2 „Sicherheitszone“. Geblet kam es am Wochenende bei der Stadt EN Pee eber: Hel.* ageblatt Gmb k., Reidelberg Vertage Made. 3 hr. Kolb. 4 990 * H. Ou(Veuſlieton): K. Stauder(stadt)! J. v. Golltschel (ne— 8. Raachls(Sport Anzeigen! Th. Morath alfsltg,: W. Re Dr. Al. Winbauer: Chef. Dienst u. Wirtschaft: J. Nr. 272“/ Einzelpreis 20 Pf — Molotow gibt die Hoffnung nicht auf Aber der Westen bleibt auch gegenüber neuem Konferenzvorschlag fest Mostk qu, 22. Nov.(dpa) Der sowjetische Auflenminister Molotow hat am Wochen- ende eliſen neuen Vorstoß gemacht, um die Ratliflzlerung der Pariser Abkommen über die Auiüstung der Bundesrepublik zu verhindern. Er warnte nachdrücklich vor der Ratifizlavung und verlangte erneut die Einberufung einer europäischen Sicher- heitskonfé renz, die Moskau für den 29. November vorgeschlagen hat. Molotow) bot eine Verschiebung dieser Konferenz an, machte aber zur Bedingung, daß auch dle Ratifizierungiſdebatten Über die Pariser Verträge verschoben werden. Molotows HAuustührungen sind in Ant- Worten auf vier Fragen enthalten, die ein Korrespondent des Moskauer Parteiorgans „Prawida“ dern sowaetischen Außenminister gestellt hatte. In den Erlelärungen Molotows heißt es, die Ratifizierung und Verwirk- lichung der Pariser Abkommen und die Ein- beziehung der Bundesrepublik in westliche Militärorganisationen jvürde die Kriegsgefahr vergrößern, Die Ablkonqzmen würden die Lage in Europa und die Reſfelung der offenen Pro- bleme, vor allem der dletitschen Frage, ernst- lich erschweren.„Bei einer solchen Lage werden die friedliebeyden Staaten Europas über neue Maßnahmen zur Gewährleistung mrer Sicherheit nachesnken müssen. Die Sowjetunion hält es für notwendig, warnend darauf hinzuweisen, daf die Pariser Verträge der Vorbereitung eines neuen Krieges in Hu- ropa dienen.“ Molotow erh Närte, daß die Auf- rüstung der Bundesrepebule den Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands versperren würde. Der Verzicht auf die Aufrüstung Westdeutschlands würde hingegen eine Ver- ständigung über freie und geheime Wahlen und über die Sicherstellung der demokrati- schen Rechte in ganz Deutzunland ermög- lichen. Molotow beschuldigte die Regierun- Wyschinski sucht Hintertüren Vereinte Nationen, New Vork, 22. Nov. (UP) Der sowjetische Chefdeleglerte bei den Vereinten Nationen, Andrei Wyschinski, ha am Samstag erneut versucht, die von Prä- 3 A 3 79 5 nationa ombehörde dem Vet N N —„ Aulerdem sollten an den Wissenschaftlichen Konferenzen und Lehr- güngen, die in dem Plan vorgesehen sind, nicht nur die Mitgliedstaaten der Verehnten Nationen teilnehmen können, sondern auch alle anderen Länder, die es wünschten. Wyschinski versucht damit Rotchina durch eine Hintertür den Weg in eine Organisation der Vereinten Nationen zu öffnen. Tito besucht Istrien Kapar(Capodistria), 22. Nov.(UP) jugoslawische Staatspräsident Mar, Tito stattete am Sonntag der nunmehr mit Jugoslawien vereinigten ehemaligen„Zone B“ von Triest seinen ersten offlziellen Besuch ab und hielt bei dieser Gelegenheit eine drelwiertelstündige Ansprache. Vor allem be- grüßte er die seit der Regelung des Triest- Problems verbesserten Beziehungen zum Nachbarland Italien. Jugoslawien trete an der Seite der Westmächte alctiv für die Sache des Friedens ein, sagte Tito und fügte hinzu, auch die Sowjetunion habe in der letzten Zeit„positive Manifestationen“ für einen echten Wunsch nach Frieden geliefert. „Sehr schwache Reaktion“ Algier, 22. Nov.(UP) Die französischen Behörden teilten am Sonntag mit, daß die Reaktion der Bevölkerung des Aures-Gebir- ges auf die Flugblätter, in denen sie zum ver- lassen des Gebietes vor Beginn der Vergel- tungsaktion gegen die„Armee Allahs“ auf- gefordert wurden, bisher„sehr schwach“ sel. Nur wenige Einheimische hätten von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich in die zu begeben. Im Aures- Tkout zu einem Feuergefecht zwischen zwel tranzösischen Kompanien und Aufständischen. Massaker in Süd-Vietnam Tokio, 22. Nov.(UF) Der Rundfunksender Peleing berichtete, daß ein Massaker, bei dem in der süd vietnamesischen Ortschaft Vieth Xuyn vierzig Personen erschossen worden seln sollen, durch die Untersuchungen der gemeinsamem Waffenstillstandskommission Pestütigt worden gel. Angeblich soll dieser blutige Zwischenfall dadurch ausgelöst Wor- den sein, daß ein ee der süd-wiet- nämesischen Streitkräfte den Friseur des Or- ten erschoßgl, Als die Bevölkerung dann an dem Begräbnis des Erschossenen teilnahm, gall plötzlich das Feuer auf dle Menschen- Arbseurnlung eröffnet worden sein, wobel 40 Personen den Tod fanden. Später sollen die süd- vietnamesischen Streitkräfte noch weltere 70 Personen verschleppt haben. Ainet fou, ars bn, Wdegsen Wochen mitte milder Vorhersage bis Mittwoch früh: Nur zunüchst Fortdauer des Frostwetters. Temperaturen früh um minus 6 Grad, nachmittags um 0 Grad. Ab Dienstag auf- krigchende Südwinde, Langsame Mliderung., Autkommende Niederschlagsnel- gung, zuerst etwas Schnee, später Regen, auch Kutktristige Glattelsbildung. gen der USA, Großbbritanniens und Frank- reichs, mit allen Mitteln darauf hinzuarbei- ten, daß die Konferenz über die europäische Sicherheit nicht zustande kommt.: Westliche Reaktion: Zundchst Ratifizierung Die ersten Reaktionen aus westlichen Hauptstädten decken sich darin, daß die Ra- tiflzierung der Pariser Abkommen weiterhin als nächster Schritt des Westens bezeichnet Adenauer will Freitag besuchen Hauptgesprächsthema: Die Stellung des DGB zur Wehrirage Von unserer Bonner Redaktlon Bonn, 22. Nov. In der zweiten Dezember- woche will Bundeskanzler Dr. Adenauer den angekündigten Besuch bei dem Vorsit- zenden des DGB, Walter Freitag, in Düsseldorf machen. Von unterrichteter Seite verlautet, daß es sich hierbei in erster Linie um einen Akt der Höflichkeit und einen Gegenbesuch handele. Freitag war schon aus verschiedenen Anlässen im„Palais Schaum- burg“ in Bonn. Man rechnet aber damit, daß bei dieser Gelegenheit eine Anzahl Wichtiger Fragen berührt werden. Mit gro- gem Interesse hat man in Bonn zur Kennt- mis genommen, daß Walter Freitag in der letzten Zeit mehrfach von dem Frankfur- ter Beschluß des Gewerkschaftskongresses bezüglich des Aufbaues der deutschen Streitkräfte abgerückt ist und ihn als„un- SAtlcklich“ bezeichnete, f 1 Am Dienstag beginnt Prozeß gegen KP Reimann und Fisch werden die Sache ihrer Partei vertreten Karlsruhe, 22. Nov.(dpa) Fast auf den Tag genau drei Jahre nachdem die Bundes- regierung den Antrag auf Feststellung der Verfassungswidrigkeit der KPD gestellt Hat, wird am Dienstag der erste Senat des Bundesverfassungsgerichtes unter dem Vor- sitz des Präsidenten Dr. Josef Wintrich die mündliche Verhandlung in diesem Verfah- ren eröffnen. Der Verbotsantrag der Bun- desregierung vom 22. November 1951 stützt sich auf Artikel 21 des Grundgesetzes, nach dem„Parteien, die nach ihren Zielen oder nich dem Verhalten ihrer Anhänger, dar- au ausgehen, die freiheitliche demokra- tücche Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu heseitigen oder den Bestand der Bundes- rehulbllle zu gefährden, verfassungswidrig sind. Die Bundesregierung begründet ihren Verbotsantrag damit, die KPD erstrebe durch die gewaltsame Zertrümmerung der bürgerlichen Staatsmaschine die Diktatur des Proletariats und die Alleinherrschaft ihrer Patel. Sie wolle zuerst die Sowiet- zonen-Ordnung und dann die in der Sowiet- unlor herrschenden Zustände auf die Bun- desrepuhlikk übertragen. Die Bundesregie- rung hat umfangreiches Beweismaterial zusammengetragen, um ihre Klage zu unter- mauern. Die KD hat bisher drei Anträge beim Buntdlesverfassungsgericht eingebracht, i denen sie forderte, den Antrag der Bundesrewerung als unzulässig zurückzu- weisen. Jie hatte dabei den Antrag der Bundesregierung als einen„Anschlag gegen den Friedem, gegen die Rechte des Volkes und gegen die Wiederherstellung unseres Vaterlandes“ bezeichnet. Der letzte Antrag der KPD, wunde vom Bundesverfassungs- gericht in einem Beschluſb vom 12. Novem- ber 1954 zurückgewiesen. Dem Umfae des Prozeßstoffes ent- sprechend wird sich die mündliche Ver- handlung voraus pichtlich bis Anfang näch- sten Jahres hinzichen. Für die KPD werden voraussichtlich hy Vorsitzender Max Rel manm und Walter Fisch erscheinen. Gegen Jeidelberger Tagel UNABHAN GIG ZNHITUNG Fön NoEDBADEN detfründet 1884 von Cerltetfter Wird, der Verhandlungen mit der Sowjet- union vorausgehen müsse, In London wies ein Sprecher des britischen Außenmini- steriums auf die Erklärungen Premiermini- ster Churchills und Außenminister Edens hin, daß Großbritannien unter allen Um- ständen zunächst die Ratiflzierung durchfüh- ren wolle. In Paris erwarteten diplomatische Kreise, daß Molotows neuer Versuch, die Ratifizierung zu verhindern, ebenso wir- kungslos bleiben werde wie frühere Ver- suche. In Washington erörterten der französi- sche Ministerpräsident Mendès-France und Außenminister Dulles die Ausführungen Mo- lotows und waren sich nach Mitteilung aus amtlicher Quelle darüber einig, daß Molotows Vorschlag, Sicherheitskonferenz und Ratifli- zierung aufzuschieben, keine ernsthafte Er- Wägung verdiene. Innerhalb des Gewerkschaftsbundes ver- stärkte sich in letzter Zeit bei den gemäßig- ten Elementen die Ueberlegung, ob der DGB nicht durch seine Selbstausschaltung in der Wehrfrage gerade die Gefahren heraufbe- schwöre, die er abgewandt, sehen möchte. Noch ist aber nicht zu übersehen, ob sich diese Anschauung, die man auch in einem großen Teil des DGB- Vorstandes antrifft, der radikaleren Auffassung der Gruppe um Brenner(Id Metall) gegenüber durchsetzen kann. Weitere Gesprächsthemen, die im Augen- blick die Bundesregierung und den Vorstand des DGB interessieren, sind die Mitbestim- mung in den Holding- Gesellschaften und der Lohnkonflikt innerhalb des Bereichs der Gewerkschaft Offentliche Dienste, Trans- port und, Verkehr. f beide laufen Haftbefehle wegen Hochver- rats. Der Bundesgerichtshof hat ihnen je- doch für die Dauer der mündlichen Ver- handlung freies Geleit gewährt. Außerdem hat dle KPD acht Rechtsanwälte aufge- botem. Neben fast allen Rundfunkgesell- schaften der Bundesrepublik, RIAS Berlin und dem Deutschlandsender der Sowjetzone haben sich bisher Korrespondenten der führenden kommunistischen Zeitungen aus England, Holland, Frankreich und Oester- reich angemeldet. Auch die Moskauer „Prawda“ wird durch einen eigenen Bericht- erstatter vertreten sein. Die Verhandlung ist öffentlich. X eiberg, Hauptstr. 45, Tel. 712 41 Ver sonntags- Monatspezugepr. 3,15 pft Arügerlohn- Anzelgenpr. nach. Tarifs- Mitgl. . Techn. Herstellg.: Carl Pfefter Verlag u. Heidel- orger Gutenberk-Druckerel u. Mannheimer Großdruckerei Montag, 22. November 1954 Beide oßenallilerten Manöver„Westwind“ sind in verschiedenen 65 Baden- Württembergs nicht unerhebliche Flurschäden entstanden. Der Befehls- haber der 7. US-Armee hat nunmehr angeordnet, daß die entstandenen Schäden nach Möglichkeit von der Truppe selbst beseitigt werden. Hier ist gerade eine UsS-Abtei- lung noch spät am Abend bei der„Nachmanöver-Arbeit“ auf einem von Panzern zer- wühltem Feld. 15 Die Ablösung der EVG und Integrations- politik durch die Pariser Verträge hat der Welt und uns die außenpolitische Bewe- gungsfreiheit zurückgegeben. Sie hat einen Uebergangszustand eingeleitet und die Ueberlegungen aller Beteiligten in Gärung und Ueberprüfung versetzt. Dabei stehen wir erst am Beginn dieser Bewegung. Nur die Opposition hält stur an ihrem Graben- system fest, das sie gegenüber der EVG aus- gehoben hatte. Die wichtigste Aufgabe bleibt natürlich die Ratiflzierung der Pariser Ver- träge und die Realisierung ihrer Inhalte. Sie macht aus uns einen bündnis- und hand- lungsfähigen Partner, der seine wichtigsten Lebensfragen selbst vorbringen und wahr- nehmen kann. Man kann daher Edens Un- terhausrede zustimmen, daß eines nach dem andern getan werden müsse und daß der, der es eilig hat, von dem, der es nicht eilig hat, immer übervorteilt wird. Man darf sagen, daß jetzt alle Weststaaten, die dem Brüsseler und Atlantiksystem angehören werden, darin einig sind: erst ratiflzieren und an die Verwirklichung gehen, dann Ge- spräch mit dem Osten. 2. Trotzdem richten sich die Blicke bereits auf die spätere Phase. Dabei ist es wichtig, daß die beiden Weltmächte Amerika und die Sowjetunion offenbar noch um eine neue Doch Saar-Debatte 155 Bundestag SpD erzwingt sie mit Großer Anfrage an die Reglerung Bonn, 22. Nov.(UP) Der Bundestag Wird noch in den nächsten zwei Wochen die Saar- trage behandeln müssen, weil die sozialdemo- Kkratische Opposition wegen des deutsch- französischen Saar-Abkommens eine„Grohe Anfrage“ an die Bundesregierung gerichtet hat. Nach der Geschäftsordnung des Bundes- tages muß diese Anfrage auf die Tagesord- nung des Parlaments gesetzt werden, wenn 30 Abgeordnete ihre Beratung verlangen. Die SPD will wissen, was die Bundesregierung zu tun gedenkt, um die in Paris unterzeich- neten Abreden Über die Saar durch eine vor- läufige Vereinbarung über einen einstweili- gen Zustand zu ersetzen, der nichts daran Andere, daß das Saargebiet ein Teil des deut- gchen Staatsgebiets sel. Die SPD fragt weiter, wie dle Bundesreglerung ihrer Pflicht zu ge- nügen gedenkt, auch den Deutschen an der Saar das Recht zu sichern, frei in einem ge- einten Deutschland zu leben, zu verteidigen? Die Zustimmungsgesetze zu den Pariser Ver- trügen und zum Saar-Abkommen sind mitt- lerwelle beim Bundesrat eingegangen, der voraussichtlich am 10. Dezember im ersten Durchgang dazu Stellung nehmen wird. Die Chancen der Verträge im ersten Durchgang werden von zuständiger Seite des Bundesrates wie folgt beurteilt: die drei Hauptverträge über die Souveränität und den deutschen Verteidigungsbeitrag dürften. glatt passieren. Beim Saarstatut könnte es möglich sein, daß der Bundesrat sich zu- nüchst einer Stellungnahme bis zum Ab- schluß der deutsch-Hranzösischen Auslegungs- Verhandlungen enthält. Gegen das abkommen haben bisher die Landtage von Niedersachsen, Hessen und Bremen ein- deutig Stellung genommen und ihre Regle- rungen beauftragt, gegen das Abkommen zu stimmen., Der Lamdtag von Rheinland-Pfalz hat die Bundesregierung ersuchen lassen, durch Verhandlungen mit Paris günstigere Bedingungen zu erreichen. Auch die Ham- burger Bürgerschaft verlangt Zusatzproto- Kolle zur Klärung der Saar vereinbarungen. Mendès-France beruhigte die Amerikaner Grundsätzliche Uebereinstimmung in allen europͤhischen Fragen Washington, 22. Nov.(dpa) Der französt- sche Ministerpräsident Plerre Mendeès-France hat am Wochenende seſme dreitägigen Be- sprechungen mit amerikanischen Staatsmän- mern in Washington beendet und ist nach New Vorle weitergerelstt in emem Schluß- Kommuniqué stellte dad amerikanische Außenmiustertum fest, dal bei den Bespre- chungen grundsätzliche Uebepeinstimmung in den Ansichten der Gesprächspartner ge- herrscht hat. Die europäische Sicherheit, dle Lage in Nordatrika und die Kunftige Polli tile in Indochina selen Hauptgepprächsthemen gewesen. Die Saarfrage wird mn dem Kom- muniqus micht erwülnt, Die Witzte Konfe- rem zwischen Mendes- France und Auſlen- minister Dulles dauerte Über vier Stunden. Beide Staatsmänner blieben länger als vor- gesehen zusammen, um auch noch über die mzwischen aus Moslcau eingetroffene Erklä- rung des sowietischen Aufenministers Molo- ow Über die europäische Sicherheltskonte- renz zu sprechen. Wie aus unterrichteten Kreisen verlautete, waren sich Mendes- Frame und Dulles darüber einig, daß die Molotow-Erlclärung keiner ernsthaften Er- örterung wert sel. Politische Beobachter in Washington be- zeichnen den Besuch des französischen Min- sterprüsidenten als großen Frtolg. Mendes- Frunce habe mit seinem Besuch viele Freunde in den USA gewonnen und veele Skeptiker beruhigt, Ausführlich wurde zwischen Dulles und Mendes-France jedoch das deutsch-französ! sche Verhältnis besprochen, wobel Me Frame einen optumistischen Bericht Über die Aussichten auf fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern gab. Das Saar abkommen wurde eingehend dis- Kutlert, ohne daß Hinzelhelten bekannt wur- den. Bel den Beratungen über die amerika- nischen Waffenlieferungen an die Mitglied- stanten der Westeuropäischen Union bestand Außenminister Dulles darauf, daß die U8A de letzte Entscheidung über die Verteilung der Watten behalten. Mendeées-Framce wird heute vor der UNO- Vollversammlung sprechen, bevor a am Dienstag nach Para zurücleillegt. Bewegung und Uebergang Von Dr. Karl Megerle Saar- Linie ringen. Die Sowjetunion ist zur Zeit im Zeitdruck, daher die Einladung zur Kon- ferenz am 29. November. Der Kreml hatte nicht damit gerechnet, daß man einen Mo- nat nach dem Fall der EVG den Rohbau der neuen Form gefunden haben werde, Es ist möglich, daß der Kreml hart von den Sa- telliten, vor allem von Pankow, Prag und Warschau gedrängt wurde, doch noch eine drohendrlockende Geste zu machen. Es sieht in den Satelliten nicht befriedigend aus und sie sind es, auf die natürlich ein wieder- bewafknetes, selbständiges Deutschland, das die Vereinigten Staaten hinter sich hat, am stärksten Wirken muß. Ihre schweigende Be- völkerung zieht ihre Schlüsse daraus, Und es ist ferner wahrscheinlich, daß sleh die zehn Männer im Kreml nicht einig sind Über das weitere Vorgehen. Denn während Ma- lenkow Bohlen und Haiter beiseite nahm und sich für streng vertrauliche diploma- tische Fühlungnahme aussprach, brach plötz- lich Molotow, wahrscheinlich von der Kruschtschowrichtung getrieben, mit der plumpen Drohnote herein und zerriß die Fäden, ehe sie gesponnen Waren. Es gärt auch im Kreml seit Stalins Tod. Man spürt es an dem Hin und Her der harten und weichen Hand. Die innere Entwicklung der Sowjetunion, wo die zweite nachrevolutio- näre Generation heranwächst, ist eben doch in der Umwandlung und kaum mehr mit einer Rückkehr zur Stalinlinie zu bändigen, zumal es an einem Stalin fehlt. 