltenden und starken Beifall bedanken. Dem Fortner-Konzert e war die deut- sche Erstaufführung eines effektvoll angeleg- ten, dabel aber geschmaccvollen Zyklus von Gesängen, die Ollvier Messlaen„Poemes pour Mi“ genannt hat. Auch Messlaen War per- änlich anwesend und konnte sich für freund- lichen Applaus bedanken. Gt. Heinrich Spoerl 66 Jahre alt Heinrich Spoerl, der Verfasser bellebter hel- terer Romane, vollendet am Freitag das 66. Le- bensſahr. Der gebürtige Düsseldorfer stu- dierte Rechts- und Staats wissenschaften, pro- Dirigenten de la Confiture, der als ein schter Melster Zappelmann, wie Busch sagte, mit tau-⸗ send Hinderungsgründen die Ouvertüre von „Dichter und Bauer“ hinzulegen verzucht und sehlleglich auch ganz flott hinkriegt, werden Wir diesen Leuten nicht 80 bald vergessen. Und den tüchtigen Solotrompeter mit der halsbre- cherischen Virtuosität auch nicht. Im übrigen aber wollen wir auf dle„Stars von morgen“, dle man uns mit den Sollsten verhieg, gerne movlerte zum Dr. jur. und ließ sich in seiner Heimatstadt als Rechtsanwalt nieder. Nach dem Erfolg einer ersten Romane„Die Feuer- zangenbowle“,„Wenn wir alle Engel wären“, „Der Maulkorb“ gab er 1987) seine juristische Tätigkeit aut und siedelte sich am Tegernsee an. Seine Werke erreichten elne Gesamtauf- lage von üÜber 4 Millionen. Itallenischer Lieder-Abend In einer Veranstaltung der„Dante-Allghieri- Gesellschaft“ im Amerika-Haus sanz dle ita- Ulenische Sopranistin Inzy Nicolai, Rom, Lieder und Arien von Spontint, Varacint, Fi- zetti, Casella und Respighl. Die Künstlerin, die trotz ihrer Jugend bereits einen bekannten Namen hat, bewältigte dieses weit gespannte Programm fast makellos. Das interessierte Publikum dankte mit herzlichem Beifall. Der Privatdozent für Neurologle, Dr. Ale- Kander Mitscherlich, wurde zum auſer- planmänigen Professor der Universität Heldel- berg ernannt. Ortega y Gasset im Süddeutschen Rundfunk. in der kfünkten öftentlichen Morgenveräanstal- tung des Süddeutschen Rundfunks im Sende- saal der Villa Berg in Stuttgart spricht am Sonntag, dem 10. Februar 11 Uhr, der spa- nische Philosoph Jose Ortega y Gasset über das Thema„Die Nationen und Europa“. Die Veranstaltung ird um 11 Uhr vom Süddeut- schen Rundfunk direkt Übertragen. f Zu Emil Noldes 85. Geburtstag bereitet Ru- dolf Probst, der 10% die Jubiläums-Ausstel- lung von 200 Gemälden Noldes im Städt. Aus- stellungsgebäude Dresden veranstaltete, als Ge- melnschattsveranstaltung mit der Kunst- halle Mannheim eine Ausstellung, von Oelblidern, Aquarellen und Graphik von Emil Nolde vor.. U Eine Mozart-Seltenhelt im Funk. Am Mitt- woch, dem 18. Februar, 0.18, Uhr, spielen Ton Seelig(Cembalo), Bernh. Klein(Violine) und Walter Kötscher(Cello) das einzige, von Mo- zart ausdrücklich für Cembalo bestimmte Trio in B-dur und das erste dleser Relhe bel Mo- zürt Überhaupt im Süddeutschen Rundfunk noch ein wenig warten Otto Riemer (Sendestelle Mannheim- Heidelberg). 