126 Der ViertenAbhandlungReyh der G, D junger Heldꝛ dem Ruhm gehoͤretWie kan doch Goitesfurchk und MuthBewegen dieſes junge Blut?Schau! Cynchia, womit dich ehretOein Jaͤger; Nim den Schaͤdel an/Der hier und da iſt angethanMit Zaͤhnen/ den dein Horn ſich gleichet.Nun Goͤttin! flog der Pfeil vermittelſt deiner Hand/Und hat das rauhe Wild erreichet/So nim ißt auch den Kopff/ als wahrer Liebe Pfand⸗Siebender Auftritt.CORIDON.Us mir det Satiro vergangen Dat vertraut/) EDashab ich erftich faft ais Mahrlein angeſchaut/Ihm zwar zur Nutzbarkeit und mir zum Schimpff erdacht.Ich ſagt/ iſtdis/ was mir Laſette fuͤrgebracht/Nicht lauterer Betrug? Wie kan denn dis beſtehen/Daß die Coriſoa wird dahin mit andern gehen/Da ſie allein auf mich zu warten ſich entſchloß?Doch dieſer Hoͤle Schlund macht mich des Zweiffels loß/zI ſchaue ja dafür die Laſt des Steines liegen/Die Sach iſt allzuwar/ ich ſpuͤre kein Betruͤgen.Coriſca, ach Coriſc lich hab es laͤngſt geſagt/Daß auf den falſchen Tritt/ der dir bisher behagt/Ein ungemeiner Fall noch wuͤrde folgen muͤſſen:Ich haͤtte war zuvor und zeitlich können ſchlieſſen/Daß Falſchheit uͤbermahlt durch ſchnoͤde HeuchelehOes Zufalls/ der dicht trifft/ ein Trieb geweſen ſey/Vann nicht die Liebe mir den Fuͤrhang fuͤrgezogen.Das Gluͤcke hat fuͤrwar noch meiner wohl geyflogen/Es war/ als wenn man mir ein Schwerd ins Hertze ſließ/Als mich der Vater noch zu Hauſe bleiben hieß.Nun ſchau ich/ daß ich ſo bin der Gefahr eutnyuumen/