3. Man braucht sich nicht durch eine Rumpf- konferenz oder andere Drohungen abhalten lassen. Nun hat man den Botschafter Bohlen nach Washington bestellt. Das ist ein Be- Weis, daß man dort ebenfalls alles Überprüft. Offenbar hat man das Gefühl, daß sich im Kreml doch etwas anbahnt. Daß man bereit ist, es ernst zu nehmen, gehört zum Wichtig- sten der letzten Zeit. Eisenhower und Dulles schalten auf andere Möglichkeiten um. Man ist bereit miteinander zu sprechen. Man nimmt einander nicht mehr alles übel. Und weil für das Neue noch der klare Begriff kehlt, hat sich zur rechten Zeit das Wort Koexistenz eingestellt, vom Kreml lan- zlert, vom Westen akzeptiert. Auf seine Aus- legung und Erfüllung mit Inhalt kommt alles an, Und für uns Deutsche liegt hier die gefahr, daß die Pariser Verträge nicht ein Vebergangs- und Ausgangszustand für die Wieder vereinigung, sondern die Ver- 8 uehung zum status quo werden. Man hat nach der Kongregwahl zu selbst- verständlich behauptet, an der Auhenpolitil Werde sich nichts ändern. Es ist aber doch 80, daß, nachdem Demokraten den Kongrehß beherrschen, Ike sich anpassen muß, und vor allem, daß die wilden Männer, wie Know- land, die Partei Tschiangkaischeks an Ein- Hus verlieren, die Stevensongedanken aber an Einfluß gewinnen können. Sofern sich das zugunsten einer vernünktigeren und elasti- scheren Chinapolitik auswirkt, könnte man Hoffnung haben, daß auch hier die Er- starrung weicht. Denn wenn Amerika schon anfängt einzusehen, daß man sprechen muß, Wäre es besser, es spräche mit Peking als mit Moskau, wenigstens zunächst. Ein Ge- spräch mit Moskau hat stets die Versuchung in sich, daß man sich an der Elbe zur Ko- existenz niederläßgt. 4. Für die Bundegregierung wird mit der Ratifizierung der Augenblick kommen, wo gle dle Wiederherstellung der deutschen Einheit zum Mittelpunkt einer aktiven permanenten, fordernden Po- litik machen muß, nach innen und außen, Wer das versäumt, wer hier nicht heiligen Eiter entwickelt, wird wahrscheinlich die nmüchsten Wahlen verlierenszund die Koalitton Heführden. Der Bundeskanzler muß aus den Fortsetzung Seite) — .— Hgedoch zurückgewiesen worden. Seite 2 * Bewegung und Uebergang Fortsetzung von Seite 1) Vorgängen bei der Gerstenmelerwahl ge- spürt haben, wie sich der Geist der Fronde ansammelt. Es kommt mit der Ratiflzierung der Augenblick, wo alle Masken fallen müs- sen. Wo vor allem die starken Kräfte, die bisher dem Kanzler in seiner außenpoliti- schen Konzeption gefolgt sind, sagen wer⸗ den, das Ziel der Unabhängigkeit, Verteidl- gungsfähigkeit und der starken Allianz ist erreicht, wir haben bisher unsere Forderung zurückgestellt, jetzt erwarten wir Aktivität, Führung, Anmeldung unserer Lebensrechte und ihre Vertretung gegenüber unseren Ver- bündeten. Wovon man nicht spricht, wird leicht vergessen oder vertagt. Fürchtet Ruß- land tatsächlich die neue Konstellation und die Wiederkehr Deutschlands, so wird es zu Gesprächen bereit sein. Dag Gespräch kann sich zunächst nur um die Wiedervereinigung drehen, erst dann um ein Sicherheitssystem. Auch bei uns setzt ein Gärungsprozeſß ein. Ex darf nicht lähmen, sondern muß Kräfte entbinden. Angrifie Warschaus gegen USA London, 22. Nov.(UP) Die polnische Re- lerung hat die Vereinigten Staaten jetat in eimer Note der„Hinschüchterung, Verleum- dung, Bestechung und des moralischen Drul- i kes“ auf die Besatzung der polnischen Schiffe „Präsident Gottwald“ und„Praca“ beschul- digt, die vor einiger Zeit von nationalchine- sischen Schiffen vor der Küste von Rotchina aufgebracht worden waren. Ist das so schlimm? Kopenhagen, 22. Noy,(UP) Nach einer amtlichen dänischen Mitteilung ist in der dänischen Armee ein kleiner„Studienkreis“ aufgedeckt worden, der sich mit der Aus- wertung von Erfahrungen im Ostlerieg be- faſdte. In die Affaire sind fünf Offiziers anwärter und zwei hohe Offiziere verwickelt, von denen der eine, der Infanteriegeneral Nörresö, zum Rücktritt gezwungen wurde. Die fünf Offiziersanwärter, die in den näch- sten Tagen zum Leutnant befördert werden sollten, hatten an Unterrichtsabenden„Über Erfahrungen an der Ostfront während des zweiten Weltkrieges“ teilgenommen, die der frühere Hauptmann Lärum abgehalten hatte. Lärum war während des Krieges zeitweise Okkizier in der SS-Division Nordland gewe- sen und hatte nach Kriegsende wegen na- Zistischer Betätigung eine vierjährige Frei- heitsstrafe erhalten. 5 Der Leiter der Offiziersschule, an der die fünf Anwärter Dienst taten, Oberst Thyge Johansen, und General Nörresö hatten von der Abhaltung der Unterrichtsstunden ge- wut, aber keine Einwände erhoben. Johan- gem ist wegen seiner passiven Haltung in diesem Falle ersucht worden, um seine Ver- setzung zum geodätischen Institut einzukom- men und hat diesem Ersuchen entsprochen. General Nörresä war nach Beendigung des zwelten Weltkrieges angegriffen worden, Weil er Bewunderung für die milftärische Organisation der ehemaligen deutschen Wehrmacht geäuſert hatte. Die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen waren Die Anklage gegen Hodeibi Kairo, 22. Nov.(dpa) In dem Prozeß gegen den Klempner Mahmud Abdel Latif, der Ende Oktober ein Attentat auf den Agypti- schen Ministerpräsidenten Nasser verübte, der Generalstaatsanwalt am beantragte Samstag in Kairo die Todesstrafe. Wenige Stunden später wurde dem ehemaligen Füh- rer der Moslembruderschaft Hassan el-Ho- deibi die Anklage Überreicht, die auf Hoch- verrat lautet. Der Prozeſ gegen Hodelbi soll heute beginnen. In seinem Plädoyer gegen Latif beschuldigte der Generalstaatsanwalt die Bruderschaft, mit den Kommunisten zu- gammen einen detaillierten Plan zum Sturz der Reglerung Nasser ausgearbeitet zu haben. In der Anklageschrift gegen Hodeibi heit es, daß er Taten begangen habe,„die sieh gegen die bestehende Reglerungsform und die innere und äußere Sicherheit des Vater- Jandes“ richteten. Er sel an der Vorbereitung von Morden und Sabotageakten beteiligt ge- Wesen, durch die das Land in eine blutige Revolution gestürzt werden sollte. Eine Abordnung der Nationalen Unions- pärtel, der Regierungspartei im Sudan, ver- handelte am Wochenende in Kalro über das Schicksal des abgesetzten Staatspräsidenten General Na gu b. Politische Beobachter in Kalro glauben, daß dle Sudanesen die Frei- Lasung Nagufbs und seine Uebersiedlung in den Sudan erreichen wollen. damals LE BERICHTE UND KOMMENTARE Die Polizei glaubt in dem 23jährigen frü- heren Schreiner Karl Edel aus Köln einen der Autobahnräuber zu kennen und hat die Suche eingeleitet. Zwel Autodiebe, die in- zwischen bei Köln festgenommen wurden, erwiesen sich im Zusammenhang mit den Ueberlällen als unschuldig. Der nordrhein- gegen den SPD-Kronjuristen und Bundes- tagsabgeordneten Adolf Arndt bei der Ober- staatsanwaltschaft in Düsseldorf Strafantrag wegen„leichtfertig falscher Anschuldigung und Beleidigung von Polizeibeamten“ gestellt. 4 Purls, 22. Now.(dpa) In dem Mordproeſ gegen den französischen Bauern Gaston Dominfei vor dem Schwurgericht in Diane gab es am Samstam eine dramatische Wendung, als der Sohn des Angeklagten, Gustave, von dem Risenbahner Paul Madllet belastet wurde. Bei Maillet, einem ehe- maligen Freund Gustaves, waren bei den Nachforschungen zur Klärung des Mordes an dem britischen Frnährungs wissenschaftler Sir Jack Drummond, seiner Frau und seiner Tochter wel englische Schnellfeuergewehre gelunden worden. Maillet hatte sie als Er- inmerungsstüclxe am seine Resistamce-Zeit he- zelchmet. Bel der Vernehmung durch die Gustave Dominici habe ihm gegenüber zu- gegeben, daß er die kleine Elizabeth Drum- mond in der Mordnacht gegen 5 Uhr mor- gens fand, als sie noch Lebenszeichen gab. Im Kreuverhör sagte Maillet Gustave habe fer- Arndt hatte im Zusammenhang mit den bei- den Todesfällen während der Polizeifahn- dung nach den Autobanditen u. a. von„einer Art standrechtlicher Erschießung“ und von „fahrlässiger Tötung“ gesprochen. Die Sonderkommission vermutet, daß Edel bei dem Ueberfall auf den 50 jährigen Kauf- manm aus Kirchen a. d. Sieg am 18. November beteiligt war. Der Kaufmann wurde auf dem Zubringer zur Autobahn in Höhe des Grem- berger Wäldchens unter Vortäuschung einer Polizeikontrolle durch einen unbekannten Mann angehalten, der mit einem Uniform- Wendung im Dominici-Prozeß Zeugenaussagen belasten nun den Sohn Dominicis ner zugegeben, dali er von einem nahegelege- nen Feld aus die Mordtat gesehen hat. Der Eindruck, daß der 7/ Jahre alte Gaston Dominiei des Mordes schuldig ist, hat sich inzwischen stark abgeschwüächt. Es würd zwar mach wie vor für sehr wahrscheinlich gehalten, daſſ der alte Bauer in die Mordtat verwiclrelt ist, doch rechnet mam immer stär- ker mit der Möglichkeit, daß) noch andere Famillerumit glieder in den Fall verstrickt imd. Als weitere Zeugen traten zwei Krimi- nalbeamte auf, die an der Voruntersuchung beteiligt waren. Der Polizelinspektor Con- stant berichtete, daß sich Gaston Dominici bei der Vernehmung aus einem jovialen alten Bauern im Handumdrehen in einen Tobsüchtigen verwandelte. Nach der Aus- sage des Polizeiinspektors Tardieu hat Gu- stave Dominici in der Voruntersuchung ge- sagt:„Mein Vater hat es getan.“ Die Ver- handlung wird heute fortgesetzt. F Fe, e 0e ,, SECA Langerwartete Steuerreform. Am 1. Januar 1954 soll die langerwartete Jonderausgaben abziehen. (I 1 vergi/ * ROMAN n 13 vo ookis Eickt 71. Fortsetzung Ramon Lopes hatte Donna Pla einige Tage vor Marla Stellas Tod schonend, aber ummiſverständlich über mren Zustand he- richtet und sie gebeten, von elner Reise nach Nom Abstand zu nehmen und sich selbst und dem bedauernswerten Vater ein so qual- volles Wiedersehen zu ersparen. Ihre Nichte gel ohnehin nicht mehr in der Lage, einen Begucher zu erkennen, und diejenigen, die sle lieb hätten, könnten ihr nichts Besseres Wünschen, als daß der Tod sie bald von Mrem Leiden erlöse. Was man zur Erleich- terung ihres Zustandes habe unternehmen können, sel geschehen, und die Kranke Arzt- lich wie auch pflegerisch in den besten Hun- den. Er selbst habe seit Beginn rer Krank- heit kaum einen Tag vorbeigehen lassen, an dem er nicht ein- oder zweimal nach hr ge- gehen, zumal ihr gemelnsames Kind in der dem Spital angeschlossenen Krippe und ebenfalls bestens untergebracht sel. Ste, Donna Pla, möge ihm getrost die Regelung all dessen, Was dieses Ableben wie jedes an- dere begleite, Überlassen, r würde sie tele- graphisch von dem eingetretenen Tod ihrer Nichte in Kenntnis setzen und veranlassen, daß der Sarg nach Palermo übergeführt würde. Zu einem späteren, nicht allzu fernen Zeitpunkt würde er selbst nach Stzllfen Kom- men und ihnen zum Trost und zur Linderung Mres von ihm aufrichtig geteilten Schmer- zo den kleinen Ramon zuführen. Gemain- zum mit ihnen würde er dann die naten Beschlüsse über die Erziehung des Kindes fassen. Bevor Ramon noch eine Antwort auf dle- ges Schreiben erwarten konnte, hatte der Tod Maria Stella erlöst. Auch diese Nach- richt hatte er pflichtgernäüſs nach Palermo Übermittelt. Die Wohnung in den Monte Pa- rioll war auf seine Verarlassung behördlich vorslegelt worden, dle Schlüssel, einschlfeſ- lich der von Livia angeeigmeten Dokumente hatte er Graf Bertonzi persönlich Ubersandt. Eine Antwort, oder gar eim Dank war von dort bis getat nicht eme trottfert. Pia und ihr Bruder schienen von der Tatsache, daß sie nach dem Willen der Vorsehung alle blü- hende dqugend ihres Hauses Überleben muß ten, verstemert zu sein. Ramom begriff und respektlerte ren Schmerz, der es zunächst nicht zuließ, an das Erweisen von Höflich- keiten zu denken. Er selbst fühlte sich nach Mama Stellas Pod wie ausgehöhlt, und da er ih de Aanze rolchliche Freizeit, die der Dienst ihm zuließ, gewidmet hatte, wulkte er nun mit all diesen Leergewordenen Stunden nichts anzufangen. Hatte die game Verantwortung für die Kranke oft Wie eln Bleigewilcht auf hm ge- lastet, 0 merkte er jetzt mit Verwunderung, wle sehr er sich an diese Bürde gewöhnt hatte. Nur langsam, zögernd, nahm sein Le- ben wleder normale Formen an, und er ver- guchte, dle Vergangenheit mit gerechten Augen zu beurtellen. Wag er mit und ohne ro Schuld durch Maria Stella gelltten, wollte er nuch und nach zu vergessen suchen, Was er ihr an Dane schuldlete, dagegen In trouerm Merzen bewahren. Ste Hatte r Wort goualtem unk m einen Sohn gescherkt, aulerdem verclurirte er ihr el Waertwollen Steuerreform in Kraft treten, dle für eine gange Reihe geplagter Steuerzuhler erheb- liche Verbesserungen bringt. Unsere„Steueruhr“ vergleicht auszugsweise in den drei Wichtigsten Steuerklassen die bisherige veranlagte Einkommensteuer mit den neuen Tarifen. Lohnsteuerpflichtige errechnen hre Abzüge nach dieser Zusammenstellung, in dem sie vom Jahreseinkommen 936 Mark für Werbungskosten und dle Pauschale für vpewußftlos geschlagen und beraubt worden, Ist man den Autobanditen endlich auf der Spur? Einer scheint geschnappt zu sein!/ ADAC organſsiert Konvoi-Fahrten Düsseldorf, 22. Nov.(UP/ dpa) Nordrhein-Westfalen stand auch am Wochen- ende im Zeichen der Ueberfälle der Autobanditen und des Kampfes gegen die Räuber. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Güterfernverkehr, Lothar Raucamp, hat soõ0ꝑ gur die Todesstrafe für die Autogangzster gefordert. Die ausgesetzten Belohnungen zur Ergreifung der Täter sind auf insgesamt 20 300 Mark erhöht worden, Die Bevölkerung Ist gleichzeitig erneut um Mithilfe bei der Fahndung ersucht worden. rock und einem Tschako bekleidet war. Edel ist 187 em groß, sehr schlank, blag und hat dunkelblondes, welliges zurückgekämmtes Haar Dauerwellen, nicht natur), Auffallend Sind seine besonders langen Finger. Wie be- kannt wird, hat außerdem die Staatsanwalt dachts der Unterschlagung Haftbefehl er- lassen. Während in der Nacht zum Sonntag keine neuen Aktionen der Autoräuber verzeichnet wurden, Ratte sich in der Nacht zuvor der bis dahin dreisteste Ueberfall ereignet. Mitten im Düsseldorfer Autohof hatte einer von drei Insassen eines silbergrauen Ford 12 M den Tankwart in der Tankstelle, als dieser eine Quittung ausschrieb, mit einer auf dem Tisch stehenden Batterie niedergeschlagen und 586 Mark geraubt. Obwohl dabei die Beleuchtung der Tankstelle in Trümmer ging, konnte der Täter mit seiner Begleitung entkommen. Der ADAC Gau Nordrhein hat im Einvernehmen mit dem Innenministerium des Landes Nord- rhein- Westfalen beschlossen, zur Unterstüt- zung der polizeilichen Maßnahmen gegen die Autogangster einen Patrouillendienst auf den Straßen und Autobahnen des Landes zu orga- matisch Autokonvois organisieren und gege- benenfalls Pannenhilfe leisten. Um einem möglichst großen Kreis von Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, an dem Patrouillen- dienst teilnehmen zu können, erklärte sich der ADñ AC bereit, die Brennstoffkosten seiner Mitglieder im Straßenpatrouillendienst zu tragen. N Tankstellenüberfall fingiert? Düsseldorf, 22. Nov.(UP) Dle Düsseldorfer Kriminalpolizei, insbesondere die„Sonder- kommission Düsseldorf“, betonte am Sonn- tagnachmittag in einer Presseverlautbarung, dai es sich bei dem Ueberfall auf eine Düs- seldorfer Großtankstelle in der Nacht zum Samstag möglicherweise um eine fingierte Handlung des Ueberfallenen handeln kann. Die Behauptungen des Tankstellenwärters Eduard Pennekamp, er sei gegen 2.45 Uhr von Banditen in seiner Tankstelle überfallen, hätten, so heißt es in der Verlautbarung, den kriminalistischen Ermittlungen nicht stand- gehalten. Die Zweifel an der Richtigkeit der Pennekampschen Darstellungen seien durch clie ärztlichen Untersuchungen in den Städ- tischen Krankenanstalten und durch die ge- richtsmedizinischen Feststellungen bestätigt Von gerichtsmedizinischer Seite sei be- tont worden, daß der Schlag, den Penne kampf erhalten haben wolle, mit Sicherheit nicht in der vom Ueberfallenen geschilder- ten Welse verübt worden sei. Die Kriminal- polizei halte es daher in Verbindung mit den ärztlichen Gutachten nicht für ausge- schlossen, daß der Ueberfall fingiert gewe- sen sei. 6 4 Straßers Weihnachts wunsch Paradise(Nova Scotia), 22. Nov.(UP) Dr. Otto Strasser, der in Kanada im Exil lebende krühere Führer der„Schwarzen Front“, er- klärte, daß er spätestens zu Weihnachten wie- der in Deutschland sein werde, um in das „politische Geschehen einzugreifen“. Als Strasser Bescheid von dem für ihn gu ö Ausgang seiner Verfassungs- Beschwerde er · hielt, sagte er:„Dieses Urteil hat meinan Glauben wieder hergestellt, daß unsere Ber- liner Gerichte doch Recht sprechen. Der Kampf um meine Bürgerrechte kostete mich Tausende von Dollar— aber jetzt kann ich endlich meine Lebensaufgabe wieder aufnęh- men— die Politik.“ Zu seinen politischen PR- nen sagte Strasser, seine Partel,„Der Bund für deutsche Erneuerung“ werde sich der Wiedervereinigung Deutschlands widmen und„sowohl die Vorherrschaft der Wallstreet als auch die des Kreml“ bekämpfen. Ueber seine Einstellung zu den angeblichen Neo- nazistischen Bestrebungen in Westdelttsch- land befragt, meinte Strasser:„Ich, glaube, daß den Faschisten das Recht zusteht, eine eigene Partei zu gründen und ihre Ansüchten öfkentlich zu vertreten. Jedenfalls ast es bes- ser, wenn sie offen auftreten. Allerdinſes bin ich ganz strikt gegen extrem rechts, Ausge- richtete Organisationen, ebenso wie ich Kommunismus ablehne.