7 1 bforscht IN dustgik-Mtssk HANNOVER Weshalb ist beine Schüle Soviel weider als meine? 27 been. MUSTER MESSE AN Ale Ausstellef beteiligen sich o. de Groppen portellon. Keramik. Glos Schmock. SHDer Waren Uhren Textil: Beklefcddung Kurrw' Z2¹ en Leer re NUN hendwerk Haus- u. Kchengerdte Stahl- b. Schneidwaren Spiefworen Sportartikel POpNGHdUISteHUn gg POst Ten Werbeartikel, Nahrunge- u. Genuh mittel 0 HNANNO VHR TAETTrrumNKT vo MAN u bus rann J 4% u. A.d. 5 voce Ne ö ö unschädlich, mild, ruverlässig ö rein pfſonxlich, in packungen ab UMA Ig. ranme Wellensittiche verkauft Ault, Heidelberg, Mannheimer Straße 10, bis 10 Uhr. SIA VS dei Katie Tlertlsche- Aquarlen ZOO HAUS O. Pitschmann, Neugasse 18. 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Wo muß ich dies anmelden? Kann meine Tochter trotzdem conflrmiert werden? Wie ist die steuerliche Auswirkung, wenn meine Frau weiterhin der Kirche angehört? e Antwort: Der Kirchenaustritt erfolg! dureh Erklärung gegenüber dem Standesamt. Ihre Tochter kann weiterhin der Kirche ange- hören und konfirmiert werden. F., K. In H. fragt: Von Bekannten erhielt ich zum Bereiten von Voghurt einige Pilze. Sie sehen aus zwie kleine Teile vom Blu- menſohl. Worum Randelt es sich? Sind es Vogkurt- oder sind es Keftrpilze, oder bedeutet beides dasselbe? Und die Hauptsache: Wie be- reitet man hieraus Vaghurt? VMimmt man rohe oder gekochte Milch? Sodann: Wie vermehrt tick dieser Pilz? ö Antwort; Nach den uns zugänglichen Abbildungen handelt es sich in Ihrem Falle aller Wahrscheinlichkeit nach um Kefir-Pilze, die als knollenförmige und kugelige, gelbliche Körner beschrieben werden und mindestens sleben dem Nährboden: Milch angepaßte Mikro- organismen enthalten,. Das Maya-Ferment da- gegen, mit dessen Hilfe man voghurt bereitet, enthält drei Bakterienstämme, Während man Kefir gewöhnlich aus ungekochter Kuhmilch gewinnt, wird Voghurt nach unten angegebe- nen Rezept bereitet. Da man heute beide Prä- parate, nach garantiert hyglenischem Verfah- ren, von den Grobmolkereien hergestellt im einschlägigen Milchhandel beziehen kann, ist die Selbstzubereitung nicht ratsam. Kefir- trockenpräparate zum Ansetzen bezieht man vom Werk: Lactrone G. m. b. H. Nürnberg, Voghurtpräparate vom Pharmazeutischen Werk E. Klebs München, am schnellsten durch eine Apotheke. Beide Pilzarten vermehren sich auf dem Nährboden: Milch dureh Sprossung. Herstellung von Loghurt: Kuh- oder Ziegen- milch wird auf die Hälfte ihres Volumens ein- gekocht. Nach Abkühlung auf 50 Grad Celsius Wird die Milch nach Zugabe der Voshurt-Pilze in eine Kochkiste gestellt und zwölf Stunden bel einer Temperatur von 50 Grad Celsius ge- halten. Dabel wird der Milchzucker teilweise in Milchsäure, Alkohol und Kohlensäure ver- foren. 