118 Von hoffart ſchnuren von golt ſolte moͤgen tragen/ alß einer halben once ſchwar/ daß iſt nun vf vnſer ſprache ein Loth/ wegende vier Pfenningen/ durch wel⸗ che ordinantta die Romaniſche Frawen vnnd doͤchtere den koſtlichen zierat/ vnd ſchoͤne kleyder des Tyrannen Denys von Syracuſen/ ſo jnen ſolche vor ein ſonderliche groſſe vnd herliche ga⸗ be/ geſand ware/ verſchmaden/ vnd miß preiſetẽ vnd antworten das ſie damiten viel mehr ſchan de alß ehre erlangen ſolten/ auch hatte der Koͤ, nig Pyrrhus mit ſeinem Ambaſſador newe ſei⸗ de Kleyder vnd guldene Juwelen nach Romen geſand/ aber da iſt nicht eine vnder den Frawen gefunden worden/ ſo ſolche hette wollen empfan gen. 7 Aber O gluckliche vnd koͤſtliche zeit/ darumb wol mag Pitten/ dan heutiges find man wenig Menſchen die anmercken wollen fren ſtand/ gut vnd macht/ oder ſich ſelber nach der billigkeit re⸗ gieren/ ſondern verſchlingen ſich ſelbſten in aller ſolcher vnſugen vnordnung/ vnd vberfluſſigkeit der kleider dz die Koͤnigen bezwungen worden/ durch jhr gebotter vnnd ordinantia dergleichen miſſethat vnmeßliche begirlichteit vnd vngebur⸗ liche vberfluſſigteit in Kleydern zunerpiten/ wol verſtehende dz es eine von den Principaliſten vr ſachen der verarmung jhres Volcks vñ Vnder⸗ ſaſſen were/ herkomende auß den vberfluſſigen koſten/ ſo man an die Kleyder hanget/ ſo wol von den Mannernalß den Frawen/ welche ein anderen in dieſer fugen vnd ſtucken fein nade folgen, , mdf | tolh ligtel mi nungi ME hunde hetha tolod iage borte Gyn! pond auhi jae? tigfei feni ng gei Mhi Proy tia b golt ſohde N| toufe Wu kenl Gol pi