“ Freumd, den er an ihrem Kramkenlager fürs Leben gewonnen hatte: Ottavio Loretli. Dtbwa vierzehn Tage nach Maria Stellas Tod erhielt Ramon für das frumer noch an- dauernde, num nachgerade doch befreradliche Schweigen der Bertozzig eine sensationelle und erschütterndde Erklärung. Der schöne, noch milde Herbstabend hatte ihn ins Freie gelockt, er bummelte ohne eigentliches Ziel den Corso Umberto hinunter, inmitten einer Menge von Menschen, die sich zu dieser Stunde des Geschäftsschlusses auf den engen Gehsteigen atieſſen. Unter der Galleria Co- Jonna schlug plötzlich ein bekanntes Wort an sein Ohr, das ein Zeitungsverkäufer in eini- ger Entfernung ausgerufen haben mußte, es lautete: La Fontana. Näher hinzukommend Härte er in abermals die ganze Schlagzelle Schreien: „Sensationelle Enthüllungen Brand des Schlosses La Fontana!“ Erschrocken, böser Ahnungen voll, trat Ramon unter die den Zeitungsverkäufer dicht umringenden Leute, die diesem das Blatt förmlich aus der Hand rissen. ES ge- lang ihm, eine Nummer an sich zu bringen. Er zog sich damit sofort im ein kleines Lokal inter der Galleria zurück, um es in Ruhe Au lesen. Es schien sich um eine Sensation erstem Ranges zu handeln, denn die betref- tende Nachricht fand sich gleich neben dem polſtischen Leitartikel auf der erstem Seite ühgedruckt. Ramon bestellte sich zerstreut ein einfaches Abendessen und vertiefte sich damm in seine Lektüre. Der Artikel hatte un- ter der ausgerufenen Schlagzeile folgenden Wortlaut: „Aus Fahndungegründen gibt die Poll- zoldirektion von Palermo erst heute be- kanmt, daß der sizilianische Groggrundbe⸗ Gltzer und ehemaliges Parlamentsmitglled Graf Ettore Bertozzi, dessen Schloß La Fontana vor naheru wel Jahren auf un- erlclärliche Welse bis auf die Grundmauern über den abgelegt hat. Danach handelt% sick bel dem erwühnten Brand um dem größten Versicherungsbetrug, den die Wrüminalge- schichte Italiens bis heute kerwt, und der einem gewöhnlichen Sterblichen sicher nie- mals geglückt wäre. Die Oeffentlichkeit, die dangals sehr tu Unrecht gegen die geschärigte Versiche- rungsgesellschaft Stellung bewog, Wird sich noch erinnern, daß Grat Bertonzi die Brandversicherung für Gebäude und In- ventar von La Fontane, wenige Monate vor der Katastrophe b trächtlich erhöht hatte. Die Tatsache, daß dle vorherige Ver- sicherungssumme durch die Abwertung der Lira dem tatsächlichen, Wert des Obſekts hierfür den plausſblem Vorwand. Daß es min bei seinen schon schwer zerrütteten Verhältnissen überhatchit gelang, die riesige Prämie aufzubringen, soll den wenigen einigermaßen EFinge einten schon damals ein Rätsel gewesen, sein. Nach seinen An- gubem will er einem von seiner Schwester eingeräumten Kreabt, dessen Höhe an die Märchen von Tab tsendundeiner Nacht er- innert, ohne der cha Wissen zur Zahlung dieser Prämie vefr wendet haben, Da Ver- dunklungsgefahr besteht, bekflincet sich die greise Contessa Pia Bertorzi ebenfalls in Untersuchungsh aßkt. Beide Geschwister pe- haupten einmüt z, daß der langfährige Se- kretür des Crrectken, ein gewisser Lui Nicolardt, de sich augenblicklich im den Vereinigten Staaten aufhält, der spr tus rector des g Hnʒ en Planes gewesen sel. Der Betr ug selbst soll sich nach Graf Hertonaig S/ uderung folgendermanbem ab- Hesplelt When: Auf Anraten Wicelardis (Doc amnt le iet kenne Ger Abe gchuld) ref gte Grat Bertonzi nch Jaun in schaft in Aachen gegen Edel wegen des Ver- nisieren. Von heute an will der ADAC syste- p— 113 abbrannte, ein sensationelles Geständnis in keiner Weise mehr entsprach, bot mim Das ist Karl Edel, ein frül erer Pollzeilbeam- ter, fler dringend verdücſntig ist, eine der Hauptfiguren der Gangs terbande zu sein, die die Autobahnen unsicher macht. 1 + Kurs Nofler Auf dem Kasseler Hauptfriedhof wurde gelerlüch der Platz geweiht, an dem die Urne mit der Asche des eriaten Reichskanzlers der Weimarer Republik, I Philipp Scheidemann, in einem schlichten Fhrenmal hren letzten Ruheplatz gefunden hat. Die Urne wurde seit Scheldemanmns Tod 1939 im Kopenhage- ner Krematorium dafdewahrt. Bundestagsprühident Dr. Fugen Gersten- maler hat am Frefttag den Vorsitz vom Aus- würtigen Ausschluß des Bundestages mieder- gelegt. Als Nachſſolger—— der CDU-Bundes- tagsab geordnete Kurt. org Kiesinger. Das Grofkre a zum Bundesverdienstkreuz Uberreichte deer hessische Ministerpräsident Georg. Zinn dem Fraktionsvorsitzen- den der CDU Fraktion im hessischen Land- tag, Dr. Frich. Orolkopt. Der Zentralrat der Juden in Deutschland forderte, daß unverzüglich eine Persönlich- keit mit Wabinettsrang mit der Ueber- wachung und Koordinierung der Wieder- gutmachumg in der Bundesrepublik betraut werde. 1 Ueber 1,8 Minlionen Bewohner des sowie esutzungsgebietes sind seit 1947 aus der Jetzone und Ostberlin in die Bundes- Kalser Halle Selussie vpn Aethiopien ist am 80 aus Stockholm Iornmemd, walt Sem Sonderzug in Kopenbeuzen eingetrof- tem. r wurde von dem düruschen Nornes- Parir owe anderen Mitgliedern der könig- chen Farnilie und von Vertretern der drü- schen Reglerung degrütt. Das niederländische Außenministerium ab bekannt, daß dle Niederlande und die Regierung der chinesischen Volksrepublik übereingekommen seien, die beiderseitigen diplomatischen Beziehungen mit der Ent- endung von Geschäftsträgern aufzunehmen. Zwanzigmal heißer als die Sonne Wilmington(Delaware), 22. Nov.(UF) Bel der Explosion einer Wasserstoffbombe sei die Hitre im Lentrum der Explosion etwa zehn- bis würnigrnal 80 Krofb Wie im Zentrum der Sonme, erklärte hier am Dienstag der Chef- ingenleur der Firma Dupont de Nemours 82 Co., Granville M. Read. Während des Bruch- teils einer Sekunde betrage die Hitze im Explosionskern einer Wasserstoffbombe 200 bis 400 Milltonem Grad Celsius, während im Zentrum der Sonne eine Temperatur von 20 Mulmonen Grad herrsche umd die Hitze im Explostonskerm einer grolen Atombombe 50 Millionen Grud betrage. Kegypten, um dort die letztyährige Wein- ernte abzusetzen. Da eine solche Geschäfts- verbindung seit Jahren bestand, konnte aus deiner Abwesenheit niemand Verdacht — Anfang März sollte mum Nico lardi, nactiderm er den Brand gelegt hatte, er Schitt mach Kairo folgen. In der Nacht, der das Schon vernichtet wurde, befund slch der Sekretär nach einem sorgfältig Konstruerten Allbi angeblich bei einem Freund in Rom. Alle Spuren waren so ge- echickt verwolscht,. dan due Versicherungs- Kesellschaft trotz stärkster Bedenken die Brandstiftung micht nachweisen konnte. Allerdimgs richtete sich der auch von der Palinel mach kontrollierte Verdacht von vornherein micht wegen die Mitglieder der Art flichem Famile, derem Abwesenheit Auer Ewelfel stamd. Nachdem die Recher- nem Acelmerle AmHaU sp te Iüür eine Tä- terachaft gegeben, mußte die Versiche- rums umme zur Auszahlung kommen. Graf Bertozi sah darin mit Recht emen Beweis, Gad er getrost nach Stzüllen zurückkehren önne., Beim Anblick der Ruine des Schlos- el La Fontana soll er allerdings einen Nervemrusatumenpbruch erlitten haben und lange schwer leidend gewesen sein. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an das nch ride seiner Tochter, Signora Maria Stella Loretl, die ungefähr zur Zeit des RArancleg durch einen unglücklichen Zufall in Rom emem politischer Attentat zum Opfer fiel. Nachdem vor zwel Wochen Auch eine AUltere, nunmehr einzige Tochter Livia ebenfalls einem schweren Leiden er- lag, soll der unmechin schwer geprüfte Vater darin eine göttliche Strafe gesehen und donNerrnen zusammen Obrochen sein. Wr legte unter dem ersten Fimdruck der Prarerrarhricht ein, ve er behauptet, Iule- Nome West Anais ab, worauf er in Un- olgener Seſche und Fleichzeitig als Beauf- tragter derer Latifundlenbesttser, mach teruchungskakt Ubergekünrt wurcle. (Portsetsung folgt) ö. der Verzweiflung, in den ich inzwischen ge- — e Wahrheit verletzt nu. mre Feinde. G1de MONTAG NOVEMBER Als geistvoller Vertreter des Individualismus ist André Glide bekannt. Die künst- lerische Konstante in dem facettenreichen, weltan- schaulich umstrittenen Werk des heute vor 35 Jahren ge- horenen Schriftstellers und Nobelpreisträgers ist eine Klassische Sprache von un- auffälliger Poesle. Pemut ließ 5 grad unter C Gestern abend wollte ich genau wissen, um Wieviele Striche die Quecksilbersäule unter Null gesunken ist. Private Messungen hatten bis zu 5 Kältegrade ergeben, aber ich wollte eine ganz zuverlzs- sige, gewissermaſſen amtliche Auskunft. Da war guter Rat teuer, denn unsere Wetterwarte flel— ohne daß man uns gefragt hätte— einem sparwütigen Oberrechnungsrat in Bonn zum Opfer. Seit dieser Zeit be- zlehen wir das Wet- ter aus Mannheim. Ich kann aber mei- nen Leserfreunden nicht zumuten, die Tem- peratur von„hinne“ als bare Münze zu neh- men, wo wir doch„vorne“ sind, vorne am Odenwald. Ein wohlwollender Freund gab mir den Rat, mich ans Klinikum zu wenden, das sei in verzweifelten Fällen immer das Richtige. Er meinte aber nicht den Zustand raten war, sondern tatsächlich die Tempe- ratur. Im Klinikum, so berichtete er mir, sei ein Mann, der mit einem zuverlässigen Ge- rät sogar die Lufttemperatur mißt. Leider gelang es mir nicht, diesen Mann noch vor Redaktionsschluß zu erreichen. 5 Begnügt Euch also mit der Auskunft: die Temperatur soll 5 Grad unter Null betragen haben, und nehmt zur Kenntnis, daß man der- artige Dinge in Heidelberg nicht mehr zu- verlässig erfahren kann. Euer Ottolcar Totengedenken Die Friedhöfe waren das sonntägliche Ziel all der vielen, die ihre Toten aufsuchten und Blumen auf die Gräber legten. Daneben führten Vereine und Verbände Gedenk- stunden durch, die ihren verstorbenen Mit- Eliedern galten. Die Angehörigen der Union versammelten sich um den Totengedenkstein auf ihrem Sportplatz und die Mitglieder des TSV Hamdschuhsheim zogen im eindrucksvollen Schweigemarsch zum Turnerbrunnen im Slebenmihlental. Im Pfaffengrund versammelte man sich um das neue Mahn- und Ehrenmal, das spä- ter, am Abend, angestrahlt wurde, und am Bergfriedhof fanden zur gleichen Zeit meh- rere Totengedenkfeiern statt. Man hörte Ansprachen und die getrage- nen Weisen des Post-Orchesters und ver- gchledener Gesangvereine. Leuchtende Herbstblumen brachten Farbe in die Ein- tönigkeit der schon winterlich erstarrten Friedhofsanlagen. Freisprechung bei den Friseuren Die Friseur-Innung Heidelberg veranstal- tet heute nachmittag 16 Uhr in der Gast- stätte„Philosophenhöhe“ einen fachlichen Nachmittag. Unter anderem findet ein Film- vortrag über das Weltmeisterschaftsfrisleren in England und das fachliche Geschehen in Karlsruhe, Paris und Basel statt, sowie die Freisprechung der Herbstgesellenprüflinge. Mitglieder des Fachbeirates demonstrieren modische Frisuren. Stat. Bühne. 190.43 Uhrt„Die Dubarry“. Zimmertheater. Geschlossen. Aula Kite Universität. 10.30 Uhr: 568-Jahr- feler der Universität, Aula der amer. Highschool. 20 Uhr: Schü- lerauttaährung„Unsere kleine Stadt“. Heidelberger Hochschule für Musik und Theater, 20 Uhr: Kurpf. Museum, Lehrer und Sehuler musizieren. Bund der Steuerzahler. 20 Uhr: Stadt- hallen-Restaurant, ötftentliche Mitgliederver- sammlung. Volksbund für Frleden und Freihelt. 20 Uhr: Alte Krone,„Welche Freiheit für die Feinde der Freiheit?“ 5 o Kirchheim.„Zum Hirsch“, Gttentuches Forum. Hausbesitzerversammlung. 20 Uhr: Pfälzer Hof, Wieblingen. Reisebüro der Straßen- ung Bergbahn. 20 Uhrt Hörsaal 13„An italienischen Küsten“. Kinoprogramm. Capitol„Liebe ist stärker“, 14, 10, 16.16, 20.30 Uhr.— Schloß:„Unter- nehmen Edel welt“, 14, 16, 16, 20,18 Uhr,— Küammert„Kinder der Liebe“, 12, 14, 16.10, 10.20, 20.30 Uhr.— Regina:„s Wird immer Wieder Tag“, 14.30, 17, 19.90, 21.45 Uhr. Odeont„Helmweh nach Deutschland“, 12, 14, 10.10, 10,20, 20.30 Uhr.— Kurbel„Den Halt in der Schlinge“, 14, 16.50, 10, 19.30, 21.15 Uhr.— Kamera„L'etrange Däsir de Mr. Barde, 19, 18, 17.18, 19.30, 21.40 Uhr,— Studio Fauler Pelzt„Ein Herz aus Gold“, 16, 10.10, 0% Uhr,— Apollo:„Die Wöltin von Ka- labrien“, 14.30, 16.30, 19.30, 20.30 Uhr.— Vllm- palast, Pfattengrund:„Der unsterbliche Lump“, 20,1 Uhr.— Metropol, Rohrbach: „Aennehen von Tharau“, 20,10 Uhr,— Gloria: „Die Wölfin von Kalabrien“, 12, 14, 16, 18, 20 Uhr.—„Shanghat-Nxpreg“, 33 Uhr.. Bach- lenzt„Der Haflinger Sepp“, 20.0 Uhr. Roxy, Klrehhelm:„Rasputin“, 20,0 Uhr. Atrium, Kirchheim:„Don Gamillos Rüche- kehr“, 30 Uhr, Flmbünne, Mppelhelm: „Die iebenden vom Gulbranstal“, 20,0 Uhr. Neckartal, Wiehlingent„Insel der zornigen Götter“, 0 Uhr, 20 Uhr: —— HEIDELBERG-STADT Seite 3 Junggärtner freigesprochen Heidelbergs Gürtnerfamilie tagte im„Schwarzen Schiff“ Mit leuchtend roten Alpenveilchen auf den weißgedeckten Tischen und dunkelgrünen Sträuchern an den Wänden war der Saal im„Schwarzen Schiff“ am Samstagabend geschmückt, als sich Heidelbergs Gärtnerfamilie in großer Zahl zusammenfand. Ein umfangreiches Programm hatte der Kreisgartenbauverband für die Gärtner, ihre Angehörigen und die Gäste, unter ihnen Beigeordneter Rausch und Gartenbaudirektor Sie pen vorbereitet: hatten doch im letzten Frühjahr vier junge Gärtner ihre Mei- sterprüfung und im Herbst nicht weniger als dreizehn ihre Junggehilfen- prüfung im garten- und blumenfreudigen Heidelberg abgelegt und zum Teil mit Auszeichnungen bestanden. Grund genug, um nach der Ehrung, bei der auch die ältere Generation bedacht wurde, zu tanzen und fröhlich zu sein und für ein paar Stunden die Sorgen hinter sich zu lassen. Freigesprochen wovon? Und wozu? Diese Fragen warf stellvertretender Landesgärt- nermeister Paul Legeland, Karlsruhe, in kurzen und verständnisvollen Worten vor der Ehrung auf. Freigesprochen würden die jungen Leute, so meinte er, von der Leitung der Erwachsenen, der sie von ihren Kind- heitstagen an unterstanden hätten. Wich- tiger sei aber die andere Seite: sie würden zur Selbstverantwortung freigesprochen und in Zukunkt aufgerufen sein, für sich selbst zu denken und notwendige Entscheidungen selbst zu fällen.— Zuvor hatte der stell- vertretende Landesgärtnermeister auf die schöne Aufgabe hingewiesen, die gerade dem Gärtnerberuf obliege: das Leben lebens- werter zu machen. Der Gärtner pflege die Produkte der Natur und bringe Freude in jede Wohnung.— Der Name des deutschen Gärtners habe heute schon wieder, die in- ternationalen Gartenschauen in Hamburg und Mailand hätten es bewiesen, einen gu- ten Klang in der Welt. Die Gartenmeisterprüfung haben im letz- ten Frühjahr bestanden: R. Bechtel, W. Becker, K. Bernhard, W. Hasse. Die Meister- briefe wird man ihnen allerdings erst im Januar, auf einer Feierstunde in Karlsruhe, überreichen.— Dann kamen die Junggehil- ken an die Reihe, von denen elf, die ihre Prüfung im Frühjahr abgelegt haben, be- reits im Besitz ihrer Briefe sind. Folgende Junggehilfen erhielten jetzt ihr Zeugnis: S. Bänzinger, G. Albrecht, H. Brückner, W. Dörr, H. Gürtner, H. Göbel, H. Heieck, W. Hofmann, H. Merkel, W. Oehmig, M. Ron- cosseck, M. Schnellbach, S. Schimmeier. Als Anerkennung des Kreisgartenbauver- bandes überreichte Kreisgärtnermeister Georg Voth den besten Prüflingen eine kleine Anerkennung. Ausgezeichnet wur- den: W. Roth, H. Merkel, K. Fischer, S. Bän- zinger, H. Heieck. „Geht hin in Gottes Namen“, rief der Kreisgärtnermeister seinen jungen Kollegen zu,„und greift das Werk mit Freuden an!“ Wo man schon bei den Ehrungen war, sollte auch die ältere Generation nicht leer ausgehen. Für 50 und 40jährige Mitglied- schaft im Gartenbauverband wurden mit der goldenen Nadel— eine Rose in grünem und goldenem Kranz— ausgezeichnet: K. Greiser, H. Bachmann, G. Brenneis, J. Lang, G. Treiber, A. Wagner, K. Weisbrod.— Außerdem wurden 19 silberne Nadeln ver- liehen. Mittlerweile war man fast unmerklich in den geselligen Teil hinübergeglitten. Zum Tanz spielte die Kapelle Willi Breuer, eine Tombala wurde veranstaltet— begreif- licherweise nahmen unter den schönen Prei- sen die Blumen den ersten Platz ein. Mn. Bundesverdienstkreuz für Fr. Ortenbach Im Auftrag des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg überreichte am Sams- tagmorgen der Regierungspräsident von Nordbaden, Dr. Huber dem bekannten Heidelberger Hotelier, Friedrich Orten bach das Bundesverdienstkreuz am Band „für seine Verdienste im Hotelfachgewerbe und als Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Heidelberg“, Friedrich Or- tenbach, der am Samstag, seinen 75. Ge- burtstag beging, stand bei einem Empfang in seinem Hotel Reichspost im Mittelpunlct zahlreicher Ehrungen. Ansprachen hielten: Der Präsident der Dehoga(Deutsche Hotel- und Gaststättenverband), Willi Pauly, Karl Ketterer, Wiesbaden, im Namen des Fritz- Gabler-Schulvereins, und des ehemaligen internationalen Hotelverbandes, Ernst Brock- hoff, Leiter des Berufsausschusses für Be- rufsausbildung in der Dehoga, Direktor Dr. Fuchs, Präsident der Industrie- und Han- delskammer Heidelberg, Bürgermeister Dr. Dr. Hagen im Namen der Stadtverwaltung, Emil Obrecht für den Vorstand und Beirat der Fachgruppe Hotel in Baden-Württem- berg, Christian Fass im Namen der Bezirks- stelle des Heidelberger Hotel- und Gaststät- tenverbandes, Direktor Ullmann im Namen des Aufsichtsrates der Schloßquell- A G., Karl Brömmer im Auftrag des Verbandes der Köche Heidelberg und Harry Zimmer- mann, der scheidende 1. Vorsitzende des Hei- delberger Hotel- und Gaststättenverbandes. Als besondere Ueberraschung brachte die Jugendkapelle Jung-Heidelberg unter sei- nem Dirigenten Fritz, dem Jubilar ein Ständchen. Die ſeleinen Musiſanten von„Alt-Heidel- berg“ schumetterten für Friedrich Ortenbach einen herzlichen Glucſwunsch Sittenstrolch festgenommen In der letzten Zeit wurden Kinder in der Friedrich-Ebert-Anlage in mehreren Fällen von einem Sittenstrolch in unsittlicher Weise belästigt. Durch Ermittlung der Kripo ge- lag es gestern, einen 58jährigen Mann, der bisher schon verschiedentlich in gleicher Weise in Erscheinung getreten war, zu er- mitteln und festzunehmen. Angefahren— tot Auf der Autobahn zwischen Heidelberg und Viernheim fuhr am Samstag ein junger Motorradfahrer auf einen haltenden Last- Wagen auf. Der Verunglückte erlag an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Wachstuche und Acella Tapeten- Morath, Meldelberg, Kun- TudwIg- Struße 4 Kleinbus stand Kopf Mit einem Kopfstand endete am Samstag- nachmittag in der Karlsruher Straße der Zu- gammenstoß eines Kleinbusses mit einer Sä- maschine, die an ein Pferdefuhrwerk ange- hüngt war. Zum Glück saß in dem Kleinbus nur der Fahrer, der mit leichten Verletzun- gen davonkam. Der Straßenbahnverkehr WIR GRATULIERENI gelnen 70. Geburtstag feierte gestern Post- sekretär a. D. Friedrich Weins heimer, Bergheimer Straße 100. Der Jubilar beging Kleſchzeitig sein 50 ähriges Jubiläum als Tage- blatt-Leser. Wir gratulleren recht herzlich! * Der Bund der Steuerzahler führt heute um 20 Uhr im Stadthallenrestaurant eine öttentliche Mitgliederversammlung durch. Es sprechen Dr. H. Trucksaess, Dr. Th, Stupp, und Dr. H. Bundschuh als Versammlungs- und Diskusslonsleiter. Die Sprechstunden der CDU hält morgen, Dienstag, von 17—19 Uhr, die Bundestags abgeordnete Dr. Hedwig Jochum in der Helmholtzstraße 10 ab. Iprechstunden der 8D. Rundestagsabgeord-⸗ nete Meyer-Laule heute Montag, um 16 Uhr, Riedstrae 2 Stadträtin Vöttiner heute um gbr war für eine halbe Stunde unterbrochen. Die Feuerwehr mußte sich um den kopf stehenden Bus annehmen. Der Umgang mit den Mülltonnen Die Stadtwerke teilen mit: Den Müllgefägen dürfen explosible und feuergefährliche Stoffe oder solche, die durch Gasentwicklung zu Explosionen füh- ren können, insbesondere Karbid und des- sen Rückstände, Munition jeder Art, Sprengstoff und Blindgänger, ferner Säuren und andere ätzende Chemikalien, sperrige Eisenteile, Steine und sonstiges schweres Material, das die Müllgefäße beschädigen könnte, klinische Abfälle und Tierkadaver nieht zugeführt werden. Abfälle wie Holzwolle, Papier, Draht, Girlanden usw. sind in kurze Stücke zu zerschneiden, Asche und Schlacken dürfen in heißem Zustand in die Müllgefäge nicht eingefüllt werden. Ferner dürfen die Müllgefäße nur so weit gefüllt werden, daß ihre Deckel sich schlie- gen lassen. Ein Einstampfen des Inhalts ist untersagt. Wenn in einem Hause mehrere Tonnen aufgestellt werden, so sollen jeweils die nächsten erst dann gefüllt werden, wenn dle anderen gefüllt sind. Vor allem wird darauf hingewiesen, daß die Müllgefäge stets Witterungsgeschützt so aufgestellt wer- den sollen, daß sie ohne Schwierigkeiten und Zeitverlust abgeholt werden können. 