4 H. E. in W. fragt: Ich habe als Kriegs- beschddigter, weil ich doppelten Haushalt zu führen gezwungen bin und meine jüngste Toch- ter sich noch in einem Lehrverhältnis befindet, Lohnsteuerermäpigung beantragt. Aus obigen Gründen hatte ick auck im letzten Jah einen Freibetrag. Nun zieht mir mein Arbeitgeber im neuen Jahr die Lohnsteuer nach einer hö- heren Steuerklasse ab, weil ich die Lohnsteuer- carte 1932, die noch beim Finanzamt vorliegt, nicht eingereicht habe. Ist er hierzu berechtigt? Antwort: Der Arbeitgeber hat bis zur Vorlage der neuen Lohnsteuerkarte für 1952, mindestens aber bis zum 31. 3. 1952 den Lohn- steuerabzug nach der Lohnsteuerkarte des Jahres 1951 vorzunehmen. 5 F. H. W. fragt: Kann der Eigentümer ein Nieſbrauchgrundstuce ohne Einwilligung des Nießbrauchberechtigten mit Bdumen bepflanzen? Antwort: Wenn für das Grundstück oder für die Nutzung dadurch ein Nachteil erwächst, ist es nicht zulässig. Der Nießbraucher kann sich durch Klage nach 9 1065 BGB dagegen wehren, denn er hat das alleinige Recht der vollen Grundstücksnutzung- Selbstverständlich können Sie das Obst dieser Bäume erhalten, denn die Bäume sind ja Bestandteil des Grund- stücks, das der Fruchtziehung unterliegt. W. K. fragt: Was muß ich unternehmen, um die Zwangs versteigerung eines Grund- stuches zu erreichen das zu meinem Gunsten mit einer Grundschuld belastet ist? Antwort: Wenn sich der Eigentümer durch vollstreckbare Urkunde der jederzelti- gen Zwangsvollstreckung unterworfen hat, 80 können Sie sofort beim Amtsgericht Antrag auf Zwanssversteigerung stellen, Ist dies nicht der Fall, so müssen Sie auf Zahlung der ent- sprechenden Schuldsumme und auf Duldung der Zwanssvollstreckung in das Grundstück klagen. Die Inanspruchnahme eines Anwalts ist zu raten. FB. fragt: lch möchte mein Vermögen den Kindern übergeben. Zwei meiner Kinder sind in America; einer dieser beiden Söhne erkldyte schriftlich, er verzichte auf seinen Erbteil. Ist diese schriftliche Erklärung rechtsgültig? Antwort: Nein. Zur Erklärung eines Erbverzichts bedarf es der gerichtlichen oder notariellen Beurkundung. Sie können aller- dings durch Uebergabevertrag oder Testament Ihre hier lebenden Kinder zu Erben einsetzen, die nichtbedachten Kinder haben dann aber ein Recht auf den Pflichtteil, d. h. einen Geld- betrag in Höhe der Hälfte des Werts ihres gesetzlichen Erbteils. Auch der Verzicht auf diesen Pflichtteil bedarf der Beurkundung. J. W. tragt: Ich bin zu 80 Progent kriegs- verzehrt und brauche zur Ausübung meines Berufs einen Hund Kann mir der Hauseigen- tümer die Haltung eines Hundes verbieten? Antwort: Sofern die Haltung des Hundes keine ganz außergewöhnliche Belästigung tür dle Hausbewohner bedeutet, ist ein Verbot in diesem Falle nicht möglich. W. E. fragt: Ich bin seit 1947 Mitglied einer Finkaufsgenossenschaft. Ich zahlte da- mals einen Anteil mit 500 RM ein, Kann ich heute kündigen und die Rückzahlung des An- teils in DM verlangen? 