100 Pon Drfprung ein Fraw in Franckreich erbgename werden folte Sagende/ daß kein erfeniſſe ſonder nur ein dignitet oder ein ſtaed iſt vnd gleich die Frawen nicht bequeme ſind des guuernaments eines ſo mechtigen Koͤnigreichs/ auch nicht erben mýgê in dem Prieſterlichen ſtand/ in welchem niema⸗ len ein Frawe/ was macht vnd wurdigkeit Sie auch hatte/ ſeye gebraucht worden/ vnnd dieſes geſate iſt genant/ das Salyckſche oder bejer ynd Vielmehr die Gallyckſche geſatzt/ welches nicht allein gehalten wart von Pharamont/ ſondern auch von Clodoueo dem groſſen Konig Carl/ e all andere Koͤnige die diſſen nachgefolgt ha⸗ en. w Vnnd dan ob ſchon SPaulus ſagt/ daß A⸗ dam nicht verleyd oder betrogen iſt geweſen/ ſon dern daß die Frawe verleyd vnnd daß gebott v⸗ bertretten habe/ vnd das Gott zu jhr vmb diſſer miſſethat willen zu jhr geſagt habe/ daß Sie ſich ſolte vermeren/ daß iſt in Schmertzen vnd groſ⸗ ſer pein kinder geberen/ vnnd alzeit vnder der macht vnd Subjection des mans bleiben/ wel⸗ cher jhr meiſter ſein/ vnd das Regiment vñ her⸗ ſchafft vber Sie haben ſolte/ Se leſet man doch nicht deſto weniger am 27 Capittel des Buchs Numeri/ daß Mala/ Roa Hegla vnd Terſa/ al⸗ zumal dochtere von Saphara zu Moyſen ge⸗ kommen ſein/ Vnd dieweiln er den Kindern J⸗ ſrael das belobte Land gur ewigen Erfeniſſe ge⸗ geben hat heiſchen ihme auch ein theil in dem henigen Land zu jhcem erbtheil/ Sagende 3 " nicht giit pihak glofa pove pater geldktind gheahmeb Jhenden! tintela gon Afra neee lafend dochteten, Vonden nmerbn f q g gi j benin tto ffuden; “Sona derart fieren weef i ief fo m wie