2 Hotielt 19.30 Uhr in Wieblingen, Adlerstraße 36, und Dienstag, 17.46 Uhr, Riedstraſhe 2; Stadtrat Dr. Neureither Mittwoch, um 19 Uhr; Stadtrat Bühler Freitag, um 16 Uhr; Dr. Hermann Schmitt Samstag, um 11 Uhr, jeweils Rledstr. 2. Hausbesitserversammlung. Am Dienstag, 23. November, um 20 Uhr, flndet in der Stadt- hallen- Restauration eine wichtige Hausbesitzer- versammlung statt, bei der der Entwurt des 1. Bundesmietengesetzes behandelt wird, Fer- ner werden die Erklärungen zur Vermögens- abgabe und Vermögenssteuerveranlagung 1959 durch einen Fachmann erläutert. Formulare Wollen zur Versammlung mitgebracht werden, Der Orchestervereln Handschuhsheim unter Leitung von Musikmeister a., D. Georg F! gehe r, brachte seinem langjährigen passiven Mitglied, Herrn Hans Roland, Gasthaus„Zum Binsebub“ ein wohlgelungenes Ständchen an- läglich seines 50. Geburtstages. Mit der Ueberreichung des Gehilfenbriefes beginnt für den jungen Hand werber ein neuer Lebens- und Berufsabschnitt. Unser Bild zeigt den stellvertretenden Landes- gartnermeister Paul Legeland, der einem der jungen Gärtner die Urkunde aushändigt Erfüllte Wünsche · neue Sorgen Versammlung des Bundes Deutscher Polizeibeamter Bei einer gut besuchten Versammlung des Bundes Deutscher Polizeibeamten im „Schwarzen Schiff“ drückte Pol.-Meister Stather vom Landesorganisationsausschuß des BdP seine Freude darüber aus, daß die Stadtverwaltung Heidelberg mit dem im Juli neu geschaffenen Stellenplan der For- derung der PFolizeibeamtenschaft nach Stel- lenhebung nachgekommen ist. Es handelte sich insbesondere um 34 neue Meisterstellen. 4 Inspektor- und 4 Kommissarstellen bei der Schutzpolizei und 10 Kommissarstellen bei der Kriminalpolizei. Man habe, wie Pol. Meister Stather ausführte, damit der seit langem erhobenen Forderung nach besserer Bewertung des schweren Polizeidienstes Rechnung getragen. Es wurde ausgeführt, daß man dem Polizeibeamten mit seinem verantwortungsreichen Dienst nicht vorent- halten könne, was man dem Verwaltungs- beamten seit Jahren zugestehe, nämlich die Einstufung der Masse der Beamten in eine Gehaltsgruppe, die dem Verwaltungssekre- tär entspricht. Die Polizei habe gerade in den letzten Jahren ihren Arbeitskreis er- weitert und der Verkehr stelle immer mehr Anforderungen an den einzelnen Beamten, go daß eine Stellenhebung seit langem ge- rechtfertigt war. Ganz besonders wies der Redner die Polizeibeamten in der sehr leb- haften Diskussion über die Beförderungen darauf hin, daß bei der Unzahl von Bewer- bern dem Stadtrat und der Polizeidirektion eine schwere Aufgabe erwachsen sei und man deshalb diesen Fragenkomplex nicht vom Einzelnen her betrachten dürfe. Es sei natürlich, daß nicht alle Wünsche der Be- amten in Erfüllung gingen, und wenn Här- ten bel diesen Beförderungen eingetreten seien, so nur deshalb, weil Polizeidirektion und Stadtrat jeder Gruppe gerecht werden wollten. Der BdP werde sich jedoch dafür einsetzen, daß diese Härten in berechtigten Fällen bei zukünftigen Beförderungen be- rücksichtigt werden. Polizeimeister Stather wies dann darauf hin, daß die Besoldung der Oberwachtmei- ster zu wünschen übrig lasse, und er zeigte auf, daß bei einer getroffenen Neuregelung, bei der mit einer Ausgleichszulage operiert wurde, Nachteile für Beamte entstehen könn- ten, wenn eine Verstaatlichung der Polizei eintreten sollte oder ein Beamter in den Ruhestand trete. Besonders bemängelt wurde, daß die Dienstgrad bezeichnung bei höher eingestuften Wachtmeistern nicht im Rahmen der Stellenplanbesprechungen gere- gelt worden sei, was einige Unruhe in der Beamtenschaft erzeugte. Die rege Diskussion zu diesen Punkten bewies, daß hier wirk- liche Sorgen und Wünsche der Polizei- beamtenschaft zur Sprache kamen. Der Vorsitzende des Kreisverbandes Mann- heim, WIIlbrenner, ging dann auf Fra- gen der 131er ein und erläuterte die dem Bundestag vorliegenden Anträge zu einer Novelle des 131er-Gesetzes. Im weiteren Ver- lauf nahm Willbrenner unter dem Beifall der Polizeibeamten scharf Stellung zu den Angriffen eines Bundestagsabgeordneten gegen die Maßnahmen der Polizei in Nord- rhein-Westfalen bei der Bekämpfung der Autobahnbanditen. Es habe sich gezeigt, daß von unschuldigen Opfern keine Rede sein könne, Schärfste Maßnahmen gegen das Banditenunwesen seien angebracht. Amtmann Berger berichtete dann Über Bundes- und Landesvorstandssitzungen, wo- bei auch Besoldungsfragen und die Frage kreier Heilfürsorge für Polizeibeamte im Vordergrund standen. Grundrechte- qugendarbeitsschutz Wochenendschulung für junge Gewerkschaftsmitglieder Wie in den letzten Jahren, so wird auch in diesem Jahr wieder regelmäßig einmal im Monat eine Wochenendschulung für die ju- gendlichen Gewerkeschaftsmitglieder im DGB, Ortsausschuß Heidelberg, durchge- führt. Der erste Vorsitzende des Jugend- ortsausschusses, Wiehmann, eröffnete letzte Woche die erste Wochenendschulung in diesem Winterhalbjahr; er wies in seinen Begrüßungsworten auf die Wichtigkeit die- ger Arbeit hin und sprach den Wunsch aus, daß jeder qugendliche die Gelegenheit wahr- nehmen möge, sich die Kenntnisse zu er- werben, die heute jeder arbeitende Mensch haben muß, um die an uns alle gestellten Forderungen erfüllen zu können. Herr Dit ton richtete ebenfalls im Namen des DGB Begrüßungsworte an die Jugend. Sodann übernahm Herr Hoffmann von der Gesellschaft zur Wahrung der Grund- rechte als Referent des ersten Tages die Aufgabe, die jugendlichen Teilnehmer in die „Grundrechte und Grundpflichten“ eines je- den Bürgers im Staat einzuführen. Unter seinem letzten Leitsatz:„Es gibt keine Ge- meinschaft, bel der nicht der eine auf den anderen Rücksicht nehmen muß“, machte er den aufmerksam lauschenden Zuhörern den Sinn und Zweck des Grundgesetzes ver- traut. Er erläuterte an Beispielen, wie jeder Bürger das Recht auf freie Entfaltung sei- ner Persönlichkeit hat, soweit er nicht die Rechte des anderen verletzt. Gerade da, wo es Menschen gibt, die sich mehr Recht her- ausnehmen, als ihnen zusteht, seien die Ge- getze, die den Schwächeren vor der Willkür des anderen schützen, von größter Be- deutung. Am Sonntagvormittag sprach dann Herr Otto Wallen maler als Jugendsachbear- beiter im DGB von Baden- Württemberg zu dem Thema:„Jugendarbeitsschutz“, Er wies darauf hin, daß dieses Thema immer noch vordringlich sei und wir in den vergangenen Wochen erst einen Jugendarbeitsschutz- monat gehabt hätten, Dies aber nicht, weil man Spaß daran hätte, das Handwerk zu Argern, sondern weil auf dem Sektor des Jugendarbeitsschutzes das Gesetz in Tau- genden von Fällen auch heute noch nur auf dem Papier stehe. Nach einer statistischen Hrhebung erhalten 26,7 Prozent aller Ju- gendlichen nicht den gesetzlichen Urlaub von 24 Tagen. 590 Prozent müssen wöchent- Iich die gesetzliche Arbeitszeit von 46 Stun- den Überschreiten; 46 Prozent davon erhal- ten diese Ueberstunden nicht einmal bezahlt. Es zeige sich, so führte der Referent weil ter aus, Wẽie notwendig es ist, recht bald das neue Jugendschutzgesetz zu verabschieden, zu dem der Dh einen neuen Entwurk aus- Heurbeitet habe., Dieser sehe u, a. vor eine Verkürzung der Arbeltszeit der qugend- lichen auf höchstens 42 bzw. 45 Stunden in der Woche, er verlange die Einführung von Jugendschutzkommissionen, in denen alle am Jugendschutzgesetz Beteiligten vertre- ten sein sollen. Es wurde weiterhin ein Berufsschultag ge- fordert, damit der Jugendliche das in der Schule Gehörte noch am selben Tag bear- beiten könne. Eine ärztliche Untersuchung vor Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses und die laufende ärztliche Betreuung aller Jugendlichen wurde weiterhin als besonders wichtig in diesem Vorschlag des DGB her- ausgestellt. Die lebhafte Diskussion im Anschluß an das Referat zeigte, daß die jugendlichen Teilnehmer dieser Wochenendschulung ge- rade dieses Thema mit besonderem Inter- esse aufgenommen haben. Mit dem Hinweis auf die verschledenen Veranstaltungen im DGB, Jugendortsaus- schuß Heidelberg, und auf die nächste Wo- chenendschulung am 4./5. Dezember schloſd Herr Wichmann die erste Wochenendschu- lung dieses Winterhalbjahlres. Suecud. c u N Auto-Jonckef Heldelberg, Hebelstr. J, Tel. 20% Men, Die Naas zum Wochenanfang Schutzgitter steht!— Wenn der Ostwind jetzt weht In verdoppelt dhut brause, Braucht's ddm niemehr zu grause. Wer an Nas un de Ohre Ohne Gitter hot gfrore Un aus dem Grund hat gschdöhnt, Der ist jetzert versöhnt. Und der wo gemecheert Un viel Tinte verbeleckert, Aus Furcht, daß der Bliche Vun unserer Byuche „/f Nefc,er un Tal Werd durch's Gitter zur Qual, Der is jqetaund wohl platt, Denn mer sieht noch die Stadt, Wenn mer nit gar so arg eilt Un e bissel verweilt. So is jedem gedtent!— Und dieweil sich's geziemt, Des ddaguer kenne, Will ich freudig bei denne, Die des Gitter erstellt Filr teueſes Geld, Mich herslich bedanſce, Denn mer derf nit bloß zanlee. HEIMATSEITE Montag, 22, November 1938 Große Namen verpflichten. Auch dieser Brahma Hahn, der am Samstag und Sonn- tag eine der Hauptattrak- tionen der Kreisgeflügel- schau in Eppelheim war, scheint sich in seinem üp- pigen Federnschmuck des- sen wohl bewufft zu sein. Und er schaut auf seine Umwelt stolz herab wie seine Namensahnen, die Brahmanen auf Indiens urme PFarias Foto: S pe Ok FDP/DVP-Versammlung in Wiesloch MdL Paulus und Kreisrat Mannschott über aktuelle Probleme Die FDP- DVP hielt am Samstag im „Adler“ einen Ortsgruppenabend ab, zu dem auch zahlreiche Parteifreunde aus Walldorf sowie Nußloch und Samdhausen erschienen Waren. Ortsvereinsleiter Rektor FIIs in- Her begrüßte die Erschlenenen. Als erster Redner sprach Kreisrat Mann- schott, Schönau. Er referierte über ge- schichtliche, geographische und wirtschaft- Uiche Verhältnisse im Landkreis Heidelberg und die daraus resultierende Vielgestaltig- keit der Aufgaben der Landkreisselbstver- waltung. Anschließend entspann sich eine rege Aus- sprache über die Zweckmäßigkeit der bau- lichen Ausführung und die Frage der Be- legung des Kreisaltersheims in Nußloch. Es wurde festgestellt, daß dieses Heim sei- nem ursprünglichen Zwecke, bedürftige alte Menschen aufzunehmen, unter allen Um- ständen vorbehalten bleiben müsse. Auch die Frage wurde wieder angeschnitten, ob en richtig sei, daß die Demokratische Frak- tion mit 7 Kreistagsabgeordneten nur einen Kreisrat habe, während der BHE mit 5 Kreistagsabgeordneten zwei Mandate im Kreisrat besitze. Landtagsabgeordneter Paulus sprach über Landespolitik, machte mit dem Stand der gesetzgeberischen Arbeiten bekannt und beschäftigte sicht vor allen Dingen mit der Gestaltung der zukünftigen Kreisverwaltun- gen und dem Entwurf des Staatsverwal- tungsgesetzes. Es wurde dabei die Feststel- lung gemacht, daß dem Gesichtspunkte der sparsamen Verwaltung anscheinend weniger Rechnung getragen werde als wahltechni- schen Erwägungen. Die FDP- DVP wün- sche im Interesse des Zusammenwachsens der Bevölkerungsteile von Baden und Würt⸗ temberg die Erstellung der Regierungsbe- Zirke nach wirtschaftsnotwendigen Ge- sichtspunkten. Die Frage, ob drei, vier oder fünf Reglierungsbezirke geschaffen werden sollten, stehe noch offen. Der Redner unterstrich auch, daß der Landtag beschlossen habe, dan im Hinblick auf die Saarfrage die Pariser Verträge nicht ratifizlert werden sollten. Es solle zuerst eine gründliche Klärung des Inhalts und der Folgewirkungen der Verträge in Mrer jetzigen Form herbeigeführt werden. Mam äußerte wiederholt die Ansicht, daß unser Volk in dieser schicksalsschweren Frage nicht alles in sträflicher Gleichgültig- keit über sich ergehen lassen dürfe. In Hei- delberg soll demnächst eine Kundgebung Eine Blldserle Ihrer Kindler let für die Mutter das beglückendste Geschenk. Kommen sSle aber gleich, denn wie bald ist Heiliger Abend! FHOTO-HEINZMANN, Wiesloch, Hauptstr. 104 der FDP DVP stattfinden, die sich mit der Saarfrage und ihren Folgewirkungen beschäftigen soll. a Zum Rektor einer Bruchsaler Volksschule ernannt wurde der Lehrer Karl Kern, ein gebürtiger Wieslocher. Herr Kern tat viele 5 als Lehrer Dienst in Weiler bel Sins- elm. Reklameschilder stören das Ortsbild Vorbildliche Zusammenarbeit der Eberbacher Geschäftswelt und Stadtverwaltung Von verschiedenen Seiten wurden schon Klagen laut über das Ueberhandnehmen von Reklameschildern und Leuchttrans- parenten in den Straßen Hberbachs. Und meist war es sogar so, daß Transparente an- gebracht wurden, bevor überhaupt die Ge- nehmigung des Stadtrates vorlag, die man einfach voraussetzte. Man kann nun bei aller Objektivität nicht sagen, daß die angebrachten Schilder und Transparente immer sehr geschmackvoll sind und das Straßenbild verschönern. Um nun diese Reklamen, die bei dem heu- tigen Geschäftsgebaren einfach aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken sind, in eine für das Stadt- und Straßenbild an- sprechendere und passendere Form zu brin- gen, hatte der Bürgermeister den Stadtrat, den Einzelhandel mit den verschiedenen Branchen, die Metzger- und Bäckerinnung und das Gaststättengewerbe zu einer Be- sprechung und Aussprache in den Rathaus- saal eingeladen.. Der Bürgermeister zeigte dort dann am Beispiel Freudenstadt im Schwarzwald, wie dezent man Reklame gestalten kann, daß sie in das Bild der Stadt paßt, ja sie verschönt. Das Ziel sei, auch in Eberbach eine vorbild liche Reklamegestaltung zu erreichen, die ruhig modern sein darf. So könnte man 2. B. an alten Gebäuden dazu passende Reklame- formen verwenden; ansprechende Transpa- rente seien auch an Gaststätten möglich usw. Vor allen Dingen sollen mit der Zeit und in enger Zusammenarbeit mit der Ge- schäftswelt alle Reklameschilder und Leucht- transparente für Markenartikel aus dem Straßenbild verschwinden. Diese Reklame kann mit dem gleichen Erfolg ins jeweilige Schaufenster verlegt werden. In ansprechender Form soll also dann nur noch das Firmen- oder Geschäftsschild des betreffenden Ladens zur Straße hin an der Außenwand angebracht werden, Seitens der Geschäftswelt wurde der Einwand gebracht, daß das Stadtbild doch einen Wandel zum Großstädtischen hin gemacht habe und dies eben auch in den Geschäftsstraßen durch das Reklamegebaren zum Ausdruck käme. Dem wurde mit dem Hinweis begegnet, daß Eber- bach immer noch eine Kleinstadt ist und man diese Tatsache nicht durch prunkhafte, teils sehr geschmacklose Geschäftsrelelame vertuschen könne. Die Geschäftswelt er- klärte sich mit der Meinung und den Zielen der Stadtverwaltung einverstanden. Um die Sache zu realisieren, soll ein Aus- schuß gebildet werden— eventuell im Zu- sammenhang mit dem Kulturausschuß, in dem neben Fachleuten auch Künstler mit- arbeiten, woselbst dann jeder Antrag auf Anbringung von Transparenten und Re- klameschildern besprochen und begutachtet werden soll, damit jeweils das passende Schild angebracht wird. Der geplante Aus- schuß soll also eine Art Beratungsstelle für die Geschäftswelt sein, die über Form, Art Aus dem Gemeinderat Rettighheim Feldwege machen Sorgen/ Bedarfszuweisung beantragt Der jetzige Zustand der Feldwege auf der Gemarkung Rettigheim macht dem Gemein- derat zur Zeit ernste Sorgen. Namentlich die Feldwege im Gewann„Lückenbusch“, „Reuthweingarten“ und„In der Aue“ kön- nen nicht mehr mit Eingespann- oder dop- pelspannigen Kuhfuhrwerken befahren werden. Teilweise vorhandene Steindecken sind durchgefahren und können nur müh- sam wieder in einen fahrbaren Zustand ge- bracht werden. Der vor mehr als 20 Jahren ausgestückte Feldweg im Gewann„Aue“ ist beinahe wieder wie ein Ackerfeld. Nach näherer Untersuchung wurde festge- stellt, daß die Kanalisation in der Mingols- heimer Straße, die auf die beiderseits des Aueweges befindlichen Wassergräben ein- mündet, keinen normalen Abfluß mehr hat. Dadurch fließen die Abwässer dieser Straße auf den Wegkörper und verursachen ein Verschmutzen des Fahrweges. Abhilfen sind mit verhältnismäßig geringen Mitteln mög- lich. Die Wassergräben beiderseits des Aue- Wann weges sollen gereinigt werden. Da dieser Weg nach dem Bebauungsplan späterhin als Straße gedacht ist, wäre eine Einschotterung angebracht. J Für die Instandsetzung der Feldwege im Gewann„Lückenbusch“ und„Reuthwein- garten“ konnte zur Zeit aus finanziellen Gründen keine Sofortmaßnahme getroffen werden. Allein die Ausstückung und Fahr- barmachung des etwa 150 m langen Teil- stücks des unteren Lückenbuschweges soll 7000 DM kosten; der Weg hingegen im Ge- „Reuthweingarten“ ein Mehrfaches dieses Betrages. Ueber das dringend Erfor- derliche dieses Feldwegbaues bestanden sei- tens des Gemeinderats keine Bedenken. Die Gemeindeverwaltung hat vor einigen Wo- chen bei Aufbringung eigener Mittel eine Bedarfszuweisung für den dringendsten Feldwegbau in Höhe von 40 00 DM beim Landwirtschaftsamt angemeldet. Nach Be- willigung dieses Kredites könnte schnelle Abhilfe geschaffen werden. und Farbe des geplanten Reklameschildes berät. In enger Zusammenarbeit und Ver- handlungen mit der Geschäftswelt wollen die Stadtverwaltung und der Stadtrat so er- reichen, daß die Geschäftsreklame immer mehr dem Stadtbild angepaßt werden und dadurch zur Verschönerung beitragen kann. Neue Anträge auf Transparente für Marken- artikel werden grundsätzlich nieht meh genehmigt. 