5 Antwort: Die Möglichkeit der Kündigung richtet slch nach der Satzung der Genossen schaft, die Sie jederzeit von der, Genossen- schaft verlangen können. In welchem Verhält- nis die Anteile neu in DM bewertet wurden, hüngt vom Einzelfall ab. Vielfach wurden Ge- . im Verhältnis 101 umge- Ste* gelbstvertrauen glaegt. wenn Sie Wissen, daß Jur. 8110 A Lehnttelsch-blaton. Entzündungen u. lockeren Zühnen en Erscheinungen, Sle einen gepflegten Eindruck machen. die— Kate bringt Ihr Haar in form! Mit Brisk sſtzt ihre Frisur abends noch so got Wie morgens. Brisk enthält das haarnähfende Chole- sterin. hr Haar klebt nicht und Wird nicht öberfetftetf- es sitzt na- frlich und locker- 30, wie Sie es macht mir jetzt wieder schwer zu schaften. 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Moſinung Ja, die haben Wir nun eng- * Bheamfgebete Musiker Erich Adam Ludwig Fuchs, Mannhelm-Feudenheim, und Martha Lina Layer, Heidelberg. Verwaltungsangestellter Karl Friedrich Speeg, Heidelberg, und Helena Sophia Mal geb. Schenk, Heidelberg.— Schriftsetzer Gustav Adolf Lütz, Schwetzingen, und Ursula Margarete Charlotte Stegemann, Heidelberg.— Dozent Su- brahmaya Radmanabhan, Zürich, Schweiz, ung Studienreferendarin Renate Huber, Heidelberg.— Maurer Walter Joh. Windisch, Heidel- berg, und, Elisabeth Ingeborg Ruft, Heidelberg,— Streckenarbeiter Helnr. Jozef Loch, Heidelberg, und Waltraut Frieda Schäter, Heidel- berg.— Student Rolf Seraphin, Heidelberg, und Susanne Henny Christa Semmerich, Rostoclc.— Architekt Hans-Jürgen Werner Horst Schulz, Karlsruhe, und Lieselotte Meister, Heidelberg.— Kraft- fahrer Lothar Karl Faul Adolf Arends, Heidelberg, und Erna Helene Kabel, Heidelberg. Helzungsbauer Hans Edel, Heidelberg, und Elfriede Schlögl, Heidelberg.— Kaufm. Angestellter Helmut Szutta, Heidelberg, und Gisela Elfriede Seip, Heidelberg.— Kaufm. An- gestellter Hans Günter Pritach, Heidelberg, und Elise Maria Wich- Kuhnlein, Heidelberg.— Sattler und Polsterer Kurt Klein, Heidel- berg, und Martha Scheurer geb. Waldelsen, Heidelberg.— Schneider meister Otto Wilhelm Weber, Heidelberg, und Alma Friederika Deckelnick geb. Beck, Heidelberg.— Student Axel Wilh. Warnecke, Heidelberg, und Lina Emma Luise Böttcher, Heidelberg.— Hotel- ungestellter Laszlo Babien, Heidelberg, und Margit Irma Josefa e en een Martha Prager geb. Walter,. 5 A N e 8 1 Machac, Heidelberg, und Elisabetha Windisch geb. or, Sidel Bettenhaus Stumpf Embll. berg.— Automechaniker Rolf Günter Roman Fabian, Heidelberg, und Katharina Wernz, Dossenheim.— Bildberichterstatter und Farb- totograt Helnz Robert Herbert Blum, Heidelberg, und Ursula Anna Gertrud Dora Stahmleder, Freyenstein, Kreis Ostprignitza.— Buch- halter Julius Mayer, Heidelberg, und Philippine Sophie Ueberle, Heidelberg.— Technischer Angestellter Heinz Georg Heß, Heidel- berg, und Irmgard Traude Schnetz, Heidelberg. Bheschlie fungen Koch Andreas Adolf Stlegmund Koch und Erna Elisabeth Hoft- mann.— Welchenwärter Heinrich Karl Wiln. Dickert und Barbara Marla Gleich.