8 Die evangelische Kirchengemeinde veran- staltet in der laufenden Woche eine Evan- gelisation mit Vorträgen bis einschließlich Freitag in der evangelischen Stadtkirche um 20 Uhr. Es spricht Pastor Dr. Klinke von der Berliner Stadtmission über aktuelle Fragen. Die Relhe der Vorträge und die Themen simd aus den Plakataushängen ersichtlich. Ab heute finden außerdem täglich Bibel- stunden um 15.30 Uhr im evangelischen Ge- meindehaus statt. 80 Jahre besteht die im Jahre 1874 eröff- nete Buchhandlung Wieprecht in der Bahn- hofstraße. Das kleine Geschäft, damals als reine Buch- und Zeitschriftenhandlung von J. Wieprecht eröffnet, zieht mit dem heuti- gen Montag in das renovierte Geschäfts- lokal in der Bahnhofstraße 21 um. Todesfälle: Am 19. November verstarb Herr Ludwig Diemer, Neuer Markt 3, im Alter von 52 Jahren. Die Beerdigung fin- det heute um 14 Uhr statt,— Am 18. No- vember verstarb in der Klinik in Heidel- berg Herr Erich Roßmann, kaufmänn. Angestellter, im Alter von 19 Jahren, wohn- haft gewesen Dr.-Weißß-Straſſe 36. Die Be- erdigung findet ebenfalls heute um 15 Uhr in Eberbach statt. Minister Leibfried in Dossenheim Rundfahrt zum Studium des Anbaues und Absatzes Am vergangenen Freitag machte Land- Wirtschaftsminister Leibfried im Rahmen einer Rundfahrt durch sein Arbeitsgebiet Station in Dossenheim, Die Rundfahrt War anlählich einer der wöchentlich stattfinden- den Pressebesprechungen im Ministerium von der Presse angeregt worden, und so be- fanden sich im Gefolge des Ministers neben Ministerialrat Benzlen vom Landwirtschafts- ministerium, Dr. Gugelmaler aus Weinheim, Dr. Kaltschmitt von der Großmarkthalle Heidelberg. Landwirtschaftsrat Brucker, Be- zirksvorsitzender Heck von der Bezirksobst- baugesellschaft Heidelberg, Kreisobstbau- Inspektor Lang, eine stattliche Zahl von Ver- tretern der Presse und des Rundfunks, des Eimzelhandels und verschiedener Markthal- len und Zentralgenossenschaften. Die Rundfahrt erstreckte sich vom Boden- see bis ins Oehringer Land und bezweckte hauptsächlich eine Instrulerung über den derzeitigen Obst- und Gemüseabsatz sowie über eine rationelle Reglonaliserung des Anbaus. Nach eingehender Besichtigung der Dossen- heimer Markthallen wurde in der„Krone“ eine Stärkung eingenommen. Hier begrüßte Bürgermeister Dr. Miltner die Gäste und gab einen Ueberblick übe die Lage der ein- heimischen Landwirtschaft, hre Struktur und der derzeitigen Verhältnisse. Dr. Gugel- maler, Weinheim, referierte sodann aus- kührlich über Sortenwahl im heimischen Obstbau, über marktgerechte Sortierung, eine notwendige Schulung der Hausfrauen über den günstigsten Obsteinkauf und des- sen Verwertung. Im Verlaufe der weiteren Gesprüche orlen- tlerte sich Minister Lelbfried eingehend über die im vergangenen Sommer eingetre- tenen Unwetterschäden und bekundete leb- haftes Interesse für die Belange der heimi- schen Landwirtschaft. Erst in den späten Abendstunden brach man zur Rückcfahrt auf. Weinbergumlegung in Mühlhausen Mit dem Rigolen soll baldmöglichst begonnen werden In der Gastwirtschaft„Zur Reichspost“ versammelten sich alle Grundstückseigentü- mer und Pächter der Domüneäcker im Ge- wann Dielheimer Kreuz zur letzten Aus- sprache und Klärung zum Beginn der Ar- beiten für die geplante Weinbergumlegung. Nach gründlicher Beratung erklärten sich alle Beteiligten unterschriftlich bereit, sich den erforderlichen Arbeiten und entstehen- den Kosten zu unterwerfen. Das vorgesehene Gelände ist beste Wein- berglage und nur einige Unebenheiten sind noch auszugleichen. Die Kosten dieser Ar- beiten dürften sich nach den vorläufigen Be- rechnungen auf ca. 35 bis 40 DM belaufen. Im ersten Jahr der Anlegung sollen vorerst sämtliche Kosten von den Beteiligten selbst In den kommenden aufgebracht werden. Jahren sollen die Interessen von einer Reb- landumlegungs- Genossenschaft vertreten Werden. In diesem Winter können sich die Grundstückseigentümer durch eigene Ar- beitsleistung ihre Rigolarbeiten verbilligen. Mit dem Rigolen soll, sobald es die Witte⸗ rung zuläßt, sofort begonnen werden. Welche Rebsorten zur Anpflanzung gelan- gen, soll jedoch erst bei der nächsten Zu- sammenkunft endgültig entschieden werden. Somit hat der erste Teil der Rebanlage Mühlhausen mit einer Fläche von drei Hek- tar Gestalt angenommen. Die Ausdehnung der gesamten Anlage kann bis zu einer Größe von 25—30 ha vorgenommen werden. Das Gelände schließt sich dann harmonisch an die Rotenberger Anlage an., Auf Leiterwagen aufgefahren Auf der Nußlocher Straße, etwa 500 Meter vor dem südlichen Ortsausgang von Leimen, ereignete sich am Samstagabend in der Düm- merung ein Unfall. Auf einen Leiterwagen, der von einem älteren Ehepaar gezogen wurde, fuhr ein von Nußloch kommender Motorradfahrer auf. Außer Verletzungen leichterer Art bei allen Beteiligten gab es erheblichen Sachschaden. ö In Rotenberg notiert „Gesund oder krank“— 80 hieß das Thema, zu dem man im Gasthaus„Zum Schloß“ eingeladen hatte. Enttäuscht aber mußten die Zuhörer wieder den Heimweg antreten, nachdem die Veranstalter erklärt hatten, vor so wenigen Zuhörern nicht spre- chen zu wollen. Man einigte sich dann auf individuelle Hausbesuche. Wir gratulieren Wiesloch. Frau Frieda Reis 1g, Garten- straße 22, kann heute auf 73, Frau Berta Scher mann, Bahnhofstraße 10, auf 70 Le- bensjahre zurückblicken. Balertal. Heute begeht Herr Friedrich Schemenauer, Hirschgasse 5, seinen 76. und Frau Luise Schemenauer, Haupt- straße 63, ihren 74. Geburtstag. Horrenberg. Frau Josefa Fuchs feiert heute in beachtenswerter Frische hren 66. Geburtstag. Rauenberg. Frau Christine Neuhäuser, geb. Westermann, Wieslocher Straße 6, wird heute 75 Jahre alt. Gaiberg. Heute kann Frau Maria Grimm, Ortsstraße, ihren 72. Geburtstag feiern. Eppelheim. Frau Margarethe Bart h, Fried- richstraße, feiert heute ihr 70, Wiegenfest. Neckargemünd. Seinen 75. Geburtstag feiert heute Herr Franz Kleke, Bahnhofstraße. Dossenheim. Die Zwillings geschwister Peter MI, Friedrichstraße, und Frau Sophie Reinhard, geb. Möll, Osmlastraſe, feiern am heutigen Tage ihren 70. Geburtstag. Rückrunde-Start der II. Amateurliga im Dezember Weihnachten, Neujahr und Fastnachtsonntag spielfrei/ Neuordnung der Die Sitzung zwischen Spielbehörde und Ver- einsführern der II. Amateurliga, Staffel II, die Staffelleiter Lackner einberufen hatte, um den Start der Rückrunde zu besprechen, verlief in seltener Harmonie, Diese Tatsache ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß die dies- jährige Staffeleinteilung, die die Vereine der Kreise Heidelberg und Sinsheim zusammen- führte, für diese in jeder Hinsicht als glück- liche Lösung angesehen werden kann. Wenn im Verlauf der Besprechung Sportkamerad Arnold(Union Heidelberg) die jetzige Eintei- lung als die Ideallösung im Interesse der Vereine bezeichnete, die vor allem auch der kinanzlellen Notlage Rechnung trägt, den an- wesenden Kreisfachwart Ruppert und den Spielausschufvorsitzenden des badischen Fuß- ballverbandes, Olbert, dringend bat, sle mögen sioh dafür einsetzen, daß diese Staffeleintei- lung auch für das Spielfahr 1955/56 beibehalten Wird, so sprach er einen Wunsch aus, den alle Vereine der Staffel II hegen. Kreistfach- wart Ruppert konnte allerdings in dieser Hin- sicht wenig Hoffnungen auf Verständnis von „oben“ machen, da die Verbandsleitung der heutigen Einteilung keineswegs wohlwollend gegenübersteht. Da nun aber im Hintergrund eine Neuord- nung der nordbadischen II. Amateurligen steht, die vorsieht, daß sich Über den gesamten nord- badischen Raum nur noch insgesamt drei Stat- keln erstrecken sollen(gegenüber den bisher tünt Staffeln) ein Plan, der aller Voraussicht nach dem nüchsten Verbandstag unterbreitet werden Wird, wäre es unteres Prachtens nicht zweckmäßig, die„Mischung“ Mannheim/ Heidel- berg/ Sinsheim wieder hervorzukehren, In die- gem Falle würde, sofern der kommende Ver- handstag die Neuordnung guthleſe, die„Spren. gung der jetzigen Einteilung“ doch nur ein Jahr wühren, denn ein Jahr nach dem Ver- pandstag würde dann die Neuordnung schon jn Kraft treten. Man sollte sich daher mit ullem Nachdrucke für die Beibehaltung der zur Zelt bestehenden Stafteleintetilung einsetzen Dies um so mehr, als dann auch die Vereine der Kreise Mannheim, Heidelberg und Sins- heim in der neuen, weiträumigeren II. Ama- teurliga die Chance eines zahlenmäßig gleichen Starts haben würden. Als Termine für den Start der Rückrunde schlug Arnold(Union) den 12. und 19. Dezem- ber vor, Weihnachten und Neujahr frei zu lagsen und erst am 9. Januar die Spiele wieder ktortzusetzen. Grundsätzlich wurde dieser Vor- achlag gutgeheisen und nachdem einige Son- derwünsche Berücksichtigung gefunden hatten, gab Staffelleiter Lackner die ersten Rück rundenpaarungen bekannt: 5. 12. 180 Ziegelhausen— 1. FO Walldorf. 12. 12. Vin Eberbach— TSG Rohrbach, 8 V Sandhausen— 88 Kirchheim, Vin Eppingen gegen Vin Wiesloch, Vin Rauenberg— Union Heidelberg, SV Sulzfeld— TS Ziegelhausen und evtl. TSV Handschuhsheim— ASV Eppel- heim, sofern dem TSV Handschuhsheim an diesem Tag der Platz zur Verfügung steht. Für die weiteren Paarungen wird die Fer- tigstellung der Terminliste der 1. Amateurliga abgewartet. Auer Weihnachten und Neujahr soll grundsätzlich auch der Fastnachtsonntag spielfrei sein. Der Spielausschuflvorsitzende des badischen Funballverbandes, Olbert, gab bekannt, daß vom 4. bis g. Januar auf der Sportschule Schöneck ein Lehrgang für Spieler der I. und II. Amateurliga und vom 11. bis 22. Januar ein solcher für Uebungsleiter und Trainer statt- Hndet. Olbert machte darauf aufmerksam, daß es für die Vereine von größter Wichtigkeit sei, geeignete Sportler zu den Uebungsleiter- Lehrghngen zu entsenden, da der Zeitpunkt nicht mehr allzu fern liege, zu dem nur noch rainer und Vebungsleiter in den Vereinen tungleren dürten, die eine entsprechende Schu- lung nachwelgen können. bs müsse endlich Schluß gemacht Werden mit den sogenannten „wilden Trainern“, die keinerlei Befühigungs- nachwelsn besitzen. Jeder Verein habe die Möglichkeit, kostenlos einen feelgneten Mann zum Uebungsleiter oder Trainer ausbilden zu lassen, und es werde erwartet, daß die Ver- II. Amateurklasse in Vorbereitung eine von dieser großzügigen Möglichkeit in ihrem eigenen Interesse auch regen Gebrauch machen. Spruchkammervorsitzender Riehl referierte über einige Fragen der Verfahrensordnung, die sich aus der Aussprache ergeben hatten, und vermittelte den Vereinsvertretern einige Wichtige Hinweise, die geeignet sind, eine Be- gchleunigung der Abwicklung eines Verfahrens herbeizuführen. ö Zum Abschluß forderte Kreisfachwart Rup⸗ pert die Funballvereine auf, zu dem am 28. November in Karlsruhe stattfindenden Bun- destag des badischen Sportbundes Vertreter zu entsenden, damit die Belange des Fußballsports auch dort entsprechend vertreten werden kön- nen. Vom Kreis Heidelberg werden fünk Autobusse an verschiedenen Knotenpunkten des Kreises eingesetzt, um auch den entlegen- sten Vereinen die Möglichkeit zu bieten, an der Karlsruher Tagung teilzunehmen. Handball Niederbühl— 88 St. Leon 10:12 Die Leoner demonstrierten nur in der ersten Halbzeit einen erstklassigen Handball, wäh⸗ rend nach dem Wechsel der Angriff etwas zerfahren wirkte. Allerdings waren die Platz- herren in der zweiten Hälkte auch weitaus stärker, sle deckten konsequent und waren auch konditlonsstark, Nach dem Führungstor der Einheimischen glich Leon aus und zog auf 4:1 davon. St. Leons Stürmerreihe spielte Wie aus einem Guß und gegen die gekonnten Spielzüge war die Hintermannschaft der Platz- herren machtlos. Nach dem Wechgel allerdings war von dem goliden Können der Leoner nicht mehr viel zu sehen., Viele Angriffe wurden durch unge- naue Abgaben vergstebt. Protzdem konnten die Gäste noch den knappen Sieg sicherstellen. Weltere Ergebniaset 80 Baden-Haden gegen Tus Belertheim 140, 8 Durmersheim besen Karlsruher 80 610. A. W Heidelberger Ringer schlugen sich tapfer Glatte Siege von ASV und Kirchheim/ Remis für Eppelheim und Rohrbach R. M. Bel den Mannschaftskämpfen im Rin- gen der Nordbadischen Oberliga gab es Über das Wochenende Heimsiege der Favoriten. Der Tabellenführer Eiche- Sandhofen, schlug seinen härtesten Verfolger KSV Wiesental mit 5:3 und mit dem gleichen Ergebnis bezwang 90 Brötzingen den Neuling Oestringen. Einen weiteren, hohen Heimsieg konnte der ASV Heidelberg über den KSV Kirrlach(6:2) erkämpfen und festigte dadurch den zweiten Tabellenplatz, Mit nur sleben Mann und ohne die Asse Hock und Wiedner traten die Gäste in Heidelberg an, so daß eine Niederlage im Voraus schon unabwendbar erschien. Der ASV King durch Grlesheimer und Oechsle 2:0 in Führung, die die Gäste durch Punktniederlagen von Göckel und Ziegler egalisteren konnten. Der ASV buchte dann durch Kirchner, Knob- loch und Wölfel sichere Siege und da das Schwergewicht kampflos an Böhm fiel, stand ein sicherer 8:2-Sleg für den ASV fest. Die größte Ueberraschung erzielte die Rin- geracht des AC Rohrbach zu Hause über den Favoritenschreck ASV Feudenheim, durch ein 44. Hlerbel hatte der Altmeister noch Glück, denn ein verunglückter Selbstfaller von Sauter vereitelte einen 5:8-Sieg der Rohrbacher. In der Ringer-Landesliga, Gruppe Nord, glegten der VIK Oftersheim in Hemsbach 63. Der KSV Schriesheim in Weinheim als hoher Favorit angesagt, hatte Glück ein 44 zu er- ringen, Auch dem ASV Eppelheim erging es in Ladenburg nicht viel besser. In einem erbitterten Kampt konnte der ASV am Ende troh sein, sich ein 44 gesichert zu haben. Retz buch, Seifert, Zobely und Mierke stellten die Eppelhelimer Slege und erkämpften den Teil- erfolg.