— Friseur Berthold Buhmann und Katharine Mar- Harete Ewald geb. Gruber. Gefreiter Ryerett Frank Harris und Line Mae Roberts.— Kaufm. Angestellter rich Mers und Elisabeth Kappes.— Franz Ambrosius Holm, ohne Beruf, und Marta Helene Mering.— Gärtner Karl Theodor Sicher und Frieda Pfister geb. Leucht. Büroangestellter Ceell Fregerick Tester und Hlkrlede Hauk geb. Hauk.— Landwirt Karl Wilhelm Fischer ung Gertrud Margareta Vogt.— Hausgehilte Ludw. Valentin Eger und Magdalena Raff.— Radſomechaniker Wilhelm Josef Dörr und Anita Maria Elisabetha Juliana Haaf. Stanzer Karl Erwin Frits und inge Gertrug Hornung. Sergennt Kenneth Burdell Clark und Coral Jean Towers.— Puchbinger Karl Fngele und Susanne Käthe Klunsg. Arzt und Schrittsteller Ur, med. Wilhelm Horst Famung Schneider und Ruth Flora Flisabeth Rudisile geb. Pfeifter.— Gefreiter John Ray Ferdinando und lrene Annt FWrika Völkner,— Kautmäun. An- gestellter Rudolf Nikolaus Weber und Christel Margarete Pallmann. Schlosser Gerhard Rugolt Schcler und Barbara Viktoria Lehanka.— Zergeant 1. Klasse John Jos. Fornek und Lleselotte ummy Wallen- weln.— Maschinenschlosser Willt Joset Kieher und Luise Rösch.— Kaufmann Famund Georg Werner Lauer und Ruth Thierbach.— Werkreugßmacher Ludwin Windisch und Wrika Friederike Schredle. Autoschlosser Friedrich Erny und Ingeburg, Barbara Margareta Mahg. Sergeant Jack Becker und Amanda Umma Witkowski.— Landwirt Herbert Günther Böcking und Gisela Gertrud Lulse Wiedeburg.— Saldat John Irving Leslie und Renee Lessteux geb, Gilbert,— Ber Heant John Max Schlotterbeck und Margarete Nowak.— Korporal lch, aber keine Mepel. Daß Joseph Keith Jordan und Faye Imogene Aldridge,— Schlelfer Ger- Geld ist knapp.— Das ist hard Riegler und Ruth Anna Lülfl.— Schlosser Friedrich Georg achlimm, aber nicht tragisch, Austgen und Josephine Klara Gertrud Dürk.— Adolf Jöst, Rohr- denn bel der Beschattung von Möbeln jeder Art hilft durch Zahlungserleſenhterung Möboelſach gesch Ih. Schmidt u. Sohn Heldelberg, Hauptstr. 134/60 Peleton 4 73 Verlangen sie Angebot! I ban pute Sbenalheschüft lr Wüsche. hotton. Aussteuer Begchuneg leltungsmonteur, und Charlotte Schultheiß. aun, N NEMECURE bahnbrechende Methode in der modernen Kosmetik absolut poslttver Erfolg Voranmeldung erbeten! 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Leiter Götz Hoffbauer.— Karl-Heinz, V: Hilts- arbeiter Georg. Braun.— Klaus, V: Hilfsarbeiter Franz Reiter. Gudrun Else, V: Schreiner Karl Wünelm Helm.— Rosemarie Klara, V: Automechaniker Klaus Ernst Höflein. Karl-Heinz, V: Hllts- arbeiter Karl Heinrich Ott.— Werner Hubertus, V: Elektroingenieur Alois Josef Haas.— Marianne Hedwig, V: Steuerassistent Hans Ge- bauer.— Remer Karlheinz, V: Lederarbeiter Heinrich Karl Setzer.— Anna, V: Installateur Wilhelm Büßecker.— Brunhilde Therese, V: Elektroinstallateur Otto Friedrich Bopp.— Monika, V: Bäcker Wuli Hohl.— Hans-Dieter, V: Reisevertr. Robert Karl Geiser.