— Der Tabellenführer 88 Kirchheim Wartete in geiner Sporthalle mit einer Dop- pel veranstaltung im Ringen und Gewichtheben gegen 1664 Mannheim auf. Die Gästestaffel Achaffte im Gewichtheben einen klaren Sleg gegen die Kürchheimer(die ohne Niklaus, L. Gross und Sammet antraten). Im anschlie- genden Ringerverbandskampf orlebten dle Zuschauer einen dramatischen, bis zur letzten Gewichtsklasse spannenden Kampf, den die Kirchheimer mit 5:3 für sich entschieden. Die- ser Erfolg festigt Kirchheims Tabellenfüh- rung weiter. Tischtennis Mrd Mannheim— TSV Handschuhsheim 3:0 Der vorjährige Meister der Oberliga Süd- Wegt hatte den Neuling Handschuhsheim zu Gast und mußte sich dem TSV klar beugen. Von Anfang an entwickelten sich harte Kämpfe, doch langsam zeigte sich, daß die 18 v. Spieler mit einem selten erlebten Kampfgeist aufwarteten und dem Gastgeber stark zu- setzten. Die Doppelspiele brachten den glün- zend aufspielenden Knapp/ Wittmann und Ha- berer/ Grieser eine 0:2-Führung. Fltner und Wittmann bauten diese Führung auf 0:4 aus, bevor die Mannheimer den ersten Punkt für sich buchen konnten. Nachdem Knapp seinen Gegner durch eine schöne Leistung ausschal- ten konnte, erreichten die Gastgeber den zwelten Gewinnpunkt. Der Handschuhsheimer Grieser erhöhte auf 2:6, dann mußte Elfner die Ueberlegenheit seines Gegners anerkennen. Nach dem 3:6-Stand liefen die nächsten TSV. Spieler zu einer blendenden Form auf und holten mit 319 einen verdienten Sieg Über den favoritlerten Gastgeber. TSV Handschuhsheim II— TO Hirschhorn 92 In der Bezirksklasse schlugen die Reserve- gpleler des TSV die sich tapfer wehrenden Güste aut Grund der gezeigten Leistungen verdient. Nach den beiden Doppelsplelen stand die Partie noch 11. Die Handschuhsheimer er- grütten nun die Initiative und zogen mit 671 davon, ehe die Gäste einen weiteren Punkt erzielten. Die restlichen Spiele flelen an den TSV. 1. Fo Walldorf— TSV Handschuhsheim II 440 Die eitrigen Gäste waren bel diesem Vor- bandssplel tonangebenq und brachten dem Gast- geber eine in dieser Höhe vor— Nieder- lage bel. H. W. 11 ——— SEaRLUNRE SPIEI. — — Reutlingen Bäume wachten nicht in den Himmel Der Neuling kam auf eigenem platz gegen Schwaben Augsburg unter die Räder/ Frankfurts Vereine führen Oberliga-Tabelle an MERC deklassierte Antwerpen 16:8-Sieg war verdient Der angekündigte erste Saison-Sieg des Mhno wurde am Samstagabend im Eis- stadlon vor 2500 Zuschauern— programm- gemäß— gegen den Ice Hockey Club Ant- werpen errungen. Er fiel mit 16:3(8:1, 4:0, 72)„deftig“ aus, wobel das Resultat genau den Unterschied von zwel Klassen ausdrückt, der zwischen beiden Teams bestand. Es wäre nur eine Klasse gewesen, hätten die Belgier eine komplette Mannschaft zur Stelle gehabt. Aber einer ihrer Pkw. war angeblich(2) mit Achsbruch und vier Leuten irgendwo liegen geblieben, so daß die Gäste nur sechs Feld- spleler aufs Eis brachten. Um wenigstens zwel Akteure auswechseln zu können, mußte MERC-Loew die Gäste„verstärken“. In der einseitigen, auf nur sehr mäßigem Niveau stehenden Partie, war Erich Schif mit sechs Treffern Rekordtorschütze. Eichenschild für Westen Im Hockey-Endspiel um den HEichenschild slegten Westdeutschlands Damen am Sonn- tag in Duisburg vor 500 Zuschauern gegen den Vorjahrssſleger Bayern mit 1:0. West- deutschland begann das Spiel mit gefähr- lichen Angriffen. Ein scharfer Schuß Jansens, der von der bayerischen Torhüterin nur schwach abgewehrt wurde, führte durch Wu- nuk zum Führungstor. Das Der SSV Reutlingen erlitt gegen Schwa- ben Augsburg seine erste Heimniederlage in dieser Saison, die mit 0:3 recht deutlich aus- fiel. Reutlingen mußte auf seinen Spiel- macher, den Halbrechten Gernhardt, ver- zichten, der sich einer Mandeloperation un- terziehen mußte. Schwaben Augsburg trat in kompletter Besetzung an, Reutlingen litt unter mangelndem Verständnis der einzelnen Mannschaftsteile während beider Halbzeiten, dagegen war das Spiel von Schw. Augsburg kraftvoll und brachte in wenigen Zügen zu- stande, was den Reutlingern in zahllosen Angriffen nicht gelang. Struzina konnte von dem Reutlinger Mittelläufer Heinz Müller in keiner Phase des Spieles gebremst werden, auch Torwart Schober war an zwei Toren schuldig, Schiedsrichter Jakobi, Mannheim, leitete einwandfrei. In der 78. Minute vergab der rechte Verteidiger Werner Müller einen Strafstoß nach Handspiel von Schmutter- maler, Torwart Süßmann hielt den zu schwach getretenen Ball. Auf der Gegenseite vereitelte die Latte einen Strafstoß des Rechtsaußen Matanovic in der 83. Minute nach einem Foulelfmeter des Reutlinger Torwarts Schober. FSV-Sieg war zu hoch FSV Frankfurt— Hessen Kassel 3:0 Etwas ungewöhnliches zuvor: Wohl kaum hat ein Unpartelischer bislang in Frankfurt War der Elfmeter berechtigt? Fürth glaubt nicht daran/ Kickers Offenbach— SpVgg Fürth 2:0 Zwanzig Minuten vor Schluß wachte das „Kleeblatt“ aus seinem Winterschlaf auf, Er- hardt und Hoffmann gingen wechselweise mit nach vorn, und der Ausgleich Preißen- dörfer hatte die Kickers in der 59. Minute mit einer großen Energieleistung in Führung gebracht!) konnte nicht mehr lange auf sich Warten lassen. Da lief Erhardt über das halbe Feld zurück, wutentbrannt, das Foul steckte schon im Bein: an der linken Straf- raumgrenze tünzelte Kallenborn, leicht her- ausfordernd,„Ertl“ sprang hinzu und trennte den Kickers-Halblinken mit einer perfekten „Beinschere“ vom Ball. Beide fielen, Schieds- richter Hubbach(Bruchsal) glaubte auf Elf- meter entscheiden zu müssen, Den Fürthern kam die Galle hoch und auch den Offen- bachern war es nicht ganz wohl dabei. Mehr- mals wurde der Ball ins Aus getreten, bis Hoffmann ihn holte und auf den Elfmeter- punkt setzte. Kaufhold täuschte Geißler ge- schickt: das war die Entscheidung. 2:0 in der 77. Minute. ö Der Sieg der Offenbacher war verdient, doch allzu viel Licht hat auch der Herr Bun- destrainer nicht gesehen, an diesem dusteren Samstagnachmittag auf dem nebelverhange- nen Bieberer Berg. Die Fürther. ohne ihre etatsmäßige Läuferreihe Mai-Vorläufer-Got- tinger, mit einem Sturm, der vor lauter Freude am„G'spüls“ wieder einmal das Schießen vergaß, spielten von vornherein nur aut Unentschieden, Deshalb Hoffmann und Erhardt in der Verteidigung. 5 Erst als die Kickers 1:0 führten, kam endlich etwas Leben in die„Bude“, doch die kalten Füße wurden nicht viel wärmer. bel einem Oberligaspiel eine derartig aus- gezeichnete Leistung geboten, wie der kleine, etwas kahlköpfige Schiedsrichter Kreislen aus Stuttgart. Dabei machten es ihm einige Spleler auf beiden Seiten, vor allem aber der rechte Güstelkufer Schmied, gar nicht leicht. Vor 10 000 Zuschauern lieferten sich beide Mannschaften eine zlemlich ausgeglichene Partie, so daß der zum Schluß noch klare Sieg der Bornheimer der abgerundeten Ge- Satnitleistung der Kasseler nicht ganz gerecht Wird. Zwar gingen die Platzherren bereits in der 2. Minute durch den bei einer Kraus- Flanke von der Kasseler Hintermannschaft unbewachten Kunkel 1:0 in Führung. Bei dlesem Stand blieb es aber dann bis zur 70. Minute, Diesmal trat Hutfles über eine Vor- lage, wiederum von Kraus, und wieder war der kleine Kunkel zur Stelle und schoß un- haltbar zum 2:0 ein,. Aber bis zu diesem Augenblicke bangten die FSV-Anhänger mehr als einmal um zumindest einen Punkt. Zwar hatte auch der FSV- Sturm. im dem der in der ersten Halbzeit von dem„eisenharten Schmied“ hart angeschlagene Herrmann ent- täuschte, etliche Chancen, aber insgesamt ge- sehen, gehörten den Besuchern doch die letz- ten 30 Minuten der ersten Halbzeit und auch Last die ganze erste halbe Stunde nach Sei- tenwechsel, Aber dag Glück war diesmal am Main und nicht an der Fulda zu Hause. Die Bornheimer zeigten nach dem 2:0 noch einen guten Endspurt. Dem„Scheppe“ Kraus gelang in der 84. Minute noch ein drittes Tor, Wobei Torwart Laue— er ließ den bereits gefangenen Ball wieder den Händen entglei- ten— Mithelfer war. „Club“ hoch überlegen 1. F Nürnberg— Vfn Stuttgart 5:1(2:0 Im Stuttgarter Sturm griff früher ein Glied reibungslos ins andere. Durch das Feh- len von Blessing aber ist das ganze Räder- werk ins Stocken geraten. Die Halbstürmer Simon und Kronenbitter taten für den Auf- bau viel zu wenig, so daß die Flügelstürmer Hinterstocker und Baltinger völlig in der Luft hingen. Auch aus der Läuferreihe kam war die erste Heimniederlage. Reutlingens Angriff zu lasch/ SSV Reutlingen— Schwaben-Augsburg 0:3 nur selten eine brauchbare Vorlage, zumal Retter alle Hände voll zu tun hatte, um Bau- mann zu bremsen. In der 13. Minute erzielte Schade nach einer turbulenten Eckballszene im dritten Nachschuß das 1:0; zwel Minuten später erhöhte Wagner auf 2:0. Als in der 62. Minute der Nürnberger Mittelstürmer Schade die gesamte VIB-Ab- wehr urnspielte, auch den herausstürzenden Torwart täuschte und zum 3:0 einschoß, war der VfB endgültig geschlagen. Selbst das An- schlufltor in der 74. Minute, durch Waldner erzlelt, brachte keinen Umschwung mehr. In der letzten Viertelstunde war der Club stän- dig überlegen und schnürte den VIB in sei- ner eigenen Hälfte ein. Winterstein verwan- delte in der 78. Minute eine herrliche Schade- Flanke aus der Luft zum 4:1 und zwei Minu- ten vor Schluß war es der verletzte Vertei- diger Miersberger, der auf Linkesauſen ge- gangen war, eine Stellvorlage Schades auf- nahm, die gesamte Abwehr des VIB Über- Uef und den herausstürzenden Torwart Wie- derum tüuschte. G. Wich Neue Mercedes-Versuche auf dem Hockenheim-Ring Auch am Sonntag wurden auf dem Hok- kenheim-Ring bei frostigem Wetter Ver- suche mit den beiden verbesserten Typen der Mercedes-Rennwagen unternommen. Die Werksmonteure haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag weitere Verbesserun- gen an dem 55er Wagen vorgenommen, der nunmehr statt dem„bulligen“ Gesicht einen elegant wirkenden vorderen Teil besitzt, wo- durch der Wagen etwas länger geworden ist. Auch die Luftansaugseite war verändert, jedoch lediglich als einstellbares Provisorium ausgebildet,. Die Mercedes-Ingenleure mach- ten während der Versuche recht zufriedene Gesichter. Man sah ihnen an, daß sie auf dem richtigen Wege sind. Karl Kling drehte mit dem 54er Rennwagen einige schnelle Runden. Private Messungen zeigten für eine Runde 2:12 Minuten, Was einer Geschwin- digkeit von 210 km/ std entspricht. Eintrachts Qualität bleibt unangefochten Jahn Regensburgs Deckung wurde durcheinandergewirbelt/ Jahn— Eintracht 1:6 Die Eintracht zeigte sich in Regensburg als wahrer Tabellenführer. Nach einer kur- zen„Schwimmperiode“, in welcher sie sich auf die Tücken des glatten Bodens einstel- len mußte, lief die Mannschaft zu einer her- vorragenden Leistung auf. Remlein und Hei- lig, die beiden famosen Außenläufer der Güste, rissen die Mittelfeldherrschaft an sich und diktierten von dort aus das Spiel, wel- ches vom Eintracht-Angriff mit präzisen Endlich wieder VfR-Sieg Die Mannheimer schlugen Schweinfurt 3:1 Die erste VfR-Chance brachte die erste Minute: doch„Bella“ knallte nach glänzen- dem Solo Torwart Käser am. Das brachte in den folgenden 69 Minuten nicht nur er, son- dern auch Siegel, Wirthwein und Meyer „serienwelse“ fertig. Aber einmal waren die beiden jungen Auſſen rechtzeitig zur Stelle: Im der 6. Minute setzte Langlotz Meyer ein, dessen Schuß faustete der herausgestürzte Küser in Richtung Tor, wo Siegel/ Wirthweln das Leder gemeinsam über die Linle bug- slerten, Erstgenannter allerdings näher an der Kugel war und so als Torschütze zu gel- ten hat. Dag 2:0 resultierte aus einer tollen Situatlon: Langlotz hatte einen Abpraller als„Dropskick“ ins leere Schweinfurter Tor gesandt, doch K. Kupfer erreichte, nach- ellend, den Ball auf der Line und schlenzte inm mit Kopfstoß Über die Latte Beifall auf offener Szene— toll). Die„Ecke“ köpfte „Bella“ auf die Querlatte und den zurück- springenden Ball placlerte Langlotz aus acht Meter zum 2:0 ins Netz(65. Min.). Wenig später ein Foul des Außenläufers Lang an Siegel zu einem Elfmeter, den Meyer so hart einschogß daß Käser— bester Mann der Güstel— machtlos war, obwohl er dle rich- tige Torecke gewühlt hatte. Mit dem 371 machte Lang sein Foul(seiner Hlf gegenüber) wleder gut. Einen indlirelcten Strafstoß vom Elfmeter-Punkt aus, den ihm Geyer zuge- schoben hatte, knallte er mit solcher Vehe- men ins Netz, daß sieben VfR-Spleler nebst Tormann, die auf der Linſe standen, keine Abwehrmöglichlkkeit hatten. Stellpüssen wirkungsvoll gestaltet wurde. Die Eintrachtstürmer verstanden es, als sie erst ihre Sicherheit gefunden hatten, immer wieder die diesmal recht unsichere Regens- burger Deckung in Verwirrung zu bringen. Vor allem von Weilbächer und dem im Laufe des Spiels glänzend in Fahrt kommenden Kreſl ging Gefahr aus, aber auch Remlein, der unermüdliche Rackerer im Mittelfeld, wußte sich trefflich in den Angriff miteinzu- schalten. Das Führungstor der Gäste war allein ihm zuzuschreiben. Ueberraschend war er in der elften Minute mit nach vorn ge- gangen, hatte sich an der Strafraumgrenze frei postiert und schoß die Vorlage von linkes zum 1:0 ins Netz. Das zweite Tor, das Höfer in der 28. Minute nach einem Zuspiel von Schamriß unhaltbar verwandelte, stärkte den Gästen das Rückgrat. Zwar schien es so, als sollte nach dem Anschlußtreffer von Nöth, der in der 356. Minute nach einem glän- zenden Dribbling von Gehring Über das ge- Die Bayern tragen die„Laterne“ Stuttgarter Kickers 4:2-Sieg über Was man im Lager der Stuttgarter Kickers geit dem 5. September(ö) nicht mehr erlebt Hatte, wurde im Spiel gegen die„Knöpfle- Elf“— zur viel umjubelten Wirklichkeit: Der Gastverein ließ die Punkte dal Aber bis es soweit war, mußte bei den 5000 Zuschauern trotz der bitteren Kälte— mancher (Angst-)-Schwelßtropfen vergossen werden. Bis zur 75. Minute hatte man den mutmaß- lichen Sleger noch nicht auf dem Papier, stand es doch bis dahin durch je einen „Sonntags- Schuß“ des Kickers- Läufers Eberle und des Gäste-Linksauſen Huber 1:1. Und die Münchener zeigten das technisch bessere Spiel, zeigten es freilich meist nur bis zur gegnerischen Strafraumgrenze. — wieder das Schlußglicht in die Hand gedrückt. Bayern München war verdient Erst in besagter 75. Minute gab es Luft. Mittelstürmer Schad hatte aus 12 Metern eine Lücke erspäht und kurz entschlossen zum 2:1 eingeknallt. Nun war der Kickers-Sturm und-Drang nicht mehr zu halten. Linksaußen Pflum„donnerte“ eine Kronenbitter-Flanke zum 3:1 ein, und auch das postwendende 3:2, für das ein Weitschuß des rechten Läufers Reichlmayr sorgte, lied kaum mehr Bange Über den Kickers-Erfolg aufkommen. Schu- macher verscheuchte die letzten Zweifel durch entschlossenes Eindrücken eines von Torwart Hoffmann nur abgeklatschten Bal- les zum 4:2. Und damit erhielten die wohl tapfer, aber— wie schon gegen die Eintracht — etwas unglücklich kämpfenden Bayern 1. F EB E EIER samte Spielfeld hinweg unhaltbar das 1:2 herstellte, noch einmal ein frischerer Wind in die Regensburger Reihen kommen, aber bereits zehn Minuten nach der Halbzeit be- seitigte Kreß alle Zweifel, als er sich in der für ihn typischen Manier durch die Regens- burger Abwehrreihen spielte und Über den heraàusstürzenden Bahlke elegant zum 1:3 einschoß. Als wenig später Pfaff eine Flanke von Weilbächer zum 1:4 einköpfte, wobei der Regensburger Schlußmann eine recht un- glückliche Figur machte, schien das Rennen bereits endgültig gelaufen zu sein. In diesem Stile ging es jedoch weiter. Im- mer zwingender lief das Eintrachtspiel. Im- mer mehr geriet die Jahn-Deckung aus dem Konzept, bis sie schließlich völlig aufsteckcte. Die weiteren Treffer von Pfaff, der in der 80. Minute einen zentimetergenauen Quer- paß über die gesamte Breite des Spielfeldes von Kreß zum 1:5 abschloß und von Höfer, gegen dessen halbhohen Schuß in der 64, Mi- nute ins lange Eck kein Kraut gewachsen War, flelen wie reife Früchte. Schiedsrichter Leonhardt, Stuttgart, wurde bel der anständigen Spielweise beider Mann- schaften vor keine Probleme gestellt. Kohlmeyer und Liebrich bis zum England-Spiel wieder gesund Mit Quellen Trinkwasser, Dlät- Kost, Spezialpackungen, Bädern und entsprechen- den Medikamenten wurden die Fußball- nationalspieler Fritz und Ottmar Walter, Werner Kohlmeyer, Werner Liebrich(alle Kaiserslautern), Karl Mai Fürth) und Hel- mut Rahn(Essen) in der ersten Woche Ihres Kuraufenthaltes in Bad Mergentheim be- handelt. Der Chefarzt des Mergentheimer Sanatoriums gab am Freitag bekannt, dag Kohlmeyer und Liebrich bis zum England- Spiel am 1. Dezember gesund sein werden und in London mitwirken könnten. Alle Zwölſe Duisburger SV. Rot-Weiß Essen 0:1 1. FC Nürnberg VfB Stuttgart 5:1 VIL. Bochum- Bor. Dortmund 1·1 Jahn Regensb. Eintr. Frankfurt 1:6 1. FC Köln- Bayer Leverkusen 124 Vik Mannheim Schweinfurt 05 3:1 Westfalia Herne Schalke 04 0·0 S8 8„Schw. Augsbg. 0:3 Preuſſen Münster- Alem. Aachen 2:2 Klick. Stuttgart Bay. München 4:2 Schw.-Weiſl Essen- SV Sodingen 1:3 Kickers Offenbach Sp. Vgg. Fürth 210 Hamburger SV. Hannover 96 4·2 Altona 93 Bremerhaven 93 4·0 Nord-Süd-Toto: 1 120-0—1— 221—2—1—2—2—1—1—1. 22e dnetee rs Freiburger F— SV Waldhof 1. Liga Süd: SsV Reutlingen— Schwaben Augsburg 0 FSV Frankfurt— Hessen Kassel 8 Kickers Offenbach— SpVgg Fürth 2 Vin Mannheim— Schweinfurt 06 8: Kickers Stuttgart— Bayern München 4 Jahn Regensburg— Eintracht Frankfurt 1: 1. FC Nürnberg— VfB Stuttgart 5 BO Augsburg— Karlsruher 80 0 Eintr. Frankfurt 12 8 2 2 25:15 18:6 FSV Frankfurt 12 6 4 2 23:13 16:8 SSV Reutlingen 12 7 1 4 29:21 15:9 Kickers Offenbach 12 6 2 4 18:12 14:10 Schwab. Augsburg 12 5 4 3 18.12 14:10 1. FC Nürnberg 12 5 3 4 27:14 13:11 Karlsruher Sc 12 6 1 5 25:20 13:11 Stuttg. Kickers 12 5 2 5 22:21 11:13 SpVgg. Fürth 12 3 1 1118 Schweinfurt 05 12 4 3 65 18:22 11:13 VIB Stuttgart 12 5 1 6 22:28 11:13 Jahn Regensburg 12 4 1 6 20:35 11:13 BC Augsburg 12 4 2 5 28:27 10:14 VfR Mannheim 12 3 3 6 24:82 9 15 Hessen Kassel 0 Bayern München 12 3 1 8 25:30 7117 1. Liga Nord: Altona 93— Bremerhaven 93 4·0 Hamburger SV- Hannover 96 4:2 Werder Bremen— St. Pauli 0·0 Holstein Kiel— Bremer 8 2·1 Arm. Hannover— Eimsbüttel 4·5 VIL Osnabrück— VIB Oldenburg 2:0 Hamburger SV 119 0 2 35:16 18:4 Eintr. Braunschweig 11 6 2 3 25:16 14:8 Bremerhaven 93 11 5 8 3 17:18 13:9 Werder Bremen 12 6 3 3 28:16 15:9 Altona 93 11 4 4 3 2313 12:10 Hannover 96 11 6 0 5 18:15 12:10 Göttingen 05 11 4 4 3 16:16 12:10 Fe St. Pauli 12 4 4 4 19:18 12:12 TSV Eimsbüttel 11 5 1 8 27:20 11711 Bremer SV ir Arm. Hannover 11 4 2 5 23:28 10:12 VfL Osnabrück 11 3 3 5 20:19 918 Holstein Kiel 11 2 5 4 18:23 919 1. Liga West: Duisburger SV- RW Essen 01 SW Essen— SV Sodingen 1:3 VIL Bochum— Borussia Dortmund 1:1 Westtfalla Herne— Schalke 04 00 Borussia M.-Gladbach— Meidericher SV 3:1 Fort. Düsseldorf— Preußen Dellbrück 5:1 Pr. Münster— Alemannia Aachen 2·˙2 1. FC Köln— Bayer Leverkusen 14 Rot-Weiß Essen 12 9 8 0 31:18 21:8 SV Sodingen 12 9 1 2 2417 19:5 Borussia Dortmund 12 6 2 4 25:18 14:10 Bayer Leverkusen 12 3 7 2 1714 13:11 Schalke 04 12 83 3 4 28:28 18:11 Schw.-Weig Essen 12 6 1 5 1817 13:11 Bor. M.-Gladbach 12 5 3 4 20:20 13:11 Dulsburger 8x 12 4 4 4 1716 12:12 Fortuna Düsseldorf 12 5 1 6 31:31 11:13 Preußen Dellbrück 12 4 2 6 28:29 10:14 VfL Bochum 12 2 6 4 15:18 10:14 Meidericher SV 12 4 2 6 15:26 10:14 1. FTC Köln 12 4 1 7 24:26 915 Alemannia Aachen 12 3 3 6 25:32 915 2. Liga Süd: Ulm 46— Karlsruher FV 729 Darmstadt 98— TSV Straubing 11 SV Wiesbaden— ASV Durlach 91 Hanau 93— Fo Bamberg 621 ASV cham— Aschaffenburg 1·0 1860 München— SpVasg Weiden 2·1 Singen 04— 1. FO Pforsheim 0˙2 Bayern Hof— VIL. Neustadt 11 Bor ende octschritt des U Ferns von Batsg har, heruht 0 drhaftung die leo en Arma ef dH fate FFüffön N 11. feli or ADI eee dle ahaEnν,wmns Der 9 Filter, den gur Batscharf verwendet, ist der Tababfasef hachgebiſdet und ge- währleistet durch seine neuartige Struktur den voſſen Genuß der edlen Dir zullebe schuf Batschart den 9 Elter. 