— Jürgen Frieder, V: kautm. Angestellter Alb. Reinle.— Richard, V: Heizungs- monteur Ludwig schättner,.— Manfred Hans-Jürgen, V: kautmünn. Angestellter Hans Friedrich Ferdinand Borlein.— Roman Heinrich Kurt, V: Maurer Wolfgang Richard Erles.— Werner sebastian, V: Maurer Cölestin schäffner. Peter Michael, V: Stragenbahnschaffner Ludwig Benno Horst Strittler. Michael, V: Dozent Dr. d. Med. Herbert Hensel.— Ursula, V: Obstgrohhündler Frich Hermann Stein- metz.— Hans, Jurgen, V: Schlosser und Kraftfahrer Wülll Georg Erich Schräder.— Bernd Friedrich Adam, V: Verwaltungsangestellter Walter Rudolt Karl.— Christa-Barbara, V: Bildreporter Hans Altons Waldemar Speck. 1 Sterbefdlle Katharina Hug, ohne Berut, geb. 11. 12, 1876.— Landwirt Friedrich Hemmy, geb. 26. 2. 1000 aus Leimen.— Fabrikarbeiter Karl Joseph Pahl, geb. 1d. 2. Ido.— Wegwart Georg bugen Mlitner, geb. 28. 1. 10905 aus Dossenheim.— Prof. a. D. Wilhelm Mohr, geb. 23. 3. 1078.— Büroangestellte Ernestine Beckhaeuser, geb. 11. 2, 107/86.— Hilts- arbeiter Georg Christoph Beisel, geb. 23. 0. 100%.— Marla Katharina Bopp geb. Merkel, Wwe, des Zementarbeiters Jakob Friedrich Bopp. Keb. 22. 4. 1669.— Traudechen Wilhelmine Margarete Holle geb, Rött- Hex, Wwe. des Werkmeisters Heinrich Johann Josef Holle, geb. g. 8. 1079.— Lagerverwalter Friedrien Wilnelm Fuhr, geb. 1. 2. 199% aus Meckesheim.— Landwirt Johann Georg Hesig, geb. 23. 12 aus Weller.— Mantred Adolt Winglsch, eb. 16. 13. 1980 aus ol Geschäftsführer Friedrich Kuchenbelger, geb., 18. 10. 1903.— Kraft- fahrer Erich Stöckle, geb, 7. 2, 1914 aus Stuttgart.— Anna Luzia Becker geb. Achtstätter, geb. 20. 11. 1020 aus Wiesloch.— Flisabeth Lore Renner geb. Söhns, geb. II. 6. 1916 aus Bremen.— 14. g. 40 Stu- dent Albert Schardt, geb. 18. 4. 1936.— Unlv.-Professor Dr. Urnst Friedrich Winelm Otto Hoftmann, geb. 13, 1. 1080.— Marla Zleger eb. Hraun, geb, 4. 4. 190 aus Oberhausen.— Verwaltungsopber⸗ Inspektor a. D. Johann Georg Mann, geb. g. 2. 10% aus Mannheim.— Gastwirt Georg Hasstots, geb. 3. 13, 1866 aus Frankfurt a. M. Friseurmeister Karl Reinhard Lichterteld, geb. 23. 7. 10866.— Scher Relnhold Praugott Vogel, geb. 16. 13. 1930 aus Diefenbach.— Wlek⸗ triker Franz Gustav Herrmann, geb. 16. 13. 1903 aus, Adlelgheim. Zuckerwarentfabrikant Karl Schindler, geb. J. 6. 109 aug Karlsruhe. Roaina Katharina Streibich geb. Landwehr, WWe, des Bankangestell- ten J. Schretbigch, geb, 17. 4. 1009,— Herta Johanna Wanger, geb. 24. 13. Ehefrau des Haufärstes Dr. August Albert Otto Wanger, geb, 84. 18. Las.— Schneiderin Anna Brecht, geb. 23. 10. 16.— Gartenarchitekt Friedrich Theodor Heck, geb, 10. 10. 1607— Marte Luthringhausen geb. Meyer, geb. 28. 2. 164 aus Mannheim.— Nachtwächter Franz Joseph Mitseh, geb. 28, 4. 1060.— 6, 10. 1944 Oberleutnant Heinrich Klein, geb, 10. 7. 1916.— Hausmeister Johann Nagel, geb. 21. 3. 1666. 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