0 Spezfalhs chung. Selte 6 0 FEUILLETON Montag, 22. November 1934 HEIDELBERCER KULTURILEBEN Ein Abend mit Rudolf Hagelstange Der Dichter las auf Einladung des ASTA in der Alten Aula Es mögen etwa 100 Literaturbeflissene ge- Wesen sein, die der Einladung des ASTA zu einer Dichterlesung mit Rudolf Hagel stange gefolgt waren. In die Aula der Alten Universftät schritt er mit den elasti- schen Bewegungen eines Sportlers, und wäh- rend er auf dem Podium seine Manuskripte ordnete, leuchteten seine blaustichigen Augen wie die eines christlichen Seefahrers. Der aus Nordhausen am Harz gebürtige Schrift-“ steller steht im besten Mannesalter und wohnt in Unter-Uhldingen am Bodensee, eine besinnliche Landschaft, von der er in seiner„Meersburger Elegie“ berichtet. Hier las der Dichter zunächst mit der „Stimme des ungeborenen Christus“ eine ernste Lyrik voll hoher Sprach- und Vers- Kunst. Von reifem, reinem Menschentum, einer regen Frömmigkeit und engen Ver- bindung zum Geheimnis der Historie kün- digte auch der„Brief des römischen Haupt- manns an seinen Sohn“, in dem Hagelstange von der Kreuzigung Christi und seinem waffenlosen Tod spricht, der ein Sieg war. Dem Sinn des Menschseins spürt der Roman „Das verschüttete Leben“ nach, der am Bei- spiel verschütteter deutscher Soldaten bei Gdingen letztlich hoffend um den Frieden des Menschen kreist. Still, sparsam, zurückhaltend dann einige Gedichte, in denen der Dichter dem Ewigen, dem Gültigen nachsinnt: nicht das lichte Spiel der Oberfläche, sondern die dunkle Wahrheit hinter dem Schein soll eingefan- gen werden, Das„bescheidene Ergebnis einer Amerikareise“— wie Hagelstange zagte— rundete den besinnlichen Abend ab: Das Gedicht„Bei den schwarzen Baptisten“ brachte einen ebenso klugen wie humorvol- len Beitrag aus der Neuen Welt.— Die Hö- rer zeigten sich aufgeschlossen, ja bewegt; lebhafter Beifall dankte dem sympathischen Gast. Luc. UNESCO-Amt für Dolf Sternberger. Der Vizepräsident der deutschen UNESCO-Kom- mission, Dr. Dolf Sternberger, wurde am Mon- tag auf der achten Vollversammlung der UNEsco in Montivideo zum Präsidenten des Beitragsausschusses gewählt. Er ist der erste Deutsche, der auf dieser Konferenz ein Amt erhalten hat. Dr. Sternberger gehört der zwölfköpfigen deutschen Delegation an, die von Staatssekretär Hallstein geleitet wird. Der Bei- tragsausschuß behandelt als Unterausschuß der Verwaltungskommission alle mit dem Beitrags- schlüssel zusammenhängenden Finanzfragen. Der Stuttgarter Kammerchor(Leitung Martin Hahn), der dieses Frühjahr auf Einladung der Gesellschaft der Kunst- und Musikfreunde auch in Heidelberg Werke von Brahms, Reger und Pepping sang, hatte kürzlich im Berner Münster mit einem vielseitigen Programm. Aroßen Erfolg. Die Presseberichte rühmen den ausgeglichenen Klang, die sorgfältige Stimmkultur, klare Linlenführung ohne Effekthascherei, ganz aus dem Geist de Werke, eine ausgetretene Pfade meidende Werktolge. Die aus berufstätigen Laien beste- hende Chorvereinigung von nur 30 Mitwirken- den war auch vom Radio Bern für eine Bandaufnahme eingeladen worden. Allerlei über Bücher Bllcher lesen ist eine so edle, nützlich und ergötæliche Sach, daß der sich darein begibt, verliebt und begierig wird, davon nicht mehr ablassen Kann Centifolio Stultorum * Die originellsten Autoren der neuen Zeit sind es nicht deswegen, weil sie etwas neues hervorbringen, sondern allein, weil sie fahig sind, dergleichen Dinge zu sagen, als wenn gie vorher niemals gesagt wären gewesen. ö Goethe * Bilcher sind kein geringer Teil des Glulches. Die Literatur wird meine letzte Leidenschaft sein. Friedrich der Große * Sehen Sie, wenn ich jetzt auch noch 30 viel vergesse, ich behalte doch wenigstens die Bucher, wo ich es wiederfinden kann. Und kann ich mir nun die Bücher vollends selber aufen— das kann ich jetæt— so ge- winne ich ja offenbar im Verlieren. Denn in den Büchern steht sicherlich mehr als ich vergesse. Geben Sie nur acht, je mehr ich vergesse, desto gelehrter werde ich werden. . Lessing Der bewährte Tip Wenn Sie die Reißverschlüsse an Ihren Klei- dern ab und zu mit einem Kerzenstummel ein- reiben, dann klemmen Sie nicht mehr so leicht. Losgetrennte Seiten. Schneiden Sie einen Papierstreifen, der die Länge des Buches haben muß. Falten Sie diesen in der Mitte. Ueberstreichen Sie eine Hälfte mit Klebstoff und verbinden Sie je ein loses Blatt mit der Hälfte des Streifens. Achten Sie darauf, daß der Falz des Papierstreifens genau in die Buchnaht zu liegen kommt. Dann kleben Sie die andere Hälfte auf die nüchstliegende, feste Buchseite. Primat der Soloinstrumente 2. Abend der Brandenburgischen Konzerte Wie am ersten Abend, so drängten sich auch am Freitag die Zuhörer in der Alten Aula, um Bachs Brandenburgische Konzerte zu hören. Es lag an der am ersten Abend vorgenomme- nen Programm-Umstellung, daß diesmal die Soloinstrumente dem Ganzen ihren dominie- renden Stempel aufdrückten. Die führende Teilnahme eines Geigers vom Format Reinhold Barchets wirkte gleichsam inspirierend, kultivierend auf den Streichkörper des Kam- merorchesters. So gab es im viel gespielten 5. Konzert(D-dur) ein höchst kontrastreiches Wechselspiel zwischen den Tutti-Sätzen und dem kunstvollen Ineinandergreifen der Solo- instrumente: Barchets Violinspiel, Kraft Thor- wald Dilloos virtuos gehandhabte Flöte und das sauber ausgefeilte, fast ein wenig zu nüch- tern offerierte Cembalo-Solo von H. Wer- der mann. Auch im Orchestralen ganz auf das Kam- mermusikalische abzutönen versuchte der Di- rigent Friedrich Tilegant das G-dur-Kon- zert(Nr. 4). Ausgezeichnet das Zusammenklin- gen und Zusammenschwingen der beiden Flö- ten(Willy Glas und Kraft Thorwald D011 100) mit dem schwierigen, von Barchet mit äußerster Intensität gespielten Violinpart. Die Zuhörer erzwangen eine Wiederholung der Schlußtfuge. Daß auch das letzte der Werke. mit der mit minutiöser Virtuosität gespielten Solo-Trom- pete von Adolf Scherbaum und mit Horst Schneiders Oboe- Spiel enthusiastischen Beifall für Solisten, Dirigent und Orchester fand, war nicht zu verwundern: Auch hier gab es für den letzten Satz ein Dakapo. G. G. Feininger in Hannover In der Kestner- Gesellschaft, Hannover, wird in erstmaliger Zusammenfassung eine Ueberschau über das Werk des 63jährigen Lyonel Feininger gezeigt. Oelbilder und Aquarelle dieses Künstlers zweier Konti- nente gehören der Gegenwart an— erst im Vorjahr entstanden die kostbaren Pariser Häuser- und Straßenbilder. Aber die Voll- endung, mit der in ihnen Natur-Abstraktion zu gefügter Gestalt geworden ist, stellt diese Bilder bereits in einen über zeitlichen Raum. Amerika und Deutschland haben beide einen wichtigen Anteil an den Manifestationen dieses Malers. Seine entscheidende küngt- lerische Prägung verdankt er dem Bauhaus. Das Kristallinische der Form und eine zart- tönende, völlig schwerelose Farbigkeit be- stimmen seine Arbeiten. Von erstaunlicher Prägnanz im Ausdruck, bergen sie zugleich eine deutscher Romantik(C. D. Friedrich) verwandte All- Seligkeit. Immer wieder ha- ben Meer und Ufergestade, die Sonnen- brechungen über Strand und Wasser, hat das Gefüge aufragender Segel Feininger be- schäftigt. Die Spannungen steinern auf- ragender gotischer Dome, das Gewirr ihrer Gassen, fluktulerendes Licht auf alten Haus- fassaden, aber auch das Konstruktive mo- derner Fabrikbauten, die Betonwelt Man- hattans sind wieder und wieder zu sehen. Aber mit welch überragender Kraft zur ver- geistigten Umschöpfung in einen souverän für sich bestehenden. Bildraum ist das alles gegeben! Wie reich an Stufungen bietet sich der Abstraktionsvorgang an, um oftmals in wenigen Strichen und mit nur einem leich- ten Grau oder Braungelb die Vision einer Landschaft festzuhalten.(K. A.) Unsere Kurzgeschichte: Der Seesack/ Von Hans Leip „Aholt“ rief der Admiral, und aberamls War es so. Und er strich sich den knistrigen Knasterbart, als streife er ab alle Aeuſßer- lichkeit, und also hub er an im Zirkel der „Duftenden Kompabbrose“: a „Meine Unentwegten, andere mögen auf Seekisten schwören. Es gibt auch unmögliche Menschen, die mit Koffern in See stechen, Ich aber bleibe beim Seesack. Mein Atem müßte dreimal um den Aequator reichen. sollte ich auch nur annähernd alle Vorzüge des Seesackes schildern, Seine Ahnen datle- ren ins Mystische der Ziegenschläuche, und selbst den Zöllnern geben seine Unergründ- lichkeiten ewige Rätsel auf. Als unhartes Transportmöbel vereinigt er in sich das Be- queme und Angenehme eines Wäschepuffs, Schlafsacks, Sofas, Safes und Water proofs. Doch von letzterem gleich!— Ich möchte nur noch bemerken, daß mein See- sack bel jedem Appell hervorragte, war er doch meinem Bedarf angemessen und ent- hielt nicht nur die unumgänglichen Pexti- und Utensiljen, sondern auch eine Hand- bibliothek mit meinen Lieblingen der Welt- literatur, zumal des verstorbenen Auslan- des, da das Heimische uns so selbstredend ist, daß wir's— alas und ay ay— kaum be- merken. 5 Nicht wahr, ich liebe sie alle, deren vers- kühzige Zunge je an einen Tropfen Salzwas- ser gerührt. Sagt doch schon die insel umgürtete Sappho: . die blöde Nacht, lauschend mit tausend Ohren, trägt die Botschaft nicht übers Meer. Sie sehn also, meine Herren, man muß schon selber etwas dazutun, um der See- fahrt Tieferes als eine Lot- oder Versen- kung mit Bordmitteln, eine Strickleiter des Erfolges und einige Landschaftsbilder ab- zugewinnen. Eingeladen in erst- und besten Kreisen, hatte ich nach einer gewissen großen Flot- tenparade die Bekanntschaft einer ausge- zeichneten Dame gemacht. Fürstin von Ge- blüt und Temperament, ließ sie nach den üblichen Plänkeleien durchblicken, daß der Zeitpunkt eines unerbittlichen Vorstoßes nahegerückt sei. Sie nannte ihr Domizil. Mich nicht lumpen lassend, füllte ich mei- nen Seesack bis zum Bändsel mit erlesenen Geschenken und trug ihn, Aufsehen ver- meidend, zur Dämmerung höchstselber in besagte Wohnung meiner Erwählten. Eine Zofe führte mich in einen üppigen Salon, darin Damast und Maroquin sich mit Bronzen, Gemälden und Kandelabern ver- mühlten. Geduldig wartend, begann ich meine Geschenke auf Marmor, Diw- und Ottomanen auszubreiten, rollte auch meinen Seesack zur Dünne eines Admiralstabes zu- sammen und steckte ihn unter die Achsel. Bad? fragte ich und fügte hinzu: Ich bin gebadet, mein Fräulein, und sei es im Schweiße meiner Erwartung.— Eben des- halb, entgegnete die leicht Beschürzte und geleitete mich in ein prächtiges Badegemach, allwo ich michß von süßen Seifenaromen, kaum denen dieses Grogs nachstehend, ge- wiegt, den Wünschen der Erhabenen so weit wie möglich entgegen zukommen, so rasch Musterung für den Tropendienst. Und obwohl mir zum Baden seit je Salz- Wässer und dies in natürlicher Temperatur lieber wäre als jedes noch so laue, flaue, würzlose Leitungsgerinnsel, wollte ich ge- rade, Virgils Bucolica zitierend: Jach im Kopfsprung vom Scheitel des ragenden Bergs in die Wogen der Wanne mich stürzen, da klopfte es an die Tür. Und die Stimme der Zöfin säuselte spitz wie die Nadel der Abgunst durchs Schlüsselloch: Herr Admiral, Herr Admiral. Etwas Furchtbares ist soeben passiert. Seine Durchlaucht, der Fürst, ist soeben eingetrof- ten und begehrt eines sofortigen Bades. O holder Traum! dachte ich zähneknir- schend, ergriff aber, um kein Un- zu ma- chen, Gelegenheit und Kleidung und enterte durchs Fenster hinaus. Rosen und Wein- gerank bildete ein Spalier, wie es zu melner Ehre nicht hübscher gemacht werden konnte. Und wirklich hätte ich in diesem Moment eine Spallerbildung der mir anvertrauten hundertvierundfüntfzigsten Marinedtvision nicht vorgezogen,. Ich kam hindurch, und wie so gern bel bedeutenden Anlässen etwas hüngenbleibt, so hler im dornigen Geranke meine Bekleidungsstücke. Einzig mein See- sack blieb mir treu, wie er denn immer alle Verhält- und Fährnisse siegreich mit mir durchgelitten hat. Da stand ich denn wie Adam vor dem Sündenfall, und es begann zu regnen, und ich wäre nackt und verloren gewesen, hätte ich nicht den vordem beachteten Kopfsprung nun in den Seesack vollführt, dergestalt, daß ich durch die durch die Geschenke ge- lockerten Nähte droben bis zum Halse wie- der herausfuhr. a Somit spärlich, aber immerhin bekleidet, kam ich an Bord zurück, wo mangels an- derer Embleme mein Bart nicht alsbald als denjenigen aus wies, dem man mit angernes- senem Respekt zu begegnen habe, so, wie wür diesem köstlichen Getränke. N. d. P., meine Lieben— na, denn Prost!“ Lügen, Lügen, nichts als Lügen! Daß einer ein so herrliches Seemannsgarn spinnen kann wie Hans Leip! Eine Fund- grube für Lügenbeutel und solche, die es gerne werden wollen. Hier das Rezept: Man nehme eine mannshohe Flasche Rum, einige Haiflschflossen, vielzackige Koral- lenriffe, versunkene Schätze, reizvolle Meerjungfrauen, man schüttele alles kräf- tig durcheinander und erzähle das Ganze einem dankbaren Zuhörerkreis, Sie wer- den sehen, welche ungeahnten Erfolge Sie erzielen können! Wenn Sie die Geschich- ten dann auch noch so hübsch illustrieren können wie Herbert Pridöhl, dann wird ein reizendes Buch für groß und klein daraus.- ngd- Hans Lelp:„Die Grog gespräche des Admirals von und zu Ra- bums“, Verlag Braun& Schneider, Mün- chen, DM 6.80. a entkleidete, als gelte es einer Prüf- und Meine liebe Frau, unsere herzensgute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Großmutter So soll es sein: immer, wenn Beschwerden des Alltags das Leben zur plage machen:— wenn Sie unter Kopfweh, Schwindelgefühl leiden, unter nervösen Herz- und Magenbeschwer- den— dann sollte der echte KLOSTER Aus olner Hand Luise Straub geb. Wetzel Gardinen wurde am 20. 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ScHNklD K 6 gelamitt, Reichartshausen.— Eirk, Helene Frida Christiane, geb, Blrle Daunendecken Ingermeur, und Reichert Gertrud Apollonia Berta.— Ohneck Richard K 2 geb. 17. 9. 10%, Witwe des Kaufmanns Paul Leo Birk.— Arnold, Annd Georg, Hlltsarbelter, und Dingel Annelore Melitta. Urückenstr. 0— Teleton 38 80 Luise, geb. Hotsche, Kaufni, Angest., geb. 9. 11. 1011, mhetrau des E11 1 N 1 U b b 15 Geschäftsführers Albert Heinrich Arnold, Bretten. Kasper, Anna, 5 1 geb. Krauth, Helmarbeiterin, geb, 5. 5, 1096, Phetfrau des Zurichters 19636 5 Heburten 3 Kasper, nuchenbronn. 5 Mets, Sole Margarete, Hob. Krall, geb. U— A* e„* . 3. K 1„12. 1003.— Meny, Iris, geb. 6. 11. 1084, Tochter des Reinhard 5 8 voter Morst, V; Jogh Kurt Adelt, Zahntechniter.— Rupert ein- 0580. on maschine 1 a einhard Menz 5 rich, Vi Maler Willi Gerhard, städtischer Angestellter.— Stefan,. en Koch emoheim.— Kester, Hermann, Gelderheper, geb. J. ö. 1019, Uppeihelm. Abholung u. 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Lenke, geb, 10, g. 10% Kirschhausen.— Metz, Therese, geh. Sturm, geb. 28. 10. 190%, hetrau des Maurers Johann Metz, Wiesloch. und Zipperle, Marta Elisabetha, geb Feger, geb. 20, 1. 1018, mhefrau des krülckens trage Zimmerpoliers Karl Zipperle, Schriesheim.— Thomas, Heinrich, geb. 10. 3. 1036, sohn des Otto Thomas, Münzeshelm.— Lott, Karl Herm., BikrkEr INNEN AlTkEs! geb. 20. 1. 1006, Watbstadt.— Walbel, Karl Phillpp, Verw.- Angest., chenk be U Achaller Nriedrich, Mieskoch.— Herbert Karlheinz, V: Eekert Franz schen 8 Bruno, Krafttahrer,— Anne- Regine Aufusta, V: Lange August, kr. Helzer.— Ursula, V: Henninger Wilhelm Otto, Oberlehrer.— Peter Richard, Vi Weller Richard, Kratttahrer.— Monika Maria Gisela, Vi Schnuct Rudolf Frans, Maler,— Inge, V: Grobberger Friedrich Karl, Krafttahrzeughandwerker,— Cornelia Marla, VI Schork Friedr. Ohristof, Maschinenelnsfelter.— Christiana gerda, V: Kollmar Walter, Schlosser.— Werner Günter, Vi Seiclel Karl Hermann Werner, Milts⸗ arbeiter.— Ingrid Johanna, Vi ger Ludwig Valentin, Hausgehilte, Sterbefdlle Oblunder wmma Katharina geb, Zlegler, geb. 23. 12. 1907, Bhefrau des techn, Angestellten Adam Wilhelm Obländer, Steinsfurt.— Vogel- ſtadlo- Worberlz Schrleder-Rondo ll nagel 20. — 1 9. 29. f. 1803, Kal Nu 1 geh. 30. 7. 1005.— Treiber, Susanna, geb, Treiber, gob, 6. 1. 1000, Fhefrau anger, Anton schmelxer, geb. 26. 3. 1002, Kalsernlautorn. Braun, des Landwirts Ludwig Pretber.— Schicke, Wimelm Ludwig, Achmiede- —— are. 98 ne 1 5— 5 Micevetk 9 7 malster, geb, 23. 1. 1076, Sinsheim a. d. B.— Schlegelmilch, Marie, geb. N 124800, Wee 1 Seeg Jakob Gchlickzuüpp. Windtsch, go, 9. 6. 1010— Roppel, Bertholf, städt Arbeiter, geb. Düuerle, Karl Wüheim. Schioszer meister, Geb. 20. 1, 1063,— Wölker⸗ Vortohtung und]. 8. 1673.— Scholl Ingeborg, Küthe, geb. 6. 4. 1054, Tochter des mrich ö Uns, Gustav Hermann August, Buchhalter, geb. 4, 6, lena, Mingolshelm. Kundenelenst: Karl August scholl.— Stiller, Franz, Stelnschlelter, geb, 4. 1. 1068.— 1— 5 geb.. 23— 10. 3— 11 1 8 elterle, Anna Marla, geb, Kuhn, geb, 4. 12. 10/1, Witwe des Kaut⸗ es eee ene een ed. manns Valentin Seiterle.— Laubert, Karoline Mathilde, geb. Haul Zearemeprar baten gen s. 5 and, Rauenberg— Afum men, 9 0e dr 1 K. 8. mann, geb. g. 6. 10%, Witwe des techn. Bundesbahninspektors a, 9. N— 2 N r pes,! 1 774 0 dosen. Dinter Philipp Ludwig Laubert.— Kimmel, Marla, geb, Kaiser, geb, 4, 9, 1908, geb. Kehder, geb, 27. u. 1000, bhetruu des Acklelters Heinrich mvern, a b N 8 N. de Meckerheim.— Henckx, Otterzheim.— Kölligch, Friedrich, schuhmachermelster, geh. 20, 6. 70, Meſo gts Römerstrage 210 una, geb, Braun, Geschättsinhaberin, geb. 14. 3. 1676, Witwe des Wlenelhausen,— Kalter, Sole Karoline, gob. Klein, geb. 10. 6. 1684, Wet 40 Musikers Prngt Friedrich Martin Henck, N bewogen Witwe des Gürtmers Friedrich Wünelm Kaiser, Dlisberg.— Kratke, rothru ee Ingrid Marta, geb, 9. 10. 1008, Tochter den Josef Franz Krate, Darm- g i.— och in unseren Tue 22 Atädt-Wperstadk.— 1 8 13 1 5. rn 1. 5. 1 2 W KI INMUSEIN 1 Thetrau des Hurgarheltern rang Jakob Reger, St. Leon.— or,. b BEIN 5 Dieter Ralner, geb. 9. 4 5* 1— NK N dle Hnden slcherllch cds ae ee une . Woter, Jutta, gop. 3. 11. 1004, Tochter des Ludwig KHein rien Weber. 5 Wunderbar umd auch Leimen.— Zeltner 08a, n 755 15 4. f 1000 Wi Wichtige fr Ire Aust 1 0 R N 4 10 U 4. 1 In Kleinmöbel Im Zim 1 A. d, Donau.— Krohmſiher, Katharina, geb. Hah geb, 6, 1, 1005, Ehe 4 24 n dvr be- Fe trau des Amtsobergehllfen A. D. Georg Kronmuüller. Kögel, Joset, fei a a mor verschönert imme EIn ische BUNRO-Derm Heb, J. II. 1g, Sehn ele Robert Kagel, Zandhaugen.— Kögel, dohan- 1 Lederlacken b. Motorradbelleldung in grobor Auow h 6 0 de Nablernel/e fir omnfindlicho Haut Hot, gos. J. 11, 10, Sohn den Robert Kögel, ganqhauzen.— Trottor, 1 ö e pp reti. Karoline wulss, geg. kisterburg ged., J. fon, Wiswe des Lotterte- 1 97 7 a 0 (Kennern langt uvortrunt) binnenmers Mugen Adel Trotter.— Mag, Ludwig, Bungesbahngber- J 14 60085 1 lei 1 p 2 1 00 e Inspektor a. D,, fab. 3. 2. 1003.— Neef, Louis qaques, N r* 9 2 el org. 2E 7 40 . 1 0 0 N üer b. 4. 1. 1020,— Hoftmann, Zusanna Margareta, geb, Pfannen. 1 0 9 MIIAIIII AA——— offer, ev. 10, U. 1b, Witwe den Kammermuslkerg Ferdinand Paul Neſcheſberg Hauptstr. 2 5 5 ee aue fürs Hoftmänn.— Frey, Georg Heinr., Chemiker, geb. 18. 7. 10%, Wasunzen,—.. 15 85 dorch Nonden Kredit Tote chinesen brauchen viel Celd Luxus im Jenseits sehr gefragt/ Himmelfahrschein kostet 1,40 Mark VBegräbnissitten in China Die Menschen in Singapur sind 80 beschäftigt, mit dem teuren Leben fertigzu werden— es ist teurer als in New Vork— daß sie gar nicht merken, daß das Sterben hier teurer ist als anderswo in der Welt. Singapurs 850 000 Chinesen, das sind im- merhin vier Fünftel der Einwohnerschaft, werden von Aberglauben und Tradition 80 sehr beherrscht, daß sich die meisten von ihnen keine Kopfschmerzen darüber machen, wenn sie noch nach Jahrzehnten die Kosten für das Begräbnis ihres Ururgroßvaters in Raten abbezahlen müssen. Der Aberglaube beruht auf der Vorstel- urig, daß die Toten nach dem Exitus sofort e der Eilsen Mühle-Mannheim und unwiderruflich in den Hades eingehen. Das heißt, daß es die Aufgabe der Verwand- ten der Toten ist, ihn aus dem Purgatorium loszukaufen und ihm zu helfen, den rechten Weg ins Paradies zu finden. Erlösung aber alis dem chinesischen Hades, in dem Gebra- ten werden in Oel und Bauchaufschlitzen nur milde Formen typischer Höllentorturen sind, ist eine sehr teure Angelegenheit. Eine kleine Armee von Tempelpriestern und Noca- nen wird angeheuert, die in die Unterwelt „einzudringen“, den Toten aus den Torturen zu befrelen und ihn sicher und ungefährdet über die Brücke zu geleiten hat, die in den Himmel führt. Der Sohn eines verstorbenen Millionärs zahlte vor kurzem 12 000 Mark in die Geld- Küsten der Tempel, bevor die Priester die Erlaubnis zum Start der Rettungsaktion gaben. Die Oberpriester der verschiedenen Tem- pel ordnen oft auch ausgedehnte Zeremonien an, die während der 40 Tage andauernden Trauerzeit abzuhalten sind. Priester und Nonnen, die diese Zeremonien abhalten, müssen dabei mit Lebensmitteln, Wein und Opium versorgt werden— zusätzlich zu dem hübschen Sümmchen, das vorher zu hinter- legen ist. K ata im Bundeghadts Der lüngste Mann i der. amtsbote Willi Kehlenbach, der mit seinen 2,10 Metern Bundestags präsident Dr. Gersten- maler fast um einen halben Meter(genau 46 m) Uberragt. Obwohl Kehlenbach schon seit eini- gen Tagen seinen Dienst versieht, trägt er noch ſeeine Bundeshaus- Uniform. Für ihn war heine passende Größe vorhanden, Zundchst bewacht er die unteren Raume des Bundeshauses. Unser Bild zeigt: Wenn Kehlenbach die Blumen im I. Stoce gießen will, braucht er keine Leiter. Keystone- Bild Luftbrücke gegen Heuschreckenplage ParIs, 22. Nov.(dpa) Zur Bekümp- fung der Heuschreckenplage in Süd- Marokko ist eine Luftbrücke zum Transport von Heuschrecken-Hekümp- tungsmitteln zwischen Amsterdam und Casablanca eingerichtet worden, Jeden Tag gehen auf dem Luftwege sleben Tonnen Giftstoffe nach Nordafrika ab. Insgesumt sollen hundert Tonnen von Amsterdam nach Marokko transportiert Werden. Andere westeuropäische Län- der liefern ebenfalls Rekümpfungsmit-⸗ tel. Das Gift wird von Flugzeugen lber die Heuschreckenschwürme gestkubt, nobald sich die Tiere bel Anbruch der Morgen- und Abenddämmerung zum Fressen niederlassen. BIE EUNTE SEIII Familien, die sich solch fürstliche Feier- lichkeiten nicht leisten können, engagieren meist einen einzelmen Priester, der die Bar- rikaden des Hades aufbrechen soll. Er ver- langt gewöhnlich 120 Mark dafür. Die Chinesen aber, die beim besten Wil- len auch diese Summe nicht aufbringen kön- nen, machen den sehr sportlichen Versuch, ihre Toten mittels eines Passierscheines aus dem Hades zu erlösen. Dieser Paß, der ein großes Stück gelben Papiers ist, ist mit einem schematischen Aufriſß des Hades be- malt. Mit einer Rauchkerze brennt der Prie- ster neun Löcher in das Stück Papier, um die Tore anzudeuten, durch die ein Entwei- chen unter Umständen möglich ist. Der Fasslerschein kostet 1,40 Mark, gilt aber im allgemeinen als allerletzter Ausweg, da er keinerlei Garantie gibt, daß der Inhaber nun auch tatsächlich die Grenzen des Hades überschreiten darf. Und selbst nachdem sie alles getan haben, um ihren Verwandten aus den Klauen des Hades zu befreien, haben die Hinterbliebenen erst den geringsten Teil der notwendigen Ausgaben gemacht. Der Tote muß nämlich jetzt mit den notwendigen Gegenständen ausgestattet werden, damit er im Jenseits sein gewohntes Leben weiter- führen kann, Papiermodelle von den kost- barsten Besitztümern des Toten werden an- gefertigt— und ihm zugestellt, indem sie auf heiligen Feuern verbrannt werden. Man tritt dauernd bei Spaziergängen durch die Krise beunruhigt Modeindustrie Parfüm und Seidenstrümpfe sind die letzte Rettung Paris, 22. Nov. Es ist längst ein offenes Geheimnis: es kriselt bedenklich in der französischen Modeindustrie. Daran können auch Diors vieldiskutlerte H-Linie und die Modeschauen der größten Pariser Firmen, die mit viel Geschrei an allen mon- dänen Plätzen Europas veranstaltet werden, nichts ändern. Noch vor wenigen Jahr- zehnten war Faris in der internationalen Mode führend. Heute sieht es anders aus. Das geradezu blitzartige Aufblühen der itallenischen Modeindustrie hat wesentlich dazu beigetragen, Paris den Rang der„ersten Geige“ im Orchester der weiblichen Eitelkeit streitig zu machen. Und mehr als dies: die Kundschaft, die gewillt ist, für eine Abend- robe aus Taft Spitze oder Brokat ein Ver- mögen zu opfern, wird von Jahr zu Jahr kleiner. Diese Feststellung machten die Ge- Waältigen im Reich der Mode, gleichgültig ob sie Christian Dior, Pierre Balmain, Carven oder Schiaparelli heißen, zur Genüge in den letzten Jahren. 0 Immer wieder mußte Christian Dior, der Mann, der eimmal den New Look schuf, dar- über nachgrübeln, welche modische Bombe er bei der Vorführung seiner nächsten Kol- lektion zaum Explodieren bringen könne. Was vor Jahren noch als unvorstellbar galt: qacques Fath beschäftigte sich in den letzten Monaten vor seimem Tode mit,— Konfektionskleidern. Er wollte es auch der a Durchschmittsfrau ermöglichen, einen Rock, ein Vor- oder Nachmfttagsleleld zu tragen, das das Fürmenschild Jacques Fath enthielt. Doch auch andere Namen, die einst Welt- geltung hatten, fühlen die Schatten der Nach- Kriegsjahre. Dior unternahm mit seinen Star- schmalen Gassen der Chinesenstadt Klage- brüder, die Berge von solchen Papiergegen- ständen verbrennen. Die Familien reicher Kaufleute verbrennen Modelle von palast- artigen Wohnhäusern, komplett mit Nacht- wüchtern und Bedienten, Automobilen, Jachten und kompletter Einrichtung zum Opiumrauchen. Einem wurde kürzlich sogar ein Düsenflugzeug nachgeschickt. Die Mo- delle sind oft vollständig bis ins letzte Detail— und sie kosten gewiß Tausende von Mark. Die Familie des kleinen Mannes ist ge- wöhnlich zufrieden, wenn sie eine ärmliche Hütte aus Papier verbrannt hat— urid dazu Vielleicht ein Fahrrad, damit der Tote sich drüben auch schneller bewegen kann. Die Bestattung der Leichen ist ebenfalls ganz von der finanziellen Stellung der Fa- milie abhängig. Wohlhabende Leute wer- den meistens in riesigen Särgen aus Eiche und Messing bestattet, die mit Bleibuch- staben verziert und so schwer sind, daß fünfzig Männer den Leichenwagen kaum ziehen können, Berufsmäßige Klageleute und Blaskapellen begleiten den Zug. Oft gibt es dabei mehr als hundert Klageleute, und die Tradition schreibt vor, daß jeder eine Mahlzeit und ein Geschenk erhält. Die Tatsache, daß die meisten dieser Leute den Toten nie gekannt haben und nur um des Essens willen mitgehen, regt die Hinterblie- benen nicht weiter auf. mannequins einen Flug nach Südamerika, um dort neue finanziell starke Kunden für seine Kreationen zu werben. Madame Cha- nel, die Frau, die einmal eine bedeutende Rolle in der Pariser Modewelt spielte und danm durch ihre Parfüms bekannt wurde, versuchte ein mißglücktes come back. Sie tröstet sich heute wie ihre Kollegen Marcel Rochas, Carven, Schiaparelli, Heim und Weill mit dem Verkauf von— Parfürms, Seifen und Strümpfen. Die führenden Pariser Modehäuser haben Filialen in Nord- und Südamerika eröffnet und hoffen so, den Ausfall des„europäischen“ Geschäfts wieder gutzumachen, Daß viele In- haber von Salons, in denen einst Mitglieder von Königs- und Fürstenhäusern, Stars von Hollywood ein, und ausgingen. heute in flnanziellen Schwierigkeiten sind, ist ein offenes Geheimnis. Sie erhalten Zuschüsse von wohlwollenden Gönnern, von Industrien, die daran 3 sind, dag man neu- Artige Stoffe„Oder von den Re- klamestellen er Fi ümgesellschaften, die uber den Weg eines namhaften Modisten er- reichen wollen, daß man diesen und jenen Star, der noch nicht Weltruf erlangt hat, in den Toiletten eines großen Pariser Mode- Schöpfers fotograflert. Skn Nikolaus hielt Einzug Amsterdam, 22. Nov.(dpa) Salutschüüsse, Glockengeläut und Kinderjubel grüßten am Samstagmachrnttag im Novembersonnen- schein St. Nikolaus, als er auf einem Schiff in Amsterdam ankam. Königin Juliane mit ihrer Tochter, Prinzessin Marijke, der frü- here UNO- Generalsekretär Trygve Lie und der Bürgermeister von Amsterdam standen am Kal, um den Freund der Kinder mit ge- bührendem Respekt zu empfangen. Die europäischen Fernsehstationen berichteten in einer Gemeinschaftssendung über die An- kunft des„Sinterklaas“, tern“, Herolden und Reitern seinen Einzug in die Stadt hielt,. Vor dem königlichen Pa- last sagte der Bürgermeister sein Sprüchlein her und gelobte, sein bestes für die Stadt und die Bevölkerung zu tun und endlich alles das zu verwirklichen, was seit langem versprochen wurde: ein Verkehrstunnel un- ter dem Hafen, eine neue Oper und ein neues Stadthaus. Vor allem verpflichtete er sich, die Schönheit Amsterdams und die vier- hundert Brücken nicht dem Verkehr opfern. Frost über Deutschland Frankfurt, 22. Nov.(UP) Ueber Deutsch- land scheint der Winter hereingebrochen zu seln. Am Wochenende fiel in der Sowiet- zone und in einigen Teilen Norddeutsch- lands— vornehmlich in Schleswig-Hol- stein— der erste Schnee. Schon vor einigen Tagen waren aus Süddeutschland Schnee- Tülle gemeldet worden. Die Temperaturen liegen in diesen Tagen bei höchstens vier Grad über dem Gefrierpunlct. Zum Teil klettert die Quecksilbersäule nicht über den Nullpunkt. Nachts friert es fast Über- All. In der Nacht zum Samstag meldete das Alpenvorland bis zu acht Grad unter Null. In München wurden minus vier und in Balduins Abenteuer der auf einem Schimmel und umgeben von„Schwarzen Pe- ner 1 5 1 5 weltem Umkreis wurden die Trümmer der 2 neklametateltrüger zind ot ausgesetat selbst starkem . 5 e e e N Auch wonn glich Schir achlagon 5. tun gie die Tafeln tapfer tragen, Hamburg minus drei Grad gemessen. Selbst die stellenweise auftretende Sonne führt tagsüber nicht mehr zu einer wesentlichen Erwärmung. Leichtsinn mit Leben bezahlt Biloxi(Mississippi), 22. Nov.(dpa)„Du kannst mir glauben, daß ich einen B-25-Bom- ber fliegen kann.“ Mit diesen Worten brüstete sich am Wochenende ein Flugzeugingenieur in einer Bar in Biloxi(Mississipph) vor seinem Mädchen. Dann rannte er von der Bar zu dem nahegelegenen Flugplatz, startete einen Bomber, stieß im Tiefflug auf die Bar herab und landete im Golf von Mexiko. In Maschine zerstreut. Der„Flieger“ War tot. Verkehrspolizisten getötet Hamburg, 2. Nov.(UF) Wegen unverant- Wortlichen Leichtsinns des 40 jährigen Auto- fahrers Heinrich M. aus Eimsbüttel mußte jetzt der ga jährige Hauptwachtmeister Bruno Schley aus Hamburg sterben. Schley erlag den schweren Verletzungen, die er vor weni- gen Pagen nach dem Absperren einer Straße in Hamburg-Eimsbüttel bei einem Verkehrs- unfall erlitten hatte. Der junge Hauptwacht- meister hatte den Verkehr einer Unfallstelle umzuleiten, wo kurz vorher ein 76Jjähriger Rentner von einem Lastzug erfaßt und, töd- lich Überfahren worden War. Während sämt- liche Fahrzeuge in der Dunkelheit auf die 18 Die Bundesrepublik erwartet Sie Schon in Kürze wird mit dem Eintreffen der vier fur die Deut- ache Lufthansa bestimmten Convair-Hlugzeugen in Hamburg gerechnet. Eine der Maschi- nen, die bereits die Aufschrift„Lufthansa“ trägt, zeigt unser Foto bei einem Probeflug. Die„Convair 340“ ist Amerikas modernstes und größtes zweimotoriges Flugzeug. Vs bietet 4% Passagieren Platz. Die Reise geschwindigkeit liegt bei 450 lem/ at. AP. Bild Denkmal für Eva beron entsteht Mrdundert Tannen Stent war. beplante Eva- Peron-Denfemal befötürkem, das vor dem das Betonfundament fur das prdsidenten in Buenos Aires errichtet wird. Für den Bau des eta 10 Meter hohen Monu- mental- Denkmals wird mit einer Arbeitszeit von vier qahren gerechnet. AP-Bild 3 e verhaftet Hamburg, 22. Nov.(dpa) Die beiden Diebe, die in der vergangenen Woche in Kopen- hagen bei zwei Einbrüchen quwelen im Werte von 48 000 Kronen(etwa 26 50% DM) erbeutet hatten, sind verhaftet worden. Der 31 Jahre alte Kaufmann Kurt Heinrich Becher wurde am Freitagabend von Kriminalbeamten in Hamburg erkannt und verhaftet, als er in einer Telefonzelle vor dem Wohnhaus seines Komplicen Karl Werner Krowas zu tele konjeren versuchte, Der 41gqährige Krowas wurde am Samstagvormittag festgenommen, als er mit einem Vollkswagen nach Neumün- ster flüchten wollte. Zwei Peterwagen hatten sich an der Ausfallstraße stationiert und achteten auf das Kennzeichen des Wagens, das der Polizel bekannt geworden war, Ein großer Teil des gestohlenen Schmuckes wurde bei Krowas sichergestellt. Schifiszusammenstoß Amsterdam, 22. Nov.(UP) Der 394 BRT. große deutsche Frachter„Irak“ der Hansa Reederei ist am Samstag bei dichtem Nebel vor der holländischen Insel Terschelling mit einem anderen Frachter zusammengestoßen. Wie der Hamburger Schiffsmeldedlenst er- günzend mitteilte, wurde der deutsche Frach- ter„Irak“, der mit dem Bremerhavener Fischdampfer„Sleoltenbane“ kollidiert sein soll, von dem holländüschen.„Hol- land- nach Harlingen gebracht, Die„Irak“ soll dort instandgesetzt werden. kocht, 22. Mädchenname, 23. 3 Fur den Nate e nd Kreuzworträtsel 4 Waagerechtt 1. großer Raum, 3. Wasser- pflanze, 6. Farbe, 8. Blume, 9, Metall, 10. Zah- lungsart, 11. Wundmal, 13. Werkzeug, 15. chlrur- gischeg instrument, 10. Preisverzeichnis, 185 ge- „ An- erkennung 25. Heldengedicht, 26. Ansprache. Senkrecht: 1. Stoffart, 2. Band desde Flug, 4. Gikt, 5. außergewöhnlich begabter Mensch, 6. Tell des Weinstockes, 7. Tonintervall, 12. Kur- ort, 14. ordentalischer Pitel, 16. fettreiche Arznei, 16. reln, nach Abzug der Verpackung. 17. Saug- Wurm, 13. Gangart, 19. schädlicher Nager, 20. Tell des Fußes. Signale seiner roten Taschenlampe reagler- ten, brauste der 40 jährige Heinrich M. in an- getrunkenem Zustand mit seinem Wagen auf den Polizisten zu und fuhr in an, Wie die Polizei mitteilte, war der Personenwagen- fahrer erst im März dieses Jahres vom Ham- burger Amtsgericht wegen Trunkenheit am Steuer zu drei Wochen Haft und Entzug des Flihrerscheins auf neun Monate verurteilt worden. Er hatte dle Fahrerlaubnis erst vor Wenigen Tagen wieder erhalten. Was sons Noch EScHAn ATLANVTIK-HYMNE. Auſſenministerrat der Atlantiſ pat machte Hatte sich mit einer Einsendung zu befassen, die bon einem bisher nicht behannten Komponisten stammte, der eine Atlantik-Hymne an den wollte. Das Lied begann mit den Worten:„Ver einigen wir uns, wir Kinder vom Atlantiſe““ Der Schöpfer dieser ergreifenden Aufforderung machte geltend, daß er als Unglischlehrer in Der man 11 5 un n die zelbet gehn, geht es ihnen 801 Tateltrüger Wird k. 0. och wehe, Der Wenn alle Röcke hüfthoch Wk. Mann bringen 0 ee e nen er eee. cen e enn ee os „uss ae Baris lebe, aber im letzten Kriege in deutscher Gefangenschaft gewesen gei, * DHR REHIOCH STN MANN. Va ch e Feststellungen der Statistiker ist Mister Haxol- son Lafayette Hunt, von dem man bisher bei uns ſeaum den Namen fannte, der reichste Vrdenburger. Man schützt sein Verms en auf wenigstens 700 Milliarden, obwohl er 1 55 10 1921 durch eine Baumwall-Fehlspehulation am Rande des Ruins war und sich erst auf Frdäl- peulationen warf, als er noch genau 30 Dol- lars in der Tasche Ratte, * LTBYNDIGESA SFIELEZ HUG, Ein vier Mo- nate altes Baby das seine Mutter am Hingang einer Marlethalle in Jersey City, im Kinder- wagen abgestellt hatte, um sehnell einen Ein- auf zu machen, war bei der Rücker, der Mutter aus dem Wagen verschwunden, Hin zehndhriges Mädchen hatte es gestohlen, und in einem großen Papiergach foyt geschleppt, teil eh endlich einmal„eine viehtige Hupe Hl elsch und Knochen“ haben, mit Wollte. ö Aufläsung 1 A en ee er 9550 PBH EI ee, e gene e r enen ehen tien pon 05 god 05 der e e e W Inn, 9 opuoß 91 nz 1 Aae II en er eee e een. e een Aube dee eee eee eee alaio des urgentinischen Staats-